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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Weizen – darum ist Vollkorn so gesund

Wie steht es um Dinkel, Emmer und Co?

Weizen ist die wichtigste Brotgetreideart, sowohl von der Anbaufläche weltweit wie auch von der Verarbeitungsmenge. Hierzulande ist die Brotvielfalt bekanntlich sehr hoch und neben Weizen werden oft auch Roggen und Dinkel eingesetzt. Dagegen werden in anderen Ländern die meisten Backwaren aus Weizen hergestellt.

Der Aufbau des Korns ist bei allen Getreidearten ähnlich. Das Korn schließt im Inneren den sogenannten Mehlkörper ein, der hauptsächlich Kohlenhydrate in Form von Stärke enthält, was das Getreide als Energieträger für die menschliche Ernährung sehr wertvoll macht. Ferner sind circa 12 Prozent Protein enthalten, etwa 80 Prozent davon entfallen auf Gluten. Dieses sogenannte Klebereiweiß ist für die Backeigenschaften des Mehls von hoher Bedeutung. Der Mehlkörper macht den größten Anteil am Kornvolumen aus und ist damit der Hauptbestandteil des Getreidemehls. In den Kornrandschichten sowie im Keimling befinden sich zusätzlich hohe Konzentrationen verschiedener Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Magnesium und Kalium sowie Ballaststoffe, Vitamine, Fette und sekundäre Inhaltsstoffe. Weizenkeime – und damit auch Weizenkeimöl – ist zudem reich an Vitamin E. Da bei Vollkornmehl das ganze Korn vermahlen wird, enthält es folgerichtig auch alle Bestandteile des Korns, ist also ernährungsphysiologisch besonders wertvoll.

Das Wissen um die positiven Eigenschaften von Vollkorn dürften mittlerweile eigentlich jedem Verbraucher bekannt sein, dennoch ist die Nachfrage nach Vollkornbrot eher bescheiden: Der Anteil des Vollkornmehls am Gesamtmehl, welches in deutschen Mühlen produziert wird, liegt bei etwa drei Prozent. Bei den Backwaren sind nur 11,4 Prozent Vollkorn- beziehungsweise Schwarzbrot.

Dinkel ist ein naher Verwandter des Weizens, der fast ausschließlich in und um Deutschland angebaut wird. Er erfreut sich zunehmender Beliebtheit, auch weil ihm nachgesagt wird, dass er sehr gesund sei. Dinkel ist bezüglich der Inhaltsstoffe dem Weizen sehr ähnlich, er hat etwas mehr Protein und Gluten, bis zu doppelt so viel Mineralstoffe wie Weizen, und ähnlich viele Ballaststoffe. Obwohl viele Menschen denken, dass sie keinen Weizen wohl aber Dinkel vertragen, konnten intensive wissenschaftliche Studien dieses Phänomen bisher nicht erklären. Möglicherweise hängt die Verträglichkeit eher mit dem Herstellungsprozess als mit dem Getreide selbst zusammen. Da die Glutenzusammensetzung bei Dinkel ein wenig anders ist als bei Weizen, muss beim Backen mit Vollkornmehlen etwas mehr Flüssigkeit zugesetzt werden (der Bäcker spricht vom Brühstück) für die notwendige Stärkeverquellung.

Im Anbau benötigt Dinkel weniger Düngung als Weizen und kann auch auf schlechteren Böden angebaut werden, hat allerdings nur rund 70 Prozent des Kornertrags von Weizen.

Emmer
ist eine alte Weizenart, die aktuell eine echte Anbaurarität ist, basierend auf Neuzüchtungen, die aus 50 bis 70 Jahre alten Genbankmustern selektiert wurden. Emmer ist ein entfernter Verwandter zu Weizen, der von den Inhaltsstoffen dem Dinkel sehr ähnlich ist; er hat in der Tendenz noch etwas mehr Protein und Gluten als Dinkel und ähnlich viel Ballaststoffe wie Weizen. Die Glutenzusammensetzung des Emmers ist nochmals leicht anders als beim Dinkel, insofern muss man beim Backen mit Emmer noch stabilisierender eingreifen als beim Dinkel. Emmer eignet sich daher eher als Zumischung.

Emmer lässt sich gut in Deutschland anbauen. Er wächst auch auf schlechten Böden und benötigt wenig bis keine Düngung, hat aber maximal 50 Prozent Kornertrag des Weizens.

Einkorn
ist die älteste Weizenart, die ebenfalls auf Neuzüchtungen basiert, die aus alten Genbankmustern selektiert wurden. Einkorn ist ein sehr entfernter Verwandter zu Weizen, der sich mit seinen Inhaltsstoffen am deutlichsten in der großen Weizenfamilie vom Weizen abhebt. Das Korn enthält etwa zwei- bis viermal so viele Mineralstoffe wie Weizen, fast doppelt so viele sekundäre Inhaltsstoffe und Vitamine und achtmal mehr Carotinoide, insbesondere Luteine. Diese bringen einen fein-nussigen Geschmack und färben alle Einkornprodukte attraktiv gelb. Einkorn hat ähnlich viel Protein und Gluten wie Emmer, aber er scheint deutlich weniger von Proteinen als Weizen zu haben, die beim Menschen Allergien auslösen können. Einkorn hat ein sehr weiches Korn, das so klein ist, dass sich die Herstellung von hellem Auszugsmehl nicht lohnt. In der Verarbeitung ist Einkorn noch etwas schwieriger als Emmer, so dass bei der Verarbeitung zu reinen Einkornprodukten das besondere Können des Bäckers gefragt ist. Einkorn ist sehr gut als Beimischung zu verwenden.

Im Anbau ist Einkorn nachhaltig, denn er wächst auch auf schlechten Böden, benötigt wenig bis keine Düngung und ist bisher gegenüber allen Feld-Erkrankungen resistent; hat aber nur circa 25 Prozent Kornertrag des Weizens.

Weitere Weizenarten und Spezialitäten spielen beim Backen mit Vollkorn eine geringe Rolle. Nudelweizen, auch Hartweizen oder Durum genannt, wird zu 95 Prozent für die Pastaproduktion verwendet. Raritäten sind auch Khorosanweizen (eignet sich für elastische Teige) oder Binkel. Als alternative Sorten der Art Brotweizen sind noch Rotkornweizen und Gelbweizen zu nennen. Darin sind durch Kreuzung und Selektion natürliche Farbstoffe angereichert. Beim Gelbweizen ist es das Lutein wie im Einkorn, beim Rotkornweizen sind es Anthocyane. Beides sind ernährungsphysiologisch interessante sekundäre Pflanzenstoffe. Die Anthocyane des Rotkornweizens sind nur in den äußeren Kornschichten lokalisiert, kommen also nur im Vollkornmehl vor. Die Luteine des Gelbweizens sind gleichmäßig im Korn verteilt, also enthält auch Auszugsmehl von Gelbweizen einiges davon, was man an der Gelbfärbung der Backware auch erkennt.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.ble-medienservice.de/1004/brot-und-kleingebaeck


weizen.uni-hohenheim.de/vollkornbackbuch


www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/EiF_Urgetreide_Mehr_Schein_als_Sein.pdf

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Zu viel, zu fett, zu süß

ARAG Experten über eine gesunde Ernährung

Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland ist stark übergewichtig. Bei Kindern ist nach Angaben des Deutschen Kinderhilfswerks jedes sechste Kind zu dick. Neben einer einseitigen Ernährung trägt auch Bewegungsmangel wesentlich zur Entstehung von Übergewicht bei. Beides hat sich vor allem bei jungen Menschen durch die Corona-Pandemie erheblich verstärkt, so die Copsy-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Wie es gelingt, sich gesünder zu ernähren und wo man sich informieren kann, verraten die ARAG Experten.

Gesunde Ernährung besser verstehen

Neben einer Vielzahl an Ratgebern und mal lang- oder kurzfristigen Trends zur gesunden Ernährung gibt es die Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung oder den Ernährungskreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), an denen man sich orientieren kann. Der Vorteil: Die Grafiken geben ein Grundverständnis für gesundes Essen, ohne sich umständlich mit Kalorienangaben und -tabellen herumschlagen zu müssen.

Die zehn Regeln der DGE

Wie sich vollwertiges Essen und Trinken umsetzen lässt, hat die DGE auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in zehn Regeln formuliert. Da kein Lebensmittel alle nötigen Nährstoffe enthält, ist es zunächst wichtig, möglichst abwechslungsreich zu essen und dabei überwiegend auf pflanzliche Lebensmittel zurückzugreifen. Bei Gemüse und Obst heißt es laut ARAG Experten „Obst und Gemüse – nimm 5 am Tag“. Dabei sollten es täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst sein. Dazu gehören auch Hülsenfrüchte wie z. B. Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Nüsse. Weil Vollkorn-Produkte länger sättigen und mehr Nährstoffe enthalten, sollte man bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl auf die Vollkornvariante setzen. Milch und Milchprodukte wie etwa Joghurt oder Käse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen, Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Wer auf Fleisch nicht verzichten mag, sollte sich mit maximal 600 Gramm pro Woche begnügen. Pflanzliche Öle liefern zwar viele Kalorien, vor allem aber auch lebensnotwendige Fettsäuren und Vitamin E. Dabei sollte man pflanzliche Öle und daraus hergestellte Streichfette bevorzugen und versteckte Fette vermeiden. Die kommen laut ARAG Experten oft in verarbeiteten Lebensmitteln, wie z. B. Wurst, Fast-Food oder Fertigprodukten vor.

Mit Zucker und Salz sollte man sparsam umgehen. Während Zucker das Kariesrisiko erhöht, kann zu viel Salz im Essen für Bluthochdruck sorgen, daher sollte bei sechs Gramm pro Tag Schluss sein. Kräuter und Gewürze sind beim Kochen ein prima Ersatz. Darüber hinaus hat die Flüssigkeitszufuhr eine besondere Bedeutung. Täglich sollten es zwischen 1,5 und zwei Litern sein. Mineralwasser, Saftschorlen oder auch Kräuter- und Früchtetees sind dabei besonders empfehlenswert. Alkoholische Getränke gehören übrigens nicht dazu. Sie sind nicht nur besonders kalorienreich, sondern fördern unter anderem die Entstehung von Krebs. Wer seine Lebensmittel nur so lange wie nötig und so kurz wie möglich gart, schont die darin enthaltenen Nährstoffe und erhält den natürlichen Geschmack. Dabei sollten möglichst wenig Wasser und Fett eingesetzt werden. Achtsamkeit spielt auch bei der Ernährung eine Rolle. Daher sollte man sich Zeit für das Essen nehmen und die Mahlzeit genießen.

Da eine vollwertige Ernährung und Bewegung zusammengehören, ist die letzte DGE-Regel eine sportliche. 30 bis 60 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Tag, z. B. Spazierengehen oder Radfahren, fördern die Gesundheit und helfen, das Körpergewicht zu regulieren.

Hier gibt es gesundes Essen auf die Ohren

Wer lieber hört, statt liest, kann sich aktuelle Trends und Tipps für eine ausgewogenere Ernährung auch per Podcast holen. „Spitz die Löffel“ heißt der Podcast von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Laut ARAG Experten gibt es immer am Ende eines Monats eine neue Folge.

Ernährungsstrategie der Bundesregierung

Ziel der Ernährungsstrategie der Bundesregierung ist es, Verbrauchern unabhängig von Einkommen und sozialer Herkunft von Anfang an eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu ermöglichen. Von der Säuglings- und Kindernahrung über die Betriebskantine bis hin zum Supermarktregal soll es einfacher werden, sich gesund zu ernähren. Da bereits in der Schwangerschaft und während der Kindheit wichtige Grundsteine für das Ernährungsverhalten gelegt werden, gehören laut ARAG Experten vor allem Kinder und Jugendliche zu einer besonders wichtigen Zielgruppe dieser Strategie. Daher hat sich Deutschland im Rahmen der Europäischen Kindergarantie unter anderem dazu verpflichtet, bedürftigen Kindern und Jugendlichen bis 2030 Zugang zu mindestens einer gesunden Mahlzeit pro Schultag zu ermöglichen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.700 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2 Milliarden Euro.

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Selbstbestimmt: Tatjana Reichhart und Claudia Pusch über Erwartungen – und wie wir mit ihnen umgehen

In Balance mit uns und anderen

Viele Menschen führen ein Leben, von dem sie glauben, es so leben zu müssen, obwohl es ihnen nicht gut tut. Dieses Buch zeigt wissenschaftlich fundiert und leicht nachvollziehbar, wie man sich mit kleinen Schritten aus diesen (gefühlten) Ketten befreit. Welches Selbst bestimmt eigentlich? Wann bin ich authentisch? Und wo liegen Grenzen der Selbstbestimmung?

Die Autorinnen leiten dazu an, die derzeitige Situation zu reflektieren, die eigenen Bedürfnisse, Werte und Potenziale zu identifizieren und sie von äußeren und verinnerlichten Erwartungen zu unterscheiden. Das Buch unterstützt dabei, die Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der anderen zu finden und sich die Frage zu beantworten, wie man auf sich selbst vertraut und in Selbstführung gehen kann. Dazu bietet es einen klar strukturierten Fahrplan, um die gewonnenen Erkenntnisse im Alltag umzusetzen, Widerstände zu überwinden und Lebensfreude zu gewinnen.

Die Autorinnen:

Dr. med. Tatjana Reichhart ist approbierte Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach vielen Jahren an der Klinik der TU München, zuletzt als Oberärztin, arbeitete sie international als Trainerin in zahlreichen Unternehmen und Behörden zum Thema »Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz«. 2015 gründete sie das Coaching- und Seminarcafé Kitchen2Soul in München und die gleichnamige Aus- und Fortbildungsakademie. Dort ist sie als Coach und Trainerin tätig und leitet mit Claudia Pusch an der Kitchen2Soul Akademie die »Ausbildung zum Resilienz Coach«, wozu die beiden 2022 ein Fachbuch veröffentlicht haben. Sie ist außerdem Autorin des im Kösel Verlag erschienenen erfolgreichen Buches »Das Prinzip Selbstfürsorge«.

Claudia Pusch ist Magister Pädagogin und systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF). Mit Coachings und Trainings begleitet sie seit 2010 Privatpersonen und Unternehmen. Neben ihrem Schwerpunktthema Resilienz und gesunder Selbstführung ist sie Lehrtrainerin u.a. am Systemischen Ausbildungsinstitut GST in München. Sie ist Gründungs- und Teammitglied der Kitchen2Soul Akademie und leitet mit Dr. Tatjana Reichhart die Ausbildung zum Resilienz Coach.

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Ernährung und Demenzrisiko

Wie Kopf und Darm zusammenarbeiten

Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle dabei, wie sich Lebens- und Ernährungsgewohnheiten auf die Gehirngesundheit und das Risiko für Demenz auswirken. Das zumindest lässt eine kanadische Untersuchung vermuten, für die Interventionsstudien zu diesem Thema ausgewertet wurden.

Die Ernährung beeinflusst sie das Mikrobiom, nämlich die Bakteriengemeinschaft im Darm einschließlich ihrer Gene und Stoffwechselprodukte. Die Darmbewohner leisten viele wichtige Aufgaben im Körper und tragen etwa zur Nährstoffaufnahme oder Bildung von Enzymen und Aminosäuren bei.

„Wir wissen, dass ein Ungleichgewicht im Mikrobiom mit kognitiven Beeinträchtigungen verbunden ist“, erklärt Noah Koblinsky vom Rotman Research Institute (RRI) des „Baycrest Centre for Geriatric Care“ in Toronto, Kanada. Möglicherweise lässt sich durch maßgeschneiderte Lebensstilmaßnahmen das Mikrobiom gezielt verändern, um das Gehirn besser zu unterstützen und das Demenzrisiko zu senken. Um die Wissenslücken zu schließen, machten die Forschenden eine umfangreiche Literaturrecherche.

Offenbar ist das Darmmikrobiom zumindest teilweise ein Vermittler, wenn es um die Auswirkungen von Ernährung und körperlicher Betätigung auf das Gehirn geht. Studienergebnisse bestätigen, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf das Darmmikrobiom hat. So stand eine mediterrane Kost mit reichlich Ballaststoffen und mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren mit einer gesunden Bakteriengemeinschaft im Darm in Zusammenhang. In einer Studie mit 1.200 älteren Erwachsenen ernährte sich die Hälfte für zwölf Monate mediterran, was die kognitiven Fähigkeiten im Vergleich zur Kontrollgruppe nachweislich verbesserte. Wer die Mittelmeerkost strenger befolgte, hatte ein gesünderes Mikrobiom und eine bessere Hirngesundheit. Weitere Untersuchungen zeigten, dass auch sportliche Aktivität zu positiven Veränderungen des Mikrobioms beitragen und die Gehirnaktivität unterstützen kann.

Das Darmmikrobiom ist ein wichtiger Faktor für die menschliche Gesundheit. Eine nützliche Bakteriengemeinschaft verringert Entzündungen im Körper, was neurodegenerativen Erkrankungen entgegenwirkt. Beim Abbau von Ballaststoffen entstehen kurzkettige Fettsäuren, welche die Darmbarriere stabilisieren und zur Aufrechterhaltung der Blut-Hirn-Schranke beitragen. Die aktuellen Erkenntnisse können dabei helfen, Lebensstilmaßnahmen zur Vorbeugung von Demenz zu optimieren, schreiben die Forschenden in den „Journals of Gerontology: Series A“. Allerdings sind noch viele Fragen offen. Weitere Studien am Menschen sollen folgen, da viele Nachweise bisher lediglich aus der Nagetierforschung stammen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

The Journals of Gerontology: Series A, 2022; glac166, Veröffentlichung (https://doi.org/10.1093/gerona/glac166)

Demenz vorbeugen: Mit gesunder Ernährung und viel Bewegung https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/august/demenz-vorbeugen/

Mikrobiom: Der Darm und seine Bewohner https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom/

Im hohen Alter: Essen und Trinken bei Demenz https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/im-hohen-alter-essen-und-trinken-bei-demenz/

Ernährung im Fokus – Online Spezial: Ernährung bei Demenz https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ernaehrung-und-gesundheit/ernaehrung-bei-demenz/

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Abnehmen: Wir können schlank

Abnehmen: Wir können schlank

Neuartiger Ansatz erleichtert Abnehmen bei Übergewicht und Adipositas

Das Frustrationspotential beim Abnehmen ist groß. Regelmäßig mühen sich Betroffene ab. Oft wiegen sie nach Hungern und Verzicht noch mehr. Auch diejenigen, die alles richtig machen, stehen häufig vor einem Rätsel: warum gelingt es nicht? Warum können diese Menschen tun was sie wollen, sie nehmen einfach nicht ab?

Das Geheimnis hinter dem Abnehmen

Die Wissenschaft entdeckt immer öfter, womit es zusammenhängt und welche Folgen es hat, dass viele Menschen Übergewicht oder Adipositas haben und es ihnen das Abnehmen nicht gelingt.

Aufgrund von Untersuchungen Tausender übergewichtiger Menschen wurde herausgefunden, dass nahezu bei allen Betroffenen der Stoffwechsel zu langsam läuft. Eine andere großangelegte 20-Jährige Studie kam zu dem Ergebnis, das zahlreiche Stoffwechselvorgänge gleichzeitig mit 14 Krankheitsbildern zusammenhängen. Unter anderem gehörte dazu die Beeinträchtigung der Funktion von Leber und Nieren.

Dies führt zu einem Teufelskreis beim Abnehmen

Störungen des Fettstoffwechsels können beispielsweise das Gleichgewicht im Immunsystem empfindlich beeinträchtigen. Bei einem fehlerhaften Stoffwechsel werden Fettsäuren unvollständig oxidiert, wodurch im Körper toxisch wirkende Fettsäuren zurückbleiben können.

Das sind ein paar Beispiele, die eindeutig zeigen, dass der Stoffwechsel an dem Dilemma maßgeblich beteiligt ist.

Genau das ist es, was den Betroffenen das Abnehmen schwer macht, so die Erfahrung des Gesundheitsexperten Michael Petersen. Sein Fazit aus über 20 Jahren: im Stoffwechsel liegt einer der maßgeblichen Schlüssel für die Gewichtskontrolle und die Gesundheit.

Dementsprechend gilt es, dem Stoffwechsel auf die Sprünge zu helfen. Ein Erfahrungsbericht zeigt, wie das Abnehmen mit einer einfachen 3-Schritte-Methode möglich ist. Mehr in dem Report “ Sensation bei Übergewicht und Adipositas„.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

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Holunder als Immunstimulanz

Wie unser Abwehrsystem funktioniert und warum Holunder die Immunkräfte stärken kann

Tag für Tag ist unser Immunsystem einer Vielzahl von Angriffen ausgesetzt. Denn Bakterien und Viren befinden sich überall. Auf Haltegriffen in Bus und Bahn, auf Tastatur und Handy oder in schlecht gelüfteten Büroräumen. Funktioniert das Immunsystem optimal, dann wehrt es Krankheitserreger ab, bevor sich diese im Körper vermehren. Die Art und Weise, wie das geschieht, ist hoch komplex. So gibt es eine erste, unspezifische Abwehrfront, die unmittelbar auf potenziell schädliche Fremdstoffe reagiert. Hierzu zählen unter anderem Fresszellen (Makrophagen) und bestimmte Eiweißstoffe. Die spezifische Immunantwort hingegen beruht auf hoch spezialisierten Zellen und Abwehrstoffen, die auf den jeweiligen Erreger zugeschnitten sind.

Pflanzliche Heilmittel wie Holunder können Immunsystem positiv beeinflussen

Leider funktionieren alle diese Prozesse meist nicht perfekt, und so kann es Erregern gelingen, die körpereigene Abwehr zu überlisten. Wäre es nicht schön, wenn wir unser Immunsystem trainieren könnten, damit es noch besser und lückenloser arbeitet? Das ist denkbar – und zwar mithilfe von Immunstimulanzien. Darunter versteht man Stoffe, die bestimmte Teile des Immunsystems aktivieren oder modulieren. Die Volksmedizin kennt und verwendet natürliche Immunstimulanzien bereits seit vielen Jahrhunderten. Auch wenn die genaue Wirkungsweise oft unbekannt ist, zeigt die Erfahrung, dass pflanzliche Heilmittel wie Holunder, Echinacea oder Ginseng und andere – richtig angewendet – dabei helfen können, weniger häufig krank zu werden.

Wie wirkt Holunder? Neue Erkenntnisse aus der Forschung

Zur immunstimulierenden Wirkung von Holunderbeeren liegen nun erste wissenschaftliche Ergebnisse vor: Wie Forscher zeigen konnten, regen die enthaltenen Polysaccharide (Mehrfachzucker) die Reifung sogenannter dendritischer Zellen an. Diese Zellen zählen zur unspezifischen Immunabwehr und ähneln Makrophagen, d.h. sie können Krankheitserreger durch Phagozytose aufnehmen, verdauen und so unschädlich machen. Das könnte eine mögliche Erklärung für die immunstimulierende Wirkung des Holunders sein. Vermutlich sind aber noch weitere Prozesse und Wirkstoffe an der Aktivierung des Immunsystems beteiligt, die erst im Detail erforscht werden müssen.

Sie suchen seriöse Informationen über den Holunder als Heilpflanze und Immunstimulans? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir von Holunderkraft.de haben gemeinsam mit unserer Expertin, der Heilpraktikerin und Dozentin Cornelia Titzmann, diese Informationsplattform ins Leben gerufen. Sie soll den schwarzen Holunder als bewährtes Naturheilmittel wieder neu in den Fokus rücken. Wir stellen Ihnen hochwertige, wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um den Holunder, seine Geschichte in der Volksmedizin und seine moderne Anwendung in der Phytotherapie zur Verfügung.

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Diagnose Brustkrebs –was jetzt zu tun ist.

Allgemeinverständliche und umfassende Unterstützung und Orientierung auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse für akut oder Nachsorge-Betroffene und Angehörige.

Von Prof. Nadia Harbeck, eine der weltweit führenden Brustkrebsexpertinnen.

Nadia Harbeck, Ludger Wahlers, Brustkrebs – Alles, was jetzt wichtig ist. Diagnose, Behandlung und Begleitung für Betroffene und Angehörige. Mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. 400 Seiten gebundenes Buch. Geb. mit SU, 4-farbig mit ca. 35 Farbfotos und Abbildungen. ISBN 978-3-442-39370-1, EUR 26,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 26,80 [AT], CHF 36,50 [CH]*, Mosaik Verlag

 

„Brustkrebs ist heute zu etwa 80% heilbar.“ Prof. Dr. med. Nadia Harbeck

Nie war die Behandlung von Brustkrebs so erfolgreich wie heute. Das gilt für die auf die Brust begrenzte Erkrankung, aber auch für Brustkrebs, der schon in andere Organe gestreut hat. Wie das bei der einzelnen Patientin gelingen kann, dazu gibt Prof. Dr. med. Nadia Harbeck, eine der weltweit führenden Brustkrebsexpertinnen, einen umfassenden Überblick und beantwortet alle wichtigen Fragen, unter anderem:

Welchen Brustkrebs habe ich genau?

Wie finde ich ein kompetentes Behandlungsteam?

Wie entsteht mein auf mich abgestimmter Behandlungsplan?

Was tun, wenn die Angst kommt?

Wie gehe ich mit Angehörigen und Freunden um?

Die Fortschritte in der Behandlung von Brustkrebs sind heute atemberaubend

Mit jährlich etwa 70.000 Neuerkrankungen ist Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung der Frau. Bei acht von zehn Frauen mit Brustkrebs, der noch nicht in andere Organe gestreut hat, gelingt heute Heilung, wenn die Patientinnen optimal therapiert werden. Und auch wenn sich bereits Tochtergeschwulste in anderen Organen gebildet haben, lässt sich Brustkrebs mit neuen Medikamenten oft viele Jahre lang in Schach halten.

Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs

Die Krankheit tritt in verschiedenen Formen auf, und entsprechend anspruchsvoll ist die Therapie. Das ist unter anderem der Grund dafür, warum es für Brustkrebspatientinnen eine unübersichtliche Fülle von Faltblättern, Broschüren, Internetseiten und anderen Informationsmaterialien gibt. Was allerdings fehlt, ist ein orientierender Gesamtüberblick. Genau den bietet dieses Buch. Es soll Patientinnen sowie ihre Familien und Freunde stark und zuversichtlich machen für all das, was jetzt auf sie zukommt.

Brustkrebs krempelt das Leben um. Dieses Buch bietet Unterstützung und Orientierung: allgemeinverständlich, konkret, umfassend und auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse – auch wenn es darum geht, gemeinsam mit dem Behandlungsteam über die geeignete Therapie zu entscheiden.

Die Autoren:

Prof. Dr. med. Nadia Harbeck leitet in der Frauenklinik des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München das Brustzentrum und die onkologische Tagesklinik sowie das Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs. Sie ist in nationalen und internationalen Leitlinienkommissionen sowie Studiengruppen aktiv. Als erste und bislang einzige deutsche Ärztin wurde sie 2020 von der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) für ihr Lebenswerk mit dem ESMO Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. © Stephan Beißner, LMU Klinikum

Ludger Wahlers ist seit über 20 Jahren als Publizist und Verleger im Spezialgebiet Medizin tätig. Zu seinen wichtigen Publikationen gehört unter anderem das bei Brockhaus erschienene Kursbuch Mensch.

Pressekontakt:

Corinna Schindler

Pressebüro, Franziskanerstraße 18, 81669 München, Tel: 089 4488040, Handy: 0172 818 99 68, Fax: 089 48002809, E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

Rheuma - warum Frauen öfter betroffen sind

Rheuma – warum Frauen öfter betroffen sind

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Rheuma am Beispiel der rheumatoiden Arthritis.

Frauen erkranken öfter als Männer an rheumatoider Arthritis. Der Grund liegt unter anderem an den unterschiedlichen Einflüssen des Hormonsystems. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft zum Thema Rheuma und zieht ganzheitliche Schlussfolgerungen daraus.

Rheumatoide Arthritis gilt gemeinhin als Autoimmunerkrankung.

Die gestörte Abwehrlage bei Rheuma beruht nicht nur auf Störungen des Immunsystems, sondern ursächlich auf dem Einfluss der vielfältigen Regulationssysteme im Organismus, wie beispielsweise dem Hormonsystem.

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund sieht in der unterschiedlichen Rolle der Geschlechtshormone bei den Immunreaktionen bei Rheuma eine Erklärung dafür. So können Östrogene direkt das Immunsystem beeinflussen, zu Entzündungen führen und damit Autoimmunerkrankungen fördern.

Sie weisen außerdem auf die Bedeutung des Nervensystems und des Neurotransmitters Dopamin hin. Durch Dopamin gesteuerte Signalwege können eine Schlüsselrolle bei Veränderungen der Immunität spielen. Ein Erklärungsansatz liegt insbesondere im Zusammenwirken dieser Prozesse. (Quelle: Geschlechtsspezifische Unterschiede im Krankheitsverlauf von rheumatoider Arthritis entdeckt, Leibnitz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Die Erkenntnisse zur rheumatoiden Arthritis sind ein treffendes Beispiel dafür, wie wichtig der ganzheitlich ursachenorientierte Ansatz bei Rheuma ist, um die Komplexität solcher Erkrankungen zu verstehen und zielgerichtet zu therapieren.

Schon früher berichtete die Bioresonanz-Redaktion über die große Bedeutung des Stoffwechsels bei rheumatischen Erkrankungen, wie die rheumatoide Arthritis. (zum Beitrag: Rheuma durch Konflikte im Stoffwechsel).

Dementsprechend erstreckt sich die energetische Analyse und Therapie bei solchen chronischen Erkrankungen wie Rheuma auf den gesamten Organismus, wie umfangreiche Testprotokolle der Bioresonanz nach Paul Schmidt zeigen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Krankheitskeime in Lebensmitteln

Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung

Rinderhack, abgepackte Salate und Fertigteige können mit krankheitserregenden Bakterien belastet sein. Das haben Untersuchungen im Rahmen des amtlichen Zoonosen-Monitorings für 2021 ergeben. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rät vor allem Risikogruppen wie Schwangeren, Kindern sowie älteren und immungeschwächten Personen, vorsichtig zu sein und bestimmte Regeln zu beachten.

Shiga-Toxin bildende E. coli (STEC) sind bedeutende Verursacher von bakteriellen Durchfallerkrankungen in Deutschland. Bei Kindern kann die Infektion zum Teil schwerwiegende Nierenfunktionsstörungen zur Folge haben. STEC-Bakterien kommen natürlicherweise im Darm von Wiederkäuern wie Rindern vor und werden über den Kot ausgeschieden. Da die Keime etwa durch verunreinigtes Bewässerungswasser oder organische Düngung auf die Felder gelangen, können vereinzelt auch pflanzliche Lebensmittel betroffen sein.

Untersuchungen aus dem Vorjahr hatten ergeben, dass Weizenmehl aus Mühlenbetrieben mit STEC-Bakterien belastet sein kann. Nun standen Backmischungen (216), aber auch Fertigteige (114) und Brotmehlmischungen (5) auf dem Prüfstand. In 35 Proben (10,4 %) waren vermehrungsfähige STEC-Bakterien nachweisbar. „Um eine mögliche Erkrankung zu vermeiden, sollte man daher zum Beispiel beim Backen auf das Naschen von rohem Teig verzichten“, empfiehlt Prof. Dr. Michael Kühne für die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (LAV). Erst bei vollständiger Erhitzung im Ofen werden eventuell vorhandene Krankheitskeime in der Backmischung oder im Teig abgetötet.

Im Rahmen des Monitorings wurde auch Rinderhackfleisch untersucht und bei 28 von 420 Proben (6,7 %) STEC-Bakterien und bei 88 von 410 Proben (21,5 %) Listerien nachgewiesen. Infektionen mit Listerien (Listeria monocytogenes) können einen schweren Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen nehmen, treten aber relativ selten auf. Um eventuell vorhandene Keime zu vernichten, sollte Hackfleisch vor dem Verzehr immer ausreichend durcherhitzt werden. Zudem sind einfache Hygieneregeln wie gründliches Händewaschen vor und nach der Zubereitung zu beachten. Für rohes Fleisch und Salat sollte man unterschiedliche Schneidebretter verwenden.

Des Weiteren hat die Lebensmittelüberwachung Feldsalat, Rucola und Pflücksalat in Fertigpackungen untersucht. In 200 von 428 Proben (46,7 %) wurden Keime von Bacillus cereus nachgewiesen. Diese Bakterien sind in unserer Umwelt weit verbreitet und können zu Erbrechen und Durchfall führen. In zwei Prozent der Proben waren die Keimzahlen besonders hoch. In 8 von 423 Proben (1,9 %) wurden STEC-Bakterien und in 10 von 433 Proben (2,3 %) Listerien in geringen Konzentrationen nachgewiesen. Risikogruppen sollten vorsichtshalber auf den Verzehr von fertig geschnittenen und abgepackten Salaten verzichten. Eine sichere und meist auch geschmacklich bessere Alternative ist es, Salate aus frischen Zutaten kurz vor dem Verzehr selbst zuzubereiten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.bvl.bund.de/ZoonosenMonitoring

Lebensmittel hygienisch zubereiten https://www.bzfe.de/lebensmittel/hygiene/lebensmittel-hygienisch-zubereiten/

Poster „Saubere Küche“, Bestell-Nr. 3347, Preis: 1,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/3347/saubere-kueche

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Studie zeigt: Holunder wirkt bei Grippesymptomen

Anthocyane und Polysaccharide im Holunder zeigen antivirale und immunstimulierende Wirkung

In einer Studie(1) mit dem Titel „Polysaccharides from European Black Elderberry Extract Enhance Dendritic Cell Mediated T Cell Immune Responses“, die im International Journal of Molecular Science veröffentlicht wurde, kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Polysaccharide aus europäischem Schwarzen Holunder-Extrakt die durch dendritische Zellen vermittelte T-Zell Immunantwort verstärken.

Damit reiht sich die Untersuchung in eine ganze Reihe von randomisierten Placebo-kontrollierten klinischen Studien ein, die die Wirkung der Früchte oder der Fruchtexakte von Europäischen Sambucus nicra L. – so der lateinische Name des Schwarzen Holunders – belegen. Die Studienautoren nahmen verschiedene Extraktionsverfahren für beide Inhaltsstoffe in den Blick und konnten aufzeigen, dass Extrakte, die über eine Wasserextraktion und Ultrafiltration hergestellt wurden im Vergleich zu einer Extraktion über Ethanol stärker immunmodulatorisch wirken.

Mehrere Inhaltsstoffe des Schwarzen Holunders aktivieren das menschliche Immunsystem

Auch wenn der exakte Mechanismus, dem die Wirkung des Holunders bei Grippesymptomen zugrunde liegt, noch nicht vollständig wissenschaftlich aufgeklärt ist, gehen die Experten davon aus, dass zwei zentrale Effekte dabei eine Rolle spielen: Zum einen lässt sich eine direkte antivirale Wirkung vermuten, zum anderen scheinen mehrere Inhaltsstoffe der schwarzen Beeren das menschliche Immunsystem zu aktivieren. So konnten Studien eine direkte antivirale Wirkung nachweisen, die vor allem auf Anthocyanin zurückzuführen ist.

Die Hypothese: Das Anthocyanin mit dem Namen Cyanidin-3-Sambubiosid blockiert das aktive Zentrum einer viralen Neuraminidase und verhindert so die Vermehrung von Influenzaviren. Zudem scheinen Flavonoide in Holunderbeeren an die Rezeptoren von Viren zu binden und ihr Andocken in Wirtszellen zu verhindern. Dabei handelt es sich um eine direkte antivirale Wirkung, die zu einer schnellen und kurzfristigen Abwehr von viralen Infekten beitragen kann. Voraussetzung ist die Fähigkeit des Immunsystems, virale Bestandteile als fremd zu erkennen und Infektionen zu unterdrücken.

In Extrakten aus Schwarzem Holunder sollten Polysaccharide und Anthocyane enthalten sein

Zudem sind bestimmte langkettige Zuckerverbindungen, sogenannte Polysaccharide, in der Holunder Frucht in der Lage, menschliche Immunzellen zu stimulieren. Dies geschieht über die Aktivierung von Makrophagen, die durch die Polysaccharide positiv beeinflusst wird. Die Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass die antivirale Wirkung des Holunders auf Grippeviren sowohl auf Polyphenolen als auch auf Polysacchariden beruht. Menschen, die ihr Immunsystem mithilfe von Holunder stärken möchten, sollten bei der Zusammensetzung von Nahrungsergänzungsmitteln folglich darauf achten, dass beide Komponenten – Polysaccharide wie Anthocyane – in Extrakten enthalten sind.

(1) Stich, Lena et al. (2022): Polysaccharides from European Black Elderberry Extract Enhance Dendritic Cell Mediated T Cell Immune Responses.“ In: International Journal of Molecular Sciences 23(7). https://www.mdpi.com/1422-0067/23/7/3949, abgerufen am 28.9.2022.

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