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Sport muss für Kinder attraktiv werden

“Dort abholen, wo sie ihr Leben leben”

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNoch nie waren so viele Kinder in Deutschland Mitglied eines Sportvereins wie heute. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervor. Gleichzeitig weisen Sportwissenschaftler darauf hin, dass Bewegungsmangel unter Kindern und Jugendlichen ein immer größeres Problem ist.

Um rund zehn Prozent haben die motorischen Fähigkeiten nach Auskunft des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe während der letzten 40 Jahre abgenommen. Wie passt das zusammen? Offensichtlich fehlt es trotz der zahlreichen Vereinsmitgliedschaften an dem, was früher die unorganisierte Freizeit nahezu aller Kinder prägte: das Toben und Klettern im Freien, die schweißtreibenden Fahrrad-, Roller- und Rollschuh-Touren, die Hüpf-Spiele vorm Haus oder das spontane Kicken auf dem Bolzplatz um die Ecke.

Dies alles ist bei vielen Kindern von überwiegend bewegungsarmen Freizeitaktivitäten verdrängt worden – sitzend vor der Spielkonsole, dem PC, dem Smartphone oder anderen Bildschirmmedien. Die Bewegungsdefizite gegenüber den Gleichaltrigen früherer Generationen werden dann auch nicht mehr durch ein oder zwei Vereinstrainings pro Woche ausgeglichen.

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“Die langfristigen Folgen können Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein”, warnt Prof. Alexander Woll vom IfSS. Mindestens 60 Minuten Bewegung pro Tag empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinder und Jugendliche. Daraus ergibt sich für Erzieher, Lehrer und vor allem für Eltern die wichtige Aufgabe, regelmäßig zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren – auch ohne organisierte Wettkämpfe, Titel oder Pokale. Appelle mit erhobenem Zeigefinger bewirken dabei weniger als beispielsweise die Vorbildfunktion der Eltern. Körperliche Betätigung im Familienalltag sollte von den Kindern als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden. Um überhaupt mit dem Überangebot elektronischer Medien konkurrieren zu können, bedarf es dabei natürlich altersgerechter, attraktiver und herausfordernder Angebote. “Wir müssen an den Motiven und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ansetzen und sie dort abholen, wo sie ihr Leben leben”, so Prof. Woll. Eltern und Pädagogen, die auf der Suche nach Anregungen für solche Angebote sind, können sich praktische Tipps und Vorschläge auf Ratgeber-Portalen wie www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de holen.

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Viel Wirbel um die Säule

Bewegung und Rückengesundheit

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Wirbelsäule ist die tragende Basis unseres Körpers und in dieser Funktion mit mehreren Aufgaben betraut: Sie ermöglicht die Stabilisierung, Aufrichtung und Bewegung des Rumpfes. Durch Beugung, Streckung, Seitneigung und Drehung der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte wird die enorme Flexibilität des Rückgrates erreicht. Darüber hinaus bildet die knöcherne Struktur einen ausgezeichneten Schutz der lebenswichtigen Nervenbahnen des Rückenmarks.

Bewegung bringt mehr “Saft” in die Bandscheiben

Probleme treten immer dann auf, wenn die Wirbelsäule chronisch fehlbelastet wird und akuter Bewegungsmangel die physiologische Ernährung der Bindegewebsstrukturen, insbesondere der Bandscheiben verhindert. Die Bandscheiben verlieren dadurch ihre Höhe und natürliche Elastizität, werden weniger Belastbar und bei mangelnder Stabilität – verursacht durch zu wenig Bewegung und zu viel Stützen – steigt die Gefahr eines Bandscheibenvorfalls von Jahr zu Jahr. Die Grundlage einer gesunden Wirbelsäule ist vielseitige Bewegung, um die Ernährung der Bandscheiben sowie die Koordination der umliegenden Muskelschichten zu gewährleisten.

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Über 650 Muskeln wirken als Motoren unseres Körpers

Die Natur hat gut vorgesorgt: Drei übereinanderliegende und aufeinander abgestimmte Muskelschichten teilen sich Stabilisierung, Bewegung und Koordination des Rumpfes. Über 400 Muskeln sind an der Stützmotorik beteiligt, rund 150 kleine und kleinste Muskeln übernehmen die Stabilisierung und Bewegung. Jede Schicht ist so aufgebaut und vom Gehirn gesteuert, dass die eigentliche Aufgabe perfekt ausgeführt werden kann. Allerdings setzt das voraus, dass wir ein natürliches Leben führen, so wie unser Gencode vor Jahrmillionen (auf Bewegung) programmiert wurde.

Schwingung ist Leben: Für einen gesunden, koordinierten Rücken

Dort wo Schwingung endet, wo sie unterbunden, gestört oder ganz angehalten wird, tritt Erstarrung ein – und beginnt Degeneration. Müdigkeit und Rückenschmerzen können die ersten Anzeichen von Dysbalancen sein und führen nicht selten zu chronischen Problemen, die oft nur mit hohem therapeutischem Aufwand wieder behoben werden können. Die Bioswing-Technologie nutzt diese Erkenntnis und setzt sie in Sitz-, Trainings- und Therapiesystemen um – mithilfe des patentierten, rhythmisierenden Pendelprinzips im 3D-Schwingwerk. Bioswing reflektiert dazu die Bewegungsimpulse des Nutzers und stimuliert die motorischen Zentren im Gehirn zu einer höheren Leistung. Für einen gesunden, weil gut koordinierten Rücken. www.bioswing.de

HAIDER BIOSWING zählt zu den führenden Herstellern von Gesundheitssitz- und Therapiesystemen in Europa. Seit rund drei Jahrzehnten forscht und entwickelt das BIOSWING-Technologiezentrum im bayerischen Pullenreuth mit seinen Fachkräften und Ingenieuren in Kooperation mit Medizinern und Physiotherapeuten in den Bereichen gesunde Sitzlösungen und Therapiegeräte. Eines der bekanntesten Produkte des Unternehmens ist das POSTUROMED, ein Therapiegerät, das heute zur Grundausstattung von rund 11.000 physiotherapeutischen Praxen gehört. Die im medizinischen Bereich erfolgreiche schwingende Technologie findet sich auch in den HAIDER BIOSWING Sitzsystemen wieder.
Die patentierten Produkte werden mit größter Sorgfalt – Made in Germany – am Unternehmenssitz in Oberpfälzer Pullenreuth produziert. Die innovativen Sitzsysteme liefert der Hersteller nach Deutschland, Westeuropa, Japan und in die USA. Die Unternehmenstochter HAIDER METALL stellt zudem Tischtennistische für den Turnierbedarf und anspruchsvolle Gartenmöbel her.

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Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Kindlicher Bewegungsmangel prägt das Leben

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen“Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” heißt eine traditionelle pädagogische Regel. Sie gilt allerdings nicht nur für das Erlernen von Umgangsformen. Der gesamte Lebensstil von Erwachsenen wird maßgeblich im Kindesalter geprägt. Das Robert Koch-Institut unterstreicht mit der KiGGS-Studie, dass körperliche Aktivität im Kindesalter der beste Einstieg in ein vitales Leben ist. Bewegung wirkt unmittelbar positiv in der Wachstumsphase für die psychische wie auch physische Gesundheit. Das Herz wird gestärkt, die Knochendichte erhöht, die Kinder sind seltener übergewichtig und fühlen sich psychisch wohler. Das stärkt nicht nur langfristig die Gesundheit.

Aktive Jugendliche werden in der Regel auch zu bewegungsfreudigen Erwachsenen. Wer als Jugendlicher dagegen die meiste Zeit still sitzend mit Videospielen verbringt, hat eine große Chance, zu einem trägen Erwachsenen mit entsprechend negativen Folgen für das Wohlbefinden zu werden.

Täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität empfiehlt die WHO für Kinder und Jugendliche. Die Realität ist ernüchternd. Obwohl sogar fast 60 Prozent in einem Sportverein Mitglied sind, erreichen rund 72 Prozent der Kinder und Jugendlichen keine ausreichende körperliche Bewegung. Die intensive Mediennutzung vom Fernsehen über Internet bis zur Spielkonsole sorgt für lange Phasen der Inaktivität.

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Die Förderung eines vitalen Lebensstils sollte wesentlicher Bestandteil von nationalen Public-Health-Maßnahmen sein. Die größte Verantwortung für ihren Nachwuchs tragen allerdings nach wie vor die Eltern, die mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Nachwuchs motivieren sollten. Da bereits im Vorschulalter die Hälfte der Kinder und sogar zwei Drittel der Kinder im Grundschulalter nicht ausreichend körperlich aktiv sind, muss die Förderung eines bewegungsintensiven Lebensstils sehr früh ansetzen. Im Internet gibt es zahlreiche Informationsangebote. Hilfe zum Thema Internet- und Computernutzung finden Erziehungsberechtigte beispielsweise unter www.computersuchthilfe.info. Wertvolle Tipps zur “Mobilmachung” innerhalb der Familie bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Bewegung statt Essverbote

WHO fordert aktiven Lebensstil

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmendem Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko. Nach einer aktuellen Studie bewegen sich weltweit 25 Prozent der Erwachsenen zu wenig. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent. Je reicher ein Land ist, desto inaktiver sind seine Menschen.

Ursachen sind die intensive Nutzung von Computern und Technologien, das Auto als ständiges Fortbewegungsmittel und die sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz. Regina Guthold von der WHO: “Bewegung senkt das Risiko von Herzerkrankungen, Infarkt, Brust- und Darmkrebs, Diabetes und Bluthochdruck.”

Nicht der Zucker im Müsli am Morgen ist das Problem, sondern die körperliche Inaktivität während des restlichen Tages. In seinem Buch “Schluss mit Essverboten!: Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten” (Plassen-Verlag), fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel eine Lebensstil-Diskussion. Ernährungsdiktate, Strafsteuern und Werbeverbote sind keine Lösungen. Wenn Erwachsene wie auch die Kinder ruhig sitzenbleiben, statt durch körperliche Aktivität Kalorien zu verbrauchen und den Körper in Schwung zu bringen, werden die Menschen weder schlanker noch gesünder. Brendel warnt vor den Organisationen, die den durch zahlreiche Studien belegten Bewegungsmangel beharrlich bestreiten. Diese wollen mit ihren einfach strukturierten Angriffen auf einzelne Nahrungsmittel-Bausteine öffentlich Aufmerksamkeit und damit eigenen wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Entweder geht es um Spendengelder oder um den Verkauf von kostspieligen Ersatz-Produkten. Den Menschen eine genussvolle Ernährung schlecht zu reden, kann die Komplexität des modernen Lebensstils nicht lösen. Eine richtige Balance zwischen Genuss und Vitalität ist dagegen die beste Grundlage für ein gesundes Leben. Rad statt Auto, Fußballspiel statt Bildschirm, aufstehen und laufen helfen dabei.

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Mobilmachung in deutschen Familien

Gesellschaft leidet unter Bewegungsmangel

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie “Familienstudie 2018” der AOK hat einen bedenklich ruhigen Lebenswandel der Eltern und damit auch ein besorgniserregendes Bewegungs-Defizit bei Kindern und Jugendlichen ermittelt. In jeder dritten Familie spielt Bewegung nur eine kleine oder sogar gar keine Rolle. Nur 28 Prozent der Eltern bringen die notwendige Zeit für Sport und Fitness auf.

In diesem bewegungsarmen Lebensstil sieht die AOK auch den wesentlichen Grund für die Gewichtsprobleme. Von den Eltern sind 58 Prozent übergewichtig. Jens Martin Hoyer vom Vorstand des AOK Bundesverbandes stellt fest: “Unsere Gesellschaft leidet immer mehr an Übergewicht und Bewegungsmangel.”

Für die nachwachsende Generation sind die Eltern damit schlechte Vorbilder. Die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts bestätigt das. Rund 21 Prozent der Kinder von drei bis 17 Jahren haben zu viele Pfunde auf den Rippen. Zu dem bewegungsarmen Vorbild der Eltern kommt bei den Kindern zusätzlich noch der intensive Medienkonsum, der weitgehend sitzend praktiziert wird. Für Spielen oder Sport bleibt da wenig Zeit.

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Sogar die Vier- bis Sechsjährigen, eigentlich eine Altersspanne, in der Kinder ausgiebig toben sollten, nutzen Medien länger als die empfohlenen täglichen 30 Minuten. Wer gemeinsam mit seinem Nachwuchs den Lebensstil verbessern und die Familie mobil machen will, findet zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Erhöhter Blutdruck schon bei Kindern

Übergewicht kombiniert mit Bewegungsmangel

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Bluthochdruck im Kindes- und Jugendalter wird in seiner Relevanz von Ärzten häufig unterschätzt. Rund 650.000 Heranwachsende sind Studien zufolge bereits von zu hohen Werten betroffen. “Ab dem dritten Geburtstag sollten Eltern regelmäßig den Blutdruck ihres Kindes messen lassen”, empfiehlt Dr. Hermann Josef Kahl, Präventionsexperte des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Bei auffälligen Werten sollten in erster Linie Lebensstiländerungen wie Abbau von Übergewicht sowie Förderung eines bewegungsaktiven Alltags im Vordergrund stehen, bevor die Verordnung von Medikamenten erwogen wird. Tipps und Anregungen von Experten, wie Eltern gute Rahmenbedingungen für eine gesunde Lebensweise ihrer Sprösslinge schaffen können, gibt z. B. das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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 Bluthochdruck – was ist mit Bioresonanz moeglich

Viele Kids leiden unter Rückenschmerzen

Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils

Pressemeldungen Gesundheit

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Noch in den 1980er Jahren traten Rückenschmerzen bei Kindern nur selten auf und waren dann meist Symptome einer ernstzunehmenden Erkrankung. Diese Situation hat sich heute drastisch verändert. “Inzwischen sind Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen und haben in den letzten Jahren massiv zugenommen”, warnt Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de). Laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts (Berlin) klagt fast die Hälfte der Elf- bis 17-jährigen Kinder über Rückenprobleme. Jedoch nur bei höchstens 15 Prozent der Betroffenen steckt hinter den Schmerzen eine organische Ursache wie Skoliose oder die Scheuermann-Krankheit.

Eine bundesweite Forsa-Umfrage bei 100 Kinder- und Jugendärzten zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Kids aufgrund des heutigen Lebensstils unter Rückenproblemen leidet. Zu den häufigsten Ursachen zählen nach Einschätzung der Ärzte mit 98 Prozent der Nennungen der Bewegungsmangel in der Freizeit und damit eng verknüpft mit 95 Prozent die hohe Nutzungsdauer von digitalen Medien. Außerdem glauben 91 Prozent der Ärzte, dass Eltern die motorische Entwicklung ihrer Sprösslinge nicht ausreichend anregen. 60 Prozent der Befragten bemängeln zudem, dass Kinder zu wenig oder schlechten Schulsportunterricht erhalten.

Für die Vermutungen der Ärzte gibt es handfeste Beweise. Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde pro Tag eine moderate bis starke Bewegungsaktivität ausüben. Dieser Richtwert wird nach Zahlen der KiGGS-Studie von mageren 27,5 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen erreicht. Je älter Kinder werden, umso mehr sinkt ihr Bewegungspensum. Von den Jungen zwischen 14 und 17 Jahren entsprechen lediglich 15 Prozent der WHO-Empfehlung, bei den gleichaltrigen Mädchen sind es sogar nur acht Prozent.

 Vom Schmerz zur Heilung

Die Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils von Kindern und Jugendlichen sind weitreichend: Neben Rückenschmerzen, Haltungsstörungen und motorischen Defiziten wird bei Heranwachsenden auch das Risiko für Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Die Zunahme von psychischen Verhaltensauffälligkeiten geht ebenfalls auf das Konto von Bewegungsmangel. Die Stiftung Kindergesundheit appelliert deshalb an die Eltern, bewegte Vorbilder für ihre Kinder zu sein. Sie sollten von klein auf mit ihrem Nachwuchs gemeinsame körperliche Aktivitäten entfalten. Tipps und Anregungen für einen bewegungsfreudigen Lebensstil finden Eltern z. B. auf dem von Experten entwickelten mehrsprachigen Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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