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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ist Adipositas möglicherweise übertragbar?

Eine gewagte Hypothese

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert beispielsweise Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes als nicht übertragbar; das heißt, diese Erkrankungen können nicht zwischen Menschen übertragen werden. Die Definition von nichtübertragbaren Krankheiten schließt eine Beteiligung von Mikroben aus und konzentriert sich stattdessen auf genetische Faktoren, Umwelt- und Lebensstilfaktoren.

Nun stellt ein internationales Forschungsteam des „Humans & the Microbiome“-Programms des Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR) unter Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) diese Auffassung in Frage. „Möglicherweise findet eine Übertragung des Mikrobioms auch beim menschlichen Zusammenleben statt, zum Beispiel durch intensive soziale Kontakte oder in gemeinsamen Wohnungen“, vermutet der CAU-Professor Thomas Bosch. Das Forschungsteam veröffentlichte die neue Hypothese kürzlich im Wissenschaftsjournal Science.

Die kooperierenden Expertinnen und Experten fanden eine Vielzahl von deutlichen Hinweisen aus verschiedenen Fachgebieten, die die neue Theorie plausibel erscheinen lassen. Die Forschenden betonen selbst, dass ihre Hypothese gewagt sei und viele der beteiligten Mechanismen noch unbekannt seien. Allerdings: „Wenn sich unsere Hypothese als richtig herausstellt, wird sie unsere Auffassung der öffentlichen Gesundheit völlig neu definieren“, so Brett Finlay, Professor für Mikrobiologie an der Universität von British Columbia und Leiter des CIFAR-Forschungsprogramms.

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Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Viren) bevölkern unsere Körperoberflächen, außen wie innen. Gerade unser Darm bietet Lebensraum für Billionen von Bakterien. Dieses Mikrobiom begleitet jeden Menschen von der Geburt bis zu seinem Tod. Es ist so individuell wie der eigene Fingerabdruck, dabei jedoch in Zusammensetzung und Funktion veränderbar, je nach Lebensstil, Ernährung und zahlreichen weiteren Umweltfaktoren. Die menschliche Mikrobiota spielt eine wichtige Rolle bei vielen physiologischen Funktionen, einschließlich der Verdauung, Immunantworten und des Stoffwechsels. Es steht heute außer Frage, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen einem gestörten Mikrobiom und vielen Krankheiten besteht.

Die Fachwelt darf also gespannt sein, was weitere Forschungsarbeit zutage fördert. Jedenfalls müssten Störungen der mikrobiellen Besiedlung des Körpers viel stärker als bisher als Krankheitsursache in Betracht gezogen sowie auch die potenziellen Übertragungswege näher erforscht werden, betont Bosch.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/Adipositas

https://science.sciencemag.org/content/367/6475/250.full

http://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Adipositas – nicht heilbar, aber behandelbar

Diäten wenig erfolgreich

Von Adipositas (lateinisch adeps = das Fett) spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Gemäß der WHO-Klassifikation gilt ein BMI-Wert von 25 bis 30 als Übergewicht. Demzufolge ist über die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland übergewichtig: Laut Statistischem Bundesamt hatten im Jahr 2017 hierzulande 53 Prozent der Menschen im Alter von über 18 Jahren einen Body-Mass-Index von mindestens 25. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI, 2018) sind 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Fast sechs Prozent davon haben Adipositas.

Auch wenn der BMI nur ein Richtwert ist, so sehen die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. ab einem BMI von 30 und darüber eine Adipositas-Behandlung für angebracht. Beträgt der BMI 25 bis 30 sollte ebenfalls eine Behandlung erfolgen, bei gleichzeitigem Vorliegen von

  • einer übergewichtsbedingen Gesundheitsstörung (zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes Typ 2),
  • einer vermehrten Ansammlung von Fett in der Gürtelregion (abdominale Adipositas),
  • Erkrankungen, die durch Übergewicht verschlimmert werden (zum Beispiel Gelenk- und Rückenleiden oder
  • einem hohen psychosozialen Leidensdruck.

Was sind die gesundheitlichen Folgen? Welche Rolle spielt das Mikrobiom und welche Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung? – Das sind nur einige von vielen Fragen und Themen, die kürzlich auf den „Forschungstagen Bariatrie und Adipositas“ am Universitätsklinikum Leipzig diskutiert wurden.

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Adipositas wird mit einer Vielzahl von Folgeerkrankungen in Verbindung gebracht: Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2, Nierenkomplikationen, erhöhte Blutfettwerte, Leberverfettung, Bluthochdruck, ferner Auswirkungen auf die Lungenfunktion, auf Herz und Gefäße sowie auf das Hirn (Gedächtnisleistung, Verminderung der grauen Substanz) und die Psyche (erhöhtes Depressionsrisiko), um nur einige zu nennen.

Wie entsteht Übergewicht und Adipositas? Gewiss ist es vordergründig eine Frage der Energiebilanz: wer mehr isst, als sein Körper verbraucht, nimmt zu. Die spannende Frage ist, warum isst die betreffende Person zu viel? Hier lediglich Willensschwäche zu unterstellen, ist zu kurz gegriffen. Es kann ein ganzes Ursachenbündel in Frage kommen. Genetische Disposition, pharmakologische Ursachen, Veränderungen im neuronalen Belohnungsnetzwerk. Hier hat der Botenstoff Dopamin eine entscheidende Funktion bei der Assoziation zwischen Reiz und Belohnung. In jüngster Zeit ist auch die Rolle des Mikrobioms (älterer Begriff = Darmflora) stärker in den Fokus der Wissenschaft getreten. Deren Zusammensetzung wird von vielen Faktoren beeinflusst, Alter, Ernährung, Gewicht, Medikamente, Immunsystem u.v.a. Das Mikrobiom hat Einfluss auf Gesundheit und Krankheit des Menschen. Da liegt der Gedanke eines Fäkalen Mikrobiom Transfers (FMT) nahe: die Übertragung von Stuhl von gesunden Spendern an Empfänger zu therapeutischen Zwecken. FMT ist bei Adipositas denkbar und vielleicht auch erfolgreich. Aber es gibt zurzeit noch zu viele Unbekannte in dieser Gleichung, sodass sie aktuell nicht als eine Therapieoption angesehen wird, resümiert Doktor Jürgen Feisthammel, Gastroenterologe am Universitätsklinikum Leipzig.

Zum Basisprogramm einer jeden Adipositas-Behandlung gehören:

  • Ernährungstherapie – Nahrungsumstellung, Kalorienreduktion,
  • Bewegungstherapie – Steigerung der körperlichen Aktivitäten,
  • Verhaltenstherapie – Änderung des Verhaltens, „lifestyle“.

Leider haben Ernährungstherapien nur eine sehr geringe Erfolgsquote, so Professor Martina de Zwaan, von der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum einen ist der Gewichtsverlust gering und zum anderen kann das Gewicht nicht gehalten werden: Sobald eine hypokalorische Diät gelockert wird, steigt das Gewicht wieder an; oft über das Ausgangsgewicht (Jojo-Effekt). Die Energiezufuhr müsste dauerhaft reduziert und mit abnehmendem Gewicht immer stärker reduziert werden. Wichtig ist hierbei, die eigenen Ziele nicht zu hoch zu stecken. Bei einem BMI von 25 bis 35 sollte eine Gewichtsreduktion von 5 Prozent angestrebt werden, bei einem BMI von über 35 sollten es 10 Prozent sein, so de Zwaan. Und weiter: „Um das Gewicht langfristig zu stabilisieren, bedarf es einer andauernden kognitiven Kontrolle der Nahrungsaufnahme. Eine adipogene Umwelt und die Biologie sind dabei mächtige Widersacher.“ Der Lohn: selbst eine moderate Gewichtsreduktion verbessert eigentlich alle Werte, metabolisch, hormonell und neuronal.

„Adipositas ist nicht heilbar – aber behandelbar“, so Professor Arne Dietrich, Leiter des Bereichs Adipositas- und metabolische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Während konservative Therapien und auch pharmakologische Therapien oft nicht den erwünschten Gewichtsverlust bringen, zeigen operative Behandlungen nachhaltige Erfolge. Ab einem BMI von 40 und darüber, ohne Begleiterkrankungen und Kontraindikationen und nach Erschöpfung konservativer Therapien sowie nach umfassender Aufklärung über eine adipositaschirurgische Operation ist diese, gemäß der oben genannten Leitlinie, angezeigt. Das gleiche gilt für Patienten mit einem BMI von 35 und darüber, wenn Adipositas assoziierte Begleiterkrankungen vorhanden sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der chirurgischen Therapie. Bei einigen wird der Magen verkleinert oder es werden „Umgehungsstraßen“ (Bypässe) angelegt. Je nach Verfahren wird erreicht, dass nicht mehr so viel Nahrung aufgenommen werden kann, dass sich das Sättigungsgefühl eher einstellt oder dass die Nahrung nicht mehr vollständig vom Körper verwertet werden kann. Auf diese Weise verlieren Operierte 60 bis 80 Prozent ihres Übergewichts. Allerdings – und darüber muss man sich im Klaren sein – bedeutet dies, dass eine lebenslange prophylaktische Supplementation mit Vitaminen und Mineralstoffen notwendig ist, weil diese nicht mehr in ausreichendem Maße resorbiert werden können. Zur Stabilisierung des Gewichtsverlustes sollten ferner Diätvorgaben eingehalten sowie eine entsprechende körperliche Aktivität angestrebt werden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.adipositas-gesellschaft.de/index.php?id=9

https://de.wikipedia.org/wiki/Bariatrie

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

https://www.in-form.de/

http://www.bzfe.de/inhalt/trainermanual-adipositas

Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen
Broschüre, A4, Bestell-Nr. 1657, Preis: 12,00 Euro

Besser essen. Mehr bewegen. Prävention von Übergewicht bei Kindern – Hilfestellung für Planende und Entscheidungsträger – das bringt Maßnahmen voran
Broschüre, A4, nur zum Download, Bestell-Nr. 6999, kostenlos

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Trainermanual Adipositas

Mit alltagstauglichen Übungen dauerhaft Essverhalten ändern

Etwa 1,9 Millionen der 3- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind laut Ergebnissen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KIGGS-Studie Welle 2, 2014 bis 2017) übergewichtig, davon 800.000 adipös. Therapie- oder Präventionsangebote für übergewichtige Kinder und Jugendliche gibt es jedoch kaum. Hier setzt das Trainermanual der Konsensgruppe Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche (KgAS) an, das alltagstaugliche Übungen vorstellt, mit denen Betroffene dauerhaft ihr Ess- und Ernährungsverhalten ändern können. Das Trainermanual liefert ein interdisziplinäres Schulungskonzept und ist sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Behandlung einsetzbar. Es basiert auf den Leitlinien der AGA (Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter) und beinhaltet die praktischen Erfahrungen von über 50 Adipositastrainern.

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Das vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) herausgegebene Trainermanual besteht aus einem Grundlagenteil und vier Schulungsbereichen: Ernährung, Bewegung, Psychosoziales und Medizin. Die Broschüren enthalten wichtige Vorschläge für die Durchführung aller Schulungseinheiten, einen großen Fundus an Übungen und Arbeitsmaterialien, Material für die begleitende Elternschulung sowie für das Qualitätsmanagement und die Evaluation. Das Konzept wurde komplett überarbeitet und die Inhalte auf den aktuellen wissenschaftlichen Stand gebracht. So untergliedern sich die Schulungsbereiche in verschiedene Themen und Bausteine. In den Bausteinen werden Teilaspekte eines Themas behandelt. Zur Vertiefung der Inhalte gibt es Übungen und Material, die jeweils auf die Kinder, Jugendlichen oder Eltern ausgerichtet sind.

Die beiden ersten Bausteine „Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen“ und das „Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Ernährung“ sind ab sofort im Onlineshop des BZfE erhältlich unter: www.ble-medienservice.de.

www.bzfe.de

„Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen“, A4, 144 Seiten, 3. Auflage 2019, Bestell-Nr. 1657, Preis: 12,00 Euro

„Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Ernährung“, A4, 148 Seiten, 3. Auflage 2019, Bestell-Nr. 1653, Preis: 17,50 Euro.

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Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten

Grundstein für Adipositas wird früh gelegt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenOb ein Kind später einmal zu Übergewicht oder Adipositas neigen wird, das entscheidet sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Der Grundstein für Adipositas, also ein krankhaftes Übergewicht, wird in vielen Fällen bereits vor der Einschulung gelegt. Dies haben Forscher der Leipziger Universitätsmedizin jetzt in einer Studie festgestellt.

Bei mehr als 51.000 Kindern wurde dafür der Gewichtsverlauf von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren analysiert. 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht, so eines der Auswertungsergebnisse, kehren auch als Jugendliche nicht wieder zu einem Normalgewicht zurück.

Selbstverständlich war nicht jeder übergewichtige Erwachsene auch ein übergewichtiges Kind, wie die Leipziger Wissenschaftler betonen. “Wenn jedoch Übergewicht bereits im (frühen) Kindesalter einsetzt, bleibt es zuallermeist bestehen – mit allen Konsequenzen beispielsweise für die Entwicklung von Folgeerkrankungen bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter”, sagt die Studienleiterin Prof. Antje Körner vom Center for Pediatric Research Leipzig (CPL).

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Die Erwartung vieler Eltern, die überzähligen Pfunde ihres pausbäckigen Nachwuchses würden sich im Laufe der Jahre schon von alleine verflüchtigen, erweisen sich nach diesen Erkenntnissen meist als Trugschluss. Es ist vielmehr ein wichtiger Bestandteil der elterlichen Verantwortung, diese Gesundheitsgefährdung nicht zu ignorieren. “Wachstum und Gewicht müssen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern schon früh genau beobachtet werden, um Kinder mit erhöhtem Risiko zu erkennen”, erklärt Prof. Körner. Als maßgebliche Vorsorgemaßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern gelten eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Denn der vorwiegend sitzende Lebensstil vieler Kids, die mehr Zeit vor Bildschirmmedien als an der frischen Luft verbringen, sorgt zunehmend für eine negative Beeinflussung der Gewichtsentwicklung. Eltern, die ihre Kinder zu mehr körperlichen Aktivitäten motivieren möchten, finden dazu beispielsweise praktische Anregungen auf Internet-Portalen wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

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Supress
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Adipositas bei Kindern

Gesunder Lebensstil der Mutter senkt offenbar das Risiko

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn die Mutter ein normales Körpergewicht und gesunde Lebensgewohnheiten hat, haben Kinder und Jugendliche ein bis zu 75 Prozent geringeres Risiko für Adipositas. Das lassen die Ergebnisse einer Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health in den USA vermuten. An der Untersuchung nahmen knapp 17.000 Mütter und ihre 24.000 Kinder im Alter von 9 bis 18 Jahren teil.

Die US-amerikanischen Wissenschaftler bestimmten unter anderem den Körpermassenindex (BMI) der Probanden. Der BMI gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an. Des Weiteren machten die Teilnehmer in Fragebögen Angaben zu ihrer Gesundheit und der Ernährungs- und Lebensweise. In den folgenden fünf Jahren entwickelten 1.282 Heranwachsende eine Fettleibigkeit (Adipositas), bei der der BMI mindestens bei einem Wert von 30 liegt. Das ist bedenklich, da eine zu hohe Körpermasse die Entstehung weiterer Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden begünstigt.

Offenbar führt ein gesunder Lebensstil der Mutter dazu, dass der Nachwuchs seltener eine Adipositas entwickelt. Am geringsten war das Risiko, wenn alle fünf von den Wissenschaftlern festgelegte Faktoren erfüllt waren: ein normales Körpergewicht, regelmäßige Bewegung, Nichtrauchen, ein maßvoller Alkoholkonsum und eine „gesunde“ Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, aber wenig rotem Fleisch und gesüßten Getränken. Allein ein Körpergewicht im „Normalbereich“ der Mutter senkte das kindliche Adipositasrisiko um 56 Prozent – unabhängig von Alter, Herkunft, Krankheitsgeschichte und sozialem Hintergrund. Die Ernährungsweise der Mutter hatte dagegen keinen nachweisbaren Einfluss, ist im British Medical Journal (BMJ) zu lesen. Das liege vermutlich daran, dass die Ernährung der Mädchen und Jungen auch von anderen Faktoren wie dem Schulessen und dem Nahrungsangebot in der Wohnumgebung abhängt.

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Da es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, können zwar keine ursächlichen Beziehungen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass der Lebensstil der Mutter die Gewohnheiten der Kinder prägt und auf verschiedenen Ebenen deren Gesundheit und Körpergewicht beeinflusst. Daher sollten sich Eltern ihrer Vorbildfunktion bewusst sein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1136/bmj.k2486

BMI-Rechner: https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

https://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-und-bewegung-3665.html

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Übergewicht und Adipositas

Bei Kindern weiterhin auf hohem Niveau

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Übergewicht und Adipositas offenbar auf einem hohen Niveau eingependelt. Unter den 3- bis 17-Jährigen sind rund 15 Prozent übergewichtig und 6 Prozent fettleibig.

Zwischen Mädchen und Jungen gab es nach neuen Auswertungen der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) keine nachweisbaren Unterschiede. Die Wissenschaftler bestimmten den Körpermassenindex, kurz BMI. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als Orientierung für ein optimales Gewicht.

Bei Heranwachsenden verändert sich der normale Körperfettanteil ständig. Daher wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet. Die aktuellen Messwerte aus den Jahren 2014 bis 2017 basieren auf Daten von knapp 3.600 Probanden, informiert das Robert Koch-Institut.

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Seit Mitte der 1970er Jahre war die Zahl der Heranwachsenden mit einem zu hohen Körpergewicht kontinuierlich gestiegen. Nun scheint die Entwicklung gestoppt. Ein Vergleich mit der Basiserhebung (2003 bis 2006) hat gezeigt, dass sich der Anteil der übergewichtigen und adipösen Kinder und Jugendlichen insgesamt und in allen Altersgruppen kaum verändert hat.

Vielen Kindern fällt es schwer, überschüssige Pfunde wieder loszuwerden. So ist mehr als die Hälfte der 2- bis 6-Jährigen mit Übergewicht oder Adipositas auch als Jugendlicher ein Schwergewicht. Daher sind eine frühe Vorbeugung und Maßnahmen zur Reduktion des Körpergewichts besonders wichtig.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Robert Koch Institut (RKI): www.rki.de

Journal of Health Monitoring – Online-Zeitschrift des RKI: www.rki.de/johm_kiggs

https://www.bzfe.de/inhalt/mehr-kinder-mit-adipositas-31111.html

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Mehr Kinder mit Adipositas

Vielfach lebenslange Gesundheitsbeeinträchtigungen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn den vergangenen 40 Jahren ist die Zahl der extrem übergewichtigen Kinder und Jugendliche um mehr als das Zehnfache gestiegen. So waren im Jahr 1975 noch 5 Millionen Mädchen adipös, während im Jahr 2016 bereits 50 Millionen gezählt wurden. Bei den Jungen war ein Anstieg von 6 auf 74 Millionen zu beobachten, zeigt eine Studie unter Leitung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Imperial College London. Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) war an den Untersuchungen beteiligt.

Die Wissenschaftler hatten in 200 Ländern die Körpermaße von knapp 130 Millionen Menschen ausgewertet, von denen 32 Millionen 5 bis 19 Jahre alt waren. Sie bestimmten den Körpermassenindex (BMI) und verglichen die Werte der Jahre 1975 bis 2016. Der BMI ist ein gängiges Maß zur Einschätzung des Körpergewichts und gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an. Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der normale Körperfettanteil ständig, je nach Alter und Geschlecht. Anhand von Normwertkurven lässt sich ablesen, wie das Gewicht einzuordnen ist.

Im Jahr 1975 litten insgesamt 11 Millionen Kinder und Jugendliche (1 %) an starkem Übergewicht. Im Jahr 2016 wurden bereits 124 Millionen Betroffene ermittelt (7 %). Weitere 213 Millionen waren übergewichtig, ohne die Grenzen zur Adipositas zu erreichen. In Ländern mit einem geringen oder mittleren Einkommen, insbesondere in Asien, schreitet diese Entwicklung weiter voran. In Ländern mit einem höheren Durchschnittseinkommen scheinen sich die Werte auf einem viel zu hohen Niveau einzupendeln, erklären die Mediziner im Fachjournal „The Lancet“. Auch in Europa sind Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahrzehnten immer dicker geworden.

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Wer bereits in jungen Jahren zu viele Pfunde auf die Waage bringt, ist meist auch im Erwachsenenalter ein Schwergewicht. Daher ist es besonders wichtig, die jungen Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden Körpergewicht und mehr Lebensqualität zu unterstützen. „Ein extrem hoher BMI in der Kindheit führt vielfach zu lebenslangen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Daher ist die hohe Rate an Adipositas und Übergewicht heute eine globale Gesundheitsbedrohung, die sich in den kommen Jahren noch weiter zu verschlimmern droht, wenn wir nicht drastisch dagegen steuern.“, resümiert Dr. Rudolf Kaaks, Ko-Autor der Studie vom DKFZ.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(17)32129-3/fulltext

https://www.bzfe.de/inhalt/adipositas-3173.html

BMI-Rechner – bin ich übergewichtig?

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

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Motivation zur Veränderung

Diätassistenten bieten Beratungsqualität und Kompetenz

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Übergewicht, Adipositas, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen könnten durch eine Veränderung der Ernährungs- oder Lebensweise verringert oder gar vermieden werden. Patienten in Kliniken und Klienten, die zur Ernährungsberatung kommen, wissen das. Aber wie kann dieses Wissen um eine gesündere Ernährungs- oder Lebensweise auch in tägliches Handeln umgesetzt werden? Diese Frage war eins der zentralen Themen auf dem 59. Bundeskongress des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) Anfang Mai in Wolfsburg.

Wie kann Verhalten verändert werden und wie kann Motivation gelingen, wenn sowohl Klienten als auch die beratenden Diätassistenten verzweifeln an der „keine Lust“-Mentalität? „Die Frage nach dem Warum wird nicht beantwortet“, meinte Martin Klapheck, der als ‚Piano-Redner‘ zu den 100 besten Rednern Deutschlands gehört und die Kongressteilnehmer mit seinem Vortrag „Auf der Tonleiter zum Erfolg – lebe Deinen Beat“ begeisterte. Nur wenn das „Warum“ stark genug beantwortet werde, könne Veränderung gelingen. Es reiche nicht aus, am Jahresanfang zu sagen, „Ich möchte abnehmen“. Vielmehr muss man sich selbst die Frage nach dem tatsächlichen Grund konkret beantworten. „Zum Beispiel weil ich attraktiver sein und eine neue Partnerin finden möchte, weil ich wieder Sport machen und nicht mehr so schlapp sein will“, so Klapheck. Wenn man sich die Frage dreimal am Tag beantwortet und zusätzlich mit Bildern verknüpft, helfe das sehr. Die Visualisierung löst Gefühle aus und hilft dabei, sein Ziel zu erreichen. Dabei unterstützen dann noch die bekannten Strategien, ein großes Ziel in Teilziele zu zerlegen und kleine Erfolge zu belohnen.

Mit Teilzielen, Selbstmotivation und Belohnungen motivieren auch Ernährungsmediziner ihre Patienten. Professor Dr. Johannes Wechsler, Präsident des Bundesverbandes der Ernährungsmediziner, betonte in diesem Zusammenhang die wichtige Rolle der Diätassistenten. Als Mediziner stellen sie zwar die Diagnose für die Patienten, für die Umsetzung in individuell angepasste Ernährungspläne sind aber die Diätassistenten wichtigste Ansprechpartner im Rahmen einer Gesamttherapie. Hier kommt es auf Teamarbeit an, um Menschen ganzheitlich zu betrachten und ihnen zu helfen. Ina Lauer, Präsidentin des VDD betonte „Diätassistenten sind in der Lage, fundierte und kompetente Ernährungsberatung in jedem Einzelfall durchzuführen.“ Sie können Ernährungstrends einordnen, relativieren und individuelle Wünsche und Probleme unter Einbeziehung medizinischer Zusammenhänge berücksichtigen. Lauer betonte in diesem Zusammenhang die große Kompetenz und hohe Beratungsqualität der Diätassistenten.

 Wegweiser Abnehmen

Der VDD-Kongress verzeichnete über 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In Wolfsburg feierte der Verband sein 60jähriges Bestehen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Uta Köpke aus Bad Liebenzell als neue Präsidentin gewählt. Sie löst Ina Lauer aus Berlin ab, die im September nach vier Jahren aus dem Präsidium ausscheidet.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen: www.vdd.de

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Rechtliche Hinweise
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäβ § 27 a Umsatzsteuergesetz lautet
DE 114 110 249.

Frühkindliche Entwicklung

Auch Adipositas der Väter hat Einfluss

Pressemeldungen Gesundheit

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Starkes Übergewicht der Eltern beeinträchtigt offenbar auch die nächste Generation. Wenn Kinder adipöse Eltern haben, ist häufig ihre motorische und soziale Entwicklung in den ersten Lebensjahren verzögert. Das lässt eine Untersuchung des US-amerikanischen Nationalen Instituts für Gesundheit (NIH) vermuten.

An der Studie nahmen mehr als 5.000 Frauen teil. Vier Monate nach der Entbindung machten sie unter anderem Angaben zu Körpergewicht und Körpergröße vor und nach der Schwangerschaft. Auch die Daten des Vaters wurden erhoben und der Körpermassenindex (BMI) bestimmt. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als Orientierung für das „Sollgewicht“ eines Erwachsenen. Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht, ab 30 von Fettleibigkeit (Adipositas).

Des Weiteren wurde der Entwicklungsstand der Kinder im Alter von 4 Monaten bis zu drei Jahren in regelmäßigen Abständen eingeschätzt. Dazu diente ein standardisierter Fragebogen, für den die Mütter zu speziellen Tests mit ihrem Nachwuchs angeleitet wurden. In der Praxis wird er zur Identifizierung von Kindern verwendet, die in ihrer Entwicklung eine besondere Unterstützung brauchen.

Frühere Studien hatten bereits Zusammenhänge zwischen dem Körpergewicht der Mutter und der frühkindlichen Gehirnentwicklung aufgedeckt. Nach den aktuellen Ergebnissen können Kinder von fettleibigen Müttern (BMI mindestens 30) mit einer um 67 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit die altersgemäßen Anforderungen an die Feinmotorik im dritten Lebensjahr nicht erfüllen. Das ist die Fähigkeit, kleine Muskeln, etwa in den Fingern, kontrolliert zu bewegen. War der Vater fettleibig, stieg die Wahrscheinlichkeit für eine verzögerte soziale Entwicklung um 75 Prozent. Im zugehörigen Test sollten die Dreijährigen zeigen, wie gut sie mit Gleichaltrigen interagieren und Beziehungen aufbauen. Waren beide Elternteile extrem fettleibig (BMI über 35), hatte der Nachwuchs erhebliche Schwierigkeiten bei der eigenständigen Suche nach Problemlösungen. Als Vergleichsgruppe dienten jeweils Kinder von Eltern mit einem BMI unter 25.

 24 Lebensmittel zum abnehmen

Noch ist nicht abschließend geklärt, wie das elterliche Übergewicht die Entwicklung des Kindes beeinflusst. Tierstudien lassen vermuten, dass Entzündungsprozesse im Laufe der Schwangerschaft beteiligt sind. Spezielle Ernährungsempfehlungen für adipöse Schwangere könnten diesem Prozess entgegenwirken, schreiben die Autoren im Fachjournal Pediatrics. Überraschend ist, dass offenbar auch das Körpergewicht des Vaters einen signifikanten Einfluss hat. Es wäre möglich, dass epigenetische Prozesse die Eigenschaften des Spermas verändern. Das Epigenom beschreibt sämtliche Zustände in der Umgebung der Gene. Aber auch hier besteht noch viel Forschungsbedarf.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2016/12/29/peds.2016-1459

http://www.aid.de/inhalt/adipositas-3173.html

http://www.aid.de/inhalt/uebergewicht-wirkt-auf-das-erbgut-29428.html

Behandlung von Übergewicht und Adipositas

Ganzheitliches ärztliches Konzept gefordert

Acht renommierte Wissenschaftler haben zehn Thesen zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas verabschiedet. Zu den Experten gehören z. B. Prof. Jörg Schulz (Präsident der Internationalen Gesellschaft für Präventivmedizin, Berlin), Prof. Burkhard Weisser (Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaften, Kiel) sowie Prof. Nicolai Worm (Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Saarbrücken).

1. Zur Therapie fordern sie ein ganzheitliches ärztliches Konzept unter Einbeziehung von Ernährungsfachkräften.

2. Es sollte eine Langzeitbetreuung von mindestens sechs bis zwölf Monaten gewährleistet sein, die eine Ernährungs- und Bewegungstherapie in Kombination mit Verhaltenstraining umfasst.

3. Die Ernährungsberatung muss abhängig vom Body-Mass-Index (BMI) und der Stoffwechselsituation individuell auf das Risikoprofil des Patienten abgestimmt sein.

4. Während der Gewichtsreduktions-Phase sollten wissenschaftlich überprüfte Formula-Diäten als teilweiser Mahlzeitenersatz unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden.

5. Die Gewichtsabnahme soll überwiegend über das Körperfett mit signifikanter Reduktion des Bauchumfangs unter Erhalt der Muskelmasse erfolgen. Dies gelingt am besten mit einer eiweißoptimierten Diät, kombiniert mit Kraft- und Ausdauertraining.

6. Das Behandlungskonzept sollte die Risiken für ernährungsbedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Fettstoffwechselstörungen nachweislich vermindern.

7. Im Rahmen der Gewichtsreduktion ist ein energetisches Defizit von 500 bis 800 Kilokalorien pro Tag notwendig. Entsprechend muss eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie z. B. Vitaminen und Mineralstoffen sichergestellt werden.

8. Eine reine Einschränkung der Fettzufuhr ist nicht zielführend für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion. Aktuelle Erkenntnisse der Ernährungsmedizin sprechen dafür, die Kohlenhydrate im Austausch gegen Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren moderat zu reduzieren.

9. Die Gewichtsreduktions-Programme sollten alltagstauglich sein und mit verständlichen Inhalten zu einem bewussteren, eigenverantwortlichen Lebensstil der Patienten führen.

10. Wünschenswert sind zudem eine systematische Langzeit-Datenerfassung der Teilnehmer und regelmäßige Auswertungen aller relevanten Werte, um die Adipositastherapie kontinuierlich verbessern zu können.

Sämtliche Anforderungen des Thesenpapiers zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas werden vom ärztlich begleiteten Bodymed-Ernährungskonzept (www.bodymed.com) erfüllt, das bereits in über 600 Gesundheits-Zentren angeboten wird. Eine anteilige Kostenübernahme für solche ambulanten Abnehmprogramme wird unter bestimmten Voraussetzungen von einigen Krankenkassen bewilligt.

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