Archiv der Kategorie: Heilmittel

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Holunder als Immunstimulanz

Wie unser Abwehrsystem funktioniert und warum Holunder die Immunkräfte stärken kann

Tag für Tag ist unser Immunsystem einer Vielzahl von Angriffen ausgesetzt. Denn Bakterien und Viren befinden sich überall. Auf Haltegriffen in Bus und Bahn, auf Tastatur und Handy oder in schlecht gelüfteten Büroräumen. Funktioniert das Immunsystem optimal, dann wehrt es Krankheitserreger ab, bevor sich diese im Körper vermehren. Die Art und Weise, wie das geschieht, ist hoch komplex. So gibt es eine erste, unspezifische Abwehrfront, die unmittelbar auf potenziell schädliche Fremdstoffe reagiert. Hierzu zählen unter anderem Fresszellen (Makrophagen) und bestimmte Eiweißstoffe. Die spezifische Immunantwort hingegen beruht auf hoch spezialisierten Zellen und Abwehrstoffen, die auf den jeweiligen Erreger zugeschnitten sind.

Pflanzliche Heilmittel wie Holunder können Immunsystem positiv beeinflussen

Leider funktionieren alle diese Prozesse meist nicht perfekt, und so kann es Erregern gelingen, die körpereigene Abwehr zu überlisten. Wäre es nicht schön, wenn wir unser Immunsystem trainieren könnten, damit es noch besser und lückenloser arbeitet? Das ist denkbar – und zwar mithilfe von Immunstimulanzien. Darunter versteht man Stoffe, die bestimmte Teile des Immunsystems aktivieren oder modulieren. Die Volksmedizin kennt und verwendet natürliche Immunstimulanzien bereits seit vielen Jahrhunderten. Auch wenn die genaue Wirkungsweise oft unbekannt ist, zeigt die Erfahrung, dass pflanzliche Heilmittel wie Holunder, Echinacea oder Ginseng und andere – richtig angewendet – dabei helfen können, weniger häufig krank zu werden.

Wie wirkt Holunder? Neue Erkenntnisse aus der Forschung

Zur immunstimulierenden Wirkung von Holunderbeeren liegen nun erste wissenschaftliche Ergebnisse vor: Wie Forscher zeigen konnten, regen die enthaltenen Polysaccharide (Mehrfachzucker) die Reifung sogenannter dendritischer Zellen an. Diese Zellen zählen zur unspezifischen Immunabwehr und ähneln Makrophagen, d.h. sie können Krankheitserreger durch Phagozytose aufnehmen, verdauen und so unschädlich machen. Das könnte eine mögliche Erklärung für die immunstimulierende Wirkung des Holunders sein. Vermutlich sind aber noch weitere Prozesse und Wirkstoffe an der Aktivierung des Immunsystems beteiligt, die erst im Detail erforscht werden müssen.

Sie suchen seriöse Informationen über den Holunder als Heilpflanze und Immunstimulans? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir von Holunderkraft.de haben gemeinsam mit unserer Expertin, der Heilpraktikerin und Dozentin Cornelia Titzmann, diese Informationsplattform ins Leben gerufen. Sie soll den schwarzen Holunder als bewährtes Naturheilmittel wieder neu in den Fokus rücken. Wir stellen Ihnen hochwertige, wissenschaftlich überprüfte Informationen rund um den Holunder, seine Geschichte in der Volksmedizin und seine moderne Anwendung in der Phytotherapie zur Verfügung.

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Meta-Analyse zeigt: Homöopathie wirksam bei ADHS

Individualisierte Homöopathie zeigt klinisch relevante Wirksamkeit bei Behandlung von ADHS

Eine im Magazin Pediatric Research 2022 veröffentliche Meta-Analyse der Autoren Katharina Gaertner, Michael Teut und Harald Walach mit dem Titel “Is homepathy effective for attention deficit and hyperactivity disorder?” (1) kommt zu dem Schluss, dass die individualisierte Homöopathie eine klinisch relevante und statistisch robuste Wirksamkeit bei der Behandlung von ADHS zeigt.

Die Studie entstand vor dem Hintergrund, dass die Prävalenz, also die Häufigkeit der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS), in der Bevölkerung zunimmt. Oft zeigen Betroffene wenig Beständigkeit in der Therapie, sodass zusätzliche Behandlungsoptionen notwendig sind. Ziel der Studie war es zu prüfen, ob eine individualisierte homöopathische Behandlung bei Kindern mit ADHS im Vergleich zu Placebo oder zur konventionellen Behandlung wirksam ist.

Signifikante Effektgröße bei Behandlung von ADHS mit Homöopathie

Die Meta-Analyse stützt sich auf 37 Online-Quellen, deren letzte Aktualisierung bis März 2021 erfolgt war. In die Analyse wurden Studien einbezogen, die die Wirkung der individualisierten Homöopathie bei der Diagnose ADHS (ICD-10-Kategorie F90.0) untersuchten. Die Daten wurden von zwei Gutachtern unabhängig voneinander in eine vordefinierte Excel-Tabelle übertragen. Auf dieser Grundlage wurden sechs Studien mit einer durchschnittlichen Stichprobengröße von 52 Teilnehmern in die Auswertung einbezogen. Sie zeigten ein niedriges bis mittleres Bias-Risiko. Zwei Studien wurden in Relation zur Standardbehandlung durchgeführt, vier waren placebokontrolliert und doppelblind. Die Metaanlyse identifizierte eine signifikante Effektgröße der homöopathischen Behandlung sowohl im Vergleich mit der konventionellen Therapie als auch im Vergleich zum Placebo.

Autoren halten es für sinnvoll, Homöopathie bei ADHS (additiv) anzuwenden

Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass die individualisierte Homöopathie klinisch relevante und statistisch signifikante Wirkungen bei der Behandlung von ADHS zeigt. Zudem dokumentieren die Ergebnisse eine klinische Verbesserung für Patienten, die zusätzlich homöopathisch behandelt wurden. So habe die individualisierte Homöopathie in mehreren kleinen Studien ihre Wirksamkeit bei ADHS bereits gezeigt – Ergebnisse, die die erste systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse zum diesem Krankheitsbild jetzt bestätigt. Die Autoren halten es für sinnvoll, bei ADHS im Kindesalter eine Behandlung mit Homöopathie (additiv) in Erwägung zu ziehen.

(1) Gaertner, Katharina; Teut, Michael; Walach, Harald (2022): Is homeopathy effective for attention deficit and hyperactivity disorder? A meta-analysis. In: Pediatr Res (2022). https://doi.org/10.1038/s41390-022-02127-3

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Wasser – An manchen Orten zu viel, an anderen zu wenig

Klimafolgenforscher erklärt Auswirkungen

Der Sommer 2022 hat es erneut gezeigt – an einigen Orten gibt es zu wenig Wasser, an anderen zu viel. Welche Auswirkungen das hat, erklärt Professor Dr. Dieter Gerten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Kurzinterview im Beitrag „Nachhaltige Ernährung: Planetary Health Basics“ vom Bundeszentrum für Ernährung.

Unser Leben hängt von neun planetaren Grenzen ab, eine davon ist Wasser. Neue Daten zeigen: Es wird kritisch und zwar auch beim Grünen Wasser. „Grünes Wasser ist das Wasser, das im Boden gespeichert wird, es sorgt für die Vegetation, die grüne Welt um uns herum. Zu grünem Wasser gehört daher das Bodenwasser, aber auch das Wasser, was verdunstet und in Form von Wolken kondensiert“, sagt Gerten. Er analysiert mit seinem Team am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seit vielen Jahren, wie es um den Zustand der Erde bestellt ist und ganz besonders ums Wasser.

Für die neue Studie haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen weltweit die Bodenwassermenge berechnet und mit der vorindustriellen Zeit verglichen. Im Interview mit dem BZfE erläutert der Wissenschaftler die Hintergründe: „Insbesondere in den letzten 20 bis 30 Jahren sieht man sehr starke Abweichungen. Es wird in vielen Gebieten viel trockener im Boden und in anderen Gebieten allerdings auch nasser“. Auch in Deutschland nehmen sowohl die Überflutungen als auch die Trockenheit zu. „Die Klimamodelle zeigen, es wird in Zukunft noch viel trockener, das hat natürlich direkten Einfluss auf das Pflanzenwachstum, und in der Landwirtschaft auf die Ernte“.

Die zunehmende Trockenheit wird ganz wesentlich durch den Klimawandel bedingt, so Gerten. Denn je höher die Temperatur, desto höher ist die Verdunstung. Die Pflanzen saugen an heißen Tagen viel mehr Wasser aus dem Boden als unter kühleren Bedingungen. Das ist ein selbstverstärkender Effekt.

Zu den wichtigsten Maßnahmen, um das grüne Wasser zu bewahren, gehört die Bedeckung der Böden zum Beispiel mit Mulch, erläutert Gerten. „Wenn man das auf allen Ackerflächen der Welt tun würde, dann könnte man die Hälfte der Bodenverdunstung einsparen, und sogar die landwirtschaftlichen Erträge deutlich steigern“.

Wichtig sind auch sparsame Bewässerungsmethoden und das Sammeln von Wasser in Speichern. Gleichzeitig belastet die Art und Weise wie wir Nahrungsmittel erzeugen den Wasserhaushalt und das Klima. „Von daher geht es auch um einen radikalen Umbau der Landwirtschaft in vielen Regionen“ sagt Gerten. „Da ist die Politik gefordert, entsprechende Fördermöglichkeiten zu eröffnen, um genau solche Landwirtschaft betreiben zu können“. Denn auch das zeigen die Modellierungen des Wissenschaftlers: Es ist möglich, 10 Milliarden Menschen gesund und nachhaltig zu ernähren. Für diese Transformation aber braucht es die Kooperation über unterschiedliche Politikfelder hinweg. Dazu gehört die Wasserpolitik, die Agrarpolitik, Umweltpolitik und auch die Klimapolitik. „Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den verschiedenen Politikbereichen ist unabdingbar“ sagt Gerten.

„Über unseren Konsum beanspruchen wir auch Wasser in anderen Weltgegenden, zum Beispiel Tomaten aus Südspanien. Das ist eine sehr heiße, trockene Region im Sommer, wo viel beregnet wird. Avocados sind ein anderes Beispiel, das auch aus Wassersicht problematisch ist“, sagt Gerten. Ein Label für „wasserfreundliche Produkte“ wäre zu kompliziert meint er. Aber er wünscht sich von den Verbrauchern und Verbraucherinnen mehr Bewusstsein für die Zusammenhänge: Was habe ich heute gegessen? Wurde Wasser und Land für Tierfutterproduktion verwendet, das man auch anders hätte nutzen können? Wurde dafür vielleicht ein Wald gerodet? Wer arbeitet da eigentlich auf den Feldern unter welchen Bedingungen? Mit einer Reduktion des Fleischkonsums kann man schon verschiedenen Umweltproblemen begegnen. „Man muss aber auch fragen, was landet eigentlich im Supermarkt und zu welchem Preis? Denn die Umweltauswirkungen sind ja im Preis nicht enthalten“.

Dr. Gesa Maschkowski, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

„Planetary Health Basics“ www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/nachhaltige-ernaehrung

Pressemeldung des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/update-planetare-grenzen-suesswassergrenze-ueberschritten

Towards a greenwaterplanetaryboundary Originalpublikation: Wang-Erlandsson, L., Tobian, A., van der Ent, R. J., Fetzer, I., teWierik, S., Porkka, M., Staal, A., Jaramillo, F., Dahlmann, H., Singh, C., Greve, P., Gerten, D., Keys, P.W., Gleeson, T, Cornell, S. E., Steffen, W., Bai, X., Rockström, J., (2022).. Nature Reviews Earth & Environment. doi.org/10.1038/s43017-022-00287-8

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Eine Tasse Tee genießen

Noch nie war das Heißgetränk beliebter

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, wird eine gute Tasse Tee besonders geschätzt. Noch nie haben die Deutschen so viel Schwarz- und Grüntee, Kräuter- und Früchtetee getrunken wie im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2021 bei 71,5 Litern – das waren anderthalb Liter mehr als im Vorjahr. Das zeigt der Tee Report 2022, den der Deutsche Tee- und Kräuterteeverband kürzlich veröffentlicht hat.

Tee im eigentlichen Sinne stammt vom Teestrauch Camellia sinensis und schließt Schwarzen sowie Grünen Tee ein. Bei Kräuter- und Früchtetees handelt es sich streng genommen um teeähnliche Erzeugnisse. Sie unterscheiden sich also nicht nur botanisch, sondern letztere enthalten in der Regel auch kein anregendes Koffein.

Vermutlich gab es in Zeiten von Lockdowns und Homeoffice noch mehr Gelegenheiten, zu Hause eine Tasse Tee zu genießen. So wurden im Corona-Jahr 2021 pro Kopf 42,7 Liter Kräuter- und Früchtetee sowie 28,8 Liter Schwarz- und Grüntee getrunken. Beim Schwarz- und Grüntee sind weiterhin die losen Tees beliebter als Beutel (55 zu 45 %), während Kräuter- und Früchtetees zu 90 Prozent als Beutel verkauft werden. Auch wenn der landesweite Verbrauch deutlich gestiegen ist, bleibt Ostfriesland mit 300 Litern pro Kopf und Jahr nach wie vor Spitzenreiter.

Immer häufiger greifen Tee-Fans zu ökologisch erzeugter Ware, informiert der Deutsche Tee- und Kräuterteeverband. Inzwischen liegt der Bio-Anteil mit 15,9 Prozent mehr als doppelt so hoch als der durchschnittliche Bio-Anteil des gesamten Lebensmittelmarktes in Deutschland (Schwarz- und Grüntee: 17,8 %, Kräuter- und Früchtetee: 15 %).

Das Tee-Sortiment ist bunt und vielseitig. Bei Kräuter- und Früchtetees landen vor allem aromatisierte Mischungen im Einkaufskorb (39,1 %). Es folgen nicht-aromatisierte Mischungen (18,8 %) und Klassiker wie Pfefferminze (13,7 %), Kamille (9,8 %) und Fenchel (9,3 %). Auch Rooibos (3,9 %) ist wieder gefragt. Der aromatische Tee mit der typischen rotbraunen Farbe wird ausschließlich in der Kap-Region Südafrikas angebaut. Er ist koffeinfrei und reich an wertvollen Mineralstoffen. Abwechslung bieten neue Teegetränke, die dem Life-Style entsprechen. Dazu gehören Cold Brews, Eistees, Bubble-Teas oder Ready-to-Drink-Varianten für unterwegs, die vor allem bei Jüngeren gefragt sind. Eingekauft wurde pandemiebedingt vor allem im Lebensmitteleinzelhandel (44 %) und Discounter (23 %). Immerhin zehn Prozent der Einkäufe fanden im Tee-Fachgeschäft statt, während Kräuter- und Früchtetees bevorzugt in Drogeriemärkten eingekauft wurden (9 %).

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.teeverband.de

Tee – vom Strauch in die Tasse
https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/tee/

Der Bubble Tea ist zurück
https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/august/bubble-tea-ist-zurueck/

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Schmerzbehandlung durch Akupunktur

Wie die Methode funktioniert und wann sie helfen kann – Verbraucherinformation der DKV

Knie- oder Rückenschmerzen können Betroffene im Alltag stark einschränken. Neben der klassischen Behandlung mit Tabletten oder Spritzen gibt es auch alternative Methoden, die hier helfen können. Besonders beliebt ist die Akupunktur. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt, was Akupunktur ist und wann sie eingesetzt werden kann. Außerdem gibt sie Tipps, wie Betroffene einen dafür ausgebildeten Arzt finden.

Was ist Akupunktur und wie funktioniert sie?

Die Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und kann bei verschiedenen Krankheiten und Schmerzzuständen als alternative Behandlungsmethode helfen. Abhängig von den Beschwerden sticht der Arzt feine Nadeln in die Haut, die sogenannten Akupunkturpunkte. Die Nadeln bleiben dann etwa 20 bis 30 Minuten im Körper. Währenddessen kann sich der Patient auf einer Liege entspannen. “Der stimulierende Reiz der Nadeln soll den Energiefluss anregen und dadurch Störungen und Blockaden lösen”, erläutert Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. Viele Patienten bemerken schon nach der ersten Behandlung eine Besserung.

Anwendungsbereiche

Akupunktur kann bei unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz kommen, bei einigen Diagnosen ist die Wirkung allerdings umstritten. Allgemein anerkannt ist die Anwendung bei Schmerzerkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie Bandscheibenvorfall, Knie-, Rücken- oder Hüftschmerzen. Wichtig zu wissen: “Die Nadelbehandlung kann zwar dazu beitragen, Schmerzen zu beseitigen, aber für die Schmerzen ursächliche Schädigungen an Gelenken, wie etwa einen Meniskusriss, kann sie nicht heilen”, so die Gesundheitsexpertin der DKV. “Patienten sollten sich daher von einem Arzt beraten lassen, ob bei ihrem Krankheitsbild eine Akupunkturbehandlung infrage kommt”, so Haw.

Gibt es Nebenwirkungen?

Zu Beginn der “Reizbehandlung” kann es vorkommen, dass sich die Symptome durch die sogenannte Erstreaktion zunächst verstärken. In manchen Fällen kommt es nach einer Sitzung zu Nebenwirkungen wie kleinen Blutergüssen, kurzfristigen Hautrötungen oder einem Wärmegefühl. Auch Kreislaufreaktionen können möglicherweise auftreten. Diese verschwinden allerdings meist nach kurzer Zeit von allein. “Infektionen durch die Nadeln sind nicht zu befürchten: Sterile Einmal-Akupunkturnadeln sind Standard in den Arztpraxen und Schmerzzentren. Sie werden nach festgelegten Normen hergestellt, sind TÜV-geprüft und werden nach jedem Gebrauch entsorgt”, erklärt die DKV Expertin.

Einen passenden Akupunkturarzt finden

Damit ein Arzt im medizinischen Alltag eine Schmerzbehandlung durch Akupunktur anbieten darf, benötigt er eine zusätzliche Ausbildung. Patienten sollten sich nur von einem gut ausgebildeten, erfahrenen Arzt behandeln lassen. “Wichtig ist eine gründliche Untersuchung vorab sowie die Möglichkeit, die Behandlung – falls nötig – mit schulmedizinischen Verfahren zu kombinieren”, so Haw. “Dadurch ist sichergestellt, dass eventuell zugrundeliegende Erkrankungen nicht unentdeckt bleiben und sich positive Behandlungseffekte verstärken können.” Interessierte finden zum Beispiel auf der Website der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. ausgebildete Ärzte in ihrer Nähe.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de.

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Homöopathie bei Blasenentzündung

Studie zeigt: Nicht immer braucht es ein Antibiotikum – Homöopathie kann unterstützen

Homöopathie kann einen Beitrag dazu leisten, den Einsatz von Antibiotika zumindest hinauszuzögern. So zeigt eine Studie(1), deren Ergebnisse auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMWF) veröffentlicht wurde, dass zwei von drei Frauen mit Blasenentzündungen auch ohne Antibiotika gesund werden.

Eine zurückhaltende Verordnungspraxis bei Antibiotika ist vor allem vor dem Hintergrund zunehmender Resistenzen von immer mehr Bakterienstämmen gegen lebensrettende antibiotische Medikamente wichtig. Begünstigt werden diese Resistenzen auch durch die häufige und voreilige Gabe von Antibiotika. Die vom BMWF geförderte Studie konnte nachweisen, dass bei Harnwegsinfekten alternative Behandlungsoptionen bestehen.

Erfahrung zeigt: Abwartende Therapie, ggf. von Homöopathie begleitet, kann wirksam sein

In der Studie wurden anhand eines doppelblinden, randomisierten, kontrollierten Settings zwei Behandlungskonzepte mit Blick auf Wirksamkeit und Komplikationen untersucht: zum einen die sofortige Gabe des Antibiotikums bei einer Blasenentzündung, zum anderen entzündungshemmende Wirkstoffe und die Gabe von Antibiotika nur dann, wenn sich keine Besserung einstellte. Die Medikation wurde nur im Falle einer Verschlechterung auf ein Antibiotikum umgestellt.

Zwei Drittel der Frauen wurden im Rahmen der Studie auch ohne Antibiotikum wieder gesund. “Eine abwartende Therapie, die gegebenenfalls auch durch homöopathische Arzneimittel unterstützt werden kann, macht im Falle von Blasenentzündungen absolut Sinn”, weiß auch Sanitätsrat Dr. med. Fred Holger Ludwig aus seiner langjährigen Praxiserfahrung als niedergelassener Gynäkologe. Das Prinzip der verzögerten Verschreibung unterstützt durch die Homöopathie ist auch seiner Erfahrung nach eine gute Option, die Verschreibung von Antibiotika zu reduzieren.

Weniger konventionelle Medikamente bei Ärzten mit Ausbildung in Homöopathie

Ergänzend weist der Arzt auf eine großangelegte Beobachtungsstudie aus Frankreich hin: Den Autoren der EPI3-LASER Studie zufolge, an der rund 8.500 Patientinnen und Patienten teilnahmen, fand heraus, dass von homöopathisch qualifizierten Ärzten Behandelte einen geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten und damit verbundene Kosten zeigten. “Wir können es uns nicht leisten, beim Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen Denkverbote in Richtung Homöopathie auszusprechen. Die Gefahr durch eine Zunahme von Resistenzen ist zu groß”, klärt Dr. med. Fred-Holger Ludwig auf.

(1) Gágyor, Ildiko, Bleidorn, Jutta et.al (2015): Ibuprofen versus fosfomycin for uncomplicated urinary tract infection in women: randomised controlled trial. BMJ 2015; 351: h6544.

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Homöopathie in der Strahlentherapie

Behandlung mit Homöopathie kann Nebenwirkungen der Strahlentherapie lindern

Im Sinne einer Integrativen Medizin, die konventionelle und komplementäre Verfahren zum Wohle des Patienten verbindet, kommt Homöopathie adjuvant bei der Strahlentherapie zum Einsatz. Die Behandlung zielt darauf, die Nebenwirkungen durch die Bestrahlung zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die Anwendung komplementärer Verfahren wie der Homöopathie kommt einer Studien zufolge bei einem großen Teil der Patienten in Verbindung mit der Strahlentherapie in Frage. So kam eine im Journal de la Societe Francaise de Radiotherapie Oncologique veröffentlichte Untersuchung(1) bereits 2018 zu dem Ergebnis, dass 43 Prozent der Patienten in der Strahlentherapie komplementäre Verfahren nutzen. 26 Prozent von ihnen erhielten eine homöopathische Behandlung, mit dem Ziel, ihr Wohlbefinden zu steigern und Nebenwirkungen zu verringern.

S3-Leitlinie sieht Homöopathie als Kann-Empfehlung

61 Prozent der in der Untersuchung berücksichtigten Patienten nutzten Alternativ- und Komplementärmedizin, um Haut- und Schleimhautnebenwirkungen der Strahlentherapie zu lindern, 28 Prozent, um ihr Wohlbefinden zu verbessern. Bei vielen Patienten ist mit der Anwendung komplementärer Verfahren der Wunsch verbunden, etwas aktiv zur Verbesserung und Unterstützung ihrer Gesundheit zu tun. In der onkologischen Praxis hat man den Nutzen einer ergänzenden Behandlung mit Komplementärmedizin erkannt: So wurde im Juli 2021 die Homöopathie als “Kann”-Empfehlung in eine neue S3-Leitlinie zur komplementärmedizinischen Behandlung von onkologischen Patienten aufgenommen.

Homöopathie findet additiv Anwendung, um onkologische Therapie zu unterstützen

In Deutschland kommt unter anderem in der Klinik für Strahlentherapie der Medizinischen Hochschule in Hannover klassische Homöopathie zum Einsatz. Im Universitäts-Krebszentrum Göttingen finden außerdem ätherische Öle, Wickel und Auflagen, rhythmische Einreibungen und achtsame Berührungen Anwendung. Ziel dabei ist es, während der Therapie auftretende Beschwerden zu linden. Nach Darstellung des Krebszentrums sind komplementäre Methoden eine Option, die onkologische Chemo- oder Strahlentherapie zu unterstützen, zu begleiten und Nebenwirkungen zu lindern. Zudem sollen Selbstheilungskräfte im Sinne einer Integrativen Medizin aktiviert werden, um Körper und Geist für die Therapie zu stärken.

(1) Dupin, Charles et.al. (2018). Prevalence and expectations of” alternative and complementary medicine” use during radiotherapy in 2016: A prospective study. Cancer Radiotherapie: Journal de la Societe Francaise de Radiotherapie Oncologique, 22(6-7), 682-687.

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Weniger Medikamente, geringere Kosten mit Homöopathie

Breit angelegte Beobachtungsstudie zeigt niedrigere Kosten der Behandlung mit Homöopathie

Die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln führt zu einem geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten und zu 20 Prozent niedrigeren Gesamtkosten der Behandlung. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Beobachtungsstudie aus Frankreich, in deren Mittelpunkt der Einsatz von Homöopathie in der Primärversorgung von Patienten stand. In die so genannte EPI3-LASER Studie wurden insgesamt 8559 Patienten mit einbezogen.(1) Sie wurden von 825 Allgemeinärzten aufgrund von Erkrankungen des Muskelskelettapparates, Schlaf-, Angst- oder depressiven Störungen bzw. einer Infektion der oberen Atemwege behandelt. Die Studie konnte nachweisen, dass Patienten, die von homöopathisch qualifizierten Ärzten behandelt wurden, klinisch ähnliche Ergebnisse erzielten wie ausschließlich konventionell therapierte Patienten. Allerdings ging die Behandlung mit Homöopathie mit einem geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten einher. Die Gesamtkosten sanken um 20 Prozent.

Beobachtungsstudien bescheinigen der Homöopathie regelmäßig Nutzen für Patienten

In Beobachtungsstudien fließen Daten aus der täglichen klinischen Praxis zusammen und werden analysiert. Die jetzt in Frankreich publizierte Studie reiht sich ein in eine ganze Reihe von Beobachtungsstudien, die der homöopathischen Behandlung durchgängig einen Nutzen für die Patienten bescheinigen, vor allem bei chronischen, schwierig zu behandelnden Erkrankungen. Sie sprechen der Homöopathie im Versorgungsalltag einen relevanten Stellenwert zu. Allein aus der EPI3-LASER Studie, die über den Zeitraum von 2011 bis 2018 durchgeführt wurde, sind bis heute zwölf Veröffentlichungen hervorgegangen. Die Klassifikation der teilnehmenden Allgemeinmediziner erfolgte nach ihrem hauptsächlichen Verschreibungsansatz: entweder nur konventionelle Medikamente, regelmäßige Anwendung von Homöopathie in einer gemischten Praxis oder zertifizierte homöopathische Allgemeinmediziner.

Positive Auswirkungen der Homöopathie in einem integrierten Gesundheitsversorgungsmodell

Das Homöopathie Research Institut (HRI) schlussfolgert in seiner Analyse der EPI3-LASER Studie, dass die Ergebnisse auf höchsten methodischen Standards gewonnen wurden und auf andere Bevölkerungsgruppen verallgemeinerbar seien. Insbesondere vor dem Hintergrund der Multimedikation, also dem Einsatz von mehreren Medikamenten bei einem Patienten und damit einhergehender Wechselwirkungen, sei die EPI3-LASER Studie ein wichtiger Beitrag zur Evidenz. Sie zeige die potenziell positiven Auswirkungen der Homöopathie im Rahmen eines integrierten Gesundheitsversorgungsmodells auf.

(1) https://www.wisshom.de/ergebnisse-einer-studie-zur-homoeopathischen-versorgung-in-franzoesischen-allgemeinpraxen/

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Tee ist nicht gleich Tee

Leitsätze beschreiben Sorten und Zubereitungsweisen

Die Leitsätze für Tee, teeähnliche Erzeugnisse, deren Extrakte und Zubereitungen sind von der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) neugefasst worden.

Sich nach dem Regenguss mit einer heißen Tasse Tee aufwärmen oder bei tropischen Temperaturen mit einem kühlen Glas Eistee erfrischen – die Vielfalt dieses Getränkes ist nicht nur bei der Zubereitung immens. Was versteht man unter Tee und woraus setzen sich die unterschiedlichen Teesorten zusammen? Und was versteht man unter teeähnlichen Erzeugnissen und deren Extrakten? Das beschreiben die Leitsätze der DLMBK.

Im Zuge der Leitsatzüberarbeitung wurden die Begriffsbestimmungen von Tee, Kräuter– sowie Früchtetee, deren Extrakten und Zubereitungen detaillierter beschrieben, auch um die Verständlichkeit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu erhöhen. Die allgemeinen Beschreibungen von möglichen Herstellungsschritten und die Beschaffenheitsmerkmale standen ebenfalls im Fokus der Beratungen der DLMBK. Die Neufassung der Leitzsätze enthält nun unter anderem genauere Angaben zu temperaturabhängigen Zubereitungshinweisen. Die einzelnen Beschreibungen häufig verwendeter Pflanzen und Pflanzenteile wurden präzisiert, treffendere Bezeichnungsbeispiele für einige Produkte gewählt und Verweise auf externe Literatur verständlicher formuliert.

Die neuen Leitsätze für Tee, teeähnliche Erzeugnisse, deren Extrakte und Zubereitungen geben somit einen aktuellen Überblick über die bedeutendsten Sorten und Produkte in Deutschland. Die Entscheidung, ob der Lieblingstee als Kalt- oder Heißgetränk bevorzugt wird, obliegt letztendlich jedoch der aktuellen Wetterlage und natürlich den individuellen Vorlieben.

Tipp: Ein Blick auf die Rückseite der Verpackung lohnt sich; dort findet man die in den Leitsätzen aufgeführte Bezeichnung des Lebensmittels, die die Art des Produkts beschreibt. Diese Bezeichnung des Lebensmittels (früher Verkehrsbezeichnung) ist eine Pflichtangabe und oft in der Nähe des Zutatenverzeichnisses aufgeführt. Produkte mit der Bezeichnung „Tee-Getränk“ – im Sinne der neuen Leitsätze für Tee etc. – können ergänzend den Begriff „Eistee“ tragen. Für Eistee bei Tee-Getränken ist ein Mindestgehalt an Teeextrakt erforderlich – anders als bei Erfrischungsgetränken, die ebenfalls vom Typ Eistee sein können. „Eistee“ für sich ist keine Bezeichnung des Lebensmittels.

Die vollständigen Leitsätze und Informationen zur Arbeit der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission gibt es unter www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de

Rommy Schmidt, www.bzfe.de / DLMBK im BZfE

Weitere Informationen:


deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de/leitsaetze

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Naturheilverfahren wie Homöopathie weit verbreitet

Studie aus Bayern zeigt: Integrative Medizin ist Teil des Praxisalltags in vielen Kliniken

Die Verbindung aus naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Verfahren wie der Homöopathie sind in vielen bayerischen Kliniken für Akutmedizin erfolgreich im Sinne eines integrativmedizinischen Ansatzes in der Anwendung.

Das ist das Ergebnis der sogenannten IMBAY Studie der Julius-Maximilians-Universität, des Universitätsklinikums Würzburg sowie des Klinikums Bamberg, die vom bayerischen Gesundheitsministerium mitfinanziert wurde. IMBAY steht dabei als Abkürzung für “Integrative Medizin in Bayern”. Die Studie zeigt auf, dass die Integrative Medizin nicht nur im ambulanten Bereich, sondern auch in Akutkrankenhäusern Anwendung findet. Nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) hätten zwei Teilprojekte gezeigt, dass integrativ-medizinische Verfahren adjuvant angewendet zur konventionellen Medizin einen Mehrwert für Patienten bieten können. Sie tragen dem Minister zufolge zur Verminderung von Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Integrative Medizin ist längst Realität in der medizinischen Praxis

Die Studie habe aufgezeigt, dass die Integrative Medizin längst zur Realität in der medizinischen Praxis gehöre. Vor allem bei chronisch kranken Patienten sei sie oft “ein Lichtblick”, schilderte Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) anlässlich der Vorstellung der Studienergebnisse. Die Chancen Integrativer Medizin sollten nach Einschätzung der Minister stärker in den wissenschaftlichen Fokus rücken und ihre Evidenz weiter untersucht werden. Im Rahmen der Studie wurde in einem Teilprojekt anhand einer randomisiert kontrollierten Studie wissenschaftlich auf hohem Niveau nachgewiesen, dass Patienten mit Morbus Crohn von einer integrativen naturheilkundlichen Behandlung profitieren können, ebenso Patienten mit Reizdarmsyndrom.

Großteil der untersuchten Kliniken bietet mindestens drei komplementärmedizinische Verfahren an

In einem weiteren Teilprojekt wurde im Rahmen der Studie durch eine Analyse der Internetauftritte der Akutkrankenhäuser in Bayern nachgewiesen, dass naturheilkundliche und komplementäre Therapieverfahren zur Versorgungsrealität in den Krankenhäusern gehören. So biete ein Großteil der Kliniken auf ihren Websites drei oder mehr komplementärmedizinische Verfahren an, vor allem in der Psychiatrie und Psychosomatik sowie in der Geburtshilfe und Gynäkologie. Der bayerische Gesundheitsminister Holetschek hob in Bezug auf die Ergebnisse der IMBAY-Studie den wertvollen Beitrag evidenzbasierter Naturheilverfahren und der Komplementärmedizin in der medizinischen Versorgung hervor. Er forderte zugleich, Naturheilverfahren vermehrt in den wissenschaftlichen Fokus zu rücken.

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