Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Familienmahlzeiten als Gesundheitsvorsorge

Ernährungswissenschaftliche Studie belegt Vorteile

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn eine Familie häufig gemeinsam isst, führt dies zu einer gesünderen Ernährung der Kinder. Dies ist das Fazit einer Studie von kanadischen Wissenschaftlern an der Universität Guelph, Ontario. Dafür wurden die Daten von mehr als 2.700 Teenagern und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren ausgewertet, die alle noch bei ihren Eltern leben. Als Grund für die positive Wirkung der Familienmahlzeiten konnten die Forscher unter anderem die Zusammenstellung der Speisen identifizieren: Sobald sich alle Familienmitglieder um den Tisch versammeln, stehen weniger Fastfood und Softdrinks, aber dafür mehr Obst und Gemüse auf dem Speiseplan.

Interessant sind diese Untersuchungsergebnisse vor allem deshalb, weil sie auch in eher problematischen Familienstrukturen bestätigt wurden. Mit anderen Worten: Selbst dort, wo der Haussegen üblicherweise schief hängt, kann das gemeinsame Essen für eine gewisse Entlastung sorgen und büßt nicht seine gesundheitsfördernde Wirkung ein.

Grundsätzlich betonen Ernährungswissenschaftler die Vorteile regelmäßiger gemeinsamer Mahlzeiten statt eines schnellen Snacks zwischen Tür und Angel. Der Esstisch als Familientreff bietet Gelegenheit zum Austausch und ermöglicht den Teilnehmern eine Auszeit in der Hektik des Alltags. Vor allem hilft das entspannte Essen im vertrauten Kreis, die Mahlzeiten nicht nur als Nahrungsaufnahme, sondern auch unter dem wichtigen Genussaspekt zu sehen. Deshalb, so ein weiteres Ergebnis der kanadischen Studie, zählt das Beisammensein mehr als der mögliche Aufwand bei der Essenszubereitung.

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Dass der Genuss am Essen gerade auch in Familien mit kleineren Kindern nicht zu kurz kommen sollte, betont der Göttinger Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott, Ratgeber des Internetportals www.komm-in-schwung.de. Er plädiert für eine insgesamt ausgewogene Ernährung und hält deshalb bei den Familienmahlzeiten eine strikte Einteilung in vermeintlich gesunde oder ungesunde Speisen für fasch und möglicherweise für kontraproduktiv: “Eltern können gerade Vorlieben bei ihren Kindern gut erzeugen, wenn sie mit viel klugen Worten bestimmte Lebensmittel verbieten, oder Aversionen anlegen, wenn sie mit Gesundheitsargumenten den Verzehr bestimmter Speisen verlangen.” Sinnvoller ist es, beim gemeinsamen Essen einfach mit gutem Beispiel voranzugehen.

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Übersäuerung – zu den Ursachen und Lösungswegen

Buch gibt Antworten auf zahlreiche Fragen zum Säure-Basen-Haushalt und zur Übersäuerung.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSchmerzen in Muskeln und Gelenken, das kann viele Ursachen haben. Häufig drängt sich der Verdacht einer Übersäuerung auf. Doch was, wenn die Blutwerte normal sind? Kann trotzdem eine Übersäuerung vorliegen? Wenn ja, wie stellen wir das fest und was können wir tun? Fragen über Fragen, ein Buch will Antworten geben.

Die klinische Sicht zur Übersäuerung

Diese Fragen stellte sich auch eine 70-jährige Rentnerin, die seit langem unter fürchterlichen Schmerzen in Gelenken und Muskeln im Sinne eines Rheumas litt. Die Entzündungswerte waren im Blutbild erhöht. Aber es fanden sich im Labor keine Hinweise auf eine Übersäuerung. Wenn die Werte im Labor normal sind, nehmen klinische Mediziner an, dass eine Übersäuerung nicht gegeben sein kann. Die sogenannte Azidose gilt erst dann als gegeben, wenn es im Blutbild klare Hinweise gibt. Aus klinischer Sicht ist das nachvollziehbar.

Die ganzheitliche Betrachtung zur Übersäuerung

Ganzheitliche Mediziner gehen jedoch davon aus, dass sich viele Übersäuerungen in den Zellen und zwischen den Zellen abspielen. Sehr lange Zeit würde man das im Blut nicht erkennen, so ihre Erfahrung. Komme es zu Auffälligkeiten im Blut, wäre der Prozess schon weit fortgeschritten. In der Phase davor würde die Übersäuerung unentdeckt bleiben. Da der Körper stets versucht, die Säuren loszuwerden, käme es schon bei geringen Verschiebungen in der Säure-Basen-Balance zu Turbulenzen, wie die Schmerzen in den Muskeln und Gelenken. Diese Erfahrungen machen Ganzheitsmediziner immer wieder.

Die unterschiedlichen Auffassungen sind keineswegs widersprüchlich. Sie sind lediglich das Ergebnis unterschiedlicher Betrachtungsansätze, die sich gut miteinander ergänzen lassen, wie Komplementärmediziner regelmäßig erfahren.

Zahlreiche Ursachen für Übersäuerung

Hinter den Prozessen stehen komplexe Regulationssysteme. Kommt es dort zu Störungen, kann eine Übersäuerung entstehen, so die Erfahrung aus der Ganzheitsmedizin. Diese Störungen sind vielseitig, wie auch ihre Folgen. In der Regel sind es nicht die einzelnen Säuren selbst, die zum Problem werden. Kritisch werde es, wenn es in den gestörten Verhältnissen zu ungünstigen reaktionsfreudigen Säure-Verbindungen kommt, wie beispielsweise mit Phosphaten, Chloriden oder Sulfaten.

Der Gesundheitsexperte und Autor mehrerer Gesundheitsratgeber, Michael Petersen, hat die Zusammenhänge und Lösungswege in seinem neuen Buch Übersäuerung Nein Danke zusammengefasst.

Weitere Informationen zum Buch:
Übersäuerung Nein, Danke! Independently published (14. Februar 2019) on Amazon, ISBN: 978-1796420562, 128 Seiten

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Essen im biologischen Rhythmus

Warum es so wichtig ist, wann wir essen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Ernährungswissenschaft weiß seit langem, was wir essen sollen, um gesund und fit zu bleiben. Doch einen wichtigen Aspekt hat sie bis jetzt eher vernachlässigt: die zeitliche Komponente. Aktuelle Studien zur Chronobiologie zeigen deutlich, dass es beim gesunden Essen auch auf den richtigen Zeitpunkt ankommt. Anlässlich des Tages der gesunden Ernährung am 7. März hat Herbalife Nutrition, weltweit führendes Unternehmen für Ernährung, eine Beitragsserie veröffentlicht, die den Einfluss der circadianen Rhythmik – besser bekannt als Biorhythmus – auf einen gesunden und aktiven Lebensstil verdeutlicht.

Das Wechselspiel von Tag und Nacht steuert seit jeher den Lebensrhythmus des Menschen. Das Tageslicht und die Tageszeit beeinflussen dabei unter anderem den Blutdruck, die Körpertemperatur, den Hormonspiegel sowie die Funktion der Organe. So ist unsere Aufmerksamkeit vormittags am höchsten, Kreislauf und Muskeln sind wiederum am späten Nachmittag am stärksten.

Folglich kann der Körper auch Mahlzeiten zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich gut verwerten. Dabei gilt: Am Morgen fällt es ihm leichter, Nahrung zu verarbeiten als abends. Deshalb sollten wir morgens und mittags die größten Mahlzeiten und abends die kleinste Portion essen. Dieser Rhythmus passt am besten zu den aktiven Zeiten unseres Stoffwechsels. Doch meist ist unser natürlicher Tag-Nacht-Rhythmus durch den modernen Lebensstil gestört und wird durch äußere Reize wie Koffein, zu wenig Schlaf, schlechte Ernährung oder künstliches Licht beeinflusst. Auch die Essenszeiten sind den Anforderungen unserer Lebens- und Arbeitswelt unterworfen. Häufige Folgen sind Übergewicht, Leistungsabfall und Stoffwechselstörungen.

Mit einfachen Verhaltensänderungen lassen sich dagegen gezielt positive Effekte herbeiführen. Herbalife Nutrition empfiehlt deshalb die bewusste Organisation der Nahrungsaufnahme anhand des Sechs-Punkte-Speisen-Plans (SPSP):

1. Zum Tagesstart ein gesundes und vollwertiges Frühstück zwischen 6 und 9 Uhr.
2. Am Tag drei Hauptmahlzeiten – und ein bis zwei kleine Zwischenmahlzeiten bzw. Snacks, um beispielsweise das Energie-Level am Nachmittag zu steigern.
3. Soweit möglich: Essenszeiten planen und dabei keine Hauptmahlzeit auslassen.
4. Gleichwertige Mahlzeiten am Tag, ohne die aufgenommene Energiemenge im Tagesverlauf zu steigern. Um ein “Mittagstief” zu vermeiden, sollte auf eine leichte Mahlzeit geachtet werden, deren Protein-, Fett- und Kohlenhydratanteil ausgewogen ist.
5. Ein Essensplan mit festen Zeiten – vor allem für das Mittagessen.
6. Regelmäßiges Essen, das die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt und unverrückbar im Tagesablauf verankert ist.

Um den persönlichen Speiseplan auf die “innere Uhr” einzustellen, bietet Herbalife Nutrition eine Reihe an Produkten an. Sie sind auf die jeweiligen Anforderungen der Tageszeit abgestimmt und liefern die benötigten Bausteine für eine optimale Leistungsfähigkeit des Körpers. Einen ausgearbeiteten Mahlzeitenplan, der wertvolle Ernährungstipps gibt, bietet Herbalife Nutrition auf seiner Website unter https://gesundleben.herbalife.de/mahlzeitenplaene

Quellen:
– Alhussain MH, Macdonald IA, Taylor MA. Irregular meal-pattern effects on energy expenditure, metabolism, and appetite regulation: a randomized controlled trial in healthy normal-weight women. Am J Clin Nutr. 2016;104(1):21-32.
– Sierra-Johnson J, Unden AL, Linestrand M, Rosell M, Sjogren P, Kolak M, De Faire U, Fisher RM, Hellenius ML. Eating meals irregularly: a novel environmental risk factor for the metabolic syndrome. Obesity (Silver Spring). 2008;16(6):1302-7.
– Pot GK, et al. Meal irregularity and cardiometabolic consequences: results from observational and intervention studies. Proceedings of the Nutrition Society (2016), 75, 475-486.
– Garaulet M and Gomez-Abellán P. Chronobiology and obesity. Nutr Hosp 2013;28 (Supl. 5):114-120.

Über Herbalife Nutrition
Herbalife Nutrition ist ein globales Unternehmen im Bereich Ernährung, dessen Ziel eine gesündere und glücklichere Welt ist. Das Unternehmen erfüllt seinen Auftrag für Ernährung – mit herausragenden Ernährungsprodukten und -programmen das Leben von Menschen positiv zu beeinflussen – schon seit 1980. Gemeinsam mit unseren selbständigen Herbalife Nutrition Mitgliedern haben wir uns dazu verschrieben, Lösungen zu finden für die weltweiten Probleme durch ungesunde Ernährung, Übergewicht, explodierende Kosten im Gesundheitswesen und für den Anstieg der selbständigen Unternehmer in allen Altersgruppen. Herbalife Nutrition bietet qualitativ hochwertige, wissenschaftlich gestützte Produkte, die zumeist in unseren unternehmenseigenen Anlagen hergestellt werden, individuelles Coaching mit einem selbständigen Mitglied von Herbalife Nutrition und eine Gemeinschaft mit einem unterstützenden Ansatz, der unsere Kunden dazu ermutigt, einen gesünderen, aktiveren Lebensstil zu führen.

Herbalife Nutrition’s gezielte Produkte für Ernährung, Gewichtskontrolle, Vitalität und Fitness sowie Körperpflege sind in über 90 Ländern ausschließlich für und über selbständige Mitglieder erhältlich.

Das Unternehmen Herbalife Nutrition nimmt seine soziale Verantwortung wahr und unterstützt die Herbalife Nutrition Foundation (HNF) und deren Casa Herbalife-Programme, um so dazu beizutragen, bedürftigen Kindern eine gute Ernährung zu bieten. Außerdem sind wir stolz darauf, weltweit über 190 Sportler, Teams und Events auf Weltklasseniveau zu sponsern.

Herbalife Nutrition hat weltweit etwa 8.300 Mitarbeiter und seine Aktien werden an der New York Stock Exchange (NYSE: HLF) gehandelt. Im Jahr 2017 beliefen sich die Umsatzerlöse auf ca. 4,4 Milliarden US-Dollar. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie Herbalife.com oder mein-bestes-ich.com.

Herbalife Nutrition ermutigt zudem Investoren, regelmäßig unsere Investor Relations-Webseite auf ir.herbalife.com zu besuchen. Hier finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen über unsere Finanzen und weitere Angaben.

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Schluss mit dem Diäten-Wahn

Diäten haben nur kurzfristigen Effekt – Fokus muss auf der Zeit danach liege

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWir wissen ja eigentlich um ihre Sinnlosigkeit, und trotzdem lassen wir uns von ihnen die Butter vom Brot nehmen: Diäten bringen nur kurzfristig Erfolg. Nach der freudlosen Abspeckphase nehmen wir wieder schleunigst zu, bis das Ausgangsgewicht wieder erreicht ist – oder wir sogar ein bisschen mehr auf die Waage bringen als vor der Diät. Viele Beispiele aus der Praxis zeigen, dass es schwer ist, das Gewicht zu halten.

Dranbleiben nach der Diät

Der Mediziner und Ernährungspsychologe PD Dr. Thomas Ellrott von der Universität Göttingen kennt einen Grund dafür: “Die meisten hören mit allen Veränderungen auf, wenn sie ihr Ziel auf der Waage erreicht haben. Das ist wie ein Medikament gegen hohen Blutdruck, das ich solange nehme bis er im Normbereich ist – und dann absetze. Natürlich steigt der Blutdruck dann wieder an, und niemand käme auf die Idee, das erfolgreiche Medikament wieder abzusetzen.” Einen vergleichbaren Effekt hat das Abnehmen.
Daher ist langfristig die Zeit nach der Diät entscheidender: Kann ich mein frisch verlorenes Gewicht auch “halten”? “Eigentlich müsste man an eine anfängliche Phase des Abnehmens eine lange Phase anflanschen,” so Ernährungspsychologe Ellrott, “die man “Training des Gewichthaltens” nennen könnte”. Zugenommen ist schnell: Eine Tafel Schokolade am Tag, 150 Gramm Gummibärchen an einem anderen – und schon wiegt man nach einer Woche wieder ein Pfund mehr.

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Die Biologie macht uns dick

Dieser Jo-Jo-Effekt rührt daher, dass wir bei einer Diät gegen uralte biologische Programme kämpfen. Die längste Zeit in unserer Evolutionsgeschichte war Nahrung ein knappes Gut. Unser biologisches Programm lautet daher: “Iss so viel, wie du bekommen kannst, dann bist du für Notzeiten gut gerüstet”. Unser Körper betrachtet eine Diät genauso wie eine Notzeit. Und in dieser Hungerphase reduziert der Körper automatisch seinen Grundumsatz. Wenn wir dann nach dem erreichten Wunschgewicht wieder in alte Essmuster verfallen – bei noch zunächst reduziertem Energieverbrauch – kehren die Fettpolster wieder zurück. Im Schlepptau: Ihre fette Verwandtschaft.
Diese uralten biologischen Programme sorgen zudem dafür, dass wir mit großer Befriedigung Maxi-Burger und Sahnetorte verdrücken. “Wir können unsere Welt besser aushalten, wenn wir fett- und zuckerreich essen”, erläutert der Internist Prof. Dr. Peter Nawroth vom Universitätsklinikum Heidelberg unseren gesegneten Appetit.

Müdigkeit macht uns hungrig

Auch Müdigkeit lässt sich mit geplündertem Kühlschrank besser ertragen. Wenn wir schlecht oder überhaupt nicht geschlafen haben, meldet sich prompt der Heißhunger. “Müdigkeitsappetit” haben Forscher dieses Phänomen genannt – und statt friedlich zu schlafen frühstücken wir mitten in der Nacht Pizza mit Pommes. Warum das so ist, haben Forscherinnen und Forscher der Universität Köln herausgefunden: Bei Schlafentzug wird das Belohnungssystem in unserem Gehirn aktiviert – und das belohnt sich umgehend mit Süßem und Deftigem, mit Kalorien eben.

Auch bei Stress fühlen wir uns mit vollem Bauch gleich ein wenig besser. Wer sich gestresst fühlt, isst mehr. Auch hierbei ist es unser egoistisches Gehirn, das sich dann große Mengen an Energie einverleibt. Schon in stressarmen Zeiten nimmt es sich die Hälfte unseres Glukosebedarfs. Stehen wir unter Stress, holt sich das Gehirn bis zu 90 Prozent – und sorgt so für akuten Glukosemangel im restlichen Organismus. Klar, dass wir Appetit verspüren und schnell zum zuckerreichen Snack greifen.

Auch Muskeln mögen Kalorien

Eine erste Lösung liegt also darin, einfach “ein oder zwei Gänge herunterzuschalten”: den Stress zu reduzieren, ausreichend zu schlafen. Sport hilft auch. Denn: Muskelzellen verbrennen mehr Kalorien als Fettzellen. Und jede Zunahme der Muskelmasse erhöht den Grundumsatz. Aber auch hier gilt: Maß halten, nicht übertreiben.

Vor allem dürfen wir nicht dem Hungergefühl nach dem Sport nachgeben und Süßigkeiten futtern, wenn sich der Körper die verbrannten Kalorien wieder zurückholen möchte. Ideale Lebensmittel als Zwischensnack sind ungezuckerte Vollfett-Joghurts, Nüsse und Mandeln, Äpfel oder Apfelchips.

Erlauben ist besser als verbieten

Wir müssen also unser Essverhalten besser kontrollieren. “Kognitive Esskontrolle” ist ein psychologischer Weg, der dabei helfen kann. Mit dieser Methode können wir unser Essverhalten auf neue Füße stellen und umprogrammieren. Der Trick: Statt mit dem einschränkenden “Ich darf heute nicht naschen” lieber mit der Aussicht auf eine kleine Belohnung arbeiten: “Nächste Woche darf ich mir ein Eis gönnen.” Verbote führen nur selten zum Erfolg, im Gegenteil: Sie verschlimmern die Situation noch.

Dr. Berthold Musselmann: “Wir greifen dann doch irgendwann zur Süßigkeit, halten unsere Diät nicht durch – und schon denken wir, versagt zu haben. Dann ist es völlig logisch, dass wir uns dann sagen: Jetzt ist es auch egal! Und essen anschließend wir mehr als wir sollten.” Besser ist es, so der Ärztliche Direktor von www.phytodoc.de, sich Genuss auch mal zu erlauben: Nächste Woche darf ich Schokolade essen! Am Wochenende darf ich schlemmen!

Langfristig betrachtet bringen Diäten also nichts – außer schlechter Laune und dem Gefühl zu versagen. Der Organismus holt sich die verlorenen Pfunde ohnehin schnell wieder zurückholt, wenn man nicht langfristig die Ernährung umstellt.

Kein Stress!

Fazit: Ohne Änderung der Essmuster, die zu Übergewicht geführt haben, kann das Wunschgewicht nicht dauerhaft gehalten werden. Die “Psycho-Ebene” muss also in den Gesamtplan eingebunden werden. Neue Gewohnheiten müssen über ein paar Wochen eingeübt werden, dann verfestigen sie sich. Zur Psycho-Ebene gehören auch ein besseres Stress-Management und alltagstaugliche, einfache Rezepte mit naturbelassenen Grundzutaten.

Die amerikanische Ernährungsmedizinerin und Buchautorin Pamela Peeke dazu: “Frauen suchen sich gerne aufwändige und komplizierte Diätpläne aus. Doch häufig produzieren die hohen Ansprüche nur neuen Stress und als Folge essen die Frauen noch mehr.”

Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen. Infos: http://www.phytodoc.de

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Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten

Grundstein für Adipositas wird früh gelegt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenOb ein Kind später einmal zu Übergewicht oder Adipositas neigen wird, das entscheidet sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Der Grundstein für Adipositas, also ein krankhaftes Übergewicht, wird in vielen Fällen bereits vor der Einschulung gelegt. Dies haben Forscher der Leipziger Universitätsmedizin jetzt in einer Studie festgestellt.

Bei mehr als 51.000 Kindern wurde dafür der Gewichtsverlauf von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren analysiert. 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht, so eines der Auswertungsergebnisse, kehren auch als Jugendliche nicht wieder zu einem Normalgewicht zurück.

Selbstverständlich war nicht jeder übergewichtige Erwachsene auch ein übergewichtiges Kind, wie die Leipziger Wissenschaftler betonen. “Wenn jedoch Übergewicht bereits im (frühen) Kindesalter einsetzt, bleibt es zuallermeist bestehen – mit allen Konsequenzen beispielsweise für die Entwicklung von Folgeerkrankungen bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter”, sagt die Studienleiterin Prof. Antje Körner vom Center for Pediatric Research Leipzig (CPL).

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Die Erwartung vieler Eltern, die überzähligen Pfunde ihres pausbäckigen Nachwuchses würden sich im Laufe der Jahre schon von alleine verflüchtigen, erweisen sich nach diesen Erkenntnissen meist als Trugschluss. Es ist vielmehr ein wichtiger Bestandteil der elterlichen Verantwortung, diese Gesundheitsgefährdung nicht zu ignorieren. “Wachstum und Gewicht müssen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern schon früh genau beobachtet werden, um Kinder mit erhöhtem Risiko zu erkennen”, erklärt Prof. Körner. Als maßgebliche Vorsorgemaßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern gelten eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Denn der vorwiegend sitzende Lebensstil vieler Kids, die mehr Zeit vor Bildschirmmedien als an der frischen Luft verbringen, sorgt zunehmend für eine negative Beeinflussung der Gewichtsentwicklung. Eltern, die ihre Kinder zu mehr körperlichen Aktivitäten motivieren möchten, finden dazu beispielsweise praktische Anregungen auf Internet-Portalen wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Entzündungen als Ursache für Übergewicht, Krebserkrankungen oder Morbus Alzheimer

Neues Buch von Medizinjournalist und Gesundheitspublizist Sven-David Müller

In seinem neuen Buch „Die 50 besten Entzündungskiller“ zeigt Sven-David Müller auf, warum Entzündungen und stille Entzündungen, die auch als „Silent Inflammations“ bezeichnet werden, brandgefährlich sind und welche Möglichkeiten der Bekämpfung es gibt. Es gibt viele Lebensmittel und natürliche Möglichkeiten, Entzündungen und damit auch Schmerzen zu bekämpfen.

Einen besonderen Stellenwert hat das Mikrobiom des Menschen, das aus Mikroorganismen auf der Haut und den Schleimhäuten, beispielsweise des Magen-Darm-Traktes, besteht. Medizinisch relevante Probiotika sind in der Lage, Entzündungen vorzubeugen oder diese zu bekämpfen.

Entzündungen sind einerseits notwendige Reaktionen des Körpers, andererseits schwächen sie die Gesundheit und lösen Krankheiten aus oder begünstigen diese. Zu den entzündungsbedingten Krankheiten und den Leiden, die auf dem Boden stiller Entzündungen entstehen, gehören Herzinfarkt, Diabetes mellitus Typ 2, Krebserkrankungen, Morbus Alzheimer, chronische Müdigkeit, Migräne und Übergewicht. Entzündliche Reaktionen fördern auch die frühzeitige Alterung. Der Autor gibt einen Überblick über die Entstehung von Entzündungen, erläutert den Stellenwert von stillen Entzündungen (Silent Inflammation), informiert über die Folgen von Entzündungen, gibt einen Einblick in die Funktion der Darmflora und die Bedeutung von medizinisch relevanten Probiotika auf entzündliche Reaktionen. Antibiotika zerstören die Darmflora und sind damit Ursache für viele Erkrankungen, die weit über den sogenannten antibiotikabedingten Durchfall (antibiotikaassoziierte Diarrhoe) hinausgehen. Auf 90 Seiten präsentiert Sven-David Müller die 50 besten Entzündungskiller, entzündungshemmende Rezepte wie „Guten-Morgen-Porridge“ oder einen „Anti-Entzündungs-Drink“ und einen perfekten Anti-Entzündungstag.

Zu den effektivsten Entzündungskillern gehören das Spurenelement Zink, Pro- und Präbiotika, Wildlachs mit seinen natürlichen Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Deutscher Bienenhonig, Entspannung, Zistrosen-Tee (Cistus incanus), Soja und Schlafhygiene. Im menschlichen Verdauungstrakt leben eintausend Bakterienarten mit einer Gesamtzahl von 40 Billionen Bakterien. Diese Mikroorganismen zu pflegen bedeutet möglichst keine Zusatzstoffe wie Emulgatoren aufzunehmen, täglich medizinisch relevante Probiotika einzunehmen und die Darmflora mit probiotikahaltigen Lebensmitteln wie Kefir, Brottrunk, Joghurt oder anderen milchsauervergorenen Naturprodukten optimal zu versorgen, empfiehlt Sven-David Müller.

Sven-David Müller, M.Sc., geboren am 13. September 1969 in Braunschweig, lebt für die Themen Medizin und Ernährung, da er im Alter von sechs Jahren an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankte. Seit 25 Jahren ist der Medizinjournalist als Autor tätig und die Deutsche Nationalbibliothek weist 201 Buchtitel in 14 Sprachen und verschiedenen Ausgaben von ihm aus. Sven-David Müller gehört damit zu den erfolgreichsten Ernährungs- und Diätetikautoren im deutschsprachigen Raum. Für seine Verdienste um die Bevölkerungsgesundheit zeichnete ihn Bundespräsident Horst Köhler 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Zudem ist Sven-David Müller Träger des Ehrenkreuzes erster Klasse für Kunst und Wissenschaft der Albert Schweitzer Gesellschaft. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen über den Autor und seine Bücher. Bibliografische Daten:

Die 50 besten Entzündungskiller
Sven-David Müller
TRIAS Verlag
ISBN 978-3-432-10895-7
126 Seiten
9,99 Euro

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Pressekontakt:
Sven-David Müller, MSc.
Medizinjournalist/Gesundheitspublizist
Master of Science in Applied Nutritional Medicine
staatlich geprüfter Diätassistent
Diabetesberater Deutsche Diabetes Gesellschaft

Zentrum und Praxis für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK), Vorsitzender Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V.

Berliner Straße 11c
15517 Fürstenwalde/Spree
0173-8530938

www.svendavidmueller.de
www.dkgd.de
www.muellerdiaet.de

Neues Buch: Übersäuerung Nein, Danke

Lösungen, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und sich besser vor Übersäuerung zu schützen.

Das Buch Übersäuerung Nein Danke gibt einen spannenden Einblick zu den ursachenorientierten Ansätzen, um dem Schlüsselfaktor vieler chronischer Erkrankungen zu begegnen.

Vor dem Hintergrund einwandfreier Laborwerte bleiben Übersäuerungen oft unentdeckt. Viele Menschen leiden jedoch unter Beschwerden, die auf eine Übersäuerung hinweisen. Typisch sind Schmerzen im ganzen Körper, Gicht, Rheuma, Arteriosklerose, Übergewicht, häufige Infekte, Müdigkeit, Erschöpfung und vieles mehr. Doch warum wird das so selten erkannt? Und was ist zu tun?

Der Gesundheitsexperte Michael Petersen gibt darauf Antworten. Er erläutert die Hintergründe und beschreibt, wie wir den Säure-Basen-Haushalt gesund im Gleichgewicht halten können. Neben zahlreichen natürlichen Ansätzen geht er auf eine ganz spezielle Methode ein, mit der er solche Hintergründe regelmäßig aufspürt.

In diesem Buch beschreibt er genau diesen Weg, den jeder Betroffene gehen kann. Zu einem gesünderen Säure-Basen-Haushalt und einem besseren Schutz vor Übersäuerung.

Weitere Informationen zum Buch: https://uebersaeuerung.mediportal-online.eu/
Das Buch direkt auf Amazon ansehen.

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Übergewicht bei Kleinkindern

Ist Stress der Mutter im ersten Lebensjahr ein Faktor?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKleinkinder leiden offenbar häufiger an Übergewicht, wenn ihre Mütter das erste Lebensjahr als sehr stressig empfunden haben. Vor allem Mädchen sind betroffen, lassen die Ergebnisse einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) vermuten.

Für die Untersuchung wurden Daten von knapp 500 Müttern mit ihren Kindern ausgewertet. Die Wissenschaftler bestimmten jährlich den Körpermassenindex (BMI) der Jungen und Mädchen. Der BMI gibt das Verhältnis des Gewichts (in kg) zur Körpergröße (in Meter zum Quadrat) an. Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der normale Körperfettanteil ständig, je nach Alter und Geschlecht. Anhand von Normwertkurven lässt sich ablesen, wie das Gewicht einzuordnen ist. Zudem berichteten die Mütter in Fragebögen von ihrem Gefühlsleben. Dazu zählten Sorgen und Ängste, Anspannung, allgemeine Zufriedenheit und Umgang mit täglichen Anforderungen. Mit Hilfe dieser Daten wurde der subjektiv empfundene Stress in der Schwangerschaft und in den ersten zwei Lebensjahren eingeschätzt.

Nach den Studienergebnissen gibt es einen Zusammenhang zwischen dem empfundenen Stress der Mutter und der Gewichtsentwicklung ihres Kindes im Alter von ein bis fünf Jahren. Mütter, die im ersten Lebensjahr überlastet waren, hatten häufiger übergewichtige Kinder als entspanntere Frauen.

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Interessanterweise waren Mädchen besonders „anfällig“ für den mütterlichen Stress. Das könnte daran liegen, dass sie eher mit Heißhungerattacken auf negative Stimmungen reagieren. Jungen nehmen die Belastung der Mütter möglicherweise weniger intensiv wahr oder können sie besser kompensieren. Der Stress in der Schwangerschaft und im zweiten Lebensjahr hatte keinen Einfluss auf das Gewicht des Nachwuchses.

Das erste Lebensjahr scheint eine sensible Phase für die Gewichtsentwicklung des Kindes zu sein, betonen die Wissenschaftler im Fachjournal „BMC Public Health“. Daher ist es wichtig, Mütter vor allem in den ersten Monaten nach der Geburt im Alltag zu unterstützen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.ufz.de

www.bihealth.org

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30376822

https://www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

https://www.bzfe.de/inhalt/17-aid-forum-leichter-aktiver-gesuender-1015.html

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen
für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“
Bestell-Nr. 1566, Preis: 2,50 Euro

www.ble-medienservice.de

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

 

Weniger Kalorien bei reduziertem Zucker?

Missverständnis begünstigt Übergewicht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJe nach Produkt gehen bis zu 90 Prozent der deutschen Verbraucher davon aus, dass Nahrungsmittel mit reduziertem oder gar keinem Zuckergehalt auch weniger Kalorien haben müssen. Dieses Ergebnis einer aktuellen Forsa-Studie offenbart leider einen weit verbreiteten Irrglauben.

Denn der Zucker in diesen Speisen wird oft durch Zutaten ersetzt, die noch mehr Kalorien enthalten. Wer glaubt, sich bei zuckerreduzierter Nahrung gerne auch mal eine Zusatzportion gönnen zu dürfen, der entfernt sich schnell noch weiter von der schlanken Linie.

Den Zucker zur wesentlichen Ursache von Übergewicht zu erklären, leugnet deshalb nach Ansicht des Publizisten Detlef Brendel grundlegende ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und trägt zur Irreführung der Verbraucher bei.

In seinem Buch “Schluss mit Essverboten!: Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten” fordert Brendel, weniger über einzelne Bausteine der Ernährung als vielmehr über einen insgesamt aktiven Lebensstil zu diskutieren. Denn das Missverhältnis zwischen aufgenommenen und verbrauchten Kalorien sei die eigentliche Ursache von Übergewicht – ganz unabhängig von der Herkunft der Kalorien.

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So steht’s im Deutschen Lebensmittelbuch

Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Ernährungstrends in Deutschland ändern sich und damit auch das Angebot an entsprechenden Lebensmitteln. Für Veganer und Vegetarier gibt es ein immer größeres Angebot an Lebensmitteln ohne Zutaten tierischen Ursprungs, darunter auch viele Fleischersatzprodukte wie z. B. „vegetarische Schnitzel“.

Die Bezeichnungen dafür waren bislang oft die gleichen wie für das Original aus oder mit Fleisch oder Fisch. Das sorgte für Unklarheiten und Fragen sowohl bei Fleischliebhabern als auch bei Veganern und Vegetariern.

Höchste Zeit für mehr Klarheit und Anlass für die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission, in neuen Leitsätzen zu beschreiben, wie vegane und vegetarische Lebensmittel beschaffen sind. Wichtig ist dabei z. B. die sensorische Ähnlichkeit der Eigenschaften zum in Bezug genommenen Lebensmittel tierischen Ursprungs. Die Leitsätze erläutern nicht nur, was unter veganen und vegetarischen Produkten zu verstehen ist und wie sie hergestellt werden, sondern beschreiben auch, wie Lebensmittel bezeichnet werden, die bestimmten Fleisch-, Fisch- oder Feinkostsalaten mit Zutaten tierischen Ursprungs nachempfunden sind. Das wird sich bei einigen Lebensmitteln mancher Unternehmen auch auf Bezeichnungen von Lebensmitteln auswirken, die schon länger am Markt sind. Bezeichnungen, die sich auf gewachsene Fleischteile beziehen, z. B. Filet oder Steak, sind bei fleischlosen Produkten unüblich. Der Gebrauch von Bezeichnungen von geschnittenen Fleischteilen und zerkleinertem Fleisch für vegane und vegetarische Lebensmittel, z. B. Schnitzel oder Gulasch, sind hingegen üblich und etabliert. Grundsätzlich ist bei solchen Lebensmitteln an gut sichtbarer Stelle ein Hinweis wie „vegetarisch“ oder „vegan“ und die maßgebliche ersetzende Zutat vermerkt.

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Weitere Informationen:

Die vollständigen Leitsätze und Informationen zur Arbeit der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission finden Sie unter www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de.

In loser Reihenfolge stellen wir im BZfE-Newsletter einige Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission vor: „So steht’s im Deutschen Lebensmittelbuch“. Die Geschäftsstelle des Sekretariats der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) ist im Bundeszentrum für Ernährung angesiedelt.

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