Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ernährungsumstellung bei Metabolischem Syndrom

Fasten – positiv für Darmmikrobiom und Immunsystem

Wenn Menschen mit metabolischem Syndrom ihre Ernährung umstellen möchten, sollten sie mit einer Fastenkur beginnen. Das kann den Gesundheitszustand langfristig verbessern, hat eine gemeinsame Studie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und des Experimental and Clinical Research Center (ECRC) ergeben.

Jeder vierte Deutsche leidet am metabolischen Syndrom. Das ist eine Sammelbezeichnung für vier verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Diabetes mellitus. Bei vielen Patienten liegen unbemerkt chronische Entzündungen und eine gestörte Darmflora vor. Die wichtigsten Behandlungsansätze sind viel Bewegung und eine kalorienarme, gesunde Ernährung.

Aber welchen Effekt hat eine Ernährungsumstellung auf Darmmikrobiom und Immunsystem? Um dieser Frage nachzugehen, führten die Wissenschaftler eine Studie an 71 Patienten mit metabolischem Syndrom durch. Die Probanden ernährten sich für drei Monate nach der DASH-Diät (Dietary Approach to Stop Hypertension), die einer mediterranen Vollwertkost entspricht und in erster Linie den Blutdruck senken soll. Die Probanden wurden zufällig in zwei Gruppen unterteilt, von der eine fünf Tage vor der Diät nur 300 bis 350 Kilokalorien täglich als Gemüsesaft und Gemüsebrühe zu sich nahm.

Wenn die Patienten vor der Diät fasteten, blieben Body-Mass-Index, Blutdruck und Bedarf an blutdrucksenkenden Medikamenten auch drei Monate nach der Kur niedriger. Es wurden positive Auswirkungen auf das Immunsystem und das Darmmikrobiom festgestellt, die bei einer Diät ohne Fasten nicht zu beobachten waren. So nahm die Anzahl der entzündungsfördernden T-Zellen ab und der regulatorischen T-Zellen zu. Im Darm vermehrten sich gesundheitsfördernde Bakterien, die Ballaststoffe in entzündungshemmende kurzkettige Fettsäuren umwandeln und sich dadurch positiv auf Immunabwehr und Blutdruck auswirken. Der positive Effekt blieb zum Teil auch nach dem Fasten erhalten, schreiben die Autoren im Fachjournal „Nature Communication“.

Häufig stellen Patienten mit dem metabolischen Syndrom ihre Ernährung um und sind frustriert, wenn sich kaum Erfolge einstellen. Das kann daran liegen, dass im Darmmikrobiom zu wenige gesundheitsfördernde Bakterien vorhanden sind. „Das Fasten wirkt wie ein Katalysator für die schützenden Mikroorganismen im Darm. Die Gesundheit verbessert sich sichtbar sehr schnell, die Patienten können ihre Medikation reduzieren und oftmals ganz auf Tabletten verzichten“, erklärt Dr. Sofia Forslund die Vorteile. Allerdings sind Langzeitstudien mit mehr Probanden notwendig, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1038/s41467-021-22097-0

www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/online-spezial/fasten-moderne-aspekte-eines-klassischen-naturheilverfahrens/

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Die “richtige Ernährung” gibt es nicht

Zur Vielfalt zählt auch der Genussaspekt

Viele der so genannten Ernährungsratgeber im Internet oder Buchhandel sind wenig hilfreich. Sie geben nämlich konkrete Empfehlungen, können jedoch niemals auf die persönliche Situation jedes einzelnen Lesers eingehen. Der Speiseplan eines Menschen muss sich aber zuallererst nach den ganz individuellen Lebensumständen und Bedürfnissen richten. Was bekömmlich und gesund ist, hängt vom Alter und vom Geschlecht ab, vom eigenen Lebensstil und der Bewegungsfreudigkeit, von den Blutwerten, möglichen Erkrankungen oder familiären Vorbelastungen. Schwangere und stillende Mütter sollten vorübergehend manches aus dem Speiseplan streichen, dauerhaft gilt das natürlich für Allergiker. Sportler oder körperlich beanspruchte Berufstätige brauchen wiederum eine andere Ernährung als Bewegungsmuffel.

Es ist nachvollziehbar, dass allgemeine Tipps zur “richtigen Ernährung” dieser Fülle unterschiedlicher Voraussetzungen nicht gerecht werden können. Vor allem nicht bei dem wohl persönlichsten Kriterium, das deshalb häufig einfach unterschlagen wird: Der Genussaspekt beim Essen spielt für das physische und psychische Wohlbefinden eine maßgebliche Rolle. Genießen bedeutet nämlich unter anderem, den Bedürfnissen des eigenen Körpers zu vertrauen. Der weiß in der Regel besser als jeder Online-Tipp, was für ihn bekömmlich und wohlschmeckend ist. Von “kulinarischer Körperintelligenz” sprechen deshalb auch manche Ernährungsexperten.

Genuss kann sich dabei sowohl auf den Geschmack der Speisen als auch auf den Rahmen der Mahlzeiten beziehen. So wird beispielsweise die Tatsache, dass es in Frankreich trotz einer alkohol- und fettreicheren Ernährung weniger Herz-Kreislauf-Krankheiten als in Deutschland gibt, auf das “französische Essmodell” zurückgeführt: Gesellige Runden am Esstisch mit viel Zeit für gemeinsames Genießen haben dort eine lange Tradition. Wichtiger als die jeweilige Auswahl der Speisen und Getränke ist es also, die Ernährung nicht zur flüchtigen Nebentätigkeit zu degradieren. Und ebenso wichtig ist es, persönliche Bedürfnisse zu respektieren. “Der eigene Körper signalisiert, was er braucht, was ihm schmeckt und was ihm bekommt”, betont der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel in seinem Buch “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag): “Und jeder weiß individuell, was für ihn Genuss ist.”

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Abnehmen bei Typ-2-Diabetes

Blutdruck sinkt – weniger Medikamente

Wenn übergewichtige Menschen mit Typ-2-Diabetes deutlich abnehmen und ihr Gewicht halten können, reduziert sich häufig neben den Blutzuckerwerten auch der Blutdruck. In einer britischen Studie kam knapp jeder Dritte nach der Diät dauerhaft ohne Hochdruckmedikamente aus.

Am „Diabetes Remission Clinical Trial“ (DiRECT) waren übergewichtige Erwachsene beteiligt, die in Hausarztpraxen in Schottland und Tyneside in England betreut wurden. Die Diagnose des Typ-2-Diabetes lag höchstens sechs Jahre zurück. Bei dieser Stoffwechselstörung ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht, da der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin anspricht. Viele Typ-2-Diabetiker leiden zusätzlich an Übergewicht und Bluthochdruck.

Die Hälfte der Probanden (143 von 298) nahm an einem Abnehmprogramm teil, das Wissenschaftler der Universitäten Glasgow und Newcastle entwickelt hatten. Es umfasste eine zwölfwöchige Formula-Diät, welche die tägliche Kalorienaufnahme auf durchschnittlich 830 Kilokalorien begrenzte. 78 Patienten waren auch wegen Bluthochdruck in Behandlung und setzten zu Beginn größtenteils ihre Medikamente ab. Nach der Diät wurden die Teilnehmenden angeleitet, mit einer ausgewogenen Ernährung ihr Gewicht zu halten.

Die Probanden nahmen durchschnittlich 10 Kilogramm ab, ein Viertel sogar 15 Kilogramm. Die Blutzuckerwerte verbesserten sich und knapp die Hälfte konnte auf Arzneimittel verzichten. Der Blutdruck reduzierte sich parallel zum Gewichtsverlust. Bei Typ-2-Diabetikern, die zu Beginn keine Hochdruckmedikamente einnahmen, ging der durchschnittliche Blutdruck bereits nach einer Woche zurück. Wenn Präparate abgesetzt wurden, sank der Blutdruck langsamer. Die Werte blieben aber nach der Diät und nach 12 beziehungsweise 24 Monaten niedriger. Nur jeder vierte Patient musste während der Diät wieder Medikamente einnehmen. Immerhin 28 Prozent konnten auch zwei Jahre nach der Diät auf Hochdruckmedikamente verzichten, ist im Fachjournal „Diabetologia“ zu lesen.

Die Studienergebnisse zeigen, wie stark Ernährung, Gewicht, Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck zusammenhängen. Eine deutliche Gewichtsabnahme bringt bei adipösen Patienten viele gesundheitliche Vorteile und kann auch den Blutdruck normalisieren. Das Absetzen der Hochdruckmedikamente ist nach Ansicht der Wissenschaftler unbedenklich, wenn die Werte regelmäßig überwacht werden. Allerdings sei für den Erfolg solcher Maßnahmen eine langfristige Unterstützung zur Aufrechterhaltung der Gewichtsabnahme entscheidend.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.1007/s00125-021-05471-x

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-typ-2/

Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“, Bestell-Nr. 1301, Preis: 1,50 Euro, www.ble-medienservice.de/1301/herzgesund-leben-cholesterinbewusst-essen

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Gesundheitsratgeber keto-vegane Ernährung

So hilft keto-vegan bei Erkrankungen

Zahlreiche Studien belegen die positiven gesundheitlichen Effekte einer pflanzenbasierten Ernährung. Die Ernährungstherapeutin Karina Haufe ist selbst das beste Beispiel dafür: Während der Alzheimer-Erkrankung ihrer Großmutter und im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Ernährung lernte sie die ketogene Ernährung kennen, testete sie und entschied sich mit unglaublichen Ergebnissen für eine vegane Variante: Ihr Wohlbefinden verbesserte sich, sie fühlte sich fitter, wacher, und leistungsfähiger. Zudem gelang es ihr, ihre Schilddrüsenunterfunktion mit Hashimoto-Thyreoiditis „wegzuessen“ – sie lebt seitdem beschwerdefrei. Bis heute hat die keto-vegane Ernährung zahlreichen ihrer Klient*innen mit unterschiedlichsten Beschwerden sehr erfolgreich geholfen.

Im „Gesundheitsratgeber keto-vegane Ernährung“ informiert Karina Haufe fundiert über die Ernährungsweise und liefert wissenschaftliche Informationen darüber, wie sie unsere Gesundheit fördern kann. Ob Salate und Snacks, Pfannen- und Ofengerichte, Dips, Kuchen oder leckere Kaffeevarianten – die erprobten Rezepte beweisen, wie abwechslungsreich und lecker keto-vegan trotz eingeschränkter Lebensmittelauswahl sein kann.

Abgesehen vom Gewichtsverlust kann eine ketogene Ernährung bei der Heilung von zahlreichen Erkrankungen helfen. Weitere positive Effekte können sein: tieferer Schlaf, weniger Heißhunger, verbesserte Konzentrationsfähigkeit und mehr Energie, weniger Blähungen und reinere Haut. Studien belegen außerdem die gesundheitlichen Vorteile der veganen Ernährung: Veganer*innen leiden seltener an Übergewicht und Bluthochdruck und sind seltener von Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes betroffen. Während die klassische ketogene Ernährung eine fettreiche Kost auf Basis tierischer Produkte ist, zeigt dieses Buch, dass sich „vegan“ und „ketogen“ erfolgreich kombinieren lassen. Die keto-vegane Ernährungstherapie ist eine pflanzenbasierte Kost, die auch Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Karina Haufe gibt in ihrem Buch einen Überblick über die Lebensmittel, die als als keto-vegane Nährstoffquellen geeignet sind. Sie zeigt, was man in der Küche vorrätig haben sollte und welche Gerichte sich damit zubereiten lassen. Ihre Rezepte beweisen, dass der Genuss selbst bei eingeschränkter Lebensmittelauswahl nicht zu kurz kommen muss.

Auswahl der Rezepte:

Gefüllte Champignons mit Cashew- Basilikum-Creme

Zucchini-Salat mit Tahini-Dressing

Spinat- Tofu-Curry

Rhabarber-Crumble

Walnuss-Schokokekse

Coffee-Shake

Macadamiakugeln

Die Autorin

Karina Haufe ist ganzheitliche Ernährungstherapeutin, Heilpraktikerin und Fachberaterin für vegane, vegetarische und Sporternährung. Zudem ist sie in der Erwachsenenbildung und in der Ausbildung von Ernährungsberater*innen tätig. Seit 2012 ist Karina Haufe Inhaberin der ernährungstherapeutischen Praxis „Ernährungsberatung und Bewegungscoaching München“. Um ihre Klient*innen bei der praktischen Umsetzung gesunder Ernährung zu unterstützen, gründete sie im Jahr 2016 die vegane Kochschule „green milk®“ in München.

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Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

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Apfelessig neu entdeckt

Apfelessig: Küchenwunder, Beauty-Mittel, Gesundheitselixier

Annette Sabersky, Apfelessig neu entdeckt – Der Alleskönner und seine unbegrenzten Verwendungsmöglichkeiten. Küchenwunder, Beauty-Mittel, Gesundheits-Elixier

Südwest, 978-3-517-09983-5, 18,00 € (D), 18,50 € (A), CHF 25,90*, PB, Klappenbrosch., 176 Seiten. Hier das Buch auf Amazon ansehen: Apfelessig neu entdeckt – Der Alleskönner und seine unbegrenzten Verwendungsmöglichkeiten. Küchenwunder, Beauty-Mittel, Gesundheits-Elixier

Annette Sabersky beschreibt in ihrem Buch wissenschaftlich fundiert alle Vorteile des Apfelessigs, nennt seine Grenzen und erläutert ausführlich seine zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten als Heilmittel, in der Küche und als Kosmetikum.

Apfelessig hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp der Gesundheitsjunkies zu einem Allheilmittel für alle verwandelt, das in kaum einem Haushalt fehlen darf.

Es gibt mittlerweile mehr als 100 wissenschaftliche Studien zu den gesundheitlichen Wirkungen von Apfelessig. Die Bandbreite seiner Wirkmöglichkeiten ist tatsächlich riesig. Apfelessig macht Speisen bekömmlicher, hilft beim Abnehmen, wirkt antibakteriell, lindert Pilzinfektionen und hilft bei Bluthochdruck und erhöhtem Cholesterin. Aber auch als Zutat eines köstlichen Salatdressings ist sich die trübe Flüssigkeit nicht zu schade. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien fördern die Darmgesundheit. Und auch im Rahmen kosmetischer Behandlungen spielt das Schönheitsmittel Apfelessig sein volles Potenzial aus. Promis wie Heidi Klum, Scarlett Johansson, Katy Perry oder Megan Fox sind bekennende Fans des Beauty-Wundermittels.

Die Autorin:

Annette Sabersky ist Ernährungswissenschaftlerin, Journalistin und Autorin. Sie hat jahrelang beim Öko-Test-Magazin gearbeitet und dort ihren Blick für alles, was “Grün“ und “Bio” ist, geschärft. Seit mehr als 20 Jahren ist sie als selbstständige Fachjournalistin unter anderem für Öko-Test, Biohandel, Schrot und Korn, das Slow Food Magazin und verschiedene Buchverlage tätig. Ihr Schwerpunkt ist die Qualität des Essens und insbesondere von Bio-Lebensmitteln. In ihrem Blog “bio-food-tester” kommen regelmäßig neue Biolebensmittel auf den Prüfstand. Annette Sabersky lebt mit ihrer Familie sowie diversen Schafen und Hühnern am Stadtrand von Hamburg.

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Christiane Kochseder, Presseabteilung, Ariston / Südwest / Bassermann / Irisiana

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München
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Stoffwechselstörungen haben weitreichende Folgen

Stoffwechsel-Störungen haben weitreichende Folgen

Die Bioresonanz-Redaktion stellt Hintergründe zum lebenswichtigen Stoffwechsel vor

Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse machen deutlich: ein gesunder Stoffwechsel hängt von vielen Faktoren ab, die weit über die Ernährungsweise und den Lebensstil hinausgehen. Was dahinter steckt, erklärt die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag.

Gestörter Stoffwechsel – weit reichen die Ursachen

Erhöhte Blutwerte beim Zucker und Cholesterin – das sind zwei bekannte Beispiele, die mit Störungen des Stoffwechsels einhergehen. Allgemein wird der heute moderne Lebensstil verantwortlich gemacht. Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel stehen im Fokus. Doch das alleine reicht nicht, um tiefgreifende Stoffwechsel-Störungen und die damit verbundenen schwerwiegenden Erkrankungen hervorzubringen.

Damit unser Stoffwechsel gut funktioniert, hängt von viel mehr ab – beispielsweise vom Erbgut. In einer internationalen Studie wurde nachgewiesen, dass natürlich vorkommende Genvarianten den Bauplan zentraler Regulatoren des Stoffwechsels so verändern können, dass es zu schwerwiegenden Volkskrankheiten, wie dem Diabetes mellitus, kommt (Quelle: Berlin Institute of Health (BIH), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Gravierende Folgen eines gestörten Stoffwechsels

Ganzheitsmediziner haben die Erfahrung gemacht, dass viele gesundheitliche Beeinträchtigungen und schwerwiegende Erkrankungen mit dem Stoffwechsel zusammenhängen. Zwischenzeitlich bestätigen Studien mehrerer Universitäten die zentrale Bedeutung des Stoffwechsels für unsere gesamte Gesundheit – für das Immunsystem, das Herz, das Nervensystem und vieles mehr.

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Hintergründe in einem Fachbeitrag (Link zum Fachbeitrag: Stoffwechsel – Wissenschaft bestätigt dessen zentrale Bedeutung für die Gesundheit).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Raus aus der Esslust-Falle

In nur vier Tagen keinen Heißhunger mehr? Ja, das geht!

53% aller Deutschen sind übergewichtig, über 50% können ihren Esskonsum trotz der nachweislich schlechten Folgen nicht reduzieren. Der Verzicht auf Leckereien ist für niemanden leicht. Wenn wir die neueste Serie schauen und nebenbei eine Tüte Chips verputzen, halten wir uns für undiszipliniert. Doch in Wahrheit ist es das Belohnungssystem in unserem Gehirn, das uns immer wieder zu ungesundem Essen greifen lässt und bei einer Umstellung mit Symptomen reagiert, die einem Entzug gleichen. Wie kann man also den Teufelskreis aus Kontrollverlust und ungesundem Essen durchbrechen oder sich nachhaltig von seiner Esssucht befreien?

Die Ärztin Silke Rosenbusch hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen bei dem Weg zu einer gesunden Ernährung zu unterstützen. Mit ernährungsphysiologischen als auch psychotherapeutischen Methoden zeigt sie in Coachings, auf ihrem Blog und ihrem YouTube-Channel, wie man die Gesundheit in die eigene Hand nehmen kann. In ihrem Ratgeber „Raus aus der Esslust-Falle“ stellt sie ihre 21-Tage-Challenge vor, die bereits Hunderten bei der Ernährungsumstellung geholfen hat. Sie erklärt, was es mit dem Belohnungssystem des Körpers auf sich hat und wie man sich leichter von gewohnten Mustern und belastenden Schuldgefühlen trennen kann. Sie gibt ihren Leser*innen praktische Einlaufstipps und leitet sie mit passenden Rezepten durch die 21-tägige „Raus aus der Esslust-Falle“-Challenge.

Auswahl der Rezepte:
Orientalisches Hirse-Mango-Frühstück
Blaubeerpfannkuchen
Mangoldröllchen mit Kichererbsenfüllung
Sommerröllchen in Teryakisoße
Kartoffel-Blumenkohl-Curry mit roten Linsen
Reispenne mit Linsenbolognese
Brokkolicremesuppe mit indischem Fladenbrot
Kürbis-Linsen-Eintopf
Antipasti-Salat
Kartoffel-Lauch-Gratin

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Raus aus der Esslust-Falle: Den Teufelskreis aus Kontrollverlust und ungesunder Ernährung durchbrechen. Schlank werden mit der 21-Tage-Challenge

Die Autorin

Die Ärztin Silke Rosenbusch bloggt seit 2009 zum Thema Ernährung. Im Rahmen ihres Studiums traf sie immer wieder auf Patient*innen, die es einfach nicht schafften, ihre Ernährung umzustellen. Sie fand heraus, dass bei der Aufnahme hochkalorischer Nahrung dieselben Strukturen im Hirn aktiviert werden wie bei Süchten. In der Folge entwickelte sie eine Challenge, mit der man sich aus seiner Esssucht befreien kann, sich satt isst und auch noch ordentlich Gewicht verliert. Die Challenge gibt es seit fünf Jahren; sie hat bereits hunderten Menschen geholfen, ihr Belohnungssystem zu verstehen und ihm zu widerstehen.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de www.schluetersche.de

 

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Ernährung – eine höchst individuelle Angelegenheit

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Energiebilanz

Sport hält fit und sorgt für eine schlanke Linie. Eine einfache Grundregel, die aber offensichtlich nicht immer und nicht bei jedem funktioniert. Denn körperliche Aktivität allein kann die überzähligen Pfunde ebenso wenig verhindern wie bewegungsarmes Fasten. Wenn z. B. ein Workout regelmäßig mit Kuchen belohnt wird oder die bevorzugte Joggingstrecke zum Schnellimbiss führt, muss sich niemand über ausbleibende Diät-Erfolge wundern.

Entscheidend für Fitness und Gewichtskontrolle ist nämlich eine andere Grundregel, wie der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel in seinem Buch “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag) erklärt: “Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten!”

Bei unserer Ernährung kommt es also in erster Linie auf die Übereinstimmung von Energieverbrauch und Energiezufuhr an. Eigentlich eine ebenfalls sehr einfache Formel, aus der sich aber keine allgemeingültigen, für jeden Menschen gleichermaßen zutreffenden Ratschläge oder Speisepläne ableiten lassen. Denn was in vielen einschlägigen Empfehlungen gerne verschwiegen wird: Ernährung ist eine höchst individuelle Angelegenheit und die Rezeptur zur persönlich perfekten Energiebilanz lässt sich nicht verallgemeinern. “Wie viel Energie der Körper verbraucht, ist von Mensch zu Mensch und auch bei einem Menschen sehr variabel”, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DEG): “Es hängt vom aktuellen Körpergewicht, von der Körperzusammensetzung, dem Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, ethnischer Herkunft sowie der Umgebungstemperatur und ganz maßgeblich von der körperlichen Aktivität ab.” Auch Berufstätigkeit und Freizeitgestaltung haben also Einfluss auf den Energiebedarf des Körpers, ebenso wie beispielsweise Schwangerschaft bzw. Stillzeit, das Wachstum bei Kindern oder Stressfaktoren und Hormonhaushalt. Kein Wunder, dass der Fachbuchautor Brendel davor warnt, sich von der inflationären Ernährungs-Aufklärung den Appetit verderben zu lassen. Der sicherste Indikator für eine ausgewogene Balance beim Essen ist das eigene Wohlbefinden.

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Helfen Ernährungsratgeber beim Abnehmen?

Vorsicht vor unseriösen Empfehlungen

Wo lauert beim Supermarkteinkauf die größte Gefahr für die schlanke Linie? Im Süßwarenregal, in der Eistruhe oder bei den Puddings? Vielleicht bei den Tütensuppen oder den Tiefkühlpizzen?

Nein, für manche Menschen bildet ein Abstecher zu den Büchern und Zeitschriften das wesentlich größere Gewichtsrisiko. Denn sowohl in Buchform als auch auf den Ratgeberseiten in Magazinen überschwemmt uns seit Jahren eine Flut an Ernährungsempfehlungen, die oftmals alles andere als seriös sind. Wer aufgrund dieser Lektüre bereitwillig jeder neuen Abnehm-Formel folgt und stets das aktuell verpönte Lebensmittel meidet, der wird nicht selten das Gegenteil des gewünschten Effektes erleben. Denn viele dieser Ratgeber basieren auf keinerlei ernährungswissenschaftlicher Grundlage. In zahlreichen Fällen wird lediglich ein bestimmter Teil aller Speisen, Getränke oder Inhaltsstoffe selektiv betrachtet, ohne dass das maßgebliche Verhältnis zu unserer Gesamternährung überhaupt zur Sprache kommt.

Gesunde und ausgewogene Ernährung ist aber ein komplexes Thema und hängt eher von den individuellen Lebensumständen als von einer bestimmten Zutatenliste ab. Dieser Fakt lässt sich nicht in einfachen Falsch/Richtig-Tabellen erfassen und bleibt deshalb gerne ausgeklammert.

Aus dem gleichen Grund vermisst man auch in den meisten dieser Texte eine banale, aber letztlich entscheidende Erkenntnis: Wer auf sein Gewichtet achtet, muss die Balance zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch wahren. Diese einfache Regel gilt zunächst einmal ganz unabhängig vom jeweiligen Speiseplan. Denn Fehlernährung definiert sich nicht über einzelne Mahlzeiten, sondern über eine Schieflage dieser Gesamtbilanz. Ohne einen aktiven Lebensstil mit ausreichend Bewegung zur Verbrennung von Kalorien helfen auch als Schlankmacher gefeierte Lebensmittel nicht weiter.

Für diese einfache Erkenntnis bedarf es keiner Inflation an immer wieder neuen Ernährungsempfehlungen, wie der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel erläutert. In seinem Buch “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag) zeigt er anschaulich, dass sich bei abwechslungsreichem Essen und regelmäßiger körperlicher Aktivität eigentlich jeder weitere Ratschlag erübrigt.

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Typ-2-Diabetes und Übergewicht

Abnehmen kann Spätfolgen vorbeugen

Wenn Typ-2-Diabetiker übergewichtig sind, leiden sie offenbar häufiger an Schäden der kleinen Blutgefäße. Das lassen die Ergebnisse der Potsdamer „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC)-Studie vermuten, die das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) kürzlich vorgestellt haben.

Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, bei der die Zuckerwerte im Blut ohne Behandlung dauerhaft erhöht sind. Wenn Betroffene zunehmen und an Übergewicht leiden, steigt möglicherweise das Risiko für Spätfolgen. Das können Erkrankungen an den kleinen (mikrovaskulär) und großen Gefäßen (makrovaskulär) sein, die die Haupttodesursache für Typ-2-Diabetiker sind. Mikrovaskuläre Komplikationen verursachen Schäden an Nieren, Nerven und Augen, die Dialyse, Amputation und Blindheit nach sich ziehen können. Sind die großen Gefäße betroffen, steigt die Wahrscheinlichkeit für Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Für ihre Untersuchung begleiteten die Wissenschaftler rund 1.000 Probanden mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes, die frei von anderen chronischen Erkrankungen waren. Sie bestimmten den Körpermassenindex (BMI) als Maß zur Einschätzung des Körpergewichts. Es wurde geprüft, ob der BMI vor der Diabetesdiagnose und eine BMI-Änderung in den Monaten danach im Zusammenhang mit dem Auftreten von späteren Gefäßkomplikationen standen. Im Laufe von zehn Jahren wurde in 85 Fällen ein Schlaganfall oder Herzinfarkt (makrovaskulär) und in 347 Fällen eine Schädigung der Nieren, Augen oder Nerven festgestellt (mikrovaskulär).

Bei makrovaskulären Komplikationen ließ sich kein Zusammenhang mit dem Körpergewicht nachweisen. Allerdings scheinen die kleinen Blutgefäße bei Typ-2-Diabetikern unter Übergewicht zu leiden, wird im Fachjournal „Diabetologia“ berichtet. War der BMI zum Zeitpunkt der Diabetesdiagnose um fünf Punkte höher, stieg das Risiko für mikrovaskuläre Komplikationen um 21 Prozent – unabhängig vom Ausgangsgewicht. Sank das Gewicht nach der Diagnose um mehr als ein Prozent, verringerte sich die Wahrscheinlichkeit um bis zu 38 Prozent.

Ärzte empfehlen übergewichtigen und adipösen Typ-2-Diabetikern, mindestens fünf Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. „Unsere Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig die Gewichtsabnahme für die Verhinderung schwerer diabetesassoziierter Komplikationen ist“, erklärt Elli Polemiti vom DIfE. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Weitere Studien sind erforderlich, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.1007/s00125-020-05362-7

www.dzd-ev.de

www.dife.de

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2/

Heft „Einfach besser essen“ Bestell-Nr. 1626, Preis: 2,00 Euro www.ble-medienservice.de/1626/einfach-besser-essen?number=1626

Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus – Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2, Beratungsmaterial, Bestell-Nr. 1631, Preis: 79,00 Euro www.ble-medienservice.de/1631/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-beratung-bei-nicht-insulinpflichtigem-diabetes-mellitus-typ-2

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