Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Bewegung? Hauptsache täglich!

Übergewicht bei Kindern verhindern

Es gibt Situationen, in denen die Bewegungsfreiheit von Säuglingen und Kleinkindern zwangsläufig etwas eingeschränkt werden muss. Im Kinderwagen und im Autositz zum Beispiel. Oder beim Essen auf dem Hochstuhl. Ansonsten sollten Eltern jedoch dem natürlichen Bewegungsdrang der Kleinen möglichst freien Lauf lassen.

Das ist nach Auskunft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein wichtiges Erziehungsprinzip zur Vorbeugung von Übergewicht in jungen Jahren. Immerhin 8,7 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 17 Jahren sind heute in Deutschland übergewichtig. Und bei 6,3 Prozent muss bereits von Adipositas, also einem krankhaften Übergewicht gesprochen werden. “In der Kindheit entwickeltes Übergewicht wird oft ein Leben lang beibehalten”, warnt das Bundesgesundheitsministerium angesichts dieser Zahlen: “In der Folge können verschiedene Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gelenkprobleme oder Depressionen auftreten.”

“So oft wie möglich” lautet deshalb die Empfehlung der BZgA zur Bewegungsintensität von Kleinkindern bis zu drei Jahren. Im Alter von vier bis sechs Jahren sollten es inklusive der Bewegungszeiten in Kita oder Sportverein mindestens drei Stunden am Tag sein. Und auch bei den älteren Kindern und Jugendlichen sollte die Bewegungsdauer 1,5 Stunden nicht unterschreiten. Entscheidend für alle Altersgruppen ist laut BZgA, dass diese Zeiten tatsächlich täglich erreicht werden. Ein Anspruch, den manche Eltern für kaum durchsetzbar halten, zumal mit zunehmendem Alter der Kids die sitzende Beschäftigung mit PC oder Smartphone zur großen Konkurrenz körperlicher Aktivität wird.

Aber zur notwendigen Bewegung von Kindern kann auch der Alltag außerhalb von Schule, Verein oder Bolzplatz beitragen. Der Fußweg zur Kita, zur Schule bzw. zum Einkaufen hält ebenfalls fit, auch das Gassigehen mit dem Hund, das Laubfegen vor dem Haus oder das Wanderwochenende mit der Familie. Wer dann noch beispielsweise regelmäßig zum Schwimmen, Skateboardfahren oder auch zum Tanzen geht, verschafft sich die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben mit Normalgewicht. Weitere kreative Tipps, wie sich ein bewegungsfreudiger Lebensstil ohne großen Aufwand in den Familienalltag integrieren lässt, bietet das Ratgeberportal www.pebonline.de

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Das Wundermüsli

Die Erfolgs-Kombination aus Spermidin und Intervallfasten

Das Eiweißmolekül Spermidin ist nicht nur ein Fastenbooster, sondern kann effektiv zum Gesundheitsschutz beitragen: Die ersten Ergebnisse einer in-vitro-Studie vom 15.04.2020 eines Forschungsteams der Berliner Universitätsmedizin Charité um Prof. Dr. Christian Drosten zeigen, dass Spermidin Zellen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützt und die Virusausbreitung nach einer Ansteckung hemmt. Grund ist die positive Wirkung des Spermidins auf die Autophagie der Zellen – also der Zellerneuerung und Zellreinigung.

Prof. Bernhard Ludwig und Dr. med. Ronny Tekal schwören schon seit Jahren auf Spermidin – besonders in Zusammenwirkung mit der alltagstauglichen Methode des Intervallfastens. Spermidin und das Fasten haben die Fähigkeit, die Autophagie in den Zellen auszulösen. Beides gibt der Zelle quasi direkt den Befehl zur Verjüngungskur. Im Zentrum des Ratgebers Das Wundermüsli steht ein spermidinreiches Müsli, das jeder selbst zuhause anmischen kann. Spermidinreiche Lebensmittel sind z.B. Kürbiskerne, Pilze, Sojabohnen oder reifer Käse. Eine der reichhaltigsten Quellen für Spermidin sind Weizenkeime – als Müslizutat. Mit sechs Genussrezepten kann jeder das neue Wissen direkt auf den Teller bringen.

  • Gesundheitsschutz und Krankheitsvorbeugung – auch präventiv gegen COVID-19
  • Aktiver Zellschutz und Zellerneuerung
  • Mehr Vitalität und Energie
  • Eine langsame, nachhaltige Gewichtsabnahme
  • Ein längeres, gesünderes Leben

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Pressekontakt:

Franziska Sedlmayr, Referentin Presse & PR, Presseabteilung des GRÄFE UND UNZER VERLAGES, Grillparzerstraße 12, 81675 München; franziska.sedlmayr@graefe-und-unzer.de

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Medienkompetenz gegen Übergewicht

Für eine bessere Ernährung von Kindern

Lebensmittelwerbung im Fernsehen und Internet kann als ein Faktor von vielen zu Übergewicht beitragen. Wenn Eltern gemeinsam mit ihren Kindern eine Medienkompetenz entwickeln, ernähren sich die Jungen und Mädchen bewusster und greifen häufiger zu Obst und Gemüse. Das lässt eine Untersuchung der Washington State University in den USA vermuten. An der Studie waren knapp 200 Familien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 14 Jahren beteiligt. Dieses Alter ist nach Ansicht der Autoren gut geeignet, um kritisches Denken und Hinterfragen der Lebensmittelvermarktung zu fördern.

Eine Versuchsgruppe nahm für sechs Wochen an einem Bildungsprogramm teil, in dem die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern viel über Ernährung und das Marketing für Lebensmittel lernten. Das vorrangige Ziel war, Werbebotschaften zu erkennen und bewusst „gesunde“ Produkte auszuwählen. Die Probanden wurden zu Versuchsbeginn und -ende befragt und die Ergebnisse mit einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht an dem Programm teilgenommen hatte.

Nach dem speziellen Training zur Medienkompetenz nutzten die Eltern die Nährwertkennzeichnung zur gezielteren Auswahl von Lebensmitteln und hatten ein besseres Verhältnis von „gesunden“ zu „ungesunden“ Produkten im Haus. Die Kinder griffen nach eigenen Angaben häufiger zu Obst und Gemüse. Nebenbei verbesserte sich auch die Kommunikation in der Familie: Die Eltern regten ihren Nachwuchs an, Werbebotschaften für Lebensmittel kritisch zu hinterfragen. Andererseits zeigten aber auch die Jugendlichen Interesse und diskutierten von sich aus über das Thema.

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Lebensmittelwerbung ist allgegenwärtig, erklären die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Childhood Obesity“. Daher reicht es zur Vorbeugung von Übergewicht und Adipositas nicht aus, zu Hause den Zugang zu Fernseher und Computer einzuschränken. Viel wichtiger sei es, in diesem Bereich Kompetenzen zu entwickeln, damit die Jugendlichen Marketingstrategien erkennen, verstehen und einordnen können. Offenbar hilft es, sich in der Familie gegenseitig zu stärken und gemeinsam den Umgang mit Medien zu üben.

Die erlernten Kompetenzen wirken nicht nur Übergewicht und Adipositas entgegen, sondern bereiten auch auf das spätere Leben und eigenverantwortliche Entscheidungen über Auswahl und Verzehr von Lebensmitteln vor. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob ein Familientraining zur besseren Beurteilung von Werbung auch langfristig die Ernährungsgewohnheiten und das Körpergewicht der Kinder beeinflussen kann.

Zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in Deutschland kann vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) entwickeltes Unterrichtsmaterial beitragen. Zum Beispiel: „Verkaufstricks im Supermarkt – Mit mir nicht“ für die Klassen 7 bis 9 (https://www.ble-medienservice.de/1642/verkaufstricks-im-supermarkt-mit-mir-nicht?number=1642) oder „Schülerwarentest mit Lebensmitteln – Methodenbaustein zur Verbraucherbildung in den Klassen 5 bis 13“ (https://www.ble-medienservice.de/3709/schuelerwarentest-mit-lebensmitteln-methodenbaustein-zur-verbraucherbildung-in-den-klassen-5-bis-13?number=3709). Viele weitere Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung für alle Altersstufen gibt es im www.ble-medienservice.de

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1089/chi.2019.0240

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Übergewicht bei Kindern verhindern

Verhaltens- und Verhältnisprävention

Prävention geht vor Therapie, gerade wenn es um das Thema Übergewicht in jungen Jahren geht. Dies betont die “Plattform für Ernährung und Bewegung e. V.” (peb), eine wichtige Institution zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen ( www.pebonline.de). Denn eines zeigt die Praxis laut peb ganz klar: “Am leichtesten lassen sich die Pfunde bekämpfen, die noch nicht da sind.”

Daraus ergibt sich eine große Verantwortung sowohl der Eltern, Erzieher und Lehrer als auch der Gesellschaft insgesamt. Denn das Ziel eines gesunden Lebensstils von Kindern mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung erfordert zwei Formen der Vorsorge: die Verhaltens- und die Verhältnisprävention. Der Verhaltensprävention geht es um das individuelle Gesundheitsverhalten eines Menschen, der beispielsweise durch Aufklärung zu einem bewegungsfreudigen Alltag motiviert werden soll. Die Eltern notorischer Bewegungsmuffel können dabei sowohl in ihrer Vorbildfunktion als auch durch die Vermittlung von Tipps und Informationen eine wichtige Rolle spielen.

Die Verhältnisprävention zielt auf die Rahmenbedingungen, also die Lebens- und Arbeitsverhältnisse, in denen dieser Alltag stattfindet. “Dazu zählen beispielsweise die Wohnumgebung und auch andere Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Einkommen und die Bildung”, erläutert das Bundesgesundheitsministerium. Diese Einflüsse wie z. B. das Essensangebot oder der Sportunterricht in Schulen sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Gesundheitsvorsorge gerückt. Jetzt bestätigt eine neue, von 16 medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und weiteren Organisationen erarbeitete Leitlinie: Um Adipositas, also krankhaftes Übergewicht zu verhindern, sind Kombinationen individueller Bewegungs-, Ernährungs- und Verhaltenstherapien, aber auch verhältnispräventive Maßnahmen durch Gesellschaft und Politik erforderlich. So wird in der Leitlinie unter anderem darauf hingewiesen, dass schulische Initiativen zur Adipositas-Prävention bessere Ergebnisse erzielen, wenn dahinter auch ein größeres kommunales Engagement steht.

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Nach Ansicht der Autoren sollten Präventionsmaßnahmen darüber hinaus die Mediennutzung der Kinder berücksichtigen. Sie zitieren eine Studie, nach der im Kindesalter die Neigung zu Adipositas bei einem TV-Konsum von mehr als zwei Stunden am Tag ansteigt. Sportlehrer, Vereine und die Verantwortlichen der Gemeinde sollten deshalb an einem Strang ziehen: Gemeinsame Aufgabe sind Rahmenbedingungen, die möglichst allen Kindern innerhalb und auch außerhalb der Familie einen Alltag mit gesundheitsfördernden Bewegungsangeboten ermöglichen.

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Fettleber

Kann Wirkstoff aus Gemüse vorbeugen?

Ein natürlicher Inhaltsstoff von Kohlgemüse scheint Entzündungen und einer Fettlebererkrankung entgegenzuwirken. Das lässt eine US-amerikanische Studie unter Leitung von Texas A&M AgriLife Research vermuten. Die Wissenschaftler prüften die Wirkung von Indol auf die Leber und seinen potenziellen Nutzen für Patienten mit einer Fettlebererkrankung. Indol ist ein Stoff, der natürlicherweise in verschiedenen Gemüsearten wie Weiß- und Rotkohl, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl vorkommt.

Die Wissenschaftler führten medizinische Untersuchungen an 137 Chinesen mit einer Fettlebererkrankung durch, die 20 bis 80 Jahre alt waren. Anhand der Körpermaße wurde der Körpermassenindex (BMI) bestimmt, um das Körpergewicht einschätzen zu können. Die Auswertung der Daten zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem BMI und dem Indolspiegel im Blut. Bei Fettleibigen waren die Indolblutwerte niedriger als bei schlanken Patienten. Und Menschen mit wenig Indol lagerten tendenziell mehr Fett in der Leber ein.

Die Ergebnisse wurden durch Experimente im Tiermodell ergänzt. Dazu fütterten die Wissenschaftler Mäuse für zwölf Wochen entweder mit fettarmer oder fettreicher Nahrung, durch die eine Fettlebererkrankung simuliert werden sollte. Bei den fettreich ernährten Tieren verringerte eine Behandlung mit Indol die Fettansammlung und Entzündung in der Leber. Versuche an einzelnen Zellen zeigten, dass Indol auch Einfluss auf Zellen im Darm hat. Sie senden molekulare Signale aus, die Entzündungen lindern.

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Eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung ist in den meisten Industrieländern die häufigste chronische Lebererkrankung. Es lagert sich Fett in den Leberzellen ein. Die Erkrankung kann als Begleiterscheinung von Krankheiten oder infolge eines ungesunden Lebensstils und einer übermäßigen Zufuhr von gesättigten Fettsäuren auftreten. Wenn dieser Zustand nicht behandelt wird, können lebensbedrohliche Erkrankungen wie Leberzirrhose und Leberkrebs die Folge sein.

Menschen mit Adipositas haben ein 7- bis 10-fach höheres Risiko für eine Fettlebererkrankung, die nicht durch Alkoholkonsum verursacht wird. Denn Fettleibigkeit fördert Entzündungen und fügt der angeschlagenen Leber dadurch zusätzlichen Schaden zu, erklären die Wissenschaftler im Fachjournal „Hepatology“. Auch die Darmflora kann Einfluss nehmen, da Darmbakterien viele verschiedene Substanzen – darunter auch Indol – bilden.

„Auf Grundlage dieser Forschung glauben wir, dass gesunde Lebensmittel mit hoher Kapazität für die Bildung von Indol für die Vorbeugung einer Fettlebererkrankung bedeutend und für die Verbesserung der Gesundheit der Betroffenen vorteilhaft sind”, erklärt Studienleiter Dr. Chaodong Wu. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um die vielschichtige Rolle des Gemüse-Wirkstoffs zu verstehen. Zudem kann ein einzelner Inhaltsstoff isoliert betrachtet keine gesundheitlichen Probleme lösen. Leider.

Heike Kreutz und Harald Seitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1002/hep.31115

Texas A&M AgriLife Communications, Pressemeldung vom 6. Februar 2020; Hepatology, Online-Veröffentlichung (doi:10.1002/hep.31115) vom 17. Januar 2020

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Lebensstil und chronische Krankheiten

Studie bestätigt Zusammenhang

Wer im mittleren Alter auf einen gesunden Lebensstil achtet, bleibt offenbar bis zu zehn Jahre länger fit und frei von chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden. Das ist das Resultat einer Studie unter Leitung der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston, USA. Zu einem „gesunden“ Lebensstil zählten die amerikanischen Wissenschaftler fünf Faktoren: eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Körpergewicht, ausreichend Bewegung, ein moderater Alkoholkonsum und der Verzicht auf das Rauchen.

Für die Untersuchung wurden über 100.000 Frauen und Männer für rund drei Jahrzehnte begleitet. In Fragebögen machten die Probanden unter anderem Angaben zu ihren Ess- und Lebensgewohnheiten. Die Wissenschaftler berechneten den Körpermassenindex (BMI) als Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat). Bei einem normalen Körpergewicht liegt der BMI zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2. Die Ernährung wurde anhand des sogenannten „Alternate Healthy Eating Index“ beurteilt. Die Probanden bewegten sich regelmäßig, wenn sie mindestens 30 Minuten pro Tag mäßig bis kräftig aktiv waren. Ein moderater Alkoholkonsum lag per Definition bei einer Tagesportion (5-15 g) für Frauen und zwei Portionen (5-30 g) für Männer. Zur Anschauung: ¼ Liter Wein enthält etwa 20 g Alkohol.

Frauen, die im Alter von 50 Jahren vier oder fünf der gesunden Gewohnheiten befolgten, lebten durchschnittlich 10 Jahre länger frei von Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs (34,4 Jahre statt 23,7 Jahre). Als Vergleichsgruppe dienten Frauen, die keinen Faktor eines gesunden Lebensstils erfüllten. Männer konnten durch einen gesunden Lebensstil im mittleren Alter immerhin 7,6 krankheitsfreie Jahre gewinnen (31,1 Jahre statt 23,5 Jahre).

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Je mehr dieser fünf Faktoren des gesunden Lebensstils erfüllt wurden, desto höher war in der Studie die Gesamtlebenserwartung. Außerdem verbesserten sich auch die Überlebenschancen nach der Diagnose von chronischen Krankheiten. Allerdings geben die Wissenschaftler im British Medical Journal (BMJ) zu bedenken, dass weitere chronische Erkrankungen wie Nieren– und Atemwegsleiden nicht beachtet wurden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.hsph.harvard.edu

http://dx.doi.org/10.1136/bmj.l6669

https://www.bzfe.de/inhalt/wohlfuehlgewicht-31763.html

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Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko

Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt zu

“Das reißt mich nicht vom Hocker!” Um Kinder aus einer überwiegend unbeweglichen Sitzhaltung zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren, ist schon lange mehr als nur gutes Wetter erforderlich. Während frühere Generationen den größten Teil ihrer Freizeit mit Vorliebe an der frischen Luft verbrachten, wirken heute starke “Indoor-Magneten” in entgegengesetzter Richtung: Im Computer oder der Spielkonsole mit Online-Games sehen viele Kids ein attraktiveres Tor zur Außenwelt als in der eigenen Haustür. Die daraus resultierende mangelnde Bewegung hat jedoch ihren Preis, der sich längst an den Behandlungsstatistiken der Kinderärzte ablesen lässt.

So zeigt eine aktuelle Datenerhebung der Krankenkasse KKH, die den Zeitraum 2008 bis 2018 erfasst, eine Steigerung der Adipositas-Fälle in Deutschland um 30 Prozent bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahre. Die Diagnosen dieses krankhaften Übergewichts nahmen mit einem Plus von 36 Prozent besonders deutlich bei den Acht- bis Elfjährigen zu.

In vielen Fällen ist das Übergewicht in jungen Jahren nur der Beginn eines langen Leidensweges. Gesundheitliche Probleme wie Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose oder Rücken- und Gelenkerkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall stehen nicht selten im Zusammenhang mit frühen Gewichtsproblemen. Als maßgebliche Ursachen für diese Risiken gelten nicht zuletzt der Lebensstil der Kinder und der prägende Einfluss des familiären Umfelds. “Kommen mangelnde Bewegung der Generation Online und fettreiche Ernährung hinzu, ist Fettleibigkeit geradezu vorprogrammiert”, wird in der Auswertung der Studienergebnisse gewarnt.

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Natürlich sind soziale Medien, Online-Spiele sowie andere digitale Aktivitäten heute Bestandteil der Jugendkultur und lassen sich nicht mehr aus dem Alltag verbannen. Aber ein selbstverständlicher Bestandteil dieses Alltags sollten von klein auf auch ausreichend Bewegung und sportliche Aktivitäten sein. Eltern erweisen deshalb ihren Kindern keinen Gefallen, wenn sie deren Gewichtsprobleme auf die leichte Schulter nehmen und darauf bauen, dass sich das Problem mit zunehmendem Alter von selbst löst. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Detaillierte Informationen und praktische Tipps zur Bewegungsförderung liefern Ratgeber-Portale im Internet wie z. B. www.pebonline.de, das mit IN FORM, dem Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung eng zusammenarbeitet.

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Gesunde Ernährung nach traditioneller Ernährungslehre – Typgerecht, einfach anwendbar und alltagskonform

Traditionelle Chinesische Medizin: Fünf-Elemente-Ernährung

Immer mehr Menschen achten heutzutage auf ihre Ernährung. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Unverträglichkeiten und Krankheiten über Gewichtsprobleme, ethisch-moralische Gründe, Ernährungstrends bis hin zu dem vordringlichen Wunsch, sich gesund zu ernähren. So zeigte eine Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2017, dass für die Mehrheit der Befragten Ernährung in erster Linie gesund sein soll. Ein konkretes Konzept der Gesundheitsprävention bietet die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer traditionsreichen Ernährungslehre. Diese umfasst eine typgerechte individuell angepasste Ernährung, die leicht in den Alltag integriert werden kann und den Menschen unkompliziert gesund erhält.

Schon im alten China wurde eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Ernährung als Grundlage für ein gesundes Leben gesehen. Ernährung soll – so die TCM – für gute Gesundheit und Wohlbefinden sorgen, den Körper mit spürbar mehr Energie versorgen, Erkrankungen vorbeugen und damit körperliches und geistiges Altern verzögern. Die Chinesische Ernährungstherapie bietet aber auch Ansätze zur Behandlung bestehender Krankheiten. “Aus der Nahrung extrahiert der Körper nach der Lehre der TCM ihre Lebensenergie, das Qi”, erklärt Dr. Martina Bögel-Witt, 1. Vorsitzende des Fachverbandes für Chinesische Medizin, AGTCM. “Die richtige und kontinuierliche Menge an Qi sorgt dafür, dass alle lebensnotwendigen Prozesse funktionieren, es ist also die zentrale Grundlage für unsere Gesundheit.”

Auch für den Hausgebrauch zur Gesunderhaltung

Gerät demzufolge das Qi aus dem Gleichgewicht, entstehen gesundheitliche Störungen und Krankheiten. Jeder Mensch benötigt mit seinen individuellen Voraussetzungen, Bedürfnissen und gesundheitlichen Umständen unterschiedliche Herangehensweisen, um sein Qi wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Krankheiten oder Störungen zu behandeln. “Wenn es um die Behandlung von Krankheiten mit TCM geht, sollte unbedingt ein erfahrener TCM-Therapeut aufgesucht werden”, erklärt Martina Bögel-Witt. “Wenn es aber um das Erhalten von Gesundheit und Wohlbefinden oder um Gewichtsreduktion geht, sind die jahrtausendealten Empfehlungen der chinesischen Ernährungslehre durchaus für den Hausgebrauch geeignet.”

Fünf-Elemente-Ernährung – Ideal auch zur Gewichtsreduktion

Die TCM teilt Nahrungsmittel u. a. nach ihrem Temperaturverhalten ein und unterscheidet zwischen kalten, kühlenden, neutralen, warmen und heißen Lebensmitteln, die jeweils unterschiedliche physiologische Wirkungen haben. So gehören z. B. scharfe Gewürze, Zimt oder Knoblauch zu den heißen Lebensmitteln, die nur in kleinen Mengen genossen werden sollen, da sie “innere Hitze” auslösen. Zusätzlich werden Lebensmittel nach ihrem Geschmack und ihrer “Wirkrichtung” kategorisiert. Dabei entsprechen die Geschmacksrichtungen den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, denen jeweils eine Wirkung auf bestimmte Organe zugeschrieben wird. Das Element Erde beispielsweise gilt als süß und wirkt auf Milz und Magen. Lebensmittel mit süßlichem Geschmack wie Kartoffeln, Kürbis, Karotten oder Hirse gehören zu dieser Gruppe, Zucker jedoch nicht. Der süßliche Geschmack stärkt den Verdauungstrakt und wirkt entspannend. Lebensmittel, die zu diesem Element gehören, dürfen nach der chinesischen Ernährungslehre häufiger gegessen werden. “Wer abnehmen möchte, findet in der Fünf-Elemente-Ernährung eine Methode, die schnell zur Gewichtsabnahme führt”, berichtet Martina Bögel-Witt. “Denn die auf den jeweiligen Typ abgestimmte Ernährung kurbelt den Stoffwechsel an und ist gleichzeitig ausgewogen und gesund.”

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7 Tipps für gesunde Ernährung nach der chinesischen Ernährungslehre

– Jede Mahlzeit sollte aus einer warmen Suppe, einem Hauptgang mit viel frischem Gemüse (gedünstet oder gekocht) sowie wenig Fisch oder Fleisch bestehen. Außerdem gehören Reis oder andere Getreidesorten wie Buchweizen, Dinkel und Hirse dazu. Weißmehl aus Weizen sollte vermieden werden.
– Bereiten Sie ihre Mahlzeiten selbst aus frischen saisonalen und regionalen Zutaten zu. Die Ernährung nach der TCM wird den jeweiligen regionalen Gegebenheiten angepasst, eine Umstellung auf die asiatische Küche ist nicht notwendig.
– Meiden Sie Fast Food, Fertiggerichte und Convenience-Produkte.
– Essen Sie jeden Tag mehrmals frisches Obst und Gemüse – am besten gekocht oder gedünstet. Gekochte warme Mahlzeiten entlasten den Verdauungsapparat, der Magen hat weniger Arbeit. Insbesondere größere Mengen roher Nahrungsmittel führen bei vielen Menschen zu Blähungen, Völlegefühl und Müdigkeit.
– Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen und essen Sie regelmäßig. Unregelmäßigkeit verursacht gemäß TCM Verdauungsstörungen und führt zu schleichender Gewichtszunahme. Insbesondere das – am besten warme – Frühstück bewahrt vor ungesunden Heißhungerattacken.
– Kauen Sie langsam und gründlich. Das gründliche Zerkleinern und Einspeicheln der Nahrung erleichtert die Verdauung. So lassen sich Magenbeschwerden wie Sodbrennen reduzieren
– Essen Sie nicht zu viel. Im Magen sollte immer noch ein wenig Platz bleiben, er kann dann besser verdauen. Das gilt insbesondere für das Abendessen, das möglichst nicht nach 19 Uhr eingenommen werden sollte. Auch eine Ruhepause von 12 Stunden zwischen Abendessen und Frühstück entlastet die Verdauung.

Weitere Informationen zur chinesischen Ernährungslehre sowie eine Therapeuten-Suche finden Sie auf der AGTCM-Website:
Grundlegende Informationen
Therapeuten-Suche

TCM Kongress mit Themenschwerpunkt “Die Schule der Mitte”

Auch der 51. TCM Kongress Rothenburg, der größte TCM-Kongress der westlichen Welt, befasst sich in Vorträgen, Workshops und Kursen mit der Chinesischen Ernährungslehre. Hier geht es z. B. um Themen wie “Essen als Medizin – auf die klassische Art”, “Bauch und Kopf im Fokus der Integrativen Ernährungstherapie” oder “Kitchen Medicine – natürliche Entzündungshemmer aus dem Pool der integrativen Ernährungslehre und TCM”. Der Kongress findet vom 19. bis 23. Mai 2020 in Rothenburg o.d.T. statt, es werden über 1000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

Weitere Informationen: https://www.tcm-kongress.de/de/index.htm

Die AGTCM ist ein berufsübergreifender Fachverband für Chinesische Medizin, der sich für höchste Qualität in Lehre und Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) einsetzt und dabei auch modernere Aspekte der Chinesischen Medizin mit berücksichtigt. Sie wurde 1954 gegründet und zählt heute etwa 1.700 Mitglieder, von denen die meisten als Heilpraktiker oder als Ärzte TCM praktizieren. Außerdem gehören u. a. spezialisierte Physiotherapeuten, Hebammen und Sinologen dem Fachverband an. Die AGTCM gehört zu den wichtigsten Verbänden für Chinesische Medizin in Deutschland und sichert mit ihren fünf Kooperationsschulen einen der höchsten Ausbildungsstandards für Akupunktur, chinesische Arzneimitteltherapie, Tuina, Diätetik und Qigong in Deutschland ( www.bildungsnetzwerk-tcm.de). Patienten unterstützt die AGTCM unter anderem bei der Suche nach passenden TCM-Therapeuten in ihrer Nähe ( www.agtcm.de/patienten/therapeuten-suche.php) und gibt ihnen Kriterien für die Qualität von TCM-Behandlungen an die Hand. Die AGTCM veranstaltet in jedem Jahr den internationalen TCM Kongress Rothenburg (o.d.T.), der inzwischen als größter und renommiertester TCM-Kongress der westlichen Welt etabliert ist. Die AGTCM ist Gründungsmitglied der European TCM Association (ETCMA) ( www.etcma.org), in der Organisationen aus 31 europäischen Ländern zusammenarbeiten.

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AGTCM e. V. – Fachverband Chinesische Medizin
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Ist Adipositas möglicherweise übertragbar?

Eine gewagte Hypothese

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert beispielsweise Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes als nicht übertragbar; das heißt, diese Erkrankungen können nicht zwischen Menschen übertragen werden. Die Definition von nichtübertragbaren Krankheiten schließt eine Beteiligung von Mikroben aus und konzentriert sich stattdessen auf genetische Faktoren, Umwelt- und Lebensstilfaktoren.

Nun stellt ein internationales Forschungsteam des „Humans & the Microbiome“-Programms des Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR) unter Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) diese Auffassung in Frage. „Möglicherweise findet eine Übertragung des Mikrobioms auch beim menschlichen Zusammenleben statt, zum Beispiel durch intensive soziale Kontakte oder in gemeinsamen Wohnungen“, vermutet der CAU-Professor Thomas Bosch. Das Forschungsteam veröffentlichte die neue Hypothese kürzlich im Wissenschaftsjournal Science.

Die kooperierenden Expertinnen und Experten fanden eine Vielzahl von deutlichen Hinweisen aus verschiedenen Fachgebieten, die die neue Theorie plausibel erscheinen lassen. Die Forschenden betonen selbst, dass ihre Hypothese gewagt sei und viele der beteiligten Mechanismen noch unbekannt seien. Allerdings: „Wenn sich unsere Hypothese als richtig herausstellt, wird sie unsere Auffassung der öffentlichen Gesundheit völlig neu definieren“, so Brett Finlay, Professor für Mikrobiologie an der Universität von British Columbia und Leiter des CIFAR-Forschungsprogramms.

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Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Viren) bevölkern unsere Körperoberflächen, außen wie innen. Gerade unser Darm bietet Lebensraum für Billionen von Bakterien. Dieses Mikrobiom begleitet jeden Menschen von der Geburt bis zu seinem Tod. Es ist so individuell wie der eigene Fingerabdruck, dabei jedoch in Zusammensetzung und Funktion veränderbar, je nach Lebensstil, Ernährung und zahlreichen weiteren Umweltfaktoren. Die menschliche Mikrobiota spielt eine wichtige Rolle bei vielen physiologischen Funktionen, einschließlich der Verdauung, Immunantworten und des Stoffwechsels. Es steht heute außer Frage, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen einem gestörten Mikrobiom und vielen Krankheiten besteht.

Die Fachwelt darf also gespannt sein, was weitere Forschungsarbeit zutage fördert. Jedenfalls müssten Störungen der mikrobiellen Besiedlung des Körpers viel stärker als bisher als Krankheitsursache in Betracht gezogen sowie auch die potenziellen Übertragungswege näher erforscht werden, betont Bosch.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/Adipositas

https://science.sciencemag.org/content/367/6475/250.full

http://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

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Übergewicht am Wochenende

Unregelmäßige Mahlzeiten beeinflussen den Körper

Wer am Wochenende zu anderen Zeiten als an Wochentagen isst, hat möglicherweise ein höheres Risiko für Übergewicht. Das ist das Resultat einer Studie der Universität Barcelona, an der rund 1.100 junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren aus Spanien und Mexiko teilnahmen.

Die Wissenschaftler bestimmten den Körpermassenindex (BMI) und setzten ihn mit den Essenszeiten unter der Woche und an Wochenenden in Bezug. Der BMI ist ein gängiges Maß zur Einschätzung des Körpergewichts und gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an.

Probanden, die am Wochenende die drei Hauptmahlzeiten – vor allem das Frühstück – zu anderen Zeiten als unter der Woche aßen, hatten einen höheren BMI und damit ein höheres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit. Die größten Auswirkungen wurden beobachtet, wenn sich die Mahlzeiten um mehr als 3,5 Stunden verschoben (plus 1,34 kg/m2). Dieser Effekt war unabhängig von Faktoren wie der Qualität der Ernährung, körperlicher Aktivität, dem Unterschied in den Schlafzeiten am Wochenende und unter der Woche und der natürlichen Veranlagung zum Langschläfer oder Frühaufsteher.

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Nach Ansicht der Wissenschaftler können unregelmäßige Mahlzeiten die innere Uhr aus dem Takt bringen. Jeder Mensch hat seinen individuellen Rhythmus, nach dem der Körper organisiert ist. Tagsüber werden die aufgenommenen Kalorien verwertet, während sich der Körper in der Nacht auf die Fastenperiode im Schlaf einstellt. So entsteht ein energetisches Gleichgewicht. Wird zu ungewöhnlichen Zeiten gegessen, kann der biologische Rhythmus und der Stoffwechsel beeinträchtigt werden, folgern die Wissenschaftler. Sie vergleichen das mit einem „Jetlag“, der sich nach einer weiten Flugreise einstellt.

Feste Essens- und Schlafenszeiten erhalten die Gesundheit und das Wohlbefinden, betonen die Autoren in der Fachzeitschrift „Nutrients“. Das braucht aber nicht dazu führen, dass man sich das gemütliche Sonntagsfrühstück zu späterer Stunde verbietet. Menschen, die zu Übergewicht neigen, kann ein fester Essensplan dagegen bei der Gewichtskontrolle helfen. In weiteren Studien soll untersucht werden, welche Langzeitauswirkungen unregelmäßige Essenszeiten haben. Es sei noch nicht klar, welche physiologischen Mechanismen und Stoffwechseländerungen zugrunde liegen und ob die Resultate auch auf andere Altersgruppen übertragen werden können.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ub.edu/web/ub/en/index.html

https://doi.org/10.3390/nu11122980

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

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