Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Intervallfasten

Begünstigt der Ernährungstrend Essstörungen?

Immer mehr Menschen nutzen regelmäßig Intervallfasten, um das Körpergewicht zu kontrollieren oder ein paar Pfunde zu verlieren. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, vor allem Frauen, kann dieses Essverhalten allerdings Essstörungen begünstigen. Das zumindest lässt eine kanadische Studie vermuten, an der über 2.700 Probanden im Alter von 16 bis 30 Jahren beteiligt waren.

Unter Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, versteht man den Verzicht oder starke Einschränkung von Nahrung in bestimmten Zeitfenstern, die von Perioden mit normaler Nahrungsaufnahme unterbrochen werden. Es gibt verschiedene Formen. Besonders verbreitet ist, dass man innerhalb von acht Stunden am Tag normal isst und die restliche Zeit fastet (16:8). Beim 5:2-Protokoll folgen auf fünf Tage Essen zwei Tage mit reduzierter Kalorienaufnahme. Es gibt auch die Möglichkeit, jeden zweiten Tag zu fasten („alternate-day-fasting“).

Die Forschenden werten Daten aus der „Canadian Study of Adolescent Health Behaviors“ aus, die Informationen über Ess- und Lebensgewohnheiten sowie die soziale Gesundheit von jungen Menschen sammelt. Die Untersuchung fand im November und Dezember 2021 statt. Intervallfasten war in der Stichprobe weit verbreitet: Knapp 48 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer hatten die Fastenmethode in den vergangenen zwölf Monaten genutzt.

Vor allem bei Frauen stand Intervallfasten mit ungesunden Einstellungen und Verhaltensweisen in Zusammenhang, die auf eine Essstörung hindeuten oder deren Entwicklung begünstigen können. Dazu zählten beispielsweise Überessen, Konsum von Abführmitteln, Essanfälle und bewusst herbeigeführtes Erbrechen. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern war die Wahrscheinlichkeit höher, zwanghaft Sport zu betreiben. Das ist bedenklich, da Fasten in Kombination mit übermäßiger sportlicher Betätigung das Herz-Kreislauf-System belasten kann.

Möglicherweise ist Intervallfasten nicht so unbedenklich, wie es häufig eingestuft wird. Die Forschenden rufen in der Fachzeitschrift „Eating Behaviors“ dazu auf, die Fastenmethode vor allem für Heranwachsende nicht zur Gewichtskontrolle und -abnahme zu empfehlen. „Wir brauchen mehr Aufklärung im Gesundheitswesen und eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit, auch in den sozialen Medien, für mögliche Schäden des Intervallfastens“, erklärt Studienautorin Kyle T. Ganson von der Universität Toronto. Allerdings steht die Wissenschaft noch am Anfang. Weitere Studien müssen folgen, um die Hintergründe zu beleuchten und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Der nachhaltigste Weg zur Gewichtsabnahme ist nach wie vor nicht Fasten oder eine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung hin zu einer vollwertigen und ausgewogenen Kost mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://doi.org/10.1016/j.eatbeh.2022.101681

Wie Intervallfasten empfohlen wird, lesen Sie hier:
https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/online_spezial_7_2017_intervallfasten.pdf

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Neuer Ratgeber: Stoffwechsel anregen mit Stoffwechsel-Optimierer

Neuer Ratgeber: Stoffwechsel anregen mit Stoffwechsel-Optimierer

Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht, um den Stoffwechsel zu unterstützen

Wer seinen Stoffwechsel anregen will, findet in diesem Ratgeber wertvolle Informationen.

Den Einen geht es darum, das Gewicht zu reduzieren oder die Verdauung zu verbessern. Andere wollen schneller regenerieren, sei es nach dem Sport oder nach einer Erkrankung. Wieder andere streben an, ihre Leistungsfähigkeit, Fitness und Wohlbefinden zu steigern. Allen gemeinsam ist, dass sie einen gut funktionierenden Stoffwechsel benötigen.

Wenn der Stoffwechsel gestört ist

Schwierig wird es, wenn es zu Störungen beim Stoffwechsel kommt. Und das ist nach den Erfahrungen des Gesundheitsexperten Michael Petersen häufig der Fall. Mit dieser Auffassung ist er nicht alleine. Wissenschaftler gehen davon aus, dass beispielsweise bei Menschen mit Gewichtsproblemen in der Regel ein gestörter Stoffwechsel vorliegt. Dann wird alles träge, der Körper müht sich ab und es kommt zu Leistungsdefizite. Mit fatalen Folgen für die Gesundheit. Sogar schwerwiegende Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer und vieles mehr werden damit in Verbindung gebracht.

Lebenswichtige Aufgabe: den Stoffwechsel anregen

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, den Stoffwechsel zu unterstützen. Dazu gibt es Hilfsmittel aus der Natur. Hierzu gehören bestimmte Ernährungsbausteine, die den Stoffwechsel anregen, genauso wie die wertvollen Inhaltsstoffe von Pflanzen, wie wir sie von der Naturheilkunde her kennen. Es gibt aber auch neue innovative Lösungen, um den Stoffwechsel anzuregen, weist der Experte hin.

Ratgeber will helfen, den Stoffwechsel anzuregen

Der Autor des neuen Ratgebers “Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer” hat seine Erfahrungen aus über 20 Jahren zu diesem Thema in einem Ratgeber zusammengefasst. Es ist ihm gelungen, einfache Maßnahmen, die leicht umzusetzen sind, kurz und prägnant auf den Punkt zu bringen. Er fokussiert sich auf die nötigsten Aspekte, sodass der Leser des Buches schnell die für ihn interessanten Maßnahmen überblicken und leicht in seinen Alltag integrieren kann.

Das Buch: “Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer” von Michael Petersen ist als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.
Buchdaten: Michael Petersen, Den Stoffwechsel anregen mit dem Stoffwechsel-Optimierer, Independently published by Amazon, 2022, 87 Seiten, ISBN 979-8-3642-8743-4. Hier eine Beschreibung des Buches ansehen.

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Größeres Frühstück gleich besserer Diät-Erfolg?

Studie vergleicht Einschätzung von Hunger

So manche Abnehmwillige glauben, es sei eine gute Diätstrategie, das Frühstück ausfallen zu lassen. Ist es aber nicht. Das jedenfalls lässt eine Studie der Harvard Medical School in Boston vermuten, die kürzlich in Cell Metabolism veröffentlicht wurde. In dieser randomisierten Cross-Over-Studie unterzogen sich 30 Probandinnen und Probanden mit Adipositas/Übergewicht zwei vierwöchigen Gewichtsabnahmediäten. Zunächst wurde beiden Gruppen eine standardisierte Basisdiät bereitgestellt, wobei sich die Energiezufuhr zu jeweils einem Drittel auf Frühstück, Mittagessen und Abendbrot verteilte.

In der ersten vierwöchigen Untersuchungsphase verteilten sich dann die aufgenommenen Kilokalorien in Gruppe 1 zu 45 Prozent auf das Frühstück, 35 Prozent auf das Mittagessen und zu 20 Prozent auf das Abendessen. In Gruppe 2 war die Verteilung 20 Prozent Frühstück, 35 Prozent Mittagessen und 45 Prozent Abendessen. Alle Speisen und Getränke wurden zur Verfügung gestellt, so dass die Nährstoffzusammensetzung stets gleich war: 30 Prozent Protein, 35 Prozent Kohlenhydrate und 35 Prozent Fett. Nach den ersten vier Wochen gab es eine siebentägige sogenannte Wash-Out-Periode, bei der wiederum die Basisdiät angeboten wurde. In der zweiten vierwöchigen Interventionsphase tauschten dann die Gruppen die jeweilige Diät.

Das Hungergefühl wurde mehrmals täglich anhand einer visuellen Skala von 0 bis 100 erfragt. Teilnehmende der reichhaltigeren Abendmahlzeiten (45 % Energie) gaben doppelt so häufig einen Wert von über 50 an, der als „hungrig“ gewertet wurde. Teilnehmende, die das Frühstück als größere Mahlzeit einnahmen (auch 45 %), berichteten von einem signifikant geringeren Hunger. Neben der subjektiven Einschätzung wurden auch Veränderungen der beiden wichtigsten Appetit-regulierenden Hormone Leptin und Ghrelin untersucht. Der Leptin-Spiegel signalisiert eine Sättigung, während ein höherer Ghrelin-Spiegel Hungergefühle auslöst. Die späten Mahlzeiten führten zu einem Abfall des Leptins und des Ghrelin-Leptin-Quotienten, was erklären könnte, warum die Teilnehmenden sich hungrig fühlten und einen starken Appetit entwickelten.

Zusammenfassend könnte man sagen, eine Kalorie ist und bleibt zwar eine Kalorie, es scheint aber – im Hinblick auf das Hungergefühl – nicht egal zu sein, wann sie dem Körper zugeführt wird. Das größere Sättigungsgefühl und ein geringerer Hunger nach einem großen Frühstück könnten zu Verhaltensänderungen beitragen (insgesamt reduzierte Kalorienzufuhr), was eine stärkere Gewichtsabnahme unterstützen würde, so die Forschenden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1550413122004053

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Essen nach der Ampel macht schlank und schützt das Herz

Die Cholesterin und Fett Ampel von Sven-David Müller erscheint in dritter Auflage

Jetzt erscheint die Cholesterin und Fett Ampel von Prof. PhDr. Sven-David Müller, M.Sc., in der dritten Auflage im renommierten TRIAS Verlag. Der Ernährungstabelle bewertet 2.500 Lebensmittel nach dem Ampelprinzip und hilft Übergewicht nachhaltig abzubauen sowie Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen. Die Klassifikation nach den Ampelfarben macht eine Ernährungsumstellung besonders leicht. Die Ampel hat ein handliches Format und ist in allen Buchhandlungen oder bei Amazon erhältlich.

Die Tabelle gibt auf 144 Seiten Seiten einen Überblick über den Energiegehalt in Kilokalorien pro Portion, über die Portionsgröße in Gramm, über die Fettpunkte pro Portion und über die gesättigten Fettsäuren pro Portion. Der Cholesteringehalt und der Fettindex (Gesundheitswert der Fette) sind nach dem Ampelprinzip bewertet. So einfach kann gesunde Ernährung und Vorbeugung von Krankheiten sein: Die Ampelfarben haben ernährungsmedizinisch folgende Bedeutung:

-Rot bedeutet selten essen
-Gelb bedeutet regelmäßig essen
-Grund bedeutet bevorzugt essen

Vor 28 Jahren hat Prof. PhDr. Sven-David Müller, M.Sc., an der Universitätsklinik das Konzept der Ernährungsampeln an der Universitätsklinik Aachen entwickelt. Die Ratgeber bewerten die Inhaltsstoffe anhand der Nährstoffdichte nach den Ampelfarben rot, gelb und grün. Für seine Verdienste um die Bevölkerungsgesundheit verlieh Bundespräsident Horst Köhler Sven-David Müller 2005 das Bundesverdienstkreuz.

Bibliografische Daten:
Cholesterin und Fett Ampel
Prof. PhDr. Sven-David Müller
TRIAS Verlag, Stuttgart
3. Auflage, 2022
ISBN 978-3-432-11603-7
9,99 Euro

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Hoch verarbeitete Lebensmittel

Zuviel kann Gesundheit schaden

Der Verzehr von industriell hergestellten Lebensmitteln, die reichlich Salz, Zucker und Zusatzstoffe enthalten, nimmt in den meisten Ländern zu. Das ist besorgniserregend, da ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten Übergewicht und viele chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Demenz und Herz-Kreislauf-Leiden begünstigen kann, so verschiedene Studien.

Früher wurde die Nahrungsqualität in erster Linie anhand von Ernährungsmustern oder der Menge an bestimmten Nährstoffen eingeschätzt. Inzwischen rückt der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln immer öfter in den Fokus. In wissenschaftlichen Studien wird dafür standardmäßig die sogenannte NOVA-Klassifizierung genutzt, die Lebensmittel und Getränke in Gruppen mit unterschiedlichem Verarbeitungsgrad einteilt.

Hoch verarbeitete Lebensmittel („ultra-processed“) haben den Vorteil, dass sie lange haltbar, praktisch, leicht zugänglich und erschwinglich sind. Meist werden sie abgepackt angeboten und haben eine lange Zutatenliste. Die Produkte enthalten in der Regel reichlich Zusatzstoffe, Energie (Kalorien), Speisesalz, gesättigte Fette und Zucker, aber wenig Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Beispiele für häufig hoch verarbeitete Produkte sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, süße und salzige Snacks, Eiskrem, Schokoriegel, Kekse, Margarine, Tiefkühlpizza, Geflügelnuggets, Würstchen, Instantsuppen, aber auch pflanzliche Alternativen für Fleisch, Milch, Joghurt und Käse.

Es gibt immer mehr Hinweise, dass industriell hergestellte Lebensmittel mit einem hohen Verarbeitungsgrad die Gesundheit beeinträchtigen können, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt. Ein hoher Konsum wird mit zahlreichen chronischen Erkrankungen wie Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, Depression, Krebs und Adipositas in Verbindung gebracht.

Häufig werden die negativen Auswirkungen auf den meist geringeren Nährwert zurückgeführt. Das ist jedoch nur ein Aspekt. So kann der hohe Verarbeitungsgrad zum Beispiel die Bildung von potenziell toxischen Verbindungen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Transfettsäuren oder Acrylamid begünstigen. Außerdem ist es möglich, dass mit der Zeit Schadstoffe aus der Verpackung wie Phthalate und Bisphenole auf die Lebensmittel übergehen, schreibt eine französische Forschungsgruppe im Fachjournal „The Lancet – Gastroenterology & Hepatology“.

Ein weiterer Punkt ist, dass eine hohe Aufnahme von Zusatzstoffen wie Emulgatoren und künstliche Süßstoffe Entzündungen im Körper fördern soll. Möglicherweise spielt dabei das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle. Die Ernährung verändert Zusammensetzung und Aktivität der Bakteriengemeinschaft im Darm. Auf diese Weise könnte ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten das Immunsystem stören und dadurch chronische Entzündungen und damit verbundene Gesundheitsstörungen im Körper begünstigen. Die Forschung steht noch am Anfang. Welche biologischen Mechanismen dahinterstecken, müssen zukünftige Studien klären.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) empfiehlt, den Verzehr von hoch verarbeiteten Lebensmitteln zu begrenzen. Nach wie vor gilt: Je weniger verarbeitet, frischer und natürlicher ein Lebensmittel ist, desto besser für den Körper. Achten Sie auf das Etikett und meiden Sie Produkte mit vielen Zusatzstoffen und hohen Gehalten an Salz, Fett und Zucker. Auch wenn eine überwiegend pflanzliche Ernährung viele gesundheitlichen Vorteile hat, heißt vegan nicht automatisch gesund. Wer sich rein pflanzlich ernähren möchte, sollte den Konsum von industriellen Ersatzprodukten begrenzen und stattdessen möglichst unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel nutzen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

The Lancet – Gastroenterology & Hepatology, Online-Vorabveröffentlichung (DOI: doi.org/10.1016/S2468-1253(22)00169-8) vom 8. August 2022; Neurology, Bd. 99, Nr. 10, September 2022 (Editorial, DOI: doi.org/10.1212/WNL.0000000000201016); Agrarheute, Beitrag vom 9. September 2022; Weltgesundheitsorganisation (WHO), Plant-based diets and their impact on health, sustainability and the environment – A review of the evidence (Document number: WHO/EURO:2021-4007-43766-61591); theconversation.com/ultra-processed-foods-its-not-just-their-low-nutritional-value-thats-a-concern (vom 12. September 2022); www.news-medical.net/health/What-are-the-Health-Effects-of-Ultra-Processed-Vegan-Foods (Beitrag vom 14. Februar 2022); Food and Agriculture Organization of the United Nations, Ultra-processed foods, diet quality, and health using the NOVA classification system (Stand: 2019)

Ultra-processed foods and human health: from epidemiological evidence to mechanistic insights: doi.org/10.1016/S2468-1253(22)00169-8

doi.org/10.1212/WNL.0000000000201016

Vegane Lebensmittel: Zum Teil hoch verarbeitet
www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel

Mikrobiom: Der Darm und seine Bewohner
www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom

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Damit das Abnehmen gelingt - der Ansatz beim Stoffwechsel

Damit das Abnehmen gelingt – der Ansatz beim Stoffwechsel

Buch enthüllt: innovative Technologie unterstützt Gewichtsregulation

Es ist immer das gleiche Drama beim Abnehmen: die Menschen versuchen mit allen Mitteln ihr Gewicht in den Griff zu bekommen. Häufig quälen Sie sich ab, beispielsweise mit Diäten. Oft vergeblich oder mit mäßigem Erfolg. Irgendwann kommt der Jo-Jo-Effekt und mit dem zunehmenden Gewicht steigt die Frustration. Doch es gibt Lösungen.

Die Gründe für die Qual beim Abnehmen

In der Regel werden der Lebensstil und die Ernährungsweise verantwortlich gemacht, dass das Abnehmen nicht funktioniert. Der wahre Grund liegt in vielen Fällen woanders. Bei zahlreichen Menschen ist das Regulationssystem Stoffwechsel dermaßen gestört, dass Abnehmen nicht gelingen kann, ist die Erfahrung des Gesundheitsexperten Michael Petersen. Und er geht noch einen Schritt weiter. Für ihn steckt darin der Grund, warum Betroffene sich schwertun, die Ernährungs- und Lebensweise zu verändern.

Mit dieser Meinung ist er nicht alleine. Schon um 1900 definierte der amerikanische Arzt Dr. James Tyler Kent (1849 – 1916) das Verlangen nach Süßigkeiten oder anderen ungesunden Dingen als Symptome eines gestörten Stoffwechsels. Heute gehört das Merkmal zur selbstverständlichen Analyse in der Naturmedizin.

Die Lösung zum Abnehmen

Der Schlüssel, um das Abnehmen zu erleichtern, liegt darin, den Stoffwechsel auf sanfte und natürliche Weise zu regulieren. Dass es damit gelingen kann, zeigt ein Ansatz auf energetischer Basis. Dort werden dem Körper mit Hilfe einer innovativen Technologie bestimmte Frequenzen verabreicht, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Das geht schnell, ist leicht umzusetzen und für den Anwender harmlos.

In Studien hat sich gezeigt, dass davon alle Teilnehmenden profitierten. Sie änderten während der Studie bewusst nichts an ihrer Lebens- und Ernährungsweise. Trotzdem nahmen sie alle ab. Gut vorstellbar, was machbar ist, wenn die Ernährung und die Lebensweise auf eine gesündere Grundlage gestellt wird.

Auch dazu wartet der Gesundheitsexperte mit einer Erfahrung auf: häufig entsteht bei den Betroffenen bei einem besser regulierten Stoffwechsel nahezu automatisch das Bedürfnis, sich gesünder zu ernähren.

Der Experte hat sein Wissen aus über 20 Jahren Erfahrung in einem Buch zusammengefasst. Dort wird auch die Technologie vorgestellt und die Studien erläutert.

Das Buch: “Dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen mit Thyreogym” von Michael Petersen ist entweder direkt beim tredition Verlag oder im Buchhandel – online oder offline – zu beziehen.

Buchdaten: Michael Petersen, Dem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen mit Thyreogym, tredition Verlag, Hamburg, 2022, 148 Seiten, ISBN: 978-3-347-66420-3 (Paperback), 978-3-347-66439-5 (Hardcover), 978-3-347-66444-9 (e-Book)

Der Autor:

Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über zwanzig Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Weitere Informationen zum Buch

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Übergewichts-Epidemie bei Kindern

Noch nie waren so viele Heranwachsende so dick – was Eltern tun können

Übergewicht oder krankhaftes Übergewicht (Adipositas) stellt für betroffene Kinder und Jugendliche nicht nur eine Belastung im Alltag dar, sondern auch ein langfristiges Gesundheitsrisiko. Umso alarmierender ist die Entwicklung, die wissenschaftliche Studien und Auswertungen der Krankenkassen zeigen: Die Zahlen sind während der Corona-Zeit noch einmal deutlich gestiegen. So erhielten im Jahr 2020 laut Daten der Kaufmännischen Krankenkasse KKH 5,5 Prozent der Versicherten zwischen 6 und 18 Jahren die Diagnose Adipositas. Das ist im Zehnjahresvergleich ein Plus von 27 Prozent. Eine forsa-Umfrage hat im Frühjahr 2022 ermittelt, dass seit Beginn der Pandemie jedes sechste Kind zugenommen hat, bei den 10- bis 12-Jährigen sogar jedes dritte.

Die Gründe liegen auf der Hand: kein Sport in Schule oder Vereinen, kein Um-die-Häuser-Ziehen mit Freunden und eine teilweise suchtartige Fixierung auf Online- und Konsolenspiele, die über die Lockdowns hinaus anhielt, was dazu führt, dass sich die Kinder weiterhin weniger bewegen als vorher. Und dazu der Trost-Faktor: Wer sich eingesperrt und ausgebremst fühlt und dabei möglicherweise auch noch Konflikte mit Eltern und Geschwistern austragen muss, greift gern zu einem süßen oder salzigen Snack, um sich wieder besser zu fühlen.

Der Bildungsstatus der Eltern hat dabei einen großen Einfluss: 5- bis 9-jährige Kinder von Eltern ohne Ausbildungsabschluss sind bis zu 2,5-mal häufiger von Fettleibigkeit betroffen als gleichaltrige Kinder von Akademikereltern. Nach einer Erhebung der Krankenkasse DAK-Gesundheit waren in dieser Altersgruppe 2020 5,2 Prozent der Kinder bildungsarmer Eltern adipös, bei Akademikerkindern waren es dagegen 1,5 Prozent.

Übergewicht und Adipositas beruhen letztlich auf zwei Hauptfaktoren, so Prof. Dr. Hans-Henning-Flechtner, Vorstandsmitglied der Stiftung “Achtung!Kinderseele” und Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik in Magdeburg. Auf falschen Ernährungsgewohnheiten, die sich leicht mit “zu süß, zu fett, zu salzig” umreißen lassen, vor allem aber auf seelischen Problemen, die durch die Corona-Lockdowns bei vielen verstärkt wurden. “Essstörungen sind fast immer das Resultat psychischer Konflikte”, so Flechtner, “oft wurzeln sie in dem Gefühl, nicht gut genug zu sein”. Vorwürfe an die betroffenen Kinder seien deshalb ausgesprochen kontraproduktiv. Eine kanadische Studie habe sogar eine klare Korrelation zwischen autoritärem Erziehungsstil und Adipositas festgestellt.

Die Empfehlung des Facharztes für besorgte Eltern: “Wenn Sie eine deutliche Veränderung der Essgewohnheiten und des Gewichts ihres Kindes beobachten, sollten Sie zunächst den Kinderarzt konsultieren. Kann dieser keine organischen Ursachen feststellen, ist ein Kinder- und Jugendpsychiater oder bei jungen Erwachsenen ein spezialisierter Psychotherapeut der richtige Ansprechpartner.” Erziehungsversuche der Eltern mit Verboten, ärztlich nicht begleiteten Diäten oder aufgezwungenem Sport seien dagegen nicht ratsam.

Und was tut die Politik? Die Ampel hat im Koalitionsvertrag ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel in Medien und Sendungen für unter 14-Jährige verankert, das Verbraucherschützer schon vor seiner Einführung als viel zu lasch kritisieren. Aus psychiatrischer Sicht könne das allenfalls ein kleines Mosaiksteinchen sein, so Flechtner: “Ungesunde Lebensmittel wird es immer geben. Die beste Vorsorge gegen Übergewicht und Adipositas ist es, wenn die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass Kinder seelisch gesund aufwachsen können. Dazu gehört vor allem ein wertschätzender Umgang, sowohl in der Familie als auch in der Schule, und eine Sozial- und Bildungspolitik, die dafür sorgt, dass Familien nicht abgehängt werden.”

Stiftung “Achtung!Kinderseele”

Wir sind die bundesweit größte Stiftung zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. In enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Fachärzt:innen entwickeln und implementieren wir Präventionsprogramme, um Kinder, Jugendliche und ihr jeweiliges Lebensumfeld für das Thema seelische Gesundheit zu sensibilisieren. Wir klären auf, informieren und setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit psychischem Unterstützungsbedarf frühzeitig Hilfe bekommen. Die Stiftung wurde 2009 von den Fachverbänden für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie DGKJP, BAG und BKJPP gegründet. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir dafür, dass seelische Krankheiten kein Tabuthema mehr sind. Unsere Programmarbeit finanzieren wir komplett aus Spenden und Fördergeldern.

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Stiftung Achtung Kinderseele
Anne Reis
Poststraße 51
20354 Hamburg
040320883026
info@achtung-kinderseele.org
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WHO-Bericht zu Übergewicht und Adipositas

Gesundheitliche Folgen werden unterschätzt

Immer mehr Europäer sind zu dick. Das hat ein aktueller Bericht des Regionalbüros für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. Inzwischen leiden knapp 60 Prozent der Erwachsenen und fast jedes dritte Kind (29 % der Jungen, 27 % der Mädchen) an Übergewicht oder Adipositas. In keinem anderen Teil der Welt, außer in Amerika, ist Fettleibigkeit unter Erwachsenen so weit verbreitet wie in Europa.

Adipositas ist eine vielschichtige Erkrankung, die nicht allein auf eine ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung zurückgeführt werden kann. So spielt offenbar auch die Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft und vor der Empfängnis für die Entstehung eine wichtige Rolle. Kritische Lebensphasen sind die frühe Kindheit und die Jugend.

Viele unterschätzen die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht und Adipositas. Ein zu hohes Körpergewicht erhöht das Risiko für verschiedene Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Typ-2-Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen. Für einige europäische Länder wird prognostiziert, dass die Adipositas in den kommenden Jahrzehnten das Rauchen als Hauptrisikofaktor für vermeidbare Krebserkrankungen ablösen wird. Die Coronapandemie hat das Problem verschärft, da sich der Lebensmittelkonsum und das Bewegungsverhalten verändert haben. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Übergewicht und Adipositas. Auch das „moderne“ Leben begünstige die Epidemie – zum Beispiel durch die digitale Vermarktung ungesunder Lebensmittel an Kinder und die Verbreitung von Online-Spielen. Allerdings können digitale Plattformen auch genutzt werden, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern.

Die wachsende Adipositas-Epidemie ist eine große Herausforderung. Die Gegenmaßnahmen sollten auf vielen Ebenen ansetzen und den Einzelnen über seinen gesamten Lebensverlauf erreichen, rät die WHO. Statt individueller Ansätze sei es wichtig, die strukturellen Ursachen der Adipositas anzugehen. Mögliche politische Maßnahmen wären zum Beispiel die Besteuerung von zuckergesüßten Getränken, Subventionen für gesunde Lebensmittel und eine eingeschränkte Vermarktung von ungesunden Produkten für Kinder, heißt es in dem Bericht. Außerdem sollte der Zugang zu Therapien bei Fettleibigkeit und Übergewicht erleichtert werden. Zukünftige Untersuchungen sollen zeigen, wie Adipositas zu Ungleichheiten in der Gesellschaft beiträgt und wie gefährdete Gruppen besser unterstützt werden können.

Das Bundeszentrum für Ernährung gibt ein Trainermanual Adipositas-Schulung für Kinder und Jugendliche heraus, das sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Behandlung einsetzbar ist. Es basiert auf den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- & Jugendalter (AGA). Die Broschüren enthalten Vorschläge für die Durchführung von Schulungseinheiten, Übungen und Arbeitsmaterialien sowie Material für die begleitende Elternschulung.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

WHO European Regional Obesity Report 2022

https://www.euro.who.int/en/publications/abstracts/who-european-regional-obesity-report-2022


WHO European Regional Obesity Report 2022 (ISBN: 978-92-890-5773-8)


Podcast “Launch of the 2022 European Obesity Report”

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?

www.bzfe.de/bmi-rechner/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/bauchumfang-entscheidend-fuer-das-gesundheitliche-risiko/


www.bzfe.de/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem/


www.ble-medienservice.de/1657/trainermanual-adipositas-schulung-fuer-kinder-und-jugendliche-grundlagen?number=1657


www.ble-medienservice.de/1653/trainermanual-adipositas-schulung-fuer-kinder-und-jugendliche-ernaehrung?number=1653


www.ble-medienservice.de/1654/trainermanual-adipositasprogramm-fuer-kinder-und-jugendliche-bewegung?number=1654

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Erfolg beim Fasten vom Immunsystem abhängig

Erfolg beim Fasten vom Immunsystem abhängig

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert den ursachenorientierten Ansatz, um diese Prozesse günstig zu beeinflussen

Das Fasten gilt seit langem als ein probates Mittel, um Krankheiten vorzubeugen, das Gewicht zu regulieren und die Gesundheit insgesamt zu fördern. Besonders beliebt geworden ist das Intervallfasten. Voraussetzung beim Fasten ist, dass das Immunsystem mitspielt.

Die Bioresonanz-Redaktion erläuterte in einem Fachbeitrag am Beispiel der F. X. Mayr Fastentherapie, wie hilfreich das Fasten für die Gesundheit ist. So werden lebenswichtige Funktionen der Mitochondrien positiv beeinflusst und Prozesse stimuliert, welche sich günstig auf das Altern von Zellen auswirken und zelleigene Reparaturmechanismen fördern. Stets Voraussetzung ist, dass die Regulationssysteme des Organismus dies zulassen (Bioresonanz Online-Magazin: Bioresonanz mit Fastenkur kombinieren? ). Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse scheinen diese Auffassung zu bestätigen.

Der Zusammenhang zwischen Immunaktivität und Stoffwechsel beim Fasten

Das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, hat herausgefunden, dass Immunzellen die Wirkung des Fastens auf unseren Stoffwechsel direkt beeinflussen. Sie stellten fest, dass die Leberzellen und Immunzellen aktiv miteinander kommunizieren. Dafür ist ein bestimmtes Molekül verantwortlich, welches in fast allen Zellen unseres Organismus vorkommt. Es handelt sich um den sogenannten Glucocorticoid-Rezeptor.

In Untersuchungen haben sie erkannt, dass es zu einem Verlust des Fasten-Signalwegs in den Leberzellen kommt, wenn Sie den Rezeptor in den Immunzellen ausschalten. Damit wurde bewiesen, dass die Immunaktivität für eine ausgewogene Reaktion des Stoffwechsels auf das Fasten notwendig ist (Großer Schritt auf dem Weg zu Fasten-Therapien, Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst WIssenschaft (idw)).

Empfehlung der Bioresonanz-Experten

Diese Erkenntnisse verdeutlichen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, die Regulationssysteme des Organismus in einem natürlichen Gleichgewicht zu halten. Nur dann gelingt es, Maßnahmen wie das Fasten wirksam einzusetzen. Experten der Bioresonanz nach Paul Schmidt empfehlen, nach möglichen Regulationsstörungen im Organismus zu suchen und diese energetisch zu harmonisieren.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wie funktioniert Intervallfasten?

Aktuelle Verbraucherfrage der DKV, Experten der ERGO Group informieren

Martina K. aus Bocholt:
In meinem Bekanntenkreis höre ich immer häufiger von Intervallfasten. In der anstehenden Fastenzeit möchte ich das gerne mal ausprobieren. Was muss ich dabei beachten?

Solveig Haw, Gesundheitsexpertin bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Beim Intervallfasten wird tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichtet und nur in einem bestimmten Zeitfenster gegessen. Das kurbelt den Stoffwechsel an und kann nicht nur dabei helfen, gesund abzunehmen, sondern auch vor Diabetes (Typ 2) schützen. Am beliebtesten ist die 16:8-Methode. Das heißt: Fastende verzichten 16 Stunden lang auf Nahrung und essen in den übrigen acht Stunden zwei normale Mahlzeiten. Den Beginn des Zeitfensters – also beispielsweise am Morgen oder erst am Vormittag – kann jeder individuell festlegen.

Eine Alternative ist die 5:2-Methode. Hier dauert die Phase für normales Essen fünf, die Fastenphase zwei Tage: Dann sollten Frauen nur maximal 500 Kalorien und Männer maximal 600 Kalorien zu sich nehmen. Immer erlaubt und auch wichtig in den Fastenzeiten ist Trinken – allerdings nur Wasser oder ungesüßter Tee und Kaffee ohne Milch. Auch wenn es grundsätzlich erlaubt ist, alles zu essen, sollten es Fastende in den Essensphasen nicht übertreiben und auf eine gesunde Ernährung achten. Für Kinder, Schwangere, Senioren oder Menschen mit Essstörungen oder einer chronischen Erkrankung ist Intervallfasten nicht geeignet. Wer auf Medikamente wie Blutzucker- oder Blutdrucksenker angewiesen ist, sollte sich vorab beim Arzt beraten lassen.

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