Schlagwortarchiv: Bioresonanz

Wie der Stoffwechsel das Immunsystem lenkt

Wie der Stoffwechsel das Immunsystem lenkt

Bioresonanz-Redaktion erläutert wissenschaftliche Erkenntnisse zur großen Bedeutung des Stoffwechsels für das Immunsystem

Forschende an der Universität zu Köln haben einen überraschenden Schlüsselmechanismus entdeckt: Ein spezielles Lipid spielt eine zentrale Rolle dabei, die Immunreaktion im Darm im Gleichgewicht zu halten. Die Ergebnisse eröffnen eine neue Perspektive darauf, wie Entzündungen entstehen – und warum sie bei Menschen so unterschiedlich verlaufen.

Im Darm ist Balance alles. Hier treffen Immunsystem, körpereigene Zellen und Milliarden von Mikroorganismen aufeinander. Gerät dieses fein abgestimmte Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, können chronische Entzündungen entstehen. Lange war unklar, ob vor allem äußere Einflüsse wie Mikroben oder innere Faktoren im Immunsystem selbst die entscheidende Rolle spielen.

Das Forschungsteam zeigt nun: Der Stoffwechsel von Immunzellen ist ein zentraler Faktor

Cardiolipin, ein Molekül in den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zellen –, sorgt dafür, dass sogenannte regulatorische T-Zellen stabil und leistungsfähig bleiben. Diese Zellen wirken wie ein eingebautes Bremssystem des Immunsystems: Sie verhindern, dass Entzündungen außer Kontrolle geraten.

Fehlt dieses Lipid, gerät genau dieses Bremssystem ins Wanken. Die betroffenen Immunzellen verlieren ihre Energie und Stabilität, reagieren gestresst – und tragen so selbst zur Entstehung von Entzündungen bei. Entscheidend dabei: Dieser Zustand ist nicht endgültig. Wird der gestörte Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht gebracht, kann sich auch die Immunreaktion normalisieren.

Die Erkenntnis dahinter ist weitreichend. Sie deutet darauf hin, dass nicht nur äußere Einflüsse, sondern auch die „innere Verfassung“ unserer Immunzellen bestimmt, wie unser Körper auf Krankheiten reagiert. Unterschiede im Zellstoffwechsel könnten erklären, warum ein und dieselbe Erkrankung bei Menschen völlig unterschiedlich verläuft – von mild bis schwer.

Darüber hinaus liefern die Ergebnisse Hinweise auf seltene Erkrankungen wie das Barth-Syndrom, bei dem ein Mangel an Cardiolipin vorliegt. Neben bekannten Herzproblemen könnten auch Störungen des Immunsystems und des Darms damit zusammenhängen.

Was bleibt, ist ein Perspektivwechsel

Statt Entzündungen nur als Reaktion auf äußere Auslöser zu sehen, rückt der Stoffwechsel der Immunzellen selbst in den Fokus. Genau hier könnten künftig neue Therapieansätze ansetzen – gezielter, individueller und möglicherweise wirksamer als bisher.

(Quelle: Zusammenhang zwischen mitochondrialem Lipidmangel und Darmentzündung entdeckt, Universität zu Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wie groß die Bedeutung des Stoffwechsel für körpereigene Prozesse wie dem Immunsystem unter anderem ist, erläutert die Bioresonanz-Redaktion am Beispiel der Wundheilung, in dem Beitrag: Stoffwechsel beeinflusst maßgeblich körpereigene Prozesse.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Bitterstoffe: Neue Studie entschlüsselt ihre Wirkung im Magen

Bitterstoffe: Neue Studie entschlüsselt ihre Wirkung im Magen

Bioresonanz-Redaktion erläutert Erkenntnisse zu Bitterstoffen

Bitterstoffe von Kräutern gelten seit Jahrhunderten als bewährtes Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden. Doch was genau im Körper passiert, wenn wir zu Enzian, Schafgarbe oder Salbei greifen, war bislang nur teilweise verstanden. Forschende des Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München liefern nun einen entscheidenden Puzzlestein – und zeigen, dass die Kraft der Bitterstoffe tiefer wirkt als gedacht.

Im Zentrum der neuen Studie steht eine überraschende Erkenntnis: Bestimmte Kräuterextrakte können menschliche Magenzellen direkt dazu anregen, mehr Magensäure zu produzieren – und das besonders effektiv, wenn sie kombiniert werden. Damit rückt ein Mechanismus in den Fokus, der bislang eher im Hintergrund stand: sogenannte Bitterrezeptoren im Magen, die nicht nur Geschmack wahrnehmen, sondern aktiv in die Verdauung eingreifen.

Vier Pflanzen stechen heraus

Die Forschenden untersuchten sowohl einzelne Pflanzenextrakte als auch verschiedene Mischungen in einem zellbasierten Modellsystem. Dabei zeigte sich, dass insbesondere Extrakte aus Meisterwurz, Wacholder, Salbei und Schafgarbe die Säureproduktion deutlich steigern konnten. Andere bekannte Bitterpflanzen wie Löwenzahn oder Enzian hingegen blieben in den getesteten Konzentrationen weitgehend ohne diesen Effekt.

Ein entscheidender Faktor scheint dabei der Gehalt an Polyphenolen zu sein – sekundären Pflanzenstoffen, die in vielen Kräutern vorkommen.

Rezeptoren im Magen reagieren auf Bitterstoffe

Besonders spannend: Die Wissenschaftler konnten drei spezifische Bitterrezeptoren identifizieren – TAS2R4, TAS2R5 und TAS2R39 –, die an diesem Prozess beteiligt sind. Werden sie aktiviert, kurbeln sie offenbar die Säureproduktion an – ein zentraler Schritt für eine funktionierende Verdauung.

Die Mischung entscheidet

Ein weiteres Ergebnis dürfte auch für die Entwicklung pflanzlicher Präparate relevant sein: Die Kombination macht den Unterschied. Die vollständige Mischung aus neun Kräuterextrakten zeigte die stärkste Wirkung. Überraschend dagegen: die Kombination der vier effektivsten Einzelstoffe blieb deutlich dahinter zurück.

Das deutet darauf hin, dass die Wirkung nicht einfach additiv ist, sondern durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe entsteht. Mehrere Bitterrezeptoren könnten gleichzeitig aktiviert werden – und sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken.

Neue Ansätze – aber noch offene Fragen

Die Studie liefert damit eine plausible Erklärung dafür, warum Bitterstoffe traditionell als verdauungsfördernd gelten: Sie könnten die Magensäureproduktion direkt über spezifische Rezeptoren stimulieren. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse den Vorteil komplexer Pflanzenmischungen gegenüber isolierten Einzelstoffen.

Dennoch mahnen die Forschenden zur Einordnung: Die Ergebnisse stammen aus Zellkultur-Experimenten. Ob sich die Effekte im menschlichen Körper in gleicher Weise zeigen, müssen zukünftige klinische Studien erst noch bestätigen.

Schon jetzt aber eröffnen die Erkenntnisse neue Perspektiven – etwa für die gezieltere Entwicklung pflanzlicher Präparate, die Verdauungsprozesse auf molekularer Ebene unterstützen.

(Quelle: Bittere Kräuterextrakte stimulieren Magenzellen, Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Die alte Weisheit „Bitter ist gut für den Magen“ bekommt damit eine moderne, wissenschaftlich fundierte Erklärung – und vielleicht bald eine neue Generation wirksamer Naturheilmittel.

Lesetipp vom Bioresonanz – Experten

Welche Bedeutung die Phytotherapie für uns heute hat und wie sich das ideal ergänzen lässt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

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Birke in der Phytotherapie – Birkenpech als uraltes Heilmittel neu entdeckt

Birke in der Phytotherapie – Birkenpech als uraltes Heilmittel neu entdeckt

Bioresonanz-Redaktion erläutert eine neue Studie, die zeigt: Das von Neandertalern hergestellte Birkenpech wirkt antibakteriell

Die Birke (Betula spp.) nimmt in der Phytotherapie eine lange Tradition ein und wird vor allem wegen ihrer harntreibenden, entzündungshemmenden und stoffwechselanregenden Eigenschaften geschätzt. Doch jetzt gibt es eine Studie, die uraltes Wissen neu entdeckt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert sie und zeigt eine interessante Ergänzungsmöglichkeit auf.

Wissenschaft entdeckt Wirkstoff der Birke neu

Was jahrzehntelang als einfacher „Steinzeit-Kleber“ galt, entpuppt sich nun als möglicher medizinischer Wirkstoff mit erstaunlicher Relevanz für die Gegenwart: Birkenpech. Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität zu Köln, der University of Oxford, der Universität Lüttich sowie der Cape Breton University zeigt, dass diese uralte Substanz antibakterielle Eigenschaften besitzt – und möglicherweise bereits von Neandertalern gezielt medizinisch eingesetzt wurde.

Die Studie liefert neue Einblicke in das Wissen und die Fähigkeiten unserer ausgestorbenen Verwandten. Im Zentrum steht Birkenpech – eine zähflüssige Masse, die durch Erhitzen von Birkenrinde entsteht und in zahlreichen archäologischen Fundstellen Europas nachgewiesen wurde.

Birkenpech mehr als nur Klebstoff

Lange ging die Forschung davon aus, dass Birkenpech vor allem als Klebemittel für Werkzeuge diente. Tatsächlich findet es sich häufig an Steinklingen oder Speerspitzen. Doch diese neue Untersuchung rückt eine andere, überraschende Funktion in den Fokus: die medizinische Nutzung.

Die Forschenden stellten Birkenpech mit prähistorischen Methoden her – exakt so, wie es auch Neandertaler getan haben könnten. Dabei verbrannten sie Birkenrinde unter Luftabschluss in Gruben oder ließen das Pech an Steinoberflächen kondensieren. Anschließend testeten sie die Substanz im Labor.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Alle Proben hemmten das Wachstum des Bakteriums Staphylococcus aureus – einem Keim, der auch heute noch zu den häufigsten Auslösern von Wundinfektionen zählt und zunehmend Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt.

Steinzeit trifft moderne Medizin

Die Entdeckung legt nahe, dass Neandertaler nicht nur handwerklich geschickt waren, sondern auch über ein erstaunliches Verständnis für natürliche Heilmittel verfügten. Birkenpech könnte demnach gezielt zur Behandlung von Wunden eingesetzt worden sein – lange bevor es moderne Medizin gab.

Diese Erkenntnis reicht weit über die Archäologie hinaus. In Zeiten wachsender Antibiotikaresistenzen gewinnt die Suche nach neuen, wirksamen Substanzen zunehmend an Bedeutung. Naturstoffe, die bereits in traditionellen oder prähistorischen Kontexten genutzt wurden, könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen.

(Quelle: Neandertaler könnten Birkenpech zur Behandlung von Wunden genutzt haben, Universität zu Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wie Bioresonanz – Experten das nutzen

Diese Erkenntnisse am Beispiel der Birke zeigen, welche große Rolle die Phytotherapie in der Menschheitsentwicklung spielt, und das nun schon weit vor unserer Zeit. Welche Bedeutung die Phytotherapie für uns heute hat und wie sich das ideal ergänzen lässt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

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Der Thymus: vom unterschätzten "Kinderorgan“ zum Schlüssel für Immunkraft und gesundes Altern

Der Thymus: vom unterschätzten „Kinderorgan“ zum Schlüssel für Immunkraft und gesundes Altern

Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Studien, die zeigen: Der Thymus ist kein überholtes Organ aus der Kindheit, sondern ein unterschätzter Taktgeber des Immunsystems während des ganzen Lebens

Er ist klein, sitzt unscheinbar im oberen Brustraum – und könnte doch zu einem der wichtigsten Bausteine der modernen Medizin werden: der Thymus. Lange Zeit galt das Organ als biologisches Relikt der Kindheit, das sich im Erwachsenenalter weitgehend zurückbildet und an Bedeutung verliert. Neue Forschungsergebnisse erzählen nun eine völlig andere Geschichte – eine, die das Verständnis von Immunabwehr, Krankheitsrisiken und sogar Krebsbehandlungen grundlegend verschiebt.

Thymus – ein Organ, das mehr kann, als lange gedacht

Der Thymus ist die „Ausbildungsstätte“ unseres Immunsystems: Hier reifen T-Zellen heran – spezialisierte Abwehrzellen, die Krankheitserreger erkennen und bekämpfen. Dass diese Funktion auch im Erwachsenenalter relevant bleibt, rückt nun zunehmend in den Fokus der Wissenschaft.

„Wenn es gelingt, die Thymusgesundheit rechtzeitig und zuverlässig zu analysieren, lassen sich individuelle Krankheitsrisiken deutlich früher erkennen und gezielt gegensteuern – lange bevor klinische Symptome auftreten.“, heißt es dazu in einer Pressemeldung der Universität Frankfurt am Main.

KI wirft einen neuen Blick in den Körper

Möglich wurde dieser Perspektivwechsel durch moderne Bildgebung und künstliche Intelligenz. Forschende entwickelten ein Deep-Learning-System, das CT-Aufnahmen auswertet und dabei die sogenannte Thymusgesundheit bestimmt – insbesondere anhand des Verfettungsgrads des Organs. Weniger Fett deutet dabei auf eine potenziell bessere Immunfunktion hin.

Die Analyse basiert auf mehr als 27.000 CT-Scans aus großen Langzeitstudien, darunter die National Lung Screening Trial sowie die Framingham Heart Study. Die Ergebnisse sind deutlich: Eine gute Thymusgesundheit war in den untersuchten Kohorten mit einer niedrigeren Gesamtsterblichkeit, weniger Krebserkrankungen und deutlich reduzierten kardiovaskulären Risiken verbunden.

Thymus ist mehr als ein Biomarker: ein Fenster in das Immunsystem

Der Thymus spiegelt direkt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems wider. Die Forschenden konnten zudem zeigen, dass eine gute Thymusgesundheit mit einer höheren Vielfalt an T-Zell-Rezeptoren verbunden ist – ein entscheidender Faktor für eine robuste Immunabwehr.

Gesund altern – beginnt vielleicht im Brustraum

Die Studien deuten zudem darauf hin, dass der Thymus weit mehr ist als ein Immunorgan. Er könnte ein zentraler Regulator des immunologischen Alterns sein. Ein gut funktionierender Thymus scheint Entzündungsprozesse besser zu kontrollieren und altersbedingten Erkrankungen entgegenzuwirken.

Dabei spielt auch der Lebensstil eine Rolle: Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und chronischer Stress stehen in Zusammenhang mit einer schlechteren Thymusgesundheit. Umgekehrt könnte ein gesunder Lebensstil das Organ positiv beeinflussen – mit potenziellen Effekten auf Lebensqualität und Lebenserwartung.

(Quelle: Der unterschätzte Thymus: Neue Studien zeigen Relevanz für gesundes Altern, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Beeindruckendes Fallbeispiel aus der Bioresonanz-Praxis

Welche Bedeutung der Thymus für die Immunabwehr hat, veranschaulicht die Bioresonanz-Redaktion in einem Fallbeispiel, in dem Beitrag: Bioresonanz-Fallbeispiel: Thymus und Immunabwehr.

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Fett zur falschen Zeit? Wie der Zeitpunkt unserer Mahlzeiten den Fettstoffwechsel beeinflusst

Fett zur falschen Zeit? Wie der Zeitpunkt unserer Mahlzeiten den Fettstoffwechsel beeinflusst

Fettstoffwechsel im Takt der inneren Uhr. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge.

Nicht nur was wir essen, sondern auch wann, könnte entscheidend für unseren Stoffwechsel sein. Ein Forschungsteam vom Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat erstmals beim Menschen untersucht, wie sich der Zeitpunkt der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten auf die Aktivität von Genen im Fettgewebe auswirkt.

Zwei Ernährungsrhythmen im Vergleich

Für die Studie analysierten die Forschenden die Daten von 29 übergewichtige Männer ohne Diabetes. Die Teilnehmer folgten zwei unterschiedlichen Ernährungsplänen mit identischer Kalorienmenge: In einer Phase aßen sie morgens überwiegend Kohlenhydrate und abends mehr Fett. In der anderen Phase war es genau umgekehrt. Da alle Teilnehmer beide Ernährungsformen ausprobierten, konnten individuelle Unterschiede besser berücksichtigt werden.

Während der Studie entnahmen die Wissenschaftler mehrmals Gewebeproben aus dem Unterhautfettgewebe der Teilnehmer. So konnten sie analysieren, welche Gene zu verschiedenen Tageszeiten aktiv waren.

Tausende Gene reagieren auf Essenszeiten

Das Ergebnis: 1.386 Gene im Fettgewebe folgen einem tageszeitlichen Rhythmus. Viele davon steuern wichtige Prozesse wie den Zucker- und Fettstoffwechsel oder Entzündungsreaktionen. Besonders spannend: Der Zeitpunkt, zu dem Kohlenhydrate und Fette gegessen wurden, beeinflusste die Aktivität von rund einem Drittel dieser Gene.

Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede:

Fettreiches Frühstück und kohlenhydratreiches Abendessen verbesserten Marker für die Insulinsensitivität im untersuchten Fettgewebe.
Fettreiche Mahlzeiten am Abend hingegen steigerten die Aktivität von Entzündungsgenen – ein möglicher Hinweis auf Prozesse, die langfristig das Risiko für Stoffwechselerkrankungen erhöhen könnten.

Der Hintergrund: Unser Körper folgt einer inneren Uhr. Viele Stoffwechselprozesse – etwa die Verarbeitung von Zucker oder Fett – laufen nach einem 24-Stunden-Rhythmus ab. Wenn Nährstoffe zur „falschen“ Zeit aufgenommen werden, könnte das langfristig den Stoffwechsel belasten.

(Quelle: Nährstoff-Timing beeinflusst Genaktivität im Fettgewebe, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Fatale Folgen von Stoffwechselstörungen

Ein gestörter Fettstoffwechsel kann fatale Folgen für die Gesundheit haben. Eine der häufigsten ist die Fettleber. Die Bioresonanz-Redaktion hat die Zusammenhänge dazu erläutert in diesem Beitrag: Stoffwechsel: wenn der Fettstoffwechsel außer Kontrolle gerät.

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Immunsystem: Ingwer und Frequenztherapie – ein spannendes Duo

Immunsystem: Ingwer und Frequenztherapie – ein spannendes Duo?

Scharfe Wurzel, starke Abwehr: Warum Ingwer das Immunsystem unterstützen kann. Die Bioresonanz-Redaktion stellt eine spannende Kombination vor.

Seit Jahrhunderten gilt Ingwer als bewährtes Hausmittel gegen Erkältungen und Unwohlsein. Doch was lange als traditionelle Weisheit galt, rückt heute zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Moderne Studien zeigen: Die aromatische Wurzel enthält bioaktive Pflanzenstoffe, die Entzündungsprozesse im Körper beeinflussen und möglicherweise das Immunsystem unterstützen können.

Wissenschaft entdeckt neue Mechanismen

Die Wirkung von Ingwer stammt vor allem von sogenannten Gingerolen und Shogaolen unter anderem – sekundären Pflanzenstoffen, die eine Reihe biologischer Effekte entfalten können. Forschende berichten, dass diese Verbindungen entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Diese Eigenschaften spielen eine wichtige Rolle für die Immunabwehr, denn chronische Entzündungen können das Immunsystem schwächen.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Studien untersucht, wie Ingwer auf zellulärer Ebene wirkt. Eine Übersichtsarbeit im Fachjournal Frontiers in Immunology beschreibt, dass die bioaktiven Inhaltsstoffe von Ingwer verschiedene Signalwege im Immunsystem beeinflussen können. Dazu gehören Mechanismen, die an der Regulation von Entzündungsreaktionen beteiligt sind. (1)

Auch neuere Laborstudien bestätigen diese Effekte: So konnte gezeigt werden, dass der Ingwer-Wirkstoff 6-Gingerol entzündliche Prozesse in Immunzellen hemmen kann, indem er bestimmte Signalwege hemmt, die normalerweise die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe aktivieren. (2)

Darüber hinaus untersuchen Forschende auch mögliche antivirale Eigenschaften von Ingwer. Eine Studie aus dem Jahr 2025 analysierte mehrere phenolische Inhaltsstoffe der Pflanze und fand Hinweise darauf, dass sie mit Enzymen interagieren können, die für die Vermehrung bestimmter Viren wichtig sind. (3)

Entzündungshemmung als Schlüssel

Viele wissenschaftliche Untersuchungen konzentrieren sich vor allem auf die entzündungshemmende Wirkung von Ingwer – ein zentraler Faktor für die Immunfunktion. In einer klinischen Untersuchung zeigte die Einnahme von Ingwerextrakt messbare Veränderungen bei verschiedenen Entzündungsmarkern wie Interleukin-6 oder C-reaktivem Protein. (4)

Auch andere Studien berichten, dass Ingwer bestimmte entzündungsfördernde Zytokine reduzieren kann. Gleichzeitig wird vermutet, dass die Pflanze antioxidative Schutzsysteme im Körper aktiviert und so dazu beiträgt, oxidativen Stress zu verringern – ein Prozess, der ebenfalls eng mit der Immunabwehr verknüpft ist. (5)

Tradition trifft moderne Forschung

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse passen erstaunlich gut zu dem, was traditionelle Heilmethoden seit Jahrhunderten beschreiben. Ingwer wird in vielen Kulturen als wärmendes Lebensmittel verwendet, etwa als Tee, Gewürz oder Bestandteil von Getränken.

Erfahrung der Bioresonanz-Experten

Eine ganz besondere Erfahrung zu diesem Thema haben die Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt. Sie kombinieren gerne die Phytotherapie mit der Frequenztherapie. Die Bioresonanz-Redaktion stellt diese interessante Kombination vor. Dort wird auch auf einen Bericht hingewiesen zu einer Phytotherapie-Expertin, die ihre Beobachtungen dazu berichtet, sowie speziell zu Ingwer. Zum Beitrag: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

Quellen
1. Pázmándi, K. et al. (2024). The “root” causes behind the anti-inflammatory actions of ginger compounds in immune cells. Frontiers in Immunology.
2. Kang, D.Y. et al. (2026). 6-Gingerol alleviates high glucose-induced inflammation via TLR4 signaling. Scientific Reports.
3. Yoosefian, M. et al. (2025). Ginger-derived phenolics and inhibition of viral protease. Scientific Reports.
4. Broeckel, J et al. (2025). Effects of Ginger Supplementation on Markers of Inflammation and Functional Capacity in Individuals with Mild to Moderate Joint Pain. PubMed.
5. Saleh, Z. et al. (2025). A Triple-blind randomized controlled trial on the effects of turmeric versus ginger on inflammatory biomarkers in patients with COVID-19. Scientific Reports.

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Wie der Stoffwechsel die Gesundheit und das Altern beeinflusst

Wie der Stoffwechsel die Gesundheit und das Altern beeinflusst

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert wie der Stoffwechsel die Gene dirigiert.

In der Ganzheitsmedizin hat der Stoffwechsel traditionell eine große Bedeutung, wenn es um die Gesundheit und um Alterungsprozesse geht. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen es. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert sie und die große Bedeutung eines gesunden Stoffwechsels im Alter.

Neue Forschungsergebnisse zeigen: Der Stoffwechsel selbst greift tief in die Schaltzentralen unserer Zellen ein – und entscheidet darüber, wie Gene gelesen werden, wie Zellen altern und wie gesund Herz und Gefäße bleiben.

Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat einen bislang unterschätzten Mechanismus entschlüsselt. Die Wissenschaftler zeigen, dass Stoffwechselprodukte weit mehr sind als bloße Energielieferanten: Sie wirken als präzise Regulatoren epigenetischer Programme – jener molekularen Steuerungsebenen, die festlegen, welche Gene aktiv sind und welche stumm bleiben.

Im Mittelpunkt der Entdeckung steht Lamin A/C – ein Strukturprotein der Zellkernhülle, das vom LMNA-Gen kodiert wird.

Lamin A/C hält nicht nur den Zellkern in Form, sondern organisiert auch das Chromatin und spielt eine Schlüsselrolle bei der Reparatur von DNA. Ist dieses Protein defekt, wie bei sogenannten Laminopathien, können schwere Muskel- und Herzerkrankungen entstehen oder sogar ein dramatisch beschleunigter Alterungsprozess einsetzen.

Die überraschende Erkenntnis: Lamin A/C fungiert als molekulare Brücke zwischen dem Cystein-Stoffwechsel und der dreidimensionalen Architektur des Genoms. Geht Lamin A/C verloren, gerät der Cystein-Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist ein Anstieg von Acetyl-CoA, einem zentralen Stoffwechselzwischenprodukt, das eine übermäßige Histonacetylierung auslöst. Dadurch werden epigenetische Programme fehlgesteuert – die normale Entwicklung von Herz-Kreislauf-Zellen wird gestört, die Herzfunktion leidet.

Doch die Studie liefert nicht nur eine Erklärung, sondern auch Hoffnung.

Der schädliche Effekt lässt sich umkehren: Wird der Cystein-Stoffwechsel gebremst normalisieren sich Histonacetylierung, Zelldifferenzierung und Herzfunktion. Umgekehrt zeigen bestimmte Lamin-A/C-Mutationen, dass ein zu stark gedrosselter Cystein-Stoffwechsel die Genomstabilität schwächt und die Zellalterung beschleunigt. Wird der Stoffwechsel jedoch wieder ins Gleichgewicht gebracht, verbessert sich die DNA-Reparatur, und Alterungsprozesse werden gebremst.

Die Arbeit aus Mannheim zeigt eindrucksvoll: Wer den Stoffwechsel versteht, hält womöglich den Schlüssel in der Hand, um Herzkrankheiten, vorzeitiges Altern und epigenetische Fehlsteuerungen neu zu denken – und künftig gezielt zu unterstützen.

(Stoffwechsel zentrale Schaltstelle für ein gesundes Leben und natürliches Altern, Universitätsmedizin Mannheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Erkenntnisse, warum die gesunde Regulation des Stoffwechsels gerade im Alter so wichtig ist, in diesem Beitrag: Gesunder Stoffwechsel im Alter von großer Bedeutung.

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Ist ein gestörter Energiestoffwechsel ursächlich für schlechte Genesung nach Erkrankung

Ist ein gestörter Energiestoffwechsel ursächlich für schlechte Genesung nach Erkrankung?

Neue Studie zeigt Hinweise auf die Ursache am Beispiel von „Brain Fog“ nach COVID-19.

Eine neue Studie am Beispiel des Post-COVID-Syndroms scheint zu bestätigen, dass die Erholung von einer Erkrankung durch einen gestörten Energiestoffwechsel behindert werden kann. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Erkenntnisse und zeigt weitere Beispiele zur Bedeutung der Mitochondrien auf.

Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt berücksichtigen regelmäßig die Mitochondrien in der energetischen Behandlung, wenn sie Patienten bei der Genesung von einer Erkrankung unterstützen wollen. Ihre Überlegung: Der Organismus ist in der Rekonvaleszenz auf einen optimalen Energiestoffwechsel angewiesen.

Neuere wissenschaftlichen Erkenntnisse am Beispiel des Post-COVID-Syndroms zeigen, welche Folgen es hat, wenn dieser Energiestoffwechsel gestört ist.

Gestörter Energiestoffwechsel im Gehirn: Neue Hinweise auf die Ursache von „Brain Fog“ nach COVID-19

Konzentrationsprobleme, geistige Erschöpfung, verlangsamtes Denken – viele Menschen mit Post-COVID beschreiben ihre Symptome wie einen dichten Nebel im Kopf. Nun liefert eine Studie neue, messbare Hinweise darauf, was hinter diesem „Brain Fog“ stecken könnte: ein gestörter Energiestoffwechsel im Gehirn.

Forschende des Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) haben mithilfe einer hochspezialisierten bildgebenden Methode Veränderungen in der Energieversorgung des Gehirns von Post-COVID-Betroffenen nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigen erstmals einen klaren Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit zellulärer Energie und der kognitiven Leistungsfähigkeit – ein möglicher Schlüssel zum besseren Verständnis der Erkrankung.

Wenn dem Denken die Energie fehlt

Nach Schätzungen entwickeln rund fünf bis zehn Prozent der Menschen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 ein Post-COVID-Syndrom. Außer
körperlicher Erschöpfung klagen viele Betroffene über anhaltende Denk- und Konzentrationsstörungen, die Alltag und Beruf massiv beeinträchtigen. Eine zentrale Vermutung der Forschung: Die Zellen im Gehirn bekommen nicht mehr genug Energie.

Genau hier setzt die aktuelle Studie an. Im Rahmen der NEULOCO-Studie untersuchte das Forschungsteam 27 Post-COVID- Patienten sowie 23 vollständig genesene Kontrollpersonen. Mithilfe der sogenannten Phosphor-Magnetresonanzspektroskopie konnten sie energiereiche Phosphate im lebenden Gehirn sichtbar machen – darunter Adenosintriphosphat (ATP), den zentralen „Treibstoff“ der Zellen, und Phosphokreatin (PCr), eine Art kurzfristiger Energiespeicher.

Deutliches Signal im Energiestoffwechsel

Das zentrale Ergebnis der Untersuchung: Bei Menschen mit Post-COVID war das Verhältnis von ATP zu PCr deutlich reduziert. Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass die Energieversorgung der Gehirnzellen gestört sein könnte. Besonders auffällig waren die Veränderungen in Hirnregionen, die für Planung, Aufmerksamkeit und kognitive Kontrolle eine Schlüsselrolle spielen.

Besonders brisant: Je niedriger die gemessenen Energiewerte in bestimmten Hirnarealen ausfielen, desto schlechter schnitten die Betroffenen in kognitiven Tests ab.

Parallelen zu ME/CFS

Rund die Hälfte der untersuchten Post-COVID-Betroffenen erfüllte zusätzlich die Kriterien für ME/CFS, eine schwere Erkrankung mit ausgeprägter Erschöpfung und Belastungsintoleranz. Interessant: Auch in dieser Subgruppe zeigten sich vergleichbare Veränderungen im Energiestoffwechsel des Gehirns. Das deutet darauf hin, dass beiden Krankheitsbildern ähnliche biologische Mechanismen zugrunde liegen könnten.

Die Forschenden betonen, dass ihre Ergebnisse Zusammenhänge aufzeigen, jedoch noch keine eindeutige Ursache belegen. Als mögliche Auslöser kommen unter anderem Funktionsstörungen der Mitochondrien, entzündliche Prozesse oder Durchblutungsveränderungen infrage.

(Studie zeigt gestörten Energiestoffwechsel des Gehirns bei Menschen mit Post-COVID, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schon frühere Studien haben gezeigt, welche große Rolle die Mitochondrien und der Energiestoffwechsel bei einer Reihe von Erkrankungen spielen. Mehr dazu in dem Beitrag der Bioresonanz-Redaktion: Mitochondrien, Bedeutung der Kraftwerke für unser Leben.

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Hafer neu entdeckt: Wie zwei Tage Getreide den Stoffwechsel in Bewegung bringen

Hafer neu entdeckt: Wie zwei Tage Getreide den Stoffwechsel in Bewegung bringen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Hintergründe und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf

Hafer rückt ins Rampenlicht der Wissenschaft. Forschende der Universität Bonn zeigen: Eine kurze, intensive Haferkur kann den Stoffwechsel messbar verbessern – und das überraschend deutlich. Die Bioresonanz-Redaktion fasst die Erkenntnisse zusammen und zeigt eine weitere spannende Lösung auf.

Ein Forschungsteam am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn untersuchte, wie sich eine gezielte Kur mit Hafer auf Menschen mit metabolischem Syndrom auswirkt – also auf Personen mit Übergewicht, erhöhtem Blutdruck, auffälligen Blutzucker- und Fettwerten und damit einem erhöhten Diabetesrisiko.

300 Gramm Hafer, zwei Tage, ein klarer Effekt

Das Studienkonzept war ebenso simpel wie konsequent: Die Teilnehmenden aßen an zwei Tagen ausschließlich Haferflocken – insgesamt 300 Gramm pro Tag, in Wasser gekocht und nur minimal mit Obst oder Gemüse ergänzt. Zum Vergleich folgte eine Kontrollgruppe ebenfalls einer kalorienreduzierten Kost, allerdings ohne Hafer.

Beide Gruppen profitierten von der Ernährungsumstellung. Doch bei der Hafergruppe fielen die Effekte deutlich stärker aus. Das besonders ungünstige LDL-Cholesterin sank im Schnitt um zehn Prozent. Zudem verloren die Teilnehmenden rund zwei Kilogramm Gewicht, und auch der Blutdruck ging leicht zurück.

Gerade beim LDL-Cholesterin ist jede Senkung relevant: Zu hohe Werte begünstigen Ablagerungen in den Gefäßen, die langfristig Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen können.

Der Darm als Schlüsselspieler

Warum Hafer eine solche Wirkung entfaltet, zeigt ein Blick in den Darm. Dort verändert der intensive Haferverzehr das Mikrobiom – also die Gemeinschaft der Darmbakterien.

Diese Mikroorganismen produzieren beim Abbau des Hafers bioaktive Stoffe. Darunter phenolische Verbindungen wie Ferulasäure, die in früheren Studien bereits mit einem günstigeren Cholesterinstoffwechsel in Verbindung gebracht wurden. Gleichzeitig helfen andere Darmbakterien dabei, Histidin abzubauen – eine Aminosäure, aus der im Körper Substanzen entstehen können, die eine Insulinresistenz begünstigen.

Kurz gesagt: Hafer wirkt nicht nur direkt, sondern setzt im Darm eine ganze Kettenreaktion in Gang.

Kurz und intensiv schlägt lang und moderat

Besonders spannend: Eine sechswöchige Ernährung mit täglich 80 Gramm Hafer zeigte deutlich geringere Effekte als die zweitägige Intensivkur. Die positiven Veränderungen der kurzen Haferphase waren sogar noch Wochen später nachweisbar.

Die Forschenden sehen darin großes Potenzial für die Prävention. Eine regelmäßig wiederholte, kurze Haferkur könnte helfen, Cholesterinwerte zu stabilisieren und dem Entstehen von Diabetes vorzubeugen – gut verträglich, einfach umzusetzen und ohne Medikamente.

(Zwei Tage Haferflocken senken Cholesterinspiegel, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schlussfolgerung und Empfehlung von Bioresonanz-Therapeuten

So hilfreich und empfehlenswert solche Maßnahmen sein können, um den Cholesterinspiegel zu senken, so wichtig ist es, die Selbstregulation des Organismus dabei zu stärken, den Stoffwechsel insgesamt im natürlichen Gleichgewicht zu halten. Welche Zentrale Rolle die Leber dabei spielt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag: Eine Lösung zur Cholesterin-Frage?

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Kurz schlafen, besser lernen: Wie ein Mittagsschlaf das Gehirn neu startet

Kurz schlafen, besser lernen: Wie ein Mittagsschlaf das Gehirn neu startet

Neue Studie zeigt: Schon ein kurzer Mittagsschlaf versetzt das Gehirn wieder in einen lernbereiten Zustand

Ein kurzer Mittagsschlaf ist weit mehr als eine angenehme Pause – er kann das Gehirn messbar leistungsfähiger machen. Eine Studie von Forschenden des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Genf zeigt: Bereits ein Nickerchen von rund 45 Minuten reicht aus, um das Gehirn in einen Zustand zu versetzen, in dem neue Informationen wieder deutlich besser aufgenommen und gespeichert werden können. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Erkenntnisse und erinnert an eine frühere Studie mit ähnlichen Ergebnissen.

Bislang galt erholsamer Nachtschlaf als entscheidende Voraussetzung dafür, dass das Gehirn seine Lernfähigkeit „zurücksetzt“. Die neue Studie belegt, dass dieser Effekt auch nach einem kurzen Schlaf am Tag eintritt. Das Gehirn wird entlastet, neuronale Überlastungen werden abgebaut – und die Lernfähigkeit steigt wieder an. Gerade in Phasen hoher geistiger Beanspruchung könnte ein Mittagsschlaf damit ein wirkungsvolles Mittel sein, um konzentriert und leistungsfähig zu bleiben.

Warum das Gehirn eine Pause braucht

Im Laufe des Tages verarbeitet das Gehirn ununterbrochen neue Eindrücke. Dabei verstärken sich die Verbindungen zwischen Nervenzellen – eine zentrale Voraussetzung für Lernen und Gedächtnis. Doch diese dauerhafte Aktivierung hat ihren Preis: Die Synapsen geraten in eine Art Sättigungszustand, und die Fähigkeit, Neues zu speichern, nimmt ab. Schlaf hilft, dieses Ungleichgewicht auszugleichen.

Die Studie zeigt nun, dass dieser sogenannte „synaptische Reset“ bereits während eines Mittagsschlafs einsetzt. Übermäßige Aktivität wird herunterreguliert, ohne dass wichtige Informationen verloren gehen. Danach ist das Gehirn wieder aufnahmefähig – wie frisch gestartet.

So wurde geforscht

An der Studie nahmen 20 gesunde junge Erwachsene teil. An zwei Nachmittagen machten sie entweder einen Mittagsschlaf oder blieben wach. Da direkte Messungen an Synapsen beim Menschen nicht möglich sind, nutzte das Forschungsteam nicht-invasive Methoden wie transkranielle Magnetstimulation (TMS) und EEG, um Veränderungen in der synaptischen Aktivität sichtbar zu machen.

Das Ergebnis war eindeutig: Nach dem Mittagsschlaf war die durchschnittliche synaptische Aktivität reduziert – ein Zeichen für Erholung. Gleichzeitig war das Gehirn deutlich besser in der Lage, neue neuronale Verbindungen zu bilden als nach einer gleich langen Wachphase.
(Mittagsschlaf räumt im Gehirn auf und verbessert so die Lernfähigkeit, Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

In einer früheren Studie kam die Universität des Saarlandes, Fachbereich Neuropsychologie, zu ähnlichen Erkenntnissen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die damalige Studie und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf, in diesem Beitrag: Verbesserung der Gedächtnisleistung mit Bioresonanz?

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