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Kaffee-Mythen im Faktencheck

Wie der Wachmacher im Körper wirkt – Verbraucherinformation der DKV

Egal ob morgens zum Wachwerden oder als Genussmittel für zwischendurch: Kaffee ist aus dem Alltag vieler Deutscher nicht wegzudenken. Doch das Getränk muss mit einigen Vorurteilen kämpfen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, macht einen Faktencheck.

Kaffee: Mehr als nur Koffein

Kaffeebohnen, die zu Kaffeepulver gemahlen werden, enthalten verschiedene Stoffe, die sich auf den Körper auswirken können. Der bekannteste Inhaltsstoff ist Koffein, der zu den sogenannten Alkaloiden gehört, das sind stickstoffhaltige Verbindungen. Darüber hinaus beinhaltet Kaffee aber beispielsweise auch Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, Säuren, Eiweißstoffe und Wasser. Beim Rösten der Bohnen entstehen zudem Aromastoffe. “Koffein in Maßen regt das Herz und das zentrale Nervensystem an und kann schmerzlindernd wirken”, erläutert Dr. Wolfgang Reuter. “Daher ist es auch Bestandteil einiger Medikamente, insbesondere gegen Migräne und Kopfschmerzen.” Übrigens: Espresso und Filterkaffee unterscheiden sich in erster Linie durch die Röstung. Diese hat unter anderem Auswirkungen auf den Geschmack, aber auch auf die Menge an enthaltener Säure. Espresso wird länger geröstet – dadurch reduziert sich der Säuregehalt.

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Faktencheck 1: Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Kaffee steigert die Aktivität der Nieren, über einen kurzen Zeitraum kommt es so zu einer vermehrten Urinproduktion. Insgesamt ist der Flüssigkeitsverlust nach dem Genuss von Kaffee aber nicht höher als nach anderen Getränken. “Wer über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, zum Beispiel über Wasser, Schorlen oder Kräutertees, verliert durch Kaffee keine Flüssigkeit”, ergänzt der DKV Experte. “Es ist also nicht nötig, nach einer Tasse Kaffee direkt ein Glas Wasser zu trinken.”

Faktencheck 2: Macht Kaffee den Körper sauer?

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist wichtig für einen reibungslosen Stoffwechsel und somit für die Gesundheit. Zu viel Säure kann zu Müdigkeit sowie Infektanfälligkeit führen und sogar schwere Krankheiten mitverursachen. Aber wirkt sich Kaffee wirklich auf den Säure-Basen-Haushalt aus? “Auf den Gesamtorganismus wirkt Kaffee sogar eher basisch und nicht säurebildend”, informiert Dr. Reuter. Aber: Kaffee regt die Produktion von Salzsäure im Magen an. “Das kann, abhängig von der Menge des Kaffees, zu einer Reizung der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts führen”, ergänzt der Gesundheitsexperte. Alkohol und Nikotin können die Reizung zudem verstärken.

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Faktencheck 3: Macht Kaffee süchtig?

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, dessen Körper gewöhnt sich an die Koffeinzufuhr. “Muss oder will der Kaffeetrinker dann auf Koffein verzichten, kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit kommen”, so der DKV Experte. “Dennoch ist Kaffee keine süchtig machende Droge.” Allerdings gilt wie bei vielen Genussmitteln: in Maßen konsumieren. Wer auf das Kaffeetrinken mit Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüchen reagiert, sollte seinen Konsum reduzieren oder sogar beenden. Empfehlenswert sind nicht mehr als zwei bis vier Tassen am Tag – das kann aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

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Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Kann der Körper übersäuern?

Alternativ- und Schulmedizin sind oft “sauer” aufeinander – und gerade bei der Frage, ob der Körper “übersäuern” könne, entzündet sich ein Streit.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDenn was die Alternativmedizin für offensichtlich hält, ist für die evidenzbasierte Medizin nicht existent. Um für einen kühlen Kopf in dieser oft sehr hitzig geführten Debatte zu sorgen, hat PhytoDoc den Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Remer interviewt. Er forscht an der Universität Bonn über den Säure-Basen-Stoffwechsel und gewährt uns auch Einblicke in seine neuesten Forschungsergebnisse.

Unser Körper ist leicht basisch

Einen “übersäuerten” Körper gibt es nicht – wir würden sofort sterben, wenn das so wäre. Der pH-Wert unseres Blutes liegt ziemlich genau bei 7,4 mit nur winzigen Schwankungen – also ganz leicht im basischen Bereich. Grund ist seine chemische Zusammensetzung: Säuren und Basen bleiben im Gleichgewicht, die Chemie nennt das “Puffer”. Würde sich der pH-Wert nur leicht in Richtung “sauer” ändern, würden wir das sofort sehr drastisch merken – und zwar nicht durch ein leichtes Unwohlsein, sondern durch sehr starke Beeinträchtigungen bis hin zu komatösen Zuständen. Eine solche Azidose ist dann eine schwere Erkrankung, die ärztlich – oft sogar intensivmedizinisch – behandelt werden muss.

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Stimmt es, dass es basische und saure Lebensmittel gibt?

Unsere Nahrung wird im Körper in der Tat in sauer oder basisch wirkende Bestandteile zerlegt. Und dabei ist es völlig unerheblich, ob ein Lebensmittel beispielsweise sauer schmeckt oder nicht. So gehören Zitronen daher zu den basenbildenden Lebensmitteln (wie fast alle Obst- und Gemüsesorten). Zur Säurebildung führen sehr protein- oder phosphorreiche Lebensmittel, wozu Fleisch, Fisch, Eier und Käse zählen.
Doch können wir davon krank werden?

Übersäuerung ist ein Mythos, wirkt aber indirekt negativ

Gesunde Menschen können den Säure-Basen-Haushalt ihres Körpers sehr genau regeln – dafür sorgen ausgeklügelte Mechanismen. Unser Hauptakteur ist dabei die Niere. “Gesunde, nicht übergewichtige Personen mit genetisch guter Nierenfunktion und guter Knochenmineralisation vertragen sicherlich auch eine jahrelang säurelastige Ernährung ohne deutliche Gesundheitseinbußen”, so Professor Dr. Thomas Remer von der Universität Bonn.

Für andere, vordergründig gesunde Menschen, gelte dieser Grundsatz aber nicht unbedingt, schränkt der Ernährungswissenschaftler ein. “Wenn diese nämlich genetisch vorbelastet sind und zunächst nur sehr leichte metabolische Störungen, eine ungünstige Knochenmineralisierung oder eine “nicht-optimale” Nierenfunktion aufweisen. Hier reichen vermutlich wenige Jahre, bis erste Funktionseinbußen auftreten können.”
Worin liegt die Gefahr, wenn der Körper über Jahre eine hohe Säurelast ausscheiden muss?

“Bei entsprechend empfindlichen Menschen können sich die Mineralisation der Knochen und die Funktion der Nieren weiter verschlechtern, Harn- und Nierensteine können entstehen, der Körper kann Magnesium verlieren. Auch Blutdruck und Harnsäure-Serumspiegel können ansteigen”, erläutert Remer.

Knochenbrüche können also eine Folge von säurelastiger Ernährung sein

“Die Knochenstabilität kann sich verschlechtern, weil sich die hormonelle Situation ungünstig verändert. Die Produktion und Wirkung des Stresshormons Cortisol nimmt zu”. Das lebenswichtige Hormon Cortisol wirkt sowohl auf die aufbauenden wie auch auf die abbauenden Knochenzellen. Remer ergänzt: “Im ausbalancierten Stoffwechsel fördert Cortisol den Knochenerhalt. Bei über diesen Zustand hinausgehenden Cortisol-Anstiegen überwiegt der stimulierende Einfluss auf die knochenabbauenden Zellen, also auf die sogenannten Osteoklasten und es kommt zu Knochenmineralverlusten.

Aktuelle Forschungsergebnisse: Übergewichtige scheiden Säuren schlechter aus

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder und Jugendliche mit mehr Körperfett – also Übergewichtige – Säuren schlechter ausscheiden als normalgewichtige oder schlanke Kinder, so Prof. Remer [ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30997510]. Wie die Nierenfunktion durch ein “Mehr” an Körperfett beeinflusst wird, möchte der Forscher in der DONALD Studie nun genauer wissenschaftlich überprüfen – an Untersuchungsdaten von mittlerweile erwachsenen Teilnehmern der Studie.
Abschließender Tipp: Wie sollen wir uns ernähren?
Sich ausgewogen zu ernähren, ist keine allzu komplexe Wissenschaft. Fleisch, Käse und Eier gelten zwar als “Säurebildner”; sie enthalten aber sehr viele wichtige Nährstoffe, man sollte den Verzehr daher nicht zu stark einschränken. Es kommt, wie so oft im Leben, auf die Balance und auf den Ausgleich mit basenreichen Lebensmitteln an.

Prof. Remers Credo lautet daher: “Kein Tag vollkommen ohne Obst und Gemüse. Meistens jedoch hiervon reichlich, und dazu passt immer mal wieder ein gutes Stück Fleisch, gerne mit Kartoffeln.” Sein Lieblingsgericht ist frisch zubereitetes Kartoffelpüree mit reichlich Karotten in Butter und Olivenöl “geschmort” und mit Thymian oder Knoblauch gewürzt.

Das ganze Interview finden Sie hier.
Tabelle von sauren und basischen Lebensmitteln.

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Kalorienreduzierte Diäten bei Mann und Frau

Stoffwechsel reagiert unterschiedlich auf kalorienarme Kost

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMänner und Frauen ticken in vielen Dingen anders. Offenbar reagieren sie auch unterschiedlich auf Diäten. Eine energiereduzierte Kost hatte in einer dänischen Studie unterschiedliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Mann und Frau. Männer verloren durch eine geringe Kalorienzufuhr täglich mehr Gewicht und bauten an anderen Stellen Fett ab als Frauen.

An der Untersuchung waren über 2.000 übergewichtige und adipöse Menschen aus acht Ländern in Europa, Australien und Neuseeland beteiligt. Bei allen Probanden lagen erste Anzeichen eines Diabetes mellitus vor. Bei dieser Stoffwechselstörung ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht. Beim Diabetes mellitus Typ 2 spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an. Die Reduktionsdiät sollte durch den Gewichtsverlust den Stoffwechsel mobilisieren, um die ersten Anzeichen der Erkrankung zu bekämpfen.

Die Teilnehmer nahmen für acht Wochen nur 810 Kalorien pro Tag zu sich. Mehr als 80 Prozent erreichten das Ziel, in diesem Zeitraum mindestens acht Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. Allerdings schienen Männer mehr von der Intervention zu profitieren als Frauen. Sie nahmen durch die Reduktionsdiät 16 Prozent mehr Gewicht ab (durchschnittlich 11,8 kg zu 10,2 kg). Männliche Versuchspersonen verloren zudem mehr Fett (9,3 kg zu 7,1 kg) und weniger fettfreie Masse (1,9 kg zu 3,2 kg) als weibliche. Sie konnten durch die Diät ihre Insulinproduktion und die Herzfrequenz stärker drosseln, erklären die Wissenschaftler der Universität Kopenhagen im Fachblatt „Diabetes, Obesity and Metabolism“. Auch bestimmte Parameter des Metabolischen Syndroms zeigten eine deutlichere Besserung.

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Bei den Frauen gingen Hüftumfang und Puls zurück, was positiv zu beurteilen ist. Allerdings kam es zu einem starken Abfall des „guten“ HDL-Cholesterins und der Knochenmasse, was gemeinsam mit der Abnahme der fettfreien Masse ein ungünstiges Zeichen ist. Die Gründe für die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind bislang nicht abschließend geklärt. Vermutlich mobilisieren Männer bei der Gewichtsabnahme mehr Bauchfett, was sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Frauen verlieren dagegen vor allem Unterhautfettgewebe.

Die Blutzuckerwerte hatten sich allerdings bei beiden Geschlechtern deutlich gebessert, sodass jeder dritte Teilnehmer nach acht Wochen keine Anzeichen mehr von Diabetes hatte. Die Frage ist, ob sich die Entwicklung der Zuckerkrankheit durch diese kurzzeitige Diät auch langfristig verhindern lässt. Weitere Studien sollen klären, ob bei einer Ernährungsumstellung geschlechtsspezifische Programme notwendig sind.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1111/dom.13466

https://www.bzfe.de/wohlfuehlgewicht.html

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?
https://www.bzfe.de/bmi-rechner.php

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“
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Schlafmangel bei Kindern begünstigt Übergewicht

Wer sich nicht bewegt, hat abends Einschlafprobleme

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen“Zeit zum Schlafen! Zähne putzen und ab ins Bett, morgen geht”s wieder früh raus!” Die abendliche Verkündung der Nachtruhe in Familien mit Schulkindern bedeutete früher für den Nachwuchs auch das Ende der Bildschirmzeiten. Der tägliche Fernsehkonsum der Kinder konnte so zumindest zu nächtlicher Stunde begrenzt werden.

Das ist heute anders: Auch wenn viele Grundschüler noch kein TV-Gerät in ihrem Zimmer haben, verfügen sie doch häufig bereits über ein Smartphone oder ein Tablet, einen eigenen PC oder über eine Spielkonsole mit Internetzugang. Und so manche Eltern haben keine Ahnung, wie lange diese Bildschirmmedien dann nachts noch im Einsatz sind. Kein Wunder, dass immer mehr Lehrer über unausgeschlafene und unkonzentrierte Schüler klagen, die dem Unterricht vor Müdigkeit kaum folgen können.

Defizite bei den schulischen Leistungen sind aber nicht das einzige Problem, das durch die unzureichende Nachtruhe ausgelöst wird. Eine britische Metaanalyse der University of Warwick, für die 42 Einzelstudien mit Kindern und Jugendlichen ausgewertet wurden, bestätigt den Zusammenhang von Schlafmangel und Übergewicht. Die Schlafdauer hat einen enormen Einfluss auf den Stoffwechsel des Körpers, erläutern die britischen Mediziner ihre Studienergebnisse. Außerdem neigen übermüdete Kinder dazu, sich tagsüber viel zu wenig zu bewegen. Und hier beginnt der Teufelskreis: Denn Bewegungsmuffel, die sich während des ganzen Tages nie richtig austoben, haben abends wiederum Schwierigkeiten mit dem Einschlafen.

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Eltern sollten deshalb nicht nur einen wachsamen Blick auf den Medienkonsum ihrer Kinder werfen, sondern vor allem auf einen bewegungsfreudigen Lebensstil und gleichzeitig auf eine altersgerechte Schlafdauer achten. Das Schlafbedürfnis ist zwar individuell unterschiedlich, aber als allgemeine Orientierungswerte nennt das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) eine Dauer von 11,5 Stunden bei Fünf- und Sechsjährigen, elf Stunden gelten für Sieben- bis Neunjährige sowie 10,5 Stunden für die Zehn- und Elfjährigen. Danach reduziert sich der durchschnittliche Schlafbedarf auf zehn Stunden bei den Zwölf- und 13-Jährigen, während die 14- bis 16-Jährigen mit neun Stunden auskommen. Wie sich bewegungsfreudige Unternehmungen und sportliche Aktivitäten so in den Familienalltag integrieren lassen, dass die Kids abends möglichst ausgepowert sind und ein natürliches Ruhebedürfnis haben, dazu gibt es praktische Tipps auf Ratgeberportalen wie www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Immunschwäche: Stoffwechsel und seine heimtückischen Gefahren

Bioresonanz-Redaktion erläutert, warum es bei Störungen des Stoffwechsels zu Immunschwäche kommen kann.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDer Stoffwechsel ist für uns lebenswichtig. Störungen können fatale Folgen haben, wie beispielsweise eine Immunschwäche. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert ein Beispiel und zeigt Lösungswege auf.

Die Bedeutung des Stoffwechsels

Um zu leben, genügt es nicht, zu essen und zu trinken. Die aufgenommene Nahrung muss zu körperverwertbaren Stoffen umgebaut werden. Schließlich wird daraus in den Zellen die lebensnotwendige Energie produziert. Diesen komplexen Vorgang nennt man Stoffwechsel. Damit wird deutlich, dass ihm eine zentrale Bedeutung zukommt.

Wehe, wenn der Stoffwechsel gestört ist

Problematisch wird die Sache, wenn Störungen im Stoffwechsel gegeben sind. Das kommt häufiger vor, wie wir anhand der zunehmenden stoffwechselbedingten Krankheiten, wie Diabetes mellitus, Rheuma, Gicht und Arteriosklerose, erkennen. Doch der Einflussbereich geht noch viel weiter. So haben Wissenschaftler herausgefunden, dass ein veränderter Zuckerstoffwechsel eine Immunschwäche unterhalten kann, wie die Bioresonanz-Redaktion berichtete (Beitrag: Immunschwäche durch veränderten Zuckerstoffwechsel). Das erklärt, weshalb ganzheitlich orientierte Mediziner, wie die Bioresonanz-Therapeuten, bei erhöhter Infektanfälligkeit, Allergien und schweren Erkrankungen den Stoffwechsel im Zusammenhang mit dem Immunsystem beachten. Im Grunde genommen sind sämtliche Vorgänge in unserem Körper davon betroffen, wenn man bedenkt, dass ohne Energie nichts geht, ergänzt der Bioresonanz-Experte Michael Petersen.

Lesetipp zum Thema: Der Trick mit dem Immunsystem…>>>hier klicken.    Anzeige

Lösungswege für den Stoffwechsel

Deshalb empfiehlt er, den Stoffwechsel grundsätzlich zu berücksichtigen, sei es in der Vorsorge oder um Krankheiten zu bewältigen. Bioresonanz-Therapeuten raten darüber hinaus, sich nicht nur auf die üblichen Laborwerte zu verlassen. Diese sind zwar wichtig im Sinne einer ganzheitlichen Diagnostik. Sehr oft laufen die Störungen über lange Zeit nur auf energetischer Ebene ab und die Laborwerte bleiben unauffällig. Das ist das Heimtückische daran, so die Erfahrungen aus der täglichen Bioresonanz-Praxis.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Diabetes auf dem Vormarsch

Ursachen der Stoffwechselkrankheit und Therapien – Expertengespräch der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenÜber sechs Millionen Menschen sind betroffen, so der “Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2017”. Die meisten davon haben Diabetes Typ 2. Was genau hinter der Stoffwechselkrankheit steckt, welche verschiedenen Ausprägungen es gibt und welche Therapien helfen, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was ist Diabetes und wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Typen?

Diabetes mellitus” ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Die wichtigsten Unterformen der Krankheit sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Über 90 Prozent der Erkrankten sind Typ-2-Diabetiker. Früher trat diese Diabetes-Form verstärkt im höheren Lebensalter auf. Daher wurde sie auch als “Altersdiabetes” bezeichnet. Doch inzwischen erkranken immer mehr junge Menschen daran. Typ-1-Diabetes betrifft nur etwa fünf Prozent aller Diabetes-Patienten und entwickelt sich in der Regel schon im Kindes- oder Jugendalter: Den Betroffenen mangelt es am körpereigenen Hormon Insulin. Darüber hinaus gibt es noch die seltene Sonderform LADA-Diabetes (“Latent Autoimmune Diabetes of Adults”) sowie den Schwangerschaftsdiabetes, den etwa vier von 100 werdenden Müttern entwickeln. Er verschwindet meist nach der Geburt wieder.

Was sind die Ursachen für Diabetes?

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Insulin ist ein für den Stoffwechsel des Körpers wichtiges Hormon. Seine Aufgabe ist es, Glukose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Bei der Stoffwechselkrankheit Diabetes ist die Insulinproduktion gestört. Wenn der Körper den Botenstoff zu wenig oder gar nicht mehr produziert, handelt es sich um einen Typ-1-Diabetes. Bisher ist unklar, wie es zu dieser Fehlfunktion kommt. Neben genetischen Faktoren können auch Viren oder Bakterien sowie Ernährungsgewohnheiten eine Rolle spielen. Bei der Form Typ-2 stellt die Bauchspeicheldrüse Insulin zwar her, die Körperzellen erkennen das Hormon aber nicht mehr – Mediziner sprechen von einer Insulinresistenz. In der Folge nehmen die Zellen keine oder wenig Glukose auf, der Zucker staut sich stattdessen im Blut. Mögliche Ursachen sind genetische Veranlagung, aber auch ungesunde, zu reichhaltige Ernährung, mangelnde Bewegung und daraus resultierendes Übergewicht. Da die Zahl der übergewichtigen Menschen zunimmt, schätzen Experten, dass auch die Zahl der Diabetiker in den nächsten Jahren weiter deutlich ansteigen wird.

Was sind Symptome von Diabetes und welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Dauerhaft hohe Blutzuckerwerte können zu Schäden an Herz, Augen und Nieren führen. Je früher Diabetes diagnostiziert wird, desto besser lassen sich solche möglichen Folgen vermeiden. Daher ist es wichtig, bei Symptomen wie beispielsweise großem Durstgefühl, starkem Harndrang, Appetitmangel, häufigen Infekten oder Sehstörungen den Hausarzt aufzusuchen. Abhängig von der Diagnose empfiehlt er dann, oft gemeinsam mit weiteren Spezialisten, geeignete Therapien. Neben Tabletten oder Insulininjektionen spielt hier auch die Umstellung der Ernährung eine wichtige Rolle. Da gerade bei der Typ-2-Variante Übergewicht ein Auslöser oder Verstärker der Krankheit sein kann, ist es wichtig, sowohl auf einen gesunden, ausgewogenen Speiseplan als auch auf regelmäßige körperliche Aktivität zu achten. Unter Umständen sind dann weniger Medikamente nötig. Es ist sogar möglich, den Diabetes ganz zurück zu drängen. Wie oft und wie viel Sport hilfreich ist, sollten Erkrankte mit dem Hausarzt absprechen. Auch zur Vorbeugung ist regelmäßige Bewegung wichtig: Sind die Muskeln aktiv, verbrauchen sie Energie, also Glukose. Deshalb sinkt der Blutzuckerspiegel und damit das Risiko, wegen eines dauerhaften Überangebots an Glukose eine Insulinresistenz zu entwickeln. In Kombination mit einem ausgewogenen Speiseplan sind bereits 30 Minuten Bewegung täglich ausreichend. Und es muss auch nicht gleich Kraftsport sein. Wer darauf achtet, sich im Alltag möglichst viel zu bewegen, hat schon viel gewonnen. Das fängt damit an, Treppen zu steigen statt den Aufzug zu nehmen oder mit dem Rad statt mit dem Bus zur Arbeit zu fahren.

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Gewichtszunahme beeinflusst Darmkeime und Stoffwechselleistung

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Bei einer Zunahme des Körpergewichts verändern sich sowohl die Zusammensetzung der Darmkeime, als auch die Muster tausender Stoffwechselprodukte. Darüber hinaus scheint eine Diabeteserkrankung bestimmte Stoffwechselwege – wie den Schwefelmetabolismus – zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mittels metabolomischer Analysen untersucht und damit erneut auf die Komplexität des Darmstoffwechsels hingewiesen. Die Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften ‚The ISME Journal‘ und ‚The Journal of Proteome Research‘ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news596212

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Am Gaspedal des Stoffwechsels

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Gesundheit und Wohlbefinden hängen entscheidend davon ab, dass der Haushalt der Schilddrüsenhormone nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Forschungsgruppen an den Universitäten Bayreuth und Bonn haben nun in Kooperation mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin die Struktur und den Mechanismus eines wichtigen Enzyms entschlüsselt, mit dem die Körperzellen ihren Schilddrüsenhormonspiegel steuern. Die Ergebnisse werden online in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) vorgestellt.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news595284

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Blutdruck- und Fettsenker haben komplexe Wirkungen auf den Stoffwechsel

 

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Medikamente, die den Blutdruck und die Blutfette senken, wirken nicht nur an ihrer Zielstruktur, sondern beeinflussen darüber hinaus vielfältige Stoffwechselwege.

Hinweise darauf konnte ein Forscherteam des Helmholtz Zentrums München anhand von veränderten Stoffwechselprodukten bei Einnahme dieser Medikamente finden. Die Daten tragen zu einem umfassenderen Verständnis der Wirkweise dieser häufig verschriebenen Medikamentengruppen bei, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift ‚European Journal of Epidemiology‘.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news586991

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Nikotinverzicht reduziert schädliche Stoffwechselprodukte

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Wer das Rauchen einstellt, kann die durch Nikotin schädlich veränderten Stoffwechselprodukte deutlich reduzieren. Dadurch verringert sich auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und andere gesundheitliche Folgen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München nach der Auswertung einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie. Ihre Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift ‚BMC Medicine‘ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news522002

Quellen: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)