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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mehr Gemüse und Obst für mehr Genuss und Vitalität

Neuer Beitrag auf www.bzfe.de

Wer oft Gemüse und Obst isst und die bunte Vielfalt nutzt, tut sich selbst und der Umwelt Gutes. Karotten, Brokkoli, Tomaten, Äpfel und Co. sind gesund – das weiß eigentlich jeder. Doch was genau macht diese Lebensmittel so wertvoll?

Frisches Gemüse und Obst liefern ein wahres Potpourri an wichtigen Inhaltsstoffen und stehen außerdem für Genuss, Vielfalt und Abwechslung. Wer saisonales und regional erzeugtes Gemüse und Obst isst, tut auch der Umwelt Gutes, denn lange Transportwege entfallen dann und die Lebensmittel kommen frisch auf den Tisch.

Gemüse und Obst versorgen den Körper mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, die zum Teil lebensnotwendig sind (einschließlich Spurenelemente) und helfen, uns vor verschiedenen Erkrankungen zu bewahren. Diese Nährstoffe erfüllen im Körper wichtige Aufgaben und sind unter anderem bedeutend für Zellen, Knochen und Blut sowie die Funktion von Nerven und Muskeln. Vitamin D und Kalzium beispielsweise unterstützen die Knochen, Vitamin K fördert die Blutgerinnung und Vitamin A ist erforderlich für das Wachstum und Sehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass Gemüse und Obst das Risiko für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall und bestimmte Krebskrankheiten verringern kann. Darüber hinaus schützen die beiden Lebensmittelgruppen möglicherweise vor Demenz, Osteoporose, rheumatoider Arthritis sowie bestimmten Augenkrankheiten, Asthma und einer Gewichtszunahme – und dadurch auch vor Typ-2-Diabetes.

Ein neuer Beitrag „Mehr Gemüse und Obst – mehr Genuss und Vitalität: Warum sie so wichtig sind“ auf www.bzfe.de erläutert, welche Inhaltsstoffe in Gemüse und Obst enthalten sind und wie wir mit Genuss unsere Vitalität steigern können – ganz im Sinne der Vereinten Nationen, die 2021 zum „Internationalen Jahr für Obst und Gemüse“ erklärt haben.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/internationales-jahr-obst-und-gemuese-2021/
www.in-form.de/rezepte/
www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/reste-rezepte/restereloaded-tutorials

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Mehr Gemüse für Vorschulkinder

Erhöhen größere Portionen den Verzehr?

Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihre Kinder kaum Gemüse essen. Nach einer Studie der Penn State University, USA lässt sich der Verzehr erhöhen, wenn man einfach mehr Gemüse auf den Teller packt.

An der Untersuchung nahmen 67 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren teil. Für vier Wochen erhielten die jungen Probanden in Kindertagesstätten einmal pro Woche ein Mittagessen mit einer von vier verschiedenen Gemüsezubereitungen: eine normale Portion Mais und Brokkoli (60 g) sowie eine doppelte Portion Mais und Brokkoli (120 g) – jeweils pur oder mit etwas Butter und Salz abgeschmeckt. Bei jeder Mahlzeit wurde das Gemüse mit der gleichen Menge an Fischstäbchen, Reis, Ketchup, Apfelmus und Milch serviert. Die Wissenschaftler wogen die Lebensmittel vor und nach dem Essen, um die Verzehrmenge zu bestimmen. Außerdem wurden die Kinder und deren Eltern zu ihrem Essverhalten und ihren Vorlieben beim Gemüseverzehr befragt.

Wenn die Wissenschaftler die Menge an Mais und Brokkoli von 60 auf 120 Gramm pro Mahlzeit erhöhten, aßen die Kinder 21 Gramm mehr Gemüse. Das entspricht einer Steigerung um 68 Prozent. Die Energieaufnahme erhöhte sich um fünf Prozent (13 kcal). Es hatte keinen Einfluss, ob das Gemüse gewürzt war oder nicht. Das kann daran liegen, dass Mais und Brokkoli den meisten Kindern vertraut sind. Bei unbekanntem Gemüse können nach Ansicht der Wissenschaftler zusätzliche Aromen zu einem höheren Verzehr beitragen. Wenn Kinder wählerisch waren und Essen zu Hause häufig thematisiert wurde, erhöhte sich die Gemüseaufnahme weniger stark.

Ernährungswissenschaftler empfehlen, dass Vorschulkinder täglich je etwa 150 bis 200 Gramm Obst und Gemüse essen. Es ist wichtig, viele Gemüsearten anzubieten. „Die Kinder sollten das Gemüse aber auch mögen, damit es mit den anderen Lebensmitteln auf dem Teller konkurrieren kann“, erklärt Barbara Rolls von der Penn State University. Die Wissenschaftler empfehlen Eltern, ihre Kinder schrittweise an neue Gemüsearten zu gewöhnen und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen zu experimentieren. Manchmal hilft es auch, das Gemüse anders zuzubereiten – etwa püriert als Soße oder als Gemüsesticks mit Dipp.

Größere Portionen können aber zu mehr Lebensmittelverschwendung führen, wenn nicht alles gegessen wird. Weitere Studien sollen klären, wieviel andere Lebensmittel auf dem Teller durch Gemüse ersetzt werden können, aber die Gesamtportion gleich bleibt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.psu.edu

doi.org/10.1016/j.appet.2021.105250

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/in-bestimmten-lebensphasen/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mehr-gemuese-und-obst/

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“, Bestell-Nr. 1566, Preis: 2,50 Euro, www.ble-medienservice.de/1566/das-beste-essen-fuer-kleinkinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-1-bis-3-jaehrigen

Unterrichtsmaterial „Schmecken mit allen Sinnen – Der Feinschmeckerkurs für 4- bis 7-Jährige“, Bestell-Nr. 3613, Preis: 6,50 Euro, www.ble-medienservice.de/3613/schmecken-mit-allen-sinnen-der-feinschmeckerkurs-fuer-4-bis-7-jaehrige

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So bekommen Kinder Appetit auf Gemüse

Gesundes kreativ anrichten

Wenn Gemüse auf den Tisch kommt, machen viele Kinder lange Gesichter. Da werden die Nudeln fein säuberlich aus der Soße gefischt, während die Gemüsestückchen auf dem Teller liegen bleiben. Wählerische Esser können für Eltern eine (große) Herausforderung sein. Dabei lassen sich viele Gemüsemuffel spielerisch für Gesundes begeistern.

Häufig hilft es schon, Obst und Gemüse für Frühstück und Pausenbrot fantasievoll anzurichten. Die wichtigsten Helfer sind dabei ein scharfes Küchenmesser zum Schnitzen oder verschiedene Ausstechformen. Zum Beispiel orange, violett und gelb gefärbte Möhren zu bunten Blättern und Rettiche zu Pilzen werden. Das geht nicht nur mit Gemüse und Obst, sondern auch mit Käse, Wurst und Pumpernickel. Mit einem Glas lässt sich eine Brotscheibe kreisförmig ausstanzen und auf dem Teller originell gestalten. Mit Augen aus Radieschenscheiben, einer Datteltomaten-Nase und einem Mund aus Paprikastreifen entsteht ein lustiges Gesicht. Für eine Eule braucht man Rosinen-Augen, einen dreieckigen Möhren-Schnabel und Flügel aus Gurkenscheiben. Wenn die Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen, macht es noch mehr Spaß. Je nach Alter können sie Gemüse und Obst zurechtschneiden oder die einzelnen Elemente zusammenlegen.

Auch beim Mittagessen wird Gemüse häufig besser angenommen, wenn es mit Lieblingsspeisen kombiniert wird. So können sich in der Spaghettisoße fein gehobelte Zucchini und in Frikadellen geraspelte Möhren „verstecken“. Wer den Kartoffelbrei mit pürierten Erbsen oder Roter Bete mischt, sorgt für bunte Farbtupfer auf dem Teller. Dann probieren Kinder gerne etwas Neues aus.

„Auch beim Essen sind Eltern die wichtigsten Vorbilder“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Wenn Sie selbst mit Genuss und abwechslungsreich essen, lernt Ihr Kind mit der Zeit alles, was es für ein gutes Essverhalten braucht“. Bleiben Sie geduldig, denn ein gewisses Maß an Ablehnung im Kleinkindalter ist normal. Bieten Sie wählerischen Essern immer wieder neue Speisen an. „Studien haben ergeben, dass Kinder bis zu sieben Kontakte brauchen, um sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen“, so Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/essen-lernen-29441.html

www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“
www.ble-medienservice.de/1566/das-beste-essen-fuer-kleinkinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-1-bis-3-jaehrigen

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
www.ble-medienservice.de/1447/das-beste-essen-fuer-kinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-kindern

Unterrichtsmaterial „So macht Essen Spaß – Entdeckerheft für Grundschulkinder“
www.ble-medienservice.de/1318/so-macht-essen-spass-entdeckerheft-fuer-grundschulkinder

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Obst und Gemüse gegen Altersgebrechlichkeit?

Potenzielle Biomarker geben Aufschluss

Hat Vitaminmangel etwas mit Altersgebrechlichkeit zu tun? Es scheint so: „Vitamin D, Vitamin E und Carotinoide könnten bei der Entstehung der Altersgebrechlichkeit (der englische Fachbegriff: Frailty) von Bedeutung sein“, meldet das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE). Denn Menschen mit Frailty-Syndrom hätten zu wenig dieser Mikronährstoffe im Blut. Im Rahmen einer aktuellen Studie untersuchte ein Wissenschaftlerteam der Forschungsinitiative FRAILOMIC die Blutproben von 1450 Menschen zwischen 65 und 104 Jahren. FRAILOMIC ist ein umfangreiches, internationales Forschungsprojekt mit dem Ziel, die Vorhersagbarkeit und Therapie des Frailty-Syndroms zu verbessern.

Die Probanden aus Frankreich, Italien und Spanien wurden je nach Symptomen in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bestand aus Menschen ohne Frailty-Syndrom, die zweite Gruppe aus Menschen mit einer Vorstufe und die dritte Gruppe aus Menschen mit Frailty-Syndrom, heißt es in der Mitteilung des DIfE.

Bei Altersgebrechlichkeit sind die Betroffenen kraftlos und schwach. Als Folge drohen Stürze und eine eingeschränkte Lebenserwartung. „Das Syndrom kann unter anderem anhand von fünf Symptomen diagnostiziert werden: verlangsamte Bewegungen, niedriger Energieumsatz, ungewollter Gewichtsverlust, Schwäche und Erschöpfung“, so das DIfE.

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„Wir konnten zeigen, dass die Gruppe mit Frailty-Syndrom im Vergleich zu der Gruppe ohne Frailty-Syndrom eindeutig weniger Vitamin D, Vitamin E und weniger Carotinoide, dafür aber erhöhte Werte von oxidierten Proteinen aufwiesen“, berichtet Bastian Kochlik, Erstautor der Studie und Doktorand am DIfE. Proteinoxidationen können die Funktion von Proteinen, etwa als Enzym oder Botenstoff, enorm beeinträchtigen. In einer funktionierenden Zelle würden oxidativ veränderte Proteine repariert oder abgebaut. Diese Schutzfunktion lasse jedoch im fortgeschrittenen Alter nach.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse. Der Status ernährungsrelevanter Mikronährstoffe und oxidativ veränderter Proteine sind potenzielle Biomarker für die Entstehung des Frailty-Syndroms. „Wir hoffen, dass unsere Biomarker irgendwann Einzug in den klinischen Alltag finden. Sie könnten dann genutzt werden, um das Risiko für das Frailty-Syndrom zu ermitteln und um vorbeugende und therapeutische Ernährungsempfehlungen zu geben“, so die Projektleiterin Dr. Daniela Weber vom DIfE.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.dife.de/presse/pressemitteilungen/?id=1434

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1002/jcsm.12479

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Macht Gemüse happy?

Studie versucht Zusammenhänge nachzuweisen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEin hoher Verzehr von Obst und Gemüse unterstützt die körperliche Fitness und steigert offenbar auch das seelische Wohlbefinden. Das lassen die Resultate einer britischen Langzeitstudie der University of Leeds vermuten. Die Wissenschaftler begleiteten mehr als 45.000 Probanden ab einem Alter von 15 Jahren über einen Zeitraum von sieben Jahren.

Die Teilnehmenden machten regelmäßig Angaben zu ihren Essgewohnheiten. Zur Beurteilung der psychischen Verfassung füllten sie einen Standardtest aus, in dem sie ihre Gefühle und Sorgen auf einer Skala von 0 bis 3 einschätzen sollten. Verschiedene Einflussfaktoren auf die Psyche wie Alter, Bildung, Einkommen, Familienstand, Gesundheit und körperliche Aktivität wurden ebenfalls in die Auswertung einbezogen.

Je häufiger die Probanden Obst und Gemüse aßen und je größer die verzehrten Mengen pro Tag waren, desto höher war ihr Wohlbefinden und ihre allgemeine Lebenszufriedenheit. Dabei wirkten sich bereits geringe Veränderungen positiv auf die Seele aus: Schon eine zusätzliche Portion Obst und Gemüse täglich hatte einen ähnlich positiven Effekt wie ein Spaziergang an der frischen Luft an acht Tagen im Monat, ziehen die Wissenschaftler einen Vergleich.

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Allerdings ist zu bedenken, dass reine Beobachtungsstudien keine ursächlichen Beziehungen nachweisen können. Weitere Untersuchungen sollen folgen, um die Resultate zu untermauern und auch die Hintergründe zu erforschen. Vermutlich haben bestimmte Inhaltsstoffe der pflanzlichen Lebensmittel einen positiven Effekt auf die Seele, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „Social Science and Medicine”. So könnten Antioxidantien und Abbauprodukte komplexer Kohlenhydrate auf das Gehirn einwirken und die Stimmung heben. Es wäre auch möglich, dass durch den hohen Obst- und Gemüseverzehr ungesunde Lebensmittel seltener verzehrt werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.leeds.ac.uk

https://doi.org/10.1016/j.socscimed.2018.12.017

https://www.bzfe.de/inhalt/mehr-gemuese-und-obst-6700.html

Heft „5 am Tag – Gesund mit Obst und Gemüse”,
Bestell-Nr. 1542, Preis: 1,25 Euro

Broschüre „Der Kopf isst mit – Zusammenspiel zwischen Essen und Psyche“,
Bestell-Nr. 3440, Preis: 6,00 Euro

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Portionsgröße beeinflusst Menge

Größere Portionen Gemüse und Obst anbieten?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGroße Teller und XL-Menüs verleiten zu einer höheren Nahrungsaufnahme und erhöhen auf diese Weise das Risiko für Übergewicht. Aber lässt sich dieser Effekt auch positiv nutzen? Französische und australische Wissenschaftler haben untersucht, ob größere Portionen von Obst und Gemüse zu einer gesünderen Ernährung beitragen können. Dazu führten sie zwei Experimente mit jungen Erwachsenen durch.

Im ersten Versuch wurden 153 französische Studenten nacheinander in Einzelkabinen geführt, um angeblich ein Produkt zu verkosten. Dafür hatten sie drei Minuten Zeit. Die Wissenschaftler servierten ihnen eine kleine (20 g) oder große Portion (40 g) „ungesunder“ Kartoffelchips oder „gesunder“ Apfelchips.

Diese Snacks haben eine vergleichbare Form und Textur und wurden von den Teilnehmern als ähnlich schmackhaft bewertet. Nach Ablauf der Zeit wurden die Reste gewogen und die aufgenommene Kalorienmenge bestimmt. Das Fazit: Wenn die Probanden Kartoffelchips verkosteten, war die verzehrte Menge größer als bei Apfelchips. Bei einer größeren Portion erhöhte sich die Menge der verzehrten Chips und auch die Kalorienaufnahme – egal, ob es sich um einen gesunden oder ungesunden Snack handelte.

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Das zweite Experiment fand in einem Kino statt, in dem 77 Probanden in Gruppen zwei verschiedene Filme gezeigt wurden. Als Snack für die Filmvorstellung bekamen die Studenten eine kleine (40 g) oder große (80 g) Portion Babykarotten. Nach Ende des Films wurden die Reste gewogen. Die Analyse hat gezeigt, dass die Probanden von einer doppelten Portion mehr Möhren aßen. Offenbar beeinflussen äußere Reize unsere Konsumentscheidung und Anfälligkeit gegenüber bestimmten Faktoren wie der Portionsgröße. So war der Effekt der Portionsgröße geringer, wenn ein Film mit Bezug zu Lebensmitteln, nämlich eine Komödie über ein Restaurant, gezeigt wurde. Dadurch war der Fokus der Studenten auf das Thema Lebensmittel gerichtet, vermuten die Wissenschaftler im Fachjournal „Food Quality and Preference“. Ihrer Ansicht nach kann der Effekt der Portionsgröße durchaus zur Steigerung des Verzehrs gesunder Lebensmittel genutzt werden, auch wenn weitere Studien die Ergebnisse noch untermauern müssen. Es mag daher sinnvoll sein, seinem Kind eine größere Portion Gemüse auf den Teller zu geben, damit es mehr davon isst. Das funktioniert aber nur, wenn ihm das gesunde Grün auch schmeckt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.foodqual.2018.06.014

https://www.bzfe.de/inhalt/aus-xl-portionen-werden-xl-menschen-31945.html

https://www.bzfe.de/inhalt/wie-gross-ist-eine-portion-985.html

Broschüre „Der Kopf isst mit – Zusammenspiel zwischen Essen und Psyche“
Bestell-Nr. 3440, Preis: 6,00 Euro

Heft „Die Ernährungspyramide – Richtig essen lehren und lernen“
Bestell-Nr. 3899, Preis: 1,50 Euro

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Gemüse: Auch flüssig ein Genuss

Leitsätze für Gemüsesaft und Gemüsenektar

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGemüse kann man nicht nur roh, gedünstet oder gekocht essen, man kann es auch in flüssiger Form als Saft oder Nektar trinken. Besonders beliebt ist zum Beispiel Tomatensaft, der vor allem beim Fliegen gut schmeckt. Ist es immer Saft, der ins Glas kommt oder doch Nektar? Worin unterscheiden die sich eigentlich? Wie ist Gemüsesaft beschaffen und wie Gemüsenektar? Das beschreiben die Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission.

Während Gemüsesaft unverdünnt ist, enthält Gemüsenektar zusätzlich zu einem Mindestgehalt von 40 Prozent Gemüsesaft und/oder -mark auch zugesetztes Wasser. Für den leichteren Transport kommt oft das Verfahren des Konzentrierens zum Einsatz – also das schonende physikalische Abtrennen eines Teils des natürlichen Wassergehalts. Danach wird die bei der Konzentrierung entzogene Menge an Wasser wieder hinzugefügt. Da tiefgefrorenes Gemüse mit seinen frisch geernteten Verwandten qualitativ vergleichbar ist, wird es ebenfalls zur Herstellung von Gemüsesäften und -nektaren verwendet.

Zur Haltbarmachung werden ausschließlich physikalische Verfahren eingesetzt. Stoffe wie z. B. L-Ascorbinsäure können zum Schutz vor Oxidation verwendet werden. Auch Zutaten für die geschmackliche Optimierung sind verkehrsüblich, seien es Salz, Essig, Honig, Zuckersirup oder Gewürze und Kräuter.

Bei den Beschaffenheitsmerkmalen sind die Leitsätze weniger tolerant: Gemüsesaft oder -nektar hat prinzipiell dieselbe charakteristische Farbe, das Aroma und den Geschmack der betreffenden Gemüseart, andernfalls gilt er als wertgemindert. Und: Zum ungetrübten Genuss gehört auch die Tatsache, dass Höchstwerte in den Leitsätzen beschrieben werden, z. B. für den Säuregehalt. Auch die Mischungen verschiedener Säfte werden beschrieben, wie für Gemüsesaft-Cocktails.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Die vollständigen Leitsätze und Informationen zur Arbeit der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission finden Sie unter www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de

In loser Reihenfolge stellen wir im BZfE-Newsletter einige Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission vor: „So steht’s im Deutschen Lebensmittelbuch“. Die Geschäftsstelle des Sekretariats der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) ist im Bundeszentrum für Ernährung angesiedelt.

http://www.bzfe.de/inhalt/gemuesesaefte-31667.html

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Der Saisonkalender Obst und Gemüse

Saisonal einkaufen mit dem Einkaufshelfer des BZfE

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJedes Obst und Gemüse ist nahezu das ganze Jahr über im Handel verfügbar. Wer jedoch saisonal einkauft, erhält nicht nur beste Qualität, sondern schont auch den Geldbeutel und das Klima. Ein Blick auf den Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung hilft bei der Orientierung.

Auf den ersten Spargel aus heimischem Anbau warten Verbraucher im Frühjahr mit Hochspannung. Und dass die Saison am 24. Juni – am Johannistag – endet, wird von den Liebhabern des königlichen Gemüses wohlwollend akzeptiert. Doch wie sieht es mit anderen Obst- und Gemüsearten aus? Während es früher noch mehr oder weniger klar begrenzte natürliche Saison- und Angebotszeiten für Erdbeeren, Bohnen, Rotkohl oder Apfelsinen gab, scheint heute der Blick auf den Kalender überflüssig zu sein.

Schließlich findet man beinahe jedes Obst oder Gemüse ganzjährig im Handel – Unterglasanbau, schnelle Transportmittel und eine ausgefeilte Lagertechnik machen es möglich. Doch auch Importe und aufwändige Anbautechniken ändern nichts daran, dass fast alle Obst- und Gemüsearten in bestimmten Monaten besonders reichlich verfügbar sind, sprich „Saison haben“. Diese Zeit entspricht in der Regel den klassischen Erntezeiten im heimischen Freilandanbau. Das gilt ebenso für die meisten exotischen Früchte aus dem Ausland. Denn Mandarinen, Melonen oder Feigen haben in ihren Anbauländern genauso saisonale Erntezeiten wie Rhabarber oder Grüne Bohnen bei uns.

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Trotz eines nahezu lückenlosen, ganzjährigen Angebotes lohnt es sich darauf zu achten, wann welches Gemüse und welche Frucht Saison haben. Neben dem Preis, spielen auch Faktoren wie Qualität, Energie- und CO2-Bilanzen, die Art der Transportmittel und nicht zuletzt auch ideelle Werte eine Rolle bei der Kaufentscheidung.

Der Saisonkalender Obst und Gemüse zeigt für 75 Obst- und Gemüsearten, wann diese aus heimischem Anbau Saison haben und wie sich das Marktangebot in den einzelnen Monaten aus importierter und deutscher Ware zusammensetzt. Der Saisonkalender berücksichtigt auch zahlreiche Süd- und exotische Früchte wie Orangen und Mangos. Zusätzlich gibt er Informationen zum saisonalen Einkauf und Tipps zur Lagerung.

Den Saisonkalender gibt es als Poster zum Aufhängen, im 10er-Pack im Taschenformat oder auch als App. So ist die Einkaufshilfe überall verfügbar.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/saisonzeiten-bei-obst-und-gemuese-3130.html

Der Saisonkalender Obst und Gemüse
Poster, A 2, Bestell-Nr. 3488, Preis: 2,50 €

Der Saisonkalender Obst und Gemüse – Taschenformat im 10er-Pack, Bestell-Nr. 3917, Preis 3,50 €

www.ble-medienservice.de

Die kostenlose App finden Sie im App Store von iTunes und bei Google Play.

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Das beste Essen für Kinder

Empfehlungen für die Ernährung von Kindern

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMein Sohn isst kein Gemüse. Was soll ich tun? Ist mein Kind zu dick? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund ums Essen gibt das Heft „Das beste Essen für Kinder“ vom Bundeszentrum für Ernährung. Das Heft enthält Anregungen für einen bewegten und entspannten Alltag.

Die Zauberformel lautet: Spaß und Teilhabe! Neben praktischen Tipps und verständlichen Hintergrundinformationen über Kinderernährung erfahren Eltern, wie sie ihr Kind unterstützen können, ein Profi zu werden und selbst Verantwortung zu übernehmen, auch fürs Einkaufen, Vor- und Zubereiten. Nicht nur die richtigen Nährstoffe, sondern auch Bewegung und Entspannung tragen zum Wohlfühlen bei. Praktische Anregungen zeigen, wie das im Familienalltag aussehen kann. Auch wer sich weitergehend informieren oder beraten lassen möchte, wird fündig.

Heft „Das beste Essen für Kinder“, A5, 52 Seiten, 4. Auflage 2018
Bestell-Nr. 1447, ISBN 978-3-8308-1314-9
Preis: 2,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass)
zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

E-Mail: bestellung@ble-medienservice.de
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Essen Raucher ungesünder?

Viele Kalorien, wenig Obst und Gemüse

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenViele Raucher ernähren sich offenbar ungesünder als Nichtraucher. Statt reichlich Obst und Gemüse stehen häufiger kalorienreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan, lässt eine US-amerikanische Studie vermuten.

Wissenschaftler der Universität Fairfield hatten knapp 5.300 erwachsene Probanden begleitet. In Fragebögen machten die Teilnehmer unter anderem Angaben zu ihrem Tabakkonsum und den Lebensmitteln, die sie in den vergangenen 24 Stunden verzehrt hatten. Anhand dieser Angaben wurde die mittlere Energiedichte der Nahrung von Rauchern, ehemaligen Rauchern und Nichtrauchern berechnet.

Die Energiedichte (ED) ist ein Maß für den Energiegehalt bezogen auf die Menge der Nahrung und gibt an, wie viele Kalorien ein Gramm eines Lebensmittels enthält. Bei Obst, Gemüse, Salat oder Reis ist der Wert gering, während er bei salzigen Snacks, Gebäck, Weißbrot und Pommes frites deutlich höher ist.

 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Nach Auswertung der Daten essen Raucher zwar weniger, dafür aber kalorienreichere Lebensmittel als Nichtraucher. Die tägliche Energieaufnahme war um durchschnittlich 200 Kilokalorien erhöht. Raucher mit täglichem Tabakkonsum aßen mehr Lebensmittel mit höherer Energiedichte (ED = 2,02 kcal pro g) als gelegentlichen (1,89) sowie ehemalige Raucher (1,84) und Nichtraucher (1,79). Der Zusammenhang war laut Studie unabhängig von anderen Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität. Eine reine Beobachtungsstudie kann jedoch keine ursächlichen Beziehungen nachweisen, relativieren die Autoren im Fachjournal „BMC Public Health“.

Wer mit dem Rauchen aufhört, hat häufig mit einer Gewichtszunahme zu kämpfen. Das hat unterschiedliche Gründe: So senkt die Nikotinentwöhnung den Energieverbrauch auf das ursprüngliche Level und lässt den Appetit ansteigen. Nach Ansicht der Wissenschaftler wäre es für Betroffene hilfreich, mit der Abstinenz auch auf eine leichtere Kost mit viel Obst und Gemüse umzustellen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1186/s12889-018-5248-5

Heft „5 am Tag – Gesund mit Obst und Gemüse“
Bestell-Nr. 1542, Preis: 2,50 Euro
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