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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Gluten – Freispruch für modernen Weizen

Alte und neue Sorten im Vergleich

Weizenkörner bestehen zu etwa 70 Prozent aus Stärke. Ihr Eiweißanteil liegt in der Regel bei 10 bis 12 Prozent. Gluten, das sogenannte Klebereiweiß, macht davon mit etwa 75 bis 80 Prozent den Löwenanteil aus. Es handelt sich bei Gluten um ein Stoffgemisch aus verschiedenen Eiweißmolekülen. Diese lassen sich grob in zwei Untergruppen einteilen: die „Gliadine“ und die „Glutenine“. Insbesondere die Eiweißgruppe der Gliadine steht im Verdacht, unerwünschte Immunreaktionen hervorzurufen.

Eine glutenfreie Ernährung ist in den vergangenen zehn Jahren zunehmen populär geworden, obwohl sie für viele Menschen nicht notwendig wäre. Obligatorisch ist eine glutenfreie Ernährung bei zuverlässig diagnostizierter Zöliakie – und möglicherweise auch bei einer Weizenallergie. Viele Menschen entscheiden sich jedoch freiwillig für eine glutenfreie Ernährung aufgrund eigener Vermutungen oder weil sie sich eine Verbesserung ihres Wohlbefindens erhoffen. Zur Häufigkeit der Gluten-/Weizensensitivität gibt es bislang nur Schätzungen. Diese liegen zwischen einem und sechs Prozent der Bevölkerung und damit über der Prävalenz der Zöliakie. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich ebenso wie bei der Zöliakie sehr hoch.

Eine Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München ging der Frage nach, ob moderne Weizensorten eventuell mehr immunreaktives Eiweiß enthalten als früher. Möglich machte dies das umfangreiche Saatgutarchiv des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, wie die Teamleiterin der Arbeitsgruppe Professorin Katharina Scherf erläutert. Aus diesem wählten die Wissenschaftler 60 bevorzugte Weizensorten aus der Zeit zwischen 1891 und 2010 aus. Um vergleichbare Proben zu generieren, bauten sie die verschiedenen Sorten in den Jahren 2015, 2016 und 2017 unter jeweils gleichen geografischen und klimatischen Bedingungen an.

Die Analysen zeigten, dass moderne Weizensorten insgesamt etwas weniger Eiweiß enthalten als alte. Der Glutengehalt blieb dagegen über 120 Jahre konstant, wobei sich die Zusammensetzung des Glutens jedoch leicht veränderte: Während der Anteil der kritisch gesehenen Gliadine um rund 18 Prozent sank, stieg im Verhältnis der Gehalt der Glutenine um etwa 25 Prozent an. Darüber hinaus beobachteten die Forschenden, dass mit einer höheren Niederschlagsmenge im Erntejahr auch ein höherer Glutengehalt der Proben einherging. „Überraschenderweise hatten Umweltbedingungen wie die Niederschlagsmenge, sogar einen größeren Einfluss auf die Eiweißzusammensetzung als die züchterischen Veränderungen. Zudem haben wir zumindest auf Eiweißebene keine Hinweise darauf gefunden, dass sich das immunreaktive Potential des Weizens durch die züchterischen Maßnahmen verändert hat“, fasst Professorin Scherf zusammen.

Übrigens: Die mit Urgetreide (die zur Gattung Weizen gehörenden Getreidearten Einkorn, Emmer, Dinkel und Khorasan-Weizen sowie Waldstaudenroggen) oftmals verbundenen gesundheitlichen Aspekte müssen differenziert betrachtet werden. Für Menschen, die an Zöliakie leiden, ist Urgetreide keine Lösung, denn diese enthalten ebenfalls Gluten. Die einzige Therapie dieser Erkrankung ist der komplette Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel und damit eine lebenslange glutenfreie Diät.

Daneben gibt es Verbraucher, die mit Beschwerden auf den Verzehr von Weizengebäcken reagieren. Es wird diskutiert, dass nicht das im Weizen enthaltene Gluten, sondern die mit glutenhaltigen Produkten assoziierten Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs) zu einer Aktivierung des angeborenen Immunsystems führen. Auch die sogenannten nicht resorbierbaren FODMAPs (= fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und [and] Polyole) könnten eine wichtige Bedeutung besitzen. Bei gesunden Menschen wirken die FODMAPs als Ballaststoffe. Alle Getreidesorten (alte und neue) enthalten ungefähr gleich viel davon. Bei einer genügend langen Teiggare werden diese Zuckerarten langsam abgebaut. Oftmals werden Brote mit Urgetreide-Arten mit einer längeren Teigführung hergestellt, so dass solche Brote für FODMAP-empfindliche Personen bekömmlicher sind. Nicht, weil sie aus Urgetreide hergestellt wurden, sondern weil sie eine längere Teigführung erfahren haben.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.jafc.0c02815

www.bzfe.de/inhalt/zoeliakie-29172.html

www.bzfe.de/inhalt/unvertraeglichkeiten-frei-von-im-trend-29170.html

www.dzg-online.de/krankheitsbild.312.0.html

www.leibniz-lsb.de/presse-oeffentlichkeit/pressemitteilungen/pm-14112018-pressemitteilung-einkorn-weizenunvertraeglichkeit/

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Deutsche Kinder sind Bewegungsmuffel

WHO-Studie mit internationalem Vergleich

Global kommen mehr als 80 Prozent aller 11- bis 17-Jährigen nicht mehr auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Bewegungsdauer von mindestens einer Stunde pro Tag. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Erhebung in 146 Ländern weltweit. Deutschland nimmt in der Rangfolge der jugendlichen Bewegungsmuffel sogar einen der Spitzenplätze ein. Nur noch 16 Prozent werden hier der WHO-Empfehlung gerecht, Mädchen noch seltener als Jungen. Einen zentralen Grund für den Rückgang körperlicher Aktivitäten sehen die Studienautoren in der Omnipräsenz elektronischer Medien, die überwiegend sitzend bedient werden. Hier sind Pädagogen, Lehrer, aber vor allem auch die Eltern gefordert, denn Bewegungsmangel ist eine maßgebliche Ursache vieler Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Übergewicht. Unter www.pebonline.de lassen sich zahlreiche Tipps abrufen, um ausreichend körperliche Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen in den Familienalltag zu integrieren.

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Blöd im Kopf?

Neustart fürs Gehirn und für eine neue Lebensperspektive

Bestseller-Autor David Perlmutter und sein Sohn Austin Perlmutter zeigen, wie wir Reizüberflutung, Dauerstress und Konsumdruck entkommen und zu einem erfüllten, sinnhaften und selbstbestimmten Leben finden.

Auf die Frage, wann sie das letzte Mal richtig glücklich waren, frei im Kopf, ausgeruht und im Einklang mit sich und der Welt, müssen viele Menschen überlegen, bis ihnen einfällt, wann das war. Stattdessen ein ständiges Gefühl der Unverbundenheit und Unbestimmtheit, Sorge um die Zukunft, Unzufriedenheit, Überforderung – trotz und gerade wegen der unzähligen Möglichkeiten, die wir heute haben: zu leben, zu entscheiden, zu konsumieren, präsent zu sein – online wie offline. Mehr denn je sind wir gefordert, uns um unsere körperliche und unsere seelisch-geistige Gesundheit zu kümmern – und nicht aus den Augen zu verlieren, dass nachhaltiges Lebensglück möglich ist.

Bestsellerautor David Perlmutter zeigt in seinem neuen Buch – gemeinsam mit seinem Sohn Austin Perlmutter –, wie wir aus der Negativspirale unguter Lebensgewohnheiten, die uns krank und unglücklich machen, aussteigen und unserem Gehirn einen „Neustart“ verschaffen. Auf dem Stand neuester Forschungen erklären die beiden Ärzte, wie unser Gehirn funktioniert und warum wir immer wieder in der Falle der sofortigen Bedürfnisbefriedigung landen bzw. von Marketingstrategien gezielt dorthin geführt werden – und wie wir uns mit Hilfe von Achtsamkeit, einem verträglichen Konsum digitaler Medien, richtiger Ernährung und Bewegung dauerhaft wieder auf gesund umprogrammieren. Die Belohnungen: ein gutes Selbstwertgefühl, erfüllende Beziehungen, eine höhere Entscheidungskompetenz, weniger Stress, niedrigere Entzündungswerte und insgesamt ein besserer körperlicher und mentaler Allgemeinzustand. Abgerundet wird das Buch von einem 10-Tages-Brain-Detox-Programm und 50 vitalisierenden Rezepten.

Das 10-Tage-Neustart-Programm

Tag 1: Digitales Detox

Schalten Sie die Dauerunterbrechung durch digitale Medien ab und finden Sie zu einer kritischen Digitalmedien-Nutzung zurück.

Tag 2: Empathie

Üben Sie sich in Achtsamkeit, Dankbarkeit und Mitgefühl und erlangen Sie so innere Klarheit und Zufriedenheit.

Tag 3: Natur erleben

Die Natur ist unser Ursprung und zugleich unsere erste Heimat. Verbinden Sie sich wieder mit ihr.

Tag 4: Ernährung

Ändern Sie Ihre Essgewohnheiten und trennen Sie sich von Essen, das nicht gesund für Sie ist. Man ist, was man isst.

Tag 5: Schlaf

Unterstützen Sie die Regeneration Ihres Körpers durch guten Schlaf. Schaffen Sie sich ein gesundes Schlafritual.

Tag 6: Sport und Bewegung

Bringen Sie Bewegung in Ihr Leben, denn ein bewegter Körper bleibt in Schwung und hält auch geistig fit.

Tag 7: Meditation

Lernen Sie, das Gedankenkarussell in Ihrem Kopf abzuschalten und ganz bei sich zu sein.

Tag 8: Beziehungen

Pflegen und erweitern Sie Ihre sozialen Kontakte und erfahren Sie so Nähe und Verbundenheit mit Ihren Mitmenschen.

Tag 9: Fortschritt bewerten

Ziehen Sie ein Resümee der letzten acht Tage und benennen Sie klar Ihre Schwächen und Stärken.

Tag 10: Zukunft planen

Die ersten Veränderungen beginnen bereits zu wirken. Machen Sie sich einen Plan für die Zukunft und verfestigen Sie so Ihre neuen Gewohnheiten.

Die Autoren:

Dr. David Perlmutter ist praktizierender Neurologe sowie Facharzt für Ernährungsmedizin und damit der einzige Arzt in den USA mit dieser Doppelqualifikation. Er ist Mitbegründer des US-amerikanischen Ärzteverbandes für integrative und ganzheitliche Medizin. Mit seinem Buch »Dumm wie Brot« landete er einen Bestseller. Er lebt und praktiziert in Naples, Florida.

Sein Sohn Dr. Austin Perlmutter ist Internist. Seinen Abschluss erwarb er an der University of Miami. Seine Forschungsschwerpunkte sind Burnout, Depression und Vorsorgemedizin bei chronischen Krankheiten.

Das Buch:

Dr. David Perlmutter / Dr. Austin Perlmutter
Mit Kristin Loberg
Blöd im Kopf?
Neustart fürs Gehirn – damit Konsumgesellschaft,
digitaler Alltag & Fast Food uns nicht kaputtmachen
* Mit 10-Tages-Brain-Detox-Programm und 50 vitalisierenden Rezepten
Aus dem Amerikanischen von Christina Knüllig
OT: Brain Wash: Detox Your Mind for Clearer Thinking,
Deeper Relationships, and Lasting Happiness
Paperback , Klappenbroschur, 352 Seiten
Mit ca. 15 s/w-Abbildungen und Tabellen
ISBN: 978-3-517-09959-0
€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* UVP)

Buch auf Amazon ansehen: Blöd im Kopf?: Neustart fürs Gehirn – damit Konsumgesellschaft, digitaler Alltag & Fast Food uns nicht kaputtmachen – Mit 10-Tages-Brain-Detox-Programm und 50 vitalisierenden Rezepten

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Immunabwehr – warum es jetzt wichtig ist, sie zu stärken

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert einen ursachenorientierten Ansatz, um unsere Immunabwehr zu unterstützen

In der Übergangszeit in den Herbst dürften, wie jedes Jahr, die Erkältungserkrankungen zunehmen. Doch dieses Jahr ist es anders. Im Zeitalter des Corona-Virus ist die Sorge groß, dass die Pandemie verstärkt auftritt. Was tun, falls es einen heißen Herbst gibt?

Die große Sorge vor den Viren und Bakterien

Die Sorge um die Gefahren aus der Corona-Pandemie ist verständlich. Nach bisherigen Erfahrungen mit dem Virus und in Erinnerung an die verheerenden Epidemien früherer Generationen haben wir ein gespaltenes Verhältnis zu den Mikroorganismen, wie die Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Vergessen wird schnell, dass jede Zelle unseres Körpers mit Mikroorganismen besiedelt ist. Und zwar in einem Umfang, der ein Vielfaches der Anzahl unserer Körperzellen ausmacht. Wie schnell wir einem Irrtum aufsitzen können, zeigten wissenschaftliche Erkenntnisse bei einer chronischen Entzündung der Nasenschleimhaut. Hätte man dort auffällige Krankheitserreger vermutet, kamen die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung zu einem anderen Ergebnis: bei Menschen mit chronischer Entzündung der Nasenschleimhaut fanden sie die gleichen Gruppen von Bakterien-Profilen wie bei Gesunden (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Das erinnert uns an den französischen Physiologen Claude Bernard (1813-1878). Er kam zu der berühmten Erkenntnis: “Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles”.

Gibt es einen sicheren Weg?

Damit wird die eigentliche Herausforderung deutlich: Es geht darum, dieses Milieu in einem Gleichgewicht zu halten. Und das bedeutet, den Selbstregulationskräften des Organismus zu helfen, damit dieser das Gleichgewicht selbst aufrechterhält. Aus ganzheitlicher Sicht das wahrscheinlich einzig Vernünftige, was wir sinnvoll tun können. Darin muss der gesamte Organismus einbezogen werden. Wichtig ist, dass die Immunabwehr in allen Bereichen unseres Körpers unterstützt wird und flächendeckend leistungsfähig ist. Denn Krankheitserreger kennen, entgegen weitläufiger Meinung, keine Organgrenzen, wie die Bioresonanz-Redaktion berichtete (zum Bericht: Mikroorganismen wie Parasiten, Viren und Bakterien an ungewohnten Orten). Die Naturheilkunde will dazu mit ihren zahlreichen Hilfsmitteln genauso beitragen, wie die Bioresonanz auf energetischer Ebene. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt hält dafür umfangreiche Therapieprogramme bereit.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Zu viel Salz schwächt Immunsystem

Studie der Universität Bonn

Die Deutschen greifen gerne zum Salzstreuer. Eine salzreiche Kost lässt aber nicht nur den Blutdruck und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigen, sie kann auch die Immunabwehr beeinträchtigen. Das lassen die Resultate einer Studie des Universitätsklinikums Bonn vermuten.

Für ihre Studie hatten die Wissenschaftler Mäuse für eine Woche mit einer salzreichen oder salzarmen Kost gefüttert. Sie infizierten die Tiere mit Listerien und dem Darmbakterium Escherichia coli und untersuchten im Anschluss Blut, Milz, Nebenniere und Nieren. Das Darmbakterium E. coli kann Harnwegsinfekte bis hin zur Nierenbeckenentzündung hervorrufen. Listerien kommen in verunreinigten Lebensmitteln vor und führen unter Umständen zu Fieber, Erbrechen und einer Blutvergiftung. Das Fazit: Bei salzreich ernährten Mäusen war in Milz und Leber die bis zu 1.000-fache Menge an Listerien nachweisbar. In den Nieren war die Zahl der E. coli-Bakterien um das Vier- bis Sechsfache höher, und Harnwegsinfekte heilten deutlich langsamer ab.

In einem weiteren Experiment nahmen zehn Probanden im Alter von 20 bis 50 Jahren für eine Woche täglich sechs Gramm Salz zusätzlich auf. Das entspricht der Menge, die in zwei Burgern und zwei Portionen Fritten enthalten ist. Blutproben zeigten, dass die Immunzellen Bakterien nach der salzreichen Diät deutlich schlechter bekämpfen konnten. Außerdem führte die erhöhte Salzzufuhr zu höheren Konzentrationen an Glukokortikoiden. Diese Substanzen hemmen aber die Funktion bestimmter weißer Blutkörperchen, der sogenannten Granulozyten. Diese Fresszellen greifen vor allem Bakterien an und sind daher so wichtig für unser Immunsystem.

Im Körper können biologische Prozesse nur optimal ablaufen, wenn die Salzkonzentration im Blut und in den Organen überwiegend gleichbleibt. Überschüssiges Salz (chemisch: Natriumchlorid) aus der Nahrung wird von den Nieren herausgefiltert und über den Urin ausgeschieden. Eine vermehrte Salzausscheidung führt indirekt dazu, dass sich mehr Glukokortikoide ansammeln.

Die Studienergebnisse müssen noch in weiteren Untersuchungen bestätigt werden, betonen die Wissenschaftler im Journal „Science Translational Medicine“.

Täglich sollte ein Erwachsener nicht mehr als fünf bis sechs Gramm Salz aufnehmen. Salz wird vor allem über verarbeitete Produkte wie Brot, Fleisch und Wurst, Milchprodukte und Fertiggerichte verzehrt. Um den Salzkonsum zu verringern, lohnt ein Vergleich der Nährwertangaben. Oft gibt es gleiche Produkte mit weniger Salzgehalt. Auch auf das Nachsalzen bei Tisch sollte man verzichten und stattdessen mehr Kräuter und Gewürze verwenden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Science Translational Medicine, Bd. 12, Nr. 536, eaay3850 (DOI: 10.1126/scitranslmed.aay3850)

https://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

https://www.bzfe.de/inhalt/weniger-salz-zucker-und-unguenstige-fette-35035.html

https://www.in-form.de/wissen/produktmonitoring-zucker-fette-und-salz-in-fertigprodukten/

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Altersgemäße Gewichtsentwicklung

Worauf Eltern im Alltag achten sollten

Der erste Milchzahn, die ersten Schritte, das erste Wort: Meilensteine in der frühkindlichen Entwicklung, die von der ganzen Familie meist mit reger Anteilnahme begleitet werden. Auch später stehen die vielen kleinen Erfolgserlebnisse oder auch Enttäuschungen beim Großwerden unter der interessierten Beobachtung von Eltern und Verwandtschaft. Leider gerät dabei bisweilen ein besonders wichtiger Faktor des Aufwachsens aus dem Fokus der Aufmerksamkeit: die altersgemäße Gewichtsentwicklung.

“Abwarten, die paar Pfunde wachsen sich schon noch aus”, so der wohlmeinende Rat mancher Freunde, wenn das Gespräch dann doch einmal auf das unübersehbare Übergewicht eines Kindes kommt. Solch ein Hinweis ist allerdings kein Freundschaftsdienst. Gewichtsprobleme in jungen Jahren sind später oft nur schwer zu korrigieren und bilden ein Gesundheitsrisiko für den gesamten weiteren Verlauf des Lebens. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) setzen gesundes Aufwachsen und eine altersentsprechende Entwicklung deshalb voraus, dass die Eltern auch dem Gewicht und vor allen der Gewichtsentwicklung ihres Kindes genügend Aufmerksamkeit widmen. Sind sie sich unsicher, ob dabei alles im grünen Bereich liegt oder ob Handlungsbedarf besteht, hilft in jedem Fall ein Besuch beim Kinderarzt.

Damit es zu diesen Bedenken gar nicht erst kommen muss, sollte laut BZgA auf wichtige Vorbeugemaßnahmen im Familienalltag geachtet werden: “Dazu gehören viel Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, wenig Fernsehen und ein liebevolles Klima innerhalb der Familie.” Wenn Eltern meinen, die Räume ihrer Wohnung seien ungeeignet für Fitness-Maßnahmen und einen bewegungsfreudigen Alltag, können sie sich durch praktische Tipps auf der Ratgeberplattform www.pebonline.de anregen lassen. Körperliche Aktivitäten sind nämlich auch bei schlechtem Wetter in den eigenen vier Wänden möglich. Und das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für die übrigen Mitglieder des Haushalts. “Seien Sie bei allem ein gutes Vorbild”, rät die BZgA, “denn Kinder lernen am besten von der eigenen Familie, von Eltern und Geschwistern.”

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Dem Lockdown aktiv entgegentreten

gezielter Corona-Testservice für Unternehmen und Organisationen

Die INGENIUM Digital Diagnostics GmbH bietet erstmals einen Corona-Test Komplettservice gezielt für Unternehmen und Organisationen an. Dies kündigt das in Bayern ansässige Labormedizin-Unternehmen heute an. INGENIUMs Experten-Team besitzt jahrelange Erfahrung in der Durchführung individueller Labortest-Projekte für mittelständische Unternehmen und für Konzerne.

Planbar, robust, schnell, individuell

INGENIUMs Service-Konzept basiert auf vier Faktoren: Planbarkeit, Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Individualität. Dabei ist entscheidend, dass Corona-Testungen für Unternehmen nicht nur effektiv und reibungslos organisiert sind, sondern die Ergebnisse ohne Verzug an die Getesteten übermittelt werden. Neben der Labormedizin ist “digital” die zweite Kernkompetenz von INGENIUM. Die digitale datenschutzkonforme Befundübermittlung ist daher integraler Bestandteil.

“Unternehmen in Wirtschaft, Sport und Kultur, und ebenso Organisationen wie Schulen, Kindergärten und Pflegeheime stehen in der jetzigen Pandemiephase vor der Herausforderung, sich langfristig effektiv vor Infektionsclustern zu schützen. Dabei benötigen Sie professionelle Unterstützung. Jeder neue lokale Lockdown hat potentiell nicht nur schwerwiegende Folgen für Einzelorganisation, sondern kann ganze Branchen aushebeln”, sagt Prof. Dr. Wolfgang Kaminski, leitender Arzt bei INGENIUM. “Es gilt, jetzt zu handeln, um unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität nachhaltig zu sichern, denn diese Pandemie wird uns noch auf unabsehbare Zeit begleiten.”

Die INGENIUM Digital Diagnostics Gmbh wurde 2019 von Experten aus der Labormedizin gegründet und ist ein Pionier der digitalen Labordiagnostik. Unser Ziel ist Krankheiten zu erkennen, bevor sich Symptome zeigen. Wir haben das weltweit erste algorithmenbasierte Blutkrebsscreening entwickelt und patentiert.

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Corona-Virus – die langfristigen Gefahren durch COVID-19

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse lassen Schlimmes befürchten

Das Corona-Virus COVID-19 kann langfristig schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen. Die Redaktion beleuchtet zwei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.

Solche Gefahren drohen

Langsam wird es zur Gewissheit. Das Corona-Virus wird uns noch lange Zeit beschäftigen. Es sind schwerwiegende Folgeerkrankungen zu befürchten. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. warnt vor neurologischen Manifestationen. Neben den Begleiterscheinungen, wie Geruchs- und Geschmacksstörungen, sind schwerwiegende Hirnschäden, ischämische Schlaganfälle und Hirnblutungen zu erwarten. “COVID-19 ist mit einem hohen Prozentsatz an neurologischen Manifestationen verbunden und deren Bandbreite ist groß”, sagen die Experten (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Und bei den Schlaganfällen sind nicht nur Risikopatienten betroffen, sondern auch jüngere gefäßgesunde Menschen.

Doch damit nicht genug. Die Folgen können sämtliche Organe betreffen. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung hin. So sei vermehrt mit Herz- und Gefäßkomplikationen zu rechnen. Studien deuten darauf hin, dass Herzmuskelzellen direkt geschädigt werden und es zu Funktionsstörungen der Gefäßinnenwände kommen kann, was wissenschaftlich noch genauer abgeklärt werden müsse. (Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Liegt die Chance im ganzheitlichen Ansatz?

Ganzheitsmediziner, wie der Gesundheitsexperte und Buchautor Michael Petersen, werden nicht müde, zu betonen, wie wichtig es ist, die Immunabwehr zu stärken. Das gilt nicht nur im Hinblick auf das Immunsystem, sondern auch hinsichtlich sämtlicher daran mitwirkender Regulationssysteme des Organismus, wie es der Autor im Buch “Der Trick mit dem Immunsystem” (Info-Seite zum Buch: Der Trick mit dem Immunsystem) ausführlich beschreibt. Das werde oft vernachlässigt, so seine Beobachtung. Letztlich gibt es keine ultimative Sicherheit. Jedoch erhöht sich die Chance, mit den Folgen der Pandemie besser fertig zu werden, wenn wir dem Körper auf allen Ebenen helfen, damit die Selbstregulationskräfte ihre Leistung optimal erbringen, so die Erfahrung von Ganzheitsmedizinern.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Essen wir langsamer mit Musik?

Wie Legato oder Staccato wirken

Im Alltag ist Essen häufig Nebensache. Wer seine Mahlzeiten langsam und bewusst genießt, merkt jedoch besser, wann die Sättigung eintritt. Auf diese Weise reduziert sich die Kalorienaufnahme, und die Gewichtskontrolle wird erleichtert. Nach einer aktuellen Studie der dänischen Universität Aarhus kann Hintergrundmusik bei den Mahlzeiten die Essgeschwindigkeit verringern und somit zu einem gesünderen Essverhalten beitragen. Besonders deutlich war der Effekt bei einem langsamen Legato-Stück. Beim Legato (italienisch=gebunden) werden aufeinander folgende Töne einer Stimme ohne Unterbrechung gespielt.

An den Experimenten nahmen insgesamt knapp 300 Probanden teil. Die Männer und Frauen hatten die Aufgabe, den Geschmack einer bestimmten Schokoladensorte in einem Online-Fragebogen zu bewerten. Es war ihnen nicht bewusst, dass es tatsächlich um die Dauer der Verkostung ging. Beim Essen hörten die Probanden über Kopfhörer die gleiche Musik in unterschiedlichen Versionen: ein langsames Klavierstück mit 45 Schlägen und eine schnelle Aufnahme mit 180 Schlägen pro Minute. Die aufeinanderfolgenden Töne waren entweder miteinander mehr oder weniger verbunden (legato) oder durch Lücken voneinander getrennt (staccato). Bei der Kontrollgruppe wurde keine Musik eingespielt.

Wenn die Teilnehmer Musik hörten, aßen sie das Schokoladenstück um 30 Prozent langsamer als in Stille. Besonders hoch war die Dauer der Nahrungsaufnahme beim langsamen Legato. Der Unterschied lag im Vergleich zu einer schnellen Staccato-Musik bei ungefähr 10 Prozent.

Musikhören und Essen sind komplexe Phänomene, die von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden, geben die Wissenschaftler zu bedenken. Vermutlich passt sich der Rhythmus des Kauens dem Takt der Musik an, ist im Fachblatt „Appetite“ zu lesen. Schnelle Musik könnte daher neben anderen Maßnahmen auch gegen mangelnden Appetit bei älteren Menschen – etwa in Seniorenheimen – eingesetzt werden. Ob eine langsame Hintergrundmusik tatsächlich zu einer geringeren Essensmenge und damit Kalorienaufnahme beitragen kann, bleibt offen. Es sollen weitere Untersuchungen in realen Lebenssituationen mit vollständigen Mahlzeiten folgen, etwa beim Mittagessen in der Kantine. Dann können auch weitere Faktoren wie die Portionsgröße einbezogen werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.appet.2020.104801

https://www.bzfe.de/inhalt/essen-und-psyche-1994.html

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Arganöl zur Pflege von Haut und Haar

Wertvolles Öl aus marokkanischen Arganmandeln

Seit vielen Jahren bietet die Ölmühle Solling ein natives Arganöl aus ungerösteten Arganmandeln an. Hergestellt wird das wertvolle Öle traditionell in Marokko und wird aus diesem Grund auch als das flüssige Gold Marokkos bezeichnet. Gewonnen wird aus den aromatischen Nüssen eines in Marokko heimischen Baumes durch schonende, Kaltpressung. Vor der Verabeitung zu Öl werden die Nüsse in mühsamer Handarbeit von Berberfrauen traditionell von Hand geknackt.

Das gelbliche Arganöl zeichnet sich als Nahrungsergänzungsmittel durch seinen hohen Gehalt an dem antioxidativ wirkenden Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren aus.

Doch nicht nur in der Küche ist Arganöl eine beliebte Zutat. Auch für kosmetiksche Zwecke wird das marokkanische Öl eingesetzt. In seiner Heimat wird es für die Pflege der Haut verwendet und eingesetzt, um Hautkrankheiten zu behandeln. Arganöl hat eine sehr feuchtigkeitsspendende Eigenschaft und trägt dazu bei, schuppige, trockene und zu Irritationen neigende Haut zu beruhigen.

Auch für die Haarpflege eignet sich Arganöl. Es hat zahlreiche positive Effekte und schützt das Haar zum Beispiel vor UV-Strahlen und schädlichen Umwelteinflüssen, die es beschädigen und schwächen können. Auch als Schutz vor Hitze durch Föhn und Glätteisen kann Arganöl dienen. Die regelmäßige Anwendung wirkt zudem der Schuppenbildung entgegen und schenkt trockener Kopfhaut Feuchtigkeit. Insgesamt wird die Widerstandskraft der Haare gestärkt.

Seit über zwanzig Jahren stellen wir in der Ölmühle Solling natürlichste Pflege aus edlen, schonend kaltgepressten Ölen her. Ebenso lang verfolgen wir dabei das Motto Klasse statt Masse.

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