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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Digital Detox für die Seele

Entspannt online gehen

Dr. Daniela Otto ist Expertin für „Digital Detox“ und veröffentlichte das erste deutschsprachige Buch zum Thema. Nun hat sich die Münchnerin erneut mit der Thematik befasst und zeigt in “Digital Detox für die Seele” wie man mit gezielten Achtsamkeitsübungen zu einem entspannten und bewussten Umgang mit den neuen Medien finden kann.

Der Wunsch nach Verbundenheit ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das die sozialen Medien erfolgreich triggern. Doch statt Verbindung entsteht oft Isolation und die negativen Folgen der Digitalisierung zeichnen sich an unserem seelischen Zustand ab: Depressionsraten steigen, Stress und Ängste nehmen zu, immer mehr Menschen zeigen Symptome von digitalem Suchtverhalten, verlieren den Bezug zu anderen, zu sich selbst und zur Außenwelt.

Daniela Otto plädiert keineswegs für einen unrealistischen Totalverzicht von Smartphone & Co. sondern ihre Digital-Detox-Methode gibt vielmehr konkrete Anwendungsbeispiele für einen selbstbestimmten und bewussten Umgang mit digitalen Medien.

Die Achtsamkeits- und Meditationsübungen helfen dabei, mehr Empathie und Selbstfürsorge zu empfinden, digitale Belastungen wegzuatmen und selbstgesteuerte Auszeiten zu nehmen um sich wieder im gegenwärtigen Moment präsent zu fühlen. Die Übungen, die leicht in den Alltag integriert werden können, steigern das Einfühlungsvermögen, bilden im Gehirn neue Netzwerke und sorgen für ein wahrhaftiges Verbundenheitsgefühl im Hier und Jetzt.

Digital-Detox-Tipps für jeden Tag:

Digital-Detox-Starter-Kit: normale Uhr, normaler Wecker, normaler Kalender und normale Kamera

Tägliches Limit für Bildschirmzeit

Gehirn-Training: Telefonnummern auswendig lernen

persönlichen Interaktionen den Vorzug zu geben: Ein Treffen ist besser als ein Telefonat, ein Telefonat besser als eine Mail

regelmäßige Offlinerituale

einmal monatlich für mindestens 24 Stunden offline

Keine beruflichen E-Mails oder Anrufe nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub

Der eigenen Intuition folgen, anstatt fremden Influencern

Die Autorin:

Dr. Daniela Otto ist Expertin für “Digital Detox”. Sie studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München deutsche und englische Literaturwissenschaften, promovierte dort über das Thema: »Vernetzung. Wie Medien unser Bewusstsein verbinden« und veröffentlichte das erste deutschsprachige Buch zum Thema Digital Detox. Daniela Otto lebt in München und arbeitet als Lehrbeauftragte an der LMU sowie als Texterin. www.danielaotto.com

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung

Südwest | Bassermann | Irisiana | Integral | Ansata | Lotos | Heyne | Ariston

Verlagsgruppe Random House GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München

Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-63507

christiane.kochseder@randomhouse.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

DASH-Diät gegen „Herz unter Druck“

Nachhaltige Ernährungsumstellung und weniger Salz

Etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck (Hypertonie), laut Daten aus der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) des Robert Koch Instituts. In der höchsten untersuchten Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen sind es sogar drei von vier Erwachsenen. Etwa vier Millionen der Hypertoniker leiden daran, ohne es zu wissen – eine besorgniserregend hohe Dunkelziffer, so die Deutsche Herzstiftung. Denn Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Der Blutdruck wird in der Einheit „Millimeter Quecksilbersäule“ gemessen, abgekürzt mmHg. Die Messwerte werden stets paarweise angegeben. Dabei steht der höhere systolische Wert vorn und der niedrigere diastolische Wert hinten. Gemäß der Deutschen Hochdruckliga gelten Blutdruckwerte als

optimal, bei Werten unter 120/80 mmHg,

normal, bei Werten von 120-129/80-84 mmHg und als

noch normal, bei Werten von 130-139/85-89 mmHg.

Darüberhinausgehende Werte werden in unterschiedliche Bluthochdruck-Graden definiert. Unter dem Motto „Herz unter Druck“ wird vom 1. bis zum 30. November über Ursachen, Diagnose, Therapie und Gefahren des Bluthochdrucks für Herz und andere Organe informiert, so die Deutsche Herzstiftung. Generell können ausreichend Bewegung und eine langfristige Ernährungsumstellung dazu beitragen, erhöhte Blutdruckwerte zu senken. Bei letzterem sind Betroffene gut beraten, dem zu folgen, wofür es eine gute Evidenz gibt. Gut belegt ist die blutdrucksenkende Wirkung einer vornehmlich pflanzenbasierten Kost und der so genannten DASH-Diät, die die Deutsche Hochdruckliga empfiehlt. Die Abkürzung steht für „Dietary Approach to Stop Hypertension“, zu Deutsch: „Diätetischer Ansatz zum Stopp von Hochdruck“. DASH ist allerdings nicht als eine Diät über einen gewissen Zeitraum zu verstehen, sondern vielmehr als eine generelle nachhaltige Ernährungsumstellung.

Wichtig sei zum einen die Gewichtsreduktion auf einen Body Mass Index (BMI) von 20 bis 25 kg/m²; denn zwischen Übergewicht/Adipositas und Bluthochdruck besteht ein enger Zusammenhang. Pro Kilogramm Gewichtsabnahme könne der systolische Blutdruck um rund 1 mmHg reduziert werden. Ein weiterer Faktor ist die Elektrolytzufuhr. Natrium und Kalium wirken gegensätzlich: Eine erhöhte Natriumzufuhr – Natriumquelle Nummer eins ist Speisesalz – erhöht den Blutdruck, kaliumreiche Kost senkt ihn. Während die Kaliumzufuhr hierzulande kein relevantes Problem darstellt, sieht es beim Natrium anders aus: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schätzt die angemessene Zufuhr für Erwachsene auf 1,5 Gramm pro Tag. Gemäß der oben zitierten DEGS1-Studie sind es bei Frauen im Mittel jedoch rund 3,31 und bei Männern 3,94 Gramm pro Tag. Sechs Gramm Salz entsprechen bereits 2,4 Gramm Natrium. Auch wenn nicht alle Hypertoniker auf eine Kochsalzeinschränkung mit einer Blutdrucksenkung reagieren, ist es sinnvoll, die Ernährung sanft umzustellen und Salz zunehmend durch Kräuter und Gewürze zu ersetzen. Freilich darf man nicht übersehen, dass 75 bis 90 Prozent der täglichen Salzzufuhr aus verarbeiteten Lebensmitteln und dem Außer-Haus-Verzehr stammen. Hauptquellen sind Brot und Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte und Käse, Fertiggerichte und natürlich salziges Knabbergebäck. Es gibt jedoch in allen Produktgruppen auch salzarme Varianten.

Neben der Salzreduktion besteht der Speiseplan zum größten Teil aus Gemüse und Obst. Hinzu kommen magere Milchprodukte und Fisch sowie Vollkornprodukte. Bei Fetten sind pflanzliche Öle wie Oliven-, Raps- oder Nussöle zu bevorzugen. Einschränkungen gibt es bei zuckerreichen Lebensmitteln, Fertiggerichten, Alkohol sowie bei rotem Fleisch, gesättigten Fettensäuren, Gesamtfett und Cholesterin.

Auch wer nicht 100 Prozent an das Ideal der Dash-Diät herankommt profitiert, denn jede Verbesserung der Ernährungsweise ist mit einer Senkung des kardiovaskulären Risikos verbunden, wie eine US-Studie zeigt.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung/

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Blutdruck_DZHK.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/hypertonie.pdf?__blob=publicationFile

www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/bluthochdruck/was-ist-bluthochdruck

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Diabetiker müssen auf ihre Ernährungsweise achten

Beliebte BE-Tabelle “Diabetes Ampel” von PhDr. Sven-David Müller geht in eine neue Runde

Seit mehr als zehn Jahren nutzen Hunderttausende von Diabetikern die im Trias Verlag erscheinende Diabetes-Ampel, um auf einen Blick alles über Lebensmittel zu erfahren. Deutschlands bekanntester Diabetesberater PhDr. Sven-David Müller hat diese auf Basis seiner Erfahrungen im Diabetesteam an der Universitätsklinik Aachen herausgegeben. Jetzt erscheint das Werk in der neuen Auflage und ist in allen Buchhandlungen erhältlich. Diabetiker müssen über den Kohlenhydrat-, Ballaststoff-, Kalorien- und Fettgehalt von Lebensmitteln und Speisen genau informiert sein, um normnahe Blutzuckerwerte haben zu können.

Ampel-Konzept bestens bewährt

Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit, an der 15,3 Prozent der Bevölkerung in Deutschland erkrankt sind. 12,7 Millionen Menschen in unserem Land seien Diabetiker, stellte Müller bei der Präsentation der 9. Auflage der Diabetes-Ampel Ende August in Berlin fest. Diese zeigt die BE und KHE von mehr als 2.600 Lebensmitteln. Zudem zeigt sie, wie stark die Lebensmittel den Blutzuckerspiegel steigern. Hier hat sich das von Müller entwickelte Ampel-Konzept bestens bewährt. Mit einem Blick auf die Glyx-Ampel sieht der Leser, wie sich ein Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

Auf die richtigen Lebensmittel achten

Alle Diabetiker müssen besonders auf ihre Ernährungsweise achten und Lebensmittel bevorzugen, die den Blutzucker milde steigern. Zudem sei es wichtig, dass die Ernährungsweise sättigend, aber kalorienarm sei, da das Gros der Diabetiker viel zu dick sei und abnehmen müsse, so Müller. Der renommierte Diabetesexperte leidet selbst seit 1976 an Diabetes mellitus. Die Diabetes-Ampel ist in allen Buchhandlungen erhältlich. Weitere kostenlose Informationen und Rezepte sind unter www.svendavidmueller.de zu finden.

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Bio-Lebensmittel

Ab heute esse ich bio!

Wussten Sie, dass Lebensmittel zigtausende künstliche Stoffe enthalten, die sich eines Tages in den Knochen, im Herz und sogar im Gehirn wiederfinden. Jährlich kommen sogar noch etwa 10.000 Substanzen neu dazu. Gesundheitsrisiken sind dabei nicht ausgeschlossen. Hingegen zeigt sich,  dass Bio-Lebensmittel höhere Konzentrationen von wertvollen Substanzen enthalten, die zur Gesundheit beitragen und vor Krankheiten schützen können – solche Erkenntnisse gibt es zum Beispiel zu Vitamin C, Mineralstoffen und Antioxidantien.

Für Gesundheit und Umwelt

Dies ist eins der Argumente für Bio-Lebensmittel, die Dr. Andrea in ihrem Ratgeber „Bio-Lebensmittel“ liefert. Doch nicht nur mit Blick auf die eigene Gesundheit ist man mit Bio gut beraten. Weniger Chemie in der Landwirtschaft, keine Monokulturen, artgerechte Tierhaltung, nachhaltiges Wirtschaften – bei der Produktion von Bio-Lebensmitteln wird die Umwelt geschont. Durch ein bewusstes Einkaufsverhalten kann der Verbraucher so einiges zum Klimaschutz beitragen. Fundiert und verständlich erläutert die Autorin alle Fakten, die man rund um das Thema Bio kennen sollte.

Warum Bio seinen Preis wirklich wert ist

In diesem Buch geht es um Öko- bzw. Bio-Lebensmittel. Aber was genau ist das eigentlich? Welche Voraussetzungen muss ein Bauer mitbringen, um als Biobauer anerkannt zu werden? Wie können wir sicher sein, dass es sich bei einem Produkt tatsächlich um ein Bio-Lebensmittel handelt? Woher wissen wir, ob bei der Produktion die Vorschriften eingehalten werden? All diese Fragen beantwortet Dr. Andrea Flemmer und gibt u.a. einen Überblick über die wichtigsten Biosiegel, die uns beim Einkauf begegnen. Auch erklärt sie, warum Bio-Lebensmittel teurer als konventionell erzeugte sind, welcher Preis dennoch gerechtfertigt ist und warum Bio-Lebensmittel im Supermarkt oder Discounter oft billiger sind.

Der Ratgeber „Bio-Lebensmittel“ erschien erstmals im Jahr 2008 und ist seitdem ein Steadyseller. Nun erscheint der in neuer Aufmachung und umfassend aktualisiert.

Die Autorin

Dr. Andrea Flemmer ist Diplom-Biologin, Ernährungswissenschaftlerin und hat zahlreiche Ratgeber zu den Themen Medizin, alternative Therapien und Ernährung veröffentlicht. Zudem schreibt sie regelmäßig für verschiedene namhafte Gesundheitszeitschriften. Bereits ihre Mutter nutzte vor 40 Jahren jede Chance, an Bio-Lebensmittel zu kommen – eine Familientradition, die sie insbesondere zum Wohl der Tiere fortsetzt.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber

Schlütersche, Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

Fehlgeleitetes Immunsystem trägt zu Autoimmunerkrankungen bei

Fehlgeleitetes Immunsystem trägt zu Autoimmunerkrankungen bei

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge zwischen Immunsystem, Ernährung und weiteren Ursachen

Eine Studie bestätigt die Bedeutung der Ernährung für unser Immunsystem. Häufig kommen noch weitere Faktoren hinzu, die durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zu schwerwiegenden Krankheiten, wie Autoimmunerkrankungen, beitragen können. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neuere Erkenntnisse.

Schon lange wird in medizinischen Kreisen davon ausgegangen, dass das Immunsystem durch die Ernährung beeinflusst wird. Inzwischen hat es eine Studie aus Tansania durch den Vergleich von städtischen und ländlichen Ernährungsweisen bestätigt. Dort wurden 300 Tansanier:innen untersucht, die gesund waren und keinerlei gesundheitlichen Beschwerden hatten.

Bei den Stadtmenschen war jedoch ein stärker aktiviertes Immunsystem zu beobachten. Mit Hilfe neuer Techniken analysierten die Forscher aktive RNA-Moleküle sowie die Zusammensetzung von Stoffwechselprodukten im Blut. Die Analysen zeigten, dass Stoffwechselprodukte aus der Nahrung das Immunsystem beeinflussen.

Studie bestätigt negativen Einfluss städtischer Ernährungsweisen

Bei der ländlichen Bevölkerung fanden sie erhöhte Werte an Flavonoiden und weiteren Substanzen, die Entzündungen hemmen. Demgegenüber ergaben sich bei den städtischen Teilnehmer:innen der Studie erhöhte Metaboliten-Werte, die am Cholesterinstoffwechsel mitwirken.

Die Menschen auf dem Land ernähren sich überwiegend traditionell mit Vollkorn, Ballaststoffen, Obst und Gemüse. Während die Städter vor allem mehr gesättigten Fette und verarbeitete Lebensmittel essen. (Quelle: Studie in Tansania: Traditionelle Ernährung verursacht weniger Entzündungen, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Damit wird die Problematik der westlichen Ernährungsweise deutlich.

Bei schweren Erkrankungen treten weitere Faktoren hinzu

Neben der Ernährung spielen in der Regel weitere Faktoren eine Rolle. Dies gilt vor allem dann, wenn es zu schwerwiegenden Krankheiten durch das Immunsystem, wie die Autoimmunerkrankungen, kommt. Ganzheitsmediziner:innen beobachten in diesen Fällen die vielfältigsten Störungen in den komplexen Regulationssystemen des Organismus.

Wie es dazu kommt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in einem Fachbeitrag (zum Beitrag: Immunsystem durch Fehlregulationen aggressiv).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Nachhaltige Ernährung als neuer Standard

Erkenntnisse aus der Nudging-Forschung

Welchen Beitrag kann Nudging für eine nachhaltige Ernährung und damit zur Erreichung unserer Klimaziele leisten? In einfachen Entscheidungssituationen einen verblüffend großen, wie einzelne Studien zeigen. So zum Beispiel Experimente in Kopenhagen, die untersuchten, wie sich in Konferenzeinladungen die Umkehrung der Standardeinstellung „Buffet mit Fleisch“ in „vegetarisches Buffet“ auswirkte. Bei der ersten Variante beließen es in Summe 94 Prozent der Teilnehmenden bei diesem Vorschlag und nur 6 Prozent bestellten eine vegetarische Verpflegung. Bei der zweiten Variante verhielt es sich genau anders herum: 87 Prozent akzeptierten das vegetarische Buffet und 13 Prozent bestellten explizit Fleisch.

Dieses Beispiel zeigt, wie einfach, effektiv und kostengünstig sich Menschen zu einem gewünschten Verhalten „anstupsen“ lassen – und zwar bei völliger Transparenz und Erhalt ihrer Wahlfreiheit. Es brauche jedoch noch mehr empirische Forschung, um die wirksamsten Nudges herauszufinden und ihre Effekte zu beziffern, betonte Dr. Jan Michael Bauer von der Copenhagen Business School auf dem 5. BZfE-Forum. Denn es mache einen großen Unterschied, ob jemand beispielsweise nur für sich zwischen zwei Speisenoptionen zu wählen hat oder in einem Supermarkt mit riesiger Auswahl für die ganze Familie einkauft. Kurz: Je komplexer der Entscheidungsprozess, umso schwieriger ist es, Verhalten vorherzusagen und die Entscheidungsarchitektur gezielt in Richtung Nachhaltigkeit zu gestalten.

Insgesamt sieht Bauer jedoch großes Potenzial im Nudging und einer nachhaltigkeitsorientierten Ausrichtung des Ernährungsumfelds. Es kann dabei helfen, die höheren Ziele Nachhaltigkeit und Gesundheit mit unserem weitgehend impulsgesteuerten und gewohnheitsmäßigen Verhalten in Einklang zu bringen. Natürlich ist Nudging nicht als alleinige Lösung gedacht. Es kann klassische Instrumente wie Verbote, Steuern, Preisanreize, Information und Bildung jedoch ergänzen. Dabei zeichnet sich im Bereich der gesunden Ernährung ab: Am besten funktionieren Nudges, die ganz konkret am Verhalten ansetzen. So sank nach Berechnungen einer Meta-Analyse von 90 Studien der Kalorienverbrauch durch kleinere Portionen um 18,4 Prozent und durch eine bessere Erreichbarkeit der kalorienärmeren Alternativen um 11,6 Prozent. Danach folgten das Hervorheben hedonistischer Aspekte wie guter Geschmack mit einer Reduktion um 10 Prozent und Gesundheitsaspekte mit 7,5 Prozent.

Die oft geäußerte Kritik der Bevormundung oder gar Manipulation von Verbraucherinnen und Verbrauchern sehen diese selber übrigens nicht zwangsläufig. In einer repräsentativen Umfrage in Deutschland befürworteten über die Hälfte der Befragten einzelne Nudges und Eingriffe in die Entscheidungsarchitektur als Maßnahme der Gesundheitsintervention. Dazu gehörten die Abschaffung von Süßigkeiten im Kassenbereich von Supermärkten und verpflichtende Kalorienlabel in Schnellrestaurants. Sogar den in den Medien stark kritisierten Veggie-Day in öffentlichen Kantinen fanden knapp über 50 Prozent in dieser Befragung gut.

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Quellen und weitere Informationen:

https://www.researchgate.net/publication/337680442

https://www.researchgate.net/publication/318420196

https://www.researchgate.net/publication/305944679

Nudging arbeitet mit Anreizen statt Verboten

bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungskommunikation

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Rheuma-Schmerzen durch Ernährung lindern

PhDr. Sven-David Müller bringt Rheuma-Ampel heraus

Fast 1,7 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Rheuma. Die Krankheiten des rheumatischen Formenkreises äußern sich durch Schmerzen und oft steife Gelenke. Aktuelle Studien zeigen, dass die Schmerzen und andere Probleme, unter denen Rheumatiker oft leiden, durch eine Umstellung der Ernährung deutlich gelindert werden können. Bei der Vorstellung der Rheuma-Ampel im internationalen Kongress-Zentrum Berlin gibt PhDr.Sven-David Müller dazu Erläuterungen. Fast alle Rheumatiker leiden unter Entzündungen, die durch eine falsche Ernährungsweise gefördert werden.

Anti-Entzündungsfaktor

Wenn Rheumatiker Eidotter, fettes Fleisch, Sahne und fetten Käse oder Butter essen, fördern sie Entzündungen und damit Schmerzen. Demgegenüber gehen Schmerzen durch eine pflanzenorientierte Ernährungsweise zurück, da die Arachidonsäure-Zufuhr entfällt. Arachidonsäure sei der Bösewicht für Rheumatiker, erläutert Müller weiter. Für die Rheuma-Ampel hat der renommierte Ernährungsexperte an der Universitätsklinik Aachen einen Anti-Entzündungsfaktor entwickelt, der nach dem Ampel-Konzept zeigt, ob Lebensmittel Entzündungen anheizen (Rot), nicht beeinflussen (Gelb) oder reduzieren (Grün). Brot, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Nüsse und pflanzliche Öle wirken schmerzlindernd bei Rheuma.

Omega 3, Zink und Vitamin E

Die Schmerzen gehen weiter zurück, wenn ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden. Diese kommen beispielsweise in Wildlachs, Makrele oder Hering vor. Reich an diesen Substanzen sind auch Walnüsse und das daraus gewonnene Öl sowie Rapsöl. Zudem wirken sich Zink und Vitamin E positiv auf das Rheuma-Geschehen aus, informiert Müller.

Die Rheuma-Ampel hat sich seit vielen Jahren etabliert und erscheint jetzt im Trias Verlag in der dritten Auflage. Sie (ISBN 978-3-432-11401-9) kostet 9,99 Euro und ist in allen Buchhandlungen erhältlich. Weitere kostenlose Informationen und Rezepte sind unter www.svendavidmueller.de zu finde

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Resilienz – dein Körper zeigt dir den Weg

Der körperorientierte Ansatz zur Resilienz

Mit einfachen Übungen in emotional angespannten Situationen die Selbstregulation des Körpers und damit auch die Psyche unterstützen und dauerhaft innere Widerstandskraft entwickeln.

Dr. Isa Grüber: Resilienz – dein Körper zeigt dir den Weg. Wirksame Übungen für innere Stärke und gute Nerven, Selbsthilfe mit Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. Peter Levine, 144 Seiten, Paperback, Klappenbroschur, 34 farbige Abbildungen, ISBN 978-3-424-15409-2, EUR 15,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 15,50 [AT] CHF 21,90 [CH]* (UVP), Irisiana. (Auf Amazon ansehen: Resilienz – dein Körper zeigt dir den Weg: Wirksame Übungen für innere Stärke und gute Nerven – Selbsthilfe mit Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. Peter Levine)

Resilienz ist psychische Widerstandskraft, die im Körper spürbar ist

Resilienz bezeichnet unsere innere Stärke, die es uns erlaubt, Herausforderungen nicht nur anzunehmen, sondern daran im besten Fall sogar noch zu wachsen. Dr. Isa Grüber ist ausgebildet in Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. Peter Levine, einem körperorientierten Ansatz zur Überwindung und Transformation von Traumata aller Art.

Im Körper blockierte Stressenergie befreien und so neue Lebenskraft und Freude finden

Sie stellt in ihrem neuen Buch einfache, anschaulich bebilderte Übungen vor, die, gemäß der Prinzipien des SE, in emotional angespannten Situationen dabei helfen, die Selbstregulation des Körpers – und damit letztlich auch der Psyche – zu unterstützen. Denn der schnellste Weg zu unseren Gefühlen und unserem Erleben führt über unseren Körper. Regelmäßig angewendet sorgen die Übungen dafür, dass wir mehr innere Widerstandkraft entwickeln und uns nichts mehr so leicht aus der Bahn wirft.

„Sobald Sie Ihrem Körper eine bestimmte Qualität von Aufmerksamkeit zuwenden, spricht er mit Ihnen. Er spiegelt Ihnen, ob Ihre Gedanken Sie eher stärken oder sabotieren, ob Ihre Vorhaben Ihnen eher Kraft rauben oder Sie erfüllen und beleben, Ihren Körper also buchstäblich mit Energie anfüllen.“ Dr. Isa Grüber

Aus dem Inhalt u.a.

Resilienz mit dem Körper als Kompass

SICH FREUNDLICH DEM KÖRPER ZUWENDEN

Der erste Schritt: Freundliche Aufmerksamkeit für Ihren Körper

Wahrnehmen, ohne zu bewerten

Die Stressskala von 0 bis 10

Im roten und im grünen Bereich

Vorsichtig antippen: Wie spüre ich Stress im Körper?

Genüsslich nachspüren: Wie spüre ich etwas Schönes im Körper?

Der innere Beobachter

Neuroplastizität – ein Leben lang Muster umlernen

ANKOMMEN IM HIER UND JETZT

Basisübungen zur Stabilisierung

Weitere Übungen zum Stabilisieren

Die Wirkung dieser einfachen Übungen genießen

DAS GEHEIMNIS DER RESILIENZ

Ein resilientes Mädchen

Somatic Experiencing und das Lebensflussmodell

Das Modell der liegenden Acht

Pendeln zwischen den Polen

DAS ALLERWICHTIGSTE: IHRE RESSOURCEN

Ressourcen – innere und äußere Kraftquellen

WORAUF ES BEIM SPÜREN ANKOMMT

Spüren macht glücklich

Wann darf man nachspüren und wann auf keinen Fall?

Immer wieder: Es geht um Aufmerksamkeit

Spüren ist langsam

Worauf es beim Spüren noch ankommt

Erleichterung im Körper ankommen lassen

Last, but not least: Das richtige Maß beim Spüren

RESILIENZ DURCH SELBSTREGULATION

Warum »Loslassen auf Knopfdruck« nicht funktioniert

Die Minus-Seite: Wir bleiben am Rand

Die Plus-Seite: Das positive Umschalten im Körper bemerken

Die fünf Schritte der Selbstregulation

EMOTIONEN IM KÖRPER REGULIEREN

Emotionale Energie kann man lenken

Toleranzfenster

Vorsicht vor Überwältigung

Angst – zurück zum gesunden Maß

Wut – wohin damit?

Depressive Verstimmungen – raus aus dem Kollaps

Einsamkeit – die innere Leere füllen

Trauer – pendeln zwischen den Polen

RESILIENZ ALS WEG

»Ich schaffe es«

Wie ich auf dem Jakobsweg das Selbstmitgefühl entdeckte

Den inneren Antreiber erkennen: Das Ziel ist im Weg

Womit füttern Sie Ihr Gehirn?

Am Rande des Angstfeldes bleiben

Das Gefühl, keine Zukunft zu haben

Was bleibt, wenn vieles wegbricht?

Der Körper will sich regulieren

Etc.

Die Autorin:

Dr. phil. Isa Grüber ist Heilpraktikerin und Coach mit eigener Praxis in Bonn. Sie ist darauf spezialisiert, seelische Spannungen im Körper aufzuspüren und aufzulösen. Sie studierte Sinologie und lebte fünf Jahre in China. Diese Erfahrung prägte ihre ganzheitliche Sicht auf Körper, Seele und Geist. Fasziniert von der Weisheit des Körpers, führte ihr Weg zunächst zur Kinesiologie mit dem Muskeltest als einem möglichen Zugang zum Körperwissen. Mit Somatic Experiencing® (SE) nach Dr. Peter Levine, einem ganzheitlichen Ansatz zur Trauma- und Stressauflösung, begleitet sie Klienten dabei, durch gezieltes und achtsames Spüren bislang im Körper blockierte Stressenergie zu befreien und als neue Lebenskraft zu erfahren. https://www.wie-will-ich-leben.de/

Pressekontakt:

Corinna Schindler, Pressebüro

Franziskanerstraße 18, 81669 München, Tel: 089 4488040, Handy: 0172 818 99 68, Fax: 089 48002809, E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Starke Immunabwehr vom Wechselspiel der Regulationssysteme abhängig

Wissenschaft untersucht ganzheitliches Zusammenspiel bei der Immunabwehr

Die Unterstützung der Immunabwehr ist eine ganzheitliche Angelegenheit. Inzwischen forscht die Wissenschaft in diese Richtung. Eine neue Studie soll Aufschluss über die Wechselwirkungen geben und neue Biomarker entdecken.

Das komplexe Wechselspiel der Regulationssystem zur Immunabwehr

Nach den Erfahrungen von Ganzheitsmediziner:innen hängt eine starke Immunabwehr davon ab, dass die Regulationssysteme des Organismus in einem natürlichen Gleichgewicht sind und wie Zahnräder reibungslos ineinandergreifen. In der klinischen Praxis blieb dieser Ansatz häufig unbeachtet. Doch jetzt forscht die Wissenschaft öfter in diese Richtung.

In einer Studie des Universitätsklinikums Bonn wird am Beispiel der altersbedingten Makuladegeneration untersucht, welche Mechanismen ineinandergreifen und die Erkrankung fördern.

Bekannt ist, dass eine gestörte Immunfunktion und die reduzierte Beseitigung stoffwechselbedingter Abfallprodukte mitwirken. Inzwischen wurde festgestellt, dass die Darmflora den Stoffwechsel und die Entzündungswerte beeinflusst. In der Studie soll der Zusammenhang betrachtet werden. Dazu sei es erforderlich, neben den Krankheitsstadien, die Darmflora, den Stoffwechsel und die Entzündungsprozesse als Teil des Immunsystems umfassend zu untersuchen. (Quelle: Studie am UKB zur Rolle der Darmflora, dem Stoffwechsel und der Immunabwehr bei AMD erhält Forschungspreis, Universitätsklinikum Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Was Naturmediziner zur Immunabwehr empfehlen

Die Forscher:innen erhoffen sich, neue Biomarker zu entdecken. Naturmediziner:innen fühlen sich in ihrer Erfahrung bestätigt. Sie empfehlen, das Immunsystem ganzheitlich zu unterstützen, um eine möglichst große Chance zu haben, die Immunabwehr nachhaltig zu stärken. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen analysiert in seinem Buch “Der Trick mit dem Immunsystem”, welche Wege es gibt. Er erläutert, wodurch das Immunsystem gestört werden kann und welche äußeren Einflüsse maßgeblich sind. Außerdem beschreibt er, mit welchen Folgen zu rechnen ist und wie wir das Immunsystem unter ganzheitlichen Gesichtspunkten unterstützen können.

Buchdaten: Michael Petersen, Der Trick mit dem Immunsystem, ISBN 978-1-5498- 0187-7, Info-Seite zum Buch.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Genbasierte Ernährungsempfehlungen zur Gewichtsreduktion

Wissenschaftlich bisher nicht belegt

Allgemeine Empfehlungen zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sind weithin bekannt. Die personalisierte Ernährung geht jedoch über diese Empfehlungen hinaus: Durch die Anpassung der Ernährung auf das Individuum – gewissermaßen geprägt durch die Blaupause des Humangenoms – soll Krankheiten vorgebeugt und das Wohlbefinden gesteigert werden. Doch wie weit ist die Wissenschaft und wie lassen sich personalisierte Ernährungskonzepte in den Alltag integrieren? Eine Standortbestimmung zu diesem Themenkomplex nahm kürzlich die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Heilbronn, vor und lud zu einem Fachkongress ein: „Personalisierte Ernährung – Anwendungsreife auf dem Prüfstand“.

Personalisierte Ernährung sei bisher eindeutig eine Eliteernährung, so Professorin (emeritiert) Hannelore Daniel, in ihrer einleitenden Moderation; getrieben von den Life-Sciences, und eindimensional auf Gesundheit ausgerichtet. Dabei ignoriere sie meist ganz viele Lebensumstände, die wichtig für die Compliance sind, also die Bereitschaft eines Patienten zur aktiven Mitwirkung an therapeutischen Maßnahmen. Wenn man Menschen dazu bewegen möchte, ihr Ernährungsverhalten zu ändern, müsse man genau wissen, was sie mögen und was sie nicht mögen. Das sei wichtiger als Kenntnisse von eigenen Genvarianten und den damit verbundenen (statistischen) Risiken, so Daniel.

Einen Aspekt, nämlich den der genbasierten Ernährungsempfehlungen zur Gewichtsreduktion beleuchtete Dr. Christina Holzapfel vom Klinikum rechts der Isar, Institut für Ernährungsmedizin, Technische Universität München (TUM). Es gebe zahlreiche Angebote genbasierter Ernährung, so Holzapfel. Schaue man sich jedoch die jeweiligen Homepages dieser Anbieter an, so zeige sich, dass es dort viel um Lebensstile geht, wobei die Energiereduktion eine wesentliche Rolle spiele, plus Coaching und Feedbackinstrumente. Am Ende gehe ein Erfolg eben nicht auf die Genetik zurück, sondern auf die Kalorienrestriktion, auf Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Anbieter. Mit anderen Worten: Es gibt bis dato „keine Evidenz für einen klinischen Zusammenhang zwischen Genetik, Energie-, Kohlenhydrat- und Fettzufuhr“.

Und was meint die Allgemeinbevölkerung? Die TUM führte im Rahmen der Nachwuchsgruppe „Personalisierte Ernährung & eHealth“ hierzu eine repräsentative Umfrage durch (1.003 Erwachsene als repräsentatives Kollektiv plus 354 Erwachsene mit Adipositas). Demnach meinen rund 40 Prozent der Befragten, den Begriff ‚personalisierte Ernährungsempfehlungen‘ zu kennen, beim Begriff ‚genbasierte Ernährungsempfehlungen‘ sind es fast 20 Prozent. Mehr als 55 Prozent meinen, dass genbasierte Ernährungsempfehlungen ein effektives Konzept sind und nahezu 35 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine genbasierte Ernährungsempfehlung in Anspruch zu nehmen.

Die Frage ist, woher kommt die Idee der genbasierten Ernährung und wie lässt sich die Diskrepanz zwischen Anbietern, Verbraucherinnen und Verbrauchern und der Wissenschaft erklären? Es gibt Belege dafür, dass das Körpergewicht eine genetische Komponente hat. Die Schätzungen gehen von einer Heritabilität von 50 bis 90 Prozent aus. Die Heritabilität ist ein Maß für die Erblichkeit von Eigenschaften, bei deren phänotypischer Ausbildung (das äußere Erscheinungsbild betreffend) sowohl die Gene als auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Bezüglich der Gene zeigt das so genannte FTO-Gen (fat mass and obesity associated) bislang den stärksten Einfluss auf das Körpergewicht. Wer allerdings – vereinfacht ausgedrückt – das Risikoallel (Ausprägung) sowohl von Vater als auch Mutter vererbt bekommt, wiegt gerade mal drei Kilogramm mehr als derjenige ohne das Risikoallel. Das heißt, ein Effekt von drei Kilogramm erklärt am Ende nicht Übergewicht und Adipositas in Deutschland und weltweit. Es sind bis dato sehr viele einzelne Genlozi (Genorte; die physische Position eines Gens im Genom) identifiziert, die mit dem Körpergewicht vergesellschaftet sind, aber jeder einzelne Genort hat nur einen sehr kleinen Effekt. Die genbasierte Ernährung sei aktueller Forschungsgegenstand; eine genbasierte Ernährungsempfehlung auszusprechen, sei aufgrund der derzeitigen Datenlage nicht sinnvoll, da momentan nicht evidenzbasiert, so die Münchner Wissenschaftlerin Holzapfel.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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