Archiv der Kategorie: Verletzungen, was hilft

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wenn die Achillessehne reißt

Wie eine frühfunktionelle Behandlung bei Sportverletzungen helfen kann

Der Schmerz ist stechend und heftig. Oft folgt eine Schwellung, dann ein Bluterguss, “normales” Gehen ist nicht mehr möglich. Die Achillessehnenruptur, der Riss der Achillessehne, tritt oft durch eine plötzliche Überlastung beim Sport auf, dabei kann es Leistungs- und Hobbysportler gleichermaßen treffen. Der Achillessehnenriss ist eine häufig vorkommende Sportverletzung, die auch zu chronischen Schmerzen führen kann. Umso wichtiger die erfolgreiche Behandlung, hier gewinnt der frühfunktionelle Ansatz zunehmend an Bedeutung.

Ein Blick auf die Achillessehne

Sehnen verbinden Muskeln mit den Knochen und helfen bei der aktiven Bewegung der Gelenke. Die Achillessehne ist die größte Sehne des Körpers und schließt die Wadenmuskulatur an das Fersenbein an. Dynamische Sportarten und Bewegungen wie Sprünge setzen die Achillessehne einer hohen Belastung aus. Während bei einer Zerrung Sehnen überdehnt werden, bedeutet der Achillessehnenriss eine vollständige Durchtrennung der Sehne.

Neben einer einzigen Bewegung, die bereits solch verheerende Folgen für die Achillessehne haben kann, ist in vielen Fällen das Gewebe beispielsweise durch Diabetes oder Verschleiß bereits vorgeschädigt. Aber auch Stöße und Schläge können eine Achillessehnenruptur bewirken.

Wie erkennt und behandelt man einen Achillessehnenriss?

Nach dem Unfall ertastet der erfahrene Arzt eine Delle im Verlauf der Achillessehne. Funktionsausfälle sind ein klares Indiz für die Verletzung, der Patient kann beispielsweise keinen Einbein-Zehenstand auf der betroffenen Seite ausführen, weiterhin funktioniert der Achillessehnenreflex nicht mehr. Der Arzt wird ferner den sogenannten Thompson-Test (wenn man in die Wade kneift, bewegt sich der Fuß im Sprunggelenk nicht) und bei Bedarf eine Ultraschalluntersuchung und im Zweifel eine MRT durchführen. Eine Röntgenuntersuchung kann seltene knöcherne Ausrissverletzungen zeigen.

Entsprechend ihrer Anatomie können Verletzungen folgende Bereiche betreffen:

-Übergangsbereich von Muskel und Sehne (proximaler Bereich)
-Freier Verlauf der Sehne (mittlerer Bereich): die häufigste Verletzungsform circa drei bis sechs Zentimeter von der Ansatzstelle entfernt
-Ansatzbereich (distaler Bereich) am Fersenbein (Kalkaneus), meist mit knöchernem Ausriss am Fersenbein.
Mit Ausnahme von Leistungssportlern, bei denen Achillessehnenrisse häufig operiert werden, erfolgt die Behandlung dieser Verletzungen mittlerweile oft konservativ. Dies gilt auch bei chronischen Überlastungs- und Schmerzprobleme der Achillessehne. Dabei haben sich die funktionelle Therapie und die frühfunktionelle postoperative Therapie zunehmend durchgesetzt.

Frühfunktionell? Eine Frage des Schuhs!

Die Zeiten, in denen der Patient bei einer Achillessehnenruptur über einen längeren Zeitraum hinweg einen Gips tragen musste, sind vorbei. Und zwar nicht nur, weil er eine beschwerliche und unangenehme Ruhigstellung allenfalls nur noch über wenige Tage akzeptieren würde, sondern vor allem auch wegen der Gefahr von auftretenden Immobilisationsschäden bei längeren Gipsbehandlungen.

Diverse Studien zeigen eindeutig: Die funktionelle bzw. frühfunktionelle Therapie und Nachbehandlung ist u.a. wegen der früher wieder hergestellten Mobilität der konventionellen Gipsversorgung überlegen.

Grundsätzlich gilt bei der frühfunktionellen Behandlungsmethode, dass die Belastung der Sehne jeweils der momentanen Belastbarkeit angepasst wird. Dabei empfiehlt es sich auf jeden Fall, die jeweiligen Therapiearten zuvor mit dem behandelnden Arzt und Orthopädie-Schuhtechniker zu besprechen, um die Vorteile des Konzeptes, vor allem der erheblich verkürzten Mobilitätseinschränkung, in Anspruch nehmen zu können.

Entscheidend für die Behandlung ist der eigens entwickelte Therapieschuh, der früh kontrollierte Bewegungen und Belastungen ermöglicht, die trotzdem den Heilungsprozess ermöglichen. Kunststoffschienen in den Stiefelschächten verhindern zu viel Bewegung.

Im sogenannten Stabil-Schuh mit Vollbelastung der Extremität wird die funktionelle Beanspruchung für die Sehnenheilung umgesetzt. Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche konservativ-funktionelle Therapie ist ein vollständiger Kontakt der Sehnenenden in 20-Grad-Beugung im oberen Sprunggelenk (Spitzfußstellung).

Aber auch der Betroffene selber wirkt maßgeblich am Behandlungserfolg mit, Motivation und Kooperation vorausgesetzt. Die Versuchung ist groß, bei nachlassendem Schmerz und zunehmender Mobilität die Beweglichkeit des Sprunggelenks und damit die vermeintliche Heilung der Achillessehne zu testen. Hier heißt es, geduldig zu sein!

Erst nach sechs Wochen sollte der Therapieschuh nachts abgelegt werden, nun erfolgt auch die erste Absatzreduktion um einen Zentimeter. Intensive Bewegungsübungen für das obere Sprunggelenk beginnen erst nach Ablegen des Schuhs nach acht Wochen und werden mit einer Gangschulung kombiniert. Ungeachtet des vollständigen Behandlungsverlaufs ermöglicht es die frühfunktionelle Therapie, dass die Patienten schnell auf Krücken verzichten zu vielen Alltagsaktivitäten zurückkehren können. Gerade für Freiberufler und Selbstständige ist es wichtig, nach zwei bis drei Wochen wieder ihrem Beruf nachgehen zu können.

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Chronische Schmerzen - wenn Narben zu Dauerschmerzen führen

Chronische Schmerzen: wenn Narben zu Dauerschmerzen führen

Neuere Erkenntnisse zu Ursachen von chronischen Schmerzen

Fast jeder hat irgendwo im Körper Narben. Manchmal sehen wir sie deutlich. Doch häufig bleiben sie im Verborgenen unentdeckt. Dann werfen chronischen Schmerzen, die davon ausgehen können, ein Rätsel auf.

Grundsätzlich führt nahezu jeder gewaltsame Einfluss auf unser Gewebe zu einer Verletzung. Oftmals sind es winzigste Verletzungen, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können. Jedenfalls tritt die Wundheilung in Aktion. Die Prozesse der Immunabwehr und der Wundheilung werden dann immer ausgelöst. Wir können uns das ähnlich vorstellen wie bei der alarmierten Feuerwehr, die bei Alarm erst einmal ausrückt. Auch dann, wenn sich der Alarm als harmlos oder gar als Fehlalarm herausstellt.

Hat ein Mensch nun Störungen bei der Wundheilung, beispielsweise wegen eines gestörten Stoffwechsels, was häufig zu Wundheilungsstörungen führt, dann kann dieser Prozess länger dauern oder sogar sehr lange anhalten. Zurück bleiben oft überempfindliche Narben.

Wissenschaft bestätigt: Narben können Quelle chronischer Schmerzen sein

Erst in jüngerer Vergangenheit haben Expert*innen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. darauf hingewiesen, dass Narben langfristig die Quelle von Schmerzen sein können. Dies vor allem dann, wenn es dabei zu überschießenden Prozessen kommt (Quelle: Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Ganzheitsmediziner gehen davon aus, dass sich solche Vorgänge nicht nur äußerlich nach Verletzungen abspielen. Sie entstehen auch innerlich, für uns unsichtbar. Zum Beispiel im Konflikt mit Mikroorganismen. Deshalb ist es denkbar, dass es auch dort zu Prozessen der gestörten Narbenbildung kommt, die möglicherweise Ausgangspunkt scheinbar unerklärlicher Schmerzsyndrome sind. Dementsprechend gilt es, solche Möglichkeiten in die Ursachensuche einzubeziehen.

Die Ursachen von chronischen Schmerzen sind vielseitig. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen hat sie in dem Buch “Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis” beschrieben.

Buchdaten: Michael Petersen, Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis, ISBN 978-8-7083-8463-8, Eine Rezension zum Buch gibt es hier: Info-Seite zum Buch.

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Heimtückische Narben können Gesundheit schwer belasten

Heimtückische Narben können Gesundheit schwer belasten

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Narben und ihre ganzheitliche Einordnung

Nach einer Verletzung entstehen Narben. Deshalb gehört die sogenannte Narben-Entstörung zum Alltag naturheilkundlicher Praxen. Auch die Bioresonanz nach Paul Schmidt will dazu ihren Beitrag leisten.

Wie Narben die Gesundheit belasten

Nach den Erfahrungen aus der Ganzheitsmedizin können Störungen von Narben die verschiedensten Erkrankungen im Organismus unterhalten. Genannt werden Schmerzen, Allergien, Schlafstörungen, Erschöpfungssyndrome und vieles mehr.

Narben treten nicht nur äußerlich nach Verletzungen auf, sondern auch in den Organen. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen es. So haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg am Beispiel der Nieren eine bedeutende Entdeckung gemacht. Werden die Nieren verletzt, führt dies dazu, dass unzählige Immunzellen aktiviert werden. Diese wandern ins Gewebe ein, die sogenannte Immunzellinfiltration, um dort Heilungsprozesse zu bewirken. Erfolgt nun die Immunzelleinwanderung unkontrolliert, kommt es zur Überaktivierung von Bindegewebszellen. Es entwickeln sich Narben im betroffenen Organ (Quelle: Universitätsmedizin Magdeburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wie Narben-Entstörung funktioniert

Mit Verletzungen sind nach ganzheitlicher Auffassung nicht nur solche aus Unfällen zu verstehen. Vielmehr können zahlreiche Einflüsse, wie beispielsweise Schadstoffe und Konflikte mit Mikroorganismen, zu Verletzungen von Gewebe führen. Deshalb ist es aus ganzheitlicher Sicht wichtig, diese Zusammenhänge aufzudecken und zu regulieren.

Bei der Narben-Entstörung kommen in der Alternativmedizin verschiedene Maßnahme in Betracht, wie Injektionstechniken, Taping, Craniosacraltherapie, Bindegewebsmassagen und homöopathische Mittel.

Die Bioresonanz nach Paul Schmidt hat reichlich Erfahrungen, was die energetische Unterstützung von Wundheilung und die Bedeutung von Narben betrifft. Frühere in-vitro-Untersuchungen haben entsprechende positive Effekte gezeigt. Näheres dazu in dem Beitrag der Redaktion ” Bioresonanz-Beobachtungen zur Wundheilung“.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Kindern im medizinischen Notfall sicher helfen können dank PocDoc

PocDoc ist der erste intelligente Verbandkasten der Welt. Er bietet über eine entsprechende App Ersthilfe-Maßnahmen für Kinder und Säuglinge.

Eltern möchten nur das Beste für ihre Kinder; sie sollen aktiv die Welt entdecken und sicher aufwachsen. Doch Verletzungen, wie Schürfwunden, Insektenstiche oder auch ein Knochenbruch können leider niemals völlig ausgeschlossen werden. Aber was tun, wenn mein Kind akut Hilfe benötigt? “Viele Menschen sind in solchen Situationen verunsichert, weil sie befürchten, etwas falsch zu machen. Genau aus diesem Grund haben wir PocDoc entwickelt, den ersten intelligenten Verbandkasten, speziell auch für Kinder und Säuglinge”, erklärt Dominic Dussault, der Erfinder von PocDoc und CTO bei der Innotas AG. PocDoc soll medizinische Laien zu Ersthelfern befähigen: Das PocDoc-System besteht aus einem “Verbandkasten” und einer damit interagierenden App, die auch offline verfügbar ist. “PocDoc als Premium-Variante kostet 34,50 Euro und gehört einfach in jeden Haushalt und in jedes Auto. Auch Vereine, Kindergärten und Schulen könnten von PocDoc profitieren”, ergänzt Dussault.

Im Notfall leitet die PocDoc-App den Ersthelfer für die Versorgung von Blutungen, Hitze- und Kälteverletzungen, Brüchen, Insektenstichen, Verätzungen bis hin zu Vergiftungen und inneren Verletzungen über einfache Fragen zur richtigen Behandlung. Jeder Behandlungsschritt wird mit verständlichen Bildern und kurzen prägnanten Anweisungen in aktuell 13 Landessprachen erklärt. Das benötigte Material für den jeweiligen Behandlungsschritt wird mit der entsprechenden Position im PocDoc-Verbandkasten angezeigt, um ein schnelles Auffinden zu erleichtern. Ein dauerhaft sichtbarer Button führt zum Notfallprotokoll, wenn das Kind während der Behandlung das Bewusstsein verlieren sollte.

Das PocDoc-System bietet aber nicht nur Ersthilfe-Maßnahmen für Kinder und Säuglinge, sondern auch für Erwachsene. Sogar Hunde und Katzen können mit PocDoc versorgt werden. Die App wurde zusammen mit Ärzten entwickelt und beinhaltet über 300 Behandlungsschritte. Sie ist für IOS und Android verfügbar. Das Case enthält alle notwendigen Materialien plus Zusatzkomponenten und dient auch als Auto-Verbandkasten.

Das PocDoc-System gibt es in den Varianten Outdoor, Premium und Business. Weitere Services sollen PocDoc als Medizin-Plattform künftig sinnvoll ergänzen. Ferner ist das Unternehmen dabei, ein internationales Distributoren-Netz aufzubauen. PocDoc ist aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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Die Innotas AG mit Sitz in Tägerwilen (Schweiz) hat sich auf die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte im Consumer-Bereich spezialisiert. Ziel ist es, Innovationen zu schaffen, die das Leben von Menschen und Tieren verbessern. Neben der Entwicklung eigener Produkte wie PocDoc® oder LifePad® bietet Innotas auch Engineering Support für andere Unternehmen.

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Mückenstich und Wespengift

Wie schütze ich mich und was kann ich im Notfall tun

Beim Kuchenessen auf dem Balkon oder an einem lauen Abend im Garten können Bienen, Wespen oder Stechmücken ganz schön nerven. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) gibt Tipps wie man sich vor Stichen schützen kann und erklärt außerdem wie man im Notfall richtig handelt.

Steckmücken

Wer draußen nicht gestochen werden möchte, sollte generell helle Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt. Da Mücken häufig auch im Knöchel- und Fußbereich stechen, sind auch Socken hilfreich. “Mücken können leider durch die Kleidung hindurch stechen, deshalb sollte zusätzlich ein Spray oder eine Lotion gegen Insekten auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden”, empfiehlt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbands. Ein Moskitonetz über dem Bett hilft, nachts, die Plagegeister abzuhalten.

Ist man doch gestochen worden, heißt es nicht kratzen. Die durch den Stich verursachte Entzündung kann durch eindringende Bakterien beim Kratzen verschlimmert werden. “Ein Kühlpad beruhigt den Entzündungsprozess und mildert den Juckreiz”, erklärt Habighorst-Klemm. Es gibt auch batteriebetriebene Stifte, die über einen kurzen Hitzereiz eine beginnende Entzündung und somit den Juckreiz stoppen.

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Bienen oder Wespen

Stiche von Bienen oder Wespen sind deutlich schmerzhafter als ein Mückenstich. Das weiß jeder, der im Freibad schon mal auf eine getreten ist. Sie sind für manche Menschen sogar richtig gefährlich, wenn sie allergisch auf das Bienengift reagieren. Weil Bienen und Wespen sich oft auf Speisen oder in Getränken befinden, ist das Risiko sehr groß, dass man im Bereich von Mund oder Hals gestochen wird. Bei Allergikern löst ein Stich starke Schwellungen aus – dies führt zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand bei einem anaphylaktischen Schock.

“Als Schutz ist es wichtig, draußen nicht barfuß zu laufen. Es hilft, nur aus Gläsern und nicht aus Flaschen oder Dosen zu trinken, damit keine Wespe oder Biene in den Mund kommt”, erklärt die Apothekerin. Außerdem ist es empfehlenswert Getränkeflaschen und Gläser nach jedem Gebrauch gleich abzudecken oder zu verschließen. “Insektenstichallergiker sollten immer ihre Notfallmedikamente, ob Saft oder Spritze, mit sich tragen, um im Fall eines Stiches schnell handeln zu können”, so die Apothekerin weiter. “Wichtig ist, dass man den Stachel, falls er noch steckt, gleich entfernt. Und auch wenn die Notfallmedikamente genommen wurden, sollte immer zur Sicherheit ein Arzt hinzugezogen werden.”

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Sport im Sommer

Damit Fitness nicht zum Krampf wird

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIm Sommer macht Bewegung im Freien besonders viel Spaß. Doch bei großer Hitze ist besondere Vorsicht geboten, denn auch beim Freizeitsport können Sonnenstich und ein Hitzschlag drohen. Bei hohen Temperaturen müssen Herz und Kreislauf deutliche Mehrarbeit leisten, um den Körper zu kühlen. In der Folge ist der Mensch schneller erschöpft und in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt.

Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV erklärt, worauf man achten muss, um einer Überlastung vorzubeugen:

“Das Sportprogramm sollte in die kühlen Morgenstunden gelegt werden, die Luft ist dann noch frisch und die Ozonwerte sind dann am niedrigsten!” Ozon ist ein Gas, das die Schleimhäute reizt und Kopfschmerzen verursachen kann. Wer nicht auf die frühen Morgenstunden oder auf schattige Wege zum Trainieren ausweichen könne, solle unbedingt an Sonnencreme, Sonnenbrille und eine helle Kappe denken um sich vor Sonnenbrand und Sonnenstich zu schützen, lauten weitere Tipps. Außerdem rät die Apothekerin, regelmäßig und ausreichend zu trinken: “Denn unser körpereigenes Kühlsystem braucht viel Flüssigkeit. Der Schweiß auf der Haut kühlt uns. Darum sollte man schon einige Zeit vor dem Training mit dem Trinken begin-nen, um die Wasserspeicher des Körpers zu füllen. Wer länger als eine halbe Stunde Sport treibt, sollte eine Wasserflasche dabei haben, um das durchs Schwitzen verlorene Wasser und Mineralien zu ersetzen.”

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Wer sich schon vor dem Sport schlapp fühlt oder Kopfschmerzen hat, sollte auf das Training eher verzichten. Engel-Djabarian: “Unser Körper gibt uns die richtigen Signale, auf die man besser hört. Bei Hitze sollte man nicht an seine Grenzen gehen und stattdessen das Pensum reduzieren und öfter Pausen einlegen. Bei Warnsignalen wie Übelkeit, Kopfschmerz, Muskelkrämpfen oder gar Herzrasen sollte das Training sofort unterbrochen werden. Dann heißt es ab in den Schatten, sich dort setzen oder hinlegen und nach Möglichkeit kleine Schlucke Wasser trinken.” Nach dem Sport rät die Apothekerin, sich nicht gleich eiskalt abzuduschen, sondern sich eine viertel Stunde Pause zum Nachschwitzen zu gönnen: “Das rasche Abkühlen durch eine kalte Brause kann im schlimmsten Fall zu Herzrhythmusstörungen führen.”

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Frakturprävention durch Knochendichtemessung

Mit der Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) lässt sich das Fraktur-Risiko einschätzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) gilt mittlerweile als eine international anerkannte Methode, um das Frakturrisiko im Rahmen der Diagnose von Osteoporose einschätzen zu können. Monika Wüster, Geschäftsführerin des Unternehmens Medi-ManAge in Mainz, einem Medizintechnikunternehmen, das unter anderem moderne Geräte zur Osteoporose-Diagnostik vertreibt, hebt hervor, dass die sogenannte duale Röntgenabsorptiometrie (DXA) mit einem minimalen Bruchteil der Strahlendosis auskommt, die bei einer üblichen Röntgenuntersuchung anfällt.

Gleichzeitig sei der Nutzen einer Knochendichtemessung, vor allem bei Risikopatienten sehr hoch. Wüster verweist dazu auf eine aktuelle randomisiert kontrollierte Lancet- Studie. Deren Autoren konnten nachweisen, dass sich durch eine Knochendichtemessung in Verbindung mit einem speziellen Fragebogen und einer medikamentösen Behandlung von Hochrisiko-Patientinnen die Häufigkeit von Hüftfrakturen deutlich absenken lässt.

Studie zeigt: Knochendichtemessung trägt zu einer hohen präventiven Wirkung bei

Erstmals wurde im Rahmen der sogenannte SCOOP-Studie (Screening for Osteoporosis in Older Women for the Prevention of facture) eine größere Bevölkerungsgruppe untersucht. [1] Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, ob ein Screening und eine präventive Behandlung die Rate von Frakturen bedingt durch Osteoporose senken kann. Die Osteoporose, die auch als Knochenschwund bezeichnet wird, ist die häufigste Ursache für Knochenbrüche in fortgeschrittenem Alter. Nach dem 50. Lebensjahr zeigt sich, dass eine von drei Frauen und einer von fünf Männern einen Knochenbruch erleidet, der im Zusammenhang mit Knochenmineralmangel steht. Nicht selten ist eine Hüftfraktur in Folge Osteoporose-bedingter Knochenveränderungen der Einstieg in die Pflegebedürftigkeit der Betroffenen.

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Präventive Behandlung in Verbindung mit Knochendichtemessung senkt Frakturrisiko um 28 Prozent

Die Studie, an der 100 Arztpraxen in England teilnahmen und die 12.483 Frauen im Alter von 70 bis 85 Jahren einschloss, zeigte deutlich, dass die Inzidenz der Hüftfrakturen nach einer präventiven Behandlung unter anderem auf Grundlage einer Knochendichtemessung deutlich gesenkt werden konnte. Dabei sei von einer Risikominimierung um 28 Prozent auszugehen. Ein Autor der Studie hebt hervor, dass mit der Anwendung des der Studie zugrundeliegenden Fragebogens mit eventuell anschließender Knochendichtemessung jährlich 8.000 Frakturen bei Frauen zwischen 70 und 85 Jahren verhindert werden können.

[1] Prof Lee Shepstone et al.: Screening in the community to reduce fractures in older women (SCOOP): a randomised controlled trial. In: The Lancet, Volume 391, No. 10122, p741-747, 24 February 2018

Das Unternehmen Medi-ManAge Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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Der Kampf ums Überleben – und der Sieg danach

Wie eine Familie gegen den Tod kämpfte und gewann.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVor zwei Jahren wurden Markus und Alexandra unerwartet auf die Probe gestellt, als ihr Sohn Johannes zwölf Wochen zu früh geboren wurde. Nachdem die Ärzte bereits alle Hoffnung aufgegeben hatten, kämpften sie und auch ihr Sohn weiter – mit Erfolg. Eine Geschichte über Hoffnung und Vertrauen.

Johannes wurde zwölf Wochen zu früh geboren. Der heute zweijährige Junge hatte nur noch schwache Herztöne, die behandelnden Ärzte entschieden sich, das Kind per Kaiserschnitt zu holen. Johannes kam sofort auf die Intensivstation.

Dort stellte man fest, dass Johannes neben einem Herzfehler zusätzlich eine Hirnblutung hatte. Der Oberarzt legten den jungen Eltern nahe, die lebenserhaltenden Maschinen abzustellen. “Aber für uns war klar, dass wir die Geräte nicht abstellen würden”, erklären Markus und Alexandra heute. Und sie sollten Recht behalten. Johannes überlebt. Neun Monate bleibt er in der Klinik. Fünf Monate müssen die Eltern warten, um überhaupt mit ihrem Sohn draußen Spazieren gehen zu können. Viele alltägliche Dinge verbuchen die beiden als Erfolg, überwinden gemeinsam alle Herausforderungen. Vor allem die Suche nach einem geeigneten Pflegedienst stellte sich als solch eine Hürde heraus. “Wir hatte bereits eigenständig bei Pflegediensten angefragt, die sich auf intensive Kinderversorgung spezialisiert hatten. Aber die haben sofort abgelehnt. Man müsse sowieso mindestens eineinhalb bis zwei Jahre warten und ein Kind mit Tracheostoma würde schon gar nicht gehen.” Eine Schwester empfahl dem Paar daraufhin bipG und nach einem ersten Aufeinandertreffen entschied man sich für den Pflegedienst. “Wir konnten uns schnell über den Zeitpunkt der Versorgung einigen und von da an lief alles Weitere ebenfalls reibungslos ab”, sagt Alexandra.

“Einfach ohne Geräte und Absprachen losfahren zu können, ist einfach genial”

 Vom Schmerz zur Heilung

Durch die wohnliche Situation der Familie in Form einer Durchgangswohnung waren die Anfänge der Familie mit den neuen Umständen zuerst holprig. Aber schon bald machten sich die positiven Aspekte bemerkbar: Johannes erholte sich zusehend. Selbst die Ärzte überraschte die rasche Genesung. “Es hieß, das Tracheostoma würde er brauchen bis er vier oder fünf Jahre alt ist. Heute ist er zwei und kommt sogar schon ohne Kanüle aus”, erklärt Johannes Mutter stolz. Seit sechs Monaten benötigt der lebensfrohe Junge keinen Sauerstoff mehr. Auch die wenigen personellen Wechsel und das Miteinander unter Familie und Pflegekräften machten es den Eltern leichter mit der Situation umzugehen.

Langsam aber sicher kann die bipG sich nun als Pflegedienst zurückziehen. Mittlerweile hat die Familie bereits erste Tage ohne Pflegedienst verbracht. Zur Unterstützung greift Johannes Großmutter noch mit unter die Arme. “Die ersten Tage alleine haben wir schon gemerkt, dass es nun auf uns ankommt”, erzählt Markus. Wenn das Paar nun von der Arbeit nach Hause kommt, genießen sie die gemeinsame Zeit zu dritt. “Jetzt einfach losfahren zu können, ohne Geräte oder Absprachen mit jemanden, ist einfach genial.”

Die bipG ist ein überregionaler Pflegedienst für intensivpflichtige Patienten stationär und ambulant.

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bipG
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Unfallfrei durch die Grillsaison

Schutzmaßnahmen und erste Hilfe bei Verbrennungen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Deutschen sind Grill(welt)meister: Mehr als 95 Prozent der hiesigen Bevölkerung werfen gerne den Grill an. Doch das Brutzeln von Fleisch, Würstchen oder Gemüse ist nicht ganz ungefährlich. Die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin verzeichnet jährlich durchschnittlich 4.000 Unfälle am Grill.

Tipps, um die beliebte Freizeitbeschäftigung sicherer zu machen, hat Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV. Er weiß außerdem, was bei Brandverletzungen zu tun ist.

Sicherheit am Grill

Grillen ist gefährlich und kann schnell Verbrennungen verursachen. Viele Gefahren lassen sich aber mit einfachen Maßnahmen eindämmen. Wichtig für sicheres Grillen ist vor allem der richtige Standort. Er sollte windgeschützt sein, mit stabilem und feuerfestem Untergrund. In der Nähe sollten sich keine brennbaren Materialien wie Holzmöbel oder trockene Gartenabfälle befinden. Und ganz wichtig: “Niemals den Grill verschieben, wenn er heiß ist”, so Dr. Wolfgang Reuter. Die Gefahr, sich dabei zu verletzen, ist besonders hoch. Außerdem gilt: Zum Anzünden von Holzkohlegrills keine flüssigen Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Petroleum verwenden. “Flüssige Brandbeschleuniger können verpuffen und explosionsartig meterhohe Stichflammen bilden”, weiß Reuter. Besser sind feste Grillanzünder, die nach DIN EN 1860-3 geprüft und mit dem DIN-CERTCO Zeichen versehen sind. Obligatorisch sind außerdem ein Eimer Sand, eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher neben dem Grill, um eine außer Kontrolle geratene Glut zur Not schnellstmöglich löschen zu können. Wasser ist dafür weniger geeignet, denn der entstehende Wasserdampf kann Verbrühungen verursachen.

 Vom Schmerz zur Heilung

Aufmerksam sein

Ist die Kohle heiß genug und das Grillgut brutzelt, ist die Verlockung groß, sich entspannt zurückzulehnen. Grillmeister sollten ihre Wirkstätte aber immer im Auge behalten. Nicht nur wegen möglicherweise verkohlter Würstchen. Sondern vor allem, um den Funkenflug zu beobachten und zu verhindern, dass umherfliegende Glut etwas in Brand setzt oder jemanden verletzt. Anwesenden Kindern sollte besondere Aufmerksamkeit gelten. “Sie finden Feuer meistens interessant und drücken sich gerne in der Nähe des Grills herum”, weiß Reuter. “Wenn sie dann beim Spielen aus Versehen den Grill anrempeln oder sich mit den Händen eine Wurst vom Rost stibitzen, drohen ihnen schmerzhafte Verbrennungen.” Der Grillmeister selbst sollte sich mit einer Schürze, Handschuhen und einer langen Grillzange vor der Glut schützen.

Erste Hilfe bei Verbrennungen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es beim Grillen zu Verbrennungen kommen. Wenn Kleidungsstücke oder beispielsweise ein Sitzkissen Feuer fangen, heißt es: Schnell reagieren! Dazu am besten eine Decke über den Gegenstand oder die Person werfen, um die Flammen zu ersticken. Kleinflächige Verbrennungen ersten Grades, die sich durch Hautrötungen oder Brandblasen zeigen, am besten sofort 10 bis 15 Minuten zum Kühlen unter fließendes handwarmes Wasser halten. “Sehr kaltes Wasser oder Kühlpacks reizen die geschädigte Haut nur zusätzlich”, weiß der Gesundheitsexperte. Anschließend die Wunde steril verbinden, zum Beispiel mit einem Brandwundenverbandtuch, das in jedem Autoverbandskasten zu finden ist, und bei Bedarf einen Arzt aufsuchen. Reuter erklärt weiter: “Ist die Wunde größer als die Fläche einer Hand, besser nicht mit Wasser abspülen. Denn bei großflächigen Verbrennungen besteht die Gefahr einer Unterkühlung. Auch ansonsten sollten Helfer die Wunde in Ruhe lassen.” Es gilt dann vor allem, den Betroffenen warm zu halten, beispielsweise mit Decken, und durch Ansprache und Trost einen möglichen Schock zu verhindern. Außerdem über die 112 möglichst schnell Hilfe holen.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison

Wie sich Spaziergänger, Hobbygärtner & Co. schützen können. Saisonale Verbraucherinformation der DKV.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn die Temperaturen wieder milder werden, zieht es nicht nur wintermüde Couch-Potatoes in die Natur: Auch Zecken werden wieder aktiv und warten in Büschen und auf Gräsern auf einen Wirt. Wo die Zeckengefahr besonders hoch ist, welche Krankheiten sie übertragen und wie sich Spaziergänger und Co. vor den Parasiten schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wann und wo treten Zecken auf?

Zecken sind Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts, an dem sie sich mit Krallen und Haftkissen festhalten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einem Zeckenbiss die Rede, Experten sprechen jedoch von einem Stich. Zeckensaison ist von Frühjahr bis Spätherbst. Doch schon ein paar aufeinanderfolgende Tage mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad reichen aus, um die Parasiten aus ihren Winterverstecken zu locken. “Die Wahrscheinlichkeit, dass sie um diese Zeit zustechen, ist zwar gering, da die Temperaturen noch keine kurzen Hosen und T-Shirts zulassen. Dennoch ist es ratsam, sich nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit auf Zecken zu untersuchen”, rät Dr. Reuter. Zecken sind vor allem an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit aktiv, etwa in Wäldern. Doch auch auf schattigen Wiesen, an Waldrändern oder einzelnen Baumgruppen sowie in Büschen, Gärten oder an Bächen sind sie anzutreffen. Übrigens: Dass Zecken von Bäumen fallen, stimmt nicht. Sie bewegen sich meist in hohem Gras oder im Unterholz.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Der Zeckenstich selbst ist nicht gefährlich. Allerdings kann die Zecke damit verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Zu den häufigsten zählt die Lyme-Borreliose. In ganz Deutschland können Zecken mit den Borreliose-Bakterien infiziert sein. Die Ansteckungsgefahr ist daher in der ganzen Bundesrepublik gleich hoch. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist eine Hautrötung, die sogenannte Wanderröte. Typischerweise ist sie ringförmig und hat einen blasseren Farbton in der Mitte. Sie kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein. Häufig ist die Haut an dieser Stelle wärmer. Die Rötung kann noch bis zu mehreren Wochen nach einem Stich auftreten. Dazu können weitere Symptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit kommen. In sehr seltenen Fällen kann die Hautinfektion durch Borrelien zu einer Infektion des ganzen Körpers fortschreiten und dann zu Schäden an Nerven, Gelenken und Herz führen. Einen wirksamen Impfschutz dagegen gibt es bisher nicht. Außerdem können Zecken die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die das Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Borreliose ist das Virus nur in Teilen Deutschlands verbreitet. Auf seiner Internetseite informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) darüber, wo diese Gebiete liegen. Die ersten Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen. Das Infektionsrisiko ist allerdings relativ gering. Dennoch empfiehlt das RKI Menschen aus Risikogebieten eine Schutzimpfung.

Effektiver Schutz gegen Zecken

 Vom Schmerz zur Heilung

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohes Gras meiden. Lange Hosen und Oberteile sowie geschlossene Schuhe schützen die Haut zusätzlich vor Zeckenstichen. Der DKV Experte empfiehlt außerdem, vor allem bei längeren Wanderungen, die Hose in die Socken zu stecken. Auch Mückenschutzsprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET, auf Haut und Kleidung können vor den kleinen Blutsaugern schützen. Kehren Spaziergänger nach einem Wald- oder Wiesenbesuch zurück, sollten sie sich unbedingt nach Zecken absuchen. “Neben den für Zecken leicht erreichbaren Füßen, Waden oder Kniekehlen ist das Augenmerk auch auf Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel zu richten”, so der Gesundheitsexperte. “An diesen Stellen stechen die Parasiten besonders gern. Denn hier ist die Gefahr, entdeckt zu werden, vergleichsweise klein”, weiß der Gesundheitsexperte. Haben die Zecken einen Wirt gefunden, suchen sie oft noch einige Zeit nach einer geeigneten Einstichstelle. Wer sich direkt nach einem Aufenthalt in der Natur absucht, hat daher gute Chancen, einen Stich noch zu verhindern. Auch bei Arbeiten im heimischen Garten sind die genannten Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll.

Zeckenstich – was tun?

Wer eine bereits festsitzende Zecke bei sich entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Das kann unter Umständen eine Borreliose-Infektion verhindern, denn die Zecke überträgt diese Krankheit erst nach ein bis zwei Tagen auf den Menschen. Der Betroffene sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen und mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Ein Herausdrehen der Zecke ist nicht ratsam, denn dabei können sehr leicht Teile des Parasiten abreißen. Anschließend die Wunde gründlich säubern und desinfizieren. Um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden, den Parasiten auf keinen Fall zerquetschen. “Tritt nach einigen Tagen eine Hautrötung an der Stelle auf, ist ein Besuch beim Arzt notwendig”, so Reuter. Stellt dieser eine Borreliose fest, ist eine Behandlung mit Antibiotikum unumgänglich. Klagen Betroffene nach einigen Tagen über grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber, kann es sich um eine FSME-Infektion handeln. Dann ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt erforderlich.

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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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