Archiv der Kategorie: Herz

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

24h-EKG war gestern – App des Fraunhofer IGD erkennt früher Herzerkrankungen

Nicht mehr durchs Raster fallen

Einem 24-Stunden-EKG als Standardmethode zur Diagnose von Herzerkrankungen kann eine Menge entgehen – nämlich alle Unregelmäßigkeiten, die seltener auftreten. Das zieht für Betroffene häufig eine langwierige Odyssee bis zur finalen Diagnose und Behandlung nach sich. Dieser diagnostischen Lücke widmet sich ein Forscher-Team des Fraunhofer IGD aus Rostock. Die Gesundheits-App Guardio® ermöglicht unkompliziert das Erstellen von Mehrkanal-EKGs ohne Elektroden und kann dazu beitragen, Herzerkrankungen deutlich früher zu erkennen als herkömmliche Methoden.

Herzerkrankungen sind laut Robert-Koch-Institut eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Umso gravierender der Status-quo der Diagnostik: bis zu einer finalen Diagnose in Sachen Herzgesundheit können bis zu zehn Jahre vergehen. Woran das liegt, weiß Fraunhofer-Forscher Dr. Marian Haescher: “Wer mit Herzbeschwerden zu seiner Ärztin oder seinem Arzt geht, wird in aller Regel ein 24-Stunden-EKG verordnet bekommen. Kardiologen haben uns berichtet, dass die Chance, damit z.B. Vorhoffflimmern als eine Ursache von Schlaganfällen zu diagnostizieren, aber gerade einmal bei fünf Prozent liegt!” Das liege daran, dass der gemessene Zeitraum – eben die 24 Stunden – zu kurz seien und die Arhythmien des Herzens deutlich seltener auftreten könnten. Lange Wartezeiten bis zu einem Termin beim Spezialisten tun ihr übriges.

Haescher und seine Kollegen am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock haben eine Künstliche Intelligenz entwickelt, welche Herzbewegungen messen, daraus Informationen zur Herzgesundheit ableiten und unterschiedlich darstellen kann. Wie diese KI mit Daten versorgt wird, ist flexibel. Eine Möglichkeit sind die in jedem Smartphone verbauten Beschleunigungssensoren – die Gesundheits-App Guardio® leitet ihre Nutzer Schritt für Schritt durch eine Eigenmessung der Herzaktivitäten. Diese dauert gerade einmal 30 Sekunden und ist bequem und vor allem ohne das Kleben von Elektroden möglich. Damit ist eine wiederholte Messung über einen längeren Zeitraum oder eine punktgenaue Momentaufnahme möglich z.B. beim Auftreten von Symptomen wie Kurzatmigkeit oder Herzrasen. Damit schafft das Entwickler-Team erstmals eine unkomplizierte Möglichkeit, kurzfristig und verlässlich die eigene Herzgesundheit zu überwachen. Ziel dabei sei allerdings nicht die Möglichkeit zur Heimdiagnose, wie Haescher betont. Deshalb “übersetzt” das Programm die gesammelten Daten in ein Standard-EKG, so dass Kardiologen die Auswertung übernehmen können, denn “die diagnostische Hoheit bleibt immer bei den Medizinern”. Dennoch schließt Guardio@ eine entscheidende Lücke in der Diagnostik, wie auch Prof. Dr. med. Dietmar Bänsch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Rhythmologie im KMG Klinikum in Güstrow, bestätigt: “Eine jederzeit schnell zugängliche Aufzeichnung von Mehrkanal-EKGs – wie sie Guardio® ermöglicht – wäre der absolute Durchbruch in der Diagnostik von Herzrhythmusstörungen.”

Denkbar ist der Einsatz der Technologie aber auch an Inkubatoren für Neugeborene, denn durch die Datenerfassung per Doppler-Radar erfolgt das Aufzeichnen der Herzbewegungen in diesem Fall kontaktlos. Selbst jede Smartwatch wäre heutzutage durch die standardmäßig verbauten Sensoren in der Lage, ein EKG aufzuzeichnen, gibt Informatiker Haescher zu. Allerdings mit einem entscheidenden Manko: “Smartwatches könnten lediglich ein Einkanal-EKG aufzeichnen, unsere Auswertungen hingegen haben den gleichen Aussagewert wie ein Mehrkanal-EKG und können damit deutlich mehr Herzerkrankungen erkennen.” Das bestätigt auch die Kardiologin Dr. Grit Nonnemann: “Ich halte Guardio für ein sehr gutes Tool, um asymptomatische Patienten herauszufiltern, die so vor Hirninfarkten bewahrt werden können und um bei symptomatischen Patienten Rhythmusstörungen ohne weitere Hilfsmittel zu verifizieren.”

Die Wissenschaftler optimieren die Technologie hinter Guardio® gemeinsam mit Kardiologen und Rhythmologen aus Güstrow – Anfang 2023 gründen sie mit der Idee ihr eigenes Start-up als Spin-off des Fraunhofer IGD. Nach Abschluss der Medizinproduktezertifizierung, so hoffen sie, findet ihre Technologie dann so bald wie möglich als Digitale Gesundheitsanwendung, über Krankenkassen oder als Tool im Privatzahler-Modell ihren Weg zu den Betroffenen.

Weiterführende Informationen:

Mehr über Guardio®: https://guardio.health/

Mehr über die Forschung des Fraunhofer IGD in der Branche Gesundheit und Pflege: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/gesundheit.html

Über das Fraunhofer IGD:
Seit 1987 setzt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD internationale Standards für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen und unterstützen Industrie und Wirtschaft dabei, sich strategisch zu entwickeln. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 190 Forscherinnen und Forscher generieren an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die “Smart City”. Internationale Relevanz entfalten unsere Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem Schwesterinstitut in Graz und Klagenfurt. Mithilfe unserer Matrixorganisation bedienen wir unsere Kundschaft aus den unterschiedlichsten Branchen mit relevanten technischen und wettbewerbsorientierten Leistungen. Hierfür haben wir branchenerfahrene, crossfunktionale Teams aus Expertinnen und Experten, die auch Planung, Leitung und Evaluation für alle Projektgrößen übernehmen.

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Hoch verarbeitete Lebensmittel

Zuviel kann Gesundheit schaden

Der Verzehr von industriell hergestellten Lebensmitteln, die reichlich Salz, Zucker und Zusatzstoffe enthalten, nimmt in den meisten Ländern zu. Das ist besorgniserregend, da ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten Übergewicht und viele chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Demenz und Herz-Kreislauf-Leiden begünstigen kann, so verschiedene Studien.

Früher wurde die Nahrungsqualität in erster Linie anhand von Ernährungsmustern oder der Menge an bestimmten Nährstoffen eingeschätzt. Inzwischen rückt der Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln immer öfter in den Fokus. In wissenschaftlichen Studien wird dafür standardmäßig die sogenannte NOVA-Klassifizierung genutzt, die Lebensmittel und Getränke in Gruppen mit unterschiedlichem Verarbeitungsgrad einteilt.

Hoch verarbeitete Lebensmittel („ultra-processed“) haben den Vorteil, dass sie lange haltbar, praktisch, leicht zugänglich und erschwinglich sind. Meist werden sie abgepackt angeboten und haben eine lange Zutatenliste. Die Produkte enthalten in der Regel reichlich Zusatzstoffe, Energie (Kalorien), Speisesalz, gesättigte Fette und Zucker, aber wenig Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Beispiele für häufig hoch verarbeitete Produkte sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, süße und salzige Snacks, Eiskrem, Schokoriegel, Kekse, Margarine, Tiefkühlpizza, Geflügelnuggets, Würstchen, Instantsuppen, aber auch pflanzliche Alternativen für Fleisch, Milch, Joghurt und Käse.

Es gibt immer mehr Hinweise, dass industriell hergestellte Lebensmittel mit einem hohen Verarbeitungsgrad die Gesundheit beeinträchtigen können, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt. Ein hoher Konsum wird mit zahlreichen chronischen Erkrankungen wie Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, Depression, Krebs und Adipositas in Verbindung gebracht.

Häufig werden die negativen Auswirkungen auf den meist geringeren Nährwert zurückgeführt. Das ist jedoch nur ein Aspekt. So kann der hohe Verarbeitungsgrad zum Beispiel die Bildung von potenziell toxischen Verbindungen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Transfettsäuren oder Acrylamid begünstigen. Außerdem ist es möglich, dass mit der Zeit Schadstoffe aus der Verpackung wie Phthalate und Bisphenole auf die Lebensmittel übergehen, schreibt eine französische Forschungsgruppe im Fachjournal „The Lancet – Gastroenterology & Hepatology“.

Ein weiterer Punkt ist, dass eine hohe Aufnahme von Zusatzstoffen wie Emulgatoren und künstliche Süßstoffe Entzündungen im Körper fördern soll. Möglicherweise spielt dabei das Darmmikrobiom eine wichtige Rolle. Die Ernährung verändert Zusammensetzung und Aktivität der Bakteriengemeinschaft im Darm. Auf diese Weise könnte ein hoher Konsum von stark verarbeiteten Produkten das Immunsystem stören und dadurch chronische Entzündungen und damit verbundene Gesundheitsstörungen im Körper begünstigen. Die Forschung steht noch am Anfang. Welche biologischen Mechanismen dahinterstecken, müssen zukünftige Studien klären.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) empfiehlt, den Verzehr von hoch verarbeiteten Lebensmitteln zu begrenzen. Nach wie vor gilt: Je weniger verarbeitet, frischer und natürlicher ein Lebensmittel ist, desto besser für den Körper. Achten Sie auf das Etikett und meiden Sie Produkte mit vielen Zusatzstoffen und hohen Gehalten an Salz, Fett und Zucker. Auch wenn eine überwiegend pflanzliche Ernährung viele gesundheitlichen Vorteile hat, heißt vegan nicht automatisch gesund. Wer sich rein pflanzlich ernähren möchte, sollte den Konsum von industriellen Ersatzprodukten begrenzen und stattdessen möglichst unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel nutzen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

The Lancet – Gastroenterology & Hepatology, Online-Vorabveröffentlichung (DOI: doi.org/10.1016/S2468-1253(22)00169-8) vom 8. August 2022; Neurology, Bd. 99, Nr. 10, September 2022 (Editorial, DOI: doi.org/10.1212/WNL.0000000000201016); Agrarheute, Beitrag vom 9. September 2022; Weltgesundheitsorganisation (WHO), Plant-based diets and their impact on health, sustainability and the environment – A review of the evidence (Document number: WHO/EURO:2021-4007-43766-61591); theconversation.com/ultra-processed-foods-its-not-just-their-low-nutritional-value-thats-a-concern (vom 12. September 2022); www.news-medical.net/health/What-are-the-Health-Effects-of-Ultra-Processed-Vegan-Foods (Beitrag vom 14. Februar 2022); Food and Agriculture Organization of the United Nations, Ultra-processed foods, diet quality, and health using the NOVA classification system (Stand: 2019)

Ultra-processed foods and human health: from epidemiological evidence to mechanistic insights: doi.org/10.1016/S2468-1253(22)00169-8

doi.org/10.1212/WNL.0000000000201016

Vegane Lebensmittel: Zum Teil hoch verarbeitet
www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel

Mikrobiom: Der Darm und seine Bewohner
www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/mikrobiom

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Dr. Hanns-Christoph Eiden
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Nach Herzinfarkt neue Herzmuskelzellen bilden

Nach Herzinfarkt neue Herzmuskelzellen bilden

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Bewegung hilft.

Neue Hoffnung für Herzinfarkt – Patienten? Mit Bewegung lassen sich bei älteren Betroffenen neue Herzmuskelzellen bilden. Die Bioresonanz-Redaktion stellt die neuen Erkenntnisse vor und erläutert, worauf es noch ankommt.

Für viele Menschen bedeutet der Herzinfarkt eine dauerhafte Einschränkung des Herzmuskels. Tatsächlich ging man bisher davon aus, dass die ohnehin begrenzte Fähigkeit, durch Neubildung von Herzmuskelzellen zu regenerieren, im Alter weiter sinkt.

Neue Hoffnung für Herzinfarkt-Patienten

Neue Erkenntnisse lassen darauf hoffen, dass die Regeneration nach einem Herzinfarkt nicht nur bei Jüngeren, sondern auch bei Älteren möglich ist. Vorausgesetzt, sie bewegen sich.

Dazu untersuchten die Wissenschaftler des Universitätsklinikum Heidelberg im Mausmodell die zellulären und molekularen Mechanismen der Kardiomyogenese mit Hilfe von bildgebenden, histologischen und genetischen Techniken. Dabei zeigte sich, dass körperliche Aktivitäten bei alternden Mäusen den Neubildungsprozess des Herzmuskels fördern (Quelle: Körperliche Aktivität fördert die Neubildung gealterter Herzmuskelzellen, Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die ganzheitliche Empfehlung für Betroffene

Diese neuen Erkenntnisse bestätigen die Erfahrung aus der Ganzheitsmedizin, wonach die Fitness dazu beiträgt, selbst schwerste körperliche Beeinträchtigungen wie dem Herzinfarkt abzufedern. Voraussetzung ist, dass die Regulationssysteme des Organismus reibungslos ihren Aufgaben nachkommen können. Liegen dort Störungen vor, wird es schwer mit der Regeneration.

Die Erfahrung der Bioresonanz-Anwender

Aus diesem Grunde setzt die energetische Medizin, wie beispielsweise die Bioresonanz nach Paul Schmidt, ganzheitlich ursächlich an. Das heißt, die Anwender unterstützen nicht nur die Regeneration der Herzmuskelzellen energetisch, sondern auch die dafür notwendigen Regulationssysteme. Dazu gehören beispielsweise der Stoffwechsel, die Steuerung (Hormonsystem) und die Immunabwehr, unter anderem.

Aus Sicht der Bioresonanz nach Paul Schmidt liegt die optimale Lösung darin, eine gesunde Ernährung, die körperliche Aktivität und die energetische Unterstützung der körpereigenen Regulationssysteme zu kombinieren. Langjährige Erfahrungen zahlreicher Anwender weltweit bestätigen es.

Lesetipp: Die Bioresonanz-Redaktion macht mit einem Fallbeispiel die Bedeutung des Stoffwechsels für das Herz deutlich. Zum Bioresonanz-Fallbeispiel: Wenn der Stoffwechsel das Herz gefährdet.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes

Lipide geben Hinweis auf Erkrankungsrisiko

Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke wurden neue Biomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes entdeckt. Es handelt sich um bestimmte Lipide, die komplexe Moleküle des Fettstoffwechsels sind.

Der Fettstoffwechsel wird bereits seit längerem mit der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht. Fettsäuren sind im menschlichen Körper meist Teil von sogenannten Lipiden. Die Forschenden untersuchten mithilfe der modernen analytischen Methode „Lipidomik“ mehr als 2.400 Blutproben auf ihr Fettsäureprofil im Blutplasma. Die Proben stammten von Teilnehmenden der Potsdamer „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC)-Studie, von denen einige später eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einen Typ-2-Diabetes entwickelt hatten.

Von insgesamt 282 identifizierten Lipiden ließen sich 69 statistisch mit mindestens einer der beiden Krankheiten in Verbindung bringen. 49 Lipide (vor allem Cholesterinester und Sphingolipide) kamen tendenziell bei Probanden mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 12 Lipide (vor allem Glycerin- und Phospholipide) bei Typ-2-Diabetikern häufiger vor. Bei acht Lipiden gab es einen Zusammenhang mit beiden Erkrankungen. Lipide mit höherem Risiko enthielten hauptsächlich gesättigte Fettsäuren.

Um die Auswirkungen der Ernährung und speziell der Fettzufuhr auf das Lipidprofil zu untersuchen, wurde an der University of Reading in England eine 16-wöchige Interventionsstudie mit 113 gesunden Teilnehmenden im Alter von 21 bis 60 Jahren durchgeführt. Die Forschenden teilten die Probanden in drei Gruppen mit unterschiedlicher Diät ein – mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, einfach ungesättigten Fettsäuren sowie einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Gesamtenergieaufnahme war gleich. Vor und nach der Intervention wurden Blutproben genommen und das Fettsäureprofil untersucht. Ein höherer Anteil ungesättigter Fettsäuren in der Nahrung verringerte mehrere bedenkliche Lipide und steigerte gleichzeitig die risikoarmen Lipide, heißt es im Journal „Circulation“.

Die Studienergebnisse untermauern die Empfehlung, dass eine Kost mit wenig gesättigten Fettsäuren (z. B. aus fettreichem Fleisch und Milchprodukten) und reichlich ungesättigten Fettsäuren (z. B. aus Pflanzenölen, Nüssen und Fisch) Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes entgegenwirken kann. Die identifizierten Lipide könnten zukünftig neben anderen klinischen Parametern als Biomarker für ein erhöhtes Krankheitsrisiko dienen, um frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dife.de

https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.056805

Ernährungsempfehlungen bei Typ-2-Diabetes: www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/januar/neue-ernaehrungsempfehlungen-bei-typ-2-diabetes/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-typ-2/

Beratungsmaterial „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus – Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2“, Bestell-Nr. 1631, Ringordner für 79,00 €, www.ble-medienservice.de/1631/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-beratung-bei-nicht-insulinpflichtigem-diabetes-mellitus-typ-2

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Neuer humboldt-Gesundheitsratgeber: Herzgesund

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland, 20-30% der Deutschen leiden darunter
  • Das 4-Wochen-Programm für eine herzgesunde Ernährung und einen bewegten Alltag
  • Für Herzkranke geeignet, aber auch für alle, die mit Bewegung ihr Leben verbessern wollen
  • Pressematerial: Für Ihre Veröffentlichung zu unserem Ratgeber stelle ich Ihnen gerne Texte und Bildmaterial zu den herzgesunden Übungen zur Verfügung

In vier Wochen zu einem herzgesunden Lebensstil
Herzerkrankungen sind die Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Kein Wunder, dass viele Menschen vorbeugen oder nach der Diagnose einer Herzkrankheit ihr Leben gesünder gestalten wollen.

In ihrem Ratgeber „Herzgesund“ zeigt die Sport- und Ernährungsmedizinerin Dr. med. Ursula Manunzio, wie man zu einem herzgesunden Lebensstil findet. Sie erklärt, wie das Herz aufgebaut ist, welche Erkrankungen seine Funktion einschränken und was man tun kann, damit es im Takt bleibt. Neben medizinischen Infos gibt sie ihren Leserinnen und Lesern ein 4-Wochen-Programm mit Übungen und Rezepten an die Hand.

Das Selbsthilfeprogramm für ein gesundes Herz
Was braucht man, um Krankheiten möglichst zu vermeiden oder zumindest optimal zu behandeln? Wissen und Motivation! In ihrem Buch vermittelt die Sportmedizinerin Dr. med. Ursula Manunzio das nötige Grundwissen, um die Mechanismen hinter verschiedenen Herzerkrankungen zu verstehen, und viele hilfreiche Tipps rund um eine herzgesunde Ernährung und Bewegung. Sie zeigt, was dem Herz schadet, was es stärkt, und wie sich ein gesunder Lebensstil trotz Stress in Alltag und Beruf gut umsetzen lässt. Denn manchmal reichen schon wenige Minuten am Tag, um Veränderungen herbeizuführen.

Das Herz schützen und stärken – mit Ernährung, Bewegung und Entspannung
Von der Bestandsaufnahme über die richtige Sport-Ausrüstung und gesunde Lebensmittel bis hin zu Übungen und Rezepten – das 28-Tage-Programm im Buch beinhaltet alles, was man für den Start in einen herzgesunden Lebensstil wissen muss. Dr. med. Ursula Manunzio liefert eine Checkliste für Sportschuhe, Tipps für die tägliche Küche, Übungsreihen für mehr Ausdauer und Kraft, aber auch Entspannungstechniken und Cool-Down-Übungen. Leckere und herzgesunde Rezepte runden das Programm ab.

Die Autorin
Dr. med. Ursula Manunzio ist Ärztin für Sportmedizin und Ernährungsmedizin, Rehabilitation und Prävention. Sie leitet zudem die von ihr gegründete „Sportmedizinische Ambulanz“ am Universitätsklinikum Bonn. Ursula Manunzio ist in der Lehre tätig und führt sportmedizinische Untersuchungen bei Profi- aber auch Freizeitsportlern durch, betreut Patienten mit Übergewicht, Herzerkrankungen oder Diabetes und ist Expertin für Myokarditis. Die gefragte Speakerin zu medizinischen Themen lebt in Bonn.

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Herzinfarkt: Frauen haben andere Symptome als Männer

Auf diese Anzeichen sollten Frauen achten

Seit über 100 Jahren weisen Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, auf die ungleiche Behandlung der Geschlechter hin. Diese herrscht leider auch bei medizinischen Studien vor – und das oftmals mit gravierenden Folgen. So kennen zwar die meisten von uns die typischen Anzeichen für einen Herzinfarkt, wie starke Schmerzen in Brust, die in die Arme oder den Kiefer ausstrahlen, sowie Atemnot.

Das Fatale: Bei diesen Symptomen handelt es sich vor allem um die Merkmale eines männlichen Herzinfarkts. Dass sich die Vorboten eines weiblichen Herzinfarktes teilweise komplett anders darstellen, ist vielen nicht bekannt. Im Folgenden erfahren Sie, warum weibliche Herzen anders “schlagen” als männliche und wie sich ein Herzinfarkt bei einer Frau von dem eines Mannes unterscheidet.

Der Herzinfarkt: Höhere Sterberate bei Frauen als bei Männern

Dass es sich beim Herzinfarkt um eine Bedrohung handelt, vor der vor allem Männer auf der Hut sein sollten, ist immer noch ein weit verbreiteter Irrglaube. Tatsächlich zählt der Herzinfarkt zu einer der häufigsten Todesursachen bei Frauen. Zwar erkranken Männer im Durchschnitt häufiger an den verbreitetsten Herzleiden als Frauen. Die Sterberate hingegen liegt bei der weiblichen Bevölkerung wesentlich höher und die Chancen auf Genesung nach einem Herzinfarkt sind bedeutend schlechter. So starben nach Angaben des Statistisches Bundesamts 2019 mehr Frauen an ischämischen Herzkrankheiten (52.550) als an Brustkrebs (18.519). 18.361 weitere Frauen starben an einem akuten oder rezidivierenden Myokardinfarkt.

Weiblich vs. männliche Herzgesundheit: Die Macht der Hormone

Statistisch gesehen treten Herzerkrankungen bei Frauen in der Regel ab 50 Jahren zutage, Männer kann es schon ab 40 Jahre treffen. Das liegt daran, dass die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) bis zur Menopause einen schützenden Effekt auf das Herz haben: Neben der Regulation des weiblichen Zyklus beeinflussen sie auch die Blutgerinnung und Entzündungsreaktionen im Körper. Vor allem aber haben Östrogene eine erweiternde Wirkung auf die Blutgefäße. Auf diesem Weg schützen sie vor koronaren Herzkrankheiten und wirken gefährlichen Ablagerungen in den Blutgefäßen entgegen. Dieser positive Effekt nimmt ab, sobald die Wechseljahre einsetzen und der Östrogenspiegel rapide absinkt. Daher steigt das Risiko einen Infarkt zu erleiden etwa zehn Jahre nach der Menopause erheblich – deutlich später als bei Männern.

Tödliche Unkenntnis: Viele Frauen kennen die Anzeichen für einen weiblichen Herzinfarkt nicht

Bei einem Herzinfarkt kommt es vor allem auf eines an: schnelles Handeln. Jede verstreichende Minute kann über einen glimpflichen oder tödlichen Ausgang entscheiden. Daher ist es so wichtig, die Anzeichen zu kennen, die einen Infarkt ankündigen. Und genau hier liegt das Problem, denn viele Frauen sind zwar mit den Symptomen eines männlichen Infarkts wie den typischen Brustschmerzen vertraut. Die weiblichen Vorboten, die teilweise bereits einen Monat vor einer Herzattacke auftreten, sind den meisten jedoch eher unbekannt. Zu ihnen zählen:

-Kurzatmigkeit
-Schlafstörungen
-Müdigkeit
-allgemeine körperliche Schwäche
-Bauchschmerzen
-Übelkeit/Erbrechen
-Schweißausbrüche
-Rückenschmerzen
-ferner wird von Beschwerden im Oberkörper berichtet

Viele dieser Beschwerden sind weniger eindeutig einzuordnen, sodass Frauen oftmals zunächst an eine harmlose Magenverstimmung oder Grippe denken, wodurch wertvolle Zeit vergeht.

Unterschätzte Bedrohung: Herzinfarkt betrifft auch junge Frauen sowie Schwangere

Was viele nicht wissen: Der Herzinfarkt ist meist das erste und leider oftmals tödliche Symptom einer bereits bestehenden Langzeiterkrankung des Herzens, die schleichend und nicht selten komplett unbemerkt voranschreitet. Daher sollten auch junge Frauen die oben genannten Beschwerden kennen und nicht verharmlosen. Denn die Grundlagen einer Herzerkrankung können vielfältig sein. Neben Risikofaktoren wie Rauchen, Stress und Übergewicht, können auch genetische Defekte oder eine Entzündung und anschließende Vernarbung des Herzmuskels nach einer verschleppten Angina eine Beeinträchtigung der Herzgesundheit zur Folge haben.
Ebenso wenig bekannt ist die Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache während einer Schwangerschaft in den Industrieländern sind (Quelle: National Library of Medicine). Laut aerzteblatt.de treten kardiovaskuläre Erkrankungen bei 0,2 bis 4 Prozent der Schwangerschaften in den Industrienationen auf. Knapp 30.000 Schwangere sind in Deutschland pro Jahr von diesen oftmals auch lebensbedrohlichen Komplikationen betroffen.
Weitere Fakten, die die Notwendigkeit der Überprüfung unserer Herzgesundheit bereits in jungen Jahren verdeutlichen:
Laut der Initiative “Go Red for Women” der American Heart Association

1. sind Herzerkrankungen für Frauen in der Summe tödlicher als alle Krebsarten zusammen
2. betreffen Herzkrankheiten jedes Alter
3. erhöht die Kombination von Rauchen und der Einnahme der Pille das Risiko für Herzkrankheit um 20 Prozent
4.hatten 64 Prozent der Frauen, die plötzlich an einer koronaren Herzkrankheit sterben, vorher keinerlei Symptome
5. Haben Frauen mit einer familiären Vorgeschichte von Herzerkrankungen zwar ein erhöhtes Risiko, können jedoch präventiv viel tun, um dieses drastisch zu verringern
6. empfiehlt die American Heart Association bereits ab dem Alter von 20 Jahren etwas für die eigene Herzgesundheit zu tun

Risikolos, schnell und präzise: So einfach können Sie Ihre Herzgesundheit testen

Trotz allem stellt der Herzinfarkt kein unvermeidliches Schicksal da. Je früher eine bereits bestehende Erkrankung des Herzens und mögliche Risikofaktoren erkannt werden, desto besser sind Prognose und Behandlungsmöglichkeiten. Um eine schonende, schnelle und dennoch präzise Möglichkeit zur Überprüfung der Herzgesundheit zu gewährleisten, entwickelte das Frankfurter Healthcare-Unternehmen “Cardisio” eine Methode namens “Cardisiographie”. Das innovative Screening-Verfahren ist ähnlich unkompliziert anzuwenden, aber wesentlich präziser als ein traditionelles Herz-EKG und eindeutig risikoärmer als eine Herzkatheteruntersuchung, für die eine Narkose benötigt wird. Dies macht die Cardisiographie zu einer revolutionären Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Herzvorsorge. Das bestätigt auch der Hamburger Kardiologe und Cardiac-Imager, PD. Dr. Steen: “Mit der Cardisiographie ist es möglich, auf schnelle und unkomplizierte Weise ein aufschlussreiches Bild über den Zustand des Herzens zu machen und damit Sicherheit für den Patienten zu schaffen.” Wer sich für einen Herz-Checkup mittels Cardisiographie interessiert, findet auf https://cardiocheckup.health/ neben wichtigen Informationen und Tipps rund ums Herz eine aktuelle Liste von Ärzt:innen und Praxen, die diese innovative Methode bereits anbieten.

Über Cardisio
Die Cardisio GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und Niederlassungen in Berlin und San Francisco ist ein Privatunternehmen, das ein modernes Testverfahren zur Bestimmung der Durchblutung des Herzmuskels bietet: Die nicht-invasive Cardisiographie ist eine innovative Technologie mit einer hohen Sensitivität und Spezifität, die in wissenschaftlichen Studien belegt wurde.

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Länger leben mit Olivenöl?

Neue Hinweise aus der Wissenschaft

Wer regelmäßig Olivenöl verzehrt, stirbt offenbar seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Der positive Effekt war in einer US-amerikanischen Langzeitstudie bereits ab einem halben Esslöffel am Tag zu beobachten. An der Untersuchung nahmen über 90.000 Personen teil, die im medizinischen Bereich tätig und zu Beginn frei von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs waren.

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Mittelmeerkost. Es enthält reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, Vitamin E sowie Phenole und der regelmäßige Verzehr soll unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Allerdings sind noch viele Fragen ungeklärt. Die an der Studie teilnehmenden Testpersonen wurden alle vier Jahre zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Sie erfassten unter anderem, welche Öl- und Fettarten zum Kochen und Braten, für Salatdressings und bei Tisch verwendet wurden. Nach einer Beobachtungszeit von 28 Jahren wurden knapp 37.000 Todesfälle festgestellt.

Menschen, die mehr als einen halben Esslöffel Olivenöl (7 g) täglich verzehrten, hatten ein um 19 Prozent geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Als Vergleichsgruppe dienten Personen, die selten oder nie Olivenöl konsumierten. Auch die Sterblichkeit an Krebs (minus 17 %), neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (minus 29 %) und Atemwegserkrankungen (minus 18 %) war geringer. Wer etwa 10 Gramm Margarine, Butter oder Mayonnaise pro Tag durch die gleiche Menge Olivenöl ersetzte, hatte ebenfalls ein geringeres Sterblichkeitsrisiko (8 bis 34 %). Das haben Substitutionsanalysen gezeigt. Wenn das Olivenöl durch andere pflanzliche Öle wie Rapsöl ausgetauscht wurde, gab es keinen nachweisbaren Effekt. Vermutlich haben sie ähnliche gesundheitliche Vorteile wie Olivenöl, schreiben die Autoren im „Journal of the American College of Cardiology“.

„Unsere Ergebnisse unterstützen die aktuellen Ernährungsempfehlungen, den Verzehr von Olivenöl und anderen ungesättigten Pflanzenölen zu erhöhen“, fasst Hauptautorin Dr. Marta Guasch-Ferré im Journal of the American College auf Cardiology zusammen. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Es wäre möglich, dass ein höherer Olivenölkonsum ein Hinweis auf eine insgesamt gesündere Ernährung ist. Außerdem sei nicht abschließend geklärt, ob der Olivenölkonsum nur vor bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder auch vor anderen schweren Erkrankungen schützt und welche Mengen für eine positive Wirkung erforderlich sind. Weitere Studien sollen folgen, um den zugrundeliegenden biologischen Mechanismen auf die Spur zu kommen.

Ein Allheilmittel ist pflanzliches Öl aber leider nicht, denn der Mensch lebt nicht von Öl allein.

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Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.jacc.2021.10.041

Qualität von Olivenöl

https://www.bzfe.de/was-wir-essen-blog/blog-archiv/blog-archiv-2019/august-2019/qualitaet-von-olivenoel/

Speisefette: Welches Fett wofür?

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Macht Musik gesund

Macht Musik gesund?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neuere wissenschaftliche Erkenntnisse

Wissenschaftler bestätigen, dass Musik sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Außerdem ist sie vor operativen Eingriffen hilfreich. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert den neuen wissenschaftlichen Kenntnisstand.

In der Alternativmedizin gibt es schon sehr lange die Musiktherapie. Bereits in der Antike schätzte man sie wegen ihres günstigen Einflusses auf den Körper und die Psyche.

Nach Erkenntnissen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wirkt sich die Musik günstig aus auf stressassoziierte, physiologische Vorgänge, wie dem Blutdruck und für die Herzfrequenz. Außerdem führt sie dazu, dass sich die Menge an ausgeschüttetem Cortisol tendenziell reduziert.

Das ist das Ergebnis von Untersuchungen der subjektiven und objektiven Parameter hinsichtlich Angst und Stress im Zusammenhang mit operativen Eingriffen bei gynäkologischen Krebspatientinnen.

Der Effekt wurde bei jenen Teilnehmerinnen der Studie deutlich, die während der Operation Musik vorgespielt bekamen (Quelle: Positive Wirkung von begleitender Musiktherapie bei Operationen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Musik beeinflusst also direkt die hormonelle Regulation. Schon früher wurde die Bedeutung des Hormonsystems für den Blutdruck am Beispiel von Aldosteron bewiesen (zum Beitrag der Bioresonanz-Redaktion: Hormonell bedingter Bluthochdruck).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Von Herzen gesund

Apotheken beraten, wie Herz und Kreislauf fit bleiben

Vorbeugung ist gerade bei Herz-Kreislauferkrankungen ein wichtiges Thema. Über 331.000 Menschen haben 2019 in Deutschland einen Herzinfarkt erlitten. Zudem geht im Durchschnitt jährlich rund ein Drittel der gesamten Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurück. Deswegen ist es wichtig, Risikofaktoren zu kennen und möglichst frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg im Vorfeld des Weltherztages am 29. September hin.

Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes sind entscheidende Risikofaktoren für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauferkrankungen, erklärt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: “Das Tückische ist, dass diese Symptome schleichend und oft unbemerkt beginnen. Denn Betroffene haben keine Schmerzen oder spüren anfangs keine Beeinträchtigung, wenn der Blutdruck oder der Cholesterinwert erhöht sind.” Kommen dann noch Übergewicht, Stress, übermäßiger Alkoholgenuss oder das Rauchen hinzu, steigt das Risiko, eine ernste Herz-Kreislauferkrankung auszubilden.

Durch konsequentes Umsetzen einer veränderten Lebensführung lassen sich die ersten Anzeichen einer Herz-Kreislauferkrankung aber auch wieder umkehren. Sogar bereits bestehende Erkrankungen können mit einfachen Mitteln deutlich verbessert werden, zeigt die Apothekerin auf. Wichtig sei dabei besonders eine ausgewogene Ernährung: “Die Mittelmeerdiät ist da ein gutes Stichwort. Dabei isst man reichlich Gemüse, Salat, Obst und Hülsenfrüchte. Vollkorn statt Weißmehl wählen und mehr Fisch statt Fleisch essen. Bei den Fetten punkten Oliven- oder Rapsöl und mit Salz sollte sparsam umgegangen werden. Damit die Mahlzeiten gut gewürzt sind und schmecken, kommen Kräuter von Basilikum über Petersilie bis hin zu Thymian und Rosmarin zum Einsatz.”

Wer regelmäßig Bewegung in seinen Alltag einbaut, trainiert sein Herz und baut gleichzeitig schädlichen Stress ab. Die Apothekerin schlägt vor: “Bei Ungeübten reicht es schon aus, regelmäßig spazieren zu gehen. Auch im Alltag kann man die Treppe nehmen und den Lift oder die Rolltreppe links liegen lassen. Jeder Gang und jeder Schritt zählt.” Natürlich sollten Betroffene oder Menschen mit familiärer Vorbelastung auf übermäßigen Alkoholkonsum und das Rauchen verzichten. Im Bereich der Selbstmedikation gibt es einige Produkte, die der Herzgesundheit förderlich sein können, so Habighorst-Klemm. “Die Kombination von Kalium und Magnesium als Mineralstoffe sind hier zu nennen. Sie unterstützen die Herzzellen in ihrer Pumpleistung. Omega-3 Fettsäuren und die Aminosäure Arginin können einen positiven Einfluss auf einen zu hohen Blutdruck haben. Ballaststoffe wie Flohsamenschalen oder Weizenkleie können ganz natürlich einen zu hohen Cholesterinspiegel senken.”

Damit Herz-Kreislauferkrankungen frühzeitig erkannt werden, lohnt es sich, den Blutdruck sowie Blutzucker- und Cholesterinwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen. Viele Apotheken bieten die Messung dieser Werte unkompliziert an. Sie raten dann auch zum Arztbesuch, wenn die ermittelten Werte außerhalb der Norm liegen. Dann müssen mögliche Ursachen und das weitere Vorgehen ärztlich abgestimmt werden.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Notfall-ID – Der Notfallpass für die Hosentasche

Mit den Produkten von Notfall-ID ist man für medizinische Probleme und Notfälle gerüstet. Zwischen dem Notfall, dem Absetzen des Notrufs und dem Eintreffen der Rettungskräfte, verbleibt diesen nur wenig Zeit, um die Situation einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Durch die Notfallkarte, den Notfallsticker, dem Notfall-Armband oder auch der Notfall-ID Notfallpass App, erfahren Rettungskräfte binnen kürzester Zeit wichtige Informationen zu Vorerkrankungen, Allergien, Medikationen und relevanten Notfalldaten über die betroffene Person.

Der zuständige Notfallsanitäter oder Notarzt kann anhand der Notfall ID Produkte sowie der Notfall ID Notfallpass App auf dem Smartphone der betroffenen Person, am Einsatzort auf lebensrettende Informationen zugreifen. “Ein Entsperren des Mobiltelefons ist durch unser Notfall-Widget hierfür nicht notwendig”, so Michael Kania, Gründer von Notfall-ID. Im Notfallpass lassen sich zum Beispiel medizinische Dokumente, Impfpass, der Corona-Impfpass, Medikationsplan, Kontaktdaten von Angehörigen und viele weitere wichtige Informationen hinterlegen. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Sprachaufzeichnung sowie der Notfall-SMS-Service mit Standortübermittlung an Angehörige. Die Sprachaufzeichnung erlaubt dem Nutzer wichtige Informationen auch als Audiodateien zu speichern. Bei Notfall-ID entscheidet jeder selbst, welche Informationen gespeichert und für den Rettungsdienst zugänglich gemacht werden.

Für noch mehr Sicherheit bietet Notfall ID den “Fullservice”

Notfall-ID ist mit dem Hausnotruf der Service-Leitstelle Sandersfeld verbunden. Notfälle werden auf Wunsch direkt dorthin weitergeleitet. Als betroffener Patient lässt sich einfach vom Speerbildschirm des Mobiltelefons ein Notruf auslösen, ebenso von der Person, die bei dem Betroffen ist. Die Hausnotruf-Leitstelle ist 24 Stunden besetzt. Das Besondere ist, dass die Service-Leitstelle Sandersfeld die hinterlegten Notfalldaten einsehen und der Standort lokalisiert werden kann. Dadurch werden wichtigen Informationen für die Rettung direkt an die Feuerwehr sowie an den Rettungsdienst weitergegeben.

“Notfall-ID bietet für unterwegs ein Stück mehr Sicherheit und somit mehr Freiheit”, ergänzt Kania. Die Sandersfeld Gruppe ist mit über 35 Jahren Erfahrung einer der führenden Dienstleister in Deutschland im Bereich Sicherheitsmanagement.

Notfall-ID ist für jeden geeignet: Kinder, Erwachsene, Senioren, chronisch Kranke oder gesundheitsgefährdete Personen wie Diabetiker, Personen mit Herzkreislauf Erkrankungen, Epilepsie und Allergien. Aber auch Sportler wie Langläufer, Radfahrer, Motorradfahrer, Skifahrer oder Geschäftsreisende und Urlauber können von den Vorteilen von Notfall-ID profitieren.

Den Notfallpass gibt es drei Monate kostenlos zum Testen, danach bleibt er mit 12 Euro jährlich, also einem Euro pro Monat erschwinglich. “Mir war es sehr wichtig, dass das Notfall-ID System für jeden Menschen nutzbar ist”, erklärt Kania. Die Hausnotruf-Service-Leitstelle gibt es für nur 10 Euro im Monat extra.

Die Produkte und weitere Informationen finden sie auf notfall-id.de

Seit 2018 erleichtert Notfall-ID die Arbeit von Rettungsdiensten am Einsatzort. Denn der Notfallpass von Notfall-ID enthält wichtige (medizinische) Informationen des Notleidenden. Der Notfallpass ist erhältlich im Scheckkartenformat, als Sticker, Armband, Kette oder App. Seit 2020 ist das System an die Leitstelle Sandersfeld angeschlossen. Somit bietet Notfall-ID einen 24/7 Service mit Notruffunktion.

Der Notfall-ID passt in jede Hosentasche und jedes Mitglied entschiedet selbst, welche Informationen für den Rettungsdienst im Notfall wichtig wären.

Notfall-ID ist ein Herzensprojekt des Gründers und Inhabers Michael Kania. Er ist seit mehr als 20 Jahren Berufsfeuerwehrmann und Notfallsanitäter. Das Team von Notfall-ID besteht aus Ärzten, Feuerwehrleuten sowie Softwareentwicklern. Hier kommt sehr viel Einsatzerfahrung zusammen und durch die Bündelung konnte dieses einmalige System geschaffen werden. Es bietet einen enormen Nutzen und dem Rettungsdienst eine sehr große Hilfe bei der Notfalldaten-Beschaffung in den Einsätzen.

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