Archiv der Kategorie: Ernährung

Fit im Alter

Männern hilft ausgewogene Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGesund altern, bedeutet auch mobil sein und für sich selbst sorgen zu können. Wenn sich ältere Männer ausgewogen ernähren, bleiben sie eher fit und entwickeln seltener körperliche Einschränkungen. Das lässt eine Studie des “Brigham and Women’s Hospital”in Boston, USA vermuten. Die Mediziner hatten die Daten von über 12.000 Männern aus den Jahren 2008 bis 2012 ausgewertet. Zu Beginn der Untersuchung waren sie über 60 Jahre alt und körperlich fit.

Die Probanden protokollierten regelmäßig ihre physischen Fähigkeiten. Der Fokus lag auf alltäglichen Dingen wie sich Baden und Anziehen, um den Block spazieren, mehr als anderthalb Kilometer gehen, Kniebeugen machen, Treppen steigen und Besorgungen im Supermarkt erledigen. Die Nahrungsqualität wurde anhand von elf verschiedenen Kategorien beurteilt. Wenn viel Obst, Gemüse, Vollkorn, Nüsse und Hülsenfrüchte gegessen wurden und der Verzehr von zuckerhaltigen Getränken und Fruchtsaft, rotem und verarbeitetem Fleisch gering war, gab es besonders hohe Werte auf der Punkte-Skala.

Mit einem hohen Punktewert blieben die Probanden eher mobil. Die Wahrscheinlichkeit für altersbedingte, körperliche Beeinträchtigungen war bei einer hohen Nahrungsqualität um 26 Prozent geringer – unabhängig von Alter und Energieaufnahme. Ein insgesamt positives Ernährungsmuster hatte dabei einen größeren Einfluss als einzelne Nahrungskomponenten.

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Da es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, können keine ursächlichen Beziehungen nachgewiesen werden. Aus diesem Grund sind die Resultate mit Vorsicht zu interpretieren. Es wäre auch möglich, dass bessere körperliche Fähigkeiten eine gesunde Ernährung begünstigen. Allerdings gibt es gute Gründe für die positive Wirkung einer ausgewogenen Kost. Wer viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und Vollkorn isst, hat geringere Entzündungswerte im Blut. Antioxidanzien in Obst und Gemüse reduzieren das Risiko für chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Beschwerden und erhöhen damit die Chancen für körperliche Fitness im Alter, schreiben die Wissenschaftler im „Journal of Nutrition, Health and Aging“.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.brighamandwomens.org

https://doi.org/10.1007/s12603-019-1185-y

https://www.bzfe.de/inhalt/ue60-das-beste-alter-32671.html

Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“
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Kann der Körper übersäuern?

Alternativ- und Schulmedizin sind oft “sauer” aufeinander – und gerade bei der Frage, ob der Körper “übersäuern” könne, entzündet sich ein Streit.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDenn was die Alternativmedizin für offensichtlich hält, ist für die evidenzbasierte Medizin nicht existent. Um für einen kühlen Kopf in dieser oft sehr hitzig geführten Debatte zu sorgen, hat PhytoDoc den Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Remer interviewt. Er forscht an der Universität Bonn über den Säure-Basen-Stoffwechsel und gewährt uns auch Einblicke in seine neuesten Forschungsergebnisse.

Unser Körper ist leicht basisch

Einen “übersäuerten” Körper gibt es nicht – wir würden sofort sterben, wenn das so wäre. Der pH-Wert unseres Blutes liegt ziemlich genau bei 7,4 mit nur winzigen Schwankungen – also ganz leicht im basischen Bereich. Grund ist seine chemische Zusammensetzung: Säuren und Basen bleiben im Gleichgewicht, die Chemie nennt das “Puffer”. Würde sich der pH-Wert nur leicht in Richtung “sauer” ändern, würden wir das sofort sehr drastisch merken – und zwar nicht durch ein leichtes Unwohlsein, sondern durch sehr starke Beeinträchtigungen bis hin zu komatösen Zuständen. Eine solche Azidose ist dann eine schwere Erkrankung, die ärztlich – oft sogar intensivmedizinisch – behandelt werden muss.

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Stimmt es, dass es basische und saure Lebensmittel gibt?

Unsere Nahrung wird im Körper in der Tat in sauer oder basisch wirkende Bestandteile zerlegt. Und dabei ist es völlig unerheblich, ob ein Lebensmittel beispielsweise sauer schmeckt oder nicht. So gehören Zitronen daher zu den basenbildenden Lebensmitteln (wie fast alle Obst- und Gemüsesorten). Zur Säurebildung führen sehr protein- oder phosphorreiche Lebensmittel, wozu Fleisch, Fisch, Eier und Käse zählen.
Doch können wir davon krank werden?

Übersäuerung ist ein Mythos, wirkt aber indirekt negativ

Gesunde Menschen können den Säure-Basen-Haushalt ihres Körpers sehr genau regeln – dafür sorgen ausgeklügelte Mechanismen. Unser Hauptakteur ist dabei die Niere. “Gesunde, nicht übergewichtige Personen mit genetisch guter Nierenfunktion und guter Knochenmineralisation vertragen sicherlich auch eine jahrelang säurelastige Ernährung ohne deutliche Gesundheitseinbußen”, so Professor Dr. Thomas Remer von der Universität Bonn.

Für andere, vordergründig gesunde Menschen, gelte dieser Grundsatz aber nicht unbedingt, schränkt der Ernährungswissenschaftler ein. “Wenn diese nämlich genetisch vorbelastet sind und zunächst nur sehr leichte metabolische Störungen, eine ungünstige Knochenmineralisierung oder eine “nicht-optimale” Nierenfunktion aufweisen. Hier reichen vermutlich wenige Jahre, bis erste Funktionseinbußen auftreten können.”
Worin liegt die Gefahr, wenn der Körper über Jahre eine hohe Säurelast ausscheiden muss?

“Bei entsprechend empfindlichen Menschen können sich die Mineralisation der Knochen und die Funktion der Nieren weiter verschlechtern, Harn- und Nierensteine können entstehen, der Körper kann Magnesium verlieren. Auch Blutdruck und Harnsäure-Serumspiegel können ansteigen”, erläutert Remer.

Knochenbrüche können also eine Folge von säurelastiger Ernährung sein

“Die Knochenstabilität kann sich verschlechtern, weil sich die hormonelle Situation ungünstig verändert. Die Produktion und Wirkung des Stresshormons Cortisol nimmt zu”. Das lebenswichtige Hormon Cortisol wirkt sowohl auf die aufbauenden wie auch auf die abbauenden Knochenzellen. Remer ergänzt: “Im ausbalancierten Stoffwechsel fördert Cortisol den Knochenerhalt. Bei über diesen Zustand hinausgehenden Cortisol-Anstiegen überwiegt der stimulierende Einfluss auf die knochenabbauenden Zellen, also auf die sogenannten Osteoklasten und es kommt zu Knochenmineralverlusten.

Aktuelle Forschungsergebnisse: Übergewichtige scheiden Säuren schlechter aus

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder und Jugendliche mit mehr Körperfett – also Übergewichtige – Säuren schlechter ausscheiden als normalgewichtige oder schlanke Kinder, so Prof. Remer [ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30997510]. Wie die Nierenfunktion durch ein “Mehr” an Körperfett beeinflusst wird, möchte der Forscher in der DONALD Studie nun genauer wissenschaftlich überprüfen – an Untersuchungsdaten von mittlerweile erwachsenen Teilnehmern der Studie.
Abschließender Tipp: Wie sollen wir uns ernähren?
Sich ausgewogen zu ernähren, ist keine allzu komplexe Wissenschaft. Fleisch, Käse und Eier gelten zwar als “Säurebildner”; sie enthalten aber sehr viele wichtige Nährstoffe, man sollte den Verzehr daher nicht zu stark einschränken. Es kommt, wie so oft im Leben, auf die Balance und auf den Ausgleich mit basenreichen Lebensmitteln an.

Prof. Remers Credo lautet daher: “Kein Tag vollkommen ohne Obst und Gemüse. Meistens jedoch hiervon reichlich, und dazu passt immer mal wieder ein gutes Stück Fleisch, gerne mit Kartoffeln.” Sein Lieblingsgericht ist frisch zubereitetes Kartoffelpüree mit reichlich Karotten in Butter und Olivenöl “geschmort” und mit Thymian oder Knoblauch gewürzt.

Das ganze Interview finden Sie hier.
Tabelle von sauren und basischen Lebensmitteln.

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Krankheitskeime in der Küche

Durchfallerreger Campylobacter kaum bekannt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNoch nicht einmal jeder Dritte kennt den Küchenkeim Campylobacter, obwohl er der häufigste bakterielle Erreger von Durchfallerkrankungen ist. Salmonellen sind dagegen über 90 Prozent der Deutschen ein Begriff, hat eine Bevölkerungsumfrage gezeigt. Am Verbrauchermonitor des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nehmen halbjährlich etwa 1.000 Menschen ab 14 Jahren teil.

Rund 77 Prozent der Befragten halten die zum Kauf angebotenen Lebensmittel für sicher. Bei der Frage, welche Themen persönlich als die größten gesundheitlichen Risiken betrachtet werden, liegt eine „ungesunde oder falsche“ Ernährung (16 %) nur knapp hinter dem Rauchen (19 %) auf Platz 2. Besonders beunruhigend finden die Befragten Themen wie Antibiotikaresistenzen (37 %), Mikroplastik in Lebensmitteln (36 %) und Glyphosat in Lebensmittel (29 %). Lebensmittelhygiene in der Gastronomie (19 %) findet sich in der „Beunruhigungsskala“ weit vor der Lebensmittelhygiene zu Hause (9 %).

Menschen unterschätzen Risiken durch Krankheitserreger in der Küche. Häufig ist Campylobacter der Übeltäter, wenn eine bakterielle Lebensmittelinfektion festgestellt wird. Jedes Jahr werden bundesweit etwa 70.000 Fälle gemeldet. Betroffene leiden unter einer Darmentzündung mit starkem Krankheitsgefühl, Bauchschmerzen, Fieber und mitunter blutigen Durchfällen.

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Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Infektionsrisiko deutlich senken. So sollten Geflügelfleisch und Rohmilch nur ausreichend durchgegart verzehrt werden. Rohes Fleisch und rohe Eier werden getrennt von verzehrfertigen Speisen wie Salaten zubereitet. Achten Sie auf Hygiene: Alle Küchengeräte, die mit rohem Geflügel in Kontakt kommen, gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel oder in der Spülmaschine bei mindestens 60 Grad reinigen. Auch die Hände müssen gründlich gewaschen werden.

Das Bundeszentrum für Ernährung hält eine Reihe von Informationen zu Hygienemaßnahmen in der Küche bereit. 12 Regeln zur Küchenhygiene finden Sie hier: https://www.bzfe.de/lebensmittel-hygienisch-zubereiten-27464.html

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/bfr-verbrauchermonitor-02-2019.pdf

Heft „Küchenhygiene“
Bestell-Nr. 1323, Preis: 2,00 Euro

Poster „Saubere Küche“
Bestell-Nr. 3347, Preis: 1,50 Euro

Broschüre „Lebensmittelhygiene” –
Praxishandbuch zur Lebensmittellagerung im Haushalt”
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Übersäuerung, die missverstandene Gefahr

Ein Definitionsirrtum mit fatalen Folgen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAuf die Frage, ob es zu der viel diskutierten Übersäuerung des Körpers kommen kann, haben Mediziner konträre Meinungen. Die klinischen Mediziner sagen überwiegend nein, während Ganzheitsmediziner in ihr ein Hauptproblem vieler chronischer Erkrankungen sehen. Doch wie kommt es zu so extrem gegensätzlichen Auffassungen? Die Redaktion und ein Buch wollen darauf Antworten geben.

Verständliche klinische Auffassung zur Übersäuerung

In der Tat kommt eine Übersäuerung des Blutes seltener vor. Zumeist im Zusammenhang mit schwerwiegenden fortgeschrittenen Erkrankungen führt dies sehr schnell zu einer lebensbedrohlichen Situation. Würde diese Art der Übersäuerung also so häufig vorkommen, wie es diskutiert wird, hätten wir dramatische Verhältnisse in den Krankenhäusern. Dass dem nicht so ist, verdanken wir den sogenannten Puffersystemen in unserem Organismus, die das verhindern. Die klinische Meinung ist also absolut nachvollziehbar. Gleichwohl sind wir noch nicht am Ende, denn die Diskussion beruht auf einem Irrtum, der fatale Folgen haben kann, wenn wir die falschen Schlussfolgerungen ziehen.

Die ganzheitliche Sicht zur Übersäuerung

Die ganzheitliche Medizin versteht unter einer Übersäuerung einen anderen Zusammenhang. Auf den Punkt gebracht handelt es sich hierbei um ein Gemisch aus Säuren und einigen anderen Stoffen, die als Stoffwechselendprodukte ausgeschieden werden müssen. Kommt es hierbei zu Störungen, im Stoffwechsel oder bei der Ausschleusung, lagern diese Ausscheidungsprodukte in den Zellen und zwischen den Zellen, was gemeinhin auch als Übersäuerung bezeichnet wird. Daraus erklären sich die Ganzheitsmediziner so Beschwerdebilder wie Rheuma, Schmerzen in den Muskeln, gestörte Abwehrlage, Allergien, aber auch Allgemeinsymptome wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Schließlich stehen bei ihnen im Verdacht, dass die gefürchteten Ablagerungen in den Blutgefäßen, mit den Gefahren von Herzinfarkt und Schlaganfall, durch Übersäuerung begünstigt zu werden.

Ganzheitliche Schlussfolgerung

Dieser Zusammenhang ist einer von vielen Möglichkeiten, wie es zu solchen Einlagerungen, also einer Übersäuerung im ganzheitlichen Sinne, kommen kann. Grundsätzlich können viele Störungen unserer Regulationssysteme, aber auch durch Einflüsse von außen, zu einer erhöhten Säurelast dieser Art beitragen, erläutert der Gesundheitsexperte Michael Petersen, Autor des Buchs “Übersäuerung Nein, Danke!“. Entscheidend ist, dass bei Betroffenen der ganzheitliche Blickwinkel einbezogen und therapiert wird.

Weitere Informationen zum Buch:

Übersäuerung Nein, Danke! Independently published (14. Februar 2019) on Amazon, 128 Seiten, ISBN: 978-1796420562 (Infoseite zum Buch Übersäuerung Nein, Danke!)

Hier das Buch ansehen: Übersäuerung Nein, Danke!: Clevere Lösungen, wie Sie den Säure-Basen-Haushalt regulieren und sich vor Übersäuerung besser schützen

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Stillen verbessert die Gesundheit der Mütter

Frauen brauchen Unterstützung

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen68 Prozent aller Neugeborenen werden direkt nach ihrer Geburt ausschließlich gestillt. Nach zwei Monaten sind es noch 57 Prozent und mit 4 Monaten werden nur noch 40 Prozent der Babys ausschließlich gestillt. Vor allem Kinder von Müttern mit einfacher Bildung bekommen kürzer und seltener Muttermilch. Das hängt unter anderem auch mit irritierenden Fehlinformationen zum Thema Stillen zusammen: Stillkinder würden verwöhnt und verzogen und schlafen angeblich schlechter. Sport treiben könnten stillende Mütter auch nicht, da werde die Milch sauer.

Gleichzeitig passiert es immer noch, dass stillende Frauen mehr oder weniger höflich aus Restaurants komplimentiert oder aus Bussen verwiesen werden. Stillen in der Öffentlichkeit ist also (noch immer) keine Selbstverständlichkeit. Das alles kann stillende Mütter verunsichern und Frauen dazu bewegen, es gar nicht erst mit der Muttermilch zu versuchen.

Frauen und ihr soziales Umfeld brauchen Unterstützung statt Unverständnis, wenn Stillen gelingen soll. Es ist also an der Zeit, die Bedingungen für ein stillfreundliches Umfeld zu verbessern. Denn Stillen ist nicht nur mit vielen kurz- und langfristigen Vorteilen für die Gesundheit des Kindes verbunden.

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Es wirkt sich auch positiv auf die Mutter-Kind-Beziehung aus, indem es die Selbstwirksamkeitserfahrung, Feinfühligkeit und Sicherheit der Mutter im Umgang mit dem Kind stärkt. Wissenschaftlich belegt sind außerdem erhebliche positive Einflüsse auf die Gesundheit der Stillenden. Kurzfristig bildet sich zum Beispiel die Gebärmutter schneller zurück. Langfristig sinkt das Risiko für Krebserkrankungen der Brust, der Eierstöcke oder der Gebärmutterschleimhaut ebenso wie das für Diabetes Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die positiven Effekte des Stillens sind umso ausgeprägter je länger insgesamt gestillt wird.

Britta Klein, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.gesund-ins-leben.de/bedeutung-des-stillens-29739.html

https://www.gesund-ins-leben.de/macht-sport-die-muttermilch-sauer-30495.html

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Kalorienreduzierte Diäten bei Mann und Frau

Stoffwechsel reagiert unterschiedlich auf kalorienarme Kost

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMänner und Frauen ticken in vielen Dingen anders. Offenbar reagieren sie auch unterschiedlich auf Diäten. Eine energiereduzierte Kost hatte in einer dänischen Studie unterschiedliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Mann und Frau. Männer verloren durch eine geringe Kalorienzufuhr täglich mehr Gewicht und bauten an anderen Stellen Fett ab als Frauen.

An der Untersuchung waren über 2.000 übergewichtige und adipöse Menschen aus acht Ländern in Europa, Australien und Neuseeland beteiligt. Bei allen Probanden lagen erste Anzeichen eines Diabetes mellitus vor. Bei dieser Stoffwechselstörung ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht. Beim Diabetes mellitus Typ 2 spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an. Die Reduktionsdiät sollte durch den Gewichtsverlust den Stoffwechsel mobilisieren, um die ersten Anzeichen der Erkrankung zu bekämpfen.

Die Teilnehmer nahmen für acht Wochen nur 810 Kalorien pro Tag zu sich. Mehr als 80 Prozent erreichten das Ziel, in diesem Zeitraum mindestens acht Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. Allerdings schienen Männer mehr von der Intervention zu profitieren als Frauen. Sie nahmen durch die Reduktionsdiät 16 Prozent mehr Gewicht ab (durchschnittlich 11,8 kg zu 10,2 kg). Männliche Versuchspersonen verloren zudem mehr Fett (9,3 kg zu 7,1 kg) und weniger fettfreie Masse (1,9 kg zu 3,2 kg) als weibliche. Sie konnten durch die Diät ihre Insulinproduktion und die Herzfrequenz stärker drosseln, erklären die Wissenschaftler der Universität Kopenhagen im Fachblatt „Diabetes, Obesity and Metabolism“. Auch bestimmte Parameter des Metabolischen Syndroms zeigten eine deutlichere Besserung.

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Bei den Frauen gingen Hüftumfang und Puls zurück, was positiv zu beurteilen ist. Allerdings kam es zu einem starken Abfall des „guten“ HDL-Cholesterins und der Knochenmasse, was gemeinsam mit der Abnahme der fettfreien Masse ein ungünstiges Zeichen ist. Die Gründe für die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind bislang nicht abschließend geklärt. Vermutlich mobilisieren Männer bei der Gewichtsabnahme mehr Bauchfett, was sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Frauen verlieren dagegen vor allem Unterhautfettgewebe.

Die Blutzuckerwerte hatten sich allerdings bei beiden Geschlechtern deutlich gebessert, sodass jeder dritte Teilnehmer nach acht Wochen keine Anzeichen mehr von Diabetes hatte. Die Frage ist, ob sich die Entwicklung der Zuckerkrankheit durch diese kurzzeitige Diät auch langfristig verhindern lässt. Weitere Studien sollen klären, ob bei einer Ernährungsumstellung geschlechtsspezifische Programme notwendig sind.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1111/dom.13466

https://www.bzfe.de/wohlfuehlgewicht.html

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?
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Heft „Genussvoll Kalorien sparen“
Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro

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Ohne Hungerqualen zum Wunschgewicht

easylife Freiburg klärt auf, warum Nahrungsverzicht nicht die Kilos schmelzen lässt, sondern den Jo-Jo-Effekt pusht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJeder wünscht sich das von einer Diät: Abnehmen und das Wunschgewicht halten. Doch die meisten Abnehmprojekte enden in einem Desaster. Zwar purzeln die Kilos, wenn auf Nahrung verzichtet wird, doch kommen diese schnell wieder drauf, wenn man wieder normal isst. Meistens sogar noch mehr als vor der Diät. Warum? Der Jo-Jo-Effekt hat zugeschlagen. Christian Niedziella, Geschäftsführer bei easylife Freiburg, erklärt, wie Abnehmen mit easylife ohne unangenehme Hungerqualen erfolgreich zum Wunschgewicht führt und wie dieses auch gehalten werden kann.

Was beim Entbehren passiert

Hungern ist der falsche Weg, wenn man gesund und nachhaltig abnehmen möchte. Beim Nahrungsverzicht bzw. der Entbehrung passiert nämlich folgendes: Der Körper schaltet bei unzureichendem Nahrungsangebot in eine Art Notfallprogramm. Er versucht, seine Fettreserven möglichst lang zu erhalten und verlangsamt den Stoffwechsel. Dieser senkt den Grundumsatz. Jede ihm zur Verfügung gestellte Kalorie wird in Fettzellen eingelagert. Wird dann wieder normal gegessen, lagert der Körper die überschüssigen Kalorien direkt in Fettreserven um, denn der Stoffwechsel läuft noch eine Weile auf Sparflamme weiter. Die Folge: Es kommen mehr Kilos drauf als vor der Diät.

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easylife lässt Kilos schmelzen ohne Hungerqualen

Abnehmen mit easylife bedeutet Pfunde purzeln lassen ohne Hungerqualen und ohne anstrengende Sporteinheiten. Das easylife-Konzept basiert nämlich auf ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen für eine stoffwechseloptimierte, ausgewogene und gleichzeitig schmackhafte Ernährung. “Wir gehen intensiv auf die individuellen Ausgangsbedingungen der Teilnehmer unseres Programms ein. Mit unserem Team aus Ernährungsexperten, Ärzten und medizinischem Fachpersonal begleiten wir jeden auf dem Weg zu seinem Wunschgewicht”, erklärt Christian Niedziella, der zusammen mit seinem Team jede Menge leckere Rezepte zum Abnehmen zur Verfügung stellen kann.

Betreuung auch nach Erreichen des Wunschgewichts

Überflüssige Kilos sollen dauerhaft verschwinden. Aus diesem Grund geht die Unterstützung des easylife-Teams auch nach dem Erreichen des Wunschgewichts weiter. “In der sogenannten Stabilisierungsphase unterstützen wir unsere Teilnehmer darin, ihre erlernten Ernährungsregeln und die in der aktiven Abnehmphase angewendeten Ernährungsgewohnheiten zu festigen”, hebt Niedziella hervor. Auf diese Weise kann easylife den frustrierenden Abnehmversuchen ein Ende setzen und den Stoffwechsel ganz natürlich langfristig auf Trab halten.

Alles über easylife und das Abnehmkonzept von easylife lesen Sie auf www.easylife.de

easylife steht seit über 25 Jahren für erfolgreiches Abnehmen ohne Sportprogramm. Hinter dem Erfolg des easylife-Konzepts steht stoffwechseloptimierte Ernährung mit Genuss und ohne Hungerattacken. easylife ermöglicht Abnehmen mit Einfachheit, Wissenschaft und Spaß. Von Ärzten und Abnehmexperten begleitet, haben Interessenten die Möglichkeit, ihr Wunschgewicht angepasst auf die individuellen Bedürfnisse zu erreichen. Durch die easylife-Methode, die sich optimal in den Alltag integrieren lässt, bekommen Abnehmwillige in jeder Phase ihrer Gewichtsreduzierung professionelle Begleitung. Durch die spezielle easylife-Programmform lernen die Teilnehmer, das erreichte Gewicht auch langfristig gut im Griff zu haben. Auf diese Weise hat easylife bereits Hunderttausenden von Menschen geholfen, gesund abzunehmen.

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easylife Freiburg
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Karlsruher Straße 3
79108 Freiburg
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Nahrungsmittel, die den Rheumaschmerz verringern

Omega-3-Fettsäuren, Zink und pflanzliche Lebensmittel wirken gegen Schmerzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVor wenigen Tagen ist die zweite Auflage des Buchs “Ernährungsratgeber Rheuma – Genießen erlaubt” von Sven-David Müller im Humboldt Verlag erschienen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass entzündliche Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, die der Mediziner als rheumatoide Arthritis bezeichnet, durch eine Ernährungsumstellung deutlich verbessert werden können.

Wenn Rheumatiker richtig essen und trinken, können Sie Ihre Schmerzen verringern, ihre Beweglichkeit verbessern und Medikamente einsparen, fasst der ernährungsmedizinische Wissenschaftler Sven-David Müller bei der Vorstellung der zweiten Auflage seines Ernährungsratgebers in Berlin zusammen.

Rund anderthalb Millionen Menschen, davon rund 20.000 Kinder, in Deutschland leiden an rheumatischen Erkrankungen. Frauen sind dreimal häufiger von entzündlichem Rheuma betroffen als Männer. Übergewicht, Rauchen und genetische Faktoren begünstigen die Erkrankung. Die Ernährung hat massive Einflüsse auf das Entzündungsgeschehen. Leider beziehen die Fachärzte für Rheumatologie (Rheumatologen) die Ernährungstherapie in der Regel nicht in die Therapiekonzepte ein, stellt Sven-David Müller bedauernd fest. In meiner Zeit an der Universitätsklinik Aachen konnte ich ein Rheumaernährungskonzept entwickeln, dass auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und sich bewährt hat. Rheumatologen, die den Effekt der Ernährungsweise bei rheumatoider Arthritis unterschätzen, sollten sich mit der internationalen Fachliteratur auseinandersetzen, empfiehlt Medizinjournalist Müller.

Tipp: Ein Nahrungsergänzungsmittel zum Thema finden Sie hier: >>>bitte klicken.      Anzeige

Nach einer für die zweite Auflage überarbeiten Einführung liefert das Buch 70 entzündungshemmende Rezepte für Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Die Rezepte sind arachidonsäurearm, denn die Arachidonsäure fördert Entzündungen. Zudem liefern die Rezepte reichlich entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Zink, Vitamin C und natürlich Omega-3-Fettsäuren. Butter, Eigelb, Schweineschmalz, Innereien wie Leber sind Gift für Rheumatiker, erläutert Sven-David Müller. Demgegenüber sind Frischobst, Gemüse in roher und gekochter Form, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, hochwertige Pflanzenöle wie Raps-, Lein- oder Walnussöl und Wildlachs entzündungshemmend und gesundheitsförderlich für Rheumatiker. Müller gehört mit mehr als 200 Buchtiteln in 14 Sprachen zu den erfolgreichsten Ratgeber in Europa. Nach seiner Ausbildung zum staatlich geprüften Diätassistenten, der Weiterbildung zum Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft sowie Volontariat und Redaktionsausbildung hat Sven-David Müller angewandte Ernährungsmedizin studiert. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen und Rezepte gratis. Bibliografische Daten:

Ernährungsratgeber Rheuma
Sven-David Müller
Humboldt Verlag
ISBN 978-3-89993-622-3
16,99 Euro

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Ernährungsratgeber Rheuma: Genießen erlaubt

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Die individuelle Balance finden

Detox your life

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDer eigene Körper ist der beste Kompass, um unmissverständlich aufzuzeigen, was nicht “gut” für uns ist. Manche Wechselwirkungen sind aber erst auf den zweiten Blick durchschaubar. Dieser ungewöhnliche Ratgeber gibt plausibel begründete Instrumente an die Hand, um die eigene Ernährungs- und Lebensweise zu beleuchten und sie nachhaltig gesund umzugestalten. Die Integration in den eigenen Alltag wird erleichtert durch zahlreiche Anregungen, Tipps und Rezepte.

Sophia Elmlinger vermittelt gekonnt zwischen Theorie und Praxis. Anwendungsbezogen stellt sie dar, wie “Gifte” in den Körper gelangen und wie sie zu neutralisieren sind. Neben der Nahrung können es auch Situationen in unserem Privat- und Arbeitsleben sein, die nicht mehr “stimmig” sind. Individueller Ausgangspunkt ist immer der Selbst-Check. Das generationsübergreifende Buch fördert Selbstbestimmung und Selbstliebe. Es zeigt die Dinge auf, die jeder Mensch – unabhängig vom Alter – sofort tun kann, um gesünder und glücklicher zu leben.

Anstatt Ängste zu schüren liegt der Fokus des Nachschlagewerks darauf, eine Orientierung im Informations-Dschungel anzubieten sowie die Intuition und Achtsamkeit des Einzelnen zu schulen. Akute Krankheiten oder Unfälle werden genauso in den Blick genommen wie Disharmonien, die schon länger andauern. Ein zunehmender Kontakt zu sich selbst und das tiefere Verständnis für die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele ermöglichen es, sich selbst zu ermächtigen und für ein inneres Gleichgewicht zu sorgen.

Über die Autorin
ist Heilpraktikerin und langjährige Detox-Spezialistin. Für sie geht es bei der Entgiftung nicht nur um äußere, sondern auch um innere Effekte. Detox ist ein Weg, frei von Toxinen zu werden, von Schadstoffen, Parasiten, Pilzen, Nanopartikeln oder anderen Fremdbelastungen, aber auch von schädlichen Emotionen oder Strahlungseinflüssen.

Über das Buch

Sophia Elmlinger
Dreck raus – Licht rein
176 Seiten, 16,00€
ISBN: 978-3-95883-348-7

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Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Gewicht verlieren mit einem Ernährungstagebuch

Weniger aufwändig als gedacht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWelche Lebensmittel landen auf dem Teller? Wie groß sind die Portionen? Und wie viel Fett und Kalorien nehme ich jeden Tag auf? Wer langfristig abnehmen möchte, muss sein Essverhalten unter die Lupe nehmen. Das gelingt mit einem Ernährungstagebuch. Nach einer US-amerikanischen Studie sind Nahrungsprotokolle weniger mühsam und aufwändig als viele befürchten. Mit etwas Übung reichen 15 Minuten am Tag aus, um eine Gewichtsabnahme auf diese Weise erfolgreich zu unterstützen.

Wissenschaftler der University of Vermont und der University of South Carolina hatten 142 übergewichtige und adipöse Personen ab 18 Jahren angewiesen, für sechs Monate ihre Ernährung online mit einer App zu protokollieren. Die Teilnehmer notierten alle verzehrten Lebensmittel und Getränke, beschrieben Portionsgröße und Zubereitungsmethode. Die pro Tag aufgenommenen Kalorien und das Fett wurden berechnet und mit den individuellen Zielen im Rahmen eines geleiteten Online-Abnehmprogramms verglichen. Die Probanden waren in professioneller Betreuung und nahmen an wöchentlichen Gruppentreffen teil.

Einige Teilnehmer waren besonders erfolgreich und konnten in einem halben Jahr mindestens zehn Prozent ihres Körpergewichts abnehmen. Dafür investierten sie im ersten Monat durchschnittlich 23,2 Minuten pro Tag in das Ernährungstagebuch. Im sechsten Monat reichten 14,6 Minuten aus, da sie vermutlich routinierter in der Aufgabe waren. Offenbar ist für den Abnehmerfolg nicht die aufgewendete Zeit ausschlaggebend, sondern vielmehr die Frequenz. Wer mindestens dreimal täglich seine Mahlzeiten protokollierte und diese Routine beständig verfolgte, konnte leichter abnehmen. Das entspricht der Regel „Write it, when you bite“ – „Schreib es direkt auf, wenn du isst“.

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Die Ergebnisse können helfen, Abnehmwillige zu einem Ernährungstagebuch zu ermutigen und ihnen Verhaltensziele zu setzen. Die Wissenschaftler empfehlen im Fachmagazin „Obesity“ Online-Ernährungsapps, mit denen es besonders einfach und schnell geht. Allerdings ist es mit Nahrungsprotokollen allein nicht getan. Wer langfristig sein Gewicht reduzieren möchte, kann das mit viel Bewegung und der Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung erreichen.

Wer sein tägliches Essverhalten überprüfen möchte, für den ist die App „Was ich esse“ vom Bundeszentrum für Ernährung das Richtige. Die kostenlose und werbefreie App beruht auf der Ernährungspyramide und enthält eine Erinnerungsfunktion, Wochenübersicht und individuelle Zielvorgaben.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uvm.edu

https://doi.org/10.1002/oby.22382

Ernährungspyramide als App: Was ich esse

https://www.bzfe.de/inhalt/app-was-ich-esse-987.html

https://www.bzfe.de/_data/files/eif_2015_05_06_ernaehrungsprotokoll_als_app.pdf

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

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