Archiv der Kategorie: Gesund im Sommer

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Zitronenmelisse

Frisches Zitrusaroma für Süßes und Pikantes

Die Zitronenmelisse, auch einfach Melisse genannt, ist eine leckere Zutat für die Frühlingsküche. Ihr angenehm frisches Zitrusaroma bereichert süße und pikante Speisen. Besonders gut passt es zu Früchten wie Äpfeln, Erdbeeren und Himbeeren.

Zitronenmelisse wird häufig eingesetzt, wenn das zitronige Aroma nicht so dominant sein soll. Die frischen Blätter verfeinern Obstsalate, Desserts, Sorbets, fruchtige Bowlen und Smoothies. Fischgerichte, aber auch Chutneys und saisonales Gemüse wie Spargel bekommen mit Zitronenmelisse eine interessante Note. Eine köstliche Grillmarinade gelingt, wenn Zitronensaft mit fein gehackter Zitronenmelisse, Olivenöl, Pfeffer und Senf verrührt wird. Im Kräuterquark und Pesto kann die Melisse mit Basilikum oder Pfefferminze kombiniert werden.

Genutzt werden die jungen Blätter und Triebspitzen. Dazu erntet man das Kraut am besten an einem warmen Tag am späten Vormittag. Dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Verwenden Sie die Blätter möglichst erntefrisch. Das zarte Kraut verträgt keine hohen Temperaturen und wird daher in erster Linie für kalte Speisen verwendet oder erst nach dem Garen hinzugefügt. Wer das Aroma konservieren möchte, kann die Blätter fein hacken, mit Wasser in Eiswürfelformen füllen und einfrieren.

Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Lippenblütler und wird gerne von Bienen besucht. Das Kraut wird 50 bis 100 Zentimeter hoch, hat kräftig-grüne, herzförmige Blätter mit gekerbtem Rand und blüht von Juli bis September. Im eigenen Garten braucht die Melisse nicht mehr als einen fruchtbaren Boden und einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Ein kräftiger Rückschnitt vor der Blüte lässt sie nochmals austreiben.

Übrigens hat die Zitronenmelisse auch in der Naturapotheke einen festen Platz. Das Kraut hat sich bei Verdauungs– und Erkältungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlafstörungen bewährt. Dazu wird es als kleiner Strauß zusammengebunden und kopfüber getrocknet. Die Pflanzenteile mit heißem Wasser aufgießen, zehn Minuten ziehen lassen und warm oder kalt genießen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Poster „Küchenkräuter“

Bestell-Nr. 3757, Preis: 1,50 Euro

https://www.ble-medienservice.de/3757/kuechenkraeuter?number=3757

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wildkräuter vom Wegesrand

Saisonal, nachhaltig und vegan ernähren

Von der Wiese auf den Teller: Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe und Gänseblümchen sind mehr als hübsche Blumen. Vor allem im Mai, wenn die Blätter jung und frisch sprießen, ist für Kräuterliebhaber*innen die Erntezeit gekommen. Mit festen Schuhen, langen Hosen, Wärmewäsche (zum Beispiel von Medima), Korb und Schere unterwegs kann der Kräuter-Spaziergang beginnen.

Heimische Wildkräuter aus Wald und Wiesen liegen im Trend. Nicht nur Feinschmecker*innen setzen auf das zarte Aroma vieler Kräuter. Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst rein pflanzlich. Das schont die Umwelt, ist gesund und schmeckt. Wenn die saftig-jungen Kräuter im Mai aus der Erde wachsen, sind sie besonders würzig und gehaltvoll. Neben wichtigen Vitaminen enthalten sie jetzt besonders viele Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium.

Sammel-Tipps für Kräuter

Generell gilt: Nur bei trockenem Wetter sammeln. Die Pflanzen sollten auch nicht nass vom Tau sein, sondern schon abgetrocknet. Beste Tageszeit ist deshalb der Vormittag – dann sind die Wildkräuter bereits trocken, aber noch frisch. Wichtigste Regel beim Sammeln der grünen Wilden: Nur diejenigen Pflanzen mitnehmen, die nicht zu verwechseln sind. Für Einsteiger*innen lohnen sich neben Kräuterbüchern geführte Kräuterwanderungen oder Online-Kräuterkurse. Hier gibt es Tipps und Wissenswertes rund um alle gängigen Küchenkräuter und ihre unbekannten wilden Schwestern.

Wichtige Accessoires für Kräuter-Liebhaber*innen

Feste Schuhe und lange Hosen schützen vor Nässe und Insektenstichen. Warme Wäsche hilft beim Kräutersammeln gegen kalten Zugwind am Rücken. Mit einer Schere oder einem Taschenmesser lassen sich die Kräuter leicht ernten. In einem Korb oder Eimer bleiben sie knackig frisch bis in die Küche.

Leckere Wildkräuter-Gerichte

Wild, frisch und aromatisch! Je nach Sammelausbeute gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, Wildkräuter in der Küche zu verwenden. Gänseblümchen und Löwenzahnblätter verfeinern das Aroma in frischen Salaten. Bärlauch verleiht Pizza eine besondere Note oder kommt pur als cremige Bärlauchsuppe. Bei der Schafgarbe sind die feinen Blättchen im Frühling noch zart und schmecken lecker in einer Kräuterbutter.

Wildkräuter – Kraft aus der Natur

Es sind aber nicht nur die Wildkräuter selbst, die uns mit ihren vielfältigen Inhaltsstoffen gut tun. Weitläufige Wiesen, ein plätschernder Bach und Vogelgezwitscher: Beim Kräutersammeln ist es auch die Bewegung in der schönen Natur, die uns beruhigt und friedvoll stimmt.

Was eine Kräuterwanderung noch schöner macht:

Mitgebrachte Snacks und Getränke für ein Picknick auf der Wiese
Bunte Blüten und Stiele zu Kränzen flechten
Schmetterlinge, Bienen und Hummeln beobachten

Medima ist ein traditionsreicher Hersteller von Wärmewäsche aus Naturmaterialien mit Sitz in Albstadt / Baden-Württemberg.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Firmenkontakt
Medima ® – Peters GmbH
Annika Stein
Bolstraße 32
72459 Albstadt
07432 / 98 372 – 481
a.stein@medima.de
http://www.medima.de

Pressekontakt
PR-Werkstatt
Ulrike Cihlar
Tobias-Mayer-Straße 2
73732 Esslingen
07119371930
ulrike.cihlar@prwerkstatt.de
http://www.prwerkstatt.de

Veredeltes Wasser kann zum wahren Jungbrunnen werden

Veredeltes Wasser kann zum wahren Jungbrunnen werden

Leitfaden zeigt auf, wie wir Wasser noch wertvoller machen können

Wasser gehört zu unseren wichtigsten Lebensmitteln. Das wusste schon der legendäre Pfarrer Kneipp, der mit seinen Wasserkuren berühmt wurde. Besonders wertvoll ist es, wenn es durch bestimmte durchlässige Gesteinsschichten mit Mineralien angereichert wird und so die Qualität des Heilwassers erwirbt.

Die Steine sind es auch, die es dem Wasser- und Edelsteinexperten Ewald Eisen seit über vierzig Jahren angetan haben. Er nutzt nach dem Vorbild der Natur die energetischen Kräfte der Edelsteine, um das Wasser neu zu beleben, es zu veredeln. Damit lässt sich unsere Fitness und das Wohlbefinden auf natürliche Weise unterstützen.

Der Autor hat jetzt sein ganzes gesammeltes Wissen in einem spannenden Buch “Das beste Wasser trinken” zusammengetragen. Auf über 318 Seiten findet sich nahezu alles, was wir über das Wasser wissen sollten. Von der Bedeutung und Wirkung des Wassers auf unseren Organismus. Wie wir es optimal für den Hausgebrauch aufbereiten. Mit welchen Edelsteinen wir es wertvoller machen und mit welchen speziellen langjährig bewährten Edelsteinwasser-Rezepturen wir unserer Gesundheit einen hervorragenden Dienst leisten.

Edelsteinwasser ist das beste Wasser überhaupt, davon ist der Experte aufgrund seiner langen Erfahrung heraus überzeugt, was ihn zum Titel seines Buches inspirierte. Dazu porträtiert er über 80 Edelsteine, nach Bedeutung und Wirkung auf unseren Körper. Eine wahre Fundgrube rund um die Themen Wasser und Edelsteine.

Buchdaten: Das beste Wasser trinken, Ewald Eisen, Bucher Verlag, Hohenems 2021, 318 Seiten, ISBN 978-3-99018-581-0. Erhältlich im Buchhandel. Hier gibt es eine umfangreiche Rezension zum Buch: Gesundes Wasser Trinken.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Sommer, Sonne, Juckreiz

Was hilft gegen Sonnenallergie – Verbraucherinformation der DKV

So schön es ist, in der Sonne zu liegen – manchmal endet ein ausgiebiges Sonnenbad mit Rötungen, juckenden Hautstellen oder Pusteln. Solche Symptome können auf eine Sonnenallergie hinweisen. Was das ist, wie Betroffene vorbeugen können und was der Unterschied ist zu einem Sonnenbrand, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV.

Was ist eine Sonnenallergie?

Unter den umgangssprachlichen Begriff “Sonnenallergie” fallen verschiedene Hautreaktionen, die zwar durch Sonnenlicht ausgelöst werden, aber oft nicht allergisch bedingt sind. Dabei ist in der Regel nicht ein “zu viel” an Sonne der Grund für die Symptome. “Vielmehr haben die Betroffenen eine Veranlagung für erhöhte Lichtempfindlichkeit insbesondere im UVA-Bereich – das langwellige UV-Licht-Spektrum, das meist keinen Sonnenbrand verursacht”, erklärt Reuter. Er ergänzt: “Oder das UV-Licht wandelt eine an sich harmlose Substanz in eine toxische oder allergisch sensibilisierende Substanz um.” Abhängig vom Auslösemechanismus können die Symptome ganz unterschiedlich sein.

Häufigste Form der Sonnenallergie: polymorphe Lichtdermatose

Am häufigsten kommt die sogenannte polymorphe Lichtdermatose (PLD) vor. Sie trifft vor allem Menschen mit empfindlicher Haut. Auslöser sind hier allein UV-Strahlen. Sie können zu Quaddeln, Bläschen oder juckenden roten Flecken führen. “Betroffen sind meist Stellen, die den Großteil des Jahres von Kleidung bedeckt und daher nicht an die Sonne gewöhnt sind. Dazu zählen beispielsweise Oberarme, Dekollete, Schultergürtel oder Bauch”, weiß der DKV Experte. Eine Sonderform der PLD ist die Mallorca-Akne, an der meist Menschen mit fettiger Haut leiden. Treffen UV-Strahlen auf fetthaltige Sonnenschutz- oder andere Körperpflegepräparate, kommt es bei Betroffenen zu pickelartigen Knötchen. Darunter leiden fast ausschließlich Urlauber in südlichen Feriengebieten.

Phototoxische und photoallergische Reaktionen

Wenig bekannt, aber nicht selten, sind phototoxische oder photoallergische Reaktionen. Sie treten auf, wenn sich bestimmte Inhaltsstoffe, beispielsweise von Medikamenten, Cremes oder Parfüms in der Haut ablagern und mit UV-Licht reagieren. Möglich ist auch eine Reaktion von Inhaltsstoffen aus Pflanzensäften, zum Beispiel der Herkulesstaude. Typische Symptome sind dann ein Brennen oder Stechen, manchmal sogar eine Schwellung oder Blasenbildung der Haut sowie ein verstärkter Sonnenbrand. Die Symptome treten nur an den Stellen der Haut auf, wo der Inhaltsstoff mit dem UV-Licht der Sonne reagieren und dadurch die schädigende Substanz bilden konnte.

Sonnenallergie vorbeugen

Wer empfindlich auf Sonne reagiert, sollte seine Haut langsam an sie gewöhnen. PLD-Betroffene beispielsweise können ihre Symptome mit dem sogenannten “Hardening” verbessern. Dabei setzen sie ihre Haut einer sich langsam steigernden UVA-Bestrahlung aus. Begleitend können sie B-Vitamine, Betakarotin und Kalzium einnehmen. Weiter gilt es, die intensive Mittagssonne sowie generell direkte Sonnenstrahlung zu meiden. Einen guten Schutz bieten leichte Kleidung und Kopfbedeckungen sowie Sonnenschutzpräparate mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor – auch im Schatten. Wer an Mallorca-Akne leidet, sollte bereits kurz vor dem Urlaub seine Kosmetika auf fettfreie Produkte umstellen. Statt fettreicher Sonnencremes eignen sich beispielsweise spezielle Gele. Gut sind auch mineralische Filter wie Titandioxid und Zinkoxid. Sie wirken sofort nach dem Auftragen, bilden keine schädlichen Reaktionsprodukte und lösen daher kaum allergische Reaktionen aus. “Wer während seines Urlaubs auf Medikamente angewiesen ist, sollte vorab mit seinem Arzt klären, ob es möglicherweise zu einer Wechselwirkung aufgrund der UV-Strahlen kommen kann. Ist das der Fall, kann er eventuell eine Alternative empfehlen”, rät der DKV Experte. Zudem ist es allgemein sinnvoll, vor und während des Sonnenbadens auf Parfüm, Seifen und Rasierwasser zu verzichten. Gartenliebhaber sollten sich über Pflanzen informieren, die phototoxische Reaktionen auslösen können. “Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Reaktionen der Haut, können kühlende Umschläge oder rezeptfreie Antihistaminika beziehungsweise Kortison-Gele aus der Apotheke Linderung verschaffen”, weiß Dr. Reuter.

Unterschied zum Sonnenbrand

Für Sonnenbrand und Sonnenallergie sind zwar in beiden Fällen UV-Strahlen verantwortlich, es gibt aber einige Unterschiede: Bei einem Sonnenbrand ist die Haut oft großflächig gerötet, sie brennt, spannt und juckt. Erste Anzeichen zeigen sich etwa drei bis fünf Stunden nach dem Sonnenbad. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von drei Tagen ab, nach etwa einer Woche schält sich die Haut. “Bei starken Verbrennungen, die mit Schwindel und Übelkeit einhergehen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen”, so Reuter. Bei einer Sonnenallergie dagegen kommen je nach Art Rötungen, Bläschen, Quaddeln oder Knötchen vor. Die jeweilige Flächenverteilung und der Schweregrad der Hautveränderungen helfen bei der Diagnose. Der Juckreiz ist meist stärker als bei einem Sonnenbrand. Bis sich die ersten Beschwerden zeigen, können mitunter einige Stunden bis sogar Tage vergehen. Außerdem dauert es zumeist mehrere Tage, bis die Beschwerden abklingen. Wer zum ersten Mal Anzeichen einer Sonnenallergie bemerkt, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen, um welche Art der Sonnenallergie es sich handelt und dem Patienten eine geeignete Therapie empfehlen.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Ronny Winkler
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-3012
ronny.winkler@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Marion Angerer
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-18
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wie fit sind unsere Kids?

Studie untersucht Sportlichkeit

Können Kinder noch rückwärts über einen Balken balancieren? Wie viele Liegestütze schaffen sie? Und wo landen sie beim Weitsprung aus dem Stand? An diesen und vielen anderen Fragen zur Sportlichkeit orientiert sich die Motorik-Modul-Studie, kurz MoMo, ein Verbundprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut (RKI). Das Besondere an dieser Längsschnittanalyse ist der zeitliche Umfang:

Seit 2003 wird in einer anfänglichen Basiserhebung und mittlerweile drei weiteren, mehrjährigen Untersuchungen die Entwicklung der motorischen Leistungsfähigkeit und der körperlich-sportlichen Aktivitäten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermittelt. Zahlreiche Probanden nahmen im Laufe der Jahre an mehreren oder allen Studienphasen teil, so dass ihre Entwicklung über einen großen Zeitraum dokumentiert werden konnte. Dadurch liefert MoMo erstmals repräsentative Daten, die auch langfristige Einflussfaktoren auf die Motorik und die Fitness der Heranwachsenden sowie die Wechselwirkungen mit dem Gesundheitszustand aufzeigen.

Ein Großteil dieser Ergebnisse ist leider ernüchternd. Die organisierte Aktivität in Sportvereinen habe im Verlauf der Erhebungen zwar zugenommen, so eines der Studienergebnisse. Aber insgesamt gebe es einen Rückgang der körperlich-sportlichen Aktivitäten, weil das unorganisierte Sporttreiben und überhaupt das Spielen im Freien erkennbar an Bedeutung verlieren. “Drei Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bewegen sich nicht ausreichend und versäumen die Bewegungsempfehlung der WHO von 60 Minuten moderater Aktivität pro Tag”, heißt es in einer Auswertung des KIT. Die Wissenschaftler leiten daraus einen Appell zur “umfassenden Förderung der motorischen Leistungsfähigkeit in allen Lebenswelten” ab, in Familie, Schule, Freizeit und Sportverein. Gefordert sind also auch die Eltern. Sie sollten Bewegung und körperliche Aktivitäten zum selbstverständlichen Bestandteil des Familienalltags machen und dabei möglichst mit gutem Beispiel vorangehen. Wie dies gelingen kann, auch ohne großen Garten oder benachbarten Freizeitpark, dazu gibt es praktische Tipps auf dem Ratgeber-Portal www.pebonline.de.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Supress
Detlef Brendel
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mückenstich und Wespengift

Wie schütze ich mich und was kann ich im Notfall tun

Beim Kuchenessen auf dem Balkon oder an einem lauen Abend im Garten können Bienen, Wespen oder Stechmücken ganz schön nerven. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) gibt Tipps wie man sich vor Stichen schützen kann und erklärt außerdem wie man im Notfall richtig handelt.

Steckmücken

Wer draußen nicht gestochen werden möchte, sollte generell helle Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt. Da Mücken häufig auch im Knöchel- und Fußbereich stechen, sind auch Socken hilfreich. “Mücken können leider durch die Kleidung hindurch stechen, deshalb sollte zusätzlich ein Spray oder eine Lotion gegen Insekten auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden”, empfiehlt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbands. Ein Moskitonetz über dem Bett hilft, nachts, die Plagegeister abzuhalten.

Ist man doch gestochen worden, heißt es nicht kratzen. Die durch den Stich verursachte Entzündung kann durch eindringende Bakterien beim Kratzen verschlimmert werden. “Ein Kühlpad beruhigt den Entzündungsprozess und mildert den Juckreiz”, erklärt Habighorst-Klemm. Es gibt auch batteriebetriebene Stifte, die über einen kurzen Hitzereiz eine beginnende Entzündung und somit den Juckreiz stoppen.

Buchtipp: Der Trick mit dem Immunsystem…>>>hier klicken.    Anzeige

Bienen oder Wespen

Stiche von Bienen oder Wespen sind deutlich schmerzhafter als ein Mückenstich. Das weiß jeder, der im Freibad schon mal auf eine getreten ist. Sie sind für manche Menschen sogar richtig gefährlich, wenn sie allergisch auf das Bienengift reagieren. Weil Bienen und Wespen sich oft auf Speisen oder in Getränken befinden, ist das Risiko sehr groß, dass man im Bereich von Mund oder Hals gestochen wird. Bei Allergikern löst ein Stich starke Schwellungen aus – dies führt zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand bei einem anaphylaktischen Schock.

“Als Schutz ist es wichtig, draußen nicht barfuß zu laufen. Es hilft, nur aus Gläsern und nicht aus Flaschen oder Dosen zu trinken, damit keine Wespe oder Biene in den Mund kommt”, erklärt die Apothekerin. Außerdem ist es empfehlenswert Getränkeflaschen und Gläser nach jedem Gebrauch gleich abzudecken oder zu verschließen. “Insektenstichallergiker sollten immer ihre Notfallmedikamente, ob Saft oder Spritze, mit sich tragen, um im Fall eines Stiches schnell handeln zu können”, so die Apothekerin weiter. “Wichtig ist, dass man den Stachel, falls er noch steckt, gleich entfernt. Und auch wenn die Notfallmedikamente genommen wurden, sollte immer zur Sicherheit ein Arzt hinzugezogen werden.”

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mit Ayurveda “Coole” durch den Sommer

Ayurveda hilft, zu jeder Jahreszeit in seiner Kraft zu sein und zu bleiben.

Eine Stärke des Ayurveda ist es, alles nach den Prinzipien Vata, Pitta und Kapha einzuteilen.
So gibt es die Ayurveda Konstitution, die sich aus diesen Bioenergien zusammensetzt. Jeder Mensch hat seine ganz besondere Konstitution, die seine Stärke, aber auch seine Schwäche sein kann. Auch die Jahreszeiten sind diesen Prinzipien zugeordnet: Vata ist der Herbst und beginnender Winter.

Die Vata-Jahreszeit ist windig bis stürmisch, kalt und trocken. Im Herbst gibt es die Herbststürme, und Wind trocknet aus. Wenn der Winter kalt ist und trocken, also eine klirrende Kälte, dann ist Vata wieder in der Natur aktiv.

Kapha ist der Spätwinter und das beginnende Frühjahr – nass-kaltes Wetter und wenn Tauwetter angesagt ist.

Und Pitta ist das späte Frühjahr, der Sommer und der goldenen Herbst. In dieser Zeit herrscht dann eine trockene Wärme vor.

Da viele Menschen ihre Ayurveda-Konstitution nicht kennen, helfen Empfehlungen, die diesen Jahreszeiten entsprechen, Ayurveda für mehr Gesundheit zu nutzen.
Im Ayurveda heißt es: Gleiches verstärkt und kann so ins Ungleichgewicht bringen, Gegensätzliches reduziert und kann ausgleichend wirken.

Der Stoffwechsel, die Verdauungskraft, wird als Agni bezeichnet und ist dem Pitta zugeordnet. Wir brauchen ein gutes Agni, damit unsere Verdauungs- und Entgiftungskraft optimal funktionieren kann. Wenn nun aber im Außen zusätzlich das Pitta stark vertreten ist, so kann sich das Pitta in uns erhöhen und dadurch unseren Stoffwechsel ins Ungleichgewicht bringen.
Unsere innere Intelligenz gleicht das oft allein schon dadurch aus, dass wir weniger Hunger haben. Das sollten wir aber unterstützen, indem wir leichte Mahlzeiten zu uns nehmen. Leichter verdaubar ist nach Ayurveda alles, was wir warm und gekocht zu uns nehmen.

Empfehlenswert ist es also, möglichst oft warm zu essen, auch wenn uns lieber nach Eis, eisgekühlte Getränke, Rohkost etc. zumute ist. Rohkost ist aus ayurvedischer Sicht schwer verdaulich und sollte gerade im Sommer eher reduziert werden. Grüne Blatt-Salate, Gurken, Chicoree kann man durchaus zu den Mahlzeiten mit einbeziehen, denn diese wirken kühlend. Ansonsten sind Gemüse-Currys, Kartoffeln und Basmati-Reis, Hafer und Gerste zu empfehlen. Mungbohnen und fast alle anderen Hülsenfrüchte kann man zu den Mahlzeiten mit einplanen (weniger günstig sind für Pitta die roten Linsen).

Alle süßen Früchte können im Speiseplan mit eingeplant werden wie Mango, Trauben, Rosinen, Feigen, Kirschen, Birne, Avocado, Wassermelone und Granatapfel.

Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne und auch Kokosnüsse sind köstliche Ergänzungen. Insbesondere die Trink-Kokosnuss, die jetzt auch öfters in den Auslagen zu finden sind.
Als Getränke sollte man auch warm vorziehen – in jedem Fall über Körper-Temperatur. Abgekochtes Wasser, Ingwertee mit einem Schuss Zitronensaft, Teesorten mit kühlenden Charakter wie Pfefferminze, Lavendel und Melisse und Rosenblüten ergeben köstliche Teemischungen. Wer es würziger mag, kann etwas Rosmarin und Thymian ergänzen. Salbei hilf dabei, das Schwitzen zu verringern.

Weiter ist es empfehlenswert, nicht zu spät zu essen und zwischen den Mahlzeiten genügend Zeit zu belassen für die Verdauung der Nahrung, die wir aufgenommen haben.
Als Gewürze eignen sich leicht scharfe, wärmende Gewürze, um die Verdauungskraft zu stärken, aber auch sanfte und kühlende Gewürze wie Koriander, Vanille, Kardamom, Kurkuma, Fenchelsamen und Safran.

Als Öle und Fette eignen sich Ghee, Kokosöl und Sonnenblumenöl.

Wichtig ist es im Sommer aber auch, rechtzeitig Pausen einzulegen und sich bewusst zu machen, dass weniger oft mehr ist. Gerade an heißen Tagen sollte man sich nicht verausgaben, sondern lieber einmal eine Siesta mehr einzulegen. Das sollten insbesondere Pitta-betonte Power-Typen Gesundheits-Kraft.

Für Sport, wandern, Nordic Walking und andere Sportarten bieten sich der Morgen und auch der Abend an. Tagsüber sollte man den Stoffwechsel nicht durch ein Zuviel belasten.
Wer sich so auf die warme Jahreszeit einstellt, der bleibt auch jetzt im Gleichgewicht.
Ayurveda ist eine Gesundheitslehre, die uns anleitet, unsere Konstitution kennen zu lernen und zu leben, damit man ein langes, gesundes und glückliches Leben gestalten kann.
Wer diesbezüglich mehr für sich und seine Gesundheit tun möchte der findet sicher auf einer Website noch mehr Anregungen, wie er Ayurveda leicht in sein Leben integrieren kann.
Weitere Empfehlungen und Anregungen zu Ayurveda

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule.

Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen in Krisen-Situation.

Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress.
Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Entspannungs-Trainer.
Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

Das Ziel ist es, ganz vielen Menschen einen Zugang zum Ayurveda zu ermöglichen.
Ayurveda – das Wissen von einem gesunden, langen und glücklichen Leben.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Firmenkontakt
Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler
Wolfgang Neutzler
Wittelsbacherstr. 19
89423 Gundelfingen/Donau
0157 51271025
info@schule-fuer-ayurveda.de
https://www.schule-fuer-ayurveda.de

Pressekontakt
Ayurveda-Presse-Agentur
Wolfgang Neutzler
Wittelsbacherstr. 19
89423 Gundelfingen/Donau
09073 44 80 761
info@schule-fuer-ayurveda.de
https://www.schule-fuer-ayurveda.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die Deutschen lieben Gesundheit-Apps

Apps müssen verlässliches medizinisches Wissen enthalten

Nach einer repräsentativen Umfrage von 2016 des IT-Branchenverbands Bitkom e.V. nutzen schon damals 31 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren Fitness-Tracker zur Aufzeichnung von Gesundheitswerten. 18 Prozent setzten auf Fitnessarmbänder, 13 Prozent auf Smartphones mit Fitness-Apps und sechs Prozent auf Smartwatches.

Die häufigsten gemessenen Werte, die von Nutzern der Fitnesstracker erhoben wurden, sind Körpertemperatur (99 Prozent der Nutzer), Körpergewicht (75 Prozent), Anzahl der gegangenen Schritte (62 Prozent) sowie die zurückgelegte Strecke (57 Prozent). „Fitnesstracker sind Lifestyle-Geräte, die gern von den Jüngeren und Gesunden genutzt werden“, sagte Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder. „Das größte Potenzial von Wearables liegt künftig in der Prävention von Krankheiten und in der medizinischen Versorgung von Patienten.“ So würden 75 Prozent aller Befragten im Krankheitsfall ihre mit einem Fitnesstracker gemessenen Vitalwerte an ihren Arzt übermitteln. Unter chronisch Kranken seien es sogar 93 Prozent.

Die Daten korrespondieren mit einer neueren Studie: European Study on the Digitalisation of the Healthcare Pathways vom August 2019. Befragt wurden 1.200 Bürgerinnen und Bürger sowie 35 Gesundheitsexperten aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen und Spanien. Danach sind Patienten in Deutschland offen für die Unterstützung des Behandlungsverlaufs und Pflege durch digitale Lösungen. 81 Prozent der Bürgerinnen und Bürger glauben, dass vor allem Langzeiterkrankungen wie Diabetes mithilfe vernetzter digitaler Lösungen besser behandelt werden können. 59 Prozent sind der Ansicht, dass sich durch den Einsatz vernetzter Geräte wie Smartwatches und die Auswertung von Bewegungs-, Ernährungs- und Schlafdaten durch Apps die Prävention und Behandlung von Krankheiten deutlich verbessern ließe. 53 Prozent sehen zudem Potenzial für mehr Patientenorientierung und Services, beispielsweise, wenn Ärzte Sprechstunden per Smartphone oder Tablet anbieten.

Buchtipp für die Gesundheit: Entdeckungen zu den Selbstheilungskräften nutzen – mehr dazu im Buch “Vom Schmerz zur Heilung”…>>>hier klicken      Anzeige

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) weist darauf hin, dass die über 100.000 Gesundheit-Apps, die derzeit verfügbar seien, keinerlei verbindlicher Qualitätskontrolle unterlägen. Damit Patienten und Mediziner mehr Orientierung bei den digitalen Anwendungen bekommen, möchte die AWMF einerseits die evidenzbasierten medizinischen Leitlinien der Fachgesellschaften als App für Smartphone und Tablet verfügbar machen sowie andererseits pragmatische Qualitätsanforderungen für die Gesundheit-Apps entwickeln. „Um die Qualität einer App bewerten zu können, müsste man beispielsweise auf ihre Zweckmäßigkeit, ihr Risikopotenzial, ihre ethische Unbedenklichkeit und auf ihre inhaltliche Validität achten“, so die Arbeitsgemeinschaft.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Gemeinsame-Presseinfo-von-Bitkom-und-BMJV-Fast-ein-Drittel-nutzt-Fitness-Tracker.html

https://www.soprasteria.de/docs/librariesprovider33/studien/studie-healthcare-2019/.pdf?sfvrsn=6a2f1e5b_2

https://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/Die_AWMF/Presseinformationen/20190206_PM_1_AWMF_Leitlinien_F.pdf

Apps rund um gesundes Essen und Bewegung stellt die Initiative IN FORM vor:
https://www.in-form.de/serien/details/apps-6/

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wasserspender

Hygienisch einwandfrei halten

Unser Trinkverhalten hat sich erheblich verändert – zumindest scheint es so zu sein: Junge Menschen gehen kaum noch aus dem Haus, ohne eine Wasserflasche dabei zu haben. Es gibt Schulen, die erlauben ihren Schülern das Trinken während des Unterrichts und nicht selten bestellt Frau/Mann von Welt gleich ein Glas Wasser mit zum Kaffee.

Auch in Praxen, im Einzelhandel oder an Standorten mit Wartebereichen findet man immer häufiger freistehende Wasserspender, sogenannte Botteled Watercooler. Die Branche verzeichnet eine stetig steigende Nachfrage. Meist sind die wieder befüllbaren Polykarbonat- oder PET-Wasserbehälter mit sogenannten Gallonen (circa 19 Liter) bestückt, die in der Regel kopfüber auf den Spender aufgesetzt werden. Die gängigen Wasserarten für Watercooler sind Quellwasser, Umkehrosmose-Wasser oder Tafelwasser. Die Behandlung des Ausgangswassers erfolgt vor der Abfüllung mit verschiedenen Verfahren wie Enteisung, Filterung oder Wasserenthärtung. Auf Knopfdruck spenden Watercooler vorwiegend stilles Wasser, welches je nach Modell gekühlt oder raumtemperiert gezapft werden kann.

Eine willkommene Erfrischung für denjenigen, der ohne Wasserflasche aus dem Haus gegangen ist – aber auch hygienisch unbedenklich? Aus rechtlicher Sicht sind diese Wässer Lebensmittel. Personen/Einrichtungen, die Wasserspender für ihre Kundschaft aufstellen, sind für die Sicherheit des abgegebenen Wassers mitverantwortlich und müssen dafür Sorge tragen, dass die freistehenden Wasserspender so betrieben werden, dass das Wasser nicht nachteilig beeinflusst wird.

——————————————————————————————————————————-

Bezugsquelle: Große Auswahl an Wasserspender gibt es hier…>>>bitte klicken  Anzeige

——————————————————————————————————————————–

Dazu sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin: „Wasser ist nicht keimfrei. Daher kann der Keimgehalt von Wasser in Behältern ansteigen, insbesondere bei erhöhter Umgebungstemperatur (zum Beispiel durch sommerliche Temperaturen oder Sonneneinstrahlung). Darüber hinaus können Krankheitserreger in das abgefüllte Wasser gelangen, wenn die Zapfanlagen nicht ausreichend gereinigt oder gewartet werden und dadurch verunreinigt sind. Deshalb kann der Konsum dieses Wassers für Menschen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation, ihres noch jungen beziehungsweise schon hohen Alters oder wegen der Einnahme bestimmter Medikamente für Infektionen besonders empfänglich sind, bei falscher Handhabung der Wasserspender zu einem Gesundheitsrisiko werden“.

Der Verband der deutschen Wasserspenderindustrie (German WaterCooler Association e.V.,GWCA) verpflichtet seine Mitgliedsunternehmen zur Einhaltung und Umsetzung der national und international geltenden Qualitätsstandards. Die Einhaltung der von allen Bundesländern anerkannten Hygienekodizes ist Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der GWCA. Alle auditierungspflichtigen Mitglieder unterliegen der regelmäßigen Qualitätskontrolle durch ein unabhängiges und fachkundiges Institut.

Worauf kann man selbst achten?

  • Die Geräte sollten an einem kühlen, schattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung aufgestellt sein.
  • Sauberkeit und Ordnung rund um den Wasserspender können ein Hinweis auf einen hygienebewussten Umgang mit Wasserspendern und eine klar geregelte Verantwortung für die Pflege der Geräte sein.
  • Unbenutzte Trinkbecher müssen vor Verunreinigungen geschützt und ein Zurückstellen benutzter Trinkbecher sollte unmöglich sein.
  • Nach den Leitlinien der GBWA müssen die Geräte regelmäßig gewartet und gereinigt werden (bis zu viermal pro Jahr). Die zuletzt durchgeführte Wartung kann dann an der Wartungsplakette am Gerät abgelesen werden.
  • Am sichersten sind Einweg-Gallonen-Systeme. Bei denen ist der Ausguss direkt in die fertige Gallone installiert. Ist der Wasserspeicher leer, wird das System mitsamt des Ausgusses entsorgt.

Wünschenswert wären natürlich Papp- statt Plastikbecher. Ganz Clevere füllen ihre eigene Trinkflasche auf.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

———————————————————————————————————————————-

Bezugsquelle: Große Auswahl an Wasserspender gibt es hier…>>>bitte klicken  Anzeige

 

———————————————————————————————————————————-

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/350/hygienischer-betrieb-von-freistehenden-wasserspendern.pdf

https://ec.europa.eu/food/sites/food/files/safety/docs/biosafety_fh_guidance_guidelines_water_coolers.pdf

https://gwca.eu

DIN 6650-9: Getränkeschankanlagen – Teil 9: Freistehende Wasseranlagen (kostenpflichtig) – https://www.beuth.de/de/norm/din-6650-9/122019677

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit, Nachrichten, Pressemeldungen

Hausmittel gegen juckende Mückenstiche

Ätherische Öle verhindern Mückenstiche – und was ganz natürlich gegen die Entzündungen hilft

Den Sommer mückenfrei genießen? Ist nicht ganz einfach, aber durchaus machbar. Wie die kleinen Plagegeister auf natürliche Weise auf Abstand gehalten werden können, wie wir uns mit pflanzlichen Mitteln schützen können und welche Hausmittel helfen, um den Juckreiz zu lindern: Das Portal für Pflanzenheilkunde phytodoc.de kennt die effektivsten Strategien und Wirkstoffe.

Sie können uns beim Spaziergang im Wald “zwiebeln” und einen netten Abend im Biergarten versauern: stechende Mücken, die unser Blut saugen, um weiteren blutsaugenden Nachwuchs produzieren zu können. Wenn wir nicht gleich die “chemische Keule” herausholen möchten, können wir uns doch relativ erfolgreich gegen die summenden Blutsauger schützen.

Luft und Netze gegen Mücken

Selbstverständlich ist die erfolgreichste Strategie, die Mücken erst gar nicht an die eigene Haut zu lassen. Als erste Sofortmaßnahme hilft ein Ventilator: Sein Luftzug ist meist zu stark für die Mücken, sie können nicht gegen den künstlichen Wind anfliegen. Wer auf der Gartenterrasse einen Stromanschluss hat, kann die lästigen Moskitos einfach “wegpusten”.

Je weniger offene Wasserflächen den Garten verschönern, desto weniger Mücken reifen dort heran. Mücken brauchen Wasser und legen dort ihre Eier ab. Dazu benötigen sie nicht einmal einen Gartenteich, eine halbvolle Gießkanne reicht ihnen als Brutplatz – also: zuerst einmal alle Gefäße im Garten entleeren.

Im Haus helfen Moskitogitter an Fenstern und Türen, besonders aber das berühmte Moskitonetz über dem Bett. Dieses lässt sich klein zusammenfalten und gut auf Reisen oder zum Camping mitnehmen. Helle, weite Kleidung hält die Moskitos ebenfalls auf Abstand – dunkle Kleidung scheint sie hingegen anzuziehen, und durch enge Hosenbeine sticht eine Mücke oft problemlos durch.

Lesetipp: Der Trick mit dem Immunsystem. Hier mehr erfahren…>>>bitte klicken.     Anzeige

Mücken haben eine empfindliche Nase

Wer im Sommer blumig-fruchtige Parfums auflegt, ist auch für die kleinen Blutsauger unwiderstehlich. Besonders fatal: Die Duftstoffe von Sonnencremes und Körperlotionen. Was nach Sommerurlaub riecht, zieht Mücken geradezu magisch an.

Schweiß und Kohlendioxid verraten Stechmücken ebenfalls, wo sie frisches Menschenblut zapfen können. Vor allem lieben sie Milchsäure und Ammoniak: Wer im Sommer sportelt, ordentlich schwitzt und sich dann erstmal auf ein “kühles Blondes” in den Biergarten setzt, deckt den Blutsaugern so ungewollt den Mittagstisch. Abhilfe: Duschen und frische Kleidung. Dann können uns die Mücken nicht so schnell “erriechen”.

Und es gibt auch Gerüche, die Mücken auf Abstand halten. Viele ätherische Öle stinken den Mücken so sehr, dass sie lieber das Weite suchen statt zuzustechen. Öle aus Eukalyptus, aber auch aus Zimt und Rosmarin kitzeln ihnen unangenehm im Rüssel; auch Öle aus Zedern, Nelken oder Citronella verscheuchen die geruchsempfindlichen Plagegeister.

Besonders abschreckend wirkt Citriodiol aus dem Öl des Zitronen-Eukalyptus. Aus diesem natürlichen Stoff bestehen viele biologische Anti-Mücken-Sprays, die kommerziell vertrieben werden. Auch Neemöl wirkt besonders gut, was eine wissenschaftliche Studie für das indische Ranipur nachgewiesen hat. Nur zwei Prozent des ätherischen Neemöls konnten dort, mit Kokosöl gemischt, verschiedenste Mücken in unmittelbarer Nähe vertreiben.

Wer selbst mischen will, sollte folgendes beachten: Ätherische Öle nie direkt auf die Haut auftragen, da sie die Haut reizen können. Mandel-, Jojoba- oder Kokosöl sind gute “Trägeröle”, die die Haut zusätzlich pflegen.

Hitze und Kälte gegen den Stich

Doch was tun, wenn es einen doch erwischt hat, die Haut anschwillt und der Mückenstich schrecklich juckt? Auf keinen Fall kratzen, das verschlimmert nur den Juckreiz und kann zu Infektionen führen. Besser ist es, dem Mückenstich mit Wärme zu Leibe zu rücken. Im Mückenspeichel befinden sich Eiweiße, gegen die der Körper allergisch reagiert. Werden diese Eiweiße durch Hitze zerstört, wird die allergische Reaktion unterbunden. Einfach einen Löffel leicht erhitzen (auf rund 45 Grad Celsius) und auf den Stich drücken – ohne sich am Löffel zu verbrennen natürlich. Es gibt auch käufliche “Hitzestifte”, die dann unterwegs immer einsatzbereit sind.

Statt Hitze hilft auch Kälte: Ein Kühlpad sofort auf die Einstichstelle gelegt lindert ebenfalls den Juckreiz, die Entzündungsreaktion kann sich dann nicht richtig entwickeln. Notfalls kann auch der eigene Speichel auf den Mückenstich gerieben werden.

Pflanzensäfte als Sofortmaßnahme

Wer sich mit Kräutern auskennt, kann Spitzwegerich-Saft auf den Mückenstich streichen – der Schmerz lässt sofort nach. Dazu legt man mehrere lange Spitzwegerich-Blätter aufeinander, verknotet sie und reibt so lange mit den Handflächen, bis der Pflanzensaft austritt. Spitzwegerich-Blätter sind auch eine gute erste Wundversorgung bei offenen Wunden. Aloe Vera Gel aus dem Reformhaus kühlt nicht nur und wirkt abschwellend, auch der Stich heilt schneller.

Die Natur hält also etliche Wirkstoffe bereit, die Mücken entweder vertreiben oder die Folgen ihrer Stiche mildern. Die chemische Keule ist nicht immer nötig – und manche Mittel pflegen sogar die Haut. Sich wegen der Mücken zu Hause verbarrikadieren? Das ist nicht nötig. Genießen Sie den Sommer!

Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen. Infos: http://www.phytodoc.de

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Firmenkontakt
PhytoDoc Limited
Corinna Heyer
Siemensstraße 38
69123 Heidelberg
06221-7276153
info@phytodoc.de
http://www.phytodoc.de

Pressekontakt
PhytoDoc Limited.
Harald Ille
Hans-Thoma-Straße 33
69121 Heidelberg
+491702415877
presse@phytodoc.de
http://www.phytodoc.de/presse