Kategoriearchiv: Gesund im Herbst

Echinacea bei Atemwegsinfekten: Was die Forschung über die Heilpflanze heute weiß

Echinacea bei Atemwegsinfekten: Was die Forschung über die Heilpflanze heute weiß

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert: Neue Studien rücken Echinacea in den Fokus

Aktuelle Studien zeigen: Echinacea kann die körpereigene Immunantwort beeinflussen und wird deshalb seit vielen Jahren zur Unterstützung bei Atemwegsinfekten eingesetzt. Wissenschaftler sehen Hinweise auf einen möglichen Nutzen – betonen jedoch, dass die Wirkung von der Qualität und Zusammensetzung des jeweiligen Präparats abhängt. Die Bioresonanz-Redaktion fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen.

Kaum beginnt die Erkältungssaison, steigt das Interesse an pflanzlichen Mitteln zur Unterstützung des Immunsystems. Besonders Echinacea – besser bekannt als Sonnenhut – gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Heilpflanzen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten. Millionen Menschen greifen bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zu Präparaten mit Echinacea. Doch was macht die Pflanze so besonders, und was sagt die moderne Wissenschaft über ihre Wirkung?

Echinacea – eine Heilpflanze mit langer Geschichte

Die verschiedenen Echinacea-Arten stammen ursprünglich aus Nordamerika und wurden bereits von den indigenen Völkern als Heilpflanzen genutzt. Heute werden insbesondere Echinacea purpurea, Echinacea angustifolia und Echinacea pallida medizinisch verwendet. Ihre Wurzeln und oberirdischen Pflanzenteile enthalten zahlreiche bioaktive Pflanzenstoffe. Diese natürlichen Inhaltsstoffe stehen seit vielen Jahren im Mittelpunkt der immunologischen Forschung. Dabei wird Echinacea heute weniger als klassischer „Immun-Booster“, sondern vielmehr als Immunmodulator betrachtet – also als Pflanze, die natürliche Immunprozesse unterstützen und regulieren kann.

Warum Atemwegsinfekte ein wichtiges Gesundheitsthema bleiben

Akute Atemwegsinfekte zählen weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. Erwachsene leiden durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr unter Erkältungen, Kinder sogar deutlich häufiger. Die meisten Infekte werden durch Viren verursacht und klingen innerhalb weniger Tage bis Wochen von selbst ab. Dennoch verursachen sie jährlich Millionen von Fehltagen im Beruf und stellen eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem dar.

Vor diesem Hintergrund wächst das Interesse an Maßnahmen, die den Körper in dieser Zeit sinnvoll unterstützen können.

Was die Forschung heute weiß

Echinacea gehört zu den am intensivsten untersuchten Heilpflanzen weltweit. Dennoch fällt das wissenschaftliche Gesamtbild differenziert aus.

Die bislang bedeutendste wissenschaftliche Auswertung stammt von der unabhängigen Cochrane Collaboration. Für den systematischen Review wurden 24 randomisierte, placebokontrollierte Studien mit insgesamt 4.631 Teilnehmerinnen und Teilnehmern analysiert.

Das Ergebnis: Ein eindeutiger Nachweis, dass Echinacea Erkältungen zuverlässig verhindert oder deren Dauer deutlich verkürzt, konnte zwar nicht eindeutig erbracht werden. Gleichzeitig zeigte jedoch die Mehrzahl der Studien einen positiven Trend zugunsten von Echinacea. Die Autoren kommen deshalb zu dem Schluss, dass einzelne Präparate einen gewissen Nutzen haben könnten.

Als Schwierigkeitsgrad für die Beurteilung nennen die Forscher die große Vielfalt der untersuchten Präparate. Unterschiedliche Pflanzenarten, Pflanzenteile, Extraktionsverfahren und Dosierungen erschweren einen direkten Vergleich der Studien erheblich. (1)

Auch neuere wissenschaftliche Übersichtsarbeiten bestätigen dieses Bild. Eine 2019 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse kam zu dem Ergebnis, dass bestimmte standardisierte Echinacea-Präparate sowohl vorbeugend als auch zu Beginn einer Erkältung positive Effekte zeigen können. Gleichzeitig weisen die Autoren darauf hin, dass weitere hochwertige klinische Studien erforderlich sind, um die Ergebnisse eindeutig zu bestätigen. (2)

Eine weitere internationale Metaanalyse (ERA-PRIMA), veröffentlicht im Jahr 2024, wertete 30 klinische Studien mit insgesamt 5.652 Probanden aus. Die Autoren fanden Hinweise darauf, dass standardisierte Echinacea-Präparate das Risiko wiederkehrender Atemwegsinfektionen senken und dadurch möglicherweise auch den Einsatz von Antibiotika reduzieren könnten. Gleichzeitig betonen sie ausdrücklich, dass diese Ergebnisse nicht auf alle verfügbaren Echinacea-Produkte übertragbar sind. (3)

Qualität entscheidet

Ein wichtiger Aspekt wird in der öffentlichen Diskussion häufig übersehen: Nicht jedes Echinacea-Präparat enthält dieselben Wirkstoffmengen. Bereits kleine Unterschiede bei Pflanzenart, Anbau, Erntezeitpunkt oder Herstellungsverfahren verändern die Zusammensetzung der enthaltenen bioaktiven Stoffe erheblich. Deshalb empfehlen Wissenschaftler, Ergebnisse einzelner Studien ausschließlich auf die jeweils untersuchten standardisierten Präparate zu beziehen.

Natürliche Unterstützung – keine Wunderwirkung

Die heutige wissenschaftliche Einschätzung fällt ausgewogen aus. Echinacea gilt nicht als Wundermittel gegen Erkältungen und ersetzt weder medizinische Diagnostik noch notwendige Therapien. Gleichzeitig sprechen zahlreiche Laboruntersuchungen und mehrere klinische Studien dafür, dass bestimmte standardisierte Präparate die natürliche Immunantwort unterstützen und bei einigen Menschen einen positiven Einfluss auf den Verlauf von Atemwegsinfekten haben können.

Hinweis aus der Bioresonanz – Redaktion

Phytotherapie ist bei vielen Menschen sehr beliebt. Welche Bedeutung die Phytotherapie für uns heute hat und wie sich das ideal ergänzen lässt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

Wissenschaftliche Quellen:

(1) Cochrane Database of Systematic Reviews (2014)
Shah SA et al. Echinacea for preventing and treating the common cold. DOI: 10.1002/14651858.CD000530.pub3
Cochrane: https://www.cochrane.org/evidence/CD000530_echinacea-preventing-and-treating-common-cold
PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24554461/
(2) David S, Cunningham R. (2019)
Echinacea for the prevention and treatment of upper respiratory tract infections: A systematic review and meta-analysis. Complementary Therapies in Medicine, 44, 18–26. DOI: 10.1016/j.ctim.2019.03.011
PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31126553/
(3) Schapowal A. et al. (2024)
Echinacea Reduces Antibiotics by Preventing Respiratory Infections: A Meta-Analysis (ERA-PRIMA).
PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38667040/

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Longevity leicht gemacht: „Endlich ganz gesund“ von Ulrike Scheuermann

Warum fühlen sich so viele Menschen trotz medizinischem Fortschritt, Fitnessprogrammen und Gesundheitswissen erschöpft, energielos oder dauerhaft gestresst? Wie finden wir zu einem inneren Gleichgewicht zurück?

Dieses Buch (Partner-Link*) zeigt, wie Gesundheit entsteht, wächst und sich stabilisiert – und wie wir zu einem erfüllten, gesunden Leben finden. Grundlage ist der 4D-Gesundheitskompass, ein von Diplom-Psychologin Ulrike Scheuermann entwickeltes, wissenschaftlich fundiertes Modell, das Körper, Psyche, Beziehungen und Erfüllung als gleichwertige Dimensionen vollständiger Gesundheit verbindet.

Verständlich, alltagsnah und mit zahlreichen Reflexionsimpulsen erfahren wir, wie diese Ebenen zusammenwirken – und wie wir unsere eigene Gesundheit mit Klarheit, innerer Stabilität und neuer Energie entfalten können.

Die Autorin:

Ulrike Scheuermann ist Diplom-Psychologin mit medizinischem Hintergrund und begleitet seit über 30 Jahren Menschen in eigener Praxis sowie in Coaching, Seminaren und Ausbildungen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage, wie Gesundheit wirklich entsteht – nicht nur körperlich, sondern im Zusammenspiel von Körper, Psyche, Beziehungen und Erfüllung.

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Kathrin Bücherl

Creative Development & Acquisition Editor

YUNA Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Str. 28 | 81673 München, Tel. +49 (0)89-41 36-2826, kathrin.buecherl@penguinrandomhouse.de | www.penguin.de

 

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Was hält uns davon ab, gesund zu leben?

Zwischen guten Vorsätzen und Alltag

Viele Menschen wissen, was ihrer Gesundheit gut tut – dennoch fällt die Umsetzung im Alltag oft schwer. Eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie liefert dafür eine neurobiologische Erklärung. Demnach steht unser moderner Lebensstil häufig im Widerspruch zu evolutionär geprägten und erlernten Verhaltensmustern im Gehirn.

Vielen Menschen ist bewusst, dass eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf wichtige Bausteine für ein langes und gesundes Leben sind. Im Alltag ist die Umsetzung aber häufig eine Herausforderung. Weltweit nehmen chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden zu.

Die Studie untersucht diese Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln, die auch als „Lebensstil-Dissonanz“ bezeichnet wird. Dafür wertete das Forschungsteam wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen wie Neuro- und Evolutionsbiologie aus. Ziel war es, Ursachen besser zu verstehen und daraus Empfehlungen für den Alltag abzuleiten.

„Die Nichtbefolgung von Präventionsmaßnahmen darf nicht als Mangel an Willenskraft oder Wissen missverstanden werden“, erklärt Prof. Dr. Daniela Berg, Autorin der Studie. Vielmehr entstehe das Verhalten durch das Zusammenspiel von biologisch verankerten Belohnungssystemen, erlernten Verhaltensmustern und äußeren Einflüssen.

Besonders deutlich zeigt sich das bei Ernährung und Bewegung: In der Urzeit sicherte der Mensch sein Überleben, indem er seine Kräfte schonte und kalorienreiche Nahrung bevorzugte. Diese evolutionär verankerten Mechanismen wirkten bis heute und könnten etwa begünstigen, dass wir mehr essen, als notwendig wäre. Zudem spielen individuelle Erfahrungen und die Erziehung eine Rolle. Wenn Kinder etwa für positiv bewertetes Verhalten mit Süßigkeiten belohnt werden, können sich solche Muster dauerhaft im Gehirn verankern.

Auch Schlaf und Stress beeinflussen unser Verhalten. Obwohl ausreichender Schlaf wichtig für die Regeneration ist, blieben insbesondere gestresste Menschen häufig zu lange wach, so die Studie. Dadurch entstehe ein Teufelskreis: Schlafmangel verstärke die Anfälligkeit für kurzfristige Belohnungen und erschwere gesunde Entscheidungen zusätzlich.

Nach Ansicht der Forschenden kann die Aufklärung über solche Prozesse Menschen helfen, biologisch verankerte Verhaltensmuster zu erkennen und Alltagsentscheidungen bewusster zu steuern. Gesunde Gewohnheiten lassen sich dadurch schrittweise aufbauen und positiv verstärken.

Aus den Erkenntnissen ergeben sich drei Empfehlungen der Forschenden für den Alltag:

  1. Geduldig mit sich selbst sein: Verhaltensänderungen brauchen Zeit und Rückschläge gehören dazu.
  2. Ein Verständnis für die dahinterliegenden Mechanismen entwickeln und realistische Ziele setzen: Besonders bei Stress und Müdigkeit fallen viele leicht in alte Routinen zurück.
  3. Im Voraus planen: In ruhigen Momenten lassen sich gesunde Gewohnheiten leichter steuern – etwa indem man Einkaufslisten schreibt oder neue Schlafroutinen festlegt.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Studie: Understanding Lifestyle Dissonance: A Neurobiological Narrative to Strengthen Preventive Health Behavior

Pressemitteilung zur Studie: Lebensstil-Dissonanz: Was uns davon abhält, gesund zu leben

BZfE: Die Ernährungspyramide – Mahlzeiten planen und genießen

BZfE: Gesunder Dreiklang für ein langes Leben – Ernährung, Bewegung, Schlaf

BZfE: Der Weg zum Wohlfühlgewicht – so klappt es Schritt für Schritt

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Arzt & Apothekerin erklären 77 Alltagsbeschwerden

77 häufige Alltagsbeschwerden verständlich erklärt – von Kopfschmerzen bis Mückenstich, inklusive Einordnung, Selbsthilfetipps und klarer Grenzen der Selbstbehandlung

Medizinische Orientierung für den Alltag: fundiertes Wissen von Arzt und Apothekerin, alltagstauglich aufbereitet

Gesundheitswissen dort, wo oft Zeit fehlt – ein Nachschlagewerk für Menschen, die Symptome besser verstehen und richtig einschätzen möchten

Medizinisches Wissen für den Alltag – verständlich erklärt
Kopfschmerzen, Übelkeit, Mückenstiche oder ein Hexenschuss aus dem Nichts – kleine gesundheitliche Beschwerden gehören zum Alltag vieler Menschen. Meist sind sie harmlos, sorgen aber für Unsicherheit: Was hilft wirklich? Was kann man selbst tun? Und wann sollte man besser ärztlichen Rat einholen? Genau hier setzt der neue Ratgeber „Bye-bye Beschwerden“ (Partner-Link*) von Jennifer und Felix Aaslepp an.

Mit „Bye-bye Beschwerden“ legen die Apothekerin Jennifer Aaslepp und der Arzt Felix Aaslepp ein medizinisches Nachschlagewerk für den Alltag vor. Das Buch versammelt 77 der häufigsten Alltagsbeschwerden – von Kopfschmerzen über Verdauungsprobleme bis hin zu kleinen Verletzungen – und ordnet sie medizinisch fundiert ein. Ziel ist es, Leserinnen und Lesern Orientierung zu geben: Welche Ursachen stecken hinter typischen Symptomen? Welche Maßnahmen und Hausmittel sind sinnvoll? Und in welchen Fällen ist professionelle Hilfe notwendig?

In Zeiten knapper Arzttermine, wachsender Gesundheitsinformationen im Netz und einer zunehmenden Verunsicherung im Umgang mit Symptomen wächst der Bedarf an verlässlicher, verständlicher Gesundheitsaufklärung. „Bye-bye Beschwerden“ (Partner-Link*) schließt hier eine Lücke zwischen ärztlicher Expertise und alltagstauglicher Selbsthilfe.

Der Ratgeber verbindet medizinisches Fachwissen mit praktischen Tipps für den Alltag. Zu jeder Beschwerde erläutern die Autoren Ursachen, geben Hinweise zu bewährten Hausmitteln und freiverkäuflichen Wirkstoffen und zeigen klare Grenzen der Selbstbehandlung auf. Die Inhalte basieren auf Erfahrungen aus ärztlicher und pharmazeutischer Praxis und sind bewusst niedrigschwellig aufbereitet.

„Bye-bye Beschwerden“ richtet sich an Menschen, die ein fundiertes, aber leicht verständliches medizinisches Nachschlagewerk für typische Alltagsprobleme suchen. Besonders angesprochen sind Leserinnen und Leser, die Symptome besser einordnen möchten, um informierte Entscheidungen zu treffen – ohne medizinisches Vorwissen, aber mit dem Wunsch nach Verlässlichkeit.

Die Autoren
Jennifer und Felix Aaslepp sind Apothekerin und Arzt. Unter dem Namen @arzt_und_apothekerin vermitteln sie auf Instagram und TikTok medizinisches Wissen alltagstauglich und verständlich. Rund 300.000 Follower nutzen ihre Kanäle, um Antworten auf Gesundheitsfragen zu erhalten, für die im Praxis- oder Apothekenalltag oft die Zeit fehlt. Ihre Inhalte verbinden fachliche Kompetenz mit einer klaren, nahbaren Sprache.

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Fitness- und Kalorienzähler-Apps

Motivation oder Frustration?

Die Nutzung von Fitness- und Kalorienzähler-Apps kann sich negativ auf Motivation und psychisches Wohlbefinden auswirken. Das äußerten einer britischen Studie zufolge Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Medien. Demnach seien sie enttäuscht, frustriert oder beschämt, wenn sie die von den Apps vorgegebenen Ziele nicht erreichen.

Fitness-Apps können grundsätzlich dabei helfen, eine gesunde Lebensweise im Alltag umzusetzen. Über mögliche Nachteile ist jedoch bislang wenig bekannt. Um diese Lücke zu schließen, analysierte ein britisches Forschungsteam knapp 59.000 Social-Media-Beiträge zu fünf besonders erfolgreichen Fitness-Apps. Mit Hilfe einer „Machine-Assisted Topic Analysis“ (MATA) – einer Kombination aus Themenanalyse durch Künstliche Intelligenz und qualitativer Auswertung durch Menschen – konnten rund 13.800 Beiträge mit negativer Stimmung identifiziert werden.

Offenbar gibt es viele Herausforderungen, die Menschen in Bezug auf Fitness-Apps beschäftigen. So werden Kalorienverbrauch und körperliche Aktivität oft über stark vereinfachte Algorithmen erfasst, was zu unrealistischen oder sogar „ungesunden“ Zielvorgaben führen kann – etwa bei der täglichen Kalorienzufuhr. Benachrichtigungen der App können Schuldgefühle oder Selbstvorwürfe auslösen, etwa wenn die Nutzenden zu viel oder kalorienreiche Lebensmittel gegessen hatten. Dagegen kann es durch technische Fehler zu Frust kommen, wenn zum Beispiel Daten zu Trainingseinheiten verlorengehen.

„Wenn Gesundheit auf Kalorienzählen und Schrittziele reduziert wird, kann dies dazu führen, dass Menschen sich demotiviert und beschämt fühlen und den Bezug zu dem verlieren, was wirklich zu dauerhaftem Wohlbefinden führt“, fasst Paulina Bondaronek vom University College London zusammen. Das Forschungsteam betont, dass Fitness-Apps sich stärker an individuellen Bedürfnissen orientieren sollten. Eine umfassende Bewertung sei jedoch nur möglich, wenn neben negativen Aspekten auch die Vorteile solcher Apps berücksichtigt würden.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: Living well? The unintended consequences of highly popular commercial fitness apps through social listening using Machine-Assisted Topic Analysis: Evidence from X

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Neuerscheinung: Saunadampf und Kältekick.

Das finnische Geheimnis für ein glückliches und gesundes Leben

Was ist das Geheimnis der glücklichsten Menschen der Welt?

Für die Finnen ist klar: Es ist das Wechselspiel von Heiß und Kalt – von Saunadampf und eisigem Bad –, das die Quelle ist für tiefes Wohlbefinden von Körper und Seele. Mit diesem Buch kann jeder davon profitieren!

Zwei finnische Expertinnen zeigen, wie Sie Ihre Gesundheit spürbar verbessern, sich ganz neu mit der Natur verbinden und zu mehr Gelassenheit, mentaler Stärke und Ausgeglichenheit finden. Mit zahlreichen praktischen Tipps können Sie die transformierende Kraft von Sauna und Kältebad freisetzen und für eine gesunde und bewusste Lebensgestaltung nutzen, um ebenso glücklich zu werden wie die Finnen – egal, wo auf der Welt Sie sich befinden.

Das Buch: Katja Pantzar, Carita Harju. Saunadampf und Kältekick. Das finnische Geheimnis für ein glückliches, gesundes Leben, (Partner-Link*) 208 Seiten, Paperback, Broschur, ISBN 978-3-453-70515-9. EUR 15,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 15,50 [AT] |. CHF 21,50 [CH] (empf. VK-Preis). Heyne

Aus dem Inhalt

Die Basis: Dampf fürs Leben

Manche mögen’s kalt: Winter-Badekur für die Psyche

Heilsamer Dampf: der gute Geist der Sauna

Kontrasttherapie: Superkraft für starke Frauen

Ab in die Natur: am besten in Gesellschaft

Hygge auf finnische Art

Besondere Menschen: Inspiration und Bedenkenswertes

Schauplätze heiß-kalter Erfahrungen in Finnland, die einen Besuch wert sind

Wintersaunatour in Finnlands Südosten 201

Finnisches Sauna- und Kaltwasserbad-Vokabular

Die Autorinnen:

Katja Pantzar ist eine in Helsinki lebende Schriftstellerin und Journalistin, die sommers  wie winters in der Ostsee schwimmen geht. Sie wuchs in Kanada auf, lebte aber auch in Neuseeland und England. Katja Pantzar ist die Autorin von The Finnish Way, einem Bestseller über nordisches Wohlbefinden, Winterschwimmen und Sisu (Resilienz), der in 24 Sprachen übersetzt wurde.

https://www.instagram.com/katjapantzar/?hl=de

Carita Harju ist eine finnische Sauna-Expertin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die positiven Auswirkungen des Saunierens und Eisbadens auf Gesundheit und Wohlbefinden bekannt zu machen. Sie ist die Gründerin von Sauna from Finland, einem internationalen Netzwerk mit mehr als 200 Unternehmen der Saunabranche. Carita Harju hält weltweit Vorträge über Sauna und Eisbaden. https://saunafromfinland.com/contact/carita-harju/

https://www.youtube.com/watch?v=CQdAGWi8nbs

Pressekontakt:

Corinna Schindler, Pressebüro. Franziskanerstraße 18. 81669 München, Tel: 089 4488040. Mobil: 0172 818 99 68. E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

 

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Pflanzliche Vielfalt, Functional Food und Co.

Trends und Innovationen von der Anuga 2025

Die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung, kurz Anuga, ist weltweit die wichtigste und größte Messe für Lebensmittel und Getränke. Sie findet alle zwei Jahre in den Kölner Messehallen statt. Die Anuga im Oktober 2025 war mit 8.015 Ausstellenden aus 110 Ländern die größte in ihrer Geschichte. 94 Prozent der Ausstellenden kamen aus dem Ausland.

Eine Messe dieser Größenordnung ist nicht nur Schaufenster und Businessplattform, sie ist auch ein Stimmungsbarometer einer Industrie, die sich stetig verändert. Hier werden Produktinnovationen vorgestellt und Trends im Lebensmittelhandel sichtbar. Ein Marktforschungsunternehmen hat für die Messegesellschaft diese Trends für die Entwicklung der Ernährung von morgen identifiziert:

  • Trend 1: Pflanzliche Vielfalt jenseits von Ersatzprodukten – die pflanzliche Ernährung etabliert sich als eigenständige Genusswelt. Sie ist ein dynamischer Markt, in dem kultivierte Proteine und mikrobiell fermentierte Alternativen besonders stark im Kommen sind.
  • Trend 2: Personalisierte Ernährung – Ziel ist Gesundheit und Funktionalität im Alltag zu verbinden. Functional Food ist zwar kein neuer Trend aber einer mit steigender Tendenz. Insbesondere Produkte, die gezielt das Mikrobiom unterstützen sollen, stehen im Fokus. Angeführt wird dieser Trend von den USA. Das stärkste Wachstum unter den großen Märkten verzeichnet indes Deutschland.
  • Trend 3: Clean Label – Immer mehr Verbrauchende möchten genau wissen, welche Zutaten in ihren Lebensmitteln enthalten sind und welche nicht. Dabei bevorzugen sie natürliche und möglichst wenig verarbeitete Zutaten und vermeiden künstliche Farb-, Aroma-, Konservierungs- und Zusatzstoffe.
  • Trend 4: Genuss bleibt König – wenn Innovation und Geschmack Hand in Hand gehen. Produkte, die Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit clever vereinen können, sind im Kommen.
  • Trend 5: Nachhaltigkeit als Voraussetzung – Nachhaltigkeit ist kein Zusatznutzen mehr, sondern Standard: Von der Produktauswahl über Möglichkeiten, Verpackungsmaterial zu sparen oder zu substituieren bis zur Optimierung von Prozessabläufen.
  • Trend 6: Eigenmarken (Private Labels) als Innovationstreiber – Produkte, die von spezialisierten Herstellern produziert, aber unter dem Markennamen eines Handelsunternehmens verkauft werden. Sie sind längst nicht mehr „zweite Wahl“. Die neue Generation von Eigenmarken setzt auf „Premiumisierung“, also hochwertige Rohstoffe, nachhaltige Verpackungen und eine klare Herkunftskennzeichnung.

Eine Reihe von Sonderveranstaltungen vermittelte tiefere Einblicke in Spezialthemen. Auf der „Anuga Organic on Stage“ zum Beispiel standen Bio, pflanzliche Ernährung und Nachhaltigkeit im Fokus. Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH), Alois Rainer, hielt dort das Eingangsstatement mit Blick auf das politisch angestrebte Ziel „30 Prozent Bio-Fläche bis 2030“.

Ein Highlight ist stets die „Anuga taste Innovation Show“. Eine internationale Jury aus den Bereichen Journalismus, Ernährungs- und anderen Wissenschaften und Marktforschung wählte aus über 1.900 Bewerbungen 62 herausragende Innovationen aus, die durch Idee, Nachhaltigkeit, Marktpotenzial und kreative Umsetzung überzeugen. Hier drei Beispiele, die es unter die Top 10 geschafft haben:

  1. Eine Aprikosenkernpaste eines österreichischen Herstellers. Grundlage bildet der Aprikosensamen – ein bislang „übersehener“ Rohstoff, der normalerweise bei der Fruchtsaft- oder Trockenfruchtproduktion anfällt. In einem speziellen Prozess werden unverträgliche Stoffe extrahiert und der Kern damit für die Lebensmittelindustrie sicher gemacht. Der Ansatz verbindet Ressourcenschonung mit einem interessanten Nährstoffprofil.
  2. Ein veganes pochiertes „Ei“ eines deutschen Herstellers, welches wohl in erster Linie für die Gastronomie interessant sein könnte. Hauptsächlich auf der Basis von Hülsenfruchtproteinen und mit einer – für Ersatzprodukte nicht unüblich – langen Zutatenliste.
  3. Ein thailändischer Hersteller bietet Nudeln auf Basis von 100 Prozent Bio-Kokosnusswasser an. Das Fruchtwasser wird mithilfe von Acetobacter Xylinum in einem 15-tägigen Fermentationsprozess in eine Faser umgewandelt, die in Geschmack und Textur Glasnudeln ähnelt; glutenfrei und ohne weitere Zusatzstoffe.

Die Anuga ist eine reine Fachmesse. „Normale“ Verbraucherinnen und Verbraucher müssen abwarten, ob und wann neue Kreationen in den Handel kommen. Wobei am Ende des Tages der Markt entscheidet, was kommt, was bleibt und was geht: Rund 180.000 Artikel umfasse das Sortiment des Deutschen Lebensmittelhandels, sagte Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE), anlässlich einer Pressekonferenz im Vorfeld der Anuga. „Jährlich kommen 40.000 Artikel dazu und 40.000 Artikel gehen.“ Bei der Kaufentscheidung spiele für das Gros der Verbraucherinnen und Verbraucher immer noch der Preis und der Geschmack die entscheidende Rolle. Wenn ein Produkt nicht schmeckt, wird es sich am Markt nicht durchsetzen, ganz gleich wie innovativ oder nachhaltig es ist oder welch positive Eigenschaften es haben mag.

Rüdiger Lobitz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Anuga

BZfE: Ernährungstrends 2025 – Nachhaltig, gesund, individuell – Neuer Trendreport Ernährung erschienen

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Kann Chinesische Medizin bei Post-Covid helfen

Kann Chinesische Medizin bei Post-Covid helfen?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert eine Studie zur Chinesischen Medizin und einen Behandlungsansatz der Bioresonanztherapie dazu

Für viele ist Corona längst Geschichte – doch für einige beginnt der Kampf erst nach der Infektion. Rund zehn Prozent der Erkrankten leiden auch Monate später noch an den Folgen: chronische Erschöpfung, Luftnot, reduzierte Belastbarkeit. In der Therapie rückt jetzt eine alte Heilkunst in den Fokus der Forschung: Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Die Bioresonanz-Redaktion berichtet über einen Behandlungsansatz.

Studie zur Chinesischen Medizin

Eine grenzüberschreitende Pilotstudie aus Deutschland und Österreich sorgt für Aufsehen. Sie gewährt Einblicke, wie Ärzte mit Spezialisierung auf TCM Post-Covid-Patienten behandeln – und was sie dabei beobachten. Neun erfahrene Mediziner aus beiden Ländern dokumentierten den Verlauf der Symptome bei 79 Betroffenen. Das Ergebnis: In den Augen der Behandelnden besserten sich die Beschwerden im Durchschnitt um bemerkenswerte 62 Prozent.

Zum Einsatz kamen bewährte TCM-Verfahren wie Akupunktur, chinesische Heilkräuter, Qi Gong, Ernährungsempfehlungen und Lebensstilberatung. Besonders häufig: Akupunktur (85 %) und Kräutermedizin (77 %). Auch wenn die Studie keine Kontrollgruppe umfasste und objektive Messwerte fehlten, liefern die Ergebnisse wertvolle Hinweise aus der Praxis: Viele Patienten fühlten sich spürbar besser. Deshalb appellieren die Forscher, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, in größeren Studien wissenschaftlich zu prüfen, was sie in der Praxis beobachten.

(Quelle: Chinesische Medizin bei Post-Covid-Syndrom, Hochschule Coburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Was die Bioresonanz-Therapeuten daraus ableiten

Auch die Bioresonanztherapie nutzt die Lehren der Chinesischen Medizin. So hält die Bioresonanz nach Paul Schmidt ein umfangreiches Programm mit Frequenzen bereit, die auf der Meridian-Lehre der TCM aufbauen. Mehr noch gibt es ein spezielles Gerät, das die Arbeit der Therapeuten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erleichtern soll. Die Bioresonanz-Redaktion berichtete in diesem Beitrag: Wie die Bioresonanz der TCM nützt.

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Frauen und Männer nehmen Gerüche anders wahr

Wie sich Gene auf den Geruchssinn auswirken

Es ist bekannt, dass Frauen und Männer unterschiedlich Gerüche wahrnehmen. So können Frauen Gerüche besser identifizieren und schon bei einer geringeren Konzentration wahrnehmen. Die molekularen Grundlagen dafür hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Leipzig nun näher untersucht.

Der Geruchsinn ist der am wenigsten erforschte Sinn des Menschen. Dabei ist bekannt, dass er eine direkte Verbindung zu neuronalen Strukturen wie der Amygdala hat und eine Rolle bei autobiografischen Erinnerungen spielt. So werden Gerüche mit erlebten Situationen assoziiert und können Entscheidungen beeinflussen. Eine Beeinträchtigung des Geruchssinns etwa durch Erkrankungen wird als Verlust der Lebensqualität empfunden.

Für die aktuelle Studie standen die genetischen Grundlagen bei über 21.000 Europäerinnen und Europäern auf dem Prüfstand. Es wurden sogenannte genomweite Assoziationsanalysen genutzt, bei denen das Erbgut vieler Menschen miteinander verglichen wird.

Die Probanden und Probandinnen sollten zwölf Alltagsgerüche erkennen, darunter Kaffee, Orange, Zimt, Pfefferminz, Banane, Zitrone, Gewürznelke und Ananas. Dazu wurden ihnen Riechstifte unter die Nase gehalten.

Die Forschenden fanden sieben neue genetische Regionen, die mit der Fähigkeit zur Geruchserkennung zusammenhängen. Sie waren jeweils nur mit einem bestimmten Geruch assoziiert, steht im Fachjournal „Nature Communications“. Dabei wirkten drei Regionen je nach Geschlecht unterschiedlich. Solche Erkenntnisse könnten erklären, warum Frauen anders riechen. Sie sind nicht nur sensibler für bestimmte Gerüche, ihre Geruchswahrnehmungen ändern sich auch mit Hormonschwankungen im Zyklus oder in der Schwangerschaft.

Langfristig könnten die Studienergebnisse dazu beitragen, den menschlichen Geruchssinn besser zu verstehen und Störungen, die mit Krankheiten einhergehen, frühzeitig zu erkennen. So entdeckten die Forschenden einen Zusammenhang zwischen dem Risiko für eine Alzheimererkrankung und der Fähigkeit, Gerüche wahrzunehmen. Dennoch ist weitere Forschung nötig, um die zugrundeliegenden Mechanismen vollständig zu verstehen.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: https://doi.org/10.1038/s41467-025-61330-y

BZfE: Die Methode Sinnexperimente

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Grüne Medizin: Wie Bäume unseren Städten und der Gesundheit helfen

Grüne Medizin: Wie Bäume unseren Städten und der Gesundheit helfen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue KIT-Studien, die weitreichende Gesundheitsvorteile urbaner Begrünung belegen

Bäume in der Stadt sind weit mehr als schöne Kulisse – sie wirken wie eine natürliche Medizin für Körper und Seele. Und, so die Erfahrung, unterstützen die Effekte eine jede Therapie. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse.

Zwei neue Studien des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die sich mit ökologischen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen in Städten beschäftigen, zeigen eindrucksvoll: Ein vielfältiger Baumbestand in städtischen Grünanlagen verbessert nicht nur das Mikroklima, sondern stärkt auch messbar das gesundheitliche Wohlbefinden der Stadtbevölkerung. Vor allem in Zeiten zunehmender Hitzewellen und extremer Wetterereignisse erweisen sich Stadtbäume als stille Lebensretter.

Stadtgrün als Gesundheitsfaktor: Bäume gegen Stress, Hitze und Überflutung

Stress, Schlafprobleme, Kreislaufbeschwerden – viele gesundheitliche Belastungen in Städten sind eng mit klimatischen Bedingungen verknüpft. Hitzestau in verdichteten Quartieren oder stehende Luft in asphaltierten Straßenräumen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mindern die Lebensqualität. Die neuen Studien des KIT liefern nun wissenschaftliche Belege dafür, dass gezielt angelegte und vielfältig bepflanzte Grünflächen diesem Trend entgegenwirken.

Klimasimulationen belegen, dass eine Erhöhung des Baumbestands um 30 Prozent die Zahl der extremen Hitzestunden um bis zu 64 Prozent senken kann. Das ist ein erheblicher Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.

Wohlfühlen beginnt im Grünen

In den Studien zeigte sich, dass Menschen sich in Grünanlagen mit hoher wahrgenommener Baumvielfalt besonders wohlfühlen. Diese Orte fördern die Erholung, senken das Stressempfinden und verbessern die psychische Gesundheit.

(Quelle: Bäume machen Städte klimaresistenter und Menschen glücklicher, Karlsruher Institut für Technologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Bestätigung für das Waldbaden

Diese Erkenntnisse bestätigen, warum auch bei uns das Waldbaden als Therapie immer beliebter wird. Gerade bei Menschen, die gestresst sind oder unter Depressionen leiden, kann dies sehr hilfreich sein, wie die Bioresonanz-Redaktion in einem Beitrag im Bioresonanz-Magazin erläuterte. Dort wird auch beschrieben, wie sich die Effekte optimieren lassen. Zum Beitrag: Depressionen mit Bioresonanz und Naturanwendungen begegnen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

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