Archiv der Kategorie: Haut, Hautausschläge

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Neuer Therapie-Ansatz bei Hautkrankheiten durch Probiotika

Fachbeitrag in COSSMA dokumentiert Anwenderstudie und Medizinische Hautpflege

Hautpflege-Produkte, die probiotisch-aktive Wirkstoffe enthalten, nutzen einen komplett neuen therapeutischen Ansatz in der Behandlung von Hautkrankheiten und Hautproblemen. Anders als herkömmliche industriell-kosmetische Produkte basieren sie ausschließlich auf natürlichen Bakterien, um die Hautflora, das so genannte Mikrobiom, positiv zu beeinflussen und damit die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte der Haut zu stärken und das Hautbild zu verbessern. Darauf weist Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin an der TU Berlin und Vorstand der BELANO medical AG, in einem aktuellen Fachbeitrag für das Magazin COSSMA hin, der jetzt erschienen ist.

In dem Beitrag geht sie auf die Mikrobiom-Forschung ein, die vor einigen Jahren die Entwicklung von neuer Medizinischer Hautpflege revolutioniert hat. “Das Umdenken setzte ein, als Forscher erkannten, dass bei Hautkrankheiten oder Hautirritationen nicht mehr länger die Behandlung der Symptome in den Fokus gehört, sondern die Zusammensetzung der Hautflora”, erklärt Prof. Lang. Gerät diese Zusammensetzung aus dem Gleichgewicht, können pathogene Entzündungskeime nicht mehr ausreichend durch gute, gesunde Bakterien kontrolliert werden. Die Folge: Es entstehen Symptome wie Rötungen und trockene Haut sowie Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Rosazea oder Akne.

Ein einzelnes pathogenes Bakterium wie Staphylococcus aureus, das auch in Wunden vorkommt, kann dann Entzündungen der Haut hervorrufen und sich zudem rasend schnell über den gesamten Körper ausbreiten. Gesunde Bakterien wie die der Art Staphylococcus epidermidis können die Zahl der pathogenen Keime reduzieren. Das Wachstum gesunder Bakterien zu stärken und dadurch Krankheitssymptome zu lindern, ist das Ziel neuer Medizinischer Hautpflege, deren Wirkmechanismus und Anwendung in dem COSSMA-Beitrag vorgestellt werden.

Dem Beitrag von Christine Lang liegt eine Langzeit-Anwenderstudie mit über 140 Probanden zugrunde, die über vier Wochen lang die Hautpflege “ibiotics med” verwendet und die Wirkung dokumentiert haben. Am meisten konnten Symptome wie Juckreiz und Hautrötung (87 Prozent) sowie Hauttrockenheit (85 Prozent) reduziert werden. Selbst für brennende Haut gaben 81 Prozent der Studienteilnehmer an, dass die Symptome stark zurückgingen. Insgesamt trat eine Besserung des Hautbildes in mehr als 90 Prozent aller Fälle ein. “Durch eine Korrektur des Mikrobioms konnten eine Linderung der Symptome und weitreichende Regenerations-Effekte erreicht werden”, schreibt Prof. Lang.

Das Ziel der Forschung ist daher, in der Hautflora die Bakterien zu stärken, die Entzündungs-Keime zurückdrängen und dadurch einen Regenerations-Prozess fördern. In umfangreicher Forschung haben Wissenschaftler von BELANO medical aus Tausenden von Bakterien ein Milchsäure-Bakterium gefunden, das diese Wirkung erzielt und das heute als biologischer Wirkstoff in medizinischer Hautpflege mehrerer Hersteller und Marken eingesetzt wird.

Der Beitrag von Prof. Lang ist bei BELANO medical online abrufbar unter https://belanomedical.com/presse/. COSSMA gilt als führendes Fachmagazin für die Kosmetik-Branche und den Handel mit Hautpflege.

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie die Henkel AG oder die Drogeriemarktkette Müller.

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Was Nägeln zu schaffen macht

Pflegetipps aus der Apotheke

Nicht nur im Sommer zur Freibad- und Strandsaison sind gesunde und schöne Nägel an Händen und Füßen wichtig. Sie gehören zu einem gepflegten Erscheinungsbild dazu und auffällige Stellen am Nagel können auf Verletzungen oder einen Pflegemangel hinweisen. Was man bei brüchigen, gerillten oder auch verfärbten Nägeln tun kann, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

Der Beginn eines schönen Nagels ist die richtige Pflege und Maniküre. Die Ursache von Querrillen, punktuell weißen Flecken oder einer Nagelbettentzündung kann in der falschen Maniküre-Technik liegen. “Wer mit einer Schere die Nagelhaut entfernt, kann dabei die Nagelwurzel und die nagelproduzierenden Zellen verletzten. Das Ergebnis können Fehlbildungen in Form von Rillen, Lufteinschlüssen, die sich als weiße Flecken zeigen, oder gar bakterielle Entzündungen durch kleine Verletzungen sein”, weiß Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV. Nach vorne wachsende und harte Nagelhaut schiebt man am besten nach dem Duschen oder Baden vorsichtig nach hinten und hält sie mit einer guten Hand- und Nagelcreme weich. Die Gefahr, wichtige Zellstrukturen mit einem Knipser oder einer Schere zu verletzen, ist einfach zu hoch. Es empfiehlt sich, Nägel mit einer Glas- oder Keramikfeile zu kürzen. Hat man sich doch verletzt und schwillt die Haut um den Nagel pochend rot an, kann eine Zugsalbe aus der Apotheke helfen. Diese wird dick auf die betroffene Hautstelle aufgetragen. “Am besten verbindet man den betroffenen Finger oder Zeh, denn die Salbe sollte gut einwirken können, ohne abgewischt zu werden. Außerdem sind Zugsalben häufig braun oder grün und riechen mitunter nicht besonders”, weiß die Apothekerin.

Oft sind die Ursachen von trockenen und rissigen Nägeln das häufige Händewaschen, Verwenden von Putzmitteln ohne Handschuhe oder auch Nagellack und acetonhaltige Nagellackentferner. “Gerade jetzt in den Monaten der Pandemie haben wir oft die Hände gewaschen, Seifen verwendet und die Hände mit alkoholischen Lösungsmitteln desinfiziert. All dies löst Fette nicht nur aus der Haut, sondern auch die Nagelhaut und die Nägel sind betroffen. Hier ist es wichtig, dass man anschließend eine rückfettende Creme verwendet und damit nicht nur die Hände sondern auch die Fingernägel eincremt”, so die Apothekerin. “Sehr trockene oder manche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, spiegeln sich meist auch an den Nägeln wider. Hier ist eine sehr gute, möglichst parfümfreie, speziell für sehr trockene Haut ausgewiesene Handcreme empfehlenswert.” Bei den betroffenen Patienten kann es auch zu Längsrillen kommen.

Nagelpilz ist wohl die häufigste Erkrankung des Nagels und der umliegenden Haut. Pilzsporen sind wie Bakterien und Viren unser täglicher Begleiter. Ein gesundes Immunsystem und eine intakte Haut können sich gegen Pilzsporen wehren. Auch hier kann das regelmäßige Eincremen die Hautbarriere stärken und so vor einer Infektion schützen. Kleinste Verletzungen können aber Eintrittspforte für eine Erkrankung mit einem Nagel- und Hautpilz sein. Am Nagel äußert sich eine Infektion meist erst mit Verfärbungen. Dann kann der Nagel brüchig werden, sich verdicken und die Nagelplatte kann sich anheben. Wer einen Nagelpilz entdeckt, sollte schnell handeln, denn von alleine geht er nicht wieder weg. Engel-Djabarian rät: “Ist nur ein Teil des Nagels betroffen, empfehle ich noch fungizide, also pilzabtötende Lacke oder Salben. Ist aber der gesamte Nagel oder mehrere Nägel betroffen schicke ich die Patient:innen zur Abklärung in eine Hautarztpraxis. Ebenso wenn der Nagel dunkel oder schwarz verfärbt ist und das nicht auf eine Verletzung zurückzuführen ist. Auch so etwas sollte sich eine Hautärztin oder ein Hautarzt anschauen”

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothe-kerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Chronische Schmerzen - wenn Narben zu Dauerschmerzen führen

Chronische Schmerzen: wenn Narben zu Dauerschmerzen führen

Neuere Erkenntnisse zu Ursachen von chronischen Schmerzen

Fast jeder hat irgendwo im Körper Narben. Manchmal sehen wir sie deutlich. Doch häufig bleiben sie im Verborgenen unentdeckt. Dann werfen chronischen Schmerzen, die davon ausgehen können, ein Rätsel auf.

Grundsätzlich führt nahezu jeder gewaltsame Einfluss auf unser Gewebe zu einer Verletzung. Oftmals sind es winzigste Verletzungen, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können. Jedenfalls tritt die Wundheilung in Aktion. Die Prozesse der Immunabwehr und der Wundheilung werden dann immer ausgelöst. Wir können uns das ähnlich vorstellen wie bei der alarmierten Feuerwehr, die bei Alarm erst einmal ausrückt. Auch dann, wenn sich der Alarm als harmlos oder gar als Fehlalarm herausstellt.

Hat ein Mensch nun Störungen bei der Wundheilung, beispielsweise wegen eines gestörten Stoffwechsels, was häufig zu Wundheilungsstörungen führt, dann kann dieser Prozess länger dauern oder sogar sehr lange anhalten. Zurück bleiben oft überempfindliche Narben.

Wissenschaft bestätigt: Narben können Quelle chronischer Schmerzen sein

Erst in jüngerer Vergangenheit haben Expert*innen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. darauf hingewiesen, dass Narben langfristig die Quelle von Schmerzen sein können. Dies vor allem dann, wenn es dabei zu überschießenden Prozessen kommt (Quelle: Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Ganzheitsmediziner gehen davon aus, dass sich solche Vorgänge nicht nur äußerlich nach Verletzungen abspielen. Sie entstehen auch innerlich, für uns unsichtbar. Zum Beispiel im Konflikt mit Mikroorganismen. Deshalb ist es denkbar, dass es auch dort zu Prozessen der gestörten Narbenbildung kommt, die möglicherweise Ausgangspunkt scheinbar unerklärlicher Schmerzsyndrome sind. Dementsprechend gilt es, solche Möglichkeiten in die Ursachensuche einzubeziehen.

Die Ursachen von chronischen Schmerzen sind vielseitig. Der Gesundheitsexperte Michael Petersen hat sie in dem Buch “Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis” beschrieben.

Buchdaten: Michael Petersen, Schluss mit den Schmerzen. Lösungen bei Schmerzen auf natürlicher und energetischer Basis, ISBN 978-8-7083-8463-8, Eine Rezension zum Buch gibt es hier: Info-Seite zum Buch.

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Heimtückische Narben können Gesundheit schwer belasten

Heimtückische Narben können Gesundheit schwer belasten

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Narben und ihre ganzheitliche Einordnung

Nach einer Verletzung entstehen Narben. Deshalb gehört die sogenannte Narben-Entstörung zum Alltag naturheilkundlicher Praxen. Auch die Bioresonanz nach Paul Schmidt will dazu ihren Beitrag leisten.

Wie Narben die Gesundheit belasten

Nach den Erfahrungen aus der Ganzheitsmedizin können Störungen von Narben die verschiedensten Erkrankungen im Organismus unterhalten. Genannt werden Schmerzen, Allergien, Schlafstörungen, Erschöpfungssyndrome und vieles mehr.

Narben treten nicht nur äußerlich nach Verletzungen auf, sondern auch in den Organen. Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen es. So haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg am Beispiel der Nieren eine bedeutende Entdeckung gemacht. Werden die Nieren verletzt, führt dies dazu, dass unzählige Immunzellen aktiviert werden. Diese wandern ins Gewebe ein, die sogenannte Immunzellinfiltration, um dort Heilungsprozesse zu bewirken. Erfolgt nun die Immunzelleinwanderung unkontrolliert, kommt es zur Überaktivierung von Bindegewebszellen. Es entwickeln sich Narben im betroffenen Organ (Quelle: Universitätsmedizin Magdeburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wie Narben-Entstörung funktioniert

Mit Verletzungen sind nach ganzheitlicher Auffassung nicht nur solche aus Unfällen zu verstehen. Vielmehr können zahlreiche Einflüsse, wie beispielsweise Schadstoffe und Konflikte mit Mikroorganismen, zu Verletzungen von Gewebe führen. Deshalb ist es aus ganzheitlicher Sicht wichtig, diese Zusammenhänge aufzudecken und zu regulieren.

Bei der Narben-Entstörung kommen in der Alternativmedizin verschiedene Maßnahme in Betracht, wie Injektionstechniken, Taping, Craniosacraltherapie, Bindegewebsmassagen und homöopathische Mittel.

Die Bioresonanz nach Paul Schmidt hat reichlich Erfahrungen, was die energetische Unterstützung von Wundheilung und die Bedeutung von Narben betrifft. Frühere in-vitro-Untersuchungen haben entsprechende positive Effekte gezeigt. Näheres dazu in dem Beitrag der Redaktion ” Bioresonanz-Beobachtungen zur Wundheilung“.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Hände gut, alles gut! Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände

Gesunde Hände mit Dr. med. Michael Lehnert

“Dr. Lehnert begleitet mich und meine Gesundheit schon seit vielen Jahren. Seine Betreuung ist nicht nur meinen Händen gewidmet, ich schätze sein gesamtes medizinisches Know-how.“ David Garrett, Violinist.

“Dr. Lehnert hat es wieder hingekriegt! Dabei schätze ich nicht nur seine fachliche Kompetenz, sondern auch den liebenswürdigen und humorvollen Umgang mit seinen Patienten. Ich sage immer: Dr. Lehnert hat Hand und Fuß!” Ulrich Tukur, Schauspieler.

Die Hände gehören zu unseren wichtigsten Körperteilen und dennoch schenken wir ihnen relativ wenig Beachtung. Wir sind gewohnt, dass sie einwandfrei funktionieren. Aber vor allem mit fortschreitendem Alter tun sie das nicht immer: Arthrose in Fingern und Gelenken, eingeschlafene Hände oder der sogenannte springende Finger schränken die Beweglichkeit unserer Hände und somit unser Leben erheblich ein.

In seinem Buch „Hände gut, alles gut! – Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände“ zeigt Dr. med. Michael Lehnert, wie wichtig Hände sind, welche Gefahren für sie im Alltag lauern und wie man vorbeugen kann. Durch seinen Beruf als Handchirurg ist er Spezialist zum Thema Hand; er erzählt die Geschichte dieses Körperteils und erläutert Erkrankungen wie Karpaltunnelsystem, Arthrose, Überbein oder die Dupuytren-Erkrankung. Darüber hinaus zeigt er praktische Handhelfer-Übungen für jeden Tag und gibt Tipps zur Verletzungsprävention.

„Die Hand drückt so unendlich viel über den Menschen aus. Wir können mit den Händen sprechen, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Wir können mit den Händen sehen, auch dann, wenn wir nicht blind sind und unsere Hände deshalb besonders geschult sind. Wir können mit unseren Händen Emotionen ausdrücken und tun das meistens auch, ohne es zu wissen. Unsere Hände sind viel mehr als nur zehn Finger. Für all ihre Fähigkeiten muss die Hand gesund sein.“

Aus dem Inhalt:

Die sinnliche Hand – Knochen, Muskeln, Sehnen, Nerven und Haut

Der Alleskönner Hand – Knochen – Muskeln – Sehnen – Nerven – Haut

Die zehn größten Gefahren für die Hände – und was sie davor bewahrt

Katze – Maus – Smartphone – Matratze – Feuerwerk – Avocado – Seife – Bälle – Hitze – Kälte

Wenn Hand und Finger krank sind

Karpaltunnelsyndrom – Springender Finger – Gute Brüche, schlechte Brüche  – Daumenaplasie – Arthrose im Daumensattelgelenk – Arthrose im Fingergelenk – Überbein – Morbus Dupuytren – Das RSI-Syndrom – Die zweite Meinung, manchmal die erste Wahl

Bleiben Sie fingerfertig: Praktische und sinnvolle Handhelfer-Übungen für jeden Tag

Sie haben die Gesundheit Ihrer Hände selbst in der Hand – Die Fingerwanderung  – Die Fingerstreckung  – Fausttraining  – Die 90-Grad-Beugung  – Das O  – Der Scheibenwischer  – Die Handspreizung  – Die Handkippe – Die Fallhand  – Die Drehhand

Das Buch:

Dr. med. Michael Lehnert

Hände gut, alles gut!

Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände

Mit vielen Illustrationen, Paperback, Klappenbroschur, 192 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, ca. 60 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-517-09972-9, EUR 20,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 20,60 [AT] | CHF 28,90 [CH]*, (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis, Verlag: Südwest

Hier das Buch ansehen: Hände gut, alles gut: Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände – Extra: Praktische Hilfe bei den häufigsten Beschwerdebildern

Der Autor:

Dr. med. Michael Lehnert wurde 1965 in Berlin geboren. 1984 begann er sein Medizinstudium, das er 1990 in Berlin abschloss. Die Weiterbildung zum Orthopäden, Handchirurgen und Sportmediziner führte ihn in die USA, nach Japan und Österreich. Frühzeitig während der Ausbildung spezialisierte er sich auf die Handchirurgie. Heute hält er weltweit zahlreiche Vorträge in seinem Spezialgebiet. Seit 1996 hat er seine eigene orthopädische und auf Handchirurgie spezialisierte Praxis in Berlin-Charlottenburg und behandelt seine Patienten auch in München in der Atos Klinik. Zu seinen Patienten zählen u. a. bekannte Musiker und Schauspieler wie die Berliner Philharmoniker, David Garrett oder Ulrich Tukur. Weitere Informationen zu Dr. med. Michael Lehnert unter https://www.meviva.de/lehnert/ und https://atos-kliniken.com/de/muenchen/unsere-aerzte/dr-michael-lehnert/.  Seit Herbst 2020 hat er gemeinsam mit dem Journalisten Michael Schacht einen Podcast „Wie geht’s uns denn heute?“, in dem die beiden mit illustren Gästen aus Kultur, Sport, Unterhaltung, Medizin und Gesellschaft über kleine und große Zipperlein sprechen: u. a. von Senna Gammour, Jürgen von der Lippe, Desirée Nick, David Garrett, Ulrich Tukur u. v. m.

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Neues Medizinprodukt gegen Neurodermitis ohne Antibiotika

Land Brandenburg fördert Prophylaxe-Entwicklung bei BELANO medical

Weltweit besteht ein hoher klinischer Bedarf nach Antibiotika-unabhängigen Möglichkeiten, die Haut von Neurodermitis-Patienten gezielt und sicher von pathogenen Keimen befreien zu können. Bisher genutzte Mittel wie Antibiotika oder Antiseptika sind häufig nicht indiziert oder nicht wirksam genug, oder sie sind in der Anwendung mit komplexen Nebenwirkungen und oft negativen Folgen wie Resistenzen oder Veränderungen des Mikrobioms der Haut verbunden. Darum startet die BELANO medical AG die Entwicklung eines hoch innovativen topischen (äußerlichen) Medizinprodukts der Klasse IIa zur Behandlung von Neurodermitis.

Das neue Produkt wird auf den proprietären Wirkstoffen aureosan® und salvans® basieren, deren Wirksamkeit in umfangreichen Forschungsarbeiten bereits belegt ist. Es soll helfen, die Besiedlung der Haut mit den potenziell krankmachenden Bakterien Staphylococcus aureus (S. aureus) und Streptococcus pyogenes (S. pyogenes) zu reduzieren. Beide Pathogene spielen eine wichtige Rolle bei einer chronisch verlaufenden Neurodermitis, für die bisher prophylaktische Behandlungsansätze fehlen. Das zu entwickelnde Medizinprodukt soll hier Abhilfe schaffen. Die Erforschung und Entwicklung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg bis zunächst Ende 2022 mit Mitteln in Höhe von knapp zwei Millionen Euro gefördert.

In Deutschland 4,5 Millionen Menschen betroffen

Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Sie betrifft häufig Kopfhaut, Gesicht und Hände und geht mit quälendem Juckreiz einher. In Deutschland leiden Erhebungen zufolge rund 2 Millionen Kinder und 2,5 Millionen Erwachsene an Neurodermitis. Weltweit erkranken 14 Prozent der Menschen irgendwann in ihrem Leben an atopischer Dermatitis. (*) Damit ist Neurodermitis die häufigste chronische Hauterkrankung.

Während gesunde Haut eine große Bakterienvielfalt aufweist und dabei nur eine geringe Belastung mit Staphylococcus aureus, besteht die Hautflora bei Betroffenen mit Neurodermitis bis zu 90 Prozent aus S. aureus. Aufgrund der verminderten Immunabwehr der Haut können Patienten mit Neurodermitis zudem anfällig sein für Infektionen durch andere pathogene Bakterien und Viren bis hin zu so genannten Superinfektionen.

Die beiden Wirkstoffe für das neue Medizinprodukt von BELANO medical – aureosan® gegen S. aureus und salvans® gegen S. pyogenes – basieren auf natürlichen Milchsäurebakterien. Die Struktur ihrer Bestandteile geht eine natürliche Bindung mit der Struktur der pathogenen Keime ein und kann so deren weitere Besiedelung reduzieren. In den jetzt vom Land Brandenburg geförderten Studien wird die Entwicklung eines Produkts basierend auf der Kombination beider Wirkmechanismen untersucht.

Medizinisches Duschgel, Lotion oder Reinigungsspray möglich

Das neue Medizinprodukt wird als Hautreiniger entwickelt, der bei Anwendung die entsprechenden Pathogene entfernt und damit das Mikrobiom der Haut in ein Gleichgewicht bringen soll, ohne Nebenwirkungen auszulösen. Das Produkt kann als Waschlotion oder Duschgel entwickelt werden, welches nach dem Auftragen von der Haut abgespült oder abgewischt wird.

BELANO medical hat bereits mehrere biobasierte Medizinprodukte entwickelt und auf den Markt gebracht, darunter salvans® Halspastillen gegen bakteriell bedingte Halsschmerzen und Erkältungskrankheiten sowie das medizinische ventrisana® Kaugummi gegen Parodontose und Zahnfleischentzündung. In dem Entwicklungsprojekt soll auch der klinische Nutzen aus der Kombination des neuen Produkts mit einem bestehenden kosmetischen und ebenfalls biobasierten Pflegeprodukt zur medizinischen Pflege und Therapie-Begleitung bei Neurodermitis (“ibiotics med” mit dem Wirkstoff stimulans®) untersucht werden.

(*) Quelle: Helmholtz Zentrum. Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern.

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Trockene Winterhaut natürlich pflegen

Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, woran Naturkosmetik zu erkennen ist

Kälte draußen und warme Heizungsluft drinnen machen der Haut zu schaffen. Sie kann mit Trockenheit und schuppigen Stellen reagieren. Wer bei einer Extra-Portion Pflege auf Naturkosmetik setzen möchte, kann sich beim Kauf an glaubwürdigen Siegeln orientieren. Welche das sind, hat die VERBRAUCHER INITIATIVE zusammengestellt.

Tagsüber schützen fettreiche Cremes und Gesichtsöle die Haut vor kaltem Wind und niedrigen Temperaturen. Zum Hauttyp passende Masken, Seren und Ampullen liefern zusätzlich Feuchtigkeit und Fett. Sie ergänzen die tägliche Pflege-Routine und werden etwa ein- bis zweimal pro Woche angewendet. Nicht nur die Gesichtshaut ist im Winter stärker beansprucht, die Haut am Körper ist ebenfalls trockener und kann gereizt reagieren. Eine reichhaltige Körperlotion oder Körpermilch pflegen die trockenen Stellen.

Zertifizierte Naturkosmetik-Produkte setzen dabei auf Rohstoffe pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs. Dazu gehören pflanzliche Öle, Fette und Wachse sowie Bienenwachs. Daneben kommen beispielsweise Kräuterauszüge, Blütenextrakte, ätherische Öle, Alkohol und Wasser zum Einsatz. Auf Mineralöl basierende Inhaltsstoffe wie Paraffin, Silikone oder PEG (Polyethylenglykole) dürfen dagegen nicht enthalten sein. Cremes, Lotionen, Öle & Co., die nach anerkannten Naturkosmetik-Standards hergestellt sind, tragen beispielsweise die Siegel BDIH/COSMOS, NATRUE, ECOCERT, Demeter, CSE Certified Sustainable Economics, ICADA Natural oder neuform Qualität.

Stammen bei den Produkten mindestens 95 Prozent der eingesetzten Naturstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau, werden sie als Biokosmetik bezeichnet. Die Inhaltsstoffe sind in der Zutatenliste meistens entsprechend gekennzeichnet. Auf Biokosmetik weisen zudem Label wie BDIH/COSMOS Organic, NATRUE Biokosmetik, ECOCERT Biokosmetik oder Demeter hin.

Wer Wert auf vegane oder fair gehandelte Kosmetik legt, muss auch bei Naturkosmetik genauer hinschauen. Sie kommt zwar ohne Inhaltsstoffe von toten Wirbeltieren aus, ist aber nicht automatisch vegan. Rohstoffe von lebenden Tieren, von abgetöteten Cochenille-Läusen sowie Seidenraupen dürfen eingesetzt werden. Naturkosmetik-Produkte, die ganz auf tierische Inhaltsstoffe verzichten, sind am Europäischen V-Label mit dem Zusatz “vegan”, am Vegan-Label (“Veganblume”) oder am Zeichen “vegan neuform Qualität” zu erkennen.

Mehr über Naturkosmetik, die Unterschiede zu naturnaher Kosmetik und die einzelnen Siegel verrät das Themenheft “Natur- und Biokosmetik” der VERBRAUCHER INITIATIVE. Die 16-seitige Broschüre mit Tipps zum Einkauf kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Arganöl zur Pflege von Haut und Haar

Wertvolles Öl aus marokkanischen Arganmandeln

Seit vielen Jahren bietet die Ölmühle Solling ein natives Arganöl aus ungerösteten Arganmandeln an. Hergestellt wird das wertvolle Öle traditionell in Marokko und wird aus diesem Grund auch als das flüssige Gold Marokkos bezeichnet. Gewonnen wird aus den aromatischen Nüssen eines in Marokko heimischen Baumes durch schonende, Kaltpressung. Vor der Verabeitung zu Öl werden die Nüsse in mühsamer Handarbeit von Berberfrauen traditionell von Hand geknackt.

Das gelbliche Arganöl zeichnet sich als Nahrungsergänzungsmittel durch seinen hohen Gehalt an dem antioxidativ wirkenden Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren aus.

Doch nicht nur in der Küche ist Arganöl eine beliebte Zutat. Auch für kosmetiksche Zwecke wird das marokkanische Öl eingesetzt. In seiner Heimat wird es für die Pflege der Haut verwendet und eingesetzt, um Hautkrankheiten zu behandeln. Arganöl hat eine sehr feuchtigkeitsspendende Eigenschaft und trägt dazu bei, schuppige, trockene und zu Irritationen neigende Haut zu beruhigen.

Auch für die Haarpflege eignet sich Arganöl. Es hat zahlreiche positive Effekte und schützt das Haar zum Beispiel vor UV-Strahlen und schädlichen Umwelteinflüssen, die es beschädigen und schwächen können. Auch als Schutz vor Hitze durch Föhn und Glätteisen kann Arganöl dienen. Die regelmäßige Anwendung wirkt zudem der Schuppenbildung entgegen und schenkt trockener Kopfhaut Feuchtigkeit. Insgesamt wird die Widerstandskraft der Haare gestärkt.

Seit über zwanzig Jahren stellen wir in der Ölmühle Solling natürlichste Pflege aus edlen, schonend kaltgepressten Ölen her. Ebenso lang verfolgen wir dabei das Motto Klasse statt Masse.

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Sommer, Sonne, Juckreiz

Was hilft gegen Sonnenallergie – Verbraucherinformation der DKV

So schön es ist, in der Sonne zu liegen – manchmal endet ein ausgiebiges Sonnenbad mit Rötungen, juckenden Hautstellen oder Pusteln. Solche Symptome können auf eine Sonnenallergie hinweisen. Was das ist, wie Betroffene vorbeugen können und was der Unterschied ist zu einem Sonnenbrand, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV.

Was ist eine Sonnenallergie?

Unter den umgangssprachlichen Begriff “Sonnenallergie” fallen verschiedene Hautreaktionen, die zwar durch Sonnenlicht ausgelöst werden, aber oft nicht allergisch bedingt sind. Dabei ist in der Regel nicht ein “zu viel” an Sonne der Grund für die Symptome. “Vielmehr haben die Betroffenen eine Veranlagung für erhöhte Lichtempfindlichkeit insbesondere im UVA-Bereich – das langwellige UV-Licht-Spektrum, das meist keinen Sonnenbrand verursacht”, erklärt Reuter. Er ergänzt: “Oder das UV-Licht wandelt eine an sich harmlose Substanz in eine toxische oder allergisch sensibilisierende Substanz um.” Abhängig vom Auslösemechanismus können die Symptome ganz unterschiedlich sein.

Häufigste Form der Sonnenallergie: polymorphe Lichtdermatose

Am häufigsten kommt die sogenannte polymorphe Lichtdermatose (PLD) vor. Sie trifft vor allem Menschen mit empfindlicher Haut. Auslöser sind hier allein UV-Strahlen. Sie können zu Quaddeln, Bläschen oder juckenden roten Flecken führen. “Betroffen sind meist Stellen, die den Großteil des Jahres von Kleidung bedeckt und daher nicht an die Sonne gewöhnt sind. Dazu zählen beispielsweise Oberarme, Dekollete, Schultergürtel oder Bauch”, weiß der DKV Experte. Eine Sonderform der PLD ist die Mallorca-Akne, an der meist Menschen mit fettiger Haut leiden. Treffen UV-Strahlen auf fetthaltige Sonnenschutz- oder andere Körperpflegepräparate, kommt es bei Betroffenen zu pickelartigen Knötchen. Darunter leiden fast ausschließlich Urlauber in südlichen Feriengebieten.

Phototoxische und photoallergische Reaktionen

Wenig bekannt, aber nicht selten, sind phototoxische oder photoallergische Reaktionen. Sie treten auf, wenn sich bestimmte Inhaltsstoffe, beispielsweise von Medikamenten, Cremes oder Parfüms in der Haut ablagern und mit UV-Licht reagieren. Möglich ist auch eine Reaktion von Inhaltsstoffen aus Pflanzensäften, zum Beispiel der Herkulesstaude. Typische Symptome sind dann ein Brennen oder Stechen, manchmal sogar eine Schwellung oder Blasenbildung der Haut sowie ein verstärkter Sonnenbrand. Die Symptome treten nur an den Stellen der Haut auf, wo der Inhaltsstoff mit dem UV-Licht der Sonne reagieren und dadurch die schädigende Substanz bilden konnte.

Sonnenallergie vorbeugen

Wer empfindlich auf Sonne reagiert, sollte seine Haut langsam an sie gewöhnen. PLD-Betroffene beispielsweise können ihre Symptome mit dem sogenannten “Hardening” verbessern. Dabei setzen sie ihre Haut einer sich langsam steigernden UVA-Bestrahlung aus. Begleitend können sie B-Vitamine, Betakarotin und Kalzium einnehmen. Weiter gilt es, die intensive Mittagssonne sowie generell direkte Sonnenstrahlung zu meiden. Einen guten Schutz bieten leichte Kleidung und Kopfbedeckungen sowie Sonnenschutzpräparate mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor – auch im Schatten. Wer an Mallorca-Akne leidet, sollte bereits kurz vor dem Urlaub seine Kosmetika auf fettfreie Produkte umstellen. Statt fettreicher Sonnencremes eignen sich beispielsweise spezielle Gele. Gut sind auch mineralische Filter wie Titandioxid und Zinkoxid. Sie wirken sofort nach dem Auftragen, bilden keine schädlichen Reaktionsprodukte und lösen daher kaum allergische Reaktionen aus. “Wer während seines Urlaubs auf Medikamente angewiesen ist, sollte vorab mit seinem Arzt klären, ob es möglicherweise zu einer Wechselwirkung aufgrund der UV-Strahlen kommen kann. Ist das der Fall, kann er eventuell eine Alternative empfehlen”, rät der DKV Experte. Zudem ist es allgemein sinnvoll, vor und während des Sonnenbadens auf Parfüm, Seifen und Rasierwasser zu verzichten. Gartenliebhaber sollten sich über Pflanzen informieren, die phototoxische Reaktionen auslösen können. “Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Reaktionen der Haut, können kühlende Umschläge oder rezeptfreie Antihistaminika beziehungsweise Kortison-Gele aus der Apotheke Linderung verschaffen”, weiß Dr. Reuter.

Unterschied zum Sonnenbrand

Für Sonnenbrand und Sonnenallergie sind zwar in beiden Fällen UV-Strahlen verantwortlich, es gibt aber einige Unterschiede: Bei einem Sonnenbrand ist die Haut oft großflächig gerötet, sie brennt, spannt und juckt. Erste Anzeichen zeigen sich etwa drei bis fünf Stunden nach dem Sonnenbad. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von drei Tagen ab, nach etwa einer Woche schält sich die Haut. “Bei starken Verbrennungen, die mit Schwindel und Übelkeit einhergehen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen”, so Reuter. Bei einer Sonnenallergie dagegen kommen je nach Art Rötungen, Bläschen, Quaddeln oder Knötchen vor. Die jeweilige Flächenverteilung und der Schweregrad der Hautveränderungen helfen bei der Diagnose. Der Juckreiz ist meist stärker als bei einem Sonnenbrand. Bis sich die ersten Beschwerden zeigen, können mitunter einige Stunden bis sogar Tage vergehen. Außerdem dauert es zumeist mehrere Tage, bis die Beschwerden abklingen. Wer zum ersten Mal Anzeichen einer Sonnenallergie bemerkt, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen, um welche Art der Sonnenallergie es sich handelt und dem Patienten eine geeignete Therapie empfehlen.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mückenstich und Wespengift

Wie schütze ich mich und was kann ich im Notfall tun

Beim Kuchenessen auf dem Balkon oder an einem lauen Abend im Garten können Bienen, Wespen oder Stechmücken ganz schön nerven. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) gibt Tipps wie man sich vor Stichen schützen kann und erklärt außerdem wie man im Notfall richtig handelt.

Steckmücken

Wer draußen nicht gestochen werden möchte, sollte generell helle Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt. Da Mücken häufig auch im Knöchel- und Fußbereich stechen, sind auch Socken hilfreich. “Mücken können leider durch die Kleidung hindurch stechen, deshalb sollte zusätzlich ein Spray oder eine Lotion gegen Insekten auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden”, empfiehlt Friederike Habighorst-Klemm, Mitglied im Vorstand des Landesapothekerverbands. Ein Moskitonetz über dem Bett hilft, nachts, die Plagegeister abzuhalten.

Ist man doch gestochen worden, heißt es nicht kratzen. Die durch den Stich verursachte Entzündung kann durch eindringende Bakterien beim Kratzen verschlimmert werden. “Ein Kühlpad beruhigt den Entzündungsprozess und mildert den Juckreiz”, erklärt Habighorst-Klemm. Es gibt auch batteriebetriebene Stifte, die über einen kurzen Hitzereiz eine beginnende Entzündung und somit den Juckreiz stoppen.

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Bienen oder Wespen

Stiche von Bienen oder Wespen sind deutlich schmerzhafter als ein Mückenstich. Das weiß jeder, der im Freibad schon mal auf eine getreten ist. Sie sind für manche Menschen sogar richtig gefährlich, wenn sie allergisch auf das Bienengift reagieren. Weil Bienen und Wespen sich oft auf Speisen oder in Getränken befinden, ist das Risiko sehr groß, dass man im Bereich von Mund oder Hals gestochen wird. Bei Allergikern löst ein Stich starke Schwellungen aus – dies führt zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand bei einem anaphylaktischen Schock.

“Als Schutz ist es wichtig, draußen nicht barfuß zu laufen. Es hilft, nur aus Gläsern und nicht aus Flaschen oder Dosen zu trinken, damit keine Wespe oder Biene in den Mund kommt”, erklärt die Apothekerin. Außerdem ist es empfehlenswert Getränkeflaschen und Gläser nach jedem Gebrauch gleich abzudecken oder zu verschließen. “Insektenstichallergiker sollten immer ihre Notfallmedikamente, ob Saft oder Spritze, mit sich tragen, um im Fall eines Stiches schnell handeln zu können”, so die Apothekerin weiter. “Wichtig ist, dass man den Stachel, falls er noch steckt, gleich entfernt. Und auch wenn die Notfallmedikamente genommen wurden, sollte immer zur Sicherheit ein Arzt hinzugezogen werden.”

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.400 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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