Archiv der Kategorie: Persönlichkeitsentwicklung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Reise aus dem Trauma

Einfühlsamer Begleiter durch 5 Heilungsphasen

Wer schreckliche Ereignisse erlebt hat, sucht oft vergeblich nach Wegen, um das Trauma zu überwinden. Doch Heilung ist möglich. Die Psychologin Gretchen Schmelzer zeigt Betroffenen in dem Ratgeber „Reise aus dem Trauma“ (TRIAS Verlag) einen neuen Ansatz der Traumatherapie: Wie auf einer mentalen Landkarte können sie auf der Reise durch die fünf Heilungsphasen ihre Genesung verfolgen.

Gretchen Schmelzer,Reise aus dem Trauma, Dein einfühlsamer Begleiter durch die 5 Heilungsphasen, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020, ISBN EPUB: 9783432110998, hier auf Amazon ansehen: Reise aus dem Trauma: Dein einfühlsamer Begleiter durch die 5 Heilungsphasen.

„Ich möchte, dass Betroffene verstehen, wie das Leben mit einer traumatischen Erfahrung sie geprägt hat. Ich möchte, dass sie wissen, wie die Dinge, die sie getan haben, um zu überleben, um sich selbst zu schützen, ihr Leben gerettet haben. Aber ich möchte auch, dass sie verstehen, wie diese Verhaltensmuster sie vielleicht von einem Leben abhalten, das sie führen könnten“, erklärt Gretchen Schmelzer. Sie absolvierte als Stipendiatin eine Ausbildung an der Harvard Medical School in Boston und beschäftigt sich seit 25 Jahren mit dem Thema Trauma.

Ihr Buch ist kein Selbsthilfebuch, sondern soll dem Leser helfen, zu verstehen, welche Auswirkungen ein Trauma auf Gehirn und Körper hat. Es soll helfen, Schutzmechanismen aufzudecken, die heute nicht mehr gebraucht werden, und einen Weg der persönlichen Entwicklung und des Wachstums aufzeigen. „Das Buch bringt Ihnen nicht bei, wie Sie mit traumatischen Erfahrungen umgehen sollen, sondern zeigt Ihnen, was Sie bei einer Traumatherapie erwartet, um sich während der Behandlung gestärkt und sicher zu fühlen“, erklärt die Autorin. „Wenn Betroffene verstehen, wie Menschen auf Traumata reagieren, dann sind sie weniger hart zu sich selbst. Wenn sie diese Mechanismen an sich selbst entdecken, können sie feststellen ‚Ja, das tue ich gerade‘ und können sich fragen, was sie stattdessen tun könnten.“

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 711 8931-319, Fax: +49 711 8931-167, Bettina.Ziegler@thieme.de

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“Körperflüstern”

Ein Weg zu mehr Selbstwahrnehmung

In unserer modernen hektischen Welt setzen wir voraus, dass unser Körper jederzeit einwandfrei funktioniert soll. Wahrgenommen wird er oft nur noch im Fall einer Krankheit. Doch unser Körper kommuniziert die ganze Zeit zu uns.

Tala Mohajeri, Heilpraktikerin und Heilerin, hat in ihrer jahrelangen praktischen Arbeit ihren Patienten dabei geholfen, sich auf ihre Körperweisheit zu verlassen, Körperbedürfnisse zu verstehen und ihre Genesung aktiv mitzugestalten.

Mit praktischen Übungen, Atemtechniken, Affirmationen und Meditation, zeigt sie in diesem Buch den Weg zu einem neuen Körperempfinden, mit dem es gelingt, die Signale des eigenen Körpers wieder wahrzunehmen.

Übungsbeispiele:

Hilfe annehmen lernen

Liebesbrief an deinen Körper

Seelenruhig gehen

Kompliment aussprechen

365 Tage Dankbarkeit

Umarmung bis zur Entspannung

Rettet die Zärtlichkeit

Das Buch:

Ein Weg zu mehr Selbstwahrnehmung

Irisiana, 978-3-424-15362-0, HC, Geb. mit SU, 192 Seiten

Das Buch auf Amazon ansehen: Körperflüstern: Der heilsame Dialog mit deinem Körper – Mit praktischen Übungen die Selbstheilungskräfte aktivieren

Die Autorin:

Tala Mohajeri ist ausgebildete Heilpraktikerin und Expertin für Pflanzenheilkunde. Sie lebt in einem Waldhaus südlich von Hamburg und betreibt dort eine Praxis für schamanisches Heilwissen. In ihren Seminaren und Workshops stehen die Themen Spiritualität und Natur im Vordergrund, in ihrer Schwitzhütte im Wald leitet sie regelmäßig Rituale. Die Schwerpunkte ihrer praktischen Arbeit dort liegen auf Körperarbeit/Massage und Pflanzenheilkunde. 2017 erschien der Titel “Die Wildnis in dir” im Irisiana Verlag.

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung, Südwest / Bassermann / Irisiana

Verlagsgruppe Random House GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München, Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-3507, christiane.kochseder@randomhouse.de

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Miracle Mindset

Die einfachste Formel, um Wunder wahr werden zu lassen. Das neue Buch von Bestseller Autor Hal Elrod jetzt im Irisiana Verlag erschienen.

Die geistige Einstellung ist von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, Ziele zu erreichen und Wunder zu erwirken. Hal Elrod, Autor des Weltbestsellers „Miracle Morning“, hat eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Formel für das richtige Mindset entwickelt.

Er selbst setzte sie ein, um lebensbedrohliche Gesundheitskrisen zu meistern und sich beruflich wie privat das Leben seiner Träume zu schaffen.

Diese bereits von vielen Menschen erprobte Wunderformel lautet:

Unerschütterlicher Glaube + unermüdlicher Einsatz = Wunder

In „Miracle Mindset” lernt man:

  • alte Glaubenssätze hinter sich zu lassen und sein grenzenloses Potenzial zu erschließen
  • emotional unbesiegbar zu werden mit der »Fünf-Minuten-Regel« und dem »Ich kann es nicht ändern«-Mantra.
  • Prioritäten zu setzen, um sich voll auf sein wichtigstes Ziel – seine Mission – konzentrieren zu können.
  • seine persönliche Wunderformel-Affirmation zu formulieren.

Mithilfe der 30-Tage-Wunderformel-Challenge liefert der Autor einen praktischen Plan, um Schritt für Schritt das erstes Wunder zu verwirken. Darüber hinaus zeigt er, wie man die Formel nachhaltig in sein Leben zu integrieren kann, um sich auf Erfolg in allen Lebenslagen zu eichen und endlich sein ganzes Potenzial auszuschöpfen.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Miracle Mindset: Die Wunderformel für unausweichlichen Erfolg – Mit 30-Tage-Programm

Der Autor:

Hal Elrod ist Coach, Keynote Speaker und Bestsellerautor. Sein Buch »Miracle Morning« ist weltweit in 34 Ländern erschienen und hat eine Gesamtauflage von einer Million Büchern. Neben der Miracle-Morning-Methode für die persönliche Entwicklung, schuf Hal Elrod die »Wunderformel«, um seine Ziele auf allen Ebenen zu erreichen. Diese Wunderformel half ihm nicht nur dabei Verkaufsrekorde zu brechen, sondern auch eine lebensbedrohliche Krebserkrankung zu überstehen.

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung, Südwest / Bassermann / Irisiana

Verlagsgruppe Random House GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München, Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-3507, christiane.kochseder@randomhouse.de

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Mehr Mut

Wie man mit Ängsten wächst und Selbstvertrauen gewinnt

Angstgefühle gehören zum Leben dazu. Häufig bremsen sie einen aus, aber man kann an ihnen auch wachsen. Wie man mit Ängsten umgeht und mehr Selbstvertrauen gewinnt, zeigt der neue Ratgeber „Mehr Mut“ von Caroline Foran aus dem TRIAS Verlag.

Caroline Foran: Mehr Mut. Wie Sie an Ihren Ängsten wachsen und mehr Selbstvertrauen gewinnen, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99, Buch EUR [D] 16,99 EUR [A] 17,50, Buch ISBN: 9783432109343, EPUB ISBN: 9783432109350, Das Buch auf Amazon ansehen: Mehr Mut: Wie Sie an Ihren Ängsten wachsen und mehr Selbstvertrauen gewinnen

„Es geht darum, wie man sich trotz seiner Angst in die Welt hinaustraut, um seine Ziele zu erreichen. Ich hoffe, dass Ihnen dieses Buch dabei helfen wird, Ihre Komfortzone zu verlassen“, erklärt Foran, die selbst lange unter Angst und Panikattacken litt. Sie vermittelt Techniken, Tipps und Strategien, wie man seine subjektiven Ängste ausschaltet und mehr Selbstvertrauen gewinnt. Beim „Angst-Hacking“ malt man sich beispielsweise das schlimmste anzunehmende Ergebnis aus und bereitet sich auf alle negativen Eventualitäten vor. Mit Hilfe der Strategie „Stoizismus ist geil“ lernt man zu akzeptieren, worauf man keinen Einfluss hat, und kann seine Energie in andere Dinge stecken.

Forans Strategien helfen dabei, Mut für neue Herausforderungen zu fassen und mentale Blockaden zu eliminieren. Den richtigen Umgang mit Angst münzt sie in Selbstvertrauen um: „Angst verhindert weder Mut noch Selbstvertrauen. Ganz im Gegenteil. Die Frage lautet: Lassen Sie sich von Ihrer Angst lähmen oder lernen Sie, damit umzugehen, was wiederum ihr Selbstvertrauen immens stärkt“, erklärt Foran.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167, Bettina.ziegler@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

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Wie wir Menschen wurden

Das neue Sachbuch zu den spektakulären Funden von Prof. Madelaine Böhme

Mit ihren jüngsten Funden in Süddeutschland bricht Prof. Dr. Madelaine Böhme mit den gängigen Vorstellungen der Menschwerdung. Der aufrechte Gang gelang dem Urahnen des Menschen bereits vor 11,62 Millionen Jahren – im Allgäu.

Was macht den Menschen zum Menschen? Wer waren die Urahnen des Menschen? Und wie unterscheiden sie sich von den Affen?

Prof. Dr. Madelaine Böhme, Geowissenschaftlerin und Paläontologin an der Universität Tübingen, geht zusammen mit Rüdiger Braun und Florian Breier in ihrem Sachbuch »Wie wir Menschen wurden: Eine kriminalistische Spurensuche nach den Ursprüngen der Menschheit – Spektakuläre Funde im Alpenraum« dafür auf kriminalistische Spurensuche. Darin präsentiert sie zugleich ihre spektakulären Funde aus Süddeutschland, die einen Meilenstein in der Paläoanthropologie darstellen und die Evolution der großen Menschenaffen und des Menschen grundlegend in Frage stellen:

Als eines der Unterscheidungsmerkmale zwischen Menschen und Menschaffen galt bisher der aufrechte Gang, der sich nach den neuesten Erkenntnissen und ihren Funden nicht ausschließlich in Afrika entwickelte. Mit den im Allgäu gefundenen versteinerten Überresten des Danuvius guggenmosi, der vor 11,62 Millionen Jahren lebte und sich auf zwei Beinen wie auch kletternd fortbewegen konnte, bricht Böhme mit vielen gängigen Vorstellungen der Menschwerdung. Ihr Fund aus der Tongrube „Hammerschmiede“ im Landkreis Ostallgäu weist mehr als 15.000 fossile Wirbeltierknochen auf. Den Fossilfunden konnte das Team rund um Böhme mindestens vier Individuen zuordnen. Das am besten erhaltene Skelett eines männlichen Danuvius, liebevoll „Udo“ nach Udo Lindenberg benannt, verfügt über Proportionen, die einem Bonobo ähneln. Dank vollständig erhaltener Arm- und Beinknochen, Wirbel, Finger- und Zehenknochen ließ sich rekonstruieren, wie sich Danuvius fortbewegte. Es gelang zum ersten Mal, mehrere funktionell wichtige Gelenke ‒ darunter Ellbogen, Hüfte, Knie und Sprunggelenk ‒ in einem einzigen fossilen Skelett dieses Alters zu untersuchen. Zum Erstaunen der Forscher ähnelten einige Knochen mehr dem Menschen als dem Menschaffen. Der Lebensraum von Danuvius waren feuchte und bewaldete Ökosysteme, die vor 11,7 bis 11,4 Millionen Jahren in Süddeutschland dominierten.

In ihrem Sachbuch gibt Böhme nun mit Braun und Breier der breiten Öffentlichkeit einen verständlichen Einblick in die Paläoanthropologie und einen umfassenden, verständlichen Überblick über die Trennung von Schimpansen und Menschen, bekannt als der erst vor zwei Jahren vorgestellte Vormensch „El Graeco“, bis hin zu den Auswirkungen des Klimawandels als Motor der Evolution.

Die Autoren

Prof. Dr. Madelaine Böhme, Geowissenschaftlerin und Paläontologin, ist seit Ende 2009 Professorin für terrestrische Paläoklimatologie an der Universität Tübingen und Gründungsdirektorin des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP Tübingen). Sie zählt zu den profiliertesten Paläo-Klimatologen und Paläo-Umweltforschern und betrachtet die menschliche Evolution auch im Hinblick auf die Veränderungen des Klimas und der Umwelt.

Rüdiger Braun ist freier Wissenschaftsjournalist und arbeitet unter anderem für »Stern« und »Geo«. Er hat Biologie und Philosophie studiert, war Ressortleiter bei der Wochenzeitung »Die Woche« und hat als Chefredakteur das Magazin »MaxPlanckForschung« entwickelt.

Florian Breier hat Geografie, Germanistik und Politik studiert. Er arbeitet seit 1999 als Autor für Wissenschaftsthemen und Filmemacher, u.a. für das ZDF (»Terra X«), arte, den WDR und den SWR.

Pressekontakt:

Dr. Alexandra Kovanetz, Pressereferentin, Heyne Verlag / Ludwig Verlag, Verlagsgruppe Random House GmbH |Neumarkter Str. 28 | 81673 München, Tel. +49 (0) 89-41 36-31 34 | Fax +49 (0) 89-41 36-35 07, alexandra.kovanetz@randomhouse.de | www.heyne-verlag.de

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Selektiver Mutismus – Sprachlos im Kindergarten

Selektiver Mutismus eine psycho-soziale Angst lässt Kinder schweigen

Im September sind viele Kinder in den Kindergarten gekommen – ein neuer, spannender Lebensabschnitt für die Kleinen und ihre Eltern beginnt. Die meisten Kinder brauchen eine gewisse Eingewöhnungszeit bis sie mit dem neuen Tagesablauf, den Erzieherinnen und den anderen Kindern vertraut sind.

Wenn Kinder nach vier bis sechs Wochen im Kindergarten nicht sprechen, ist das ein Alarmsignal, sagt die WHO (Weltgesundheitsorganisation). Vielleicht leidet das Kind unter selektivem Mutismus, einer psycho-sozialen Störung, die häufig erst im Kindergartenalter zum ersten Mal erkannt wird. In der ICD-11 wird selektiver Mutismus als eine eigenständige Angststörung definiert. Die WHO rät zur Diagnostik, wenn das Kind länger als einen Monat im außerfamiliären Bereicht nicht spricht.

Als selektiven Mutismus bezeichnet man die bei Kindern auftretende Unfähigkeit, in bestimmten Situationen zu sprechen, obwohl sie sprechen können. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. “Die Kinder sprechen zuhause ganz normal und fließend, in anderen, außerfamiliären Situationen wenig oder bleiben stumm.”, erklärt Irmgard Emmerling, systemische Familientherapeutin und Leiterin des Mutismus-Beratungs-Zentrum in Starnberg. “Häufig zeigen sich beim selektiven Mutismus gleichzeitig andere Persönlichkeitsmerkmale wie Sozialangst, Rückzug, eine ausgeprägte Empfindsamkeit oder die Neigung zu Widerstand und Trotz.”

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Der Kindergarten ist für viele Kinder seit dem Spracherwerb die erste soziale Außenstation. Deshalb fällt hier eine mutistische Störung meist zum ersten Mal auf. Oft sind es die Erzieherinnen, die die Eltern darauf hinweisen, dass ihr Kind sich im Kindergarten auffällig still und passiv verhält, keinen Kontakt zu anderen Kindern sucht, Spielangebote abwehrt und nicht mit den anderen Kindern, sondern neben ihnen spielt. Viele Kinder essen und trinken im Kindergarten nicht, verweigern den Toilettengang oder weinen nicht, wenn sie sich weh tun – weil all dies mit Lautäußerungen bzw. Geräuschen verbunden wäre.

“Ich erlebe in den Beratungsgesprächen, dass das Problem “Selektiver Mutismus” lange verkannt wird”, bedauert Irmgard Emmerling. Manche Erzieherinnen wollen sich nicht einmischen oder ihre Hinweise werden nicht ernst genommen, der Kinderarzt rät zum Abwarten und auch die Eltern selbst neigen in vielen Fällen zum Beschwichtigen – schließlich spricht ihr Kind zuhause ja ganz normal.

Den Eltern wird zur Logopädie, Ergotherapie oder Heilpädagogik geraten, obwohl eine psychische Störung vorliegt. In vielen Fällen dauert es bis zur Vorsorgeuntersuchung U9 bis die mutistische Störung diagnostiziert wird – bis dahin ist bereits wertvolle Zeit verstrichen. “Denn in den ersten Kindheitsjahren bis etwa zur Schulreife findet die erste Phase der Persönlichkeitsentwicklung und Sozialisation statt”, betont Emmerling. “Erwachsene greifen im späteren Leben oft auf diese ersten Kindheitserfahrungen zurück. Deshalb ist es ungemein wichtig, dass in diesen ersten Jahren ein stabiles soziales und emotionales Fundament gelegt wird.” Eine mutistische Störung bedarf daher unbedingt einer professionellen Behandlung.

Je früher eine Diagnosestellung erfolgt und gegebenenfalls eine Behandlung beginnt, desto besser ist die Prognose. Bei einem Kind, das über viele Jahre schweigt, wird sich die Störung in der Regel verfestigen. Dann lässt sich häufig eine Einengung der intellektuellen und sozialen Entwicklung sowie eine massive Verunsicherung im Kontakt mit Gleichaltrigen beobachten. Umgekehrt reagieren Gleichaltrige auf das mutistische Kind oft mit Hilflosigkeit und Unverständnis, Ablehnung oder Wut. Die Familie zentriert ihr Leben auf das betroffene Kind, das sich zuhause oft entgegengesetzt zum mutistischen Verhalten ungehemmt und dominant zeigt.

Die Folgen einer mutistischen Störung sind nicht nur für das Kind selbst ganz erheblich. Eine frühzeitige Behandlung ist daher dringend angeraten. Der von Hans Emmerling entwickelte multimodale Therapieansatz nach der MUTARI®-Methode setzt auf Empathie, Wertschätzung und ein tiefes Verständnis für die kindliche Not. Emmerlings Ziel ist es, “dem Kind einen Weg zu zeigen, wie es ohne “Gesichtsverlust” aus seinem Schweigen heraustreten kann.” Bei vielen Kinder zeigen sich bereits nach wenigen Tagen erste Erfolge: Sie beginnen, mit den Therapeuten zu sprechen, und finden innerhalb weniger Wochen den Weg zu einer ungestörten Kommunikation.

Frau Emmerling bietet Montag, Mittwoch und Freitag von 10.00 – 12.00 Uhr eine kostenlose Telefonberatung für Eltern von selektiv oder total mutistischen Kindern an.

Emmerling Irmgard und Hans GbR
Wittelsbacher Str. 2a
82319 Starnberg
Telefon 0049 (0)8151-5564155 oder -150
https://www.mutismus.net
https://www.mutismus-therapie.de
https://www.mutismus-blog.org

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Mutismus Beratungs Zentrum GbR
Irmgard Emmerling
Wittelsbacher Str. 2a
82319 Starnberg
081515564150
mutari@posteo.de
http://www.mutismus.net

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Wie entstehen Suizidalität und Depression?

“Steine im Rucksack” liefert einen tiefen Einblick in die Entstehung von Lebensunlust und Depression, die lebenslangen Folgen und deren Überwindung

Wie entsteht eine Depression? Wieso verliert ein Mensch die Lust am Leben? Woran kann man erkennen, dass man prädestiniert ist für seelische Erkrankungen oder dass man schon lange erkrankt ist und es gar nicht bemerkt?

Ferdinand Saalbach widmet sich diesen Fragen in seiner autobiografischen Erzählung “Steine im Rucksack”. Er erzählt davon, wie er jahrelang augenscheinlich erfolgreich durchs Leben tigerte und mit Karriere, Frauen und einer Weltreise seine Umwelt beeindruckte, aber immer irgendwie unzufrieden mit seinem Leben blieb. Seine Ambitionen brachten ihn dennoch nach acht Jahren Karriere auf einen Geschäftsleitungsposten in der Agenturbranche.

Und dann wurde er nach einem Jahr schon wieder gefeuert. Zum dritten Mal in seinem Leben. Daraufhin brach er (endlich!) zusammen und stellte sich im Rahmen einer Psychoanalyse seinen Lebensthemen. Erst im Laufe der Therapie konnte er die Ursachen seines schon jahrzehntelang andauernden Leids erkennen: er war trotz elterlichen Wohlstands verwahrlost aufgewachsen und wurde von seiner eigenen Mutter sexuell missbraucht.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Steine im Rucksack: Eine autobiographische Erzählung über die psychoanalytische Aufarbeitung einer nur scheinbar normalen Kindheit und ihrer über lange Zeit unsichtbaren Folgen

Dass er jahrzehntelang gelitten hat, wusste er allerdings bis zu dieser Therapie nicht. Seine Lebensunlust, seine Getriebenheit, seine Bindungsunfähigkeit, seine Sucht nach Statussymbolen und eine ganze Reihe körperlicher Symptome hielt er immer für normal. Und die Suche nach Ursachen in der Kindheit hielt er für eine Schwäche.

“Steine im Rucksack” ist die wahre und autobiografische Erzählung des Lebens von Ferdinand Saalbach. Er macht dabei durch Detailfülle, schmerzhafte Nähe und beklemmende Intimität das ganze Leid, die Grausamkeit der Täter und seinen eigenen Schmerz spürbar. Das Buch ist damit auch ein Zeugnis über die ungeheure Stärke von Verdrängung und zeigt, wie Täter effektiv dazu beitragen, diese Verdrängung zu erzeugen und zu erhalten. Es ist ein Buch für Menschen, die sich getrieben fühlen – von der Sucht nach dem nächsten Höhepunkt, nach Geld, Erfolg, Statussymbolen oder Sex. Es soll sie ermutigen, in ihren eigenen Rucksack zu blicken. Es ist aber auch ein Buch, das ganz generell die lebenslangen Folgen elterlicher Macht auf das alltägliche Erleben von uns allen aufzeigt. Das aber vor allem zeigt, dass man sich davon auch befreien kann.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Steine im Rucksack: Eine autobiographische Erzählung über die psychoanalytische Aufarbeitung einer nur scheinbar normalen Kindheit und ihrer über lange Zeit unsichtbaren Folgen

Vita Autor:

Ferdinand Saalbach wurde 1982 in einer kleinen Stadt nördlich von Karlsruhe in Baden-Württemberg geboren. Nach seinem Studium zum M.B.A. in Medienmanagement in Hannover und Hamburg begann er eine Karriere im Agenturbereich, die ihn nach schlussendlich nach Dresden und in die Geschäftsleitung einer dort ansässigen Werbeagentur führte.
Nach insgesamt vier Kündigungen und durch die Aufarbeitung seiner Lebensthemen fasste Ferdinand Saalbach den Mut, sich seinen eigenen Wünschen zu stellen und startete 2019 eine Karriere als Moderator, Musiker und Speaker.

Weitere Informationen:
www.ferdinand-saalbach.de | www.vansaalbach.com | www.vansaalbach.de
https://tredition.de/autoren/ferdinand-saalbach-28975/steine-im-rucksack-hardcover-122092/

Ferdinand Saalbach wurde 1982 in einer kleinen Stadt in der Nähe von Karlsruhe in Baden-Württemberg geboren. Nach seinem Studium zum M.B.A. in
Medienmanagement in Hannover und Hamburg begann er eine Karriere im Agenturbereich, die ihn nach schlussendlich nach Dresden und in die
Geschäftsleitung einer dort ansässigen Werbeagentur führte.
Nach insgesamt vier Kündigungen und durch die Aufarbeitung seiner Lebensthemen fasste Ferdinand Saalbach den Mut, sich seinen eigenen
Wünschen zu stellen und startete 2019 eine Karriere als Moderator, Musiker, Autor und Speaker.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Ferdinand Saalbach
Gerokstraße 40
01307 Dresden
+4915141444523
presse@ferdinand-saalbach.de
http://www.ferdinand-saalbach.de

Erziehen mit Netflix & Co.

Wie Serien uns helfen können, bessere Eltern zu werden

Serien wie „Game of Thrones”, „Brotherhood” oder „Modern Family” boomen. Streaming-Plattformen und TV-Sender nehmen immer mehr Geld in die Hand, um Geschichten zu lancieren, die die Feinheiten des Alltags nachzeichnen – auf sensible, verrückte oder mitreißende Weise. Teil dieses Alltags ist die Gestaltung der innerfamiliären Beziehungen. Was sich in den Serien zwischen Eltern und ihren Kindern abspielt, kann wertvolle Hinweise darauf geben, was pädagogisch sinnvoll oder eher unsinnig ist – davon ist Jochen Till überzeugt. Er ist Kinder- und Jugendbuchautor und bekennender Serienjunkie. In seinem Ratgeber „Warum Seriengucken uns zu besseren Eltern macht: Erziehen mit Netflix & Co.“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) erklärt er anhand von Szenen aus den „Simpsons“, „Riverdale“ oder „Breaking Bad“, wie Eltern in kritischen Momenten klügere Entscheidungen treffen können.

„Ich bin angetreten, um die Themen ‚Erziehung‘ und ‚Serien‘ mit möglichst guten Tipps zu verbinden“, formuliert Till seinen Anspruch. Dass er seine Leserinnen und Leser dabei bestmöglich unterhält, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Dem Thema „Windelentwöhnung“ nähert er sich beispielsweise mit einer Szene aus der Serie „Full House“ an: Um in der kleinen Michelle endlich die Begeisterung zu entfachen, das Töpfchen zu benutzen, kauft ihr Vater ihr ein japanisches Designer-Exemplar mit schillernden Farben und ausgefallenen Mustern. Dazu bastelt er ihr eine „Ich-bin-fertig-Klingel“, um den Spaßfaktor zu erhöhen. Michelle zeigt sich zunächst gänzlich unbeeindruckt, nutzt das ausgefallene Töpfchen nach einigen Tagen schließlich doch.

Ganz so viel handwerklicher Aufwand sei in der Regel nicht nötig, versichert Till. Seine Co-Autorin, die Psychologin Anke Precht, ergänzt: „Das Töpfchen darf ruhig gemeinsam mit dem Kind ausgesucht werden. Dann braucht es ein schönes Vorlesebuch oder ein paar im Kopf gespeicherte Lieder. Die Windel bleibt vorerst über Nacht noch an, tagsüber wird sie aber ausgezogen. Damit etwas im Töpfchen landet, geht man mit dem Kind alle halbe Stunde hin.“ Um zu gewährleisten, dass das Kind dies auch gerne tut, sei das Töpfchen der Ort, an dem ein Buch angeschaut oder zusammen gesungen wird.

Jochen Till

Warum Seriengucken uns zu besseren Eltern macht

Erziehen mit Netflix und Co.

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, Buch EUR [D] 14,99 EUR [A] 15,50 EUR, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99 EUR, ISBN Buch: 9783432108858, ISBN EPUB: 9783432108865

Buch auf Amazon ansehen: Warum Seriengucken uns zu besseren Eltern macht: Erziehen mit Netflix & Co.

Der Autor:

Jochen Till arbeitet seit über 20 Jahren als Kinder- und Jugendbuchautor. Der bekennende Serienjunkie erhielt zweimal den renommierten Leipziger Lesekompass. Eigene Kinder hat er nicht. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.jochentill.de/. Anke Precht, Diplom-Psychologin, Autorin und Mutter von drei Kindern, steht Jochen Till als Erziehungsexpertin zur Seite.

Wissenswertes: Wohltuende Distanz gewähren:

„Nur, weil du nicht mehr die Niedliche bist, ist das Leben nicht vorbei“, sagt Samantha Hughes zu ihrer kleinen Schwester Sophia in der Serie „Life in Pieces“. Diese hatte ein paar Minuten zuvor aus Eifersucht auf ihre ein Jahr alte Cousine Lark eine öffentliche Ostereiersuche für Kleinkinder sabotiert. Sophia wollte nicht akzeptieren, dass Lark plötzlich die ganze Aufmerksamkeit geschenkt bekommt – und nicht mehr sie. Wenn jüngere Familienmitglieder sich voneinander abgrenzen wollen, ist das völlig in Ordnung. Unterschiedlichkeiten zu stärken hilft, Rivalitäten vorzubeugen. Außerdem kann es die Familiensituation entspannen, wenn man nicht ständig alles gemeinsam unternimmt.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Maria Walter, Thieme Kommunikation TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319 | -642, Fax: +49 (0)711/8931-167

bettina.ziegler@thieme.de | maria.walter@thieme.de www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

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Afterwork Familie

Glückliches Familienleben trotz begrenzter Zeit

Wenn Eltern von der Arbeit und Kinder vom Kindergarten beziehungsweise der Schule nach Hause kommen, sollte eigentlich der Feierabend folgen. Doch oft setzt sich der Stress fort: Das Kind ist trotzig, weil es nicht zu Ende spielen durfte, die Schlange im Supermarkt reicht bis zur Käsetheke, das Abendessen brennt an und für die Yoga-Session mit der besten Freundin bleibt keine Zeit mehr. Bloggerin Nathalie Klüver gibt in ihrem Ratgeber „AAfterwork-Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) Tipps, um die Zeit zwischen Kita, Schule und Zubettgehen so zu gestalten, dass Eltern und Kinder auf ihre Kosten kommen.

„Mit ein paar Umstellungen kann es gelingen, Haushalt, Termine, Einkaufen, Abendessen, Einschlafritual und auch noch Quality Time ohne Stress und Streit unter einen Hut zu bringen“, ist Nathalie Klüver überzeugt. In ihrem Buch gibt sie Tipps dazu, wie man den Nachmittag entrümpelt, wie Familien den Haushalt gemeinsam meistern können, wie man mit Kindern stressfrei einkaufen geht, wie man das Abendessen friedlich gestaltet und wie Familien die täglichen Stressfallen entschärfen.

„Das Geheimnis sind Routinen und Rituale – aber auch viel Humor. Dabei geht es mir nicht um eine straffe zeitliche Organisation, sondern darum, einen Rahmen zu schaffen und kein strenges zeitliches Korsett“, erklärt sie. Bei der Suche nach Ritualen sollen sich Eltern etwa fragen: Was macht uns als Familie besonders? Was bringt uns allen gemeinsam Spaß oder was würde uns fehlen, wenn wir es im Alltag nicht mehr machen würden? Beispiele sind das tägliche gemeinsame Frühstück oder das Gutenachtlied. Wöchentliche Riten sind etwa der Pizzaabend am Mittwoch oder der „Tatort“ für die Erwachsenen am Sonntag, monatliche Gewohnheiten das gemeinsame Aufräumen des Kinderzimmers oder das Messen der Kinder. „Hirnforschern zufolge treffen wir 20 000 Entscheidungen innerhalb von 16 Stunden. Das macht über 20 Entscheidungen pro Minute“, erklärt sie. Ein fester Plan und Routinen nehmen Eltern viele Entscheidungen ab. „Das beruhigt das Gehirn und wir können uns auf die wirklich wichtigen Fragen konzentrieren“, so Klüver.

In dem Ratgeber gibt die Autorin außerdem Tipps zur Gestaltung des freien Spiels, zur richtigen Dosis der Mediennutzung oder der Unterstützung bei den Hausaufgaben. „Geborgenheit und ein glückliches Familienleben hängen nicht von der Stundenzahl ab, die wir mit unseren Kindern verbringen, sondern davon, wie wir diese Zeit gemeinsam nutzen“, ist sie überzeugt.

Nathalie Klüver

Afterwork Familie

Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, Buch EUR [D] 14,99 EUR [A] 15,50 EUR, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99 EUR, ISBN Buch: 9783432109534, ISBN EPUB: 9783432109541

Das Buch auf Amazon ansehen: Afterwork-Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst

Die Autorin

Nathalie Klüver ist freiberufliche Journalistin und schöpft aus ihrem Erfahrungsschatz als Mutter von drei Kindern. In ihrem Blog www.ganznormalemama.com berichtet sie aus ihrem Familienalltag – mal ernst, mal nachdenklich, mal heiter.

Wissenswertes: Das Zeitgefühl von Kindern

Bis zum Alter von etwa acht Jahren haben Kinder noch kein richtiges Zeitgefühl. Der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget stellte fest, dass Kindergartenkinder Dinge wie Reihenfolge, Dauer, Geschwindigkeit und Gleichzeitigkeit noch nicht miteinander in Verbindung bringen. Dadurch können sie nicht einschätzen, wie lange eine Tätigkeit dauert. Nathalie Klüver weiß, dass wiederkehrende Abläufe Kindern helfen: Wenn das Kind weiß, in welcher Reihenfolge es sich anzuziehen hat und was nach dem Verlassen des Hauses oder Kindergartens folgt, fällt es ihm leichter, sich dem Tempo der Erwachsenen anzupassen. Außerdem rät sie dazu, Kindern die Zeit beispielsweise mit einer Sanduhr anschaulich zu machen oder Kinder mithilfe kleiner Wettbewerbe spielerisch zur Eile anzutreiben, wenn das wirklich einmal nötig ist.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Kommunikation, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, Rüdigerstraße 14 | 70469 Stuttgart, Tel: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167

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Bevorzugte Online-Aktivitäten von Kindern

Familienregeln für Surfzeiten

Diese Zahlen sollten Eltern und Erziehern zu denken geben: 65 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen gehen nach eigenen Angaben über den WLAN-Anschluss ihrer Familie ins Internet. Mehr als ein Drittel davon nutzt auch außerhalb des Hauses frei zugängliche WLAN-Netze. Im Alter von zehn und elf Jahren bewegen sich bereits 84 Prozent dieser jugendlichen Surfer mindestens einmal oder mehrmals die Woche im Netz. Und bei den 12- bis 13-Jährigen Internet-Nutzern sind nur noch elf Prozent auch mal für eine Weile offline.

Das geht aus der Auswertung der KIM-Studie 2018 (Kindheit, Internet, Medien) hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) jetzt vorgelegt hat. Danach gehören vor allem Suchmaschinen-Besuche, YouTube-Videos und der Austausch von WhatsApp-Nachrichten zu den beliebtesten Online-Tätigkeiten. Aber 37 Prozent der Kinder geben auch an, gerne “einfach mal drauf los zu surfen”.

Angesichts dieser Nutzungsdaten bei sehr jungen Kindern sollten Eltern nie die Risiken vergessen, die mit der Faszination des World Wide Web untrennbar verbunden sind. Viele Seiten mit jugendgefährdenden Inhalten sind bereits nach wenigen Klicks zugänglich. Beim Chatten ist zunächst nie erkennbar, wer sich tatsächlich hinter dem Online-Gesprächspartner verbirgt. Und unbedachte oder unerkannte In-App-Käufe, die z. B. in Action-Spielen über die nächste Hürde helfen, führen plötzlich zu horrenden Rechnungen. Medienpädagogen empfehlen deshalb: Interesse zeigen, mitmachen, mitspielen und vor allem kleine Kinder niemals in den Tiefen des Netzes allein lassen. Außerdem sollten für Computernutzung und Surfzeiten grundsätzlich eindeutige und altersabhängige Familienregeln gelten. Das Bundesfamilienministerium hat dazu unter www.surfen-ohne-risiko.net zahlreiche praktische Tipps zusammengestellt.

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Eine weitere, oft unterschätzte Gefahr droht den Kindern aber nicht durch ihre unmittelbaren Aktivitäten im Internet, sondern vielmehr durch das, was sie in dieser Zeit versäumen. Denn das lange Sitzen vor Bildschirmmedien hat seinen gesundheitlichen Preis: Dass Bewegung im Alltag vieler Familien noch nie so eine geringfügige Rolle gespielt hat wie heute, ist die Kehrseite der zeitraubenden Internet-Nutzung. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gilt in Deutschland bereits jedes sechste Kind als übergewichtig oder sogar adipös. Eltern sollten deshalb nicht nur die Online-Nutzung der Kinder unter Kontrolle haben, sondern sie zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil motivieren. Wer mehr Sport und körperliche Aktivitäten in den Familienalltag integrieren möchte, kann sich dazu ebenfalls von Ratgeber-Portalen wie z. B. www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de anregen lassen.

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