Immunsystem: Ingwer und Frequenztherapie – ein spannendes Duo?
Scharfe Wurzel, starke Abwehr: Warum Ingwer das Immunsystem unterstützen kann. Die Bioresonanz-Redaktion stellt eine spannende Kombination vor.
Seit Jahrhunderten gilt Ingwer als bewährtes Hausmittel gegen Erkältungen und Unwohlsein. Doch was lange als traditionelle Weisheit galt, rückt heute zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Moderne Studien zeigen: Die aromatische Wurzel enthält bioaktive Pflanzenstoffe, die Entzündungsprozesse im Körper beeinflussen und möglicherweise das Immunsystem unterstützen können.
Wissenschaft entdeckt neue Mechanismen
Die Wirkung von Ingwer stammt vor allem von sogenannten Gingerolen und Shogaolen unter anderem – sekundären Pflanzenstoffen, die eine Reihe biologischer Effekte entfalten können. Forschende berichten, dass diese Verbindungen entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Diese Eigenschaften spielen eine wichtige Rolle für die Immunabwehr, denn chronische Entzündungen können das Immunsystem schwächen.
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Studien untersucht, wie Ingwer auf zellulärer Ebene wirkt. Eine Übersichtsarbeit im Fachjournal Frontiers in Immunology beschreibt, dass die bioaktiven Inhaltsstoffe von Ingwer verschiedene Signalwege im Immunsystem beeinflussen können. Dazu gehören Mechanismen, die an der Regulation von Entzündungsreaktionen beteiligt sind. (1)
Auch neuere Laborstudien bestätigen diese Effekte: So konnte gezeigt werden, dass der Ingwer-Wirkstoff 6-Gingerol entzündliche Prozesse in Immunzellen hemmen kann, indem er bestimmte Signalwege hemmt, die normalerweise die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe aktivieren. (2)
Darüber hinaus untersuchen Forschende auch mögliche antivirale Eigenschaften von Ingwer. Eine Studie aus dem Jahr 2025 analysierte mehrere phenolische Inhaltsstoffe der Pflanze und fand Hinweise darauf, dass sie mit Enzymen interagieren können, die für die Vermehrung bestimmter Viren wichtig sind. (3)
Entzündungshemmung als Schlüssel
Viele wissenschaftliche Untersuchungen konzentrieren sich vor allem auf die entzündungshemmende Wirkung von Ingwer – ein zentraler Faktor für die Immunfunktion. In einer klinischen Untersuchung zeigte die Einnahme von Ingwerextrakt messbare Veränderungen bei verschiedenen Entzündungsmarkern wie Interleukin-6 oder C-reaktivem Protein. (4)
Auch andere Studien berichten, dass Ingwer bestimmte entzündungsfördernde Zytokine reduzieren kann. Gleichzeitig wird vermutet, dass die Pflanze antioxidative Schutzsysteme im Körper aktiviert und so dazu beiträgt, oxidativen Stress zu verringern – ein Prozess, der ebenfalls eng mit der Immunabwehr verknüpft ist. (5)
Tradition trifft moderne Forschung
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse passen erstaunlich gut zu dem, was traditionelle Heilmethoden seit Jahrhunderten beschreiben. Ingwer wird in vielen Kulturen als wärmendes Lebensmittel verwendet, etwa als Tee, Gewürz oder Bestandteil von Getränken.
Erfahrung der Bioresonanz-Experten
Eine ganz besondere Erfahrung zu diesem Thema haben die Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt. Sie kombinieren gerne die Phytotherapie mit der Frequenztherapie. Die Bioresonanz-Redaktion stellt diese interessante Kombination vor. Dort wird auch auf einen Bericht hingewiesen zu einer Phytotherapie-Expertin, die ihre Beobachtungen dazu berichtet, sowie speziell zu Ingwer. Zum Beitrag: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.
Quellen
1. Pázmándi, K. et al. (2024). The “root” causes behind the anti-inflammatory actions of ginger compounds in immune cells. Frontiers in Immunology.
2. Kang, D.Y. et al. (2026). 6-Gingerol alleviates high glucose-induced inflammation via TLR4 signaling. Scientific Reports.
3. Yoosefian, M. et al. (2025). Ginger-derived phenolics and inhibition of viral protease. Scientific Reports.
4. Broeckel, J et al. (2025). Effects of Ginger Supplementation on Markers of Inflammation and Functional Capacity in Individuals with Mild to Moderate Joint Pain. PubMed.
5. Saleh, Z. et al. (2025). A Triple-blind randomized controlled trial on the effects of turmeric versus ginger on inflammatory biomarkers in patients with COVID-19. Scientific Reports.
Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.
Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.
Übermittelt durch www.pr-gateway.de.
Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083

https://www.bioresonanz-zukunft.de/
Jodversorgung in Deutschland geht zurück
Sind Nahrungsergänzungsmittel die Lösung?
Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Ergebnisse des Jodmonitorings vom Robert Koch-Institut zeigen jedoch, dass die durchschnittliche Jodversorgung in Deutschland seit Anfang der 2000er-Jahre wieder rückläufig ist: 32 Prozent der Erwachsenen und 44 Prozent der Kinder nehmen im Durchschnitt zu wenig Jod auf. Das kann die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ungünstig beeinflussen.
Die eigene Versorgung mit Jod kann aber jede und jeder einfach verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich zwei Portionen Milch und Milchprodukte und ein bis zweimal Fisch pro Woche. Zur Unterstützung der Jodversorgung ist Seefisch wie Kabeljau, Seelachs, Hering und Makrele empfehlenswert. Wenn pflanzliche Milchalternativen statt Milch verwendet werden, am besten ein mit Jod angereichertes Produkt wählen. Zusätzlich zum Verzehr jodhaltiger Lebensmittel am besten jodiertes Speisesalz in der Küche verwenden und bei Lebensmitteln wie Brot oder Wurstwaren Produkte mit jodiertem Speisesalz bevorzugen. Die Zutatenliste gibt dazu Auskunft.
Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel. Das gilt auch für Jod. „Gleichzeitig gibt es Menschen, für die eine ausreichende Jodaufnahme besonders wichtig ist. Wir sprechen von sogenannten Risikogruppen“, sagt Dr. Birgit Jähnig, Ernährungswissenschaftlerin am Bundeszentrum für Ernährung. „In der Schwangerschaft und Stillzeit, im Wachstum, bei vegetarischer und veganer Ernährung oder speziellen Diäten sollte besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Jod geachtet werden.“
Jod ist außer für die Hormonproduktion in der Schilddrüse unter anderem auch für Wachstum und Entwicklung von Nervensystem und Gehirn unentbehrlich. Fachgesellschaften empfehlen schwangeren Frauen deshalb, nach Rücksprache mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt Jod in einer Dosis von 100 bis 150 Mikrogramm (µg) am Tag in Tablettenform einzunehmen. In der Stillzeit werden 100 µg täglich empfohlen.
Weitere Informationen:
BZfE: Für wen sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
BZfE: Wenn Salz, dann Jodsalz
Netzwerk Gesund ins Leben: Jod in der Stillzeit –bewusste Ernährung plus Nahrungsergänzungsmittel
Netzwerk Gesund ins Leben: Folsäure, Jod und Co. – Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft
DGE: Referenzwert Jod
Arbeitskreis Jodmangel: Jod-Ratgeber
Pressekontakt:
Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de
Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE
Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE
Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE
Der kleine Coach für Ischias und ISG
Neuer Ratgeber bei TRIAS
Der Schmerz sitzt im unteren Rücken, tief im Becken, manchmal zieht er bis ins Bein: Zu viel Druck und Spannung am Iliosakralgelenk kann den Ischiasnerv reizen und Ischiasschmerzen verursachen. Diese Beschwerden schränken Betroffene ein und machen viele Aktivitäten zu einer Herausforderung.
In dem Ratgeber „Der kleine Coach für Ischias und ISG“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2026) zeigt der Physiotherapeut Kay Bartrow Übungen, die gezielt das ISG lösen und den Ischiasnerv entlasten. Er gibt aktivierende Tipps, die helfen, auch als „Couch-Potato“ in Bewegung zu kommen und erklärt, was genau hinter den Schmerzen steckt und worauf Betroffene beim Üben achten sollen.
Das Buch: Kay Bartrow. Der kleine Coach für Ischias und ISG. Die besten Übungen gegen Schmerzen und Steifigkeit. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2026. Buch EUR [D] 20,00. EPUB EUR [D] 15,99. ISBN Buch: 9783432121765. ISBN EPUB: 9783432121772
Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis und Musterseiten finden Sie unter „Mehr zum Produkt“ hier
Über den Autor:
Kay Bartrow ist Erfolgsautor, renommierter Physiotherapeut in Balingen, Dozent in der medizinischen Fort- und Weiterbildung und Gesundheitsberater. Er hat sich u.a. auf die Behandlung von Ischias- und ISG-Beschwerden spezialisiert. Seine Bücher „Blackroll“, „Lucky Feet“, „Starke Schulter“, „Der schmerzfreie Rücken“ und „Das Arthrose-Selbsthilfe-Buch“ sind alle bei TRIAS erschienen und helfen vielen Menschen, körper- und gesundheitsbewusster zu trainieren.
Pressekontakt:
Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann
Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe. Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart. Tel.: +49 711 8931-319/-318. Fax: +49 711 8931-167
bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de
www.thieme.com | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com
Magnesium gegen Muskelkrämpfe
Wahrheit oder Mythos?
Das kennen wahrscheinlich viele: Nach einer intensiven Sporteinheit macht sich im Unterschenkel plötzlich ein Krampf bemerkbar und die Hand wandert fast automatisch zur Packung mit den Magnesiumpräparaten. Magnesium hilft schließlich gegen Muskelkrämpfe, heißt es. Aber stimmt das denn? Die wissenschaftliche Beweislage dafür ist tatsächlich ziemlich dünn: Studien zeigen keine klare Überlegenheit von Magnesiumpräparaten gegenüber Placebos.
Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelkontraktion. Das bedeutet aber nicht, dass es bei Krämpfen hilft. Laut Forschenden von der Goethe-Universität Frankfurt sind für krampfende Muskeln während des Sports oder danach vor allem folgende Dinge verantwortlich: muskuläre Ermüdung (etwa durch zu starke Beanspruchung), eine verkürzte Muskulatur sowie starkes Schwitzen und gleichzeitig oft eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.
Was kann man also tun? Am besten die Trainingsintensität langsam steigern und nicht unbedingt bei hohen Temperaturen Sport treiben. Und wenn es doch sehr warm ist, genügend trinken. Eine Möglichkeit, den Flüssigkeits- und Elektrolyte-Haushalt bei intensivem Training auszugleichen, ist, statt Wasser zum Beispiel Apfelschorle mit einer Prise Salz zu trinken.
Und wenn es doch zum Krampf kommt, am besten leichte Dehnübungen machen. Oder mit Essiggurkenwasser gurgeln – zu dieser ungewöhnlichen Erkenntnis kamen Forschende aus den USA. Sie vermuten, dass die Wirkung nicht auf dem enthaltenen Salz oder anderen Mineralien beruht. Vielmehr soll der saure Geschmack des Essigs bestimmte Rezeptoren im Rachenbereich stimulieren und diese senden ein Signal, das den Krampf im Muskel hemmen soll. Vorbeugend wirkt das übrigens nicht. Und ein Glas Essiggurken zum Training mitzunehmen, ist sicher gewöhnungsbedürftig.
Merle Schonvogel, bzfe.de
Weitere Informationen:
BZfE: Was sind Nahrungsergänzungsmittel?
BZfE: Wie informiere ich mich über Nahrungsergänzungsmittel?
DGE: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Magnesium
Studie: Magnesium bei Muskelkrämpfen
Pressekontakt:
Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de
Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE
Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE
Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE
Welche Supplements wirklich helfen
„Der Vitamin- und Nährstoffkompass“ von Bestsellerautor Bas Kast
Mit dem »Ernährungskompass« über die wichtigsten Erkenntnisse zur gesunden Ernährung wurde Bas Kast zu einem der erfolgreichsten Wissenschaftsautoren: Mehr als 1,2 Millionen verkaufte Exemplare, in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Im »Kompass für die Seele«, ebenfalls ein SPIEGEL-Nr.1-Bestseller, zog Bas Kast ein Fazit neuester Studien zu Resilienz und innerer Stärke. Nun erschien sein dritter großer Kompass: »Der Vitamin- und Nährstoffkompass«.(Partner-Link*)
Vitamin C, Zink, Kollagen, Omega 3, D3 und K2, Proteine, Taurin, Spermidin und viele mehr: Unzählige Supplements sind auf dem Markt. Aber wirken sie überhaupt – und wenn ja, wie? Neue, bahnbrechende Studien deuten darauf hin: Auch die so umstrittenen Nahrungsergänzungsmittel könnten dazu beitragen, geistig und körperlich fit zu bleiben und lange gesund zu leben. Doch es gibt nicht nur wichtige neue Erkenntnisse über die Wirkweise von Supplements, sondern auch jede Menge Desinformation. In diesem Buch trennt Bas Kast wissenschaftliche Fakten von Mythen.
Das Fazit neuester Studien zu Nahrungsergänzungsmitteln
In seinem neuen Buch (Partner-Link*) gibt der bekannte Bestseller- und Wissenschaftsautor Bas Kast einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen von Supplements. Er erklärt, welche nach neuesten Erkenntnissen für wen sinnvoll sind, welche vor Altersleiden schützen können und welche Nährstoffe in bestimmten Lebensphasen besonders wichtig sind. Ein faktenbasierter Kompass, der Licht in den Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel bringt. Mit einem ausführlichen Glossar über die wichtigsten Vitamine, Nährstoffe und Supplements von A bis Z, mit Abbildungen und durchgehend zweifarbig gestaltet.
Themen aus dem Buch:
- Supplements für das Gehirn und die geistige Fitness
- Longevity-Supplements – oder solche, die es gerne wären
- Kaliumsalz, Omega-3 & eine schmackhafte Überraschung für das Herz
- Was unsere Muskeln, Knochen & Gelenke fit hält
- Auf welche Nährstoffe kommt es in der Schwangerschaft an?
- Wie man die Haut schützt
Der Autor:
Bas Kast, Jahrgang 1973, hat Psychologie und Biologie studiert und ist Wissenschaftsautor. Mit dem »Ernährungskompass« (2018, ausgezeichnet als »Wissensbuch des Jahres«), in dem Kast die gesicherten Erkenntnisse über eine gesunde Ernährung zusammengestellt hat, gelang ihm ein Riesenerfolg: 1,3 Millionen verkaufte Exemplare und Übersetzungen in mehr als 20 Sprachen. Wie man die wissenschaftlichen Ergebnisse alltagstauglich umsetzen kann, zeigt er in »Der Ernährungskompass. Das Kochbuch« (gemeinsam mit Michaela Baur, 2019). Zuletzt erschienen von ihm die SPIEGEL-Bestseller »Kompass für die Seele« und »Warum ich keinen Alkohol mehr trinke«. Unter @baskastofficial betreibt Bas Kast außerdem einen eigenen YouTube-Kanal.
Pressekontakt:
Andreas Bernheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sachbuch | Publicity Nonfiction
Penguin | C.Bertelsmann | Deutsche Verlags-Anstalt | Pantheon | Siedler
Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Str. 28 | 81673 München
Tel. +49 (0) 89-4136-2655
andreas.bernheim@penguinrandomhouse.de | www.penguinrandomhouse.de
Wie der Stoffwechsel die Gesundheit und das Altern beeinflusst
Die Bioresonanz-Redaktion erläutert wie der Stoffwechsel die Gene dirigiert.
In der Ganzheitsmedizin hat der Stoffwechsel traditionell eine große Bedeutung, wenn es um die Gesundheit und um Alterungsprozesse geht. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen es. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert sie und die große Bedeutung eines gesunden Stoffwechsels im Alter.
Neue Forschungsergebnisse zeigen: Der Stoffwechsel selbst greift tief in die Schaltzentralen unserer Zellen ein – und entscheidet darüber, wie Gene gelesen werden, wie Zellen altern und wie gesund Herz und Gefäße bleiben.
Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat einen bislang unterschätzten Mechanismus entschlüsselt. Die Wissenschaftler zeigen, dass Stoffwechselprodukte weit mehr sind als bloße Energielieferanten: Sie wirken als präzise Regulatoren epigenetischer Programme – jener molekularen Steuerungsebenen, die festlegen, welche Gene aktiv sind und welche stumm bleiben.
Im Mittelpunkt der Entdeckung steht Lamin A/C – ein Strukturprotein der Zellkernhülle, das vom LMNA-Gen kodiert wird.
Lamin A/C hält nicht nur den Zellkern in Form, sondern organisiert auch das Chromatin und spielt eine Schlüsselrolle bei der Reparatur von DNA. Ist dieses Protein defekt, wie bei sogenannten Laminopathien, können schwere Muskel- und Herzerkrankungen entstehen oder sogar ein dramatisch beschleunigter Alterungsprozess einsetzen.
Die überraschende Erkenntnis: Lamin A/C fungiert als molekulare Brücke zwischen dem Cystein-Stoffwechsel und der dreidimensionalen Architektur des Genoms. Geht Lamin A/C verloren, gerät der Cystein-Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist ein Anstieg von Acetyl-CoA, einem zentralen Stoffwechselzwischenprodukt, das eine übermäßige Histonacetylierung auslöst. Dadurch werden epigenetische Programme fehlgesteuert – die normale Entwicklung von Herz-Kreislauf-Zellen wird gestört, die Herzfunktion leidet.
Doch die Studie liefert nicht nur eine Erklärung, sondern auch Hoffnung.
Der schädliche Effekt lässt sich umkehren: Wird der Cystein-Stoffwechsel gebremst normalisieren sich Histonacetylierung, Zelldifferenzierung und Herzfunktion. Umgekehrt zeigen bestimmte Lamin-A/C-Mutationen, dass ein zu stark gedrosselter Cystein-Stoffwechsel die Genomstabilität schwächt und die Zellalterung beschleunigt. Wird der Stoffwechsel jedoch wieder ins Gleichgewicht gebracht, verbessert sich die DNA-Reparatur, und Alterungsprozesse werden gebremst.
Die Arbeit aus Mannheim zeigt eindrucksvoll: Wer den Stoffwechsel versteht, hält womöglich den Schlüssel in der Hand, um Herzkrankheiten, vorzeitiges Altern und epigenetische Fehlsteuerungen neu zu denken – und künftig gezielt zu unterstützen.
(Stoffwechsel zentrale Schaltstelle für ein gesundes Leben und natürliches Altern, Universitätsmedizin Mannheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw))
Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Erkenntnisse, warum die gesunde Regulation des Stoffwechsels gerade im Alter so wichtig ist, in diesem Beitrag: Gesunder Stoffwechsel im Alter von großer Bedeutung.
Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.
Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.
Übermittelt durch www.pr-gateway.de.
Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083

https://www.bioresonanz-zukunft.de/
Hauptsaison für frische Minze
Frischekick für Salate, Desserts und Getränke
Vor der Blüte im Juni/Juli ist die beste Zeit frische Minze zu ernten. Dann ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten und damit das Aroma besonders intensiv. Mit ihrer mild-süßlichen bis angenehm scharfen Note verleiht das beliebte Küchenkraut vielen mediterranen und orientalischen Gerichten eine besondere Frische.
Besonders gut harmoniert Minze mit Kartoffeln, Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen sowie sommerlichem Gemüse wie Gurken und Zucchini. Minze kommt häufig in herzhaften Gerichten der orientalischen Küche vor, zum Beispiel in Couscous, Bulgur-Salaten oder gefülltem Gemüse.
Auch in süßen Speisen ist Minze eine raffinierte Zutat – etwa in Schokoladenmousse, Zitronensorbet oder einer kalten Blaubeersuppe mit Vanillejoghurt. An heißen Tagen sorgen einige Blätter in Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen, selbstgemachter Limonade oder Eistee für eine belebende Erfrischung. Damit das volle Aroma erhalten bleibt, sollten die Blätter erst kurz vor der Verwendung abgezupft oder geschnitten werden.
Minze ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt und heute weltweit verbreitet ist. Die buschige Staude erreicht je nach Art und Sorte eine Höhe zwischen 30 und 80 Zentimetern. Typisch sind ihre elliptischen, am Rand gesägten Blätter sowie weiße, rosa oder violette Blüten.
Die Vielfalt an Arten und Sorten ist groß, aber für die Küche sind vor allem zwei Gruppen interessant: Pfefferminze (Mentha x piperita) und Grüne Minze (Mentha spicata). Echte Pfefferminze enthält besonders viel Menthol, das für den typischen Geschmack und den kühlen Effekt im Mund verantwortlich ist. Sie sollte nur sparsam und möglichst frisch eingesetzt werden. Grüne Minze hat einen deutlich geringeren Mentholgehalt und schmeckt milder und süßlicher.
Nicht nur als Küchenkraut, sondern auch als Heilpflanze hat Minze mit seinem Wirkstoff Menthol eine lange Tradition: Pfefferminztee aus getrockneten oder frischen Blättern gilt als bewährtes Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältungen, während Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen lindernd wirken kann.
Frische Minze ist ganzjährig erhältlich – entweder lose als Bund oder im Topf. Beim Kauf sollten die Blätter gleichmäßig sattgrün sein. Geschnittene Stängel halten sich einige Tage in einem Glas Wasser oder in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks. Im Topf kann Minze auf einer hellen Fensterbank sogar weiterwachsen. Und noch ein praktischer Küchentipp: Frische Minze lässt sich hervorragend konservieren, indem man sie gehackt mit wenig Wasser in Eiswürfelbehältern einfriert – ideal für sommerliche Drinks.
Heike Kreutz, bzfe.de
Weitere Informationen:
BZfE: Kleines Einmaleins der Küchenkräuter
BZfE: Kräuter-Knigge – so behalten Küchenkräuter ihr Aroma
BZfE: Kräuter und Gewürze – sicher einkaufen und richtig aufbewahren
BZfE: Frische Petersilie – glatt oder kraus, für Suppen oder kalte Speisen
BZfE: Salbei in der Küche – sanft erhitzt entfaltet sich das volle Aroma
BZfE: Koriander – das eigenwillige Küchenkraut
Pressekontakt:
Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de
Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE
Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE
Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE
Migräne lindern mit Ernährung
Neuer Ratgeber zeigt praxisnahe Wege
- Migräne ganzheitlich beeinflussen: Wie eine blutzuckerstabile Ernährung Migräneattacken lindern kann
- Wissenschaftlich fundiert und alltagstauglich: Ernährung, Energiestoffwechsel und Entzündungsprozesse verständlich erklärt
- Mit 50 migränefreundlichen Rezepten: Nährstoffreich essen und Energietiefs vermeiden
Wie eine gezielte Ernährung helfen kann, aus der Schmerz-Spirale auszusteigen
Migräne betrifft rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland – Frauen deutlich häufiger als Männer. Die Erkrankung schränkt den Alltag vieler Betroffener erheblich ein und ist häufig mit Erschöpfung, Leistungsabfall und wiederkehrenden Schmerzphasen verbunden. Der Ratgeber „Dein Ernährungsratgeber bei Migräne“ (Partner-Link*) von Anne Goldhammer-Michl richtet sich an Menschen, die ihre Migräne besser verstehen und aktiv beeinflussen möchten.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine gezielte Ernährungsumstellung den Verlauf von Migräne positiv beeinflussen kann. Anne Goldhammer-Michl erläutert die Zusammenhänge zwischen Migräne, Energiestoffwechsel, Blutzuckerkontrolle und wichtigen Nährstoffen. Im Fokus steht eine blutzuckerstabile, nährstoffreiche und antientzündliche Ernährung, die helfen kann, Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken zu reduzieren.
Die Ernährung spielt bei neurologischen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Viele Betroffene suchen neben Medikamenten nach ergänzenden, alltagstauglichen Möglichkeiten, ihre Beschwerden zu lindern. „Dein Ernährungsratgeber bei Migräne“ (Partner-Link*) bietet fundierte Orientierung jenseits kurzfristiger Diäten.
Der Ratgeber vermittelt verständliches Hintergrundwissen und kombiniert dieses mit 50 speziell entwickelten, migränefreundlichen Rezepten. Diese sind nährstoffreich, leicht umzusetzen und auf die Bedürfnisse von Migränepatientinnen und -patienten abgestimmt. Ziel ist es, Energietiefs zu vermeiden und eine stabile Grundlage für mehr Wohlbefinden zu schaffen.
Das Buch richtet sich an Menschen mit Migräne sowie an Leserinnen und Leser, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und neurologischer Gesundheit besser verstehen möchten. Es bietet konkrete Unterstützung für alle, die ihre Ernährung gezielt nutzen wollen, um Beschwerden zu lindern und mehr Stabilität im Alltag zu gewinnen.
Die Autorin
Anne Goldhammer-Michl ist Ernährungsberaterin, zertifizierter Epigenetik-Coach, Diplom-Statistikerin und gelernte Köchin. Sie litt selbst über viele Jahre an Migräne und kennt die Belastungen der Erkrankung aus eigener Erfahrung. Mit einer blutzuckerstabilen, entzündungshemmenden Ernährung gelang es ihr, ihre Migräne nachhaltig in den Griff zu bekommen. Heute teilt sie ihr Wissen in Beratungen, Vorträgen und Publikationen.
Pressekontakt:
Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber
Schlütersche Fachmedien GmbH
Postanschrift: 30130 Hannover
Adresse: Hans-Böckler-Allee 7 | 30173 Hannover
mailto:melanie.asche@humboldt.de
Telefon 0511 8550-2562
www.humboldt.de
www.schluetersche.de
Vitamin K: Schlüssel zum Zellschutz
Vitamin K könnte bei Alzheimer, Organverletzungen und weiteren Erkrankungen eine Schlüsselrolle spielen
Vitamin K kann offenbar weit mehr als Blutgerinnung. Wissenschaftler von Helmholtz Munich haben eine Schutzfunktion des Vitamins entschlüsselt – und damit möglicherweise den Weg für neue Therapien bei schweren degenerativen Erkrankungen geebnet.
Vitamin K ist vor allem als essenzieller Nährstoff für die Blutgerinnung bekannt. Die Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung von Helmholtz Munich zeigt: In seiner vollständig reduzierten Form wirkt Vitamin K als starkes fettlösliches Antioxidans und schützt Zellen aktiv vor sogenannter Ferroptose – eine natürliche Form des Zelltods.
Ferroptose wird zunehmend mit schweren Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit, akuten Organverletzungen und weiteren degenerativen Prozessen in Verbindung gebracht.
Vitamin K stoppt den Zelltod
Ferroptose beschreibt einen natürlichen, aber zerstörerischen Prozess, bei dem Zellmembranen durch oxidative Schäden regelrecht „zerstört“ werden. Eisen spielt dabei eine zentrale Rolle. In den vergangenen Jahren hat sich diese Form des Zelltods zu einem der spannendsten Forschungsfelder entwickelt, da sie als möglicher Auslöser zahlreicher Krankheiten gilt.
Die Forschenden untersuchten systematisch verschiedene natürlich vorkommende Vitamine und deren Derivate, um neue Schutzstoffe gegen Ferroptose zu identifizieren. Das überraschende Ergebnis: Sowohl Vitamin K1 als auch Vitamin K2 konnten Zellen und Gewebe wirksam vor diesem Prozess bewahren.
Jahrhundert-Rätsel gelöst: Das lange gesuchte Vitamin-K-Enzym entdeckt
Neben der neuen Schutzfunktion gelang den Forschenden ein weiterer wissenschaftlicher Durchbruch: Sie identifizierten das Protein FSP1 als das lange gesuchte Enzym, das Vitamin K in seine aktive, schützende Form umwandelt.
Mehr als ein halbes Jahrhundert war die Existenz eines solchen Enzyms bekannt – seine genaue Identität blieb jedoch ungeklärt.
Die Forschenden zeigten, dass FSP1 Vitamin K effizient zu Vitamin-K-Hydrochinon reduziert. Diese aktive Form wirkt als lipophiles Antioxidans, fängt aggressive Sauerstoffradikale in Zellmembranen ab und verhindert so die Ferroptose.
Besonders spannend: FSP1 arbeitet unabhängig von Warfarin – einem der weltweit am häufigsten eingesetzten Blutverdünner. Damit liefert die Studie auch eine Erklärung dafür, warum Vitamin K bei einer Überdosierung von Warfarin als Gegenmittel eingesetzt werden kann.
Neue Perspektiven für Medizin und Therapie
Die Entdeckung verbindet zwei bislang weitgehend getrennte Forschungsfelder: die Vitamin-K-Biologie und die Ferroptoseforschung. Das eröffnet völlig neue Ansätze für die Entwicklung innovativer Therapien.
Darüber hinaus vermuten die Wissenschaftler, dass Vitamin K eine der ältesten natürlich vorkommenden antioxidativen Schutzsubstanzen in der Evolution des Lebens sein könnte.
(Quelle: Vitamin K verhindert Zelltod: Forscher entdecken neue Funktion eines lange bekannten Moleküls, Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Informationsdienst Wissenschaft (idw))
Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?
Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.
Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.
Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.
Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.
Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.
Übermittelt durch www.pr-gateway.de.
Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083

https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de
Mehr Protein in den Wechseljahren?
Studienlage uneinheitlich
Wie viel Protein brauchen wir wirklich? Dieses Thema wird nicht nur in den Sozialen Medien, sondern auch in Magazinen und Sachbüchern kontrovers diskutiert. Die aktuelle Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird dabei teils als zu niedrig angesehen. Sie lautet 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und gilt für gesunde Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren. In Proteinen stecken Aminosäuren und Stickstoff zum Aufbau von Muskeln, Enzymen und Hormonen. Die DGE gibt mit ihrer Empfehlung die Menge an Protein an, die für den Erhalt der normalen Körperfunktionen benötigt wird. Für Menschen ab 65 Jahren wird 1 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag genannt. Dabei stützen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Studien, die zeigen, dass die körpereigene Proteinproduktion mit steigendem Alter sinkt. Der Körper braucht also mehr Nahrungsprotein, damit der Proteinaufbau nach wie vor gut funktioniert.
Auch für Frauen in den Wechseljahren werden häufig höhere Protein-Aufnahmemengen diskutiert. Der Abfall des Östrogenspiegels in dieser Zeit ist direkt mit Muskelabbau und Kraftverlust, einer Umverteilung des Fetts in den Bauchraum und einem verlangsamten Stoffwechsel verbunden. Außerdem steigt bei Frauen in den Wechseljahren durch die hormonellen Veränderungen das Risiko für Osteoporose, also eine verringerte Knochendichte. Die Knochendichte wird bis etwa zum 30. Lebensjahr aufgebaut und über die Jahre erhalten, sofern die Ernährung stimmt. Bei Osteoporose drohen vermehrt Knochenbrüche. Knochendichte und Muskeln hängen eng zusammen, denn stärkere Muskeln beanspruchen die Knochen stärker und führen so zu einem besseren Knochenerhalt. Daher ist es wichtig, in den Wechseljahren die vorhandenen Muskeln zu bewahren oder sogar mehr aufzubauen. Einige Ernährungswissenschaftlerinnen
und -wissenschaftler vertreten daher die Meinung, dass mehr Proteine in der Ernährung für Frauen in den Wechseljahren hilfreich seien, zum Beispiel 1,0 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Internationale Studienergebnisse zur Wirksamkeit dieser Maßnahme sind jedoch nicht eindeutig.
Auf jeden Fall ist es sinnvoll, zu jeder Mahlzeit ausreichend gute Proteinlieferanten zu essen. Das sind Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte, Milch- und Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Eier. Zum Beispiel liefert die Kombination von Eiern und Kartoffeln oder auch von Getreide und Hülsenfrüchten sehr gut verwertbares Protein. High-Protein-Produkte oder Proteinpulver vielleicht sogar „extra für Frauen“ braucht es dabei nicht.
Julia Icking, bzfe.de
Weitere Informationen:
BZfE: Proteine – Baustoffe des Lebens
BZfE: Anders essen in den Wechseljahren – weniger Energie, mehr Nährstoffe
DGE: Leitlinie Protein
Pressekontakt:
Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de
Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE
Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE
Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE
