Was gegen Sonnenallergie hilft

Gereizte Haut statt Sommerbräune – Verbraucherinformation der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Sommermonate nutzen viele Menschen zum Baden – ob an Seen, in Freibädern oder am Meer. Doch längere Aufenthalte in der Sonne strapazieren die Haut. Wer sich nicht ausreichend schützt, hat dann mit Rötungen, Juckreiz, Bläschen und Co. zu kämpfen. Handelt es sich um eine Sonnenallergie oder einen Sonnenbrand? Was der Unterschied ist und was Sonnenanbeter für ihre Haut tun können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was ist eine Sonnenallergie?

Der Begriff “Sonnenallergie” umfasst unterschiedlichste Hautreaktionen, die zwar durch Sonnenlicht ausgelöst werden, aber vielfach nicht allergisch bedingt sind. Dabei ist meist nicht ein “zu viel” an Sonne entscheidend. “Vielmehr haben die Betroffenen eine besondere Veranlagung für erhöhte Lichtempfindlichkeit insbesondere im UVA-Bereich – das langwellige UV-Licht-Spektrum, das meist keinen Sonnenbrand verursacht”, erklärt Reuter. Er ergänzt: “Oder das UV-Licht wandelt eine an sich harmlose Substanz in eine toxische oder allergisch sensibilisierende Substanz um.” Abhängig vom Auslösemechanismus können die Symptome ganz unterschiedlich sein.

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Auslöser und Symptome

Am häufigsten kommt die sogenannte polymorphe Lichtdermatose (PLD) vor, die allein durch UV-Strahlen ausgelöst wird. Sie trifft häufig Menschen mit empfindlicher Haut. Oft beginnen die Symptome bereits im Frühsommer, wenn sich die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt hat. Quaddeln, Bläschen oder juckende rote Flecken trüben dann die Freude am Sonnenschein. “Betroffen sind meist Stellen, die den Großteil des Jahres von Kleidung bedeckt sind. Dazu zählen beispielsweise Oberarme, Dekollete, Schultergürtel oder Bauch”, weiß der DKV Experte. Eine Sonderform der PLD ist die Mallorca-Akne, an der meist Menschen mit fettiger Haut leiden. Treffen UV-Strahlen auf fetthaltige Sonnenschutz- oder andere Körperpflegepräparate, kommt es bei Betroffenen zu pickelartigen Knötchen. Darunter leiden fast ausschließlich Urlauber in südlichen Feriengebieten. Wenig bekannt, aber nicht selten, sind phototoxische oder photoallergische Reaktionen. Sie treten auf, wenn sich bestimmte Inhaltsstoffe, beispielsweise von Medikamenten, Cremes oder Parfüms in der Haut ablagern und mit UV-Licht reagieren. Möglich ist auch eine Reaktion von Inhaltsstoffen aus Pflanzensäften, zum Beispiel der Herkulesstaude. Typische Symptome sind dann ein Brennen oder Stechen, manchmal sogar eine Schwellung oder Blasenbildung der Haut sowie ein verstärkter Sonnenbrand. Die Symptome treten nur an den Stellen der Haut auf, wo der Inhaltsstoff mit dem UV-Licht der Sonne reagieren und dadurch die schädigende Substanz bilden konnte.

Sonnenallergie vorbeugen

Wer empfindlich auf Sonne reagiert, sollte seine Haut langsam an den Sommer gewöhnen. PLD-Betroffene beispielsweise können ihre Symptome mit dem sogenannten “Hardening” verbessern. Dabei setzen sie ihre Haut einer sich langsam steigernden UVA-Bestrahlung aus. Begleitend können sie B-Vitamine, Betakarotin und Kalzium einnehmen. Weiter gilt es, die intensive Mittagssonne sowie generell direkte Sonnenstrahlung zu meiden. Einen guten Schutz bieten leichte Kleidung und Kopfbedeckungen sowie Sonnenschutzpräparate mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor – auch im Schatten. Wer an Mallorca-Akne leidet, sollte bereits kurz vor dem Urlaub seine Kosmetika auf fettfreie Produkte umstellen. Statt fettreicher Sonnencremes eignen sich beispielsweise spezielle Gele. Gut sind auch mineralische Filter wie Titandioxid und Zinkoxid. Sie wirken sofort nach dem Auftragen, bilden keine schädlichen Reaktionsprodukte und lösen daher kaum allergische Reaktionen aus. “Wer während seines Urlaubs auf Medikamente angewiesen ist, sollte vorab mit seinem Arzt klären, ob es möglicherweise zu einer Wechselwirkung aufgrund der UV-Strahlen kommen kann. Ist das der Fall, kann er eventuell eine Alternative empfehlen”, rät der DKV Experte. Zudem ist es allgemein sinnvoll, vor und während des Sonnenbadens auf Parfüm, Seifen und Rasierwasser zu verzichten. Gartenliebhaber sollten sich über Pflanzen informieren, die phototoxische Reaktionen auslösen können. “Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Reaktionen der Haut, können kühlende Umschläge oder rezeptfreie Antihistaminika beziehungsweise Kortison-Gele aus der Apotheke Linderung verschaffen”, weiß Dr. Reuter.

Unterschied zum Sonnenbrand

Für Sonnenbrand und Sonnenallergie sind in beiden Fällen UV-Strahlen verantwortlich. Allerdings gibt es einige Unterschiede: Bei einem Sonnenbrand ist die Haut oft großflächig gerötet, sie brennt, spannt und juckt. Erste Anzeichen zeigen sich etwa drei bis fünf Stunden nach dem Sonnenbad. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von drei Tagen ab, nach etwa einer Woche schält sich die Haut. “Bei starken Verbrennungen, die mit Schwindel und Übelkeit einhergehen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen”, so Reuter. Bei einer Sonnenallergie dagegen kommen je nach Art Rötungen, Bläschen, Quaddeln oder Knötchen vor. Die jeweilige Flächenverteilung und der Schweregrad der Hautveränderungen helfen bei der Diagnose. Der Juckreiz ist meist stärker als bei einem Sonnenbrand. Bis sich die ersten Beschwerden zeigen, können mitunter einige Stunden bis sogar Tage vergehen. Außerdem dauert es zumeist mehrere Tage, bis die Beschwerden abklingen. Wer zum ersten Mal Anzeichen einer Sonnenallergie bemerkt, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen, um welche Art der Sonnenallergie es sich handelt und dem Patienten eine geeignete Therapie empfehlen.

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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
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Viel Trinken kann Leben retten

Wasser halbiert Risiko für tödliche Herzerkrankungen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenErgebnisse der Adventist Health Study mit über 20.000 Teilnehmern zeigen, dass reichliches Trinken Leben retten kann: Männer, die fünf oder mehr Gläser (à 240 ml) Wasser am Tag tranken, hatten ein um 54 % reduziertes Risiko, eine tödlich verlaufende koronare Herzkrankheit zu entwickeln im Vergleich zu Männern, die lediglich zwei oder weniger Gläser Wasser am Tag tranken. Bei Frauen reduzierte eine hohe Wasserzufuhr das Risiko um 41 % (Chan et al., 2002).

Die Studienleiter stellen fest, dass die Viskosität des Blutes, der Hämatokrit und der Fibrinogenwert durch Dehydrierung (Wassermangel) erhöht werden können und unabhängige Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen sind (Chan et al., 2002). Daher ist die lebensrettende Wirkung von Wasser nicht erstaunlich.

Andere Getränke hatten allerdings den gegenteiligen Effekt! Das Risiko wurde durch eine hohe Zufuhr (größer/gleich 5 Gläser vs. kleiner/gleich 2 Gläser pro Tag) anderer Flüssigkeiten erhöht: bei Männern um 46 %, bei Frauen sogar um 147 %. Diese “anderen Getränke” setzten sich bei den Studienteilnehmern durchschnittlich folgendermaßen zusammen: Milch (44 %), Kaffee (18 %), Saft und Fruchtsaftgetränke (18 %), Tee und andere Heißgetränke (13 %), Softdrinks (5 %), heiße Schokolade (3 %), alkoholische Getränke (2 %) (Chan et al., 2002). Milch ist reich an gesättigten Fettsäuren und führt zu einer hohen Insulinausschüttung, die auf Dauer zu Stoffwechselstörungen führen kann.

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Das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ist am Morgen bis zu viermal so hoch
Die gefährlichste Zeit für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Notfälle ist am Morgen kurz vor und nach dem Aufstehen. In den ersten drei Stunden nach dem Aufstehen ist das Risiko für einen Herzinfarkt durchschnittlich verdoppelt, in der ersten Stunde im Vergleich zur Nacht sogar vervierfacht (Ridker et al., 1990; Muller 1989; Willich et al., 1989).
Daran sind viele Mechanismen beteiligt, insbesondere der morgendliche Blutdruck-Anstieg, bestimmte Hormone (Adrenalin, Cortisol) und eine erhöhte Blutgerinnung. Die offensichtlichste Ursache wird meist vergessen, ist aber einfach zu beheben: In der Nacht verliert unser Körper durch Atmung und Schwitzen einen halben Liter Wasser und mehr. Dies führt zu einer Verdickung des Blutes und zu verringertem Blutfluss. Damit die Blutversorgung aufrechterhalten bleibt, müssen Blutdruck und Herzschlag erhöht werden.
Durch Blutverdünner wie Aspirin kann dieser Effekt zum Teil verhindert werden (Ridker et al., 1990). Noch besser ist allerdings der Effekt von ausreichendem Wassertrinken, wie die Adventist Health Study – und der gesunde Menschenverstand – zeigen. Dies trifft besonders bei älteren Menschen zu, die abends bewusst wenig trinken, um nächtliche Toilettengänge zu vermeiden. Doch gerade in der Nacht ist die ausreichende Versorgung mit Wasser zum Ausgleich des starken Wasserverlusts wichtig.

Füllen Sie morgens gleich nach dem Aufstehen Ihren Wasserstand auf!
Trinken Sie möglichst gleich morgens direkt nach dem Aufstehen einen halben Liter (warmes) Wasser, um den Flüssigkeitsverlust in der Nacht auszugleichen. Trinken Sie ruhig auch während der Nacht ein Glas Wasser, falls Sie ohnehin wach sind.

Eineinhalb bis zwei weitere Liter trinken Sie am besten gut über den Tag verteilt, damit der Körper dauerhaft mit ausreichend Flüssigkeit versorgt ist. Wer zu viel auf einmal trinkt, hat übrigens nichts davon: Da der Körper große Mengen Flüssigkeit auf einmal nicht verarbeiten kann, scheidet er den Rest einfach wieder aus.

Bei ausgeprägter Herzinsuffizienz hat das Herz nicht genug Kraft, eine zu große Blutmenge durch den Körper zu transportieren. Daher sollten Herzkranke besonders darauf achten, die Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken. So kommt es nicht zu einer akuten Überlastung mit Wasser.

Wasserbedarf: 2,6 Liter pro Tag

Während es für die einen nicht genug sein kann, halten die anderen einen Liter Trinken am Tag für ausreichend und warnen vor zu viel des Guten. Doch der Wasserbedarf kann stark variieren und die nötige Trinkmenge hängt auch davon ab, was wir essen und wie viel wir schwitzen.
Der tägliche Wasserbedarf liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei durchschnittlich etwa 2,6 Litern. Davon werden ca. 800-900 ml aus festen Lebensmitteln (besonders aus Gemüse und Obst) aufgenommen. Zusätzlich produziert der Stoffwechsel selbst ca. 300 ml Wasser. Der Rest muss über Getränke aufgenommen werden. Dementsprechend empfiehlt die DGE eine tägliche Wasserzufuhr über Getränke von ca. 1,5 Litern (DGE, 2018).
Der Wasserbedarf ist allerdings auch abhängig vom Alter und der Körpergröße, so dass 1,5 Liter nicht immer ausreichend sind. Für die optimale Leistungsfähigkeit von Körper und Geist werden etwa 2 Liter Wasser benötigt, so ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, 2016). Auch bei höheren Temperaturen und/oder vermehrter körperlicher Aktivität kann deutlich mehr Wasser nötig sein.

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Ist zu viel Trinken gefährlich?

Nicht selten wird betont, dass zu viel Trinken gefährlich sei und den Natriumspiegel im Blut zu stark senken könne (Hyponatriämie). Hierfür sind aber sehr große Mengen Flüssigkeit in wenigen Stunden nötig. Ansonsten scheidet ein gesunder Mensch (ohne Nieren-, Herz- oder Lebererkrankung) überschüssige Flüssigkeit einfach wieder aus. Das Risiko eines Wassermangels ist deutlich höher als das einer Überversorgung.
Die Hyponatriämie entsteht in der Regel nicht allein durch zu viel trinken. Problematisch ist vor allem die Kombination mit Entwässerungsmedikamenten (Diuretika), die nicht nur zum Verlust von Wasser, sondern auch zu einer vermehrten Ausscheidung von Mineralstoffen einschließlich Natrium führen. Auch bei extremen Sportarten, wo sehr große Mengen salzhaltiger Schweiß ausgeschieden werden, kann eine Hyponatriämie auftreten.
Für die meisten Menschen trifft dagegen zu: je weniger Natrium, desto besser. Denn zu viel Salz (Natriumchlorid) ist eine wesentliche Ursache für einen erhöhten Blutdruck. Dieser verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist inzwischen der Hauptrisikofaktor für eine schwere Behinderung und einen verfrühten Tod. Daher sollte man auf eine reichliche Zufuhr von Kalium und eine geringe Zufuhr von Natrium achten, denn beides unterstützt die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Gesunde Ernährung aus der Sicht der Bioresonanz

Eine gesunde Ernährung ist einer von mehreren Faktoren für die Gesundheit.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Verwirrung ist zu diesem Thema ganz besonders groß: was ist eigentlich eine gesunde Ernährung? Die Bioresonanz-Redaktion versucht, mehr Klarheit zu verschaffen.

Historische Diskussion zum Thema gesunde Ernährung

Alle paar Jahre ändern sich die Auffassungen darüber, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Was vor Jahren als richtig galt, wird heute oftmals verpönt. Manches hat sich sogar als äußerst umstritten gezeigt. Wer erinnert sich nicht an die vielen Diäten, die wie Modeerscheinungen auftauchten und wieder verschwanden. Eine ganze Branche, die der Diät- und Ernährungsberater, lebt davon, immer wieder neue Wege als vermeintlich gesund aufzuspüren. Kein Wunder, dass es zu Vorurteilen gegenüber dem Thema gesunde Ernährung kommt. Noch schlimmer, es herrscht zuweilen eine regelrechte Verwirrung. Heute mehr denn je, denn im Informationszeitalter überschlagen sich auch dazu die Schlagzeilen.

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Ganzheitliche Sichtweise für gesunde Ernährung

Wohl dem, der die Sache mit gesundem Menschenverstand und ganz natürlich angeht. Immerhin hat sich über alle Modeerscheinungen hinweg der schlichte Rat, sich möglichst ausgewogen und naturbelassen zu ernähren, als relativ beständig gezeigt. Bleibt nur die Herausforderung, was heute noch naturbelassen ist. Und dann ist da auch noch die Frage, welche gesundheitlichen Baustellen der Einzelne hat, die ebenfalls eine maßgebliche Rolle spielen, wenn es um gesunde Ernährung geht. Das ist nämlich, so die Erfahrung von Gesundheitsexperten, eine sehr individuelle Sache. Beispielsweise, wenn es im Organismus Regulationsstörungen gibt, die mehr oder weniger einer gesunden Lebensweise, und damit auch einer gesunden Ernährung, im Wege stehen. Diese gilt es, zuerst zu erkennen und zu lösen. Die Redaktion hat sich darum bemüht, etwas mehr Klarheit zu diesem Thema zu verschaffen und in einem Beitrag die Facetten einer gesunden Ernährung beleuchtet. Hier geht es zum Beitrag der Redaktion: die Ernährung aus ganzheitlicher Sicht.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Darmgesundheit: Krankheiten vorbeugen

Proktologe aus Hannover erklärt, was hilft

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIm Laufe eines Lebens schafft der Darm Unglaubliches. 30 Tonnen Nahrung verdaut er – das durchschnittliche Gewicht eines ausgewachsenen Buckelwals. Darüber hinaus spielt er eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern. Entsprechend empfiehlt es sich, auf das empfindliche Organ besonders acht zu geben.

“Ausgiebige, fettige Nahrung, wenig frisches Obst und Dauerstress überlasten den Darm und führen zu weitreichenden Problemen”, unterstreicht Prof. (Univ. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe von der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover und Vorsitzender des Berufsverbands Qualifizierter Medizinischer Sachverständiger Deutschlands. Wer Beschwerden vermeiden möchte, sollte den Darm mit besonderer Sorgfalt behandeln.

Drei Darmfreunde

Grundsätzlich gilt: nach dem Essen nicht überanstrengen, aber dennoch bewegen. Mühevolle Sportarten während des Verdauungsprozesses führen beispielsweise zu unangenehmen Reaktionen wie Seitenstechen. Allerdings wirkt sich auch der beliebte Mittagsschlaf direkt nach dem Essen negativ auf den Darm aus, da der Körper sich dabei in eine waagrechte Position begibt und somit Säuren zurück in die Speiseröhre fließen und für unangenehmes Aufstoßen und ein brennendes Gefühl in der Rachen- und Brustgegend sorgen kann. Stattdessen empfiehlt sich ein kurzer Spaziergang. Dieser erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen fördert er die Durchblutung des Magen-Darm-Traktes, wodurch sich die Verdauung beschleunigt. Zum anderen verhindert der aufrechte Gang den Rückfluss der Magensäure. Ebenfalls förderlich für den Darm sind frisches Obst und Gemüse. “Bananen enthalten zum Beispiel Vitamine, Stärke und Kalium. Letztgenanntes reguliert den Flüssigkeitshaushalt und verringert dadurch ein Erkrankungsrisiko des Darms. Darüber hinaus haben Heidelbeeren eine keimhemmende, Äpfel eine entzündungshemmende Wirkung und Gemüsesorten wie Rote Bete unterstützen die natürliche Entgiftung und führen dem Körper Ballaststoffe sowie Antioxidantien zu, welche die Darmwand stärken”, erklärt der Experte aus Hannover. Schlussendlich gehört auch Flüssigkeit zu den wichtigsten Säulen einer gesunden Verdauung. Etwa zwei Liter Wasser pro Tag gewährleisten eine optimale Konsistenz des Stuhls und vereinfachen so die Ausscheidung.

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Drei Darmfeinde

“Mit seinen 100 Millionen Nervenzellen steht der Darm in permanentem Kontakt mit dem Gehirn. Belastet den Körper etwas psychisch, wirkt sich das entsprechend auch negativ auf den Verdauungstrakt aus”, betont der Proktologe. So verringert Stress beispielsweise die Zahl der Milchsäurebakterien, die aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Magensäure und Gallenflüssigkeit einen lebenswichtigen Teil der Mikroflora ausmachen. Bei der stressbedingten Ausschüttung von Adrenalin kommt es außerdem zu einer Reduzierung der Darmaktivität, die im Extremfall zu Verstopfung führt. Ebenfalls schädlich für den Magen: übermäßiges und fettreiches Essen. Je mehr und je fettiger die Mahlzeit, desto eher kommt es zu einer Überlastung des Darm. Regelmäßige Essenspausen und viel trinken wirken dem entgegen. Besonders bei Geburtstagen oder an Feiertagen wie Ostern und Weihnachten sollten Menschen mit Darmproblemen darauf achten, nicht permanent Fettiges und Süßes griffbereit zu haben, um den Verdauungstrakt zu schonen. Denn Darmbakterien bauen den Zucker ab und sorgen für Blähungen. Schlussendlich gehört der übermäßige Alkoholkonsum zu den vermutlich größten Feinden des Darms. Er löst eine Vielzahl von Reaktionen aus, die kurz- wie langfristig unangenehme Konsequenzen haben. “Der Alkoholanteil von Bier, Wein und Spirituosen wird praktisch 1 zu 1 in Körperfett umgewandelt. Gleichzeitig bringt der Alkohol den Wasser- und Salzhaushalt durcheinander, da er wie auch Kaffee die Flüssigkeits- und damit Mineralstoffausscheidung der Niere übermäßig antreibt. Indirekte Folge: gereizte Schleimhäute und die erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Durchfallerkrankung”, sagt Prof. Hillejan.
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Seit 2001 besteht die Privatärztliche Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover. Ihr medizinischer Leiter Prof. (Staatsuniv. f. Med. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan und sein Team sind auf fortschrittliche und schonende Therapieverfahren im Bereich der Venenheilkunde (Phlebologie) und Enddarmerkrankungen (Proktologie) spezialisiert. Insbesondere die neuartige Gewebeklebstofftherapie VenaSeal zur Behandlung von Krampfadern, die Laserhämorrhoidoplastie zur Hämorrhoidenentfernung sowie die Radiofrequenztherapie Secca bei Darminkontinenz stehen im Mittelpunkt des breiten Leistungsspektrums. Neben einer medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau legt Prof. Hillejan großen Wert auf eine optimierte, nichtinvasive Diagnostik sowie einen individuellen Untersuchungs- und Behandlungsplan. Dafür steht der Praxisklinik eine innovative Ausstattung mit Ultraschallsonografie, Endoskopie, Lasertherapie und Labordiagnostik zur Verfügung. Um den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden, bedient sich die Praxisklinik Qualitätssicherungsmaßnahmen und ist nach DIN EN 9002 zertifiziert.

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Von „guten“ und „bösen“ Fettzellen

Ansätze zur Therapie von Folgekrankheiten bei Übergewicht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEinen neuen Fettzelltyp haben Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich entdeckt. Dieser unterdrückt das Wachstum neuer Fettzellen. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass viele kleine Fettzellen für einen gesunden Stoffwechsel günstiger sind als wenige große.

Bei den meisten Fettleibigen vergrößern sich jedoch die bestehenden Fettzellen, bis sie kein Fett mehr aufnehmen können und es in den Blutkreislauf gelangt. Damit erhöht sich das Risiko für Folgekrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Die Schweizer Forscher haben herausgefunden, dass der neue Fettzelltyp – genannt Areg – die Entstehung der erwünschten kleinen Fettzellen hemmt. Er gibt nämlich Botenstoffe in das umliegende Gewebe ab und Proteine verhindern, dass sich sogenannte Vorläuferzellen bilden. Aus Vorläuferzellen entstehen aber neue Fettzellen. Wird der neu entdeckte Fettzelltyp aus dem Fettgewebe entfernt, können sich wieder neue Fettzellen bilden.

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Diese Erkenntnisse könnten in der Therapie genutzt werden, um Übergewichtige vor Folgekrankheiten zu schützen. Wie es in einer Pressemitteilung der ETH ausdrücklich hießt, geht es dabei ausschließlich um die physiologische Gesundheit und nicht ums Gewicht. Wer Gewicht reduzieren wolle, dem helfe nur, weniger Kalorien aufzunehmen als zu verbrauchen.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2018/06/neue-fettzelle.html

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
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Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Hohe psychische Belastung durch Ohrgeräusche

Tinnitus: Unkontrollierbares und quälendes Pfeifen, Rauschen und Piepen im Ohr

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenUnfassbar und doch wahr. Millionen Menschen leiden weltweit unter scheinbar unkontrollierbaren Ohrgeräuschen. Der Tinnitus, so werden diese Geräusche genannt, kann zu einer messbaren Minderung des Hörvermögens führen. Es rauscht, pfeift, klingelt oder piept im Ohr, obwohl es keine Lärmquelle in der realen Welt gibt. Und doch sind die Geräusche da! Tag und Nacht. Oft sind die Ohrgeräusche in Ruhephasen besonders quälend. Vor dem Schlafengehen erscheint das Piepen und Rauschen, Knistern und Klingeln oft noch lauter. Gerade dann, wenn man sich Ruhe wünscht. Den lauten Nachbarn können Sie um Ruhe bitten. Gegen Straßenlärm hilft ein gut isoliertes Fenster. Gegen die quälenden Geräusche im Ohr scheint nichts zu helfen. Die Unkontrollierbarkeit der Ohrgeräusche und ein individuell unterschiedlich hoher Leidensdruck können zu einer massiven psychischen Belastung werden. Doch auch körperliche (somatische) Folgen können den Tinnitus begleiten. Die Hörfähigkeit kann in einem Frequenzbereich gemindert sein.

Ursachen können psychisch oder somatisch sein

Für die Therapie und den Erfolg ist es wichtig, dass vor dem Beginn der Therapie abgeklärt wird, ob es eine somatische, also körperliche, Ursache für den Tinnitus gibt. Körperlich nachvollziehbare Ursachen können Lärm oder Erkrankungen des Ohres sein. Häufig tritt der Tinnitus nach lauter Musik oder einer Entzündung des Ohres auf und ist dann oftmals mit einer Minderung des Hörvermögens verbunden.

Das Pfeifen, Rauschen und Knistern kann auch ohne nachvollziehbare körperliche Ursache und ohne Minderung des Hörvermögens auftreten. In der Vorgeschichte der Betroffenen werden Situationen genannt, die von ihnen als “stressig” bewertet werden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um privaten oder beruflichen “Stress” handelt. Nicht nur akute Belastungssituationen können die Geräusche scheinbar auslösen oder verstärken, auch emotional belastende Konflikte in der Kinder- und Jugendzeit werden von Betroffenen als Auslöser angeführt. Auch wenn die Inhalte verdrängt wurden, können sie aus dem Unterbewusstsein heraus wirken.

Nach einem Hörsturz können die belastenden und scheinbar unkontrollierbaren Ohrgeräusche ebenfalls auftreten.

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Wellness und Joggen können den Tinnitus verstärken

Einige Betroffene klagen, dass sogar angenehme Aktivitäten wie Joggen oder Wellness den Tinnitus verstärken würden. Tatsächlich ist dies möglich. Sport verändert den Blutdruck. Das Piepen, Klingeln und Pfeifen kann deshalb verstärkt werden. Zu wenig Schlaf und zu wenig Entspannung können sich, wie bei jeder anderen Erkrankung, auf den Tinnitus auswirken.

Dauerhafte Schädigung der Nervenzellen möglich

Auch wenn dem Tinnitus ein Hörsturz vorausging, können sich die Ohrgeräusche bessern. Schon nach wenigen Tagen ist oft eine Verbesserung des Hörvermögens zu verzeichnen. Dr. Weber, Hypnotherapeut, erklärt auf seiner Homepage die Entstehung des Tinnitus mit einer irreparablen Schädigung der Haarzellen im Ohr. Wenn die Nervenzellen im Ohr so geschädigt sind, dass sie sich nicht regenerieren und keine oder nur gestörte Signale an das Gehirn senden können, dann kann das Piepen, Knirschen und Pfeifen entstehen.

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Studien belegen die Wirksamkeit der Hypnotherapie

Studien belegen die Wirksamkeit der Hypnose. Für andere Therapieformen liegen solche Beweise nicht vor. In der hypnotherapeutischen Sitzung und durch Selbsthypnose kann der Betroffene seine Ohrgeräusche erträglicher machen. Gehen dem Tinnitus keine körperlich nachvollziehbaren Ursachen voraus, dann können die belastenden Faktoren und Gefühle bearbeitet werden. Eine Verbesserung des Tinnitus ist möglich. Selbsthypnose unterstützt den Therapieprozess und festigt den Therapieerfolg.

Die erfahrene verhaltens- und hypnotherapeutisch arbeitende Heilpraktikerin für Psychotherapie Ute Herrmann erklärt, dass Betroffene mit der Hypnose Lösungsstrategien erarbeiten können. Es sei unwichtig, ob körperlich nachvollziehbare oder psychische Ursache dem Tinnitus zugrunde liegen, mit Hypnose könnten Betroffene oft ihr Leiden reduzieren oder auflösen.

Hilfe finden Betroffene bei dem VFP, Verband freier Psychotherapeuten, Herrn Dr. Weishaupt 0180/3210217 oder der psychologischen Beraterin und Hypnotherapeutin Frau Ute Herrmann, 0209/14971557.

Ute Herrmann ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin. Seit 1990 begleitet Frau Herrmann Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität durch professionelle Hypnose. Unterstützend wendet sie die Rational-Emotive-Verhaltenstherapie (REVT) an. Bei Trauma oder Angststörungen setzt Frau Herrmann auch die Eye-Movement-Desensibilisierung (EMDR) ein. Seit 2004 erstellt sie Gutachten für Familiengerichte in NRW und bildet zusätzlich als Dozentin künftige Gutachter für Familiengerichte aus.

Ute Herrmann ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin. Seit 1990
begleitet Frau Herrmann Menschen auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität durch professionelle Hypnose. Unterstützend wendet sie die Rational-Emotive-Verhaltenstherapie (REVT) an. Bei Trauma oder Angststörungen setzt Frau Herrmann auch die Eye-Movement-Desensibilisierung (EMDR) ein. Seit 2004 erstellt Frau Herrmann Gutachten für Familiengerichte in NRW und bildet zusätzlich als Dozentin künftige Gutachter für Familiengerichte aus.

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Kinder brauchen auch Bewegung

Nutzung von Handy und PC begrenzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVor allem bei Kindern und Jugendlichen sind elektronische Medien wie PC, Tablet oder Handy zum nahezu unverzichtbaren Bestandteil des Alltags geworden. Ob damit, wie Skeptiker vermuten, große Risiken für die körperliche und psychische Gesundheit verbunden sind, liegt nicht zuletzt am Verhalten der Eltern.

Sie sollten den Medienkonsum der Kinder nicht verbieten, aber altersgerecht regeln. So hält das Bundesfamilienministerium bei Drei- bis Fünfjährigen eine Nutzungsdauer von täglich maximal 30 Minuten für angemessen.

Im Alter von sechs bis neun darf dann eine Stunde erlaubt werden. Und bei den 10- bis 13-Jährigen sollten die Eltern die Zeit vorm Display auf höchstens neun Stunden in der Woche beschränken. Untersuchungen haben allerdings gezeigt, dass die tatsächliche Nutzungsdauer schon bei kleinen Kindern oft weit oberhalb dieser Empfehlungen liegt und dass die wichtigen körperlichen Aktivitäten meist viel zu kurz kommen. Wie der notwendige Ausgleich durch einen bewegungsfreudigen Lebensstil erreicht werden kann, dazu gibt es Tipps auf Ratgeber-Portalen wie www.komm-in-schwung.de oder www.familienaufstand.de.

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Astaxanthin – 239 Gründe, die diese Substanz auszeichnen!

Unglaublich, was uns in Deutschland vorenthalten wird

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFür natürliches Astaxanthin ist durch umfassende medizinische Forschung dokumentiert, dass es viele verschiedene Gesundheitsbelange unterstützt. Völlig im Gegensatz zu dieser Menge an Forschungsergebnissen ist das, was man als Anbieter von Astaxanthin-Produkten über die Eigenschaften von Astaxanthin aussagen darf.

Im Gebiet der Europäischen Gemeinschaft (EU) entscheidet die EFSA welche Gesundheitsaussagen – so genannte Health Claims – für welches Produkt erlaubt sind. Und dies oft erst nach einer langwierigen Prüfung von Studien, die man als Beleg für die beantragte Gesundheitsaussage einreichen muss. Die EFSA geht bei ihren Genehmigungen sehr rigoros vor. Obwohl seit 20, 25 Jahren intensiv zu Astaxanthin geforscht wird, die Sicherheit nachgewiesen und die Wirkung in unterschiedlichsten Bereichen vielfach belegt ist, hat die EFSA bis heute noch nicht einen einzigen Health Claim für Astaxanthin genehmigt.

Der Unterschied zwischen EU und USA

Erstaunlich ist es, dass der gleiche Prozess in den USA viel komplikationsloser vor sich geht. Eine der Astaxanthin produzierenden Firmen hat in den USA bei der FDA 241 Health Claims eingereicht und nur zwei dieser Aussagen wurden abgelehnt! Es ist kaum zu fassen: Sage und schreibe 239 Health Claims wurden genehmigt und nicht wenige von diesen sind wirklich sehr überzeugend. Leider dürfen diese auch nur auf dem Gebiet der USA für die Produktwerbung verwendet werden. Und das obwohl hinter jeder einzelnen Gesundheitsaussage mindestens eine Studie mit einem positiven Ergebnis steht. Teilweise sogar in klinischen Studien mit Menschen.

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Einige der spannendsten dieser Health Claims greifen wir aus dieser Liste heraus:

– Astaxanthin ist der ultimative Vitalstoff, um die Augen und das Gehirn zu unterstützen
– es hilft die Funktion des Herz-Kreislaufsystems zu erhalten und ist dort als schützendes Antioxidans aktiv
– es begünstigt die Gesundheit der Gelenke, Sehnen und Gelenksflüssigkeit
– es hilft eine strahlende und junge Haut zu erhalten
– es stärkt die Leistungsfähigkeit von Athleten
– es steigert die Kraft (nach Training)
– es unterstützt die Energieproduktion in den Mitochondrien der Zelle
– es fördert Anti-Aging-Effekte durch Zellgesundheit
– es erhöht die Abwehrkraft des Immunsystems
– es ist 10-Mal bis 6000-Mal stärker als andere natürliche Antioxidantien
– es ist das kräftigste Mittel der Natur in dem ständig stattfindenden Kampf gegen Oxidation in unserem Körper

Lesen Sie selbst was Astaxanthin kann

Wenn Sie an einer Zusammenfassung dieser Forschung mit einer Beschreibung von 102 aussagekräftigen Studien interessiert sind, fordern Sie diese bitte bei uns auf www.esovita.de an. Ebenso können Sie diese komplette Liste der 239 Gesundheitsaussagen zu Astaxanthin bei uns in übersetzter Form bekommen.

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Frühstücken für eine gerechte Welt?

Einfluss von Kohlenhydraten auf soziale Entscheidungen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Zusammensetzung unserer Speisen mit Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen bestimmt mit, welche Botenstoffe – also Neurotransmitter – im Gehirn zur Verfügung stehen. Das ist seit einigen Jahren bekannt. „Biochemische Prozesse beeinflussen unser Verhalten. Bislang hatten wir jedoch keine Erkenntnisse darüber, in welchem Maß diese nahrungsinduzierten Veränderungen bei den Botenstoffen im Gehirn auftreten und ob sie das Verhalten messbar verändern“, so Professor Sebastian M. Schmid, Leiter Endokrinologie, Diabetologie, Internistische Adipositasmedizin an der Universität zu Lübeck.

Mit einem interdisziplinären Forscherteam kombinierte Schmid sozialpsychologische Tests mit medizinischen Analysemethoden. Dabei stand das Frühstück im Mittelpunkt, da es nüchtern eingenommen wird und Ergebnisse damit nicht durch vorangegangene Mahlzeiten verfälscht werden konnten.

Die Probanden erhielten einmal ein Frühstück mit einem sehr hohen Kohlenhydratanteil von 80 Prozent (Protein 10 %, Fett 10 %) und in der anderen Versuchsanordnung ein Frühstück mit gleichem Kaloriengehalt und einer Makronährstoffzusammensetzung von 50 Prozent Kohlenhydrate, 25 Prozent Protein und 25 Prozent Fett. Drei Stunden nach dem Verzehr des Frühstücks wurden verschiedene neurokognitive Tests durchgeführt, darunter auch das sogenannte „Ultimatum Game“. Bei diesem Spiel erhält der Proband von einem virtuellen Gegenspieler ein Angebot, wie 10,00 Euro zwischen den beiden aufgeteilt werden. Empfindet der Proband das Angebot als fair und nimmt es an, kommt der Deal zustande und beide Spieler erhalten den entsprechenden Betrag. Empfindet der Proband das Angebot jedoch als unfair, kann er den Deal ablehnen und beide Spieler gehen leer aus. Dieser Test ist in der Forschung sehr gut validiert, um Verhalten zu sozialer Gerechtigkeit zu testen und die individuelle Schwelle zu bestimmen, bei der ein Mensch lieber den Gegner und sich selbst bestraft (indem er selbst leer ausgeht), als sein Gegenüber mit einer Ungerechtigkeit davonkommen zu lassen.

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„Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass es einen Zusammenhang zwischen der Makronährstoffkomposition des Frühstücks und der Reaktion der Probanden auf unfaire Angebote gab“, so Schmid. Je höher der Anteil an Kohlenhydraten und entsprechend niedriger der Proteinanteil im zurückliegenden Frühstück war, desto sensibler reagierten die Probanden auf „unfaire Angebote“.

Keine Rolle scheint der nach dem Essen gemessene Blutzuckerspiegel zu spielen. Einzig das nach dem Essen veränderte Profil der zirkulierenden neutralen Aminosäuren, lässt direkt auf die Konzentrationen des Neurotransmitters Dopamin schließen. Das identifizierten die Forscher als kausalen Mechanismus für den Zusammenhang von kohlenhydratreicher Nahrung und erhöhter Sensibilität gegenüber unfairen Angeboten.

Die Studie soll zeigen, dass unsere Ernährung einen stärkeren Einfluss auf unser Leben haben kann als bisher vermutet. Vor diesem Hintergrund überdenkt der ein oder andere vielleicht seine „low carb“ Diät. Ob allein 80 % Kohlenhydrate zum Frühstück unsere Gesellschaft automatisch sozial gerechter macht, ist aber leider noch nicht erwiesen.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.endokrinologie.net/pressemitteilung/zusammensetzung-des-fruehstuecks

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Internet: www.ble.de
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Presserechtlich verantwortlich:
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Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Nabelschnur-Stammzellen einfrieren lassen

Vorsorge fürs Kind und Spende für die Allgemeinheit

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenOhne Spendengelder wären viele karikative Initiativen handlungsunfähig. Wer für einen bestimmten Zweck spendet, kann ganz gezielt dort Gutes bewirken, wo er es für notwendig hält. Ein minimaler Betrag von jemandem, dem diese Angelegenheit am Herzen liegt, ist dann ebenso wichtig und willkommen wie die üppige Großspende, die nur wenige leisten können.

Aber zumindest dort, wo Familienzuwachs erwartet wird, bietet sich allen werdenden Eltern die Chance einer besonders begehrten Spende: Das Nabelschnurblut des Neugeborenen enthält wertvolle Stammzellen, die in der Medizin immer häufiger zur Behandlung schwerer Krankheiten eingesetzt werden. Leider wird dieses vielfach lebensrettende Potenzial bislang kaum genutzt. Noch immer werden rund 98 Prozent der Nabelschnüre nach der Geburt nicht konserviert, sondern mit dem Klinikmüll entsorgt.

“Jedes Nabelschnurblut, das einfach so weggeworfen wird, ist ein Verlust”, sagt Prof. Wolfgang Henrich, der Direktor der Klinik für Geburtsmedizin an der Berliner Charite. Nabelschnurblut sei eine wichtige Investition in die künftige regenerative Medizin, denn die jungen und unbelasteten Stammzellen können beispielsweise bei Patienten mit Hirnschäden Reparaturvorgänge bewirken.

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Von einer Nabelschnurblut-Einlagerung können auch Erkrankte profitieren, die auf eine Spende angewiesen sind. Meist müssen sich werdende Eltern aber für eine Spende oder die individuelle Vorsorge für ihr Kind entscheiden. Das ist zum Glück nicht mehr notwendig. So bietet die Stammzellbank Vita 34 jetzt die Möglichkeit, ein individuelles Stammzelldepot für das Neugeborene mit dem Eintrag in ein öffentliches Spendenregister für die weltweite Stammzellsuche zu kombinieren ( www.vita34.de). Die Eltern leisten auf diese Weise einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge ihres eigenen Kindes und verbessern gleichzeitig die Chancen für alle, die zur Therapie auf eine passende Spende angewiesen sind. Immerhin jeder siebte Mensch könnte nach derzeitiger Einschätzung von Wissenschaftlern in Zukunft in die schwierige Situation der Spendersuche geraten. Damit möglichst vielen dieser Betroffenen durch eine Stammzelltherapie geholfen werden kann, sollten Eltern sich rechtzeitig vor der Geburt ihres Kindes zur Konservierung des Nabelschnurblutes beraten lassen. Die Kombination aus Spende und persönlicher Vorsorge bietet dafür gleich zweifachen Anlass.

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