Die Brennnessel - Vom Unkraut zur gefragten Heilpflanze der modernen Phytotherapie

Die Brennnessel – Vom Unkraut zur gefragten Heilpflanze der modernen Phytotherapie

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, warum die Brennnessel in der Phytotherapie so beliebt ist und welche spannende Ergänzung möglich ist

Sie wächst an Wegesrändern, in Gärten und auf Wiesen – und wird dennoch oft unterschätzt: Die Brennnessel (Urtica dioica) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Heilpflanzen der europäischen Phytotherapie entwickelt. Was früher als lästiges Unkraut galt, wird heute von Forschern und Therapeuten gleichermaßen geschätzt. Der Grund: Die Pflanze vereint eine lange Tradition mit einer bemerkenswerten wissenschaftlichen Datenlage.

Sowohl die Blätter als auch die Wurzel kommen medizinisch zum Einsatz und werden in Europa als pflanzliche Arzneimittel anerkannt. Die wissenschaftliche Bewertung erfolgt unter anderem durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die für Brennnesselkraut, Brennnesselblätter und Brennnesselwurzel eigene Monografien veröffentlicht hat. (1,2)

Natürliche Unterstützung für Harnwege und Prostata

Besonders bekannt ist die Brennnesselwurzel für ihre Anwendung bei gutartiger Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Millionen Männer leiden mit zunehmendem Alter unter häufigem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen oder einem abgeschwächten Harnstrahl.

Mehrere klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass Brennnesselwurzel-Extrakte die Beschwerden der unteren Harnwege lindern können. Patienten berichteten über eine Verbesserung des internationalen Prostata-Symptom-Scores (IPSS), eine bessere Harnflussrate und eine insgesamt höhere Lebensqualität. Gleichzeitig gilt die Anwendung als gut verträglich. (3, 4, 5)

Entzündungshemmende Eigenschaften im Fokus

Ein weiterer Grund für die Popularität der Brennnessel sind ihre entzündungshemmenden Inhaltsstoffe. Die Pflanze enthält unter anderem Flavonoide, Phenolsäuren, Lignane und weitere bioaktive Verbindungen, die in Labor- und präklinischen Untersuchungen entzündungsfördernde Signalwege beeinflussen können.

Forscher sehen darin eine mögliche Erklärung dafür, warum Brennnesselpräparate traditionell auch bei rheumatischen Beschwerden und Gelenkproblemen eingesetzt werden. Zwar sind weitere hochwertige klinische Studien erforderlich, doch die bisherigen Ergebnisse gelten als vielversprechend. (6)

Mehr als nur Heilpflanze

Neben ihren medizinischen Eigenschaften punktet die Brennnessel durch ihre außergewöhnliche Nährstoffdichte. Die Blätter enthalten relevante Mengen an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Eisen sowie verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Dadurch findet die Pflanze nicht nur in Arzneimitteln, sondern auch zunehmend in funktionellen Lebensmitteln, Tees und Nahrungsergänzungen Verwendung.

Damit zeigt die Brennnessel eindrucksvoll, dass moderne Phytotherapie weit mehr ist als überliefertes Volkswissen. Sie verbindet jahrhundertealte Erfahrung mit aktueller Forschung – und bleibt gerade deshalb eine der wichtigsten Heilpflanzen Europas.

Wie Bioresonanz – Experten das nutzen

Auch in der Bioresonanz-Praxis kommt die Phytotherapie zum Einsatz. Neben der klassischen Form, gibt es dort eine Besonderheit, wie die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag erläutert: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

Wissenschaftliche Quellen:

1. European Medicines Agency (EMA): Urticae radix (Brennnesselwurzel) – Europäische Monografie und Bewertungsberichte.
2. European Medicines Agency (EMA): Urticae herba (Brennnesselkraut) – Wissenschaftliche Bewertung und Anwendungsgebiete.
3. Men C. et al. (2016): The Efficacy and Safety of Urtica dioica in Treating Benign Prostatic Hyperplasia: A Systematic Review and Meta-Analysis.
4. Journal of Herbal Medicine (2025): Urtica dioica for benign prostatic hyperplasia. Systematische Übersichtsarbeit.
5. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH): Übersicht zu Brennnessel und Prostatabeschwerden.
6. Alencar et al. (2022): Urtica dioica-Derived Phytochemicals for Pharmacological and Therapeutic Applications. Überblick über Inhaltsstoffe und pharmakologische Wirkungen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.
Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
1587c8690c5a3fe63a159b3cf4c31cd842acb4d2
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Algensalz – eine Alternative zu Jodsalz?

Algenprodukte nur bedingt empfehlenswert

Algen und Algenprodukte liegen hierzulande als Lebensmittel im Trend. Zu den Algenprodukten zählt auch Salz mit Algenzusatz, das zur Jodversorgung beitragen kann. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Denn Meeresalgen nehmen während des Wachstums Jod aus dem Meerwasser auf. Sie sind daher von Natur aus jodhaltig. Je nach Algenart, Herkunft und Dauer der Wachstumsphase im Meer können die Jodgehalte aber extrem schwanken.

Analysen des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart (CVUA) an Algen und Algenprodukten zeigten sehr große Schwankungen der Werte. Besonders bei Braunalgen wie Kombu und Wakame ist der Jodgehalt manchmal sehr hoch. Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) abgeleitete sichere obere Aufnahmemenge von 600 µg Jod täglich kann schon mit kleinen Portionen erreicht oder überschritten werden.

Deshalb empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für verzehrfertige Algen und algenhaltige Produkte die Kennzeichnung des Jodgehalts auf der Verpackung, eine Verzehrempfehlung sowie Warnhinweise zum Schutz von besonders empfindlichen Personengruppen wie Schwangeren oder Kindern. Denn ein Jodüberangebot kann die hierzulande an geringe Mengen Jod angepasste Schilddrüse in ihrer Funktion massiv stören. Laut einem Marktcheck der Verbraucherzentralen mit über 140 essbaren Algen und Algenprodukten war die Mehrzahl der untersuchten Produkte nicht ausreichend gekennzeichnet. Damit steigt das Risiko, zu viel Jod aufzunehmen. Das gilt auch für Algensalz. Das ist häufig Meersalz, das mit getrockneten, gemahlenen Algen versetzt ist. Auch hier ist der Jodgehalt schwankend und daher nicht vorhersehbar.

Anders ist es bei industriell hergestelltem Jodsalz: Es hat einen gesetzlich festgelegten Jodgehalt von durchschnittlich 20 µg Jod je Gramm Salz. Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zur Vorbeugung von Bluthochdruck höchstens empfohlene Teelöffel Salz (6 g) am Tag – als Zutat in verarbeiteten Lebensmitteln, in der Gastronomie, beim Kochen zuhause und beim Nachsalzen – deckt die empfohlene Zufuhrmenge von 150 µg Jod am Tag für Jugendliche und Erwachsene zu 80 % ab. Weitere jodliefernde Lebensmittel wie Milch, Brot, Wurst und Seefisch sowie mit Jod angereicherte oder mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel (z. B. manche Milch- und Wurstalternativen) können außerdem zur Jodversorgung beitragen.

Tipps für Verbrauchende:

  • Wenn Algensalz gewünscht ist, nur solche Salze wählen, die den genauen Jodgehalt und eine Dosierungsempfehlung auf der Verpackung ausweisen.
  • Algenhaltiges Salz bewusst einsetzen, etwa als Prise zum Würzen und nicht im Kochwasser oder zum Backen verwenden.
  • Am besten Jodsalz mit gesetzlich festgelegtem Jodgehalt verwenden, etwa jodiertes Meer- oder Speisesalz.

Dr. Birgit Jähnig, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Wenn Salz, dann Jodsalz

DGE: Jod

BFR: Verbindliche Jod-Höchstgehalte in Algen können helfen, gesundheitlich bedenkliche Aufnahmemengen zu verringern

CVUAS: Algen – eine gute Jodquelle?

Verbraucherzentrale: Marktcheck essbare Algen: Nährstoffquelle mit potenziellem Gesundheitsrisiko

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE

Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE

Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Naturheilpraxis Wechseljahre

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Die Wechseljahre bringen für viele Frauen Veränderungen mit sich – körperlich und emotional. Sie fühlen sich oft müde, reagieren gereizt, haben Gelenkschmerzen oder kämpfen mit Hitzewallungen.

Apothekerin und Wechseljahres-Mentorin Ann-Katrin Kossendey-Koch erklärt in dem Ratgeber „Naturheilpraxis Wechseljahre“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2026), wie Frauen Beschwerden auf natürliche Weise lindern können – ohne synthetische Hormone und mit viel Wissen, Erfahrung und wirksamen Methoden.

Das Buch: Ann-Katrin Kossendey-Koch. Naturheilpraxis Wechseljahre. Die Kraft der Natur nutzen. Hormone in Balance: Hitzewallungen, Gelenkschmerzen & Stimmungsschwankungen lindern. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2026. Buch EUR [D] 24,00. EPUB EUR [D] 23,99. ISBN Buch: 9783432121581. ISBN EPUB: 9783432121598

Aus dem Inhalt:

  • Pflanzliche Heilmittel: Betroffene Frauen entdecken die Wirkung von Mönchspfeffer, Traubensilberkerze und anderen Pflanzen die bei Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und vielen weiteren Symptomen helfen.
  • Ernährung und Mikronährstoffe: Frauen erfahren, wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E und andere Nährstoffe ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen und ihren Darm mit einer antientzündlichen Ernährung und passenden Probiotika unterstützen können.
  • Bewegung und Entspannung: Yoga, Atemübungen und andere Entspannungstechniken reduzieren Stress und verbessern die Stimmung.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis und Musterseiten finden Sie unter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Ann-Katrin Kossendey-Koch ist eine erfahrene Apothekerin, Wechseljahrs-Mentorin und Darmexpertin und seit mehr als 15 Jahren auf ganzheitliche Gesundheit spezialisiert. Sie begleitet Frauen in der Lebensmitte bei Hormon- und Darmproblemen und schlägt dabei bewusst eine Brücke zwischen schulmedizinischen Ansätzen und naturheilkundlichen Methoden. Ihr Anliegen ist es, Frauen in ihre Eigenverantwortung zu führen, denn sie glaubt fest daran, dass Gesundheit keine Fügung ist, sondern eine bewusste Entscheidung. Mehr erfahren Sie unter: https://www.gesundheitneuerleben.com/

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de

www.thieme.com | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vitamine – Viel hilft viel?

Überdosierung kann schädlich sein

„Vitamine sind harmlos, die kann man gar nicht überdosieren“, solche oder ähnliche Aussagen sind, vor allem in Sozialen Medien, weit verbreitet. Aber: Insbesondere bei fettlöslichen Vitaminen sollte man vorsichtig sein. Dazu gehören die Vitamine A, D, E und K. Diese Vitamine werden in der Leber und im Fettgewebe als Reserve gespeichert und können bei einer überhöhten Aufnahme – je nach Menge – zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.

Zu viel Vitamin A beispielsweise kann akut Übelkeit, Erbrechen, starke Kopfschmerzen und Schwindel hervorrufen. Wird chronisch zu viel aufgenommen, können Leberschäden die Folge sein. Die sichere tägliche Aufnahmemenge aus allen Quellen bei Vitamin A beträgt 3 Milligramm (mg). Das bedeutet Vitamin A aus Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln wie zum Beispiel Obst und Gemüse zusammengerechnet. Ein Ei liefert beispielsweise etwa 0,3 mg, eine mittelgroße Karotte etwa 0,8 mg.

Auch Vitamin D, das der Körper größtenteils durch Sonnenlicht produziert, kann durch Nahrungsergänzungsmittel überdosiert werden. Vor allem mit hochdosierten Tropfen vertut man sich schnell und es werden mehr als geplant. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) berichtet aktuell über schwere Vergiftungen bei Säuglingen durch eine Überdosierung von Vitamin D.

Wer über einen längeren Zeitraum deutlich zu viel Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, riskiert zum Beispiel Nierenschäden. Die tägliche sichere Aufnahmemenge beträgt laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit 4.000 Internationale Einheiten (IE). Dieser Wert bezieht sich auf Nahrungsergänzungsmittel, angereicherte Lebensmittel und die normale Ernährung. In Lebensmitteln wie Fisch, Eiern oder Pilzen ist zwar Vitamin D enthalten, die Mengen sind jedoch so gering, dass sie für die Versorgung kaum eine Rolle spielen. Nahrungsergänzungsmittel sind allerdings häufig so hoch dosiert, dass eine viel höhere Dosis erreicht wird, als die maximal sichere Menge. Gleichzeitig ist Vitamin D ein lebensnotwendiger Stoff und ein Mangel sollte ebenso vermieden werden. Im Zweifel kann bei Verdacht auf einen Mangel nur eine Blutuntersuchung Klarheit schaffen.

Doch nicht nur fettlösliche, sondern auch wasserlösliche Vitamine können negative Folgen bei Überdosierung haben. Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen wird zwar mit dem Urin ausgeschieden, allerdings können überdosierte wasserlösliche Vitamine in der Zeit, in der sie im Körper sind, einen gewissen Schaden anrichten. Das gilt vor allem für B-Vitamine wie B6 und B12, die in sehr hohen Mengen etwa zu Nervenschäden oder einem erhöhten Lungenkrebsrisiko führen können. Was „sehr hohe Mengen“ bedeuten kann, zeigt ein Beispiel aus dem Jahr 2023: Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für den Zusatz von Vitamin B6 in Nahrungsergänzungsmitteln eine Höchstmenge von 0,9 mg pro Tagesverzehrempfehlung für Personen ab 15 Jahren. Über das Warnportal der Bundesländer (lebensmittelwarnung.de) wurde vor dem Verzehr eines Nahrungsergänzungsmittels zur Einnahme bei Migräne gewarnt: Das Produkt enthielt pro Kapsel 60 mg Vitamin B6, mit einer Verzehrempfehlung der Herstellerfirma von bis zu vier Kapseln täglich. Damit wären also 240 mg B6 eingenommen worden und die toxikologisch unbedenkliche Höchstmenge in Nahrungsergänzungsmitteln um das 260-fache überschritten worden.

Mit Lebensmitteln wie Obst und Gemüse können Vitamine übrigens nicht überdosiert werden. Allgemein reicht eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung aus, um Defizite zu vermeiden. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur bei einem ärztlich festgestellten Mangel eingenommen werden und nicht nach Gefühl.

Merle Schonvogel, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Wie informiere ich mich über Nahrungsergänzungsmittel?

Deutsches Krebsforschungszentrum: Erhöhen B-Vitamine das Lungenkrebsrisiko? Studie zur Krebsvorbeugung mit hochdosierten B-Vitaminen

Bundesinstitut für Risikobewertung: Höchstmengenvorschläge für Vitamin B6 in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln

Bundesinstitut für Risikobewertung Vitamin D-Vergiftung bei Säuglingen

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE

Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE

Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Expertenwissen CED

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa stellen das Leben von Betroffenen und deren Angehörigen auf den Kopf. Wiederkehrende Schmerzen und Durchfälle können einem jegliche Lust rauben, überhaupt das Haus zu verlassen.

Betroffene sind häufig verunsichert durch viele, sich auch widersprechende Informationen. Orientierung bietet der Gastroenterologe Dr. Markus Escher, der zu den Experten auf diesem Gebiet in Deutschland zählt, in dem Ratgeber „Expertenwissen: CED“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2026). Er klärt über Ursache, Verlauf und aktuelle Therapien auf und begleitet Betroffene auf ihrem Weg zu weniger Schmerzen und einer besseren Lebensqualität.

Das Buch: Markus Escher. Expertenwissen: CED. Morbus Crohn & Colitis ulcerosa: Die beste Therapie finden. Beschwerden lindern mit Ernährung, Medikamenten, Lebensstil. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2026. Buch EUR [D] 26,00. EPUB EUR [D] 25,99. ISBN Buch: 9783432119694. ISBN EPUB: 9783432119700

Buchinhalte:

  • Erkrankung verstehen: Betroffene erfahren alles über die Entstehung, Diagnose und Therapie von CED – von den neuesten Forschungsergebnissen bis hin zu komplementären Methoden.
  • Gesunde Ernährung: Betroffene entdecken, wie ihre Ernährung ihre Darmbeschwerden positiv beeinflussen kann. Mit leckeren Rezepten gegen Entzündung und Schmerzen.
  • Aktiv werden: Praktische Tipps zum Umgang mit akuten Beschwerden, zu Reisen, Sexualität und psychosozialen Aspekten helfen Betroffenen, mit ihrer Erkrankung gut zu leben.
  • Spannende Extras: Was bedeuten Laborwerte, was ist bei Frauen und Männern anders, welche digitalen Helfer gibt es, an welchen Innovationen wird geforscht?

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis und Musterseiten finden Sie unter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über den Autor:

Dr. med. Markus Escher ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie mit einer gastroenterologischen Schwerpunktpraxis in Leonberg bei Stuttgart. Er ist Mitglied in zahlreichen Gesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sowie im Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen in Deutschland e.V. (bng).

Mehr erfahren Sie unter: https://www.gastroenterologie-leonberg.de/

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de

www.thieme.com

Wie der Stoffwechsel das Immunsystem lenkt

Wie der Stoffwechsel das Immunsystem lenkt

Bioresonanz-Redaktion erläutert wissenschaftliche Erkenntnisse zur großen Bedeutung des Stoffwechsels für das Immunsystem

Forschende an der Universität zu Köln haben einen überraschenden Schlüsselmechanismus entdeckt: Ein spezielles Lipid spielt eine zentrale Rolle dabei, die Immunreaktion im Darm im Gleichgewicht zu halten. Die Ergebnisse eröffnen eine neue Perspektive darauf, wie Entzündungen entstehen – und warum sie bei Menschen so unterschiedlich verlaufen.

Im Darm ist Balance alles. Hier treffen Immunsystem, körpereigene Zellen und Milliarden von Mikroorganismen aufeinander. Gerät dieses fein abgestimmte Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, können chronische Entzündungen entstehen. Lange war unklar, ob vor allem äußere Einflüsse wie Mikroben oder innere Faktoren im Immunsystem selbst die entscheidende Rolle spielen.

Das Forschungsteam zeigt nun: Der Stoffwechsel von Immunzellen ist ein zentraler Faktor

Cardiolipin, ein Molekül in den Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zellen –, sorgt dafür, dass sogenannte regulatorische T-Zellen stabil und leistungsfähig bleiben. Diese Zellen wirken wie ein eingebautes Bremssystem des Immunsystems: Sie verhindern, dass Entzündungen außer Kontrolle geraten.

Fehlt dieses Lipid, gerät genau dieses Bremssystem ins Wanken. Die betroffenen Immunzellen verlieren ihre Energie und Stabilität, reagieren gestresst – und tragen so selbst zur Entstehung von Entzündungen bei. Entscheidend dabei: Dieser Zustand ist nicht endgültig. Wird der gestörte Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht gebracht, kann sich auch die Immunreaktion normalisieren.

Die Erkenntnis dahinter ist weitreichend. Sie deutet darauf hin, dass nicht nur äußere Einflüsse, sondern auch die „innere Verfassung“ unserer Immunzellen bestimmt, wie unser Körper auf Krankheiten reagiert. Unterschiede im Zellstoffwechsel könnten erklären, warum ein und dieselbe Erkrankung bei Menschen völlig unterschiedlich verläuft – von mild bis schwer.

Darüber hinaus liefern die Ergebnisse Hinweise auf seltene Erkrankungen wie das Barth-Syndrom, bei dem ein Mangel an Cardiolipin vorliegt. Neben bekannten Herzproblemen könnten auch Störungen des Immunsystems und des Darms damit zusammenhängen.

Was bleibt, ist ein Perspektivwechsel

Statt Entzündungen nur als Reaktion auf äußere Auslöser zu sehen, rückt der Stoffwechsel der Immunzellen selbst in den Fokus. Genau hier könnten künftig neue Therapieansätze ansetzen – gezielter, individueller und möglicherweise wirksamer als bisher.

(Quelle: Zusammenhang zwischen mitochondrialem Lipidmangel und Darmentzündung entdeckt, Universität zu Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Wie groß die Bedeutung des Stoffwechsel für körpereigene Prozesse wie dem Immunsystem unter anderem ist, erläutert die Bioresonanz-Redaktion am Beispiel der Wundheilung, in dem Beitrag: Stoffwechsel beeinflusst maßgeblich körpereigene Prozesse.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
39704b9172e218d9283ebb59d75851f2c08e2fb7
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Übergewicht und Krebsrisiko

Einfluss offenbar höher als bisher angenommen

Übergewicht und Adipositas spielen bei der Entstehung von Krebs möglicherweise eine größere Rolle als bisher angenommen. Mehr als jede zehnte Tumorerkrankung könnte mit einem zu hohen Körpergewicht in Zusammenhang stehen. Das hat eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) ergeben, für die Daten von rund 460.000 Personen aus der Kohortenstudie UK Biobank ausgewertet wurden. Die Körpermaße wurden zu Studienbeginn erfasst. Im Laufe von knapp zwölf Jahren traten mehr als 50.000 neue Krebserkrankungen auf.

Übergewicht und insbesondere Adipositas gelten als Risikofaktoren für verschiedene Krebsarten. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass zwei bis acht Prozent aller Krebserkrankungen auf ein zu hohes Körpergewicht zurückzuführen sind. Die Forschenden hegten schon seit längerem den Verdacht, dass dieser Risikoanteil aufgrund methodischer Verzerrungen bislang unterschätzt worden sein könnte.

Zum einen stützen sich die meisten Studien auf den Body-Mass-Index (BMI), der aber nicht die Fettverteilung im Körper berücksichtigt. Das Fett im Bauchraum gilt als besonders stoffwechselaktiv und steht in engem Zusammenhang mit Entzündungsprozessen und anderen Mechanismen, die Krebs begünstigen können. Für die aktuelle Untersuchung wurden daher zusätzlich Taillenumfang und Taille-Hüft-Verhältnis als Maße für die Fettverteilung berücksichtigt.

Zum anderen verursachen viele Tumore bereits Jahre vor der Diagnose einen ungewollten Gewichtsverlust, was den statistischen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs abschwächen kann. Um zu vermeiden, dass ein unbemerkt vorhandener Tumor das Körpergewicht beeinflusst, schlossen die Forschenden Krebserkrankungen aus, die innerhalb der ersten Jahre nach Studienbeginn festgestellt wurden.

Die aktuellen Analysen des DKFZ ergaben, dass deutlich mehr Krebserkrankungen auf ein zu hohes Körpergewicht zurückzuführen sind. Der geschätzte Anteil stieg von rund 5,5 Prozent auf bis zu 11,5 Prozent. Der Zusammenhang war bei Frauen deutlicher als bei Männern. Auch bei jüngeren Erwachsenen unter 60 Jahren spielt das Körperfett möglicherweise eine größere Rolle.

Da die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas weltweit zunimmt und die Menschen immer älter werden, dürfte die Zahl der damit verbundenen Krebserkrankungen weiter zunehmen. Nach Ansicht der Forschenden unterstreichen die Ergebnisse, wie wichtig wirksame Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Übergewicht auch für die Krebsprävention sind. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, lassen sich daraus jedoch keine ursächlichen Zusammenhänge ableiten. Weitere Studien müssen die Ergebnisse noch bestätigen.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Deutsches Krebsforschungszentrum: Einfluss von Übergewicht auf das Krebsrisiko möglicherweise deutlich unterschätzt

Studie: Excess Weight May Account for More Than 10% of All Cancers: The Underestimated Impact of the Obesity Epidemic

BZfE: Übergewicht und Adipositas in Deutschland – ein massives gesellschaftliches Problem

BZfE: Der Weg zum Wohlfühlgewicht – so klappt es Schritt für Schritt

BZfE: Die Ernährungspyramide – ausgewogen, abwechslungsreich, nachhaltig

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin
Dr. Margareta Büning-Fesel
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Barbara Kaiser, BLE

Chefredaktion:
Harald Seitz, BLE

Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Medical Cooking – Gesunde Haut

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Rötungen, Juckreiz, Schuppen, Pickel oder Entzündungen – Autorin Dr. med. Julia Lämmerhirt, ganzheitliche Dermatologin mit Schwerpunkt Ernährung und Hautgesundheit, zeigt Betroffenen in dem Ratgeber „Medical Cooking: Gesunde Haut“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2026), wie sie mit gezielter Ernährung chronisch-entzündliche Hautkrankheiten lindern, individuelle Auslöser erkennen und ihre Haut dauerhaft beruhigen. Oecotrophologin Bettina Snowdon hat über 100 passende Gerichte für eine gesunde Haut entwickelt.

Das Buch: Julia Lämmerhirt / Bettina Snowdon. Medical Cooking: Gesunde Haut. Die beste Ernährung bei Rosacea, Psoriasis, Neurodermitis, Akne. Mit über 100 Rezepten. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2026. Buch EUR [D] 28,00. EPUB EUR [D] 27,99. ISBN Buch: 9783432120539. ISBN EPUB: 9783432120546

Buchinhalte:

  • Die Grundlagen: Wie Betroffene mit antientzündlicher Ernährung, gezielter Entgiftung und der Stärkung des Mikrobioms ihre Haut ins Gleichgewicht bringen.
  • Die Ernährungsprinzipien: Welche Rolle Tomaten, Säure, Milchprodukte, Zucker und Gluten spielen – und wie grünes Blattgemüse, Äpfel, Haferflocken, Lachs & Co. die Haut stärken und die Selbstheilung aktivieren.
  • Die Rezepte: Über 100 schnelle und köstliche Gerichte von Oecotrophologin Bettina Snowdon, gezielt entwickelt für eine schöne Haut: bunte Frühstückbowls, sättigende Gemüse-, Fisch- und Geflügelgerichte, Snacks und zuckerarme Desserts.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis und Musterseiten finden Sie unter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorinnen:

Dr. med. Julia Lämmerhirt ist Fachärztin für Dermatologie mit Schwerpunkt Ernährung und Hautgesundheit. Geboren in Münster/Westfalen, absolvierte sie in Wien ihr Medizinstudium sowie die Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin und Fachärztin für Dermatologie und Venerologie. Ihr Interesse für ganzheitliche Ansätze führte sie zu Dr. Deepak Chopra, bei dem sie das „Ayurvedic Lifestyle Certificate“ erwarb. Darauf aufbauend entwickelte sie ein Online-Programm, das Prinzipien des Ayurveda mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Ernährung verbindet – für eine ganzheitliche Behandlung von Hautproblemen. Sie führt ihre eigene Praxis in Wien, wo sie mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt. Als Expertin ist sie regelmäßig in Print- und TV-Medien gefragt.

Die Diplom-Oecotrophologin Bettina Snowdon verschrieb sich nach ihrem Studium der Ernährungswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen dem Büchermachen. Nach vielen Jahren als Kochbuchredakteurin in Buchverlagen machte sie sich als Autorin, Ghostwriterin, Rezeptentwicklerin, Lektorin und Übersetzerin im Themenbereich Ernährung und Kochen selbstständig.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de, www.thieme.com

 

Bitterstoffe: Neue Studie entschlüsselt ihre Wirkung im Magen

Bitterstoffe: Neue Studie entschlüsselt ihre Wirkung im Magen

Bioresonanz-Redaktion erläutert Erkenntnisse zu Bitterstoffen

Bitterstoffe von Kräutern gelten seit Jahrhunderten als bewährtes Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden. Doch was genau im Körper passiert, wenn wir zu Enzian, Schafgarbe oder Salbei greifen, war bislang nur teilweise verstanden. Forschende des Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München liefern nun einen entscheidenden Puzzlestein – und zeigen, dass die Kraft der Bitterstoffe tiefer wirkt als gedacht.

Im Zentrum der neuen Studie steht eine überraschende Erkenntnis: Bestimmte Kräuterextrakte können menschliche Magenzellen direkt dazu anregen, mehr Magensäure zu produzieren – und das besonders effektiv, wenn sie kombiniert werden. Damit rückt ein Mechanismus in den Fokus, der bislang eher im Hintergrund stand: sogenannte Bitterrezeptoren im Magen, die nicht nur Geschmack wahrnehmen, sondern aktiv in die Verdauung eingreifen.

Vier Pflanzen stechen heraus

Die Forschenden untersuchten sowohl einzelne Pflanzenextrakte als auch verschiedene Mischungen in einem zellbasierten Modellsystem. Dabei zeigte sich, dass insbesondere Extrakte aus Meisterwurz, Wacholder, Salbei und Schafgarbe die Säureproduktion deutlich steigern konnten. Andere bekannte Bitterpflanzen wie Löwenzahn oder Enzian hingegen blieben in den getesteten Konzentrationen weitgehend ohne diesen Effekt.

Ein entscheidender Faktor scheint dabei der Gehalt an Polyphenolen zu sein – sekundären Pflanzenstoffen, die in vielen Kräutern vorkommen.

Rezeptoren im Magen reagieren auf Bitterstoffe

Besonders spannend: Die Wissenschaftler konnten drei spezifische Bitterrezeptoren identifizieren – TAS2R4, TAS2R5 und TAS2R39 –, die an diesem Prozess beteiligt sind. Werden sie aktiviert, kurbeln sie offenbar die Säureproduktion an – ein zentraler Schritt für eine funktionierende Verdauung.

Die Mischung entscheidet

Ein weiteres Ergebnis dürfte auch für die Entwicklung pflanzlicher Präparate relevant sein: Die Kombination macht den Unterschied. Die vollständige Mischung aus neun Kräuterextrakten zeigte die stärkste Wirkung. Überraschend dagegen: die Kombination der vier effektivsten Einzelstoffe blieb deutlich dahinter zurück.

Das deutet darauf hin, dass die Wirkung nicht einfach additiv ist, sondern durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe entsteht. Mehrere Bitterrezeptoren könnten gleichzeitig aktiviert werden – und sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken.

Neue Ansätze – aber noch offene Fragen

Die Studie liefert damit eine plausible Erklärung dafür, warum Bitterstoffe traditionell als verdauungsfördernd gelten: Sie könnten die Magensäureproduktion direkt über spezifische Rezeptoren stimulieren. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse den Vorteil komplexer Pflanzenmischungen gegenüber isolierten Einzelstoffen.

Dennoch mahnen die Forschenden zur Einordnung: Die Ergebnisse stammen aus Zellkultur-Experimenten. Ob sich die Effekte im menschlichen Körper in gleicher Weise zeigen, müssen zukünftige klinische Studien erst noch bestätigen.

Schon jetzt aber eröffnen die Erkenntnisse neue Perspektiven – etwa für die gezieltere Entwicklung pflanzlicher Präparate, die Verdauungsprozesse auf molekularer Ebene unterstützen.

(Quelle: Bittere Kräuterextrakte stimulieren Magenzellen, Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Die alte Weisheit „Bitter ist gut für den Magen“ bekommt damit eine moderne, wissenschaftlich fundierte Erklärung – und vielleicht bald eine neue Generation wirksamer Naturheilmittel.

Lesetipp vom Bioresonanz – Experten

Welche Bedeutung die Phytotherapie für uns heute hat und wie sich das ideal ergänzen lässt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.
KI-Kennzeichnung: KI-unterstützter Inhalt

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
574637833e6191f10ca9fb516e51ecbb536c8697
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Corona - Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Corona – Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Eine Studie zeigte, dass natürliche Pflanzenstoffe ein wichtiges Enzym des Coronavirus hemmen können

Wissenschaftler identifizierten drei natürliche Pflanzenstoffe, die in Laborversuchen ein zentrales Enzym des Coronavirus deutlich ausbremsen konnten. Die Substanzen kommen unter anderem in grünem Tee, Olivenöl und Rotwein vor.

In einer Studie wurden rund 500 natürliche Verbindungen auf ihre Fähigkeit überprüft, an die sogenannte Papain-like Protease (PLpro) des Coronavirus zu binden – ein Enzym, das für die Vermehrung des Virus eine entscheidende Rolle spielt.

Die Forschenden wurden fündig: Drei sogenannte Phenole zeigten eine vielversprechende Bindung an das Enzym. In anschließenden Laborversuchen konnte die Aktivität der Protease in lebenden Zellen um rund 50 bis 70 Prozent reduziert werden. Damit rückten die natürlichen Moleküle als mögliche Ausgangsstoffe für die Entwicklung neuer antiviraler Medikamente in den wissenschaftlichen Fokus.

Besonders interessant war dabei nicht nur ihre hemmende Wirkung auf die Virusvermehrung. Die Papain-like Protease unterstützt das Coronavirus auch dabei, die Immunabwehr infizierter Zellen zu schwächen. Wird dieses Enzym blockiert, könnte das Immunsystem seine natürliche Abwehrleistung besser entfalten.

Für die Untersuchungen nutzten die Forschenden modernste Strukturbiologie. Mithilfe hochauflösender Röntgenstrahlung konnten sie auf atomarer Ebene sichtbar machen, ob und an welcher Stelle sich die Naturstoffe an das Enzym anlagern. Diese Erkenntnisse lieferten wichtige Hinweise für die Entwicklung potenzieller Wirkstoffe.

Zu den identifizierten Verbindungen gehörten Moleküle, die natürlicherweise in verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln vorkommen. Einige besitzen bereits bekannte antioxidative oder entzündungshemmende Eigenschaften und werden seit Langem wissenschaftlich untersucht. Dennoch betonten die Forschenden ausdrücklich, dass aus den Ergebnissen keine unmittelbare gesundheitliche Empfehlung abgeleitet werden könne. Vielmehr dienten die Naturstoffe als chemische Vorbilder für die Entwicklung neuer Medikamente.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.
Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quelle der Studie:

Röntgenscreening identifiziert vielversprechende Naturstoffe gegen das Coronavirus, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
KI-Kennzeichnung: KI-unterstützter Inhalt

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
24362868d2d597b2a7d8835e7604f5e5feb84e80
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de