Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Gewürze und Kräuter in der Ayurvedaküche

Ayurveda-Gewürze und -Kräuter sind besser als das Salz in der Suppe

Die Deutschen sind Weltmeister im Salzkonsum – das trifft auf viele Menschen in Deutschland zu. Fast 25 Jahre habe ich nun Ayurveda-Kuren als Heilpraktiker begleitet – ganz oft habe ich festgestellt, die Deutschen würzen gerne.

Sicher – Kräuter und Gewürze sind gesund, aber mit diesen Zutaten sind viele sehr minimalistisch. Oft sind nur Pfeffer, edelsüßer Paprika im Repertoire. Und als Kräuter sind meist nur Petersilie und Schnittlauch im Garten und in der Küche zu finden – und wenn Bohnen gekocht werden, auch noch das Bohnenkraut.

Durch viele Kochshows im Fernsehen sind mittlerweile doch deutlich mehr Gewürze und Kräuter im Einsatz, so auch Ingwer, Kurkuma und auch Chili.

Dafür sind die Deutschen aber, wie ober beschrieben, Weltmeister im Konsum von Kochsalz, so wurde es in einem Gesundheitsbeitrag von Sat 1 bezeichnet. Auch Salz ist notwendig für unseren Stoffwechsel, aber ein Zuviel an Salz macht krank. In den Ayurveda-Kuren habe ich immer wieder gesehen, wie gerne die Menschen Salz zum Würzen verwenden. Eine Studie der Verbraucherzentrale belegt, dass die meisten Menschen die empfohlene Menge von 5 g Salz täglich bei weitem überschreiten. Diese Wert ist als obere Wert von der WHO angegeben.
30 % der Frau verwenden täglich durchschnittlich bis 6 Gramm und 70 % verwenden mehr als 6 Gramm täglich. Bei den Männern sind die Werte noch etwas drastischer. Nur 25 % bleiben unter 6 Gramm und 75 % liegen über diesen Wert.

Zuviel Salz wirkt sich insbesondere als starke Störungen im Herz-Kreislauf-System aus, aber auch der Wasserhaushalt und die Nieren werden stark belastet. Sicher – in richtigen Maß konsumiert ist es für den Organismus lebensnotwendig. Aber über 1,6 Millionen Todesfälle jährlich (weltweit) die auf zu hohem Salzkonsum zurückzuführen sind, sollten uns motivieren, einen besseren Weg zu finden. Dabei ist es sehr einfach, diesen Wert drastisch zu senken – und das kommt der eigenen Gesundheit sehr zugute.

Kräuter und Gewürze helfen dabei, den Salzkonsum zu reduzieren. In anderen Kulturen ist der Einsatz von Gewürzen und Kräutern viel verbreiteter, so z.B. auch in der ayurvedischen Kochkunst. …und die machen nicht nur das Essen schmackhafter, Gewürze und Kräuter unterstützen den Körper auch bei vielen Stoffwechsel-Leistungen. Ersichtlich ist das dann auch sehr stark im Stuhlgangverhalten, aber auch die Verschlackung des Körpers wird dadurch reduziert. Der Grund liegt darin, dass auch die Entgiftungskraft im Körper verstärkt wird.
Wer regelmäßig genügend Gewürze und Kräuter einsetzt, der hat meist auch eine deutlich stärkere Immunkraft.

In der Ayurveda-Küche gibt es viele einzelne Gewürze, oft ist es dann etwas umständlich, dieser einzukaufen, zu lagern und auch rechtzeitig und schnell dem Essen beizufügen. In den Ayurveda-Kochkursen merkte ich schnell, dass oft die ersten Gewürze schon verbrannt waren, bis die letzten dem Essen beigefügt waren. Das motivierte mich dazu, Gewürzmischungen zu kreieren, die dann beim Kochen viel schneller eingesetzt werden können. In diesen Gewürzmischungen sind die Gewürze harmonisch abgestimmt, so dass man leicht sehr schmackhafte Gerichte kochen kann. Um Menschen zu inspirieren, den oben beschriebenen Salzkonsum zu reduzieren, habe ich auch ein Kräutersalz gemischt, in dem nur 40 % Salz zugefügt wurde, der Rest sind Kräuter. Die meisten Kräutersalze die zu kaufen sind, auch Bio, haben 80 % Salzanteil.

Kräuter und Gewürze sind die Lösung, die uns aus dem Glauben, nur Salz kann Essen schmackhaft machen, rausführen. Ich habe 17 Gewürzmischungen kreiert, außer dem Kräutersalz kommen alle Gewürzmischungen ohne Salz aus. Übrigens werden wirklich nur Kräuter und Gewürze gemischt, ganz ohne andere Zusatzstoffe. Im Ayurveda ist die Zielsetzung, mit dem Lebensstil und mit der Ernährung die eigene Konstitution zu unterstützen und Ungleichgewichte der Konstitution auszugleichen – dabei helfen die Gewürzmischungen sehr. Diese haben harmonisierende Wirkungen auf die Doshas Vata, Pitta und Kapha (die Ayurveda-Konstitutionen) und sie optimieren den ganzen Stoffwechsel im Körper, da sie das Körper-Agni (Verdauungsfeuer) stärken.

Im Grunde ist ein reduziertes Agni der Grund für Krankheit und Ungleichgewichten im Körper.
Wer mehr über diese Gewürzmischungen wissen möchte, der kann auf meiner Website ein E-Book kostenfrei anfordern, in dem die Gewürzmischungen beschrieben sind und wie diese in der Ayurvedaküche eingesetzt werden.

In diesem E-Book gibt es auch einen Link, der direkt zu der Seite führt, auf der man meine Gewürzmischungen kaufen kann. Wer diese Gewürzmischungen direkt bestellen möchte, das geht bei der Firma Herzel. Herzel ist eine Gewürzmanufaktur, die schon seit 1949 besteht. Beim Einkauf der Gewürze wird sehr erfahren nur gute Qualitäten ausgesucht – das merkt man dann auch am Geschmack. Die Gewürzmischungen von mir sind die “Ayurveda-Gewürzmischungen nach Wolfgang Neutzler”. kostenfreies E-Book Ayurveda-Gewürze, Ayurveda-Gewürzmischungen von Wolfgang Neutzler

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule. Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen in Krisen-Situation. Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress. Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Entspannungs-Trainer. Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

Das Ziel ist es, ganz vielen Menschen einen Zugang zum Ayurveda zu ermöglichen.
Ayurveda – das Wissen von einem gesunden, langen und glücklichen Leben

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Zitronenmelisse

Frisches Zitrusaroma für Süßes und Pikantes

Die Zitronenmelisse, auch einfach Melisse genannt, ist eine leckere Zutat für die Frühlingsküche. Ihr angenehm frisches Zitrusaroma bereichert süße und pikante Speisen. Besonders gut passt es zu Früchten wie Äpfeln, Erdbeeren und Himbeeren.

Zitronenmelisse wird häufig eingesetzt, wenn das zitronige Aroma nicht so dominant sein soll. Die frischen Blätter verfeinern Obstsalate, Desserts, Sorbets, fruchtige Bowlen und Smoothies. Fischgerichte, aber auch Chutneys und saisonales Gemüse wie Spargel bekommen mit Zitronenmelisse eine interessante Note. Eine köstliche Grillmarinade gelingt, wenn Zitronensaft mit fein gehackter Zitronenmelisse, Olivenöl, Pfeffer und Senf verrührt wird. Im Kräuterquark und Pesto kann die Melisse mit Basilikum oder Pfefferminze kombiniert werden.

Genutzt werden die jungen Blätter und Triebspitzen. Dazu erntet man das Kraut am besten an einem warmen Tag am späten Vormittag. Dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Verwenden Sie die Blätter möglichst erntefrisch. Das zarte Kraut verträgt keine hohen Temperaturen und wird daher in erster Linie für kalte Speisen verwendet oder erst nach dem Garen hinzugefügt. Wer das Aroma konservieren möchte, kann die Blätter fein hacken, mit Wasser in Eiswürfelformen füllen und einfrieren.

Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Lippenblütler und wird gerne von Bienen besucht. Das Kraut wird 50 bis 100 Zentimeter hoch, hat kräftig-grüne, herzförmige Blätter mit gekerbtem Rand und blüht von Juli bis September. Im eigenen Garten braucht die Melisse nicht mehr als einen fruchtbaren Boden und einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Ein kräftiger Rückschnitt vor der Blüte lässt sie nochmals austreiben.

Übrigens hat die Zitronenmelisse auch in der Naturapotheke einen festen Platz. Das Kraut hat sich bei Verdauungs– und Erkältungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Schlafstörungen bewährt. Dazu wird es als kleiner Strauß zusammengebunden und kopfüber getrocknet. Die Pflanzenteile mit heißem Wasser aufgießen, zehn Minuten ziehen lassen und warm oder kalt genießen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Poster „Küchenkräuter“

Bestell-Nr. 3757, Preis: 1,50 Euro

https://www.ble-medienservice.de/3757/kuechenkraeuter?number=3757

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Wildkräuter vom Wegesrand

Saisonal, nachhaltig und vegan ernähren

Von der Wiese auf den Teller: Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe und Gänseblümchen sind mehr als hübsche Blumen. Vor allem im Mai, wenn die Blätter jung und frisch sprießen, ist für Kräuterliebhaber*innen die Erntezeit gekommen. Mit festen Schuhen, langen Hosen, Wärmewäsche (zum Beispiel von Medima), Korb und Schere unterwegs kann der Kräuter-Spaziergang beginnen.

Heimische Wildkräuter aus Wald und Wiesen liegen im Trend. Nicht nur Feinschmecker*innen setzen auf das zarte Aroma vieler Kräuter. Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst rein pflanzlich. Das schont die Umwelt, ist gesund und schmeckt. Wenn die saftig-jungen Kräuter im Mai aus der Erde wachsen, sind sie besonders würzig und gehaltvoll. Neben wichtigen Vitaminen enthalten sie jetzt besonders viele Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium.

Sammel-Tipps für Kräuter

Generell gilt: Nur bei trockenem Wetter sammeln. Die Pflanzen sollten auch nicht nass vom Tau sein, sondern schon abgetrocknet. Beste Tageszeit ist deshalb der Vormittag – dann sind die Wildkräuter bereits trocken, aber noch frisch. Wichtigste Regel beim Sammeln der grünen Wilden: Nur diejenigen Pflanzen mitnehmen, die nicht zu verwechseln sind. Für Einsteiger*innen lohnen sich neben Kräuterbüchern geführte Kräuterwanderungen oder Online-Kräuterkurse. Hier gibt es Tipps und Wissenswertes rund um alle gängigen Küchenkräuter und ihre unbekannten wilden Schwestern.

Wichtige Accessoires für Kräuter-Liebhaber*innen

Feste Schuhe und lange Hosen schützen vor Nässe und Insektenstichen. Warme Wäsche hilft beim Kräutersammeln gegen kalten Zugwind am Rücken. Mit einer Schere oder einem Taschenmesser lassen sich die Kräuter leicht ernten. In einem Korb oder Eimer bleiben sie knackig frisch bis in die Küche.

Leckere Wildkräuter-Gerichte

Wild, frisch und aromatisch! Je nach Sammelausbeute gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, Wildkräuter in der Küche zu verwenden. Gänseblümchen und Löwenzahnblätter verfeinern das Aroma in frischen Salaten. Bärlauch verleiht Pizza eine besondere Note oder kommt pur als cremige Bärlauchsuppe. Bei der Schafgarbe sind die feinen Blättchen im Frühling noch zart und schmecken lecker in einer Kräuterbutter.

Wildkräuter – Kraft aus der Natur

Es sind aber nicht nur die Wildkräuter selbst, die uns mit ihren vielfältigen Inhaltsstoffen gut tun. Weitläufige Wiesen, ein plätschernder Bach und Vogelgezwitscher: Beim Kräutersammeln ist es auch die Bewegung in der schönen Natur, die uns beruhigt und friedvoll stimmt.

Was eine Kräuterwanderung noch schöner macht:

Mitgebrachte Snacks und Getränke für ein Picknick auf der Wiese
Bunte Blüten und Stiele zu Kränzen flechten
Schmetterlinge, Bienen und Hummeln beobachten

Medima ist ein traditionsreicher Hersteller von Wärmewäsche aus Naturmaterialien mit Sitz in Albstadt / Baden-Württemberg.

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Kräuterwissen für die Seele

12 Kräuter, die unseren Energietank auffüllen, Balance und Seelenkraft schenken und uns bei den Herausforderungen des Lebens unterstützen.

Mit zahlreichen Rezepten, Anwendungstipps sowie Übungen wie zur Sensibilisierung unserer fünf Sinne.

Karina Reichl, Fräulein Grüns Wohlfühl-Kräuter, Natürliche Wege zu mehr Gelassenheit, Energie und Ausgeglichenheit, ca. 160 Seiten, Hardcover, Pappband ISBN 978-3-7787-9305-3 € 18,00 [D] / € 18,50 [A] / CHF 25,90, Integral. Hier auf Amazon ansehen: Fräulein Grüns Wohlfühl-Kräuter: Natürliche Wege zu mehr Gelassenheit, Energie und Ausgeglichenheit. Die besten Heilkräuter-Anwendungen gegen Stress, … Schlafstörungen u.v.m. 

Wussten Sie, dass das zarte Gänseblümchen eine wahre Powerpflanze ist, die Willenskraft und Vitalität stärkt? Oder dass Salbei und Kamille echte Stimmungsaufheller sind, die Leichtigkeit und Freude in jeden noch so stressigen Tag bringen können? Die Natur hält zahlreiche Schätze bereit, die uns helfen, seelische Verstimmungen wirksam zu lindern und wieder in die eigene Mitte zu finden.

Karina Reichl alias Fräulein Grün, die erfolgreichste Kräuter-Bloggerin im deutsch-sprachigen Raum, zeigt uns, wie wir von den heilsamen Wirkungen von 12 Wohlfühl- und Seelenpflanzen profitieren zu können. Sie gibt Tipps zu Pflanzenbestimmung und -verarbeitung, eine Fülle von Rezepten für den Einsatz in Küche und Hausapotheke sowie inspirierende Anregungen, um mit der Kraft der Natur den turbulenten Alltag zu entschleunigen und das Hier und Jetzt wieder in vollen Zügen zu genießen.

Aus dem Inhalt u.a.

Die Natur, ihre Kräuter & Heilpflanzen

Wie die Natur und ihre Kräuter uns helfen können

Seelenbalsam

Hallo, Wohlfühlkräuter

Sinnliche Naturerfahrungen

Hol dir Kräuter in dein Zuhause

Öffne dich den Wohlfühlkräuter

Deine zwölf Wohlfühlkräuter

Lavendel – dein entspannend duftender Begleiter

Melisse – dein Herzensfreund

Das Echte Johanniskraut – dein Platz an der Sonne

Rosmarin – dein klärender Freund

Baldrian – dein Anker bei der Erdung

Hopfen – dein beruhigend genussvoller Freund

Linde – deine zarte Begleiterin

Kamille – die Mütterliche

Weißdorn – dein Herzensfreund

Gänseblümchen – der Wachkitzler für dein inneres Kind

Grüner Hafer – dein nervenstarker Begleiter

Salbei – dein grünes Kraftpaket

Schmackhaft, bitter und exotisch – weitere Wohlfühlkräuter

Küchenkräuter – Wohlbefinden geht durch den Magen

Bitter belebt

Fix und fertig für den Einsatz

Vertraue auf die grüne Kraft

Karina Reichl war eine erfolgreiche, aber gestresste „Medienfrau“, bis sie eine Ausbildung in Traditioneller Europäischer Heilkunde (TEH) absolvierte. Seither beschäftigt sie sich intensiv mit Kräutern und Pflanzen und gibt ihr Wissen auf Seminaren und Kräuterwanderungen weiter. Ihr mehrfach ausgezeichneter Kräuter-Blog fräuleingrün.at ist einer der erfolgreichsten Blogs im deutschsprachigen Raum mit 80.000 Leser*innen pro Monat. Zahlreiche Presse- und TV-Beiträge über ihre Arbeit machten die Autorin auch über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Karina Reichl lebt in Salzburg. www.fräuleingrün.at

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Corinna Schindler, Pressebüro, Franziskanerstraße 18, 81669 München, Tel: 089 4488040, Handy: 0172 818 99 68, Fax: 089 48002809, E-Mail: das-freelance-team@t-online.de

 

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Mikronährstoffe in der Ernährung

Pilze können Versorgung verbessern

Wer regelmäßig Pilze isst, versorgt seinen Körper mit wertvollen Mikronährstoffen wie Kalium und Selen, ohne dafür mehr Kalorien, gesättigte Fettsäuren oder Natrium aufzunehmen. Das hat eine US-amerikanische Studie ergeben.

Die Wissenschaftler ersetzten in einem mathematischen Modell eine Portion verschiedener Lebensmittel, für die das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) einen mäßigen Konsum empfiehlt, durch eine Portion Pilze. Eine Portion entspricht dabei 84 Gramm; das sind in etwa fünf mittelgroße weiße Champignons. Es wurde untersucht, wie sich dadurch das Nährstoffprofil verschiedener Ernährungsweisen nach den Empfehlungen des USDA, darunter auch vegetarisch und mediterran, verändert.

Bei der Portion Pilze wurden drei unterschiedliche Szenarien bewertet: eine gleichwertige Mischung aus weißen, braunen Crimini- und Portobello-Champignons, Austernpilze und UV-behandelte Champignons mit einem erhöhten Vitamin-D-Gehalt (5 Mikrogramm pro Portion).

Bereits die Ergänzung von einer Portion Pilze täglich würde je nach Ernährungsmuster und Kalorienmenge die Versorgung mit Ballaststoffen (2 bis 3 %) und verschiedenen Mikronährstoffen wie Kalium (8 bis 12 %), Kupfer (16 bis 26 %), Selen (11 bis 23 %), Vitamin B2 (Riboflavin, 12 bis 18 %) und Niacin aus der Gruppe der B-Vitamine (11 bis 26 %) erhöhen. Dabei hatte die Zufuhr keinen wesentlichen Einfluss auf Kalorien, Kohlenhydrate, Fett und Natrium. Der Zusatz einer Portion Austernpilze würde dem Körper mehr Vitamin D (8 bis 11 %) und Cholin (10 bis 16 %) zuführen. Cholin ist ein essentieller Nährstoff, der vor allem für die Leber-, Nerven- und Gehirnfunktion wichtig ist. UV-behandelte Pilze auf dem Speiseplan würden die Vitamin-D-Versorgung sogar um 67 bis 90 Prozent steigern. Außerdem enthalten Pilze wertvolle Antioxidanzien: Champignons liefern laut Studie durchschnittlich 2,2 mg Ergothionein und 3,5 mg Glutathion, Austernpilze sogar 24,0 beziehungsweise 12,3 mg. Über deren Bioverfügbarkeit gibt es aber noch keine genauen Kenntnisse, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Food & Nutrition Research“.

Pilze sind weder Pflanze noch Tier und haben daher ein einzigartiges Nährstoffprofil. In einer rein pflanzlichen Ernährung werden sie immer häufiger als Fleischersatz verwendet. Nach Auswertung der Daten kann ein regelmäßiger Pilzverzehr die Versorgung mit Mikronährstoffen verbessern.

Die Ergebnisse der Studie basieren aber allein auf mathematischen Berechnungen und müssen daher noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden. Es ist auch noch nicht klar, wie sich unterschiedliche Zubereitungsarten auf Stabilität und Verfügbarkeit der Nährstoffe in den Pilzen auswirken.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.29219/fnr.v65.5618

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisepilze/

www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf

www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/11-06-2015-uvb-bestrahlung-bei-pilzen-zur-erhoehung-des-vitamin-d2-gehalts-wirkungsweise-effizienz-und-umsetzung-in-europa/

www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/uvbehandlung-kann-fuer-mehr-vitamin-d-in-lebensmitteln-sorgen-52009

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/maerz/vitamin-d-versorgung-und-infektionsschutz/ 

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Veredeltes Wasser kann zum wahren Jungbrunnen werden

Veredeltes Wasser kann zum wahren Jungbrunnen werden

Leitfaden zeigt auf, wie wir Wasser noch wertvoller machen können

Wasser gehört zu unseren wichtigsten Lebensmitteln. Das wusste schon der legendäre Pfarrer Kneipp, der mit seinen Wasserkuren berühmt wurde. Besonders wertvoll ist es, wenn es durch bestimmte durchlässige Gesteinsschichten mit Mineralien angereichert wird und so die Qualität des Heilwassers erwirbt.

Die Steine sind es auch, die es dem Wasser- und Edelsteinexperten Ewald Eisen seit über vierzig Jahren angetan haben. Er nutzt nach dem Vorbild der Natur die energetischen Kräfte der Edelsteine, um das Wasser neu zu beleben, es zu veredeln. Damit lässt sich unsere Fitness und das Wohlbefinden auf natürliche Weise unterstützen.

Der Autor hat jetzt sein ganzes gesammeltes Wissen in einem spannenden Buch “Das beste Wasser trinken” zusammengetragen. Auf über 318 Seiten findet sich nahezu alles, was wir über das Wasser wissen sollten. Von der Bedeutung und Wirkung des Wassers auf unseren Organismus. Wie wir es optimal für den Hausgebrauch aufbereiten. Mit welchen Edelsteinen wir es wertvoller machen und mit welchen speziellen langjährig bewährten Edelsteinwasser-Rezepturen wir unserer Gesundheit einen hervorragenden Dienst leisten.

Edelsteinwasser ist das beste Wasser überhaupt, davon ist der Experte aufgrund seiner langen Erfahrung heraus überzeugt, was ihn zum Titel seines Buches inspirierte. Dazu porträtiert er über 80 Edelsteine, nach Bedeutung und Wirkung auf unseren Körper. Eine wahre Fundgrube rund um die Themen Wasser und Edelsteine.

Buchdaten: Das beste Wasser trinken, Ewald Eisen, Bucher Verlag, Hohenems 2021, 318 Seiten, ISBN 978-3-99018-581-0. Erhältlich im Buchhandel. Hier gibt es eine umfangreiche Rezension zum Buch: Gesundes Wasser Trinken.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Zucker, Fette und Salz in Fertiglebensmitteln

Erste Erfolge bei Reduktion – aber noch Einiges zu tun

In Deutschland sind mehr Fertigprodukte mit weniger Zucker, Fetten und Salz auf dem Markt. In Toastbrot ist weniger Salz, in Müsliriegeln mit Schokolade weniger Zucker enthalten als noch vor einigen Jahren. Allerdings lässt die Nährstoffzusammensetzung vieler Fertigprodukte weiterhin zu wünschen übrig, hat das „Produktmonitoring 2020“ des Max Rubner-Instituts (MRI) gezeigt.

Im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) hatten die Wissenschaftler untersucht, ob und wie sich die Energie- und Nährstoffgehalte seit dem Jahr 2016 verändert haben. Knapp 5.000 Lebensmittel, darunter verpacktes Brot und Kleingebäck, verpackte Wurst und Riegel, standen auf dem Prüfstand.

Bei verpacktem Brot und Kleingebäck war bei mehreren Produktgruppen weniger Salz enthalten als im Jahr 2016. So hat sich der Salzgehalt von Toastbrot um acht Prozent und von Weizen- und Dinkelbrötchen um sechs Prozent verringert. Vollkornprodukte waren generell salzärmer als vergleichbare Produkte aus Weißmehl. Der Zuckergehalt von Müsliriegeln mit Schokolade hat sich um rund 11 Prozent und von Nussriegeln um 16 Prozent verringert. Die Auswertung der Daten hat jedoch gezeigt, dass die Verbraucher eher zu den zuckerreichen Varianten greifen.

Snack-Salami (minus 11 %) und vorgegarte Frikadellen (minus 15 %) enthielten zum Beispiel weniger Salz. Allerdings zählen Snack-Salamis zu den salzreichsten Produktuntergruppen. Ein gewisser Salzgehalt ist aber notwendig, da das Salz auch das Wachstum unerwünschter Keime hemmt.

Ein weiterer Fokus des Monitorings lag auf Produkten, die aufgrund ihrer Aufmachung speziell Kinder ansprechen. Erstmals wurden Quetschprodukte untersucht. Dabei handelt es sich meist um püriertes Obst in Kunststoffbeuteln, das direkt in den Mund gedrückt wird. Die Spannweite des Zuckergehalts war groß und lag je nach Sorte bei 6,5 bis 16,7 Gramm pro 100 Gramm – auch bei Produktuntergruppen, die nur aus Obst bestehen. Rund 10 Prozent enthielten zugesetzten Zucker in Form von Haushalts- oder Traubenzucker, Agavensirup oder Süßmolkenpulver. Bei den herzhaften Fertigmahlzeiten für Kleinkinder waren die Nährwerte insgesamt unauffällig und entsprachen den EU-weiten Vorgaben.

Verbraucher finden inzwischen zum Teil ein größeres Angebot an Fertigprodukten mit weniger Fett, Salz und Zucker, fasst das MRI zusammen. Bei vielen etablierten Produkten sind die Rezepturen jedoch ähnlich geblieben, lassen die Ergebnisse vermuten. Da sich das Sortiment ständig ändert, kann das Monitoring aber nur eine Momentaufnahme sein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.mri.bund.de

Produktmonitoring 2020 – Ergebnisbericht: www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/MRI-Produktmonitoring-2020_Ergebnisbericht-final.pdf

Informationen zur „Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung“:

www.bzfe.de/lebensmittel/einkauf-und-kennzeichnung/die-nationale-reduktions-und-innovationsstrategie-der-bundesregierung/

Broschüre „Achten Sie aufs Etikett! – Kennzeichnung von Lebensmitteln“, Bestell-Nr. 1140, Preis: 4,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1140/achten-sie-aufs-etikett-kennzeichnung-von-lebensmitteln?number=1140

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Mit Pflanzensterinen angereicherte Lebensmittel

Nicht für jedermann geeignet

Seit vielen Jahren gibt es bestimmte Lebensmittel auf dem Markt, die den Cholesterinspiegel senken sollen. Es handelt sich vor allem um spezielle Margarinen sowie Joghurtdrinks, die mit Pflanzensterinen (Phytosterinen) angereichert sind. Darunter versteht man fettähnliche Substanzen, die in kleinen Mengen natürlicherweise in fetthaltigen, pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen, wie in Nüssen, Speiseölen, Cerealien und Samen.

Ein regelmäßiger Verzehr von zwei Gramm Pflanzensterinen am Tag kann bei Personen mit erhöhtem Cholesterinspiegel das LDL-Cholesterin (das „schlechte“ Cholesterin) nachweislich um rund zehn Prozent senken. Diese Menge steckt beispielsweise in 25 bis 30 Gramm Margarine, die mit Pflanzensterinen angereichert ist.

Solche Produkte sind aber nicht für gesunde Menschen gedacht. Deshalb muss auf der Verpackung immer der Hinweis stehen, dass das Erzeugnis ausschließlich für Menschen bestimmt ist, die ihren Cholesterinspiegel im Blut senken möchten. Bevor diese Personen solche Lebensmittel kaufen, sollten sie vorab ärztlichen Rat einholen. Und dann ist weiter Vorsicht geboten: Zum einen sollte man nicht mehr als insgesamt drei Gramm Phytosterine am Tag verzehren, um mögliche unerwünschte gesundheitliche Wirkungen zu vermeiden. Diese Menge ist schnell überschritten, wenn man weitere angereicherte Erzeugnisse wie spezielle Joghurtdrinks verzehrt oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt. Zum anderen sollte man dafür sorgen, dass diese Produkte nicht von anderen Familien- oder Haushaltsmitgliedern gegessen werden.

Pflanzensterine können zudem die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) aus der Nahrung hemmen, was gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Für Schwangere, Stillende und Kinder unter fünf Jahren sind diese speziellen Produkte deshalb nicht geeignet. Auch dieser Hinweis muss auf der Verpackung stehen.

Mit Pflanzensterinen angereicherte Lebensmittel können einem erhöhten Cholesterinspiegel im Blut nicht vorbeugen. Dafür empfiehlt sich eine ausgewogene, abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Ernährung sowie ein gesunder Lebensstil.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_pflanzensterinen-9503.html

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisefette-und-oele/

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Viel hilft nicht viel

Extra-Portion an Vitaminen und Mineralstoffen?

Ob ACE-Fruchtsäfte, Milchprodukte oder Frühstückscerealien mit einer Extra-Portion Zink, Eisen oder Kalzium, in den Supermarktregalen findet man viele Lebensmittel, die beispielsweise mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind. Solche Produkte zählen zu den sogenannten funktionellen Lebensmitteln. Sie enthalten zusätzliche Substanzen, die in verzehrsüblichen Mengen die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen positiv beeinflussen sollen. Angereicherte Lebensmittel dürfen aber nicht einfach mit irgendeinem Gesundheitsversprechen vermarktet werden, sondern sie müssen nach der Health Claims Verordnung ausdrücklich erlaubt sein.

Die EU führt hierzu eine Positivliste. Erlaubt sind beispielsweise die Hinweise „Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei“, „Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“ oder „Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei“. Man darf bei vielen angereicherten Lebensmitteln aber nicht zu hohe Erwartungen haben. So kann man nicht davon ausgehen, dass ein ACE-Saft eine Erkältung verhindert. Viel hilft also nicht viel.

Die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitaminen und Mineralstoffen kann zwar in bestimmten Fällen Defizite der Nährstoffaufnahme ausgleichen. So kann jodiertes Speisesalz zur besseren Jodversorgung beitragen. Oder für Veganer können pflanzliche Milchalternativen wie Sojadrinks nützlich sein, wenn diese mit Kalzium angereichert sind. Aber aufgepasst: „Eine übermäßige Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen kann auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben“, heißt es beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn jemand bereits hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt und zusätzlich funktionelle Lebensmittel mit denselben zugesetzten Nährstoffen verzehrt.

Fazit: Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt und keinen erhöhten Nährstoffbedarf hat, benötigt in der Regel keine Produkte mit einer Extra-Portion an Vitaminen und Mineralstoffen. Das gilt auch für Kinder.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/milch/milch-gesund-trinken/

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/proteintrend-bei-lebensmitteln/

www.ble-medienservice.de/5084/ernaehrung-im-fokus-04/2020-vitamine-update?number=5084

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ein Apfel mit einer Extra-Portion Selen

Höhere Nährstoffgehalte dank Spezial-Düngung

Einst wurden Nahrungsergänzungsmittel von der Werbung als Obstalternative gepriesen. Mit einem besonderen Apfel will die Hochschule Osnabrück den Spieß nun wieder rumdrehen: Er enthält mehr als zehnmal so viel Selen wie ein herkömmlicher Apfel und kann somit rund ein Drittel des Selen-Tagesbedarfs eines Erwachsenen decken. Möglich macht das ein Algendünger, der auf die Blätter der Apfelbäume aufgebracht wird und so den Selengehalt der reifen Äpfel erhöht.

Attraktiv erscheint solch eine natürliche Selenquelle in Frischobstform allemal. Denn der Selenbedarf des Menschen wird durch die alltägliche Ernährung oft nicht ausreichend gedeckt. Vor allem Menschen, die sich vegan oder vegetarisch und am liebsten mit heimischer Pflanzenkost ernähren möchten, haben es schwer ihren Bedarf zu decken. Wird über längere Zeit zu wenig Selen aufgenommen, leidet das Immunsystem. Mangelerscheinungen können das Risiko erhöhen, an Darm- oder Leberkrebs zu erkranken.

Der Grund für die schwierige Versorgungslage: In Europa sind die Böden vergleichsweise arm an Selen. Und steckt natürlicherweise wenig Selen im Boden, können auch die Pflanzen nur wenig Selen aufnehmen. Wer mehr Selen im Produkt haben will, muss also nachhelfen. Und das funktioniert am besten über eine Blattdüngung, wie die Osnabrücker Wissenschaftler in ihrem Forschungsprojekt herausfanden. Diese Idee ist dabei keineswegs eine Neuheit. Im Obstbau ist das Verfahren beispielsweise gängig, um den Calciumgehalt der Früchte zu verbessern. Blattgemüse wie Kopfsalat lässt sich über eine Blattdüngung mit Jod anreichern. Für den Selen-Apfel wurde ein Spezial-Dünger auf Algenbasis entwickelt, der den Selengehalt der Apfelsorte Elstar signifikant erhöht. Dabei ist es kein Zufall, dass die Wahl der Wissenschaftler auf die Apfelsorte Elstar fiel. Ziel war es, mit einer Sorte zu experimentieren, die gerne gegessen und auch in Deutschland angebaut wird. Auch aus Marketing-Sicht erscheint die Sortenwahl günstig. Sie vereint sich gut nachvollziehbar mit dem Schlagwort Selen zu dem Markennamen „Selstar“, unter dem die Apfel-Neuheit nun zunächst in rund 80 Supermärkten im nördlichen Teil Deutschlands angeboten wird.

Wer sich nun sorgt, dass die Extra-Portion Selen im Apfel geschmackliche Einbußen mit sich bringt, kann ganz beruhigt sein. Die selenreichere Elstar-Variante weist das gewohnt feste Fruchtfleisch und den typischen süß-säuerlichen Geschmack der Sorte Elstar auf. Optisch sticht seine intensive Rotfärbung hervor, die auf einen besonders hohen Polyphenolgehalt zurückzuführen ist. Und noch ein Extra hat die Apfel-Neuheit zu bieten: Sie ist ersten Beobachtungen zufolge allergenärmer als viele herkömmliche Apfelsorten. Woran das genau liegt und ob sich diese Eigenschaft noch verbessern lässt, wollen die Osnabrücker Wissenschaftler nun in einem Folgeprojekt in Kooperation mit der Universität Hamburg erforschen.

Dr. Christina Rempe, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/02/apfel-innovation-der-hochschule-osnabrueck-soll-das-immunsystem-auf-trab-bringen/

www.fruchthandel.de/newsnet/aktuelle-news/einzelmeldung-newsnet/mit-selstarr-gegen-den-selen-mangel/

Ernährung im Fokus, Ausgabe 1-2019, Bestell-Nr. 5981, 4,50 Euro, www.ble-medienservice.de/5981/ernaehrung-im-fokus-01-2019-zeitschrift-fuer-fach-lehr-und-beratungskraefte?number=5981

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