Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vitamin D-Speicher im Sommer auffüllen

Wer braucht Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend: Der Verbrauchermonitor von 2021 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt: Ein Drittel der Bevölkerung nimmt mindestens einmal pro Woche Vitamine über Nahrungsergänzungsmittel zu sich, jede sechste Person sogar täglich. Dabei nimmt das Vitamin D eine gewisse Sonderstellung ein. In dem zitierten Verbrauchermonitor gaben 45 Prozent der Befragten an, Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, was ihm Platz 1 einbringt; bei Vitamin B12 waren es 36 und bei Vitamin C 32 Prozent. Dabei seien Nahrungsergänzungsmittel für die meisten Menschen verzichtbar, so BfR-Präsident Professor Andreas Hensel und weiter: „Wer hoch dosierte Vitamine einnimmt, ohne dass es nötig ist, riskiert eine Überversorgung und damit unerwünschte Auswirkungen auf die Gesundheit“.

Korrekterweise ist Vitamin D der übergeordnete Begriff für eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die Calciferole. Zu den wichtigsten Formen gehören Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Die bekannteste Funktion von Vitamin D ist die Beteiligung am Knochenstoffwechsel. So fördert Vitamin D unter anderem die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie ihren Einbau in den Knochen. Es nimmt damit eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung ein. Zudem ist Vitamin D an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Vitamin-D-Mangel kann bedeutsame Auswirkungen auf die Knochengesundheit haben. Die gravierendsten Folgen sind die Entkalkung und letztendlich die Erweichung der Knochen (Osteomalazie und Osteoporose).

Der tägliche Bedarf wird für alle Altersgruppen auf 20 Mikrogramm (1 Mikrogramm [µg] = 0,001 Milligramm [mg]) geschätzt, für Säuglinge (unter 12 Monate) sind es 10 µg. Eine ebenfalls übliche Mengeneinheit für Vitamin D ist die sogenannte „Internationale Einheit“ (I.E.). 1 µg entspricht 40 I.E. beziehungsweise 1 I.E. entspricht 0,025 µg.

Die geschätzten Bedarfswerte gelten jedoch nur bei fehlender Eigensynthese; denn – und das ist eine echte Sonderstellung dieses Vitamins – es kann sowohl über die Nahrung aufgenommen als auch vom Menschen selbst durch UVB-Lichtexposition (Sonnenbestrahlung) gebildet werden. Bei letzterem wird das Vitamin aus einer in der Haut vorkommenden Vorstufe (7-Dehydrocholesterol) gebildet. Dieser Weg ist auch der wesentlich effizientere, denn nur wenige Lebensmittel enthalten das Vitamin in größeren Mengen. Hauptsächlich fettreiche Seefische wie Makrele, Lachs oder Hering sind hier zu nennen. So enthalten etwa Hering 25 µg, Lachs 16 µg, Avocados bringen es immerhin auf 6 µg, jeweils pro 100 Gramm. Mit unserer täglichen Nahrung nehmen wir durchschnittlich nur etwa 2 bis 4 µg zu uns.

Gemäß einer abgestimmten Empfehlung von wissenschaftlichen Institutionen, Fachgesellschaften und Fachverbände reichen für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese in der warmen Jahreszeit bereits fünf bis 25 Minuten Aufenthalt in der Sonne aus, wenn etwa ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) unbedeckt sind. Eine Faustregel sagt: Ist unser Schatten draußen kürzer als wir groß sind, produzieren wir ausreichend Vitamin D. Das ist in unseren Breiten zwischen April und Oktober der Fall. Das Gute: wie andere fettlösliche Vitamine auch, speichert unser Körper das Vitamin und zwar hauptsächlich im Fett- und Muskelgewebe, geringere Mengen auch in der Leber. Die Speicherkapazität ist insgesamt relativ groß, so dass auch in Wintermonaten in der Regel eine ausreichende Versorgung sichergestellt ist.

Für wen ist eine Vitamin-D-Supplementierung gegebenenfalls sinnvoll? Hier sind als erstes Säuglinge zu nennen, da zum einen der Vitamin D-Gehalt von Frauenmilch sehr gering ist (durchschnittlich 0,073 µg pro 100 Milliliter) und zum anderen Säuglinge grundsätzlich nicht einer direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden sollen; zumal sich ihr hauteigener Schutzmechanismus erst noch entwickeln muss. Zu den Risikogruppen für eine Unterversorgung gehören ferner Menschen, die sich kaum oder gar nicht im Freien aufhalten (können). Ferner ältere Menschen, da die körpereigene Vitamin D-Bildung im Alter deutlich abnimmt und es in der älteren Bevölkerung durchschnittlich zusätzlich mehr mobilitätseingeschränkte, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen gibt. Im Alter von 70 Jahren hat sich die Kapazität der Haut zur Vitamin D-Synthese um etwa 75 Prozent reduziert. Der Grund ist die Hautbeschaffenheit selbst, aber auch die Tatsache, dass sich die Menge des Ausgangsstoffs 7-Dehydrocholesterol in den oberen Hautschichten im Alter drastisch vermindert. Freilich sollte die Einnahme von Supplementen unbedingt in Absprache mit einer Ärztin/einem Arzt erfolgen, wobei es empfehlenswert ist, vor einer Supplementierung den Vitamin D-Status überprüfen zu lassen.

Übrigens: Eine Vitamin D-Überdosierung und damit verbundene unerwünschte Wirkungen sind nur durch eine überhöhte orale Zufuhr (dauerhaft mehr als 100 µg = 4.000 I.E. pro Tag), nicht jedoch durch eine exzessive Sonnenbestrahlung der Haut möglich.

Rüdiger Lobitz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/350/bfr-verbrauchermonitor-2021-spezial-vitamine-als-nahrungsergaenzungsmittel.pdf

https://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_vitamin_d-131898.html


https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/vitamin-d/


https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/bestens-unterstuetzt-durchs-1-lebensjahr/nachgefragt/warum-brauchen-saeuglinge-zusaetzlich-vitamin-d/#:~:text=Säuglinge%20erhalten%20zur%20Rachitisprophylaxe%20400,D%20im%20gesamten%20ersten%20Lebensjahr
.

https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/import/pdf/eifonline_vitamin_d_unterschaetzter_mikronaehrstoff.pdf


https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/aus-der-aktuellen-ausgabe/vitamin-d-in-lebensmitteln/


https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/01_lebensmittel/2016/2016_01_21_PI_VitaminD.html


https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/wirkung/akut/empfehlung-vitamin-d.html

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Kräutersalz selbst gemacht

Mediterran, mit Blüten oder Wildkräutern

Kräutersalze verleihen vielen Gerichten wie Salaten, Suppen und Gemüsepfannen mehr Aroma. Wer sie selbst zubereitet, kann seine Lieblingskräuter auswählen und sie nach eigenem Geschmack kombinieren. Und hübsch verpackt ist ein Kräutersalz ein nettes Mitbringsel für Freunde und Familie.

Die Zubereitung ist einfach: Meist nimmt man für 100 Gramm Kräutersalz 80 g Salz und 20 g Kräuter. Jedes Salz ist geeignet. Statt teurer Spezial-Sorten wie Himalayasalz oder Fleur de Sel darf es auch herkömmliches Speisesalz sein.

Bei den Kräutern entscheiden die eigenen Vorlieben. Der Klassiker ist ein mediterranes Kräutersalz mit Thymian, Rosmarin, Oregano oder Salbei. Damit lassen sich Pastasoßen, Suppen und Ofenkartoffeln verfeinern. Auch aus Wildkräutern wie Giersch, Gundermann und Taubnessel lässt sich ein aromatisches Salz zubereiten. Oder wie wäre es mit einem Blüten-Salz, das durch Kornblume, Wegwarte und Ehrenpreis blau gefärbt ist? Zu Fisch passt ein Salz mit Dill, Kerbel und Zitronenzesten, während sich für Pizza Oregano, Basilikum und Knoblauch anbieten. Für mehr Schärfe gibt man etwas Chili oder Pfefferkörner hinzu. Allerdings ist weniger mehr: Wenn zu viele Kräuter verwendet werden, kommen die einzelnen Aromen nicht mehr zur Geltung.

Wer sich für eine Variante entschieden hat, wäscht das frische Grün und trocknet es schonend. Das gelingt im Backofen (20 bis 25 Minuten bei 40 Grad) oder ausgebreitet auf einem Tuch an einem schattigen Ort. Die Stiele werden nicht verwendet. In einem Mörser, einer Mühle oder in einer Küchenmaschine mit dem Salz zerkleinern und vermengen. Man kann auch frische Kräuter nehmen, aber das verringert die Haltbarkeit und durch die Feuchtigkeit kann das Salz leicht verklumpen.

Zum Schluss wird das fertige Kräutersalz in ein Schraubglas gefüllt und gut verschlossen. Mit getrockneten Kräutern hält es sich an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort mehrere Monate bis zu einem Jahr. So kann man auch in der kalten Jahreszeit die Aromen des Sommers genießen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen zu Salz, Kräutern und Gewürzen:
www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisesalz/

www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/kraeuter/

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/gewuerze-und-kraeuter/

Poster „Küchenkräuter“, Bestell-Nr. 3757, 1,50 Euro, www.ble-medienservice.de/3757/kuechenkraeuter

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Erdbeeren zum Nachtisch

Das schmeckt nach Sommer

Im Sommer sind fruchtige Desserts gefragt. Die Erdbeere ist dafür perfekt geeignet. Die roten Früchtchen schmecken beispielsweise im Quark, im Tiramisu oder im Frozen Joghurt.

Einfach und schnell gelingt ein Erdbeerquark. Dafür wird Magerquark mit etwas Zucker oder Vanillezucker, Zitronensaft und einer Prise Salz verrührt. Die Hälfte der Erdbeeren pürieren und mit dem Quark vermengen, die andere Hälfte stückig schneiden und vorsichtig unterheben.

Schichtdesserts mit Erdbeeren sehen hübsch aus und lassen sich gut vorbereiten. Wie wäre es mit einem Erdbeer-Joghurt zu knusprigen Amarettini? Dazu werden die Früchte würfelig geschnitten, Joghurt mit aufgeschlagener Sahne vermengt und die Amarettini-Kekse zerbröselt. Anschließend kleine Einmachgläser nacheinander mit Keksen, Joghurtsahne und Erdbeeren füllen. Mit einem Sahnehäubchen abschließen und mit ganzen Früchten und Minzblättern garnieren. Die fruchtige Nachspeise sollte mindestens eine halbe Stunde oder über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Ein Erdbeer-Tiramisu wird an heißen Sommertagen am besten ohne rohe Eier zubereitet. Zunächst werden die Erdbeeren mit etwas Zitronensaft und Zucker püriert und eine Mascarpone-Creme zubereitet. Löffelbiskuits in eine Auflaufform legen und nacheinander mit Fruchtpüree, Mascarpone-Creme und klein geschnittenen Erdbeeren belegen. Nach einer weiteren Schicht das Tiramisu mit gehackten Pistazien bestreuen und für sechs bis acht Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wer auf eine schlanke Linie achtet, kann mit den roten Früchtchen ein Frozen Joghurt zubereiten: Frische Erdbeeren einfrieren und in einem Mixer pürieren. Fettarmen Naturjoghurt und ein Löffelchen Honig hinzugeben und vermengen – fertig ist der eiskalte und kalorienarme Genuss.

Sehr lecker sind Erdbeeren auch mariniert. Dafür werden sie halbiert oder geviertelt und für eine halbe Stunde in Zitronensaft mit Puderzucker eingelegt. Nach Lust und Laune können frische Kräuter wie Zitronenmelisse, Basilikum und Thymian oder etwas Vanillemark ergänzt werden. Dazu schmeckt eine Kugel Vanilleeis, Panna Cotta oder selbst gemachte Waffeln.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Erdbeeren – vom Feld bis in die Küche
www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/erdbeeren/

Wie ein Frozen Joghurt gelingt
www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2017/august/eiskalter-genuss/

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Pflanzendrinks im Trend

Milchalternativen für Kaffee & Co.

Immer mehr Verbraucher und Verbraucherinnen verzichten auf Kuhmilch und greifen zu pflanzlichen Alternativen aus Soja, Hafer oder Mandeln. Aber welche Pflanzendrinks schmecken auch im morgendlichen Kaffee und lassen sich gut aufschäumen?

Damit der Milchschaum auf dem Cappuccino locker und zugleich cremig ist, muss vor allem das Zusammenspiel von Fett und Eiweiß stimmen. Das Eiweiß in der Milch macht den Schaum stabil, und das Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger und sorgt gleichzeitig für Cremigkeit. Da kann nicht jeder Pflanzendrink mit der Kuhmilch mithalten.

Die „Sojamilch“ ist der Klassiker unter den pflanzlichen Alternativen und in ihrer Zusammensetzung der Milch am ähnlichsten. Da sie relativ eiweiß- und fettreich ist, lässt sie sich auch gut aufschäumen. Der Geschmack ist angenehm süßlich bis getreidig. Bei zu viel Säure im Kaffee flockt sie aber leicht aus – ebenso wie Mandeldrinks. Eine Alternative sind Haselnussdrinks, die geschmacklich sehr gut zu den Kaffeearomen passen. „Cashewmilch“ lässt sich einfach selbst zubereiten und bildet aufgrund des hohen Eiweiß- und Fettgehalts eine gute Schaumkrone. Ihr Geschmack ist im Kaffee aber gewöhnungsbedürftig.

Im Trend liegen Haferdrinks, die dem Kaffee eine angenehm süßliche Note verleihen. Der Schaum ist passabel und besser als bei Reisdrinks, die kaum Fett und Eiweiß enthalten. Dafür können Reisdrinks mit einem dezenten Geschmack punkten, der den Umstieg von Kuhmilch auf Pflanzendrink im Kaffee erleichtern kann. Auch „Dinkelmilch“ ist eine gute Wahl. Sie gibt dem Heißgetränk eine leicht karamellige Note und bildet einen luftigen Schaum mit gutem Stand.

Inzwischen gibt es für viele Pflanzendrinks auch spezielle Barista-Varianten, die durch den Zusatz pflanzlicher Öle besser schäumen. Allerdings sind sie nicht nur deutlich teurer, sondern auch kalorienreicher und enthalten meist auch mehr Zusatzstoffe als die herkömmlichen Drinks.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Daher gibt es den idealen Milchersatz für den Kaffee nicht. Am besten probiert man sich durch das Sortiment und testet auch verschiedene Marken und Hersteller. Meist braucht es etwas Zeit, bis man sich an den neuen Geschmack gewöhnt hat. Wer eine besonders nachhaltige Wahl treffen möchte, greift zu Milchalternativen mit Zutaten europäischer oder deutscher Herkunft.

Aktuelle Zahlen bestätigen den Trend zu Pflanzendrinks, die je nach Sorte eine klimaschonende und tierfreundliche Alternative zur Milch sein können. So erhöhten sich zum Beispiel die Einfuhr-Zahlen: Im Jahr 2021 wurden 296,1 Millionen Liter Pflanzendrinks nach Deutschland eingeführt. Das waren 42 Prozent mehr als im Vorjahr (208,5 Millionen Liter). Seit 2017 haben sich die Importe mehr als verdreifacht. Pflanzendrinks werden vor allem aus Belgien eingeführt (35,4 %). Weitere Lieferanten sind Schweden (23,4 %), Italien (13,3 %), Österreich (10,8 %) und Frankreich (10,3 %).

Gleichzeitig verringert sich die Nachfrage nach Kuhmilch: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Konsummilch ist mit 47,8 Kilogramm auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gesunken. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) hervor. Auch die Produktion von Trinkmilch ist rückläufig. Im Jahr 2021 wurden hierzulande 7,6 Milliarden Liter zum Absatz erzeugt, informiert das Statistische Bundesamt (Destatis). Das waren rund sieben Prozent weniger als im Vorjahr und der niedrigste Wert seit 2002.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Statistisches Bundesamt Deutschland (destatis), Pressemeldung Nr. N034 vom 31. Mai 2022

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Pressemeldung vom 2. Mai 2022

Statistisches Bundesamt Deutschland www.destatis.de

https://www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/


https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/juli/pflanzendrinks-unter-der-lupe/


https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2020/april/aus-hafer-mandeln-und-co/

Alles über Milch – vom Stall in die Küche https://www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/milch/

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Proteine der Zukunft

Wirksame Maßnahmen zur Konsumlenkung gefragt

Eines der Schlüsselthemen der Ernährung der Zukunft ist die Lösung der Proteinfrage. Wie viel pflanzliches Eiweiß muss, wie viel tierisches Eiweiß kann noch dazu gehören? Und was ist mit mit dem Einfluss von Technologien wie der Verarbeitung von Pflanzen zu Ersatzprodukten, Fermentation zur Gewinnung von Ersatzprotein und künftig vielleicht auch mit cultured meat? Eine Veranstaltung im Rahmen des Nationalen Dialogs zum UN Food Systems Summit (FSS) erläuterte Hintergründe, neueste Zahlen und mögliche Strategien für die Fragen: Wie viel Vielfalt brauchen wir auf dem Teller und wie kriegen wir sie dahin?

Nach Ansicht von Ivo Rzegotta vom Good Food Institute, können pflanzenbasierte Fleischalternativen, Fleisch aus Fermentation und Kultiviertes Fleisch deutlich zu Klimaschutz, Artenvielfalt und gesellschaftlicher Gesundheit beitragen. Die Politik sei in der Pflicht, diese Entwicklung voranzutreiben um den stark steigenden Bedarf decken zu können. Öffentliche Forschungsfinanzierung sei ebenso zentral wie eine bessere Kennzeichnung neuer Produkte.

Dr. Christian Schader vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau in der Schweiz formulierte als Kernforderung, dass die Transformation des Ernährungssystems nur möglich sei, wenn Landwirtschaft und Ernährung als Einheit gedacht werden. Nur so könne die notwendige Transformation des Ernährungssystems gelingen. Die Proteinversorgung der Zukunft sei eine der Schlüsselfragen. Schader sieht pflanzliche Proteine als die klimafreundlichste Lösung, gefolgt von Milch und Fleisch von Wiederkäuern vom Grünland. Nun seien wirksame Maßnahmen nötig, die den Konsum lenken. Reine Kommunikationsmaßnahmen seien hingegen keine Lösung.

Felix Ellwanger vom Karlsruher Institut für Technologie gab einen Überblick über die derzeitigen Möglichkeiten zum Einsatz von Insekten in der menschlichen Ernährung. Am Beispiel des Forschungsprojekts „Insekback“ zeigte er anschaulich, dass Insektenmehle bislang nur eingeschränkt in Produkte wie Backwaren eingebracht werden können. Insgesamt würden Insekten als Nahrungsmittel in Deutschland wahrscheinlich eher ein Nischenprodukt bleiben.

In seinem Kommentar forderte Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW eine aktive Politik für eine Ernährungswende. Um neue, gewünschte Konsummuster zu etablieren sollen andere Ernährungssysteme und -umgebungen her. Sowohl nachhaltig erzeugtes Tierwohl-Fleisch als auch die Fleischalternativen müssten für Konsumentinnen und Konsumenten bezahlbar, geschmacklich und kulturell akzeptiert sein und dabei auch noch gesund. Stefanie Wunder vom ecologic Institut plädierte ebenfalls für einen ganzheitlichen Blick auf das Ernährungssystem. Es reiche keineswegs, einseitig auf Treibhausgas-Emissionen zu blicken. Wunder sieht eine Nationale Ernährungsstrategie bis 2023 als Chance, ein ressortübergreifendes Konzept, das die Zivilgesellschaft miteinbezieht, auf die Beine zu stellen.

Britta Klein vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hält den Stellenwert der Tierhaltung auch zukünftig für hoch. Allerdings müssten deutlich weniger Tiere gehalten und der Fokus auf mehr Tierwohl und eine nachhaltige Fütterung gelegt werden. „Mehr pflanzliche Vielfalt auf dem Feld ist nötig, wo immer das geht. Klimaschonende Ernährungssysteme können sonst nicht entstehen“, so Klein. Der One Health-Ansatz sollte für die gesamte Ernährungsszene die Grundlage sein. Dieser basiert auf dem Verständnis, dass die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt eng miteinander zusammenhängen.

www.bzfe.de


Weitere Informationen:


bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/


bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/huelsenfruechte/

Der UN-Weltgipfel zu Ernährungssystemen (UN Food Systems Summit, UN FSS) ruft zum gemeinsamen Handeln auf, um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN) zu erreichen. Insbesondere müssen Fortschritte für nachhaltigere Ernährungssysteme erzielt werden.

www.ble.de/DE/BLE/UN-Food-System/UN-Food-System_node.html

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Enzyme helfen der Immunabwehr

Enzyme helfen der Immunabwehr

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Welt der Enzyme

Enzyme sind in der naturheilkundlichen Therapie schon lange beliebt. Inzwischen entdeckte die Wissenschaft solche Enzyme, die bei der Abwehr beispielsweise von Coronaviren hilfreich sind. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Ansätze.

Bei Enzymen handelt es sich meist um Eiweißmoleküle. Sie lösen biochemische Reaktionen aus. Diese sind für viele Prozesse in unserem Körper wichtig. Wohl deshalb sind in der Naturheilkunde die Enzyme in der therapeutischen Anwendung schon lange beliebt. Dazu nutzt die unter Experten bekannte Enzymtherapie die aus natürlichen Stoffen isolierten Enzyme, um beispielsweise Umstimmungsreaktionen bei Entzündungen und Verdauungsbeschwerden auszulösen.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Welt der Enzyme

Zwischenzeitlich hat auch die Wissenschaft neue Entdeckungen gemacht, wie Enzyme die Immunabwehr unterstützen. Einem Forschungsteam unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, mit spezifischen Enzymen direkt nach dem Eindringen des Virus in die Zelle die Erbinformation von SARS-CoV-2 zu zerstören. Die Forscher versprechen sich daraus einen Therapieansatz (Zielgerichtete Enzyme zerstören Virus-RNA, Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Wie die Bioresonanz Enzyme nutzt

Auch in der Bioresonanz – Therapie werden Enzyme auf energetischer Ebene therapeutisch genutzt. So verfügt beispielsweise das Testprotokoll der Bioresonanz nach Paul Schmidt über 80 Positionen mit Frequenzspektren zu Enzymen. Die Bioresonanz-Redaktion erläuterte schon früher den Ansatz in einem Fachbeitrag (zum Beitrag Bioresonanz und Enzyme)

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

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Frailex immun

Gezielte Stärkung des Immunsystems für ältere Menschen

Mit fortgeschrittenem Lebensalter nimmt die Immunfunktion ab und die Infektanfälligkeit zu. Der ältere Mensch muss daher besonders auf seine Ernährung und die Zufuhr von Mikronährstoffen achten. Leider liefert unsere Nahrung nicht immer das, was wir wirklich brauchen. Daher haben die Apotheker Dr. Andreas Madaus und Dr. Thomas Lauscher das Multikomponenten-Produkt Frailex immun entwickelt. Es ist eine Nährstoff-Kombination, die das Immunsystem von Menschen ab 50 unterstützt.

Denn je besser die Zellen mit Vitaminen, Mineralien und sonstigen essentiellen Bestandteilen versorgt werden, umso besser kann das Immunsystem arbeiten. Das ist gerade bei älteren Menschen besonders wichtig, da schon eine Erkältung oder ein grippaler Infekt bei ihnen nicht erst seit Corona häufig stärker ausgeprägt ist als bei Jüngeren und schwerwiegende Folgen haben kann.

Frailex immun: Wirkstoffe, die schützen und stärken

Pro Immunsystem: Zink, Selen, Vitamin C, Folsäure, Cobalamin, Eisen, Kupfer, Vitamine A und D tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Pro Zellschutz: Zink, Selen, Kupfer, Tocopherol tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Pro Schleimhäute: Riboflavin trägt zum Erhalt normaler Schleimhäute bei.
Diesen essentiellen Wirkstoffen bescheinigt die oberste europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) eine unterstützende Wirkung auf die normale Funktion des menschlichen Immunsystems.

Ältere Menschen sorgen mit Frailex immun dafür, dass sie die relevanten Substanzen in ausreichender Menge zu sich genommen haben. 1 Kapsel pro Tag reicht aus, um den Körper zu unterstützen und die Zellen zu schützen.

Aber nicht nur unausgewogene Ernährung wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus. Wer sich zu wenig im Freien aufhält, sich nicht genügend bewegt und auch Sozialkontakte meidet, schwächt seine Immunabwehr zusätzlich.

“Es ist gerade für Ältere wichtig auf eine ausgewogene, vollwertige Ernährung zu achten”, sagt Dr. Lauscher. Zusätzlich empfiehlt er viel Bewegung an der frischen Luft, denn sie verbessert den muskulären Zustand sowie die geistige Fitness.

Die Monatsration mit 30 Filmtabletten kostet EUR 12,44 und ist telefonisch unter 05321/31130 4871 zu bestellen oder über https://www.madaus-lauscher.de/products/frailex-immun/

Tipps
– Ernähren Sie sich vollwertig mit viel frischem Gemüse, Obst, Nüssen.
– Bewegen Sie sich regelmäßig mindestens 3 x pro Woche mindestens eine halbe Stunde – Spaziergänge, Radfahren, Gartenarbeit etc.
– Integrieren Sie täglich ein leichtes Muskel-Training in Ihren Tagesablauf.
– Sorgen Sie – sofern möglich – für regemäßigen Kontakt zu Menschen, mit denen Sie sich wohlfühlen.

Die Madaus & Lauscher GmbH, Bonn, entwickelt und produziert Gesundheitsprodukte. Einen Schwerpunkt bilden Präparate für die Altersfitness, die dem Alterssyndrom Frailty mit Auswirkungen wie Muskelschwäche, Gangunsicherheit und Vergesslichkeit – verbunden mit Bewegung – vorbeugen sollen. Dr. Thomas Lauscher und Dr. Andreas Madaus haben das Unternehmen 2016 gegründet; die beiden Pharmazeuten befassen sich seit mehr als dreißig Jahren mit Arzneimitteln. In ihrem Unternehmen entwickeln sie nach aktuellem Forschungsstand Präparate, die dazu beitragen, die körperliche und geistige Konstitution von Menschen ab 50plus langfristig zu erhalten oder zu verbessern.

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Firmenkontakt
Madaus & Lauscher GmbH
Dr. Thomas Lauscher
Goetheallee 40
53225 Bonn
0228 479 804 60
info@madaus-lauscher.de
http://www.madaus-lauscher.de

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MARA Redaktionsbüro
Marion Raschka
Rheinstraße 22
76870 Kandel
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Rhabarber küchenfertig machen

Gewusst wie

Freuen Sie sich auf erntefrischen Rhabarber – den fruchtig-herben Frühlingsboten aus heimischem Anbau. Die ersten Stangen kann man bereits im März kaufen, bevor im April die Hauptsaison für deutsche Ware startet und bis Juni andauert. In dieser Zeit kann man das Gemüse auf vielfältige Weise genießen. Und zum Gemüse zählt Rhabarber wirklich, denn obwohl meist fruchtig zubereitet, essen wir nicht die Früchte der Pflanze, sondern die Stiele. In den Lebensmittelgeschäften und auf Wochenmärkten findet man überwiegend rotfleischige Sorten. Sie schmecken etwas süßer als grünfleischige.

Ob lose, im Bund oder verpackt, frischen Rhabarber erkennt man an seinen festen, glänzenden Stangen und einer leicht feuchten Schnittfläche. Zu Hause wickelt man sie am besten in ein feuchtes, sauberes Küchentuch und legt sie in das Gemüsefach des Kühlschranks. So trocknen die Stangen nicht so schnell aus und bleiben ein paar Tage frisch.

Um die Rhabarberstangen küchenfertig zu machen, wäscht man sie gründlich unter fließendem Wasser und schneidet das obere und untere Ende ab. Dünnere Stangen schneidet man einfach in ein bis zwei Zentimeter große Stücke. Da bei dickerem Rhabarber die äußeren Fasern meistens etwas gröber sind, empfiehlt es sich, die Stängel zu schälen. Dafür setzt man mit einem scharfen Messer am unteren Ende an und zieht die äußeren, groben Fasern der Länge nach ab. Sehr dicke Stangen kann man längs halbieren und schneidet sie danach in mundgerechte Stücke.

Zum Rohverzehr ist Rhabarber zu sauer, man kann ihn aber für viele köstliche Kuchen, Kompotte, Desserts, Konfitüren, Chutneys und Saft verwenden. Selbst herzhafte Speisen und Salate kann man mit dem säuerlichen Gemüse zubereiten.

Wie wäre es zum Beispiel mit saftigen Rhabarber-Muffins? Die sind schnell zubereitet. Für den Teig rührt man 125 Gramm weiche Butter, 100 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz schaumig. Dann gibt man nach und nach drei Eier dazu und rührt 200 Gramm Mehl, einen Teelöffel Backpulver, 50 Gramm gemahlene Haselnüsse und fünf Esslöffel Milch unter. Zum Schluss hebt man 500 Gramm vorbereitete Rhabarberstücke unter den Teig und verteilt diesen gleichmäßig in gefetteten Muffinformen. Die Muffins bei 160 Grad Celsius (Heißluft) 20 bis 25 Minuten backen, etwas auskühlen lassen und genießen.

Köstlich schmeckt auch ein Rhabarber-Kompott. Zudem macht er nicht viel Arbeit: 500 Gramm vorbereitete Rhabarberstücke mit 70 Gramm Zucker, einem Päckchen Vanillezucker in einen Topf geben, vermengen und 30 bis 45 Minuten ziehen lassen. Dabei entsteht etwas Saft. Die Rhabarberstücke mit der Flüssigkeit nun vorsichtig aufkochen, etwa fünf Minuten leicht köcheln lassen bis die Rhabarberstücke weich sind, in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Das Kompott ist pur ein Genuss, harmoniert aber auch sehr gut mit Vanillepudding, Naturjoghurt, Milchreis oder einer Quarkspeise.

Ein Tipp: Kaufen Sie in der Hauptsaison ruhig etwas mehr Rhabarber. Er ist dann vergleichsweise preiswert und lässt sich prima zu Konfitüre, Chutneys und Saft veredeln und somit haltbar machen. Und wenn sie noch nicht genau wissen, wie sie den Rhabarber verarbeiten möchten, frieren Sie ihn einfach ein. Rhabarber muss man nicht blanchieren. Er wird geschält, in Stücke geschnitten, in gefriertaugliche Behälter oder Beutel gefüllt und eingefroren. Die Rhabarberstücke lassen sich später unaufgetaut weiterverarbeiten. Bequemer geht es nicht.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher würden vermutlich häufiger frisches Gemüse oder Obst selbst zubereiten, wenn sie genau wüssten, wie es schnell und richtig geht: Wie schneide ich einen Kürbis gefahrlos? Wie wasche ich Porree am besten? Wie verarbeite ich Rosenkohl? Tipps und Tricks, wie Gemüse- und Obstarten der Saison schnell und sicher küchenfertig gemacht werden gibt es vom BZfE in anschaulichen, leicht verständlichen Informationsblättern und kurzen Videoclips zum Thema.

www.bzfe.de/lebensmittel/zubereitung/infoblaetter-lebensmittel/

YouTube-PlaylistIn meiner Küche“:

Weitere Informationen zu Rhabarber:


www.ble-medienservice.de/1710/rhabarber-lebensmittel-infoblatt?number=1710


www.youtube.com/watch?v=uIzm-VFdMvM&list=PL_JQLhd533yTGxk2lWUTOZe2IkRw9e4jN&index=22


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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Pflanzlicher denn je: Die moderne deutsche Esskultur

Anzahl der Vegan-Affinen seit 2014 fast verdreifacht – Hälfte der Befragten ernährt sich heute bewusst anders – deutliche Mehrheit fordert von Unternehmen mehr Verantwortung für die Zukunft – Simply V befeuert Trend zu Käse-Alternativen – nahezu jeder fünfte hat Simply V schon einmal verwendet

Immer mehr Bundesbürger (43 %) entdecken den pflanzlichen Ernährungsstil für sich: 13 Prozent geben an, sich in bestimmten Zeitabschnitten rein pflanzlich zu ernähren, 30 Prozent entscheiden sich zumindest gelegentlich ganz bewusst für eine vegane Mahlzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der E.V.A. GmbH, Oberreute, durchgeführt hat. Damit hat sich der Anteil der vegan-affinen Bundesbürger seit 2014 fast verdreifacht. Damals ernährten sich erst 16 Prozent zumindest ab und zu rein pflanzlich.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass die Hälfte der Befragten angibt, sich bewusst anders zu ernähren als noch vor einigen Jahren (51 %). Ebenfalls die Hälfte bevorzugt Bio-Lebensmittel (52 %). Ein Viertel verwendet gern pflanzliche Lebensmittel (26 %), insbesondere jüngere: 40 Prozent der 14-29-Jährigen greifen dazu, bei den 30-49-Jährigen sind es 26 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 18 Prozent. Die Jüngeren sind auch innovativen Lebensmittel-Produkten und Marken deutlich aufgeschlossener: 39 Prozent der 14-29-Jährigen interessieren sich dafür, auch wenn sie mit ganz neuen, außergewöhnlichen Zutaten hergestellt werden. Bei den 30-49-Jährigen sind es 28 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 19 Prozent. Bei alledem sind sich alle Befragten in einem einig: Kochen und Essen müssen für drei Viertel der Befragten vor allem Spaß machen (75 %).

Unternehmen sollen Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Dass Unternehmen aus dem Bereich Ernährung/Lebensmittel bei ihren Produkten und ihrem Handeln mehr Verantwortung für unsere Zukunft zeigen, ist für eine deutliche Mehrheit der Befragten (70 %) wichtig. Diese Forderung nach Verantwortung ist heute – und künftig vermutlich noch stärker – ein wichtiger gesellschaftlicher Treiber für die wachsende Hinwendung zu pflanzlichen Lebensmitteln, die als wesentlich nachhaltiger gelten als tierische Produkte. Infolge der Corona-Pandemie ist die pflanzliche Ernährung für vegan-affine Personen sehr viel wichtiger (12 %) bzw. etwas wichtiger (21 %) geworden.

Diskussionen um den Klimawandel, die Fridays for Future-Bewegung und nicht zuletzt die jüngsten Wetterphänomene befeuern diesen Trend zusätzlich, aber auch das wachsende Angebot an pflanzlichen Alternativen, die den Speiseplan bereichern.

Bei Käse-Alternative am liebsten Simply V

Der Markt für pflanzliche Lebensmittel boomt. Milch-Alternativen sind heute für viele selbstverständlich geworden, mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) verwendet sie. Auch pflanzliche Aufstriche auf Basis von Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide stehen hoch im Kurs, rund die Hälfte verwendet sie. Alternativen für Frischkäse werden von jedem fünften (17 %) verwendet, und viele greifen zu Alternativen für Schnittkäse (15 %), Reibekäse (14 %) oder Feta (11 %). Damit hat sich die Verwendung von Hart- und Schnittkäse-Alternativen von 2018 bis 2021 verdoppelt (von 8 % auf 15 %), ebenso die Verwendung von Frischkäse-Alternativen (von 9 % auf 17 %). Die Verwendung von Reibekäse-Alternativen hat sich in dieser Zeit sogar verdreifacht (von 5 % auf 14 %).

Das Segment der pflanzlichen Käse-Alternativen ist laut des Marktforschungsunternehmens Nielsen allein im letzten Jahr um rund 80 Prozent gewachsen. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem von Simply V, der Marke für Käse-Alternativen der E.V.A. GmbH. Mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent liegt Simply V unangefochten an der Spitze des Segments. Die Stärke der Marke geht auch aus der aktuellen forsa-Umfrage eindeutig hervor: Simply V ist zum einen deutlich bekannter als vergleichbare Marken, jeder zweite Befragte (54 %) kennt Simply V; vor allem aber hat jeder fünfte (17 %) schon einmal Simply V verwendet. Damit überflügelt die Marke den Wettbewerb mit beeindruckendem Abstand: Simply V-Produkte werden etwa doppelt so häufig verwendet wie jeweils eine der Marken des Wettbewerbs. Die Käuferreichweite von Simply V ist 2021 noch einmal um mehr als 50 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nachdem sie 2020 bereits um 48 Prozent zugelegt hatte. Damit hat sich die Anzahl der Verwender innerhalb von nur zwei Jahren weit mehr als verdoppelt.

Der kontinuierlich wachsende Erfolg von Simply V liegt an der konsequenten Ausrichtung an den Wünschen der Verbraucher. Um sie zu erfassen, betreibt die E.V.A. GmbH eine umfangreiche Marktforschung, zu der auch repräsentative Umfragen gehören, die das Unternehmen jedes Jahr in Auftrag gibt. Wie viel Innovationskraft in der Marke steckt, zeigt sich immer wieder an Produkteinführungen, die Verbraucher gewissermaßen herbeigesehnt haben wie zuletzt geschehen beim Hirtengenuss, einer Feta-Alternative gemacht mit Mandeln. Wie alle Simply V-Produkte ist auch der Hirtengenuss in Geschmack und Verwendungsmöglichkeiten unerreicht.

Weitere Informationen unter https://www.simply-v.de

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Kontakt
Argumento PR für Simply V
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67655 Kaiserslautern
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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ballaststoffe, Magnesium, Pantothensäure

Referenzwerte überarbeitet

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Referenzwerte für die Zufuhr von Ballaststoffen, Magnesium und Pantothensäure überarbeitet. Sie werden von der DGE gemeinsam mit den Gesellschaften für Ernährung aus Österreich (ÖGE) und der Schweiz (SGE) herausgegeben.

Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die unverdaut oder nicht vollständig verdaut in den Dickdarm gelangen. Sie sind wichtig für die Verdauung und wirken bei einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme Verstopfungen entgegen. Eine hohe Ballaststoffaufnahme kann unter anderem Herzkreislauferkrankungen, Typ-2-Diabetes und Dickdarmkrebs vorbeugen. Da Ballaststoffe für den menschlichen Körper nicht lebensnotwendig sind, wird kein Bedarf, sondern ein Richtwert für die Zufuhr bestimmt. Er liegt für Erwachsene weiterhin bei mindestens 30 Gramm täglich. Die meisten Menschen nehmen mit 18 bis 19 Gramm pro Tag zu wenig Ballaststoffe auf. Gute Lieferanten sind vor allem pflanzliche Lebensmittel wie verschiedene Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen.

Magnesium ist ein Mineralstoff, der im Körper viele wichtige Aufgaben erfüllt – etwa für Muskelkontraktion, Herzrhythmus und Blutdruck. Es wurden Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr ermittelt, die bei 350 Milligramm für Männer und 300 Milligramm für Frauen pro Tag liegen. Ein Mangel ist bei gesunden Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung selten, erklärt die DGE. Der Mineralstoff kommt in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Einen hohen Magnesiumgehalt haben Kerne und Samen wie Mandeln, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesam. Weitere Quellen sind Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse wie Spinat, Fisch und Meeresfrüchte.

Pantothensäure ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe und als Bestandteil des Coenzyms A an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Dazu gehört etwa der Auf- und Abbau von Fettsäuren und der Aufbau von Cholesterin. Für Pantothensäure wird ein Schätzwert für eine angemessene Zufuhr angegeben, der bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren bei 5 Milligramm pro Tag liegt. Für Stillende wurde der Wert auf 7 Milligramm pro Tag erhöht. Diese Empfehlungen sind durch eine ausgewogene vollwertige Ernährung gut zu erreichen. Besonders reich an Pantothensäure sind tierische Lebensmittel wie Hühnereier, Fisch und Weichkäse, aber auch Pilze, Erdnüsse, Nüsse und Vollkornmehl.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Referenzwerte und Ausgewählte Fragen und Antworten zu Ballaststoffen:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/ballaststoffe/

https://www.dge.de/index.php?id=1570

zu Pantothensäure:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/pantothensaeure/

www.dge.de/index.php?id=1574

zu Magnesium:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/

www.dge.de/index.php?id=1572

Internationaler Vollkorn-Gipfel: Täglich 30 Gramm Ballaststoffe als weltweites Ernährungsziel

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/november/internationaler-vollkorn-gipfel-1/

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