Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Magnesium gegen Muskelkrämpfe

Wahrheit oder Mythos?

Das kennen wahrscheinlich viele: Nach einer intensiven Sporteinheit macht sich im Unterschenkel plötzlich ein Krampf bemerkbar und die Hand wandert fast automatisch zur Packung mit den Magnesiumpräparaten. Magnesium hilft schließlich gegen Muskelkrämpfe, heißt es. Aber stimmt das denn? Die wissenschaftliche Beweislage dafür ist tatsächlich ziemlich dünn: Studien zeigen keine klare Überlegenheit von Magnesiumpräparaten gegenüber Placebos.

Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelkontraktion. Das bedeutet aber nicht, dass es bei Krämpfen hilft. Laut Forschenden von der Goethe-Universität Frankfurt sind für krampfende Muskeln während des Sports oder danach vor allem folgende Dinge verantwortlich: muskuläre Ermüdung (etwa durch zu starke Beanspruchung), eine verkürzte Muskulatur sowie starkes Schwitzen und gleichzeitig oft eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.

Was kann man also tun? Am besten die Trainingsintensität langsam steigern und nicht unbedingt bei hohen Temperaturen Sport treiben. Und wenn es doch sehr warm ist, genügend trinken. Eine Möglichkeit, den Flüssigkeits- und Elektrolyte-Haushalt bei intensivem Training auszugleichen, ist, statt Wasser zum Beispiel Apfelschorle mit einer Prise Salz zu trinken.

Und wenn es doch zum Krampf kommt, am besten leichte Dehnübungen machen. Oder mit Essiggurkenwasser gurgeln – zu dieser ungewöhnlichen Erkenntnis kamen Forschende aus den USA. Sie vermuten, dass die Wirkung nicht auf dem enthaltenen Salz oder anderen Mineralien beruht. Vielmehr soll der saure Geschmack des Essigs bestimmte Rezeptoren im Rachenbereich stimulieren und diese senden ein Signal, das den Krampf im Muskel hemmen soll. Vorbeugend wirkt das übrigens nicht. Und ein Glas Essiggurken zum Training mitzunehmen, ist sicher gewöhnungsbedürftig.

Merle Schonvogel, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Was sind Nahrungsergänzungsmittel?

BZfE: Wie informiere ich mich über Nahrungsergänzungsmittel?

DGE: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Magnesium

Studie: Magnesium bei Muskelkrämpfen

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Welche Supplements wirklich helfen

„Der Vitamin- und Nährstoffkompass“ von Bestsellerautor Bas Kast

Mit dem »Ernährungskompass« über die wichtigsten Erkenntnisse zur gesunden Ernährung wurde Bas Kast zu einem der erfolgreichsten Wissenschaftsautoren: Mehr als 1,2 Millionen verkaufte Exemplare, in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Im »Kompass für die Seele«, ebenfalls ein SPIEGEL-Nr.1-Bestseller, zog Bas Kast ein Fazit neuester Studien zu Resilienz und innerer Stärke. Nun erschien sein dritter großer Kompass: »Der Vitamin- und Nährstoffkompass«.(Partner-Link*)

Vitamin C, Zink, Kollagen, Omega 3, D3 und K2, Proteine, Taurin, Spermidin und viele mehr: Unzählige Supplements sind auf dem Markt. Aber wirken sie überhaupt – und wenn ja, wie? Neue, bahnbrechende Studien deuten darauf hin: Auch die so umstrittenen Nahrungsergänzungsmittel könnten dazu beitragen, geistig und körperlich fit zu bleiben und lange gesund zu leben. Doch es gibt nicht nur wichtige neue Erkenntnisse über die Wirkweise von Supplements, sondern auch jede Menge Desinformation. In diesem Buch trennt Bas Kast wissenschaftliche Fakten von Mythen.

Das Fazit neuester Studien zu Nahrungsergänzungsmitteln

In seinem neuen Buch (Partner-Link*) gibt der bekannte Bestseller- und Wissenschaftsautor Bas Kast einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen von Supplements. Er erklärt, welche nach neuesten Erkenntnissen für wen sinnvoll sind, welche vor Altersleiden schützen können und welche Nährstoffe in bestimmten Lebensphasen besonders wichtig sind. Ein faktenbasierter Kompass, der Licht in den Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel bringt. Mit einem ausführlichen Glossar über die wichtigsten Vitamine, Nährstoffe und Supplements von A bis Z, mit Abbildungen und durchgehend zweifarbig gestaltet.

Themen aus dem Buch:

  • Supplements für das Gehirn und die geistige Fitness
  • Longevity-Supplements – oder solche, die es gerne wären
  • Kaliumsalz, Omega-3 & eine schmackhafte Überraschung für das Herz
  • Was unsere Muskeln, Knochen & Gelenke fit hält
  • Auf welche Nährstoffe kommt es in der Schwangerschaft an?
  • Wie man die Haut schützt

Der Autor:

Bas Kast, Jahrgang 1973, hat Psychologie und Biologie studiert und ist Wissenschaftsautor. Mit dem »Ernährungskompass« (2018, ausgezeichnet als »Wissensbuch des Jahres«), in dem Kast die gesicherten Erkenntnisse über eine gesunde Ernährung zusammengestellt hat, gelang ihm ein Riesenerfolg: 1,3 Millionen verkaufte Exemplare und Übersetzungen in mehr als 20 Sprachen. Wie man die wissenschaftlichen Ergebnisse alltagstauglich umsetzen kann, zeigt er in »Der Ernährungskompass. Das Kochbuch« (gemeinsam mit Michaela Baur, 2019). Zuletzt erschienen von ihm die SPIEGEL-Bestseller »Kompass für die Seele« und »Warum ich keinen Alkohol mehr trinke«. Unter @baskastofficial betreibt Bas Kast außerdem einen eigenen YouTube-Kanal.

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Andreas Bernheim

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Hauptsaison für frische Minze

Frischekick für Salate, Desserts und Getränke

Vor der Blüte im Juni/Juli ist die beste Zeit frische Minze zu ernten. Dann ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten und damit das Aroma besonders intensiv. Mit ihrer mild-süßlichen bis angenehm scharfen Note verleiht das beliebte Küchenkraut vielen mediterranen und orientalischen Gerichten eine besondere Frische.

Besonders gut harmoniert Minze mit Kartoffeln, Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen sowie sommerlichem Gemüse wie Gurken und Zucchini. Minze kommt häufig in herzhaften Gerichten der orientalischen Küche vor, zum Beispiel in Couscous, Bulgur-Salaten oder gefülltem Gemüse.

Auch in süßen Speisen ist Minze eine raffinierte Zutat – etwa in Schokoladenmousse, Zitronensorbet oder einer kalten Blaubeersuppe mit Vanillejoghurt. An heißen Tagen sorgen einige Blätter in Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen, selbstgemachter Limonade oder Eistee für eine belebende Erfrischung. Damit das volle Aroma erhalten bleibt, sollten die Blätter erst kurz vor der Verwendung abgezupft oder geschnitten werden.

Minze ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt und heute weltweit verbreitet ist. Die buschige Staude erreicht je nach Art und Sorte eine Höhe zwischen 30 und 80 Zentimetern. Typisch sind ihre elliptischen, am Rand gesägten Blätter sowie weiße, rosa oder violette Blüten.

Die Vielfalt an Arten und Sorten ist groß, aber für die Küche sind vor allem zwei Gruppen interessant: Pfefferminze (Mentha x piperita) und Grüne Minze (Mentha spicata). Echte Pfefferminze enthält besonders viel Menthol, das für den typischen Geschmack und den kühlen Effekt im Mund verantwortlich ist. Sie sollte nur sparsam und möglichst frisch eingesetzt werden. Grüne Minze hat einen deutlich geringeren Mentholgehalt und schmeckt milder und süßlicher.

Nicht nur als Küchenkraut, sondern auch als Heilpflanze hat Minze mit seinem Wirkstoff Menthol eine lange Tradition: Pfefferminztee aus getrockneten oder frischen Blättern gilt als bewährtes Hausmittel bei Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältungen, während Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen lindernd wirken kann.

Frische Minze ist ganzjährig erhältlich – entweder lose als Bund oder im Topf. Beim Kauf sollten die Blätter gleichmäßig sattgrün sein. Geschnittene Stängel halten sich einige Tage in einem Glas Wasser oder in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks. Im Topf kann Minze auf einer hellen Fensterbank sogar weiterwachsen. Und noch ein praktischer Küchentipp: Frische Minze lässt sich hervorragend konservieren, indem man sie gehackt mit wenig Wasser in Eiswürfelbehältern einfriert – ideal für sommerliche Drinks.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Kleines Einmaleins der Küchenkräuter

BZfE: Kräuter-Knigge – so behalten Küchenkräuter ihr Aroma

BZfE: Kräuter und Gewürze – sicher einkaufen und richtig aufbewahren

BZfE: Frische Petersilie – glatt oder kraus, für Suppen oder kalte Speisen

BZfE: Salbei in der Küche – sanft erhitzt entfaltet sich das volle Aroma

BZfE: Koriander – das eigenwillige Küchenkraut

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Hafer neu entdeckt: Wie zwei Tage Getreide den Stoffwechsel in Bewegung bringen

Hafer neu entdeckt: Wie zwei Tage Getreide den Stoffwechsel in Bewegung bringen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Hintergründe und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten auf

Hafer rückt ins Rampenlicht der Wissenschaft. Forschende der Universität Bonn zeigen: Eine kurze, intensive Haferkur kann den Stoffwechsel messbar verbessern – und das überraschend deutlich. Die Bioresonanz-Redaktion fasst die Erkenntnisse zusammen und zeigt eine weitere spannende Lösung auf.

Ein Forschungsteam am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn untersuchte, wie sich eine gezielte Kur mit Hafer auf Menschen mit metabolischem Syndrom auswirkt – also auf Personen mit Übergewicht, erhöhtem Blutdruck, auffälligen Blutzucker- und Fettwerten und damit einem erhöhten Diabetesrisiko.

300 Gramm Hafer, zwei Tage, ein klarer Effekt

Das Studienkonzept war ebenso simpel wie konsequent: Die Teilnehmenden aßen an zwei Tagen ausschließlich Haferflocken – insgesamt 300 Gramm pro Tag, in Wasser gekocht und nur minimal mit Obst oder Gemüse ergänzt. Zum Vergleich folgte eine Kontrollgruppe ebenfalls einer kalorienreduzierten Kost, allerdings ohne Hafer.

Beide Gruppen profitierten von der Ernährungsumstellung. Doch bei der Hafergruppe fielen die Effekte deutlich stärker aus. Das besonders ungünstige LDL-Cholesterin sank im Schnitt um zehn Prozent. Zudem verloren die Teilnehmenden rund zwei Kilogramm Gewicht, und auch der Blutdruck ging leicht zurück.

Gerade beim LDL-Cholesterin ist jede Senkung relevant: Zu hohe Werte begünstigen Ablagerungen in den Gefäßen, die langfristig Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen können.

Der Darm als Schlüsselspieler

Warum Hafer eine solche Wirkung entfaltet, zeigt ein Blick in den Darm. Dort verändert der intensive Haferverzehr das Mikrobiom – also die Gemeinschaft der Darmbakterien.

Diese Mikroorganismen produzieren beim Abbau des Hafers bioaktive Stoffe. Darunter phenolische Verbindungen wie Ferulasäure, die in früheren Studien bereits mit einem günstigeren Cholesterinstoffwechsel in Verbindung gebracht wurden. Gleichzeitig helfen andere Darmbakterien dabei, Histidin abzubauen – eine Aminosäure, aus der im Körper Substanzen entstehen können, die eine Insulinresistenz begünstigen.

Kurz gesagt: Hafer wirkt nicht nur direkt, sondern setzt im Darm eine ganze Kettenreaktion in Gang.

Kurz und intensiv schlägt lang und moderat

Besonders spannend: Eine sechswöchige Ernährung mit täglich 80 Gramm Hafer zeigte deutlich geringere Effekte als die zweitägige Intensivkur. Die positiven Veränderungen der kurzen Haferphase waren sogar noch Wochen später nachweisbar.

Die Forschenden sehen darin großes Potenzial für die Prävention. Eine regelmäßig wiederholte, kurze Haferkur könnte helfen, Cholesterinwerte zu stabilisieren und dem Entstehen von Diabetes vorzubeugen – gut verträglich, einfach umzusetzen und ohne Medikamente.

(Zwei Tage Haferflocken senken Cholesterinspiegel, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schlussfolgerung und Empfehlung von Bioresonanz-Therapeuten

So hilfreich und empfehlenswert solche Maßnahmen sein können, um den Cholesterinspiegel zu senken, so wichtig ist es, die Selbstregulation des Organismus dabei zu stärken, den Stoffwechsel insgesamt im natürlichen Gleichgewicht zu halten. Welche Zentrale Rolle die Leber dabei spielt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag: Eine Lösung zur Cholesterin-Frage?

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Vitamin D3 - lindert es allergisches Asthma

Vitamin D3 – lindert es allergisches Asthma?

Forschende zeigten, wie das Sonnenvitamin das Immunsystem bei allergischem Asthma beruhigt

Allergisches Asthma betrifft Millionen Menschen – oft schon im Kindesalter. Dass ein Mangel an Vitamin D3 mit schwereren Symptomen einhergehen kann, ist aus früheren Studien bekannt. Inzwischen ist Forschenden ein entscheidender Durchbruch gelungen: Sie konnten zeigen, wie Vitamin D3 direkt in die zelluläre Entzündungsreaktion bei allergischem Asthma eingreift – und damit die Erkrankung messbar lindern kann.

Ein Forschungsteam der Molekularen Pneumologie des Uniklinikums Erlangen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat Erkenntnisse gewonnen, die das Verständnis von Asthma grundlegend erweitern. Die Studien zeigen: Vitamin D3 wirkt nicht nur unterstützend, sondern verändert aktiv das Immungeschehen bei allergischem Asthma.

Weniger Symptome, weniger Medikamente

Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, welchen Einfluss der Vitamin-D3-Spiegel auf die Schwere der Asthmaerkrankung hat. Die Wissenschaftler analysierten dazu Daten von Vorschulkindern und Erwachsenen mit allergischem Asthma – sowohl im Hinblick auf ihren Vitamin-D3-Blutspiegel als auch auf eine zusätzliche Einnahme des Vitamins.

Das Ergebnis ist bemerkenswert: Patienten mit ergänzender Vitamin-D3-Einnahme litten unter deutlich milderen Asthma-Symptomen, wiesen einen geringeren Schweregrad der Erkrankung auf und benötigten weniger inhalative, steroidhaltige Medikamente. Auf zellulärer Ebene fanden die Forschenden zudem vermehrt das Protein Blimp-1 in bestimmten Immunzellen – ein zentraler Regulator der T-Helferzell-Antwort und damit der Entzündungsprozesse im Körper.

Vitamin D3 verändert das Immunsystem nachhaltig

Um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen, untersuchten sie die Wirkung von Vitamin D3 zusätzlich in einem Mausmodell. Auch hier zeigte sich ein klarer Effekt: Asthma verlief weniger schwer, und es fanden sich weniger allergiefördernde IgE-Antikörper, die bei Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis eine zentrale Rolle spielen.

Besonders spannend: Vitamin D3 förderte eine anti-entzündliche Immunantwort, unter anderem durch den Botenstoff IL-10 sowie durch Blimp-1-bildende Immunzellen. Erstmals konnte das Forschungsteam zudem nachweisen, dass Vitamin D3 auch langlebige Gedächtnis-T-Zellen beeinflusst – Zellen, die entscheidend für die langfristige Immunreaktion bei Asthma sind.

Wichtiger Baustein – aber kein Ersatz für ärztliche Therapie

Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie wichtig eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 für Menschen mit allergischem Asthma sein kann. Gleichzeitig betonen die Forschenden: Aus den grundlegenden Studien lassen sich noch keine direkten Therapieempfehlungen ableiten. Betroffene sollten Fragen zur Vitamin-D3-Einnahme daher stets mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem Arzt klären.

(Quelle: Wie Vitamin D3 bei allergischem Asthma hilft, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vitamin C – der Superstar unter den Vitaminen?

Neues Kurzvideo zu Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C gehören zu den Verkaufsschlagern in Apotheken, Drogerien, Supermärkten und Co. Gerade in den Sozialen Medien wird oft der Eindruck erweckt, man bräuchte mehr Vitamin C als man regulär aufnimmt, um beispielsweise gegen Erkältungen geschützt zu sein. Aber brauchen wir die Extra-Portion wirklich?

Die kurze Antwort lautet: Nein, sie ist überflüssig. Gesunde Menschen, die sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, sind normalerweise ausreichend mit Vitamin C versorgt. Das zeigt auch die aktuelle Studienlage. Zudem enthalten Nahrungsergänzungsmittel oft das zehnfache der empfohlenen Zufuhr – so hohe Mengen sind überflüssig, da der Körper sie nicht speichern kann. Die ausführliche Antwort gibt es anschaulich im neuen, kurzen Video des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE).

Weitere Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Nahrungsergänzungsmittel beantwortet das BZfE auf seiner Webseite und Youtube. Beispielsweise: Für wen sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll? Und wo kann man Nahrungsergänzungsmittel kaufen?

bzfe.de

Weitere Informationen:

Youtube: Vitamin C – der Superstar unter den Vitaminen?

BZfE: Nahrungsergänzungsmittel – Antworten auf die wichtigsten Fragen

Verbraucherzentrale: Klartext Nahrungsergänzungsmittel

Bundesinstitut für Risikobewertung: Mikronährstoffe und Co.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Kresse von der Fensterbank

Würzig, vielseitig und frisch

Die scharf-würzige Kresse ist genau richtig, wenn man sich frisches Grün auf dem Teller wünscht. Sie keimt rasch, wächst schnell und benötigt kaum Pflege. Bereits nach wenigen Tagen ist das aromatische Kraut erntereif und lässt sich in der Küche vielseitig verwenden.

Die Gartenkresse (Lepidium sativum) ist die am häufigsten verwendete Kresseart und zugleich der bekannteste Vertreter der sogenannten Microgreens. Darunter versteht man junge Pflänzchen, die neben den beiden Keimblättern bereits mindestens zwei grüne Blättchen entwickelt haben. Für besonders Eilige gibt es im Handel vorgezogene Gartenkresse, meist in kleinen Kartons mit Nährboden, auch in Bio-Qualität. Im Kühlschrank hält sie sich etwa drei bis vier Tage lang.

Mehr Spaß bringt jedoch die eigene Anzucht. Die Samen sind in vielen Supermärkten, Bio-Läden, in Gartencentern und online erhältlich. Kresse liebt einen hellen, warmen Platz – ideal ist eine Fensterbank zum Beispiel in der Küche. Ein Teller oder eine flache Schale wird mit Küchenpapier oder Watte aus Bio-Baumwolle ausgelegt, gründlich befeuchtet und anschließend locker mit Samen bestreut. Erde ist nicht nötig, denn die im Samen enthaltenen Nährstoffe reichen für das Wachstum aus.

Generell gilt: Sauberkeit ist das A und O. Die Samen werden regelmäßig mit einer Sprühflasche befeuchtet, sodass sie stets feucht, aber keinesfalls nass sind – sonst kann sich leicht Schimmel bilden und die Anzucht ist nicht mehr nutzbar. Bereits nach etwa vier Tagen zeigen sich die ersten Sprossen, und nach acht bis zehn Tagen ist die Kresse erntereif. Die zarten Pflänzchen werden vorsichtig mit einer sauberen Schere abgeschnitten und möglichst sofort verwendet, da sie rasch an Aroma verlieren. Wer regelmäßig ernten möchte, sät am besten in kurzen Abständen nach. Von Mitte Mai bis September ist die Anzucht auch im Freien möglich.

Klassisch landet Kresse auf dem Butterbrot, doch ihr intensiv-würziges, leicht pfeffriges Aroma peppt viele weitere Gerichte auf: Smoothies und Salate, Eierspeisen, Sandwiches, Kartoffelgerichte und Gemüsepfannen. Auch für eine cremige Kressesuppe, grünes Pesto, Kräuterquark oder eine aromatische Kressebutter eignen sich die feinen Blättchen hervorragend.

Frische Kresse liefert wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Provitamin A, Eisen, Calcium und Kalium. Ihre charakteristische Würze verdankt sie vor allem den enthaltenen ätherischen Senfölen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken antimikrobiell und regen die Verdauung an.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZL: Kunstwerke mit Kresse – eine Aktionsidee für drinnen

BZfE: Sprossen und Microgreens – aus Kresse, Radieschen, Rettich & Co.

BZfE: Die scharf-würzige Kapuzinerkresse – im Kräuterquark oder als Salatzutat

BZfE: Brunnenkresse sammeln – Wildkraut mit pfeffriger Schärfe

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Wie Haferflocken den Cholesterinspiegel senken

Der Schlüssel liegt offenbar im Darmmikrobiom

Wer eine zweitägige Haferkur macht, kann seinen Cholesterinspiegel offenbar deutlich senken. Auch nach sechs Wochen ließ sich noch ein positiver Effekt der Diät nachweisen. Darauf deuten die Ergebnisse einer klinischen Studie der Universität Bonn hin, an der 68 Personen mit Metabolischem Syndrom teilnahmen. Bei diesem Krankheitsbild treten Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte gemeinsam auf.

Hafer wird meist als Haferflocken zum Frühstück im Porridge oder Müsli gegessen. Dass er positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat, ist nicht neu. Um die zugrundeliegenden Mechanismen auf den Stoffwechsel besser zu verstehen, führten die Forschenden eine randomisierte kontrollierte Studie durch. Sie gilt als „Goldstandard“ der klinischen Forschung: Die Versuchspersonen werden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt, von denen nur eine den potenziellen Wirkstoff – also hier den Hafer – erhält.

Im ersten Studienteil bekam eine Gruppe zwei Tage lang eine kalorienarme Diät, die fast ausschließlich aus Haferflocken bestand. Dreimal täglich wurden je 100 Gramm Haferflocken mit Wasser aufgekocht und mit etwas Obst oder Gemüse ergänzt. Die Kontrollgruppe erhielt eine kalorienarme, ballaststoffreiche Kost ohne Haferflocken. Im zweiten Teil der Studie ersetzte eine Teilgruppe sechs Wochen lang täglich eine Mahlzeit durch 80 Gramm Haferflocken.

In der Haferkur-Gruppe sanken nicht nur die Cholesterinwerte, sondern auch Blutdruck und Körpergewicht – im Durchschnitt um zwei Kilogramm. Besonders deutlich war der Rückgang des LDL-Cholesterins (minus 10 %), das als „schlechtes“ Cholesterin gilt und sich in den Blutgefäßen ablagern kann. Die Forschenden vermuten, dass diese positiven Effekte mit Veränderungen im Darmmikrobiom zusammenhängen. So fanden sich nach der Haferkur vermehrt Bakterien im Darm, die den Hafer in wertvolle phenolische Verbindungen wie Ferulasäure umwandeln. Diese Substanzen wirken sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus. Die tägliche Aufnahme einer einzelnen Hafermahlzeit über sechs Wochen hingegen zeigte nur geringe Effekte.

„Eine kurze Haferkur in regelmäßigen Abständen könnte eine gut verträgliche Möglichkeit sein, den Cholesterinspiegel im Normbereich zu halten und einem Diabetes vorzubeugen“, sagt Dr. Marie-Christine Simon von der Universität Bonn. Ob eine solche Maßnahme langfristig tatsächlich präventiv wirken kann, müsse jedoch in weiteren Studien untersucht werden.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Universität Bonn: Zwei Tage Haferflocken senken Cholesterinspiegel

Zur Studie: Cholesterol-lowering effects of oats induced by microbially produced phenolic metabolites in metabolic syndrome: a randomized controlled trial

BZfE: Getreide ABC – Hafer

BZfE: Hafer ist glutenhaltig – oder doch nicht?

BZfE: Warmes Frühstück für kalte Tage – Porridge & Co.

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Grüntee: Hojicha und Matcha

Was ist der Unterschied?

Nach Matcha ist Hojicha der neue Trend unter den Grüntees; zumindest auf vielen Social-Media-Plattformen. Aber was ist das genau? Die japanische Spezialität hat einen milden, leicht nussigen bis schokoladigen Geschmack und enthält deutlich weniger Koffein als Matcha.

Bei beiden Sorten handelt es sich um japanischen Grüntee, der wie Schwarztee von der Teepflanze Camellia sinensis stammt. Nach dem Welken werden durch Dämpfen oder Rösten pflanzeneigene Enzyme inaktiviert, damit keine Fermentation – wie beim Schwarztee – stattfindet. Dennoch unterscheiden sich die beiden grünen Teesorten in Herstellung, Geschmack und Inhaltsstoffen.

Hojicha (japanisch für „Rösttee“) wird überwiegend aus älteren, gröberen Blättern und Stängeln der Teepflanze hergestellt. Nach dem Dämpfen wird das Pflanzengrün in rotierenden Trommeln bei Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius geröstet. Je länger die Röstung, desto dunkler der Farbton. Dadurch erhält der Tee seine bräunliche Farbe sowie seine leicht süßliche, karamellartige Schokoladennote.

Dagegen wird Matcha (japanisch für „gemahlener Tee“) aus den jüngeren, zarten und sehr hochwertigen Blättern gewonnen, die einige Wochen vor der Ernte beschattet werden. Die Blätter (ohne Stängel und Rippen) werden gedämpft, getrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen. Es ist intensiv grün gefärbt und hat ein herb-bitteres bis fruchtig-frisches Aroma.

Hoijcha wird meist als loser Blatt-Tee mit etwa 90 Grad heißem Wasser aufgegossen und ist nach kurzer Ziehzeit fertig. Es gibt ihn aber auch in Pulverform. Dagegen übergießt man Matcha-Pulver mit maximal 80 Grad heißem Wasser und schlägt es mit einem Bambusbesen schaumig. Als besonders edle Teesorte ist Matcha auch Teil der japanischen Teezeremonie, während Hojicha eher ein Alltagstee ist.

Auch im Nährstoffgehalt gibt es Unterschiede: Da Matcha ein Pulver aus jüngeren Teeblättern ist, sind mehr gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe enthalten. Polyphenole wie Catechine und Gerbstoffe sind in beiden Tees reichlich vorhanden. Hojicha ist dagegen koffeinarm und besser bekömmlich als Matcha.

Beide Teesorten können mit aufgeschäumter Milch oder einer pflanzlichen Alternative auch als Latte serviert werden. In der Küche können sie als Pulver Akzente setzen – etwa in Desserts, Konfekt, Smoothies, Pancakes und süßem Gebäck.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Mate-Tee richtig zubereiten

BZfE: Früchtetee – mit Obstresten und Kräutern selbst zubereiten

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Medical Cooking – Basenfasten

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Beim Basenfasten kommen nur basische Lebensmittel auf den Tisch. Sie enthalten Makro- und Mikronährstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Deren Wirkung auf unsere Gesundheit ist durch unzählige Studien belegt – sowohl beim Basenfasten als Kurprogramm als auch bei der basischen Ernährung auf Dauer.

Die beiden Autorinnen Sabine Wacker und Martina Huber bieten in dem Ratgeber „Medical Cooking: Basenfasten“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) – neben einem umfassenden Einblick in die wissenschaftlichen Hintergründe des Basenfastens – praktische Ansätze für eine nachhaltige basenreiche Ernährung. Außerdem finden Leser*innen viele Rezepten, die schmecken und gesund sind.

Das Buch: Sabine Wacker/Martina Huber. Medical Cooking: Basenfasten. Basische Ernährung für einen optimalen Stoffwechsel & ein starkes Mikrobiom. Aktiv gegen Entzündungen, Schmerzen, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden. Mit über 100 Rezepten. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 28,00. EPUB EUR [D] 27,99. ISBN Buch: 9783432120010. ISBN EPUB: 9783432120027

  • Die Wirkung: Die basischen Lebensmittel – im wesentlichen Obst und Gemüse – liefern unserem Körper alles, was er für einen optimalen Stoffwechsel und für ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt. Gleichzeitig verzichtet man beim Basenfasten auf Lebensmittel, deren gesundheitsschädigende Wirkung inzwischen weitreichend belegt ist. Basenfasten ist ein Entlastungsprogramm für den Körper.
  • Die Zutaten: Welche Lebensmittel gehören zum Basenfasten und in die basische Küche und was macht sie so gesund? Warum ist Saisonalität und Regionalität so wichtig? Leser*innen lernen die 10 besten Zutaten der Basenküche und deren Vorteile kennen.
  • Die Rezepte: Wie köstlich und bunt die gesunde Basenküche sein kann, zeigt der abwechslungsreiche Rezeptteil. Die Gerichte sind einfach und schnell zubereitet mit Zutaten, die man überall bekommt.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier in unserem Webshop.

Über die Autorinnen:

Sabine Wacker ist die Frau hinter der Erfolgsmethode Basenfasten – die wacker-methode®. Als Heilpraktikerin mit Medizinstudium und erstem Staatsexamen hat sie vor über 25 Jahren das Basenfasten entwickelt, mit dem Ziel, Menschen eine basische, pflanzliche Ernährung näherzubringen. Mittlerweile hat sie unzählige basenfasten Berater ausgebildet, mehr als 35 Bücher verfasst und eine eigene Praxis in Mannheim geführt. Seit 2014 hat sie zusammen mit ihrem Sohn Matteo das basenfasten Hotelkonzept entwickelt und so Basenfasten in vielen zertifizierten Hotels etabliert.

Martina Huber ist basenfasten Beraterin, Heilpraktikerin, ganzheitliche Ernährungsberaterin und klassische Homöopathin. Ihr Interesse an alternativen Heilmethoden und gesunder Ernährung war schon von Kindesbeinen an sehr groß, sodass sie an ihre ersten Ausbildungen als Hotelfachfrau und Kosmetikerin das Erlernen der Homöopathie und therapeutischen Ernährungsberatung anschloss. Sabine Wacker und das Konzept des Basenfastens lernte sie 2009 kennen und war sofort von der Erfolgsmethode begeistert. Seit dieser Zeit leitet sie basenfasten Kurse und gibt Einzelberatungen sowie Vorträge zum Thema Basenfasten. Seit 2015 arbeitet Martina Huber als basenfasten Ausbilderin für die basenfasten Hotels eng mit der Familie Wacker zusammen. Sie führt eine eigene Praxis für Ernährungsberatung und klassische Homöopathie, „Agens vitalis“, in Mainburg in der Nähe von Regensburg.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

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