Archiv der Kategorie: Magen-Darm-Erkrankungen

Ist Hafer eine Lösung bei Unverträglichkeiten?

Ist Hafer eine Lösung bei Unverträglichkeiten?

Warum ausgerechnet ein jahrtausendealtes Getreide immer mehr Aufmerksamkeit von Wissenschaft und Ernährungsexperten erhält

Hafer erlebt seit Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung. Ob als Frühstück, Pflanzendrink oder Zutat in modernen Rezepten – das traditionsreiche Getreide gilt längst nicht mehr als Nischenprodukt. Doch was steckt hinter seinem guten Ruf? Wissenschaftliche Erkenntnisse liefern Hinweise darauf, warum Hafer von vielen Menschen besser vertragen wird als andere Getreidearten und welche Rolle seine Gene dabei spielen.

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Helmholtz Munich, der Universität Lund und dem Forschungsverbund ScanOats hat erstmals das vollständige Erbgut des Hafers entschlüsselt und analysiert. Damit konnte auf genetischer Ebene nachvollzogen werden, weshalb Hafer in vielen Fällen weniger Allergien und Unverträglichkeiten auslöst als beispielsweise Weizen oder Roggen.

Weniger problematische Proteine als Weizen

Das Besondere: Die Forschenden stellten fest, dass Hafer deutlich weniger Proteine enthält, die den glutenhaltigen Speicherproteinen anderer Getreide ähneln. Diese Proteine stehen im Zusammenhang mit Zöliakie und verschiedenen Weizenunverträglichkeiten.

Die neuen Erkenntnisse bestätigen damit, warum reiner, nicht mit anderen Getreiden verunreinigter Hafer für viele Menschen im Rahmen einer glutenfreien Ernährung geeignet sein kann. Allerding sollte bei einer Weizenallergie oder anderen individuellen Unverträglichkeiten eine Ernährungsumstellung grundsätzlich ärztlich begleitet werden.

Ballaststoffe mit wissenschaftlich belegtem Nutzen

Neben seiner guten Verträglichkeit besitzt Hafer eine weitere Besonderheit: Er enthält außergewöhnlich hohe Mengen an Beta-Glucanen. Diese löslichen Ballaststoffe gehören zu den am besten untersuchten Inhaltsstoffen des Getreides.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt, dass Beta-Glucane aus Hafer zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels beitragen können. Zudem beeinflussen sie den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit positiv und fördern ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Die entschlüsselte Genomsequenz zeigt erstmals auch, welche Gene für die Bildung dieser gesundheitsfördernden Ballaststoffe verantwortlich sind. Dieses Wissen eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Züchtung besonders nährstoffreicher Hafersorten.

Komplexer als das menschliche Genom

Dass diese Entdeckung überhaupt möglich wurde, ist bemerkenswert. Das Hafer-Genom gehört zu den komplexesten unter den Kulturpflanzen. Hafer besitzt sechs Chromosomensätze mit insgesamt mehr als 80.000 Genen – rund viermal so viele Gene wie der Mensch.

Über sechs Jahre hinweg arbeiteten Wissenschaftler daran, dieses außergewöhnlich komplexe Erbgut vollständig zu entschlüsseln. Die genetische Analyse liefert nun nicht nur Erkenntnisse für die Ernährungsforschung, sondern auch für die Landwirtschaft.

Nachhaltiger Anbau gewinnt an Bedeutung

Hafer überzeugt nicht nur durch seine ernährungsphysiologischen Eigenschaften. Im Vergleich zu vielen anderen Getreidearten benötigt sein Anbau häufig weniger Pflanzenschutzmittel und Dünger. Zudem gedeiht Hafer auch auf weniger ertragreichen Böden und gilt als vergleichsweise ressourcenschonende Kulturpflanze.

Die neuen genetischen Erkenntnisse ermöglichen künftig gezieltere Züchtungen. Ziel sind Hafersorten mit höheren Gehalten an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, besserer Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und Krankheiten sowie stabileren Erträgen – ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Landwirtschaft im Klimawandel.

Fazit

Hafer ist weit mehr als ein Ernährungstrend. Die erstmals vollständige Entschlüsselung seines Genoms liefert wissenschaftliche Erklärungen dafür, weshalb das Getreide häufig besser vertragen wird als andere Getreidearten und welche Inhaltsstoffe seine positiven Eigenschaften ausmachen. Gleichzeitig eröffnet die Forschung neue Perspektiven für gesündere Lebensmittel und eine nachhaltigere Pflanzenzüchtung.

Für Menschen mit Weizenunverträglichkeiten oder dem Wunsch nach einer ballaststoffreichen Ernährung könnte Hafer – je nach individueller Diagnose – künftig noch stärker in den Fokus rücken. Die Wissenschaft hat damit einen wichtigen Schritt gemacht, um die besonderen Eigenschaften dieses traditionsreichen Getreides besser zu verstehen.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quellenverzeichnis:

Kamal, N., Tsardakas Renhuldt, N., Bentzer, J., Gundlach, H., Haberer, G., Juhász, A., Lux, T., Bose, U., Tye-Din, J. A., Lang, D., van Gessel, N., Reski, R., Fu, Y.-B., Spégel, P., Ceplitis, A., Himmelbach, A., Waters, A. J., Bekele, W. A., Colgrave, M. L., Hansson, M., Stein, N., Mayer, K. F. X., Jellen, E. N., Maughan, P. J., Tinker, N. A., Mascher, M., Olsson, O., Spannagl, M. & Sirijovski, N. (2022). The mosaic oat genome gives insights into a uniquely healthy cereal crop. Nature, 606(7912), 113–119. https://doi.org/10.1038/s41586-022-04732-y

Helmholtz Munich. (2022). The Oat Genome Unlocks the Unique Health Benefits of Oats. Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Verfügbar unter: https://www.helmholtz-munich.de/en/newsroom/news-all/artikel/the-oat-genome-unlocks-the-unique-health-benefits-of-oats-2

European Food Safety Authority (EFSA). (2010). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to beta-glucans from oats and barley and maintenance of normal blood cholesterol concentrations. EFSA Journal, 8(12), 1885. https://doi.org/10.2903/j.efsa.2010.1885

European Food Safety Authority (EFSA). (2011). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to beta-glucans and reduction of post-prandial glycaemic responses. EFSA Journal, 9(6), 2207. https://doi.org/10.2903/j.efsa.2011.2207

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). (2024). Vollkornprodukte und Ballaststoffe – Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde Ernährung. Bonn: Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Verfügbar unter: https://www.dge.de

Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e. V. (DZG). (2024). Hafer bei Zöliakie – Informationen für Betroffene. Stuttgart: Deutsche Zöliakie-Gesellschaft. Verfügbar unter: https://www.dzg-online.de

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Tipps für die „Darmgesundheit“

Und was man darunter versteht

Der Begriff „Darmgesundheit“ taucht in der Werbung, in den Medien und in der Forschung häufig auf. Seine Bedeutung ist jedoch nicht immer eindeutig und kann je nach Kontext unterschiedlich interpretiert werden. Ein internationales Gremium hat daher unter Beteiligung der Universität Hohenheim verbreitete Missverständnisse aufgegriffen und erstmals eine einheitliche Definition des Begriffs erarbeitet: „Zustand normaler Magen-Darm-Funktion ohne aktive Magen-Darm-Erkrankungen oder darmbezogene Symptome, die die Lebensqualität beeinträchtigen“.

Die Definition schafft nach Ansicht der Forschenden künftig einen zuverlässigen Rahmen für Forschung und Medizin sowie für Medien und Werbebranche. Zugleich bestehe weiterhin Forschungsbedarf, erklärt Professor Dr. Stephan C. Bischoff von der Universität Hohenheim – etwa um geeignete Biomarker für die Darmgesundheit zu finden und durch zuverlässige Tests nachzuweisen.

Wer ein paar Tipps befolgt, kann die eigene Darmgesundheit im Alltag gut unterstützen:

  1. Pflanzenbetont und ballaststoffreich essen: Eine abwechslungsreiche, pflanzenbetonte Ernährung ist die beste Grundlage für die Darmgesundheit. Reichlich Ballaststoffe aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten fördern eine gute Verdauung und ein gesundes Darmmikrobiom.
  2. Fermentierte Lebensmittel wählen: Lebensmittel wie Joghurt, Quark oder Skyr, Kefir, Sauerkraut oder Kimchi enthalten nützliche Mikroorganismen, die das Gleichgewicht der Darmflora unterstützen und das Immunsystem stärken können.
  3. Ausreichend trinken: Viel Flüssigkeit bringt den Darm in Schwung. Täglich sollten mindestens 1,5 Liter getrunken werden. Ideale Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und stark verdünnte Fruchtsaftschorlen.
  4. Routinen finden und Esspausen einhalten: Jeder hat seinen eigenen Mahlzeiten-Rhythmus. Es kann hilfreich sein, dem Verdauungstrakt zwischen den Mahlzeiten Pausen zwischen 2,5 und 5 Stunden zu gönnen. Vor dem Schlafengehen sollten keine größeren Portionen mehr gegessen werden.
  5. Achtsam und langsam essen: Wer sich Zeit beim Essen lässt und gründlich kaut, nimmt dem Darm Arbeit ab. Zudem hilft ein langsamer Genuss mit allen Sinnen dabei, intensiver zu schmecken und sich nicht zu „überessen“.
  6. Im Alltag mehr bewegen: Mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren, einen Spaziergang in der Mittagspause machen, öfter die Treppe anstatt den Fahrstuhl nehmen – mehr Bewegung im Alltag regt die Darmtätigkeit an und kann ein vielfältiges Mikrobiom fördern.
  7. Stress reduzieren: Zu viel Stress kann sich auf den Darm auswirken. Regelmäßige Pausen im Alltag, Entspannungsübungen oder Yoga können helfen, sich wohler zu fühlen und das Verdauungssystem zu entlasten.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Universität Hohenheim: Darmgesundheit: Wissenschaftliche Klarstellung räumt Begriffs-Wirrwarr auf

Studie: The International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics (ISAPP) consensus statement on the definition and scope of gut health

BZfE: Ballaststoffe – gut für den Darm

BZfE: Präbiotika, Probiotika, Postbiotika – was ist der Unterschied?

BZfE-Unterrichtsmaterialien: Verdauung – Der Weg der Nahrung

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wie Haferflocken den Cholesterinspiegel senken

Der Schlüssel liegt offenbar im Darmmikrobiom

Wer eine zweitägige Haferkur macht, kann seinen Cholesterinspiegel offenbar deutlich senken. Auch nach sechs Wochen ließ sich noch ein positiver Effekt der Diät nachweisen. Darauf deuten die Ergebnisse einer klinischen Studie der Universität Bonn hin, an der 68 Personen mit Metabolischem Syndrom teilnahmen. Bei diesem Krankheitsbild treten Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte gemeinsam auf.

Hafer wird meist als Haferflocken zum Frühstück im Porridge oder Müsli gegessen. Dass er positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat, ist nicht neu. Um die zugrundeliegenden Mechanismen auf den Stoffwechsel besser zu verstehen, führten die Forschenden eine randomisierte kontrollierte Studie durch. Sie gilt als „Goldstandard“ der klinischen Forschung: Die Versuchspersonen werden zufällig in zwei Gruppen eingeteilt, von denen nur eine den potenziellen Wirkstoff – also hier den Hafer – erhält.

Im ersten Studienteil bekam eine Gruppe zwei Tage lang eine kalorienarme Diät, die fast ausschließlich aus Haferflocken bestand. Dreimal täglich wurden je 100 Gramm Haferflocken mit Wasser aufgekocht und mit etwas Obst oder Gemüse ergänzt. Die Kontrollgruppe erhielt eine kalorienarme, ballaststoffreiche Kost ohne Haferflocken. Im zweiten Teil der Studie ersetzte eine Teilgruppe sechs Wochen lang täglich eine Mahlzeit durch 80 Gramm Haferflocken.

In der Haferkur-Gruppe sanken nicht nur die Cholesterinwerte, sondern auch Blutdruck und Körpergewicht – im Durchschnitt um zwei Kilogramm. Besonders deutlich war der Rückgang des LDL-Cholesterins (minus 10 %), das als „schlechtes“ Cholesterin gilt und sich in den Blutgefäßen ablagern kann. Die Forschenden vermuten, dass diese positiven Effekte mit Veränderungen im Darmmikrobiom zusammenhängen. So fanden sich nach der Haferkur vermehrt Bakterien im Darm, die den Hafer in wertvolle phenolische Verbindungen wie Ferulasäure umwandeln. Diese Substanzen wirken sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus. Die tägliche Aufnahme einer einzelnen Hafermahlzeit über sechs Wochen hingegen zeigte nur geringe Effekte.

„Eine kurze Haferkur in regelmäßigen Abständen könnte eine gut verträgliche Möglichkeit sein, den Cholesterinspiegel im Normbereich zu halten und einem Diabetes vorzubeugen“, sagt Dr. Marie-Christine Simon von der Universität Bonn. Ob eine solche Maßnahme langfristig tatsächlich präventiv wirken kann, müsse jedoch in weiteren Studien untersucht werden.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Universität Bonn: Zwei Tage Haferflocken senken Cholesterinspiegel

Zur Studie: Cholesterol-lowering effects of oats induced by microbially produced phenolic metabolites in metabolic syndrome: a randomized controlled trial

BZfE: Getreide ABC – Hafer

BZfE: Hafer ist glutenhaltig – oder doch nicht?

BZfE: Warmes Frühstück für kalte Tage – Porridge & Co.

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Die 4-Wochen-Kur gegen Verstopfung

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Verstopfung und Darmträgheit – viele Menschen kennen das, doch manche leiden dauerhaft daran. Der Bauch schmerzt, Betroffene fühlen sich aufgebläht, schwer und unbeweglich, der langersehnte Toilettengang wird zur Qual. Doch was tun, wenn Abführmittel und klassische Hausmittel wie Flohsamen und Haferkleie nicht mehr weiterhelfen oder man von den Medikamenten loskommen möchte?

Dr. med. Constanze Storr, Fachärztin für Allgemeinmedizin, und Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, haben in dem Ratgeber „Die 4-Wochen-Kur gegen Verstopfung“ (Partner-LInk*) ein Programm zusammengestellt, das hilft, die Darmträgheit zu bekämpfen.

Das Buch: Constanze Storr, Martin Storr. Die 4-Wochen-Kur gegen Verstopfung, Darmträgheit besiegen: Ernährung, Massage, Übungen, Nährstoffe. Mit ballaststoffreichen Rezepten. (Partner-LInk*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432120096. ISBN EPUB: 97834322120102

Buchinhalte:

  • Anders essen: Die besten Lebensmittel gegen Verstopfung wie Haferflocken, Leinsamen, Kefir und Hülsenfrüchte und einfache und schnell zubereitete Gerichte, die köstlich schmecken.
  • Das Mikrobiom stärken: Die Darmflora ist der Dreh- und Angelpunkt für eine gute Verdauung. Es gilt, die guten Darmbakterien mit Ballaststoffen, probiotischen Lebensmitteln und geeigneten Präparaten zu fördern.
  • Den Bauch anregen: Auch von außen kann der Darm bewegt werden: mit Bauch- und Darmmassage, wirkungsvoller Yogatherapie, Bewegung und Entspannung.
  • Wann zum Arzt? In welchen hartnäckigen Fällen ein Arztbesuch ansteht, was die versteckten Ursachen für Darmträgheit sein können und wie untersucht wird. Welche Medikamente im Notfall helfen und wie diese ausgewählt und optimal eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier auf unserer Website.

Über die Autor*innen:

Dr.med. Constanze Storr ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Ernährungsmedizin sowie Psychotherapie. Sie arbeitet als Oberärztin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Die ganzheitliche Betreuung der Patient*innen ist ihr besonders wichtig, denn Krankheiten sind meist nicht eindimensional, sondern haben viele Ursachen. Sie ist davon überzeugt, dass eine Besserung oder Heilung vieler Erkrankungen nur durch eine Kombination der evidenzbasierten Medizin mit der Eigeninitiative der Betroffenen erreicht werden können.

Prof. Dr. med. Martin Storr ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Zentrum für Endoskopie in Starnberg. Sein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patient*innen mit funktionellen Magen- und Darmerkrankungen, mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Ernährung- und Lebensstilfragen sowie Fragen zur bestmöglichen Diagnostik und Therapie von Verstopfung nehmen in seiner Sprechstundentätigkeit eine zentrale Rolle ein.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de, www.thieme.com

 

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Expertenwissen SIBO & Reizdarm

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Ständige Blähungen, Bauchschmerzen oder ein Wechsel von Durchfall und Verstopfung können auf einen Reizdarm hinweisen. Viele Menschen leiden unter einem Reizdarm, ohne eine wirksame Therapie zu finden. Immer häufiger rückt dabei die SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth), die bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms, in den Fokus. Sie verursacht ähnliche Beschwerden, erfordert aber eine andere Behandlung.

In dem Ratgeber „Expertenwissen: SIBO & Reizdarm“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) bietet der Internist und Darm-Experte Dr. Thomas Fiedler fundierte Orientierung. Er erklärt, wie Betroffene ihre Beschwerden in den Griff bekommen können – mit gezielter Diagnostik, wirksamer Therapie und einem alltagstauglichen Praxisprogramm.

Das Buch: Dr. med. Thomas Fiedler, Expertenwissen: SIBO & Reizdarm. Der Weg zur sicheren Diagnose, die beste Therapie finden. Selbst aktiv werden mit dem Praxis-Programm: Ernährung, Medikamente, Mikrobiomtherapie. (Partner-Link*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 26,00 · EUR [A] 26,80. EPUB EUR [D] 25,99 · EUR [A] 25,99. ISBN Buch: 9783432119618. ISBN EPUB: 9783432119625

Buchinhalte:

  • Gezielte Diagnostik: Atem-, Stuhl-, Blut- und Urintest – was hat die beste Aussagekraft? An wen können Betroffene sich wenden? Und wann hilft Ultraschall, ein CT oder eine Darmspiegelung weiter?
  • Die besten Therapien: Wie eine antibakterielle Behandlung wirkt, wie das Mikrobiom gezielt gestärkt werden kann, wie Prokinetika die Darmbewegung verbessern und welche pflanzlichen Wirkstoffe helfen können.
  • Selbst aktiv werden mit Ernährung: So verbessern Betroffene ihre Verdauungsleistung und kurbeln das Selbstreinigungsprogramm des Darms an. Alles Wichtige über verträgliche Ballaststoffe, Bitterstoffe, Histamin und die sogenannte Elementardiät. Leckere Rezepte nach dem FODMAP-Konzept bringen Ruhe in den Bauch und schmecken der ganzen Familie.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über den Autor:

Dr. med. Thomas Fiedler ist Facharzt für Innere Medizin. In der Abteilung für Gastroenterologie der Charité hat er viele Jahre Erfahrungen mit Darmerkrankungen gesammelt. Seit über zehn Jahren betreibt er als niedergelassener Facharzt zusammen mit seinem Partner Dr. S. Georgie die größte Praxis mit dem Schwerpunkt Reizdarm-Syndrom und funktionelle Darmstörungen in Berlin (https://georgi-fiedler.de/) sowie das Internetportal https://www.reizdarm-sos.de/.

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Der Reizdarm-Doc

Damit der Darm wieder lächeln kann

  • In Deutschland leiden etwa 9–10 Millionen Menschen unter dem Reizdarmsyndrom
  • Der Ratgeber kombiniert persönliche Erfahrung, Fachwissen und Studienergebnisse zu einem Programm, das wirklich funktioniert
  • Inhalte, die aufklären, Mut machen und mit praktischen Ratschlägen bei Reizdarm-Beschwerden

Reizdarm-Beschwerden lindern mit dem SMILE²-Programm
Im Idealfall läuft die Verdauung so reibungslos, dass man kaum etwas von ihr bemerkt – es sei denn, etwas gerät aus dem Gleichgewicht. Doch warum ist das beim Reizdarm scheinbar anders? Warum haben Betroffene Bauchschmerzen, obwohl der Arzt sagt, dass alles in Ordnung ist? Um das zu verstehen, erklärt Dr. med. Thomas Bacharach in seinem Buch „Der Reizdarm-Doc“ (Partner-Link*) die Wunderwelt der Verdauung. Seine Leserinnen und Leser erfahren, mit welcher Präzision unsere Nahrung zerlegt wird, mit welch gigantischer Oberfläche der Darm die Nährstoffe aufnimmt und was schließlich im Dickdarm geschieht, einer Welt für sich mit seinen Billionen von Bakterien.

Aus seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Reizdarmsyndrom und seiner alltäglichen Arbeit mit Menschen mit Verdauungsbeschwerden hat Dr. med. Tomas Bacharach sein ganzheitliches SMILE²-Programm entwickelt. SMILE² steht für sechs Säulen: Schlaf, Mikrobiom – also die Darmbakterien –, Integration, Laufen, Ernährung und Emotionen. Sie helfen nach der Reizdarmdiagnose dabei, etwas für den Darm und das gesamte Leben zu tun, damit Reizdarm-Geplagte sich rundum gesund und wohlfühlen. Sie lernen zum Beispiel etwas über das richtige Schlafverhalten, über einen Darmaufbau, Akupunktur, Meditation oder Yoga, darmgesunde und darmschädliche Lebensmittel und über Atemtraining oder Progressive Muskelentspannung.

Der Autor
Dr. med. Thomas Bacharach ist Allgemeinarzt mit dem Schwerpunkt funktionelle Magen-Darm-Beschwerden. In seiner Kindheit waren Bauchschmerzen seine ständigen Begleiter. Durch seine persönliche Betroffenheit kann er die Herausforderungen seiner Patienten besonders gut nachvollziehen und kombiniert medizinisches Wissen mit praxisnahen Lösungsansätzen. Thomas Bacharach ist Gründer der SIBO-Academy® und Host des erfolgreichen Podcast „Darm mit Aussicht“, in dem er über Themen rund um die Darmgesundheit spricht.

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Fachmedien GmbH, Postanschrift: 30130 Hannover
Adresse: Hans-Böckler-Allee 7 | 30173 Hannover mailto:melanie.asche@humboldt.de
Telefon 0511 8550-2562
www.humboldt.de
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Wie lange dauert eigentlich Verdauung?

Keine klaren Zeitangaben möglich

In vielen Medien kursieren Zahlen, wie lange Mann oder Frau braucht, um ein bestimmtes Lebensmittel zu verdauen. Manchmal geht es um den kompletten Verdauungsprozess, manchmal darum, wie lange ein bestimmtes Lebensmittel „im Magen liegt“. Die Zeiten sind oft in Stunden, manchmal sogar in Minuten angegeben. Ist das überhaupt möglich? Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bringt Licht ins Dunkel.

Wie so oft im Leben, gibt es leider keine einfache Antwort. Wie lange es dauert, bis unsere Nahrung den Magen wieder verlässt, hängt nämlich von sehr vielen Faktoren ab. Und zum besseren Verständnis muss man den Weg der Nahrung näher betrachten. Alles fängt im Mund an: „Durch das Kauen erhalten Speisen eine größere Oberfläche. Verdauungsenzyme können dann leichter und länger einwirken“, sagt Harald Seitz vom BZfE. „Schlecht gekaute Nahrung bereitet dem Magen mehr Arbeit.“

Im Magen wird dann vorverdaut – die eigentliche Verdauung geschieht allerdings woanders und zwar im Darm. Und der Magen hat weitere wichtige Funktionen: Er sammelt die zerkleinerte Nahrung und mischt sie mit Magensaft, Verdauungsenzymen und Salzsäure. Der Speisebrei wird so „desinfiziert“ und die Proteinverdauung wird eingeleitet. Dann geht der Nahrungsbrei portionsweise in den Dünndarm.

Wie schnell diese Weitergabe aus dem Magen in den Darm geschieht, hängt zum Beispiel von der Nahrungsmenge, der Art der Nahrung, ihrer Zusammensetzung und dem Zerkleinerungsgrad durch das Kauen ab. Je besser ein Bissen also durchgekaut wurde, desto leichter kann er mit Magensaft und Salzsäure durchmischt, vorverdaut und in den Darm abgegeben werden. „Gutes Kauen kann also Verdauungsproblemen vorbeugen“, betont Seitz.

Grundsätzlich verlassen Getränke wie Wasser oder Schorle den Magen am schnellsten (bis zu 1 Std.). Das gilt aber nicht, wenn sie im Rahmen einer Mahlzeit getrunken werden. Denn dann werden sie in den Speisebrei „eingeknetet“.

Eher wasserreiche Lebensmittel wie Milch, Blattsalate, bestimmte Früchte (z. B. Melone) und Gemüse (z. B. geschälte Tomaten) liegen abhängig von Menge und Zubereitung sowie Kauqualität etwa eine bis zwei Stunden lang im Magen. Wurde der Salat zum Beispiel mit Öl angemacht und mit Kürbiskernen getoppt, dauert die Passage in den Darm in der Regel länger.

Kohlenhydrathaltige, ballaststoffärmere Lebensmittel wie weißer Reis, Weißbrot und Nudeln benötigen etwa zwei Stunden durch den Magen. Auch bei Nudeln mit Tomatensoße ohne Sahne und ohne Parmesankäse kann die Zeitangabe passen. Spaghetti Carbonara zum Beispiel brauchen deutlich länger.

Proteinreiche Lebensmittel wie fettarmer Joghurt, Magerquark, fettarmer Käse, mageres Geflügel, Fisch und Fleisch können drei bis vier Stunden lang im Magen verweilen. Die fettreichen Varianten können oft noch länger brauchen.

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Haferflocken, viele Gemüsearten, Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen können den Magen bis zu fünf Stunden lang füllen. Sie machen uns richtig lange satt.

Fettreiche Lebensmittel wie Käse (über 40 % Fett i.Tr.), manche Teile vom Schwein, von der Gans oder fetter Fisch wie Ölsardine oder Aal können bis zu sieben Stunden lang im Magen liegen. Wir sprechen dann von „schwer verdaulichen Speisen“. Fett verlangsamt die Magenentleerung generell.

Es zeigt sich: Die Verweildauer von Nahrung im Magen ist sehr individuell und hängt von den verschiedensten Faktoren ab. Eine allgemeingültige Aussage lässt sich für Alltagssituationen in der Regel nicht treffen.

Dr. Birgit Jähnig, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Essen und Gesundheit

BZfE: Der Weg der Nahrung

DGE: Gesunde Ernährung

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Der Flohsamen-Hype

Was kann der Ballaststoff wirklich?

Auf Tiktok und Instagram kommt man derzeit kaum an ihnen vorbei: Flohsamen – das „Wundermittel“ gegen Durchfall und Verstopfung. Wenn plötzlich ein altes Hausmittel so beliebt wird, dass die Regale im Handel leergefegt sind, darf man sich fragen, ob der Hype berechtigt ist.

Aber was sind Flohsamen überhaupt? Sie sind die Samen verschiedener Wegericharten, die ihren Namen daher haben, dass sie in Größe und Aussehen einem Floh ähneln. Die Pflanzen wachsen zwar auch in Deutschland, im Handel stammen die Samen jedoch meist aus Indien. Angeboten werden ganze Flohsamen und die gemahlenen Schalen.

Für die Wirkung sind vor allem die enthaltenen Ballaststoffe zuständig, die besonders in der Schale sitzen. Sie besteht zu rund 85 Prozent aus löslichen, schleimbildenden Ballaststoffen. Zum Vergleich: Weizenkleie enthält nur 12 Prozent lösliche Ballaststoffe. Die Ballaststoffe aus Flohsamen quellen sehr stark und nehmen etwa das zehnfache ihres Eigengewichts an Flüssigkeit auf. Mit genau dieser Eigenschaft können sie dabei helfen, den Stuhlgang zu normalisieren. So verfestigen die Ballaststoffe nicht nur zu dünnen Stuhl, sondern erhöhen auch bei Verstopfung das Stuhlvolumen und machen die Konsistenz weicher. Dadurch wird die Peristaltik (Darmbewegung) angeregt und die Darmtätigkeit normalisiert sich.

Eine größere Wirkung als ganze Flohsamen entfalten gemahlene Flohsamenschalen. Das liegt daran, dass die ganzen Samen den Verdauungstrakt oft unbeschadet überstehen und ihre quellende Wirkung nicht vollständig entfalten.

Wichtig für die gewünschte Wirkung ist die geeignete Menge und die richtige Einnahme. Üblich ist es, mit der Einnahme von einem Teelöffel gemahlener Flohsamenschalen in 200 Millilitern Wasser zu beginnen. Die Mischung sollte nicht zu lange stehen, denn die Samen quellen sehr schnell. Wenn Flohsamenschalen eingesetzt werden, sollten wegen des hohen Quellvermögens mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag getrunken werden. Mit der Zeit kann bei Bedarf die Tagesdosis auf zwei Teelöffel der Schalen gesteigert werden. Diese Menge reicht in der Regel aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Wie enorm wichtig die ausreichende Trinkmenge ist, zeigt sich darin, dass zu wenig Flüssigkeit im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss führen kann. Außerdem sollten Flohsamenschalen nicht im Liegen eingenommen werden, da die aufquellende Masse den Rachen verschließen kann. Auch eine Einnahme vor dem Schlafen ist nicht zu empfehlen, da nachts das Trinken fehlt und sich so die Wirkung nicht gut entfalten kann. Flohsamen können außerdem die Aufnahme anderer Stoffe verlangsamen, so dass es sinnvoll ist, Arzneimittel erst mit einem Abstand von einer halben bis zu einer ganzen Stunde einzunehmen.

Für die Ballaststoffe aus Flohsamen konnten neben der stuhlregulierenden Wirkung auch ein positiver Einfluss auf Blutzucker, Cholesterin- und Fettstoffwechsel sowie eine entzündungshemmende und reizlindernde Wirkung nachgewiesen werden. Außerdem sättigen sie gut. Werden sie richtig eingenommen, können Flohsamen also bei Verdauungsproblemen helfen und einen Beitrag zu einer höheren Ballaststoffaufnahme leisten. Allzu großen Heilsversprechen auf Social Media sollte man dennoch kritisch gegenüberstehen.

Julia Icking, www.bzfe.de

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Eosinophile Ösophagitis – Der Ernährungsleitfaden

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Schmerzen hinter dem Brustbein, Übelkeit und Erbrechen: Solche Symptome können auf eine Eosinophile Ösophagitis (EoE) hinweisen. Bei dieser immunvermittelten Erkrankung ist die Speiseröhre durch eine Entzündung beeinträchtigt. Steht die Diagnose nach einer Endoskopie fest, gilt es, die passende Therapie zu wählen.

In dem Ratgeber „Eosinophile Ösophagitis – Der Ernährungsleitfaden“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart) stellen die Ernährungswissenschaftlerin Annika Woesler und die Fachärztin Dr. med. Johanna Keck die Ernährungstherapie mittels Eliminationsdiät vor. Betroffene finden hier eine konkrete Anleitung für die Vorbereitung und Durchführung der Diätphase sowie für die anschließende Wiedereinführung von Lebensmitteln. So können individuelle Trigger identifiziert und Medikamente reduziert werden, sobald die Ernährungstherapie anschlägt. Der Ratgeber enthält außerdem über 50 alltagstaugliche Rezepte, die komplett ohne die sechs Lebensmittelgruppen auskommen und individuell angepasst werden können.

Das Buch: Annika Woesler/Johanna Keck, Eosinophile Ösophagitis – Der Ernährungsleitfaden. Die 6-Food-Eliminationsdiät sicher durchführen – mit über 50 Rezepten. EoE verstehen: Ursachen, Diagnose, Therapie. (Partner-Link*)TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025.  Buch EUR [D] 25,00 EUR [A] 25,70. EPUB EUR [D] 24,99 EUR [A] 24,99. ISBN Buch: 9783432119755. ISBN EPUB: 9783432119762

Buchinhalte:

  • Wertvolle Praxistipps: Milch, Weizen, Ei, Soja, Nüsse, sowie Fisch und Meeresfrüchte in Lebensmitteln erkennen und meiden. Welche Ersatzprodukte wann sinnvoll sind und wie Betroffene ihre Vorratskammer am besten bestücken.
  • Den medizinischen Hintergrund kennen: Betroffene finden in dem Ratgeber den aktuellen Stand der Forschung zu der Erkrankung verständlich erklärt: Wie die Entzündung in der Speiseröhre entsteht und diese verändert, wie die Untersuchungen ablaufen und welche Behandlungsoptionen neben der Ernährungstherapie bestehen.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorinnen:

Annika Woesler ist Ernährungswissenschaftlerin M.Sc und unterstützt in ihrer Praxis Menschen mit individueller Ernährungstherapie. Die Schwerpunkte ihrer Beratung liegen im Bereich der gastrointestinalen Erkrankungen und der Beratung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern. Die Idee zu diesem Leitfaden ist aus der Praxis heraus entstanden. Betroffene benötigen viel Unterstützung, die manchmal über die einzelnen Beratungseinheiten hinausgeht. Der Leitfaden soll diese Lücke schließen.

Dr. med. Johanna Keck ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin / Kinder- und Jugendgastroenterologie. Als Ärztin begleitet sie Patient*innen und deren Familien bei Diagnostik und Therapie verschiedener chronischer Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, u.a. der eosinophilen Ösophagitis. Ihr besonderes Interesse liegt dabei im Bereich der medizinischen Ernährungstherapien und deren Umsetzung im Alltag. Eine verständliche Vermittlung von Wissen und Informationen ist für sie Grundlage eines Arzt-Patienten-Verhältnisses auf Augenhöhe.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart. Tel.: +49 711 8931-319/-318. Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de. alexandra.hofmann@thieme.de

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Was ist los mit meinem Darm?

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Superorgan

Prof. Michaela Axt-Gadermann, Ärztin und Bestseller-Autorin und Barbara Klein, Sportphysiotherapeutin und Expertin für ganzheitliche Gesundheit geben in ihrem gemeinsamen Buch (Partner-Link*) kurze und prägnante Antworten auf die gängigsten Fragen rund um das Thema Darmgesundheit und zeigen einfache Lösungen für ein dauerhaftes Wohlfühlgewicht auf.

Das Buch: Michaela Axt-Gadermann, Barbara Klein, Was ist los mit meinem Darm? (Partner-Link*), Südwest, 20,00 € (D), 20,60 € (A), CHF 27,90*, PB, Klappenbrosch., 176 Seiten.

Dieses Buch ist ein persönlicher Rundum-Guide für die Darmgesundheit, mit aktuellen Informationen und praktischen Ratschlägen zur Erhaltung der Darmgesundheit.

Der Rundum-Guide für die Darmgesundheit

In Kapiteln wie „Das Mikrobiom näher betrachtet“ oder „Den Darm in Bewegung bringen“ geben die beiden Expertinnen einfache Antworten auf Fragen wie „Was versteht man unter der Darm-Hirn-Achse?„, „Was hilft gegen Blähungen?„, „Wer sollte eine Darmspiegelung machen lassen?“ oder „Was hilft bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten?„. Zudem liefern sie praktische Tipps für den Alltag, die sofort umsetzbar sind.

Ein Buch für alle, die verdauen, damit immer wieder Probleme haben und nach Antworten und Lösungen suchen, und gesundheitsbewusste Menschen, die ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden verbessern oder erhalten wollen.

Unser Darm und weitere Verdauungsorgane

Welche Aufgabe hat unser Darm?

Welchen Einfluss hat der Darm auf unser Immunsystem

Welche Aufgabe hat die Leber?

Wir funktioniert Sättigung?

Wie funktioniert die Abnehmspritze?

Das Mikrobiom näher betrachtet

Kann das Mikrobiom auch krank machen?

Wie wird eine Mikrobiomanalyse durchgeführt?

Aus welche Weise hilft die gesunde Darmflora dem Gehirn?

Abwehrkräfte, Allergien, Intoleranzen und der Darm

Wie kann ich die Bakterien im Darm unterstützen, wenn ich Antibiotika einnehmen muss?

Ist es gut vor einer Impfung Probiotika zu nehmen?

Werden Vitamine von der Darmflora gebildet?

Wie kann ich das Mikrobiom bei Neurodermitis verbessern?

Muss ich bei Laktoseintoleranz auf Milchsäurebakterien verzichten?

Was versteht man unter dem SIBO-Syndrom?

Darmbeschwerden und andere Probleme im Magen-Darm-Trakt

Ich habe Sodbrennen. Was ist das?

Wodurch werden Hämorrhoiden verursacht?

Welche Symptome sind typisch für das Reizdarmsyndrom?

Wie oft sollte man Stuhlgang haben?

Können die Wechseljahre Verdauungsprobleme verursachen?

Kann der Darm auch selbst Alkohol herstellen?

Fit & gesund oder krank – das Mikrobiom spielt eine Rolle

Kann ein verändertes Mikrobiom zu Übergewicht führen?

Wie beeinflusst das Mikrobiom meinen Blutzuckerspiegel?

Schadet Stress dem Mikrobiom?

Kann man das Mikrobiom auf jung programmieren?

Kann das Mundmikrobiom Migräne verursachen?

Dem Darm und dem Mikrobiom Gutes tun

Ist dunkles Brot besser als helles?

Ist Joghurt gut für den Darm?

Was ist resistente Stärke?

Sind Süßstoffe gesünder als Zucker für meinen Darm?

Sind Bitterstoffe gut für den Darm?

Ist Kaffee schädlich für den Verdauungstrakt?

Den Darm in Bewegung bringen

Darf ich bei Darmproblemen joggen?

Ist Training auf dem Minitrampolin positiv für den Darm?

Welche Art von Krafttraining kann den Darm positiv beeinflussen?

Warum ist der Beckenboden so wichtig und wie man ihn trainieren?

Die Autorinnen:

Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann ist Ernährungs- und Sportmedizinerin und Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Dort erforscht sie unter anderem die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Darmbakterien und Gesundheit. 2018 hat sie das lizensierte Online-Ernährungscoaching „Gesund mit Darm“ entwickelt, das von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. Neben zahlreichen Büchern zum Mikrobiom („Gesund mit Darm“, „Schlank mit Darm“ u.a.) ist sie auch Autorin des Spiegel-Bestsellers „Der Abnehmkompass„. Mehr Informationen zu den Themen „Mikrobiom“, „Gewichtsreduktion“ und „Darmgesundheit“ finden Sie auch auf der Internetseite www.gesund-mit-darm.de.

Barbara Klein stammt aus der beschaulichen mittelalterlichen Stadt Balingen am Fuße der Schwäbischen Alb. Schon als junges Mädchen war sie im Leistungssport aktiv und holte als Schwimmerin internationale Auszeichnungen. Nach den Ausbildungen zur staatlich geprüften Masseurin und zur Sportphysiotherapeutin hat Barbara eine klare Mission: Den Menschen zu mehr Fitness und Gesundheit zu verhelfen. Sie gab weltweit Fortbildungen auf den großen Fitness-Conventions, betreute als Personal Trainerin Bundesligasportler und praktizierte weiterhin in ihrer Praxis für Sportphysiotherapie. Im Jahr 2002 entwickelte sie das legendäre Sportgerät FLEXI-BAR® mit dem auch ihre Teleshoppingkarriere, aktuell mit eigener Sendung bei HSE, begann. Ihr Youtube-Channel mit gezielten Trainingsangeboten, mehrere Bestseller-Ratgeber, ihr Nutrition-Label und ihr Unternehmen FLEXI-SPORTS GmbH sind nur einige ihrer Wirkungsfelder neben Beratungstätigkeit für namhafte Health-Produzenten (Medisana, Therabody, Blackroll u.a.).

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