Archiv der Kategorie: Magen-Darm-Erkrankungen

Homöopathie bei Verdauungsstörungen

Internationale Woche der Homöopathie

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Verdauung ist ein komplexes System, bei dem sich Magen, Darm, Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse wechselseitig beeinflussen. Gerät das ausgeklügelte System einmal aus dem Gleichgewicht, treten eine Vielzahl von Beschwerden auf. Diese lassen sich oftmals gut homöopathisch behandeln.

Darauf machten Therapeuten weltweit bei der diesjährigen “Internationalen Woche der Homöopathie” vom 10. bis zum 16. April aufmerksam. Hierzulande organisiert der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands (VKHD) die jährlich stattfindende Aktionswoche.

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, passiert den kompletten Verdauungstrakt und wird dabei in einzelne Nährstoffe aufgeschlossen. Diese gelangen u.a. in den Blutkreislauf und liefern dem Körper Energie. Ist dieser natürliche Prozess gestört, kann das Auswirkung auf unsere Gesundheit und Wohlbefinden haben. Ursachen für den gestörten Verdauungsprozess können neben ernsthaften Erkrankungen z.B. auch eine ungesunde Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress, mangelnde Bewegung oder die Einnahme von Medikamenten sein. Die Folge sind typische Beschwerden wie Oberbauchschmerzen, Durchfälle, Verstopfung, Völlegefühl und Blähungen.

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Was tun, wenn Beschwerden auftreten?

“Die Einzelmittel-Homöopathie kann erfahrungsgemäß zur Linderung der verschiedensten Beschwerden des Verdauungstraktes beitragen. Dazu müssen nach einer ausführlichen Diagnostik am Beginn einer homöopathischen Behandlung die individuellen Beschwerden des Patienten erfragt werden”, erklärt Ralf Dissemond, 1. Vorsitzender des VKHD. Homöopathen wollen dann von den Patientinnen und Patienten wissen, ob die Beschwerden z.B. vor oder nach dem Essen auftreten, anhaltend oder anfallsartig sind, ob sie Schmerzen haben, und ob diese dumpf oder stechend, intensiv oder nur leicht sind. Mögliche Ursachen können z.B. falsche Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel, Stress oder seelische Belastungen sein.

In einem nächsten Schritt wird die Gesamtheit der Symptome analysiert. Diese Auswertung weist dem Einzelmittel-Homöopathen den Weg zum passenden Mittel. Homöopathisch therapierende Heilpraktiker nehmen sich viel Zeit für das Gespräch, denn sie wissen, auch das seelische Befinden und auf den ersten Blick nebensächliche Beschwerden helfen ihm, das für seinen Patienten bestmögliche homöopathische Arzneimittel zu finden. Dazu kommen gegebenenfalls Empfehlungen zu Ernährung und Lebensstil. So sollte bei einem gereizten Magen eine schonende Ernährung bevorzugt werden. Bei Verstopfung sollte auch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegung geachtet werden.

Homöopathie bei Durchfall

Auch bei Durchfall ist die Homöopathie eine Option. “Studien liefern erste Hinweise, dass eine individuelle homöopathische Behandlung mit Einzelmitteln die Dauer von Durchfallerkrankungen bei Kindern verkürzen kann und die Anzahl der Stuhlgänge reduzieren hilft”, erklärt Ralf Dissemond. 1-3 “Die Studien sind interessant, weil die Studienautorin die Ergebnisse in verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Patientenpopulationen wiederholen konnte. Allerdings steht ein Vergleich mit einer konventionellen Therapie noch aus, weil die Studien sich bisher auf den Unterschied zwischen homöopathischer Arznei und Placebo, also einer Scheinmedikation, beschränkt haben”, führt Dissemond aus.

Verdauungsbeschwerden aufgrund von Medikation

“Viele Menschen nehmen heute eine Vielzahl von Medikamenten ein. Diese können durchaus schwerwiegende Nebenwirkungen auf den Verdauungstrakt haben. Gerade Medikamente zur Senkung der Magensäure wie Protonenpumpeninhibitoren werden zunehmend mit unerwünschten Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Bei bestehender Polymedikation können homöopathische Arzneien sinnvoll sein”, erklärt der Heilpraktiker Stefan Reis, der für die Öffentlichkeitsarbeit im VKHD zuständig ist. “Eine gute homöopathische Behandlung kann erfahrungsgemäß dazu beitragen, langfristig die Dosis von einzunehmenden konventionellen Medikamenten und damit auch die unangenehmen Nebenwirkungen zu reduzieren”, erläutert er.

Bei anhaltenden Beschwerden müssen die Ursachen geklärt werden

“Wichtig ist, dass bei anhaltenden oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden die Ursachen abgeklärt werden” stellt Ralf Dissemond klar. Denn die Symptome könnten Anzeichen für z.B. eine Laktose- oder Fruktoseintoleranz oder eine schwerwiegende Erkrankung wie Zöliakie, Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn sein. Diese müssen entsprechend therapiert werden. Homöopathische Mittel können jedoch erfahrungsgemäß auch bei diesen Erkrankungen gut eingesetzt werden. Auch hier muss das passende Arzneimittel immer speziell auf die individuellen Symptome des Patienten zugeschnitten sein.

Expertise ist gefragt

“Von einer Selbstbehandlung raten wir hier ab”, erklärt Stefan Reis. Denn eine homöopathische Behandlung benötigt Erfahrung und Fachwissen. Bei einem unpassenden Mittel bleibt die Wirkung aus und es kann zu überschießenden Reaktionen führen. Außerdem besteht die Gefahr, dass bei einer Selbstbehandlung eine ernsthafte Erkrankung übersehen wird. Deshalb sollten Patienten mit anhaltenden Magen- und Darmbeschwerden einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten aufsuchen.

Weitere Informationen
– Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands VKHD e.V.: www.vkhd.de
– Therapeutenlisten mit zertifizierten Homöopathen finden Sie unter www.homoeopathie-zertifikat.de und unter www.homoeopathie-qualitaet.de/therapeuten/
– Internationale Aktionen und Kontakte finden Sie unter www.worldhomeopathy.org

Quellen
1. Jacobs J, Jimenez LM, Gloyds SS, Casares FE, Gaitan MP, Crothers D: Homoeopathic treatment of acute childhood diarrhoea. A randomized clinical trial in Nicaragua. British Homoeopathic Journal 1993; 82:83-86.
2. Jacobs J, Jimenez LM, Malthouse S, Chapman E, Crothers D, Masuk M, Jonas WB: Homeopathic treatment of acute childhood diarrhoea: results from a clinical trial in Nepal. Journal of Alternative and Complementary Medicine 2000; 6:131-139. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10784270
3. Jacobs J, Jonas WB, Jimenez-Perez M, Crothers D: Homeopathy for childhood diarrhea: combined results and metaanalysis from three randomized, controlled clinical trials. Pediatr Infect Dis J 2003;22(3):229-234

Diese “Pressemitteilung” ist eine unverbindliche Information und Meinungsäußerung des Verbands Klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.

Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (VKHD) ist der einzige Berufsverband für klassisch homöopathisch therapierende Heilpraktiker in Deutschland mit derzeit 1400 aktiven Mitgliedern. Der Verband vertritt seit 1997 die berufsspezifischen Interessen von homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern.

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Gegen Candida-Mykose, Dünndarm-Fehlbesiedlung und Leaky Gut

Ernährung für eine gesunde Darmflora

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenHundert Billionen Bakterien leben im menschlichen Darm. Diese Darmflora, das sogenannte Mikrobiom, hilft dem Menschen bei der Verdauung, versorgt den Körper mit Nährstoffen und Vitaminen und trägt zum Schutz vor Krankheitserregern bei. Gerät die Darmflora jedoch aus dem Gleichgewicht, können Magen-Darm-Beschwerden die Folge sein.

Aktuell werden drei Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Mikrobiom diskutiert: Die Dünndarm-Fehlbesiedlung (SIBO), die Candida-Mykose (SIFO) und das Leaky-Gut-Phänomen, der „löchrige Darm“. Was es damit auf sich hat und wie eine darmfreundliche Ernährung aussehen kann, erklären der Gastroenterologe Professor Martin Storr und die Ernährungsberaterin Sabine Karpe im neuen Ratgeber „Gesunde Darmflora. Über 100 Rezepte bei Candida-Mykose, Dünndarm-Fehlbesiedlung und Leaky Gut“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019).

Blähungen und Bauchschmerzen, Völlegefühl und Durchfall – Magen-Darm-Beschwerden sind unangenehm und können die Lebensqualität empfindlich einschränken. „Ein Grund für solche Beschwerden kann eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht in der Zusammensetzung der Darmflora des Patienten sein“, erklärt Professor Martin Storr. Aktuell wird an drei möglichen Ursachen geforscht: Beim Leaky-Gut-Syndrom gehen Wissenschaftler davon aus, dass Bakterien die Darmschleimhautbarriere irritieren, sodass unverdaute Stoffe und schädliche Erreger ins Blut gelangen können. Vermehren sich im Dünndarm Bakterienarten, die dort nicht hingehören, kann die Verdauungsfunktion ebenfalls gestört sein. Bei besonders sensiblen Patienten können Hefepilze, die in einem gewissen Maß auch im gesunden Darm vorkommen, gleichermaßen Beschwerden hervorrufen. „Bei allen drei Erkrankungen ist die medizinische Forschung in vollem Gange. Die Beschwerden sind sehr individuell und können immer auch durch andere Krankheitsbilder hervorgerufen werden“, berichtet Professor Martin Storr.

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Ernährungsberaterin Sabine Karpe litt selbst jahrelang an einer Dysbalance im Darm. Eine Ernährungsumstellung hat ihr geholfen. „Auch wenn wir nicht alle Zusammenhänge verstehen, wissen wir heute viel darüber, wie wir eine gesunde Darmflora pflegen können. Am meisten profitiert die Darmflora von einer reichhaltigen und abwechslungsreichen Ernährung und dem Vertrauen, dass sie sich dann auch optimal selber organisieren kann“, erzählt sie. Vorteilhaft seien insbesondere wasserlösliche Ballaststoffe, die reichlich in Nüssen und Samen enthalten sind. Auch Milchsäurebakterien begünstigen das Milieu im Darm. Ein darmgesunder Tag beginnt beispielsweise mit einem Ingwer-Gemüse-Aufstrich auf Ofenbrot. Zum Mittagessen freut sich der Darm über eine leicht und gut bekömmliche Gemüse-Bowl mit Lachs. Am Abend regt eine Kürbissuppe mit Kurkuma die Verdauungssäfte an. Über 100 solcher darmgesunden Rezepte und weitere Anregungen finden Leser in dem neuen Ratgeber „Gesunde Darmflora“.

Martin Storr und Sabine Karpe

Gesunde Darmflora, Über 100 Rezepte bei Candida-Mykose, Dünndarm-Fehlbesiedlung und Leaky Gut

TRIAS Verlag, Stuttgart 2019
Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60

EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99

ISBN Buch: 9783432107943

ISBN EPUB: 9783432107950

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Die Autoren

Professor Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, ist am Zentrum für Innere Medizin, Gauting, und am Zentrum für Endoskopie, Starnberg, tätig und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Durch seine langjährige Erfahrung in der Ambulanz ist er besonders sensibilisiert für die Nöte der Patienten und weiß: Auch wenn es zunächst harmlos klingt – viele Darmbeschwerden schränken die Lebensqualität der Betroffenen massiv ein und sollten daher ernst genommen werden.

Die zertifizierte Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin Sabine Karpe litt selbst jahrelang an den Folgen einer Dysbalance im Darm. Kein Zufall also, dass sie sich auch beruflich auf eines der wichtigsten Organe unseres Körpers spezialisiert hat. In ihrem Coaching THE BELLY FOODS vermittelt sie – auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse – wie man den eigenen Darm wieder zurück in eine gesunde Balance bringen kann. Mehr zu ihrem Ernährungskonzept finden Sie auch auf www.thebellyfoods.com.

Pressekontakt:

Mareike Bauner

Thieme Kommunikation

TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe

Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart

Fon: +49 (0)711 8931-646, Fax: +49 (0)711/8931-167

mreike.bauner@thieme.de

www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

 

Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit

Was ist der Unterschied?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJeder fünfte US-Amerikaner glaubt, auf bestimmte Lebensmittel allergisch zu reagieren. Allerdings ist dieser Verdacht nur bei zehn Prozent medizinisch bestätigt. Vermutlich leiden viele Betroffene nicht an einer Allergie, sondern an einer Lebensmittelunverträglichkeit. Das ist das Resultat einer aktuellen Studie, für die Daten von über 40.000 Erwachsenen mittleren Alters in den USA ausgewertet wurden.

Bei einer Allergie besteht eine Überreaktion des Körpers gegen bestimmte Lebensmittel wie Erdnuss oder Fisch. Es ist eine immunologisch vermittelte Abwehrreaktion auf kleine Eiweißbausteine, sogenannte Allergene. Es erfolgt eine Sensibilisierung, und der Körper bildet spezifische Antikörper. Bei erneutem Kontakt können Hautreaktionen wie Nesselausschlag bis hin zum anaphylaktischen Schock auftreten.

Wer regelmäßig mit Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen hat, könnte unter einer Unverträglichkeit gegen Milchzucker (Lactoseintoleranz) oder Fruchtzucker (Fructosemalabsorption) leiden. Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt. Meist ist der Stoffwechselprozess gestört. Bei einer Laktoseintoleranz fehlt beispielsweise das Enzym Laktase, sodass der Milchzucker nicht oder nicht ausreichend abgebaut werden kann.

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In Deutschland wird von ähnlichen Zahlen wie in den USA ausgegangen. Vor diesem Hintergrund ist es keineswegs sinnvoll, nur auf Verdacht bestimmte Lebensmittel zu meiden. Das verringert die Lebensqualität und erhöht das Risiko für einen Nährstoffmangel. „Wer eine Lebensmittelallergie vermutet, sollte zum Facharzt gehen“, rät Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler am Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Für eine korrekte Diagnose wird zunächst die Krankheitsgeschichte aufgenommen. Erst nach Haut- und Blutuntersuchungen und diätetischen Verfahren folgt eine Ernährungsempfehlung. „Bei einer Allergie muss das Lebensmittel strikt gemieden werden, da schon Spuren gefährliche Reaktionen hervorrufen können. Im Gegensatz dazu sind bei einer Unverträglichkeit geringe Mengen meist kein Problem“, erklärt Seitz. Glutenfreie und laktosefreie Produkte haben nur dann einen gesundheitlichen Nutzen, wenn ein ärztlicher Befund für Zöliakie oder eine Laktoseintoleranz vorliegt. „Frei-von-Produkte sind deutlich teurer und nicht per se gesünder“, so Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://jamanetwork.com/journals/fullarticle/2720064

http://www.bzfe.de/lebensmittelallergien-3737.html

http://www.bzfe.de/unvertraeglichkeiten-frei-von-im-trend-29170.html

Heft „Lebensmittelallergie und Neurodermitis: Was darf mein Kind essen?“
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Kompaktinfo „∩frei von Laktose – Fragen und Antworten“
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Forscher finden Biomarker für Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen entscheiden sich für eine glutenfreie Ernährung.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWährend einige glauben, sie würden Gluten nicht vertragen, hören andere, dass das Klebereiweiss z.B. im Brot schädlich sei. Tatsächlich ist die Materie komplex – es gibt viele medizinische Fakten, aber auch viele Halbwahrheiten. Im englischen Sprachraum wird eine Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakieerkrankung präzise als non-celiac gluten sensitivity definiert – kurz NCGS.

NCGS ist grundverschieden von einer Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, bei der die Immunzellen die Auskleidung des Dünndarms angreifen. Für Betroffene ist die strikte Vermeidung von Gluten vorgeschrieben. Tatsächlich kann aber auch eine NCGS lästige Reizdarmsymptome, Verstopfungen, Schmerzen im Unterleib, Entzündungen im Darm und Übergewicht hervorrufen oder mit einem Blähbauch in Verbindung stehen.

Der Wunsch der Mediziner nach einem objektiven Schnellverfahren liegt daher nahe. Bisher gab es für die NCGS nur ein vages diagnostisches Kriterium, nämlich ein subjektives “sich besser fühlen” nach Glutenverzicht. Ärzte bemängeln die eingeschränkte Aussagekraft einer placeboanfälligen Eigendiagnose. Kurz, viele Menschen folgen dieser “Ernährungsmode” und verzichten ggf. unnötig auf das nahrhafte Grundnahrungsmittel Getreide, zumal Alternativprodukte nicht zwangsläufig gesünder sind.

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Jetzt haben Forscher des San Mateo Hospitals der Universität Pavia (Italien) unter der Leitung von Dr. Michele Di Stefano erstmals einen Biomarker validiert. Ihre Studie folgte der doppelt-verblindeten-placebokontrollierten, oralen Provokation – kurz DBPCOC (double blinded -placebo controlled, oral challenge). Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift Cinical Nutrician ESPEN (Dezemberausgabe 2018) veröffentlicht, Titel: “Glutenunverträglichkeit bei Patienten mit starken Bauchschmerzen und Blähungen: Die Genauigkeit des ALCAT 5 (Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5) (1)”. Als Vergleich oder Kontrolle diente der ALCAT-Test®. Mit diesem Zell-Aktivierungstest wurde die Immunzellantwort bei der in vitro Provokation mit 5 glutenhaltigen Getreidekörnern bestimmt.

Die Frage der Forscher: “Spiegelt eine Immunzellreaktion, die beim Alcat Labortest als Reaktion auf eine Glutenbelastung auftritt, eine Immunzellreaktion wider, die im Körper auftritt?” Die Antwort darauf lautete eindeutig: Ja. In der Studie mit 25 Probanden zeigte sich der Alcat Bluttest bei der doppelblinden placebokontrollierten Provokation mit Gluten oder einem Placebo genauso zuverlässig bei der Diagnose, wie die orale Aufnahme (ebenfalls doppelt verblindet).

Nach Ansicht der Autoren ist die DBPCOC in der klinischen Routine ein langwieriges und umständliches Verfahren mit geringerer Patientencompliance. Der Alcat Test ist einfach durchzuführen und generiert nach dieser Studie messbare Parameter biologischer Prozesse mit sehr hoher prognostischer oder diagnostischer Aussagekraft. Somit könnte der Labortest eine komfortable Alternative sein, um Patienten auf der Suche nach Beschwerdeursachen handfeste Labordaten zu ermöglichen.

Über Cell Science Systems, Corp (CSS):
CSS ist ein medizinisches Labor und eine von der FDA registrierte Produktionseinrichtung für Medizinprodukte, die den Alcat Test für Lebensmittel- und Chemikalienunverträglichkeit sowie weitere Labortestanalysen zur molekularen Diagnostik für Immunologie und Darmgesundheit entwickelt hat. CSS wurde 2016 von Frost & Sullivan als “Company of the Year für Food Intolerance Testing, North America” ausgezeichnet. Der Alcat Test wurde von Wissenschaftlern der Yale Universität klinisch validiert (2,3). Neue Erkenntnisse über die Pathologie von Lebensmittelunverträglichkeiten wurden aufgedeckt, u.a. die Ausschüttung von “zellfreier DNA” (cfDNA) bei Zellabwehrreaktionen. CSS beteiligt sich an weiteren translationalen Forschungsprojekten. Eine neue Studie konzentriert sich auf die durch Lebensmittel verursachte Freisetzung der DNA (cfDNA). Diese kann gemäß aktueller Forschung mit chronischen Erkrankungen, Autoimmmunität und Krebs in Verbindung stehen. Der Firmensitz der CSS ist in Deerfield Beach, USA (Florida) und in Europa in Potsdam (Deutschland).

Literaturangaben:

(1) Di Stefano, M. et al; “Non-Celiac Gluten Sensitivity in patients with severe abdominal pain and bloating: The accuracy of ALCAT 5”; Clin Nutr ESPEN 2018, Dec: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alcat+5+gluten+sensitivity
(2) Wajahat Z. Mehal et al; “Leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes”; BMC Nutrition & Metabolism 2018; 13.04.2018; https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12986-018-0260-4
(3) A. Ather et al., “Efficacy of individualized diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial”; BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017, http://bmjopengastro.bmj.com/content/bmjgast/4/1/e000164.full.pdf

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Sodbrennen: schnelle und natürliche Hilfe

Wie Sie Sodbrennen auf natürliche Weise für immer beseitigen können

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Refluxkrankheit (Sodbrennen) plagt immer mehr Menschen, doch es gibt unter Umständen eine ganz einfache, natürliche Lösung ohne Medikamente und ohne Nebenwirkungen. Sodbrennen ist eine sich vom Magen bis in den Rachenraum ausbreitende brennende Empfindung, die von zu viel, seltener auch von zu wenig Magensäure herrührt.

Unter Sodbrennen leiden heutzutage immer mehr Menschen. Sie kennen das extrem unangenehme, brennende Gefühl zwischen Bauch und Speiseröhre nur zu gut.

Laut einer Umfrage verwendeten 850.000 Deutsche 2014 täglich oder fast täglich Mittel gegen Sodbrennen. 2015 waren es 690.000, 2016 630.000 und 2017 stiegt die Zahl wieder an auf 700.000.

Ist hier seit 2014 ein leichter Rückgang zu verzeichnen, steigt die Anzahl derer, die mindestens 1-mal pro Woche Mittel gegen Sodbrennen nehmen von 2014 mit 1,76 Mio. / 2015 1,94 Mio. / 2016 2,02 Mio. auf 2017 mit 2,03 Millionen Leidgeplagten.

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Schlimmer noch verhält es sich bei den Betroffenen, die 1- bis 2-mal pro Woche Mittel gegen Sodbrennen nehmen. 2014 waren es fast 4 Millionen Menschen in Deutschland, während die Anzahl bis 2017 auf 4,21 Millionen stetig anstieg.

Seltener, nur zu besonderen Anlässen etwas gegen Sodbrennen zu nehmen, gaben 2014 17,56 Mio. Befragte an. Die Zahl derer ist leicht rückläufig und sank bis 2017 auf 14,21 Millionen.

Nie unter Sodbrennen zu leiden gaben 2014 45,49 Mio. Menschen an, diese Zahl stiegt leicht bis 2017 auf 47,66 Millionen an. (Quelle Statista)

Weitere Informationen, wie Sie unter Umständen binnen weniger Tage auf vollkommen natürliche Art und Weise – ohne Chemie – deutlich lindern oder gar für immer loswerden, das erfahren Sie unter sodbrennen-hausmittel.com.

Der Betreiber der Seite, Holger Korsten, war viele Jahre lang selbst von starkem Sodbrennen geplagt und hatte vor vielen Jahren eine unglaubliche Entdeckung gemacht und wurde über Nacht die starken Beschwerden komplett los – ohne Medikamente und ohne weitere Arztbesuche.

Seither konnte schon vielen Menschen geholfen werden, denen teilweise auch Ärzte und Medikamente nicht mehr wirklich weiterhalfen.

Es kann keine Lösung sein, ein Leben lang Medikamente (Chemie) einzunehmen, nur um auf die starken Beschwerden zu reagieren. Denn Medikamente beugen nicht vor, sie bekämpfen nur Symptome.

Durch die neue Erkenntnis von Holger Korsten, kann vielen Betroffenen in der Zukunft geholfen werden.

Der kostenlose Sodbrennen Test steht zwar dank der DSGVO nicht mehr zur Verfügung, aber Betroffene können sich über die Internetseite dennoch mit Holger Korsten in Verbindung setzen um zu sehen, welche reelle Chance sie auf Linderung ihrer Beschwerden haben.

Hier die Kontaktadresse für Betroffene:

Webseite: sodbrennen-hausmittel.com

Sodbrennen-Hausmittel.com macht mit Ihnen einen Sodbrennen Test, um zu sehen, ob und auf welche natürliche Weise das lästige Sodbrennen u.U. gelindert oder gar für immer beseitigt werden kann. Es wird komplett auf schädliche Chemie mit Nebenwirkungen verzichtet und dafür nur natürliche Hausmittel eingesetzt. Dank natürlicher Hausmittel haben wir bereits unzähligen Menschen helfen können, ihre Leiden zu lindern und zu beseitigen.

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Gesund mit guten Darmbakterien

Neuer Beitrag auf www.in-form.de

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJeder Mensch besitzt eine einzigartige Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaft im Darm, der sogenannten Mikrobiota. Sie ist vergleichbar mit dem individuellen Fingerabdruck. Der Grund ist, dass viele Lebensstilfaktoren die Bakteriengemeinschaft prägen. Eine niederländische Forschergruppe konnte 126 verschiedene Faktoren identifizieren, wovon 60 mit der Ernährung zusammenhingen.

Je nachdem wie die Nahrung zusammengesetzt ist, entwickeln sich bestimmte Bakterienarten stärker und andere schwächer, denn jede Bakterienart hat spezielle Vorlieben und Ansprüche.

Neben der Ernährung wirkt sich möglicherweise auch die Bewegung auf die Mikrobiota aus. Finnische Wissenschaftler fanden Hinweise darauf, dass regelmäßiger Ausdauersport wie Radfahren einen positiven Einfluss ausüben könnte. Welche Aufgaben die Mikrobiota im Darm übernehmen und wie diese sich auf die Abwehrkräfte auswirken, beleuchtet der Beitrag „Gesund mit guten Darmbakterien“ unter: https://www.in-form.de/wissen/gesund-mit-guten-darmbakterien/.

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Campylobacter-Infektionen vermeiden

Hygiene ist das A und O

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen„500 Zellen reichen für eine Infektion aus“, erklärte Dr. Daniel Windhorst vom Biotechnologie-Unternehmen IDT Biologika beim Campylobacter-Workshop des Wissenschafts- und Informationszentrums Nachhaltige Geflügelwirtschaft. Schon wenige Bakterien der Gattung Campylobacter verursachen beim Menschen Durchfallerkrankungen.

Etwa 74.000 nachgewiesene Fälle wurden 2016 gemeldet, damit kommt den Campylobacter eine weit größere Bedeutung zu als den Salmonellen-Infektionen, von denen im gleichen Zeitraum nur ca. 13.000 festgestellt wurden. EU-weit gibt es geschätzt etwa 9 Millionen Infektionen im Jahr, was zu Krankheitsfolgekosten von etwa 2,4 Milliarden Euro führt. Trotz der Häufigkeit ist das Bakterium den Verbrauchern weitgehend unbekannt: Bei einer Umfrage des TÜV Süd nannten nur 1 % der Befragten Campylobacter als Verursacher bakterieller Lebensmittelinfektionen.

Die Campylobacter-Infektion ist eine sogenannte Zoonose. Der Erreger wird von Tieren oder über Lebensmittel tierischen Ursprungs auf Menschen übertragen. Verschiedenen Arten von Campylobacter kommen natürlicherweise im Darm von Geflügel, Rindern und Schweinen vor und auch bei Wildvögeln und Heimtieren sind sie nachweisbar. Hund und Katze, die eng mit dem Menschen zusammenleben, stellen ebenfalls eine mögliche Infektionsquelle dar. Auch Geflügelkot, der auf Eischalen haftet, kann die Bakterien enthalten.

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Hauptinfektionsursache ist aber mangelnde Küchenhygiene bei der Verarbeitung von Geflügelfleisch. Vor allem im Sommer, in der Grillsaison, kommen die meisten Erkrankungen vor. Die Bakterien werden vom Geflügel heruntergewaschen, sie spritzen mit Spülwasser oder Fleischsaft auf Geräte oder andere Lebensmittel. Wer Hände, Messer oder Schneidebretter nicht zwischen Arbeitsgängen mit Fleisch und solchen mit z.B. Rohkost wäscht, überträgt damit Bakterien auf Lebensmittel, die nicht erhitzt werden. Campylobacter sind temperaturempfindlich, können sich aber in nicht ausreichend durchgegartem Fleisch halten.

Einfache Regeln zur Küchenhygiene des Bundeszentrums für Ernährung finden Sie unter:
https://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittel-hygienisch-zubereiten-27464.html.

Regina Bartel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.tuev-sued.de/presse/umfrage-campylobacter-weitgehend-unbekannt

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Reizdarmsyndrom: Kann die richtige Ernährung die Symptome lindern?

Betroffene vom Reizdarmsyndrom leiden an chronischen Beschwerden, die die Lebensqualität erheblich einschränken.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Symptome sind vielfältig, was eine eindeutige Diagnose erschwert. Wodurch das Reizdarmsyndrom verursacht wird, ist noch ungeklärt. Wer auf einige Dinge achtet, kann sich jedoch oft den Alltag erleichtern. Die AOK Hessen informiert über Ernährungsmöglichkeiten bei einem Reizdarm.

Seit einigen Jahren stehen sogenannte FODMAPs, vergärbare Kohlenhydrate, im Verdacht, Durchfall und Blähungen zu begünstigen. Reizdarmpatienten wird deshalb empfohlen, vorübergehend auf sämtliche zuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten.

Eine Linderung der Beschwerden scheinen auch Ballaststoffe wie Flohsamen zu bringen. Probiotika können sich ebenfalls positiv auf die Darmflora auswirken. Grundsätzlich empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse.

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Die passende Ernährung muss jedoch individuell herausgefunden werden. Ein Ernährungstagebuch kann helfen, den Überblick darüber zu behalten, wie bestimmte Nahrungsmittel vertragen werden. Feste Routinen mit passenden Essensportionen und -zeiten helfen dem Körper, sich auf das Essen einzustellen.

Die Symptome für das Reizdarmsyndrom reichen von starken Unterleibschmerzen, Krämpfen, ständigem Völlegefühl und Blähungen mit teilweise schleimigem Ausfluss bis hin zu Verstopfungen oder Durchfall. Sofern andere Erkrankungen oder Unverträglichkeiten ausgeschlossen werden können und die Symptome länger als drei Monate andauern, lassen sie vermutlich auf einen Reizdarm schließen. Die Erkrankung verläuft in Schüben. Betroffene erleben zeitweise Phasen völlig ohne Beschwerden. Mittlerweile gibt es einige Internetforen, die sich speziell mit dem Thema Reizdarm befassen. Dort tauschen sich Betroffene aus und unterstützen sich gegenseitig.

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Ernährung bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Kompass durch den Ernährungsdschungel (2. überarbeitete Auflage)

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBei der Colitis ulcerosa und dem Morbus Crohn handelt es sich um entzündliche Darmerkrankungen die eine junge und aktive Personengruppe, die mitten im Leben steht, betrifft. Die Beschwerden schränken die Lebensqualität der Erkrankten und damit auch soziales und berufliches Leben stark und dauerhaft ein. Ein zentraler Auslöser der Beschwerden ist die eigene Ernährung und die Betroffenen suchen aktiv fachlichen Rat, verlieren sich aber im Ernährungsdschungel, der zwischen fachlich und laienhaft nicht mehr ausreichend trennt.

In seinem Ernährungsratgeber “Ernährungsratgeber Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Was tut mir gut? Ein Kompass durch den Ernährungsdschungel.” beschreibt Prof. Dr. Martin Storr nun in der 2. überarbeiteten Auflage den Einfluss der Ernährung auf die Entstehung und das Fortbestehen dieser Erkrankungen und erklärt welche Form der Ernährung bei diesen Erkrankungen am geeignetsten ist. Unvoreingenommen beleuchtet er, für den Laien sehr gut verständlich, Trenddiäten, Wunderdiäten und fachlich fundierte Diäten wie die FODMAP-Diät, die spezielle Kohlehydratdiät (SCD), die Paläo-Diät, die glutenfreie Ernährung, Elementardiäten, Exklusionsdiäten und viele andere Kostformen. Dabei werden Chancen und Risiken abgewogen und der individuelle Weg zur geeigneten Ernährung ermöglicht. Zahlreiche Praxistipps erleichtern die Umsetzung im Alltag.

Die Krankheitsverläufe sind von Patient zu Patient äußerst unterschiedlich und jeder Einzelne hat einen enormen Wissenshunger mit zahlreichen Fragen zur Ernährung. Professor Storr greift diese Fragen auf, erklärt die Zusammenhänge zwischen verschiedenen gesunden oder ungesunden Lebensmitteln und erläutert wie jeder Einzelne von diesem Ernährungswissen profitieren kann und welche Kostform die geeignetste ist, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Dabei berät er mit einer Differenziertheit und Gründlichkeit, die sich der Gastroenterologe in seinem Praxisalltag nicht leisten kann.

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Viele Einzelheiten, die die Betroffenen interessieren, werden detailliert besprochen. Beispielhaft folgender Auszug:

“Kokosnussöl und Palmöl fördern Darmentzündungen aufgrund des hohen Gehaltes an Myristinsäure: Verschiedenste Öle und Fette transportieren gesundheitsförderliche oder gesundheitsschädliche Wirkungen. Dabei können einzelne dieser Öle und Fette sogar gesundheitsförderliche Eigenschaften aufweisen (Kokosnussöl ist eine gesundheitsförderliche mittelkettige Fettsäure / MCT Fett) und gleichzeitig gesundheitsschädliche Eigenschaften (Entzündungen werden aufgrund eines hohen Gehaltes an Myristinsäure gefördert) aufweisen und in der Gesamtwertung insgesamt negativ erscheinen. Dies trifft zum Beispiel auf Kokosnussöl, Palmöl aber auch andere Fette und Öle zu.”

Abgerundet wird der Ernährungsratgeber durch praktische Informationen und anwendbare Tipps, wie durch geeignete Ernährungsmaßnahmen und gezielte Einnahmen von speziellen Probiotika die Darmflora, die bei Darmentzündungen eine zentrale Rolle einnimmt, wissenschaftlich erwiesen unterstützt und gepflegt werden kann, damit der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst wird.

Über den Autor:
Professor Dr. Martin Storr ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Zentrum für Endoskopie in Starnberg. Sein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patienten mit funktionellen Magen- und Darmerkrankungen, Patienten mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Er kennt die Sorgen und Nöte der Patienten und gilt als einer der renommiertesten Experten für diese Erkrankungen. Ein ausgesprochen wichtiger Beratungsanlass sind Fragen zur Ernährung. Gerade weil die Ernährung eine für die Patienten so bedeutende Rolle hat, engagiert er sich mit seinen Ratgebern in Ernährungsfragen.

Buchdaten:
Ernährungsratgeber Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Was tut mir gut? Ein Kompass durch den Ernährungsdschungel.
Autor: Prof. Dr. Martin Storr

Verlag: Books on Demand (Digesta-Verlag), ISBN-13: 978-3752820003, Taschenbuch – 168 Seiten, erhältlich als: BUCH 16,99 EUR E-Book 12,99 EUR

 

 

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Allroundtalent Kokosöl – Ein Fett mit viel Gesundheit

Kokosöl ist äußerst lecker, vielseitig verwendbar und punktet mit vielen gesunden Eigenschaften.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGute Gründe diesem Fett einen festen Platz in der Küche einzuräumen. Da sich Kokosöl erst bei 25 Grad verflüssigt, ist es im Ladenregal meist in seiner typisch festen und weißlich-marmorierten Form zu finden.

Kokosöl ist reich an gesunden Fettsäuren

Ein indisches Sprichwort sagt: Jeder, der eine Kokospalme besitzt, hat alles, was er zum Leben gebraucht. Das liegt wohl auch am Fett der Kokosnuss, denn es schützt die Menschen in ihrer Heimat vor den typischen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen. Es sind die mittelkettigen gesättigten Fettsäuren, die sogenannten MCTs (medium chain triglycerides), die Kokosöl gesund machen. Sie sind mit einem Anteil von 60-70 Prozent hoch vertreten und haben etwas weniger Kalorien als andere Fettsäuren.

Kokosöl ist leicht verdaulich

Die MCTs im Kokosöl werden vom Darm leicht aufgenommen, da sie auf bestimmte Verdauungsenzyme nicht angewiesen sind. Daher gelangen sie auf direktem Weg über die Blutbahn in die Leber, wo sie in Ketone umgewandelt werden. Ketone sind Ersatzkohlenhydrate, die bei Glukose-Engpässen ein begehrter Treibstoff der Zellen sind. Daher sind sie für Diabetiker Typ 2 ein sicherer Ersatz. Denn wo die Zellen bei Glukose Insulin benötigen, sind sie mit den Ketonen unabhängig. Vor allem die Gehirnzellen können Ketone gut gebrauchen. Sie gewährleisten geistige Klarheit sowie eine stabile Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Zudem lassen einige Studien vermuten, dass Ketone den Krankheitsverlauf bei Alzheimer, Parkinson und anderen Gehirnerkrankungen günstig beeinflussen.

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Kokosöl reguliert den Appetit und unterstützt das Abnehmen

Durch die Besonderheit, zuallererst in Treibstoff umgewandelt zu werden, haben die MCTs noch einen weiteren Vorteil: Sie werden weniger schnell als Fett eingelagert und unterstützen das Abnehmen, indem sie den Stoffwechsel anregen, den Appetit regulieren und den Abbau von Muskelmasse verhindern.

Kokosöl schützt Herz und Blutgefäße

Außerdem erhöhen die MCTs im Kokosöl das gute HDL-Cholesterin, bauen schlechtes LDL-Cholesterin ab und schützen hierdurch Herz und Blutgefäße.

Kokosöl ist gut zum Darm

Auch für den Darm leisten die MCTs gute Dienste. Sie bekämpfen wirksam Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze, die sich bei ihm eingenistet haben, pflegen seine Schleimhaut und unterstützen ihn bei der Nährstoffaufnahme. Insbesondere wenn er krank und schwach ist, sind sie aufgrund ihrer leichten Verdaulichkeit oft die einzigen Fette, die ihm keine Probleme bereiten.

Kokosöl stärkt die Abwehrkräfte bei Säuglingen

Zu den MCTs im Kokosöl gehört die Laurinsäure. Sie ist Bestandteil der Muttermilch und sorgt für den Nestschutz des Säuglings. Da ihr Anteil von der Ernährung abhängig ist, kann eine werdende Mutter bereits vor und während der Stillzeit mit dem Verzehr von Kokosöl die Laurinsäure aufnehmen und die immunologischen Eigenschaften an ihr Baby weitergeben.

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Kokosöl ist lecker und vielseitig einsetzbar

Kokosöl besitzt eine sanft-exotische Note, die sich nur leicht in den Vordergrund drängt. Es bereichert alle süßen Desserts und fruchtigen Smoothies. Auch im Müsli, warmem Getreidebrei oder pur auf dem Brot schmeckt es gut. In der heißen Küche passt Kokosöl ideal zu angebratenem Gemüse, Suppen oder Currys. Und für Pfannkuchen, süße Aufläufe, Kuchen und Gebäck ist es ein perfekter Butterersatz.

Auch andere Produkte der Kokosnuss sind echte Allroundtalente – ob Milch, Mus, Mehl oder Chips. Sie alle sind erstklassige Zutaten für eine gesunde Ernährung. Sie enthalten ebenso die guten Fettsäuren; wenn auch nicht in den hohen Mengen. Das Kokosmus kann es mit jedem süßen Aufstrich aufnehmen und ist eine köstliche Grundlage für selbst gemachte süße, fruchtige oder pikante Soßen und Aufstriche. Auch eine selbst gemachte Schokocreme aus Kokosmus, Kokosöl, Kokosblütenzucker und Kakaopulver ist Genuss pur.
Genauso lecker sind sämtliche Kokosprodukte in Suppen, Gemüsegerichten, Backwaren, Obstsalaten, warmem oder kaltem Müsli sowie im Joghurt. Mit Kokosmehl und Naturjoghurt lässt sich ein selbstgemachter Kokosjoghurt leicht zaubern. Und mit Vanille und den gesunden Zucker wie Reissirup, Yaconsirup oder eben auch Kokosblütenzucker lassen sich tolle Geschmacksvorlieben kreieren. Darüber hinaus eignet Kokosmehl zum Andicken von Suppen und Soßen.

Kokosöl verwöhnt Haut und Haar

Kokosöl hat auch für die äußerliche Anwendung viel Gutes zu bieten. Es ist ein hervorragendes Mittel bei Infektionen der Haut und Schleimhäute. Es bekämpft Pickel, Herpesviren und Scheidenpilze und ist somit ideal für die Intimpflege. Auch zur Hautpflege eignet sich das Öl bestens. Es bindet Feuchtigkeit und fördert die Bildung von Kollagen. Ganz gleich, ob als Lippencreme, Pflege nach der Rasur oder als Gesichts- oder Körperöl. Besonders nach dem Duschen ist es eine Wohltat. Im Sommer ist es passend flüssig und bedarf keiner Erwärmung. An kalten Tagen lässt es sich ganz einfach bei niedriger Temperatur im Backofen erwärmen oder in einem kleinen Glas auf der Heizung. Ebenso gut eignet sich Kokosöl für die Haarpflege. Hierbei reicht schon ein Tropfen aus, um trockenem Haar seidigen Glanz zu geben.
Und zu guter Letzt: Kokosöl bietet einen natürlichen Schutz gegen Zecken und hält auch andere Plagegeister wie Kribbelmücken auf Abstand.

Die Qualität entscheidet

Um all seine guten Wirkungen unbeschwert auszuschöpfen, ist Kokosöl aus biologischem Anbau eine sichere Wahl. Es wird schonend gewonnen, da es einfach aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss herausgepresst und nicht weiterbehandelt wird. Viele der industriell hergestellten Öle haben oft auch andere Stoffe im Gepäck und bei einem unbehandelten Produkt ist der hohe Gehalt an MCTs garantiert; denn so konzentriert ist es in keinem anderen Öl zu finden. Auch bei allen anderen Kokosprodukten ist der Griff zur Bio-Variante empfehlenswert.

Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin und publiziert darüber hinaus in Fachzeitschriften.
Ihr Buch “Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben” ist im Verlag tredition GmbH, Hamburg, 2017 erschienen.
ISBN: 978-3-7439-7463-0, Format: 14,8 x 1,4 x 21 cm, 244 Seiten
Hier gibt es weitere Informationen zum Buch

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