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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vegan und schwanger

Ohne Nahrungsergänzungsmittel geht es nicht

Mittlerweile verzichten in Deutschland rund 1,13 Millionen Menschen ganz oder weitgehend auf tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milch. Die Mehrheit davon sind Frauen. Viele von ihnen möchten auch in der Schwangerschaft weiter vegan essen. „Das birgt spezielle Risiken für die Entwicklung des Kindes. Schwangeren Veganerinnen empfehlen wir deshalb, mit Ärzten und Ernährungsberaterinnen abzuklären, wie sie eine ausgewogene Versorgung mithilfe von Nährstoffpräparaten und angereicherten Lebensmitteln sicherstellen können“, sagt Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben, das die nationalen Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft herausgibt.

In der Schwangerschaft ist der Bedarf einiger Nährstoffe erheblich erhöht. Und bei einer veganen Ernährung ist ohne Nährstoffpräparate und angereicherte Lebensmittel eine ausreichende Nährstoffzufuhr nicht möglich. Insbesondere kritisch ist die Versorgung mit Vitamin B12, der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), Zink, Eiweiß, Eisen, Kalzium und Jod. Beispielsweise kann eine Vitamin-B12-Unterversorgung zu schwerer und dauerhafter Schädigung des kindlichen Nervensystems führen. Deshalb sollen Veganerinnen nicht nur Jod und Folsäure, wie für alle Schwangeren empfohlen, sondern auch zusätzliche Mikronährstoffsupplemente (insbesondere Vitamin B12) einnehmen. Die Versorgung mit kritischen Nährstoffen wie Vitamin B12 und Eisen soll regelmäßig ärztlich geprüft und – mit Hilfe einer qualifizierten Ernährungsberatung – über eine individuell abgestimmte Ernährung und Supplemente umgesetzt werden. Schon bei Kinderwunsch wird Veganerinnen eine qualifizierte Ernährungsberatung empfohlen, um noch vor der Empfängnis eventuelle Nährstoffmängel zu beheben. Eine gut geplante ausgewogene Lebensmittelauswahl sowie die Supplementierung von Vitamin B12 und gegebenenfalls anderen kritischen Nährstoffen können zu einer ausreichenden Nährstoffversorgung und somit zu einer gesundheitsfördernden Ernährung beitragen, bestätigte jüngst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Wichtig sei ebenso, dass das beratende Umfeld die Überzeugung der Schwangeren respektiere, erklärt Flothkötter. Denn die Gründe für eine vegane Ernährung sind unterschiedlich und sehr persönlich. Meist basieren sie auf ethischen und ökologischen Überzeugungen. Das Ziel der Fachkräfte sollte sein, mit der Schwangeren in einen Dialog zu treten. Das gelingt nur, wenn deren Überzeugungen nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. Sonst riskieren Ärztinnen, Ärzte, Hebammen und andere Beratende, im Gespräch nicht gehört zu werden. Diese Gespräche aber haben einen hohen Stellenwert, um über die Bedeutung von Supplementen und die deutlichen Risiken eines Nährstoffmangels informieren zu können.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.gesund-ins-leben.de

Hintergrund Netzwerk Gesund ins Leben

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Auf www.gesund-ins-leben.de sowie auf dem Instagram-Kanal @gesund.ins.leben finden Fachkreise und Familien praktische Tipps. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist angesiedelt im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft: www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/familien-vor-und-in-der-schwangerschaft/handlungsempfehlungen

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Essen für ein starkes Immunsystem

Darauf kommt es an

Unsere Abwehrkräfte sind ständig im Einsatz und schützen uns vor Bakterien und Viren. Im Winter mit Beginn der Erkältungszeit sind sie besonders gefordert. Gerade in der Coronapandemie ist ein gut funktionierendes Immunsystem wichtig. Kein Zweifel – das, was wir essen und trinken, beeinflusst die Abwehr unseres Körpers. Ein einzelnes Lebensmittel oder eine gesunde Ernährung insgesamt kann allerdings nicht eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern.

Sie kann aber dafür sorgen, dass unser Körper sich in einer guten Ausgangsposition befindet und für eine mögliche Infektion gut gewappnet ist.

Fakten rund ums Immunsystem hat das Bundeszentrum für Ernährung in einem Online-Beitrag zusammengestellt. Unter www.bzfe.de/inhalt/das-immunsystem-staerken-36403.html finden sich Antworten u. a. auf die Frage, wieso Vitamin C, A und D gut für die Abwehr sind oder was passiert, wenn das Immunsystem gestört ist. Und auch kurze und verständliche Informationen wie über den Zusammenhang zwischen Ballaststoffen, der Darmgesundheit und dem Immunsystem und natürlich Tipps zum Essen.

www.bzfe.de

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Kümmel und Kreuzkümmel

Für Appetit und gegen Völlegefühl

Kümmel und Kreuzkümmel werden in der Küche häufig verwechselt. Auch wenn sich die Früchte optisch sehr ähnlich sehen, gibt es geschmacklich große Unterschiede. Kümmel hat ein derb-würziges Aroma, ist aber deutlich milder als der Kreuzkümmel der orientalischen Küche.

Der Kümmel (Carum carvi) gilt als eines der ältesten Gewürze in Europa und gehört wie der Kreuzkümmel zur botanischen Familie der Doldenblütler. Das zweijährige Kraut bildet im ersten Jahr eine Rosette mit fein gefiederten Blättern. Erst im zweiten Jahr reifen aus den weißen Dolden die Früchte. Die „Kümmelsamen“ haben eine dunkelbraune Oberfläche mit gelblichen Rippen.

Kümmel wird gerne für typisch deutsche Gerichte wie Sauerkraut und Kohl verwendet. Er enthält das ätherische Öl Carvon, das wohltuend auf den Magen wirkt und schwere Speisen wie fettes Fleisch und Käsegerichte leichter verdaulich macht. Das Gewürz mit dem unverwechselbaren Geschmack verfeinert bayerischen „Obazda“, Harzer Käse und Roggenbrot, aber auch Eintöpfe und Ofenkartoffeln. Es lässt sich gut mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch kombinieren. Wem das Kümmelaroma zu aufdringlich ist, kann etwas geriebene Zitronenschale hinzufügen.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) wird auch Cumin genannt und ist in warmen Regionen wie Indien, Nordafrika und dem Nahen Osten verbreitet. Die Früchte sind etwas größer und heller als beim Kümmel. Für sein charakteristisches Aroma ist das ätherische Öl Cuminaldehyd verantwortlich, das süßlich-bittere und warm-erdige Noten mit einer gewissen Schärfe vereint. Kreuzkümmel wird für orientalische Gerichte wie Couscous, Hummus und Falafelbällchen verwendet. Er passt hervorragend zu Hülsenfrüchten wie Linsen und Bohnen und ist Bestandteil bekannter Gewürzmischungen wie Curry und Garam Masala. Auch der Kreuzkümmel ist eine Heilpflanze, die ähnlich wie der Kümmel einen positiven Effekt auf die Verdauung hat. Beide fördern den Appetit und helfen bei Völlegefühl und Blähungen.

Im Handel sind Kümmel und Kreuzkümmel gemahlen und als ganze Samen erhältlich. Da das Aroma schnell verfliegt, ist es sinnvoll, die Früchte kurz vor der Verwendung zu mahlen oder mit der flachen Messerseite anzudrücken. Das Aroma von Kreuzkümmel lässt sich noch intensivieren, indem man die Samen zuvor in einer Pfanne ohne Fett kurz anröstet.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/inhalt/gewuerze-und-kraeuter-31670.html

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Möhrenallergie

Auch gekocht ist das Gemüse nicht unbedingt verträglich

Möhren können auch in gekochtem Zustand noch allergische Reaktionen hervorrufen. Das Allergen wird durch hohe Hitze zwar vorübergehend deaktiviert, nimmt bei Abkühlung aber meist wieder seine ursprüngliche Struktur an. Das ist das Resultat einer Untersuchung der Universität Bayreuth. Daher sollten Menschen mit einer Möhrenallergie generell auf den Verzehr von Karotten verzichten.

Einige Nahrungsmittelallergene lassen sich durch hohe Temperaturen zerstören. Die Eiweiße werden in ihrer Struktur verändert, sodass sie vom Immunsystem nicht mehr erkannt werden. Die Antikörper docken nicht mehr an, und eine allergische Reaktion bleibt aus. So sind Äpfel für Allergiker in der Regel verträglich, wenn sie vor dem Essen erhitzt werden.

Bei der Möhre ist das offenbar nicht der Fall. Das Karottenallergen „Dau c 1“ setzt sich aus mehreren Eiweißen zusammen, die eine ähnliche Struktur haben. Die Biochemiker haben das Proteingemisch auf 95 Grad Celsius erhitzt und wieder abgekühlt. Mit Hilfe verschiedener Verfahren wie Magnetresonanzspektroskopie (NMR) prüften sie, ob sich die Eiweißstruktur bei unterschiedlichen Temperaturen verändert. Das Fazit: Sowohl die Mischung als auch die meisten einzelnen allergieauslösenden Eiweiße können nach einer Abkühlung auf 25 Grad Celsius allergische Reaktionen hervorrufen – wenn auch zum Teil in etwas abgeschwächter Form.

Wie stabil die Struktur der Allergene ist, hängt auch vom Säuregrad ab. Im Magen liegt der pH-Wert im sauren Bereich (pH 3). Die Wissenschaftler analysierten die Struktur der Eiweiße bei pH 3 und den Temperaturen 25 und 95 Grad Celsius. Bei Raumtemperatur waren alle Eiweiße stabil, was darauf hinweist, dass der saure pH-Wert im Magen die allergene Wirkung nicht mindert. Bei erhitzten Karotten kann die Immunreaktion etwas abgeschwächt sein, da sich häufig mehrere Allergene zu Oligomeren verbinden und dadurch die allergieauslösenden Strukturen schlechter zugänglich sind.

Bei Möhren lässt sich die Fähigkeit, allergische Reaktionen hervorzurufen, durch eine Lebensmittelbearbeitung nicht einfach ausschalten, fassen die Autoren im Fachblatt „Molecular Nutrition & Food Research“ zusammen. Die relevanten Eiweißstrukturen werden nicht oder nicht vollständig zerstört. Sie raten Betroffenen, nicht nur frische Karotten, sondern auch verarbeitete karottenhaltige Lebensmittel und Produkte mit Möhrenextrakt zu meiden. Auch Birkenpollenallergiker sollten vorsichtig sein, da sie häufig aufgrund einer Kreuzallergie auf Möhre reagieren.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-bayreuth.de

doi.org/10.1002/mnfr.202000334

www.bzfe.de/inhalt/praevention-von-allergien-und-asthma

www.bzfe.de/inhalt/lebensmittelallergien

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So bekommen Kinder Appetit auf Gemüse

Gesundes kreativ anrichten

Wenn Gemüse auf den Tisch kommt, machen viele Kinder lange Gesichter. Da werden die Nudeln fein säuberlich aus der Soße gefischt, während die Gemüsestückchen auf dem Teller liegen bleiben. Wählerische Esser können für Eltern eine (große) Herausforderung sein. Dabei lassen sich viele Gemüsemuffel spielerisch für Gesundes begeistern.

Häufig hilft es schon, Obst und Gemüse für Frühstück und Pausenbrot fantasievoll anzurichten. Die wichtigsten Helfer sind dabei ein scharfes Küchenmesser zum Schnitzen oder verschiedene Ausstechformen. Zum Beispiel orange, violett und gelb gefärbte Möhren zu bunten Blättern und Rettiche zu Pilzen werden. Das geht nicht nur mit Gemüse und Obst, sondern auch mit Käse, Wurst und Pumpernickel. Mit einem Glas lässt sich eine Brotscheibe kreisförmig ausstanzen und auf dem Teller originell gestalten. Mit Augen aus Radieschenscheiben, einer Datteltomaten-Nase und einem Mund aus Paprikastreifen entsteht ein lustiges Gesicht. Für eine Eule braucht man Rosinen-Augen, einen dreieckigen Möhren-Schnabel und Flügel aus Gurkenscheiben. Wenn die Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen, macht es noch mehr Spaß. Je nach Alter können sie Gemüse und Obst zurechtschneiden oder die einzelnen Elemente zusammenlegen.

Auch beim Mittagessen wird Gemüse häufig besser angenommen, wenn es mit Lieblingsspeisen kombiniert wird. So können sich in der Spaghettisoße fein gehobelte Zucchini und in Frikadellen geraspelte Möhren „verstecken“. Wer den Kartoffelbrei mit pürierten Erbsen oder Roter Bete mischt, sorgt für bunte Farbtupfer auf dem Teller. Dann probieren Kinder gerne etwas Neues aus.

„Auch beim Essen sind Eltern die wichtigsten Vorbilder“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Wenn Sie selbst mit Genuss und abwechslungsreich essen, lernt Ihr Kind mit der Zeit alles, was es für ein gutes Essverhalten braucht“. Bleiben Sie geduldig, denn ein gewisses Maß an Ablehnung im Kleinkindalter ist normal. Bieten Sie wählerischen Essern immer wieder neue Speisen an. „Studien haben ergeben, dass Kinder bis zu sieben Kontakte brauchen, um sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen“, so Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/essen-lernen-29441.html

www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“
www.ble-medienservice.de/1566/das-beste-essen-fuer-kleinkinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-1-bis-3-jaehrigen

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
www.ble-medienservice.de/1447/das-beste-essen-fuer-kinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-kindern

Unterrichtsmaterial „So macht Essen Spaß – Entdeckerheft für Grundschulkinder“
www.ble-medienservice.de/1318/so-macht-essen-spass-entdeckerheft-fuer-grundschulkinder

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Vitamin B2

Das ABC der Vitamine

Vitamine erfüllen wichtige Funktionen im Stoffwechsel und müssen über die Nahrung in unterschiedlichen Mengen zugeführt werden. Vitamine werden nach ihrer Löslichkeit unterschieden: fettlöslich oder wasserlöslich.

Zu den fettlöslichen Vitaminen aus dem B-Komplex gehört neben Vitamin B1 (Thiamin) und einigen anderen auch Vitamin B2 (Riboflavin). Riboflavin ist am Eiweiß- und Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt das Wachstum und die Entwicklung des ungeborenen Kindes und den Aufbau der Nerven.

Für Schwangere und Stillende lautet die Empfehlung bis zu 1,3 mg Vitamin B2 pro Tag, für erwachsene Männer je nach Alter 1,3 bis 1,4 mg und für erwachsene Frauen 1,0 bis 1,1 mg pro Tag. Diese Empfehlungen können erreicht werden zum Beispiel mit 150 g Seelachs, 1 Portion Grünkohl (140 g), einem Viertel Liter fettarmer Milch und 30 g Camembert. Gute Vitamin B2-Lieferanten sind auch Makrele, Brokkoli und Rinderfilet.

Gegen Hitze ist Riboflavin relativ unempfindlich. Vitamin B2 verändert sich aber unter Lichteinfluss; Riboflavinhaltige Lebensmittel sollten also dunkel gelagert werden, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/riboflavin/

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Vitamin B1

Das ABC der Vitamine

Vitamine und Mineralstoffe sind für den Menschen lebensnotwendige Verbindungen, die der Körper nicht oder nur unzureichend selbst herstellen kann. Vitamine erfüllen wichtige Funktionen im Stoffwechsel und müssen über die Nahrung in unterschiedlichen Mengen zugeführt werden. Die bekannten 13 Vitamine werden nach ihrer Löslichkeit unterschieden: fettlöslich oder wasserlöslich.

Vitamin B1 (Thiamin) ist wasserlöslich. Wir müssen es regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen, weil der Körper Thiamin nur in ganz geringen Mengen speichern kann. Thiamin ist Teil von Enzymen, die den Kohlenhydrat- und Aminosäurestoffwechsel steuern. Es ist an der Energiegewinnung und –speicherung beteiligt und erhält das Nerven- und Herzmuskelgewebe.

Vitamin B1 ist vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln, Fleisch und Fisch, enthalten. Hitze, UV-Licht und Sauerstoff mag das Vitamin nicht. Beim Kochen gehen etwa 30 Prozent des Vitamins in das Kochwasser über.

Die empfohlene tägliche Zufuhr beträgt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für männliche Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren 1,4 mg pro Tag, ab 19 Jahren je nach Altersgruppe zwischen 1,1 bis 1,3 mg pro Tag. Für weibliche Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren werden 1,1, für Frauen 1,0 mg pro Tag empfohlen; Schwangere und Stillende sollten etwas mehr Vitamin B1 zu sich nehmen (1,2 mg bzw. 1,3 mg pro Tag).

„Essen Sie vor allem Vollkornprodukte, da Vitamin B1 vor allem in der Schale und im Keim sitzen und ansonsten möglichst abwechslungsreich“, empfiehlt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim Bundeszentrum für Ernährung.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/thiamin/

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Omega-3-Fettsäuren gegen Feinstaub

Schützt Fischverzehr das Gehirn im Alter?

Wenn ältere Frauen mindestens ein- bis zweimal in der Woche Fisch essen, nehmen sie offenbar ausreichend Omega-3-Fettsäuren auf, um das Gehirn vor den Auswirkungen der Luftverschmutzung zu schützen. Das lässt eine Studie der Columbia University in New York vermuten, an der mehr als 1.300 Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren teilnahmen.

Die Probandinnen machten in Fragebögen Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Aus den Daten wurde die durchschnittlich pro Woche verzehrte Menge an Fisch berechnet. Zudem nahmen die Wissenschaftler Blutproben und bestimmten die Menge der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen. Anhand der Wohnadresse wurde die durchschnittliche Feinstaubbelastung in den vergangenen drei Jahren ermittelt. Mit Magnetresonanztomographie ließ sich das Gehirn abbilden und verschiedene Bereiche wie die weiße Substanz und der Hippocampus untersuchen. Die weiße Substanz umfasst den Teil des Gehirns, der sich vor allem aus den Fortsätzen der Nervenzellen zusammensetzt. Der Hippocampus ist eine Region, die am Erinnerungsvermögen und an Lernprozessen beteiligt ist.

Seit langem ist bekannt, dass Feinstaub in der Luft der Gesundheit schadet. In den vergangenen Jahren gibt es immer mehr Hinweise, dass die winzigen Partikel auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen und Alterserkrankungen wie Demenz begünstigen können. Omega-3-Fettsäuren wirken Entzündungen entgegen, bekämpfen Giftstoffe und können die Struktur von alternden Gehirnen bewahren. Tatsächlich war bei Frauen aus Gebieten mit hoher Feinstaubbelastung das Gehirnvolumen am geringsten, wenn sie wenig Omega-3-Fettsäuren im Blut hatten. Wer besonders gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgt war, hatte mehr weiße Substanz als Frauen mit dem niedrigsten Gehalt (410 zu 403 cm3) – unabhängig von Alter, Bildung und Rauchen. Außerdem war bei diesen Probandinnen auch der Hippocampus größer.

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren im Blut durch Fischkonsum das Hirnvolumen bei Frauen im Alter erhalten und möglicherweise vor den Auswirkungen von Luftverschmutzung schützen können“, erklären die Wissenschaftler im Fachblatt „Neurology“. Allerdings handelt es sich um eine reine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Beziehung nachweisen kann. Effektiver gegen Feinstaubbelastung könnte natürlich auch die Ursachenbekämpfung sein. Außerdem ist es wichtig, welcher Fisch verzehrt wird. Einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben fettere Fische wie Lachs, Sardellen, Sardinen, Hering, Makrele und Forelle. Bei frittiertem Fisch werden die Omega-3-Fettsäuren durch die hohen Temperaturen zerstört. Weitere Studien sollen folgen, an denen auch andere Altersgruppen und Männer teilnehmen und die Feinstaubbelastung über die gesamte Lebensspanne berücksichtigt wird.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000010074

https://www.bzfe.de/inhalt/fisch-1808.html

Broschüre „Fisch und Fischerzeugnisse“
Bestell-Nr. 1001, Preis: 2,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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Kaffee mal gelobt, mal verteufelt

Ein Faktencheck

Um unser Lieblingsgetränk Kaffee ranken sich eine ganze Reihe von Mythen. Mal soll das Getränk positive Effekte haben, mal negative. Was stimmt nun? In einem im „New England Journal of Medicine“ erschienenen Review haben Wissenschaftler die gesundheitlichen Effekte des Genussmittels genauer beleuchtet. Dabei ist es immer wichtig klar zu differenzieren: Was auf Koffein zutrifft, muss nicht für Kaffee gelten und umgekehrt.

Koffein hält zwar kurzzeitig wach und wirkt sich kurzzeitig auch durchaus positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Aber, „Koffein kann den Leistungsabfall nach länger andauerndem Schlafdefizit nicht kompensieren“, machen die Wissenschaftler in ihrem Beitrag deutlich. Wenn Kaffee später am Tag getrunken wird, könne sich das auf die Schlafqualität negativ auswirken, warnen die Wissenschaftler.

Koffein ist nicht per se ungefährlich. Wie so oft macht die Dosis das Gift. In einer sehr hohen Dosis könne Koffein Angst, Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit und Erregung erzeugen, erinnern die Review-Autoren. Mit derartigen Nebenwirkungen ist ab Dosen von 1,2 Gramm oder höher zu rechnen. Zum Vergleich: Eine Tasse Espresso enthält 63 Milligramm Koffein, ein Energy Drink für gewöhnlich 80 Milligramm (je nach Marke). Tödlich kann Koffein ab einer Dosis von 10 bis 14 Gramm sein. Eine Vergiftung durch klassische Koffeingetränke wie Kaffee oder Tee ist nach Ansicht der Wissenschaftler deshalb sehr unwahrscheinlich. Hierzu müsste man 75 bis 100 Tassen Kaffee in kurzer Zeit trinken.

Gefährlicher sind Energy Drinks, vor allem wenn diese mit Alkohol gemischt werden. In Fallberichten wird über kardiovaskuläre, psychische und neurologische Komplikationen berichtet, bis hin zu Todesfällen. Ausgerechnet Kinder und Jugendliche – bei denen diese Getränke sehr beliebt sind – scheinen besonders anfällig für Koffein-bezogene Nebenwirkungen zu sein.

In Studien hat sich die Befürchtung, dass Koffein den Blutdruck in die Höhe treibt nicht bewahrheitet: Selbst bei Menschen mit einer Hypertonie war Kaffee-Trinken mit keinem Blutdruckanstieg assoziiert. Eine solche Entwarnung können die Autoren aber nicht für andere koffeinhaltige Getränke geben. Koffein in Reinform scheint nämlich tatsächlich einen moderaten Blutdruckanstieg zu verursachen. Die Wissenschaftler vermuten, dass andere im Kaffee enthaltene Substanzen wie Chlorogensäure der blutdrucksteigenden Wirkung von Koffein entgegenwirken.

Wie Kaffee sich auf den Cholesterinspiegel auswirkt, kommt offenbar auf die Zubereitung an.  Das im Kaffee enthaltene Cafestol erhöht zwar die LDL-Werte. Die Konzentration des Stoffes ist allerdings nur im ungefilterten Kaffee so hoch, dass es sich auf den Lipidstoffwechsel im relevanten Ausmaße auswirkt. Aus kardiovaskulärer Sicht könnte deshalb das Trinken von Kaffee, zubereitet mit der French Press, Türkischer oder Skandinavischer Art, problematisch sein, falls in hohem Maße konsumiert.

Die Bedenken, dass Kaffee nicht gut fürs Herz sei, sind unbegründet. Das Trinken von sechs Standardtassen Filterkaffee pro Tag hat sich aus kardiovaskulärer Sicht als unbedenklich herausgestellt, selbst für Patienten, die herzkrank sind. Ein moderater Konsum von drei bis fünf Tassen scheint sich sogar positiv auf das kardiovaskuläre Risiko auszuwirken.

Es gibt Hinweise, dass Koffein die Insulinsensitivität zumindest kurzfristig reduziert. Der Konsum von Kaffee hat dagegen keinen Einfluss auf die Insulinresistenz. In Studien war regelmäßiges Kaffee-Trinken sogar mit einem geringen Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes assoziiert, der Zusammenhang war dosisabhängig.

Ein hoher Koffein-Konsum könne zwar die Urinausscheidung stimulieren. Es hätten sich aber selbst bei längerer Einnahme moderater Dosen keine negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt feststellen lassen, entkräften die Wissenschaftler die weit verbreitete Befürchtung. Erkenntnisse zum Zusammenhang von Kaffeekonsum und Krebs fassen die Autoren so zusammen: „Die Ergebnisse vieler prospektiver Kohortenstudien lieferten starke Evidenz, dass der Konsum von Kaffee mit keinem Anstieg der Krebs-Inzidenz oder einer erhöhten Todesrate durch Krebs assoziiert ist.“

Menschen, die auf Kaffee verzichten um länger zu leben, sind nach der aktuellen Datenlage eher auf dem Holzweg. In Studien ging der Konsum von zwei bis fünf Standardtassen täglich mit einer geringeren Mortalität einher. Doch Vorsicht: Die gesundheitsfördernden Effekte des Getränks sind nicht unbedingt auf das Koffein zurückzuführen, treffen also nicht auf andere koffeinhaltige Getränke zu. Zu hohe Koffeindosen können – wie oben beschrieben – schädlich sein.

Als Fazit lassen sich die Erkenntnisse der Autoren des Reviews so zusammenfassen: Sie empfehlen Erwachsenen, ihre Koffeinzufuhr auf maximal 400 Milligramm pro Tag zu begrenzen; das entspricht etwa sechs Tassen Espresso oder vier Tassen Filterkaffee. Die Wissenschaftler weisen jedoch auch darauf hin, dass die Reaktionen auf Koffein von Person zu Person stark variieren und von unterschiedlichen Faktoren abhängen. Rauchen etwa beschleunigt den Koffeinmetabolismus, während orale Kontrazeptiva die Halbwertszeit verdoppeln. In der Schwangerschaft verlangsamt sich der Koffeinmetabolismus, weshalb die Koffein-Spiegel stark steigen können. Schwangere und stillende Mütter sollten deshalb maximal 200 Milligramm Koffein pro Tag zu sich nehmen.

Bei Energy Drinks sollte auf den Koffeingehalt geachtet werden, von Sorten mit hohem Anteil (über 200 Milligramm) und der Kombination mit Alkohol raten die Wissenschaftler ab.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMra1816604

www.bzfe.de/inhalt/kaffee

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Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmittel steigt

Abwechslungsreich essen macht Einnahme meist überflüssig

In Deutschland greifen viele Verbraucher zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl die Einnahme in der Regel nicht erforderlich ist. In den vergangenen fünf Jahren ist der Umsatz für Präparate aus der Apotheke um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr gestiegen und hat im Jahr 2019 einen Wert von 2,2 Milliarden Euro erreicht. Das hat eine Analyse des Marktforschungsunternehmens Iqvia Deutschland ergeben.

„Gesunde Menschen können Nahrungsergänzungsmittel getrost im Regal liegen lassen“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Wer sich ausgewogen ernährt und die bunte Vielfalt der Lebensmittel nutzt, versorgt den Körper ganz automatisch mit ausreichend Nährstoffen“. Nur für bestimmte Gruppen und in manchen Lebensphasen kann eine Nahrungsergänzung für einzelne Nährstoffe sinnvoll sein, da sie einen höheren Bedarf haben oder über die Nahrung schlechter versorgt sind. Das gilt zum Beispiel für  Schwangere und Stillende, Ältere und Menschen mit bestimmten Erkrankungen. Wer betroffen ist, sollte sich vor der Einnahme vom Arzt oder einer Ernährungsfachkraft beraten lassen.

Bei bestimmten Mineralstoffen und Vitaminen wie Jod, Vitamin D und Folat ist die durchschnittliche Versorgung in Deutschland nicht optimal, aber ein Mangel kann durch eine gezielte Lebensmittelauswahl behoben werden. Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das zum Aufbau der Schilddrüsenhormone benötigt wird. Eine wichtige Quelle ist Seefisch, der ein- bis zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen sollte. Auch in Milch und Milchprodukten ist Jod enthalten. Im eigenen Haushalt sollte mit Jodsalz gewürzt werden.

Vitamin D wird vor allem für den Knochenstoffwechsel gebraucht. Der Körper kann Vitamin D unter Einfluss von UVB-Licht selbst bilden. Daher ist es wichtig, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Es gibt aber auch Lebensmittel, die relativ viel Vitamin D enthalten. Dazu zählen fettreicher Fisch, Eigelb, Butter, Käse, Avocado und Champignons.

Folat ist wichtig für Wachstum, Teilung und Differenzierung der Zellen. Jugendlichen und Erwachsenen wird eine Zufuhr von 300 Mikrogramm pro Tag empfohlen. Diese Menge kann über eine folatreiche Ernährung leicht erreicht werden. Gute Lieferanten sind grünes Gemüse wie Spinat und Salat, Tomaten, Hülsenfrüchte, Nüsse, Orangen, Vollkornprodukte, Kartoffeln und Eier. Wer schwanger werden möchte oder sein könnte, sollte zusätzlich im ersten Schwangerschaftsdrittel täglich 400 µg Folsäure als Präparat einnehmen, damit sich das Ungeborene optimal entwickeln kann.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.iqvia.de

Analyse „Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke 2019“

www.bzfe.de/inhalt/nahrungsergaenzungsmittel-31009.html

www.in-form.de/wissen/nahrungsergaenzung/

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/brauchen-schwangere-zusaetzlich-folsaeure-29526.html

www.dge.de/nachrichten/detail/referenzwerte-fuer-die-zufuhr-von-folat-aktualisiert/

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/

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