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Listeriose

Vor allem Schwangere und Ältere sind gefährdet

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenListeriose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel verursacht wird. Sie kommt im Vergleich zu einer Infektion mit Salmonellen oder Campylobacter zwar nur selten vor, aber die Tendenz ist steigend. Außerdem kann die Infektion einen schweren Verlauf nehmen.

Daher sollten vor allem Risikogruppen wie Schwangere und Personen, die ein geschwächtes Immunsystem aufweisen, vorsichtig sein und bestimmte Regeln beachten. Für gesunde Menschen ist die Listeriose in der Regel ungefährlich.

Listerien sind in der Umwelt weit verbreitet, meldet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Verbraucher können sich in erster Linie über Lebensmittel infizieren, die mit dem Bakterium Listeria monocytogenes verunreinigt sind. Das können rohe tierische Nahrungsmittel, aber auch bereits erhitzte Erzeugnisse und Fertigprodukte sein. Selbst Obst, Gemüse, Kräuter und Salate kommen unter Umständen bei Anbau und Ernte mit dem Erreger in Kontakt. Da die Mikroorganismen nicht zum Verderb führen, kann man ihr Vorkommen nicht am Aussehen oder Geruch der Lebensmittel erkennen. Durch Erhitzen auf über 70 Grad Celsius werden die Keime aber abgetötet.

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Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Risikogruppen leicht verderbliche Lebensmittel unter möglichst hygienischen Bedingungen und aus frischen Zutaten zubereiten. Das gilt unter anderem für frisch gepresste Säfte und Smoothies, Sandwiches und belegte Brötchen, aber auch Backwaren mit Pudding- oder Cremefüllungen, die vor dem Verzehr nicht mehr erhitzt werden. Langes Aufbewahren von Lebensmitteln, auch im Kühlschrank, erhöht die Listeriosegefahr. Frisches Obst und Gemüse, Blattsalate und frische Kräuter sollten vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen werden. Leicht verderbliche Lebensmittel in Fertigverpackungen wie Wurst- und Käseaufschnitt sollten innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Rohmilchprodukte, rohes Fleisch, Rohwürste wie Mettwurst, Sushi und Räucherlachs, rohe Sprossen und Keimlinge sind für Risikogruppen aus Vorsorgegründen zu meiden.

Eine gute Küchenhygiene schützt vor vielen Lebensmittelinfektionen. Besonders wichtig ist gründliches Händewaschen – vor der Essenszubereitung, nach der Verarbeitung von rohen Lebensmitteln und vor dem Essen. Verarbeiten Sie rohe und ungewaschene Lebensmittel immer getrennt von fertigem Essen zu. Es ist auch wichtig, Arbeitsflächen zu reinigen und Schwämme sowie Lappen regelmäßig zu ersetzen. Regeln für einen hygienischen Umgang mit Lebensmitteln finden Sie u.a. hier: https://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittel-hygienisch-zubereiten-27464.html

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps-schutz-vor-lebensmittelinfektionen-mit-listerien.pdf

Netzwerk „Gesund ins Leben“:
https://www.gesund-ins-leben.de/inhalt/essen-und-trinken-in-der-schwangerschaft-29418.html

Tabelle „Listeriose und Toxoplasmose – Sicher essen in der Schwangerschaft“
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Atlas des menschlichen Fettgewebes

Leipziger Wissenschaftler sind Lipiden auf der Spur

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWeltweit bringen immer mehr Menschen zu viele Pfunde auf die Waage. Jeder Fünfte ist sogar adipös, also stark übergewichtig. Das kann schwere Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Nieren- und Leberbeschwerden zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die Ursachen von Adipositas auch auf molekularer Ebene zu verstehen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts arbeitet Mike Lange vom Institut für Bioanalytische Chemie der Universität Leipzig an einem Atlas des weißen Fettgewebes.

Dieses spielt eine wichtige Rolle für die Speicherung und Verstoffwechselung von Lipiden. Adipositas wird mit der metabolischen Umgestaltung des weißen Fettgewebes in Verbindung gebracht. Nun sollen die zugehörigen Lipide identifiziert werden. Dazu werden die einzelnen Fette mithilfe der Ultrahochleistungs-Flüssigchromatographie voneinander getrennt, ihre Masse und die molekularen Eigenschaften bestimmt. Die Daten werden digital verknüpft. Auf diese Weise möchten die Wissenschaftler nicht nur eine Übersicht aller Lipide im weißen Fettgewebe erstellen, sondern auch dem Zusammenspiel der beteiligten Biomoleküle auf den Grund gehen.

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Dieses Wissen könnte in Zukunft die Therapie und Prävention von Adipositas verbessern. Mit den gewonnenen Daten wäre es möglich, die Zusammensetzung des Fettgewebes verschiedener Patienten zu vergleichen. So fragen sich die Wissenschaftler, welche Lipide bei Menschen mit Adipositas stärker ausgeprägt sind. „Die Forschung hat gezeigt, dass Patienten mit einem höheren Anteil an viszeralem Fettgewebe, das sich um Organe herum bildet, ein höheres Risiko für Folgeerkrankungen haben. Bislang ist aber nicht im Detail verstanden, warum das so ist“, erläutert Mike Lange. Der aktuelle Stand des Forschungsprojekts wurde Ende September auf dem 7. Europäischen Lipidomics-Treffen in Leipzig vorgestellt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-leipzig.de

Mehr zum Thema Übergewicht und Adipositas:
https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html
https://www.bzfe.de/inhalt/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem-28033.html

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Wenn der kleine Hunger kommt

Kalorienarme Snacks für zwischendurch

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMan ist unkonzentriert oder der Magen grummelt. Da greifen viele zur einfachsten Lösung – dem Schokoriegel. Dabei gibt es gesunde Naschereien, die den Körper mit viel Energie, aber weniger Kalorien versorgen. Ideal für zwischendurch ist frisches Obst – pur, im Obstsalat, aber auch in einem fettarmen Joghurt, in Buttermilch oder im Smoothie.

Die Banane hat sich als „Nervennahrung“ bewährt: Sie liefert 95 Kilokalorien pro 100 g, aber auch wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und Eisen und sorgt aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts für eine lange Sättigung.

Selbstgemachte „Energyballs“ versüßen den Nachmittag und geben Power bis zum Abend. Es gibt viele verschiedene Varianten – etwa mit Datteln, Honig, Leinsamen, Haferflocken, Pistazienkernen und Cranberries. Alle Zutaten werden im Mixer zerkleinert. Anschließend kann die zähe Masse zu Kugeln geformt werden. Wer eine große Menge zubereitet und luftdicht in einer Dose verpackt, hat Vorrat für die ganze Familie. Auch Müsliriegel und herzhafte Cracker lassen sich hervorragend vorbereiten und brauchen keinen extra Zucker. Auch Trockenobst gibt einen Energieschub. Es ist aber recht kalorienreich und sollte daher nur in Maßen genossen werden. Das gilt auch für Nüsse, die wertvolle ungesättigte Fettsäuren enthalten. Schon kleine Mengen vertreiben das Nachmittagstief. Und auch ein Stück Schokolade darf sein, wenn es bewusst genossen wird. Vergessen Sie nicht, genug zu trinken. Nur mit ausreichend Flüssigkeit ist konzentriertes Arbeiten möglich.

Beim Fernsehabend schmecken Gemüsesticks mit verschiedenen Dips wie Hummus, Guacamole oder Kräuterquark. Dafür eignen sich zum Beispiel Möhren, Gurken, Paprika, Kohlrabi und Radieschen. Statt kalorienreicher Kartoffelchips können selbstgemachte Apfelchips genascht werden. Die Zubereitung ist nicht aufwändig, braucht nur etwas Zeit: Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und zu dünnen, feinen Scheiben hobeln. Auf einem Backblech auslegen, mit Zimt bestäuben und für 90 Minuten bei 120 Grad in den Ofen geben. Damit die Chips gleichmäßig braun werden, nach der Hälfte der Zeit wenden. Pikante Zucchinichips werden mit Öl benetzt und mit Salz, Pfeffer sowie mediterranen Kräutern verfeinert.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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Frauen leben länger – Männer auch

Höhere Lebenserwartung, aber große Unterschiede

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Europäer leben länger und sind im Alter gesünder. Allerdings sind die Fortschritte ungleich verteilt – zwischen den Ländern und zwischen den Geschlechtern. Das hat der aktuelle Europäische Gesundheitsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gezeigt, der alle drei Jahre veröffentlicht wird.

In der europäischen Region leben die Menschen durchschnittlich mehr als ein Jahr länger als noch vor fünf Jahren. Bei den Männern ist im Zeitraum zwischen 2010 und 2015 ein Anstieg von durchschnittlich 1,3 Jahren und bei Frauen von 1,0 Jahren zu verzeichnen.

Auch wenn sich die Lücke der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern allmählich schließt, leben Frauen immer noch durchschnittlich 6,6 Jahre länger als Männer. Große Unterschiede gibt es nach wie vor zwischen den Ländern. So liegen zwischen dem Land mit dem höchsten (83,1 Jahre) und dem niedrigsten Wert (71,6 Jahre) mehr als ein Jahrzehnt. Die durchschnittliche Zahl der gesunden Lebensjahre ab dem 65. Lebensjahr ist auf immerhin 9,4 Jahre gestiegen – für Frauen und für Männer.

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Die vorzeitige Mortalität aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und chronischen Atemwegserkrankungen wird voraussichtlich bis 2020 um jährlich mindestens 1,5 Prozent gesenkt. Wenn lebensstilbedingte Risikofaktoren aber weiter zunehmen, kann sich der positive Trend umkehren. So sind Übergewicht (plus 3 %) und Adipositas (plus 2,5 %) in fast allen europäischen Ländern auf dem Vormarsch.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.euro.who.int/en/data-and-evidence/european-health-report-2018

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Übergewicht bei Teenagern

Bereits in der Jugend leidet das Herz

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer als Jugendlicher zu viel wiegt, hat häufig bereits als junger Erwachsener einen erhöhten Blutdruck und ein belastetes Herz. Das lässt eine Studie der Universität Bristol vermuten. Die Wissenschaftler hatten Daten von mehr als 3.000 jungen Probanden im Alter von 17 Jahren ausgewertet. Es wurden unter anderem Blutdruck, Herzfrequenz und der Körpermassenindex (BMI) als Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße ermittelt, der ein Maß zur Beurteilung des Körpergewichts ist.

Im Alter von 21 Jahren bestimmten Mediziner bei rund 400 der Studienteilnehmenden mit Hilfe von Magnetresonanztomographie Herzgröße und bestimmte Parameter zur Funktion des Herzens.

Teenager, die im Alter von 17 Jahren zu viele Pfunde auf die Waage brachten, hatten im Alter von 21 Jahren häufiger einen erhöhten Blutdruck. Außerdem neigten sie zu einer Vergrößerung der linken Herzkammer, die das sauerstoffreiche Blut in den Körper pumpt. Das deutet auf eine Organschädigung des Muskels hin und ist ein Vorbote für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Reine Beobachtungsstudie können aber keine ursächlichen Beziehungen nachweisen. Mit Hilfe von genetischen Methoden wie der Mendelschen Randomisierung konnten die Wissenschaftler die Resultate jedoch untermauern. Allerdings ließen sich bei der Herzfrequenz der übergewichtigen Jugendlichen keine erhöhten Werte feststellen. Das lässt vermuten, dass die Vergrößerung des Herzens allein auf die Erhöhung des Schlagvolumens zurückzuführen war. Das Schlagvolumen ist die Menge Blut, die das Herz bei einem Herzschlag in den Körper pumpt. Die Halsschlagader war nicht verdickt, sodass Adipositas offenbar zunächst nur das Herz belastet und Arteriosklerose erst im höheren Alter auftritt.

Die britischen Wissenschaftler betonen im Fachjournal „Circulation“, wie wichtig die Vorbeugung von Übergewicht und Fettleibigkeit bereits im Kindes- und Jugendalter ist, um Herz-Kreislauf-Beschwerden und anderen Erkrankungen im späteren Leben vorzubeugen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/CIRCULATIONAHA.117.033278

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

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Burger, Pommes & Co.

Erhöht Fastfood das Asthmarisiko?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEin hoher Verzehr von Fastfood kann möglicherweise das Risiko für Asthma und andere allergische Erkrankungen steigern. Das vermuten zumindest Wissenschaftler vom West China Hospital der Universität Sichuan, die insgesamt 16 Studien ausgewertet hatten. Die Untersuchungen mit jeweils 140 bis 500.000 Teilnehmern stammten aus den Jahren 2001 bis 2015.

Wer regelmäßig Fastfood aß, hatte ein um 58 Prozent höheres Risiko für Asthma. Auch andere allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Ekzeme traten häufiger auf. Vor allem für Burger ließ sich ein Zusammenhang feststellen. Je häufiger der Verzehr, desto höher war das Risiko. So stieg die Wahrscheinlichkeit für schweres Asthma von 9 Prozent auf 34 Prozent, wenn statt ein bis zwei Mal mindestens drei Mal wöchentlich Fastfood auf dem Speiseplan stand. Für zuckerhaltige Softdrinks ließ sich in der Metastudie kein Zusammenhang feststellen.

Aber was ist Fastfood eigentlich? Im Allgemeinen werden solche Lebensmittel häufig in Schnellrestaurants serviert. Sie sind meist reich an Kalorien, Zucker, Kochsalz, Transfetten und gesättigten Fettsäuren. Genau definiert haben die Wissenschaftler den Begriff in der Studie aber nicht. Ein hoher Konsum von Burger, Pommes & Co. kann über verschiedene Wege zur Entwicklung und zum Fortschreiten von Asthma und anderen allergischen Erkrankungen beitragen. So können gesättigte Fette entzündliche Prozesse fördern und dadurch die Entstehung von Allergien begünstigen. Gleichzeitig wird weniger Obst und Gemüse mit antientzündlich wirkenden Antioxidantien verzehrt.

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Allerdings haben Krankheiten vielschichtige Ursachen. Es ist eben nicht nur die Pommes und der Burger auf dem Teller, sondern der gesamte Lebensstil muss einbezogen werden. Ein Teil des Risikoanstiegs ist vermutlich auch auf einen höheren Körpermassenindex (BMI) der Betroffenen zurückzuführen. Der Einfluss solcher Faktoren lässt sich in Beobachtungsstudien nicht vollständig klären, ist im Fachblatt „Respirology“ zu lesen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Quelle: Respirology, Online-Vorabveröffentlichung (DOI: 10.1111/resp.13339) vom 4. Juli 2018

https://www.bzfe.de/inhalt/praevention-von-allergien-und-asthma-2014.html

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Mediterrane Kost wirkt auch im Norden

Krankheitsrisiken verringern

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer sich strikt mediterran ernährt, senkt das Risiko, Diabetes, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Das gilt auch innerhalb Deutschlands, fanden Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke heraus.

Die sogenannte Mittelmeerdiät besteht aus reichlich Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, Fisch, Hülsenfrüchten, Getreide und Olivenöl, aber wenig Fleisch, Milchprodukten und Alkohol. Sozial und kulturell ist diese Kostform durch den Mittelmeerraum geprägt.

Die Wissenschaftler haben untersucht, ob die Mittelmeerdiät auch bei hiesigen Probanden eine positive Wirkung auf deren Gesundheit hatte. Bei den Untersuchungen zum Zusammenhang von regionalen Diäten und chronischen Erkrankungen im Rahmen des Kompetenzclusters NutriAct wurden die Werte von 27.500 Teilnehmern an der EPIC-Langzeitstudie ausgewertet. Bei Probanden, die sich relativ strikt an die Mittelmeerdiät hielten, war das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 20 Prozent niedriger als bei Teilnehmern, die sich nur zum Teil mediterran ernährten. Wer sich mediterran ernährte, hatte auch ein niedrigeres Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen.

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Die Wissenschaftler untersuchten ebenso, wie sich die sogenannte nordische Diät auf chronische Erkrankungen auswirkt. Die nordische Diät besteht aus in Nordeuropa üblichen Lebensmitteln. Dazu gehören Äpfel, Birnen, Beeren, Wurzelgemüse, Kartoffeln, Vollkorngetreide, aber auch Fisch, Milchprodukte und regional-typische pflanzliche Fette. Einen Bezug zu chronischen Erkrankungen konnten die Wissenschaftler nicht beobachten. Allerdings weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Menschen, die der nordischen Diät folgen, seltener einen Herzinfarkt erleiden könnten.

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Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dife.de
http://www.dife.de/forschung/abteilungen/epic-potsdam-studie.php
https://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-018-1082-y

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Die Apfelbeere Aronia

Säuerlich-herbe Frucht mit hohem Gesundheitswert

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Apfelbeere – besser bekannt unter dem botanischen Namen Aronia – ist eine Pflanze, die vor allem aufgrund der vielen gesunden Inhaltsstoffe ihrer Früchte auffällt. Die kleinen schwarzen Beeren schmecken süß bis säuerlich und vor allem herb. Meistens werden sie verarbeitet angeboten, getrocknet, als Saft, Gelee oder Fruchtaufstrich.

Wenn von „Aronia“ die Rede ist, ist meist die Schwarze Apfelbeere Aronia melanocarpa gemeint. Ihre reifen Früchte sind violettschwarz, rundlich und erinnern an Heidelbeeren, sie sind allerdings ein bisschen größer.

Zu Beginn des Wachstums sind sie von einer weißlichen Wachsschicht bedeckt. Diese verliert sich jedoch im Laufe der Zeit und die Früchte glänzen beinah schwarz. Das Fruchtfleisch verfärbt sich mit zunehmender Reife intensiv rot. Bei den Früchten handelt es sich nicht – wie der Name vermuten lassen könnte – um Beeren. Botanisch sind es sogenannte unterständige Sammelbalgfrüchte, genauso wie Äpfel und Birnen. Daher haben sie mit diesen beiden Rosengewächsen mehr gemeinsam als mit botanisch echten Beeren, denen sie äußerlich ähneln. Die Früchte der Apfelbeeren enthalten allerdings kein Kerngehäuse und nur kleine, hell- bis dunkelbraune Samen. Sie reifen von August bis Oktober zu etwa 10 bis 30 Früchten an den Dolden des robusten Aronia-Strauches.

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Die Apfelbeeren enthalten neben vielen Vitaminen vor allem sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane. Von diesem blau-roten Farbstoff besitzen sie sogar mehr als jedes andere Obst. Anthocyane gehören zu den Flavonoiden, die Körperzellen vor freien Radikalen schützen und die Zelloxidation verlangsamen sollen. So können Fettablagerungen in den Blutgefäßen reduziert und Arteriosklerose vorgebeugt werden. Flavonoide haben auch eine entzündungshemmende Wirkung. Neben sekundären Pflanzenstoffen enthalten Aroniafrüchte vor allem viel Vitamin C (13,7 mg/100 g frische Beeren). Auch Mineralstoffe sind reichlich vorhanden; vor allem Eisen, Jod, Calcium, Kalium und Zink. Daneben bieten die kleinen Früchte noch Zucker und geringe Mengen Gerbstoffe, die auch für den herben Geschmack verantwortlich sind. Frische Aroniabeeren sollten nicht in zu großen Mengen gegessen werden, da die Samen blausäurehaltig sind.

Aroniabeeren können auch eingefroren werden. Aufgetaut sind sie weniger herb. Wer es noch milder mag, verarbeitet die Aroniabeeren zu Saft, Konfitüre, Fruchtsoßen oder Sirup. Getrocknete Aroniafrüchte schmecken rosinenähnlich und eignen sich gut zum Backen und Kochen. Aufgrund des hohen Farbstoffgehaltes verwendet man zum Beispiel Aroniatrester – der bei Herstellung von Saft entsteht – als natürlichen Farbstoff in anderen Lebensmittelprodukten.

Übrigens: Die Aroniabeere kommt ursprünglich aus dem Nordosten der USA. Von dort gelangte sie über Russland in den 1950er Jahren nach Mitteleuropa. Inzwischen werden Aronia zunehmend auch in Deutschland angebaut, insbesondere in Sachsen und in Brandenburg, aber auch in Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und in Bayern. Es gibt die Apfelbeere also auch aus heimischem Anbau – einfach mal beim Obstbauern aus der Region nachfragen.

Heike Stommel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

„Aronia – ein Superfood?“ – Beitrag in der BZfE-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus, Ausgabe 07-08/2018, Bestell-Nr. 5884, Preis: 4,50 Euro

www.ble-medienservice.de

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Von Powerriegel bis Eiweißshake

Viele Verbraucher setzen auf Fitnessfood

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenImmer mehr Menschen kaufen Sportlernahrung. Im Jahr 2017 gingen 108 Millionen Packungen über die Ladentheke, was einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das hat die aktuelle Fitness-Studie von Nielsen gezeigt. Die Marktforscher hatten Absatz und Umsatz von Sportlernahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten in den Jahren 2016 und 2017 unter die Lupe genommen.

Fitnessfood ist längst kein Nischenprodukt mehr, das nur in Spezialgeschäften zu finden ist. Jeder Deutsche hat im Jahr 2017 durchschnittlich rund 1,35 Packungen Sportlernahrung gekauft und gab dafür rund 1,95 Euro aus.

Besonders gefragt sind Riegel mit einem Absatz von knapp 75 Millionen Packungen, gefolgt von Flüssigkeiten (27 Mio.) und Pulvern (4,5 Mio.). Viele greifen zur Extraportion Eiweiß: Der Absatz von Proteinprodukten lag bei knapp 66 Millionen Packungen, was einem Plus von 20 Prozent entspricht. Auch spezielle Sportgetränke wie Mineraldrinks sind mit rund 27 Millionen Packungen beliebt (plus 19 %). An dritter Stelle standen mit über 10 Millionen Packungen Kohlenhydratprodukte, deren Absatz um 10 Prozent gestiegen ist. Und bei diesen Zahlen ist der gesamte Handel im Internet noch gar nicht berücksichtigt.

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Manche greifen zu Fitnessfood, um ihr Trainingsziel zu verbessern. Andere möchten sich gesund und körperbewusst ernähren und ihren aktiven Lebensstil unterstützen. „Dafür sind aber keine teuren Spezialprodukte notwendig“, betont Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom Bundeszentrum für Ernährung. „Hinzu kommt, dass Powerriegel und Eiweißshakes oft auch viel Zucker enthalten“. Auch wenn der Körper Eiweiß zum Aufbau und Erhalt der Muskelmasse braucht, hat der Freizeitsportler in der Regel keinen erhöhten Bedarf. Wer zum Beispiel vier- bis fünfmal in der Woche für 30 Minuten bei mittlerer Intensität körperlich aktiv ist, kommt mit den empfohlenen 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht aus. „Diese Menge kann leicht mit einer sogenannten ausgewogenen Mischkost über Fleisch, Milchprodukte, Nüsse oder Hülsenfrüchte erreicht werden. Also einfach die Vielfalt des Lebensmittelangebots nutzen und gut ist“, so Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.nielsen.com/de/de.html

http://www.bzfe.de/inhalt/proteintrend-bei-lebensmitteln-32492.html

http://www.bzfe.de/inhalt/innovative-sportlernahrung-30923.html

Heft „Rundum fit – mit Sport und Ernährung“
Bestell-Nr. 1243, Preis: 2,50 Euro

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Der Saisonkalender Obst und Gemüse

Saisonal einkaufen mit dem Einkaufshelfer des BZfE

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenJedes Obst und Gemüse ist nahezu das ganze Jahr über im Handel verfügbar. Wer jedoch saisonal einkauft, erhält nicht nur beste Qualität, sondern schont auch den Geldbeutel und das Klima. Ein Blick auf den Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung hilft bei der Orientierung.

Auf den ersten Spargel aus heimischem Anbau warten Verbraucher im Frühjahr mit Hochspannung. Und dass die Saison am 24. Juni – am Johannistag – endet, wird von den Liebhabern des königlichen Gemüses wohlwollend akzeptiert. Doch wie sieht es mit anderen Obst- und Gemüsearten aus? Während es früher noch mehr oder weniger klar begrenzte natürliche Saison- und Angebotszeiten für Erdbeeren, Bohnen, Rotkohl oder Apfelsinen gab, scheint heute der Blick auf den Kalender überflüssig zu sein.

Schließlich findet man beinahe jedes Obst oder Gemüse ganzjährig im Handel – Unterglasanbau, schnelle Transportmittel und eine ausgefeilte Lagertechnik machen es möglich. Doch auch Importe und aufwändige Anbautechniken ändern nichts daran, dass fast alle Obst- und Gemüsearten in bestimmten Monaten besonders reichlich verfügbar sind, sprich „Saison haben“. Diese Zeit entspricht in der Regel den klassischen Erntezeiten im heimischen Freilandanbau. Das gilt ebenso für die meisten exotischen Früchte aus dem Ausland. Denn Mandarinen, Melonen oder Feigen haben in ihren Anbauländern genauso saisonale Erntezeiten wie Rhabarber oder Grüne Bohnen bei uns.

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Trotz eines nahezu lückenlosen, ganzjährigen Angebotes lohnt es sich darauf zu achten, wann welches Gemüse und welche Frucht Saison haben. Neben dem Preis, spielen auch Faktoren wie Qualität, Energie- und CO2-Bilanzen, die Art der Transportmittel und nicht zuletzt auch ideelle Werte eine Rolle bei der Kaufentscheidung.

Der Saisonkalender Obst und Gemüse zeigt für 75 Obst- und Gemüsearten, wann diese aus heimischem Anbau Saison haben und wie sich das Marktangebot in den einzelnen Monaten aus importierter und deutscher Ware zusammensetzt. Der Saisonkalender berücksichtigt auch zahlreiche Süd- und exotische Früchte wie Orangen und Mangos. Zusätzlich gibt er Informationen zum saisonalen Einkauf und Tipps zur Lagerung.

Den Saisonkalender gibt es als Poster zum Aufhängen, im 10er-Pack im Taschenformat oder auch als App. So ist die Einkaufshilfe überall verfügbar.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/saisonzeiten-bei-obst-und-gemuese-3130.html

Der Saisonkalender Obst und Gemüse
Poster, A 2, Bestell-Nr. 3488, Preis: 2,50 €

Der Saisonkalender Obst und Gemüse – Taschenformat im 10er-Pack, Bestell-Nr. 3917, Preis 3,50 €

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