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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ernährung – Bewegung – Entspannung

Bio-Ernährungsratgeber für Familien

Eltern machen sich oft viele Gedanken über die „richtige“ Ernährung ihres Kindes. Um Mütter und Väter dabei zu unterstützen und gleichzeitig für eine nachhaltige und klimafreundliche Ernährung zu sensibilisieren, gibt es einen neuen Bio-Ernährungsratgeber für Familien. Doch geht es nicht nur um Ernährung, sondern auch darum, wie Eltern den Dreiklang „Ernährung, Bewegung, Entspannung“ in den kindlichen Alltag integrieren können. Dabei lernen auch die Erwachsenen noch, wie sie ihren eigenen Lebensstil gesünder gestalten können.

Der Ratgeber enthält Rezepte für jede Altersgruppe und ist kostenfrei unter www.ble-medienservice.de erhältlich.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Herausgegeben wird der Ratgeber vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Alle Empfehlungen basieren auf den neuesten Forschungsergebnissen anerkannter Ernährungsinstitutionen und sind unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) entstanden. Der Ratgeber ist außerdem Teil des nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

 

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Ernährung – eine höchst individuelle Angelegenheit

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Energiebilanz

Sport hält fit und sorgt für eine schlanke Linie. Eine einfache Grundregel, die aber offensichtlich nicht immer und nicht bei jedem funktioniert. Denn körperliche Aktivität allein kann die überzähligen Pfunde ebenso wenig verhindern wie bewegungsarmes Fasten. Wenn z. B. ein Workout regelmäßig mit Kuchen belohnt wird oder die bevorzugte Joggingstrecke zum Schnellimbiss führt, muss sich niemand über ausbleibende Diät-Erfolge wundern.

Entscheidend für Fitness und Gewichtskontrolle ist nämlich eine andere Grundregel, wie der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel in seinem Buch “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag) erklärt: “Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten!”

Bei unserer Ernährung kommt es also in erster Linie auf die Übereinstimmung von Energieverbrauch und Energiezufuhr an. Eigentlich eine ebenfalls sehr einfache Formel, aus der sich aber keine allgemeingültigen, für jeden Menschen gleichermaßen zutreffenden Ratschläge oder Speisepläne ableiten lassen. Denn was in vielen einschlägigen Empfehlungen gerne verschwiegen wird: Ernährung ist eine höchst individuelle Angelegenheit und die Rezeptur zur persönlich perfekten Energiebilanz lässt sich nicht verallgemeinern. “Wie viel Energie der Körper verbraucht, ist von Mensch zu Mensch und auch bei einem Menschen sehr variabel”, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DEG): “Es hängt vom aktuellen Körpergewicht, von der Körperzusammensetzung, dem Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, ethnischer Herkunft sowie der Umgebungstemperatur und ganz maßgeblich von der körperlichen Aktivität ab.” Auch Berufstätigkeit und Freizeitgestaltung haben also Einfluss auf den Energiebedarf des Körpers, ebenso wie beispielsweise Schwangerschaft bzw. Stillzeit, das Wachstum bei Kindern oder Stressfaktoren und Hormonhaushalt. Kein Wunder, dass der Fachbuchautor Brendel davor warnt, sich von der inflationären Ernährungs-Aufklärung den Appetit verderben zu lassen. Der sicherste Indikator für eine ausgewogene Balance beim Essen ist das eigene Wohlbefinden.

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Alt-Heerdt 22
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Trendthemen Ernährung und Lebensmittel

Digitale Kommunikation gut geeignet

Ernährungsberatung findet online statt, Schule im virtuellen Klassenzimmer und sogar ganze Kongresse funktionieren plötzlich digital statt analog. Keine Frage: Die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie haben der digitalen Kommunikation einen Schub verpasst. Viele Vorteile werden sie auch „nach Corona“ vorantreiben: Räumliche und zeitliche Flexibilität, Umweltschutz und Kostenersparnisse durch weniger Reisen, kreative Methoden zum Austausch und zur Wissensvermittlung.

Auch das Bundeszentrum für Ernährung baut seine digitalen Angebote weiter aus. Jede Woche gibt es auf www.bzfe.de neue Inhalte zu aktuellen Fragestellungen rund um die Themen Ernährung, Lebensmittel und nachhaltiger Konsum. Apps zur Ernährungspyramide und zum Saisonkalender erleichtern die Lebensmittelauswahl. Über diverse Social-Media-Kanäle werden verschiedene Zielgruppen erreicht. Gerade Ernährung und Lebensmittel sind Trendthemen, über die sich viele Menschen gerne und regelmäßig im Internet informieren und austauschen.

Es gibt jedoch Grenzen dieser „schönen neuen Welt“. Sie gelten zum Beispiel für eine individuelle Ernährungsberatung. Hier wünschen sich viele Menschen den direkten Kontakt. Digitale Angebote können diesen nicht ersetzen, aber immerhin ergänzen.

Einen Überblick mit motivierenden Informationen und weiterführenden Links bietet der neue Beitrag Digitale Kommunikation zu Ernährung und Lebensmitteln.

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

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Helfen Ernährungsratgeber beim Abnehmen?

Vorsicht vor unseriösen Empfehlungen

Wo lauert beim Supermarkteinkauf die größte Gefahr für die schlanke Linie? Im Süßwarenregal, in der Eistruhe oder bei den Puddings? Vielleicht bei den Tütensuppen oder den Tiefkühlpizzen?

Nein, für manche Menschen bildet ein Abstecher zu den Büchern und Zeitschriften das wesentlich größere Gewichtsrisiko. Denn sowohl in Buchform als auch auf den Ratgeberseiten in Magazinen überschwemmt uns seit Jahren eine Flut an Ernährungsempfehlungen, die oftmals alles andere als seriös sind. Wer aufgrund dieser Lektüre bereitwillig jeder neuen Abnehm-Formel folgt und stets das aktuell verpönte Lebensmittel meidet, der wird nicht selten das Gegenteil des gewünschten Effektes erleben. Denn viele dieser Ratgeber basieren auf keinerlei ernährungswissenschaftlicher Grundlage. In zahlreichen Fällen wird lediglich ein bestimmter Teil aller Speisen, Getränke oder Inhaltsstoffe selektiv betrachtet, ohne dass das maßgebliche Verhältnis zu unserer Gesamternährung überhaupt zur Sprache kommt.

Gesunde und ausgewogene Ernährung ist aber ein komplexes Thema und hängt eher von den individuellen Lebensumständen als von einer bestimmten Zutatenliste ab. Dieser Fakt lässt sich nicht in einfachen Falsch/Richtig-Tabellen erfassen und bleibt deshalb gerne ausgeklammert.

Aus dem gleichen Grund vermisst man auch in den meisten dieser Texte eine banale, aber letztlich entscheidende Erkenntnis: Wer auf sein Gewichtet achtet, muss die Balance zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch wahren. Diese einfache Regel gilt zunächst einmal ganz unabhängig vom jeweiligen Speiseplan. Denn Fehlernährung definiert sich nicht über einzelne Mahlzeiten, sondern über eine Schieflage dieser Gesamtbilanz. Ohne einen aktiven Lebensstil mit ausreichend Bewegung zur Verbrennung von Kalorien helfen auch als Schlankmacher gefeierte Lebensmittel nicht weiter.

Für diese einfache Erkenntnis bedarf es keiner Inflation an immer wieder neuen Ernährungsempfehlungen, wie der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel erläutert. In seinem Buch “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag) zeigt er anschaulich, dass sich bei abwechslungsreichem Essen und regelmäßiger körperlicher Aktivität eigentlich jeder weitere Ratschlag erübrigt.

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Vitamin A in der Ernährung

Neue Referenzwerte festgelegt

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Referenzwerte für die Zufuhr von Vitamin A überarbeitet. Sie liegen für Frauen bei 700 Mikrogramm (µg) und für Männer bei 850 µg Retinolaktivitätsäquivalent (RAE) pro Tag. Kinder bis 13 Jahre sollten zwischen 300 und 600 µg RAE täglich aufnehmen. Besonders hoch ist der Tagesbedarf von männlichen Teenagern zwischen 15 und 19 Jahren (950 µg RAE) und Stilllenden (1.300 µg RAE), bei denen der Verlust über die Muttermilch ausgeglichen werden muss. Schwangeren wird eine Zufuhr von 800 µg RAE empfohlen. Die Referenzwerte werden von den Gesellschaften für Ernährung in Deutschland (DGE), Österreich (ÖGE) und der Schweiz (SGE) gemeinsam herausgegeben.

Vitamin A ist ein Sammelbegriff für Retinol und weitere Verbindungen mit der gleichen biologischen Wirkung. Der Körper kann den lebensnotwendigen Nährstoff aus Carotinoiden bilden, die in verschiedenem Obst und Gemüse enthalten sind. Allerdings ist die Verfügbarkeit und die Umwandlungsrate in Retinol je nach Lebensmittel unterschiedlich.

Um die unterschiedliche Verwertung von Vitamin-A-Verbindungen in der Nahrung besser zu berücksichtigen, sind die neuen Referenzwerte in Retinolaktivitätsäquivalent (RAE) statt in der bisher verwendeten Retinoläquivalente (RE) angegeben. Es ist auch kein eigener Wert für Betacarotin mehr erforderlich, da er in der empfohlenen Zufuhrmenge enthalten ist. Bei einer Mischkost rechnet man mit einer Umwandlungsrate von 12:1 (1 µg RAE = 1 µg Retinol = 12 µg Betacarotin). Betacarotin ist ein besonders wirksames Provitamin A und in nennenswerten Mengen zum Beispiel in Möhre, Süßkartoffel und Honigmelone enthalten.

Bisher wurden die Referenzwerte anhand des durchschnittlichen Tagesbedarfs an Vitamin A berechnet. Nun ist für die empfohlene Zufuhr die Aufrechterhaltung angemessener Leberspeicher entscheidend, erklärt die DGE. Es wird angenommen, dass bei einer ausreichenden Versorgung etwa die Hälfte des mit der Nahrung zugeführten Vitamin A in der Leber eingelagert werden kann. Durch die überarbeitete Berechnung sind die empfohlenen Zufuhrmengen in RAE niedriger als in RE. Das ist beim Vergleich mit Lebensmitteltabellen anderer Fachgesellschaften zu beachten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Referenzwerte Vitamin A:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-a-b-carotin/?L=0

Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin A:

www.dge.de/index.php?id=1378

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Schlaganfall-Risiko durch Ernährung senken

Neue Studien bestätigen die Bedeutung der Ernährung in der Schlaganfall-Prävention.

Menschen mit dem Risiko für einen Schlaganfall können mit einer gesunden Ernährung entgegenwirken. Worauf es sonst noch ankommt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion.

Wissenschaft bestätigt den Ernährungsansatz

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. berichtete von einer groß angelegten Studie mit fast 420.000 Menschen in neun europäischen Ländern zur Frage, welche Auswirkungen die Ernährungsgewohnheiten auf das Schlaganfall-Risiko haben. Dabei bestätigte sich, dass das persönliche Erkrankungsrisiko durch Obst, Gemüse, einer vollkornreichen Kost und einiges mehr gesenkt werden kann. Die vom Schlaganfall betroffenen Teilnehmer hatten mehr rotes und verarbeitetes Fleisch konsumiert, als die aufgezählten gesünderen Nahrungsmittel. Interessant: der negative Effekt von Fleischkonsum kann durch eine vollkornreiche Ernährung ausgeglichen werden (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Der ganzheitliche Blick auf das Schlaganfall-Risiko

Die Bioresonanz-Redaktion berichtete schon früher über Studien, wonach bei Vegetariern das Risiko für den Schlaganfall um immerhin 22 Prozent reduziert sei. Allerdings wiesen dort die Wissenschaftler anlässlich des Welt-Schlaganfall-Tag im Oktober 2019 darauf hin, dass es oft mehrere Risikofaktoren sind, die zum Schlaganfall führen. Dazu gehören Bewegungsmangel, Stress, der Konsum von Alkohol und Nikotin, und in diesem Zusammenhang der Bluthochdruck. Darüber hinaus berichtete die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag über zahlreiche weitere Risikofaktoren aus ganzheitlicher Sicht, die beim Schlaganfall von großer Bedeutung sind und unbedingt beachtet werden sollten (zum Beitrag: Schlaganfall – mehr Prävention gefordert).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

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Für eine nachhaltige Ernährung

Kleinere Portionsgrößen zum Standard machen

Die Ernährung beeinflusst das Wohlbefinden und die Gesundheit. Allerdings begegnen Verbraucher im Alltag einer Ernährungsumgebung, die nachhaltige Kaufentscheidungen nicht unbedingt erleichtert. Dazu gehören auch große Portionsgrößen, die mit den Jahren zum Teil noch zugenommen haben. Der unabhängige wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat kürzlich ein Gutachten zur Politik für eine nachhaltigere Ernährung veröffentlicht, in dem auch auf diesen Aspekt eingegangen wird.

Wir essen und trinken mehr, wenn die Portionen größer sind – ohne dass uns das zwangsläufig bewusst ist. Dieser „Portionsgrößeneffekt“ tritt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf. Auf diese Weise verleiten große Teller, XL-Burger-Menüs oder der Eimer Popcorn im Kino zu einer höheren Energieaufnahme und steigern dadurch auf lange Sicht das Risiko für eine Gewichtszunahme und ernährungsbedingte Krankheiten.

Wie viel wir essen und wie satt wir uns danach fühlen, hängt neben dem Energiebedarf von vielen weiteren Faktoren ab. So schließen wir unbewusst von der Größe des Kuchenstücks oder des Sandwiches auf die angemessene Menge für eine Mahlzeit. Auf kleineren Tellern kommen uns Portionen größer vor. Ein weiterer Punkt ist: Je häufiger wir große Portionen serviert bekommen, desto „angemessener“ und „normaler“ werden sie wahrgenommen. Das führt mit der Zeit auch zu einer anderen Auswahl und einem höheren Konsum.

Die Ernährungsumgebung wird maßgeblich von Lebensmittelhandel, Lebensmittelindustrie und Gastronomie geprägt. Aber wie lässt sich der unerwünschte Portionsgrößeneffekt verringern? Das ist bei der Fülle an Produkten in den Geschäften und in der Außer-Haus-Verpflegung nicht einfach. Eine Möglichkeit wäre, die „Standardgröße“ etwa bei Mengenangaben in Kochrezepten zu verändern. Außerdem sollten Produktnamen keine geringere Energiedichte vermitteln und dadurch zu einem höheren Konsum verleiten, wie es etwa bei „Light-Produkten“ der Fall sein kann. Die Wissenschaftler empfehlen, in der Außer-Haus-Verpflegung – zusätzlich zu den üblichen Kinder- und Seniorentellern – kleinere Portionen für jeden bereitzustellen. Diese Angebote sollten auf der Speisekarte gut platziert und zu günstigen Preisen abgegeben werden. Wenn das Essen auf kleineren Tellern serviert wird, kann nach einer Studie zusätzlich der Anteil von Lebensmittelresten um 20 Prozent verringert werden. Dieser Effekt ließe sich laut WBAE auch im eigenen Haushalt nutzen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zum Gutachten des WBAE:

nachhaltigere-ernaehrung-gutachten.de

www.bzfe.de/portionsgroessen-34846.htm

www.bzfe.de/inhalt/aus-xl-portionen-werden-xl-menschen-31945.html

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum-29922.html

Unterrichtsmaterial „Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?“, Bestell-Nr. 3659, Preis: 4,50 Euro

Heft „Die Ernährungspyramide – Richtig essen lehren und lernen“, Bestell-Nr. 3899, Preis: 1,50 Euro

www.ble-medienservice.de

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Ernährungswandel zum Thema machen

Interviews zur Planetary Health Diet auf Youtube

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) arbeitet derzeit an Lebensmittelempfehlungen, die auch Aspekte der Nachhaltigkeit mit einbeziehen. Professor Dr. Bernhard Watzl erläutert das näher in einem Interview anlässlich der Nachhaltigkeitskonferenz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Ende 2019 in Berlin.

Watzl arbeitet als Wissenschaftler am Max-Rubner-Institut und ist Leiter der DGE Arbeitsgruppe lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen. Der Bericht zur Planetary Health Diet ist eine wichtige Unterstützung für das, was wir national erarbeiten, so Watzl. Das Thema Nachhaltigkeit wird nun viel breiter wahrgenommen. Wichtig sei, dass die DGE mit anderen Fachgesellschaften in diesem Bereich zusammenarbeite. Denn es brauche gesellschaftliche Veränderungen in der Breite, ein Verständnis, Motivation aber auch Rahmenbedingungen, die ermöglichen, dass Nachhaltigkeit im Alltag umsetzbar sei.

Das Interview ist zu hören auf Youtube unter: https://www.youtube.com/watch?v=Mk5ctcYtZjc&feature=youtu.be

Dort gibt es ein weiteres Interview mit Brent Loken von der EAT-Lancet-Kommission zur Planetry Health Diet: https://youtu.be/rWFi79fe5yE

Dr. Gesa Maschkowski, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Konferenzbericht mit allen Vorträgen:
http://www.bzfe.de/inhalt/nachhaltige-landwirtschaft-und-ernaehrung

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Ernährungskompetenz der Deutschen ist unzureichend

Repräsentative Studie zeigt Handlungsbedarfe

Eine aktuelle Studie des AOK Bundesverbandes bescheinigt über der Hälfte der Bundesbürger (53,7 Prozent) eine problematische oder gar inadäquate Ernährungskompetenz (Food Literacy). Unter Food Literacy (literacy engl., hier: Bildung) werden die Kompetenzen verstanden, den Ess- und Ernährungsalltag selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und genussvoll zu gestalten. Dazu gehören sehr unterschiedliche und komplexe Anforderungen. Sie reichen von einer Mahlzeitenplanung, die zu den zeitlichen und finanziellen Ressourcen passt, über die gesundheitsorientierte Auswahl von Lebensmitteln und deren variantenreiche, schmackhafte Zubereitung bis hin zum Genuss gemeinsamer Mahlzeiten für das persönliche Wohlbefinden.

Mit der Untersuchung liegt die erste bundesweite repräsentative Untersuchung zur Ernährungskompetenz der Deutschen vor. Insgesamt 2.000 Personen wurden zu acht unterschiedlichen Kompetenzfeldern befragt. Der Bereich „gesundes Vergleichen“ bereitete den Befragten dabei die größten Schwierigkeiten. Rund 72 Prozent der Befragten fehlt es nach Selbsteinschätzung beispielsweise an Werkzeugen und Fähigkeiten, aus der Angebotsvielfalt bei Lebensmitteln die richtige Wahl zu treffen. Insgesamt zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während über die Hälfte der Frauen (53 Prozent) eine ausreichende Ernährungskompetenz besitzt, sind es bei den Männern gerade einmal 38 Prozent. Die Ergebnisse von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden sich dagegen nicht. Deutlich sind aber die Unterschiede in den Altersgruppen. In der Altersgruppe der Jungen (zwischen 18 und 24 Jahren) weisen lediglich 37,1 Prozent der Befragten eine ausreichende Kompetenz auf. Bildung und Einkommen hängen eng mit der Ernährungskompetenz zusammen. Je höher der Bildungsabschluss beziehungsweise das Einkommen der Befragten, desto höher auch die Ernährungskompetenz.

Die Ergebnisse sind vor dem Hintergrund großer gesellschaftlichen Herausforderungen wie beispielsweise einer wachsenden sozialen Ungleichheit, der Omnipräsenz ungünstig zu bewertender Lebensmittel und einem hohen Anteil von gering Literalisierten in Deutschland zu bewerten. Um die Ernährungskompetenz in Deutschland zu steigern, bedarf es einer breit angelegten, strukturierten und langfristigen politischen Strategie, so das Fazit der Studie. Das beinhalte ein Handeln auf der individuellen, der gesellschaftlichen und der institutionellen Ebene und umfasse auch die Lebensmittelindustrie und den Einzelhandel.

Ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Ernährungskompetenzen sei der konsequente Ausbau der Ernährungsbildung im Sinne eines lebenslangen Lernens. Hierzu einen Beitrag zu leisten und Kitas, Schulen sowie Institutionen der Erwachsenenbildung in ihrem Bildungsauftrag wirksam zu unterstützen, hat sich das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zum Ziel gesetzt. Der „Ernährungsführerschein“ für die Grundschule und die „SchmExperten“ für die weiterführenden Schulen sind nur zwei Beispiele für fertig ausgearbeitete Materialien zur Ernährungsbildung, die das BZfE Pädagoginnen und Pädagogen bundesweit zur Verfügung stellt. Auch für die Erwachsenenbildung kann der Ansatz der Food Literacy ein Schlüssel zum Erfolg sein. Das Kursleitermaterial „Buchstäblich fit“ für die Grundbildung unterstützt Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben, den komplexen Essalltag zu bewältigen und fördert gleichzeitig den Schriftspracherwerb. Pädagoginnen und Pädagogen, die sich im Bereich Ernährungsbildung fortbilden möchten, finden beim Bundeszentrum für Ernährung ein aktuelles und zukünftig wachsendes Angebot.

Dr. Barbara Kaiser, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Studie zur Ernährungskompetenz:

https://www.aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2020/index_23667.html

https://www.aok-bv.de/imperia/md/aokbv/presse/pressemitteilungen/archiv/2020/pk_food_literacy_studienbericht_160620.pdf

Links zu Angeboten des BZfE:

https://www.bzfe.de/inhalt/food-literacy-1390.html

https://www.bzfe.de/inhalt/lesen-und-schreiben-lernen-5259.html

https://www.bzfe.de/inhalt/bzfe-fortbildungen-33829.html

BZfE-Medien für Ernährungsbildung:

https://www.ble-medienservice.de/3941/der-ernaehrungsfuehrerschein-medienpaket

https://www.ble-medienservice.de/3979/schmexperten?number=3979

https://www.ble-medienservice.de/3980/schmexperten-in-der-lernkueche-ernaehrungsbildung-in-den-klassen-6-bis-8?number=3980

Tipp der Blog-Redaktion:

Dieser Wegweiser will nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch zur gesunden Ernährung beitragen… mehr erfahren, >>>hier klicken.     Anzeige

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Zusatzstoffe in Lebensmitteln

VERBRAUCHER INITIATIVE aktualisiert www.zusatzstoffe-online.de

Lebensmittelhersteller können für die Getränke- und Nahrungsmittelproduktion 330 Zusatzstoffe nutzen. Für mehr Überblick bei diesen Zusatzstoffen sorgt die VERBRAUCHER INITIATIVE mit ihrer überarbeiteten Zusatzstoff-Datenbank.

Mit Zusatzstoffen sollen Lebensmittel unter anderem länger haltbar gemacht und eine gleichbleibende Qualität erreicht werden sowie schöner aussehen. Um dies zu gewährleisten setzen Lebensmittelhersteller Farb- und Konservierungsstoffe, Schaum-, Gelier- und Trennmittel, Emulgatoren, Geschmacksverstärker und Stabilisatoren ein.

In der aktualisierten Zusatzstoff-Datenbank der VERBRAUCHER INITIATIVE finden interessierte Verbraucher alle derzeit in der EU zugelassenen Zusatzstoffe für Lebensmittel. Sortiert nach Namen, E-Nummern und Funktionsklassen gibt es zu jedem Zusatzstoff Angaben zu Charakter, Herstellung, Verwendung und Sicherheit. Ergänzend sind die Zusatzstoffe hinsichtlich eines möglichen Einsatzes von Gentechnik sowie ihrer Verwendung für ökologisch erzeugte, vegetarische und vegane Lebensmittel gekennzeichnet. ” www.zusatzstoffe-online.de” beantwortet auch häufige Fragen rund um das Thema Zusatzstoffe, macht die selbstbestimmte Kaufentscheidung leichter und sorgt für Transparenz”, so Georg Abel von der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Lesetipp: Für bessere Abwehrkäfte: Der Trick mit dem Immunsystem…>>>hier klicken.    Anzeige

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Georg Abel
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