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Gesunde Ernährung aus der Sicht der Bioresonanz

Eine gesunde Ernährung ist einer von mehreren Faktoren für die Gesundheit.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Verwirrung ist zu diesem Thema ganz besonders groß: was ist eigentlich eine gesunde Ernährung? Die Bioresonanz-Redaktion versucht, mehr Klarheit zu verschaffen.

Historische Diskussion zum Thema gesunde Ernährung

Alle paar Jahre ändern sich die Auffassungen darüber, was eine gesunde Ernährung ausmacht. Was vor Jahren als richtig galt, wird heute oftmals verpönt. Manches hat sich sogar als äußerst umstritten gezeigt. Wer erinnert sich nicht an die vielen Diäten, die wie Modeerscheinungen auftauchten und wieder verschwanden. Eine ganze Branche, die der Diät- und Ernährungsberater, lebt davon, immer wieder neue Wege als vermeintlich gesund aufzuspüren. Kein Wunder, dass es zu Vorurteilen gegenüber dem Thema gesunde Ernährung kommt. Noch schlimmer, es herrscht zuweilen eine regelrechte Verwirrung. Heute mehr denn je, denn im Informationszeitalter überschlagen sich auch dazu die Schlagzeilen.

Experte rät: Eine gesunde Ernährung dient auch der Gewichtskontrolle. Dieser Wegweiser hilft beim Abnehmen. >>>Hier klicken.                                                                           Anzeige

Ganzheitliche Sichtweise für gesunde Ernährung

Wohl dem, der die Sache mit gesundem Menschenverstand und ganz natürlich angeht. Immerhin hat sich über alle Modeerscheinungen hinweg der schlichte Rat, sich möglichst ausgewogen und naturbelassen zu ernähren, als relativ beständig gezeigt. Bleibt nur die Herausforderung, was heute noch naturbelassen ist. Und dann ist da auch noch die Frage, welche gesundheitlichen Baustellen der Einzelne hat, die ebenfalls eine maßgebliche Rolle spielen, wenn es um gesunde Ernährung geht. Das ist nämlich, so die Erfahrung von Gesundheitsexperten, eine sehr individuelle Sache. Beispielsweise, wenn es im Organismus Regulationsstörungen gibt, die mehr oder weniger einer gesunden Lebensweise, und damit auch einer gesunden Ernährung, im Wege stehen. Diese gilt es, zuerst zu erkennen und zu lösen. Die Redaktion hat sich darum bemüht, etwas mehr Klarheit zu diesem Thema zu verschaffen und in einem Beitrag die Facetten einer gesunden Ernährung beleuchtet. Hier geht es zum Beitrag der Redaktion: die Ernährung aus ganzheitlicher Sicht.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Astaxanthin – 239 Gründe, die diese Substanz auszeichnen!

Unglaublich, was uns in Deutschland vorenthalten wird

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFür natürliches Astaxanthin ist durch umfassende medizinische Forschung dokumentiert, dass es viele verschiedene Gesundheitsbelange unterstützt. Völlig im Gegensatz zu dieser Menge an Forschungsergebnissen ist das, was man als Anbieter von Astaxanthin-Produkten über die Eigenschaften von Astaxanthin aussagen darf.

Im Gebiet der Europäischen Gemeinschaft (EU) entscheidet die EFSA welche Gesundheitsaussagen – so genannte Health Claims – für welches Produkt erlaubt sind. Und dies oft erst nach einer langwierigen Prüfung von Studien, die man als Beleg für die beantragte Gesundheitsaussage einreichen muss. Die EFSA geht bei ihren Genehmigungen sehr rigoros vor. Obwohl seit 20, 25 Jahren intensiv zu Astaxanthin geforscht wird, die Sicherheit nachgewiesen und die Wirkung in unterschiedlichsten Bereichen vielfach belegt ist, hat die EFSA bis heute noch nicht einen einzigen Health Claim für Astaxanthin genehmigt.

Der Unterschied zwischen EU und USA

Erstaunlich ist es, dass der gleiche Prozess in den USA viel komplikationsloser vor sich geht. Eine der Astaxanthin produzierenden Firmen hat in den USA bei der FDA 241 Health Claims eingereicht und nur zwei dieser Aussagen wurden abgelehnt! Es ist kaum zu fassen: Sage und schreibe 239 Health Claims wurden genehmigt und nicht wenige von diesen sind wirklich sehr überzeugend. Leider dürfen diese auch nur auf dem Gebiet der USA für die Produktwerbung verwendet werden. Und das obwohl hinter jeder einzelnen Gesundheitsaussage mindestens eine Studie mit einem positiven Ergebnis steht. Teilweise sogar in klinischen Studien mit Menschen.

Experten-Tipp: Ein hochwertiges Produkt mit Astaxanthin finden Sie hier…>>>Bitte klicken.

Einige der spannendsten dieser Health Claims greifen wir aus dieser Liste heraus:

– Astaxanthin ist der ultimative Vitalstoff, um die Augen und das Gehirn zu unterstützen
– es hilft die Funktion des Herz-Kreislaufsystems zu erhalten und ist dort als schützendes Antioxidans aktiv
– es begünstigt die Gesundheit der Gelenke, Sehnen und Gelenksflüssigkeit
– es hilft eine strahlende und junge Haut zu erhalten
– es stärkt die Leistungsfähigkeit von Athleten
– es steigert die Kraft (nach Training)
– es unterstützt die Energieproduktion in den Mitochondrien der Zelle
– es fördert Anti-Aging-Effekte durch Zellgesundheit
– es erhöht die Abwehrkraft des Immunsystems
– es ist 10-Mal bis 6000-Mal stärker als andere natürliche Antioxidantien
– es ist das kräftigste Mittel der Natur in dem ständig stattfindenden Kampf gegen Oxidation in unserem Körper

Lesen Sie selbst was Astaxanthin kann

Wenn Sie an einer Zusammenfassung dieser Forschung mit einer Beschreibung von 102 aussagekräftigen Studien interessiert sind, fordern Sie diese bitte bei uns auf www.esovita.de an. Ebenso können Sie diese komplette Liste der 239 Gesundheitsaussagen zu Astaxanthin bei uns in übersetzter Form bekommen.

Selbst die Wirkung erfahren?

Astaxanthin-Produkte erhalten Sie zu fairen Preisen in unseren beiden Internet-Shops www.esovita.de und www.happy-life-food.eu in der Kategorie “Astaxanthin”. Wir bieten Ihnen Produkte mit 4 und mit 12 mg pro Kapsel, beides auch als vegane Produkte für Anhänger der veganen bzw. vegetarischen Ernährung.

Seit über 20 Jahren versorgt Ronald Ivarsson und sein Team gesundheitsbewusste Verbraucher mit besonderen Produkten wie Astaxanthin, Hawaiian Spirulina, Chlorella und Krillöl. Allesamt sehr hilfreiche, wirksame und sichere Produkte für alle Altersgruppen, Ernährungsrichtungen, gesunde und weniger gesunde Menschen. Über die Internetshops www.esovita.de und www.happy-life-food.eu gibt es Informationen, Produkte und Kontaktmöglichkeiten.

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Was bedeuten die 10 Regeln der DGE?

Hintergrundinfos und in Leichter Sprache

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Wie sich das umsetzen lässt, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in 10 Regeln formuliert. Sie lauten beispielsweise: Lebensmittelvielfalt genießen, Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“, Vollkorn wählen oder Gesundheitsfördernde Fette nutzen. Doch welche Empfehlungen verbergen sich hinter diesen Regeln genau? Die DGE hat die 10 Regeln nun in einer ausführlicheren Version ansprechend gestaltet auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Die ausführlichere Version enthält Hintergrundinformationen zu den empfohlenen Lebensmittelmengen und wie sie erreicht werden können. Sie ergänzen die aktualisierten 10 Regeln, die überwiegend auf die Lebensmittelqualität fokussierten und kurze alltagstaugliche Tipps für Verbraucher formulierten. Auch präventive Aspekte werden ausführlicher dargestellt und durch Tipps zur Nachhaltigkeit, praktische Tipps sowie weiterführende Links zu DGE- und externen Inhalten ergänzt.

Zum ersten Mal veröffentlicht die DGE die 10 Regeln auch in Leichter Sprache. Gemeinsam mit Special Olympics Deutschland, der vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, will die DGE Menschen mit geistiger Behinderung stärker an der eigenen Gesundheitsfürsorge beteiligen. Dadurch können sie selbstbestimmter leben und sich gesundheitsfördernd ernähren und bewegen.

Sie finden die 10 Regeln unter:
https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/?

Und die 10 Regeln in Leichter Sprache hier:
https://www.dge.de/uploads/media/LS-10-Regeln-der-Ernaehrung.pdf

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Ernährung zum Wohlfühlen

Schluss mit Hiobsbotschaften

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenZuerst einmal die gute Nachricht: Neugeborene und auch lebende ältere Menschen können in Deutschland mit einer höheren Lebenserwartung rechnen als noch vor ein paar Jahren. Im Schnitt liegt sie laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) für Mädchen bei 83 Jahren und für Jungen bei 78 Jahren.

Maßgeblich für die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung ist eine kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Versorgung sowie der allgemeinen Lebensbedingungen, zu denen ganz wesentlich auch ein Ernährungsangebot auf sehr hohem Qualitäts- und Transparenzniveau gehört. Eigentlich geht es uns also gut.

Nun zur schlechten Nachricht: Einen ganz anderen Eindruck erhält man, wenn man sich für die Ernährungsdebatten interessiert, mit denen wir heute in den Medien und sozialen Netzwerken überschwemmt werden. Die Lebensmittelindustrie steht zunehmend unter dem ideologisch motivierten Generalverdacht, uns mit ihren Produkten dick, krank und süchtig zu machen. “Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden”, warnt der gesellschaftskritische Publizist Detlef Brendel in seinem neuen Buch “Schluss mit Essverboten!: Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten” (Plassen-Verlag). Dabei ist es unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten angesichts unseres immens vielseitigen Lebensmittelangebots keineswegs schwer, sich ausgewogen, abwechslungsreich und genussvoll zu ernähren. Doch gegen diese einfachen Grundregeln verstoßen nahezu alle Ernährungsideologien, weil sie zu Verzicht und damit Einseitigkeit auffordern, außerdem die tägliche Ernährung völlig unnötig problematisieren und damit den Verbraucher in erheblichem Maße verunsichern. Zudem sind die dogmatischen Ernährungsvorschriften durch die Bank genussfeindlich.

Brendel fordert deshalb: “Schluss mit pseudowissenschaftlichen Hiobsbotschaften und dem Schüren von unbegründeten Ängsten. Vertrauen Sie auf Ihre Körpersignale sowie Ihre Genussbedürfnisse und wählen Sie die Ernährung, mit der Sie sich wohlfühlen”. In Kombination mit einem bewegungsaktiven Alltag kann mit dieser lebensfreudigen Einstellung kaum etwas falsch gemacht werden.

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Drei Fruchtsaft-Mythen auf dem Prüfstein

Es gibt einige Mythen rund um das Thema Fruchtsaft, die sich selbst unter Ernährungsexperten überaus hartnäckig halten.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEine forsa Umfrage unter deutschen Ernährungsexperten zeigte jüngst, dass nur 60 % der befragten Ernährungswissenschaftler und -berater wussten, dass Fruchtsaft immer zu 100 % aus Frucht besteht. 40 % waren der Meinung, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt wird, was jedoch nicht stimmt.

Diese Ergebnisse hat die vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Deutschland gestartete Informationsinitiative “Fruit Juice Matters” zum Anlass genommen, Vorurteile und Irrtümer zum Thema Frucht- und Orangensaft wissenschaftlich basiert und mit Fakten aufzuarbeiten. Besonders die drei folgenden Fruchtsaft-Mythen stehen dabei im Fokus der Aktivitäten.

MYTHOS 1: Fruchtsaft wird Zucker zugesetzt

Wie die forsa-Ergebnisse zeigen, nehmen rund 40 % der befragten Ernährungsexperten fälschlicherweise an, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt werde. Dies ist jedoch europaweit gesetzlich verboten.[1] Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Direktsaft oder um Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat handelt. Beide bestehen ausschließlich aus den gepressten Früchten und enthalten daher wie die Früchte selbst nur den natürlich in der Frucht enthaltenen Zucker, darunter Glukose, Fruktose und Saccharose. Generell sollte Zucker nicht aus energiedichten und nährstoffarmen, sondern nährstoffreichen Nahrungsmitteln, zu denen auch Fruchtsaft gehört, konsumiert werden.

MYYHOS 2: Im Fruchtsaft sind kaum noch Nährstoffe enthalten

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Ebenso wie die verschiedenen Früchte bietet jeder Fruchtsaft eine einzigartige Mischung an Nährstoffen: Orangensaft etwa enthält unter anderem Vitamin C, Folat, Kalium sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Flavonoide. Das schonende Verfahren der Pasteurisierung dient dazu, unerwünschte Keime und Mikroorganismen abzutöten und den Fruchtsaft haltbar zu machen. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte bleiben dabei weitgehend erhalten. Die kurzzeitige Erhitzung bei circa 85 Grad garantiert eine bestmögliche Qualität und Haltbarkeit des Safts. Um die Nährstoffe optimal zu schützen, wird der Saft in luft- und blickdichte Verpackungen gefüllt.

Es gibt sogar Nährstoffe, die durch das Pressen der Früchte biologisch besser verfügbar werden, wie zum Beispiel die Carotinoide in Orangensaft. Prof. Dr. Reinhold Carle und seine Arbeitsgruppe von der Universität Hohenheim konnten in einer Studie nachweisen, dass die Freisetzung der Carotinoide von 11 % in der Frucht auf über 28 % im Frischsaft und bis zu 40 % im pasteurisierten Saft anstieg.[2] “Die Inhaltsstoffe im Saft werden bei der Pasteurisierung besser freigesetzt als beim Verzehr der ganzen Frucht und können so vom Körper besser aufgenommen und verstoffwechselt werden.”[3], so das Fazit der Studie.

MYTHOS 3: Die Deutschen trinken zu viel Fruchtsaft

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) definiert Fruchtsaft aufgrund seiner hohen Nährstoffdichte als pflanzliches Lebensmittel und nicht als Erfrischungsgetränk und empfiehlt ihn daher als wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Im Rahmen der “5 am Tag”-Kampagne kann ein Glas Fruchtsaft gelegentlich eine Portion Obst ersetzen und dazu beitragen, die Aufnahme von Obst und Gemüse zu steigern.[4] Dabei empfiehlt die DGE eine Portionsgröße von einem kleinen Glas Saft mit 150 ml. Der durchschnittliche Fruchtsaftverzehr der Deutschen liegt mit 90 ml pro Tag noch deutlich unter dieser Menge.[5]

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Quellen:
[1] RICHTLINIE 2001/112/EG DES RATES vom 20. Dezember 2001 über Fruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die menschliche Ernährung. Abrufbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:115:0001:0011:DE:PDF (zuletzt eingesehen am 9. Februar 2017)

[2] JK Aschoff, S Kaufmann, O Kalkan, S Neidhart, R Carle, RM Schweiggert: In Vitro Bioaccessibility of Carotenoids, Flavonoids, and Vitamin C from Differently Processed Oranges and Orange Juices [Citrus sinensis(L.) Osbeck]. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. 2015. 63 (2): 578

[3] Universität Hohenheim: Orange oder Orangensaft: Was ist gesünder. Pressemitteilung vom 23.03.2015. Abrufbar unter https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26826&cHash=38957cf8b4, (zuletzt eingesehen am 01.02.2018)

[4] http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/5-am-tag/ (zuletzt eingesehen, 09.02.2018)

[5] Pro-Kopf-Konsum 2016: 33 Liter/365 Tage = 90 ml. Abrufbar unter https://www.fruchtsaft.de/presse/meldungen/jahrestagung-vdf-2017 (zuletzt eingesehen, 09.02.2018)

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Mutter Natur sorgt für eine gesunde Verdauung

Mit den neuen Artischocke-Kapseln will der bekannte Essener Hersteller natürlicher Nahrungsergänzung und Vitalstoffe Natura Vitalis Menschen bei ihrem Kampf gegen Magenbeschwerden unterstützen und eine gute Verdauung fördern.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBauchschmerzen, Magendrücken, Übelkeit, Blähungen oder gar krampfartige Schmerzen im Bauchraum: Das sind Beschwerden, die in Deutschland weit verbreitet sind. Untersuchungen zufolge leiden beispielsweise bis zu 25 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen unter Stuhlverstopfung. “Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Viele Menschen ernähren sich falsch, haben zu viel Stress und/oder bewegen sich zu wenig. Das ist für die Verdauung alles andere als förderlich”, sagt Frank Felte, Gründer und Inhaber von Natura Vitalis, einem der bekanntesten und führenden Hersteller natürlicher Vitalstoffe und Nahrungsergänzung in Deutschland ( www.naturavitalis.de).

Dass Verstopfungen, Blähungen und Co. wirklich unangenehm sein können, weiß Gesundheitsexperte Frank Felte ebenso: “Wer darunter leidet, büßt natürlich erheblich an Lebensqualität ein, ganz abgesehen von den nicht zu unterschätzenden Schmerzen. Die Beschwerden können sogar so weit führen, dass Betroffene nicht mehr in die Öffentlichkeit treten, auf Einladungen verzichten etc. Das darf aber nicht die Folge sein!”

Deshalb habe Natura Vitalis, das für seine natürlichen Gesundheitsprodukte seit vielen Jahren anerkannt ist, ein neues Angebot entwickelt. Mit den Artischocke-Kapseln wollen die Essener Menschen bei ihrem Kampf gegen Magenbeschwerden unterstützen. “Die Artischocke ist nicht nur ein leckeres Gemüse – wegen ihrer gesunden Inhaltsstoffe gilt sie auch sehr gut wirksam, wenn es um die Förderung der Verdauung geht. Traditionell wird sie auch gegen Blähungen und Völlegefühl eingesetzt”, weiß Frank Felte. Artischocke bringe die komplette Verdauung auf Trab, fördert die Fettverdauung und unterstützt Leber und Galle.

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Dies gelte nach Aussagen der offiziellen deutschen Kommission E beziehungsweise der europäischen Kommission ESCOP, die wissenschaftliche Bewertungen pflanzlicher Heilmittel vornehme, bei einer ausreichenden Dosierung als gesichert. “Daher sind wir glücklich, dass wir mit unseren Artischocke-Kapseln jetzt ein Produkt anbieten zu können, dass auf rein pflanzlicher Basis für eine gesunde Verdauung und gute Magengesundheit sorgt”, sagt Frank Felte. Die gallebildende Wirkung von Artischockenpräparaten sei durch kontrollierte Studien am Menschen belegt. Da sich der Gallefluss mehr als verdopple, könnten die Präparate bei Verdauungsbeschwerden aufgrund einer gestörten Gallebildung hilfreich sein. Zudem erhöhten die Mittel auch die Konzentration von Gallensäuren in der Gallenflüssigkeit, was die Fettverdauung erleichtere. Auch bei längerer Einnahme schwächten sich die verdauungsfördernden und krampflösenden Wirkungen nicht ab, sondern blieben erhalten.

Frank Felte weist darauf hin, dass es bei Artischockenpräparaten unbedingt darauf ankomme, nur zu sehr hochwertigen Produkten zu greifen. “Insbesondere die sekundären Pflanzenstoffe, Chinasäurederivate und Bitterstoffe wie beispielsweise das Cynarin machen die Artischocke zum herausragenden gesundheitsfördernden Helfer. Die Bitterstoffe gelangen vor allem dann zur Wirksamkeit, wenn sie aus der frischen Pflanze extrahiert werden und in Form von Artischocken-Kapseln, -Dragees oder -Tabletten zugeführt werden. Entscheidend ist: Nur die Gesamtheit aller Inhaltsstoffe in ihrem Zusammenspiel macht die positive Wirkung der Artischocke aus.” Die Natura Vitalis-Kapseln enthalten dementsprechend reines, hochkonzentriertes Artischockenextrakt, und es wird auf unnötige Füll- und Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, tierische Fette, Zucker, Alkohol etc. vollständig verzichtet.

“Durch die hohe Dosierung des reinen Artischockenextraktes in unseren Kapseln erzielen die Nutzer mit unserem Produkt eine sehr schnelle Wirkung. Und da wir ausschließlich die einjährigen Grundblätter einsetzen, ist unser neues Produkt auch noch sehr gut verträglich”, fasst der Natura Vitalis-Gründer zusammen. Aber natürlich sei auch ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung sehr wichtig, um die Gesundheit zu erhalten.

Die Gesundheit der Menschen ist die Leidenschaft von Natura Vitalis. Unter dem Motto “natürlich gut” stellt das Essener Unternehmen Natura Vitalis seit mehr als 15 Jahren Gesundheitsprodukte auf rein natürlicher Basis her, um so Wohlergehen und Wohlbefinden zu fördern und langfristig zu erhalten. Die Bandbreite ist groß: Natura Vitalis, das zu den führenden Herstellern in diesem Segment in ganz Deutschland gehört und vor allem durch Gründer und Inhaber Frank Felte aus dem TV bekannt ist, bietet die passenden Produkte für so gut wie alle Anwendungsbereiche, von der Nahrungsergänzung bis hin zu Hyaluron-Gels und -Kapseln zur Behandlung von Falten. Ein traditioneller Schwerpunkt ist die vitalstoffreiche Mikroalge Spirulina. Die Algen werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften mittlerweile bei der Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt. Natura Vitalis war das erste Unternehmen, das Spirulina, dieses”Kraftwerk der Natur”, eingesetzt hat und kultiviert die Alge auf einer eigenen Farm. Natura Vitalis ist ein offizieller Partner des”GOGREEN”-Programms und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei. Weitere Informationen auf www.naturavitalis.de

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Natura Vitalis GmbH
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0170 5200599
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Weg mit den überflüssigen Pfunden

Neuer Hörfunkbeitrag vom Bundeszentrum für Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGeht es Ihnen nach den Feiertagen auch so? Da hat man geschlemmt und es sich gut gehen lassen, aber jetzt im neuen Jahr will man endlich Nägel mit Köpfen machen und ein paar überflüssige Pfunde abnehmen.

Leichter gesagt als getan, denn Diäten lösen doch letztlich sehr gemischte Gefühle aus. Mühsames Kalorienzählen, Verzicht, komplizierte Diätvorschriften sind da nur drei Stichworte. Dass es auch anders geht, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung: „Eine dauerhafte Veränderung des eigenen Essverhaltens erreicht man nicht mit fader Schmalkost oder Vorschriften, die von den normalen Gewohnheiten abweichen. Außerdem schränken Diäten die Lebensqualität viel zu sehr ein.“

Im Mittelpunkt steht stattdessen die sogenannte Energiedichte von Lebensmitteln. Das Prinzip ist nicht neu, rückt aber mehr und mehr in den Fokus. Denn Wissenschaftler haben erkannt, dass die kontroverse Diskussion um einzelne Bausteine unserer Ernährung nicht zielführend ist. Da muss es nicht um Pro oder Contra Fett oder Kohlenhydrate gehen. „Dreh- und Angelpunkt ist die Energiedichte. Wie viel Energie hat ein Lebensmittel pro Gramm. Tortellini mit Käsesauce haben beispielsweise eine Energiedichte von 2,4 kcal/g und eine Portion liefert rund 1205 kcal. Essen Sie die gleiche Menge Tortellini mit Tomaten-Basilikumsauce kommen Sie auf eine Energiedichte von 1 kcal/g und nur noch 535 kcal pro Portion“, so Seitz.

 Wegweiser Abnehmen

Den vollständigen Hörfunkbeitrag „Gute Vorsätze fürs neue Jahr – Weg mit den überflüssigen Pfunden“ finden Sie unter https://www.bzfe.de/inhalt/hoerfunkbeitraege-2018-31366.html. Hier steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.

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Gesundheit – Schicksalhafte Gene?

Werk des Lebensstils

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

 Vom Schmerz zur Heilung

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

 Vom Schmerz zur Heilung

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im “Prostatakrebs-Kompass” von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

“Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.” (Hippokrates)

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Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch “Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts” untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Multiple Sklerose

Hat Ernährung Einfluss auf den Verlauf?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorn kann den Verlauf einer Multiplen Sklerose möglicherweise günstig beeinflussen. Offenbar entwickeln die Betroffenen weniger Beschwerden und sind in ihrem Alltag nicht so stark beeinträchtigt. So lautet das Fazit einer Studie der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore, an der knapp 7.000 Menschen mit Multiple Sklerose (MS) beteiligt waren.

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die meist bei jungen Menschen zwischen dem  20. und 40. Lebensjahr erstmals auftritt. Die Entzündungen werden durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nerven verursacht. Die Folgen reichen von Sehstörungen bis hin zu allgemeiner Schwäche, Müdigkeit, Depression und Lähmungen.

Für die Untersuchung machten die MS-Patienten in Fragebögen Angaben zu ihrer Ernährung. Per Definition lag eine gesunde Kost vor, wenn die Probanden viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, aber wenig zuckerhaltige Süßspeisen und Erfrischungsgetränke, rotes und verarbeitetes Fleisch konsumierten. Außerdem beurteilten die US-amerikanischen Wissenschaftler, ob der Lebensstil insgesamt gesund war. Dafür wurden neben der Ernährung weitere Umstände wie ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität und Nichtrauchen berücksichtigt. Zudem gaben die Probanden zu Protokoll, ob im vergangenen halben Jahr MS-Symptome erneut aufgetreten oder kontinuierlich schlechter geworden waren. Sie sollten einschätzen, wie schwer sie sich dadurch beeinträchtigt gefühlt hatten.

 Vom Schmerz zur Heilung

Bei Patienten mit einer besonders gesunden Ernährungsweise kam es mit einer um 20 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit durch die Krankheit zu starken Beeinträchtigungen als bei Probanden mit einer ungesunden Kost. Das Ergebnis war unabhängig von Alter und Krankheitsdauer.

Das Risiko für eine Depression ließ sich mit einer gesunden Ernährung ähnlich stark verringern. MS-Patienten mit einem allgemein gesunden Lebensstil litten seltener an starker Müdigkeit (minus 31 %), Schmerzen (minus 44 %) und Depression (minus 47 %). Allerdings lässt sich mit diesem Studiendesign kein kausaler Zusammenhang nachweisen, geben die Autoren im Fachblatt „Neurology“ zu bedenken. Es wäre möglich, dass die gesunde Ernährung über Darmflora und Immunsystem den Krankheitsverlauf lindert. Allerdings können weitere Faktoren wie Rauchen und die Genetik eine Rolle spielen. Daher sind Langzeitstudien notwendig, um die Resultate zu untermauern und die Hintergründe zu erforschen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

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https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000004768

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Nachhaltige Ernährungsinitiativen

Kleine Systematik für eine große Bewegung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAuf allen Stufen der Lebensmittelkette entstehen nachhaltige Ernährungsinitiativen. In Urban Gardening Projekten und Selbsterntegärten, Food Coops und Erzeuger-Verbrauchergemeinschaften aber auch in regionalen Netzwerken ist Tatendrang spürbar, sich an der Lösung gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen.

Etwas Positives bewirken – das steht für viele im Vordergrund ihrer Motivation. Im neuen BZfE-Internetschwerpunkt zur Nachhaltigen Ernährung beschreibt Dr. Irene Antoni Komar, Universität Oldenburg, Motive, Praktiken und Ansätze von Ernährungsinitiativen und -unternehmen, die sich für einen nachhaltigen Gesellschaftswandel – eine Transformation – einsetzen. Sie unterscheidet drei Ebenen, abhängig von ihrer räumlichen Reichweite und organisatorischen Ausdehnung:

Auf der Mikroebene sind dies Beziehungen zwischen Bürgern oder Haushalten und befähigungsorientierten Initiativen zur Unterstützung von Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Zum Beispiel Gemeinschaftsgärten, Selbsternteprojekte oder auch komplexe Aquaponic-Technik.

Die Ebene der lokalen Gemeinschaften umfasst Beziehungen zwischen städtischen oder dörflichen Gemeinschaften bzw. lokalen Konsumentengruppen und landwirtschaftlichen Betrieben. Hier finden sich Geschäftsmodelle wie Food Coops und Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften. Sie tragen zur langfristigen Verbindung regionaler landwirtschaftlicher Produktion mit definierten Konsumentenkreisen bei.

Auf der dritten Ebene schließlich sind es die regionalen Netzwerke, wie Regionalmarken, Solidargemeinschaften, Ökodörfer, Ernährungsräte etc. Sie knüpfen Beziehungen zwischen (Groß-)Verbrauchern und Anbieternetzwerken über verschiedene Wertschöpfungsstufen hinweg.

Zum Treiber für Veränderung wird Selbstermächtigung, das gemeinschaftliche Experimentieren und Üben. Das Prinzip des Do-It-Together transformiert die herkömmliche Ernährungspraxis grundlegend, aber auch die Machtverhältnisse. Dieser Prozess bedarf einer Vielzahl hoch motivierter und engagierter Menschen. Sie schöpfen ihre Motivation aus einem hohen Grad an Experimentierfreude und Sinnstiftung im Eintreten für gemeinsame Ziele.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/nachhaltige-ernaehrungsinitiativen-31324.html

Forschungsprojekt nascent – Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen:
www.nascent-transformativ.de

http://www.nascent-transformativ.de/nascent-der-film/

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