Schlagwortarchiv: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die beste Ernährung für deine Schilddrüse

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Bei Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion ist die Ernährung oft der Gamechanger: Sie hilft gegen Entzündungen, gleicht den Hormonhaushalt sowie den Blutzucker aus und stabilisiert das Körpergewicht.

Iwonna Riesenfeld und Kira Bandmann, beides Expertinnen für Schilddrüsenerkrankungen, geben in dem Ratgeber „Die beste Ernährung für deine Schilddrüse“ (Partner-Link) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2026) ihr erprobtes Wissen aus der Praxis weiter.

Das Buch: Iwonna Riesenfeld/Kira Bandmann, Die beste Ernährung für deine Schilddrüse. Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion: Die Formel gegen Müdigkeit, Gewichtszunahme, Stimmungstiefs & Brainfog. Mit über 70 Rezepten. (Partner-Link) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2026. Buch EUR [D] 24,00. EPUB EUR [D] 23,99. ISBN Buch: 9783432121895. ISBN EPUB: 9783432121888

Buchinhalt:

Betroffene erfahren, warum Schilddrüsenhormone so tiefgreifend wirken, was Autoimmunprozesse in ihrem Körper auslösen und welche Rolle Ernährung, Darmgesundheit und Stress dabei spielen.

Über 80 entzündungshemmende, nährstoffreiche und hormonfreundliche Rezepte vom Frühstück bis zum Abendessen. Die Schilddrüsen-Ernährungsformel zeigt, worauf es wirklich ankommt.

Mit Mikronährstoffen, Bewegung und einem guten Stressmanagement können Betroffene ihr Lebensgefühl transformieren – hin zu mehr Energie und Leichtigkeit.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis und Musterseiten finden Sie unter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorinnen:

Iwonna Riesenfeld und Kira Bandmann arbeiten als Heilpraktikerinnen und Mentorinnen mit Spezialisierung auf Schilddrüsen-, Darm- und Hormongesundheit. Sie begleiten Frauen seit vielen Jahren mit Herz und langjähriger Expertise auf dem Weg zu Beschwerdefreiheit, mehr Energie und Lebensfreude. Ihr Ansatz vereint fundiertes Fachwissen, persönliche Erfahrung und ein strukturiertes 5-Säulen-System, das nachhaltige Schilddrüsengesundheit für Betroffene Frauen ermöglicht.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de, www.thieme.com

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Gesunder Dreiklang: Ernährung, Schlaf, Bewegung

Kleine Schritte für ein langes, gesundes Leben

Wer ausreichend schläft, sich ausgewogen ernährt und regelmäßig bewegt, lebt nicht nur länger – sondern bleibt auch länger gesund. Schon kleine Veränderungen in diesen drei Bereichen können kombiniert einen deutlichen Unterschied machen. Das lässt eine Studie einer australischen Forschungsgruppe vermuten, die Daten von rund 60.000 Teilnehmenden der UK Biobank ausgewertet hatte.

Schlaf, körperliche Aktivität und Ernährung stehen in engem Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen und gelten daher als zentrale Einflussfaktoren für ein langes und möglichst gesundes Leben. Für die Untersuchung begleiteten die Forschenden Männer und Frauen mit einem Durchschnittsalter von 64 Jahren über einen Zeitraum von etwa acht Jahren. Bei einer Teilgruppe wurden Schlaf und körperliche Aktivität mithilfe eines Messgerätes am Handgelenk über sieben Tage erfasst. Zur Einschätzung der Ernährungsqualität diente ein Index, der den Verzehr von Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Ölen sowie zuckerhaltigen Getränken berücksichtigte. Auf Basis dieser Daten wurden die voraussichtliche Lebenserwartung und die krankheitsfreien Lebensjahre berechnet.

Das Ergebnis: Wer täglich sieben bis acht Stunden lang schläft, sich mehr als 40 Minuten moderat bis intensiv bewegt (beispielweise Treppensteigen, zügiges Gehen) und abwechslungsreich und ausgewogen isst, lebt den Berechnungen zufolge über neun Jahre länger als Personen mit schlechten Gewohnheiten – und bleibt etwa ebenso lange auch gesund.

Bemerkenswert ist, dass bereits kleine, kombinierte Veränderungen einen nachweisbar positiven Effekt zeigten. Rein rechnerisch verlängerten fünf Minuten mehr Schlaf, zwei zusätzliche Minuten körperliche Aktivität und eine weitere halbe Portion Gemüse (bzw. 1,5 Portionen Vollkorn) pro Tag die Lebenserwartung um etwa ein Jahr. Wer nur beim Schlaf ansetzt, müsste dafür die Dauer um rund 25 Minuten verlängern.

Die Forschenden sehen in kleinen, alltagstauglichen Anpassungen von Ernährung, Schlaf und Bewegung einen praktikablen und nachhaltigen Ansatz, um die Chancen für ein langes, gesundes Leben zu erhöhen. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die Ergebnisse zu bestätigen und weitere Einflussfaktoren wie Rauchen oder Alkoholkonsum einzubeziehen.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Studie: Minimum combined sleep, physical activity, and nutrition variations associated with lifeSPAN and healthSPAN improvements: a population cohort study

BZfE: Die Ernährungspyramide – ausgewogen, abwechslungsreich, nachhaltig

BZfE: Der Weg zum Wohlfühlgewicht – so klappt es Schritt für Schritt

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So gelingt gute Ernährung

Heft „Einfach besser essen“ zeigt Praxisbeispiele

Wie kann es einfacher werden, besser zu essen? Das fragen sich wohl viele Menschen. Sich im Alltag gut zu ernähren, fällt oft nicht leicht. Besonders im Internet und in den Sozialen Medien finden sich viele Informationen und Tipps rund ums Essen – oft nicht wissenschaftlich fundiert, manchmal widersprüchlich und nicht wirklich alltagstauglich. Die Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung bietet einen guten Überblick im täglichen Ernährungsdschungel und unterstützt bei ausgewogenen Essentscheidungen.

Das aktualisierte Heft „Einfach besser essen“ stellt die Ernährungspyramide und ihre Botschaften mit vielen praktischen und alltagstauglichen Beispielen vor. Es steht zum kostenfreien Download im BLE-Medienservice bereit. Inhaltlich geht es natürlich um Essen und Trinken, aber auch um Bauchgefühl, Genuss und Bewegung. Dabei kann man beispielsweise ausprobieren, wie leicht Portionen mit der eigenen Hand abgeschätzt werden können.

In der Ernährungsberatung dient das Heft den Klientinnen und Klienten als wertvolles Nachschlagewerk und Ergänzung zum Ernährungstagebuch. Das Tagebuch ermöglicht ein 7-Tage-Protokoll sowie einen Wochenüberblick. Das unterstützt und motiviert, bei einer Ernährungsumstellung am Ball zu bleiben: Das Tagebuch zeigt, was schon gut läuft, wo sich etwas verändert hat und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

BLE: Heft „Einfach besser essen“

BLE: Einfach besser essen – Mein Ernährungstagebuch

BZfE: Die Ernährungspyramide – ausgewogen, abwechslungsreich, nachhaltig

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„Gesunde“ Ernährung hält im Alter fit

Von Studien bestätigt

Wer in der Lebensmitte auf seine Ernährung achtet und um die Taille schlank bleibt, kann im Alter offenbar länger geistig fit bleiben und damit auch einer Demenzerkrankung vorbeugen. Das lässt eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig vermuten, für die ausgewählte Daten der britischen Whitehall-II-Studie ausgewertet wurden.

An der Whitehall-II-Studie hatten mehr als 10.000 Britinnen und Briten teilgenommen, die zu Beginn durchschnittlich 48 Jahre alt waren. Für die aktuelle Untersuchung standen Daten einer Teilgruppe von 512 überwiegend männlichen Personen auf dem Prüfstand. Im Beobachtungszeitraum von dreißig Jahren bestimmten die Forschenden mehrmals den Taille-Hüfte-Quotient als Maß für das Bauchfett. Im Alter von durchschnittlich 70 Jahren wurden kognitive Tests durchgeführt und dabei eine Kernspintomografie des Gehirns angefertigt.

Außerdem nutzten die Forschenden den „Alternative Healthy Eating Index“ (AHEI), der die Nahrungsqualität anhand einer Skala von 0 (am wenigsten „gesund“) bis 110 (am „gesündesten“) einordnet. Dieser Index ist so aufgebaut, dass er vor allem Assoziationen zwischen Ernährung und bestimmten chronischen Krankheiten aufzeigt. Er wurde bereits vor 10 Jahren vom U. S. Department of Agriculture (USDA) entwickelt. In die Auswertung ging der Verzehr der als „gesund“ definierten Lebensmittel wie Hülsenfrüchten, Nüssen, Obst, Gemüse, Vollkorn sowie fettarmen Milchprodukten und der „ungesunden“ Produkte wie verarbeitetem Fleisch und zuckergesüßten Softdrinks ein.

Menschen mit einer höheren Nahrungsqualität im mittleren und höheren Lebensalter zeigten bessere Nervenverbindungen zwischen Regionen der beiden Hirnhälften, die etwa für das Gedächtnis verantwortlich sind. Wer sich schlechter ernährte und mehr Fett rund um die Taille entwickelt hatte, schnitt bei den kognitiven Tests schlechter ab. Diese Defizite standen mit einer geringeren Leistungsfähigkeit der Faserbahnen in der weißen Substanz in Zusammenhang, steht im Fachjournal „JAMA Network Open“. Allerdings müssen weitere Studien folgen, um die Resultate zu untermauern. Zudem ist nicht klar, ob die Resultate auch auf Frauen übertragbar sind.

Nach einer weiteren Studie aus Boston, die kürzlich in „Nature Medicine“ erschienen ist, kann eine Ernährung nach dem AHEI-Index in der Lebensmitte chronischen Erkrankungen entgegenwirken und dazu beitragen, auch in einem Alter von über 70 Jahren geistig und körperlich fit zu sein. Für die Untersuchung wurden Daten von mehr als 100.000 Menschen aus den USA ausgewertet, die an den Langzeitstudien „Nurses Health Study“ und „Health Professionals Follow-Up-Studie“ teilgenommen hatten.

Beide Studien untermauern, welchen Stellenwert ausgewogenes Essen und Trinken für mehr Lebensqualität und Gesundheit im Alter hat. Das spricht einmal mehr für Präventionsstrategien vor allem in der Lebensmitte, um gezielt die Qualität der Ernährung und damit die Stoffwechselgesundheit zu verbessern sowie Adipositas vorzubeugen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: Association of Diet and Waist-to-Hip Ratio With Brain Connectivity and Memory in Aging

Zur Studie: Midlife Dietary Quality and Body Composition Relevance for Brain Connectivity and Cognitive Performance in Later Life

Zur Studie: Optimal dietary patterns for healthy aging

BZfE: Die Ernährungspyramide – ausgewogen, abwechslungsreich, nachhaltig

BZfE: Mehr Pflanze und weniger Tier – einfach gesund

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Superfoods: Nährstoffwunder aus der Heimat

Deutsches Superfood – Verbraucherinformation der DKV

Von Grünkohl über Sanddorn bis hin zu Walnüssen: Einheimische Pflanzen liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – und sind damit echte Superfoods. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin und Ärztin der DKV, erklärt, warum diese besonders gesund sind. Außerdem gibt Nicola Blidschun, Zahnexpertin der ERGO Krankenversicherung, praktische Tipps, wie sich heimische Superfoods zahnschonend verzehren lassen.

Einheimische Superfoods – was steckt dahinter?

Sogenannte Superfoods enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien und gelten als wahre Nährstoffbomben mit gesundheitsfördernder Wirkung. Doch oft stehen exotische Produkte wie Goji- oder Aai-Beeren und Spirulinaalgen im Scheinwerferlicht. Dabei bestechen auch ihre lokalen Alternativen wie Grünkohl, Blaubeeren, Leinsamen und Walnüsse durch ihren vielfältigen Nutzen: „Heimische Superfoods enthalten oft eine ähnlich hohe Nährstoffkonzentration wie ihre exotischen Pendants und haben zudem deutlich kürzere Transportwege. Das ist ein Pluspunkt für die Umwelt“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin und Ärztin der DKV.

Heimische Helden: überzeugendes Nährstoffpaket

Schwarze Johannisbeeren, Sanddorn und Grünkohl sind echte Vitamin-C-Bomben. Das Kohlgemüse liefert zudem Eisen, Kalzium und sekundäre Pflanzenstoffe. „Diese Nährstoffe unterstützen unser Immunsystem und wirken entzündungshemmend“, betont Haw. Zusammen sind sie in der kalten Jahreszeit ideale Zutaten, um etwa Erkältungen vorzubeugen. Blaubeeren oder Rotkohl hingegen überzeugen durch ihre Antioxidantien, die die menschlichen Zellen schützen, die Herzgesundheit fördern und das Risiko für Krankheiten wie Diabetes senken können. Auch Leinsamen haben einiges zu bieten: Sie enthalten verdauungsfördernde Ballaststoffe und wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Walnüsse hingegen gelten als echtes „Gehirnfutter“, da sie gesunde Fette, Vitamin E und Antioxidantien liefern. Ihr regelmäßiger Verzehr kann das Gehirn schützen und die Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Superfoods und Zahngesundheit

Einen Nachteil haben Superfoods wie Blaubeeren oder Rote Bete jedoch. „Sie enthalten Fruchtzucker und Säuren, die den Zahnschmelz angreifen können“, erklärt Nicola Blidschun, Zahnexpertin der ERGO Krankenversicherung. Wer also frische Früchte über den Tag verteilt isst, verlängert den Säureangriff auf die Zähne. Deswegen empfiehlt Blidschun, diese Lebensmittel vorzugsweise zu den Hauptmahlzeiten zu genießen. Der Speichelfluss steigt dabei automatisch an und schützt die Zähne besser. Als zahnschonender Ausgleich bieten sich Lebensmittel wie Haselnüsse oder Käse an. Besonders Hartkäse wie Emmentaler oder Parmesan enthalten das Protein Casein, das den Zahnschmelz stärken kann. Auch schwarzer Tee, der Fluorid enthält, wirkt sich positiv auf die Zahngesundheit aus. „Besonders bei häufigem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln sind fluoridhaltige Zahnpasten sowie regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sinnvoll“, rät die ERGO Zahnexpertin.

Saisonal und nachhaltig

Ein weiterer Vorteil von einheimischem Superfood ist die saisonale Verfügbarkeit: Grünkohl im Winter oder Erdbeeren im Sommer sind gute Beispiele dafür, wie heimische Superfoods nachhaltig und frisch den Speiseplan ergänzen können. Dabei spielt die Zubereitung ebenfalls eine wichtige Rolle. „Bei schonendem Dünsten oder Rohverzehr bleiben Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe am besten erhalten“, erklärt Haw.

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Vitamin D für gesunde Knochen

Viel Bewegung in der Kindheit verstärkt offenbar positiven Effekt

Wenn Kinder und Jugendliche bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung mindestens eine Stunde am Tag körperlich aktiv sind, haben sie eine bessere Knochengesundheit. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS). Dafür wurden die Daten von mehr als 2.500 gesunden Heranwachsenden im Alter von 2 bis 15 Jahren aus acht europäischen Ländern ausgewertet.

Vitamin D ist unter anderem wichtig für Wachstum und Entwicklung der Knochen. Gute Lieferanten in der Nahrung sind vor allem fettreiche Seefische wie Makrele, Lachs oder Hering. Allerdings wird der größte Teil des Vitamin D im Körper durch Sonneneinstrahlung in der Haut produziert.

Für die Studie wurde im Blutserum geprüft, ob der Vitamin-D-Spiegel ausreichend ist (mindestens 20 ng/ml 25-Hydroxyvitamin-D). Diese Werte wurden mit Parametern für Knochenaufbau und Knochenabbau sowie dem Index für Knochensteifigkeit in Bezug gesetzt. Dieser ist ein wichtiger Indikator für die Knochenstärke. Zusätzlich machten die Teilnehmenden beziehungsweise ihre Eltern Angaben zu Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Wenn die Mädchen und Jungen mindestens 60 Minuten täglich mäßig bis intensiv körperlich aktiv waren, war der Index der Knochensteifigkeit bei einem angemessenen Vitamin-D-Spiegel um zwölf Prozent höher als bei Kindern, die die Bewegungsempfehlungen erfüllten, aber unzureichende Vitamin-D-Werte aufwiesen. Offenbar hängt also körperliche Aktivität mit der Wirkung von Vitamin D auf die Knochengesundheit zusammen.

Auch das Körpergewicht hatte laut der Studie Einfluss: Grundschulkinder mit normalem Gewicht zeigten bei guter Vitamin-D-Versorgung weniger Knochenabbau. Bei Übergewicht und Adipositas war ein gegenteiliger Zusammenhang zu beobachten, was vermutlich auf veränderte Stoffwechselprozesse zurückzuführen ist.

„Unsere Forschung zeigt, dass körperliche Aktivität die positive Wirkung von Vitamin D auf die Knochen verstärkt. Es scheint wichtig zu sein, dass Präventionsprogramme sowohl die Vitamin-D-Zufuhr als auch moderate bis intensive körperliche Aktivität fördern“, erklärt Dr. Antje Hebestreit vom BIPS. Wenn die Kinder draußen spielen oder Fahrrad fahren, ist der Körper zugleich auch der Sonneneinstrahlung für mehr Vitamin-D-Bildung ausgesetzt. Körpergewicht und Alter seien ebenfalls zu beachten, aber die Hintergründe müssen in weiteren Studien noch genauer erforscht werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://doi.org/10.1016/j.nutres.2024.10.003

Pressemitteilung: Knochengesundheit von Kindern und Jugendlichen: Vitamin D und körperliche Aktivität wirken zusammen: https://www.bips-institut.de/medien/presse/einzelansicht/knochengesundheit-von-kindern-und-jugendlichen-vitamin-d-und-koerperliche-aktivitaet-wirken-zusammen.html

Vitamin D – ein unterschätzter Mikronährstoff: https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ernaehrung-und-gesundheit/vitamin-d-ein-unterschaetzter-mikronaehrstoff/

Vitamin D-Speicher im Sommer auffüllen – wer braucht Nahrungsergänzungsmittel? https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/august/vitamin-d-speicher-im-sommer-auffuellen/

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Beeinflusst die Ernährung werdender Väter die Gesundheit der Kinder?

Ansätze erforscht

Wenn Väter vor der Zeugung ungesund essen und zu viele Pfunde auf die Waage bringen, könnten sie über epigenetische Mechanismen die Gesundheit ihres Kindes beeinträchtigen. Zumindest lässt das eine aktuelle Studie des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung vermuten.

Die Forschenden werteten Daten von mehr als 3.000 Familien der LIFE-Child-Studie der Universität Leipzig aus. Das Fazit: Das Körpergewicht des Vaters beeinflusste das Gewicht der Kinder und wie anfällig sie für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes waren. Dieser Effekt war unabhängig von weiteren Faktoren wie Gewicht der Mutter und bestimmten Umweltbedingungen.

Außerdem führten die Forschenden verschiedene Experimente an Mäusen durch. Dazu wurden unter anderem Eizellen im Reagenzglas mit Spermien von fettreich ernährten Mäuse befruchtet. In frühen Embryonen fanden die Forschenden spezielle kleine RNA-Moleküle dieser Spermien, die Genexpression und Stoffwechselgesundheit der Nachkommen beeinflussen können. Das zeige erstmals, dass nicht genetische, väterliche Bestandteile an den Nachwuchs weitergegeben werden können. Allerdings sind noch weitere Forschungen notwendig, um die Resultate zu untermauern. Vielleicht beeinflusst also nicht nur die Gesundheit der Mutter, sondern auch die des Vaters vor dem Zeitpunkt der Zeugung die Entwicklung des Kindes.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1038/s41586-024-07472-3

https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/ernaehrung-werdender-vaeter-entscheidet-mit-ueber-die-gesundheit-der-kinder

Geschlechterverhalten beim Wocheneinkauf:
https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/mai/geschlechterverhalten-beim-wocheneinkauf/

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Ernährung zu bestimmten Tageszeiten beeinflusst Gesundheit gravierend

Ernährung zu bestimmten Tageszeiten beeinflusst Gesundheit gravierend

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, welche Rolle unsere innere Uhr beim Essen spielt

Für eine gesunde Ernährung spielt die richtige Uhrzeit eine maßgebliche Rolle. Das zeigen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert sie und erklärt, worauf es noch ankommt.

Paradigmenwechsel zur Ernährung

Die neuesten Erkenntnisse einer Forschungsgruppe der Universität Paderborn werfen ein anderes Licht als bisher auf unsere Essgewohnheiten und den Einfluss der biologischen Uhr auf unseren Körper.

Frühere Annahmen, dass eine kohlenhydratreiche Mahlzeit am Morgen zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels führt als abends, geraten ins Wanken. Denn nun zeigt sich, dass diese Reaktion nicht bei jedem gleich ist, sondern stark von unserem individuellen inneren Rhythmus abhängt.

Die innere Uhr spielt große Rolle für eine gesunde Ernährung

Es scheint, als hätten unsere biologischen Uhren einen entscheidenden Einfluss darauf, wann wir am besten essen sollten. Menschen, die eher als sogenannte „Lerchen“ (Frühaufsteher) bekannt und morgens aktiv sind, vertragen abends möglicherweise keine schweren Mahlzeiten so gut wie am Morgen. Im Gegensatz dazu können sogenannte „Eulen“, die abends erst so richtig aufblühen, möglicherweise besser mit späteren Mahlzeiten umgehen.

Die Forschung der Universität Paderborn hat aufgezeigt, dass es nicht nur wichtig ist, was wir essen, sondern auch wann wir es essen. Die Ergebnisse dieser Studie unterstreichen die Bedeutung einer bewussten Ernährung, die im Einklang mit unserem natürlichen Rhythmus steht.

Diese Erkenntnisse haben nicht nur Auswirkungen auf unser individuelles Wohlbefinden, sondern könnten auch dazu beitragen, bessere Ernährungsempfehlungen zu geben. (Quelle: Neue Studie: Ungünstige Kohlenhydrate früh am Morgen – ein mögliches Problem für „Eulen“, Universität Paderborn, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Bioresonanz-Experten warnen vor einer weiteren Gefahr

Besonders kritisch dürfte sich eine ungünstige Uhrzeit bei den Mahlzeiten auswirken, wenn wir dann auch noch das Falsche essen, wie beispielsweise zuckerreiche Speisezubereitungen und viel Fastfood. Dann kommen unsere Organe noch mehr unter Druck. Zum Beispiel kann die Ausbildung einer Fettleber begünstigt werden.

Die Bioresonanz-Redaktion hat diese Zusammenhänge in einem Fachbeitrag erläutert, zum Beitrag: Fettleber – wenn die Leber die Ernährung nicht mag.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
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Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
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Viele finden das Thema Ernährung anstrengend

Das Dilemma der hohen Ansprüche

Unbeschwert zu essen ist heutzutage nicht so einfach. Überall hört und liest man die „einzige Wahrheit“, wie man sich ernähren sollte, verschiedenste Ernährungsideale gewinnen an Bedeutung und Nachhaltigkeitsaspekte wollen auch berücksichtigt werden. Wie soll man da seinen eigenen Essalltag zwanglos gestalten? Die Konsequenz ist: Verbraucherinnen und Verbraucher sind oft damit überfordert, ihren persönlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen an die Ernährung gerecht zu werden.

In der Nestlé-Studie „So is(s)t Deutschland 2024“ wurden über 2.000 Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland zu ihrem Essverhalten befragt. Für 88 Prozent der Befragten ist die Freude am Essen wichtig. Allerdings findet jede zweite Person Ernährung anstrengend, weil so viel beachtet werden muss. 89 Prozent sind mit mindestens einem Aspekt Ihrer Ernährung unzufrieden.

Befragt nach Wegen, die Ernährung wieder einfacher zu machen, leiteten die Marktforschenden aus den Ergebnissen vier Strategien ab:

  • Die erste Strategie beschreibt, das Ess- und Trinkverhalten an neue Ansprüche anzupassen. Hierunter zählt geplant im Supermarkt einzukaufen, um weniger Lebensmittelreste zu erzeugen, oder auch weniger und bewusster Fleisch zu essen.
  • Überzeugte der zweiten Strategie handeln pragmatisch: Ihnen ist die Alltagsbewältigung wichtiger denn je. Lieferdienste bieten ihnen bei Zeitmangel Abhilfe. In der eigenen Küche sind die Befragten offen für neue Gerichte, nur einfach und schnell in der Zubereitung müssen sie sein.
  • Strategie drei beschreibt das Dauer-Snacking, wobei der Genuss und die emotionale Kompensation im Vordergrund stehen. Die Ansprüche an sich selbst, beispielsweise eine möglichst gesunde und nachhaltige Ernährungsweise umzusetzen, spielen hier im Gegensatz zu den Hauptmahlzeiten nur eine untergeordnete Rolle.
  • Der „Retro-Trend“ in Strategie vier verdeutlicht die kritische Haltung gegenüber neuen Ernährungstrends. Verfechter dieser Strategie ernähren sich nach den Prinzipien der vergangenen Jahrzehnte, als der Geschmack oberste Priorität hatte. Essen wie früher, mitunter gekennzeichnet durch einen exzessiven Fleischkonsum wird ausgelebt, ohne Gesundheitsrisiken zu beachten.

Besonderes Augenmerk hat die Studie auf die 16 bis 27-Jährigen gelegt, kurz die Generation Z. In dieser Altersspanne zeigt sich noch deutlicher das Dilemma der oftmals zu hohen Ansprüche: 36 Prozent sehen eine große Kluft zwischen Ernährungsidealen und der Realität. Die Generation Z verbringt einen großen Teil ihrer Zeit auf sozialen Netzwerken. Einerseits um Ernährungsinformationen einzuholen und sich während des Essens medial zu beschäftigen; andererseits um eine möglichst makellose Selbstinszenierung umzusetzen. 46 Prozent der Befragten posten Fotos oder Videos ihrer Mahlzeiten, die ihrem Ernährungsideal entsprechen und den Schein nach außen wahren.

Die Ergebnisse der Studie zeigen große Unsicherheiten im Umgang mit der eigenen Ernährung. Essen ist ein sehr wichtiges, viel diskutiertes und hoch emotionales Thema unserer Zeit bei dem alle mitreden. Umso wichtiger ist eine gute Kommunikation und Einordnung. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gibt Orientierung bei der Fülle der teils widersprüchlichen Empfehlungen. Es informiert klar, neutral und wissenschaftlich fundiert über Ernährungsthemen und gibt Impulse, den eigenen Essalltag ausgewogen und nachhaltig zu gestalten.

Maita Beglau, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.nestle.de/unternehmen/publikationen/nestle-studie/ernaehrungsstudie/ernaehrungsstudie-verzicht-genuss

Social Media und Störungen des Essverhaltens:bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/maerz/social-media-und-stoerungen-des-essverhaltens/

Die Social-Media-Kanäle des BZfE:

Facebook: Bundeszentrum für Ernährung: www.facebook.com/bzfe.bund

Instagram: waswiressen: www.instagram.com/waswiressen_/

LinkedIn: Bundeszentrum für Ernährung: www.linkedin.com/company/bzfe

YouTube: Bundeszentrum für Ernährung: www.youtube.com/channel/UCmKc8jm89oS9qIE4BbSqK2Q?app=desktop&cbrd=1

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Die beste Ernährung für schmerzfreie Gelenke

Bestseller-Ratgeber von Dr. Diessner

Gelenkschmerzen – damit muss sich niemand abfinden und eine Operation ist immer die letzte Option. Davon ist Dr. med. Meike Diessner überzeugt. In ihrem Bestseller „Die beste Ernährung für schmerzfreie Gelenke“ (TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) (Partner-Link*) bietet sie Betroffenen leicht umsetzbare Ernährungsstrategien gegen die Entzündung und gegen den Schmerz – ob bei Arthrose, Rheuma, Gicht, Fibromyalgie oder Osteoporose.

„Durch die Auswahl bestimmter Lebensmittel können wir Regenerationsprozesse ankurbeln, Entzündungen löschen, den Restknorpel stärken und weitere Abbauprozesse verhindern“, erklärt die Sport- und Ernährungsmedizinerin. „Top-Foods“ bei Arthrose, Rheuma und Co. sind beispielsweise kieselsäurereiche Lebensmittel wie Haferflocken oder Hirse, antioxidantienreiche, dunkle Beeren wie Brombeeren oder Kirschen sowie Hülsenfrüchte. Diese Top-Foods finden sich auch in den über 70 Rezepten des Buches.

„Gelenkbeschwerden müssen mit einem weiten Blick über den Tellerrand hinaus behandelt werden, um eine dauerhafte Verbesserung zu erzielen“, erklärt Diessner. Deshalb verbindet sie in ihrem Therapiekonzept die klassische Schulmedizin mit naturheilkundlichen und ernährungsmedizinischen Behandlungen.

Das Buch:

Dr. med. Meike Diessner, Die beste Ernährung für schmerzfreie Gelenke. Über 70 Rezepte, Mikronährstoffe, Fasten: Hilfe bei Arthrose, Rheuma & Gicht. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024. Buch EUR [D] 22,99 EUR [A] 23,70 EPUB EUR [D] 22,99 EUR [A] 22,99 ISBN Buch: 9783432118116, ISBN EPUB: 9783432118123

Buchinhalte:

  • Alle Therapien nutzen: Mit Heilfasten die Selbstheilung aktivieren, die Wirkung von Mikronährstoffen wie Vitamin D, Magnesium, Selen oder Zink nutzen, mit Bewegung den Stoffwechsel der Gelenke anregen.
  • Heimische Zutaten: Brokkoli, Leinsamen, Beeren, Haferflocken, Kräuter & Co. sind kostengünstig, regional und einfach im Supermarkt erhältlich.
  • Einfach gesund kochen: Die über 70 Rezepte sind schnell zubereitet, richtig lecker und versorgen den Körper mit allen Nährstoffen, die den Gelenken schmeicheln.
  • Menopause-Special: Leserinnen erfahren, woher Gelenkschmerzen in den Wechseljahren kommen und wie sie die Hormone über die Ernährung gezielt ausbalancieren können.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Dr. med. Meike Diessner leitet die „Praxis für Integrative Orthopädie“ in Bochum. Als Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sport- und Ernährungsmedizinerin ist sie spezialisiert auf die konservative Orthopädie mit dem Ziel, Gelenkoperationen zu vermeiden. Zu ihrem Integrativen Behandlungskonzept zählen auch die Mikronährstoffdiagnostik und angewandte Ernährungsmedizin. Ihr Fachwissen und die jahrelange Praxiserfahrung teilt Dr. Meike Diessner erfolgreich als Autorin.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-319/-318, Fax: +49 711 8931-167, bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de, www.thieme.com | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com