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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Zarter Kohl, das Superfood vom heimischen Feld

Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät zu regionalem Gemüse

Wenn die Tage wieder kühler werden, schmecken Gemüsesuppen oder -eintöpfe. Beliebte Zutaten sind Kohlsorten wie Weiß-, Spitz- oder Wirsingkohl. Sie sind aromatisch, preisgünstig, nährstoffreich, naturbelassen und stammen aus der Region. Mit diesen Vorzügen punkten sie gegenüber exotischem Superfood. Die VERBRAUCHER INTIATIVE empfiehlt, zu frischem Gemüse der Saison statt zu teuren Säften und Pulvern zu greifen.

“Weit gereistes Superfood ist nicht notwendig, um sich mit sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Kohl, andere Gemüsesorten und Obst aus deutschem oder europäischem Anbau enthalten ebenfalls reichlich davon”, sagt Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Ein großer Nachteil von exotischem Superfood ist, dass es die Früchte hierzulande kaum frisch zu kaufen gibt. Sie werden im Erzeugerland getrocknet, püriert oder zu Saft gepresst. Qualität und Nährstoffgehalt hängen stark davon ab, wie schonend dabei vorgegangen wird.

“Als Pulver oder Kapseln haben die Obstsorten mit dem ursprünglichen Lebensmittel nur noch wenig zu tun. Hinzu kommen lange Transportwege und der hohe Preis, der dagegen spricht”, so die Ernährungswissenschaftlerin. Bestenfalls sorgt das Superfood aus fernen Ländern für aromatische Abwechslung. Abgesehen davon sind wundersame Wirkungen nicht zu erwarten. Nachteilige Effekte sind aber durchaus möglich. Obst und Gemüse aus Übersee sind beispielsweise häufiger mit Pestiziden belastet als Ware aus Deutschland oder Europa. Preise von 20 bis 30 Euro für einen Liter Saft oder 10 bis 15 Euro für 100 Gramm Pulver verführen ohnehin nicht zum dauerhaften Genuss.

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Superfood wie Acai, Goji, Maqui und Co. sind hierzulande durch ihren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen bekannt und beliebt geworden. Den Substanzen werden gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben, z. B. antioxidative, antibiotische und immunstärkende Wirkungen. “Reichlich davon nehmen Sie zu sich, wenn Sie bunt essen. Greifen Sie zu grünen, gelben, orangefarbenen, roten, blauen und violetten Gemüse- und Obstsorten und wechseln Sie die Sorten untereinander ab. Wählen Sie dabei nach saisonalem und regionalem Angebot aus”, empfiehlt Borchard-Becker.

Kohlgemüse ist ebenso wie andere Gemüse-, Obst- und Getreidesorten, Nüsse und Samen aus Deutschland oder Europa den vermeintlichen Super-Produkten aus fernen Ländern vorzuziehen. Darauf weist die VERBRAUCHER INITIATIVE in ihrem Themenheft “Superfood” hin. Das 16-seitige Themenheft kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

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Ernährung ohne Belehrung

Gesellschaftlicher Druck macht krank

Offenes Anstarren, verletzende Kommentare, soziale Ausgrenzung in vielen Situationen: Für Menschen mit krankhafter Fettleibigkeit gleicht der Alltag oft einem Spießrutenlauf. Von ihrem Umfeld werden sie nicht selten als willensschwach und undiszipliniert wahrgenommen. Der vermeintliche Makel durch Adipositas, so der medizinische Fachbegriff, wird manchmal sogar als das letzte sozial akzeptierte Stigma bezeichnet.

Allerdings führen Diskriminierung und gesellschaftlicher Druck kaum dazu, adipöse Menschen zum Abnehmen oder zu einer Lebensstiländerung zu motivieren. Im Gegenteil: “Sie neigen stärker zum Frustessen und treiben noch weniger Sport aus Angst vor sozialem Kontakt” fasst die Medizinerin Prof. Claudia Luck-Sikorski von der Universität Leipzig aktuelle Studienergebnisse zusammen. Ihr Rat: “Wir sollten aufhören, ständig das Essverhalten Betroffener zu kommentieren. Wie viel hat er auf dem Teller? Wie viel im Einkaufskorb? Schauen wir lieber auf unseren eigenen Teller, in den eigenen Korb.”

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Da der Umfang von Resorption und Verdauung der Nahrung bei den Menschen ganz unterschiedlich ausfalle, könne man Übergewichtigen auch nicht ein allgemeines Therapiekonzept überstülpen.

Der Publizist Detlef Brendel weist darauf hin, dass Bevormundung und Belehrungen auch bei normalgewichtigen Menschen eher das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt war. Eine Flut von pseudo-wissenschaftlichen Ernährungsratgebern, Verzichtsempfehlungen und Verbotslisten sorge bestenfalls für Verunsicherung, zunehmend aber auch für gravierende Essstörungen. Aus Angst, etwas Falsches zu verzehren, wird der Genuss am Essen komplett dem Stress der vermeintlich gesunden Nahrungsmittelauswahl untergeordnet. In seinem Buch “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag) plädiert der Autor stattdessen für ein einfaches Ernährungskonzept: “Ausgewogen und vielseitig essen und dabei auf eine gute Balance zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Verbrauch durch körperliche Aktivität achten. Der eigene Körper signalisiert, was er braucht, was ihm schmeckt und was ihm bekommt.” Deshalb, so Brendel, könne es auch hier keine allgemeingültigen Vorgaben und Empfehlungen geben: “Diese Balance soll individuell sein, weil die Natur die Menschen nicht in Standardgrößen vorgesehen hat.”

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Ausgewogene Ernährung ohne Obst und Gemüse?

Kennzeichnung Nutri-Score verunsichert Verbraucher

Frische Produkte aus der Region oder Fertiggerichte mit Plastikverpackung und langen Handelswegen? Für umwelt- und ernährungsbewusste Verbraucher keine Frage: Lieber selbst zubereiten als aufwärmen! Wer so denkt, könnte allerdings demnächst durch eine neue Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel verunsichert werden. Der so genannte Nutri-Score bewertet die gesundheitliche Wirkung eines Produktes mit einer Farbskala von rot bis grün. Das klingt zunächst nach einer praktischen Einkaufshilfe, hat aber ein großes Manko. Denn weder frisches Obst noch Gemüse tauchen bei den positiv, also grün eingestuften Lebensmitteln auf. Der Grund: Landwirtschaftliche Erzeugnisse, die nicht verarbeitet und fabrikverpackt sind, werden von dem Kennzeichnungssystem überhaupt nicht erfasst. Stattdessen sieht der Nutri-Score Produkte wie Fertigpommes oder Fischstäbchen ernährungswissenschaftlich im grünen Bereich. Ob auf diese Weise das erklärte Ziel einer ausgewogenen Ernährung tatsächlich erreicht werden kann, wird mittlerweile von zahlreichen Kritikern bezweifelt.

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Kaffee-Mythen im Faktencheck

Wie der Wachmacher im Körper wirkt – Verbraucherinformation der DKV

Egal ob morgens zum Wachwerden oder als Genussmittel für zwischendurch: Kaffee ist aus dem Alltag vieler Deutscher nicht wegzudenken. Doch das Getränk muss mit einigen Vorurteilen kämpfen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, macht einen Faktencheck.

Kaffee: Mehr als nur Koffein

Kaffeebohnen, die zu Kaffeepulver gemahlen werden, enthalten verschiedene Stoffe, die sich auf den Körper auswirken können. Der bekannteste Inhaltsstoff ist Koffein, der zu den sogenannten Alkaloiden gehört, das sind stickstoffhaltige Verbindungen. Darüber hinaus beinhaltet Kaffee aber beispielsweise auch Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium, Säuren, Eiweißstoffe und Wasser. Beim Rösten der Bohnen entstehen zudem Aromastoffe. “Koffein in Maßen regt das Herz und das zentrale Nervensystem an und kann schmerzlindernd wirken”, erläutert Dr. Wolfgang Reuter. “Daher ist es auch Bestandteil einiger Medikamente, insbesondere gegen Migräne und Kopfschmerzen.” Übrigens: Espresso und Filterkaffee unterscheiden sich in erster Linie durch die Röstung. Diese hat unter anderem Auswirkungen auf den Geschmack, aber auch auf die Menge an enthaltener Säure. Espresso wird länger geröstet – dadurch reduziert sich der Säuregehalt.

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Faktencheck 1: Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

Kaffee steigert die Aktivität der Nieren, über einen kurzen Zeitraum kommt es so zu einer vermehrten Urinproduktion. Insgesamt ist der Flüssigkeitsverlust nach dem Genuss von Kaffee aber nicht höher als nach anderen Getränken. “Wer über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, zum Beispiel über Wasser, Schorlen oder Kräutertees, verliert durch Kaffee keine Flüssigkeit”, ergänzt der DKV Experte. “Es ist also nicht nötig, nach einer Tasse Kaffee direkt ein Glas Wasser zu trinken.”

Faktencheck 2: Macht Kaffee den Körper sauer?

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist wichtig für einen reibungslosen Stoffwechsel und somit für die Gesundheit. Zu viel Säure kann zu Müdigkeit sowie Infektanfälligkeit führen und sogar schwere Krankheiten mitverursachen. Aber wirkt sich Kaffee wirklich auf den Säure-Basen-Haushalt aus? “Auf den Gesamtorganismus wirkt Kaffee sogar eher basisch und nicht säurebildend”, informiert Dr. Reuter. Aber: Kaffee regt die Produktion von Salzsäure im Magen an. “Das kann, abhängig von der Menge des Kaffees, zu einer Reizung der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts führen”, ergänzt der Gesundheitsexperte. Alkohol und Nikotin können die Reizung zudem verstärken.

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Faktencheck 3: Macht Kaffee süchtig?

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, dessen Körper gewöhnt sich an die Koffeinzufuhr. “Muss oder will der Kaffeetrinker dann auf Koffein verzichten, kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit kommen”, so der DKV Experte. “Dennoch ist Kaffee keine süchtig machende Droge.” Allerdings gilt wie bei vielen Genussmitteln: in Maßen konsumieren. Wer auf das Kaffeetrinken mit Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüchen reagiert, sollte seinen Konsum reduzieren oder sogar beenden. Empfehlenswert sind nicht mehr als zwei bis vier Tassen am Tag – das kann aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

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Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
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Apps rund um Ernährung und Bewegung

IN FORM stellt die besten vor

Das Angebot an Anwendungen für alle Arten von Smartphones ist nahezu grenzenlos. Weit vorn: Apps rund um die Gesundheit.

Der Markt für Gesundheitsapps boomt – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. 2017 hat der Branchenverband Bitcom e.V. Smartphone-Nutzer nach ihrem Interesse an Gesundheitsapps befragt. Fast jeder zweite Befragte nutzte bereits eine solche App. Am beliebtesten waren dabei Apps, die ausschließlich Körper- und Fitnessdaten wie etwa Herzfrequenz, Blutdruck oder gegangene Schritte aufzeichnen. Sie wurden von 27 Prozent der Befragten App-Nutzer eingesetzt. Apps, die über Gesundheits-, Fitness- Gewichts- oder Ernährungsthemen informieren, kamen auf 20 Prozent. Geringer mit damals 11 Prozent war das Interesse an Anwendungen, die auf der Grundlage aufgezeichneter Körper- und Fitnessdaten Motivations- oder Verhaltensvorschläge geben.

Die besten Apps rund um gesunde Ernährung und Bewegung für Smartphone oder Tablet stellt IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung vor und gibt in einem Service-Beitrag Tipps, worauf bei der Nutzung von Apps zu achten ist.

Den Beitrag „Apps im Alltag – das sollten Sie beachten“ und die Liste der von IN FORM vorgestellten Apps finden Sie hier: https://www.in-form.de/serien/details/apps-6/

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Bioresonanz-Redaktion informiert

Diabetes mellitus – Ernährungsumstellung, reicht das?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert den Handlungsbedarf bei Diabetes mellitus

Vielen Betroffenen mit Diabetes mellitus wird eine gesündere Ernährung und Gewichtskontrolle empfohlen. Doch: reicht das? Nein, sagen Ganzheitsmediziner. Warum das so ist, erläutert die Redaktion.

Die Ausgangslage der Empfehlung bei Diabetes mellitus

Ernähren sie sich gesünder und nehmen sie ab, so wird es Menschen mit Diabetes mellitus regelmäßig nahegelegt. Vor allem das sogenannte Bauchfett steht im Verdacht, an Diabetes mellitus und schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, beteiligt zu sein. Beim Bauchfett handelt es sich um die Fetteinlagerungen im Bauchraum, im Volksmund oft als Bierbauch bezeichnet. Schon eine Gewichtsreduktion um rund zehn Prozent kann ausreichen, die Risiken signifikant zu senken.

Was steckt wirklich hinter Diabetes mellitus?

Die Empfehlung ist also erst einmal zu begrüßen. Gleichwohl darf nicht unerwähnt bleiben, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Unbeachtet bleibt dabei die Frage, warum es überhaupt zum Diabetes mellitus kommt. Nicht jeder mit Bauchfett hat Diabetes. Umgekehrt gibt es Menschen, die alles getan haben, um sich gesünder zu ernähren und auch abzunehmen, trotzdem haben sie Diabetes. Dazu die Erfahrung von ganzheitlich ursachenorientierten Medizinern: Umfangreiche Regulationssysteme steuern unseren Zuckerhaushalt. Störungen in diesen Systemen legen die Grundlage für einen unausgewogenen Stoffwechsel. In der Folge kommt es zu Störungen im Zuckerhaushalt, der Weg zum Diabetes mellitus ist eröffnet.

Lesetipp: Der Report zum Thema Diabetes mellitus – innovative Lösung bei erhöhtem Blutzucker mit Bioresonanz….>>>hier mehr erfahren, bitte klicken.      Anzeige

Wie weitreichend das ist, erkennen wir an der Vielzahl von Ursachen für Diabetes mellitus, die inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen sind, berichtete die Bioresonanz-Redaktion schon in einem früheren Beitrag (siehe Beitrag: Diabetes mellitus – die neuesten Erkenntnisse in Überblick). Und in der energetischen Medizin kennt man über 40 Ursachenzusammenhänge, wie es im Testprotokoll der Bioresonanz nach Paul Schmidt dazu heißt.

Fazit und Rat der Bioresonanz-Redaktion

Eine gesunde Ernährung, dazu Bewegung und Gewichtskontrolle sind gute Ratschläge zur Selbsthilfe. Sie reichen in vielen Fällen langfristig aber nicht aus, um der Herausforderung Diabetes mellitus gerecht zu werden. Hierzu müssen die Ursachen gefunden und die Selbstregulationskräfte des Organismus unterstützt werden, wie beispielsweise mit dem ganzheitlich-ursachenorientierten Ansatz, rät der Bioresonanz-Experte Michael Petersen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ursachen und Behandlung von Sodbrennen

Sauer macht doch nicht lustig – Verbraucherinformation der DKV

Ein saftiger Burger mit Pommes und dazu eine Limonade – was sich nach einem leckeren Essen anhört, kann unschöne Folgen haben. Denn kurz danach meldet sich bei vielen ein Brennen hinter dem Brustbein und saures Aufstoßen: Sodbrennen. Wie Sodbrennen entsteht und was dagegen hilft, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind die Symptome von Sodbrennen?

Sodbrennen äußert sich meist durch einen brennenden Schmerz in der Brustbeingegend, ein allgemeines Druckgefühl im Oberbauch oder ein Aufstoßen von Magensäure, die manchmal sogar bis in den Mund-Rachen-Raum gelangt. Da die aufsteigende Säure zu einer Reizung des Rachenraums und der Stimmbänder führen kann, äußert sich Sodbrennen bei manchen Patienten auch durch Husten, Heiserkeit und Räuspern nach dem Aufwachen.

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Wodurch entsteht Sodbrennen?

Für Sodbrennen gibt es verschiedene Ursachen, eine davon ist die Ernährung: Zu üppige Mahlzeiten, zu viel fettige und zuckerhaltige Lebensmittel sowie Alkohol und Nikotin können dafür sorgen, dass sich zu viel Magensäure bildet. Diese reizt dann die Magenschleimhaut, es kommt zu Schmerzen oder Druckgefühl. Weiterhin kann Übergewicht dafür verantwortlich sein – besonders dann, wenn die zusätzlichen Kilos in der Bauchgegend sitzen. Denn das Gewicht drückt auf den Magen, der Mageneingang öffnet sich und der Inhalt fließt zurück in die Speiseröhre. Daher leiden häufig auch Schwangere unter Sodbrennen. Weitere mögliche Ursachen können Medikamente, aber auch Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung sein.

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Die Refluxkrankheit als Ursache

Ursache kann auch die Refluxkrankheit sein. “Dann ist der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, der normalerweise wie ein Ventil den Magen verschließt, erschlafft und funktioniert nicht richtig”, so der DKV Experte. Als Folge kann Mageninhalt in die Speiseröhre aufsteigen. Es kommt zu Sodbrennen. Häufig verstärkt ungesundes, üppiges Essen den Reflux. “Ohne Behandlung kann sich die Refluxkrankheit zu einer sogenannten Refluxösophagitis, einer Entzündung der Speiseröhre, weiterentwickeln”, ergänzt Dr. Reuter. Das bedeutet, dass sich die Schleimhaut infolge des vermehrten Kontakts mit Magensäure entzündet. Auf lange Sicht kann sie auch den Zahnschmelz angreifen.

Vorbeugende Maßnahmen: Auf die Ernährung achten!

Um dem unangenehmen Aufstoßen und dem Druckgefühl vorzubeugen, hilft ein Blick auf die Ernährung: Umfangreiche Mahlzeiten eher vermeiden, lieber kleinere Gerichte über den Tag verteilt essen. “Es empfiehlt sich zudem, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und beispielsweise ausreichend Obst, Gemüse und Ballaststoffe in den Speiseplan zu integrieren”, so Dr. Reuter. Regelmäßig Sport hilft nicht nur, möglichem Übergewicht entgegenzuwirken – Bewegung regt auch die Verdauung an. Ebenfalls hilfreich: Auf Rauchen verzichten. Denn Nikotin fördert die Produktion von Magensäure und wirkt zudem muskelentspannend. Tritt Sodbrennen vor allem in der Nacht auf, rät der DKV Experte, den Oberkörper mithilfe von Kissen höher zu legen oder – wenn möglich – den Lattenrost hochzustellen.

Hilfreiche Sofortmaßnahmen bei Sodbrennen

Bei Sodbrennen können einige Hausmittel schnelle Hilfe bringen. Dazu gehören stärkehaltige Nahrungsmittel wie trockenes Weißbrot, Zwieback, Bananen oder Nüsse, vor allem Mandeln. Sie können helfen, den Überschuss an Magensäure zu neutralisieren. Ein weiteres Hilfsmittel: Kräutertee. Die Flüssigkeit verdünnt die Magensäure und spült die sich in der Speiseröhre befindlichen Reste zurück in den Magen.

Wann ist ein Arztbesuch empfehlenswert?

Treten die Beschwerden häufiger auf, empfiehlt Dr. Reuter, den Hausarzt aufzusuchen. Abhängig vom Gespräch mit dem Patienten gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise eine Umstellung der Ernährung oder Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung. Es können aber auch Untersuchungen nötig sein wie eine Spiegelung von Speiseröhre und Magen (eine sogenannte Endoskopie), eine Langzeit-Säuremessung (sogenannte pH-Metrie) oder eine Manometrie, eine Druckmessung der Speiseröhre. Stellt der Arzt die Refluxkrankheit fest, bringt häufig eine Umstellung des Ernährungs- und Lebensstils Linderung. Je nach Patient kann auch die Einnahme von magensäurehemmenden Medikamenten nötig sein – bei einem besonders schweren Verlauf der Refluxkrankheit vielleicht auch eine Operation.

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Nahrungsmittel, die den Rheumaschmerz verringern

Omega-3-Fettsäuren, Zink und pflanzliche Lebensmittel wirken gegen Schmerzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVor wenigen Tagen ist die zweite Auflage des Buchs “Ernährungsratgeber Rheuma – Genießen erlaubt” von Sven-David Müller im Humboldt Verlag erschienen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass entzündliche Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, die der Mediziner als rheumatoide Arthritis bezeichnet, durch eine Ernährungsumstellung deutlich verbessert werden können.

Wenn Rheumatiker richtig essen und trinken, können Sie Ihre Schmerzen verringern, ihre Beweglichkeit verbessern und Medikamente einsparen, fasst der ernährungsmedizinische Wissenschaftler Sven-David Müller bei der Vorstellung der zweiten Auflage seines Ernährungsratgebers in Berlin zusammen.

Rund anderthalb Millionen Menschen, davon rund 20.000 Kinder, in Deutschland leiden an rheumatischen Erkrankungen. Frauen sind dreimal häufiger von entzündlichem Rheuma betroffen als Männer. Übergewicht, Rauchen und genetische Faktoren begünstigen die Erkrankung. Die Ernährung hat massive Einflüsse auf das Entzündungsgeschehen. Leider beziehen die Fachärzte für Rheumatologie (Rheumatologen) die Ernährungstherapie in der Regel nicht in die Therapiekonzepte ein, stellt Sven-David Müller bedauernd fest. In meiner Zeit an der Universitätsklinik Aachen konnte ich ein Rheumaernährungskonzept entwickeln, dass auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht und sich bewährt hat. Rheumatologen, die den Effekt der Ernährungsweise bei rheumatoider Arthritis unterschätzen, sollten sich mit der internationalen Fachliteratur auseinandersetzen, empfiehlt Medizinjournalist Müller.

Tipp: Ein Nahrungsergänzungsmittel zum Thema finden Sie hier: >>>bitte klicken.      Anzeige

Nach einer für die zweite Auflage überarbeiten Einführung liefert das Buch 70 entzündungshemmende Rezepte für Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Die Rezepte sind arachidonsäurearm, denn die Arachidonsäure fördert Entzündungen. Zudem liefern die Rezepte reichlich entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Zink, Vitamin C und natürlich Omega-3-Fettsäuren. Butter, Eigelb, Schweineschmalz, Innereien wie Leber sind Gift für Rheumatiker, erläutert Sven-David Müller. Demgegenüber sind Frischobst, Gemüse in roher und gekochter Form, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, hochwertige Pflanzenöle wie Raps-, Lein- oder Walnussöl und Wildlachs entzündungshemmend und gesundheitsförderlich für Rheumatiker. Müller gehört mit mehr als 200 Buchtiteln in 14 Sprachen zu den erfolgreichsten Ratgeber in Europa. Nach seiner Ausbildung zum staatlich geprüften Diätassistenten, der Weiterbildung zum Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft sowie Volontariat und Redaktionsausbildung hat Sven-David Müller angewandte Ernährungsmedizin studiert. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen und Rezepte gratis. Bibliografische Daten:

Ernährungsratgeber Rheuma
Sven-David Müller
Humboldt Verlag
ISBN 978-3-89993-622-3
16,99 Euro

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Ernährungsratgeber Rheuma: Genießen erlaubt

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Detox your life

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDer eigene Körper ist der beste Kompass, um unmissverständlich aufzuzeigen, was nicht “gut” für uns ist. Manche Wechselwirkungen sind aber erst auf den zweiten Blick durchschaubar. Dieser ungewöhnliche Ratgeber gibt plausibel begründete Instrumente an die Hand, um die eigene Ernährungs- und Lebensweise zu beleuchten und sie nachhaltig gesund umzugestalten. Die Integration in den eigenen Alltag wird erleichtert durch zahlreiche Anregungen, Tipps und Rezepte.

Sophia Elmlinger vermittelt gekonnt zwischen Theorie und Praxis. Anwendungsbezogen stellt sie dar, wie “Gifte” in den Körper gelangen und wie sie zu neutralisieren sind. Neben der Nahrung können es auch Situationen in unserem Privat- und Arbeitsleben sein, die nicht mehr “stimmig” sind. Individueller Ausgangspunkt ist immer der Selbst-Check. Das generationsübergreifende Buch fördert Selbstbestimmung und Selbstliebe. Es zeigt die Dinge auf, die jeder Mensch – unabhängig vom Alter – sofort tun kann, um gesünder und glücklicher zu leben.

Anstatt Ängste zu schüren liegt der Fokus des Nachschlagewerks darauf, eine Orientierung im Informations-Dschungel anzubieten sowie die Intuition und Achtsamkeit des Einzelnen zu schulen. Akute Krankheiten oder Unfälle werden genauso in den Blick genommen wie Disharmonien, die schon länger andauern. Ein zunehmender Kontakt zu sich selbst und das tiefere Verständnis für die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele ermöglichen es, sich selbst zu ermächtigen und für ein inneres Gleichgewicht zu sorgen.

Über die Autorin
ist Heilpraktikerin und langjährige Detox-Spezialistin. Für sie geht es bei der Entgiftung nicht nur um äußere, sondern auch um innere Effekte. Detox ist ein Weg, frei von Toxinen zu werden, von Schadstoffen, Parasiten, Pilzen, Nanopartikeln oder anderen Fremdbelastungen, aber auch von schädlichen Emotionen oder Strahlungseinflüssen.

Über das Buch

Sophia Elmlinger
Dreck raus – Licht rein
176 Seiten, 16,00€
ISBN: 978-3-95883-348-7

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Dreck raus – Licht rein: Detox your life

Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Ernährungskompetenz von Anfang an

Infos, Tipps und Tools für Eltern, Ernährungsberater, Erzieher und Lehrer

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie perfekte werdende Mutter ist schlank und sportlich, trinkt keinen Alkohol und raucht nicht. Ist das Baby auf der Welt, stillt sie mit Hingabe und kocht später den Babybrei mit frischem Gemüse. Nach und nach gewöhnt sie das Kleinkind an ausgewogene Mahlzeiten am Familientisch – natürlich unterstützt durch Vater, Geschwister, Oma und Opa. Und kommt das Kind in die Kita und in die Schule, genießt es dort leckeres Essen nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

So wäre es ideal, denn das Fundament für ein gutes Essverhalten und lebenslange Gesundheit wird sehr früh gelegt. Trotzdem läuft in der Realität nicht immer alles nach Plan, selbst bei den besten Vorsätzen. Das ist völlig normal und auch kein Problem, solange die grobe Richtung stimmt. Und bei der Richtung helfen das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und andere Organisationen.

Denn besonders beim ersten Kind sind Eltern oft unsicher und dankbar für jegliche Hilfe. Brauche ich in der Schwangerschaft Nahrungsergänzungsmittel? Was tun, wenn es mit dem Stillen nicht klappt? Darf ich mein Kind vegan ernähren? Antworten auf solche und weitere wichtige Fragen sowie praktische Tipps für den Alltag gibt das zum BZfE gehörende Netzwerk „Gesund ins Leben“ im Internet, in kostenlosen Printmaterialien oder über die App „Baby & Essen“.

Für Fachleute wie Hebammen, Kinderärzte und Ernährungsberater gibt es Fortbildungsangebote und Handlungsempfehlungen zur Ernährung und Bewegung für Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkindphase. Danach sind Erzieher und Lehrer gefragt. Sie können sich mit passenden Materialien Unterstützung in Sachen Ernährungsbildung holen. Und Best-Practice-Beispiele zeigen Kitas und Schulen wie sich eine ausgewogene und schmackhafte Mittagsverpflegung umsetzen lässt.

So lassen sich die Weichen von Anfang an richtig stellen und Kinder erhalten so von allen Seiten die besten Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung.

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

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