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Bewegung statt Essverbote

WHO fordert aktiven Lebensstil

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor zunehmendem Bewegungsmangel als Gesundheitsrisiko. Nach einer aktuellen Studie bewegen sich weltweit 25 Prozent der Erwachsenen zu wenig. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent. Je reicher ein Land ist, desto inaktiver sind seine Menschen.

Ursachen sind die intensive Nutzung von Computern und Technologien, das Auto als ständiges Fortbewegungsmittel und die sitzende Tätigkeit am Arbeitsplatz. Regina Guthold von der WHO: “Bewegung senkt das Risiko von Herzerkrankungen, Infarkt, Brust- und Darmkrebs, Diabetes und Bluthochdruck.”

Nicht der Zucker im Müsli am Morgen ist das Problem, sondern die körperliche Inaktivität während des restlichen Tages. In seinem Buch “Schluss mit Essverboten!: Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten” (Plassen-Verlag), fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel eine Lebensstil-Diskussion. Ernährungsdiktate, Strafsteuern und Werbeverbote sind keine Lösungen. Wenn Erwachsene wie auch die Kinder ruhig sitzenbleiben, statt durch körperliche Aktivität Kalorien zu verbrauchen und den Körper in Schwung zu bringen, werden die Menschen weder schlanker noch gesünder. Brendel warnt vor den Organisationen, die den durch zahlreiche Studien belegten Bewegungsmangel beharrlich bestreiten. Diese wollen mit ihren einfach strukturierten Angriffen auf einzelne Nahrungsmittel-Bausteine öffentlich Aufmerksamkeit und damit eigenen wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Entweder geht es um Spendengelder oder um den Verkauf von kostspieligen Ersatz-Produkten. Den Menschen eine genussvolle Ernährung schlecht zu reden, kann die Komplexität des modernen Lebensstils nicht lösen. Eine richtige Balance zwischen Genuss und Vitalität ist dagegen die beste Grundlage für ein gesundes Leben. Rad statt Auto, Fußballspiel statt Bildschirm, aufstehen und laufen helfen dabei.

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Kinder sitzen sich krank

Fatale Bewegungsarmut bei Heranwachsenden

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer kann sich noch an die Zeiten erinnern, in denen Kinder jede freie Minute zum Toben und Spielen im Freien nutzten und in ihrer Bewegungsfreude kaum zu bremsen waren? Von diesem idyllischen Bild sind die heutigen Heranwachsenden weit entfernt. Im Alter von drei bis 17 Jahren erfüllen 77,6 Prozent der Mädchen noch nicht einmal die Mindest-Bewegungsempfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) von wenigstens 60 Minuten mäßig bis anstrengender körperlich-sportlicher Aktivität am Tag.

Nur wenig besser sieht es bei den Jungen aus, bei denen die bedenkliche Bewegungsarmut auf 70,6 Prozent zutrifft. Zu diesem Ergebnis kommt die KIGGS Welle 2 (2014 bis 2017), eine Folgeerhebung des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Dabei zeigte sich erneut, dass das Bewegungsdefizit mit steigendem Lebensalter kontinuierlich ausgeprägter wird. Während bei den drei- bis sechs-jährigen Mädchen immerhin noch 42,5 Prozent der Minimalanforderung entsprechen, sind es bei den 14- bis 17-Jährigen nur noch 7,5 Prozent. Im gleichen Alter kommen Jungen auf 48,9 Prozent bzw. auf 16 Prozent. Der Rückgang an körperlicher Aktivität fällt bei ihnen somit nicht ganz so fatal aus.

 Vom Schmerz zur Heilung

Unbestritten und durch zahlreiche Untersuchungen belegt ist jedoch, dass ein bewegungsfreudiger Lebensstil insbesondere in den Entwicklungsphasen Kindheit und Jugend einen unersetzlichen und nicht wieder aufholbaren Stellenwert für die physische, psychische sowie soziale Gesundheit hat. Chronische Defizite an körperlicher Aktivität haben lebenslange Konsequenzen zur Folge. Bewegungsförderung sollte deshalb ein zentrales Anliegen der Kitas und Schulen sein, vor allem aber auch der Eltern, die großen Einfluss auf das Freizeitverhalten ihrer Kinder nehmen können. “Gemeinsam den Alltag körperlich aktiv gestalten und Freude an sportlichem Engagement vorleben und vermitteln, sollte die Devise lauten”, fordert Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich für diese Einstellung als Experte u. a. auf den Ratgeberportalen www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de stark macht.

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Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Die durch übermäßigen Zuckerverzehr verursachten Gesundheitsgefahren kursieren momentan in allen Medien.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenZucker verursacht Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zahlreiche andere Erkrankungen, wie z.B. Karies, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kritisiert werden vor allem die versteckten Zucker, die die Industrie auch herzhaften Produkten zusetzt, sowie die verstärkte Werbung mit Kindern als Zielgruppe. Dass all dies ein Problem darstellt, daran besteht kein Zweifel. Dass der übermäßige Verzehr von Salz jedoch eine noch viel größere Gesundheitsgefahr mit sich bringt, wird durch diesen Anti-Zucker-Hype von vielen leider übersehen.

Salz ist jedes Jahr verantwortlich für weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle
Natrium nehmen wir überwiegend in Form von Natriumchlorid zu uns, also als Kochsalz. In einer großen Studie untersuchten Forscher der Elite-Universität Harvard den Einfluss des weltweiten Natriumverzehrs auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu verwendeten sie Daten zur Natriumzufuhr aus 66 Ländern und werteten 107 klinische Studien zu den Auswirkungen von Salz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie 247 Studien zur weltweiten Natriumzufuhr aus, die von insgesamt 488 Wissenschaftlern in 50 Ländern im Rahmen der Global Burden of Diseases-Studie durchgeführt wurden.

Die Studie ergab für das Jahr 2010 eine weltweite durchschnittliche Natriumzufuhr von täglich 3,95 g (2,18 g – 5,51 g) (Referenzwert: 2 g pro Tag). Die Salzzufuhr wird in Studien meist anhand von Fragebögen erfasst. Die erfassten Werte liegen dabei meist deutlich unter der Realität.
Die zu hohe Natriumzufuhr in Form von Salz verursachte weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle (davon 61,9 % bei Männern und 38,1 % bei Frauen) und war damit für fast jeden zehnten Herz-Kreislauf-Todesfall verantwortlich. Über eine halbe Million der Betroffenen (40,4 %) waren jünger als 70 Jahre (Mozaffarian et al., 2014). Der Erstautor der Studie, Prof. Dariush Mozaffarian, sagt zu diesem Ergebnis, die Belastung durch Salz sei viel höher als die durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind. Der Grund: Salz wird praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt (Diets in Review, 2013).

Stressiger Lebensstil und Übergewicht machen Salz viel gefährlicher

Viele von uns hetzen heutzutage der Zeit hinterher und fühlen sich ständig gestresst. Was kaum jemand weiß: Dauerstress bringt eine hormonelle Umstellung des Körpers mit sich und erhöht die Spiegel von Cortisol und Aldosteron. Beide Hormone bewirken, dass Wasser und Salz in der Niere rückresorbiert werden, während die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium verstärkt ausgeschieden werden. Durch die übermäßige Rückresorption von Wasser und Salz in den Nieren wird das Bindegewebe zunehmend aufgeschwemmt (Ödeme). Vor allem steigt auch der Blutdruck, was meist kein Krankheitsgefühl auslöst. Dabei wird vergessen, dass weltweit erhöhter Blutdruck – sogar noch vor dem Rauchen – inzwischen die Hauptursache für eine Invalidisierung oder einen frühzeitigen Tod ist. Weitere Folgen der Kombination von Stress und Salz sind Erschöpfung, Übergewicht, Immunschwäche, Muskelschwäche, Knochenabbau, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall – um nur ein paar zu nennen.

 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Natrium – viel zu viel bei fast allen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).
In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Lebensmittelindustrie und Politik stehen in der Verantwortung

Es wird höchste Zeit, dass Politik und Medien die immense Bedrohung der Gesundheit durch eine erhöhte Salzzufuhr erkennen und thematisieren, damit endlich in der Lebensmittelindustrie die erforderliche Salzreduktion erfolgt.
Während dutzende der exotischsten Salzsorten aus aller Welt die Supermarktregale füllen, von denen doch alle im Wesentlichen aus dem gleichen schädlichen Natriumchlorid bestehen, fehlen sinnvolle Salzersatzprodukte. In anderen Ländern sind diese bereits seit vielen Jahren im Einsatz und im Supermarkt erhältlich.
Ohne einen Bewusstseinswandel beim Kunden und politische Vorgaben wird sich in Deutschland wenig ändern. Weltweit bildet unser Land in Sachen Salzreduktion das Schlusslicht. Das lässt sich schon daran erkennen, dass zwar tausende kalorien- und zuckerreduzierte, kaum jedoch salzreduzierte Produkte angeboten werden. Da sich Salz vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln versteckt, wird eine Verbesserung nur in Zusammenarbeit mit den großen Lebensmittelkonzernen möglich sein. Diese folgen aber leider meist nur aktuellen Trends und nicht der Sinnhaftigkeit und der Verantwortung gegenüber ihren Kunden.
In Finnland wurde erkannt, dass die Ernährung wesentlich zur hohen Herz-Kreislauf-Sterblichkeit beiträgt, und so konnten durch Kampagnen zur Salzreduktion und kaliumreichen Ernährung der Natriumverzehr um 40 % und die Sterblichkeit durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 80 % gesenkt werden (WASH, 2008). Europaweit gibt es keine erfolgreichere Präventionsmaßnahme!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Körperliche Beschwerden bei Kids

Entspannung und Bewegung kommen zu kurz

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKörperliche Beschwerden, die nicht durch eine Akuterkrankung, sondern durch psychosomatische Faktoren bedingt sind, treten bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger auf.

Nach Ergebnissen des Präventionsradars 2017 der DAK-Gesundheit leiden 24 Prozent der Kids zwischen zehn und 18 Jahren jede Woche oder sogar häufiger unter Kopfschmerzen, weitere 31 Prozent jeden Monat. Zu den weit verbreiteten körperlichen Symptomen gehören zudem Bauch- sowie Rückenschmerzen, außerdem Schlafstörungen.

Für diese psychosomatischen Probleme gibt es vor allem zwei Ursachen: Stress und mangelnde Bewegung. Laut dem Präventionsradar geben 43 Prozent der befragten Kids an, dass sie sich regelmäßig gestresst fühlen. Nach Einschätzung der Lehrer, das hat kürzlich eine repräsentative Forsa-Umfrage offenbart, gehören zu den wesentlichen Stress-Faktoren von Schülern aber nicht in erster Linie die Anforderungen in der Schule, sondern vor allem die enorme mediale Reizüberflutung durch Smartphones, Tablets und Spielkonsolen, hinzu kommt oft der hohe Erwartungsdruck der Eltern bezüglich der schulischen Leistungen.

 Psychische Probleme – Ansatz der Bioresonanz

Eng verbunden mit dem zeitaufwändigen Konsum von digitalen Medien ist der große Mangel an körperlicher Aktivität in der Freizeit. Der Präventionsradar hat gezeigt, dass nur noch 17 Prozent der 10- bis 18-Jährigen der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mindestens täglich 60 Minuten moderater Bewegung entsprechen.

Wenn Kinder auffällig unter psychosomatischen Beschwerden leiden, sollte dies für Ärzte wie auch für Eltern ein klarer Hinweis dafür sein, dass Veränderungen des Lebensstils und damit oftmals auch verbunden Veränderungen der Erwartungshaltung der Erziehungsberechtigen erforderlich sind. Neben einem Defizit an Bewegung und chronisch empfundener Stressbelastung wirken sich auch unregelmäßige Schlaf- und Essenszeiten sowie fehlende Entspannungsphasen negativ auf die physische wie psychische Gesundheit von Heranwachsenden aus. Wertvolle Anregungen zu einem dem jeweiligen Alter ihrer Sprösslinge entsprechend angemessenen Lebensstil finden Eltern z. B. auf den Portalen www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Natriumarme und kaliumreiche Ernährung kann Leben retten

DGE optimiert Kalium- und Natrium-Referenzwerte

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Anfang diesen Jahres die Referenzwerte für die Zufuhr von Kalium, Natrium und Chlorid aktualisiert. Sie nähert sich damit den Empfehlungen der international maßgeblichen Institutionen WHO (Weltgesundheitsorganisation) und FNB (Food and Nutrition Board der USA) an. Das wurde höchste Zeit, da Bluthochdruck inzwischen – noch vor dem Rauchen – weltweit der wichtigste Risikofaktor für vorzeitigen Tod und schwere Behinderung ist. Zentrale Ursache von Bluthochdruck ist – neben Übergewicht – die heute weltweit übliche salzreiche, kaliumarme Ernährungsweise. Damit kann eine salzarme, kaliumreiche Ernährung Millionen von Menschenleben retten und ist eine der wichtigsten und wissenschaftlich am besten belegten gesundheitlichen Empfehlungen überhaupt.

Umso bemerkenswerter ist es, dass diese wohl wichtigste Nährwertanpassung, die die DGE je vornahm, keine Schlagzeilen in der Presse machte.

Kalium – nur wenige erreichen die US-Empfehlung

Kalium ist quantitativ der wichtigste Mineralstoff in der Ernährung. Kalium steuert einen normalen Blutdruck, die Muskelfunktion und das Nervensystem. Lange Zeit lag die Empfehlung der DGE für Kalium bei täglich 2000 mg. Anfang des Jahres 2017 hat die DGE ihre Empfehlung nun auf 4000 mg Kalium pro Tag auf das Doppelte angepasst (DGE, 2017a). Eine längst fällige Aktualisierung, wenn man die gesundheitliche Bedeutung von Kalium berücksichtigt.

Der Wert liegt jedoch noch immer unter der Empfehlung des Food and Nutrition Board (FNB) der USA. Das FNB erachtet unter Gesundheitsaspekten für Erwachsene 4,7 g Kalium täglich als notwendig (FNB, 2004). 75 % der Männer und 90 % der Frauen in Deutschland erreichen diese US-Empfehlung nicht (MRI, 2008). Obwohl Frauen mehr Gemüse und Obst verzehren, haben sie im Vergleich zur offiziellen US-Empfehlung ein Kaliumdefizit von 1560 mg (33 %). Andere Daten legen nahe, dass die Zufuhr von Kalium ohne Supplemente sogar noch niedriger ist und im Median bei täglich 2740 mg liegt (BgVV, 2002).

Natrium – viel zu viel bei fast allen

Natrium nehmen wir überwiegend in Form von Natriumchlorid zu uns, also als Kochsalz. Die DGE nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017a). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).

In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Starker Einfluss von Kalium und Natrium auf den Blutdruck

Jeder zweite Deutsche stirbt mittlerweile an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Bluthochdruck ist dabei einer der wichtigsten Risikofaktoren. 54 % aller Schlaganfälle weltweit werden durch zu hohen Blutdruck ausgelöst, bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße sind es 47 % (Lawes et al., 2008). Fast jeder zweite erwachsene Deutsche leidet an Bluthochdruck, ab dem sechzigsten Lebensjahr sind sogar 80 % der Bevölkerung betroffen (RKI, 2008). Eine beginnende Hypertonie wird dabei meistens lange Zeit nicht bemerkt.

Da bereits eine leichte Erhöhung des Blutdrucks über den Normalwert von 120/80 mmHg zu gesundheitlichen Schäden führen kann, haben das American College of Cardiology und die American Heart Association jetzt ihre Leitlinien angepasst. Der Grenzwert für eine arterielle Hypertonie wurde von 140/90 mmHg auf 130/80 mmHg gesenkt (Whelton et al., 2017). Es wird erwartet, dass es auch in Deutschland und Europa eine Anpassung der Richtwerte geben wird.

Da Kalium bei der Blutdruckregulation der natürliche Gegenspieler von Natrium ist, ist sowohl die Aufnahme von Kalium aber auch die Reduktion von Natrium für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks sehr wichtig. In der Evidence Analysis Library der Academy of Nutrition and Dietetics werden bei Bluthochdruck neben diversen Maßnahmen auch die Reduktion von Natrium und die Aufnahme von Kalium über Lebensmittel und Supplemente empfohlen (Lennon et al., 2017).

WHO-Empfehlung zum Kalium-Natrium-Verhältnis

Aufgrund der klaren Studienlage hat auch die WHO ihre Richtlinien zur Zufuhr von Natrium und Kalium angepasst: mindestens 3,5 g Kalium (WHO, 2012), maximal 2 g Natrium täglich (WHO, 2013). Wer mehr als 2 g Natrium aufnimmt – und das macht fast jeder – sollte mehr als 3,5 g Kalium zuführen. Mit diesen Werten wird eine Natrium- und Kaliumzufuhr in einem molaren Verhältnis von mindestens 1:1 erreicht, ein Verhältnis, das die Gesundheit aktiv unterstützt (Natrium-Kalium-Verhältnis in Gramm: 1:1,7). Gehen wir von diesen sinnvollen, bestens belegten neuen WHO-Empfehlungen aus, ergibt sich z. B. bei einer tatsächlichen mittleren Zufuhr von 4,5 g Natrium (Elliott und Brown, 2006) die Notwendigkeit, 7,6 g Kalium (im Mittel) aufzunehmen – beinahe das Doppelte der seit Kurzem in Deutschland geltenden Empfehlungen. Ein gesundes Natrium-Kalium-Verhältnis ist nur durch die Kombination beider Maßnahmen zu erreichen: salzarme und kaliumreiche Ernährung. Das bedeutet praktisch: viel Gemüse, Obst, Kräuter, Hülsenfrüchte und Nüsse, wenig industriell verarbeitete und salzreiche Nahrungsmittel wie Chips, Pommes, Wurst, Fleischwaren und Käse.

Die DGE empfiehlt täglich 5 Portionen Gemüse und Obst (DGE, 2017b), doch in Deutschland erreichen nur circa 10 % der Erwachsenen diese Empfehlung (Rabenberg und Mensink, 2011). Diese Zahlen zeigen, wie gesundheitspolitisch ungemein wichtig nationale Kampagnen zur Natriumreduktion und Erhöhung der Kaliumzufuhr wären. In Deutschland lernen Ärzte und Apotheker in ihrer Ausbildung überwiegend die Gefahren einer Hyperkaliämie (zu hohe Kaliumwerte im Blut) kennen. Diese ist jedoch vor allem für Nierenkranke ein Problem. Der immense, bestens belegte gesundheitliche Nutzen, den Kalium für gesunde Personen hat, wird in der Ausbildung schlichtweg nicht oder nur nebenbei vermittelt.

Klinisch beste Evidenz: effektive Blutdruck-Senkung durch wenig Natrium, aber viel Obst und Gemüse

Die DASH Diet (Dietary Approaches to Stop Hypertension) ist die wissenschaftlich am besten belegte und erfolgreichste Ernährungsweise, die in den USA aktiv von staatlicher und medizinischer Seite empfohlen wird. In einer aktuellen großen Studie konnte durch die Kombination von Natrium-Reduktion plus DASH-Ernährung (natriumarm, reich an Kalium, Magnesium und Calcium) bei Patienten mit Bluthochdruck der systolische Wert gesenkt werden. Der Effekt war dabei umso stärker, je höher der Ausgangswert des systolischen Blutdrucks war (Senkung um 20,8 mmHg bei einem Ausgangswert von größer/gleich 150 mmHg) (Juraschek et al., 2017).

Übergewicht und Stresshormone machen salzreiche Ernährung besonders gefährlich

 Wegweiser Abnehmen

Dauerstress, Übergewicht, Insulinresistenz und eine säurebildende Ernährung lassen die Cortisol- und Aldosteronspiegel ansteigen. Cortisol ist das wichtigste Stresshormon. Gemeinsam mit dem anderen Nebennierenhormon Aldosteron spielt es eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts. Auch eine protein- und salzreiche, kaliumarme Ernährung lässt die Aldosteron- und Cortisolspiegel ansteigen. So werden zwar die überschüssigen Säuren und Stickstoff aus unserer proteinreichen Nahrung ausgeschieden, gleichzeitig kommt es aber zu einer weiteren Überladung mit Salz und zum Verlust der wichtigen Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium.

Die Auswirkungen können auf Dauer dramatisch sein: metabolisches Syndrom, Bluthochdruck, Lymphödeme und ödematöse Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Herzarrhythmien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kollagenablagerungen, Entzündungen, Fibrosierung von Herz- und Blutgefäßen, Muskelschwäche, eine gesteigerte Entzündungsaktivität bis hin zu Herzversagen oder einem nephrotischen Syndrom.

Ernährung von Naturvölkern als Vorbild

Während unsere Vorfahren noch ca. 10,5 g Kalium pro Tag verzehrten, wird heute über Kochsalz vor allem sehr viel Natrium aufgenommen (Remer und Manz, 2003). Doch unser Stoffwechsel ist evolutionsbiologisch nicht auf die heute oft kaliumarme sowie salz- und proteinreiche Ernährung eingestellt (Sebastian et al., 2002).

Das zeigt auch der Vergleich mit Naturvölkern. Die Yanomami-Indianer sind die größte indigene Volksgruppe im Amazonasgebiet und so gesund wie kaum ein anderes Volk auf der Welt. Sie bewegen sich viel und ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Blattgemüse, Wurzeln und Knollen. Sie praktizieren also eine traditionelle, vorwiegend pflanzliche Ernährung, die reich an Basen- und Mineralstoffen (Kalium, Magnesium) und natriumarm ist. Speisesalz ist den Yanomami völlig unbekannt. Diese Ernährung gepaart mit ihrem Bewegungsverhalten schützt ihre Nieren, Knochen, Nerven und das Herz-Kreislauf-System und bewahrt sie vor Bluthochdruck. Während in Deutschland Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache darstellen, sind Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen den Indianern lebenslang unbekannte Erkrankungen. Ihre Ernährung ist insgesamt basenbildend – so wie es Jahrtausende für den Menschen üblich war.
In der INTERSALT-Studie wurde festgestellt, dass die Yanomami-Indianer in Brasilien täglich ca. 8 g Kalium zu sich nehmen und mit 0,9 mmol/24 h eine sehr geringe renale Natriumausscheidung haben. Außerdem sind die Blutdruckwerte durchschnittlich sehr niedrig (systolischer Blutdruck: 95,4 mmHg; diastolischer Blutdruck: 61,4 mmHg) (Mancilha-Carvalho und Souza e Silva, 2003).

Ähnlich basenbildend und lebensverlängernd ist die relativ proteinarme, mineralstoffreiche traditionelle Ernährungsweise in Okinawa, wo es seit Jahrtausenden weltweit prozentual die meisten über hundertjährigen Menschen gibt. Deshalb wird Okinawa auch als “Insel der Unsterblichen” bezeichnet. Im Schnitt verzehrten die Okinawas im Jahr 1949 jeden Tag 5200 mg Kalium und 1130 mg Natrium (Willcox et al., 2007).

Dr. Jacobs Ernährungsplan – Synthese der wissenschaftlich besten Ernährungsweisen

Das Fachbuch “Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts – Die effektivsten Maßnahmen zur Prävention und Therapie von Zivilisationskrankheiten” vereint persönliche Erfahrungswerte mit den besten Ernährungskonzepten der Welt in einem praxisnahen Ernährungsplan – auf der wissenschaftlichen Basis von über 1400 zitierten Studien und Literaturstellen. Dr. Jacobs Ernährungsplan dient der wirkungsvollen, gesunden und nachhaltigen Optimierung von Blutdruck, Körpergewicht, Bauchumfang und Stoffwechsel, die sich in einer Normalisierung von Triglyzerid-, Cholesterin-, Blutzucker- und Insulinwerten widerspiegelt. Die Basis bildet eine kalorienreduzierte, vitalstoff- und pflanzenreiche, und damit kaliumreiche und salzarme Ernährung.

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Deutsche Bevölkerung braucht mehr Bewegung

Körperliche Aktivität verlängert das Leben

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWeniger als die Hälfte der deutschen Bevölkerung, nämlich 43 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer, erreicht noch die Minimal-Bewegungsempfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 150 Minuten pro Woche, also täglich etwa 20 Minuten. Das zeigen Erhebungen des Robert Koch-Instituts. Als körperliche Aktivität hat das Institut jede Bewegung definiert, die durch die Skelettmuskulatur erzeugt wird und den Energieverbrauch über den Grundumsatz anhebt.

Zu diesen Aktivitäten zählen z. B. Radfahren, Joggen, Fußballspielen oder Schwimmen, die eine erhöhte Atem- sowie Herzfrequenz bewirken und über einen Zeitraum von mindestens zehn Minuten ohne Unterbrechung ausgeübt werden.

Wie hoch der Stellenwert von regelmäßiger körperlicher Aktivität für ein gesundes, langes Leben ist, hat aktuell die kanadische PURE-Studie gezeigt, die bislang größte Untersuchung zu diesem Thema. Bei dieser Langzeitstudie von Wissenschaftlern der McMaster Universität in Hamilton sind über 130.000 Menschen aus 17 Ländern der Welt standardisiert zu ihrem Bewegungsverhalten befragt und im Mittel 6,9 Jahre beobachtet worden. Das Ergebnis: 150 Minuten Bewegung pro Woche reichen aus, um weltweit etwa einen von zwölf Todesfällen zu verhindern. Bereits moderate körperliche Aktivität senkte das Sterberisiko im Laufe von knapp sieben Jahren um 20 Prozent im Vergleich zu einem geringen Bewegungspensum (< 150 Minuten/Woche). Insbesondere die kardiovaskuläre Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nahm dabei um 14 Prozent ab.

 Vom Schmerz zur Heilung

Der chronische Bewegungsmangel, der auf mehr als jeden zweiten Bundesbürger zutrifft, muss somit als ein maßgebliches Gesundheitsrisiko eingestuft werden. Eng verbunden mit dem weit verbreiteten Defizit an körperlicher Aktivität ist die Übergewichtsproblematik. Diesen Zusammenhang hat vor kurzem eine weltweite Studie unter Leitung der US-Universität Stanford, in die fast 720.000 Menschen aus 111 Ländern eingebunden waren, eindrucksvoll bestätigt. Diese Kausalität ist wenig verwunderlich, denn es ist seit langem bekannt, dass eine ausgewogene Energiebilanz, also das Verhältnis zwischen der Energieaufnahme über die Ernährung und dem Energieverbrauch durch Bewegung, entscheidenden Einfluss auf das Körpergewicht hat.

Äußerst verwunderlich ist hingegen, dass in Deutschland im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen über die Ursachen für Übergewicht fast ausschließlich das Thema Ernährung steht. Als Feind von Normalgewicht wird hierzulande vor allem die Lebensmittelindustrie ins Feld geführt, die angeblich heimtückisch, um ihre Produkte begehrenswert zu machen, u. a. Zucker beimischt. “Insbesondere Organisationen wie Foodwatch, die selbsternannten Essensretter und obersten Appetitverderber, tragen erheblich dazu bei, dass die wesentlichen Faktoren für Übergewicht nicht auf der Basis von wissenschaftlichen Fakten, sondern unter ideologischen und interessengesteuerten Gesichtspunkten bewertet werden”, warnt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel, bekannt als Autor des Buches “Die Zucker-Lüge”. Jüngstes Beispiel hierfür: In ihrem aktuellen Statement “Sieben Mythen zum Thema Zucker und Übergewicht” behauptet Foodwatch allen Ernstes: “Die oft genannte These, dass sich Kinder und Jugendliche heute weniger bewegen als noch vor wenigen Jahrzehnten, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Auch für Erwachsene gibt es hier keine eindeutigen Ergebnisse”. Solche Äußerungen entbehren jeder Grundlage und sind in höchstem Maße verantwortungslos, weil sie dazu beitragen, den nachweislich lebensverkürzenden Bewegungsmangel zu verharmlosen.

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Maßgeblich für gesundes Heranwachsen

Bewegungsfreudiger Lebensstil

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDas Potenzial von regelmäßiger körperlicher Aktivität für das gesunde Heranwachsen von Kindern und umgekehrt die weitreichenden Probleme, die durch einen Mangel an Bewegung verursacht werden können, sind der Mehrheit der Bevölkerung viel zu wenig bewusst.

Ausreichende Bewegungserfahrungen und Bewegungsmöglichkeiten sind insbesondere in den ersten zwölf Jahren prägend für die wachstums- und reifungsbedingten Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems. Bewegungsdefizite in diesem Lebensabschnitt können laut Informationen von Prof. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin) nicht wieder aufgeholt werden. Der Mediziner engagiert sich u. a. als Ratgeber für Eltern und Erzieher auf den Portalen www.fitte-schule.de sowie www.komm-in-schwung.de.

Ein bewegungsfreudiger Lebensstil wirkt sich nach Aussagen von Prof. Armbrecht nicht nur positiv auf den Knochen- und Muskelaufbau, die Herausbildung der Motorik und die Stärkung der Kondition aus. Er ist zudem die beste Prävention vor Übergewicht und den weitreichenden Konsequenzen, die sich aus einer chronisch unausgeglichenen Energiebilanz ergeben. Hinzu kommt: Auch die geistige Entfaltung, der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins sowie der Erhalt von psychischer Stabilität werden ganz maßgeblich durch regelmäßige körperliche Aktivität im Alltag beeinflusst.

 Rückenschmerzen – was ist mit Bioresonanz moeglich

Umso bedenklicher ist es, dass heute weniger als die Hälfte (43 Prozent) der sechs- bis zwölfjährigen Kinder die Minimalanforderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von wenigstens 60 Minuten moderater bis intensiver Bewegung pro Tag erfüllen. Zu diesem Besorgnis erregenden Ergebnis ist eine Studie des Zentrums für Gesundheit und Bewegung der Deutschen Sporthochschule unter Leitung von Prof. Ingo Froböse gekommen. Es besteht also dringend Handlungsbedarf. Angemessene Rahmenbedingungen zur Förderung eines bewegungsfreudigen Lebensstils zu schaffen, ist dabei nicht nur die Aufgabe der Politik und der Schulsysteme. Als Animateure sind vor allem auch die Eltern gefragt. Und hier gilt unbestritten: Eltern müssen ihren Kindern ein Vorbild geben. Wenn sie selbst bevorzugt ihre Freizeit auf der Coach verbringen, wird der Nachwuchs nur schwer davon zu überzeugen sein, dass Bewegung durch Sport und Spiel Freude macht und das Wohlbefinden steigert. Also gemeinsam aktiv werden, muss die Devise heißen, ganz entsprechend dem Lebensmotto von Prof. Armbrecht: “Tue Deinem Körper etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.”

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Kindheit im psychischen Gleichgewicht

Bewegungsfreudiger Lebensstil wichtige Basis

Pressemeldungen Gesundheit

“Bewegt sich der Mensch, geht es ihm gut”, so lautet das schlichte Postulat von Dr. Axel Armbrecht, leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie (Eutin), der sich als Experte u. a. auf dem Portal www.komm-in-schwung.de für einen bewegungsaktiven Lebensstil von Kindern und Jugendlichen stark macht. Und dieses Engagement ist heute wichtiger denn je: Auswertungen zeigen, dass weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland die Minimalanforderung der WHO von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität erfüllt.

Der weitverbreitete Bewegungsmangel hat nicht nur negative Auswirkungen auf die wachstums- und reifungsbedingte Entwicklung des Muskel-, Skelett- und Nervensystems von Kindern sowie ihren Stoffwechsel und Energiehaushalt. Weniger bekannt ist: Auch das psychische Wohlbefinden wird erheblich beeinträchtigt. Laut der KiGGS Welle 1 des Robert Koch-Instituts haben bereits rund 27 Prozent der sieben- bis zehnjährigen Jungen und knapp 19 Prozent der gleichaltrigen Mädchen ein erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten wie z. B. Hyperaktivitäts- und Verhaltensstörungen sowie emotionale Probleme.

Ein wesentlicher Grund für die zunehmende Tendenz von psychischen und psychosomatischen Beschwerden bei Kids ist Wissenschaftlern zufolge ein bewegungsarmer, vorwiegend sitzender Lebensstil. Denn das Potenzial von regelmäßiger körperlicher Aktivität und sportlichem Einsatz für eine Kindheit im psychischen Gleichgewicht ist enorm: Spiel- und Bewegungserfahrungen sind maßgeblich für den Aufbau von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Sie fördern Ausgeglichenheit und begünstigen ausreichende Schlafzeiten. Kinder, die sich tagsüber ausgepowert haben, leiden bedeutend seltener unter Schlafstörungen. Studien belegen zudem eindrucksvoll, welche wichtige Rolle ein bewegungsfreudiger Lebensstil zur Stressbewältigung und zum Abbau von Aggressionen spielt.

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 Psychische Probleme – Ansatz der Bioresonanz

Außerdem bestätigen Untersuchungen, dass körperlich aktive Kinder weitgehend von depressiven Phasen verschont bleiben. “Regelmäßige und an das Alter der Kinder angepasste Bewegung kann eine Menge der Schwierigkeiten, mit denen sich Eltern und Erzieher heute auseinandersetzen müssen, lindern und beheben”, davon ist Dr. Armbrecht überzeugt. Den Nachwuchs in dem Aufbau seiner Fitness zu unterstützen, lohnt sich sowohl im Hinblick auf ein körperlich wie auch geistig und seelisch gesundes Heranwachsen.

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