Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Pflanzendrinks unter der Lupe

Immer auf die Nährwerttabelle schauen

Wer auf Kuhmilch verzichten muss oder möchte, findet im Supermarkt ein großes Angebot an Alternativen. Aber wie unterscheiden sich die Pflanzendrinks in ihren Nährstoffen? Und wie sieht es in punkto Nachhaltigkeit aus? Mit diesen Fragen hat sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beschäftigt und eine Marktstichprobe durchgeführt. Im März 2021 standen insgesamt 71 Pflanzendrinks, davon 55 Bio-Produkte, aus Discounter, Supermarkt und Drogeriemarkt auf dem Prüfstand.

Die Verpackungen waren zum Teil unübersichtlich gestaltet und mit blumigen Werbeaussagen wie „verführerisch tropisch“ und „lecker lieblich“ bestückt. Je nach Hauptzutat gab es im Energiegehalt und in der Zusammensetzung der Nährwerte deutliche Unterschiede. Mit 12 bis 81 Kilokalorien pro 100 Gramm enthielten zwei Drittel der Pflanzendrinks weniger Energie als fettarme Milch (48 kcal). Wer besonders auf eine schlanke Linie achtet, kann zu Mandel- und Kokosnussdrinks greifen. Die ungesüßten Varianten kamen auf durchschnittlich nur 21 und 13 Kilokalorien pro 100 g. Haferdrinks (46 kcal) und Reisdrinks (50 kcal) waren etwas energiereicher. Es gab auch spezielle Barista-Varianten, die sich durch den Zusatz pflanzlicher Öle gut aufschäumen lassen. Dadurch enthalten sie aber auch mehr Fett (2,3 g pro 100 g) und mehr Kalorien (56 kcal). Für Veganer können Sojadrinks sinnvoll sein, da sie den höchsten Eiweißgehalt haben. Rund 38 Prozent der Milchalternativen waren mit Kalzium angereichert.

Produkte „ohne Zuckerzusatz“ (52 %) hatten nicht unbedingt einen geringen Zuckergehalt, da sie von Natur aus viel Zucker enthalten können. So war keiner der Reis- und Haferdrinks zusätzlich gesüßt. Dennoch enthielten sie mehr Zucker (4,9 bzw. 4,1 g pro 100 g) als gesüßte Soja- (2,7 g) oder Mandeldrinks (2,9 g). Auch Hinweise wie „Natur“, „Naturell“ oder „Natural“ wecken beim Verbraucher möglicherweise falsche Erwartungen. Solche Getränke können trotzdem zugesetzten Zucker, künstliche Aromen und Zusatzstoffe enthalten, sodass sich ein genauer Blick auf das Etikett lohnt. Allerdings verzichtete die Mehrheit der Hersteller auf Zusatzstoffe und Aromen.

Pflanzendrinks sind eine klimaschonende und tierfreundliche Alternative zu Milch, erklären die Verbraucherschützer. Der Kohlendioxid-Fußabdruck ist je nach Produkt nur ein Viertel bis halb so groß wie der von Kuhmilch. Wer eine besonders nachhaltige Wahl treffen möchte, greift zu Milchalternativen mit Zutaten europäischer Herkunft. Bei Bio-Haferdrinks stammt der Rohstoff sogar häufig von deutschen Feldern. Mehr Informationen zur Nachhaltigkeit auf der Verpackung wie klare Angaben zu Herkunft und Klimabilanz wären laut Verbraucherzentrale jedoch wünschenswert.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Marktstichprobe Pflanzendrinks März 2021

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2020/april/aus-hafer-mandeln-und-co/

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Zucchini schmecken auch süß

Kuchen – Marmelade – Mousse

Wer in seinem Garten reichlich Zucchini geerntet hat, kann das Sommergemüse auch auf süße Art nutzen. Die saftigen Früchte schmecken in Brownies und Schokoladenkuchen, aber auch als zitroniges Dessert.

Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Der Name bedeutet „kleiner Kürbis“, nach dem italienischen Wort „zucca“ für Kürbis. Das Gemüse hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack und kann daher auch in der süßen Küche mit fast jeder Zutat kombiniert werden. Die Zucchini harmoniert zum Beispiel sehr gut mit Obst wie Apfel und Ananas, Kokosraspeln und verschiedenen Nüssen. Je nach Rezept lässt sie sich mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Ingwer und frischen Kräutern wie Zitronenmelisse verfeinern.

Für einen veganen Zucchinikuchen wird das Gemüse geraspelt und mit Vollkornmehl, gemahlenen Haselnüssen, Zucker, Salz, Backpulver und Zitronensaft vermengt. Anschließend eine pflanzliche Milchalternative wie Haferdrink, etwas Kokosöl und geriebene dunkle Schokolade hinzufügen. Den Teig in eine Kastenform geben und etwa eine Stunde backen. Für einen Blechkuchen kann das Gemüse mit Buttermilch und Blaubeeren zubereitet werden. Sehr lecker sind auch Zucchini-Muffins mit einem Kokos-Walnuss-Belag.

Ein süßes Zucchini-Apfel-Brot schmeckt sehr gut zum Nachmittagskaffee. Äpfel und Zucchini werden grob geraspelt und mit Zucker und Zitronensaft für ein bis zwei Stunden mariniert. Trockenfrüchte wie Feigen und Cranberries, Nüsse, Kakao, Zimt, Backpulver und Mehl unterheben und in eine Form füllen. Mit Apfelspalten und Zucchinischeiben dekorieren und für 75 Minuten backen. Ein Zitronenmousse erfrischt an heißen Sommertagen: Zucchini in einem Mixer zerkleinern und mit Zitronensaft, geriebener Zitronenschale, Nussmus, Dattelsirup, etwas Kokosöl und Vanille vermengen. Für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen – und fertig ist das cremige und kalorienarme Dessert.

Selbst zum Frühstück lässt sich die Zucchini genießen – zum Beispiel in Pfannkuchen mit Honig und Zimt. Für einen ausgefallenen Fruchtaufstrich wird das Gemüse fein geraspelt, mit frischem Ingwer, etwas Zitronensaft und Gelierzucker eingekocht und noch heiß in saubere Gläser gefüllt. Auch mit säuerlichen Äpfeln, Ananas und frischen Kräutern wie Minze lässt sich aus dem Gemüse ein leckerer Aufstrich zaubern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Rezepte für herzhafte Gerichte mit Zucchini gibt es z.B. hier:

www.in-form.de/rezepte/

www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/reste-rezepte/

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Die Leber ist auf eine gesunde Ernährung dringend angeweisen

Die Leber ist auf eine gesunde Ernährung dringend angewiesen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Lebergesundheit

Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass die Leber auf eine gesunde Ernährung und Lebensweise dringend angewiesen ist. Ansonsten droht ein Teufelskreis, der von chronischen Entzündungen bis hin zur Leberzirrhose und Leberkrebs reicht. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, was es damit auf sich hat und worauf wir achten sollten.

Dramatische Folgen am Beispiel der Leberzirrhose

Wissenschaftler:innen der Goethe-Universität Frankfurt am Main haben herausgefunden, was zu einem Leberversagen führen kann. Dazu untersuchten sie 1.273 Patient:innen, die eine Leberzirrhose hatten. Sie leben mit dem ständigen Risiko eines akut-auf-chronischen Leberversagens, wenn die Leber die fortschreitenden Funktionsausfälle nicht mehr kompensieren kann.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass neben bakteriellen Infektionen der Alkoholkonsum oder beides zusammen die häufigsten Auslöser waren. (Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die gesamte Ernährung und Lebensweise müssen auf den Prüfstand

Dass Alkoholkonsum der Leber schadet, ist seit langem bekannt. Die Studie am krassen Fall der Leberzirrhose bestätigt es wissenschaftlich. Auch unsere sonstige Lebensweise und Ernährung kann zu dieser Falle werden, selbst bei scheinbar lebergesunden Menschen.

Hintergrund ist, dass der heute hohe Konsum von Fastfood und zuckerreichen Speise- und Getränkezubereitungen zu einem Teufelskreis für die Leber werden kann. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen steigt das Risiko für die dramatische Entwicklung von chronischen Entzündungsprozessen über die Fettleber zur Leberzirrhose und Leberkrebs. Sogar Kinder sind immer öfter davon betroffen.

Doch es gibt einen Ausweg. Bis zu einem gewissen Stadium ist der Prozess umkehrbar. Die Bioresonanz-Redaktion stellt die neuen Erkenntnisse und die Lösungsansätze in einem aktuellen Blog-Beitrag vor (zum Beitrag: Fettleber – wenn die Leber die Ernährung nicht mag).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

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Omega-3-Fettsäuren gegen Kopfschmerzen?

Studie zum Einfluss der Ernährung auf Migräne

Wer mit der Nahrung reichlich Omega-3-Fettsäuren aufnimmt, kann möglicherweise die Häufigkeit von Kopfschmerzen reduzieren. Das ist das Fazit einer Studie der University of North Carolina, an der 182 Migräne-Patienten teilnahmen.

Die meisten Menschen nehmen mit der Nahrung mehr Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) als Omega-3-Fettsäuren (Eicosapentaensäure, EPA und Docosahexaensäure, DHA) auf. Linolsäure steckt in pflanzlichen Ölen und ist daher in vielen verarbeiteten Produkten wie Chips und Cracker enthalten. Die wichtigste Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist fettreicher Meeresfisch wie Hering und Lachs. Das richtige Verhältnis der Fettsäuren ist wichtig, da sie Vorläufer für Signalmoleküle sind, die Schmerzen verstärken (Linolsäure) oder lindern (EPA und DHA).

Zu Studienbeginn litten die Patienten, vor allem jüngere Frauen, durchschnittlich an mehr als 16 Tagen im Monat für mehr als fünf Stunden an Migräne. Für sechzehn Wochen ernährten sie sich nach einer von drei Diäten. Die Kontrolldiät enthielt für Amerika typische Mengen an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Bei der zweiten Diät wurde die Aufnahme an EPA und DHA auf 1,5 Gramm pro Tag erhöht und bei der dritten Variante zusätzlich die Aufnahme an Linolsäure verringert (von 7 auf weniger als 2 % der Energie). Die Patienten führten ein Kopfschmerztagebuch und machten Angaben, wie stark ihre Lebensqualität durch die Migräne beeinträchtigt war.

Wenn die Patienten mehr Omega-3-Fettsäuren aufnahmen, hatten sie weniger häufig Kopfschmerzen. Der Effekt verstärkte sich, wenn auch die Menge an Omega-6-Fettsäuren geringer war. Bei beiden Diäten reduzierten sich die Kopfschmerzstunden am Tag (minus 1,3 bzw. 1,7) und die Kopfschmerztage im Monat (minus 2 bzw. 4). Die Teilnehmer berichteten über kürzere und weniger starke Kopfschmerzen als bei der Kontrolldiät, und einige konnten sogar die Medikamenteneinnahme verringern. Eine Verbesserung der Lebensqualität ließ sich aber nicht nachweisen.

Die Studienergebnisse legen nahe, dass unsere Ernährung das Schmerzempfinden beeinflusst und eine Ernährungsumstellung bei Migräne und anderen chronischen Schmerzen helfen kann. Der Effekt sei ähnlich wie bei einigen Medikamenten, schreiben die Wissenschaftler im British Medical Journal (BMJ). Allerdings ist die Einhaltung einer Diät für manche Menschen schwierig. Es ist auch noch nicht geklärt, ob die Ergebnisse auf Kinder, Männer und ältere Erwachsene sowie andere chronische Schmerzzustände übertragbar sind.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:www.bmj.com/content/374/bmj.n1448www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/fisch/fisch-gesund-essen/

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Braunes Fett und Sekretin

Wie wird die Sättigung gesteuert?

Wie weiß unser Gehirn, wann wir genug gegessen haben? An der Regulation der Nahrungsaufnahme sind viele verschiedene Faktoren beteiligt. Wissenschaftler der Technischen Universität München haben einen neuen Mechanismus zur Steuerung der Sättigung entdeckt. Vermutlich verringert das Darmhormon Sekretin über eine Aktivierung des braunen Fettgewebes den Appetit.

Der überwiegende Teil des Körperfetts ist weißes Fett, das überschüssige Nahrungsenergie speichert. Im Gegensatz dazu stimuliert die Nahrungsaufnahme im braunen Fettgewebe die Umwandlung von Energie in Wärme. Bei Kleinkindern trägt das braune Fett dazu bei, die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Bei Erwachsenen ist es an der Gewichtskontrolle beteiligt. Dabei scheint das Darmhormon Sekretin eine wichtige Rolle zu spielen. Es regt bei Nahrungsaufnahme die Produktion von Verdauungssäften in der Bauchspeicheldrüse an. Nun ließen sich im braunen Fettgewebe Rezeptoren für Sekretin nachweisen. Das ist ein Hinweis, dass das Hormon auch das braune Fett beeinflusst.

Die Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) führten gemeinsam mit dem finnischen Forschungsinstitut Turku PET-Center eine Untersuchung an insgesamt 21 gesunden, normalgewichtigen Männern durch. Infolge von Infusionen mit Sekretin erhöhte sich im Vergleich zur Kontrollgruppe (Infusionen mit Kochsalzlösung) die Glukoseaufnahme im braunen Fettgewebe (57 %) und der Energieverbrauch im ganzen Körper (2 %). Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ließ sich nachweisen, dass Sekretin die Aktivität des Belohnungssystems im Gehirn reduziert, wenn die Probanden Fotos von appetitlichen Speisen wie Omelett oder Pommes frites betrachteten. Offenbar führt die Freisetzung des Hormons über eine Aktivierung des braunen Fetts dazu, dass im Gehirn ein Sättigungsgefühl entsteht. Die Probanden hatten nach eigenen Angaben weniger Appetit, und die Pausen zwischen den Mahlzeiten waren um 40 Minuten länger. Eine veränderte Kalorienaufnahme ließ sich jedoch nicht nachweisen, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „Nature Metabolism“.

„Diese Studie unterstreicht die funktionelle Bedeutung des menschlichen braunen Fetts bei der Kontrolle der Energiebilanz, da es sowohl die Nahrungsaufnahme als auch den Energieverbrauch beeinflusst“, erklärt Martin Klingspor, Professor für Molekulare Ernährungsmedizin an der TUM. Die neuen Erkenntnisse über die Rolle des Sekretins für die Sättigung können bei Forschungen zur Behandlung von Adipositas hilfreich sein. Weitere Untersuchungen mit mehr Probanden sollen zeigen, ob das Hormon tatsächlich die Nahrungsaufnahme verringern kann.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Quelle: Technische Universität München (TUM), Pressemeldung vom 22. Juni 2021; Nature Metabolism, Bd. 3, Nr. 6, S. 798–809, Juni 2021; https://doi.org/10.1038/s42255-021-00409-4

Weitere Informationen:

www.tum.de

https://doi.org/10.1038/s42255-021-00409-4

https://www.bzfe.de/bildung/ernaehrungs-und-verbraucherbildung/essen-und-trinken/das-essen-im-koerper/der-weg-der-nahrung

Unterrichtsmaterial „Der Weg der Nahrung – Materialsammlung für die Sek I“, Bestell-Nr. 1610, Preis: 6,50 Euro, https://www.ble-medienservice.de/1610/der-weg-der-nahrung-materialsammlung-fuer-die-sek-i

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Typ-2-Diabetes und früher Herzinfarkt

Erhöht ein zu hohes Körpergewicht in der Jugend das Risiko?

Wer in der Jugend übergewichtig war, hat offenbar als junger Erwachsener ein etwas erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes und einen frühen Herzinfarkt – auch wenn er inzwischen normalgewichtig ist. Das hat eine US-amerikanische Untersuchung ergeben, für die 12.300 Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren für 24 Jahre medizinisch begleitet wurden. In diesem Zeitraum wurden Angaben zum allgemeinen Gesundheitszustand, vorzeitigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes protokolliert. Außerdem bestimmten die Wissenschaftler den Körpermassenindex (BMI) als Verhältnis von Gewicht zur Körpergröße, der als Orientierung für ein optimales Gewicht gilt. Bei Heranwachsenden verändert sich der normale Körperfettanteil ständig. Daher wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet.

Wenn Jugendliche übergewichtig oder adipös waren, litten sie als junge Erwachsene im Alter von 33 bis 43 Jahren häufiger an einem allgemein schlechten Gesundheitszustand (plus 2,6 %), an Typ-2-Diabetes (8,8 %) und einem frühen Herzinfarkt (0,8 %). Häufig brachten übergewichtige Jugendliche auch als junge Erwachsene zu viele Pfunde auf die Waage. Allerdings galt der Zusammenhang zwischen dem BMI in der Jugend und den negativen gesundheitlichen Folgen auch, wenn die Probanden als Erwachsene normalgewichtig waren.

„Die Erkenntnis, dass der BMI in der Jugend ein Risikofaktor für gesundheitliche Probleme im Erwachsenenalter ist, unabhängig vom BMI im Erwachsenenalter, hat erhebliche Auswirkungen auf unser Verständnis der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, betont Jason M. Nagata von der University of California, San Francisco und Hauptautor der Studie. Nach seiner Ansicht sollte zukünftig bei der Beurteilung des Risikos für kardiovaskuläre und chronische Erkrankungen auch berücksichtigt werden, ob die Patienten in früheren Jahren ein zu hohes Körpergewicht hatten. Vermutlich tragen sowohl das Alter bei Beginn der Adipositas als auch die Summe der Jahre mit Adipositas zur Entstehung von Insulinresistenz und Atherosklerose bei, schreiben die Wissenschaftler im „Journal of the American College of Cardiology”. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann.

„Unsere Studie legt nahe, dass das Teenageralter eine wichtige Zeitspanne ist, um die Gesundheit zu verbessern und frühen Herzinfarkten vorzubeugen. Kinderärzte sollten Teenager ermutigen, gesunde Verhaltensweisen zu entwickeln, einschließlich ausreichend Bewegung und ausgewogene Mahlzeiten“, fasst Nagata zusammen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.1016/j.jacc.2021.04.071

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-typ-2/

Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“, Bestell-Nr. 1301, Preis: 1,50 Euro, www.ble-medienservice.de/1301/herzgesund-leben-cholesterinbewusst-essen

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Ernährungsumstellung bei Metabolischem Syndrom

Fasten – positiv für Darmmikrobiom und Immunsystem

Wenn Menschen mit metabolischem Syndrom ihre Ernährung umstellen möchten, sollten sie mit einer Fastenkur beginnen. Das kann den Gesundheitszustand langfristig verbessern, hat eine gemeinsame Studie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und des Experimental and Clinical Research Center (ECRC) ergeben.

Jeder vierte Deutsche leidet am metabolischen Syndrom. Das ist eine Sammelbezeichnung für vier verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Diabetes mellitus. Bei vielen Patienten liegen unbemerkt chronische Entzündungen und eine gestörte Darmflora vor. Die wichtigsten Behandlungsansätze sind viel Bewegung und eine kalorienarme, gesunde Ernährung.

Aber welchen Effekt hat eine Ernährungsumstellung auf Darmmikrobiom und Immunsystem? Um dieser Frage nachzugehen, führten die Wissenschaftler eine Studie an 71 Patienten mit metabolischem Syndrom durch. Die Probanden ernährten sich für drei Monate nach der DASH-Diät (Dietary Approach to Stop Hypertension), die einer mediterranen Vollwertkost entspricht und in erster Linie den Blutdruck senken soll. Die Probanden wurden zufällig in zwei Gruppen unterteilt, von der eine fünf Tage vor der Diät nur 300 bis 350 Kilokalorien täglich als Gemüsesaft und Gemüsebrühe zu sich nahm.

Wenn die Patienten vor der Diät fasteten, blieben Body-Mass-Index, Blutdruck und Bedarf an blutdrucksenkenden Medikamenten auch drei Monate nach der Kur niedriger. Es wurden positive Auswirkungen auf das Immunsystem und das Darmmikrobiom festgestellt, die bei einer Diät ohne Fasten nicht zu beobachten waren. So nahm die Anzahl der entzündungsfördernden T-Zellen ab und der regulatorischen T-Zellen zu. Im Darm vermehrten sich gesundheitsfördernde Bakterien, die Ballaststoffe in entzündungshemmende kurzkettige Fettsäuren umwandeln und sich dadurch positiv auf Immunabwehr und Blutdruck auswirken. Der positive Effekt blieb zum Teil auch nach dem Fasten erhalten, schreiben die Autoren im Fachjournal „Nature Communication“.

Häufig stellen Patienten mit dem metabolischen Syndrom ihre Ernährung um und sind frustriert, wenn sich kaum Erfolge einstellen. Das kann daran liegen, dass im Darmmikrobiom zu wenige gesundheitsfördernde Bakterien vorhanden sind. „Das Fasten wirkt wie ein Katalysator für die schützenden Mikroorganismen im Darm. Die Gesundheit verbessert sich sichtbar sehr schnell, die Patienten können ihre Medikation reduzieren und oftmals ganz auf Tabletten verzichten“, erklärt Dr. Sofia Forslund die Vorteile. Allerdings sind Langzeitstudien mit mehr Probanden notwendig, um die Resultate zu untermauern.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1038/s41467-021-22097-0

www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/online-spezial/fasten-moderne-aspekte-eines-klassischen-naturheilverfahrens/

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Die „richtige Ernährung“ gibt es nicht

Zur Vielfalt zählt auch der Genussaspekt

Viele der so genannten Ernährungsratgeber im Internet oder Buchhandel sind wenig hilfreich. Sie geben nämlich konkrete Empfehlungen, können jedoch niemals auf die persönliche Situation jedes einzelnen Lesers eingehen. Der Speiseplan eines Menschen muss sich aber zuallererst nach den ganz individuellen Lebensumständen und Bedürfnissen richten. Was bekömmlich und gesund ist, hängt vom Alter und vom Geschlecht ab, vom eigenen Lebensstil und der Bewegungsfreudigkeit, von den Blutwerten, möglichen Erkrankungen oder familiären Vorbelastungen. Schwangere und stillende Mütter sollten vorübergehend manches aus dem Speiseplan streichen, dauerhaft gilt das natürlich für Allergiker. Sportler oder körperlich beanspruchte Berufstätige brauchen wiederum eine andere Ernährung als Bewegungsmuffel.

Es ist nachvollziehbar, dass allgemeine Tipps zur „richtigen Ernährung“ dieser Fülle unterschiedlicher Voraussetzungen nicht gerecht werden können. Vor allem nicht bei dem wohl persönlichsten Kriterium, das deshalb häufig einfach unterschlagen wird: Der Genussaspekt beim Essen spielt für das physische und psychische Wohlbefinden eine maßgebliche Rolle. Genießen bedeutet nämlich unter anderem, den Bedürfnissen des eigenen Körpers zu vertrauen. Der weiß in der Regel besser als jeder Online-Tipp, was für ihn bekömmlich und wohlschmeckend ist. Von „kulinarischer Körperintelligenz“ sprechen deshalb auch manche Ernährungsexperten.

Genuss kann sich dabei sowohl auf den Geschmack der Speisen als auch auf den Rahmen der Mahlzeiten beziehen. So wird beispielsweise die Tatsache, dass es in Frankreich trotz einer alkohol- und fettreicheren Ernährung weniger Herz-Kreislauf-Krankheiten als in Deutschland gibt, auf das „französische Essmodell“ zurückgeführt: Gesellige Runden am Esstisch mit viel Zeit für gemeinsames Genießen haben dort eine lange Tradition. Wichtiger als die jeweilige Auswahl der Speisen und Getränke ist es also, die Ernährung nicht zur flüchtigen Nebentätigkeit zu degradieren. Und ebenso wichtig ist es, persönliche Bedürfnisse zu respektieren. „Der eigene Körper signalisiert, was er braucht, was ihm schmeckt und was ihm bekommt“, betont der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag): „Und jeder weiß individuell, was für ihn Genuss ist.“

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Supress
Detlef Brendel
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
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Abnehmen bei Typ-2-Diabetes

Blutdruck sinkt – weniger Medikamente

Wenn übergewichtige Menschen mit Typ-2-Diabetes deutlich abnehmen und ihr Gewicht halten können, reduziert sich häufig neben den Blutzuckerwerten auch der Blutdruck. In einer britischen Studie kam knapp jeder Dritte nach der Diät dauerhaft ohne Hochdruckmedikamente aus.

Am „Diabetes Remission Clinical Trial“ (DiRECT) waren übergewichtige Erwachsene beteiligt, die in Hausarztpraxen in Schottland und Tyneside in England betreut wurden. Die Diagnose des Typ-2-Diabetes lag höchstens sechs Jahre zurück. Bei dieser Stoffwechselstörung ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht, da der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin anspricht. Viele Typ-2-Diabetiker leiden zusätzlich an Übergewicht und Bluthochdruck.

Die Hälfte der Probanden (143 von 298) nahm an einem Abnehmprogramm teil, das Wissenschaftler der Universitäten Glasgow und Newcastle entwickelt hatten. Es umfasste eine zwölfwöchige Formula-Diät, welche die tägliche Kalorienaufnahme auf durchschnittlich 830 Kilokalorien begrenzte. 78 Patienten waren auch wegen Bluthochdruck in Behandlung und setzten zu Beginn größtenteils ihre Medikamente ab. Nach der Diät wurden die Teilnehmenden angeleitet, mit einer ausgewogenen Ernährung ihr Gewicht zu halten.

Die Probanden nahmen durchschnittlich 10 Kilogramm ab, ein Viertel sogar 15 Kilogramm. Die Blutzuckerwerte verbesserten sich und knapp die Hälfte konnte auf Arzneimittel verzichten. Der Blutdruck reduzierte sich parallel zum Gewichtsverlust. Bei Typ-2-Diabetikern, die zu Beginn keine Hochdruckmedikamente einnahmen, ging der durchschnittliche Blutdruck bereits nach einer Woche zurück. Wenn Präparate abgesetzt wurden, sank der Blutdruck langsamer. Die Werte blieben aber nach der Diät und nach 12 beziehungsweise 24 Monaten niedriger. Nur jeder vierte Patient musste während der Diät wieder Medikamente einnehmen. Immerhin 28 Prozent konnten auch zwei Jahre nach der Diät auf Hochdruckmedikamente verzichten, ist im Fachjournal „Diabetologia“ zu lesen.

Die Studienergebnisse zeigen, wie stark Ernährung, Gewicht, Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck zusammenhängen. Eine deutliche Gewichtsabnahme bringt bei adipösen Patienten viele gesundheitliche Vorteile und kann auch den Blutdruck normalisieren. Das Absetzen der Hochdruckmedikamente ist nach Ansicht der Wissenschaftler unbedenklich, wenn die Werte regelmäßig überwacht werden. Allerdings sei für den Erfolg solcher Maßnahmen eine langfristige Unterstützung zur Aufrechterhaltung der Gewichtsabnahme entscheidend.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

doi.org/10.1007/s00125-021-05471-x

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-typ-2/

Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“, Bestell-Nr. 1301, Preis: 1,50 Euro, www.ble-medienservice.de/1301/herzgesund-leben-cholesterinbewusst-essen

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Gewürze und Kräuter in der Ayurvedaküche

Ayurveda-Gewürze und -Kräuter sind besser als das Salz in der Suppe

Die Deutschen sind Weltmeister im Salzkonsum – das trifft auf viele Menschen in Deutschland zu. Fast 25 Jahre habe ich nun Ayurveda-Kuren als Heilpraktiker begleitet – ganz oft habe ich festgestellt, die Deutschen würzen gerne.

Sicher – Kräuter und Gewürze sind gesund, aber mit diesen Zutaten sind viele sehr minimalistisch. Oft sind nur Pfeffer, edelsüßer Paprika im Repertoire. Und als Kräuter sind meist nur Petersilie und Schnittlauch im Garten und in der Küche zu finden – und wenn Bohnen gekocht werden, auch noch das Bohnenkraut.

Durch viele Kochshows im Fernsehen sind mittlerweile doch deutlich mehr Gewürze und Kräuter im Einsatz, so auch Ingwer, Kurkuma und auch Chili.

Dafür sind die Deutschen aber, wie ober beschrieben, Weltmeister im Konsum von Kochsalz, so wurde es in einem Gesundheitsbeitrag von Sat 1 bezeichnet. Auch Salz ist notwendig für unseren Stoffwechsel, aber ein Zuviel an Salz macht krank. In den Ayurveda-Kuren habe ich immer wieder gesehen, wie gerne die Menschen Salz zum Würzen verwenden. Eine Studie der Verbraucherzentrale belegt, dass die meisten Menschen die empfohlene Menge von 5 g Salz täglich bei weitem überschreiten. Diese Wert ist als obere Wert von der WHO angegeben.
30 % der Frau verwenden täglich durchschnittlich bis 6 Gramm und 70 % verwenden mehr als 6 Gramm täglich. Bei den Männern sind die Werte noch etwas drastischer. Nur 25 % bleiben unter 6 Gramm und 75 % liegen über diesen Wert.

Zuviel Salz wirkt sich insbesondere als starke Störungen im Herz-Kreislauf-System aus, aber auch der Wasserhaushalt und die Nieren werden stark belastet. Sicher – in richtigen Maß konsumiert ist es für den Organismus lebensnotwendig. Aber über 1,6 Millionen Todesfälle jährlich (weltweit) die auf zu hohem Salzkonsum zurückzuführen sind, sollten uns motivieren, einen besseren Weg zu finden. Dabei ist es sehr einfach, diesen Wert drastisch zu senken – und das kommt der eigenen Gesundheit sehr zugute.

Kräuter und Gewürze helfen dabei, den Salzkonsum zu reduzieren. In anderen Kulturen ist der Einsatz von Gewürzen und Kräutern viel verbreiteter, so z.B. auch in der ayurvedischen Kochkunst. …und die machen nicht nur das Essen schmackhafter, Gewürze und Kräuter unterstützen den Körper auch bei vielen Stoffwechsel-Leistungen. Ersichtlich ist das dann auch sehr stark im Stuhlgangverhalten, aber auch die Verschlackung des Körpers wird dadurch reduziert. Der Grund liegt darin, dass auch die Entgiftungskraft im Körper verstärkt wird.
Wer regelmäßig genügend Gewürze und Kräuter einsetzt, der hat meist auch eine deutlich stärkere Immunkraft.

In der Ayurveda-Küche gibt es viele einzelne Gewürze, oft ist es dann etwas umständlich, dieser einzukaufen, zu lagern und auch rechtzeitig und schnell dem Essen beizufügen. In den Ayurveda-Kochkursen merkte ich schnell, dass oft die ersten Gewürze schon verbrannt waren, bis die letzten dem Essen beigefügt waren. Das motivierte mich dazu, Gewürzmischungen zu kreieren, die dann beim Kochen viel schneller eingesetzt werden können. In diesen Gewürzmischungen sind die Gewürze harmonisch abgestimmt, so dass man leicht sehr schmackhafte Gerichte kochen kann. Um Menschen zu inspirieren, den oben beschriebenen Salzkonsum zu reduzieren, habe ich auch ein Kräutersalz gemischt, in dem nur 40 % Salz zugefügt wurde, der Rest sind Kräuter. Die meisten Kräutersalze die zu kaufen sind, auch Bio, haben 80 % Salzanteil.

Kräuter und Gewürze sind die Lösung, die uns aus dem Glauben, nur Salz kann Essen schmackhaft machen, rausführen. Ich habe 17 Gewürzmischungen kreiert, außer dem Kräutersalz kommen alle Gewürzmischungen ohne Salz aus. Übrigens werden wirklich nur Kräuter und Gewürze gemischt, ganz ohne andere Zusatzstoffe. Im Ayurveda ist die Zielsetzung, mit dem Lebensstil und mit der Ernährung die eigene Konstitution zu unterstützen und Ungleichgewichte der Konstitution auszugleichen – dabei helfen die Gewürzmischungen sehr. Diese haben harmonisierende Wirkungen auf die Doshas Vata, Pitta und Kapha (die Ayurveda-Konstitutionen) und sie optimieren den ganzen Stoffwechsel im Körper, da sie das Körper-Agni (Verdauungsfeuer) stärken.

Im Grunde ist ein reduziertes Agni der Grund für Krankheit und Ungleichgewichten im Körper.
Wer mehr über diese Gewürzmischungen wissen möchte, der kann auf meiner Website ein E-Book kostenfrei anfordern, in dem die Gewürzmischungen beschrieben sind und wie diese in der Ayurvedaküche eingesetzt werden.

In diesem E-Book gibt es auch einen Link, der direkt zu der Seite führt, auf der man meine Gewürzmischungen kaufen kann. Wer diese Gewürzmischungen direkt bestellen möchte, das geht bei der Firma Herzel. Herzel ist eine Gewürzmanufaktur, die schon seit 1949 besteht. Beim Einkauf der Gewürze wird sehr erfahren nur gute Qualitäten ausgesucht – das merkt man dann auch am Geschmack. Die Gewürzmischungen von mir sind die „Ayurveda-Gewürzmischungen nach Wolfgang Neutzler“. kostenfreies E-Book Ayurveda-Gewürze, Ayurveda-Gewürzmischungen von Wolfgang Neutzler

Die Ayurvedaschule Wolfgang Neutzler ist eine unabhängige Privatschule. Der Schulleiter der Schule für Ayurveda, Wolfgang Neutzler, praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Als Coach betreut er Menschen in Krisen-Situation. Der Schwerpunkte seiner Arbeit sind Online-Seminare und -Ausbildungen. Gerade in der heutigen Zeit eine schnelle und effektive Möglichkeit des Lernens, ohne Reisekosten und Stress. Folgende Online-Angebote gibt es: Ausbildung zur/m Ayurveda-Ernährungsberater/In, Ayurveda-Kochkurse, Abnehm-Training, Ayurveda-Fastenwoche, Kursleiter Ayurveda-Babymassage, Schwangeren-Massage, Ayurveda-Konstitutionsbestimmung, Ayurveda-Entspannungs-Trainer. Wolfgang Neutzler ist Autor, Co-Autor von 8 Büchern, unter anderem auch von 5 Ayurveda-Büchern.

Das Ziel ist es, ganz vielen Menschen einen Zugang zum Ayurveda zu ermöglichen.
Ayurveda – das Wissen von einem gesunden, langen und glücklichen Leben

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