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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Omega-3-Fettsäuren gegen Feinstaub

Schützt Fischverzehr das Gehirn im Alter?

Wenn ältere Frauen mindestens ein- bis zweimal in der Woche Fisch essen, nehmen sie offenbar ausreichend Omega-3-Fettsäuren auf, um das Gehirn vor den Auswirkungen der Luftverschmutzung zu schützen. Das lässt eine Studie der Columbia University in New York vermuten, an der mehr als 1.300 Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren teilnahmen.

Die Probandinnen machten in Fragebögen Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Aus den Daten wurde die durchschnittlich pro Woche verzehrte Menge an Fisch berechnet. Zudem nahmen die Wissenschaftler Blutproben und bestimmten die Menge der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen. Anhand der Wohnadresse wurde die durchschnittliche Feinstaubbelastung in den vergangenen drei Jahren ermittelt. Mit Magnetresonanztomographie ließ sich das Gehirn abbilden und verschiedene Bereiche wie die weiße Substanz und der Hippocampus untersuchen. Die weiße Substanz umfasst den Teil des Gehirns, der sich vor allem aus den Fortsätzen der Nervenzellen zusammensetzt. Der Hippocampus ist eine Region, die am Erinnerungsvermögen und an Lernprozessen beteiligt ist.

Seit langem ist bekannt, dass Feinstaub in der Luft der Gesundheit schadet. In den vergangenen Jahren gibt es immer mehr Hinweise, dass die winzigen Partikel auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen und Alterserkrankungen wie Demenz begünstigen können. Omega-3-Fettsäuren wirken Entzündungen entgegen, bekämpfen Giftstoffe und können die Struktur von alternden Gehirnen bewahren. Tatsächlich war bei Frauen aus Gebieten mit hoher Feinstaubbelastung das Gehirnvolumen am geringsten, wenn sie wenig Omega-3-Fettsäuren im Blut hatten. Wer besonders gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgt war, hatte mehr weiße Substanz als Frauen mit dem niedrigsten Gehalt (410 zu 403 cm3) – unabhängig von Alter, Bildung und Rauchen. Außerdem war bei diesen Probandinnen auch der Hippocampus größer.

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren im Blut durch Fischkonsum das Hirnvolumen bei Frauen im Alter erhalten und möglicherweise vor den Auswirkungen von Luftverschmutzung schützen können“, erklären die Wissenschaftler im Fachblatt „Neurology“. Allerdings handelt es sich um eine reine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Beziehung nachweisen kann. Effektiver gegen Feinstaubbelastung könnte natürlich auch die Ursachenbekämpfung sein. Außerdem ist es wichtig, welcher Fisch verzehrt wird. Einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben fettere Fische wie Lachs, Sardellen, Sardinen, Hering, Makrele und Forelle. Bei frittiertem Fisch werden die Omega-3-Fettsäuren durch die hohen Temperaturen zerstört. Weitere Studien sollen folgen, an denen auch andere Altersgruppen und Männer teilnehmen und die Feinstaubbelastung über die gesamte Lebensspanne berücksichtigt wird.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000010074

https://www.bzfe.de/inhalt/fisch-1808.html

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Auf der Suche nach Omega-3-Fettsäuren

Sind Nährstoffe aus Mikroalgen umweltfreundlich?

Der schwindende Fischbestand und die potenzielle Umweltbelastung von Aquakulturen bereiten Wissenschaftlern weiterhin Kopfzerbrechen: Wie nur soll die Menschheit langfristig und nachhaltig mit langkettigen Fettsäuren versorgt werden, die der Körper nicht selbst produzieren kann, die aber doch so wichtig für eine gesunde Ernährung sind? Mikroalgen sind deshalb schon länger im Fokus der Forschung, und deren Omega-3-Fettsäuren finden sich bereits in manchen Nahrungsergänzungsmitteln. Auch wird die Produktion von Algen zur Nutzung als alternative Kraftstoffe erforscht.

Eine interessante Fragestellung greifen aber nun die Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg auf: Können in Deutschland produzierte Mikroalgen als umweltfreundlichere Alternative zu der asiatischen Algenzucht in Teichen oder der Vermehrung von Fischen in Aquakulturen genutzt werden? Hierzu würden sich geschlossene Systeme eignen, sogenannte Photobioreaktoren. Deren Umweltbilanz wurde im Modell mit den bekannten Systemen verglichen. Beim Vergleich mit Fischkulturen beliebter Arten – im Hinblick auf die C02-Bilanz und die Belastung von Gewässern – schnitten die Mikroalgen besser ab. Die Umwelteffekte waren, bezogen auf die verfügbare Menge an Omega-3-Fettsäuren, geringer.

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In Deutschland beliebte Fischarten, wie Lachs und Pangasius, stammten meist aus Aquakulturen und seien daher mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden; aber auch der Alaska-Seelachs aus Wildfang zeige für alle Umweltindikatoren schlechtere Werte als die Mikroalgen, so die Wissenschaftler. Im Hinblick auf die wachsende Weltbevölkerung hat die Aquakultur noch einen weiteren positiven Effekt: Für Teiche und den Fischfutteranbau werden riesige Flächen benötigt; stattdessen könnten für die Photobioreaktoren unfruchtbare Böden genutzt werden, auf denen sonst keine Nahrungsmittel angebaut werden können.

Friederike Heidenhof, www.bzfe.de

 

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org//10.1007/s10811-020-02181-6

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Mehr Omega-3-Fettsäuren im Essen

Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Wenn die Ernährung reich an fettem Fisch beziehungsweise Omega-3-Fettsäuren ist, verändert sich offenbar die Konzentration bestimmter Transportproteine für Cholesterin und andere Blutfette. Dadurch sinkt das Risiko für Arteriosklerose und Herzerkrankungen, lassen Untersuchungen der spanischen Universität Rovira i Virgili und der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts vermuten.

An der Studie nahmen über 26.000 gesunde Frauen im Alter von 48 bis 59 Jahren teil. In Fragebögen machten die Probandinnen Angaben zu ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, vor allem dem Verzehr von Fisch und Nahrungsergänzungspräparaten mit Omega-3-Fettsäuren. Im Fokus standen die Omega-3-Fettsäuren alpha-Linolensäure (ALA), Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA). Die Wissenschaftler nahmen Blutproben und bestimmten mit Hilfe der Kernspinresonanz-Spektroskopie die Anzahl und Größe der verschiedenen Subklassen der Lipoproteine. Lipoproteine sind Fett-Eiweiß-Verbindungen, die Fette wie Cholesterin und Triglyzeride durch den Blutkreislauf transportieren.

Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Kaltwasserfischen wie Lachs, Makrele und Hering, aber auch in bestimmten pflanzlichen Ölen wie Rapsöl und Walnussöl enthalten. Frühere Studien hatten bereits bestätigt, dass eine hohe Aufnahme mit einem niedrigen Triglyzeridspiegel verbunden ist. Allerdings soll auch das LDL-Cholesterin ansteigen. LDL bedeutet „Low Density Lipoprotein“ und hat im Vergleich zum HDL (High Density Lipoprotein) eine niedrigere physikalische Dichte. Das LDL-Cholesterin gilt als das „böse Cholesterin“, da es in hohen Konzentrationen eine Arteriosklerose begünstigen kann. Arteriosklerose beginnt mit unbemerkten Veränderungen der Blutgefäße. An winzigen Rissen und Verletzungen der Gefäß-Innenwände können sich Fett und Cholesterin ablagern. Weiße Blutkörperchen fressen die Ablagerungen und sind dadurch prall gefüllt. Wenn andere Blutbestandteile an ihnen hängen bleiben, bilden sich Plaques. Durch diesen Prozess verhärten sich die Arterien und verlieren ihre Elastizität.

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Ein hoher Fischverzehr und eine hohe Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren standen mit einem Profil an Lipoproteinen in Zusammenhang, das größtenteils das Risiko für Arteriosklerose und Herzerkrankungen senken kann. Es kam nur zu einem Anstieg des Cholesterins, das durch die großen LDL-Partikel transportiert wird und nicht mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden ist. Die Zahl der Transportproteine für Triglyzeride nahm ab. Dadurch sank der Triglyzeridspiegel, was Arteriosklerose vorbeugt. Vermutlich reduzieren Omega-3-Fettsäuren die Produktion von Lipoproteinen, indem sie unter anderem die Bildung von Fettsäuren in der Leber hemmen, schreiben die Wissenschaftler im „Journal of the American Heart Association“.

Weitere Studien sollen folgen, um die Ergebnisse zu bestätigen. Noch sei nicht geklärt, ob der Verzehr von Fisch auch mit einer geringeren Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Selbst wenn das Erkrankungsrisiko in Bezug auf die Fette geringer ist, müssen im Gegenzug Faktoren wie die Schwermetallbelastung von Fischen und deren Einfluss auf die Gesundheit einbezogen werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1161/JAHA.119.014963

https://www.bzfe.de/inhalt/fisch

https://www.bzfe.de/inhalt/erhoehte-blutfettwerte-ein-risiko-fuer-herz-und-kreislauf

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Omega-3-Fettsäuren: essenzielle Feuerlöscher im Körper

Fette haben im Körper verschiedene Aufgaben zu erfüllen.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSie unterstützen die Immunabwehr, helfen bei der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine, wirken Entzündungsprozessen entgegen und halten das Hormongleichgewicht aufrecht. Außerdem dienen sie den Körperzellen als Baustoff. Vor allem die Omega-3-Fettsäuren, die Bestandteil der Zellmembranen sind, kann das Gehirn gut gebrauchen.

Sie sind pure Nervennahrung, denn sie sind für die Bildung der Nervenzellen wichtig. Das erklärt, warum Walnüsse vom Aussehen dem Gehirn ähnlich sind und zu den besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren zählen.

Omega-3-Fettsäuren gehören wie die Omega-6-Fettsäuren zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind empfindlich und sollten behutsam behandelt und zügig aufgebraucht werden, da sie schnell auf Hitze, Licht und Sauerstoff ansprechen und leicht oxidieren. In der Natur schützen sie sich durch ihren Reichtum an Vitamin E gegen freie Radikale, welches ihnen als Antioxidans dient. Daher sind Nüsse und Samen sichere Quellen, weil die Fettsäuren hier vor Luft und Licht gut abgeschirmt vorliegen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind essenziell. Das bedeutet, dass der Körper sie zum Leben braucht, sie jedoch nicht selbst bilden kann. Daher ist es wichtig, sie täglich aufzunehmen.

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Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren dienen nicht nur den Zellen als Baustoff und beruhigen die Nerven, sondern haben noch andere Qualitäten. Sie
– fördern die geistige Leistungsfähigkeit,
– stärken die Immunabwehr, da sie an der Bildung der körpereigenen Abwehrzellen beteiligt sind und die Darmschleimhaut pflegen,
– machen glücklich, weil sie zu den Zutaten gehören, die für die Herstellung des Glückshormons Serotonin notwendig sind,
– schützen die Erbsubstanz und verlangsamen den Alterungsprozess,
– sind entzündungshemmend; sie wirken wie ein Feuerlöscher und stoppen die vielfältigen Entzündungsherde im Darm, in den Gelenken, Gefäßen oder der Haut,
– verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und machen die roten Blutkörperchen elastisch; dadurch gelangen Nährstoffe und Sauerstoff auch in die kleinsten Gefäße und können jede einzelne Zelle versorgen,
– erweitern die Blutgefäße und senken einen erhöhten Blutdruck,
– senken die Blutfette, verringern die Thrombosegefahr, schützen das Herz und reduzieren das Demenz-Risiko,
– vermindern Aggressionen und bei Kindern Hyperaktivität,
– unterstützen die Augengesundheit.

Die besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Fische. Denn hier liegen die Fettsäuren in guter Bioverfügbarkeit vor. Insbesondere die fettreichen Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch und Sardinen zählen hierzu. Jedoch sind nur wild lebende Fische gute Quellen, weil diese in ihrer natürlichen Umgebung leben und sich von Algen ernähren. Denn es sind die Omega-3-Fettsäuren aus den Algen, die der Fisch in seinem Körper speichert. Fische, die in Zuchtfarmen aufwachsen, können dieses nicht, weil sie vorwiegend mit Getreide und Fischmehl gefüttert werden.
Das Gleiche gilt für Freilandtiere wie Kuh, Rind, Schwein, Ziege oder Schaf. Steht den Tieren natürliches Futter zur Verfügung, können sie die Omega-3-Fettsäuren aus Gräsern und Kräutern an ihre Produkte weitergegeben. Auch Wildfleisch und das Eigelb vom Freilandgeflügel gehören dazu.
Ebenso sind Omega-3-Fettsäuren in verschiedenen Pflanzenölen enthalten. Da ihre Bioverfügbarkeit eingeschränkt ist, kann der Körper sie nicht im vollen Umfang nutzen. Deshalb ist es sinnvoll, den fehlenden Bedarf durch Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Insbesondere Krillöl besitzt eine hohe Bioverfügbarkeit. Krill ist eine kleine Krebsart, die vor allem im Antarktischen Ozean lebt und sich vorrangig von Algen ernährt. Krillöl wird leicht verdaut und führt nicht zu unangenehmem Aufstoßen, wie dies bei Fischölkapseln oft der Fall ist. Außerdem gibt es mittlerweile Öle, die aus Mikroalgen gewonnen werden. Bei beiden Alternativen ist es gut, sich für die Bio-Varianten zu entscheiden, weil diese auf Schadstoffe geprüft werden. Und das sind die besten pflanzlichen Lieferanten:
– Leinöl aus Leinsamen ca. 65 %
– Chiaöl aus Chiasamen (Mexiko, Zentral- und Südamerika) ca. 64 %
– Perillaöl aus der Perillapflanze (Ost- und Südostasien) ca. 60 %
– Sacha-Inchi-Öl aus der Sacha-Inchi-Pflanze (Südamerika) ca. 48 %
– Leindotteröl aus dem Samen der Leindotterpflanze ca. 38 %
– Hanföl aus Hanfsamen ca. 17 %
– Walnussöl ca. 13 %
– Algen, Walnüsse, Chia- und Hanfsamen sowie grünes Blattgemüse

Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren sprechen leicht auf äußere Einflüsse an und vertragen selbst niedrige Brattemperaturen nicht. Daher sind sie zum Kochen, Braten und Backen ungeeignet; lassen sich jedoch bei Tisch warmen Speisen wie Kartoffel- oder Gemüsegerichte zugeben. Es sind die perfekten Öle für die kalte Küche. Sie verfeinern jeden Salat und geben Quarkgerichten eine aromatische Note. Auch im Müsli oder Joghurt sind sie lecker.
Omega-3-Öle sollten möglichst schnell innerhalb von acht bis zehn Wochen aufgebraucht werden, denn ist die Flasche einmal offen, wird das Öl schnell ranzig. Das gelingt gut, wenn immer nur eine kleine Flasche gekauft wird. Zudem sollte das Öl nach Gebrauch stets zügig verschlossen und dunkel im Kühlschrank aufbewahrt werden. Einige Produkte werden in einem Umkarton oder einer dunklen Glasflasche verkauft. Beide Verpackungen schützen das Öl vor Licht, wenn es noch im Ladenregal steht.

Omega-6-Fettsäuren

Omega-6-Fettsäuren sind in der heutigen Ernährung besonders stark vertreten. Vor allem Distelöl, Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl, Maiskeimöl, Sojaöl und Weizenkeimöl besitzen hohe Mengen. Zahlreich sind Omega-6-Fettsäuren auch im Getreide und einigen Nüssen und Kernen, insbesondere in Paranüssen, Kürbis- und Sonnenblumenkernen zu finden. Auch Fleischprodukte von Masttieren aus konventioneller Haltung sowie Fische aus Fischzucht enthalten aufgrund ihrer Fütterung viele Omega-6-Fettsäuren.

Öle mit einem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren sind hitzeempfindlich und vertragen Temperaturen über 130 Grad nicht, weil sich sonst schädliche Transfette bilden. Der gesundheitliche Nutzen dieser Fettsäuren hängt vom Ernährungsverhalten ab. Werden, wie durch die heutige Ernährungsweise begünstigt, unverhältnismäßig hohe Mengen verzehrt, unterdrücken sie die guten Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren und schädigen den Körper, indem sie
– das Immunsystem schwächen und Allergien begünstigen,
– Entzündungen wie Rheuma und entzündliche Hautkrankheiten fördern,
– das Blut verdicken, die Blutgefäße verengen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützten,
– das Diabetesrisiko erhöhen.

Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren: Das Verhältnis entscheidet

Damit die Omega-3-Fettsäuren ihre guten Eigenschaften auch voll ausspielen können, dürfen sie sich von den Omega-6-Fettsäuren nicht unterdrücken lassen. Das klappt nur im richtigen Verhältnis – dem Verhältnis, wie sie auch im Körper vorliegen und das liegt bei 4:1. Denn wichtiger als die absolute Verzehrmenge ist ihr Verhältnis zueinander. Wenn viermal so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden, ist das ideal. Dann verstehen sich die beiden und unterstützen sich gegenseitig. Gewinnen die Omega-6-Fettsäuren jedoch die Oberhand, verstärkt sich das entzündliche Geschehen im Körper, da die Omega-3-Fettsäuren die überschießenden Reaktionen der Immunzellen nicht mehr ausreichend verhindern können.

Aufgrund der heutigen Ernährungsweise liegt das Verhältnis bei 16:1 und höher. Das ist ein klarer Überschuss zugunsten der Omega-6-Fettsäuren und ein Nachteil für die Gesundheit. Doch warum sind die Omega-6-Fettsäuren in der heutigen Ernährung so stark vertreten?
Die Werbung macht viele der omega-6-reichen Öle schmackhaft. Gerade das mit seinen mehrfach ungesättigten Fettsäuren oft beworbene Sonnenblumenöl sowie verschiedene Margarinen sind schlecht. So liegt das Verhältnis beim Sonnenblumenöl bei 120:1 und eine herkömmliche Margarine kann bis zu 80-mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren besitzen. Äußerst schlecht ist Distelöl mit 150:1 und auch das oft verwendete Maiskeimöl steht mit von 50:1 eher ungünstig da.
Ebenso enthalten die meisten Schoko- und Nusscremes, Fertigprodukte wie Dressings, Soßen, Mayonnaisen, Pestos, Gemüsedips, Nudelsalate und Pizzen sowie Backwaren und Frittiertes in der Regel übermäßig viele Omega-6-Fettsäuren; besonders in Form von Sonnenblumenöl. Zudem werden diese empfindlichen Fettsäuren bei der Herstellung stark erhitzt und verarbeitet, was ebenfalls gegen ihre Verwendung spricht, weil auch hierbei Transfette entstehen. Überdies besteht Getreide hauptsächlich aus diesen Fettsäuren. Hier liegt das Verhältnis bei ungefähr 15:1.

Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin und publiziert darüber hinaus in Fachzeitschriften.
Ihr Buch “Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben” ist im Verlag tredition GmbH, Hamburg, 2017 erschienen.
ISBN: 978-3-7439-7463-0, Format: 14,8 x 1,4 x 21 cm, 244 Seiten
Hier gibt weiteren Informationen zum Buch

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Kontakt
Personal Trainer und Erährungstrainer
Claudia Meyer
Hohenzollernstr. 21
33330 Gütersloh
0175/9268526
info@claudia-meyer-pt.com
http://www.claudia-meyer-pt.com

Entzündungshemmende Ernährungsweisen

Mediterrane Kost wirkt präventiv

Pressemeldungen Gesundheit

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Den großen Volkskrankheiten unserer Zeit – Diabetes, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen – sind zwei Faktoren gemeinsam: “Fast alle sind mit Fettleibigkeit assoziiert und allen unterliegt eine gemeinsame Funktionsstörung – eine systemische, niedrigschwellige Entzündung!”, darauf verweist der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (Saarbrücken) in seinem aktuellen Editorial als Herausgeber des lifestyle-telegramms (www.lifestyle-telegramm.de). Dieses nicht spürbare Entzündungsgeschehen bahnt über Jahre einer Vielfalt an Fehlsteuerungen des Körpers den Weg, die schließlich in den genannten Erkrankungen münden.

Während die pharmakologischen Ansätze zu Möglichkeiten der Entzündungshemmung laut Prof. Worm derzeit noch wenig überzeugend seien, würden Studien zu entzündungshemmenden Ernährungsweisen stärker auf einen präventiven und therapeutischen Effekt verweisen. Denen zufolge wirken vor allem diverse Nahrungsbestandteile in nahezu allen Gemüse-, Salat- und Obst-Sorten wie auch in Hülsenfrüchten, Nüssen und nativem Olivenöl entzündungshemmend. Besonders gut belegt ist dieser Effekt auch für langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie sie in erster Linie bei fetten Meeresfischen in nennenswerten Mengen vorkommen. Die erwähnten Nahrungsmittelgruppen bilden bekanntlich die Basis der so genannten mediterranen Ernährungsweise. Sie liefert in unzähligen Studien die besten Daten auf die Frage, was unter “gesunder” Ernährung verstanden werden könnte.

Im Gegensatz zu derzeit sehr populären, aber einseitigen Ernährungstrends wie veganer oder steinzeitlicher Kost gibt es bei der mediterranen Ernährungsweise keine Verbote und Genießen steht hier ganz oben in der Bedeutungsskala. “Vielleicht liefert gerade deshalb die mediterrane Kost die überzeugendsten wissenschaftlichen Belege für eine positive Wirkung”, mutmaßt Prof. Worm.

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Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Können Omega-3-Fettsäuren Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen?

Fischöl zeigt wenig Nutzen

Schwangerschaftsdiabetes ist eine der häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft, die bei ca. 5% der Schwangerschaften weltweit auftritt (mit steigender Tendenz). Die Entstehung wird eventuell durch Veränderungen im Fettsäuremetabolismus mitbeeinflusst. Es gibt Hinweise, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren einem einer Schwangerschaftsdiabetes entgegenwirken könnte. Dies wurde jetzt in einer doppelblinden, randomisierten Studie in Australien untersucht (1, 2).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/fischoel-kann-die-haeufigkeit-von-schwangerschaftsdiabetes-nicht-verringern.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Omega 3-Fettsäuren bei Multipler Sklerose

Doch keine positiven Effekte?

Etwa 2,5 Millionen Menschen leiden weltweit an Multipler Sklerose, einer chronisch-entzündlichen Entmarkungserkrankung, bei der sich Läsionen im zentralen Nervensystem bilden. Die entzündungshemmenden und neuroprotektiven Effekte von Omega 3-Fettsäuren könnten – so nahm man an – Betroffenen zu Gute kommen, zumal Untersuchungen bereits zu positiven Ergebnissen kamen(2). Eine norwegische Studie spricht nun jedoch dagegen(1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/omega-3-fettsaeuren-bei-multipler-sklerose.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Originelle Rezepte mit Spanischem Salbei bringen Power

Extraportion Vitalstoffe aus den Samen einer uralten Pflanze / Apotheker Jochen Bischoff: Supernahrung mit viel Omega-3-Fettsäuren und hochwertigen Proteinen

Mit “Salvia hispanica”, der wiederentdeckten Supernahrung der Mayas, Inkas und Azteken, lassen sich leckere Speisen und Energiegetränke mit einer Extraportion Power zaubern. “Salbei-Samen sind in der Küche sowohl roh als auch erhitzt verwendbar”, sagt Apotheker Jochen Bischoff aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein). Rezepte für Speisen und Energiegetränke sowie zum Backen sind unter www.apothekerbischoff.de zu finden.

Der Samen des “Spanischen Salbei” ist in der Küche vielseitig verwendbar: “Dank seines milden Eigengeschmacks kann man die kleinen grauen Körner bei fast jedem Gericht als Beigabe verwenden”, so Jochen Bischoff. Als schmackhafter Zusatz lassen sich die Samen oder ein Gel etwa der Salatsoße beifügen. Ein extrem hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (optimales Verhältnis zu Omega-6), hoher Anteil an hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen sowie viele stark quellfähige Ballaststoffe zeichnen die Samen aus.

Quellen.

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Kontakt: Apotheke Grabenstaett, Jochen Bischoff, Erlstätterstraße 1, 83355 Grabenstätt, 08661/771,  www.apothekerbischoff.de, info@apothekerbischoff.de

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