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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Vegan, vegetarisch, vege…-was?

Neues BZfE-Unterrichtsmodul zu pflanzenbetonten Essweisen

Pflanzenbetonte Ernährungsformen liegen im Trend. Wie sinnvoll sind sie für die Umwelt und die eigene Gesundheit? Im Internet gibt es dazu zahlreiche Informationen und unterschiedliche Meinungen. Woran erkennen Jugendliche verlässliche und unabhängige Informationen? Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hat zu diesen Fragen ein neues Unterrichtsmodul für die Klassen 7 bis 10 entwickelt.

Verschiedene Materialkarten, Arbeitsblätter und ein Rollenspiel motivieren die Schülerinnen und Schüler, sich mit den gängigsten Ernährungsstilen zu befassen: Von der Mischkost, über Flexitarismus bis hin zur veganen Lebensweise. Sie bewerten diese aus Umwelt- und Gesundheitssicht und erkennen, dass jede Essweise andere Schwerpunkte setzt. Demnach sind auch nicht alle Ernährungsstile für jeden Menschen gleich gut geeignet.

Ziel ist es, die Jugendlichen zu befähigen, sich objektiv über neue Ernährungsformen zu informieren und sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dafür bietet das Material „Vege…-was? – Unterrichtsmodul für die Klassen 7 bis 10“ Lehrkräften gut strukturierte Hintergrundinformationen, Impulse für den Unterricht, zwei Infografiken, 15 Materialkarten und Arbeitsblätter sowie passende Lösungsvorschläge. Die Arbeitsblätter lassen sich digital ausfüllen oder verändern.

Das Unterrichtsmaterial mit der Bestell-Nr. 0512 gibt es kostenlos zum Download im www.ble-medienservice.de

www.bzfe.de


Weitere Informationen:

www.bzfe.de/bildung/unterrichtsmaterial/sekundarstufe/vege-was/

https://www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle/ernaehrungspyramide-wie-esse-ich-vegetarisch/


https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/unsere-highlights/best-of-vegetarische-ernaehrung/


https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/fleischersatzprodukte/


https://www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
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Telefon: 0228 / 68 45 – 0
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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Pflanzlicher denn je: Die moderne deutsche Esskultur

Anzahl der Vegan-Affinen seit 2014 fast verdreifacht – Hälfte der Befragten ernährt sich heute bewusst anders – deutliche Mehrheit fordert von Unternehmen mehr Verantwortung für die Zukunft – Simply V befeuert Trend zu Käse-Alternativen – nahezu jeder fünfte hat Simply V schon einmal verwendet

Immer mehr Bundesbürger (43 %) entdecken den pflanzlichen Ernährungsstil für sich: 13 Prozent geben an, sich in bestimmten Zeitabschnitten rein pflanzlich zu ernähren, 30 Prozent entscheiden sich zumindest gelegentlich ganz bewusst für eine vegane Mahlzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der E.V.A. GmbH, Oberreute, durchgeführt hat. Damit hat sich der Anteil der vegan-affinen Bundesbürger seit 2014 fast verdreifacht. Damals ernährten sich erst 16 Prozent zumindest ab und zu rein pflanzlich.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass die Hälfte der Befragten angibt, sich bewusst anders zu ernähren als noch vor einigen Jahren (51 %). Ebenfalls die Hälfte bevorzugt Bio-Lebensmittel (52 %). Ein Viertel verwendet gern pflanzliche Lebensmittel (26 %), insbesondere jüngere: 40 Prozent der 14-29-Jährigen greifen dazu, bei den 30-49-Jährigen sind es 26 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 18 Prozent. Die Jüngeren sind auch innovativen Lebensmittel-Produkten und Marken deutlich aufgeschlossener: 39 Prozent der 14-29-Jährigen interessieren sich dafür, auch wenn sie mit ganz neuen, außergewöhnlichen Zutaten hergestellt werden. Bei den 30-49-Jährigen sind es 28 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 19 Prozent. Bei alledem sind sich alle Befragten in einem einig: Kochen und Essen müssen für drei Viertel der Befragten vor allem Spaß machen (75 %).

Unternehmen sollen Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Dass Unternehmen aus dem Bereich Ernährung/Lebensmittel bei ihren Produkten und ihrem Handeln mehr Verantwortung für unsere Zukunft zeigen, ist für eine deutliche Mehrheit der Befragten (70 %) wichtig. Diese Forderung nach Verantwortung ist heute – und künftig vermutlich noch stärker – ein wichtiger gesellschaftlicher Treiber für die wachsende Hinwendung zu pflanzlichen Lebensmitteln, die als wesentlich nachhaltiger gelten als tierische Produkte. Infolge der Corona-Pandemie ist die pflanzliche Ernährung für vegan-affine Personen sehr viel wichtiger (12 %) bzw. etwas wichtiger (21 %) geworden.

Diskussionen um den Klimawandel, die Fridays for Future-Bewegung und nicht zuletzt die jüngsten Wetterphänomene befeuern diesen Trend zusätzlich, aber auch das wachsende Angebot an pflanzlichen Alternativen, die den Speiseplan bereichern.

Bei Käse-Alternative am liebsten Simply V

Der Markt für pflanzliche Lebensmittel boomt. Milch-Alternativen sind heute für viele selbstverständlich geworden, mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) verwendet sie. Auch pflanzliche Aufstriche auf Basis von Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide stehen hoch im Kurs, rund die Hälfte verwendet sie. Alternativen für Frischkäse werden von jedem fünften (17 %) verwendet, und viele greifen zu Alternativen für Schnittkäse (15 %), Reibekäse (14 %) oder Feta (11 %). Damit hat sich die Verwendung von Hart- und Schnittkäse-Alternativen von 2018 bis 2021 verdoppelt (von 8 % auf 15 %), ebenso die Verwendung von Frischkäse-Alternativen (von 9 % auf 17 %). Die Verwendung von Reibekäse-Alternativen hat sich in dieser Zeit sogar verdreifacht (von 5 % auf 14 %).

Das Segment der pflanzlichen Käse-Alternativen ist laut des Marktforschungsunternehmens Nielsen allein im letzten Jahr um rund 80 Prozent gewachsen. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem von Simply V, der Marke für Käse-Alternativen der E.V.A. GmbH. Mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent liegt Simply V unangefochten an der Spitze des Segments. Die Stärke der Marke geht auch aus der aktuellen forsa-Umfrage eindeutig hervor: Simply V ist zum einen deutlich bekannter als vergleichbare Marken, jeder zweite Befragte (54 %) kennt Simply V; vor allem aber hat jeder fünfte (17 %) schon einmal Simply V verwendet. Damit überflügelt die Marke den Wettbewerb mit beeindruckendem Abstand: Simply V-Produkte werden etwa doppelt so häufig verwendet wie jeweils eine der Marken des Wettbewerbs. Die Käuferreichweite von Simply V ist 2021 noch einmal um mehr als 50 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nachdem sie 2020 bereits um 48 Prozent zugelegt hatte. Damit hat sich die Anzahl der Verwender innerhalb von nur zwei Jahren weit mehr als verdoppelt.

Der kontinuierlich wachsende Erfolg von Simply V liegt an der konsequenten Ausrichtung an den Wünschen der Verbraucher. Um sie zu erfassen, betreibt die E.V.A. GmbH eine umfangreiche Marktforschung, zu der auch repräsentative Umfragen gehören, die das Unternehmen jedes Jahr in Auftrag gibt. Wie viel Innovationskraft in der Marke steckt, zeigt sich immer wieder an Produkteinführungen, die Verbraucher gewissermaßen herbeigesehnt haben wie zuletzt geschehen beim Hirtengenuss, einer Feta-Alternative gemacht mit Mandeln. Wie alle Simply V-Produkte ist auch der Hirtengenuss in Geschmack und Verwendungsmöglichkeiten unerreicht.

Weitere Informationen unter https://www.simply-v.de

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vegan, vegetarisch oder doch nicht

Vegan, vegetarisch oder doch nicht?

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue kritische wissenschaftliche Erkenntnisse zur veganen und vegetarischen Ernährung

Vegan und vegetarisch gelten unter Ernährungsexperten zu den gesündesten Ernährungsformen unserer Zeit. Dennoch gerieten sie in jüngerer Vergangenheit in die Kritik der Wissenschaft. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge und zeigt einen Lösungsansatz auf.

Kontroverse Studienlage zu vegetarischer Ernährung

Die Studienlage zur vegetarischen Ernährung ist widersprüchlich. So gibt es Studien, die eine höhere Wahrscheinlichkeit aufzeigten, dass Vegetarier zu Depressionen neigen. Andere Studien kommen zum gegenteiligen Ergebnis. Eine Meta-Analyse sollte Klarheit verschaffen. Dazu wurden die Daten von 49.889 Menschen ausgewertet. Tatsächlich zeigten sich bei Menschen, die sich vegetarisch ernähren, statistisch signifikant höhere Werte in Depressionsfragebögen gegenüber den fleischessenden Teilnehmern. Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass eine vegetarische Ernährung zu Depressionen führt. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Betroffene häufig erst infolge von depressiven Verstimmungen eine Ernährungsumstellung vornahmen (Quelle: Studentin publiziert in Fachjournal: Begünstigt Vegetarismus Depressionen?, Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Auch vegan steht in der Kritik

In einer anderen Studie kam das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu dem Ergebnis, dass sich eine vegane Ernährung auf die Gesundheit der Knochen auswirken kann. Die Untersuchungen ergaben bei den vegan ernährten Teilnehmern ungünstigere Ergebnisse als in der Vergleichsgruppe, was auf eine geringere Knochengesundheit hindeutet. Sie vermuten, dass Veganer:innen weniger skelettrelevante Nährstoffe aufnehmen, wozu weitere Studien erforderlich seien (Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Was Bioresonanz-Experten empfehlen

Aus Sicht der Ganzheitsmedizin bestätigt die Diskussion einmal mehr, wie wichtig eine insgesamt ausgewogene Ernährungsweise ist. Wenngleich heute eine vegane und vegetarische Ernährung zu den gesündesten Ernährungsformen zählen dürfte, so zeigt sich doch in den wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass dies nicht grundsätzlich immer der Fall ist.

Bioresonanz-Experten empfehlen, den Fokus nicht nur auf die Ernährung zu beschränken. Nach ihrer Erfahrung kommt es häufig zu energetischen Regulationsstörungen im Organismus, die zu den zuvor genannten Beschwerdebildern ebenso beitragen können. Möglicherweise erklärt sich daraus, wieso es teilweise zu solchen widersprüchlichen Ergebnissen in Studien kommen kann.

Für Bioresonanz-Experten ist, wie für viele Ganzheitsmediziner, die Ernährung ein wichtiger Baustein für ein gesundes Leben. Welche spannenden Effekte sich in der Kombination mit energetischen Regulationen ergeben können, hat die Bioresonanz in mehreren Fachbeiträgen dargestellt (zu den Beiträgen Ernährung und Bioresonanz).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Dr. Switzers Natürlich gesund leben – Magazin 06

Wildkräuter-Vitalkost, Rohkost, Naturmedizin, Ayurveda

Es kann problematisch sein, wenn ein Impfstoff wie gegen MRR (Masern-Rubella-Retroviren) oder Covid-19-Viren auf ein unvorbereitetes, unausgereiftes kindliches Immunsystem und Mikrobiom (Darmflora) trifft. Fehlen die entzündungshemmenden Immunfaktoren, kann dies eine Entzündung auslösen, bei der sich das Immunsystem gegen das eigene Gewebe richtet. Dr. Switzer nähert sich dem Thema Impfung aus einem neuen Blickwinkel. Er sieht es nicht als seine Aufgabe, das Pro und Kontra zu erörtern, sondern Wege zu finden, um Kinder und Erwachsene unbeschadet durch jede Impfung, ob gegen Masern oder Covid-19, zu führen.

Die Wildkräuter-Vitalkost-Ernährung in Verbindung mit heilkräftigen Pflanzenölen, fettlöslichen Vitaminen, organischen Mikromineralien und sekundären Pflanzenstoffen kann die Bildung eines gesunden Mikrobioms unterstützen und das Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Faktoren fördern. Zu diesem Thema wird im Frühsommer 2021 ein neues Buch mit 31 kindgerechten Rezepten erscheinen, das sich speziell mit der Immunstärkung und -vorbereitung bei Kindern, aber auch Erwachsenen befasst.

Darüber hinaus lernen Sie den Weißen Gänsefuß (Gartenmelde oder Wilder Spinat) kennen, ein uraltes und vielseitig verwendbares Kraut, das z.B. auch in Indien und Pakistan seit langer Zeit genutzt wird. Unsere Kräuterexpertin Rutwiga Ortner stellt Ihnen drei Rezepte dazu vor, die sich fantasievoll und vielfältig kombinieren lassen.

Die Ernährungsberaterin und zweifache Mutter Elke Wiskandt berichtet in ihrem Beitrag über ihre Erfahrungen mit Impffolgen bzw. schweren Autoimmunerkrankungen und wie sie mithilfe der Wildkräuter-Vitalkost und aktiver Einbindung der ganzen Familie zurück zu Gesundheit und Lebensfreude für sich selbst und ihre Kinder gefunden hat.

Im zweiten Teil eines Beitrags über die Stärkung und Optimierung des Bindegewebes, der Haut, Haare, Knochen, Gelenke und Gefäße erfahren Sie mehr über die Wirkung von Kollagen aus Gelatine bzw. Eiweiß aus Nährhefeflocken und Irisch-Moos-Algen, über Detox mittels Kaffee-Einläufen sowie über bindegewebsstärkende Wildkräuter.

Im letzten Teil des Magazins stellen wir Ihnen die Möglichkeit eines individuellen Reiturlaubs mit Vital- und Rohkost im wunderschönen Andalusien vor und Sie erfahren, wie Sie mithilfe von Ernährungs- und Lebensstilempfehlungen aus dem jahrtausendealten indischen Ayurveda den Alterungsprozess erfolgreich verlangsamen können. Drei neue rohköstliche Rezepte u.a. von Elke Wiskandt und Ulrike Eder runden diese Ausgabe ab.

Im gut sortierten Kiosk und in Bahnhofskiosken für 4,90 Euro erhältlich.

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So steht’s im Deutschen Lebensmittelbuch

Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Ernährungstrends in Deutschland ändern sich und damit auch das Angebot an entsprechenden Lebensmitteln. Für Veganer und Vegetarier gibt es ein immer größeres Angebot an Lebensmitteln ohne Zutaten tierischen Ursprungs, darunter auch viele Fleischersatzprodukte wie z. B. „vegetarische Schnitzel“.

Die Bezeichnungen dafür waren bislang oft die gleichen wie für das Original aus oder mit Fleisch oder Fisch. Das sorgte für Unklarheiten und Fragen sowohl bei Fleischliebhabern als auch bei Veganern und Vegetariern.

Höchste Zeit für mehr Klarheit und Anlass für die Deutsche Lebensmittelbuch-Kommission, in neuen Leitsätzen zu beschreiben, wie vegane und vegetarische Lebensmittel beschaffen sind. Wichtig ist dabei z. B. die sensorische Ähnlichkeit der Eigenschaften zum in Bezug genommenen Lebensmittel tierischen Ursprungs. Die Leitsätze erläutern nicht nur, was unter veganen und vegetarischen Produkten zu verstehen ist und wie sie hergestellt werden, sondern beschreiben auch, wie Lebensmittel bezeichnet werden, die bestimmten Fleisch-, Fisch- oder Feinkostsalaten mit Zutaten tierischen Ursprungs nachempfunden sind. Das wird sich bei einigen Lebensmitteln mancher Unternehmen auch auf Bezeichnungen von Lebensmitteln auswirken, die schon länger am Markt sind. Bezeichnungen, die sich auf gewachsene Fleischteile beziehen, z. B. Filet oder Steak, sind bei fleischlosen Produkten unüblich. Der Gebrauch von Bezeichnungen von geschnittenen Fleischteilen und zerkleinertem Fleisch für vegane und vegetarische Lebensmittel, z. B. Schnitzel oder Gulasch, sind hingegen üblich und etabliert. Grundsätzlich ist bei solchen Lebensmitteln an gut sichtbarer Stelle ein Hinweis wie „vegetarisch“ oder „vegan“ und die maßgebliche ersetzende Zutat vermerkt.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Die vollständigen Leitsätze und Informationen zur Arbeit der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission finden Sie unter www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de.

In loser Reihenfolge stellen wir im BZfE-Newsletter einige Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission vor: „So steht’s im Deutschen Lebensmittelbuch“. Die Geschäftsstelle des Sekretariats der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) ist im Bundeszentrum für Ernährung angesiedelt.

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Eiweißreiche Ernährung ohne Fleisch

Pressemeldungen Gesundheit

Pressemeldungen Gesundheit

Wer seinen Eiweißbedarf mit vegetarischer Kost decken möchte, findet eine breite Auswahl an pflanzlichen proteinhaltigen Lebensmitteln. Warum dabei eine kluge Kombination von pflanzlichen Eiweißlieferanten so wichtig ist, erklärt Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (www.jameda.de).

Lakto-Ovo-Pesco-Vegan: Welcher Vegetarier isst was?

In der vegetarischen Ernährung haben sich unterschiedliche Formen entwickelt, allen gemeinsam ist der Verzicht auf Fleisch von Säugetieren. Ovo-Lakto-Vegetarier essen auch keinen Fisch, jedoch Eier und Milchprodukte. Ovo-Vegetarier verzichten auf Milchprodukte, während Lakto-Vegetarier Eier weglassen. Pescarier sind Ovo-Lakto-Pesco-Vegetarier, sie essen also neben Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs, Milchprodukten und Eiern auch Fisch. Veganer leben sehr streng vegetarisch, sie verzehren keine vom lebenden Tier stammenden Lebensmittel wie Honig, viele von ihnen nutzen auch keine Gegenstände, die tierischen Ursprungs sind wie Leder oder Wolle.

Eiweißhaltige Lebensmittel liefern essentielle Aminosäuren

Eiweiße (Proteine) machen 15-17 % der Körpermasse aus, sie sind u. a. das Baumaterial für Enzyme, Muskelfasern und Bindegewebe. Eiweiße bestehen wiederum aus Aminosäuren. Von den 21 Aminosäuren, die der Körper braucht, sind 8 essentiell. Diese kann der Körper nicht selbst bilden, sondern muss sie mit der Nahrung aufnehmen.

Fachbeiträge Gesundheit

Fachbeiträge Gesundheit

Welche Pflanzen enthalten viel Eiweiß?

Wer auf Fleisch, Fisch und sogar auf Milch- und Eiprodukte verzichtet, kann seinen täglichen Eiweißbedarf durch pflanzliche Lebensmittel decken. Eiweißreich sind z. B. Hülsenfrüchte, Getreide, Sojaprodukte, Algen, Pilze, Sprossen, Keimlinge, Nüsse und Samen. Der Vegetarierbund empfiehlt 1-2 Mahlzeiten mit Hülsenfrüchten pro Woche, z. B. Erbsen, Kichererbsen, Bohnen oder Linsen. Kartoffeln und Getreide sollten 2-3 mal pro Tag auf den Tisch kommen, neben Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Hirse zählen auch Reis und Mais zu den Getreiden. Seitan ist ein aus Weizengluten hergestelltes Lebensmittel mit fleischartiger Konsistenz. Ein hervorragender Eiweißlieferant ist Soja, Sojabohnen können gekocht gegessen oder z. B. als Sojamilch/-joghurt, Tofu oder Tempeh genossen werden. Algen und Pilze, Sprossen und Keimlinge sowie Nüsse und Samen bereichern einen abwechslungsreichen eiweißreichen Speisenplan.

Optimal versorgt durch Kombination von eiweißreichen Lebensmitteln

Jedes der genannten Lebensmittel liefert Eiweiße in unterschiedlicher Zusammensetzung. Dabei spricht man von “Biologischer Wertigkeit” des Proteins in einem Lebensmittel. Sie gibt an, wie gut das Eiweiß in körpereigenes Protein umgebaut werden kann. Um die Wertigkeit einer Mahlzeit möglichst hoch zu gestalten, sollte man eiweißreiche Nahrungsmittel in geeigneter Weise kombinieren. Gut ergänzen sich Getreide und Hülsenfrüchte (z. B. Mais und Bohnen in vegetarischem Chili), sehr ausgewogen ist auch die Kombination Nüsse-Gemüse-Getreide (z. B. indisches Cashew-Gemüse mit Reis). Allseits beliebt wie auch perfekt für die Eiweißversorgung sind Kartoffeln mit Ei, Kartoffeln mit Kräuterquark oder Haferflocken mit Milch.

Bei weiteren Fragen zum Thema Ernährung hilft Ihnen ein Arzt gerne weiter. Gut bewertete Allgemeinmediziner finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/allgemein-u-hausaerzte/fachgebiet/).

Über die jameda GmbH: jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Mehr als 2 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 250.000 Ärzte. jameda ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Tomorrow Focus AG mit Hubert Burda Media als Hauptaktionär.

Quelle: Kathrin Kirchler, PR- & Marketing-Manager, Tel.: +49 (0) 89 – 2000 185 – 60, Fax: +49 (0) 89 – 2000 185 – 89, E-Mail: kathrin.kirchler@jameda.de, jameda GmbH, St. Cajetan Straße 41, 81669 München, www.jameda.de, www.facebook.com/jameda.de, www.twitter.com/jameda_de