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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Essen ist fertig! Mit Kindern kochen und essen

Familienausgabe „Kompass Ernährung“

„Das Corona-Virus COVID-19 hat unser Leben gewaltig durcheinandergewirbelt. Viele von uns sind im Moment mit Kindern zu Hause. Eltern wollen ihren Kindern gerecht werden, während sie gleichzeitig im Homeoffice arbeiten – und nebenbei noch gute, vernünftige Mahlzeiten zubereiten möchten. Dabei kann es sehr wichtig sein, an gemeinsamen Mahlzeiten festzuhalten, gemeinsam zu planen, zu kochen, an einem Tisch zu sitzen“, so Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, im Grußwort der aktuellen Ausgabe „Kompass Ernährung“.

Mit dem Magazin möchte das Bundesernährungsministerium Familien das Leben etwas erleichtern, indem es eine gute Portion Inspiration und viele kreative Tipps und Tricks für den Essalltag liefert – von der Planung des Einkaufs über Zeitspartricks für die Küche bis hin zum Umgang mit kleinen Schleckermäulern und Gemüsemuffeln. Ein Schwerpunkt im Heft sind erprobte Rezepte, welche alle die Kriterien für eine ausgewogene Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erfüllen. Die Rezepte Knusperspaß mit frischem Dip, bunte One-Pot-Pasta und saftige Muffins mit Beeren-Topping sind perfekt geeignet, um sie gemeinsam mit Kindern zuzubereiten. Selbstgemachtes schmeckt meist doppelt gut.

Die Fernsehmoderatorin Nazan Eckes berichtet im Interview vom Essen mit ihren beiden kleinen Söhnen: „Sie mögen natürlich nicht alles, aber sie lieben zum Beispiel Karotten, Gurken, Trauben und Äpfel. Wir versuchen, ihnen auch anderes Gemüse und Obst schmackhaft zu machen. Aber wenn sie es nicht mögen, zwingen wir sie auch nicht. Allerdings gilt die Regel, dass sie immer wenigstens probieren müssen.“ Dazu rät Professorin Dr. Regina Ensenauer, Leiterin des Instituts für Kinderernährung am Max Rubner-Institut: „Gewöhnen Sie Ihre Kinder an eine bunte Vielfalt. Manche Lebensmittel müssen Sie wahrscheinlich mehrfach anbieten, bevor sie schmecken. Essen Sie mit Spaß und Genuss gemeinsam am Tisch!“

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Herausgeber des an Verbraucherinnen und Verbraucher gerichteten Magazins „Kompass Ernährung“ ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das redaktionell vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) betreute Magazin erscheint dreimal jährlich. Alle Ausgaben finden Sie als barrierefreie PDF-Dateien zum Herunterladen unter in-form.de/kompass-ernaehrung. Die gedruckte Version des Magazins können Sie kostenfrei bestellen: Bitte senden Sie dazu eine E-Mail mit Ihrer Adresse an kompass-ernaehrung@bmel.bund.de und geben Sie an, wie viele Exemplare pro Ausgabe Sie erhalten möchten.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Den aktuellen Kompass Ernährung gibt es hier zum Download:

in-form.de/materialien/kompass-ernaehrung/essen-ist-fertig-mit-kinder-kochen-und-essen/

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

 

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Beim Essen Salz sparen

Was man selber tun kann

Wir essen zu viel Salz – jedenfalls häufig mehr als die 6 g, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Orientierungswert für die tägliche Speisesalzzufuhr empfiehlt. Ein Grund dafür ist, dass wir neben dem in Lebensmitteln natürlicherweise vorkommenden Salz noch verarbeitete Lebensmittel essen und fertige Speisen am Tisch nachsalzen.

Genau hier liegt das Einsparpotenzial. Darauf macht die Fachzeitschrift Ernährung im Fokus vom Bundeszentrum für Ernährung aufmerksam. Salz kann einsparen, wer möglichst wenig Fertiggerichte – und wenn, dann solche mit wenigen Zutaten – und mehr naturbelassene Lebensmittel einkauft und isst. Naturbelassene Lebensmittel von guter Qualität brauchen nicht mehr viel, um gut zu schmecken, schreibt Melanie Kirk-Mechtel in ihrem Beitrag.

In der passenden Saison vollreif geerntetes, frisches Gemüse ist besonders aromatisch. Wer es schonend in wenig Wasser oder Brühe dünstet, kann den Eigengeschmack der Lebensmittel erhalten und so Fett und Salz einsparen. Vor allem das Nachsalzen ist eine Stellschraube, an der wir drehen können, wenn es um Salzsparen geht. Lassen Sie einfach den Salzstreuer vom Tisch – häufig wird aus Gewohnheit nachgesalzen, ohne das Gericht überhaupt probiert zu haben.

Zum Würzen ohne Salz eignen sich frische Kräuter und Wildkräuter sehr gut. Sie liefern neben besonderen Aromen zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe. Auch scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer machen zusätzliches Salz überflüssig.

Es ist also leichter als gedacht, Salz zu ersetzen. Einfach anfangen, möglichst selber kochen und wenn möglich auf Fertigprodukte verzichten. Am besten auf die Zutatenliste schauen und die Nährwertangaben vergleichen. Da gibt es durchaus große Unterschiede.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

Ernährung im Fokus, Ausgabe 4/2019

https://www.ble-medienservice.de/5984/ernaehrung-im-fokus-04-2019?number=5984

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-im-fokus-93.html

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Essen nach Regeln oder Bauchgefühl

Ernährungsempfehlungen bald überflüssig?

Keine Diäten mehr, keine Ernährungsregeln, keine Unterscheidung in gesund oder ungesund, erlaubt oder verboten: Beim sogenannten intuitiven Essen soll uns unser Körper sagen, was gut für uns ist. Das ist aber einfacher gesagt als getan, denn dazu müssen wir ihn auch hören.

Tatsächlich ist vielen Menschen diese Fähigkeit heute verloren gegangen. Sie essen nicht nach Bauchgefühl, sondern aus Gewohnheit, Geselligkeit, Frust oder Langeweile. Oder sie ignorieren den knurrenden Magen, weil sie abnehmen möchten oder gerade Intervall-Fasten angesagt ist.

Also brauchen wir doch Ernährungsempfehlungen, die uns sagen, was wir in welcher Menge essen sollen? „Die Menschen brauchen keine strikten Regeln“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Viele wünschen sich aber eine Orientierungshilfe und die gibt zum Beispiel die Ernährungspyramide vom BZfE“. Sie teilt Lebensmittel und Getränke nicht in gesund oder ungesund ein. Sie gibt vielmehr Anregungen, wovon wir besser mehr – zum Beispiel Gemüse und Obst – oder weniger – zum Beispiel Fleisch und Wurst – essen sollten. Und zwar nicht nur mit Blick auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch mit Blick auf die Gesundheit unseres Planeten.

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Gleichzeitig ist es natürlich überaus sinnvoll, vor, während und nach dem Essen in sich hineinzuhorchen: Habe ich Hunger oder Appetit? Wann fühlt sich mein Magen angenehm satt an? Habe ich wirklich Lust auf den Schokoriegel oder bin ich nur zu faul, stattdessen die Orange zu schälen?

Achtsamkeit heißt der Schlüssel zur Beantwortung dieser und anderer Fragen. Sie ist die Technik hinter intuitivem Essen, mit der wir lernen können, unser Bauchgefühl (wieder) zu spüren und von anderen Emotionen zu unterscheiden. Keine leichte Übung, die viel Disziplin und Ausdauer erfordert. Und die sich nicht in jeder Situation realisieren lässt.

Den Beitrag finden Sie hier: https://www.bzfe.de/inhalt/intuitiv-essen-oder-nach-ernaehrungsregeln-34862.html

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/tabuwoerter-in-der-ernaehrungsbildung-32623.html

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Essen und Wohlbefinden

Ausgewogene Kost für Kinder

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn Kinder ausgewogen essen, sind sie offenbar nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gesünder. Sie haben ein höheres Selbstbewusstsein und seltener Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen, lassen die Resultate einer europäischen Studie vermuten.

Wissenschaftler von der Universität Göteborg in Schweden hatten knapp 7.700 Kinder im Alter von 2 bis 9 Jahren aus acht europäischen Ländern, darunter auch Deutschland begleitet. Zu Beginn der Studie und nach zwei Jahren wurden die Eltern zu den Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder befragt. Per Definition umfasste eine gesunde Kost wenig Zucker und Fett (vor allem gesättigte Fettsäuren), regelmäßig Fisch und Vollkorn sowie viel Obst und Gemüse (400-500 g pro Tag).

Auch das Wohlbefinden wurde anhand von Fragebögen eingeschätzt. Dazu gehörten Aspekte wie Selbstvertrauen, Beziehung zu den Eltern, emotionale Probleme und Konflikte im Kindergarten und in der Schule. Zudem bestimmten die Wissenschaftler den Körpermassenindex (BMI) der jungen Probanden. Bei Kindern verändert sich der normale Körperfettanteil ständig. Daher wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet.

Möglicherweise wirken sich die in einer gesunden Kost enthaltenen Mikronährstoffe und Omega-3-Fettsäuren positiv auf die mentale Gesundheit aus.

 Naehrstoffe_Spirulina

Außerdem neigen selbstbewusste Kinder seltener dazu, innere Konflikte durch den Verzehr von Süßigkeiten und Fastfood auszugleichen. Allerdings gaben die Autoren zu bedenken, dass es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen kann. Weitere Untersuchungen sollen folgen, um die Resultate zu stützen. Eine interessante Frage wäre auch, ob Kinder mit Depressionen, Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten von einer ausgewogenen Ernährung profitieren.

Die Studienergebnisse wurden im Fachblatt BMC Public Health veröffentlicht.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1186/s12889-017-4920-5

https://www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“
Bestell-Nr. 1566, Preis: 2,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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Kilos runter, Laune rauf

Tipps für nachhaltiges, gesundes und individuelles Abnehmen – Verbraucherinformation der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDer Sommer kommt und mit ihm der feste Wille, zur Badesaison noch ein paar Pfunde loszuwerden. Und zwar möglichst schnell. Zahlreiche Diäten locken mit genau diesem Versprechen. Doch neben einem raschen Gewichtsverlust bringen sie meist vor allem eines: den sogenannten Jo-Jo-Effekt. Am Ende sind die Kilos wieder da und mit ihnen der Frust. Wie gesundes und dauerhaftes Abnehmen gelingen kann und der Genuss dabei trotzdem nicht zu kurz kommt, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Fast jeder zweite Deutsche würde gerne abnehmen, so das Institut für Demoskopie Allensbach in seinem Kurzbericht von 2014. An Vorschlägen, wie das gehen könnte, mangelt es nicht: Glyx-Methode, Intervall-Fasten, energiereduzierte Mischkost, Low-Carb-Diät oder Trennkost – um nur einige zu nennen. Und welche Methode ist am besten geeignet? Experten sind sich einig: Die eine ideale Diät für alle gibt es nicht. Die beste individuelle Ernährungsweise für jeden Einzelnen aber schon. “Der persönliche Geschmack eines Menschen spielt eine große Rolle. Er hat sich seit der Kindheit entwickelt. Ihn komplett über Bord zu werfen, wird dauerhaft nicht funktionieren”, ist Dr. Wolfgang Reuter von der DKV überzeugt. Wer vier Wochen die Zähne zusammenbeißt, um danach wieder zum gewohnten Essverhalten zurückzukehren, steuert zielsicher in den Jo-Jo-Effekt. Das lässt sich mit realistischen Erwartungen und einer guten Portion Geduld verhindern.

Schnelles Abnehmen lohnt sich nicht

Fünf Kilo in fünf Tagen – klingt verlockend. Ist aber nicht empfehlenswert. “In den ersten Tagen einer Diät purzeln die Kilos deshalb oft sehr schnell, weil der Körper vor allem Wasser verliert. Es ist also nichts anderes als ein Scheinerfolg”, so Dr. Wolfgang Reuter. Wer viel mit den verschiedenen Turbo-Diäten experimentiert, schadet sich sogar. Denn zahlreiche Studien belegen: Die Erfolgsaussichten für dauerhaftes Abnehmen werden schlechter, je mehr erfolglose Diäten der Betroffene hinter sich hat. “Wer bereits mehrfach wieder zugenommen hat, verliert das Vertrauen in sich selbst. Für die Motivation ist das nicht förderlich”, weiß Dr. Reuter. “Zudem scheinen häufige Diäten die Regulation von Hunger und Sättigung zu stören und den Stoffwechsel ungünstig zu beeinflussen.”

Der Schlüssel zum Erfolg: Realistische Erwartungen und Geduld

Der ein oder andere mag es nicht gerne hören, aber es ist eine wichtige Erkenntnis für jeden, der sein Gewicht dauerhaft reduzieren will: “Abnehmen erfordert Geduld. Der Körper braucht Zeit, die Energiereserven, die er meist über Jahre aufgebaut hat, langsam wieder abzugeben”. Sich realistische Ziele zu setzen, ist der erste wichtige Schritt zum langfristigen Erfolg. “Zwei Kilo weniger pro Monat sind empfehlenswert”, weiß der Gesundheitsexperte der DKV. “Insgesamt sind fünf bis zehn Prozent Gewichtsabnahme, dauerhaft gehalten, ein großer Erfolg”, so Dr. Reuter. Und der Weg dahin? Eigentlich ganz einfach: Kalorien sparen. “Die Entscheidung, ob jemand Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße reduziert, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen”, sagt Dr. Wolfgang Reuter. Wichtig ist, dass die Ernährung dauerhaft umgestellt wird. Sie sollte daher zum individuellen Geschmack passen und sich gut in den Alltag integrieren lassen. Denn nur dann kann es gelingen, bei der Stange zu bleiben. Hilfreich beim Abnehmen ist auch regelmäßige Bewegung: Sie kurbelt den Kalorienverbrauch des Körpers dauerhaft an.

 Wegweiser Abnehmen

Abwechslungsreich und lecker

Die Zusammenstellung der Nahrungsmittel sollte möglichst abwechslungsreich sein, weil der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sein muss. Dazu gehören auch gesunde Fette, so paradox das klingt. Denn der Körper kann lebensnotwendige Stoffe wie Vitamin A beispielsweise nur mit Fett lösen und somit nutzen. Eine gesunde Ernährungsweise ermöglicht beispielsweise der neue Trend “Intervallfasten”. Die bekannteste Form ist hier die 5:2-Methode. Anwender können an fünf Tagen in der Woche wie gewohnt essen, an den übrigen zwei Tagen reduzieren Frauen ihre Kalorienzufuhr auf 500, Männer auf 600 Kalorien pro Tag. Ein weiteres Beispiel ist die “Energiereduzierte Mischkost”. Sie setzt sich aus vielen Ballaststoffen, einem moderaten Anteil an Eiweiß und wenig Fett zusammen, die pro Tag zu einer Ersparnis von etwa 500 Kilokalorien führen kann. Unabhängig davon, welche Ernährungsweise individuell am besten passt: Kleine Sünden sollten immer erlaubt sein. Denn essen sollte Spaß machen und Genuss bringen. Alles andere schafft statt einer guten Figur nur schlechte Laune. Und die braucht niemand – erst recht nicht, wenn die Sonne vom Himmel lacht.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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So viel sollen Babys essen

Füttern nach Bedarf auch bei Flaschenmilch und Beikost

Artikel, News, Gesundheit

Im ersten Lebensjahr wächst das Kind besonders rasch. Isst oder trinkt der Säugling mal etwas weniger, sind Eltern schnell in Sorge. Beim Stillen heißt die Empfehlung „nach Bedarf des Kindes“. Doch wie sieht es bei Formula und Brei aus? Auch hier können Eltern auf das Hunger- und Sättigungsempfinden des Kindes vertrauen und seine Fähigkeit zur Selbstregulation sogar unterstützen, rät das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung in einer Fachinformation. Und zwar durch sogenanntes Responsive Feeding.

Darunter ist ein wechselseitiger Prozess zu verstehen, bei dem Eltern und Kind eine aktive Rolle spielen. Das Kind zeigt durch Körperhaltung, Mimik, mit Lauten und später auch mit Worten, dass es Hunger hat oder nicht mehr essen will. Die Eltern nehmen diese Signale wahr und reagieren angemessen darauf. Wird das Bedürfnis erfüllt, fühlt sich das Kind verstanden und reagiert zufrieden. Werden dagegen die Hunger- und Sättigungssignale nicht beachtet, auf Dauer falsch interpretiert oder wird jedes Unwohlsein mit Essen beantwortet, können die verzehrten Mengen zu groß oder zu klein sein.

„Beim Stillen sind Milchmenge und Bedarf natürlich geregelt, das wissen die meisten. Weniger bekannt ist, dass auch beim Füttern mit der Flasche und von Brei die Hunger- und Sättigungssignale des Kindes ausschlaggebend sind – und nicht etwa die angegebene Portionsgröße”, erklärt Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben. Bei Anfangs- und Folgenahrung muss das Kind die Flasche nicht leer trinken und sollte dazu auch nicht ermuntert werden.

Entwickelt sich das Kind gesund, wächst es und ist aktiv, so können Eltern davon ausgehen, dass es ausreichend isst. Wenn sich Eltern Sorgen machen, ihr Kind appetitlos ist, die Nahrung verweigert oder wieder ausspuckt, dann sollten sie sich an den betreuenden Kinder- und Jugendarzt wenden. Dieser prüft bei den Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig die gesunde Entwicklung und das Wachstum.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkraefte/handlungsempfehlungen/erstes-lebensjahr/beachtung-von-hunger-und-saettigung

Über Gesund ins Leben
Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden, die sich mit jungen Familien befassen. Das Ziel ist, Eltern einheitliche Botschaften zur Ernährung und Bewegung zu vermitteln, damit sie und ihre Kinder gesund leben und aufwachsen. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist angesiedelt im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Teil des nationalen Aktionsplans “IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung”. Weitere Informationen unter: http://www.gesund-ins-leben.de

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