Essen und Wohlbefinden

Ausgewogene Kost für Kinder

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn Kinder ausgewogen essen, sind sie offenbar nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gesünder. Sie haben ein höheres Selbstbewusstsein und seltener Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen, lassen die Resultate einer europäischen Studie vermuten.

Wissenschaftler von der Universität Göteborg in Schweden hatten knapp 7.700 Kinder im Alter von 2 bis 9 Jahren aus acht europäischen Ländern, darunter auch Deutschland begleitet. Zu Beginn der Studie und nach zwei Jahren wurden die Eltern zu den Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder befragt. Per Definition umfasste eine gesunde Kost wenig Zucker und Fett (vor allem gesättigte Fettsäuren), regelmäßig Fisch und Vollkorn sowie viel Obst und Gemüse (400-500 g pro Tag).

Auch das Wohlbefinden wurde anhand von Fragebögen eingeschätzt. Dazu gehörten Aspekte wie Selbstvertrauen, Beziehung zu den Eltern, emotionale Probleme und Konflikte im Kindergarten und in der Schule. Zudem bestimmten die Wissenschaftler den Körpermassenindex (BMI) der jungen Probanden. Bei Kindern verändert sich der normale Körperfettanteil ständig. Daher wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet.

Möglicherweise wirken sich die in einer gesunden Kost enthaltenen Mikronährstoffe und Omega-3-Fettsäuren positiv auf die mentale Gesundheit aus.

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Außerdem neigen selbstbewusste Kinder seltener dazu, innere Konflikte durch den Verzehr von Süßigkeiten und Fastfood auszugleichen. Allerdings gaben die Autoren zu bedenken, dass es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen kann. Weitere Untersuchungen sollen folgen, um die Resultate zu stützen. Eine interessante Frage wäre auch, ob Kinder mit Depressionen, Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten von einer ausgewogenen Ernährung profitieren.

Die Studienergebnisse wurden im Fachblatt BMC Public Health veröffentlicht.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1186/s12889-017-4920-5

https://www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

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Gesundheit – Schicksalhafte Gene?

Werk des Lebensstils

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

 Vom Schmerz zur Heilung

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

 Vom Schmerz zur Heilung

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im „Prostatakrebs-Kompass“ von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

„Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.“ (Hippokrates)

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Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Zehn Jahre jünger durch körperliche Aktivität

Langzeitstudie stellt Bewegung in den Mittelpunkt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie beste Anti-Aging-Strategie ist ein körperlich aktiver Lebensstil. Diesen hohen Stellenwert von Bewegung bestätigt eine einzigartige Langzeitstudie des Karlsruher Instituts für Sport und Sportwissenschaft, bei der seit 1992 rund 500 Frauen und Männer zwischen 35 und inzwischen 80 Jahren in regelmäßigen Intervallen untersucht und begleitet werden.

Im Mittelpunkt der Studie stehen das Bewegungsverhalten der Teilnehmer und in Relation hierzu z. B. die Blut- und Körperfettwerte wie auch das seelische Wohlbefinden. „An unseren Daten sieht man: Der 50-jährige Aktive ist so fit wie der 40-jährige Inaktive“, bestätigt Prof. Klaus Bös, der die Untersuchung gemeinsam mit Prof. Alexander Woll koordiniert. Bewegungsfreudige Menschen haben jedoch nicht nur eine deutlich bessere körperliche Verfassung als Bewegungsmuffel, auch ihr Risiko für Erkrankungen ist erheblich niedriger: „Schon bei zwei Stunden Sport pro Woche sinkt das Risiko für das Metabolische Syndrom – also Faktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte – um das Fünffache“, erklärt Prof. Woll.

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird als Minimalempfehlung zu zweieinhalb Stunden moderater Bewegung pro Woche geraten, also z. B. in Form von Radfahren, Joggen, Fußballspielen oder Schwimmen. Fakt ist jedoch, trotz der enormen Vorteile eines aktiven Lebensstils auf das Wohlbefinden erfüllt weniger als die Hälfte der deutschen Bevölkerung dieses gesundheitsfördernde Bewegungspensum. Fakt ist auch: Die weit verbreitete Übergewichtsproblematik hierzulande hängt ganz entscheidend mit dem weit verbreiteten Bewegungsmangel zusammen. Dennoch wird in diesem Zusammenhang sowohl von Nichtregierungsorganisationen wie Foodwatch und unter deren Einfluss auch von den Politikern vor allem die Ernährung an den Pranger gestellt. Insbesondere der von der Lebensmittelindustrie angeblich heimtückisch in ihren Produkten versteckte Zucker, obwohl der Anteil auf jedem Etikett nachlesbar ist, soll Schuld daran sein, dass die Bundesbürger immer dicker werden. „Es ist offenbar einfacher, die Lebensmittelwirtschaft für Übergewicht verantwortlich zu machen, als die Rahmenbedingungen in Schulen, an Arbeitsplätzen sowie in der Freizeit in Richtung Bewegungsfreiräume zu verbessern“, mutmaßt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel, bekannt als Autor des kontroversen Buches “ Die Zucker-Lüge„. Doch welchen Erfolg erhoffen sich Politiker davon, wenn sie reglementierend Einfluss darauf nehmen wollen, was dem Bürger noch schmecken darf? Studien wie die des Karlsruher Instituts für Sport und Sportwissenschaft belegen eindrucksvoll, dass den Deutschen mit Bewegungsförderung weitaus wirkungsvoller geholfen werden könnte.

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Die Mär von gesunden und ungesunden Lebensmitteln

„Ampel-Plus“-Steuerstaffelung basiert auf falschen Annahmen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMit einem gestaffelten System der Mehrwertsteuer für Lebensmittel soll die Politik dafür sorgen, dass die deutsche Bevölkerung schlanker wird. Diese Forderung erheben Organisationen wie die Deutsche Adipositas Gesellschaft, die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Deutsche Diabetes Stiftung.

Dabei berufen sie sich auf eine Studie des Betriebswirts PD Dr. Tobias Effertz (Universität Hamburg), in der die theoretischen Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten und das Gewicht der Menschen durch solch eine Staffelung eingeschätzt wurden.

Die Ergebnisse sind nicht nur sehr hypothetischer Natur, sie basieren vor allem auf einer grundsätzlich falschen Annahme: der Mär von gesunden und ungesunden Lebensmitteln. Der Betriebswirt vielleicht nicht, doch die Fachgesellschaften sollten es eigentlich besser wissen: Die moderne Ernährungswissenschaft rechtfertigt eine Kategorisierung in gesunde bzw. ungesunde oder adipogene Lebensmittel schon lange nicht mehr. Exakt diese Einteilung ist jedoch Grundlage für die angestrebte Steuerstaffelung. Die Gründe, weshalb solch eine simple Bewertung von Lebensmitteln wenig sinnvoll ist, sind relativ leicht nachvollziehbar. Darauf weist Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Universitätsmedizin Göttingen, hin. Auch typisch als gesund bezeichnete Lebensmittel wie beispielsweise Obst und Gemüse enthalten längst nicht alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Erst die Kombination vieler verschiedener Lebensmittel deckt den Bedarf des Körpers optimal. „Deshalb ist eine Unterscheidung in gesund und ungesund absurd“, so Dr. Ellrott. „Es kommt vielmehr auf das wie viel, wie oft und in welcher Kombination an.“

 Wegweiser Abnehmen

Nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Gesamtheit aller Lebensmittel entscheidet somit über die Qualität und Ausgewogenheit der Ernährung, und dies natürlich immer in Relation zum Niveau des täglichen Bewegungspensums. Wegen dieser doch deutlich höheren Komplexität ist der von den Fachgesellschaften gerne herangezogene Vergleich mit den Auswirkungen einer erhöhten Tabakbesteuerung, die zu einem rückläufigen Konsum geführt hat, mehr als fragwürdig. Denn unbestritten gilt: Auch im Rahmen einer insgesamt ausbalancierten Lebensweise ist jede Zigarette ungesund. Das gilt für Fastfood und Süßigkeiten, die mit 19 Prozent besteuert werden sollen, genauso wenig wie für Softdrinks, für die sogar 29 Prozent Strafsteuern empfohlen werden.

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Erkältungen und Grippe, jetzt kritische Phase bewältigen

Immunsystem unterstützen, Abwehrkräfte stärken, Tipps von der Redaktion.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIm Januar und Februar wird es wieder viele Erkrankungen an Erkältungen und Grippe gegeben. Um das zu prognostizieren, braucht man nur der Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu folgen. In langjährigen Beobachtungen wurde dort festgestellt, dass diese beiden Monate im Jahr die heftigsten sind ( https://grippeweb.rki.de/).

Rechtzeitig Immunsystem stärken

Insofern kann der Rat nur sein, rechtzeitig das Immunsystem zu unterstützen und die Abwehrkräfte zu stärken. Sei es, um Erkrankungen ganz zu vermeiden oder zumindest besser zu überwinden. Dazu gibt es zahlreiche Hilfsmittel aus der Natur. Vitamin C und Zink sind zwei Beispiele, die nahezu jeder kennt. Doch sie sind nicht die einzigen. Es gibt viele weitere bewährte natürliche Hilfsmittel für das Immunsystem. Aber auch zu den Klassikern Vitamin C und Zink gibt es in der Natur pflanzliche Helfer, die den Effekt erst noch richtig wirksam machen. Mitverantwortlich dafür sind die sekundären Pflanzenstoffe.

Die Möglichkeiten, sein Immunsystem zu stärken, sind so zahlreich, dass sie ein ganzes Buch füllen. Der erfahrene Gesundheitsexperte Michael Petersen hat sie zusammengefasst in dem Buch “ Der Trick mit dem Immunsystem„. Das Besondere in dem Buch: er zeigt uns auf, welche Regulationssysteme in unserem Körper auf das Immunsystem einwirken und wie man das gezielt nutzen kann, um die Abwehrkräfte zu stärken.

 Vom Schmerz zur Heilung

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Unser Stoffwechsel – die Basis für „krank“ oder „gesund“

Meist denken wir, der Körper muss immer gesund sein und wir tun oft so, als ob er nie krank werden könnte.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNa ja, er funktioniert auch oft sehr lange, obgleich wir ständig Stress haben, wir ungesund essen, vielleicht auch den Körper noch mit Rauchen, Alkoholkonsum und Drogen belasten.
Der menschliche Körper hat eine ganz enorme Kompensationskraft – das stelle ich in meiner Arbeit als Ayurveda-Heilpraktiker immer wieder fest.

Da schleicht sich Jahr für Jahr aber 1-2 kg mehr auf die Waage – natürlich nicht nur auf die Waage, sondern die sind ja auch irgendwo in oder an deinem Körper.
z.B. das Hüft-Gold, wie wir es liebevoll nennen…

Das geht nicht ewig so weiter – wenn wir es vielleicht auch gerne hätten. Irgendwann schmeißt unser Körper dann doch das Handtuch und sagt ganz kleinlaut: „Ich kann nicht mehr“

Wir nennen das Krankheit.
…und wenn diese lange genug den Körper belasten, dann werden diese zusätzlich chronisch und degenerativ und gerne wird das dann als „Das ist das Alter, damit muss man leben“ abgetan.

Bei den Ayurvedakuren wird in der Diagnose oft angegeben, dass das Gewicht langsam aber ständig stieg, das Wassereinlagerungen (Ödeme) im ausgeprägter wurden, das Bluthochdruck, Diabetes mellitus u.v.m. entstanden. Zuerst waren es nur kleine Ungleichgewichte der Konstitution, dann Krankheiten, die nicht mehr zu übersehen waren, dann leider oft auch noch Bewegungseinschränkungen. Der Lebenswert sinkt meist immer mehr, je mehr Krankheiten sich manifestieren.

 Vom Schmerz zur Heilung

Ich kann mich an eine Frau erinnern, die ganz starkes Übergewicht hatte. Der behandelnde Arzt riet ihr ganz dringend, erst abzunehmen, bevor das Knie operiert wurde. Aus ganzheitlicher Sicht auch sicher die beste Empfehlung. Doch was machte diese Frau? Sie suchte sich einen anderen Arzt, der sie auch ohne Gewichtsabnahme operierte. Entsprechend war das Ergebnis.

In einem anderen Fall wurde die OP, obgleich sie dringend notwendig war, nach hinten verschoben, weil durch Alkoholkonsum die Blutwerte einfach zu schlecht waren und das Risiko für eine OP zu groß war. Gott sei Dank konnte die Werte aber durch wichtige Umstellungen in Richtung Gesundheit gebessert werden.

Wir Menschen haben natürlich die Freiheit all das „krankmachende“ zu tun und wenn dann der Körper krank wird, zum Arzt zu laufen um dort auf Gesundheit zu hoffen.

Wir haben aber auch die Freiheit, vorher etwas für unsere Gesundheit zu tun – Gesundheitsvorsorge wird das genannt.

Dazu gehört natürlich erst einmal mehr Achtsamkeit für das, was im eigenen Körper passiert.
Müdigkeit ist oft ein Zeichen, dass die Leber überlastet ist. In der Ganzheitsmedizin heißt es die Müdigkeit sind die Schmerzen der Leber. Vielleicht würden wir uns eher besinnen, wenn die Leber ständig schmerzen würde?

Sodbrennen, Aufstoßen, Blähungen und Verstopfung zeigen, dass die Verdauungskraft schwach ist. Das führt schnell zu einer Verschlackung des Körpers und zu ganz vielen sog. Zivilisationskrankheiten.

Zum Stoffwechsel des Körpers gehören Tausende und Millionen einzelner Aktivitäten der einzelnen Zellen und wir sollten sehr auch einen gute Stoffwechselleistung achten, denn die führt zu Gesundheit und erhält die Gesundheit.
So werden die Hormone reguliert, die dann den Stoffwechsel steuern, die Übertragung der Nervenimpulse gehören dazu, das Fühlen, das Trainieren des Körpers, die Energiegewinnung u.v.m.

Meist merken wir erst spät, manchmal erst zu spät, wenn etwas nicht mehr funktioniert – dass können dann auch Not-OP sein u.a.

Mehr Achtsamkeit, mehr Pausen und die Dankbarkeit für Gesundheit können schon großartige Eigenschaften sein, die den Körper motivieren, sein Möglichstes für die Gesundheit zu tun.

Es gehört aber auch eine bewusste Gesundheitsvorsorge dazu – und die Entscheidung dafür liegt bei jedem Menschen selbst.

Im Ayurveda Pur im Rosenschloss führen wir ganz spezifische Stoffwechseltage durch. Hier bekommt jeder einen guten Überblick über seine Stoffwechsellage – und das ganz bildlich.
Wenn der Zeiger im Grün ist, dann bedeutet das alles ist in Ordnung.
Bei Gelb und noch mehr Rot sollte man Konsequenzen ziehen, damit der Krankheitszustand des Körpers nicht dekompensiert, also immer schlimmer wird.

Diese beiden Stoffwechseltage können ein wesentlicher Schritt sein in Richtung Gesundheit.
Man kann bei den Untersuchungen schnell erkennen, ob der Körper im Stress-Modus ist – selbst wenn wir glauben, dass wir ganz entspannt sind – dann ist z. B. Abnehmen unmöglich.

Bei einer zusätzlichen ausführlichen Stoffwechselanalyse kann man auch Informationen zu den einzelnen Organen bekommen, zum Mineralstoff- und Vitaminhaushalt u.v.m.
Vom 1. Januar bis zum 30. März 2018 ist diese zusätzliche Stoffwechsel-Analyse kostenlos für die Teilnehmer der beiden Stoffwechseltage.

Die Frage: „Wie steht es um meinen Stoffwechsel?“ wird anschaulich beantwortet.
Anschaulich heißt, es gibt eine Auswertung, die mit grün gelb und rot genau aufzeigt, wo im Körper Baustellen sind.

Aber diese beiden Tage haben auch viel mit genießen zu tun:
Schöne ayurvedische Massagen gehören dazu. Viele Menschen behaupten, dass ayurvedische Massagen die schönsten Massagen sind.
Auch die Ayurveda-Küche kann man kennenlernen – und die ist köstlich, egal ob Fisch oder Geflügel dabei ist, ob sie vegetarisch ist oder sogar vegan.

..und diese Stoffwechseltage können ein guter Einstieg sein für eine Abnehmkur, Entschlackungskur oder Fastenwoche.
…und die steht bei vielen Menschen ja jetzt Anfang des Jahres wieder an.

Hier gibt es eine nähere Beschreibung der Stoffwechseltage…

…wie alles begann.
Als engagierte Pitta-Frau gab es für mich arbeitsmäßig kaum Grenzen, beschäftigte mich aber seit Jahren schon mit dem Thema Ayurveda.

…und so spürte ich 2013 – es wird wieder einmal Zeit, eine Pause einzulegen um zu regenerieren und nicht nur Urlaub zu machen. Ich wollte ein Burnout vermeiden, also musste ich konsequent etwas für meine Gesundheit tun. Mein Wunsch, eine Pancha Karma Kur für die Wiederherstellung meiner Kräfte zu nutzen, wurde von meinem Mann intensiv unterstützt.

So waren wir bald auf dem Weg nach Sri Lanka – und was ich dort erleben durfte, das war für mich eine tiefgreifende Erfahrung. Nach einigen Tagen stand daher für mich fest, die freistehenden und im Moment ungenutzten Räumlichkeiten im Rosenschloss – die sollten bald eine Ayurveda-Oase beherbergen.
Schon im Urlaub auf der Sonnenliege in Sri Lanka entstand das Konzept – Ayurveda Pur im Rosenschloss.
In der Hauptsache genoss ich die ayurvedischen Behandlungen. Es war wunderbar. Und ich bin sicher nur mit Ayurveda kann ich so schnell eine positive Kehrtwende meines Gesundheitszustandes erreichen. Nur warum muss ich dafür 20 Stunden Flug auf mich nehmen und einen heftigen Klimawechsel??

Nach Deutschland zurückgekehrt wurde das Konzept intensiv beraten und dann in die Tat umgesetzt.
Heute freuen wir uns über Gäste aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie alle sind begeistert vom besonderen Ambiente im Rosenschloss, der persönlichen Betreuung und den schnellen und tiefgreifenden Prozessen, die durch die Ayurveda-Medizin initiiert werden.
Immer mehr Menschen möchten gesund alt werden und dazu kann Ayurveda Pur im Rosenschloss einen Beitrag leisten.
Zwei erfahrene Heilpraktiker leiten unsere Ayurveda-Abteilung im Rosenschloss und arbeiten intensiv mit unserem qualifizierten Gästehausteam zusammen. Die durchweg positiven Rückmeldungen bestätigen die Zufriedenheit unserer Gäste. Das zeigt uns, dass unsere Entscheidung, das Bildungszentrum für Floristen durch Ayurveda Pur zu ergänzen, richtig war.

Seit November 2014 hat die Ayurvedaschule von Wolfgang Neutzler ebenfalls ihren Sitz im Rosenschloss. Damit wurde der für berufliche Bildung bekannte Landkreis Dillingen, noch durch eine weitere Bildungs-Institution bereichert. Diese Entscheidung fiel auch, weil das Bildungszentrum in Gundelfingen ganz zentral liegt. Die Autobahn- und Zuganbindungen zu den Ballungszentren München, Stuttgart, Nürnberg, Würzburg, Ulm und Regensburg sind optimal.

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Multiple Sklerose

Hat Ernährung Einfluss auf den Verlauf?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorn kann den Verlauf einer Multiplen Sklerose möglicherweise günstig beeinflussen. Offenbar entwickeln die Betroffenen weniger Beschwerden und sind in ihrem Alltag nicht so stark beeinträchtigt. So lautet das Fazit einer Studie der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore, an der knapp 7.000 Menschen mit Multiple Sklerose (MS) beteiligt waren.

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die meist bei jungen Menschen zwischen dem  20. und 40. Lebensjahr erstmals auftritt. Die Entzündungen werden durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nerven verursacht. Die Folgen reichen von Sehstörungen bis hin zu allgemeiner Schwäche, Müdigkeit, Depression und Lähmungen.

Für die Untersuchung machten die MS-Patienten in Fragebögen Angaben zu ihrer Ernährung. Per Definition lag eine gesunde Kost vor, wenn die Probanden viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, aber wenig zuckerhaltige Süßspeisen und Erfrischungsgetränke, rotes und verarbeitetes Fleisch konsumierten. Außerdem beurteilten die US-amerikanischen Wissenschaftler, ob der Lebensstil insgesamt gesund war. Dafür wurden neben der Ernährung weitere Umstände wie ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität und Nichtrauchen berücksichtigt. Zudem gaben die Probanden zu Protokoll, ob im vergangenen halben Jahr MS-Symptome erneut aufgetreten oder kontinuierlich schlechter geworden waren. Sie sollten einschätzen, wie schwer sie sich dadurch beeinträchtigt gefühlt hatten.

 Vom Schmerz zur Heilung

Bei Patienten mit einer besonders gesunden Ernährungsweise kam es mit einer um 20 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit durch die Krankheit zu starken Beeinträchtigungen als bei Probanden mit einer ungesunden Kost. Das Ergebnis war unabhängig von Alter und Krankheitsdauer.

Das Risiko für eine Depression ließ sich mit einer gesunden Ernährung ähnlich stark verringern. MS-Patienten mit einem allgemein gesunden Lebensstil litten seltener an starker Müdigkeit (minus 31 %), Schmerzen (minus 44 %) und Depression (minus 47 %). Allerdings lässt sich mit diesem Studiendesign kein kausaler Zusammenhang nachweisen, geben die Autoren im Fachblatt „Neurology“ zu bedenken. Es wäre möglich, dass die gesunde Ernährung über Darmflora und Immunsystem den Krankheitsverlauf lindert. Allerdings können weitere Faktoren wie Rauchen und die Genetik eine Rolle spielen. Daher sind Langzeitstudien notwendig, um die Resultate zu untermauern und die Hintergründe zu erforschen.

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Zukunftstrends in der Medizin

„Gewebeflicken“ für geschädigte Herzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNach einem überstandenen Herzinfarkt verbleibt ein, je nach Verlauf des Ereignisses, mehr oder minder großes Areal des Herzmuskels, das vernarbt ist. Diese Narbenflächen vermindern die Leistung des Herzmuskels und können mittelfristig zu erneuten Infarkten führen.

Große Hoffnung zur „Reparatur“ eines derart geschädigten Herzens setzen Wissenschaftler in die Stammzelltherapie. Kanadische Forscher um Prof. Milica Radisic (Universität Toronto) konnten jetzt in einem Tierversuch mit Ratten wie auch Schweinen zeigen, dass die Herzfunktion nach einem Infarkt durch einen injizierbaren „Gewebeflicken“ verbessert werden kann.

Der Flicken ist kleiner als eine Briefmarke und mit Herzmuskelzellen beschichtet. Er ist so flexibel, dass er in eine Kanüle mit einem Millimeter Durchmesser passt und minimalinvasiv angebracht werden kann. Grundlage des Flickens ist eine künstliche Gitternetzstruktur. Auf ihr wachsen im Labor Herzmuskelzellen, die aus so genannten pluripotenten Stammzellen des Patienten gewonnen wurden. Das Gitternetz zerfällt nach dem Einbringen über eine Kanüle mit der Zeit, übrig bleibt das zusätzliche Herzgewebe. „Das Pflaster kann das Herz nicht wieder vollständig gesund machen. Aber wenn wir es schaffen, dass es beim Menschen funktioniert, dürfte es unserer Meinung nach die Lebensqualität deutlich steigern“, hofft Prof. Radisic. Dieser vielversprechende Ansatz auf der Basis von Stammzellen ist nach Einschätzung der Wissenschaftler auch eine mögliche Option, um künftig andere geschädigte Organe wie z. B. die Leber zu regenerieren.

 Vom Schmerz zur Heilung

Im Gegensatz zur Verwendung von embryonalen Stammzellen ist die therapeutische Nutzung von adulten (erwachsenen) Stammzellen in ethischer Hinsicht unproblematisch. Die jüngsten und vitalsten Stammzellen eines jeden Menschen können bereits bei dessen Geburt aus dem Nabelschnurblut sowie Nabelschnurgewebe gewonnen und durch eine spezielle Einlagerung langfristig für potenzielle medizinische Anwendungen im Laufe des Lebens gesichert werden. Für diese Form der individuellen Gesundheitsvorsorge engagiert sich nach Informationen von Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender von Vita 34 ( www.vita34.de), jedoch in Europa im Gegensatz zu einigen asiatischen Ländern wie Südkorea und Singapur bislang nur eine verschwindende Minderheit der werdenden Eltern.

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Der Online-Kurs zur beliebten Stoffwechselkur

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNach über 200.000 verkauften Exemplaren von „Die hCG Diät“, gibt es nun endlich den Online-Kurs zur beliebten Stoffwechselkur. In diesem 26-tägigen Kurs erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um die hCG Diät. Sie bekommen zahlreiche Impulse zur Änderung Ihres Essverhaltens, Wissenswertes über Ihren Körper und gesunde Ernährung sowie Tipps zur Anregung des Stoffwechsels.

Sie nehmen ab, ganz ohne Hungergefühl, bei voller Leistungsfähigkeit. Kommen Sie schnell und nachhaltig zu Ihrem persönlichen Wohlfühlgewicht durch eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung und darauf abgestimmten Workouts. Ohne Fitnessstudio, denn eine Gymnastikmatte reicht völlig.

Während der Diät begleitet Sie Anne Hild persönlich durch tägliche Videos und monatliche Live-Chats. Der Spitzenkoch Bernhard Grubmüller verwöhnt mit leckeren, leicht nachzukochenden Rezepten, die Ernährungs- und Fitnessexpertin Conny Hörl motiviert mit Sporteinheiten für jedes Level und Yogalehrerin Maren Brand rundet das Programm mit Achtsamkeitsübungen und Meditationen ab.

Erleben Sie das „Rund-um-sorglos-Paket“ – einfach, verständlich und jederzeit abrufbar auf Ihrem Laptop, Tablet oder Smartphone.

Über die Anne Hild
Anne Hild, Heilpraktikerin und klassische Homöopathin, beschäftigt sich seit Jahren mit der Bedeutung und Wirkung der Hormone auf unseren Körper und unser Wohlbefinden. Als Co-Autorin des Buchs „Natürliche Hormontherapie“ hat sie das deutsche Standardwerk über bioidentische Hormone geschrieben. In mehreren erfolgreichen Büchern hat Anne Hild die hCG Diät im deutschsprachigen Raum eingeführt. Sie ist Initiatorin des Internetportals www.hormony.de

Über das Online-Seminar
Anne Hild
hCG Diät leicht gemacht
26-tägiger Online-Kurs | 79 EUR
EAN: 4260398510826

* Die Kamphausen Media mit den Verlagen Kamphausen Digital, J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Fit ins neue Jahr

Einfache Tipps für mehr Bewegung im Alltag – Verbraucherinformation der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen„Mehr Sport treiben“ gehört zu den Klassikern unter den Neujahrsvorsätzen. Doch nicht jeder schafft es, sich zwei- bis dreimal pro Woche Zeit für ein ausgiebiges Sportprogramm freizuschaufeln. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, weiß, wie sich Bewegung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

Bewegung ist gesund: Sie stärkt das Herz und den Kreislauf und kann Krankheiten wie Diabetes, Osteoporose, Alzheimer, Depressionen oder auch Brüchen vorbeugen. Aber wie viel Bewegung pro Woche soll es denn sein?

„Um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, reicht es aus, pro Woche etwa 150 Minuten körperlich aktiv zu sein“, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. „Damit ist aber nicht gleich Leistungssport gemeint. Auch Spazierengehen oder ein kleiner Einkauf mit dem Rad statt mit dem Auto kann sich schon positiv auswirken.“ Wer ein paar Gewohnheiten ändert, bringt Schwung in seinen Alltag – ohne großen Zeitaufwand und teures Fitnessstudio.

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Raus aus den Federn – rein in den Tag

Der Wecker klingelt und holt die meisten unsanft aus dem Land der Träume. Wer seinen Kreislauf in Schwung bringen möchte, streckt sich am besten erstmal und spannt dabei alle Muskeln an. Das fördert die Durchblutung – Lunge und Gehirn füllen sich mit Sauerstoff. Das Ergebnis: Morgenmuffel werden schneller fit. Und bevor im Bad die ersten Gedanken an einen stressigen Tag den Kopf fluten, empfiehlt sich Gymnastik. Zum Beispiel während des Zähneputzens. „Ob Kniebeugen, Ausfallschritt oder Balancieren auf einem Bein – hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten“, so der DKV Experte. Auch der Weg zur Arbeit lässt sich schwungvoll gestalten. Wer etwa mit Bus oder Bahn fährt, kann eine Station früher aussteigen und die letzten Meter zu Fuß gehen. „Bewegung an der frischen Luft tut besonders gut, hellt die Stimmung auf und hilft, Stress besser zu verarbeiten“, so Dr. Reuter. Ist es möglich, die Strecke bis zur Arbeitsstätte mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen, empfiehlt er, möglichst oft auf Auto oder Bus zu verzichten. Und wer dann noch statt Rolltreppe oder Aufzug die Treppe nimmt, hat bereits einiges für seine Gesundheit getan.

Fitness im Büro

Der Job nimmt bei den meisten den größten Teil des Tages ein. 46 Prozent der Menschen arbeiten nach Angaben des DKV Reports 2016 hauptsächlich im Sitzen und das im Durchschnitt elf Stunden pro Tag. Langes Sitzen kann jedoch unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen fördern und chronische Rückenschmerzen hervorrufen. Darüber hinaus schaltet der Stoffwechsel in den Schongang, der Energieverbrauch sinkt. Deshalb ist es sinnvoll, auch in den Büroalltag Bewegung zu integrieren. Positiver Nebeneffekt: Das Gehirn ist besser durchblutet und das erhöht die Konzentration. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten: Dem Kollegen einen Besuch abstatten, statt ihm eine Mail zu schreiben. Telefonate im Stehen oder Gehen führen – das aktiviert die Beinmuskulatur und lässt das Blut zirkulieren. Außerdem sollten sich Schreibtischtäter regelmäßig recken und strecken, um so Verspannungen entgegenzuwirken. Bei Nackenverspannungen oder Kopfschmerzen kann zum Beispiel eine kleine Kopf-Yoga-Übung helfen: Dabei das Kinn nach unten bewegen, sodass der Nacken gestreckt ist. Dann dreht der gesenkte Kopf vorsichtig von einer Seite zur anderen. „Wichtig ist es, die Übung bewusst und behutsam auszuführen“, so der DKV Gesundheitsexperte. Als Faustregel empfiehlt er: „Wer viel sitzt, sollte alle 70 bis 90 Minuten eine Bewegungsrunde einbauen.“ Auch die Mittagspause kann der Bewegung dienen. Wer nach dem Essen noch einen kleinen Spaziergang macht, beugt so auch dem wohlbekannten Nachmittagstief vor.

 Vom Schmerz zur Heilung

Aktiv den Haushalt meistern

Bei den meisten ist es mit dem Job nicht getan. Zuhause wartet noch der Wäscheberg, das dreckige Geschirr oder die lange Einkaufsliste. Auch solche Haushaltsarbeiten lassen sich mit zusätzlicher Bewegung aufpeppen. Um Küchenutensilien aufzuräumen, die ganz oben oder ganz unten ihren Platz haben, am besten bewusst den Rücken lang strecken beziehungsweise tief in die Hocke gehen. Wer auch beim Ausräumen der Spülmaschine oder beim Wäsche aufhängen in die Hocke geht, statt sich nach unten zu beugen, tut etwas für seine Fitness und schont den Rücken. Und wer merkt, dass für das Abendessen noch das Brot fehlt, kann sich überlegen, ob er dafür wirklich ins Auto steigen muss oder ob der Weg auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen ist.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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