Vorsorge für den Ernstfall

Patientenverfügung verfassen und sicher aufbewahren – Verbraucherinformation der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEin schlimmer Unfall oder eine schwere Krankheit kann Menschen in eine Situation bringen, in der sie sich nicht mehr mit dem Arzt verständigen können. Dann hilft eine Patientenverfügung: Hier kann jeder festlegen, welche medizinische Versorgung er im Notfall wünscht – und welche nicht.

Das Dokument entlastet auch die Angehörigen, die als Betreuer sonst Entscheidungen über lebenserhaltende Maßnahmen treffen müssten. Wie eine Patientenverfügung aussehen muss, damit sie gültig ist, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Er erklärt außerdem, wie die Verfasser sicherstellen können, dass Ärzte im Notfall von ihrer Patientenverfügung erfahren und wie sie das Dokument ändern können.

Was steht in einer Patientenverfügung?

In einer Patientenverfügung können Personen festlegen, in welche Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe sie einwilligen würden, falls sie in lebensbedrohlichen Situationen selbst nicht mehr kommunizieren können. Es geht dabei um medizinische Maßnahmen, die noch nicht unmittelbar bevorstehen. „Die Ärzte sind an diese Verfügung gebunden und müssen sich an die darin stehenden Wünsche halten“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Hat jemand bereits eine chronische Erkrankung, empfiehlt es sich, diese in der Patientenverfügung anzugeben. „Eine wichtige Ergänzung kann auch sein, die persönliche Einstellung zum Leben und Sterben hinzuzufügen“, so Reuter. Dies kann Ärzten und Pflegepersonal helfen, die Wünsche in der Patientenverfügung besser nachzuvollziehen: „Hat der Verfasser etwa festgelegt, dass er im Endstadium einer schweren Krankheit auf künstliche Ernährung verzichten möchte, heißt das nicht, dass er das auch dann möchte, wenn er nach einem Unfall im Koma liegt“, verdeutlicht der Gesundheitsexperte.

 Vom Schmerz zur Heilung

Anforderungen an ein gültiges Dokument

Damit die Verfügung im Notfall wirksam ist, muss sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Nur ein schriftlich verfasstes Dokument mit Erstellungsdatum und Unterschrift ist gültig. Der Verfasser muss volljährig sein und ohne Zwang handeln. Eine weitere Voraussetzung ist, dass er einwilligungsfähig ist. Einwilligungsfähig ist derjenige, der die Art, Bedeutung und Risiken einer ärztlichen Maßnahme erfassen kann. Entscheidend ist es, den eigenen Willen möglichst konkret zu formulieren. Vage Aussagen wie „Ich möchte kein menschenunwürdiges Leben“ helfen Ärzten und Angehörigen im Zweifel nicht weiter. Denn nicht jeder hat die gleiche Vorstellung von einem menschenunwürdigen Leben. Die Verfasser sollten möglichst genau beschreiben, in welchen Situationen welche Behandlungswünsche gelten: Möchte jemand zum Beispiel nur im Fall eines Wachkomas auf künstliche Ernährung verzichten oder auch im Endstadium einer schweren Demenzerkrankung? Besteht eine chronische Erkrankung, für die besondere Regelungen getroffen werden sollen? Unter welchen Voraussetzungen sollen die Ärzte lebenserhaltende Maßnahmen beenden? In einer Patientenverfügung muss es aber nicht immer nur um die Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen gehen. Der Patient kann auch für den Fall einer konkreten Erkrankung nach Rücksprache mit dem Arzt bestimmte Therapien festlegen. Einen umfassenden Leitfaden bietet beispielsweise die Broschüre „Patientenverfügung“ des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz. Darin finden Interessenten auch Textbausteine und Musterbeispiele. Weitere Anlaufstellen sind Krankenkassen, Verbraucherzentralen oder Juristen. Außerdem veranstalten Volkshochschulen in regelmäßigen Abständen Workshops zu dem Thema. Zu empfehlen ist auch eine Beratung beim Hausarzt. Zum einen kennt er den Patienten und dessen Krankengeschichte oft schon länger und kann ihn individuell beraten. Zum anderen kann er die verschiedenen medizinischen Behandlungsmethoden und deren Folgen erklären. Darüber hinaus kann der Arzt oder ein anderer Zeuge in der Verfügung schriftlich bestätigen, dass sein Patient bei der Erstellung der Patientenverfügung im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und damit einwilligungsfähig war. Eine solche Bestätigung ist zwar keine zwingende Voraussetzung für die Gültigkeit, unterstreicht jedoch die Glaubwürdigkeit. Die Bestätigung eines Notars ist nicht vorgeschrieben. Ist der Verfasser allerdings nicht mehr in der Lage, zu schreiben, kann der Notar ein geleistetes Handzeichen anstelle einer Unterschrift beglaubigen.

Sicherstellen, dass der Arzt informiert ist

Einmal erstellt, liegt die Patientenverfügung meist zunächst in der Schublade. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Das Original ist bei einem Familienangehörigen oder beim Hausarzt gut aufgehoben. Denn im Notfall benötigen die behandelnden Ärzte das Originaldokument. Eine Kopie sollte der Verfasser behalten. „Damit die Ärzte in einem Notfall möglichst schnell von der Existenz einer Patientenverfügung erfahren, hilft eine Karte im Portemonnaie, die über das Dokument und seinen Aufbewahrungsort informiert“, rät Reuter.

Einmal geschrieben, für immer gültig?

Im Laufe des Lebens können sich die Einstellungen zu medizinischen Behandlungen verändern. Daher kann der Verfasser einer Patientenverfügung diese jederzeit formlos ändern oder sogar widerrufen. Das geht schriftlich, aber auch mündlich. Mündlich kann der Widerruf oder die Änderung gegenüber dem Arzt oder dem Pflegepersonal erfolgen, wenn sich der Verfasser bereits in Behandlung befindet. Ein Widerruf ist sogar beispielsweise durch Kopfschütteln noch möglich. Wer seine Verfügung widerruft, sollte das Originaldokument und sämtliche Kopien vernichten oder vernichten lassen. Es ist sinnvoll, etwa alle ein bis drei Jahre kritisch zu überprüfen, ob die Patientenverfügung noch den aktuellen persönlichen Vorstellungen entspricht. Soll der Inhalt unverändert bleiben, können die Verfasser das Originaldokument mit einem aktuellen Datum und Unterschrift bestätigen. Im Fall der Fälle bleiben dann weniger Zweifel, ob die jetzigen Vorstellungen noch mit dem Inhalt der Patientenverfügung übereinstimmen.

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Vitamine und Mineralstoffe

Empfehlungen für Höchstmengen bei Nahrungsergänzung aktualisiert

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn Deutschland greift etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln. Bis heute gibt es keine EU-weit gültigen Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in solchen Präparaten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat frühere Empfehlungen anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet. Produkte, die diese Höchstmengen einhalten und nach Herstellerangaben eingenommen werden, seien für Menschen ab 15 Jahren nach aktueller Datenlage sicher.

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung versorgt den gesunden Körper in der Regel mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen, sodass eine Nahrungsergänzung meist nicht erforderlich ist. Es gibt nur wenige Ausnahmen wie zum Beispiel die Einnahme von Folat bei Schwangeren zur Verhinderung von Neuralrohrdefekten beim Ungeborenen. Für die meisten Menschen besteht eher das Risiko einer Überversorgung bei Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Bei der Risikobewertung von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln mussten sowohl Gefahren durch eine übermäßige, aber auch eine unzureichende Zufuhr berücksichtigt werden. Für jeden Nährstoff hat das BfR einen sicheren Zufuhrbereich ermittelt, sofern die Datenlage es ermöglichte. Er ist nach unten durch die empfohlene Tageszufuhr (Recommended Daily Allowance, RDA) und nach oben durch die tolerierbare, höchste Tagesaufnahmemenge (Tolerable Upper Intake Level, UL) begrenzt. Die für Nahrungsergänzungsmittel sichere Aufnahmemenge wurde aus der Differenz zwischen UL und der Nährstoffzufuhr aus der üblichen Ernährung (ohne Nahrungsergänzung) berechnet. Als Bezugsgruppe wurden 15- bis 17-Jährige gewählt, damit die Höchstmengenempfehlungen auch für Jugendliche gültig sind.

 Naehrstoffe_Spirulina

Bei nahezu jedem Nährstoff haben die Wissenschaftler einen Unsicherheitsfaktor von 2 verwendet, um eine mögliche Mehrfachexposition durch die Einnahme unterschiedlicher Präparate zu berücksichtigen. Die Wissenschaftler empfehlen zum Beispiel für Folsäure eine Höchstmenge von 200 µg am Tag, die sich bei Frauen mit Kinderwunsch und im ersten Drittel der Schwangerschaft auf 400 µg täglich erhöht. Bei Vitamin B1, B2 und Biotin konnte auf Grenzwerte verzichtet werden, da auch bei höherer Zufuhr keine nachteiligen gesundheitlichen Effekte zu beobachten waren. Bei einem Teil der Höchstmengen rät das BfR zu zusätzlichen verpflichtenden Angaben auf den Produkten. So soll es etwa einen Hinweis geben, Vitamin K in Kombination mit bestimmten gerinnungshemmenden Medikamenten nur nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bfr.bund.de

https://doi.org/10.1007/s00003-017-1140-y

https://www.bzfe.de/inhalt/nahrungsergaenzungsmittel-31009.html

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Gesundheitsindex auf Rekordniveau

Dabei warnen Fanatiker fast täglich vor der Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMehr als 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland bezeichnen sich als gesund und zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Gesundheitsmonitor des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH), der für das dritte Quartal 2017 einen Gesamtindex von 7,2 ermittelt hat. Das ist der höchste Wert seit Beginn solcher Erhebungen im Jahr 2013.

Besonders deutlich ist der Index-Anstieg (verglichen zum dritten Quartal des Vorjahres) bei Menschen mit Haupt-/Volksschulabschluss (von 6,5 auf 6,9), bei Menschen mit geringem Haushaltseinkommen bis 1.500 Euro netto pro Monat (von 6,1 auf 6,9) sowie bei Nicht-Berufstätigen (von 6,8 auf 7,2) ausgefallen. Ähnliches gilt für Ältere: Seit Ende 2016 fühlen sich insbesondere Senioren ab 70 Jahren immer besser (von 6,5 auf 7,2). Diese positive Entwicklung geht einher mit einem rückläufigen Pessimismus: „Verglichen mit meinen Freunden denke ich weniger optimistisch über das Leben“, sagen jetzt nur noch 28 Prozent der Bevölkerung im Vergleich zu 36 Prozent am Jahresanfang 2017.

Die Resultate des Gesundheitsmonitors müssen für die kontinuierlich wachsende Schar der oft selbsternannten Ernährungsexperten sehr befremdlich sein. Wie kann sich die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger so rundum wohl fühlen, obwohl sie sich doch angeblich durch verarbeitete Lebensmittel, die oft auch noch die vermeintlich gefährliche Zutat Zucker enthalten, nahezu vergiften? Vielleicht liegt das daran, dass die ganzen Hiobsbotschaften über unsere Ernährung zwar dem herrschenden Zeitgeist entsprechen, jedoch wissenschaftlich betrachtet jeder Grundlage entbehren. Fakt ist: Wir können aus einem immens großen und vielfältigen Lebensmittelangebot auswählen, das weltweit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie Transparenzkriterien entspricht. Und Fakt ist auch: Es gibt aus ernährungswissenschaftlicher Sicht keine guten/gesunden beziehungsweise bösen/ungesunden Lebensmittel. Relevant ist vielmehr eine unter dem Strich insgesamt ausgewogene Gesamtauswahl, am besten kombiniert mit einem bewegungsaktiven Lebensstil.

 Vom Schmerz zur Heilung

Diese empfehlenswerte Gesamtauswahl lässt sich problemlos auch für Menschen realisieren, die weder die Zeit noch die Lust haben, täglich mit frischen Zutaten, am besten noch im Garten selbst gezüchtet, zu kochen, sondern für die tägliche Ernährung auf Produkte der Lebensmittelindustrie angewiesen sind. Der Gesundheitsindex auf Rekordniveau bestätigt den Rat des Gesellschaftskritikers Detlef Brendel, bekannt als Autor des kontroversen Buches „Die Zucker-Lüge: Wie das Lebensmittel-Kartell uns einredet, dass Essen krank macht„, dass die Menschen sich nicht durch die ideologisch begründeten Warnungen der Ernährungsapokalyptiker den Appetit verderben lassen sollten, „solange der Genuss in diesem Land noch nicht zum Straftatbestand erklärt wird.“

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Diabetes mellitus nicht nur ein Insulin-Problem

Bioresonanz-Redaktion: Mehrere Studien zeigen zahlreiche Ursachen für die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus auf.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBei der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus denken wir zuerst an das Insulin und an die Bauchspeicheldrüse, die es produziert. Doch es steckt weit mehr dahinter. Die Bioresonanz-Redaktion hat dazu einen Überblick zusammengetragen.

Ernstfall Diabetes mellitus

Ein dauerhaft zu hoher Zuckerspiegel kann für die Gesundheit gefährlich werden. Beispiel: Herzinfarkt oder Schlaganfall. Was darauf zurückzuführen ist, dass die Blutgefäße bei Diabetikern geschädigt werden. So ist es absolut verständlich, dass die Medizin alles darauf ansetzt, den Blutzuckerspiegel bei Diabetes mellitus zu senken. Dabei helfen Medikamente und Insulinsubstitution.

Ursachensuche bei Diabetes mellitus

Doch ganzheitlich orientierten Medizinern geht das nicht weit genug. Sie sehen dringenden Handlungsbedarf bei den Ursachen der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Damit meinen sie nicht nur eine gesündere Ernährung und Umstellung ungesunder Lebensweisen. Die Erfahrungen von Bioresonanz-Therapeuten sprechen von zahlreichen energetischen Regulationsstörungen, die dabei eine Rolle spielen. Genannt wird ein gestörter Stoffwechsel und Probleme im Hormonhaushalt, die einen Diabetes mellitus unterhalten können. Sogar Infekte und gestörte Regulationsverhältnisse im Immunsystem stehen neuerdings im Verdacht, den Blutzucker zu erhöhen.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Eine Übersicht neuerer Studien zu den Ursachen der Zuckerkrankheit

Die Bioresonanz-Redaktion hat eine Übersicht zu neueren wissenschaftlichen Studien zusammengetragen, welche Ursachen für Diabetes mellitus in Frage kommen können. Die Liste liest sich spannend. Von einem Genschalter in der Leber ist dort genauso die Rede, wie von einem Protein des Fettgewebes, das dabei mitwirkt. Und neben viralen Infekten kann auch eine Luftverschmutzung zu Diabetes mellitus beitragen, wird das Helmholtz Zentrum München zitiert.

Vor diesem Hintergrund plädieren Bioresonanz-Therapeuten dafür, sich nicht damit zufrieden zu geben, einfach nur den Blutzuckerspiegel zu senken. Natürlich ist es immer richtig, Betroffenen zu empfehlen, ihre Ernährungs- und Lebensweise anzupassen. Sehr oft reguliert sich damit schon der Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau. Wer aber meint, damit sei die Erkrankung bewältigt, sitzt einem fatalen Irrtum auf. Zu komplex sind die wirklichen Ursachen, die es zu lösen gilt, wenn man der Erkrankung Diabetes mellitus und zahlreicher weiterer damit verbundenen Gesundheitsrisiken nachhaltig begegnen will.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesunde Luft – unser Lebenselixier

Moderne Wohnungslüftung sorgt für ein pollen- und allergenfreies Innenraumklima

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEinatmen, ausatmen. Luft ist unser wichtigstes „Lebensmittel“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Etwa 15 bis 20 Atemzüge in der Minute mit einem Volumen von ca. einem halben Liter Luft macht ein Erwachsener im Durchschnitt. Frische und saubere Luft zu atmen, ist in unserer Zeit jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Heutzutage verbringt der Mensch durchschnittlich 90 Prozent seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen, die oft unzureichend belüftet werden.

Vor allem in luftdicht errichteten Neubauten müsste man alle zwei Stunden die Fenster öffnen, um ein gesundes Innenraumklima zu erhalten. Dagegen gewährleistet eine automatische Lüftungsanlage auch bei geschlossenen Fenstern einen kontinuierlichen, zugluftfreien Luftaustausch. Gesundheitsgefährdende Faktoren wie Straßenlärm und Staub bleiben draußen, CO2 und überschüssige Luftfeuchtigkeit werden zuverlässig abtransportiert. Übrigens: Dank effizienter Filtertechnologie bleiben selbst Blütenpollen vor der Tür – sodass auch Allergiker entspannt durchatmen können.

Vor allem nachts herrscht in Deutschland schnell dicke Luft: Denn durch ausbleibendes Lüften in neu erbauten oder sanierten Gebäuden und Wohnungen kann der CO2-Gehalt in den Schlafzimmern innerhalb einer Stunde von einem gesunden Level von 500 ppm schnell auf bedenkliche Werte über 1.400 ppm steigen. Auch tagsüber wird meist nicht ausreichend gelüftet. Dadurch können sich weitere Schadstoffe, sog. VOC (volatile organic compound), die sich aus Farben, Möbeln oder Bodenbelägen lösen, in der Raumluft anreichern. Die Folge sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Eine bedarfsgerechte Lüftungsanlage hingegen erkennt durch intelligente Sensorik, wie stark der Raum durch überschüssige Luftfeuchte, CO2 und VOC belastet ist. Dementsprechend führt sie verbrauchte Luft inklusive Schadstoffe konstant ab – so gelangt kontinuierlich frische, sauerstoffreiche Luft in den Innenraum. Frische Luft mildert Stresssymptome, steigert die Konzentration und fördert einen gesunden und erholsamen Schlaf.

Auch Blütenpollen haben mit einem Lüftungssystem keine Chance. Die meisten Geräte lassen sich ganz einfach und kostengünstig mit einem hochwirksamen Pollenfilter ausstatten. Das ist eine große Entlastung für die rund 20 Prozent Allergiker in der deutschen Bevölkerung. Mit einer Wohnungslüftung bekommen Allergiker ein Stück Lebensqualität zurück – dank kontinuierlicher Zufuhr frischer und pollenfreier Luft. Die im Lüftungsgerät enthaltenen Filter kann der Bewohner dabei ein bis zwei Mal pro Jahr problemlos selbst auswechseln.

 Allergie – Was die Bioresonanz bietet

Ein weiterer, oft unterschätzter Gesundheitsfaktor: Auch Lärm kann krank machen und beispielsweise Herzkreislaufprobleme verursachen. Wenn jedoch mit einem Lüftungssystem gelüftet wird, können die Fenster geschlossen bleiben. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung ist deshalb besonders in Wohngegenden nahe Hauptverkehrsstraßen, Bahntrassen und Flughäfen die ideale Lösung. Moderne Lüftungsanlagen arbeiten heutzutage dank spezieller, technisch ausgereifter Systemtechnik im Prinzip lautlos.

Und es gibt noch mehr gesundheitsfördernde Aspekte moderner Wohnraumlüftungssysteme: So führen die Ventilatoren der Lüftungsgeräte übermäßige Feuchtigkeit, die beispielsweise beim Duschen, Kochen oder beim Öffnen der Spülmaschine entsteht, umgehend nach draußen ab. Dadurch wird Schimmelbildung vermieden. Dies beugt nicht nur Bauschäden vor – Schimmel kann auch Allergien und Atemwegserkrankungen wie Asthma auslösen. Andererseits ist auch zu wenig Luftfeuchtigkeit problematisch – vor allem im Winter und in den Übergangszeiten entsteht trockene Heizungsluft, die die Schleimhäute austrocknet, diese in ihrer Abwehrfunktion hemmt und so Erkältungskrankheiten fördert. Immer mehr Lüftungsgeräte besitzen deshalb moderne Sensortechnologien, die automatisch für den optimalen Feuchtegehalt in der Raumluft sorgen.

Weitere, umfassende Informationen zum Thema Wohnraumlüftung liefert die Plattform www.wohnungs-lueftung.de. Hier findet der interessierte Verbraucher kompetente Informationen beispielsweise zum Unterschied zwischen zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen, über die staatlichen Fördermöglichkeiten, die Energieeffizienz-Kennzeichnung für Lüftungsgeräte oder auch die unterschiedlichen Anwendungsfelder der Wohnraumlüftung. Initiatoren dieses Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V.), FGK (Fachverband Gebäude-Klima e.V.) sowie IGDWL (Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V.).

In den Verbänden BDH, FGK und IGDWL haben sich führende Hersteller der Klima- und Lüftungswirtschaft zusammengeschlossen.

Als Vertreter dieser Branchen setzen sich die Verbände vor allem für die Verbesserung der Raumluftqualität und die Förderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien in der Klimatechnik ein. Auch die Stärkung des Bewusstseins für die Rolle der Luft als Gesundheitsfaktor ist ein Ziel, das die Mitglieder in den Verbänden vereint.

Mehr Informationen unter www.wohnungs-lueftung.de

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Weg mit den überflüssigen Pfunden

Neuer Hörfunkbeitrag vom Bundeszentrum für Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGeht es Ihnen nach den Feiertagen auch so? Da hat man geschlemmt und es sich gut gehen lassen, aber jetzt im neuen Jahr will man endlich Nägel mit Köpfen machen und ein paar überflüssige Pfunde abnehmen.

Leichter gesagt als getan, denn Diäten lösen doch letztlich sehr gemischte Gefühle aus. Mühsames Kalorienzählen, Verzicht, komplizierte Diätvorschriften sind da nur drei Stichworte. Dass es auch anders geht, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung: „Eine dauerhafte Veränderung des eigenen Essverhaltens erreicht man nicht mit fader Schmalkost oder Vorschriften, die von den normalen Gewohnheiten abweichen. Außerdem schränken Diäten die Lebensqualität viel zu sehr ein.“

Im Mittelpunkt steht stattdessen die sogenannte Energiedichte von Lebensmitteln. Das Prinzip ist nicht neu, rückt aber mehr und mehr in den Fokus. Denn Wissenschaftler haben erkannt, dass die kontroverse Diskussion um einzelne Bausteine unserer Ernährung nicht zielführend ist. Da muss es nicht um Pro oder Contra Fett oder Kohlenhydrate gehen. „Dreh- und Angelpunkt ist die Energiedichte. Wie viel Energie hat ein Lebensmittel pro Gramm. Tortellini mit Käsesauce haben beispielsweise eine Energiedichte von 2,4 kcal/g und eine Portion liefert rund 1205 kcal. Essen Sie die gleiche Menge Tortellini mit Tomaten-Basilikumsauce kommen Sie auf eine Energiedichte von 1 kcal/g und nur noch 535 kcal pro Portion“, so Seitz.

 Wegweiser Abnehmen

Den vollständigen Hörfunkbeitrag „Gute Vorsätze fürs neue Jahr – Weg mit den überflüssigen Pfunden“ finden Sie unter https://www.bzfe.de/inhalt/hoerfunkbeitraege-2018-31366.html. Hier steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.

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Wissenschaft: Studien belegen Wirksamkeit der Homöopathie

Die Anzahl der Studien, die sich mit der Homöopathie beschäftigen, wächst – ihre Ergebnisse sind positiv

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn den zurückliegenden Jahren hat es eine deutliche Zunahme an wissenschaftlichen Arbeiten über die Wirksamkeit der Homöopathie gegeben. Die Studien konzentrieren sich dabei auf die Bereiche Versorgungsforschung, randomisierte kontrollierte klinische Studien, Meta-Analysen und Grundlagenforschung zur Homöopathie.

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (Wisshom) hat in einem Forschungsreader die Ergebnisse aus 300 klinischen Studien und 1800 Experimenten im Rahmen der Grundlagenforschung über die Homöopathie zusammengefasst. Die Kernaussage des Forschungsreaders ist: Mit einer großen Anzahl an randomisierten klinischen Studien lässt sich nachweisen, dass eine homöopathische Behandlung gegenüber den Anwendung von Placebos überlegen ist.

Methodisch hochwertige Studien über die Homöopathie zeigen ein positives Ergebnis

Die Wisshom betont, dass vier von fünf methodisch hochwertigen Studien mit Placebo-Kontrolle über die Anwendung von Homöopathie ein positives Ergebnis zeigen. Dabei handele es sich um systematische Übersichten von Basisdaten, auf deren Grundlage zusammenfassend eine statistische Wirksamkeit ermittelt werden konnte. So zeige zum Beispiel eine Metaanalyse von Robert T. Mathie aus dem Jahr 2014 eine positive Wirkung der individualisierten Homöopathie. Dabei kommen die sogenannten Cochrane Kriterien zum Einsatz, die Standards für eine verlässliche Evidenz, also die Wirksamkeit, in der pharmazeutischen Forschung festlegen. Auch im Bereich der Versorgungsforschung, also der Evaluation der Homöopathie unter Alltagsbedingungen in der ärztlichen Praxis, ergeben die meisten Studien positive Ergebnisse mit Blick auf die Wirksamkeit der Homöopathie auf die Lebensqualität und die Beschwerden der Patienten.

 Vom Schmerz zur Heilung

Ökonomische Analyse der Homöopathie und erfolgreich replizierte Studien

Im Zusammenhang mit der Publikation ihres Forschungsreaders aus dem Jahr 2016 betont die Wisshom zudem, dass Analysen mit ökonomischem Ansatz eine Kostenersparnis bei Behandlung mit Homöopathie nachweisen können. Zudem schildert der Reader die Grundlagenforschung. Danach gibt es mittlerweile über 1000 Experimente, Versuchssysteme an bestimmten Zellkulturen, an Tieren und an Pflanzen, die eine Wirkung bei der Anwendung von Hoch- und Niedrigpotenzen nachweisen. Dabei ist es Forschern gelungen, einzelne Studien kontrolliert zu wiederholen.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
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Wie gesund ist Kaffee?

Drei bis vier Tassen täglich schaden nicht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIst Kaffee gesund oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigen sich Mediziner seit vielen Jahren. Eine aktuelle Studie fasst die wissenschaftlichen Ergebnisse zum Thema zusammen. Demnach ist ein üblicher Kaffeekonsum von bis zu vier Tassen täglich nicht schädlich für den Körper. Britische Wissenschaftler haben dafür über 200 Studien ausgewertet und die Resultate im Fachblatt „British Medical Journal“ veröffentlicht.

Kaffee ist eines der am meisten konsumierten Getränke weltweit und liegt in Deutschland mit 162 Litern pro Kopf und Jahr sogar auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Offenbar ist der Konsum des Heißgetränks häufiger mit positiven als mit negativen Gesundheitseffekten verbunden. So war die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einige Krebsarten, Typ-2-Diabetes und Gicht geringer als bei Abstinenzlern. Lebererkrankungen wie Leberzirrhose traten nicht so häufig auf, wenn regelmäßig Kaffee getrunken wurde. Außerdem war ein positiver Einfluss auf Parkinson, Depression und die Alzheimererkrankung nachweisbar. Bei Schwangeren kann sich der Kaffeekonsum allerdings negativ auf das Ungeborene auswirken, und auch Frauen mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche sollten das Heißgetränk nicht zu häufig konsumieren.

Nach Ansicht der Autoren hat die Studie gezeigt, dass Kaffee als Teil einer ausgewogenen Ernährung von den meisten Erwachsenen ohne Bedenken getrunken werden kann. Auch wenn es positive Effekte auf die Gesundheit gibt, sollte Kaffee aber nicht zur Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt werden. Es sei nach wie vor unsicher, wie sich ein höherer Konsum auswirkt und ob es weitere Risikogruppen gibt. Zudem beruhen die Studienergebnisse in erster Linie auf Beobachtungsstudien, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen können.

„Kaffeetrinker können ganz unterschiedlich auf Kaffee und seine Inhaltsstoffe reagieren“, meint Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung. „Letztendlich kommt es auf die Menge und die gesamten Ess- und Trinkgewohnheiten an. Wer gesund lebt und sich ausgewogen ernährt, dem schadet in den meisten Fällen auch der Kaffee nicht.“

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1136/bmj.j5024

Broschüre „Kaffee, Tee und Kakao“
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Kokosöl

Wunderwirkungen sind nicht zu erwarten

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNoch vor ein paar Jahren war Kokosfett lediglich gut genug, um als geschmacksneutrales Plattenfett in der Pfanne oder Fritteuse hoch erhitzt zu werden. Daneben gab es noch Kokosflocken für die häusliche Bäckerei und Kokosmilch, die man gelegentlich für asiatische Gerichte verwendete. Heute sind Kokoswasser, -chips, -mehl, -mus, Kokosblütensirup, -zucker und Kokosblütenessig erhältlich. Das ein oder andere auch in Bio-Qualität. Zu finden im gut sortierten Einzelhandel, Drogeriemärkten und natürlich in online-Shops. Besonders natives Kokosöl – VCO (Virgin Coconut Oil) abgekürzt – steht hoch im Kurs. Einige Food-Blogs heben es gar in den Olymp der Superfoods und sprechen ihm Allround-Schutzfunktionen zu.

Zunächst: Natives Kokosöl ist ernährungsphysiologisch hochwertiger als das zum Braten/Frittieren gedachte Plattenfett. Aber auch Kokosöl enthält über 80 Prozent gesättigte Fettsäuren, also just jene Fettsäuren, die es nach offiziellen Ernährungsempfehlungen zu meiden gilt. Sie stehen im Verdacht, den Cholesterinspiegel zu erhöhen und dadurch dem Herz und den Gefäßen zu schaden. Kardiologische Leitlinien empfehlen daher, weniger als zehn Prozent der aufgenommenen Energie über gesättigte Fette zu beziehen und stattdessen ungesättigte Fette aus Pflanzenölen zu bevorzugen.

Allerdings enthält Kokosöl auch mittelkettige Fettsäuren, sogenannte MCT (medium chain triglycerides), hauptsächlich Laurinsäure. Etwa 45 Prozent bis zu 50 Prozent können enthalten sein. Im Gegensatz zu den in der Nahrung überwiegend vorkommenden langkettigen Fettsäuren werden sie leichter verdaut. Der Körper kann sie ohne Gallensäuren und fettspaltende Enzyme aufschließen. Es wird vermutet, dass sie die Konzentration des gefäßschützenden HDL-Cholesterins im Blut erhöht. Ob Laurinsäure allerdings nur das erwünschte HDL-Cholesterin erhöht oder auch das weniger günstige LDL-Cholesterin, ist noch nicht abschließend geklärt. Das beeinflusst das Herzinfarktrisiko jedoch entscheidend. Für den regelmäßigen Einsatz in der Küche sind hochwertige pflanzliche Öle wie Oliven-, Raps- und Walnussöl nach wie vor die bessere Alternative. Sie senken durch ihren hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren das Herzinfarktrisiko und versorgen den Körper mit essenziellen Fettsäuren.

Es spricht aber nichts gegen den gelegentlichen Einsatz von Kokosöl in der Küche, beispielsweise für die Zubereitung schmackhafter exotischer Speisen.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/speisefette-28859.html

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Vitamin D: Mangel im Winter führt zu Krankheiten

Viele Menschen haben im Winter einen gesundheitsgefährdenden Vitamin-D-Mangel, ohne es zu wissen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V . empfiehlt, den Vitamin-D-Spiegel zu messen.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFachleute sprechen vom „Vitamin-D-Winter”. Zwischen Oktober und April reicht die UV-B-Strahlung der Sonne nicht mehr aus, damit wir das lebenswichtige Vitamin D bilden. So sinkt der Spiegel im Blut im Winter auf einen gesundheitsgefährdenden Wert. Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist mangelhaft mit Vitamin D versorgt, stellte die bundesweite „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland” (DEGS) im Sommer 2017 fest. Sie haben eine Serumkonzentrationen von < 30 nmol/l 25-Hydroxyvitamin-D (= weniger als 12 ng/l). Nur knapp 40 Prozent sind ausreichend versorgt, heißt es im 13. DGE-Ernährungsbericht der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. weiter. Als idealer Wert gelten unter Experten Werte von 30 ng bis 50 ng Vitamin D pro ml Blut.

Bewährtes Mittel: Vitamin-D-Spiegel messen

Die meisten Menschen nehmen den zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel nicht wahr. Symptome wie Müdigkeit, die „Winterdepression”, Muskelschwäche oder eine schlechte Immunabwehr werden oft nicht auf das fehlende Sonnenhormon zurückgeführt. Doch zu wenig Vitamin D ist für Gesunde wie für Krebspatienten gefährlich. „Vitamin D ist an der Entstehung oder Vermeidung fast aller chronischen Krankheiten beteiligt”, sagt Professor Dr. med. Jörg Spitz, der Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK).

Die Gesellschaft empfiehlt deshalb, in der kalten Jahreszeit den Vitamin-D-Spiegel im Blut prüfen zu lassen und für einen Wert von 30 bis 50 ng/ml Blut zu sorgen. „Besonders Krebs-patienten sollten zumindest im Winter zusätzlich Vitamin-D-Präparate mit 2000 I.E. (Internationale Einheit) täglich einnehmen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Über die Nahrung, etwa fettreichem Fisch oder Milchprodukten, können Menschen höchstens 20 Prozent des Bedarfs am „Sonnenhormon” decken. Auch ein Weihnachtsurlaub in der Sonne reicht nicht aus für den Rest des Winters, so Untersuchungen.

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Schutzschild gegen Krebs und andere Krankheiten

Die positiven Wirkungen von Vitamin D sind durch zahlreiche Studien belegt. Es wirkt antientzündlich und immunstabilisierend. Eine gute Vitamin-D-Versorgung kann vor Rückfällen und Metastasen schützen, wie z. B. das Review des Deutschen Krebsforschungszentrums feststellte (Maalmi H/Eur J Cancer 2014). Dies ist bisher vor allem für Brust- und Darmkrebspatienten nachgewiesen. „Menschen mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel im Blut, erkranken bis zu 40 Prozent seltener an Darmkrebs”, zitiert Professor Spitz eine große Studie mit mehr als eine halbe Millionen Personen aus zehn westeuropäischen Ländern (Jenab et al./British Medical Journal 2010). Doch auch gegen andere Krankheiten wie Rheuma, Knochenerkrankungen wie Osteoporose, Herzinfarkt wirkt Vitamin D vorbeugend.

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Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK)
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