Gemüse: Auch flüssig ein Genuss

Leitsätze für Gemüsesaft und Gemüsenektar

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGemüse kann man nicht nur roh, gedünstet oder gekocht essen, man kann es auch in flüssiger Form als Saft oder Nektar trinken. Besonders beliebt ist zum Beispiel Tomatensaft, der vor allem beim Fliegen gut schmeckt. Ist es immer Saft, der ins Glas kommt oder doch Nektar? Worin unterscheiden die sich eigentlich? Wie ist Gemüsesaft beschaffen und wie Gemüsenektar? Das beschreiben die Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission.

Während Gemüsesaft unverdünnt ist, enthält Gemüsenektar zusätzlich zu einem Mindestgehalt von 40 Prozent Gemüsesaft und/oder -mark auch zugesetztes Wasser. Für den leichteren Transport kommt oft das Verfahren des Konzentrierens zum Einsatz – also das schonende physikalische Abtrennen eines Teils des natürlichen Wassergehalts. Danach wird die bei der Konzentrierung entzogene Menge an Wasser wieder hinzugefügt. Da tiefgefrorenes Gemüse mit seinen frisch geernteten Verwandten qualitativ vergleichbar ist, wird es ebenfalls zur Herstellung von Gemüsesäften und -nektaren verwendet.

Zur Haltbarmachung werden ausschließlich physikalische Verfahren eingesetzt. Stoffe wie z. B. L-Ascorbinsäure können zum Schutz vor Oxidation verwendet werden. Auch Zutaten für die geschmackliche Optimierung sind verkehrsüblich, seien es Salz, Essig, Honig, Zuckersirup oder Gewürze und Kräuter.

Bei den Beschaffenheitsmerkmalen sind die Leitsätze weniger tolerant: Gemüsesaft oder -nektar hat prinzipiell dieselbe charakteristische Farbe, das Aroma und den Geschmack der betreffenden Gemüseart, andernfalls gilt er als wertgemindert. Und: Zum ungetrübten Genuss gehört auch die Tatsache, dass Höchstwerte in den Leitsätzen beschrieben werden, z. B. für den Säuregehalt. Auch die Mischungen verschiedener Säfte werden beschrieben, wie für Gemüsesaft-Cocktails.

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Weitere Informationen:

Die vollständigen Leitsätze und Informationen zur Arbeit der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission finden Sie unter www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de

In loser Reihenfolge stellen wir im BZfE-Newsletter einige Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission vor: „So steht’s im Deutschen Lebensmittelbuch“. Die Geschäftsstelle des Sekretariats der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission (DLMBK) ist im Bundeszentrum für Ernährung angesiedelt.

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Ernährung bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Kompass durch den Ernährungsdschungel (2. überarbeitete Auflage)

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBei der Colitis ulcerosa und dem Morbus Crohn handelt es sich um entzündliche Darmerkrankungen die eine junge und aktive Personengruppe, die mitten im Leben steht, betrifft. Die Beschwerden schränken die Lebensqualität der Erkrankten und damit auch soziales und berufliches Leben stark und dauerhaft ein. Ein zentraler Auslöser der Beschwerden ist die eigene Ernährung und die Betroffenen suchen aktiv fachlichen Rat, verlieren sich aber im Ernährungsdschungel, der zwischen fachlich und laienhaft nicht mehr ausreichend trennt.

In seinem Ernährungsratgeber „Ernährungsratgeber Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Was tut mir gut? Ein Kompass durch den Ernährungsdschungel.“ beschreibt Prof. Dr. Martin Storr nun in der 2. überarbeiteten Auflage den Einfluss der Ernährung auf die Entstehung und das Fortbestehen dieser Erkrankungen und erklärt welche Form der Ernährung bei diesen Erkrankungen am geeignetsten ist. Unvoreingenommen beleuchtet er, für den Laien sehr gut verständlich, Trenddiäten, Wunderdiäten und fachlich fundierte Diäten wie die FODMAP-Diät, die spezielle Kohlehydratdiät (SCD), die Paläo-Diät, die glutenfreie Ernährung, Elementardiäten, Exklusionsdiäten und viele andere Kostformen. Dabei werden Chancen und Risiken abgewogen und der individuelle Weg zur geeigneten Ernährung ermöglicht. Zahlreiche Praxistipps erleichtern die Umsetzung im Alltag.

Die Krankheitsverläufe sind von Patient zu Patient äußerst unterschiedlich und jeder Einzelne hat einen enormen Wissenshunger mit zahlreichen Fragen zur Ernährung. Professor Storr greift diese Fragen auf, erklärt die Zusammenhänge zwischen verschiedenen gesunden oder ungesunden Lebensmitteln und erläutert wie jeder Einzelne von diesem Ernährungswissen profitieren kann und welche Kostform die geeignetste ist, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Dabei berät er mit einer Differenziertheit und Gründlichkeit, die sich der Gastroenterologe in seinem Praxisalltag nicht leisten kann.

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Viele Einzelheiten, die die Betroffenen interessieren, werden detailliert besprochen. Beispielhaft folgender Auszug:

„Kokosnussöl und Palmöl fördern Darmentzündungen aufgrund des hohen Gehaltes an Myristinsäure: Verschiedenste Öle und Fette transportieren gesundheitsförderliche oder gesundheitsschädliche Wirkungen. Dabei können einzelne dieser Öle und Fette sogar gesundheitsförderliche Eigenschaften aufweisen (Kokosnussöl ist eine gesundheitsförderliche mittelkettige Fettsäure / MCT Fett) und gleichzeitig gesundheitsschädliche Eigenschaften (Entzündungen werden aufgrund eines hohen Gehaltes an Myristinsäure gefördert) aufweisen und in der Gesamtwertung insgesamt negativ erscheinen. Dies trifft zum Beispiel auf Kokosnussöl, Palmöl aber auch andere Fette und Öle zu.“

Abgerundet wird der Ernährungsratgeber durch praktische Informationen und anwendbare Tipps, wie durch geeignete Ernährungsmaßnahmen und gezielte Einnahmen von speziellen Probiotika die Darmflora, die bei Darmentzündungen eine zentrale Rolle einnimmt, wissenschaftlich erwiesen unterstützt und gepflegt werden kann, damit der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst wird.

Über den Autor:
Professor Dr. Martin Storr ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Zentrum für Endoskopie in Starnberg. Sein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patienten mit funktionellen Magen- und Darmerkrankungen, Patienten mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Er kennt die Sorgen und Nöte der Patienten und gilt als einer der renommiertesten Experten für diese Erkrankungen. Ein ausgesprochen wichtiger Beratungsanlass sind Fragen zur Ernährung. Gerade weil die Ernährung eine für die Patienten so bedeutende Rolle hat, engagiert er sich mit seinen Ratgebern in Ernährungsfragen.

Buchdaten:
Ernährungsratgeber Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: Was tut mir gut? Ein Kompass durch den Ernährungsdschungel.
Autor: Prof. Dr. Martin Storr

Verlag: Books on Demand (Digesta-Verlag), ISBN-13: 978-3752820003, Taschenbuch – 168 Seiten, erhältlich als: BUCH 16,99 EUR E-Book 12,99 EUR

 

 

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Intuitiv essen

Selbst entscheiden, welche Ernährung mir gut tut

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKohlenhydrate – ja oder nein? Eher viel oder wenig Fett? Kuhmilch versus pflanzliche Milch? Was ist denn nun „richtig“ im Sinne von gesund? Die australische Bestseller-Autorin und Ernährungsexpertin Dr. Libby Weaver findet allein schon diese Fragestellung falsch. Es gibt keine allgemeingültige Ernährungsform, die für alle Menschen gleichermaßen gesund ist, ist sie überzeugt. In ihrem neuen Buch „Was soll ich eigentlich essen?: Wie Sie die Ernährung finden, die zu Ihnen passt“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018) ermuntert sie den Leser, selbst herauszufinden, welche Ernährung zu ihm passt und ihm gut tut.

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, gesund und ausgewogen zu essen. Nährstoffe sind für zahlreiche biochemische Reaktionen, die in unserem Organismus ablaufen, unverzichtbar. Von einigen Ernährungsprinzipien profitieren die meisten Menschen gleichermaßen: mehr Gemüse und weniger raffinierten Zucker zu sich zu nehmen, wirkt sich grundsätzlich positiv auf den Körper aus. Andererseits hänge die ideale Ernährungsweise von vielen individuellen Faktoren wie den Genen, chronischen Erkrankungen oder der Schilddrüsenfunktion ab, so Dr. Libby: „Es gibt in Bezug auf die Ernährung kein Patentrezept.“

Deshalb fordert sie, sich nicht auf bestimmte Diätvorgaben oder starre Regeln zu verlassen, sondern selbst herauszufinden, was für die persönliche Ernährung richtig ist. Sie möchte den Leser befähigen, den eigenen Wünschen wieder zu vertrauen. „Das beste Barometer ist Ihr eigenen Körper: Achten Sie darauf, wie Sie sich nach bestimmten Lebensmitteln fühlen. Lässt sich da ein Muster erkennen? Nahrung soll uns mit Energie versorgen. Wenn jemand von dem, was er isst, regelmäßig müde wird, ist das vielleicht nicht das Richtige für seine Gesundheit. Ihr Körper weiß, was das Beste für ihn ist“, ist Dr. Libby überzeugt.

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In ihrem Buch vermittelt sie Wissen zu Nährstoffen, Ernährungskonzepten und widersprüchlichen Empfehlungen. Damit möchte Sie Lesern helfen, wieder selbst Verantwortung für die eigene Ernährung zu übernehmen. Für diejenigen, die sich eine Richtschnur dafür wünschen: Dr. Libby empfiehlt für eine gesundheitsfördernde Kost, sich vorwiegend pflanzlich zu ernähren, denn so könne der Körper schnell und einfach viele verschiedene Nährstoffe aufnehmen. „Menschen sind gesund. Oder eben nicht. Dann sind sie krank. Essen ist nährstoffreich. Oder eben nicht. Je mehr nährstoffreiche Lebensmittel Sie essen, desto gesünder dürften Sie sein. So einfach ist das“, fasst Dr. Libby zusammen.

Libby Weaver

Was soll ich eigentlich essen?

Wie Sie die Ernährung finden, die zu Ihnen passt

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018

EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60

ISBN Buch: 9783432107554

Die Autorin:

Dr. Libby Weaver ist Ernährungswissenschaftlerin und Biochemikerin. In Australien und Neuseeland ist sie als renommierte Ernährungsspezialistin unter dem Namen Dr. Libby bekannt. Ihre Bücher sind dort regelmäßig in den Bestsellerlisten vertreten. Im TRIAS Verlag sind bereits einige Ratgeber von Dr. Libby erschienen, darunter „Das Rushing Woman Syndrom“, „Wunderbar weiblich“ und „Stoffwechsel-Geheimnis“. www.drlibby.com

Wissenswertes: Natürlichen Lebensmitteln den Vorzug geben  

Um die wahren Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen, rät Dr. Libby keine stark verarbeiteten Produkte zu sich zu nehmen. „Es ist gar nicht so leicht, tatsächlich zu merken, was der Körper braucht, denn das entspricht nicht den Meldungen der Geschmacksknospen. Wer regelmäßig konzentrierten raffinierten Zucker zu sich nimmt, empfindet Hunger und hat kaum eine Chance, die innere Appetitregulierung als Leitschnur einzusetzen“, erklärt sie. „Die natürliche Variante jeglicher Lebensmittel ist stets die Beste. Das Problem ist im Zweifelsfall die Verarbeitung durch den Menschen. Wer sich von unverfälschten Lebensmitteln ernährt, bleibt von künstlichen Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Süßungsmitteln und sonstigen Zusätzen verschont.“

Kontakt:

Carola Schindler | Bettina Ziegler

Thieme Kommunikation

TRIAS Verlag in der

Georg Thieme Verlag KG

ein Unternehmen der Thieme Gruppe

Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart

Fon: +49 (0)711 8931-488 | -319

Fax: +49 (0)711/8931-167

carola.schindler@thieme.de |bettina.ziegler@thieme.de

www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

Sitz und Registergericht: Stuttgart, HRA 3499

Spielräume für gesunde Bewegung

Motorik bei Kindern fördern

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBewegungsorientiertes Kinderspiel benötigt Raum. Für viele Kinder fehlt dieser. Der Straßenverkehr ist ein wesentliches Hindernis für das Kinderspiel im Freien. Speziell in den Ballungsräumen heißt die Realität: viel Verkehr und wenig Freiflächen oder Gärten zum Spielen.

Das Angebot an organisiertem Sport in Vereinen und Fitness-Clubs ist heute zwar reichhaltig, aber der wichtige unorganisierte Sport von Fußball auf der Straße bis zum Spielen im Wald findet kaum noch statt. „Die Kinder haben viele ihrer alltäglichen Bewegungsräume verloren“, stellt Prof. Swantje Scharenberg, Forschungszentrum FuSS in Karlsruhe, fest.

Diese Tatsache in Kombination mit der intensiven Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche, die mit stundenlangem Sitzen verbunden ist, führt zu fatalen Konsequenzen. Die Langzeitstudie Momo (Motorik-Modul) hat die motorische Leistungsfähigkeit von rund 5.000 Kindern zwischen vier und 17 Jahren untersucht. Liegestütze, Rückwärtslaufen, Hüpfen und Springen gehörten zum Testprogramm. Die Erkenntnis: Die Zahl motorisch auffälliger Kinder steigt. „35 Prozent der Vier- bis 17-Jährigen können beispielsweise keine drei Schritte rückwärts auf einem drei Zentimeter breiten Balken machen“, stellt Prof. Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft in Karlsruhe fest.

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Die Eltern sind nach Einschätzung der Wissenschaftler dringend gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen. Das beginnt bei einem bewegungsaktiven Lebenswandel und schließt vor allem die Motivation der Kinder ein. Dazu ist kein sportwissenschaftliches Studium erforderlich. Es gibt viele Anregungen und Tipps im Internet. Wie eine „Mobilmachung“ innerhalb der Familie gelingen kann, zeigen die Tipps auf Ratgeber-Portalen wie z. B. www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Stress: Magnesium vertreibt Stresshormone und beruhigt

Magnesium: Das Salz der inneren Ruhe

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMüdigkeit, innere Unruhe, Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen – das sind Beschwerden, unter denen viele Menschen leiden. Oft ist ein Mangel an Magnesium dafür verantwortlich.

Insbesondere Stress verbraucht übermäßig viel Magnesium, sodass ein Mangel die Beschwerden noch verstärkt. Daher ist eine zusätzliche Gabe Magnesium als Salz der inneren Ruhe gerade in stressigen Zeiten eine Wohltat. Magnesium vertreibt das Stresshormon Cortisol und fungiert als Gegenspieler aller Verhärtungs- und Verkrampfungsprozesse. Es beruhigt die Nerven, beeinflusst Herzrhythmusstörungen positiv und gibt den oftmals verspannten Muskeln im Nacken- und Schulterbereich die Möglichkeit sich zu lockern. Diese entkrampfenden Eigenschaften gelten ebenso für Sehnen und Bänder sowie für Blutgefäße und helfen somit auch bei Bluthochdruck.

Welches Magnesium ist das Richtige?

Nicht jeder Mineralstoff wird gleich gut vertragen, weil er an unterschiedliche Transportstoffe gebunden ist. Daher nimmt der Körper nicht nur den Mineralstoff auf, sondern auch die Wirkung der jeweiligen Verbindung. Das gilt auch für Magnesium. Der Körper bevorzugt Magnesium aus Citraten, wie sie natürlicherweise in Nahrungsmitteln vorkommen und als körpereigene Bausteine vorliegen – denn in dieser Form kann er sie am besten aufnehmen und nutzen. Zudem haben Citrate noch einen weiteren Vorteil: sie neutralisieren die Magensäure nicht, da sie erst im Dünndarm aufgenommen werden.
Herkömmliches Magnesium aus Bikarbonaten löst sich bereits im Magen auf und setzt Gase frei, die sich mit lästigem Aufstoßen und Magenschmerzen melden können. In der Zutatenliste werden sie als Hydrogencarbonate aufgeführt. Hydrogencarbonate erschweren durch die Neutralisation der Magensäure die Aufnahme von Eiweiß, Vitamin B12 und Mineralstoffen. Außerdem verscheuchen sie die Verdauungsenzyme und erschweren somit auch die Verdauung von Fetten und Kohlenhydraten. Darüber hinaus kann eine neutralisierte und außer Kraft gesetzte Magensäure ihre Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger nicht mehr ausüben.

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Auch gesunde Knochen brauchen Magnesium

Magnesium ist auch an der Knochengesundheit beteiligt. Allerdings kann es nur dann fungieren, wenn es im richtigen Verhältnis mit Kalzium vorliegt. Denn nur im Verhältnis von 2 Teilen Kalzium und 1 Teil Magnesium ist Kalzium optimal verfügbar und lässt sich im Knochen einbauen. In dieser Kombination ist die Einnahme vor dem Schlafengehen am besten, da hierdurch der Knochenaufbau in der Nacht unterstützt wird. Daher ist auch nicht jedes Mineralwasser dazu geeignet, den Körper mit Mineralien zu versorgen. Das Gleiche gilt für Milch. Hier liegt das Verhältnis von Kalzium zu Magnesium bei 8:1. Hier helfen Kombipräparate. Sie stellen die natürlich wirkenden Synergieeffekte der Mineralstoffe sicher und vermeiden ein Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt. Einige Präparate berücksichtigen zudem auch die Vitamine C, D3 und K2, die die Aufnahme der Mineralstoffe unterstützen. Empfehlenswert sind Präparate, die aus mineralischen oder pflanzlichen Mineralstoffen bestehen.

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Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin und publiziert darüber hinaus in Fachzeitschriften. Ihr Buch „Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben“ ist im Verlag tredition GmbH, Hamburg, 2017 erschienen. ISBN: 978-3-7439-7463-0, Format: 14,8 x 1,4 x 21 cm, 244 Seiten.
Hier gibt es weitere Informationen zum Buch

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Personal Trainer und Erährungstrainer
Claudia Meyer
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EKG – Was ist das eigentlich?

Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenOlivia K. aus Göttingen:
Mein Arzt hat mir ein Belastungs-EKG empfohlen. Was ist das genau? Und was unterscheidet ein Belastungs-EKG von den anderen Arten der Untersuchung?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Eine Elektrokardiographie, kurz EKG, ist eine einfache und schmerzfreie Methode, das Herz zu untersuchen. Dabei messen am Körper angebrachte Elektroden die elektrische Aktivität des Organs. Mit dem Sinusknoten hat das Herz einen eigenen Schrittmacher, der mit elektrischen Impulsen dafür sorgt, dass sich der Herzmuskel zusammenzieht.

Die Geräte nehmen Stärke und Richtung des elektrischen Stroms während der Bewegung des Herzmuskels auf. So zeichnen sie die verschiedenen Phasen des Herzzyklus – Füllung, Anspannung und Austreibung – auf. Die grafische Darstellung der Ergebnisse bezeichnen Experten als Elektrokardiogramm, kurz ebenfalls EKG. Die charakteristischen Kurvenverläufe lassen Rückschlüsse auf Herzkrankheiten wie Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen zu. Das Ruhe-EKG, bei dem der Patient entspannt liegt, führt der Arzt meist bei Verdacht auf Herzerkrankungen als Routineuntersuchung durch – oder um Therapie und Verlauf von Herzkrankheiten zu kontrollieren. Bei einem Belastungs-EKG zeichnen Ärzte den Herzschlag bei körperlicher Belastung, beispielsweise auf einem Laufband, auf. Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten und überprüft die allgemeine Leistungsfähigkeit oder zeigt Herzrhythmusstörungen auf, die nur bei Belastung auftreten. Auch für die Kontrolle nach einem Herzinfarkt beziehungsweise nach einer Bypass-Operation oder für die Beurteilung einer behandelten Rhythmusstörung eignet sich ein Belastungs-EKG. Ein Langzeit-EKG trägt ein Patient meist 24 Stunden oder noch länger bei sich. Der Arzt kann damit nur zeitweise auftretende Rhythmusstörungen tagsüber oder in der Nacht erfassen. Auch zur Kontrolle eines Herzschrittmachers ist das Langzeit-EKG geeignet.

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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Gesundes Körpergewicht

In der frühen Kindheit werden die Weichen gestellt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn Kinder im Vorschulalter zu viel wiegen, bleiben sie häufig bis in die Jugend übergewichtig. Das lässt eine Studie der Universität Leipzig vermuten. Die Wissenschaftler hatten die Gewichtsentwicklung von mehr als 51.000 Kindern von der Geburt bis zum Teenageralter verfolgt. Das Gewicht wurde anhand des Körpermassenindexes (BMI) eingeschätzt, der das Verhältnis des Gewichts (in kg) zur Körpergröße (in Meter zum Quadrat) angibt.

Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der normale Körperfettanteil ständig, je nach Alter und Geschlecht. Anhand von Normwertkurven lässt sich ablesen, wie das Gewicht einzuordnen ist. Wenn der BMI den Wert 25 überschreitet, spricht man von Übergewicht. Dieser feste Wert ist zwar umstritten, gibt aber eine Tendenz wider. Ab einem BMI von größer 30 spricht man von Fettleibigkeit oder Adipositas.

Fast 90 Prozent der Kinder, die im Alter von drei Jahren übergewichtig waren, brachten auch als Jugendliche zu viele Pfunde auf die Waage. Die meisten normalgewichtigen Teenager hatten in ihrer Kindheit durchweg ein normales Gewicht. Dagegen litt etwa die Hälfte der adipösen Jugendlichen bereits ab einem Alter von fünf Jahren an einem zu hohen Körpergewicht.

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Offenbar gibt es bei der Gewichtsentwicklung eine sensible Phase. „Wir konnten mit unseren Daten zeigen, dass das Gewicht von Jugendlichen mit Übergewicht und Adipositas am stärksten zwischen zwei und sechs Jahren zugenommen hat“, erläutert Prof. Dr. Antje Körner vom Center for Pediatric Research Leipzig (CPL) des Universitätsklinikums Leipzig. Auch danach stieg der BMI weiter an, sodass das Ausmaß der Adipositas zunahm. Dieser Zusammenhang war unabhängig vom Geschlecht.

Das Körpergewicht wird von vielen Faktoren beeinflusst. Nicht jeder übergewichtige Erwachsene ist schon als Kind ein Schwergewicht, betonen die Wissenschaftler im Fachjournal „New England Journal of Medicine“. Wenn sich Übergewicht aber im Kleinkindalter entwickelt, bleibt es meist auch bestehen. Das erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes. Daher sollten Eltern und Kinderärzte aufmerksam sein, um Übergewicht vorbeugen zu können.

Ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind wichtige Bausteine für ein gesundes Körpergewicht. Auf den Speiseplan gehören reichlich pflanzliche Lebensmittel, mäßig tierische Produkte und sparsam Fettes und Süßes. Mineral- oder Leitungswasser löscht am besten den Durst und auch ein Schuss Saft darf gelegentlich ins Wasser. Instanttee, Eistee, Limonade und purer Saft enthalten viel Zucker und sind daher für Kleinkinder nicht geeignet. Solange das Kind noch keine Süßigkeiten kennt, vermisst es sie auch nicht. Ist es aber auf den Geschmack gekommen, darf es einmal am Tag etwas Süßes sein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-leipzig.de

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1803527?query=TOC

Netzwerk Gesund ins Leben: www.gesund-ins-leben.de

https://www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
Bestell-Nr. 1447, Preis: 2,50 Euro

www.ble-medienservice.de

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Was die konventionelle Medizin von der Homöopathie lernen kann

Autor und Arzt Prof. Dr. med. Andreas Michalsen plädiert für die integrative Medizin

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie konventionelle Medizin ist ein Segen für die Menschheit – daran lässt Professor Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charite, keinen Zweifel. Dennoch betonte er in einem Interview mit dem Hauptstadtnetzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“, die konventionelle Medizin könne von der Naturheilkunde im Sinne einer integrativen Medizin profitieren. Zu den naturheilkundlichen Verfahren wird auch die Homöopathie gezählt.

Was ist der Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde wie Homöopathie?

Zum Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde sagt der Mediziner: Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin absolut segensreich. Ein Herzinfarkt brauche eine notärztliche Versorgung und ein Herzkatheterlabor. Gleichzeitig stoße die konventionelle Medizin bei den chronischen Erkrankungen an ihre Grenzen. In diesem Bereich könne die vergleichsweise junge Schulmedizin viel von dem jahrtausendealten Wissen aus der Naturheilkunde lernen. Er beobachte, schildert Prof. Michalsen, viele seiner medizinisch tätigen Kollegen hätten dies zwischenzeitlich verstanden. Für ihn sei es mittlerweile offensichtlich, dass der Erfolg der Schulmedizin sich in vielen Fällen auf das „Reparieren“ beschränke. Chronische Erkrankungen könne die Schulmedizin zumeist nicht heilen.

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Prof. Michalsen zum Imageproblem von Naturheilkunde und Homöopathie

Auf die Frage, ob die Skepsis seiner Kollegen gegenüber Verfahren der Naturheilkunde und Homöopathie nicht doch ein wenig begründet sei, antwortet Prof. Andreas Michalsen, es handele sich dabei um ein Kernproblem. Seiner Einschätzung nach habe es seinen Ursprung in der Tatsache, dass man versäumt hätte, naturheilkundliche Verfahren an den Universitäten zu etablieren und durch einen wissenschaftlichen Status die Spreu vom Weizen zu trennen. Er kritisierte zugleich das Fehlen einer ordentlichen staatlichen Heilpraktikerprüfung. Es sei Aufgabe des Staates, zum Schutz der Patient Wildwuchs bei den Heilmethoden zu unterbinden.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
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Immunsystem – Resistenzen und der Trick der Bakterien

Bioresonanz-Redaktion stellt neue Erkenntnisse vor

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn in der kalten Jahreszeit die Erkrankungen der Atemwege kräftig zunehmen, hat Antibiotika wieder Hochkonjunktur. Doch es gibt Wege, wie sich Bakterien davor schützen. Neuere Untersuchungen zeigen es, die Bioresonanz-Redaktion stellt sie vor.

Während seit Jahren die Angst vor Antibiotika-Resistenzen die Diskussion beherrscht, haben Bakterien noch ganz andere Tricks auf Lager. So entdeckten die Forscher der Eberhard Karls Universität Tübingen, dass sich einige Zellen einer Population einigeln und abwarten, bis keine Gifte mehr vorhanden sind, um dann wieder voll aufzuleben (Quelle: Eberhard Karls Universität Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Lösung aus ganzheitlicher Sicht

Dieser kleine Einblick zeigt, dass die Natur ihren eigenen Regeln folgt und wir durch punktuelle Interventionen nur bedingt Lösungen bieten. Es unterstreicht aber auch, wie wichtig eine ganzheitlich ursachenorientierte Herangehensweise ist. „Der zuverlässigste Schutz ist immer noch die körpereigene Abwehr“, so der Gesundheitsexperte unserer Redaktion, Michael Petersen. Und dafür ist ein Immunsystem im natürlichen Gleichgewicht die beste Option. Dieses gilt es zu fördern. Dazu lasse sich sogar das angeborene Immunsystem trainieren, wie es in dem Beitrag der Bioresonanz-Redaktion heißt: Training für das Immunsystem.

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Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
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https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Joggen im Winter

Tipps für gesunden Outdoor-Sport in der kalten Jahreszeit, Verbraucherinformation der DKV

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMit sinkenden Temperaturen lässt meist auch die Begeisterung für Outdoor-Sport nach. Dann doch lieber gemütlich mit einer Tasse Tee auf der Couch liegen. Außerdem ist Joggen bei Kälte doch sowieso ungesund, oder? „Das stimmt so nicht“, meint Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, und gibt Tipps, worauf Freizeitsportler beim Trainieren im Winter achten sollten.

Grauer Himmel, nasskaltes Schmuddelwetter oder gar Minustemperaturen mit Schnee und Eis: Im Winter ist es umso schwieriger, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich beispielsweise nach einem langen Arbeitstag noch in Joggingmontur zu werfen. Dabei ist es ohnehin schon so, dass sich die Deutschen zu wenig bewegen. Laut aktuellem DKV-Report kann sich nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung – nur 43 Prozent – für ausreichend Bewegung begeistern. Dr. Reuter hält dagegen: „Joggen oder auch Walken wirken gerade bei sitzender Tätigkeit wahre Wunder: Ausdauersport baut nicht nur Stresshormone ab, sondern bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt das Immunsystem und das Herz – auch im Winter.“ Wer ein paar Tipps berücksichtigt, kann auch bei winterlichen Temperaturen an der frischen Luft etwas für seine Fitness tun.

Sportkleidung für kalte Tage

Auch wenn Sportler ins Schwitzen kommen, sollten sie sich bei Kälte warm anziehen. Aber nicht übertreiben, denn: „Zu starkes Schwitzen belastet den Kreislauf“, so der DKV Experte. Ziel sollte es sein, zu Beginn des Trainings leicht zu frösteln und sich dann langsam zu erwärmen. Dafür ist eine wärmende, winddichte und schnell trocknende Funktionskleidung ideal. Auf Baumwolle besser verzichten. Denn das Material saugt Schweiß auf und trocknet nur langsam. Die Folge: Die Kleidung klebt nass am Körper und kühlt ihn aus. Da kommt es leicht zu einer Erkältung. Empfehlenswert ist eine Kombination aus Funktions-Unterwäsche, -Shirt und -Jacke, denn zwischen den Lagen können sich wärmende Luftpolster bilden. Lange Socken halten Achillessehne und Waden warm. Eine Thermo-Funktionshose wärmt zusätzlich die Oberschenkel, ist atmungsaktiv und leitet den Schweiß nach außen ab. Wichtig: Auf Handschuhe und Mütze achten. „40 Prozent der Körperwärme verlieren wir über Kopf und Hände“, so der DKV Experte. Ein Baumwolltuch vor Mund und Nase schützt außerdem vor kalter Luft beim Atmen. Wer in der Dunkelheit loszieht, sollte eine Stirnlampe mitnehmen, vor allem, wenn er eine wenig beleuchtete Strecke wählt. Ansonsten droht Verletzungsgefahr durch unerwartete Schlaglöcher oder Äste. Reflektierende Westen oder Armbänder helfen, von anderen besser gesehen zu werden.

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Training anpassen

Für den Outdoor-Sport in der Winterzeit gilt: mäßig und regelmäßig. Bevor es mit dem Training losgeht, sollten sich die Sportler aufwärmen, den Körper langsam auf Touren bringen und an die Temperatur gewöhnen. Dafür eignen sich lockere Gymnastik, Dehnübungen oder etwa 10 Minuten zügiges Gehen. Anschließend langsam loslaufen und sich nach und nach dem individuellen Lauftempo annähern. Wer zu schnell startet, hat oft mit Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Atmen zu kämpfen. „Das liegt daran, dass sich die Atemfrequenz stark erhöht und sich die Luft beim Einatmen nicht ausreichend erwärmt“, so Reuter. Um die Lungen zu schonen, gilt beim Atmen grundsätzlich: Durch die Nase ein-, durch den Mund ausatmen. Kreuzen Schnee oder Eisglätte den Trainingsplan, können sogenannte Trailschuhe für einen besseren Grip sorgen. „Bei sehr starker Vereisung ist es empfehlenswert, abzubrechen, um keine Verletzung zu riskieren“, rät der DKV Experte. „Minustemperaturen allein sind jedoch kein Grund, auf das Training im Freien zu verzichten.“ Wem das übliche Training bei Kälte zu viel ist, der kann beispielsweise etwas früher aufhören oder walken statt joggen. Wie auch bei wärmeren Temperaturen gilt: „Nach dem Training die Muskeln dehnen und lockern. Aber lieber in der warmen Wohnung, sonst besteht die Gefahr, auszukühlen“, so der Experte. Auf das Training verzichten sollte, wer eine Erkältung oder gar Fieber hat. Denn Schnupfennasen sind tatsächlich mit einer Tasse Tee zu Hause auf der Couch am besten aufgehoben.

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