Schlagwort-Archive: Homöopathie

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Plädoyer für die Homöopathie in der ärztlichen Weiterbildung

Die Homöopathie hat einen wichtigen Stellenwert im ärztlichen therapeutischen Spektrum

Homöopathie gehört seit mehr als 200 Jahren zum medizinischen Handwerkszeug vieler Ärzte. Etwa 7000 Mediziner mit einer qualifizierten homöopathischen Weiterbildung tragen in Deutschland eine entsprechende Zusatzbezeichnung. Anders als behauptet, gibt es Studien mit homöopathischen Arzneimitteln, die ihnen mit hoher Evidenz eine Wirksamkeit über den Placebo-Effekt hinaus bescheinigen.

Zudem erfreut sich die Homöopathie bei den Patienten einer großen Beliebtheit. Die Versorgungsforschung stellt homöopathischen Behandlungen regelmäßig gute Noten aus. Es gleicht einer Art Selbstbeschneidung, wenn die Ärztekammern nach und nach die Homöopathie aus ihrem medizinischen Werkzeugkasten herausnehmen. Denn sie erklären damit das Prinzip von Ursache und Wirkung zum Ausschlusskriterium und beschneiden sich selbst einer in vielen Fällen hilfreichen zusätzlichen Behandlungsoption.

Evidenz stützt sich auch auf Erfahrung mit der Homöopathie und den Wunsch der Patienten

Der wissenschaftliche Begriff der Evidenz stützt sich nicht ausschließlich auf klinische Forschung, sondern zusätzlich auf die Erfahrung des Arztes und den Wunsch des Patienten. Insofern ist die Entscheidung der Ärztekammern, die Homöopathie aus ihrem Weiterbildungsangebot zu streichen eine Missachtung der ärztlichen Erfahrung und der Patientenwünsche. Klinische Forschungsdaten belegen zudem einen therapeutischen Nutzen und eine spezifische Wirkung homöopathischer Arzneimittel. Wer vor diesem Hintergrund eine Heilmethode wie die Homöopathie aus der ärztlichen Weiterbildung ausschließt, handelt unwissenschaftlich.

Ärztliche Weiterbildung in Homöopathie ist ein Garant für Patientensicherheit

Mittlerweile haben 12 von 17 Landesärztekammern die Zusatzbezeichnung Homöopathie aus der Weiterbildungsordnung gestrichen, zuletzt die Bayerische. Die Folge ist, dass unter dem Dach und der Aufsicht der Kammer kein Wissen über die Homöopathie im Sinne einer integrativen Medizin an Ärzte mehr vermittelt wird. Die ärztliche berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich Homöopathie dauert etwa anderthalb Jahre und schließt mit einer Prüfung ab. Die Weiterbildung bildete bisher ein Garant für Patientensicherheit, weil homöopathisch qualifizierte Ärzte Chancen und Grenzen der homöopathischen Medizin kennen und Patienten entsprechend beraten können. Patienten setzen dennoch weiterhin auf Homöopathie. Sie brauchen auch in Zukunft qualifizierte ärztliche Beratung, um sie anwenden zu können.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Homöopathie: Warum es keinen Warnhinweis braucht

Zulassungsverfahren gewährleistet Unbedenklichkeit homöopathischer Arzneimittel

Kritiker der Homöopathie rücken die Heilmethode in die Nähe von Placebos und fordern, Patienten müssten durch einen Warnhinweis auf dem Arzneimittel vor seiner möglichen Wirkungslosigkeit gewarnt werden. Die Kritik reicht so weit, dass auch seitens der Politik die Forderung erhoben wird, die Übernahme von Kosten für homöopathische Behandlungen sollte keine freiwillige Satzungsleistung der Krankenkassen mehr sein. Noch weitergehende Forderungen richten sich auf die besonderen Bestimmungen der arzneimittelrechtlichen Verkehrsfähigkeit homöopathischer Arzneimittel. Sie sollten ganz abgeschafft werden.

Zulassungsverfahren garantiert Unbedenklichkeit und Qualität von Präparaten aus der Homöopathie

Dabei gibt es in Deutschland und auf europäischer Ebene durch das Arzneimittelrecht (AMG) weitreichende rechtliche Regelungen, die die Unbedenklichkeit und Qualität von homöopathischen Arzneimitteln wie auch von Präparaten aus der konventionellen Medizin gewährleisten. Wie Medikamente aus der Schulmedizin müssen auch homöopathische Präparate ihre Wirksamkeit nachweisen, soweit sie eine Zulassung anstreben. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens wird auf wissenschaftliches Erkenntnismaterial zurückgegriffen, abhängig von der Indikation jedoch nicht zwingend durch klinische Studien nach dem Standard der Schulmedizin. Vielmehr wird auch die Erfahrung von Ärzten und medizinischen Einrichtungen bei der Anwendung der Behandlungsform einbezogen.

Methoden-Neutralität des Gesetzgebers bezieht sich auch auf die Homöopathie

Ein Wirkungshinweis auf der Verpackung von homöopathischen Arzneimitteln wäre noch unter einem anderen Gesichtspunkt problematisch: Er würde die gebotene Methoden-Neutralität des Gesetzgebers durchbrechen, denn ein solcher Hinweis würde die Sichtweise der Schulmedizin zum Maßstab der Beurteilung erheben. Eine entsprechende gesetzliche Regelung im AMG wäre folglich systemwidrig und würde bei registrierten homöopathischen Arzneimitteln gegen die Vorgaben der EU-Richtlinie 2001/83/EG zur verstoßen. Die Richtlinie dient als Grundlage für die Zulassung und Registrierung von Homöopathika. Ein Wirkungshinweis ist zudem im abschließenden Katalog von Angaben für Etiketten und Packungsbeilagen gerade nicht vorgesehen. Fazit: Ob ein Arzneimittel unbedenklich an den Patienten abgegeben werden kann, ist sowohl Gegenstand des Registrierungsverfahren als auch des Zulassungsverfahrens, die im Arzneimittelgesetz geregelt sind. So lassen sich Sicherheit und Qualität gewährleisten. Ein Warnhinweis ist damit obsolet.

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Alternativmedizin im Trend: Naturheilkunde Praxistipps

Sie schätzen die Möglichkeiten der Naturheilkunde und möchten Ihre Gesundheit mit Heilpflanzen und Homöopathie verbessern?

Dafür braucht es ein wenig Hintergrundwissen, und genau dieses liefert Ihnen die Webseite www.naturheilkundliche-selbstmedikation.com mit wertvollen Informationen zu mehr als zweihundert Krankheitsbildern und weiteren Themen.

Viele Alltagsbeschwerden und Funktionsstörungen lassen sich mit Naturheilmitteln erfolgreich und nebenwirkungsfrei behandeln. Aber auch schwerere Erkrankungen können davon profitieren, wenn parallel zur ärztlichen Therapie die guten Wirkungen von Heilpflanzen, homöopathischen Mitteln und bewährten Hausmitteln zusätzlich genutzt werden.

Diese Heilmittel gibt es rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern. Das kann zum Beispiel eine Kamillen-Rollkur bei Magenbeschwerden, die Einnahme von B-Vitaminen und Magnesium bei einem Burnout oder die abendliche Einnahme von Lavendeltropfen gegen Schlafstörungen sein. Daneben gibt es manuelle Therapien, die Patienten mit einfachen Mitteln bei sich selbst anwenden können. Typische Selbstbehandlungen sind Kneipp´sche Güsse, Voll- oder Teilbäder mit pflanzlichen oder mineralischen Zusätzen, Faszienmassagen, Akupressur, Dehnungsübungen, Techniken der Atemtherapie und vieles andere.

Mittel und Maßnahmen aus dem Bereich der Naturheilkunde haben viele Vorteile:

– Sie sind meistens “natürlich”, das heißt, sie arbeiten mit Heilpflanzen, Rezepten aus der Küche oder Wasseranwendungen.
– Sie sind oftmals über Jahrzehnte, manchmal sogar über Jahrhunderte erprobt und bewährt, stammen also aus dem Bereich der sog. Erfahrungsheilkunde.
– Sie sind sicher und einfach in der Anwendung.
– Sie sind praktisch frei von Nebenwirkungen.
– Sie nehmen dem Patienten das Gefühl der Ohnmacht gegenüber seinen Beschwerden, indem sie ihn in die Lage versetzen, selber aktiv zu werden und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wann kann ich welches Mittel gegen welche Beschwerden einsetzen? Diese Frage beantwortet Ihnen die Website www.naturheilkundliche-selbstmedikation.com
Außerdem können Sie sich hier fit machen für Ihr Gespräch mit dem Hausarzt oder Facharzt. Denn kompetente und kritische Patienten werden ernster genommen und können gemeinsam mit ihrem Behandler die für sie optimal zugeschnittene Therapie finden.

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Margret Rupprecht
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Homöopathie – nur eine zuhörende Medizin?

Homöopathie wirke angeblich „nur“ – so heißt es immer wieder – weil sich homöopathische Ärzte und Therapeuten so viel Zeit nähmen für ihre Patienten

Hieraus resultiere dann ein Placebo-Effekt, der zur Heilung von Krankheiten führen könne. Eine Stunde und mehr müssen Patientinnen und Patienten in der Tat zur Erstanamnese – der Fallaufnahme – mit bringen, damit sich der Therapeut ein Bild von dem erkrankten Menschen machen kann. In einer konventionellen Arztpraxis dauert hingegen die durchschnittliche “Sprechstunde” ganze 7,6 Minuten und der Patient kann davon ausgehen, dass der Arzt ihn bereits nach 18 Sekunden das erste Mal unterbricht. In der Tat: Zeit ist ein Geschenk in einer beschleunigten, technisierten und am wirtschaftlichen Erfolg orientierten Welt, wie wir sie heute kennen. Aber Zeit ist abstrakt, sie muss mit Inhalt gefüllt werden, damit sie ihren eigentlichen Wert gewinnt.

Zuhören in der konventionellen Medizin

Beispiel: Ein Patient sagt, er habe Bauchschmerzen, die er auf kurze Nachfrage im Oberbauch lokalisiert. Wahrscheinlichste Diagnose: Entzündung oder Geschwür im Magen oder Zwölffingerdarm, vielleicht auch – wenngleich seltener – eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Wird Stress bejaht, ist es eher „Magen“, wird hingegen von schwerem Essen und reichlich Alkohol berichtet, dann eher „Bauchspeicheldrüse“. Nach drei Minuten steht fest: Magenspiegelung, Ultraschall, vielleicht Blutentnahme. Behandlung: zunächst und vorsorglich Blockade der Magensäure-Bildung. Kann nicht schaden, und wenn die Schmerzen besser werden bestätigt der Therapieeffekt die Verdachtsdiagnose. Fertig.

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Dieses Vorgehen ist völlig in Ordnung, denn es berücksichtigt Aspekte einschlägiger Leitlinien und zusätzlich die ärztliche Erfahrung. Der Patient wird auf seinen Magen reduziert, es geht ihm unter der Therapie besser, vielleicht hat er sogar eine Empfehlung mit auf den Weg bekommen, zukünftig Stress, Alkohol oder Zigarettenkonsum zu reduzieren. Der Patient ist zunächst zufrieden, der Arzt hat getan was er konnte, „der Nächste bitte…!“

Man stelle sich vor, der Arzt habe womöglich „nur“ zugehört, vielleicht nach dem Essverhalten, der beruflichen Situation, der Zahl unterhaltspflichtiger Kinder gefragt, beim Thema „Spannungen in der ehelichen Beziehung“ wissend mit dem Kopf genickt, zwischendurch ein „ich verstehe Sie gut!“ eingeflochten, das Zuhören hätte vielleicht 15 oder 20 Minuten gedauert, der Patient hätte sich verstanden gefühlt. Bleibt die Frage: kann ein mehr oder weniger empathisches Zuhören die Magenspiegelung und den Säureblocker ersetzen? Nein! Kann es nicht! Nicht aus der Perspektive der konventionellen Medizin, und kein ernst zu nehmender Arzt würde das anders sehen. Außerdem gibt es vermutlich keine vernünftige Korrelation zwischen der Dauer des Zuhörens und seiner Wirkmächtigkeit bei Gastritis oder Magengeschwür.

Zuhören in der homöopathischen Praxis

Wenn Symptomlinderung oder Heilung in der Homöopathie eine Folge des Zuhörens wäre, ergibt sich die nächste Frage: worin unterscheidet sich „konventionelles“ von „homöopathischem“ Zuhören? Was sind die Kriterien dafür, warum Zuhören in homöopathischen Praxen wirkungsvoller sein könnte? Liegt der Unterschied nur im Zeitaufwand? Oder in der Art des Gespräches, mit dem die Zeit „gefüllt“ wird? Was genau macht einen Placebo-Effekt im Rahmen der Homöopathie aus und was fehlt dem konventionellen Gespräch, um dieselbe Wirkung zu erzielen? Sind es spezielle Fragen, z.B. nach Durst, Vorlieben oder Abneigungen beim Essen, Fußschweiß, Zähneknirschen, Zugluftempfindlichkeit, Schlaflage, Afterjucken, sexuelle Neigungen, individuelle Modalitäten der Symptomverbesserung bzw. –verschlechterung, Stuhlqualität etc.? Welche besonders heilsamen Qualitäten könnten solche oder andere Fragen haben? Wie plausibel (oder auch albern!) wäre für einzelne Patienten mit Magenschmerzen die Frage nach Selbstvertrauen, Eifersucht oder Zwanghaftigkeit? Wo genau liegt im Einzelfall die Grenze zwischen Placebo- und Nocebo-Wirkung einer Frage? Wie könnte ein Gespräch über womöglich unangenehme und peinliche körperliche oder emotionale Details eine Placebo-Reaktion auslösen? Wie viele Patienten lechzen danach, dass ihre Ärzte während des Gespräches ständig in dicken Büchern blättern oder Distanz schaffen, indem sie zwischendurch ihren Computer „füttern“ und dann unvermittelt eine völlig absurd anmutende Zusatzfrage stellen, die mit den Magenschmerzen des Patienten nicht das Geringste zu tun haben?

Nach dem Gespräch die Arznei

Die Fragen machen deutlich, wie windelweich und im Grunde absurd das „Argument“ ist, Homöopathie entfalte ihre offenkundige Heilwirkung durch Zuhören! Ebenso, wie die konventionelle Medizin im Anschluss an ein Diagnosegespräch bei Gastritis oder Magengeschwür ihren Säureblocker braucht, um zu heilen, braucht auch die Homöopathie eine (individuell gewählte!) Arznei, um einen möglichen gesprächsinduzierten Placebo-Effekt so zu ergänzen, dass tatsächlich Heilung selbst schwerer, akuter oder chronischer Krankheiten resultiert. Dass Letzteres gelingen kann bestreiten ja selbst Wortführer unter den Homöopathie-Kritikern nicht. Weil Homöopathie aber „wissenschaftlich nicht plausibel“ sei, müsse es eben einen anderen Grund für die Behandlungserfolge geben. Mangels anderer Ideen werden dann eben die Faktoren „Zeit“ und „Zuhören“ herangezogen und für das Unübersehbare verantwortlich gemacht.

Autor: Dr. med. Ulf Riker, Internist – Homöopathie & Naturheilverfahren, München

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Antibiotikaresistenz: Einsatz von Homöopathie als Strategie?

Wie sehen Lösungsansätze in der Homöopathie in Bezug auf Antibiotikaresistenzen aus?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAntibiotikaresistenz gilt weltweit als ein großes Problem für die menschliche Gesundheit. Können Homöopathie, pflanzliche Arzneimittel, Anthroposophika und mikrobiologische Arzneimittel dazu beitragen, die Antibiotika-Resistenzprobleme zu lindern?

Gynäkologe Dr. med. Fred-Holger Ludwig, der in seiner Praxis einen onkologischen Schwerpunkt setzt und seit Jahren konservativ und biologisch additiv behandelt, verweist auf den Beitrag der Homöopathie zur Reduzierung von Problemen durch Antibiotika. Danach könnte die Anwendung u.a. von Homöopathika dazu beitragen,

– Nebenwirkungen abzumildern oder
– im Sinne der Prävention den Einsatz von Antibiotika gegebenenfalls ganz zu vermeiden.

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Einsatz von Homöopathie kann der Prävention von Antibiotikaresistenz dienen

Keine Frage: Die Anwendung von Antibiotika ist nach wie vor bei vielen Erkrankungen unumgänglich. Dennoch werden sie noch immer auch nicht-indiziert verschrieben. Die unsachgemäße und zu häufige Anwendung von Antibiotika und mangelnde Hygiene führen jedoch verstärkt dazu, dass sich multiresistente Keime ausbreiten und Infektionen dadurch nur schlecht oder gar nicht mehr behandelt werden können. Die Europäische Seuchenbehörde ECDC hat Zahlen veröffentlicht, nach denen in den EU-Staaten jährlich 33.000 Menschen an Infektionen mit multiresistenten Keimen sterben. Folglich sterben in etwa genauso viele Menschen an Infektionen mit multiresistenten Keimen wie an Influenza, Tuberkulose und HIV / Aids zusammen. Die Tendenz dabei ist steigend.

Homöopathie in Aktions- und Strategiepläne zu Antibiotikaresistenz aufnehmen

Vor diesem Hintergrund werden immer mehr Stimmen lauter, die die Aufnahme einer Ersatzempfehlung von Antibiotika in die Therapieleitlinien fordern. Vielen Ärzten seien homöopathische Alternativen nicht bekannt, weil sie nicht oder nur in geringem Maße im medizinischen Curriculum verankert seien. Gleichzeitig glaubten viele Patienten, Antibiotika seien die einzig wirksame Therapie. “Ohne den Einsatz von Schnelltestverfahren ist eine Unterscheidung zwischen einem viralen und einem bakteriellen Infekt schwierig. Die Bestimmung des Erregers ist jedoch wichtig, um die Infekt-Ursache einzugrenzen und ein Antibiotikum wirklich nur bei einem bakteriellen Infekt anzuwenden”, setzt sich Dr. Ludwig für mehr Anstrengungen für einen Schnelltest ein. Eine weitere Lösung ist für ihn der Einsatz von Homöopathie. Außerdem sollten

– Phytopharmaka,
– Homöopathie,
– Anthroposophika und
– mikrobiologische Arzneimittel in die Aktions- und Strategiepläne zur Bekämpfung von Resistenzen aufgenommen werden.

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Wahlpflichtfach Homöopathie: Plädoyer für Freiheit der Lehre

Ärztegesellschaft reagiert auf Streichung des Wahlpflichtfaches Homöopathie an der MUW

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFür die Ärztegesellschaft für klassische Homöopathie (ÄKH) ist die ersatzlose Streichung des Wahlfaches “Homöopathie” an der Medizinischen Universität in Wien (MUW) mit der Freiheit der Lehre nicht vereinbar. In einem Schreiben an den Rektor der Universität, Prof. Dr. Markus Müller, wenden sich hochrangige Vertreter der ÄKH gegen die Entscheidung der Universität, das Wahlfach vom Curriculum der MUW auszuschließen.

Die Universität begründete diesen Entschluss mit der fehlenden Wissenschaftlichkeit der Homöopathie. Diesem Argument treten die ÄKH-Vertreter entgegen und machen der Universität ein Gesprächsangebot, “um die Lehre komplementärmedizinischer Grundlagen im Sinne einer Integrativen Medizin an der MUW weiter zu entwickeln.”

ÄKH: Homöopathie erfüllt die Kriterien der evidenzbasierten Medizin

Wissenschaft sei stets in Bewegung, betonen die Unterzeichner des Briefs, zu denen auch die Sprecherin der “StudentInnen Initiative Homöopathie”, Johanna Köllensperger, und die Präsidenten verschiedener Vereinigungen homöopathisch tätiger Ärzte auf nationaler und europäischer Ebene gehören, darunter Ilse Muchitsch vom European Committee for Homeopathy. Für die Veränderungen in der Wissenschaft sei die jahrhundertelange Geschichte der universitären ärztlichen Ausbildung in Wien selbst ein Beleg. Die Mediziner betonen, dass die Homöopathie den Kriterien der “Evidence Based Medicine”, also dem Goldstandard innerhalb der Medizin, gerecht werde. Den drei Säulen dieser Evidenz folgend, zeigten homöopathische Behandlungen eine deutliche Wirksamkeit. Homöopathisch tätige Ärzte handelten den gängigen Standards folgend evidenzbasiert. Daher sei eine Disqualifizierung der Grundlagenvermittlung in Homöopathie in der universitären Lehre “haltlos”. Aufgabe der Forschung sei es vielmehr, mehr im Bereich der Homöopathie zu forschen.

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ÄKH bietet Mitarbeit bei Evaluation des Wahlfachs Homöopathie an

Unterstützung findet die Forderung nach der Beibehaltung des Wahlpflichtfachs auch unter den Studierenden. Die Streichung wurde vielfach bedauert. Studierende wünschten sich einen Austausch auf wissenschaftlichem Niveau, der jedoch auf die Kenntnis komplementärmedizinischer Verfahren wie der Homöopathie angewiesen sei. Für die ÄKH-Vertreter ist ein wissenschaftlicher Diskurs unterschiedlicher Therapieformen wichtig, damit die Medizin den Herausforderungen der Zukunft begegnen könne. Sie bieten zudem ihre Mitarbeit für eine Überarbeitung des Vorlesungskonzeptes, eine Evaluation und eine neue Schwerpunktsetzung zugunsten “Integrativer Medizin” nach dem Vorbild renommierter amerikanischer Universitäten an.

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Wer hat Angst vor Homöopathie?

Professoren und Ärztegesellschaften unterstreichen mit einer Deklaration die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit der Homöopathie

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenÄrztegesellschaften und Professoren kritisieren in einer öffentlichen Deklaration, dass es „Mode“ geworden sei, in Sachen Homöopathie die „therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht“. Sie belegen ihre Richtigstellung mit Verweis auf „internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen und Health-Technology-Assessments (HTAs) zur Homöopathie.“ In der Stellungnahme, die jüngst in der „Deutschen Zeitschrift für Onkologie“ veröffentlicht wurde, heißt es weiter: „Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert“.

Autor der Homöopathie-Deklaration ist Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Sprecher des Dialogforums Pluralismus in der Medizin (DPM). Weitere unterzeichnende Ärztegesellschaften und Professoren sind unten gelistet. Das DPM wurde im Jahr 2000 vom damaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. h.c. Jörg-Dietrich Hoppe, gegründet, um eine zukunftweisende „evidenzbasierte Integrative Medizin zu erarbeiten“. Diese sei Voraussetzung für „eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, durch die den individuellen Bedürfnissen der Bürger/Patienten besser entsprochen werden kann“.

Unter Integrativer Medizin „ist eine begründete Koexistenz von Paradigmen im Sinne unterschiedlicher Denk- und Praxisansätze zu verstehen“, so das DPM. Per Definition ist Integrative Medizin „die Praxis der Medizin, die die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patient betont, sich auf die ganze Person fokussiert, sich auf Evidenz stützt und alle angemessenen Möglichkeiten für Therapie und Lebensweise (…) nutzt, um optimale Gesundheit und Heilung zu erreichen“. Zu den bekanntesten Methoden der Integrativen Medizin gehören neben der konventionellen Medizin die Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur (bzw. Traditionelle Chinesische Medizin) und die Anthroposophische Medizin.

„Die Zukunft der Medizin ist integrativ“

In der Schweiz werden die genannten Methoden bereits voll von der Grundversicherung erstattet und an Universitäten gelehrt. Dazu heißt es in der Stellungnahme des DPM: „Dieser Entscheidung ist nicht nur eine Volksabstimmung, sondern auch eine doppelte wissenschaftliche Evaluation vorangegangen. Entgegen Behauptungen, es gäbe keine qualitativ hochwertigen Studien in der Homöopathie, gibt es derer eine ganze Reihe, obwohl eine institutionelle Förderung der Homöopathieforschung nicht stattfindet“.

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„Die Zukunft der Medizin ist integrativ“, erklärt dazu Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), „jeder zweite Bürger wünscht sich laut einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Befragung bereits eine Medizinwende in Deutschland – hin zur Integrativen Medizin“. Hierzulande werde geradezu kampagnenartig behauptet, es gebe keine Evidenz zur Homöopathie oder anderen Methoden der Integrativen Medizin, weshalb sich ein Rückbesinnen auf die Grundlagen der evidenzbasierten Medizin lohne, so Bajic weiter. „Evidenzbasierte Medizin ist per Definition eben keine ‚Kochbuchmedizin‘. Vielmehr handelt es sich um einen Ansatz, der die beste verfügbare externe Evidenz mit den klinischen Erfahrungen der Ärzte und den Werten und Wünschen der Patienten verbindet“, erklärt Bajic mit Bezug auf den Begründer der evidenzbasierten Medizin, David Sackett. „Ihr Konzept ist nicht mit dem sklavischen Befolgen von Leitlinien vereinbar, sondern mahnt zusätzlich dazu den Kontext der klinischen Erfahrung des Arztes und die Wünsche und Erfahrungen des Patienten an, um in jedem individuellen Fall die bestmögliche Behandlungsstrategie für den Patienten zu entwickeln. Dies ist bisher die Maxime des ärztlichen Handelns und sollte es zukünftig auch unbedingt bleiben im Hinblick auf Therapiefreiheit und -vielfalt.“

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit der Homöopathie in der ärztlichen Praxis und den starken Anfeindungen gegenüber der Integrativen Medizin im Allgemeinen wie der Homöopathie im Besonderen stelle sich die konkrete Frage: „Wer hat eigentlich Angst vor der immer stärker gewünschten Integrativen Medizin und Homöopathie in Deutschland?“

Laut Deklaration haben in Deutschland aktuell 121.000 niedergelassene Ärzte (rund 95.000 Praxen) ergänzende medizinische Verfahren wie Naturheilkunde, Homöopathie, Anthroposophische Medizin oder Akupunktur in ihre ärztliche Praxis integriert.

Die komplette Deklaration mit Quellenverzeichnis finden Sie hier:
https://www.homoeopathie-online.info/homoeopathie-deklaration-2019/

Unterzeichnende Professoren:
Prof. Dr. med. Michael Keusgen; Prof. Dr. med. Gabriele Fischer; Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden; Prof. Dr. med. David Martin; Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen; Prof. Dr. Christoph Müller-Busch; Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth; Prof. Dr. med. Arndt Büssing; Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz; Prof. Dr. med. Michael Frass; Prof. Dr. med. Karin Kraft; Prof. Dr. med. Alfred Längler; Prof. Dr. med. Harald Matthes; Prof. Dr. Jürgen Pannek; Prof. Dr. Dr. Harald Walach; Prof. Dr. med. Kurt Zänker; Prof. Dr. med. Eckhart Hahn

Unterzeichnende Ärztegesellschaften
Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM)
Hufelandgesellschaft e.V. Ärztlicher Dachverband für Naturheilkunde und Integrative Medizin
Privatärztlicher Bundesverband e.V. für Privatärzte in Deutschland (PBV)
Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. (GAÄD)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)
Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)

Pressekontakt:

Björn Bendig
Pressesprecher Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)
Hauptstadtbüro Integrative Medizin und Gesundheit
Axel-Springer-Str. 54B, 10117 Berlin
bjoern.bendig@dzvhae.de
Tel. 030 – 325 97 34 -13
Fax. 030 – 325 97 34 -19

Homöopathie: Volkshochschulen stehen zu ihrem Kursangebot

Volkshochschulen bieten auch weiterhin Homöopathie-Kurse an

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFußreflexzonenmassage, Akupressur, Homöopathie, gesunde Ernährung, Entspannungs- oder Bewegungskurse, an den Volkshochschulen in Deutschland wird ein breites Programm mit Gesundheitskursen angeboten. Daran wird sich auch im kommenden Jahr nichts ändern, dies bestätigte der Deutsche Volkshochschul-Verband dem Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH, www.bph-online.de ) auf Nachfrage. Der Spiegel hatte im August 2018 die Volkshochschulen massiv kritisiert und ihnen “Volksverdummung” vorgeworfen, da “es eine bedenkliche Flut fragwürdiger alternativmedizinischer Angebote” gebe.

Prof. Edzard Ernst, emeritierter Professor aus Exeter, forderte im Spiegel “klare ethische Standards… Sonst könnte man ja auch Kurse in Steuerhinterziehung oder Autoknacken anbieten, da wäre die Nachfrage sicherlich auch groß.” Unbeeindruckt von dieser Polemik werden die über 900 Volkshochschulen im Land auch weiterhin ihrem Auftrag gerecht, der gesamten Bevölkerung ein umfassendes Weiterbildungsangebot zu unterbreiten.

Die Volkshochschulen fördern Kompetenz und Eigenverantwortung in Fragen der eigenen Gesundheit

Die Gesundheitsbildung an Volkshochschulen zielt darauf ab, das individuelle Gesundheitsbewusstsein der Kursteilnehmer zu stärken und die Kompetenz und Eigenverantwortung in Fragen der eigenen Gesundheit zu fördern. Ziel der Volkshochschulen ist, über die gesamte Bandbreite gesundheitsrelevanter Themen zu informieren, um so die Urteilskraft der Menschen zu stärken. “Die Teilnehmenden sollen die Möglichkeit erhalten, sich seriös und differenziert über unterschiedliche, auch neue und alternative Methoden zu informieren, die öffentlich diskutiert werden”,  schreibt der Verband in seinem Statement an den Bundesverband Patienten für Homöopathie. Voraussetzung sei, dass Heilsversprechen unterblieben und wissenschaftliche Kontroversen über die therapeutische Wirksamkeit angemessen dargestellt würden. Dann seien “der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen keine thematischen Einschränkungen in Bezug auf Informationsangebote zu alternativmedizinischen Verfahren auferlegt.”

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Der BPH begrüßt diese Haltung der Volkshochschulen, da nur der informierte und mündige Patient aktiv an seiner Gesundung teilhaben kann. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS gaben im August 2018 80 Prozent der Befragten an, dass es ihnen wichtig ist, bei der Wahl ihrer Therapie und Arzneimittel mitentscheiden zu können. Die Volkshochschulen bilden somit einen wichtigen Pfeiler in der Gesundheitsbildung in Deutschland und bedienen mit ihrem Angebot das wachsende Interesse der Bevölkerung an komplementärmedizinischen Methoden.

Der Bundesverband Patienten für Homöopathie

Der BPH informiert und berät seine Mitglieder rund um die Homöopathie. Der Verein informiert darüber hinaus die Öffentlichkeit über die therapeutischen Möglichkeiten der Homöopathie und setzt sich für gute gesundheitspolitische Rahmenbedingungen und eine integrative Medizin ein, in der die konventionelle Medizin und die Homöopathie Hand in Hand zum Wohle aller Patienten zur Verfügung stehen.

Weitere aktuelle Beiträge lesen Sie hier: https://www.bph-online.de/blog-aktuell/

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Was die konventionelle Medizin von der Homöopathie lernen kann

Autor und Arzt Prof. Dr. med. Andreas Michalsen plädiert für die integrative Medizin

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie konventionelle Medizin ist ein Segen für die Menschheit – daran lässt Professor Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charite, keinen Zweifel. Dennoch betonte er in einem Interview mit dem Hauptstadtnetzwerk “Gesundheitsstadt Berlin”, die konventionelle Medizin könne von der Naturheilkunde im Sinne einer integrativen Medizin profitieren. Zu den naturheilkundlichen Verfahren wird auch die Homöopathie gezählt.

Was ist der Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde wie Homöopathie?

Zum Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Naturheilkunde sagt der Mediziner: Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin absolut segensreich. Ein Herzinfarkt brauche eine notärztliche Versorgung und ein Herzkatheterlabor. Gleichzeitig stoße die konventionelle Medizin bei den chronischen Erkrankungen an ihre Grenzen. In diesem Bereich könne die vergleichsweise junge Schulmedizin viel von dem jahrtausendealten Wissen aus der Naturheilkunde lernen. Er beobachte, schildert Prof. Michalsen, viele seiner medizinisch tätigen Kollegen hätten dies zwischenzeitlich verstanden. Für ihn sei es mittlerweile offensichtlich, dass der Erfolg der Schulmedizin sich in vielen Fällen auf das “Reparieren” beschränke. Chronische Erkrankungen könne die Schulmedizin zumeist nicht heilen.

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Prof. Michalsen zum Imageproblem von Naturheilkunde und Homöopathie

Auf die Frage, ob die Skepsis seiner Kollegen gegenüber Verfahren der Naturheilkunde und Homöopathie nicht doch ein wenig begründet sei, antwortet Prof. Andreas Michalsen, es handele sich dabei um ein Kernproblem. Seiner Einschätzung nach habe es seinen Ursprung in der Tatsache, dass man versäumt hätte, naturheilkundliche Verfahren an den Universitäten zu etablieren und durch einen wissenschaftlichen Status die Spreu vom Weizen zu trennen. Er kritisierte zugleich das Fehlen einer ordentlichen staatlichen Heilpraktikerprüfung. Es sei Aufgabe des Staates, zum Schutz der Patient Wildwuchs bei den Heilmethoden zu unterbinden.

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Welt-Psoriasistag 2018: Homöopathie bei Schuppenflechte

In Deutschland sind etwa 2 Millionen Menschen von Schuppenflechte (Psoriasis) betroffen.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSie leiden häufig stark unter der chronischen Erkrankung und den quälenden Symptomen. Der Verband Klassischer Homöopathen Deutschland e.V. (VKHD) erinnerte anlässlich des Welt-Psoriasistages am 29. Oktober 2018 daran, dass die Homöopathie erfahrungsgemäß im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung die Symptome einer Psoriasis lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern kann.

Rund 1,5-2 % der Menschen in westlichen Industrienationen leiden unter Psoriasis, der sogenannten Schuppenflechte, die meisten davon unter der sogenannten Psoriasis vulgaris (80 %). Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die mit der Entzündung bestimmter Hautstellen und einer beschleunigten Produktion von Hautzellen einhergeht. Die scharf begrenzten und schuppenden Hautrötungen werden häufig von starkem Juckreiz begleitet. Die Herde treten meistens am Kopf, an den Ellenbogen, Kniekehlen, hinter den Ohren, am Bauchnabel und am Gesäß auf. Es können aber auch Hände und Füße betroffen sein.

Die Veranlagung zur Psoriasis wird vererbt. Häufig lösen Faktoren wie Infekte, Verletzungen der Haut, Stressbelastungen, Alkohol oder Medikamente die Krankheitsschübe aus. Die Lebensqualität der Betroffenen ist durch die Schuppenflechte massiv beeinträchtigt und der Leidensdruck ist oft sehr hoch, zumal es nicht selten aufgrund der Hauterscheinung zu einer psychosozialen Stigmatisierung kommt.

Patienten auf der Suche nach verträglichen Therapien

Psoriasis an sich gilt als unheilbar und die Standardtherapie zielt daher darauf ab, die belastenden Symptome einzudämmen. Allerdings sind viele Patienten mit den gängigen Therapien nicht zufrieden. Entweder zeigen diese nicht den gewünschten Effekt, oder sie werden von zum Teil starken Nebenwirkungen begleitet. Das hat Einfluss auf die Therapietreue der Patienten: Viele setzen ihre Medikation frühzeitig ab. Patienten suchen daher nach nebenwirkungsarmen und gut verträglichen Therapieoptionen, und viele von ihnen wenden sich der Homöopathie zu. Diese stellt tatsächlich in vielen Fällen eine geeignete Behandlungsoption bei Schuppenflechte dar. “Aufgrund der vielfältigen Hauterscheinungen und begleitenden Symptome brauchen Patienten mit Schuppenflechte einen individuellen Therapieansatz “, erklärt der Heilpraktiker Stefan Reis aus Mülheim an der Ruhr. Er behandelt viele Patientinnen und Patienten mit Einzelmittel-Homöopathie, die sich aufgrund ihres individualisierenden Ansatzes sehr gut zur Behandlung bei Psoriasis eignet. Allerdings weist Reis aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung auch darauf hin, dass im Falle einer homöopathischen Therapie allen Beteiligten klar sein muss, dass die Homöopathie diese Krankheit ebenfalls nicht ursächlich heilen kann. “Vielmehr kann die homöopathische Behandlung erfahrungsgemäß in der Mehrzahl der Fälle zu einer Verbesserung der Symptome und Beschwerden beitragen oder Latenzphasen bewirken. Doch es kann immer wieder zu Rückschlägen kommen. Die Behandlung eines an Psoriasis leidenden Menschen ist in der Regel eine langfristige Angelegenheit. Patient wie Therapeut müssen sich dieser Tatsache bewusst sein, dann bleiben ihnen viele Enttäuschungen erspart”, meint Stefan Reis.

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Die Symptomkonstellation führt zum passenden homöopathischen Arzneimittel
Charakteristisch für die homöopathische Behandlung ist, dass Patienten mit derselben Erkrankung ganz unterschiedliche homöopathische Arzneien zur Behandlung erhalten. Das liegt daran, dass Homöopathen sich an den individuellen Symptomen der Patienten orientieren. Bei Menschen mit Schuppenflechte gibt es z.B. solche, die stark unter Juckreiz leiden. Manchmal brennen die betroffenen Hautstellen nach dem Kratzen, bei anderen Patienten tun sie das nicht. Wiederum andere Betroffene haben gar keinen Juckreiz. Der Homöopath fragt deshalb sehr genau nach Symptomen, Beschwerden, Vorlieben, Gemütsverfassung und weiteren Veränderungen. Diese Informationen führen ihn zum passenden homöopathischen Arzneimittel.

Die hohe Kunst der Mittelwahl

Die Psoriasis-Therapie ist anspruchsvoll, erläutert Reis an einem Beispiel. “Einige Psoriasis-Patienten leiden unter Gelenk- oder auch Augenentzündungen, die sich nach meiner Erfahrung ebenfalls gut homöopathisch behandeln lassen. Ich benötige dazu jedoch häufig sogenannte “Zwischenmittel”. Konkret heißt das, ich muss das für den chronischen Zustand ausgewählte Arzneimittel absetzen und ein für den akuten Zustand, also in diesem Fall die akute Entzündung des Gelenks oder der Augen, passendes Arzneimittel verabreichen. Nach Abklingen der akuten Entzündung kann ich für die Behandlung der chronischen Schuppenflechte auch nicht einfach wieder das “chronische” Mittel verwenden. Vielmehr muss ich die Symptomatik des Patienten noch einmal genau erfragen. Auch in Phasen akuter Verschlimmerung der Psoriasis-Symptomatik können andere homöopathische Arzneimittel, als die für die “chronische” Behandlung, angezeigt sein. Manchmal brauche ich dann einfach etwas Zeit, um diese homöopathischen Arzneien zu finden. Dann finde ich es verständlich, wenn Patienten in diesen Situationen Kortikoide in Form von Salben oder Cremes anwenden. Der Schub ebbt dann rasch ab und ich kann zur Behandlung des chronischen Leidens zurückkehren.”

Psyche und Hautpflege werden mit berücksichtigt

Studien bestätigen einen Zusammenhang zwischen der Psyche und körperlichen Erkrankungen. Stefan Reis kann das bestätigen: “Bei Psoriasis-Patienten kann ich regelmäßig beobachten, dass das Hautbild stark von der psychischen Verfassung der Patienten beeinflusst wird, und zwar in negativer wie positiver Hinsicht. So versuche ich neben der homöopathischen Behandlung, die diesen Umstand berücksichtigt, die Patienten u.a. in Hinblick auf eine Stressreduktion oder den Umgang mit Stress anzuleiten.” Dafür bieten sich psychotherapeutische Verfahren an, die sich hervorragend mit der Homöopathie kombinieren lassen.

Die Hautpflege spielt bei Patienten mit Schuppenflechte eine wichtige Rolle, daher berät Stefan Reis seinen Patienten auch zu diesem Thema. Die Auswahl an Pflegeprodukten auf dem Markt ist groß, und was dem einen Patienten hilft, muss einem anderen keineswegs auch gut tun. “Ich habe beobachtet, dass mineralölfreie Produkte, möglichst mit einem BIO-Zertifikat, verträglicher sind als andere”, sagt Reis.

Keine homöopathische Selbstmedikation bei Psoriasis

“Wie geschildert, schauen sich Homöopathen den ganzen Menschen an und behandeln die individuellen Beschwerden und Symptome der Kranken – auch bei Schuppenflechte”, erklärt Dr. Birgit Weyel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD). “Das braucht im Regelfall Zeit, eine entsprechende Ausbildung und ist auch nicht mit der Gabe eines einzigen Mittels getan. Der VKHD rät deshalb ausdrücklich von Selbstbehandlungen mit Homöopathie bei Schuppenflechte ab. Bei chronischen Erkrankungen wie der Psoriasis müssen versierte und gut ausgebildete Homöopathen die Behandlung begleiten”, betont Weyel die Position des Verbandes.

Weitere Informationen
– Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands VKHD e.V.: https://www.vkhd.de
– Therapeutenlisten mit zertifizierten Homöopathen finden Sie unter https://www.homoeopathie-zertifikat.de/index.php/therapeutensuche-menu und unter https://homoeopathie-qualitaet.de/therapeuten/

Diese “Pressemitteilung” ist eine unverbindliche Information und Meinungsäußerung des Verbands Klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.
Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (VKHD) ist der einzige Berufsverband für klassisch homöopathisch therapierende Heilpraktiker in Deutschland mit derzeit 1400 aktiven Mitgliedern. Der Verband vertritt seit 1997 die berufsspezifischen Interessen von homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern.

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