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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Lebensstilinterventionen bei älteren Menschen mit Adipositas

Barrieren und Motive sind komplex

Das sogenannte „Obesity Paradox“ hat die Grundannahme, dass ein höheres Gewicht im Alter protektiv (schützend) sei und mit einem geringeren Sterberisiko verbunden ist – eine höchst umstrittene medizinische Hypothese. Auch im Alter ist Übergewicht mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen verbunden.

Zudem gewinnt der Umgang mit Adipositas im Alter aufgrund steigender Prävalenzzahlen zunehmend an Bedeutung. Etwa ein Drittel der über 60-jährigen Menschen in Deutschland ist von Adipositas betroffen. Therapeutische Ansätze zur Gewichtsreduktion basieren vorwiegend auf Lebensstilinterventionen – Ernährung, Bewegung und Verhalten.

Allerdings mangele es an konkreten Empfehlungen zu Art, Modalität und Dosis entsprechender Programme, so Dr. Daniel Schöne vom Institut für Innere Medizin der Universität Erlangen anlässlich eines kürzlich stattgefundenen Online-Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).

Der Wissenschaftler machte deutlich, dass im Alter dem Nutzen einer Gewichtsabnahme auch mögliche Risiken gegenüberstehen.

Vorteile: weniger Gelenkprobleme und kardiometabolische Erkrankungen (d. h. Herz und Stoffwechsel betreffend) und die Atmungsfunktion verbessern sich, chronische Entzündungen nehmen ab, die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität steigen, funktionelle Einschränkungen werden weniger.

Risiken: ein möglicher Verlust von Muskelmasse und -kraft, die Knochendichte sinkt, das Frakturrisiko steigt, das Risiko einer Gebrechlichkeit nimmt zu und Mangelernährung droht.

Die potenziellen Probleme einer Gewichtsreduktion seien immer mit zu berücksichtigen. Nach derzeitiger Datenlage sollte eine nachhaltige Adipositas-Therapie immer Ernährung und Bewegung kombinieren, so Schöne und verwies auf die Ergebnisse einer Studie mit 107 adipösen Patienten im Alter von 70 Jahren. Verglichen wurden drei Interventionen: eine reine Gewichtsreduktion über Kalorienrestriktion (Verringerung um 500 bis 750 kcal/Tag) und Bewegungstherapie (3mal pro Woche) mit der Kombination beider Methoden. Über eine Kalorienrestriktion gelang es zwar abzunehmen und das Gewicht zu halten. Die Kombination mit Bewegung war aber notwendig, um den Abbau von Muskelmasse in Grenzen zu halten und um die körperliche Funktionalität deutlich zu verbessern. Die Studie zeigte auch, dass bei der Bewegung eine Kombination von Ausdauer- und Krafttraining am besten geeignet ist.

„Gewichtsreduktion ist für ältere Menschen mit Adipositas ein ambivalentes Thema und die Barrieren und Motive sind komplex“, fasst Dr. Eva Kiesswetter von der Universität Erlangen und Kollegen die ersten Projektergebnisse einer interdisziplinären systematischen Übersichtsarbeit zusammen – Effective SLOPE (EffectS of Lifestyle interventions in Older PEople with obesity = Effekte von Lebensstilinterventionen bei älteren Menschen mit Adipositas). Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt zeigt, dass ältere Menschen mit Adipositas andere Motive und Barrieren für eine Gewichtsabnahme haben als jüngere Erwachsene.

Kiesswetter und Kollegen identifizierten folgende Pro-Positionen zur Gewichtsabnahme:

Sozialer Einfluss: Kritik/Lob nahestehender Personen, gemeinsame Ziele, Stigmatisierung, ärztliche Empfehlungen.

Gesundheitsprobleme: funktionelle Gesundheit, Erhalt der Selbständigkeit, orthopädische und kardiovaskuläre Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

Ästhetik: Frustration über Kleidergrößen, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild.

Innerer Druck: Wille zur Veränderung, Streben nach mehr Selbstbestimmung.

Partizipation: durch Abnehmen Kontakte knüpfen, das soziale Umfeld erweitern.

Deutlich wurde aber auch, wo die Barrieren für eine Gewichtsabnahme liegen:

Sozialer Einfluss: Kritik an der Gewichtsreduktion durch nahestehende Personen, Partner, aber auch ärztliche Empfehlungen gegen das Abnehmen.

Gesundheitsprobleme: Angst vor Nährstoffmangel und Muskelschwund, fehlende körperliche Reserven.

Geringere Lebensqualität: Zu viele Einschränkungen und Anstrengungen durch Gewichtsreduktion, Essen ist Genuss.

Zufriedenheit mit Gewichtssituation: Übergewicht wird nicht als Belastung empfunden oder die Einsicht fehlt, übergewichtig zu sein.

Alter: Veränderung der Motivation, gesellschaftliche Akzeptanz steigt.

Resignation/Frustration durch gescheiterte Versuche, abzunehmen.

Therapie-Empfehlungen für alte Menschen mit Adipositas unterschieden sich hinsichtlich ihrer inhaltlichen Komponenten – Ernährung, Bewegung, Verhalten – nicht grundsätzlich von etablierten Programmen für jüngere Erwachsene. Sie müssten aber altersspezifisch ausgestaltet werden, so Kiesswetter. So könnten beispielsweise folgende Aspekte eine Gewichtsreduktion unterstützen:

verhaltenstherapeutische Unterstützung, Stärkung der intrinsischen Motivation,

Gruppenangebote, einfache Maßnahmen zur Gewichtsreduktion, die eine Tagesstrukturierung unterstützen,

Unterstützung durch Fachkräfte (Coaching, Anleitung und individuelle Beratung, medizinische Betreuung).

Schlussfolgerungen: Die Berücksichtigung der identifizierten komplexen Gründe, Barrieren und Unterstützungsbedarfe sind Schlüsselkomponenten für Motivation und Therapieerfolg. Sie können zur Effektivität von Interventionen bei älteren Menschen mit Adipositas beitragen sowie die Auswahl patientenzentrierter Zielgrößen unterstützen.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Internetseite von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung www.in-form.de

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21449785/

https://www.iba.med.fau.de/forschung/effective-slope/

https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4910343?uac=392547SN&faf=1&sso=true&impID=3651711&src=WNL_mdplsfeat_210920_mscpedit_de#vp_3

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Wenn die Achillessehne reißt

Wie eine frühfunktionelle Behandlung bei Sportverletzungen helfen kann

Der Schmerz ist stechend und heftig. Oft folgt eine Schwellung, dann ein Bluterguss, „normales“ Gehen ist nicht mehr möglich. Die Achillessehnenruptur, der Riss der Achillessehne, tritt oft durch eine plötzliche Überlastung beim Sport auf, dabei kann es Leistungs- und Hobbysportler gleichermaßen treffen. Der Achillessehnenriss ist eine häufig vorkommende Sportverletzung, die auch zu chronischen Schmerzen führen kann. Umso wichtiger die erfolgreiche Behandlung, hier gewinnt der frühfunktionelle Ansatz zunehmend an Bedeutung.

Ein Blick auf die Achillessehne

Sehnen verbinden Muskeln mit den Knochen und helfen bei der aktiven Bewegung der Gelenke. Die Achillessehne ist die größte Sehne des Körpers und schließt die Wadenmuskulatur an das Fersenbein an. Dynamische Sportarten und Bewegungen wie Sprünge setzen die Achillessehne einer hohen Belastung aus. Während bei einer Zerrung Sehnen überdehnt werden, bedeutet der Achillessehnenriss eine vollständige Durchtrennung der Sehne.

Neben einer einzigen Bewegung, die bereits solch verheerende Folgen für die Achillessehne haben kann, ist in vielen Fällen das Gewebe beispielsweise durch Diabetes oder Verschleiß bereits vorgeschädigt. Aber auch Stöße und Schläge können eine Achillessehnenruptur bewirken.

Wie erkennt und behandelt man einen Achillessehnenriss?

Nach dem Unfall ertastet der erfahrene Arzt eine Delle im Verlauf der Achillessehne. Funktionsausfälle sind ein klares Indiz für die Verletzung, der Patient kann beispielsweise keinen Einbein-Zehenstand auf der betroffenen Seite ausführen, weiterhin funktioniert der Achillessehnenreflex nicht mehr. Der Arzt wird ferner den sogenannten Thompson-Test (wenn man in die Wade kneift, bewegt sich der Fuß im Sprunggelenk nicht) und bei Bedarf eine Ultraschalluntersuchung und im Zweifel eine MRT durchführen. Eine Röntgenuntersuchung kann seltene knöcherne Ausrissverletzungen zeigen.

Entsprechend ihrer Anatomie können Verletzungen folgende Bereiche betreffen:

-Übergangsbereich von Muskel und Sehne (proximaler Bereich)
-Freier Verlauf der Sehne (mittlerer Bereich): die häufigste Verletzungsform circa drei bis sechs Zentimeter von der Ansatzstelle entfernt
-Ansatzbereich (distaler Bereich) am Fersenbein (Kalkaneus), meist mit knöchernem Ausriss am Fersenbein.
Mit Ausnahme von Leistungssportlern, bei denen Achillessehnenrisse häufig operiert werden, erfolgt die Behandlung dieser Verletzungen mittlerweile oft konservativ. Dies gilt auch bei chronischen Überlastungs- und Schmerzprobleme der Achillessehne. Dabei haben sich die funktionelle Therapie und die frühfunktionelle postoperative Therapie zunehmend durchgesetzt.

Frühfunktionell? Eine Frage des Schuhs!

Die Zeiten, in denen der Patient bei einer Achillessehnenruptur über einen längeren Zeitraum hinweg einen Gips tragen musste, sind vorbei. Und zwar nicht nur, weil er eine beschwerliche und unangenehme Ruhigstellung allenfalls nur noch über wenige Tage akzeptieren würde, sondern vor allem auch wegen der Gefahr von auftretenden Immobilisationsschäden bei längeren Gipsbehandlungen.

Diverse Studien zeigen eindeutig: Die funktionelle bzw. frühfunktionelle Therapie und Nachbehandlung ist u.a. wegen der früher wieder hergestellten Mobilität der konventionellen Gipsversorgung überlegen.

Grundsätzlich gilt bei der frühfunktionellen Behandlungsmethode, dass die Belastung der Sehne jeweils der momentanen Belastbarkeit angepasst wird. Dabei empfiehlt es sich auf jeden Fall, die jeweiligen Therapiearten zuvor mit dem behandelnden Arzt und Orthopädie-Schuhtechniker zu besprechen, um die Vorteile des Konzeptes, vor allem der erheblich verkürzten Mobilitätseinschränkung, in Anspruch nehmen zu können.

Entscheidend für die Behandlung ist der eigens entwickelte Therapieschuh, der früh kontrollierte Bewegungen und Belastungen ermöglicht, die trotzdem den Heilungsprozess ermöglichen. Kunststoffschienen in den Stiefelschächten verhindern zu viel Bewegung.

Im sogenannten Stabil-Schuh mit Vollbelastung der Extremität wird die funktionelle Beanspruchung für die Sehnenheilung umgesetzt. Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche konservativ-funktionelle Therapie ist ein vollständiger Kontakt der Sehnenenden in 20-Grad-Beugung im oberen Sprunggelenk (Spitzfußstellung).

Aber auch der Betroffene selber wirkt maßgeblich am Behandlungserfolg mit, Motivation und Kooperation vorausgesetzt. Die Versuchung ist groß, bei nachlassendem Schmerz und zunehmender Mobilität die Beweglichkeit des Sprunggelenks und damit die vermeintliche Heilung der Achillessehne zu testen. Hier heißt es, geduldig zu sein!

Erst nach sechs Wochen sollte der Therapieschuh nachts abgelegt werden, nun erfolgt auch die erste Absatzreduktion um einen Zentimeter. Intensive Bewegungsübungen für das obere Sprunggelenk beginnen erst nach Ablegen des Schuhs nach acht Wochen und werden mit einer Gangschulung kombiniert. Ungeachtet des vollständigen Behandlungsverlaufs ermöglicht es die frühfunktionelle Therapie, dass die Patienten schnell auf Krücken verzichten zu vielen Alltagsaktivitäten zurückkehren können. Gerade für Freiberufler und Selbstständige ist es wichtig, nach zwei bis drei Wochen wieder ihrem Beruf nachgehen zu können.

Weitere Informationen rund um Therapieschuhe des Gautinger Unternehmens Orthotech gibt es unter https://orthotech-gmbh.de/unsere-produkte/therapieschuhe/

VON KLEINEN ANFÄNGEN ZUM KOMPLETTEN THERAPEUTISCHEN SCHUHPROGRAMM
Die Orthotech GmbH ist eine Beratungs- und Vertriebsfirma für orthopädischen Bedarf.

Aus kleinen Anfängen heraus entwickelte sich ein Unternehmen, das vom bequemen Freizeitschuh für die Prophylaxe über den funktionellen Therapieschuh bis zum innovativen Orthopädischen Arbeitssicherheitsschuh Safety Control ein komplettes Schuhprogramm bietet.

Ergänzt wird das Sortiment durch unser spezielles Einlagenprogramm.

Die entwickelten Produkte sind das Ergebnis einer optimalen Zusammenarbeit der Orthotech GmbH mit Orthopäden, Sportmedizinern, Biomechanikern und Orthopädieschuhtechnikern. Diesen Kontakten und unserer jahrelangen Erfahrung verdanken wir unsere Kompetenz.

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Parkinson. Sicher durch den Alltag

Die ersten Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung sind meist verlangsamte Bewegungen und steifer werdende Muskeln. Viele Betroffene haben Sorge, ihren gewohnten Alltag oder ihre Hobbys aufgeben zu müssen. Sie fürchten auch, irgendwann auf die Hilfe Dritter angewiesen zu sein oder gar zum Pflegefall zu werden.

Die Ergotherapeutin Julia Sternheimer-Völcker gibt in ihrem Ratgeber „Parkinson. Sicher durch den Alltag“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021) praktische Tipps und Tricks, die helfen, schwierig gewordene Bewegungen richtig auszuführen. Ziel ist dabei immer, so lange wie möglich mobil, selbstständig und unabhängig zu bleiben.

Parkinson. Sicher durch den Alltag, Julia Sternheimer-Völcker. Beweglich und mobil mit den besten Übungen aus der Ergotherapie. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021, Buch EUR [D] 17,99 EUR [A] 18,50, EPUB EUR [D] 13,99 EUR [A] 13,99, ISBN Buch: 9783432113388, ISBN EPUB: 9783432113395. Auf Amazon ansehen: Parkinson. Sicher durch den Alltag: Beweglich und mobil mit den besten Übungen aus der Ergotherapie

Julia Sternheimer-Völcker hat sich auf die Betreuung von Menschen mit Parkinson-Erkrankung spezialisiert. „Die vorgestellten Übungen entstammen allesamt der Praxis. Erfreulich ist, dass das menschliche Gehirn bis ins hohe Lebensalter die Fähigkeit zum Lernen besitzt. Das können wir uns in der Ergotherapie und der Arbeit mit Betroffenen zunutze machen, um deren Leben zu erleichtern und um ihnen mehr Sicherheit im Alltag zu geben“, erklärt die Autorin.

Im Buch erläutert sie lebensnah, wie komplizierte Bewegungsabläufe selbstständig ausgeführt werden können: Etwa das Schnürsenkelbinden, das Ausräumen der Spülmaschine oder das Arbeiten mit der Computermaus.

Zur Autorin:

Julia Sternheimer-Völcker ist Ergotherapeutin in eigener Praxis in Lörrach. In ihrer therapeutischen Arbeit legt sie wert darauf, die Bedürfnisse und individuellen Ziele ihrer Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen. Wichtig sind ihr daher ein intensiver Austausch und eine enge Zusammenarbeit. So ist auch dieser Ratgeber gemeinsam mit Betroffenen entstanden.

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Corinna Spirgat, M.A., Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-293, Fax: +49 711 8931-167, corinna.spirgat@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

Rückenschmerzen - ein ernsthaftes Problem

Rückenschmerzen – ein ernsthaftes Problem

Wissenschaft forscht nach den Ursachen von Rückenschmerzen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Lösungswege.

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit mit großer gesellschaftlicher Tragweite geworden. Die Wissenschaft erforscht die vielseitigen Gründe. Ganzheitsmediziner vermuten die entdeckten Ursachen schon länger. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert den Sachstand und zeigt Lösungsansätze auf.

Rückenschmerzen belasten Gesundheitssystem stark

Rückenschmerzen sind für unsere Gesellschaft eine ernsthafte Herausforderung. Nicht weil sie fast jeder kennt, sondern weil sie eine der Hauptursachen für Krankschreibungen in Deutschland sind. Darauf wies die Techniker Krankenkasse hin. (Quelle: Volkskrankheit Rückenschmerzen, TK Die Techniker).

Neben dem Leid, das die Betroffenen erleben, sind damit die Rückenschmerzen ein hoher Belastungsfaktor für unser Gesundheitssystem.

Wissenschaft forscht an den Ursachen

Üblicherweise werden Übergewicht, Bewegungsmangel und einseitige Belastungen am Arbeitsplatz verantwortlich gemacht. Doch daneben gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Ursachen.

Von den Wissenschaftler:innen des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) werden körperliche Erkrankungen als mögliche Ursachen genannt. Auch genetische Grundlagen, biochemische Mechanismen und psychosoziale Faktoren rücken in deren Fokus.

Das Institut plant eine groß angelegte Studie mit 3.000 Proband:innen im Alter von 18 bis 64 Jahren. (Quelle: Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Empfehlungen der Bioresonanz-Experten

Ganzheitsmediziner vermuten die genannten Zusammenhänge schon lange. Sie denken beispielsweise an die Beziehungen von Organstörungen und Wirbelsäulenbeschwerden. In der Komplementärmedizin gehört diese Betrachtung längst zum Standard.

Bioresonanz-Experten gehen noch einen Schritt weiter. Für sie genügen bereits energetische Störungen, um Rückenschmerzen auszulösen. Also schon lange bevor es zu nachweisbaren Erkrankungen gekommen ist. Für sie ist das eine Erklärung dafür, warum in vielen Fällen die Ursache klinisch nicht feststellbar ist.

Wie bedeutsam diese Sichtweise ist, bestätigte eine Studie, die die Wirksamkeit der Bioresonanz nach Paul Schmidt bei Schmerzen beim HWS-Syndrom nachgewiesen hat.

Die Bioresonanz-Redaktion hat die vielfältigen Ursachenzusammenhänge an einem Fallbeispiel erläutert. Dort finden sich auch weiterführende Informationen zur Studie (zum Beitrag Bioresonanz-Fallbeispiel: Schmerzen im gesamten Rücken).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
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Wie sich Übergewicht auf die Psyche auswirkt

Mobbing und Depression bei Jugendlichen

Im Teenageralter leiden Mädchen häufiger an Depressionen. Jungs sind dann stärker betroffen, wenn sie ein zu hohes Körpergewicht haben. Noch deutlicher wirkt sich Mobbing auf die Psyche aus, hat eine schwedische Studie gezeigt.

Wenn Kinder und Jugendliche zu viele Pfunde auf die Waage bringen, werden sie oft ausgegrenzt und gehänselt. In der Jugend gewinnen Beziehungen außerhalb der Familie an Bedeutung. Werden die Heranwachsenden in diesem Umfeld nicht akzeptiert, können Ängste und Depressionen die Folge sein.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uppsala University wollten herausfinden, wie sich ein zu hohes Körpergewicht und Mobbing im Teenageralter auf das Wohlbefinden auswirken. Dazu begleiteten sie 14-jährige Jugendliche für einen Zeitraum von sechs Jahren. Zu Beginn der Studie (1.729), nach drei Jahren (1.481) und nach sechs Jahren (1.111) nahmen die jungen Probanden an Befragungen teil. Sie machten Angaben, ob sie in den vergangenen zwei Wochen depressive Symptome hatten. Dazu zählten etwa eine gedrückte Stimmung, Gereiztheit, aber auch Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Zudem berichteten sie über mögliche Mobbingerfahrungen im jeweils vergangenen Jahr – sei es durch Ausgrenzung und Hänseln, im Internet oder sogar körperlich durch Tritte oder Schläge. Das Körpergewicht wurde anhand des Körpermassenindex (BMI) und Normwertkurven eingeschätzt, da sich der normale Körperfettanteil in der Jugend je nach Alter und Geschlecht ändert.

Mädchen litten, unabhängig von ihrem Gewicht, häufiger unter depressiven Stimmungen. Bei den durchschnittlich 14-Jährigen waren 17 Prozent der Mädchen und 6 Prozent der Jungen betroffen. Bis zum Alter von 17 Jahren erhöhte sich der Anteil auf 32 bzw. 13 Prozent, mit 20 Jahren waren es 34 bzw. 19 Prozent.

Ein höherer BMI war langfristig mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Depressionen verbunden. Allerdings gab es geschlechtsspezifische Unterschiede. Bei Mädchen ließ sich kein Zusammenhang zwischen höherem BMI und Psyche nachweisen. Übergewichtige Jungen im Alter von 14 Jahren hatten dagegen im Vergleich zu Normalgewichtigen ein fünffach höheres Risiko, nach drei Jahren an depressiven Stimmungen zu leiden. Die Hintergründe sind noch nicht erforscht. Möglicherweise schätzen Mädchen ihr Körpergewicht falsch ein und leiden deshalb häufiger an einem geringen Selbstwertgefühl. Mobbing kann das Bewusstsein für Ideale noch verschärfen: Nach den Studienergebnissen war Mobbing unabhängig vom Geschlecht mit einem höheren Risiko für Depressionen verbunden, das den Einfluss des Körpergewichts bei weitem überstieg. Dieser Zusammenhang ließ sich selbst nach sechs Jahren noch nachweisen – vor allem bei übergewichtigen Jungen.

Offenbar beeinflussen sich ein zu hohes Körpergewicht, Mobbing und Depression gegenseitig, fassen die Forschenden im „Journal of Public Health“ zusammen. In weiteren Studien sollen die Hintergründe näher erforscht werden. Mobbing kann der mentalen Gesundheit über einen sehr langen Zeitraum schaden. Daher sei es besonders wichtig, in Schulen frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.uu.se/en

https://doi.org/10.1007/s10389-020-01460-3

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/kinder-und-jugendliche-mit-adipositas-erfolgreich-beraten/

Broschüre „Trainermanual Adipositas-Schulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen“, Bestell-Nr. 1657, Preis: 12,00 Euro: https://www.ble-medienservice.de/1657/trainermanual-adipositas-schulung-fuer-kinder-und-jugendliche-grundlagen

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Neuer Therapie-Ansatz bei Hautkrankheiten durch Probiotika

Fachbeitrag in COSSMA dokumentiert Anwenderstudie und Medizinische Hautpflege

Hautpflege-Produkte, die probiotisch-aktive Wirkstoffe enthalten, nutzen einen komplett neuen therapeutischen Ansatz in der Behandlung von Hautkrankheiten und Hautproblemen. Anders als herkömmliche industriell-kosmetische Produkte basieren sie ausschließlich auf natürlichen Bakterien, um die Hautflora, das so genannte Mikrobiom, positiv zu beeinflussen und damit die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte der Haut zu stärken und das Hautbild zu verbessern. Darauf weist Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin an der TU Berlin und Vorstand der BELANO medical AG, in einem aktuellen Fachbeitrag für das Magazin COSSMA hin, der jetzt erschienen ist.

In dem Beitrag geht sie auf die Mikrobiom-Forschung ein, die vor einigen Jahren die Entwicklung von neuer Medizinischer Hautpflege revolutioniert hat. „Das Umdenken setzte ein, als Forscher erkannten, dass bei Hautkrankheiten oder Hautirritationen nicht mehr länger die Behandlung der Symptome in den Fokus gehört, sondern die Zusammensetzung der Hautflora“, erklärt Prof. Lang. Gerät diese Zusammensetzung aus dem Gleichgewicht, können pathogene Entzündungskeime nicht mehr ausreichend durch gute, gesunde Bakterien kontrolliert werden. Die Folge: Es entstehen Symptome wie Rötungen und trockene Haut sowie Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Rosazea oder Akne.

Ein einzelnes pathogenes Bakterium wie Staphylococcus aureus, das auch in Wunden vorkommt, kann dann Entzündungen der Haut hervorrufen und sich zudem rasend schnell über den gesamten Körper ausbreiten. Gesunde Bakterien wie die der Art Staphylococcus epidermidis können die Zahl der pathogenen Keime reduzieren. Das Wachstum gesunder Bakterien zu stärken und dadurch Krankheitssymptome zu lindern, ist das Ziel neuer Medizinischer Hautpflege, deren Wirkmechanismus und Anwendung in dem COSSMA-Beitrag vorgestellt werden.

Dem Beitrag von Christine Lang liegt eine Langzeit-Anwenderstudie mit über 140 Probanden zugrunde, die über vier Wochen lang die Hautpflege „ibiotics med“ verwendet und die Wirkung dokumentiert haben. Am meisten konnten Symptome wie Juckreiz und Hautrötung (87 Prozent) sowie Hauttrockenheit (85 Prozent) reduziert werden. Selbst für brennende Haut gaben 81 Prozent der Studienteilnehmer an, dass die Symptome stark zurückgingen. Insgesamt trat eine Besserung des Hautbildes in mehr als 90 Prozent aller Fälle ein. „Durch eine Korrektur des Mikrobioms konnten eine Linderung der Symptome und weitreichende Regenerations-Effekte erreicht werden“, schreibt Prof. Lang.

Das Ziel der Forschung ist daher, in der Hautflora die Bakterien zu stärken, die Entzündungs-Keime zurückdrängen und dadurch einen Regenerations-Prozess fördern. In umfangreicher Forschung haben Wissenschaftler von BELANO medical aus Tausenden von Bakterien ein Milchsäure-Bakterium gefunden, das diese Wirkung erzielt und das heute als biologischer Wirkstoff in medizinischer Hautpflege mehrerer Hersteller und Marken eingesetzt wird.

Der Beitrag von Prof. Lang ist bei BELANO medical online abrufbar unter https://belanomedical.com/presse/. COSSMA gilt als führendes Fachmagazin für die Kosmetik-Branche und den Handel mit Hautpflege.

Die BELANO medical AG ist ein Biotechnologie-Unternehmen, das die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte nutzt. Dabei werden neuartige Therapieansätze für medizinische Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie die Henkel AG oder die Drogeriemarktkette Müller.

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Neuer TRIAS Ratgeber: Selbstbestimmte Geburt ohne Angst

Mit der freudigen Gewissheit „Ich bin schwanger!“ gehen bei vielen werdenden Müttern auch Ängste und Unsicherheiten einher: Ist mein Baby gesund? Sind meine Schwangerschaftsbeschwerden normal? Wie soll ich die möglicherweise schmerzhafte Geburt überstehen?

Um Frauen Ängste zu nehmen und optimal auf die Geburt vorzubereiten, haben Johanna Vlk, seit 40 Jahren Hebamme, und Nina Jährling, promovierte Biologin, die sogenannte FEARLESS-Methode entwickelt. In ihrem Ratgeber „Selbstbestimmte Geburt ohne Angst“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021) stellen die beiden Autorinnen das Schritt-für-Schritt-Programm für eine ideale Geburtsvorbereitung vor.

Johanna Vlk, Nina Jährling, Selbstbestimmte Geburt ohne Angst Mit der FEARLESS-Methode Schwangerschaft und Geburt entspannt erleben. Gut vorbereitet mit gezielten Übungen, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99, ISBN Buch: 9783432114361, ISBN EPUB: 9783432114378. Buch auf Amazon ansehen: Selbstbestimmte Geburt ohne Angst: Mit der FEARLESS-Methode Schwangerschaft und Geburt entspannt erleben. Gut vorbereitet mit gezielten Übungen. Aus der Hebammen-Praxis

Im Praxisteil zeigen Vlk und Jährling Atem- und Körperübungen, in die teilweise auch der Partner mit einbezogen wird. Ziel ist dabei, die Schwangere so vorzubereiten, dass Geburtsschmerzen gelindert werden. Der Ratgeber enthält darüber hinaus Erfahrungsberichte von werdenden Eltern und Müttern sowie wissenschaftlich fundierte Hintergründe zu den Themen Schwangerschaft und Geburt. Die Autorinnen möchten mit ihrer FEARLESS-Methode Frauen dazu befähigen, eine selbstbestimmte und angstfreie Geburt zu erleben.

Über die Autorinnen:

Johanna Vlk ist als Hebamme in Wien tätig und hat mehr als 4000 Geburten begleitet. Sie hat eine eigene Hebammenpraxis und arbeitet auch als Beleghebamme in Krankenhäusern. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, Frauen in der Geburtsvorbereitung ideal auf eine entspannte und angstfreie Geburt vorzubereiten.

Dr. Nina Jährling ist Diplom-Biologin und promovierte an der Universität Oldenburg. Sie arbeitete am Max-Planck-Institut in München und ist aktuell an der Technischen Universität Wien (TUW) beschäftigt. Sie ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Im Rahmen der Geburtsbegleitung durch Johanna Vlk lernte sie das angstnehmende Konzept kennen.

Aus zahlreichen Diskussionen über Hebammenwissen und Physiologie entstand die Idee, das FEARLESS-Konzept werdenden Eltern in Buchform zugänglich zu machen.

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Corinna Spirgat, M.A., Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-293, Fax: +49 711 8931-167, corinna.spirgat@thieme.de

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Zucker sparen – aber wie?

Nährwerttabelle und Zutatenliste geben Aufschluss

Die Zutatenliste und die Nährwertkennzeichnung auf verpackten Lebensmitteln zeigen, wie viel Zucker enthalten ist. Das kann innerhalb einer Produktgruppe durchaus sehr unterschiedlich sein. Je weiter vorne Zucker in der Zutatenliste steht, umso mehr ist enthalten. Insbesondere verarbeitete Produkte wie Softgetränke und Fruchtsaftgetränke, Fruchtjoghurts, Müslis, Fertiggerichte und Dressings können überraschend viel Zucker enthalten. Selbstgemachte Alternativen sind eine gute Lösung.

Das neue YouTube-Video vom Bundeszentrum für Ernährung „Zucker – wo, wie viel, warum?“ zeigt, worauf man beim Einkauf achten kann. Leicht verständlich und anschaulich wird erklärt, was die Nährwerttabelle auf den Produktverpackungen aussagt und was das Zutatenverzeichnis verrät.

Eine weitere Hilfe, den Zuckergehalt eines Lebensmittels zu beurteilen, ist der Nutri-Score. Was er aussagt, erfahren Sie ebenfalls im Video.

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Weitere Informationen:

www.youtube.com/watch?v=VFsRTWD3n-c

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Notfall-ID – Der Notfallpass für die Hosentasche

Mit den Produkten von Notfall-ID ist man für medizinische Probleme und Notfälle gerüstet. Zwischen dem Notfall, dem Absetzen des Notrufs und dem Eintreffen der Rettungskräfte, verbleibt diesen nur wenig Zeit, um die Situation einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Durch die Notfallkarte, den Notfallsticker, dem Notfall-Armband oder auch der Notfall-ID Notfallpass App, erfahren Rettungskräfte binnen kürzester Zeit wichtige Informationen zu Vorerkrankungen, Allergien, Medikationen und relevanten Notfalldaten über die betroffene Person.

Der zuständige Notfallsanitäter oder Notarzt kann anhand der Notfall ID Produkte sowie der Notfall ID Notfallpass App auf dem Smartphone der betroffenen Person, am Einsatzort auf lebensrettende Informationen zugreifen. „Ein Entsperren des Mobiltelefons ist durch unser Notfall-Widget hierfür nicht notwendig“, so Michael Kania, Gründer von Notfall-ID. Im Notfallpass lassen sich zum Beispiel medizinische Dokumente, Impfpass, der Corona-Impfpass, Medikationsplan, Kontaktdaten von Angehörigen und viele weitere wichtige Informationen hinterlegen. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Sprachaufzeichnung sowie der Notfall-SMS-Service mit Standortübermittlung an Angehörige. Die Sprachaufzeichnung erlaubt dem Nutzer wichtige Informationen auch als Audiodateien zu speichern. Bei Notfall-ID entscheidet jeder selbst, welche Informationen gespeichert und für den Rettungsdienst zugänglich gemacht werden.

Für noch mehr Sicherheit bietet Notfall ID den „Fullservice“

Notfall-ID ist mit dem Hausnotruf der Service-Leitstelle Sandersfeld verbunden. Notfälle werden auf Wunsch direkt dorthin weitergeleitet. Als betroffener Patient lässt sich einfach vom Speerbildschirm des Mobiltelefons ein Notruf auslösen, ebenso von der Person, die bei dem Betroffen ist. Die Hausnotruf-Leitstelle ist 24 Stunden besetzt. Das Besondere ist, dass die Service-Leitstelle Sandersfeld die hinterlegten Notfalldaten einsehen und der Standort lokalisiert werden kann. Dadurch werden wichtigen Informationen für die Rettung direkt an die Feuerwehr sowie an den Rettungsdienst weitergegeben.

„Notfall-ID bietet für unterwegs ein Stück mehr Sicherheit und somit mehr Freiheit“, ergänzt Kania. Die Sandersfeld Gruppe ist mit über 35 Jahren Erfahrung einer der führenden Dienstleister in Deutschland im Bereich Sicherheitsmanagement.

Notfall-ID ist für jeden geeignet: Kinder, Erwachsene, Senioren, chronisch Kranke oder gesundheitsgefährdete Personen wie Diabetiker, Personen mit Herzkreislauf Erkrankungen, Epilepsie und Allergien. Aber auch Sportler wie Langläufer, Radfahrer, Motorradfahrer, Skifahrer oder Geschäftsreisende und Urlauber können von den Vorteilen von Notfall-ID profitieren.

Den Notfallpass gibt es drei Monate kostenlos zum Testen, danach bleibt er mit 12 Euro jährlich, also einem Euro pro Monat erschwinglich. „Mir war es sehr wichtig, dass das Notfall-ID System für jeden Menschen nutzbar ist“, erklärt Kania. Die Hausnotruf-Service-Leitstelle gibt es für nur 10 Euro im Monat extra.

Die Produkte und weitere Informationen finden sie auf notfall-id.de

Seit 2018 erleichtert Notfall-ID die Arbeit von Rettungsdiensten am Einsatzort. Denn der Notfallpass von Notfall-ID enthält wichtige (medizinische) Informationen des Notleidenden. Der Notfallpass ist erhältlich im Scheckkartenformat, als Sticker, Armband, Kette oder App. Seit 2020 ist das System an die Leitstelle Sandersfeld angeschlossen. Somit bietet Notfall-ID einen 24/7 Service mit Notruffunktion.

Der Notfall-ID passt in jede Hosentasche und jedes Mitglied entschiedet selbst, welche Informationen für den Rettungsdienst im Notfall wichtig wären.

Notfall-ID ist ein Herzensprojekt des Gründers und Inhabers Michael Kania. Er ist seit mehr als 20 Jahren Berufsfeuerwehrmann und Notfallsanitäter. Das Team von Notfall-ID besteht aus Ärzten, Feuerwehrleuten sowie Softwareentwicklern. Hier kommt sehr viel Einsatzerfahrung zusammen und durch die Bündelung konnte dieses einmalige System geschaffen werden. Es bietet einen enormen Nutzen und dem Rettungsdienst eine sehr große Hilfe bei der Notfalldaten-Beschaffung in den Einsätzen.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
NOTFALL-ID
Michael Kania
Kleiststraße 33
46242 Bottrop
02041-697719
ch@chochstrategy.com
https://notfall-id.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Neuer TRIAS Ratgeber: CRPS – Aktiv gegen den Schmerz

Nach einem Sturz ist der Oberarm gebrochen. Der Heilungsprozess verzögert sich und die Schmerzen bleiben. Wofür viele Therapeut:innen oft keine Erklärung finden, tritt nach Knochenbrüchen, nach Operationen oder anderen schweren Verletzungen der Arme oder Beine in etwa zwei bis 15 Prozent der Fälle (Deutsche Schmerzgesellschaft e. V.) auf: das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom, auch CRPS (von Englisch: Complex Regional Pain Syndrome) genannt.

Betroffene leiden unter anhaltenden Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen, Sensibilitätsstörungen und Hautveränderungen. CRPS tritt vermehrt zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr auf, aber auch Kinder und Hochbetagte können betroffen sein. Das Krankheitsbild ist noch weitgehend unbekannt, die Ursache nicht vollständig geklärt.

Den Leidensweg, bestehend aus Schmerzen und einer langwierigen Suche nach der richtigen Diagnose, kennt Elvira Willems aus der eigenen Erfahrung. In ihrem Ratgeber „CRPS – Aktiv gegen den Schmerz“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021) trägt sie das aktuell vorliegende Fachwissen aus der Ergo- und Physiotherapie, Handchirurgie und Schmerztherapie zusammen.

Elvira Willems

CRPS – Aktiv gegen den Schmerz

Alles über das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom: Therapieoptionen, Erfahrungen, Selbsthilfe

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021, Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99,, ISBN Buch: 9783432113227, ISBN EPUB: 9783432113234

Buch auf Amazon ansehen: CRPS – Aktiv gegen den Schmerz: Alles über das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom: Therapieoptionen, Erfahrungen, Selbsthilfe

Elvira Willems litt nach einem Handgelenksbruch selbst an CRPS. Mit ihrem Erfahrungsbericht und ihren persönlichen Empfehlungen möchte Sie anderen Betroffenen eine Orientierungshilfe geben – auf dem Weg hin zur richtigen Diagnose, den passenden Therapien und einem aktiven Alltag mit weniger Schmerzen.

Pressekontakt:

Corinna Spirgat, M.A., Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG,

ein Unternehmen der Thieme Gruppe

Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-293, Fax: +49 711 8931-167, corinna.spirgat@thieme.de

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