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Corona: Psychische Herausforderungen meistern lernen

Social Distancing, Maskenpflicht, Kurzarbeit, Homeoffice, kein Schul- oder Kitabesuch für die Kinder – die Corona-Pandemie hat das Leben aller stark verändert

Hinzu kommen gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen, deren Ausmaß derzeit noch nicht absehbar ist. Die daraus erwachsende Verunsicherung ist eine hohe psychische Belastung. Psychotherapeutin Gabriele Frohme weiß, wie man im neuen Krisen-Alltag zuversichtlich bleibt. In ihrem Buch „Corona: Die psychischen Herausforderungen meistern“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020) bietet sie praktische Soforthilfe und zeigt Wege auf, die Belastungen in der Krisensituation gut zu bewältigen.

„Die Ungewissheit, wie es weitergeht und welche Folgen das alles für unsere Zukunft hat, belastet uns, führt zu Stress und damit zu weiteren Ängsten bis hin zur Panik“, erklärt Frohme. Sie ermutigt jedoch dazu, die Krise aus einer übergeordneten Perspektive heraus zu betrachten: „Ich möchte die Leser dabei unterstützen, Gelassenheit und Ruhe zu entwickeln. Sie können neue Lernerfahrungen machen, die ihnen helfen, auch zukünftig mit Krisen, egal welcher Art, besser umzugehen“, ist sie überzeugt, denn Resilienz – psychische Widerstandskraft beziehungsweise die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen – ist erlernbar.

Das Corona-Virus ist eine nicht sichtbare Gefahr, die bei vielen Menschen Angst auslöst. Darüber hinaus verändern die öffentlichen Schutzmaßnahmen den persönlichen Alltag. Das Wegfallen von Routinen verunsichert zusätzlich, berichtet die Psychotherapeutin. In ihrem Buch erläutert sie die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Sozialleben, auf Angst- und Panikreaktionen, Depressionen und Burn-out. Anschließend zeigt sie Wege aus der Krise und Hilfen für die Psyche auf. Frohme rät zunächst dazu, die Krise anzunehmen und zu akzeptieren: „Fangen Sie nicht an zu kämpfen oder mit dem Schicksal zu hadern. Sie vergeuden nur Ihre Energie und schwächen Ihr Immunsystem. Versuchen Sie soweit möglich, Ihr Leben den Umständen entsprechend so angenehm wie möglich zu gestalten. Lenken Sie Ihren Blick nicht darauf, was nicht geht, sondern darauf, wie Sie selbst Ihre Lage verbessern können.“ Akzeptanz und Optimismus sind zwei Resilienzfaktoren, die beeinflussen, wie gut wir Krisen meistern. Außerdem gehört auch die Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben dazu: Deshalb empfiehlt Frohme Lesern, Selbstfürsorge zu betreiben, die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem durch Entspannungsphasen und Bewegung zu stärken, ein soziales Netzwerk auf- und auszubauen und die Lebensfreude zu behalten: „So gehen Sie gestärkt aus der Krise hervor und können vielleicht sogar Dinge in Ihrem Leben dauerhaft zum Positiven verändern.“

Corona – Wie Sie die psychischen Herausforderungen meistern, Gabriele Frohme

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020 (E-Book EPUB), EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99, ISBN: 9783432113548

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Die Autorin:

Gabriele Frohme ist Psychologische Psychotherapeutin und Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Wuppertal. Die persönliche Entwicklung ihrer Patientinnen und Klientinnen liegt ihr besonders am Herzen. Dabei setzt sie Gesprächstherapie, Gestalttherapie und Bioenergetik ein. Sie arbeitet als Supervisorin und Lerntherapeutin und ist zudem als zertifizierte Mediatorin tätig. Mehr erfahren Sie unter http://www.ta-wuppertal.de/.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 711 8931-319, Fax: +49 711 8931-167, bettina.ziegler@thieme.de www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

 

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In der Natur kann die Psyche heilen

Der erste Ratgeber zur Geh-Therapie von Psychologe Jonathan Hoban

In der Zeit der Ausgangsbeschränkungen ist uns allen schmerzhaft bewusst geworden, wie wichtig der Aufenthalt draußen im Freien für uns ist und wie heilsam der Zugang zur Natur für uns alle gerade in schwierigen Zeiten sein kann. Wenn wir einen Großteil des Tages in geschlossenen Räumen verbringen, steigt das Stresslevel, wir fühlen uns schneller ausgebrannt und finden keinen gesunden Ausgleich mehr zum Umgang mit schwierigen Emotionen. Das bewusste Gehen in der Natur, sei es auch nur in Parks in der Großstadt, kann hier einfache Abhilfe schaffen und viele positive Prozesse anstoßen.

Der englische Psychotherapeut Jonathan Hoban initiierte eine neue Therapieform zur Selbstanwendung: die Geh-Therapie. Das Gehirn arbeitet erwiesenermaßen besser, wenn man geht oder läuft. Bewusstes, zügiges Gehen in der Natur fördert die Intuition und die Bereitschaft, sich selbst ehrlich zuzuhören. Stress und belastende Emotionen können so gezielt abgebaut werden.

Der erste psychologische Ratgeber zur Geh-Therapie stellt das Therapiekonzept »walk & talk« vor, das Jonathan Hoban jahrelang in der Praxis erprobt und mit dem er sich auch aus einer eigenen Lebenskrise „herausgelaufen“ hat. Es bietet praktische Übungen und Ratschläge zu verschiedenen Bereichen emotionaler Krisen und Problemsituationen wie Trauer, Angst und Wut, beispielsweise das Benennen von Gefühlen, die gezielte Reflexion oder das bewusste Schweifenlassen der Gedanken. Mithilfe dieser und anderer Methoden unterstützt das achtsame Gehen in der Natur den Abbau von Stress, vermindert Angstgefühle, führt zu einer besseren Grundstimmung, mehr geistiger Klarheit und Verbundenheit mit der Umgebung und dient natürlich auch der körperlichen Gesundheit. Man lernt wieder, seiner Intuition zu folgen und Selbstvertrauen und neue Lebenskraft zu schöpfen. So kann Gehen in der Natur zum Mittel der Heilung bei Krisen, Stress und Burnout werden.

Tipp:

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Jonathan Hoban ist integrativer Psychotherapeut und Gründer der Creative Counseling für alternative Therapien. Seit 2014 führt er eine Praxis in London und wendet erfolgreich seine „Walking Therapy” an. Hoban hat sich selbst mit bewusstem Gehen und Reflektieren aus einer Lebenskrise gearbeitet und das Konzept als „walk & talk” weiterentwickelt. Weitere Informationen unter: www.jonathanhoban.com

Pressekontakt:

Anja Volkmer
anja.volkmer@droemer-knaur.de
+49-89-9271-274

Droemer Knaur ist eine Verlagsgruppe mit Sitz in München. Die Gruppe besteht aus den Buchverlagen Droemer, Knaur, Knaur Balance, MensSana, O.W. Barth, Pattloch Geschenkbuch, GROH und bene! Die Verlagsgruppe gehört zu Holtzbrinck Buchverlage, einem Tochterunternehmen der Holtzbrinck Publishing Group.

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Psychische Gesundheit

Welchen Einfluss hat die Ernährung?

Die Ernährung beeinflusst offenbar nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Dafür gibt es in der Wissenschaft immer mehr Hinweise. Es ist aber nach wie vor schwierig, die Vorteile bestimmter Ernährungsmuster oder Lebensmittel eindeutig zu beweisen. So lautet das Fazit einer Übersichtsarbeit des „European College of Neuropsychopharmacology“ (ECNP), für die zahlreiche Studien zu diesem Thema ausgewertet wurden.

„Wir haben festgestellt, dass es immer mehr Belege für einen Zusammenhang zwischen einer schlechten Ernährung und der Verschlimmerung von psychischen Störungen wie Angst und Depression gibt,“ erklärt Erstautorin Suzanne Dickson von der Göteborg Universität in Schweden. So kann ein Vitamin-B12-Mangel zu Müdigkeit, Gedächtnisstörungen und einer ausgeprägten Niedergeschlagenheit führen.

Eine mediterrane Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Olivenöl ist, bietet nach jetzigem Stand der Wissenschaft einen gewissen Schutz vor Angst und Depression. Im Gegensatz dazu ist die Datenlage zu einzelnen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungen im Allgemeinen nicht verlässlich genug, meinen die Experten.

Lesetipp zum Thema: Dieser Report zeigt Lösungsansätze bei psychischen Problemen auf…>>>hier klicken.         Anzeige

Wenn Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) viel raffinierten Zucker aufnehmen, scheint sich die Hyperaktivität zu verstärken, während sich der Verzehr von mehr frischem Obst und Gemüse positiv auswirkt. Die Studien reichen jedoch nicht aus, um Langzeitwirkungen abzuschätzen. Es spricht viel dafür, dass die Ernährung im Mutterleib und im frühen Alter einen deutlichen Effekt auf die Gehirnfunktion im späteren Leben hat. „Bei gesunden Erwachsenen sind die Auswirkungen der Ernährung auf die psychische Gesundheit vergleichsweise gering“, erklärt Dickson. Feine Unterschiede im Stoffwechsel können dazu führen, dass manche Menschen besser oder schlechter auf eine Ernährungsumstellung reagieren.

Aufbau, Struktur und Funktion des Gehirns sind von der Verfügbarkeit geeigneter Nährstoffe abhängig, erklären die Wissenschaftler in dem Beitrag. Daher liegt es nahe, dass die Nahrungsqualität neben vielen weiteren Faktoren zur mentalen Gesundheit beiträgt. Die Forschungen auf diesem Gebiet stehen noch am Anfang. In weiteren Studien sollen die langfristigen Auswirkungen der täglichen Ernährung auf Stimmung und Stressanfälligkeit untersucht werden, um fundierte Ernährungsempfehlungen geben zu können. Bislang ist nicht klar, über welche Mechanismen die Ernährung die Psyche beeinflussen kann.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Quelle: European Neuropsychopharmacology; Bd. 29, Nr. 12, S. 1321-1332, 2019; European College of Neuropsychopharmacology, Pressemeldung vom 3. Januar 2020

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.euroneuro.2019.10.011

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-und-depression-34759.html

Beitrag „Ernährung und Depressionen“ in der BZfE-Fachzeitschrift
„Ernährung im Fokus“, Ausgabe 1/2019, Bestell-Nr. 5981, Preis: 4,50 Euro
www.ble-medienservice.de

Pressekontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

DAK meldet: Starker Anstieg von Schlafstörungen

Die DAK berichtet, dass sich die Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen verdreifacht hat

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Krankenkasse DAK berichtet in ihrem Report, dass 80 Prozent aller Erwerbstätigen unter Schlafstörungen leiden würden. 10 Prozent sogar unter besonders schweren Schlafproblemen. Zudem wies die DAK daraufhin, dass die Schlafstörungen unterschiedliche Ursachen haben können.

Fehlender Schlaf hat Konsequenzen

Auf Dauer kann fehlender Schlaf krank machen. Schlafstörungen können indirekt auch zu familiären und beruflichen Konflikten führen. Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Neurologie bestätigen, dass teilweise zu schnell und zu oft Medikamente zum Einsatz kommen. Sie warnen, dass die Chemie nur die Symptome, nicht aber die Ursachen einer Schlafstörung beseitigt.

Schlechte Arbeitsbedingungen oder seelische Verletzungen können Schlafstörungen auslösen

Immer schlechtere Arbeitsbedingungen und private Probleme können zu Schlafstörungen führen. Aber auch psychische Verletzungen aus der Vergangenheit können eine Ursache der Erkrankungen sein. Prof. Dr. Thiede weist in der Fachzeitschrift Paracelsus daraufhin, dass gepulste Funkstrahlung ebenfalls den Schlaf beeinträchtigen kann.

 Psychische Probleme – Ansatz der Bioresonanz

Hinter nüchternen Zahlen versteckt sich die Qual der Betroffenen

Die Betroffenen wälzen sich im Bett, die Zeit vergeht quälend langsam. Aufstehen, hinlegen… Am nächsten Morgen fehlt der Schlaf. Auf der Arbeit kann die Müdigkeit zu Gereiztheit und Konzentrationsstörungen führen. Die Leistungsfähigkeit sinkt.

Schlafstörungen können auch auf Erkrankungen hinweisen

Außengeräusche, Funkwellen, aber auch körperliche und seelische Erkrankungen können Schlafstörungen begünstigen. Wenn äußere Störungsquellen ausgeschlossen werden können, dann sollte ein Arzt oder Heilpraktiker somatische (körperliche) Ursachen abklären. Sollten keine äußeren Anlässe und keine somatischen Ursachen vorliegen, dann können die psychischen Störungsursachen in einer Psychotherapie mit Hypnose aufgelöst werden. Ursachen können Konflikt am Arbeitsplatz, drohende Arbeitslosigkeit, Erziehungsprobleme oder Streitigkeiten im familiären Umfeld sein. Bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen können Schlafstörungen ebenfalls auftreten. Hypnotherapie kann auch bei der Therapie psychischer Erkrankungen unterstützend eingesetzt werden.

Hoffnung für Millionen Betroffener

Die erfahrene Hypnotherapeutin, Frau Herrmann, macht Hoffnung. Der Wunsch, schnell und erholsam ein- und durchschlafen zu können, kann sich erfüllen.

Hypnose kann helfen, die Ursachen von Schlafstörungen aufzulösen

Hypnose kann helfen die selbstschädigenden Denkstrukturen, die Schlafstörungen oder psychischen Erkrankungen zugrunde liegen, aufzulösen. Individuelle Lösungsstrategien werden erarbeitet. Die erfahrene verhaltens- und hypnotherapeutisch arbeitende Heilpraktikerin für Psychotherapie Ute Herrmann erklärt, dass in der Trance die Auslöser von psychischen Erkrankungen und Schlafstörungen aufgelöst werden können. Je nach Ursache wird das Selbstbewusstsein gestärkt, Kommunikationsmuster oder fehlende Kompetenzen werden erarbeitet. Am Ende kann die Erkrankung ein Schlüssel zu einem besseren Arbeitsplatz, harmonischer Beziehung oder mehr Lebensqualität sein.

Hilfe finden Betroffene bei dem VFP, Verband freier Psychotherapeuten, Herrn Dr. Weishaupt 0180/3210217 oder der psychologischen Beraterin und Hypnotherapeutin Frau Ute Herrmann, 0209/14971557. Ute Herrmann ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin. Seit 1990 begleitet Frau Herrmann Menschen auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität durch professionelle Hypnose. Unterstützend wendet sie die Rational-Emotive-Verhaltenstherapie (REVT) an. Bei Trauma oder Angststörungen setzt Frau Herrmann auch die Eye-Movement-Desensibilisierung (EMDR) ein. Seit 2004 erstellt sie Gutachten für Familiengerichte in NRW und bildet zusätzlich als Dozentin künftige Gutachter für Familiengerichte aus.

Ute Herrmann ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin. Seit 1990
begleitet Frau Herrmann Menschen auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität durch professionelle Hypnose. Unterstützend wendet sie die Rational-Emotive-Verhaltenstherapie (REVT) an. Bei Trauma oder Angststörungen setzt Frau Herrmann auch die Eye-Movement-Desensibilisierung (EMDR) ein. Seit 2004 erstellt Frau Herrmann Gutachten für Familiengerichte in NRW und bildet zusätzlich als Dozentin künftige Gutachter für Familiengerichte aus.

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Essen für die Seele

Welchen Einfluss hat die Ernährung auf die Psyche?

Pressemeldungen Gesundheit

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Die dunkle Jahreszeit schlägt vielen Menschen auf das Gemüt. Eine gesunde Ernährung kann neben vielen anderen Faktoren einer trüben Stimmung entgegenwirken und bestimmten psychischen Erkrankungen vorbeugen, lassen Studien vermuten.

Seit langem ist bekannt, dass eine ausgewogene Ernährung ein Grundpfeiler der körperlichen Gesundheit ist. Der Zusammenhang zwischen Lebensmitteln, bestimmten Nährstoffen und mentaler Gesundheit ist dagegen ein relativ neues Forschungsfeld. Mit einer Artikel-Serie in der Fachzeitschrift „Clinical Psychological Science“ möchte die amerikanische Gesellschaft für psychologische Wissenschaft (aps) auf dieses Thema aufmerksam machen.

So wurde zum Beispiel in einer spanischen Langzeitstudie mit 11.800 Teilnehmern der Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und einem mediterranen Lebensstil untersucht. Dazu gehört neben einer Mittelmeerkost mit viel Obst und Gemüse, gesunden Fetten, Nüssen und Fisch auch körperliche Bewegung und soziale Aktivitäten. Es zeigte sich, dass alle Faktoren unabhängig voneinander das Risiko für eine Depression um bis auf die Hälfte senken konnten.

Auch zwischen Entzündungsprozessen im Körper und Depression scheint es eine Verbindung zu geben. Ein internationales Wissenschaftlerteam hatte bei über 4.000 Erwachsenen über einen Zeitraum von fünf Jahren Daten zur Ernährung und mentaler Gesundheit gesammelt. Dabei wurde festgestellt, dass durch Essen mitbedingte Entzündungsmarker im Körper offenbar in Zusammenhang mit dem geistigen Wohlbefinden stehen: Eine Depression war stärker ausgeprägt, wenn mehr Entzündungsmarker gefunden wurden. Allerdings ausschließlich bei Frauen. Des Weiteren ist die Forschung an Schlafstörungen interessant, da sie viele mentale Gesundheitsprobleme hervorrufen können. Es wird vermutet, dass die Aufnahme bestimmter Vitamine und Mineralien diesen Beschwerden entgegenwirken kann.

Zudem scheinen sich bestimmte Nährstoffe auf das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) auszuwirken. In einer kleinen Studie hatten Kinder, die weniger Omega-3-Fettsäuren aufnahmen, stärkere Symptome. Das könnte bedeuten, dass Hyperaktive im Vergleich zu gesunden Altersgenossen einen höheren Bedarf an diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben. Das Forschungsfeld wirft noch viele Fragen auf. Bis die Hintergründe klarer werden und konkrete Ernährungsempfehlungen möglich sind, wird noch einige Zeit ins Land gehen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.psychologicalscience.org

http://cpx.sagepub.com/content/4/6/1080.full

Lavendel ist gut für die Psyche

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Patienten mit Angststörungen profitieren von Präparat mit Lavendelöl

Als Ergebnis der aussagekräftigen Studie kam heraus, dass das Lavendelöl-haltige Präparat bei Patienten mit generalisierter Angststörung (GAD) ebenso gut abschnitt wie das in Standardmedikamenten enthaltene Paroxetin.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/lavendel-ist-gut-fuer-die-psyche.html

Quelle: Carstens-Stiftung