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Vitamine, Mineralstoffe & Co.: Booster für schöne Haut

So lecker Pizza und Burger manchmal auch sind, das eher ungesunde Essen hinterlässt gern seine Spuren.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDenn über das Blut gelangen Inhaltsstoffe aus den Mahlzeiten in die Haut. Die AOK Hessen stellt vier Nährstoffe vor, die helfen können, das Hautbild positiv zu beeinflussen und zeigt, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind.

Eine bewusste, gesunde Ernährung hat eine große Wirkung auf die Gesundheit. Der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und Fette, um gesund zu bleiben. Auch die Haut freut sich über diese Nährstoffe.

Folgende Vitaminbomben tun der Haut besonders gut:

– Vitamin A unterstützt die Erneuerung der Hautzellen und verbessert die Elastizität. Vitamin A ist vor allem in Möhren enthalten, kommt aber auch in Spinat oder Milchprodukten vor.
– B-Vitamine beruhigen und stärken die Haut. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die Pantothensäure (Vitamin B5) ein. Sie ist ein wichtiger Nährstoff- und Wasserlieferant für die Haut. Champignons, Brokkoli oder Eier sind nur drei von vielen Lebensmitteln, die wichtige B-Vitamine enthalten.
– Vitamin C findet man zum Beispiel in schwarzen Johannisbeeren, Paprika und Kohl. Vitamin C sorgt dafür, dass die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird, und wirkt darüber hinaus zellschützend.
– Vitamin E stärkt das Bindegewebe. Darüber hinaus soll es vor Falten schützen. Der Bedarf an Vitamin E lässt sich zum Beispiel durch Getreide, Samen, Avocados oder Nüsse decken.

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Neben Vitaminen sind auch Mineralstoffe lebenswichtig für den Körper.

Folgende Mineralstoffe sind besonders gut für die Haut:

– Zink beruhigt die Haut und sorgt dafür, dass Wunden ohne Probleme heilen. Zu den Zinklieferanten gehören Hülsenfrüchte und Nüsse.
– Eisen verleiht der Haut Geschmeidigkeit und vertreibt Blässe. Es ist unter anderem in Fisch und Fleisch enthalten. Vegetarier können auf Hülsenfrüchte zurückgreifen.
– Jod hält die Haut frisch. Jodsalz versorgt ausreichend mit dem Mineralstoff.
– Selen hat eine entgiftende Wirkung und kommt in Pilzen, Fleisch und Vollkornprodukten vor.

Fette unterstützen die Elastizität der Haut. “Gesunde Fette”, wie man sie zum Beispiel in Pflanzenölen findet, sind eine Wohltat für die Haut. Avocados, Nüsse und Fisch enthalten zudem wichtige Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die antientzündlich wirken und sich positiv auf trockene oder fettige Haut auswirken. Aber auch die “ungesunden Fette”, sprich gesättigte Fettsäuren, beeinflussen die Haut positiv. So können sie helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Wichtig ist hier jedoch die Dosis: Eine zu große Menge an gesättigten Fettsäuren überfordert die Haut und kann zu Unreinheiten führen.

Ähnlich wie Fette sorgen auch Eiweiße für eine schöne glatte Haut. Verliert die Haut an Festigkeit, kann dies auf einen Eiweißmangel hindeuten. Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse oder auch Gemüse helfen dann, den Eiweißspeicher aufzufüllen.

Zu einer ausgewogenen Ernährung zählen natürlich auch Obst und Gemüse. Die goldene Regel empfiehlt täglich fünf Portionen. Außerdem ist es wichtig, viel Wasser zu trinken, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Auf Weißmehl und zuckerhaltige Produkte sollte jedoch verzichtet werden, da sie das Zellwachstum fördern und so die Talgbildung anregen. Auch Alkohol, Nikotin und lange Sonnenbäder sind Gift für die Haut.

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Vitamin B12 in der Ernährung

Neuer Referenzwert festgelegt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat den Referenzwert für die Zufuhr von Vitamin B12 aktualisiert. Die Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Daten und sind altersabhängig. Im Verlauf der Kindheit erhöhen sie sich von 0,5 Mikrogramm für Säuglinge auf 4,0 Mikrogramm pro Tag für Jugendliche und Erwachsene. Schwangere (4,5 µg) und Stillende (5,5 µg) haben einen erhöhten Tagesbedarf. Die Referenzwerte werden von den Gesellschaften für Ernährung in Deutschland (DGE), Österreich (ÖGE) und der Schweiz (SGE) gemeinsam herausgegeben.

Vitamin B12 ist ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen mit der gleichen biologischen Wirkung und demselben chemischen Grundgerüst mit einem Kobalt-Ion im Zentrum. Daher wird Vitamin B12 auch als Cobalamin bezeichnet. Das Vitamin ist lebensnotwendig und unter anderem an der Zellteilung und Blutbildung beteiligt. Bei einem dauerhaften Mangel kann es zu Blutarmut, neurologischen Störungen und psychischen Auffälligkeiten wie Gedächtnisschwäche kommen.

Für die Aufnahme von Vitamin B12 aus der Nahrung in die Darmzellen ist die Bindung an ein Glykoprotein notwendig, das in den Magenzellen gebildet wird. Daher können auch Magenerkrankungen wie eine chronische Gastritis zu einem Vitamin B12-Mangel führen. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen verringern die Aufnahme von Vitamin B12 in den Körper.

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Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen hergestellt und gelangt über die Nahrungskette in den tierischen und menschlichen Organismus. Gute Lieferanten sind Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Eier, Milch und Milchprodukte. Der Schätzwert für Erwachsene von 4,0 Mikrogramm pro Tag lässt sich zum Beispiel mit einem kleinen Glas Milch, einem Becher Joghurt, einem Ei und 60 g Camembert erreichen. Lebensmittel pflanzlicher Herkunft wie Sauerkraut, Meeresalgen wie Nori und Shiitake-Pilze können Spuren von Vitamin B12 enthalten. Allerdings liegt das Vitamin häufig nicht in einer für den Menschen verfügbaren Form vor. Daher empfiehlt die DGE Veganern, dauerhaft ein Vitamin B12-Präparat einzunehmen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin B12:
www.dge.de/index.php?id=1023

Handlungsempfehlungen zu vegetarischer und veganer Ernährung in der Schwangerschaft:
https://www.gesund-ins-leben.de/vegane-ernaehrung-in-der-schwangerschaft-29550.html
https://www.bzfe.de/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe.html

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Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Experten der ERGO Group informieren

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Besonders im Winter leiden viele Deutsche unter einem Vitamin-D-Mangel. Der Grund: Die wichtigste Vitamin-D-Quelle, das Sonnenlicht, macht sich rar. Der Körper braucht Vitamin D unter anderem, um Kalzium und Phosphat aufzunehmen. Diese beiden Stoffe sind wichtig für das Knochen- und Nervensystem.

Außerdem profitiert das Immunsystem von Vitamin D, denn es beeinflusst die Funktion und Aktivität der T-Lymphozyten. Sie wehren unter anderem Erkältungserreger ab. Zudem hat ein Mangel des Vitamins Auswirkungen auf die Stimmung und Psyche: Sind die Reserven aufgebraucht, kann es unter anderem zu Müdigkeit, Nervosität, Stimmungsschwankungen, Haarausfall oder Schlafstörungen kommen. Hält der Mangel länger an, können beispielsweise Knochenschmerzen, Muskelschwäche oder sogar Osteoporose entstehen. Wer erste Anzeichen bemerkt, sollte einen Arzt aufsuchen. Er kann mittels eines Bluttests bestimmen, wie hoch der aktuelle Vitamin-D-Gehalt ist. Normal sind etwa 20 bis 30 ng/ml. Liegt der Wert darunter, kann der Arzt ein Vitamin-D-Präparat mit der richtigen Dosierung empfehlen. Damit es gar nicht erst zu einem Mangel kommt: Trotz Kälte und grauem Himmel regelmäßig an die frische Luft gehen. Und auf eine Vitamin-D-reiche Ernährung achten. In Frage kommen hier beispielsweise Pilze, fettreicher Fisch wie Lachs beziehungsweise Hering, Eier oder Milchprodukte.

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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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Vitamine und Mineralstoffe

Empfehlungen für Höchstmengen bei Nahrungsergänzung aktualisiert

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn Deutschland greift etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln. Bis heute gibt es keine EU-weit gültigen Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in solchen Präparaten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat frühere Empfehlungen anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet. Produkte, die diese Höchstmengen einhalten und nach Herstellerangaben eingenommen werden, seien für Menschen ab 15 Jahren nach aktueller Datenlage sicher.

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung versorgt den gesunden Körper in der Regel mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen, sodass eine Nahrungsergänzung meist nicht erforderlich ist. Es gibt nur wenige Ausnahmen wie zum Beispiel die Einnahme von Folat bei Schwangeren zur Verhinderung von Neuralrohrdefekten beim Ungeborenen. Für die meisten Menschen besteht eher das Risiko einer Überversorgung bei Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Bei der Risikobewertung von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln mussten sowohl Gefahren durch eine übermäßige, aber auch eine unzureichende Zufuhr berücksichtigt werden. Für jeden Nährstoff hat das BfR einen sicheren Zufuhrbereich ermittelt, sofern die Datenlage es ermöglichte. Er ist nach unten durch die empfohlene Tageszufuhr (Recommended Daily Allowance, RDA) und nach oben durch die tolerierbare, höchste Tagesaufnahmemenge (Tolerable Upper Intake Level, UL) begrenzt. Die für Nahrungsergänzungsmittel sichere Aufnahmemenge wurde aus der Differenz zwischen UL und der Nährstoffzufuhr aus der üblichen Ernährung (ohne Nahrungsergänzung) berechnet. Als Bezugsgruppe wurden 15- bis 17-Jährige gewählt, damit die Höchstmengenempfehlungen auch für Jugendliche gültig sind.

 Naehrstoffe_Spirulina

Bei nahezu jedem Nährstoff haben die Wissenschaftler einen Unsicherheitsfaktor von 2 verwendet, um eine mögliche Mehrfachexposition durch die Einnahme unterschiedlicher Präparate zu berücksichtigen. Die Wissenschaftler empfehlen zum Beispiel für Folsäure eine Höchstmenge von 200 µg am Tag, die sich bei Frauen mit Kinderwunsch und im ersten Drittel der Schwangerschaft auf 400 µg täglich erhöht. Bei Vitamin B1, B2 und Biotin konnte auf Grenzwerte verzichtet werden, da auch bei höherer Zufuhr keine nachteiligen gesundheitlichen Effekte zu beobachten waren. Bei einem Teil der Höchstmengen rät das BfR zu zusätzlichen verpflichtenden Angaben auf den Produkten. So soll es etwa einen Hinweis geben, Vitamin K in Kombination mit bestimmten gerinnungshemmenden Medikamenten nur nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bfr.bund.de

https://doi.org/10.1007/s00003-017-1140-y

https://www.bzfe.de/inhalt/nahrungsergaenzungsmittel-31009.html

Heft „Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko?“
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Vitamine selber machen?

Wann Vitamin D-Ergänzung sinnvoll sein kann

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSelber machen! Beim Vitamin D geht das. Menschen bilden es in der Haut, wenn sie UVB-Strahlung ausgesetzt sind. Nur hängt diese Eigensynthese von der geographischen Lage, der Jahreszeit, dem Lebensalter und der Lebensweise ab. Nicht jeder produziert ausreichend Vitamin D oder nimmt genügend davon über die Nahrung zu sich.

Auf dem 7. Niedersächsischen Forum Gesundheitlicher Verbraucherschutz in Oldenburg erläuterte Professor Dr. Armin Zittermann vom Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, ob und für wen sich die Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel lohnen kann. „Die geringe tägliche Gabe bringt am meisten“, erläuterte Zittermann, schränkte dies aber ein: „für einen ausreichend Versorgten gibt es kaum einen Effekt.“ Wer ein Vitamin D Defizit hat und dieses langsam verringert, profitiert am meisetn. Einmalige Gaben hoher Dosen können sogar negative Auswirkungen haben.

Mitteleuropa liegt so weit nördlich, dass die Eigensynthese über die Haut vor allem im Winter nur in sehr geringem Maß möglich ist. Auch die Zufuhr über die Nahrung ist unzureichend. Gerade im Winter werden also die empfohlenen Blutwerte von vielen nicht erreicht.

Besondere Risikogruppen sind Personenkreise, die auch im Sommer wenig an der Sonne sind, dazu gehören zum Beispiel Bewohner von Pflegeheimen. Zu den Dingen, die Vitamin D im Körper regelt, gehört der Knochenaufbau. Gute Vitamin D Versorgung mindert zum Beispiel das Risiko für Stürze und Knochenbrüche im Alter. Vitamin D bleibt lebenslang wichtig und kann als Nahrungsergänzung in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Fragen Sie dazu Ihre Ernährungsberatung oder Ihren Ernährungsmediziner.

Regina Bartel, www.bzfe.de

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Im Vergleich: Obst und Gemüse versus Vitamintablette und Co.

Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe

Multivitamintablette schlucken und alles ist gut – so einfach stellen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher “gesunde” Ernährung vor. Mehr als 900 Millionen Euro geben wir in Deutschland jährlich für Nahrungsergänzungsmittel aus. Viele verzichten zum Beispiel teilweise oder ganz auf die von Experten empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse und greifen lieber zu einer Vitamintablette. Die von der Europäischen Union geförderte 5 am Tag-Kampagne hat die gängigen Vorurteile unter die Lupe genommen und mit Fachleuten diskutiert.

Eine ausgewogene Ernährung reicht bei gesunden Menschen aus, die empfehlenswerte Zufuhr an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen sicher zu stellen. Dennoch greift jeder Dritte – so das Ergebnis der Nationalen Verzehrsstudie 2008 – zu Nahrungsergänzungsmitteln. Doch mit welchen Begründungen verzichten viele Menschen auf nährstoffreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse?

“Obst und Gemüse schmecken nicht.”

Angesichts der Vielfalt von Obst und Gemüse sind geschmackliche Gründe leicht zu widerlegen. Wichtig beim Einkauf ist es, auf die Qualität zu achten und – vor allem bei Obst – auf die richtige Reife. “Erntefrisches, ausgereiftes Obst und Gemüse punktet mit vollem Aroma und schmeckt richtig lecker”, erläutert Sabine Lauxen, Sprecherin des Vorstands der 5 am Tag-Kampagne.

Obst und Gemüse immer wieder anbieten, bis sich etwas Passendes findet, ist besonders in der Kindheit wichtig. “Die Geschmacksprägung im Kindesalter ist entscheidend für das spätere Ernährungsverhalten. Dass Kinder das Angebotene oft nicht gleich mögen ist dabei ganz natürlich. Studien belegen, dass Eltern ihren Kindern “neue” Lebensmittel oftmals bis zu zehnmal anbieten müssen, bis diese auf den Geschmack kommen”, so der Hinweis von Professorin Dr. Anja Kroke von der Hochschule Fulda.

“Obst und Gemüse zubereiten ist aufwendig.”

Obst und Gemüse zu schnippeln ist nicht jedermanns Sache. Dabei ist es ganz einfach und macht besonders viel Spaß, wenn man es mit den Kindern gemeinsam macht. Aber wenn es zeitlich mal gar nicht reinpasst, dann gibt es verzehrfertige Obstmischungen und Salate. Außerdem Gemüseprodukte, die in wenigen Minuten zu servieren sind. Übrigens: Obst wie Äpfel, Birnen und Bananen lassen sich aus der Hand essen, ebenso neue Gemüsezüchtungen wie Minigurken, kleine Paprika und Möhren oder Cocktailtomaten.

“Obst und Gemüse sind zu teuer.”

Der Preis von Obst und Gemüse schwankt je nach Jahreszeit und Angebot. “Wer sich informiert, welches frische Obst und Gemüse gerade Saison hat und seinen Speiseplan daran ausrichtet, kann sich auch bei einem schmalen Geldbeutel mit gesunden Zutaten versorgen”, so Lauxen weiter.

“Vitamine in Tablettenform sind konzentrierter und wirksamer.”

Die Inhaltsstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln werden fast immer synthetisch hergestellt und dem Körper isoliert zugeführt. “Außerdem enthalten Vitaminpräparate häufig Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Süßstoffe, Verdickungs- und Konservierungsmittel. Was viele nicht wissen: Selbst bei Nahrungsergänzungsmitteln, deren Inhaltsstoffe aus Extrakten von Obst und Gemüse gewonnen wurden, fehlt bislang der Nachweis der Bioverfügbarkeit”, erläutert Professor Dr. Bernhard Watzl von Max-Rubner-Institut in Karlsruhe.

“Obst und Gemüse enthalten heute weniger Vitamine als früher.”

Im Vergleich zu früher sind die Nährstoffgehalte von Obst und Gemüse nicht niedriger. Schwankungen im Vitamingehalt von Obst und Gemüse hängen vielmehr von der Sorte, dem Wetter, dem Boden, der Dauer des Transports und vielen anderen Faktoren ab. “Natürliche Lebensmittel lassen sich nicht standardisieren und normieren, wie das bei industriell erzeugten Produkten der Fall ist”, erklärt Dr. Helmut Oberritter von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und weiter: “Die “10 Regeln der DGE” geben gute Anhaltspunkte für eine vielfältige und ausgewogene Ernährung, die dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zuführt.”

“Vitamine kann man nicht genug essen.”

Die Redewendung “Viel hilft auch viel” ist bei manchen Vitaminen leider nicht richtig. “Viele beliebte Vitamine wie zum Beispiel die Vitamine A, C und E nehmen wir normalerweise in ausreichender Menge durch die Nahrung auf. Wer zudem Vitamintabletten oder mit Vitaminen angereichte funktionelle Lebensmittel zu sich nimmt, kann des Guten zu viel tun und im Extremfall sogar seiner Gesundheit schaden”, so Oberritter. Seiner Meinung nach sollten allenfalls Personengruppen mit erhöhtem Nährstoffbedarf, wie Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit, starke Raucher, Personen mit beständig hohem Alkoholkonsum oder mit einseitiger Ernährung und Kranke, nach Rücksprache mit dem Arzt, zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Für alle anderen ist der Kauf von Supplementen überflüssig.

Quellen:

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Kontakt: Servicebüro 5 am Tag e.V., Thomas Erdmann, Carl-Reuther-Str. 1, 68305 Mannheim, info@machmit-5amtag.de, 0621-33840114, http://www.machmit-5amtag.de

 

 

Diabetes mellitus und Vitamin D

Zusammenhang zwischen Diabetes und Vitamin D

Nach Erkenntnissen einer Studie der Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Diabetes Zentrum und der Universität Ulm, gibt es einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Diabetes.

So haben die Forscher herausgefunden, dass Menschen mit einer guten Vitamin D-Versorgung ein geringeres Risiko haben,  an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken.

Vitamin D wird vom Menschen selbst gebildet, wenn sich diese ausreichend im Freien aufhalten. Außerdem ist es in Nahrungsmitteln enthalten wie in Fettfisch, Eiern und Milchprodukten. Die weitere Verarbeitung erfolgt in Leber und Nieren.

Quelle: www.helmholtz-muenchen.de

Anmerkung mediportal-online:

Funktionsstörungen von Leber und Nieren sind maßgeblich an Diabetes mellitus-Erkrankungen beteiligt. Weitere Infos zu den Hintergründen von Diabetes: http://www.mediportal-online.eu/9.html

Obst – Beschwerden bei Genuss

Früchte sind gesund und bieten uns viele Vitamine. Außerdem eignet sich Obst zum Abnehmen. Doch viele Menschen lehnen dankend ab. Zu sehr leiden sie unter gesundheitlichen Problemen, sobald sie auch nur ein Stück davon gegessen haben.

Kaum haben sie ein Stück Obst gegessen, beginnen Blähungen, Durchfälle, Hautausschläge und in schlimmsten Fällen sogar Atemnot und Asthma.

Derartige Beschwerden sind Zeichen dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt. Klinische Erkrankungen findet man dabei aber selten. Allenfalls erkennt man Entzündungszeichen oder spricht von Allergie. In Wirklichkeit stecken Regulationsstörungen dahinter, in den meisten Fällen im Stoffwechsel.

Eine Selbstbehandlung empfiehlt sich aber nicht. Wie immer in der naturheilkundlichen Regulationsmedizin kommt es entscheidend darauf an, durch eine Analyse der Symptome das dafür richtige Mittel herauszufinden.

Menschen, die sich haben ganzheitlich behandeln lassen, berichten davon, dass  es ein ganz neues Lebensgefühl sei, wieder uneingeschränkt Früchte genießen zu können. Oder wie es so schön heißt, wieder kraftvoll zubeißen zu können.

Mehr Infos zum Thema ganzheitliche Medizin unter www.mediportal-online.eu

Und zur Heilkraft des Obstes finden Sie umfangreiche Infos unter www.obst-heilkraft.de