Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Jeden Fünften quält einmal im Leben anhaltender Juckreiz

Sozialmediziner des Universitätsklinikums Heidelberg veröffentlichen erste Studie zu chronischem Juckreiz in der Allgemeinbevölkerung

Jeder Fünfte leidet einmal im Leben unter mindestens 6 Wochen anhaltendem Juckreiz. Zu diesem Ergebnis ist eine repräsentative Umfrage mit 2.540 Teilnehmern im Rhein-Neckar-Kreis gekommen, die von der Abteilung für Klinische Sozialmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt wurde.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news477294

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Übergewicht als Hauptrisikofaktor für Schlafstörungen

Etwa 840 000 Frauen und über 1,5 Millionen Männer zwischen 30 und 60 Jahren haben gefährliche Atemaussetzer im Schlaf – der obstruktiven Schlafapnoe. Oft sind Menschen mit starkem Übergewicht betroffen. Sie leiden infolge eines nicht-erholsamen Schlafes unter Tagesschläfrigkeit, sind weniger leistungsfähig und häufig unfallgefährdet. Bei schwerer Ausprägung steigt die Gefahr von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes Typ 2.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476489

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Nach Infarkt: Körpereigenes Protein schwächt das Herz zusätzlich

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg klären Wirkmechanismus auf / Veröffentlichung in „Circulation“

Ein körpereigenes Eiweiß schädigt bei chronischer Herzschwäche, z.B. nach einem Herzinfarkt, das angegriffene Herz zusätzlich: Es verringert die Fähigkeit der Herzmuskelzellen, sich zusammenzuziehen, das Herz verliert an Pumpkraft. Die molekularen Zusammenhänge haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Dr. Philip Raake erforscht und jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476803

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsidenst Wissenschaft (idw)

 

KrebsCentrum startet Sonnenschutzkampagne in Kindergärten

Das Präventionszentrum des Universitäts KrebsCentrums (UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden startet in diesem Jahr mit einer Kampagne für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, um sie auf die Gefahren sommerlicher Sonnenstrahlen aufmerksam zu machen. Das unterhaltsame wie lehrreiche Theaterstück „Clown Zitzewitz und der Sonnenschutz“ der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Prävention (ADP e.V.) und der Deutschen Krebshilfe (DKH e.V.) wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie am UCC auf seine Wirksamkeit überprüft.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476246

Quellen: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes Kongress 2012: Insulin, Adipokine und Gehirn

Über das Gehirn als zentrale Stoffwechselinstanz ist Insulin an der Gewichtsregulation beteiligt. Menschen mit einem erhöhten Body-Mass-Index (BMI) sprechen weniger auf das Hormon an. Sie nehmen weiter zu und können in der Folge an Diabetes Typ 2 erkranken. Wie Insulin auf das Gehirn wirkt und welche Ansätze sich daraus für zukünftige Diabetestherapien ergeben könnten, diskutierten Experten beim Diabetes Kongress 2012 vom 16. bis 19. Mai 2012 in Stuttgart im Symposium „Insulin, Adipokine und Gehirn“ des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung unter der Leitung von Professor Dr. med. Hans-Ulrich Häring, Universität Tübingen und Prof. Hrabé de Angelis, Helmholtz Zentrum München.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news477893

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Diabetes Kongress 2012: Wenn Seele und Stoffwechsel gemeinsam leiden

Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften liegt eine erhöhte Depressivität vor. Depressionen sind nicht nur für Patienten belastend.Sie stellen eine wesentliche Barriere für eine gute Diabeteseinstellung dar, erhöhen das Risiko für Folgeerkrankungen und verkürzen die Lebenserwartung. Umgekehrt haben stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2. Beide Erkrankungen werden häufig erst spät erkannt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476687

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes Kongress 2012: Herzschwäche bei Diabetes wird häufig übersehen und erst spät behandelt

Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 sterben an Herz-Kreislauferkrankungen, vor allem am Herzinfarkt. Etwa die Hälfte aller Diabetiker leidet an Herzschwäche. Eine Herzinsuffizienz wird bei ihnen häufig zu spät erkannt, da viele Patienten zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden verspüren. Herzkranke Menschen mit Diabetes haben daher eine deutlich niedrigere Lebenserwartung als herzgesunde.
Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Abnehmen bremst krebsfördernde Entzündungen

Übergewicht begünstigt Entzündungen, die als krebsfördernd gelten. Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen untersuchte Cornelia Ulrich aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem NCT Heidelberg an übergewichtigen Frauen, ob sich die Entzündungswerte durch Sport und/oder Kalorienreduktion reduzieren lassen. Beide Lebensstilveränderungen waren hochwirksam: Kalorienreduktion allein oder in Kombination mit Sport senkte die Entzündungsparameter um mehr als ein Drittel und damit in vergleichbarem Umfang wie entzündungshemmende Medikamente. Gewichtsabnahme kann daher als wirkungsvoller Beitrag zur Krebsprävention angesehen werden.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476370

Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Online-Datenbank liefert Studien zur Komplementärmedizin

Das Internetportal CAM-Quest® (http://www.cam-quest.org) liefert Studien aus der klinischen Forschung zur Komplementärmedizin (Naturheilkunde, Alternativmedizin). Rund 16.000 Originalarbeiten und Kasuistiken sind verzeichnet, die Datenbasis wird regelmäßig aktualisiert. Das Portal richtet sich an Wissenschaftler, Journalisten, Ärzte, Politiker und Patientenorganisationen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news475756

Quellen: Karl und Veronica Carstens-Stiftung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

DFG-Schwerpunktprogramm soll Wirkung von Darmbakterien auf Immunsystem aufklären

Eine Billon Bakterien pro Quadratmeter – das mikrobielle Ökosystem im Darm ist komplex und beeinflusst die Gesundheit. Die Entstehungsmechanismen von entzündlichen Darmerkrankungen und die Anfälligkeit für Infektionen stehen im Mittelpunkt eines neuen Schwerpunktprogramms, dessen Einrichtung die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen hat.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news475831

Quellen: Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)