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Gefahr durch schädigende Umwelthormone

Endokrine Disruptoren sind Stoffe, die den natürlichen Hormonstoffwechsel stören und den Menschen gesundheitlich schaden. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr rät Konsumenten, diese Umwelthormone zu meiden.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSie finden sich in Kunststoffverpackungen, Fertignahrung, Kosmetika und Pflanzenschutz-mitteln. Die sogenannten endokrinen Disruptoren beschäftigen seit längerem die Wissen-schaftler. Sie stören das Hormonsystem im Organismus, beeinflussen die Fortpflanzung negativ, schädigen irreversibel die Entwicklung von Organismen, können bestimmte hormonal bedingte Krebsarten beim Menschen fördern.

„Das krebserregende Potenzial dieser Umweltschadstoffe ist viel zu wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit”, sagt Dr. med. Nicole Weis, ärztliche Beraterin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V.

Die Liste der Substanzen ist lang. Pestizide gehören dazu, Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber oder Weichmacher wie Triclosan, das in Zahnpasta und Seifen verwendet wird. Bisphenol A, das aus Kunststoffen (z. B. Plastikflaschen und Dosen) an die Nahrung abgegeben wird, gehört ebenso dazu wie Parabene, die als Konservierungsmittel in Kosmetika verwendet werden.

Endokrine Disruptoren wirken ganz unterschiedlich. „Manche der chemischen Substanzen wirken wie Hormone und binden im Körper an einen Hormonrezeptor. Andere wiederum blockieren Hormonrezeptoren und verhindern so, dass körpereigene Hormone andocken und wirksam werden können. Wieder andere Substanzen stören die Produktion oder die Umwandlung körpereigener Hormone.” sagt Professor Dr. rer. nat. Josef Köhrle, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Köhrle und seine Kollegen nennen als gesundheitsschädigende Wirkungen der hormonaktiven Substanzen eine wachsende Beeinträchtigung der männlichen und weiblichen Fruchtbarkeit, mehr hormonabhängige Tumoren, also mehr Prostata-, Hoden- und Brustkrebs. Es bestehe kein Zweifel daran, „dass bestimmte endokrine Disruptoren wie Bisphenole oder Phthalate daran beteiligt sind”, so Köhrle weiter.

 Vom Schmerz zur Heilung

Das Beispiel Bisphenol A (BPA)
Bisphenol A gehört zu den am meisten produzierten Chemikalien weltweit. Die Substanz steckt beispielsweise in Trinkflaschen, Konservendosen, DVDs oder Lebensmittel-verpackungen. Bisphenol A kann Östrogen, Progesteron und Schilddrüsenhormone störend beeinflussen. Im Juli 2016 hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) Bisphenol A als reproduktionstoxisch, also als Fortpflanzungsgift, eingestuft. Die Europäische Union hat 2018 Bisphenol A als „besonders besorgniserregende Substanz” anerkannt.

Risiko für Schwangere
Schwangere sind gleich mit mehreren Chemikalien belastet, die ihrem heranreifenden Nach-uchs schaden, wie Studien zeigen. Dazu zählen z. B. Polychlorierte Biphenyle (PCB), Pestizide, Fluor-Kohlenstoff-Verbindungen (PFC) und Bisphenol A (BPA). BPA wurde zwar EU-weit für Babyflaschen verboten, der Stoff war jedoch bei 96 Prozent der Schwangeren nachweisbar. Also waren fast alle Kinder schon vor ihrer Geburt mit BPA belastet.

Was Konsumenten tun können
„Wir sind den Schadstoffen nicht hilflos ausgeliefert”, sagt Dr. med. Nicole Weis. Sie rät, keine Körperpflegemittel zu kaufen, die schädigende Chemikalien enthalten. „So gehen Sie sicher, dass mit Bodylotion, Shampoo & Co. keine hormonell wirksamen Schadstoffe im Einkaufskorb landen.” Konsumenten sollten auf das Siegel der geprüften Naturkosmetik achten und Testberichte von Stiftung Warentest und Öko-Test lesen. „Lassen Sie Dosennahrung im Supermarktregal stehen”, empfiehlt Dr. Weis weiter. Konservendosen sind innen mit Plastik beschichtet, das Bisphenol A (BPA) enthält.

„Bei Umweltrisiken ist auch die Politik in der Pflicht – zum Schutz der menschlichen Gesund-heit”, so Dr. Weis weiter. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. verweist auf die Position der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Nach der sich das Vorsorgeprinzip durchsetzen sollte. Das heißt: Bereits der Verdacht einer Gesundheitsgefährdung sollte ausreichen, um eine Substanz vom Markt zu nehmen.

Dr. med. Nicole Weis ist beratende Ärztin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V. und Mitglied des Vorstands der GfBK.

Den ausführlichen Fachartikel „Umweltschadstoffe – Umgehen mit Risiken” von Frau Dr. med. Nicole Weis finden Sie als Schwerpunktthema auf der Homepage der GfBK unter folgendem Link: https://www.biokrebs.de/schwerpunktthema

Zur Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie zu Endokrinen Disruptoren: http://www.endokrinologie.net/pressemitteilung/schutz-vor-schaedlichen-umwelthormonen.php

Presseinformation (PDF): Gefahr durch schädigende Umwelthormone

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der seit 36 Jahren Krebspatienten, Angehörige und Therapeuten unterstützt. Mit über 12.000 Mitgliedern und Förderern ist sie die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum.
Die GfBK setzt sich ein für eine individuelle, menschliche Krebstherapie, in der naturheilkundliche Methoden besonders berücksichtigt werden. Die Gesellschaft berät kostenfrei und unabhängig über bewährte biologische Therapieverfahren. Die Arbeit wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanziert. Die GfBK hat die Selbstverpflichtungserklärung (SVE) der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) unterzeichnet. Damit leistet die GfBK einen Beitrag zur Stärkung einer Kultur der Transparenz im gemeinnützigen Sektor.

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Diabetes und Übergewicht

Ursache für Krebserkrankungen?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer übergewichtig ist und an Diabetes leidet, hat ein höheres Risiko für bestimmte Krebserkrankungen. Offenbar sind sechs Prozent der Krebsfälle weltweit auf diese beiden Faktoren zurückzuführen, hat eine britische Studie ergeben. Wissenschaftler des Imperial College London hatten Daten aus dem Jahr 2002 zum Auftreten von Diabetes und Übergewicht in der Bevölkerung aufgenommen. Anschließend hatten sie unter Annahme einer Latenzzeit von zehn Jahren den Anteil der beiden Risiken an neu aufgetretenen Krebserkrankungen im Jahr 2012 berechnet.

Insgesamt wurden 12 Tumortypen in 175 Ländern ausgewertet, die mit Übergewicht und Diabetes in Zusammenhang stehen. So gehen Experten davon aus, dass ein hoher Körpermassenindex (BMI) ein Risikofaktor für Krebserkrankungen in Darm, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Niere, Leber, Gebärmutter, Brustkrebs (nach der Menopause), Eierstöcken, Magen, Schilddrüse und Speiseröhre ist. Diabetes wird mit Tumoren in Darm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenblase, Brust und Gebärmutter in Verbindung gebracht. Direkte Ursache-Wirkungsaussagen kann diese Beobachtungsstudie allerdings nicht nachweisen.

Nach Schätzungen der Autoren waren über 792.000 der 14,1 Millionen relevanten Krebserkrankungen im Jahr 2012 auf Übergewicht und Diabetes zurückzuführen. Das entspricht einem Anteil von knapp sechs Prozent. Es standen doppelt so viele Fälle mit Übergewicht als mit Diabetes in Zusammenhang. Vor allem westliche Länder mit hohem Einkommen sind betroffen, während der Anteil in Ländern mit einem mittleren und niedrigen Einkommen meist gering ist.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Nicht nur von Land zu Land, sondern auch zwischen den Geschlechtern gab es Unterschiede. Bei Frauen werden laut Studie doppelt so viele Krebserkrankungen – meist Brust- oder Gebärmutterkrebs – durch Übergewicht und Diabetes begünstigt. Bei Männern gibt es vor allem zu Leberkrebs einen Zusammenhang. Die Ursachen sind allerdings noch nicht geklärt, ist im Fachblatt „Lancet Diabetes & Endocrinology“ zu lesen. Ein hoher Insulinspiegel im Blut, chronische Entzündungsprozesse und eine veränderte Aktivität der Sexualhormone werden diskutiert. Die Wissenschaftler wünschen sich, dass die Resultate mehr Bewusstsein schaffen und geeignete Präventionsmaßnahmen entwickelt werden. Allerdings müssen noch weitere Studien folgen, um die Resultate zu stützen und die Hintergründe zu beleuchten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1016/S2213-8587(17)30366-2

https://www.bzfe.de/inhalt/adipositas-3173.html

Heft „Mein Weg zum Wohlfühlgewicht“
Bestell-Nr. 1389, Preis: 2,50 Euro
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 Vom Schmerz zur Heilung

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Warum Meersalz statt Jodsalz in die Küche gehört

Viele Erkrankungen resultieren aus Jodmangel.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEs klingt widersinnig und ist deshalb wenigen bekannt: Jodsalz provoziert Jodmangel. Wenn der Körper doch einerseits Jod braucht und ein Jodmangel zu diversen schwerwiegenden Folgeerkrankungen führt, warum kann dann mit Jod angereichertes Speisesalz mehr schaden als nutzen? Die Antwort liegt zum einen in der Komplexität unseres Körpers und seiner Bedürfnisse – und zum anderen in der Eindimensionalität von jodiertem Speisesalz. Das Zusammenspiel dieser Antworten ist entscheidend für unsere Gesundheit, denn viele Menschen leiden heute an einem ernst zu nehmenden Jodmangel. Mit der richtigen Therapie kann ein solcher Mangel jedoch aufgefangen werden, bevor er zu weiteren Erkrankungen führt.

In seiner Praxis für ganzheitliche Medizin hat sich Alfredo Dumitrescu intensiv mit dem Thema Jod und Jodmangel bei seinen Patienten beschäftigt. Über 100 Patienten untersuchte er auf Jodmangel. Dies geschieht am besten durch einen Jod-Belastungstext im 24-Stunden-Urin. Nach einer Jod-Einnahme auf nüchternen Magen wird Urin gesammelt. Über den Urin sollten mindestens 90 Prozent Jod wieder ausgeschieden werden – bei den meisten liegt der Wert aber deutlich niedriger, was auf einen Jodmangel schließen lässt. Der Großteil von Alfredo Dumitrescus Patienten bewegte sich bei Werten von 40 – 70 Prozent, der alarmierendste Wert lag für den Mediziner bei 12 Prozent.

Eine Jodtherapie folgt – je nach Ausprägung und bereits aufgetretenen Begleiterkrankungen – einem festgelegten Einnahmeschema. Es ist empfehlenswert, bei der Jodtherapie sehr langsam vorzugehen und sich von einem erfahrenen Jodtherapeuten beraten zu lassen. Da Jod gleichzeitig ein starkes Entgiftungsmittel ist, kann ein Jodtherapeut gleichzeitig dafür sorgen, dass auch die Entgiftungsorgane in ihrer Funktion unterstützt werden.
Eine Jodtherapie ist bei jedem nachgewiesenen Jodmangel dringend angeraten. Äußere Anzeichen für einen Jodmangel können zunächst kalte Hände und Füße, trockene Haut und brüchige Nägel sein. Auch Muskelkrämpfe, Ödeme, unerklärliche Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Gedächtnisschwäche oder Depressionen zählen zu den möglichen Symptomen. Ein Jodmangel schwächt das Immunsystem, fördert die Ablagerung von Giften im Körper und kann zu Kropf, Brustzysten, Prostatakrebs, einer Unterfunktion der Schilddrüse und anderen Leiden führen. Bei chronischen Erkrankungen sollte als Ursache grundsätzlich ein Jodmangel in Betracht gezogen werden. Und selbst bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis lässt sich häufig ein Jodmangel feststellen. Bei Hashimoto sollte auf Grund des Krankheitsbildes eine Jodeinnahme jedoch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

 Vom Schmerz zur Heilung

Anfang des 20. Jahrhunderts war Jod vor allem als Desinfektionsmittel zur äußeren und inneren Anwendung bekannt. Eine einzelne Studie führte jedoch 1948 dazu, dass Jod als gefährlich für die Funktion der Schilddrüse eingestuft und verbannt wurde. Die Studie wurde erst 2005 als Irrtum überführt, das schlechte und gesundheitsgefährdende Image von Jod blieb haften. Zu Unrecht. Jod ist wichtig für jede Zelle des Körpers, nicht nur wegen seiner desinfizierenden Wirkung und als Energielieferant. Neue Energie und Wohlbefinden stellen sich bei einer gezielten Jodtherapie ganz schnell ein. Dumitrescu berichtet von einem Patienten, der den Effekt der Jodtherapie beschrieb “wie Fisherman”s Friends” für den ganzen Körper. Auch die Infektanfälligkeit sinkt mit einem ausgewogenen Jodhaushalt im Körper deutlich. Eine Jodtherapie kann bei vielen Erkrankungen zum Beispiel der Prostata oder bei Brustkrebs den Zustand verbessern und in einem frühen Stadium sogar als begleitende Therapie eingesetzt werden.

Warum kann nun Jodsalz zu einem Jodmangel führen? Speisesalz, also raffiniertes Kochsalz, ist Natriumchlorid. Zu viel davon verdrängt wiederum Jod aus den Zellen. Zudem wird Jod dem Speisesalz nur in einer Form, als sogenanntes Iodat, zugesetzt. Die notwendigen Mineralien, die der Körper benötigt, um Jod zu verstoffwechseln, sind im angereicherten Salz nicht mehr enthalten. Fluor, das manchem Salz beigefügt wird, bremst obendrein die Verarbeitung von Jod im Körper. Gut ist dagegen natürliches, unbehandeltes Salz wie Meersalz oder Himalayasalz. Die enthaltene Menge Jod ist zwar geringer, dafür enthalten diese Salze alle anderen Spurenelemente im physiologischen Verhältnis und können damit gut vom Körper aufgenommen werden.
Im Rahmen seiner Joduntersuchungen befragte Alfredo Dumitrescu auch den einzigen Patienten mit einer Jodausscheidung von 91 Prozent. Der verwendete in der Küche zuhause Meersalz. Offensichtlich eine gesunde Empfehlung.

Der Arzt Alfredo Dumitrescu bietet in seiner Praxis für ganzheitliche Medizin umfassende Versorgung für Patienten aller Altersgruppen. Ziel ist eine optimale individuelle Medizin mit natürlichen Verfahren, die die Selbstheilungskräfte regulieren und anregen. Im Mittelpunkt steht der Patient als Einheit aus Körper, Geist und Seele. Ihm gilt das Bestreben, seine Gesundheit nicht nur wiederherzustellen, sondern zu erhalten. Der Arzt lebt und arbeitet gemeinsam mit seinem Team nach dem Motto: Vermeiden von Krankheit bzw. Erhaltung von Vitalität und gesunder Ausstrahlung ist viel einfacher und angenehmer als Wiederherstellung von Gesundheit. In das ganzheitliche Konzept der Privatpraxis sind bewährte schulmedizinische Diagnoseverfahren integriert.

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Wer entscheidet über die Krebstherapie

Leitlinien, ärztliche Experten oder mündige Patienten?

Pressemeldungen Gesundheit

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Ärzte, die auf leitliniengerechte Behandlung pochen, Patienten, die bei der Wahl der Therapie ihrer Erkrankung mitentscheiden möchten. Die Konstellation ist konfliktreich. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. plädiert für eine integrative Medizin: Ärzte und Patienten entscheiden gemeinsam.

Häufig sind die Leitlinien von Fachgesellschaften Grundlage für Therapieentscheidungen bei Krebs. „Konflikte zwischen Arzt und mündigen Patienten sind vorprogrammiert, wenn diese Leitlinien nicht als Empfehlung, sondern als notwendiger Behandlungskatalog gesehen werden, an den sich die Patienten halten sollen”, sagt Dr. med. Nicole Weis von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) in Heidelberg.

Beispiel Brustkrebs: Zwei Drittel der Patientinnen möchten aktiv in die Therapieentscheidungen einbezogen werden. Besonders Brustkrebspatientinnen haben den Wunsch, auch komplementär-medizinisch beraten zu werden, so die langjährige Erfahrung der Krebsabwehr (GfBK), eine wachsende Zahl von Frauen ist kritisch gegenüber Chemo- und Strahlentherapien eingestellt.

Für 70 Prozent der Krebspatienten ist das persönliche Gespräch mit dem Arzt die wichtigste Informationsquelle, so das Ergebnis einer Studie der Universität Frankfurt/Main. Patienten suchen eine individuelle Beratung, die sie bei ihrem persönlichen Umgang mit der Krankheit Krebs unterstützt. Diesem Wunsch steht der Zeitmangel in Kliniken und Praxen gegenüber. „Den erleben die Patientinnen spätestens dann, wenn sie individuelle Fragen stellen oder Therapievorschläge kritisch hinterfragen”, so Weis weiter.

Viele Frauen machen dann die Erfahrung, dass im zu kurzen Arztgespräch Zeitdruck und Angst aufgebaut werden. Patientinnen würden dazu gedrängt, die Operation oder Chemotherapie innerhalb kürzester Zeit durchführen zu lassen. Angst werde zum Hauptgrund für die Therapie-entscheidung. „Dabei ist Brustkrebs kein Notfall.” So zeigte eine dänische Studie mit 750 Frauen, dass ein früher Beginn einer Chemotherapie innerhalb der ersten drei Wochen nach Operation keinen Überlebensvorteil bedeutet.

Im Klinikalltag werde die gemeinsame Entscheidungsfindung häufig verwechselt mit dem Konstrukt des „informed consent”, der informierten Entscheidung. Der Patient wird aufgeklärt und stimmt den vorgeschlagenen „leitliniengerechten” Therapieoption der ärztlichen Experten zu.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. setzt sich für das „Shared Decision Making”, also die gemeinschaftliche Entscheidungsfindung ein. Ausgangsthese hier ist: Es gibt nicht die eine optimale Therapie für den einzelnen Patienten, die von Experten bestimmt wird. Die aktive Mitarbeit der Patienten und die Einbeziehung der persönlichen, körperlichen und seelischen Gegebenheiten ist notwendig, um die optimale Therapie in einer gemeinsamen Entscheidung festzulegen.

Therapiefreiheit der Ärzte und Selbstbestimmungsrecht der Patienten

Leitlinien bzw. Empfehlungen der jeweiligen Fachgesellschaften beinhalten keine rechtliche Verpflichtung. Werden Patienten über mögliche Risiken aufgeklärt, darf der behandelnde Arzt im Interesse des Patienten und der Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaft von den Leitlinien abweichen und neue bzw. unkonventionelle Behandlungsmethoden einsetzen. Rechtlich gesehen ist die Basis der heilberuflichen Profession die sogenannte Therapiefreiheit.

Patienten wiederum haben aufgrund des verfassungsrechtlich garantierten Selbstbestimmungs-rechtes die Wahl, von welchem Arzt und mit welchen Therapien sie sich behandeln lassen wollen. Das beinhaltet auch das Recht auf eine (vermeintlich) medizinisch unvernünftige Entscheidung. Jede in den Leitlinien fixierte Therapie darf abgelehnt werden.

Dr. med. Nicole Weis fordert eine neue Kultur der Integration in der heutigen Medizin. „Neu im Sinne davon, dass die Medizin wieder als Dienstleistung am Patienten verstanden wird.” Auch wenn die am Patienten orientierte, individualisierte, ganzheitliche Beratung mehr Zeit erfordert. „Sie lohnt sich, da die Patienten besser in der Lage sind, die für sie stimmige Entscheidung und deren Konsequenzen mitzutragen.”

Der Fachartikel zum Thema
Dr. med. Nicole Weis, „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Patientenkompetenz und Leitlinien-orientierte Medizin – ein Plädoyer”, Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2016; 2/2016, Band 48: S. 48–54

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Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der seit 34 Jahren Krebspatienten, Angehörige und Therapeuten unterstützt. Mit über 12.000 Mitgliedern und Förderern ist sie die größte Beratungsorganisation für ganzheitliche Medizin gegen Krebs im deutschsprachigen Raum.
Die GfBK setzt sich ein für eine individuelle, menschliche Krebstherapie, in der naturheilkundliche Methoden besonders berücksichtigt werden. Die Gesellschaft berät kostenfrei und unabhängig über bewährte biologische Therapieverfahren. Die Arbeit wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanziert. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat der GfBK das Spendensiegel zuerkannt.

Integrative Medizin in der Onkologie

Ergänzende komplementär-medizinische Behandlungen bei Krebs.

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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In der Onkologie haben wirksame integrativmedizinische Konzepte bereits Eingang in die konventionelle Versorgung gefunden. Das zeigen Vorträge auf dem Internationalen Kongress für Integrative Medizin und Gesundheit in Stuttgart.

„Integrativmedizin ersetzt nicht eine konventionelle Krebstherapie, sie ergänzt sie und unterstützt den Patienten bei einer konventionellen Behandlung. Eine seriöse Integrativ-medizin wird nie Heilsversprechungen machen“, sagt Dr. Gunver Sophia Kienle vom Zentrum für Naturheilkunde der Universität Freiburg und leitende Wissenschaftlerin am Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie e.V., Freiburg, einem An-Institut der Universität Witten/ Herdecke.

Mehr dazu unter: https://idw-online.de/de/news654093

Quelle: Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland – DAMiD, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Buchtipps zum Thema Krebs finden Sie hier: Krebs

Hilferuf an Killerzellen fördert Krebsabwehr

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Viele Tumoren sind von besonderen Zellen der angeborenen Immunabwehr besiedelt, den Eosinophilen.

Immunologen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun erstmals, dass die Eosinophilen tatsächlich die Krebsabwehr verbessern: Mit Lockstoffen rufen sie Killer-T-Zellen ins Tumorgewebe, die ihrerseits die Krebszellen attackieren. Das Ergebnis kann dazu beitragen, wirksamere Immuntherapien gegen Krebs zu entwickeln.

Manchmal dauert es etwas länger, ein Rätsel zu lösen: Bereits 1893 entdeckte der deutsche Chirurg G. Reinbach, dass Tumorgewebe häufig von bestimmten Immunzellen besiedelt ist, den Eosinophilen. Seither rätseln Wissenschaftler, ob diese zur angeborenen Abwehr zählenden Zellen an der Krebsabwehr beteiligt sind, und wenn ja, wie.

Mehr Infos dazu https://idw-online.de/de/news632658

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Buch-TippBuchtipps zum Thema:

Gesundheitsratgeber rund um das Thema Krebs, zu Fragen, wie man am besten damit umgeht, welche Behandlungsalternativen es gibt, vor allem, um Krebs natürlich zu behandeln, dazu gibt es hier Rezensionen zu den besten Gesundheitsratgebern zumThema Krebs (bitte klicken)

 

Krebstherapie: Biologisch und selbstbestimmt von Anfang an

Pressemeldungen Gesundheit

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Die Mehrzahl der an Krebs Erkrankten wollen schulmedizinische wie naturheilkundliche Verfahren nutzen. Oft sind sie sich unsicher, was wann sinnvoll und wirkungsvoll ist. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. empfiehlt Patienten deshalb, einen zweiten ärztlichen Rat einzuholen – bei naturheilkundlich erfahrenen Ärzten.

Viele an Krebs Erkrankte möchten von Anfang an selbst zu ihrer Heilung beitragen. Vier von fünf onkologischen Patienten wenden laut einer Umfrage des Allensbach Instituts Naturheilverfahren an, viele unterrichten ihre Krebsärzte nicht darüber. Viele Betroffene möchten das Handeln nicht alleine der Medizin überlassen.

Mehr dazu unter: http://www.biokrebs.de/presseinformationen/presseinformationen/1403-krebstherapie-biologisch-und-selbstbestimmt-von-anfang-an/

Quelle: www.biokrebs.de

Pressekontakt: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK), Rainer Lange, Pressereferent, 06221 – 433-2108, presse@biokrebs.de

 

Krebs: Die Wurzeln des Übels reichen weit zurück

 

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Neue Erkenntnisse der molekularen Evolutionsforschung kommen aus Kiel

Jedes Jahr erkranken rund 450.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Und alle träumen sie von einem Sieg im Kampf gegen die grausame Krankheit. Aber kann man den Krebs je völlig besiegen? Forscherinnen und Forscher der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) treten jetzt einen ernüchternden Beweis an: „Krebs ist so alt wie das vielzellige Leben auf der Erde und lässt sich wohl nie ganz ausrotten“, ordnet Professor Thomas Bosch seine neuesten Forschungsergebnisse ein. Die Studie eines internationalen Teams um Bosch wurde heute (Dienstag, 24. Juni) im angesehenen Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Die sogenannten Krebsgene sind uralt

Die Ursache für Tumorerkrankungen sind die sogenannten Krebsgene. Seit wann die Evolution Tumore hervorbringt, ist eine Frage, der die Wissenschaftler Tomislav Domazet-Lošo und Diethard Tautz vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön bereits seit einigen Jahren mit modernen bioinformatischen Methoden und Datenbanken nachgehen.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news592883

Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Mangelernährung bei Krebs

Pressemeldungen Gesundheit

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Neues Taschenbuch informiert Patienten und Angehörige

Bereits bei Diagnose haben je nach Krebsart und Stadium 30 bis 90% der Patienten ungewollt an Gewicht verloren. Die Deutsche Gesundheitshilfe informiert über Ursachen und Folgen sowie Möglichkeiten des Ausgleichs.

Ursachen einer verminderten Nährstoffaufnahme bei Krebs

Mangelernährung (Malnutrition) beschreibt einen krankheitsbedingten Gewichtsverlust als Folge einer unzureichenden Versorgung mit Mikro- und Makronährstoffen.

Viele Krebspatienten ernähren sich unausgewogen und nehmen stark ab, weil sie unter Appetitlosigkeit (Anorexie) und Depressionen leiden, bestimmte Lebensmittel nicht mehr vertragen oder ablehnen und sich das Empfinden von Geschmack und Geruch verändert hat.

Hinzu kommen Operationen und Nebenwirkungen der Chemotherapie und Strahlentherapie wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schädigungen der Schleimhaut mit Entzündungen und Schluckstörungen.

Die Folgen einer Mangelernährung können schwerwiegend sein

Die Malnutrition ist in jedem Stadium der Krebserkrankung möglich und im Einzelfall nicht vorhersehbar. Sie hat nachweislich negative Auswirkungen auf die Struktur von Körper und Gewebe, die Funktion der Organe, den Stoffwechsel und das Immunsystem. So begünstigt ein Nährstoffmangel das Auftreten von Komplikationen und beeinträchtigt die Verträglichkeit und Effektivität der Therapie sowie den Verlauf der Krankheit.

Patienten können dabei vermehrt von Infektionen, schlechter Wundheilung, Blutvergiftung (Sepsis) und verminderter Leistungsfähigkeit betroffen sein. Zusätzlich kann es zu verlängerten Aufenthalten im Krankenhaus, Beeinträchtigungen der Prognose und Lebensqualität sowie erhöhter Sterblichkeit kommen.

Die Deutsche Gesundheitshilfe klärt auf

In dem neuen kostenlosen Taschenbuch ‘Die richtigen Mikronährstoffe bei Krebs’ der Arbeitsgemeinschaft Komplementäre Onkologie erfahren Patienten, wie eine Mangelernährung entsteht, warum Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente verloren gehen, welche Risiken damit verbunden sind und wie sie sich ausreichend versorgen können.

Darüber hinaus werden spezielle Ernährungstipps für Tumorpatienten gegeben.

Weitere Informationen zum Thema und zur Anforderung des Taschenbuches auf www.gesundheitshilfe.de.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Deutsche Gesundheitshilfe e.V., Sonja Roberti, Hausener Weg 61, 60489 Frankfurt am Main, pressekontakt@gesundheitshilfe.de, T: 069-780042, http://www.gesundheitshilfe.de

 

 

Was sich verändert, wenn man Krebs hat

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Forscher untersuchen den Einfluss von Krebs auf die Lebensqualität

Die Diagnose Krebs verändert schlagartig das Leben der Betroffenen. Sie löst Angst und Unsicherheit aus: vor der Behandlung, vor Nebenwirkungen und vor der Zukunft. Aber verschlechtert sich auch die Lebensqualität? Dieser Frage gehen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg nach. In der sogenannten „LinDe-Studie“ befragen sie mehr als 10.000 gesunde und kranke Menschen nach ihrer Lebensqualität. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie mit 356.000 Euro.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news545122

Quelle: Deutsche Krebshilfe e. V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)