Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Abwehr gegen Rotaviren weiter aufgeklärt

MHH-Forscher gewinnen neue Erkenntnisse zur besonderen Empfindlichkeit von Kindern gegenüber dem Durchfall-Erreger Rotavirus / Veröffentlichung in PLoS Pathogens

Kinder unter fünf Jahren sind gegenüber Durchfall-verursachenden Rotaviren empfindlicher als ältere Menschen. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun herausgefunden, warum eine Infektion mit diesen Viren vom Alter abhängt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news480088

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Schmerzen verändern den Blick / Studie über Patienten mit Rücken- und Schulterschmerzen

Chronische Schmerzen beeinflussen die Wahrnehmung von Bewegungen / Neue Studie über Patienten mit Rücken- und Schulterschmerzen im Fachmagazin „PAIN“

Patienten mit chronischen Rücken- oder Schulterschmerzen sehen ihre Umwelt mit anderen Augen als gesunde Menschen – zumindest wenn es um ihre schmerzenden Körperteile geht. Darauf deutet die Studie eines interdisziplinären Teams von Wissenschaftlern aus Münster und Jena hin, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „PAIN“ veröffentlicht ist.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news479214

Quelle: Westfaelische Wilhelms-Universität Münster, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Wie die Gene die Alterung des Gehirns beeinflussen

Der Hippocampus ist ein Bestandteil des Gehirns, dessen Volumen sich mit dem Alter verringert und so Gedächtnisstörungen hervorruft. Die Beschleunigung dieses Phänomens ist eines der Anzeichen für Alzheimer. Ein internationales Forscherteam, unter Mitwirkung französischer Wissenschaftler, hat die Genmutationen untersucht, die mit dieser Volumenverringerung zusammenhängen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478922

Quellen: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wissenschaftler entdecken Stoffwechselgift, das Nerven schädigt

Diabetes schädigt bei ca. 60 Prozent der Betroffenen die peripheren Nerven. Spontane Schmerzen und überhöhte Empfindlichkeit einerseits und gleichzeitig geringere Wahrnehmung äußerer Schmerzreize andererseits sind die paradoxe Folge der so genannten diabetischen Neuropathie. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Heidelberg haben jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts eine der Ursachen für das gestörte Schmerzempfinden entdeckt: ein eigentlich natürlich vorkommendes Stoffwechselgift, das im Körper von Patienten mit Diabetes aber verstärkt produziert wird und nicht mehr richtig abgebaut werden kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478283

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Vermindertes Schmerzempfinden durch mentale Ablenkung: Beteiligung eines Mechanismus im Rückenmark

Ablenkung kann das Schmerzempfinden schwächen – dieses Phänomen ist seit Langem bekannt. Wissenschaftler des Instituts für Systemische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) können jetzt durch eine Studie belegen, dass dies kein rein psychologischer Vorgang ist, sondern auf einem Mechanismus basiert, der bereits auf Rückenmarksniveau einsetzt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden im renommierten Wissenschaftsjournal „Current Biology“ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news477912

Quellen: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie warnt: Überfunktion der Schilddrüse erhöht Sterberisiko

Überfunktionen der Schilddrüse können dem Herz auf Dauer schwere Schäden zufügen. Eine neue Studie belegt, dass diese Gefahr bereits besteht, wenn Patienten noch gar keine Beschwerden wahrnehmen. Wie die Daten zeigen, erhöht schon eine unterschwellige, oft nur im Blut erkennbare Schilddrüsen-Überfunktion das Risiko für tödliche Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bekräftigt deshalb ihre Empfehlung, die Erkrankung frühzeitig zu behandeln.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478059

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Erwartung auf Schmerzlinderung reduziert den Schmerz

Schon die Erwartung einer Schmerzlinderung führt zur tatsächlichen Schmerzreduktion

Alleine die Aussicht auf eine effektive Schmerzreduktion bewirkt eine messbare Schmerzabnahme bei abdominellen Schmerzen. Dies konnte die Arbeitsgruppe von Heisenberg-Professorin Sigrid Elsenbruch aus dem Institut für Medizinische Psychologie & Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum Essen in einer in der renommierten Fachzeitschrift Pain veröffentlichten Studie zeigen.

Mehr Info dazu unter http://www.idw-online.de/de/news477992

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Stoffwechselzentrale Gehirn

Symposium des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung

Das Gehirn spielt für unser Körpergewicht eine entscheidende Rolle indem es das Essverhalten steuert. Im Symposium „Insulin, Adipokine und Gehirn“ des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) auf dem Diabetes Kongress 2012 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) stand die Funktion des Gehirns und seiner Botenstoffe bei der Entstehung von Übergewicht und in Folge Diabetes im Mittelpunkt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478915

Quellen: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Ernährung nach großen Operationen – Neue Wege mit Sternekoch Alfons Schuhbeck

Einzigartiger Kochkurs: Ernährungsmediziner, Chirurg und Sternekoch mit innovativem Modulkonzept für Patienten

„Was darf ich eigentlich noch essen? Darf ich mich überhaupt noch normal ernähren?“ Diese und andere Fragen stehen häufig im Mittelpunkt, wenn Patienten nach einer Operation am Magen, Darm oder anderen Organen im Bauch wieder anfangen sollen, wie üblich zu Hause zu kochen und die eigene Versorgung zu bewältigen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news477868

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin, Informationdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Mit Gift aus Knollenblätterpilz zielgerichtet gegen Krebs

Konjugate aus Antikörpern und Toxinen stellen ein neues biopharmazeutisches Wirkstoffprinzip dar. Wissenschaftlern ist es nun gelungen, α-Amanitin aus dem Knollenblätterpilz – eines der potentesten Gifte des Pflanzenreichs – an einen Antikörper zu binden und im Kampf gegen Krebs zu nutzen: So wird Amanitin zielgenau in Tumorzellen transportiert und zerstört nur diese spezifisch.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news477755

Quellen: Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, Informationsdienst Wissenschaft(idw)