Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Das programmierbare Immunsystem

Placeboforschung

Interferone und Interleukine sind Eiweiße, die wichtige Funktionen in der Immunabwehr des Körpers erfüllen. Ihre Konzentration kann durch das Chemotherapeutikum Cyclosporin herabgesenkt werden, was vor allem in der Transplantationsmedizin von Bedeutung ist, um Abstoßungsreaktionen transplantierter Organe zu vermeiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/programmierbares-immunsystem.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Mit RNA-Schnipseln gegen Herzinfarkt

MicroRNAs spielen bei der Erneuerung der Gefäße eine wichtige Rolle. Wie sich dieses Wissen zur Therapie nach Herzinfarkten, bei der „Schaufensterkrankheit“ (paVK) oder Aneurysmen nutzen lässt, beschreiben Frankfurter Biologen in der aktuellen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news475493

Quellen: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Nachweis des mütterlichen Einflusses auf die Entstehung der Alzheimer Demenz

Demenzerkrankungen stellen zunehmend eine große Herausforderung für die Gesundheits- und Pflegesysteme der westlichen Welt dar. Im Jahre 2050 werden nach Hochrechnungen zwischen 106 und 360 Millionen Patienten weltweit zu betreuen sein. Unter den Demenzerkrankungen macht mit mehr als 2/3 aller Erkrankten die Alzheimer Demenz aus. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des höheren Lebensalters, deren Ursache bis auf wenige familiäre Fälle (<1%) bisher nicht geklärt ist. Das Alter ist bisher der größte Risikofaktor, wobei das Risiko zusätzlich weiter erhöht wird, wenn die Mutter und/oder Großmutter an der Erkrankung litten.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news474691

Quellen: Universitätsklinikum Magdeburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Neues Internetportal bietet schnelle und unkomplizierte Hilfe bei Essstörungen

Anonymer Selbsttest, Informationen und Expertenkontakt: Forschungsstelle für Psychotherapie am Universitätsklinikum Heidelberg leitet europaweites Projekt www.proyouth.eu

Jugendliche und junge Erwachsene mit Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie finden in einem neuen Internet-Portal frühe und unkomplizierte Hilfe: Unter www.proyouth.eu können sie sich über Essstörungen und ihre Folgen informieren.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news474693

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Neuer Entstehungsweg für Makrophagen gefunden

Makrophagen spielen eine Schlüsselrolle bei der Immunabwehr. Die Zellen schützen den Organismus vor Infektionen und steuern Entzündungsreaktionen im Gewebe. Dabei unterscheiden sich Makrophagen je nach Einsatzort und Aufgaben. Ein Wissenschaftler der TU München hat nun untersucht, ob die verschiedenen Zelltypen eine gemeinsame embryonale Entstehungsgeschichte haben – und Überraschendes festgestellt: Abhängig von ihrer Herkunft bilden Makrophagen offensichtlich zwei eigenständige Zelllinien, die auch im Erwachsenenstadium fortbestehen. Die Arbeit wurde kürzlich in „Science“ vorgestellt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news474883

Quellen: Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

DGCH: Zu wenig Operationen bei verengtem Wirbelkanal, zu viele Eingriffe an der Bandscheibe

Die Anzahl an Bandscheibenoperationen in Deutschland ist innerhalb von fünf Jahren um 43 Prozent gestiegen. Doch eine Operation sei oft erst notwendig, wenn etwa die Blasenfunktion gestört ist oder Lähmungen auftreten, so Experten im Rahmen des 129. Chirurgenkongresses. Um überflüssige Eingriffe zu vermeiden empfehlen orthopädische Chirurgen und Neurochirurgen zuvor eine körperliche Untersuchung. Dagegen sei eine Internet-Zweitmeinung nicht aussagekräftig. Zunehmender Handlungsbedarf bestehe dagegen bei einer Wirbelkanalenge. Sie kann zu starken Schmerzen und Gehbehinderungen führen.

Weitere Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news474441

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wandern ist gesund

Studie bestätigt Wirkung von Gesundheitswandern

Dass sich regelmäßige Bewegung an der frischen Luft positiv auf die Gesundheit auswirkt, ist allgemein bekannt. Bereits vor einigen Jahren entwickelte der Deutsche Wanderverband (DWV) das Konzept des sogenannten Gesundheitswanderns – was bislang jedoch zur Anerkennung als Präventionsmaßnahme durch die Krankenkassen fehlte, war der wissenschaftliche Beweis für die gesundheitsfördernde Wirkung des Wanderns. Anfang des Jahres beauftragte der DWV deshalb das Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, diese Wirkung zu überprüfen. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/wandern-ist-gesund.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Suche nach neuen Grippe-Wirkstoffen

Asiatische Heilpflanzen eine Option?

Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen den Grippevirus haben Wissenschaftler verschiedene traditionelle Heilpflanzen Vorderasiens untersucht (1).

Aus sechs verschiedenen Pflanzenarten wurden Extrakte gewonnen. In Laborversuchen wurde die Wirksamkeit dieser Extrakte gegen den Grippevirus (Influenza A / H1N1) untersucht.

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/suche-nach-grippe-wirkstoffen.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Hautkrebs: Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen als Risikofaktoren

Stoffwechselerkrankungen und Bluthochdruck begünstigen offenbar die Entstehung von Hautkrebs. Das hat jetzt eine internationale Forschergruppe um Gabriele Nagel, Professorin am Ulmer Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, herausgefunden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news474288

Quellen: Universität Ulm, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

IfL-Karte zeigt Borreliose-Risiko im deutschlandweiten Vergleich

In Deutschland erkranken in jedem Jahr etwa 100.000 Menschen an der durch Zeckenstiche übertragenen Lyme-Borreliose. Am größten ist das Infektionsrisiko in Brandenburg, Sachsen und Bayern. In den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr tritt die Krankheit deutlich seltener auf. Das zeigt eine jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde veröffentlichte Karte auf der Grundlage von Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news474497

Quellen: Leibniz-Institut für Länderkunde, Informationsdienst Wissenschaft (idw)