Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Fasten für die Gesundheit

Immunzellen helfen bei der Stoffwechselumstellung

Bald beginnt für viele Christen die bis Ostern dauernde Fastenzeit. Allerdings fasten heutzutage viele Menschen nicht mehr aus religiösen, sondern eher aus gesundheitlichen Gründen. Wer beim Fasten kontrolliert auf Nahrung verzichtet, kann nicht nur ein paar Pfunde loswerden, sondern auch Körper und Geist etwas Gutes tun. Offenbar spielt das Immunsystem dabei eine wichtige Rolle, lässt eine Studie des Helmholtz Zentrums München vermuten.

Fasten hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und kann dadurch chronische Entzündungszustände verbessern. Aber welche Rolle spielt die Immunabwehr für einen gesunden Stoffwechsel? Die Forschenden haben im Labor untersucht, wie Leberzellen und Immunzellen in der Leber, sogenannte Makrophagen, während der Fastenperioden miteinander kommunizieren. Denn die Leber ist ein zentraler Regulator des Stoffwechsels. Es wurde bestimmt, welche Teile der Erbinformation (DNA) aktiv sind und welche Botenstoffe dadurch freigesetzt werden.

Tatsächlich gibt es während des Fastens einen aktiven Austausch zwischen den Zellen – und zwar über den sogenannten Glucocorticoid-Rezeptor. Auf diese Weise können Zellen des körpereigenen Abwehrsystems die Wirkung des Fastens auf den Stoffwechsel direkt beeinflussen und die sogenannte Ketogenese koordinieren. Bei der Ketogenese werden Fettsäuren in der Leber in Ketonkörper umgewandelt, die Energie für Gehirn, Muskeln und Organe liefern. Denn wenn von außen nicht genug Nahrung zugeführt wird, muss der Körper auf Energiereserven umschalten. Einer der Ketonkörper, nämlich Aceton, ist übrigens für den unangenehmen Mundgeruch beim Fasten verantwortlich. Demnach ist eine geringe Immunaktivität oder Entzündung für eine angemessene Stoffwechselanpassung beim Fasten sogar notwendig, betonen die Forschenden.

Freiwilliges Fasten wirkt sich nachweislich positiv auf die Gesundheit aus und kann Krankheiten wie Diabetes und Adipositas vorbeugen. „Unsere Erkenntnisse dienen dem Verständnis der molekularen Mechanismen, die diesen Erkrankungen zugrunde liegen. Sie werden maßgeblich dazu beitragen, wirksame Therapien auf Basis des Fastens zu entwickeln – mit dem Ziel, dass diese so schnell wie möglich bei den Patientinnen und Patienten ankommen“, resümiert Prof. Dr. Stephan Herzig vom Helmholtz Zentrum München. Allerdings sind weitere Studien notwendig, um die Ergebnisse zu bestätigen.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.helmholtz-munich.de

https://doi.org/10.1016/j.cmet.2022.01.004

Intervallfasten – Stunden zählen statt Kalorien
www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2021/januar/intervallfasten-stunden-zaehlen-statt-kalorien/

Intervallfasten – Auswirkungen auf Gewicht und Gesundheit
www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ernaehrung-und-gesundheit/intervallfasten/

Fasten – Moderne Aspekte eines klassischen Naturheilverfahrens
www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ernaehrung-und-gesundheit/fasten-moderne-aspekte-eines-klassischen-naturheilverfahrens/

Fasten – Auszeit für Körper und Geist
www.in-form.de/wissen/fasten-tee-gesundheit/

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
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Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Übergewicht bei Schulkindern

Studie zu Präventionspotenzial von Schulen

Ernährungsbildung, gesunde Schulmahlzeiten und viel Bewegung spielen eine entscheidende Rolle, um Übergewicht bei Schulkindern vorzubeugen. Zu diesem Schluss kommt eine lateinamerikanische Studie. Die Ergebnisse stellt das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) vor.

Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik weisen eine der höchsten Übergewichts- und Adipositasraten bei Kindern unter fünf Jahren weltweit auf. Inwieweit Regierungen und Schulen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen Einfluss nehmen, war Gegenstand einer zweistufigen Studie. Als effektiv wurden u.a. die Etablierung von Ernährungsbildung in Schulen, Bewegungsförderung und gesundheitsförderliche Verpflegungsstandards für Schulmahlzeiten vorausgesetzt. Nur wenige Staaten setzen jedoch einen Teil dieser Präventionsmaßnahmen um.

Auch in Deutschland haben sich die Übergewichts- und Adipositasprävalenzen bei Kindern und Jugendlichen auf hohem Niveau stabilisiert. Hierzulande sind 15,4 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren übergewichtig, etwa 6 % von ihnen sind adipös. Studien zeigen auch in Deutschland das hohe Präventionspotenzial von Schulverpflegung.

Für mehr Qualität beim Essen und Trinken in Kita und Schule setzt sich das NQZ ein, das im Bundeszentrum für Ernährung angesiedelt ist und auf Bundesebene die Weiterentwicklung von Maßnahmen und Initiativen rund um gutes Essen in Kindertagesbetreuung und Schule koordiniert. Medien für die Ernährungsbildung in Schulen gibt es vom Bundeszentrum für Ernährung:

www.bzfe.de/bildung/

www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.nqz.de/service/aktuelles/die-rolle-von-schulen-in-der-uebergewichtspraevention

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Trend zu digitaler Ernährungsberatung

Corona-Pandemie treibt Online-Anwendungen voran

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen aufgeschlossener gegenüber digitalen Lösungen gemacht – und damit im Bereich der Ernährungsberatung und -therapie eine bereits existierende Entwicklung nochmals beschleunigt. Das zeigt sich auch im Trendreport Ernährung 2022, der kürzlich in Kooperation von NUTRITION HUB, Deutschlands größtem Netzwerk für Ernährungsexpertinnen und -experten, und dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) veröffentlicht wurde. 30 Prozent der befragten Ernährungsprofis beobachten eine Zunahme der digitalen Angebote in der ernährungspräventiven und ernährungstherapeutischen Beratung.

So nutzen zahlreiche Fachleute Apps, um zum Beispiel Nährwertprofile zu erfassen oder das Erlernen eines neuen Verhaltens zu unterstützen. Die Befragten berichten zudem, dass Hausärztinnen und Hausärzte immer öfter Apps empfehlen und diese seit dem Jahr 2020 auch als „Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)“ verschreiben können. „Ich beobachte das vor allem in der Adipositastherapie sowie in der Typ 2-Diabetes-Therapie zur Ernährungsumstellung“, sagt die Ernährungsberaterin Anne Graßmann.

DiGAs unterliegen den hohen Qualitätsprüfungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und werden in einem zentralen Verzeichnis gelistet. Bei entsprechenden Indikationen haben Patientinnen und Patienten einen Anspruch auf diese Leistung. „DiGAs werden den Zugang zu Ernährungsberatung in Therapie und Prävention vereinfachen und Transparenz in den Markt bringen.“ Davon ist Uta Köpcke, Präsidentin des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD), überzeugt.

Digitale Lösungen erleichtern Klientinnen und Klienten den Zugang zu zertifizierten Ernährungsberatungs- und -therapieangeboten und ermöglichen zudem eine unkomplizierte, engmaschige Betreuung. Laut Beobachtungen der Ernährungsexpertinnen und -experten nutzen Eltern immer häufiger Coaching-Angebote, um zum Beispiel auf die ersten 1.000 Lebenstage ihrer Kinder optimal vorbereitet zu sein oder sich zu Fragen rund um die Familienernährung zu informieren.

Generell sind die Ernährungsprofis überzeugt davon, dass Ernährungsberatungen vermehrt Teil des sogenannten „Life Coachings“ werden: „Die Faktoren, die nicht direkt mit der Ernährung verbunden sind, erweisen sich oft als zentrale Stellschrauben, um zu einer Verhaltensänderung zu gelangen. Die ganzheitliche Betrachtung des Wohlbefindens, physisch und psychisch, rückt in den Vordergrund“, sagt Juliane Isbrecht von der Akademie für Sport und Gesundheit. Das beobachtet auch Dr. Ann-Kristin Dorn, Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin des FreeFrom Hero Festivals, bei Patientinnen und Patienten mit Lebensmittelintoleranzen. Hier könne die Reflektion des subjektiv wahrgenommenen Leidenswegs auf Basis einfach aufbereiteter Informationen zu selbstwirksamen Verhaltensänderungen führen.

Mit dem größeren Angebot an Ernährungs-Apps und Beratungsangeboten steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten und online-affinen Ernährungsfachkräften: „Allein an der Anzahl der ausgeschriebenen Stellen für Diätassistentinnen und Diätassistenten im Bereich der digitalen Ernährungsberatung wird klar, dass hier ein großer Umbruch stattfindet“, so Dr. Daniel Buchholz, Leiter der Schule für Diätassistenten an der Universitätsmedizin Mainz.

Für den Trendreport Ernährung 2022 wurden über 100 Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ernährungssektors befragt. Den vollständigen Bericht können Sie auf der Nutrition-Hub-Webseite www.nutrition-hub.de kostenfrei als PDF herunterladen.

Melanie Kirk-Mechtel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungskommunikation/digitale-kommunikation-zu-ernaehrung-und-lebensmitteln/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/ernaehrungsberatung-trotzt-corona/

„Baby & Essen“ – Kostenlose App fürs erste Lebensjahr

https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/bestens-unterstuetzt-durchs-1-lebensjahr/materialien/baby-essen/

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Diabetes: Ernährung hilft, den Zuckerhaushalt zu regulieren

Diabetes: Ernährung hilft, den Zuckerhaushalt zu regulieren

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Empfehlungen der Wissenschaft zur Ernährung bei Diabetes mellitus Typ 2

Eine gesunde Ernährung kann beitragen, den Blutzuckerspiegel bei Diabetes mellitus Typ 2 in den Griff zu bekommen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat neue Empfehlungen erarbeitet. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert sie.

Auch adipöse Menschen haben die Möglichkeit, Ihren Zuckerstoffwechsel stark zu normalisieren. Im Idealfall können sie zeitweise ohne Medikamente auskommen. Das setzt voraus, dass die Umstellung der Ernährung in einer frühen Phase der Zuckerkrankheit erfolgt und die Betroffenen fünfzehn Kilogramm abnehmen, das Fazit der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Diese hat neue Empfehlungen erarbeitet, um diesem Ziel näher zu kommen. Dazu haben die Wissenschaftler:innen sämtliche relevanten Studien seit dem Jahr 2004 ausgewertet.

Neue Empfehlungen zur Ernährung bei Diabetes

Herausgekommen sind Empfehlungen, die die Gewichtsreduktion und die Ernährungsweise bei Diabetes Typ 2 unkomplizierter und individueller machen. So können Betroffene grundsätzlich unter verschiedenen Methoden wählen, die ihren Vorlieben entsprechen.
Positiv stuften die Forscher:innen die Low-Carb-, die Low-Fat-, die Formula-Diäten sowie das Intervallfasten für die Gewichtsabnahme ein. Wer auf eine Diät verzichten möchte, kann mediterrane, vegetarische oder vegane Ernährungsmuster nutzen. Wichtig sei es, auf unverarbeitete, naturbelassene Lebensmittel zurückzugreifen. Bei den Kohlenhydraten priorisieren sie Vollkornprodukte, stärkearme Gemüsesorten, Nüsse und Hülsenfrüchte. Besonders gute Kohlenhydrate, die sich auf den Blutzuckerspiegel günstig auswirken, enthält der Hafer.

Außerdem empfehlen die Expert:innen zügiges Gehen nach den Mahlzeiten, um die Regulation des Körpergewichts zu verbessern.

Demgegenüber aufgegeben wurden die früheren strengen Vorgaben zum Verzehr für einzelne Mikronährstoffe, wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Außerdem überholt ist die bisherige Maßgabe, bei einer eingeschränkten Nierenfunktion weniger Eiweiß zu verzehren. (1)

Der Rat der Bioresonanz-Experten:innen

So hilfreich eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Regulation des Zuckerstoffwechsels bei Diabetes ist, reicht dies in den meisten Fällen alleine nicht aus. Hintergrund ist, dass Diabetes in der Regel die Folge von tiefgreifenden Regulationsstörungen im Organismus ist, so die Erfahrung in der Ganzheitsmedizin. Die Zusammenhänge sind bei Diabetes sehr komplex. Dies wird in neueren Erkenntnissen der Wissenschaft bestätigt, wie die Bioresonanz-Redaktion in einem Fachbeitrag erläuterte (2).

Die Bioresonanz-Experten empfehlen, bei Diabetes mellitus den gesamten Organismus auf Regulationsstörungen hin zu analysieren und gegebenenfalls zu regulieren. Ihren Erfahrungen zufolge hilft dies dabei, dass die Ernährungsempfehlungen ihr Ziel optimaler erreichen.

Quellen:
(1)Neue Ernährungsempfehlungen bei Diabetes Typ 2, Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
(2)Diabetes und die komplexen Zusammenhänge, Online-Magazin bioresonanz-zukunft.de

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

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bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die Zukunft is(s)t vegan und pflanzenbasiert

Der Trend geht weg vom Fleisch

Im Trendreport Ernährung 2022 von NUTRITION HUB und dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) lautet ein großer Trend „Vegane & pflanzenbasierte Ernährung“. 49 Prozent der für den Report befragten Ernährungsprofis beobachten, dass die Nachfrage nach veganer und pflanzenbasierter Ernährung weiterhin stark zunimmt. Aber was bedeuten eigentlich die Begriffe „vegan“ und „pflanzenbasiert“?

Bei einer veganen Ernährungsweise sind alle tierischen Lebensmittel tabu, neben Fleisch, Käse, Milch auch Honig und Produkte mit Gelatine oder ähnlichen tierischen Inhaltsstoffen. Für die pflanzenbasierte Ernährungsweise gibt es bisher keine einheitliche Definition. Gemeint ist aber ein Speiseplan, der überwiegend pflanzliche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen sowie Obst und Gemüse enthält, ergänzt durch kleine Mengen tierischer Produkte. Diese Ernährungsweise entspricht zum Beispiel der „Planetary Health Diet“, die eine Kommission internationaler Wissenschaftler als Referenzrahmen entwickelt hat, um die Gesundheit des Menschen und der Erde gleichermaßen zu schützen.

Weil sich immer mehr Menschen beim Einkauf für vegetarische oder vegane Lebensmittel entscheiden, sind die sich daraus ergebenden ernährungsphysiologischen Konsequenzen mittlerweile ein wichtiges Forschungsfeld, wie Dr. Robert Schaller angab. Er ist Leiter des Referats Ernährungswissenschaft und Ernährungsforschung im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der Trendreport zeigt, dass es vor allem Mütter und Väter aus den Generationen Y und Z sind, die vermehrt pflanzliche Alternativen kaufen und bewusst nach pflanzenbasierten und nährstoffreichen Produkten suchen. „Dabei kommt der Produktzusammensetzung und den verwendeten Inhaltsstoffen große Bedeutung zu. Eltern erwarten hier Transparenz und Nachhaltigkeit“, so die Ernährungswissenschaftlerin Katrin Meyer vom Startup Mia & Ben. Wenn Eltern ihre Kinder vegetarisch oder vegan ernähren, suchen sie außerdem verlässliche Informationen bei Expertinnen und Experten, an oberster Stelle zur Umsetzung im Alltag. „Eltern möchten sicher sein, ihre Kinder dabei ausreichend mit essenziellen Nährstoffen zu versorgen und mögliche Mängel zu vermeiden“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Verena Dickson, Gründerin von Kinder Nutrition. Wie die Befragung außerdem ergab, nimmt die Zahl der Anfragen für Vorträge oder Bücher zu pflanzenbasierter Ernährung bei den Ernährungsfachleuten rasant zu.

Auch in der Gemeinschaftsverpflegung hat die rein pflanzliche bzw. pflanzenbetonte Ernährung Fahrt aufgenommen. Die befragten Expertinnen und Experten beobachten hier, dass vielerorts an innovativen Verpflegungskonzepten gearbeitet wird. Ökotrophologin Prof. Anja Carlsohn von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg berichtet, dass die Integration von Milch- und Fleischalternativen in den Speiseplänen voranschreite. Vegane Gerichte würden vor allem in Mensen vermehrt gewünscht. Gleichzeitig würden diese Entwicklungen aber durch starre Strukturen des Großhandels verlangsamt, wie die Nachhaltigkeitsforscherin Prof. Melanie Speck von der Hochschule Osnabrück betont, zum Beispiel durch zu kleine Verpackungseinheiten und den Fachkräftemangel.

Für den Trendreport Ernährung 2022 wurden im Herbst 2021 über 100 Fachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen des Ernährungssektors befragt. Den vollständigen Bericht mit allen zehn Ernährungstrends 2022 können Sie auf der Nutrition-Hub-Webseite www.nutrition-hub.de kostenfrei als PDF herunterladen.

Melanie Kirk-Mechtel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/

https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/fleischersatzprodukte/


https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/orientierung-beim-einkauf/veganer-fischersatz/


https://bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/vegane-lebensmittel/


https://bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/


www.bzfe.de/ernaehrung/die-ernaehrungspyramide/die-ernaehrungspyramide-eine-fuer-alle/ernaehrungspyramide-wie-esse-ich-vegetarisch/

Broschüre „Vegetarisch essen und trinken mit der Ernährungspyramide – Informationen für Verbraucher*innen“, Bestell-Nr. 0122, kostenloser Download, www.ble-medienservice.de/0122/vegetarisch-essen-und-trinken-mit-der-ernaehrungspyramide-informationen-fuer-verbraucher-innen

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Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Pflanzlicher denn je: Die moderne deutsche Esskultur

Anzahl der Vegan-Affinen seit 2014 fast verdreifacht – Hälfte der Befragten ernährt sich heute bewusst anders – deutliche Mehrheit fordert von Unternehmen mehr Verantwortung für die Zukunft – Simply V befeuert Trend zu Käse-Alternativen – nahezu jeder fünfte hat Simply V schon einmal verwendet

Immer mehr Bundesbürger (43 %) entdecken den pflanzlichen Ernährungsstil für sich: 13 Prozent geben an, sich in bestimmten Zeitabschnitten rein pflanzlich zu ernähren, 30 Prozent entscheiden sich zumindest gelegentlich ganz bewusst für eine vegane Mahlzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der E.V.A. GmbH, Oberreute, durchgeführt hat. Damit hat sich der Anteil der vegan-affinen Bundesbürger seit 2014 fast verdreifacht. Damals ernährten sich erst 16 Prozent zumindest ab und zu rein pflanzlich.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass die Hälfte der Befragten angibt, sich bewusst anders zu ernähren als noch vor einigen Jahren (51 %). Ebenfalls die Hälfte bevorzugt Bio-Lebensmittel (52 %). Ein Viertel verwendet gern pflanzliche Lebensmittel (26 %), insbesondere jüngere: 40 Prozent der 14-29-Jährigen greifen dazu, bei den 30-49-Jährigen sind es 26 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 18 Prozent. Die Jüngeren sind auch innovativen Lebensmittel-Produkten und Marken deutlich aufgeschlossener: 39 Prozent der 14-29-Jährigen interessieren sich dafür, auch wenn sie mit ganz neuen, außergewöhnlichen Zutaten hergestellt werden. Bei den 30-49-Jährigen sind es 28 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 19 Prozent. Bei alledem sind sich alle Befragten in einem einig: Kochen und Essen müssen für drei Viertel der Befragten vor allem Spaß machen (75 %).

Unternehmen sollen Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Dass Unternehmen aus dem Bereich Ernährung/Lebensmittel bei ihren Produkten und ihrem Handeln mehr Verantwortung für unsere Zukunft zeigen, ist für eine deutliche Mehrheit der Befragten (70 %) wichtig. Diese Forderung nach Verantwortung ist heute – und künftig vermutlich noch stärker – ein wichtiger gesellschaftlicher Treiber für die wachsende Hinwendung zu pflanzlichen Lebensmitteln, die als wesentlich nachhaltiger gelten als tierische Produkte. Infolge der Corona-Pandemie ist die pflanzliche Ernährung für vegan-affine Personen sehr viel wichtiger (12 %) bzw. etwas wichtiger (21 %) geworden.

Diskussionen um den Klimawandel, die Fridays for Future-Bewegung und nicht zuletzt die jüngsten Wetterphänomene befeuern diesen Trend zusätzlich, aber auch das wachsende Angebot an pflanzlichen Alternativen, die den Speiseplan bereichern.

Bei Käse-Alternative am liebsten Simply V

Der Markt für pflanzliche Lebensmittel boomt. Milch-Alternativen sind heute für viele selbstverständlich geworden, mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) verwendet sie. Auch pflanzliche Aufstriche auf Basis von Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide stehen hoch im Kurs, rund die Hälfte verwendet sie. Alternativen für Frischkäse werden von jedem fünften (17 %) verwendet, und viele greifen zu Alternativen für Schnittkäse (15 %), Reibekäse (14 %) oder Feta (11 %). Damit hat sich die Verwendung von Hart- und Schnittkäse-Alternativen von 2018 bis 2021 verdoppelt (von 8 % auf 15 %), ebenso die Verwendung von Frischkäse-Alternativen (von 9 % auf 17 %). Die Verwendung von Reibekäse-Alternativen hat sich in dieser Zeit sogar verdreifacht (von 5 % auf 14 %).

Das Segment der pflanzlichen Käse-Alternativen ist laut des Marktforschungsunternehmens Nielsen allein im letzten Jahr um rund 80 Prozent gewachsen. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem von Simply V, der Marke für Käse-Alternativen der E.V.A. GmbH. Mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent liegt Simply V unangefochten an der Spitze des Segments. Die Stärke der Marke geht auch aus der aktuellen forsa-Umfrage eindeutig hervor: Simply V ist zum einen deutlich bekannter als vergleichbare Marken, jeder zweite Befragte (54 %) kennt Simply V; vor allem aber hat jeder fünfte (17 %) schon einmal Simply V verwendet. Damit überflügelt die Marke den Wettbewerb mit beeindruckendem Abstand: Simply V-Produkte werden etwa doppelt so häufig verwendet wie jeweils eine der Marken des Wettbewerbs. Die Käuferreichweite von Simply V ist 2021 noch einmal um mehr als 50 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nachdem sie 2020 bereits um 48 Prozent zugelegt hatte. Damit hat sich die Anzahl der Verwender innerhalb von nur zwei Jahren weit mehr als verdoppelt.

Der kontinuierlich wachsende Erfolg von Simply V liegt an der konsequenten Ausrichtung an den Wünschen der Verbraucher. Um sie zu erfassen, betreibt die E.V.A. GmbH eine umfangreiche Marktforschung, zu der auch repräsentative Umfragen gehören, die das Unternehmen jedes Jahr in Auftrag gibt. Wie viel Innovationskraft in der Marke steckt, zeigt sich immer wieder an Produkteinführungen, die Verbraucher gewissermaßen herbeigesehnt haben wie zuletzt geschehen beim Hirtengenuss, einer Feta-Alternative gemacht mit Mandeln. Wie alle Simply V-Produkte ist auch der Hirtengenuss in Geschmack und Verwendungsmöglichkeiten unerreicht.

Weitere Informationen unter https://www.simply-v.de

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Argumento PR für Simply V
Hella Beuschel
Haydnstraße 6
67655 Kaiserslautern
(0631) 310 90 310
mail@argumento.de
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Abnehmen mit Sirtfood

Hält die Diät, was sie verspricht?

Abnehmen ohne Kalorienzählen, jung und fit bleiben – das verspricht die Sirtfood-Diät. Sie setzt auf die Kraft der körpereigenen Sirtuine, die durch eine verringerte Kalorienaufnahme und eine pflanzenbetonte Kost angeschaltet werden können. Aber wie wirksam ist die Ernährungsform?

Sirtuine sind Enzyme, die wichtige Stoffwechsel– und Alterungsprozesse steuern. Vermutlich werden sie bei verringerter Kalorienzufuhr aktiviert, wenn der Körper unter Stress steht. Sirtuine bringen den Stoffwechsel in Schwung, fangen freie Radikale ab und setzen Reparaturmechanismen in Gang. In diesem Bereich wurde in den vergangenen Jahren viel geforscht.

Vermutlich können Sirtuine auch durch verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe aktiviert und unterstützt werden. Das ist die Basis des Sirtfood-Diät-Konzepts: Durch die gezielte Auswahl von pflanzlichen Lebensmitteln soll ein ähnlicher Effekt erreicht werden wie durch eine Nahrungspause. Dazu zählen beispielsweise Obst wie Zitrusfrüchte, Äpfel und Beeren, grünes Blattgemüse, Kohl, Hülsenfrüchte und Gewürze wie Kurkuma, Zimt und Knoblauch. Auch hochwertiges Olivenöl und Cashewkerne sind reich an Sirtuin-aktivierenden Pflanzenstoffen, während Weißmehl und Zucker gemieden werden.

Meist ist die Diät in verschiedene Phasen geteilt. In den ersten drei Tagen wird reichlich Flüssigkeit, etwa als grüne Säfte und Smoothies, getrunken und die Kalorienaufnahme auf 800 bis 1.000 Kilokalorien begrenzt. In den nächsten vier Tagen wird die Kalorienaufnahme etwas erhöht, bis in der letzten Phase ohne Einschränkungen reichlich Sirtfood gegessen wird.

Die Sirtfood-Diät ist eine pflanzenbetonte Kost, die sich langfristig positiv auf die Gesundheit auswirken soll. Dafür ist aber wichtig, den Körper insgesamt ausgewogen zu ernähren und mit allen Nährstoffen zu versorgen. Als Diät ist sie eher für Menschen geeignet, die nur wenig Gewicht verlieren oder ihre Figur erhalten wollen. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob die sekundären Pflanzenstoffe tatsächlich Sirtuine aktivieren und dadurch ein Gewichtsverlust begünstigt wird. Auch der Anti-Aging-Effekt lässt sich nicht eindeutig nachweisen.

Generell sind kurzfristige Diäten mit einer schnellen Gewichtsabnahme nur selten erfolgreich, da sie zum Jo-Jo-Effekt führen können. Am besten lässt sich das Wunschgewicht schrittweise erreichen: Ausgewogen und gesund ernähren (eventuell über eine Ernährungsumstellung nachdenken) und viel bewegen.

Weitere Tipps, wie es gelingen kann, dauerhaft abzunehmen gibt es von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung: https://www.in-form.de/wissen/gesundes-abnehmen/

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/online-spezial/sirtfood-einfach-abnehmen-und-jung-bleiben-2/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/genussvoll-kalorien-sparen/

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“, Bestell-Nr. 1637, 2,00 Euro, www.ble-medienservice.de/1637/genussvoll-kalorien-sparen

www.in-form.de/materialien/kompass-ernaehrung/einfach-leichter-essen-mit-genuss-und-ohne-hunger/

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Länger leben mit Olivenöl?

Neue Hinweise aus der Wissenschaft

Wer regelmäßig Olivenöl verzehrt, stirbt offenbar seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Der positive Effekt war in einer US-amerikanischen Langzeitstudie bereits ab einem halben Esslöffel am Tag zu beobachten. An der Untersuchung nahmen über 90.000 Personen teil, die im medizinischen Bereich tätig und zu Beginn frei von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs waren.

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Mittelmeerkost. Es enthält reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, Vitamin E sowie Phenole und der regelmäßige Verzehr soll unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Allerdings sind noch viele Fragen ungeklärt. Die an der Studie teilnehmenden Testpersonen wurden alle vier Jahre zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Sie erfassten unter anderem, welche Öl- und Fettarten zum Kochen und Braten, für Salatdressings und bei Tisch verwendet wurden. Nach einer Beobachtungszeit von 28 Jahren wurden knapp 37.000 Todesfälle festgestellt.

Menschen, die mehr als einen halben Esslöffel Olivenöl (7 g) täglich verzehrten, hatten ein um 19 Prozent geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Als Vergleichsgruppe dienten Personen, die selten oder nie Olivenöl konsumierten. Auch die Sterblichkeit an Krebs (minus 17 %), neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (minus 29 %) und Atemwegserkrankungen (minus 18 %) war geringer. Wer etwa 10 Gramm Margarine, Butter oder Mayonnaise pro Tag durch die gleiche Menge Olivenöl ersetzte, hatte ebenfalls ein geringeres Sterblichkeitsrisiko (8 bis 34 %). Das haben Substitutionsanalysen gezeigt. Wenn das Olivenöl durch andere pflanzliche Öle wie Rapsöl ausgetauscht wurde, gab es keinen nachweisbaren Effekt. Vermutlich haben sie ähnliche gesundheitliche Vorteile wie Olivenöl, schreiben die Autoren im „Journal of the American College of Cardiology“.

„Unsere Ergebnisse unterstützen die aktuellen Ernährungsempfehlungen, den Verzehr von Olivenöl und anderen ungesättigten Pflanzenölen zu erhöhen“, fasst Hauptautorin Dr. Marta Guasch-Ferré im Journal of the American College auf Cardiology zusammen. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Es wäre möglich, dass ein höherer Olivenölkonsum ein Hinweis auf eine insgesamt gesündere Ernährung ist. Außerdem sei nicht abschließend geklärt, ob der Olivenölkonsum nur vor bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder auch vor anderen schweren Erkrankungen schützt und welche Mengen für eine positive Wirkung erforderlich sind. Weitere Studien sollen folgen, um den zugrundeliegenden biologischen Mechanismen auf die Spur zu kommen.

Ein Allheilmittel ist pflanzliches Öl aber leider nicht, denn der Mensch lebt nicht von Öl allein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.jacc.2021.10.041

Qualität von Olivenöl

https://www.bzfe.de/was-wir-essen-blog/blog-archiv/blog-archiv-2019/august-2019/qualitaet-von-olivenoel/

Speisefette: Welches Fett wofür?

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisefette-und-oele/

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Das Bauchfett muss weg – von Alexandra Kraft

Bauchfett – der heimliche Krankmacher

Vor allem im Bauchbereich ist zu viel Fettgewebe ein Gesundheitsrisiko. Doch warum schadet uns genau dieses Fett so sehr? Eine von vielen Fragen, die Alexandra Kraft in ihrem neuen Buch „Das Bauchfett muss weg!“ beantwortet.

Alexandra Kraft, Das Bauchfett muss weg! Südwest, 978-3-517-10088-3, 18,00 € (D), 18,50 € (A), CHF 25,90*, PB, Klappenbrosch., 224 Seiten. Auf Amazon ansehen:Das Bauchfett muss weg!: Richtig bewegen und ernähren – ganz ohne Diät. Mit Rezepten von Regina Rautenberg.

Im Gegensatz zum „harmlosen“ Unterhautfettgewebe produziert das Bauchfettgewebe, welches mittlerweile sogar als eigenes Organ betrachtet wird, krankmachende Hormone, die hohen Blutdruck und unterschwellige Entzündungen fördern. Laut aktuellen Studien besteht sogar die Möglichkeit eines erhöhten Krebsrisikos und das das Herz gefährdet ist.

Wie man effektiv Bauchfett reduziert zeigt die Expertin in ihrem neuen Buch. Dabei geht es nicht um klassische Diäten, sondern vielmehr um eine Ernährungsumstellung hin zu gesünderen, unverarbeiteten Lebensmitteln, hochwertigen Speiseölen, schonenderen Zubereitungsmethoden, den passenden Essensrhythmus sowie die richtige Bewegung.

In diesem Buch erfährt man, wie man sehr effektiv das Bauchfett reduzieren kann. Alexandra Kraft, Wissenschaftsredakteurin beim Stern, gibt sowohl tiefere Einblicke in die Welt des so unliebsamen Bauchfettes als auch praktische und alltagstaugliche Rezepte und Übungen an die Hand, um dem Bauchfett ein für alle Mal los zu werden.

Aus dem Inhalt:

  • Das Bauchfett muss weg – Fünf Fakten über das Bauchfett // Hunger oder Appetit: Ein wichtiger Unterschied // Frauenbauch, Männerbauch – Zwei Welten
  • Warum wir dick werden und welche Rolle Gehirn, Mikrobiom und Gewohnheiten dabei spielen – Heimlicher Herrscher: Das Mikrobiom // Gewohnheiten machen dick
  • Nie wieder Diät – über gesunde Ernährung zu einem schlanken Äußeren – Durch gute Ernährung zu einem gesunden Mikrobiom
  • Welche Nahrungsmittel sind ungesund, welche Gesund? –  Zucker, die süße Kalorienbombe // Fette, gefährlich oder harmlos?
  • Gesünder, intelligenter und schlanker durch Sport – Mit körperlicher Fitness Krankheiten entgegenwirken // Sex oder Rasenmähen – was ist besser für den Bauch?
  • Trainingspläne
  • Rezepte

Die Autorin:

Alexandra Kraft arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Redakteurin und Reporterin für das Magazin stern. Als Redakteurin im Ressort Sport berichtete sie für den stern über große Sportereignisse weltweit. So war sie zum Beispiel 2002 bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City. Während ihrer Arbeit für den stern schrieb sie ebenfalls für die Ressorts Deutschland aktuell und Wissenschaft. Von 2013 bis 2017 war sie als Reporterin vom stern in das New Yorker Büro entsandt. Sie ist außerdem Autorin des Blogs „Das Glück ist ein Turnschuh“ auf stern.de. Seit 2018 recherchiert und schreibt Alexandra Kraft als Redakteurin für das Wissenschafts-Ressort des Hamburger Magazins. Ihre Schwerpunkte sind Fitness und Ernährung.

Pressekontakt:

Christiane Kochseder

Presseabteilung

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Phone +49 (0) 89 / 4136-3934 | christiane.kochseder@penguinrandomhouse.de

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Immunsystem stärken

Tipps in „Ernährung im Fokus“

Ausgewogen essen und trinken, regelmäßig bewegen sowie Entspannung und ausreichend Schlaf – das reicht für die meisten Menschen aus, um ihr Immunsystem in der winterlichen Erkältungszeit zu unterstützen. Kurz gesagt: Ein gesunder Lebensstil. Dazu trägt insbesondere eine pflanzenbetonte Kost mit reichlich Gemüse, Früchten, Kräutern und Gewürzen mit ihren immunstärkenden Inhaltsstoffen bei. Ernährungswissenschaftlerin Ruth Rösch gibt in der Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ des Bundesinformationszentrums für Ernährung (BZfE) Tipps, wie das gelingen kann.

Täglich fünf Portionen Gemüse und Obst, möglichst frisch, dazu hochwertige Pflanzenöle, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze. Beeren in einem Getreidebrei oder Porridge liefern besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe, die gesundheitsfördernd und antimikrobiell wirken. Je dunkler die Beeren, desto mehr Anthocyane sind enthalten.

Grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse, je nach Verträglichkeit mit Zwiebeln und Knoblauch, gehören ebenfalls zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Sie liefern Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem Eisen und Zink spielen eine wichtige Rolle für unser Immunsystem. Gute Lieferanten sind neben Fleisch und Fleischwaren, zum Beispiel Amaranth, Bulgur, Hafer, Hirse und verschiedene Bohnenarten. Deftige Suppen und Eintöpfe dürfen gut gewürzt sein. Kurkuma, Gewürznelken, Zimt, Koriander, Ingwer und schwarzer Pfeffer gehören zu den ältesten Gewürzen. Sie enthalten antibakterielle und entzündungshemmende Inhaltsstoffe und dürfen reichlich verwendet werden. Auch Thymian mit seinem Inhaltsstoff Thymol wirkt antiseptisch, antioxidativ und entzündungshemmend.

Kupfer, Selen, Vitamin E und Zink – ebenfalls unerlässlich für ein gutes Immunsystem – sind in Nüssen und Samen enthalten. Als Snack zwischendurch oder zur Abwechslung im Müsli und Salat liefern sie außerdem noch wertvolle Fettsäuren.

Gesundheitsfördernd sind auch probiotische Lebensmittel wie Sauerkraut, Joghurt, Kefir, Kimchi oder Kombucha. Die darin enthaltenen lebenden Mikroorganismen wirken sich positiv auf das Mikrobiom im Darm aus. Probiotika müssen also keineswegs als Supplemente aufgenommen, sondern können ohne weiteres in einen abwechslungsreichen Speiseplan eingebaut werden.

Neben Essen und Trinken unterstützen Sport und Bewegung sowie ausreichende Entspannung und Schlaf unser Immunsystem. Bewegung regt die Vermehrung von Immunzellen an. Im Schlaf regeneriert der Körper.

Nicht ein einziges Lebensmittel liefert die für uns wichtigen Nährstoffe und gesundheitsfördernden Substanzen, sondern es ist die Gesamtheit der pflanzlichen und tierischen Lebensmittel -und natürlich unser Lebensstil, die dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. So bleiben wir leichter gesund.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Der Beitrag „Einfach ein gutes Immunsystem!“ ist erschienen in der BZfE-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“, Ausgabe 04/2021. Er steht außerdem auf https://www.bzfe.de/ernaehrung-im-fokus/ als kostenfreier Download zur Verfügung

Die BZfE-Fachzeitschrift Ernährung können Sie auch im Abo erhalten. Bestell-Nr. 9104 auf www.ble-medienservice.de

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