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Corona - Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Corona – Forschung: Was grüner Tee, Olivenöl und Rotwein gemeinsam haben

Eine Studie zeigte, dass natürliche Pflanzenstoffe ein wichtiges Enzym des Coronavirus hemmen können

Wissenschaftler identifizierten drei natürliche Pflanzenstoffe, die in Laborversuchen ein zentrales Enzym des Coronavirus deutlich ausbremsen konnten. Die Substanzen kommen unter anderem in grünem Tee, Olivenöl und Rotwein vor.

In einer Studie wurden rund 500 natürliche Verbindungen auf ihre Fähigkeit überprüft, an die sogenannte Papain-like Protease (PLpro) des Coronavirus zu binden – ein Enzym, das für die Vermehrung des Virus eine entscheidende Rolle spielt.

Die Forschenden wurden fündig: Drei sogenannte Phenole zeigten eine vielversprechende Bindung an das Enzym. In anschließenden Laborversuchen konnte die Aktivität der Protease in lebenden Zellen um rund 50 bis 70 Prozent reduziert werden. Damit rückten die natürlichen Moleküle als mögliche Ausgangsstoffe für die Entwicklung neuer antiviraler Medikamente in den wissenschaftlichen Fokus.

Besonders interessant war dabei nicht nur ihre hemmende Wirkung auf die Virusvermehrung. Die Papain-like Protease unterstützt das Coronavirus auch dabei, die Immunabwehr infizierter Zellen zu schwächen. Wird dieses Enzym blockiert, könnte das Immunsystem seine natürliche Abwehrleistung besser entfalten.

Für die Untersuchungen nutzten die Forschenden modernste Strukturbiologie. Mithilfe hochauflösender Röntgenstrahlung konnten sie auf atomarer Ebene sichtbar machen, ob und an welcher Stelle sich die Naturstoffe an das Enzym anlagern. Diese Erkenntnisse lieferten wichtige Hinweise für die Entwicklung potenzieller Wirkstoffe.

Zu den identifizierten Verbindungen gehörten Moleküle, die natürlicherweise in verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln vorkommen. Einige besitzen bereits bekannte antioxidative oder entzündungshemmende Eigenschaften und werden seit Langem wissenschaftlich untersucht. Dennoch betonten die Forschenden ausdrücklich, dass aus den Ergebnissen keine unmittelbare gesundheitliche Empfehlung abgeleitet werden könne. Vielmehr dienten die Naturstoffe als chemische Vorbilder für die Entwicklung neuer Medikamente.

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.
Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

Quelle der Studie:

Röntgenscreening identifiziert vielversprechende Naturstoffe gegen das Coronavirus, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
KI-Kennzeichnung: KI-unterstützter Inhalt

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Länger leben mit Olivenöl?

Neue Hinweise aus der Wissenschaft

Wer regelmäßig Olivenöl verzehrt, stirbt offenbar seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Der positive Effekt war in einer US-amerikanischen Langzeitstudie bereits ab einem halben Esslöffel am Tag zu beobachten. An der Untersuchung nahmen über 90.000 Personen teil, die im medizinischen Bereich tätig und zu Beginn frei von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs waren.

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Mittelmeerkost. Es enthält reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, Vitamin E sowie Phenole und der regelmäßige Verzehr soll unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Allerdings sind noch viele Fragen ungeklärt. Die an der Studie teilnehmenden Testpersonen wurden alle vier Jahre zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Sie erfassten unter anderem, welche Öl- und Fettarten zum Kochen und Braten, für Salatdressings und bei Tisch verwendet wurden. Nach einer Beobachtungszeit von 28 Jahren wurden knapp 37.000 Todesfälle festgestellt.

Menschen, die mehr als einen halben Esslöffel Olivenöl (7 g) täglich verzehrten, hatten ein um 19 Prozent geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Als Vergleichsgruppe dienten Personen, die selten oder nie Olivenöl konsumierten. Auch die Sterblichkeit an Krebs (minus 17 %), neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer (minus 29 %) und Atemwegserkrankungen (minus 18 %) war geringer. Wer etwa 10 Gramm Margarine, Butter oder Mayonnaise pro Tag durch die gleiche Menge Olivenöl ersetzte, hatte ebenfalls ein geringeres Sterblichkeitsrisiko (8 bis 34 %). Das haben Substitutionsanalysen gezeigt. Wenn das Olivenöl durch andere pflanzliche Öle wie Rapsöl ausgetauscht wurde, gab es keinen nachweisbaren Effekt. Vermutlich haben sie ähnliche gesundheitliche Vorteile wie Olivenöl, schreiben die Autoren im „Journal of the American College of Cardiology“.

„Unsere Ergebnisse unterstützen die aktuellen Ernährungsempfehlungen, den Verzehr von Olivenöl und anderen ungesättigten Pflanzenölen zu erhöhen“, fasst Hauptautorin Dr. Marta Guasch-Ferré im Journal of the American College auf Cardiology zusammen. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen kann. Es wäre möglich, dass ein höherer Olivenölkonsum ein Hinweis auf eine insgesamt gesündere Ernährung ist. Außerdem sei nicht abschließend geklärt, ob der Olivenölkonsum nur vor bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder auch vor anderen schweren Erkrankungen schützt und welche Mengen für eine positive Wirkung erforderlich sind. Weitere Studien sollen folgen, um den zugrundeliegenden biologischen Mechanismen auf die Spur zu kommen.

Ein Allheilmittel ist pflanzliches Öl aber leider nicht, denn der Mensch lebt nicht von Öl allein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.jacc.2021.10.041

Qualität von Olivenöl

https://www.bzfe.de/was-wir-essen-blog/blog-archiv/blog-archiv-2019/august-2019/qualitaet-von-olivenoel/

Speisefette: Welches Fett wofür?

www.bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisefette-und-oele/

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden

Deichmanns Aue 29

53179 Bonn

Telefon: 0228 / 68 45 – 0

Internet: www.ble.de

E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:

Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:

Harald Seitz, BLE

Renate Kessen, BLE

Rapsöl verbessert die Cholesterin- und Leberwerte

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Rapsöl verbessert im Vergleich zu Olivenöl die Cholesterin- und Leberwerte übergewichtiger Männer

Wie eine Pilotstudie unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun zeigt, verbessert der tägliche Konsum von 50 g Rapsöl im Vergleich zu Olivenöl in einem Untersuchungszeitraum von vier Wochen den Cholesterinspiegel sowie die Leberwerte übergewichtiger Männer. Zudem fand das Team um die Mediziner Michael Kruse und Andreas F. H. Pfeiffer vom DIfE Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen entgegenwirkt.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news617005

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Weniger Schlaganfälle bei älteren Menschen durch Olivenöl

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Mediterrane Kost und Herzgesundheit

Olivenöl gilt als ein Lebensmittel mit immensem gesundheitlichem Potenzial, das vor allem im Mittelmeerraum einen festen Platz in der täglichen Ernährung hat. Besonders hinsichtlich der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben vergangene, großangelegte Studien die Vorzüge des regelmäßigen Konsums von Olivenöl aufgezeigt.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/olivenoel-reduziert-das-schlaganfallrisiko.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Olivenöl macht satt

Fettreduzierte Lebensmittel sind auf dem Vormarsch: Viele Menschen hoffen, mit „Light“-Produkten ab- oder wenigstens nicht zuzunehmen. Allerdings ist deren Wirkung umstritten: Die Verbraucher nehmen zwar weniger Energie auf, essen dafür aber mehr, wenn sie sich nicht satt fühlen. Eine Studie hat jetzt untersucht, wie Öl und Fett das Sättigungsgefühl regulieren. Am besten sättigt Olivenöl – doch wie?

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news523801

Quellen: Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)