Schlagwort-Archive: Schlaganfall

Viel Trinken kann Leben retten

Wasser halbiert Risiko für tödliche Herzerkrankungen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenErgebnisse der Adventist Health Study mit über 20.000 Teilnehmern zeigen, dass reichliches Trinken Leben retten kann: Männer, die fünf oder mehr Gläser (à 240 ml) Wasser am Tag tranken, hatten ein um 54 % reduziertes Risiko, eine tödlich verlaufende koronare Herzkrankheit zu entwickeln im Vergleich zu Männern, die lediglich zwei oder weniger Gläser Wasser am Tag tranken. Bei Frauen reduzierte eine hohe Wasserzufuhr das Risiko um 41 % (Chan et al., 2002).

Die Studienleiter stellen fest, dass die Viskosität des Blutes, der Hämatokrit und der Fibrinogenwert durch Dehydrierung (Wassermangel) erhöht werden können und unabhängige Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen sind (Chan et al., 2002). Daher ist die lebensrettende Wirkung von Wasser nicht erstaunlich.

Andere Getränke hatten allerdings den gegenteiligen Effekt! Das Risiko wurde durch eine hohe Zufuhr (größer/gleich 5 Gläser vs. kleiner/gleich 2 Gläser pro Tag) anderer Flüssigkeiten erhöht: bei Männern um 46 %, bei Frauen sogar um 147 %. Diese “anderen Getränke” setzten sich bei den Studienteilnehmern durchschnittlich folgendermaßen zusammen: Milch (44 %), Kaffee (18 %), Saft und Fruchtsaftgetränke (18 %), Tee und andere Heißgetränke (13 %), Softdrinks (5 %), heiße Schokolade (3 %), alkoholische Getränke (2 %) (Chan et al., 2002). Milch ist reich an gesättigten Fettsäuren und führt zu einer hohen Insulinausschüttung, die auf Dauer zu Stoffwechselstörungen führen kann.

Buch enthüllt: Vom Schmerz zur eilung, Entdeckungen zu den Selbstheilungskräften …>>>Bitte klicken.                                                                                                           Anzeige

Das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ist am Morgen bis zu viermal so hoch
Die gefährlichste Zeit für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Notfälle ist am Morgen kurz vor und nach dem Aufstehen. In den ersten drei Stunden nach dem Aufstehen ist das Risiko für einen Herzinfarkt durchschnittlich verdoppelt, in der ersten Stunde im Vergleich zur Nacht sogar vervierfacht (Ridker et al., 1990; Muller 1989; Willich et al., 1989).
Daran sind viele Mechanismen beteiligt, insbesondere der morgendliche Blutdruck-Anstieg, bestimmte Hormone (Adrenalin, Cortisol) und eine erhöhte Blutgerinnung. Die offensichtlichste Ursache wird meist vergessen, ist aber einfach zu beheben: In der Nacht verliert unser Körper durch Atmung und Schwitzen einen halben Liter Wasser und mehr. Dies führt zu einer Verdickung des Blutes und zu verringertem Blutfluss. Damit die Blutversorgung aufrechterhalten bleibt, müssen Blutdruck und Herzschlag erhöht werden.
Durch Blutverdünner wie Aspirin kann dieser Effekt zum Teil verhindert werden (Ridker et al., 1990). Noch besser ist allerdings der Effekt von ausreichendem Wassertrinken, wie die Adventist Health Study – und der gesunde Menschenverstand – zeigen. Dies trifft besonders bei älteren Menschen zu, die abends bewusst wenig trinken, um nächtliche Toilettengänge zu vermeiden. Doch gerade in der Nacht ist die ausreichende Versorgung mit Wasser zum Ausgleich des starken Wasserverlusts wichtig.

Füllen Sie morgens gleich nach dem Aufstehen Ihren Wasserstand auf!
Trinken Sie möglichst gleich morgens direkt nach dem Aufstehen einen halben Liter (warmes) Wasser, um den Flüssigkeitsverlust in der Nacht auszugleichen. Trinken Sie ruhig auch während der Nacht ein Glas Wasser, falls Sie ohnehin wach sind.

Eineinhalb bis zwei weitere Liter trinken Sie am besten gut über den Tag verteilt, damit der Körper dauerhaft mit ausreichend Flüssigkeit versorgt ist. Wer zu viel auf einmal trinkt, hat übrigens nichts davon: Da der Körper große Mengen Flüssigkeit auf einmal nicht verarbeiten kann, scheidet er den Rest einfach wieder aus.

Bei ausgeprägter Herzinsuffizienz hat das Herz nicht genug Kraft, eine zu große Blutmenge durch den Körper zu transportieren. Daher sollten Herzkranke besonders darauf achten, die Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken. So kommt es nicht zu einer akuten Überlastung mit Wasser.

Wasserbedarf: 2,6 Liter pro Tag

Während es für die einen nicht genug sein kann, halten die anderen einen Liter Trinken am Tag für ausreichend und warnen vor zu viel des Guten. Doch der Wasserbedarf kann stark variieren und die nötige Trinkmenge hängt auch davon ab, was wir essen und wie viel wir schwitzen.
Der tägliche Wasserbedarf liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei durchschnittlich etwa 2,6 Litern. Davon werden ca. 800-900 ml aus festen Lebensmitteln (besonders aus Gemüse und Obst) aufgenommen. Zusätzlich produziert der Stoffwechsel selbst ca. 300 ml Wasser. Der Rest muss über Getränke aufgenommen werden. Dementsprechend empfiehlt die DGE eine tägliche Wasserzufuhr über Getränke von ca. 1,5 Litern (DGE, 2018).
Der Wasserbedarf ist allerdings auch abhängig vom Alter und der Körpergröße, so dass 1,5 Liter nicht immer ausreichend sind. Für die optimale Leistungsfähigkeit von Körper und Geist werden etwa 2 Liter Wasser benötigt, so ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, 2016). Auch bei höheren Temperaturen und/oder vermehrter körperlicher Aktivität kann deutlich mehr Wasser nötig sein.

Tipp: Für mehr Wohlbefinden und Fitness, 18 Jahre Erfahrung, millioenfach nachgefragt … >>>Bitte klicken.

Ist zu viel Trinken gefährlich?

Nicht selten wird betont, dass zu viel Trinken gefährlich sei und den Natriumspiegel im Blut zu stark senken könne (Hyponatriämie). Hierfür sind aber sehr große Mengen Flüssigkeit in wenigen Stunden nötig. Ansonsten scheidet ein gesunder Mensch (ohne Nieren-, Herz- oder Lebererkrankung) überschüssige Flüssigkeit einfach wieder aus. Das Risiko eines Wassermangels ist deutlich höher als das einer Überversorgung.
Die Hyponatriämie entsteht in der Regel nicht allein durch zu viel trinken. Problematisch ist vor allem die Kombination mit Entwässerungsmedikamenten (Diuretika), die nicht nur zum Verlust von Wasser, sondern auch zu einer vermehrten Ausscheidung von Mineralstoffen einschließlich Natrium führen. Auch bei extremen Sportarten, wo sehr große Mengen salzhaltiger Schweiß ausgeschieden werden, kann eine Hyponatriämie auftreten.
Für die meisten Menschen trifft dagegen zu: je weniger Natrium, desto besser. Denn zu viel Salz (Natriumchlorid) ist eine wesentliche Ursache für einen erhöhten Blutdruck. Dieser verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist inzwischen der Hauptrisikofaktor für eine schwere Behinderung und einen verfrühten Tod. Daher sollte man auf eine reichliche Zufuhr von Kalium und eine geringe Zufuhr von Natrium achten, denn beides unterstützt die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

info@drjacobsinstitut.de
http://www.drjacobsinstitut.de

Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Die durch übermäßigen Zuckerverzehr verursachten Gesundheitsgefahren kursieren momentan in allen Medien.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenZucker verursacht Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zahlreiche andere Erkrankungen, wie z.B. Karies, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kritisiert werden vor allem die versteckten Zucker, die die Industrie auch herzhaften Produkten zusetzt, sowie die verstärkte Werbung mit Kindern als Zielgruppe. Dass all dies ein Problem darstellt, daran besteht kein Zweifel. Dass der übermäßige Verzehr von Salz jedoch eine noch viel größere Gesundheitsgefahr mit sich bringt, wird durch diesen Anti-Zucker-Hype von vielen leider übersehen.

Salz ist jedes Jahr verantwortlich für weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle
Natrium nehmen wir überwiegend in Form von Natriumchlorid zu uns, also als Kochsalz. In einer großen Studie untersuchten Forscher der Elite-Universität Harvard den Einfluss des weltweiten Natriumverzehrs auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu verwendeten sie Daten zur Natriumzufuhr aus 66 Ländern und werteten 107 klinische Studien zu den Auswirkungen von Salz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie 247 Studien zur weltweiten Natriumzufuhr aus, die von insgesamt 488 Wissenschaftlern in 50 Ländern im Rahmen der Global Burden of Diseases-Studie durchgeführt wurden.

Die Studie ergab für das Jahr 2010 eine weltweite durchschnittliche Natriumzufuhr von täglich 3,95 g (2,18 g – 5,51 g) (Referenzwert: 2 g pro Tag). Die Salzzufuhr wird in Studien meist anhand von Fragebögen erfasst. Die erfassten Werte liegen dabei meist deutlich unter der Realität.
Die zu hohe Natriumzufuhr in Form von Salz verursachte weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle (davon 61,9 % bei Männern und 38,1 % bei Frauen) und war damit für fast jeden zehnten Herz-Kreislauf-Todesfall verantwortlich. Über eine halbe Million der Betroffenen (40,4 %) waren jünger als 70 Jahre (Mozaffarian et al., 2014). Der Erstautor der Studie, Prof. Dariush Mozaffarian, sagt zu diesem Ergebnis, die Belastung durch Salz sei viel höher als die durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind. Der Grund: Salz wird praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt (Diets in Review, 2013).

Stressiger Lebensstil und Übergewicht machen Salz viel gefährlicher

Viele von uns hetzen heutzutage der Zeit hinterher und fühlen sich ständig gestresst. Was kaum jemand weiß: Dauerstress bringt eine hormonelle Umstellung des Körpers mit sich und erhöht die Spiegel von Cortisol und Aldosteron. Beide Hormone bewirken, dass Wasser und Salz in der Niere rückresorbiert werden, während die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium verstärkt ausgeschieden werden. Durch die übermäßige Rückresorption von Wasser und Salz in den Nieren wird das Bindegewebe zunehmend aufgeschwemmt (Ödeme). Vor allem steigt auch der Blutdruck, was meist kein Krankheitsgefühl auslöst. Dabei wird vergessen, dass weltweit erhöhter Blutdruck – sogar noch vor dem Rauchen – inzwischen die Hauptursache für eine Invalidisierung oder einen frühzeitigen Tod ist. Weitere Folgen der Kombination von Stress und Salz sind Erschöpfung, Übergewicht, Immunschwäche, Muskelschwäche, Knochenabbau, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall – um nur ein paar zu nennen.

 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Natrium – viel zu viel bei fast allen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).
In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Lebensmittelindustrie und Politik stehen in der Verantwortung

Es wird höchste Zeit, dass Politik und Medien die immense Bedrohung der Gesundheit durch eine erhöhte Salzzufuhr erkennen und thematisieren, damit endlich in der Lebensmittelindustrie die erforderliche Salzreduktion erfolgt.
Während dutzende der exotischsten Salzsorten aus aller Welt die Supermarktregale füllen, von denen doch alle im Wesentlichen aus dem gleichen schädlichen Natriumchlorid bestehen, fehlen sinnvolle Salzersatzprodukte. In anderen Ländern sind diese bereits seit vielen Jahren im Einsatz und im Supermarkt erhältlich.
Ohne einen Bewusstseinswandel beim Kunden und politische Vorgaben wird sich in Deutschland wenig ändern. Weltweit bildet unser Land in Sachen Salzreduktion das Schlusslicht. Das lässt sich schon daran erkennen, dass zwar tausende kalorien- und zuckerreduzierte, kaum jedoch salzreduzierte Produkte angeboten werden. Da sich Salz vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln versteckt, wird eine Verbesserung nur in Zusammenarbeit mit den großen Lebensmittelkonzernen möglich sein. Diese folgen aber leider meist nur aktuellen Trends und nicht der Sinnhaftigkeit und der Verantwortung gegenüber ihren Kunden.
In Finnland wurde erkannt, dass die Ernährung wesentlich zur hohen Herz-Kreislauf-Sterblichkeit beiträgt, und so konnten durch Kampagnen zur Salzreduktion und kaliumreichen Ernährung der Natriumverzehr um 40 % und die Sterblichkeit durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 80 % gesenkt werden (WASH, 2008). Europaweit gibt es keine erfolgreichere Präventionsmaßnahme!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim
info@drjacobsinstitut.de
http://www.drjacobsinstitut.de

Folgen eines Schlaganfalls effektiv begrenzen

Stammzellen aktivieren abgestorbene Hirnareale

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenRund 500.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Schlaganfall. Etwa acht von zehn Betroffenen sind über 60 Jahre alt. Die langfristigen Konsequenzen eines Schlaganfalls, auch Hirninfarkt genannt, zählen zu den Hauptursachen für Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter.

Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns plötzlich nicht mehr mit Blut und entsprechend auch nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Das hat zur Folge, dass viele Nervenzellen in dem betroffenen Gebiet absterben. Ziel der akuten Schlaganfall-Therapie ist es, die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der betroffenen Hirnregion so schnell wie möglich wiederherzustellen, damit möglichst wenig Hirngewebe Schaden nimmt. Doch bereits während des Hirninfarktes abgestorbene Nervenzellen galten bislang als unwiederbringlich verloren, was für den Patienten je nach Schwere des Schlaganfalls lebenslang erhebliche Beeinträchtigungen nach sich zieht.

Jetzt haben sich vielversprechende Perspektiven eröffnet, dass diese Schädigungen künftig teilweise rückgängig gemacht werden können: Forschern aus den USA ist es im Tierversuch nach einem simulierten Schlaganfall bei Mäusen gelungen, durch die Injektion von Stammzellen kombiniert mit einem speziellen Protein abgestorbene Hirnareale wieder zu aktivieren. Das Team um Prof. Berislav Zlokovic von der Universität in Südkalifornien (Los Angeles) berichtet in dem anerkannten Fachjournal “Nature Medicine”, dass die Stammzellen sich in Nervenzellen verwandelten. Diese Zellen nahmen auch nachweisbar Verbindungen zu anderen Nervenzellen auf, die den Schlaganfall überlebt hatten. Es gelang den Forschern nach einiger Zeit sogar, die neu gebildeten Nervenzellen durch Reize an den Pfoten zu stimulieren. Die amerikanischen Wissenschaftler gehen davon aus, diese vielversprechende Therapieoption zur Minderung der Folgen eines Schlaganfalls schon bald in einer ersten klinischen Studie mit Menschen bestätigen zu können.

 Vom Schmerz zur Heilung

Maßgeblich für medizinische Anwendungen von Stammzellen ist es, eine Abstoßung der transplantierten Zellen zu verhindern. Im Tierversuch wurde dieses Ziel durch die Gabe von Immunsuppressiva angestrebt. Das Abstoßungs-Risiko kann jedoch umgangen werden, wenn die Möglichkeit besteht, dass Patienten mit Präparaten aus eigenen Stammzellen behandelt werden. Optimale Basis hierfür wäre ein Stammzelldepot, das bei der Geburt des Patienten aus dessen Nabelschnur gewonnen wurde. Für diese Form der zukunftsweisenden Gesundheitsvorsorge für ihr Kind entscheiden sich in Deutschland allerdings bislang erst ca. zwei Prozent der werdenden Eltern.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Schlaganfall frühzeitig erkennen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Artikel, News, Gesundheit

Marina K. aus Pinneberg: Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde. Ich bin aber unsicher: Wie kann ich erkennen, dass jemand einen Schlaganfall erleidet?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Besteht der Verdacht eines Schlaganfalls, ist keine Zeit zu verlieren. Ein typisches Anzeichen sind einseitige Lähmungen beziehungsweise ein Taubheitsgefühl. Das äußert sich beispielsweise durch einen herabhängenden Mundwinkel, einen eingeschlafenen Fuß oder einen gelähmten Arm. Weiterhin können Betroffene sehr starke Kopfschmerzen haben. Dazu können Sehstörungen in Form von Doppelbildern vorkommen, manchmal sogar ein kompletter einseitiger Sehverlust. Die Patienten reden zudem abgehackt, verdrehen Buchstaben oder Silben und können in schweren Fällen überhaupt nicht mehr sprechen. Zu all dem kommen ein Schwindelgefühl sowie ein unsicherer Gang. Mit dem sogenannten FAST-Test (Face, Arms, Speech, Time) können selbst Laien in Sekundenschnelle einen Schlaganfall erkennen: Die betroffene Person soll lächeln, gleichzeitig beide Hände hochheben und einen einfach Satz wie “Heute ist es schön” sagen. Hat der- oder diejenige Probleme damit, ist unverzüglich der Notruf unter der Nummer 112 zu verständigen! Wichtig ist es, am Telefon auf den Schlaganfall hinzuweisen. Je schneller der Patient die richtige Behandlung erhält, desto besser sind die Heilungschancen.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit beinahe 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2015 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Firmenkontakt
DKV Deutsche Krankenversicherung
Sybille Mellinghoff
Victoriaplatz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-5187
sybille.mellinghoff@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM GmbH
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-16
dkv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Herzversagen und Schlaganfall

Studie über Zusammenhang mit magnesiumreicher Kost

Pressemeldungen Gesundheit

Pressemeldungen Gesundheit

Eine magnesiumreiche Ernährung kann möglicherweise Herzerkrankungen, Schlaganfall und Typ-2-Diabetes entgegenwirken. Das lässt eine Metastudie aus China vermuten, die kürzlich im Fachjournal BMC Medicine erschienen ist. In die Auswertung gingen Daten von 40 Studien mit insgesamt mehr als eine Million Teilnehmern aus neun Ländern ein, die über einen Zeitraum von 4 bis 30 Jahren begleitet wurden. Die Probanden machten in Fragebögen Angaben zu ihren Ernährungsgewohnheiten oder füllten ein 24-Stunden-Ernährungsprotokoll aus.

Wenn Menschen besonders viel Magnesium aufnahmen, hatten sie ein geringeres Risiko für die koronare Herzkrankheit (KHK, 10 %), Schlaganfall (12 %) und Typ-2-Diabetes (26 %) als Teilnehmer in der niedrigsten Kategorie.

Das bedeutet konkret: Mit einer Steigerung der täglichen Magnesiumaufnahme um 100 mg ließ sich die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall um 7 Prozent, für Typ-2-Diabetes um 19 Prozent und für Herzversagen um 22 Prozent verringern. Allerdings können die Wissenschaftler nicht ausschließen, dass bestimmte Ernährungsfaktoren und Lebensgewohnheiten die Ergebnisse beeinflusst haben. Das ist keine große Überraschung. Monokausalitäten lassen sich zwar gut verkaufen, aber die Botschaft „Esst Magnesium und Ihr bleibt gesund“ bleibt auch nach dieser groß angelegten Studie ein Wunschtraum. Dennoch ist es spannend zu sehen, welchen Einfluss verschiedene Faktoren auf Krankheitsbilder haben können.

 Vom Schmerz zur Heilung

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt eine tägliche Magnesiumaufnahme von durchschnittlich 350 mg für Männer und 300 mg für Frauen. Für Kinder liegen die Mengen abhängig vom Alter zwischen 170 und 300 mg. Etwa jeder fünfte Bürger eines europäischen Industrielands erreicht nur 30 Prozent der empfohlenen Dosis. Magnesium ist an vielen biologischen Funktionen des menschlichen Körpers beteiligt – beispielsweise am Glukosestoffwechsel, der Eiweißproduktion und dem Aufbau der Erbinformation. Der Mineralstoff wird in erster Linie über die Ernährung aufgenommen. Er ist unter anderem in Nüssen, Bohnen, Kakao, Vollkornprodukten und grünem Blattgemüse wie Spinat enthalten.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-016-0742-z

aid-Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“
Bestell-Nr. 1301, Preis: 1,50 Euro

http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1301

aid-Heft „Vitamine und Mineralstoffe – eine starke Truppe“
Bestell-Nr. 1364, Preis: 4,00 Euro

http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1364

Antibakterielle Pflanzenextrakte stoppen Krankheitserreger im Mund und Rachen

Pressemeldungen Gesundheit

Pressemeldungen Gesundheit

Vorbeugen gegen Herzinfarkt und Schlaganfall

Das renommierte Forschungsinstitut ttz (Technologie-Transfer-Zentrum) in Bremerhaven, unter der Leitung von Professor Dr. Klaus Lösche, hat ein rein pflanzliches Bio-Mundwasser entwickelt, welches gezielt Zahnfleischentzündungen und Parodontitis vorbeugt. Die einzigartige Kombination der natürlichen Wirkstoffe, ohne Chemie und bedenkliche Zusatzstoffe, pflegt das Zahnfleisch und unterstützt die Wundheilung. Gleichzeitig sorgt der wohltuende Geschmack des Bio-Mundwassers (Naturadol, in Apotheken, PZN 9427987) für einen lang anhaltend frischen Atem und bekämpft somit unangenehmen Mundgeruch.

Amerikanische Wissenschaftler der Universität Boston haben einen direkten Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzinfarkten nachgewiesen. Mit den hochwertigen Inhaltsstoffen des Bio-Mundwassers wird Zahnfleischentzündungen vorgebeugt und somit das Vordringen von Bakterien über die Blutbahn zum Herzen weitestgehend verhindert.

Das Bio-Mundwasser enthält die antibakteriellen, entzündungshemmenden sowie beruhigenden Pflanzenextrakte von Kamille, Schafgarbe, Ringelblume und Salbei, aus kontrolliert biologischem Anbau, zertifiziert mit dem NATRUE-Label.

Naturadol wird inzwischen von zahlreichen Zahnärzten den Patienten empfohlen, u.a. von der Praxis Falkenried (Dr. Jürgen Ludolph), die in Hamburg zu den größten Zahnarztpraxen gehört.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Hansapharm Media GmbH, Evelyn Hargens, Sportallee 41, 22335 Hamburg, 040-3906010, info@hansapharm-media.de, http://www.hansapharm-media.de

Schlaganfall

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Weltweit erkranken immer mehr jüngere Menschen

Einen Schlaganfall, früher eine Erkrankung des höheren Alters, erleiden heute immer häufiger Menschen, die in der Mitte des Lebens stehen. Dies zeigt eine neue Auswertung der weltweit ausgerichteten„Global Burden of Disease“-Studie, die im Januar 2014 in der renommierten Fachzeitschrift „Lancet“ veröffentlicht wurde. So ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren die Sterberate deutlich gesunken, wohingegen beispielsweise in Russland besonders viele Menschen am Schlaganfall sterben.

Für die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist dies Anlass, auf unterschätzte Risikofaktoren der Erkrankung hinzuweisen, zu denen hoher Blutdruck, Rauchen, hohe Blutzuckerwerte, Bewegungsmangel und falsche Ernährung gehören.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news574644

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Bei jedem Verdacht auf Schlaganfall sofort den Notarzt rufen

Pressemeldungen Gesundheit

Pressemeldungen Gesundheit

Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde!

Axel Schulz, ehemaliger Boxprofi, kämpft weiter. Früher suchte er seine Gegner im Ring. Heute kämpft er für die Schlaganfallprävention und unterstützt die Kampagne “Rote Karte dem Schlaganfall”. – Dabei weiß er, worüber er redet, weil er als 36-Jähriger selbst einen Schlaganfall erlitten hat.

Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde! Denn bei einem Schlaganfall werden im Schnitt 1,2 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn unwiederbringlich zerstört. Nur durch sofortiges und richtiges Handeln kann daher dem Betroffenen eine bestmögliche Perspektive gewährt werden. Prof. Dr. med. Matthias Endres von der Charite Universitätsmedizin in Berlin: “Je mehr Zeit vergeht, ehe die 112 gewählt und der Notarzt gerufen wird, desto mehr Hirnzellen gehen dauerhaft verloren.”

Daher sollte sich niemand scheuen, bei folgenden Symptomen die “112” zu wählen oder den Notarzt zu rufen, denn sie weisen auf einen Schlaganfall hin:

  • undeutliche Sprache,
  • Lähmungserscheinungen,
  • ein nach einer Seite hängendes Gesicht,
  • Schwindelgefühle,
  • plötzliche Verwirrtheit und
  • die Neigung, auf eine Seite zu fallen.

Wer sich zum Thema Schlaganfall und über die Kampagne “Rote Karte dem Schlaganfall” informieren möchte, findet im eJournal MEDIZIN ASPEKTE (www.medizin-aspekte.de) im folgenden Beitrag weiterführende Informationen: Akute Lebensgefahr bei jedem Schlaganfall – Notarztruf überlebenswichtig.

Quellen:
Übermittelt durch www.pr-gateway.de
Kontakt und Pressekontakt: Redaktion MEDIZIN ASPEKTE / MCP Wolff GmbH,
Martina Wolff, Gugelstr. 5, 67549 Worms, 06241- 955421, http://medizin-aspekte.de, info@mcp-wolff.de, redaktion@medizin-aspekte.de

Warnsignale von Herzinfarkt und Schlaganfall werden fehlgedeutet

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Viele Europäer kennen überraschend wenige Anzeichen von Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Deutschen und Österreicher schneiden am Besten ab. Das Paradoxe: Sie wissen nicht, was sie tun sollten. Nur jeder dritte Deutsche würde im Notfall einen Krankenwagen rufen – damit sind sie das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Gesundheit ist ein Bildungsproblem.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news550711

Quellen: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Zunehmend mehr junge Menschen erleiden einen Schlaganfall

Schutz vor Schlaganfall: Risikofaktoren und Prävention

Der Schlaganfall ist in Deutschland die häufigste Ursache für Behinderung im Erwachsenenalter. Pro Jahr gibt es fast 300.000 Fälle, wobei zwei von drei Hirninfarkten erstmalig auftreten und es sich bei einem Drittel um Rezidive, also wiederholte Schlaganfälle, handelt. Konsequente Behandlung von Risikofaktoren könnten diese Zahlen deutlich senken. In den USA erleiden immer mehr junge Menschen einen Schlaganfall, ein Trend, der auch für Deutschland befürchtet wird. Eine Studie dazu erscheint in Kürze.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news498772

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw)