Schlagwort-Archive: Krebs

Was sich verändert, wenn man Krebs hat

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Forscher untersuchen den Einfluss von Krebs auf die Lebensqualität

Die Diagnose Krebs verändert schlagartig das Leben der Betroffenen. Sie löst Angst und Unsicherheit aus: vor der Behandlung, vor Nebenwirkungen und vor der Zukunft. Aber verschlechtert sich auch die Lebensqualität? Dieser Frage gehen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg nach. In der sogenannten „LinDe-Studie“ befragen sie mehr als 10.000 gesunde und kranke Menschen nach ihrer Lebensqualität. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie mit 356.000 Euro.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news545122

Quelle: Deutsche Krebshilfe e. V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Hyperthermie verbessert Heilungserfolge bei Kindern mit bösartigen Keimzelltumoren

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In der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ haben PD Dr. Rüdiger Wessalowski, Klinik für Kinder-Onkologie, – Hämatologie und Klinische Immunologie des Universitätsklinikums Düsseldorf, und Ko-Autoren aktuell eine Studie zur Wirksamkeit von Hyperthermie, einer gezielten Überwärmung von Tumorgewebe, bei bösartigen Keimzelltumoren von Kindern veröffentlicht.

Untersucht wurden ausschließlich Patienten, die schlecht auf die Erstbehandlung durch Chemotherapie ansprechen oder Rückfälle ihrer Erkrankung erlitten hatten. Für diese Gruppe von Patienten erweist sich die zusätzliche Hyperthermie als Behandlungsoption, das konnten die Mediziner nun nachweisen, die die Heilungschancen dieser Patienten erheblich verbessert.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news542810

Quelle: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Wie Ingwer Krebspatienten hilft

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Forscher enträtseln, warum die Wurzel gegen Übelkeit hilft

Viele Krebspatienten leiden unter den Nebenwirkungen einer Chemotherapie: Übelkeit und Erbrechen. Heute gibt es wirkungsvolle Medikamente dagegen, aber viele Betroffene vertrauen zusätzlich auf die magenberuhigende Wirkung der Ingwerwurzel. Bis jetzt war unklar, wie Ingwer eigentlich wirkt. Wissenschaftler aus Heidelberg konnten das Rätsel nun lösen: Die Inhaltsstoffe des Ingwer hemmen bestimmte Botenstoffe des Brechzentrums im Gehirn. Diese Erkenntnisse ermöglichen der Ingwerwurzel den Einsatz in der klinischen Praxis. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 208.000 Euro unterstützt.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news542814

Quelle: Deutsche Krebshilfe e. V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Genetischer Zusammenhang zwischen Diabetes und Krebs entdeckt – Aktuell in Cell Metabolism

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In der aktuell in Cell Metabolism erschienene Arbeit „The Cancer-Associated FGFR4-G388R Polymorphism Enhances Pancreatic Insulin Secretion and Modifies the Risk of Diabetes“* beschreibt eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern des Krebsforschungsinstituts Ontario, Canada, des Max-Planck-Instituts für Biochemie, Martinsried, der Harvard Medical School, USA, der Universität Kuopio, Finnland und der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen eine genetische Veränderung, die hilft, den Zusammenhang zwischen Typ 2 Diabetes und Krebs besser zu verstehen. Der translationale Ansatz konnte die Bedeutung der krebsinduzierenden Genvariante FGFR4-G388R für Insulinproduktion und Diabetesrisiko aufzeigen.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news537713

Quellen: Universitätsklinikum Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Substanzen aus afrikanischen Heilpflanzen können Tumorwachstum stoppen

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Untersuchungen mit Benzophenonen aus kamerunischen Pflanzen zeigen Erfolg gegen multidrugresistente Tumore.

Heilpflanzen aus Afrika enthalten chemische Substanzen, die das Wachstum von Krebszellen stoppen können. Dies haben Wissenschaftler in Laborversuchen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) entdeckt. Die Pflanzeninhaltsstoffe sollen nun weiter untersucht werden, um den therapeutischen Nutzen abzuschätzen. „Die identifizierten Wirkstoffe aus afrikanischen Heilpflanzen sind in der Lage, Krebszellen, die gegen mehrere Medikamente resistent sind, abzutöten. Sie bieten damit eine hervorragende Grundlage, um neue Verfahren für die Therapie von Tumoren zu entwickeln, die mit herkömmlicher Chemotherapie nicht mehr bekämpft werden können“, teilte Univ.-Prof. Dr. Thomas Efferth vom Institut für Pharmazie und Biochemie – Therapeutische Lebenswissenschaften der JGU mit. Efferth erforscht seit vier Jahren zusammen mit dem Biochemiker Dr. Victor Kuete von der University of Dschang, Kamerun, die Wirkstoffe afrikanischer Pflanzen wie Riesenkugeldistel, Kap-Pfeffer, Silberhaargras und Mohrenpfeffer.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news536897

Quellen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Was tun bei Diagnose Krebs

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Homöopathie und Schüßler Salze

Die Diagnose Krebs trifft jährlich etwa 460.000 Menschen allein in Deutschland – und verursacht Ratlosigkeit, Unruhe und Angst.

Bereits der erste Schock bei Diagnosestellung kann mit Homöopathie und Schüßler Salzen behandelt werden.

Welche Mittel sich in der Praxis bewährt haben und wie eine sinnvolle Begleitung der konventionellen Krebstherapie bis zur Nachsorge aussehen kann, zeigt Was tun bei Diagnose Krebs.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/was-tun-bei-diagnose-krebs.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Lichtsmog – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Pressemeldungen Gesundheit

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Schlafstörungen, Bluthochdruck, Diabetes oder gar Krebs können die Folgen stetig künstlich beleuchteter Städte sein. Der Bonner Fachinformationsdienst (FID) “Länger und gesünder leben” warnt aufgrund neuer Studien vor ständig erhellten Umgebungen, auch zuhause.

Die massiv zunehmende Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen wie Straßenlaternen, Leuchtreklamen, Industriebeleuchtungen oder Flutlichtanlagen verhindert, dass es in unseren Städten nachts richtig dunkel wird. Was der Sicherheit dient, macht jedoch uns Menschen auf Dauer krank.

“Mensch, Tiere und Natur benötigen einen deutlichen Wechsel zwischen hellem Tag und dunkler Nacht”, erklärt Dr. Ulrich Fricke. Wenn dieser wichtige Taktgeber wegen der Lichtverschmutzung ausfällt, bringt das alles durcheinander, betont der Chefredakteur des FID-Gesundheitsinformationsdienstes Länger und gesünder leben. Beim Menschen gerät beispielsweise der Hormonhaushalt durcheinander. So wird das Hormon Melatonin nur bei Dunkelheit ausgeschüttet. Es sorgt unter anderem dafür, dass wir müde werden, fährt den Energiestoffwechsel herunter und senkt den Blutdruck.

Studien belegen Risiken

 “Die Negativwirkungen der Lichtverschmutzung sind bisher wissenschaftlich kaum untersucht”, weiß der promovierte Biologe. Doch erste Studien aus Israel sind seines Erachtens besorgniserregend. “Die Brustkrebsrate war in gut beleuchteten Wohngegenden um 37 Prozent höher als in dunkleren Vierteln. Außerdem hatten Frauen, die bei Licht schliefen, ein um 22 Prozent erhöhtes Brustkrebsrisiko”, fasst er die Befunde zusammen.

Dr. Fricke rät daher, am Abend in den eigenen vier Wänden sparsam mit Licht umzugehen. Helle Lampen, Fernseh- oder Computerbildschirme stören die Schlafbereitschaft des Körpers. Sinnvoll sei es beispielsweise, nicht den ganzen Raum, sondern nur den Esstisch zu beleuchten. Zimmerlampen dürften keinesfalls blenden. Auch zum Lesen ist nicht unbedingt helles Licht erforderlich. Die alte Warnung: “Im Dunkeln lesen verdirbt die Augen”, ist laut Dr. Fricke wissenschaftlich längst widerlegt. Wichtig für einen erholsamen Schlaf sei es außerdem, das Schlafzimmer durch dichte Vorhänge oder Jalousien gut abzudunkeln. Der Rat des Chefredakteurs: “Schlafen Sie auf gar keinen Fall bei Licht oder gar vor dem laufendem Fernseher.”

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: FID Fachverlag für Gesundheit, Christina Weiß, Koblenzer Straße 99, 53177 Bonn, cwe@fid-verlag.de, 49 (0) 228 / 82 05 77 61, http://www.fid-gesundheitswissen.de

Hat das Ende der Chemotherapie begonnen?

Fachbeiträge Gesundheit

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Wissenschaftler kommen zu einem vernichtenden Ergebnis. Mindestens jede zweite Chemotherapie soll nicht nur unnötig, sondern auch schädlich sein.

Nach dem ersten Schock der Krebs-Diagnose kommen Betroffene rasch in einen Konflikt: Die schulmedizinisch angebotenen Therapieformen stehen in der Regel unter dem Makel nicht zu kalkulierender Nebenwirkungen und Gesundheitsgefahren. Lehnen sie aus Furcht davor die Maßnahmen ab, wird ihnen allzu oft ein schlechtes Gewissen gemacht, sie sind verunsichert –eine zusätzliche Belastung zur Krankheit dazu.

Chemotherapie stärker in der Kritik

Zunehmend gerät die Chemotherapie unter Fachleuten in Misskredit. Wie jetzt die Technische Universität München bestätigte, soll jede zweite Chemotherapie nicht nur unnütz, sondern auch noch schädlich sein. Die Sendung Frontal 21 berichtete am 18. Juni 2013 ausführlich darüber (Link: http://www.zdf.de/Frontal-21/Sendung-vom-18.-Juni-2013-28389414.html).

Solche Nachrichten schlagen ein wie eine Bombe, in ein medizinisches Umfeld, das in der Chemotherapie seit vielen Jahren allzu gerne das Allheilmittel gegen Krebs gesehen hätte.

Kritiker fühlen sich bestätigt. Sie warnen schon lange vor den Gefahren der Chemotherapie, manche sehen sogar darin einen Irrweg.

Der Ansatz der Krebstherapie

Und ganzheitlich orientierte Mediziner sehen bereits im Ansatz den Fehler. Das eigentliche Problem der Erkrankung seien in der Regel nicht die sichtbar gewordenen Krebszellen an sich, sondern vielmehr die grundlegenden Systemstörungen des gesamten Organismus, die zur Bildung von Krebszellen führen, so die Erfahrungen des Gesundheitsexperten Josef Senn aus seinen langjährigen Beobachtungen (eine ausführliche Beschreibung zur Krebsentstehung findet sich in seinem Buch „Gesundheit – worauf es ankommt).

So gesehen wird schnell klar, warum eine schwerwiegende chemische Intervention nicht ohne Folgen bleibt.

Ob die neuen wissenschaftlichen Äußerungen das Ende der Chemotherapie einläuten sei dahingestellt. Wichtiger ist, dass diejenigen, die sie ablehnen, kein schlechtes Gewissen mehr haben müssen.

Orientierungen zu alternativen Behandlungsmethoden finden sich in zahlreichen Büchern, wie beispielsweise „Krebs natürlich behandeln“ und hier: http://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de/category/krebs/

 

 

„Gesündere Hormone“ durch Ernährung und Sport

 

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Gewichtsabnahme – durch Ernährungsumstellung allein oder in Kombination mit Sport – wirkt günstig auf die Produktion von Fettgewebshormonen: Die Fettzellen bilden weniger Leptin, dagegen aber mehr Adiponektin, das Diabetes und Krebs entgegenwirkt. Das erklärt auf molekularer Ebene den gesundheitsfördernden Effekt von Sport und einer Ernährungsumstellung, wie Heidelberger Krebsforscher nun gemeinsam mit amerikanischen Kollegen zeigten.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news522266

Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Krebs: Selen beeinflusst die Heilung

Zusätzliche Gabe des Spurenelements könnte überlebenswichtig sein

Zu wenig Selen im Körper mindert offenbar die Überlebenschancen von Krebspatienten. Dies haben Forscher der Charité Universitätsmedizin Berlin im Rahmen einer Studie bei Betroffenen mit einem Nierentumor entdeckt. Nun wollen sie untersuchen, ob Krebspatienten von einer zusätzlichen Gabe Selen profitieren würden. Diese Erkenntnisse bieten eine aussichtsreiche Perspektive, um die Patienten besser und noch individueller abgestimmt zu therapieren. Die Deutsche Krebshilfe hat das Forschungsprojekt in Berlin mit 305.000 Euro unterstützt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news503465

Quellen: Deutsche Krebshilfe e. V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)