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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Übergewicht am Wochenende

Unregelmäßige Mahlzeiten beeinflussen den Körper

Wer am Wochenende zu anderen Zeiten als an Wochentagen isst, hat möglicherweise ein höheres Risiko für Übergewicht. Das ist das Resultat einer Studie der Universität Barcelona, an der rund 1.100 junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren aus Spanien und Mexiko teilnahmen.

Die Wissenschaftler bestimmten den Körpermassenindex (BMI) und setzten ihn mit den Essenszeiten unter der Woche und an Wochenenden in Bezug. Der BMI ist ein gängiges Maß zur Einschätzung des Körpergewichts und gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an.

Probanden, die am Wochenende die drei Hauptmahlzeiten – vor allem das Frühstück – zu anderen Zeiten als unter der Woche aßen, hatten einen höheren BMI und damit ein höheres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit. Die größten Auswirkungen wurden beobachtet, wenn sich die Mahlzeiten um mehr als 3,5 Stunden verschoben (plus 1,34 kg/m2). Dieser Effekt war unabhängig von Faktoren wie der Qualität der Ernährung, körperlicher Aktivität, dem Unterschied in den Schlafzeiten am Wochenende und unter der Woche und der natürlichen Veranlagung zum Langschläfer oder Frühaufsteher.

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Nach Ansicht der Wissenschaftler können unregelmäßige Mahlzeiten die innere Uhr aus dem Takt bringen. Jeder Mensch hat seinen individuellen Rhythmus, nach dem der Körper organisiert ist. Tagsüber werden die aufgenommenen Kalorien verwertet, während sich der Körper in der Nacht auf die Fastenperiode im Schlaf einstellt. So entsteht ein energetisches Gleichgewicht. Wird zu ungewöhnlichen Zeiten gegessen, kann der biologische Rhythmus und der Stoffwechsel beeinträchtigt werden, folgern die Wissenschaftler. Sie vergleichen das mit einem „Jetlag“, der sich nach einer weiten Flugreise einstellt.

Feste Essens- und Schlafenszeiten erhalten die Gesundheit und das Wohlbefinden, betonen die Autoren in der Fachzeitschrift „Nutrients“. Das braucht aber nicht dazu führen, dass man sich das gemütliche Sonntagsfrühstück zu späterer Stunde verbietet. Menschen, die zu Übergewicht neigen, kann ein fester Essensplan dagegen bei der Gewichtskontrolle helfen. In weiteren Studien soll untersucht werden, welche Langzeitauswirkungen unregelmäßige Essenszeiten haben. Es sei noch nicht klar, welche physiologischen Mechanismen und Stoffwechseländerungen zugrunde liegen und ob die Resultate auch auf andere Altersgruppen übertragen werden können.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ub.edu/web/ub/en/index.html

https://doi.org/10.3390/nu11122980

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“
Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro
www.ble-medienservice.de

Ernährung bei Schichtarbeit:
https://www.in-form.de/wissen/ernaehrung-bei-schichtarbeit

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Psychische Gesundheit

Welchen Einfluss hat die Ernährung?

Die Ernährung beeinflusst offenbar nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Dafür gibt es in der Wissenschaft immer mehr Hinweise. Es ist aber nach wie vor schwierig, die Vorteile bestimmter Ernährungsmuster oder Lebensmittel eindeutig zu beweisen. So lautet das Fazit einer Übersichtsarbeit des „European College of Neuropsychopharmacology“ (ECNP), für die zahlreiche Studien zu diesem Thema ausgewertet wurden.

„Wir haben festgestellt, dass es immer mehr Belege für einen Zusammenhang zwischen einer schlechten Ernährung und der Verschlimmerung von psychischen Störungen wie Angst und Depression gibt,“ erklärt Erstautorin Suzanne Dickson von der Göteborg Universität in Schweden. So kann ein Vitamin-B12-Mangel zu Müdigkeit, Gedächtnisstörungen und einer ausgeprägten Niedergeschlagenheit führen.

Eine mediterrane Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Olivenöl ist, bietet nach jetzigem Stand der Wissenschaft einen gewissen Schutz vor Angst und Depression. Im Gegensatz dazu ist die Datenlage zu einzelnen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungen im Allgemeinen nicht verlässlich genug, meinen die Experten.

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Wenn Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) viel raffinierten Zucker aufnehmen, scheint sich die Hyperaktivität zu verstärken, während sich der Verzehr von mehr frischem Obst und Gemüse positiv auswirkt. Die Studien reichen jedoch nicht aus, um Langzeitwirkungen abzuschätzen. Es spricht viel dafür, dass die Ernährung im Mutterleib und im frühen Alter einen deutlichen Effekt auf die Gehirnfunktion im späteren Leben hat. „Bei gesunden Erwachsenen sind die Auswirkungen der Ernährung auf die psychische Gesundheit vergleichsweise gering“, erklärt Dickson. Feine Unterschiede im Stoffwechsel können dazu führen, dass manche Menschen besser oder schlechter auf eine Ernährungsumstellung reagieren.

Aufbau, Struktur und Funktion des Gehirns sind von der Verfügbarkeit geeigneter Nährstoffe abhängig, erklären die Wissenschaftler in dem Beitrag. Daher liegt es nahe, dass die Nahrungsqualität neben vielen weiteren Faktoren zur mentalen Gesundheit beiträgt. Die Forschungen auf diesem Gebiet stehen noch am Anfang. In weiteren Studien sollen die langfristigen Auswirkungen der täglichen Ernährung auf Stimmung und Stressanfälligkeit untersucht werden, um fundierte Ernährungsempfehlungen geben zu können. Bislang ist nicht klar, über welche Mechanismen die Ernährung die Psyche beeinflussen kann.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Quelle: European Neuropsychopharmacology; Bd. 29, Nr. 12, S. 1321-1332, 2019; European College of Neuropsychopharmacology, Pressemeldung vom 3. Januar 2020

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1016/j.euroneuro.2019.10.011

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-und-depression-34759.html

Beitrag „Ernährung und Depressionen“ in der BZfE-Fachzeitschrift
„Ernährung im Fokus“, Ausgabe 1/2019, Bestell-Nr. 5981, Preis: 4,50 Euro
www.ble-medienservice.de

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Beim Essen Salz sparen

Was man selber tun kann

Wir essen zu viel Salz – jedenfalls häufig mehr als die 6 g, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Orientierungswert für die tägliche Speisesalzzufuhr empfiehlt. Ein Grund dafür ist, dass wir neben dem in Lebensmitteln natürlicherweise vorkommenden Salz noch verarbeitete Lebensmittel essen und fertige Speisen am Tisch nachsalzen.

Genau hier liegt das Einsparpotenzial. Darauf macht die Fachzeitschrift Ernährung im Fokus vom Bundeszentrum für Ernährung aufmerksam. Salz kann einsparen, wer möglichst wenig Fertiggerichte – und wenn, dann solche mit wenigen Zutaten – und mehr naturbelassene Lebensmittel einkauft und isst. Naturbelassene Lebensmittel von guter Qualität brauchen nicht mehr viel, um gut zu schmecken, schreibt Melanie Kirk-Mechtel in ihrem Beitrag.

In der passenden Saison vollreif geerntetes, frisches Gemüse ist besonders aromatisch. Wer es schonend in wenig Wasser oder Brühe dünstet, kann den Eigengeschmack der Lebensmittel erhalten und so Fett und Salz einsparen. Vor allem das Nachsalzen ist eine Stellschraube, an der wir drehen können, wenn es um Salzsparen geht. Lassen Sie einfach den Salzstreuer vom Tisch – häufig wird aus Gewohnheit nachgesalzen, ohne das Gericht überhaupt probiert zu haben.

Zum Würzen ohne Salz eignen sich frische Kräuter und Wildkräuter sehr gut. Sie liefern neben besonderen Aromen zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe. Auch scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer machen zusätzliches Salz überflüssig.

Es ist also leichter als gedacht, Salz zu ersetzen. Einfach anfangen, möglichst selber kochen und wenn möglich auf Fertigprodukte verzichten. Am besten auf die Zutatenliste schauen und die Nährwertangaben vergleichen. Da gibt es durchaus große Unterschiede.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

Ernährung im Fokus, Ausgabe 4/2019

https://www.ble-medienservice.de/5984/ernaehrung-im-fokus-04-2019?number=5984

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-im-fokus-93.html

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Chilipfeffer gut für Herz und Gefäße?

Capsaicin mit positiven Eigenschaften

Chilipfeffer ist ein üblicher Bestandteil einer traditionellen mediterranen Ernährung. Das scharfe Gewürz soll möglicherweise das Risiko für kardio- und zerebrovaskuläre Erkrankungen (Störungen der Blutversorgung des Gehirns) verringern. Das jedenfalls legen Ergebnisse einer Studie aus Italien nahe, kürzlich veröffentlicht im Journal of the American College of Cardiology.

Die italienische Autorengruppe hatte für ihre Studie 22.811 erwachsene Personen nach den Essensgewohnheiten befragt. In einer Nachbeobachtungszeit von rund acht Jahren wurden insgesamt 1.236 Todesfälle festgestellt. Die kardiovaskuläre und die zerebrovaskuläre Sterblichkeit lag bei den Teilnehmenden, die ihr Essen regelmäßig mit Chilipfeffer würzten, deutlich niedriger als bei Personen, die niemals oder selten Chilipfeffer verwendeten.

Allerdings: Es handelt sich um eine retrospektive Assoziationsstudie. Diese kann mögliche Kausalzusammenhänge zwar nahelegen, jedoch nicht endgültig nachweisen. „Die Frage ist, ob man tatsächlich mit so einer simplen Maßnahme wie dem scharfen Würzen das kardiovaskuläre Risiko in einem relevanten Ausmaß reduzieren kann“, so der Neurologe Professor J. David Spence vom Stroke Prevention and Atherosklerosis Research Center, London, Ontario.

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Biologisch scheint der protektive Effekt scharfer Gewürze aber zumindest teilweise plausibel. Denn für den wesentlichen Wirkstoff der Chilischote Capsaicin wurden in experimentellen wie klinischen Studien günstige Effekte auf Funktionen des Herzkreislaufsystems und auf metabolische Vorgänge sowie antientzündliche Wirkungen nachgewiesen. Entscheidend scheine aber das komplette Ernährungsmuster und weniger eine einzelne Nahrungskomponente zu sein, so Spence. Besonders günstig sei eine mediterrane Kost, reich an Früchten, Obst, Fisch und Vollkorn. „Mit einer Prise Tabasco wird man aus Fastfood kein gesundes Essen zaubern können.“

Ganz allgemein ist das Nutzen von Kräutern und Gewürzen in der Küche aus ernährungsphysiologischer Sicht positiv zu beurteilen. Neben der geschmacklichen Aufwertung bieten sie Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und helfen Salz einzusparen, von dem wir meist zu viel verwenden.

Rüdiger Lobitz www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109719382063

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Essverhalten gestern und heute

Welche Unterschiede gibt es?

Überall auf der Welt ist die Ernährung im Wandel. Frühere Essgewohnheiten werden durch neue Verhaltensweisen ersetzt und um Lebensmittel anderer Kulturen erweitert. Aber was unterscheidet Essen gestern und heute?

Mit dieser vielschichtigen Frage haben sich Wissenschaftler der Universität Konstanz in einer länderübergreifenden Studie beschäftigt. Dazu werteten sie Veröffentlichungen bis in die 1970er Jahre aus. Zudem haben Arbeitsgruppen aus zehn Ländern über 100 Facetten zu Aspekten von „traditionellem“ und „modernem“ Essverhalten zusammengetragen. Neben Deutschland und Frankreich waren auch die USA, Mexiko, Brasilien, Türkei, Ghana, Indien, China und Japan beteiligt.

Im Allgemeinen werden heutzutage weniger pflanzenbasierte und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Getreide, Obst und Gemüse, aber mehr tierische Produkte, Fett, Öl und Zucker verzehrt. Bei einer „traditionellen“ Ernährung kommen bevorzugt frische, unverarbeitete Lebensmittel auf den Tisch, deren Zubereitung häufig mehr Zeit in Anspruch nimmt. Bei einer „modernen“ Art der Ernährung muss es schnell gehen. In der Küche werden auch verarbeitete Produkte genutzt, um den Alltag zu erleichtern. Allerdings liegen die Unterschiede zwischen Essen „gestern und heute“ nicht nur in der Zusammensetzung der Gerichte, sondern auch in der Art der Nahrungsaufnahme. Traditionell nehmen die Menschen ihre Mahlzeiten zu festen Zeiten im Kreis der Familie ein. Dafür lassen sie sich Zeit. Heute ist der Alltag hektischer. Es gibt mehr Zwischenmahlzeiten, die auch außer Haus oder allein gegessen werden. Dabei lassen sich viele vom Fernseher oder Handy ablenken, ist im Fachjournal „BMC Public Health“ zu lesen.

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„Modernes Essverhalten ist sehr vielfältig, man kann nicht pauschal sagen, dass es schlecht ist“, erklärt Gesundheitspsychologin Gudrun Sproesser. Was „traditionell“ oder „modern“ ist, hängt darüber hinaus von Zeit, Ort, Kultur und Gesellschaft ab. So ist zum Beispiel Sushi in Japan ein Teil des traditionellen Essens, während die Fischhäppchen in Deutschland modern sind. Gleichzeitig gibt es einen Trend zurück zu traditionellem Essen. So werden immer häufiger regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugt, Plastikverpackungen vermieden und Abfall eingespart.

In Zukunft soll der Wandel von einer traditionellen zur modernen Ernährung weiter erforscht werden, um die Konsequenzen und Hintergründe besser zu verstehen. Es wäre beispielswiese interessant, das Essverhalten in weiteren Länder unter die Lupe zu nehmen und Menschen verschiedener Kulturen zu ihrer Ernährung zu befragen. In einem weiteren Schritt sollen die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Facetten des Essverhaltens und Gesundheitsaspekten beleuchtet werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-konstanz.de

https://doi.org/10.1186/s12889-019-7844-4

https://www.bzfe.de/inhalt/familienmahlzeiten-33935.html

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Diabetes vorbeugen mit Ballaststoffen?

Individuelle Ernährungsempfehlungen notwendig

Mit dem Verzehr von Ballaststoffen aus Vollkornprodukten können manche Menschen Diabetes entgegenwirken – andere nicht. Es kommt auf die individuelle Stoffwechsellage des Patienten an, lässt eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) vermuten.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Bei Diabetes mellitus Typ 2 spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an. Verschiedene Lebensstilfaktoren wie die Ernährung sollen vor der Erkrankung schützen beziehungsweise die Entwicklung günstig beeinflussen. Dazu zählt unter anderem der Verzehr von in Wasser unlöslichen Ballaststoffen, die vor allem in Getreide und Hülsenfrüchten zu finden sind.

An der Untersuchung nahmen 180 Probanden teil, mit einer Vorstufe von Diabetes mellitus Typ 2. Das bedeutet: Sie hatten eine gestörte Glukosetoleranz, bei der die Blutzuckerwerte nach einer Zuckeraufnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht ausreichend absinken. Alle Probanden nahmen an einer identischen Ernährungsberatung teil. Danach wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe bekam über zwei Jahre zweimal täglich ein Trinkpulver mit unlöslichen, auf Hafer basierenden Ballaststoffen. Die zweite Gruppe erhielt ein Placebo, also ein gleichwertiges Getränk ohne Ballaststoffe. Die Stoffwechselsituation wurde regelmäßig anhand von Blutproben und Blutzuckerbelastungstests eingeschätzt.

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Der Verzehr unlöslicher Ballaststoffe wirkte sich tatsächlich auf den Blutzucker und möglicherweise auch auf andere Teile des Stoffwechsels aus – aber nicht für jeden gleich. So verbesserte sich bei Menschen mit einem erhöhten Nüchternzucker, also erhöhten Blutzuckerwerten auf nüchternen Magen, durch den Ballaststoffverzehr die Glukosetoleranz. Das war bei Probanden mit normalen Werten nicht in dem Maß der Fall.

Prädiabetiker mit erhöhtem Nüchternzucker haben häufig eine Fettleber und leiden an Übergewicht. Die Wissenschaftler vermuten, dass Patienten mit einer Fettleber besonders von dem Ballaststoffverzehr profitieren. Allerdings ist nicht durchweg eine Fettlebermessung erfolgt, geben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Nutrients“ zu bedenken. Mit dem Übergewicht ließ sich der Zusammenhang nicht erklären. Fettleibige der „Ballaststoff-Gruppe“ hatten aber bessere Entzündungswerte.

Die Studienergebnisse müssen noch in weiteren Untersuchungen bestätigt werden. Außerdem möchten die Wissenschaftler nach Biomarkern suchen, die mit einer Fettleber und den verbesserten Stoffwechselparametern zusammenhängen. Dieses Wissen soll dabei helfen, individuelle Ernährungsempfehlungen zur Prävention von Diabetes zu entwickeln.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dife.de

https://doi.org/10.3390/nu11112726

Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus – Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2:
https://www.ble-medienservice.de/1631/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-beratung-bei-nicht-insulinpflichtigem-diabetes-mellitus-typ-2

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Was Hänschen nicht lernt…

US-Studie zu Hunger nach Süßem bei Kleinkindern

Die alte Weisheit „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ kann man einer neuen US-Studie zufolge auch getrost umdrehen, wenn es um den Genuss von Zucker in Nahrungsmitteln geht: „Was Hänschen schon früh lernt – das verlernt er nicht mehr“.

Untersuchungen des „National Centers for Health Statsitics“ in Hyattsville/USA haben gezeigt, dass fast ein Drittel amerikanischer Babys und 98 Prozent der Kleinkinder zugesetzten Zucker in ihrer täglichen Nahrung zu sich nehmen – vor allem über Joghurts und Fruchtdrinks. Ein ernstzunehmendes Problem in diesem Zusammenhang sei die frühe Entwicklung von Ernährungsgewohnheiten, verbunden mit gesundheitlichen Problemen, die frühere Studien bereits belegt hatten. Demnach ist es doppelt so wahrscheinlich, dass Sechsjährige zuckerhaltige Getränke konsumieren, wenn sie diese schon im dem ersten Lebensjahr bekommen hatten.

Auch wurde in früheren Untersuchungen der Zusammenhang zwischen Zuckeraufnahme und Karies, Asthma, Übergewicht, Bluthochdruck und veränderten Fettsäurezusammensetzungen bei Kindern bestätigt. US-Gesundheitsorganisationen empfehlen die Begrenzung der täglichen Zuckeraufnahme auf 9 Teelöffel für Männer und 6 Teelöffel für Frauen und Mädchen über 2 Jahre. Die Realität ist jedoch anders: schon Babys (6 bis 11 Monate) verzehren der Studie zufolge schon einen ganzen Teelöffel Zucker pro Tag, Kleinkinder (12-23 Monate) bereits die tolerierbare Menge einer erwachsenen Frau.

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Die Studie empfiehlt Eltern besonders in der Zeit der Umstellung auf feste Nahrungsmittel aufzupassen: hier manifestierten sich den Forschern zufolge spätere Ernährungsgewohnheiten bzw. -bedürfnisse. Immerhin: ab 2020 sei die Angabe des Zuckergehalts auf dem Etikett verpflichtend. Im Zweifel sei der Kinderarzt zu Rate zu ziehen, um entsprechende Empfehlungen zu geben. Muttermilch, Instantmilch, Wasser und Milch seien als Getränke empfehlenswert. Vorsicht sei dagegen geboten bei allen zuckerhaltigen Getränken, einschließlich aromatisierter Milch, kalorienarmer Milch und anderen Arten von „Kindergetränken“, die keinen ernährungsphysiologischen Zusatznutzen haben.

Friederike Heidenhof, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-11/e-uhc111219.php

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Essen nach Regeln oder Bauchgefühl

Ernährungsempfehlungen bald überflüssig?

Keine Diäten mehr, keine Ernährungsregeln, keine Unterscheidung in gesund oder ungesund, erlaubt oder verboten: Beim sogenannten intuitiven Essen soll uns unser Körper sagen, was gut für uns ist. Das ist aber einfacher gesagt als getan, denn dazu müssen wir ihn auch hören.

Tatsächlich ist vielen Menschen diese Fähigkeit heute verloren gegangen. Sie essen nicht nach Bauchgefühl, sondern aus Gewohnheit, Geselligkeit, Frust oder Langeweile. Oder sie ignorieren den knurrenden Magen, weil sie abnehmen möchten oder gerade Intervall-Fasten angesagt ist.

Also brauchen wir doch Ernährungsempfehlungen, die uns sagen, was wir in welcher Menge essen sollen? „Die Menschen brauchen keine strikten Regeln“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Viele wünschen sich aber eine Orientierungshilfe und die gibt zum Beispiel die Ernährungspyramide vom BZfE“. Sie teilt Lebensmittel und Getränke nicht in gesund oder ungesund ein. Sie gibt vielmehr Anregungen, wovon wir besser mehr – zum Beispiel Gemüse und Obst – oder weniger – zum Beispiel Fleisch und Wurst – essen sollten. Und zwar nicht nur mit Blick auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch mit Blick auf die Gesundheit unseres Planeten.

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Gleichzeitig ist es natürlich überaus sinnvoll, vor, während und nach dem Essen in sich hineinzuhorchen: Habe ich Hunger oder Appetit? Wann fühlt sich mein Magen angenehm satt an? Habe ich wirklich Lust auf den Schokoriegel oder bin ich nur zu faul, stattdessen die Orange zu schälen?

Achtsamkeit heißt der Schlüssel zur Beantwortung dieser und anderer Fragen. Sie ist die Technik hinter intuitivem Essen, mit der wir lernen können, unser Bauchgefühl (wieder) zu spüren und von anderen Emotionen zu unterscheiden. Keine leichte Übung, die viel Disziplin und Ausdauer erfordert. Und die sich nicht in jeder Situation realisieren lässt.

Den Beitrag finden Sie hier: https://www.bzfe.de/inhalt/intuitiv-essen-oder-nach-ernaehrungsregeln-34862.html

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/tabuwoerter-in-der-ernaehrungsbildung-32623.html

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Adipositas – nicht heilbar, aber behandelbar

Diäten wenig erfolgreich

Von Adipositas (lateinisch adeps = das Fett) spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Gemäß der WHO-Klassifikation gilt ein BMI-Wert von 25 bis 30 als Übergewicht. Demzufolge ist über die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland übergewichtig: Laut Statistischem Bundesamt hatten im Jahr 2017 hierzulande 53 Prozent der Menschen im Alter von über 18 Jahren einen Body-Mass-Index von mindestens 25. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI, 2018) sind 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Fast sechs Prozent davon haben Adipositas.

Auch wenn der BMI nur ein Richtwert ist, so sehen die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. ab einem BMI von 30 und darüber eine Adipositas-Behandlung für angebracht. Beträgt der BMI 25 bis 30 sollte ebenfalls eine Behandlung erfolgen, bei gleichzeitigem Vorliegen von

  • einer übergewichtsbedingen Gesundheitsstörung (zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes Typ 2),
  • einer vermehrten Ansammlung von Fett in der Gürtelregion (abdominale Adipositas),
  • Erkrankungen, die durch Übergewicht verschlimmert werden (zum Beispiel Gelenk- und Rückenleiden oder
  • einem hohen psychosozialen Leidensdruck.

Was sind die gesundheitlichen Folgen? Welche Rolle spielt das Mikrobiom und welche Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung? – Das sind nur einige von vielen Fragen und Themen, die kürzlich auf den „Forschungstagen Bariatrie und Adipositas“ am Universitätsklinikum Leipzig diskutiert wurden.

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Adipositas wird mit einer Vielzahl von Folgeerkrankungen in Verbindung gebracht: Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2, Nierenkomplikationen, erhöhte Blutfettwerte, Leberverfettung, Bluthochdruck, ferner Auswirkungen auf die Lungenfunktion, auf Herz und Gefäße sowie auf das Hirn (Gedächtnisleistung, Verminderung der grauen Substanz) und die Psyche (erhöhtes Depressionsrisiko), um nur einige zu nennen.

Wie entsteht Übergewicht und Adipositas? Gewiss ist es vordergründig eine Frage der Energiebilanz: wer mehr isst, als sein Körper verbraucht, nimmt zu. Die spannende Frage ist, warum isst die betreffende Person zu viel? Hier lediglich Willensschwäche zu unterstellen, ist zu kurz gegriffen. Es kann ein ganzes Ursachenbündel in Frage kommen. Genetische Disposition, pharmakologische Ursachen, Veränderungen im neuronalen Belohnungsnetzwerk. Hier hat der Botenstoff Dopamin eine entscheidende Funktion bei der Assoziation zwischen Reiz und Belohnung. In jüngster Zeit ist auch die Rolle des Mikrobioms (älterer Begriff = Darmflora) stärker in den Fokus der Wissenschaft getreten. Deren Zusammensetzung wird von vielen Faktoren beeinflusst, Alter, Ernährung, Gewicht, Medikamente, Immunsystem u.v.a. Das Mikrobiom hat Einfluss auf Gesundheit und Krankheit des Menschen. Da liegt der Gedanke eines Fäkalen Mikrobiom Transfers (FMT) nahe: die Übertragung von Stuhl von gesunden Spendern an Empfänger zu therapeutischen Zwecken. FMT ist bei Adipositas denkbar und vielleicht auch erfolgreich. Aber es gibt zurzeit noch zu viele Unbekannte in dieser Gleichung, sodass sie aktuell nicht als eine Therapieoption angesehen wird, resümiert Doktor Jürgen Feisthammel, Gastroenterologe am Universitätsklinikum Leipzig.

Zum Basisprogramm einer jeden Adipositas-Behandlung gehören:

  • Ernährungstherapie – Nahrungsumstellung, Kalorienreduktion,
  • Bewegungstherapie – Steigerung der körperlichen Aktivitäten,
  • Verhaltenstherapie – Änderung des Verhaltens, „lifestyle“.

Leider haben Ernährungstherapien nur eine sehr geringe Erfolgsquote, so Professor Martina de Zwaan, von der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum einen ist der Gewichtsverlust gering und zum anderen kann das Gewicht nicht gehalten werden: Sobald eine hypokalorische Diät gelockert wird, steigt das Gewicht wieder an; oft über das Ausgangsgewicht (Jojo-Effekt). Die Energiezufuhr müsste dauerhaft reduziert und mit abnehmendem Gewicht immer stärker reduziert werden. Wichtig ist hierbei, die eigenen Ziele nicht zu hoch zu stecken. Bei einem BMI von 25 bis 35 sollte eine Gewichtsreduktion von 5 Prozent angestrebt werden, bei einem BMI von über 35 sollten es 10 Prozent sein, so de Zwaan. Und weiter: „Um das Gewicht langfristig zu stabilisieren, bedarf es einer andauernden kognitiven Kontrolle der Nahrungsaufnahme. Eine adipogene Umwelt und die Biologie sind dabei mächtige Widersacher.“ Der Lohn: selbst eine moderate Gewichtsreduktion verbessert eigentlich alle Werte, metabolisch, hormonell und neuronal.

„Adipositas ist nicht heilbar – aber behandelbar“, so Professor Arne Dietrich, Leiter des Bereichs Adipositas- und metabolische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Während konservative Therapien und auch pharmakologische Therapien oft nicht den erwünschten Gewichtsverlust bringen, zeigen operative Behandlungen nachhaltige Erfolge. Ab einem BMI von 40 und darüber, ohne Begleiterkrankungen und Kontraindikationen und nach Erschöpfung konservativer Therapien sowie nach umfassender Aufklärung über eine adipositaschirurgische Operation ist diese, gemäß der oben genannten Leitlinie, angezeigt. Das gleiche gilt für Patienten mit einem BMI von 35 und darüber, wenn Adipositas assoziierte Begleiterkrankungen vorhanden sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der chirurgischen Therapie. Bei einigen wird der Magen verkleinert oder es werden „Umgehungsstraßen“ (Bypässe) angelegt. Je nach Verfahren wird erreicht, dass nicht mehr so viel Nahrung aufgenommen werden kann, dass sich das Sättigungsgefühl eher einstellt oder dass die Nahrung nicht mehr vollständig vom Körper verwertet werden kann. Auf diese Weise verlieren Operierte 60 bis 80 Prozent ihres Übergewichts. Allerdings – und darüber muss man sich im Klaren sein – bedeutet dies, dass eine lebenslange prophylaktische Supplementation mit Vitaminen und Mineralstoffen notwendig ist, weil diese nicht mehr in ausreichendem Maße resorbiert werden können. Zur Stabilisierung des Gewichtsverlustes sollten ferner Diätvorgaben eingehalten sowie eine entsprechende körperliche Aktivität angestrebt werden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.adipositas-gesellschaft.de/index.php?id=9

https://de.wikipedia.org/wiki/Bariatrie

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

https://www.in-form.de/

http://www.bzfe.de/inhalt/trainermanual-adipositas

Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen
Broschüre, A4, Bestell-Nr. 1657, Preis: 12,00 Euro

Besser essen. Mehr bewegen. Prävention von Übergewicht bei Kindern – Hilfestellung für Planende und Entscheidungsträger – das bringt Maßnahmen voran
Broschüre, A4, nur zum Download, Bestell-Nr. 6999, kostenlos

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Aluminium

Aufnahme ganz einfach verringern

Verbraucher nehmen mit der Nahrung, aber auch über andere Quellen Aluminium auf. Dabei können die empfohlenen Mengen deutlich überschritten werden, lautet das Resultat einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Das BfR hat zum ersten Mal die Gesamt-Aluminiumaufnahme für verschiedene Altersgruppen abgeschätzt und gesundheitlich bewertet. Dabei wurden Einträge aus Nahrungsmitteln, Lebensmittelkontaktmaterialien und kosmetischen Produkten berücksichtigt.

Nach Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) liegt die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) für Aluminium bei einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Die Ergebnisse der Untersuchung des BfR zeigen, dass die meisten Deutschen im Durchschnitt bereits die Hälfte des TWI über Lebensmittel ausschöpfen. Kommt Aluminium aus weiteren Quellen hinzu, kann der gesundheitliche Richtwert deutlich überschritten werden.

Aluminium ist auf der Erde natürlicherweise weit verbreitet und daher in vielen Lebensmitteln wie Tee, Kaffee, Gewürzen und Kakao enthalten. Auch Hülsenfrüchte, Gemüse und Getreide können höhere Werte aufweisen. Des Weiteren werden Lebensmittel durch den Übergang von Aluminium aus Lebensmittelkontaktmaterialien belastet. So haben Laugenbrezeln, die auf Alublechen gebacken wurden, laut BfR häufig höhere Aluminiumgehalte.

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Das BfR empfiehlt, die Aufnahme von Aluminium aus vermeidbaren Quellen möglichst gering zu halten. Eine hohe Aufnahme von Aluminiumverbindungen über einen längeren Zeitraum kann das Nervensystem und die geistige und motorische Entwicklung stören. Auch Schäden an Nieren, Leber und Knochen sind möglich. Ideal ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit wenig verarbeiteten Produkten. Auf diese Weise wird das Risiko für eine dauerhaft hohe Aluminiumaufnahme reduziert.

Saure und salzige Lebensmittel sollten nicht in Alufolie oder unbeschichteten Alu-Schalen zubereitet oder gelagert werden. Dazu zählen zum Beispiel geschnittene Äpfel, Tomaten, Rhabarber, Salzhering, mariniertes Fleisch oder Käse.

Werden auch Antitranspirantien und Kosmetikprodukte mit Aluminium gemieden, sind bei den meisten Verbrauchern keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. Allerdings bestehen noch hohe Unsicherheiten bei der Risikobewertung der Aluminiumaufnahme, erklären die Autoren in der Fachzeitschrift „Archives of Toxicology“. Das läge daran, dass noch wichtige Daten fehlen oder unterschiedlich interpretiert werden können.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/343/reduzierung-der-aluminiumaufnahme-kann-moegliche-gesundheitsrisiken-mindern.pdf

https://doi.org/10.1007/s00204-019-02599-z

https://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-aluminium-in-lebensmitteln-und-verbrauchernahen-produkten.pdf

https://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittel-richtig-verpacken-1871.html

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