Archiv der Kategorie: Stoffwechsel
Hautkrebs: Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen als Risikofaktoren
Stoffwechselerkrankungen und Bluthochdruck begünstigen offenbar die Entstehung von Hautkrebs. Das hat jetzt eine internationale Forschergruppe um Gabriele Nagel, Professorin am Ulmer Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie, herausgefunden.
Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news474288
Quellen: Universität Ulm, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Cholesterin schützt vor lebensbedrohlichen Folgen einer Lungenentzündung
Bei einer von Pneumokokken verursachten Lungenentzündung wird als Fernwirkung in der Leber die Produktion von Cholesterin erhöht, das die infektionsbedingten Schädigungen des Lungengewebes mindert.
Mehr Infos dazu unter: http://www.idw-online.de/de/news473712
Quellen: Universitätsklinikum Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Hilfe für den Fettstoffwechsel
Der Fettstoffwechsel beschreibt einen Kreislauf, in dem Fette verdaut, ins Blut aufgenommen und im Körper verwertet werden. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), erklärt die Funktionsweise des Fettstoffwechsels, und wie man ihn optimal unterstützen kann.
Gallensäuren und Lipasen spalten Nahrungsfette auf
Nahrungsfette werden im Darm mit Hilfe von Gallenflüssigkeit und Verdauungsenzymen (Lipasen) in kleinere Bestandteile zerlegt. Als winzige Tröpfchen (Mizellen) können sie dann in die Zellen der Darmschleimhaut aufgenommen werden. An spezielle Transporteiweiße gebunden, gelangen die Nahrungsfette in den Blutkreislauf. In der Leber werden die Fette dann entweder in Energie umgewandelt, als Energiereserve in Fettzellen gespeichert oder stehen zur Bildung von körpereigenen Stoffen zur Verfügung.
Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren bestimmen die Qualität der Fette
Fette (Triglyceride) bestehen aus Glycerol und Fettsäuren. Man unterscheidet dabei zum einen die gesättigten Fettsäuren, die vor allem in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs wie z. B. Butter und Fleisch vorkommen. In pflanzlichen Ölen wie Leinöl, Raps- oder Olivenöl finden sich dagegen reichlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren decken vor allem unseren Energiebedarf. Nehmen wir zu viel davon auf, führt dies zu Arteriosklerose und Übergewicht. Ungesättigte Fettsäuren dagegen senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Cholesterin als wichtiger Baustein des Körpers
Das fettähnliche Cholesterin wird teils vom Körper selbst gebildet, teils mit der Nahrung aufgenommen. Als Baustein für Zellwände, Vitamin D, Hormone und Gallensäuren ist es lebenswichtig. Ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigt jedoch Ablagerungen in den Blutgefäßen, Gefäßverschlüsse sowie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Ein gestörter Fettstoffwechsel führt zu Beschwerden
Gibt die Leber zu wenig Gallenflüssigkeit ab oder werden durch die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Lipasen ausgeschüttet, können Fette im Darm nicht vollständig verdaut werden. Betroffene leiden dann unter Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Eine Abklärung durch den Arzt ist hier in jedem Fall angeraten. Gut bewertete Ärzte finden Sie zum Beispiel auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/innere-medizin/fachgebiet/).
Bei leichteren Beschwerden kann ein Artischockenextrakt helfen, das die Gallentätigkeit und damit die Zerlegung von Nahrungsfetten anregt. Auch Präparate mit Rindergalle oder Tees aus Löwenzahn und Mariendistel fördern die Fettverdauung beispielsweise nach einer üppigen Mahlzeit.
Mythos Verdauungsschnaps
Wenig wirkungsvoll ist ein Verdauungsschnaps nach einer fettreichen Mahlzeit. Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur, was als angenehm empfunden wird. Gleichzeitig ist die Verdauung durch den Alkohol jedoch verlangsamt, so dass die Mahlzeit erst recht schwer im Magen liegen wird.
Ungesättigte Fettsäuren gegen erhöhte Blutfettwerte
Hohe Cholesterin- und Triglyceridwerte können sich durch eine Ernährungsumstellung normalisieren. Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs liefern ungesättigte Fettsäuren und senken die Cholesterinaufnahme: Fisch statt Fleisch, pflanzliche Öle statt Butter und Schmalz, ballaststoffreiche Kost mit Vollkorn, Obst und Gemüse. Wer auf ein Körpergewicht im Normalbereich achtet und regelmäßig Sport treibt, bringt seinen Fettstoffwechsel schnell wieder ins Gleichgewicht.
Quellen:
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Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469 München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de
Fettqualität beeinflusst Blutzuckerspiegel, körperliche Aktivität und Gehirnaktivität
Auch das Gehirn mag gutes Fett
Der Konsum von tierischen Fetten kann die Gehirnfunktion und den Schlaf verändern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen. Danach führt eine gesteigerte Aufnahme von Milchfett zu erhöhten Blutzuckerwerten, einer verminderten Gehirnaktivität und weniger Bewegung. Dies ist bei einer vergleichbaren Aufnahme von Rapsöl, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist, nicht der Fall. Die Forscher weisen darauf hin, dass Fette, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten, das Diabetesrisiko erhöhen und die Hirnleistung reduzieren.
Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472446
Quellen: Universitätsklinikum Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Die Kohlenhydrat-Falle
Erhöhte Insulinspiegel blockieren Gewichtsabnahme
sup.- Übergewichtige, die abnehmen wollen, sollten möglichst wenig kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel auf den Speiseplan setzen. Das gilt vor allem für zuckerreiche Süßwaren und Getränke, aber auch für stärkereiche, raffinierte Getreideprodukte, Reis und Kartoffeln. Der Grund: „Je höher der Kohlenhydratanteil einer Mahlzeit ist, desto höher ist die Insulinausschüttung“, erläutert der Münchner Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm. Und neben der wichtigen Aufgabe, den Blutzucker zu regulieren, haben erhöhte Insulinwerte bei den meisten Übergewichtigen sehr nachteilige Folgen. Hohe Insulinspiegel fördern den Transport von Fett in die Fettzelle und hemmen den Fettabbau bzw. die Fettverbrennung. Außerdem werden dadurch die Blutfette sowie der Blutdruck erhöht. Zucker- und stärkereiche Mahlzeiten halten zudem nicht lange satt und zwei Stunden nach der Mahlzeit kommt die nächst Hungerattacke. Fatalerweise besteht dann meist wieder Appetit auf Kohlenhydrate: Süßes, Stärke und Zucker. Dann beginnt das Blutzucker-Insulin-Drama von vorn.
Statt auf Kohlenhydrate sollten Übergewichtige, insbesondere auch Diabetiker (Typ-2), deshalb bevorzugt auf Gemüse und Salate in Kombination mit Eiweiß setzen. Eiweiß sättigt und hält lange satt, regt außerdem die Fettverbrennung an und hilft, überschüssige Pfunde abzubauen. „Zahlreiche Studien haben belegt, dass die effektivste Gewichtsreduktion erzielt wird, wenn ein oder zwei Mahlzeiten am Tag durch ein Eiweiß-Nährstoff-Konzentrat ersetzt werden“, sagt Prof. Worm. Solche so genannten Formula-Produkte werden z. B. bei dem ärztlich unterstützten Bodymed-Ernährungskonzept genutzt. Sie helfen dabei, die Kalorienzufuhr zu begrenzen und unterstützen den Abbau von Fettmasse bei weitestgehender Erhaltung der Muskelmasse. „Formula-Diäten sind eine gute Einstiegsmöglichkeit. Sie sollten jedoch, wie beim Bodymed-Konzept, mit einer Anleitung zu einer sinnvollen proteinbetonten, kohlenhydratreduzierten Ernährung und mit Verhaltensänderung unter Anleitung eines Arztes kombiniert werden“, rät Prof. Worm. Mehr Informationen zu den rund 500 Bodymed-Beratungszentren gibt es unter www.bodymed.com.
Quellen:
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Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de
Nachhaltige Gewichtsreduktion
Lebensstilveränderung ist unerlässlich
sup.- Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, weiß ganz genau: Am schwierigsten ist es nicht, Pfunde zu verlieren, sondern den Gewichtsverlust nachhaltig zu stabilisieren. Und dies gelingt fast immer nur dann, wenn dauerhaft der Lebensstil verändert wird. Das wissenschaftlich evaluierte Bodymed-Ernährungskonzept, das unter ärztlicher Anleitung umgesetzt wird, baut deshalb auf die drei Säulen Verhaltensmodifikation, Ernährungsumstellung und Bewegungsprogramm. Aktuelle Studiendaten bestätigen den Erfolg dieses Konzepts: Auch nach zwölf Monaten betrug die durchschnittliche Gewichtsabnahme der Teilnehmer noch stolze 9,8 Kilo. Vorausgegangen waren eine dreimonatige Phase der Gewichtsreduktion mit Hilfe von partiellem Mahlzeitenersatz durch ein Eiweiß-Nährstoff-Konzentrat und eine neunmonatige Phase der Stabilisierung. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.bodymed.com.
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Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de
Absolution für das Osterei
Cholesterinhysterie zu Ostern ist unbegründet
Nicht nur zu Ostern erfreut sich das Hühnerei großer Beliebtheit. Viele genießen es allerdings mit einem schlechten Gewissen. Sie denken, dass das im Eigelb enthaltene Cholesterin ihnen schade. Die ellviva-Ernährungsredaktion verrät, was es damit auf sich hat und warum dem Osterei die Absolution erteilt werden kann:
Es ist richtig, dass ein Hühnerei den Tagesbedarf an Cholesterin abdeckt. Andererseits erhöhen cholesterinreiche Lebensmittel den Cholesterinspiegel im Blut nicht oder nur geringfügig.
Außerdem hat ein Osterei viel mehr zu bieten als Cholesterin: Die kleinen Power-Pakete beinhalten die Spurenelemente Eisen, Kupfer und Zink sowie die Vitamine A, D und E. Auch den darin reichlich enthaltenen Grundbaustein Eiweiß kann unser Körper gut gebrauchen. Zudem ist das im Eigelb enthaltene Lezithin wichtig für unseren Fettstoffwechsel. Lezithin beeinflusst sogar den Cholesterinspiegel im Körper günstig! Somit gilt der Verzehr von einem Ei täglich als unbedenklich. Und zu Feiertagen wie Ostern darf es auch mal ein Ei mehr sein.
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Kontakt: ellviva, Sven-David Müller, Gutleutstraße 30, 60237 Frankfurt, presse@ellviva.de, 069 972 69 139, http://www.ellviva.de
Interaktion von biochemischen Mechanismen bei Fibrose
Wenn in Leber, Lunge oder anderen Organen die Bindegewebsbildung so überhand nimmt, dass die Funktion spürbar nachlässt und schließlich völlig ausfällt, ist oft mehr als ein Regelkreis des Körpers nicht mehr intakt. Für zwei aus der Spur geratene Signalketten ist nun nachgewiesen, dass sie sich gegenseitig verstärken und Einflüsse zurückdrängen, die das Gewebewachstum normalerweise in Grenzen halten.
Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news467994
Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)
Warum Rückenschmerzen? Die Bedeutung des Stoffwechsels
Stoffwechselstörungen können zu Rückenschmerzen führen. Sei es durch eine ungünstige Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen oder durch Ablagerungen. Was es damit auf sich hat lesen Sie hier:
http://www.premiumpresse.de/warum-rueckenschmerzen-PR1733257.html
Josef Senn, Redaktion mediportal-online