Archiv der Kategorie: Stoffwechsel

Ein kleiner Pieks gegen die Fettstoffwechselstörung

Akupunktur bei Morbus Gaucher

Morbus Gaucher ist eine vererbbare Fettstoffwechselstörung, bei der das Enzym Glucocerebrosidase nicht korrekt arbeitet, so dass sich zuckerhaltige Fettstoffe in Zellen des Immunsystems anreichern. Symptome von Morbus Gaucher sind meist Gelenkschmerzen und Erschöpfungszustände. Die vorliegende Beobachtungsstudie hat untersucht, inwieweit Akupunktur die Symptome von Morbus Gaucher lindern kann (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/akupunktur-bei-morbus-gaucher.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft: Eiweiße im Muskel sind bei Übergewicht und Diabetes verändert

Dass bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Hormon Insulin den Blutzucker nicht ausreichend senkt, könnte an veränderten Eiweißen (Proteinen) der Muskulatur liegen. Proteine bestimmen maßgeblich Struktur, Stoffwechsel und Funktion von Zellen. Neue Einsichten über deren Veränderungen bei Übergewicht und Diabetes erbrachte jetzt eine jüngst veröffentlichte Studie an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Universität Odense, Dänemark. Professor Dr. med. Harald Klein, Direktor der Medizinischen Klinik I am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, und seine Forscherkollegen führten eine sogenannte „Proteomanalyse“ durch.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482835

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wie funktioniert die Bauchspeicheldrüse?

Die Bauchspeicheldrüse liegt im Oberbauch hinter dem Magen nahe an der Wirbelsäule. Sie bildet enzymhaltigen Verdauungssaft, den sie an den Dünndarm abgibt, und Hormone, die über die Blutbahn in den Körper gelangen. Zu den häufigsten Erkrankungen dieses Organs zählen eine Entzündung und Krebs. Auch bei Diabetes mellitus und Mukoviszidose ist die Bauchspeicheldrüse erkrankt.

Enzyme spalten Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette

Täglich bildet die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) etwa 1-1,5 Liter Verdauungssaft. Er enthält über 20 Enzyme, die im Dünndarm Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette der Nahrung zerlegen. Das Enzym Amylase spaltet Kohlenhydrate in Einzelzucker wie Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker). Eiweiße werden durch das Enzym Trypsin in Aminosäuren zerlegt, Lipasen spalten Fette und Cholesterin. Schon beim Anblick von Speisen wird der Verdauungssaft ausgeschüttet. Auch Geruchs- und Geschmacksreize, die Dehnung des Magens und der Übertritt von Nahrungsbrei aus dem Magen in den Dünndarm sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse aktiv wird.

Die Hormone Insulin und Glukagon regeln den Blutzuckerspiegel

Die Bauchspeicheldrüse bildet Hormone in den Langerhans-Inseln. Diese Zellgruppen bestehen aus A-, B-, D- und F-Zellen. Die A-Zellen bilden Glukagon, ein Hormon, das den Blutzucker erhöht. In den B-Zellen, die 70 % der Langerhans-Inseln ausmachen, entsteht Insulin. Dieses Hormon transportiert Glukose zur Energieumwandlung aus dem Blut in die Zellen. Die D- und F-Zellen des Pankreas dämmen die Ausschüttung der Verdauungssäfte wieder ein.

Ohne Insulin kommt es zu Diabetes mellitus

Beim Diabetes vom Typ I werden durch eine Autoimmunreaktion des Körpers die B-Zellen des Pankreas zerstört. So entsteht kein Insulin mehr, die Glukose sammelt sich im Blut und kann nicht verwertet werden. Typ II-Diabetiker bilden noch Insulin, das Hormon wird aber weniger wirksam. Um die mangelnde Wirkung auszugleichen, steigert die Bauchspeicheldrüse ihre Insulinproduktion. Diese stete Überforderung kann dazu führen, dass das Organ seine Fähigkeit zur Insulinbildung vollständig einbüßt.

Akute und chronische Pankreasentzündung

Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung wird oft durch hohen Alkoholkonsum oder Gallensteine hervorgerufen. Dabei können austretende Verdauungsenzyme umliegendes Gewebe angreifen und zerstören. Eine chronische Entzündung des Pankreas kann durch Alkohol, Medikamente oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüse ausgelöst werden. Ist die Bildung von Verdauungssaft aufgrund einer Entzündung eingeschränkt, leiden Betroffene unter Bauchschmerzen, Blähungen und Übelkeit.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist aggressiv und bildet schnell Metastasen

Von einem bösartigen Karzinom an der Bauchspeicheldrüse sind meist Menschen ab einem Alter von 50 Jahren betroffen. In den häufigsten Fällen entsteht der Tumor an den Drüsen, die den Verdauungssaft abgebeben, selten befällt er die Langerhans-Inseln.

Zäher Schleim bei Mukoviszidose

Mukoviszidose ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Drüsenorgane des Körpers betroffen sind. Lunge, Darm, Magen und Bauchspeicheldrüse bilden statt eines dünnflüssigen Sekrets einen zähen Schleim, der nur schwer abtransportiert werden kann. Es kommt dadurch zu Verdauungsstörungen, chronischem Durchfall, Lungenüberblähung und chronischen Infekten.

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Quelle: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestr. 57b, 80469 München, www.jameda.de, www.facebook.com/jameda.de, www.twitter.com/jameda_de

 

Vorsicht bei der Kalziumeinnahme!

Hochdosierte Präparate erhöhen das Infarktrisiko

Insbesondere ältere Menschen nehmen regelmäßig Kalziumpräparate ein, so z.B. Frauen in den Wechseljahren zur Erhaltung der Knochendichte bei Osteoporose.

Im Rahmen der sog. EPIC-Studie (EPIC = European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) untersuchte man nun im Rahmen einer in Heidelberg durchgeführten Teilstudie den Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Kalzium in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder als natürlichem Bestandteil der täglichen Ernährung und dem Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/vorsicht-bei-der-kalziumeinnahme.html

Quelle: Carstens-Stfitung

 

Buch entlarvt dicke Diätlügen en masse

Diätexperte Sven-David Müller enträtselt Diätlügen

Viele Menschen träumen davon, mithilfe möglichst schneller, effektiver Diäten gezielt abzunehmen und das so erzielte Wunschgewicht auch langfristig zu halten. In vielen Fällen jedoch tritt schon nach kurzer Zeit Ernüchterung ein. Der medizinische Ratgeber „Die dicksten Diätlügen – Warum Diäten nicht funktionieren und wie man trotzdem abnimmt“ thematisiert die Problematiken, die mit unüberlegten Veränderungen der Essgewohnheiten einhergehen. Anhand von in leichter Sprache aufbereiteten  wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigen die beiden Autoren, Diplom-Trophologin Doreen Nothmann und Medizinjournalist Sven-David Müller, ihren Lesern den tatsächlichen Wahrheitsgehalt allgemein bekannter Mythen aus dem Gebiet der Ernährung auf. Zu Beginn des Buches erklären sie unter anderem, warum der vollständige Verzicht auf den Verzehr von Zucker kaum möglich und darüber hinaus keineswegs gesund ist. Überdies konfrontieren die Autoren den Leser mit einer Vielzahl weiterer Mythen, etwa dem weit verbreiteten Irrglauben, der Konsum von Schnaps diene dem verbesserten und beschleunigten Abbau fetthaltigen Essens.

Bibliografische Daten:Die dicksten Diätlügen, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH, Hannover, 12,90 Euro

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: ZEK, Sven-David Müller, Haddamshäuser Weg 4a, 35096 Weimar an der Lahn, pressemueller@web.de, 06421-951449, http://www.svendavidmueller.de

 

 

Wissenschaftler entdecken Stoffwechselgift, das Nerven schädigt

Diabetes schädigt bei ca. 60 Prozent der Betroffenen die peripheren Nerven. Spontane Schmerzen und überhöhte Empfindlichkeit einerseits und gleichzeitig geringere Wahrnehmung äußerer Schmerzreize andererseits sind die paradoxe Folge der so genannten diabetischen Neuropathie. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Heidelberg haben jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts eine der Ursachen für das gestörte Schmerzempfinden entdeckt: ein eigentlich natürlich vorkommendes Stoffwechselgift, das im Körper von Patienten mit Diabetes aber verstärkt produziert wird und nicht mehr richtig abgebaut werden kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478283

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Stoffwechselzentrale Gehirn

Symposium des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung

Das Gehirn spielt für unser Körpergewicht eine entscheidende Rolle indem es das Essverhalten steuert. Im Symposium „Insulin, Adipokine und Gehirn“ des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) auf dem Diabetes Kongress 2012 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) stand die Funktion des Gehirns und seiner Botenstoffe bei der Entstehung von Übergewicht und in Folge Diabetes im Mittelpunkt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478915

Quellen: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Zehn Jahre als Stoffwechseldiät für gesunde Schlankheit erfolgreich

Die Sanguinum-Kur hat sich anstelle von Diäten als Therapie der Wahl bei Übergewicht etabliert

Die Sanguinum-Kur zum gesunden Abnehmen feiert Jubiläum: Vor zehn Jahren haben Ärzte und Therapeuten verschiedener Disziplinen das homöopathische Stoffwechselprogramm zur Gewichtsreduktion entwickelt, um dem ständigen Diäthalten ein Ende zu setzen für  einen ganzheitlichen und medizinischen Weg in das schlanke Leben. Über 110 Sanguinum-Partner, die die Kur anbieten und über 20.000 Patienten, die erfolgreich Gewicht verloren haben, sind ein deutlicher Beleg für die Wirksamkeit des Konzepts einer Stoffwechseldiät – die keine Diät ist, sondern eine Stoffwechsel-Kur zum Abnehmen und dauerhaft schlank bleiben. Wesentliches Merkmal der Sanguinum-Kur ist die Stabilisierung des Energiestoffwechsels während und nach der Gewichtsreduktion. Die fortwährende medizinische Weiterentwicklung des Programms für die Schlankheit als medizinische Stoffwechseldiät und der Ausbau der Partnerbetreuung tragen zum kontinuierlichen Wachstum des Lizenzsystems bei.

Die Sanguinum-Kur ist auch als Stoffwechseldiät keine Diät, sondern eine medizinische Kur zum gesunden Abnehmen und schlank bleiben

Weitere Informationen zur Sanguinum-Kur zum gesunden Abnehmen sind im Internet unter www.stoffwechsel-kur.de erhältlich.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Sanguinum Kur, Humboldtstr. 9, 22083 Hamburg, pr@sanguinum.com, +49 (0)40 28807882, http://www.sanguinum.com

 

Diabetes durch Umweltbelastungen?

Warum Luftverschmutzung Diabetes mellitus auslösen kann

Auf dem Diabetes-Kongress wurde über das Ergebnis von Studien berichtet, die ergeben haben, dass Umweltfaktoren, wie Luftverschmutzung und Belastung mit Pestiziden, möglicherweise zu Diabetes Typ 2 führen könnten.

Wie ist das möglich?

Eine Erklärungsmöglichkeit wäre folgender Ansatz aus der ganzheitlichen Medizin: Häufig werden Toxine im Gewebe eingelagert. So auch im Gewebe der Organe Leber und Nieren. Beide Organe sind im Kreislauf des Zuckerhaushaltes involviert. So wird beispielsweise überschüssiger Zucker in der Leber eingelagert, bis er vom Organismus gebraucht wird. Eine gestörte Leberfunktion kann bewirken, dass diese Einlagerung fehlerhaft erfolgt, beispielsweise zu viel Zucker im Blut verbleibt. Folge: Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Diabetes Kongress 2012: Wenn Seele und Stoffwechsel gemeinsam leiden

Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften liegt eine erhöhte Depressivität vor. Depressionen sind nicht nur für Patienten belastend.Sie stellen eine wesentliche Barriere für eine gute Diabeteseinstellung dar, erhöhen das Risiko für Folgeerkrankungen und verkürzen die Lebenserwartung. Umgekehrt haben stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2. Beide Erkrankungen werden häufig erst spät erkannt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476687

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)