Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Cholesterin schützt vor lebensbedrohlichen Folgen einer Lungenentzündung

Bei einer von Pneumokokken verursachten Lungenentzündung wird als Fernwirkung in der Leber die Produktion von Cholesterin erhöht, das die infektionsbedingten Schädigungen des Lungengewebes mindert.

Mehr Infos dazu unter: http://www.idw-online.de/de/news473712

Quellen: Universitätsklinikum Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Ein neuer Naturstoff schützt vor Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus

Marrubium peregrinum L sieht aus wie eine Mischung aus Katzenminze und Salbei: krautig, silbrig, haarig und unscheinbar. Aber diese Pflanze hat es in sich – das Flavonoid Ladanein. Forscher am TWINCORE haben entdeckt, dass dieser Stoff das Hepatitis-C-Virus daran hindert, in Leberzellen einzudringen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news473744

Quellen: TWINCORE – Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

UDE-Forscher finden neue Erbgut-Varianten für Adipositas

Dicksein hat viele Ursachen: etwa zu viel oder falsches Essen und wenig Bewegung. Tatsächlich liegt es aber auch in der Familie. Ob jemand übergewichtig wird, bestimmen zu mehr als 50 Prozent die Erbanlagen. Knapp drei Dutzend Gene, die das Körpergewicht regulieren, sind schon bekannt. Ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nun gemeinsam mit Kollegen aus aller Welt zwei neue Erbanlagen entdeckt. Die Ergebnisse sind Teil einer großen internationalen Studie.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472942

Quellen: Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Österreich: Jeder Zweite setzt auf Homöopathie

Vor allem Frauen und Familien schätzen die Heilmethode

Das österreichische Marktforschungsinstitut GfK Austria und die Firma Dr. Peithner KG führen in regelmäßigen Abständen eine Studie mit dem Titel „Homöopathie in Österreich“ durch, in der die Inanspruchnahme dieser komplementären Heilmethode untersucht wird. Nun liegen die neuesten Ergebnisse vor.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/oesterreich-jeder-zweite-setzt-auf-homoeopathie.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Bessere Früherkennung und bessere Prognose bei einer seltenen Erkrankung des Immunsystems

Neues Testverfahren zur schnelleren Diagnostik des Hämophagozytose-Syndroms entwickelt

Dem Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) am Universitätsklinikum Freiburg gelang gemeinsam mit drei weiteren europäischen Forscherteams ein wichtiger Schritt in der Diagnostik von Hämophagozytose-Syndromen (HLH). Die Erkrankung ist eine schwere Störung des Immunsystems, die unbehandelt zum Tod führen kann. Bei manchen Menschen ist sie angeboren. Die frühe Diagnose der genetisch bedingten HLH ist wichtig, weil die rechtzeitige Einleitung einer Stammzelltransplantation die einzige Aussicht auf Heilung ist.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472738

Quellen: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Omega 3-Fettsäuren bei Multipler Sklerose

Doch keine positiven Effekte?

Etwa 2,5 Millionen Menschen leiden weltweit an Multipler Sklerose, einer chronisch-entzündlichen Entmarkungserkrankung, bei der sich Läsionen im zentralen Nervensystem bilden. Die entzündungshemmenden und neuroprotektiven Effekte von Omega 3-Fettsäuren könnten – so nahm man an – Betroffenen zu Gute kommen, zumal Untersuchungen bereits zu positiven Ergebnissen kamen(2). Eine norwegische Studie spricht nun jedoch dagegen(1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/omega-3-fettsaeuren-bei-multipler-sklerose.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Mechanismus für Entstehung von Autoimmunerkrankungen entdeckt

Im Laufe von Entzündungsprozessen treffen Zellen unseres Immunsystems nicht nur auf Krankheitserreger, sondern auch auf Reste toter körpereigener Zellen, die durch begleitenden Gewebsschaden akkumulieren. Um eine fehlgerichtete Immunreaktion gegen solche toten Zellen und die Entstehung von Autoimmunerkrankungen zu verhindern, müssen abgestorbene Zellen von Krankheitserregern getrennt und „entsorgt“ werden. Wie beides durchgeführt wird, war bisher unklar. Erstmalig konnte nun die Arbeitsgruppe von Dr. Gerhard Krönke an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uni-Klinikums Erlangen ein Enzym identifizieren, das diesen grundlegenden Entscheidungsprozess steuert.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472462

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Aristolochia offenbar krebserregend

Mehr als irgendwo sonst in der Welt, leiden vor allem Menschen in Taiwan an Tumoren der oberen Harnwege. Eine aktuelle Studie konnte nun einen Zusammenhang mit der dort häufig eingesetzten TCM-Heilpflanze Aristolochia clematitis herstellen.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/aristolochia-offenbar-krebserregend.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Fettqualität beeinflusst Blutzuckerspiegel, körperliche Aktivität und Gehirnaktivität

Auch das Gehirn mag gutes Fett

Der Konsum von tierischen Fetten kann die Gehirnfunktion und den Schlaf verändern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen. Danach führt eine gesteigerte Aufnahme von Milchfett zu erhöhten Blutzuckerwerten, einer verminderten Gehirnaktivität und weniger Bewegung. Dies ist bei einer vergleichbaren Aufnahme von Rapsöl, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist, nicht der Fall. Die Forscher weisen darauf hin, dass Fette, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten, das Diabetesrisiko erhöhen und die Hirnleistung reduzieren.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472446

Quellen: Universitätsklinikum Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Theodor-Frerichs-Preis der DGIM: Immunsystem unterscheidet zwischen lebendigen und toten Bakterien

Auf lebende Krankheitserreger reagiert der Körper mit Abwehr, tote dagegen ignoriert er – diese beseitigen Fresszellen. Wie das Immunsystem die Lebenszeichen von Bakterien – die sogenannte Viabilität – erkennt, zeigte der Nachwuchsforscher Dr. med. Leif Erik Sander aus Berlin in mehreren Experimenten.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472353

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)