Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Neue Methode in der Immunologie – Grünes Licht für Antigene

Die Körperabwehr ist eine potente Waffe gegen Krankheitserreger, bei Autoimmunerkrankungen greift sie aber den eigenen Organismus an. Welche Bestandteile von Erregern, Tumoren oder körpereigenen Zellen die Immunabwehr im Einzelfall attackiert, lässt sich nun nachweisen – und zwar ohne Anfangsverdacht.

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Mit Zitrusfrüchten gegen den Hirninfarkt

Orangen und Grapefuits senken Schlaganfall-Risiko

Eine Ernährung reich an Früchten und Gemüse, wie sie beispielsweise im Mittmeerraum praktiziert wird, hat positive gesundheitliche Effekte, vor allem auf die Herzgesundheit. Aber welche Früchte sind aufgrund ihrer Zusammensetzung an Flavonoiden und anderen Inhaltsstoffen zum Schutz der Gefäße am besten geeignet? Dieser Frage gehen Wissenschaftler im Rahmen der Nurses‘ Health Studie nach.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/mit-zitrusfruechten-gegen-den-hirninfarkt.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Chinesisches Schattenboxen hilft Parkinson-Patienten – am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag

Parkinson-Patienten stürzen seltener und bewältigen alltägliche Erledigungen besser, wenn sie zweimal in der Woche jeweils eine Stunde lang das Schattenboxen Tai-Chi üben.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471534

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Neues Krebsgen entdeckt

Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erforschten Gen, das dem Tumorwachstum entgegenwirkt / Veröffentlichung in Brain

Das Team um Professorin Dr. Ruthild Weber von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat entdeckt, dass ein Gen mit bislang unbekannter Funktion dem Wachstum von Hirntumoren entgegenwirkt. Die Forscher veröffentlichten ihre Erkenntnis in der Fachzeitschrift „Brain“.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471475

Quelle: Medizinischen Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen – frühere Diagnose durch Molekulare Bildgebung

Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzrhythmusstörungen zählen zu den häufigsten Todesursachen in den Industrieländern. Neue Verfahren der Molekularen Bildgebung ermöglichen nun ein besseres Verständnis ihrer Ursachen und ihres Verlaufs. Dadurch wird zukünftig eine frühere und genauere Diagnose möglich und schwere Folgeschäden können vermindert oder sogar vermieden werden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471797

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V., Informationdienst Wissenschaft (idw)

 

Wissenschaftler entwickeln neuen Ansatz zur Erforschung von Infektionen

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben Teile von Salmonellen, so genannte Effektoren, in Tabakpflanzen übertragen. Damit wollen sie untersuchen, wie sich Krankheiten und Infektionen im Körper von Menschen und Tieren ausbreiten. Was zunächst merkwürdig klingen mag, hat einen Hintergrund: Pflanzen verfügen über ein Immunsystem, das in einigen Bereichen dem Immunsystem von Mensch und Tier erstaunlich ähnlich ist. Aus der Reaktion des pflanzlichen Immunsystems auf die Effektoren der Salmonellen hoffen die Forscher Rückschlüsse auf ihre Wirkungsweise ziehen zu können.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471113

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Immer mehr übergewichtige Kinder: Tägliche Sportstunde beugt Herzproblemen vor

Schüler, die täglich eine Stunde Sportunterricht haben, sind nicht nur fitter und körperlich leistungsfähiger als ihre weniger aktiven Altersgenossen. Sie leiden auch weniger häufig an Übergewicht. Damit sind sie auch vor Herz-Kreislauf-Risiken besser geschützt. Die positiven Langzeit-Effekte gezielter Bewegungsförderung in der Schule zeigt eine Leipziger Studie.

Weitere Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471753

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Mit den Waffen des Immunsystems

Mikroorganismen entscheiden über die Entstehung von rheumatischen Erkrankungen

Wenn die richtigen Mikroorganismen am Werk sind, können Immunzellen, die an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte, Multiple Sklerose und Arthritis beteiligt sind, antientzündliche Eigenschaften entwickeln. Diese Entdeckung machten jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Institute for Research in Biomedicine in Bellinzona, Schweiz.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471260

Quelle: Charité-Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Mit jedem Bissen toleranter

Pollenallergiker mit Kreuzallergie sollten Äpfel essen!

Viele Menschen, die unter einer Birkenpollenallergie leiden, entwickeln eine Kreuzallergie, oft gegen Äpfel. Da in Äpfeln die gleichen Eiweißkomponenten enthalten sind wie in Birkenpollen, bekämpft das Immunsystem nicht mehr nur die Birkenpollen, sondern reagiert auch auf den Verzehr von Äpfeln.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/mit-jedem-bissen-toleranter.html

Quelle. Carstens-Stiftung

 

Eine Zelle verbindet – Warum Gefäßverkalkung auch eine Autoimmunerkrankung ist

Patienten mit Autoimmunerkrankungen neigen oft auch zu Atherosklerose – umgangssprachlich als Gefäßverkalkung bezeichnet. Wissenschaftler des Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrums konnten nun gemeinsam mit Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München erstmals einen ursächlichen Mechanismus für den Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen aufdecken.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news470589

Quellen: Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG – Forschunsgzentrum für Experimentelle Biomedizin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)