Archiv der Kategorie: Ernährung

Zur Mineralstoffversorgung in Deutschland

Mangel an Vitamin D und Jod

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn Deutschland haben viele Menschen einen Vitamin-D-Mangel. Auch bei Jod ist die Versorgung für jeden dritten Erwachsenen nicht optimal, hat die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) gezeigt. Für die erste Erhebungswelle wurden in den Jahren 2008 bis 2011 Blut- und Urinproben von knapp 8.000 Teilnehmern ausgewertet.

Der Körper braucht Vitamin D vor allem für den Knochenstoffwechsel. Allerdings hat nach den aktuellen Daten jeder dritte Deutsche mit einer Serumkonzentration von weniger als 30 nmol/l 25-Hydroxy-Vitamin-D einen Mangel, meldet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Nur knapp 40 Prozent sind ausreichend versorgt. Der Körper kann unter Einfluss von UVB-Licht selbst Vitamin D bilden. Daher sollte man zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal in der Woche mit unbedecktem Gesicht, Händen und Armen und ohne Sonnenschutz in die Sonne gehen, aber ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.

Folat ist wichtig für Wachstum, Teilung und Differenzierung der Zellen. Eine gute Versorgung ist daher vor allem in der Schwangerschaft und in Phasen des Wachstums von Bedeutung. 86 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind angemessen mit Folsäure versorgt (mindestens 4,4 ng/ml). Die empfohlenen Konzentrationen für Frauen im gebärfähigen Alter werden jedoch von den meisten Frauen nicht erreicht. Wer schwanger werden möchte oder sein könnte, sollte daher im ersten Schwangerschaftsdrittel täglich 400 µg Folsäure als Präparat einnehmen, damit sich das Ungeborene optimal entwickeln kann.

Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement und unter anderem ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Deutschland ist aufgrund geographischer Gegebenheiten ein Jodmangelgebiet. Für 30 Prozent der Erwachsenen ist die Jodversorgung nicht zufriedenstellend. Eine Lösung könnte laut DGE die vermehrte Verwendung von jodiertem Speisesalz in der Lebensmittelindustrie sein.

Der Mineralstoff Kalium ist unter anderem bei der Regulierung des Wasserhaushalts und der Reizleitung über die Nerven beteiligt. Eine angemessene Zufuhr liegt bei 4.000 mg pro Tag, die in der Regel auch erreicht wird. Bei Natrium ist die Aufnahme sogar zu hoch: Bei einem Großteil liegt die Zufuhr weit über dem Referenzwert von 1,5 g pro Tag für einen Erwachsenen. Bei Männern wurden im Mittel 4,0 g und bei Frauen 3,4 g gemessen, was etwa 10 g bzw. 9 g Speisesalz täglich entspricht. Das ist bedenklich, da zu viel Speisesalz das Risiko für Bluthochdruck erhöht. Empfohlen werden höchstens 6 g pro Tag.

„Wer sich vollwertig ernährt und die Vielfalt der Lebensmittel nutzt, nimmt in der Regel genug Nährstoffe auf“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Meiden Sie verarbeitete Produkte, die meist viel Salz enthalten.“ Bei bestimmten Erkrankungen und besonderen Belastungen, in der Schwangerschaft und Stillzeit, im hohen Lebensalter und bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. „Betroffene lassen sich am besten bei einer Ernährungsfachkraft oder einem Ernährungsmediziner beraten“, rät Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dge.de

https://www.bzfe.de/inhalt/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe-1307.html

Heft „Vitamine und Mineralstoffe – eine starke Truppe“
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Heft „Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko?“
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Hagebutte

Vitamin-C-Kick aus der Natur

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen„Ein Männlein steht im Walde…“ – in diesem bekannten Kinderlied wird die purpurrote Hagebutte besungen. Jetzt sind die feinsäuerlichen Früchte reif und sorgen nicht nur für Farbakzente in der Natur sondern auch auf dem Teller. Das Mark wird gerne für Kuchen und Desserts, aber auch für fruchtige Soßen zu Fleisch und Wild verwendet. Ein Hagebutten-Chutney mit Feigen und Quitten ist ein Highlight in der Herbstküche. In der Konfitüre und im Gelee harmoniert die Hagebutte mit Äpfeln und Orangen, aber auch Gewürzen wie Nelken, Ingwer und Piment.

Bereits die Benediktinerin Hildegard von Bingen wusste, dass ein Hagebuttentee die Abwehrkräfte stärkt und Erkältungen vorbeugen kann. Dazu werden klein geschnittene, getrocknete Hagebuttenschalen mit wenig Wasser zehn Minuten geköchelt und abgeseiht. Wer mag, kann den Tee mit etwas Honig süßen. Das Wildobst ist ein wertvoller Vitaminspender und enthält mehr Vitamin C als Zitrone und Sanddorn. Je nach Rosenart und Reifegrad kann der Vitamin-C-Gehalt zwischen 400 und 5.000 mg pro 100 g liegen. Außerdem sind Hagebutten reich an B-Vitaminen, Provitamin A und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Natrium. Auch Pektin, Gerbstoffe, ätherische Öle und der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin sind enthalten. Lycopin gehört zu den Antioxidantien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen.

Die Hagebutte, auch Hiffe genannt, ist die Frucht verschiedener Wildrosenarten wie Kartoffelrose (Rosa rugosa) und Hundsrose (Rosa canina). Sie sind bevorzugt in Hecken an Weg- und Waldrändern zu finden und lieben es sonnig und nährstoffreich. Bis weit in den November kann die Hagebutte in der Natur gesammelt werden. Die Früchte sind reif, wenn sie sich problemlos pflücken lassen und die Schale auf leichten Fingerdruck nachgibt. Die Verarbeitung ist etwas mühsam, aber es lohnt sich. Stiel, Blütenansatz und die im Inneren der Fruchtkapsel sitzenden Samen (Nüsschen) mit ihren Härchen müssen entfernt werden. Am besten tragen Sie dabei Handschuhe, denn die Härchen reizen Haut und Schleimhäute. Nicht umsonst ist das Innere der Hagebutte bei Kindern auch als „Juckpulver“ bekannt. Wer das vermeiden möchte, wählt die schnelle Variante: Früchte in wenig Wasser einige Minuten weich garen und das Mus anschließend durch ein feines Passiersieb streichen.

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Was Probiotika versprechen – und was sie erreichen können

Prof. Dr. Christine Lang beim Mikrobiom-Kongress in Heidelberg

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Nachfrage nach Probiotika zum Beispiel als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln steigt, doch um ihre Wirkweise zu verstehen, müssen Verbraucher genau hinschauen. Darauf weist die Mikrobiologin Prof. Dr. Christine Lang hin. Sie erforscht die positive Wirkung von Bakterien unter anderem zur Entwicklung neuer Stoffe, die der Erhaltung der Haut- und Darmgesundheit dienen sollen.

„Für eine gesunde Balance der zahlreichen verschiedenen Darm-Bakterien kann es sinnvoll sein, Probiotika-Präparate zu sich zu nehmen“, erklärt Prof. Lang im Vorfeld. Wichtig sei es darauf zu achten, dass sie spezifische und gut erforschte Probiotika-Stämme enthalten und klinische Studien vorliegen, die eine positive Wirkung nachweisen.

Da die Zusammensetzung der Darmflora von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann, gebe es bereits vielversprechende Ansätze zunächst die spezifische Zusammensetzung der eigenen Darmflora oder Darm-Mikrobiota bestimmen zu lassen und Präparate und Therapien darauf anpassen. „Es ist wichtig, dass wir darüber noch mehr wissen und dies dann bei der Nutzung von Probiotika anwenden können.“

 Darmbeschwerden und Verdauungsstoerungen – was ist mit Bioresonanz moeglich

Das von Christine Lang geleitete Forschungs-Unternehmen Organobalance hat zum Beispiel aus einer eigenen mehrere tausend Bakterien umfassenden Sammlung den speziellen Stamm Lactobacillus reuteri DSM17648 identifiziert – basierend auf seiner spezifischen Bindefähigkeit an das Magenbakterium Helicobacter pylori. „Ein solch intensiver Screening-Prozess ist optimal“, kommentiert Prof. Lang, „allerdings auch zeitintensiv. Die Forschung ist in den vergangenen Jahren sehr weit gekommen, einen großen Teil des Mikrobioms kennen wir aber noch nicht.“

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürliches Milchsäurebakterium, das spezifisch an den Magenkeim Helicobacter pylori bindet. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 ist Organobalance Teil der dänischen Novozymes A/S.

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Zeitgeist verdirbt den Appetit

Gefährlich: Verzicht ist in, Genuss ist out

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer sich mit Genuss, Freude und Neugier abwechslungsreich ernährt und dabei auf das Wohlbefinden seines Körpers achtet, macht aus ernährungswissenschaftlicher Perspektive eigentlich alles richtig. Mit dieser unproblematischen Einstellung zur täglichen Ernährung, die in gesundheitlicher Hinsicht begrüßenswert ist, verstößt man jedoch eindeutig gegen den Zeitgeist und macht sich als gedankenloser, hedonistischer, wenn nicht sogar skrupelloser Mensch verdächtig. Und warum soll es uns nicht mehr schmecken? Detlef Brendel, Gesellschaftskritiker und Autor des Buches „Die Zucker-Lüge: Wie das Lebensmittel-Kartell uns einredet, dass Essen krank macht“ (Ludwig-Verlag) ist überzeugt: „Ernährung ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden, die ohne wissenschaftliche Grundlagen abenteuerliche Heilslehren verkünden.“

Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein, sondern je nach Ideologie frei von Fett, Kohlenhydraten, Gluten, Laktose, Fleisch – aber vor allem frei von Genuss! Und warum lassen sich so viele Menschen derart den Appetit verderben? In erster Linie, weil ihnen Angst gemacht wird. Wer sich einfach nur so unbekümmert aus unserem vielfältigen Lebensmittelangebot bedient, das weltweit höchsten Sicherheitsstandards und Transparenzkriterien entspricht, soll sich vor Übergewicht, Diabetes, Krebs, Alzheimer, Schlaganfall oder Herzinfarkt fürchten. Zwar ist die Lebenserwartung in Wohlstandsgesellschaften seit Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, nicht zuletzt auch dank der hohen Lebensmittelqualität, aber die Mortalitätsrate ist natürlich bei 100 Prozent geblieben.

Fakt ist: Für Menschen ohne Nahrungsmittelunverträglichkeiten, also für die ganz überwiegende Mehrheit, macht die von Ernährungsgurus gerne vorgenommene Unterteilung in gute/gesunde bzw. böse/ungesunde Nahrungsmittel keinen Sinn. Relevant ist dann vielmehr ausschließlich die unter dem Strich möglichst ausgewogene Gesamtauswahl, am besten in Kombination mit einem bewegungsfreudigen Lebensstil. Definitiv krank machen kann hingegen ein genussfeindlich orientiertes Leben und hier spielt die Ernährung als eine mögliche Genussquelle eine entscheidende Rolle. „Momente des Genießens helfen, uns gegen den alltäglichen Stress zu schützen und stellen den negativen Gefühlen positive entgegen“, bestätigt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Marburg/Dreihausen), der das erlebenswerte Internetportal www.genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat. Wer verlernt hat zu genießen, wird psychisch krank, denn genießen zu können, ist ein wichtiger Bestandteil der Selbstfürsorge.

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Positiv ausgerichtete Ernährungserziehung

Gesundheitsargumente wenig zielführend

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenRitualisierte Mahlzeiten im Kreise der Familie, die für Kinder mit Genuss, Freude und Neugier verbunden sind, bilden die beste Basis für eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung. Kontraproduktiv wirken sich Psychologen zufolge hingegen Verbote, Ermahnungen und Gesundheitsargumente aus. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, bestätigt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich als Experte u. a. für die Portale genuss-tut-gut.de sowie komm-in-schwung.de engagiert. Wird die tägliche Ernährung hingegen von den Eltern negativ besetzt und problematisiert, kann dadurch das Risiko für Über- wie auch Untergewicht oder Essstörungen erhöht werden. Eine Erziehung zu einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Kost gelingt am ehesten, wenn Kinder Mahlzeiten in einer angenehmen, stressfreien Atmosphäre genießen können und nicht mit kritischen Blicken und Bemerkungen verfolgt und kommentiert werden, was sie sich auf den Teller füllen.

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Wie funktioniert unsere Verdauung?

BZfE-Heft liefert Fachwissen zu Nahrung und Verdauung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWas passiert mit der Nahrung im Körper? Welche Aufgaben haben die einzelnen Verdauungsorgane? Das vom Bundeszentrum für Ernährung herausgegebene Heft „Nahrung und Verdauung – Wissen kompakt“ erklärt detailliert und übersichtlich, welche Prozesse bei der Verwertung von Nährstoffen im Körper ablaufen. Die Beschreibung folgt der Nahrung auf ihrem Weg durch den Körper.

Den Auftakt macht eine grafische Übersicht des gesamten Verdauungstraktes. Im Anschluss werden Mund, Speiseröhre, Magen, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Dünn- und Dickdarm mit ihren Aufgaben beschrieben. Medizinische Illustrationen zeigen jedes Organ und wichtige Details. Schaubilder helfen, Vorgänge wie das Schlucken oder die Resorption besser zu verstehen. Besonderes Augenmerk legt das Heft auf die Rolle der Ballaststoffe. Zum Abschluss fasst eine praktische Übersicht zusammen, welche Verdauungssäfte, Enzyme und mechanischen Prozesse am Abbau der einzelnen Grundnährstoffe beteiligt sind.

Dank eines Stichwortverzeichnisses eignet sich das Heft jederzeit als Nachschlagewerk. Es bietet grundlegendes Fachwissen für Unterricht und Selbststudium. Dabei setzt es kein Vorwissen voraus und erklärt beispielsweise auch die wichtigsten, chemischen Grundlagen, um die Verdauung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten besser zu verstehen.

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 Darmbeschwerden und Verdauungsstoerungen – was ist mit Bioresonanz moeglich

BZfE-Heft „Nahrung und Verdauung – Wissen kompakt“
Bestell-Nr. 3706, ISBN 978-3-8308-1293-7
Preis: 2,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung
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Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden

Auch bei Schlanken kann Risiko erhöht sein

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenSchlank ist gesund – das gilt nicht immer. Knapp jeder fünfte Mensch hat ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, obwohl sein Gewicht im normalen Bereich liegt. Das ist das Fazit einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Tübingen und des Helmholtz Zentrums München. Offenbar haben Betroffene eine Fehlfunktion in der Fettspeicherung, sodass sie kaum Fett in den Oberschenkeln einlagern. Infolge dieser Stoffwechselstörung sind ihr Herz-Kreislauf-Risiko im Vergleich zu metabolisch Gesunden um mehr als das Dreifache erhöht. Das Risiko ist sogar höher als bei übergewichtigen Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel.

Die Wissenschaftler hatten Literaturdaten ausgewertet und zusätzlich eine eigene Studie durchgeführt. An der Untersuchung nahmen 981 Probanden mittleren Alters teil, die aus verschiedenen Gründen ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko hatten. Es wurden unter anderem verschiedene Stoffwechselparameter, die körperliche Fitness und der Zustand der Blutgefäße bestimmt. Ähnlich wie in der Literatur hatten 18 Prozent der schlanken Teilnehmer einen geschädigten Stoffwechsel. Das bedeutet, sie zeigten zwei oder mehr Risikoparameter für ein Metabolisches Syndrom wie zu viel Bauchfett, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und eine Insulinresistenz. Bei einer Insulinresistenz spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon an, was ein erstes Anzeichen für einen gestörten Zuckerstoffwechsel sein kann.

Mithilfe der Magnetresonanz-Spektroskopie wurden das Körperfett, die Fettverteilung und der Fettanteil in der Leber untersucht. Es zeigte sich, dass die Betroffenen nur wenig Fett an den Beinen speichern. Im Erscheinungsbild ähnelten sie Menschen mit einer Veränderung des Unterhautfettgewebes, auch Lipodystrophie genannt. Bei Schlanken ist das fehlende Fett an den Beinen am stärksten mit einem geschädigten Stoffwechsel assoziiert, während bei übergewichtigen Menschen eine nichtalkoholische Fettleber und ein erhöhter Bauchfettanteil die größten Risikofaktoren sind. Zwischen den Geschlechtern gab es keine wesentlichen Unterschiede.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Die Wissenschaftler raten dazu, die Studienergebnisse auch auf die Praxis zu übertragen. Wenn Schlanke zwei oder mehr Merkmale des Metabolischen Syndroms aufweisen und kaum Fett an den Beinen speichern, sollte eine mögliche Schädigung des Stoffwechsels sorgfältig geprüft werden. Es wäre wichtig, für die unterschiedlichen Gruppen mit Stoffwechselstörungen spezifische Empfehlungen für einen veränderten Lebensstil und medikamentöse Behandlungen zu entwickeln, ist in der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“ zu lesen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dzd-ev.de

http://dx.doi.org/10.1016/j.cmet.2017.07.008

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Fit in der Schule

Trinken fördert die Konzentration

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn einigen Bundesländern hat bereits das neue Schuljahr begonnen. Um fit durch den Schultag zu kommen, müssen Schüler nicht nur gesund essen, sondern auch ausreichend trinken. Das Gehirn braucht regelmäßig Flüssigkeit, um leistungsfähig zu bleiben. „Zum Durstlöschen ist Wasser aus der Leitung oder Mineralwasser bestens geeignet“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Wenn Ihr Kind mehr Geschmack möchte, sind ungesüßte Kräuter- und Früchtetees eine gute Alternative. Auch Saftschorlen dürfen mal in den Schulranzen, wenn sie im Verhältnis 1:3 gemischt werden.“

Das menschliche Blut besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser. Wenn es durch Flüssigkeitsmangel dickflüssiger wird, verzögert sich der Transport von Nährstoffen und Sauerstoff ins Gehirn. Bereits zwei Prozent Flüssigkeitsverlust bezogen auf das Körpergewicht machen sich bemerkbar. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab. Seitz: „Kleinere Kinder sind davon eher betroffen, da ihr Durstgefühl noch nicht vollständig ausgeprägt ist.“ Vor allem an heißen Tagen und beim Sport- und Schwimmunterricht sollten sie daher zum Trinken ermuntert werden.

Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder unterstützen und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Nach den D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr sollten 7- bis 10-Jährige über den Tag verteilt 970 ml, 10- bis 13-Jährige 1170 ml und 13- bis 15-Jährige 1330 ml pro Tag trinken. Der Begriff „D-A-CH“ steht für die drei Länder Deutschland (D), Österreich(A) und Schweiz (CH), deren Fachgesellschaften diese Referenzwerte gemeinsam herausgeben. Für Schüler ist es ideal, wenn sie nicht nur in den Pausen, sondern auch während des Unterrichts trinken dürfen. Die Initiative „Trinken im Unterricht“ setzt sich für regelmäßige Trinkphasen im Unterricht ein – etwa zu Beginn der Stunde, während Stillarbeitsphasen oder kurz vor der Pause. Kalorienfreie Getränke sollten ständig verfügbar sein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/wasser-651.html

www.trinken-im-unterricht.de

D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr:
http://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/

Heft „Wasser – Trinkwasser, Natürliches Mineralwasser, Quell- und Tafelwasser“
Bestell-Nr. 1598, Preis: 4,00 Euro

Heft „So macht Essen Spaß – Entdeckerheft für Grundschulkinder“
Bestell-Nr. 1318, Preis: 2,50 Euro

www.ble-medienservice.de

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Schritt für Schritt gegen Übergewicht

Weltweite Studie bestätigt Bedeutung von Bewegung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenÜbergewicht und Adipositas (BMI von 30 und mehr) sind weit verbreitet, nahezu jeder dritte Mensch auf der Welt liegt über dem Normalgewicht. Wie ausgeprägt dieses Gesundheitsproblem in den jeweiligen Ländern ist, hängt einer weltweiten Studie zufolge eindeutig vom durchschnittlichen Bewegungspensum bzw. der Differenz des Bewegungsniveaus in der Bevölkerung ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der US-Universität Stanford unter Leitung des Computerwissenschaftlers Jure Leskovec und des Bioingenieurs Scott Delp nach Auswertung der Daten von Schrittzählern in Smartphones (über ca. drei Monate) von fast 720.000 Menschen aus 111 Ländern.

Dabei offenbarte sich: „Das Ausmaß der Lücke zwischen den Aktiven und den Wenig-Aktiven in einer Gesellschaft gibt verlässliche Hinweise darauf, wie verbreitet Übergewicht ist“, erläutert Delp. Dafür ein Beispiel: Die durchschnittliche Schrittzahl im Mittel ist in den USA mit 4.774 pro Tag und in Mexiko mit 4.692 nahezu identisch.

Die Unterschiede zwischen den körperlich Aktiven und den Bewegungsmuffeln sind in den USA jedoch weitaus größer, was sich im Anteil der Adipösen von 27,7 Prozent in den USA gegenüber 18,1 Prozent in Mexiko niederschlägt. In einem Land wie Schweden, das mit einer Schrittzahl von täglich 5.863 deutlich über dem internationalen Durchschnitt von ca. 4.900 liegt, gibt es hingegen nur geringe Differenzen zwischen bewegungsreichen und bewegungsarmen Menschen. Entsprechend vergleichsweise niedrig ist in diesem skandinavischen Land die Adipositas-Rate mit ca. zwölf Prozent. Jeder Studienteilnehmer aus Deutschland legte im Schnitt etwa 5.200 Schritte pro Tag zurück und damit etwas mehr als der weltweite Durchschnitt, 14 Prozent von ihnen wurden als fettleibig eingestuft.

 Wegweiser Abnehmen

Die amerikanischen Forscher haben auch untersucht, wie sich die Struktur von Städten auf die Aktivität ihrer Bewohner auswirkt. Sie wollten herausfinden, ob Menschen mehr Schritte gehen, wenn Städte z. B. durch ausreichend Gehwege oder Parkanlagen besonders fußgängerfreundlich sind. Dabei bestätigte sich, dass durch eine Stadt-Gestaltung, die Fußgänger fördert, ein insgesamt ausgeglicheneres Bewegungsniveau bei den Bewohnern erreicht wird.

Die weltweite Schrittzähler-Studie belegt eindrucksvoll die Relevanz eines bewegungsaktiven Lebensstils zur Prävention und Bekämpfung von Übergewicht. Und sie zeigt, welche Weichenstellungen hierzu die Politik leisten kann. „Statt sich für Ernährungsbevormundung oder Strafsteuern für Lebensmittelkonzerne auszusprechen, ist es offenbar sinnvoller, wenn Politiker sich z. B. für eine Infrastruktur engagieren, die Bewegungsanreize gibt“, resümiert der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel, Autor des lesenswerten Buches „Die Zucker-Lüge“ (Ludwig-Verlag).

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Kokosöl…riecht gut, schmeckt gut und ist auch noch gesund!

Lange Zeit galt das Kokosfett aufgrund seiner gesättigten Fettsäuren als komplett ungesund. Seit einiger Zeit weiß die Ernährungswissenschaft aber, dass die gesättigten Fettsäuren in der Kokosnuss gar nicht schädlich sind. Im Gegenteil!

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKokosöl kann sehr viel und wirkt sich auf viele Gesundheitsprobleme sehr positiv aus!

Dass Fette und Öle wichtig sind für uns, weiß heute fast jeder. Ohne Fett leidet nicht nur der Geschmack, sondern einige Nährstoffe können auch nur mit Fett aufgenommen werden wie zum Beispiel die fettlöslichen Vitamine und Provitamine.

Nehmen wir die beliebten Light Produkte. Das sie wenig Fett enthalten sind sie geschmacklich eher langweilig und öde. Deshalb arbeitet die Industrie mit Tricks und greift auf künstliche Aromastoffe zurück. Außerdem sättigt eine Nahrung ohne Fett nicht lange und gut. Das Ergebnis daraus: Wir essen zu viel davon und die erhoffte Kalorieneinsparung bleibt aus.

Zurück zum Kokosöl! Es ist zwar kein Wundermittel, aber es kann sehr viel! Seine mittelkettigen Fettsäuren (ungefähr 65 %) haben ungewöhnliche Fähigkeiten und beeinflussen viele Bereiche sehr positiv. Bei vielen Erkrankungen kann es eine sinnvolle Ergänzung sein.

Kokosöl ist mittlerweile auch unter Sportlern sehr beliebt, da es die Leistungsfähigkeit steigert, mehr Energie gibt und man sich weniger erschöpft fühlt. Mittlerweile gibt es dazu eine Menge Erfolgsberichte und dem Kokosöl wird immer mehr zugetraut!

Toll ist auch, das Kokosöl das Abnehmen stark unterstützen kann. Die mittelkettigen Fettsäuren haben einen großen Vorteil: sie werden wie Kohlehydrate behandelt, dienen schnell der Energieproduktion können aber nicht so leicht im Fettgewebe abgelagert werden. Außerdem lassen sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen. Wenn also in einer Mahlzeit die Kohlehydratkalorien durch Kokosölkalorien ersetzt werden, bleibt der Insulinspiegel gleichmäßiger und wir trotzdem länger satt.

 Wegweiser Abnehmen

Aber nicht nur in der Nahrung ist das Kokosöl super, es ist auch sehr für Haut und Haare zu empfehlen! Trockene Haut wird wieder glatt und schön wenn man sie regelmäßig damit einreibt. Es läßt Wunden besser heilen, Akne verbessern und hat auch bei Neurodermitis schon tolle Erfolge zu verbuchen.

Es gibt noch unzählige weitere Gründe dafür, sich näher mit dem Kokosöl zu beschäftigen. Aber achten Sie beim Kauf auf eine gute Qualität! Die erkennen Sie am besten an Geschmack, Geruch und Farbe. Je milder der Geschmack und je kokosartiger der Geruch, desto besser ist meistens das Öl.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!!
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