Archiv der Kategorie: Ernährung

Das beste Essen für Kinder

Empfehlungen für die Ernährung von Kindern

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenMein Sohn isst kein Gemüse. Was soll ich tun? Ist mein Kind zu dick? Das vom Bundeszentrum für Ernährung neu aufgelegte Heft „Das beste Essen für Kinder“ beantwortet viele Fragen rund um die Ernährung von Kindern und gibt Anregungen für einen bewegten und entspannten Alltag. Die Zauberformel lautet: Spaß und Teilhabe! Neben praktischen Tipps und verständlichen Hintergrundinformationen über Kinderernährung erfahren Eltern, wie sie ihr Kind unterstützen können, ein Profi zu werden und selbst Verantwortung zu übernehmen, auch fürs Einkaufen, Vor- und Zubereiten. Nicht nur die richtigen Nährstoffe, sondern auch Bewegung und Entspannung tragen zum Wohlfühlen bei. Praktische Anregungen zeigen, wie das im Familienalltag aussehen kann. Auch wer sich weitergehend informieren oder beraten lassen möchte, wird fündig.

Weitere Informationen:

Heft „Das beste Essen für Kinder“

A5, 52 Seiten, 4. Auflage 2018, Bestell-Nr. 1447, ISBN 978-3-8308-1314-9, Preis:2,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

E-Mail: bestellung@ble-medienservice.de, Internet: www.ble-medienservice.de

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
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E-Mail: info@ble.de

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Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen

Das Bundeszentrum für Ernährung informiert

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenHat Ihr Arzt bei Ihnen einen erhöhten Cholesterin- und/oder Blutfettspiegel festgestellt? Wissen Sie, was die Werte genau bedeuten und wie sie sich auf Ihr Herz auswirken? Das Heft „Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“ vom Bundeszentrum für Ernährung liefert Antworten auf die Fragen.

So erfahren Sie mit dem Risiko-Check, ob Ihr Herz durch die Cholesterinwerte oder andere Faktoren gefährdet ist. Ausführlich und praxisnah erhalten Sie leicht umsetzbare Informationen und Tipps, wie Sie Ihren Lebensstil verändern können, damit aus dem Risiko keine Krankheit wird.

www.bzfe.de

Heft “Herzgesund leben – cholesterinbewusst essen“ – 32 Seiten, 6. Auflage 2018
Bestell-Nr.: 1301, ISBN/EAN: 978-3-8308-1302-6
Preis: 1,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass)
zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

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 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Die durch übermäßigen Zuckerverzehr verursachten Gesundheitsgefahren kursieren momentan in allen Medien.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenZucker verursacht Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zahlreiche andere Erkrankungen, wie z.B. Karies, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kritisiert werden vor allem die versteckten Zucker, die die Industrie auch herzhaften Produkten zusetzt, sowie die verstärkte Werbung mit Kindern als Zielgruppe. Dass all dies ein Problem darstellt, daran besteht kein Zweifel. Dass der übermäßige Verzehr von Salz jedoch eine noch viel größere Gesundheitsgefahr mit sich bringt, wird durch diesen Anti-Zucker-Hype von vielen leider übersehen.

Salz ist jedes Jahr verantwortlich für weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle
Natrium nehmen wir überwiegend in Form von Natriumchlorid zu uns, also als Kochsalz. In einer großen Studie untersuchten Forscher der Elite-Universität Harvard den Einfluss des weltweiten Natriumverzehrs auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu verwendeten sie Daten zur Natriumzufuhr aus 66 Ländern und werteten 107 klinische Studien zu den Auswirkungen von Salz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie 247 Studien zur weltweiten Natriumzufuhr aus, die von insgesamt 488 Wissenschaftlern in 50 Ländern im Rahmen der Global Burden of Diseases-Studie durchgeführt wurden.

Die Studie ergab für das Jahr 2010 eine weltweite durchschnittliche Natriumzufuhr von täglich 3,95 g (2,18 g – 5,51 g) (Referenzwert: 2 g pro Tag). Die Salzzufuhr wird in Studien meist anhand von Fragebögen erfasst. Die erfassten Werte liegen dabei meist deutlich unter der Realität.
Die zu hohe Natriumzufuhr in Form von Salz verursachte weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle (davon 61,9 % bei Männern und 38,1 % bei Frauen) und war damit für fast jeden zehnten Herz-Kreislauf-Todesfall verantwortlich. Über eine halbe Million der Betroffenen (40,4 %) waren jünger als 70 Jahre (Mozaffarian et al., 2014). Der Erstautor der Studie, Prof. Dariush Mozaffarian, sagt zu diesem Ergebnis, die Belastung durch Salz sei viel höher als die durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind. Der Grund: Salz wird praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt (Diets in Review, 2013).

Stressiger Lebensstil und Übergewicht machen Salz viel gefährlicher

Viele von uns hetzen heutzutage der Zeit hinterher und fühlen sich ständig gestresst. Was kaum jemand weiß: Dauerstress bringt eine hormonelle Umstellung des Körpers mit sich und erhöht die Spiegel von Cortisol und Aldosteron. Beide Hormone bewirken, dass Wasser und Salz in der Niere rückresorbiert werden, während die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium verstärkt ausgeschieden werden. Durch die übermäßige Rückresorption von Wasser und Salz in den Nieren wird das Bindegewebe zunehmend aufgeschwemmt (Ödeme). Vor allem steigt auch der Blutdruck, was meist kein Krankheitsgefühl auslöst. Dabei wird vergessen, dass weltweit erhöhter Blutdruck – sogar noch vor dem Rauchen – inzwischen die Hauptursache für eine Invalidisierung oder einen frühzeitigen Tod ist. Weitere Folgen der Kombination von Stress und Salz sind Erschöpfung, Übergewicht, Immunschwäche, Muskelschwäche, Knochenabbau, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall – um nur ein paar zu nennen.

 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Natrium – viel zu viel bei fast allen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).
In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Lebensmittelindustrie und Politik stehen in der Verantwortung

Es wird höchste Zeit, dass Politik und Medien die immense Bedrohung der Gesundheit durch eine erhöhte Salzzufuhr erkennen und thematisieren, damit endlich in der Lebensmittelindustrie die erforderliche Salzreduktion erfolgt.
Während dutzende der exotischsten Salzsorten aus aller Welt die Supermarktregale füllen, von denen doch alle im Wesentlichen aus dem gleichen schädlichen Natriumchlorid bestehen, fehlen sinnvolle Salzersatzprodukte. In anderen Ländern sind diese bereits seit vielen Jahren im Einsatz und im Supermarkt erhältlich.
Ohne einen Bewusstseinswandel beim Kunden und politische Vorgaben wird sich in Deutschland wenig ändern. Weltweit bildet unser Land in Sachen Salzreduktion das Schlusslicht. Das lässt sich schon daran erkennen, dass zwar tausende kalorien- und zuckerreduzierte, kaum jedoch salzreduzierte Produkte angeboten werden. Da sich Salz vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln versteckt, wird eine Verbesserung nur in Zusammenarbeit mit den großen Lebensmittelkonzernen möglich sein. Diese folgen aber leider meist nur aktuellen Trends und nicht der Sinnhaftigkeit und der Verantwortung gegenüber ihren Kunden.
In Finnland wurde erkannt, dass die Ernährung wesentlich zur hohen Herz-Kreislauf-Sterblichkeit beiträgt, und so konnten durch Kampagnen zur Salzreduktion und kaliumreichen Ernährung der Natriumverzehr um 40 % und die Sterblichkeit durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 80 % gesenkt werden (WASH, 2008). Europaweit gibt es keine erfolgreichere Präventionsmaßnahme!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim
info@drjacobsinstitut.de
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Bauchschmerzen nach Dinkel-Brötchen?

Zöliakie: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDurchfall, Bauchkrämpfe und Unwohlsein: Wer nach dem Essen regelmäßig an solchen Symptomen leidet, könnte an Zöliakie erkrankt sein und verträgt damit kein Gluten. Rund ein Prozent der Deutschen ist von dieser Autoimmunerkrankung betroffen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, fasst Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

Was ist Zöliakie und wer kann daran erkranken?

Gluten, ein in vielen Getreidesorten enthaltenes Klebeeiweiß, kann der Darm generell nur schwer verdauen. Denn Glutene bleiben an der Wand des Dünndarms hängen. Da sich ein Großteil des Immunsystems in diesem Darmstück befindet, kann es zu autoimmunen Reaktionen kommen. Um das zu vermeiden, entwickelt der Darm bereits sehr früh eine Immuntoleranz gegen das Eiweiß Gluten. Bei Menschen mit einer genetischen Disposition zur Autoimmunkrankheit Zöliakie – und dies sind 25 bis 35 Prozent der Bevölkerung – fehlt dieser Schutzmechanismus oder ist gestört. „Aber nicht jeder mit der genetischen Disposition erkrankt auch: Insgesamt leidet rund ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland an Zöliakie“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Wer Gluten schlecht verträgt, kann es aber auch mit einer Nahrungsmittelallergie oder einer Glutensensitivität zu tun haben. Im Gegensatz zur Zöliakie ist dann die Darmschleimhaut intakt und es sind keine Antikörper nachweisbar.

Symptome und Diagnose

 Darmbeschwerden und Verdauungsstoerungen – was ist mit Bioresonanz moeglich

„Eine Glutenunverträglichkeit macht sich nach dem Verzehr verschiedener Getreidesorten wie beispielsweise Weizen, Roggen oder Dinkel bemerkbar“, schildert Dr. Reuter die Auslöser. Das im Getreide enthaltene Gluten führt zu einer Entzündung des Dünndarms. Die Folge: Bauchkrämpfe, Durchfall und ein allgemeines Unwohlsein. Nehmen Betroffene trotz Unverträglichkeit weiterhin Gluten zu sich, kann der Körper wichtige Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Vitamine nicht mehr aufnehmen. Der Grund: Normalerweise nimmt die Darmschleimhaut die Nährstoffe auf. Ist sie entzündet, funktioniert das nur noch eingeschränkt. Der Körper ist damit dauerhaft unterversorgt. So können eine Reihe von Beschwerden entstehen, zum Beispiel Eisenmangel, Wachstumsstörungen oder Knochenerkrankungen. Wer nur gelegentlich nach dem Verzehr von Getreideprodukten Symptome bemerkt, sollte nicht gleich von einer Zöliakie ausgehen. Bei regelmäßigen Beschwerden ist allerdings ein Besuch beim Hausarzt ratsam. „Die Diagnose einer Zöliakie ist zweistufig“, erklärt Dr. Reuter. Für den ersten Nachweis ordnet der Arzt eine Blutuntersuchung an. Damit prüft er, ob das Blut Antikörper gegen Transglutaminase, Endomysium und Gliadin enthält. Bei positivem Befund ist zur Absicherung der Diagnose dann meist noch eine Biopsie des Dünndarms notwendig, um den Zustand der dortigen Schleimhaut untersuchen zu können.

Was können Betroffene tun?

„Wer an Zöliakie erkrankt ist, sollte eine glutenfreie Diät einhalten“, empfiehlt der DKV Experte. Gluten kommt in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer, Kamut, Gerste und Hafer vor. Die meisten Brote, Brötchen, Nudeln, Kekse und handelsüblichen Kuchen sind damit leider tabu. Da Gluten gut geliert, findet es sich auch als Stabilisator in vielen weiteren Lebensmitteln, beispielsweise in Gnocchi, Speiseeis, Pommes frites, Schokolade und fettreduzierten Produkten. Alle anderen Nahrungsmittel können Betroffene problemlos zu sich nehmen – es sei denn, es liegen weitere Unverträglichkeiten oder Allergien vor. Als Alternative zu Weizen und Co. kommen Reis, Mais, Hirse, Amarant, Buchweizen und Quinoa in Frage. Diese Getreidesorten sind für Zöliakiepatienten gut verträglich. Auch für glutensensitive Patienten empfiehlt sich eine entsprechende Ernährung. Im Gegensatz zu Zöliakiepatienten müssen sie die Diät weniger streng einhalten und können individuell austesten, wie viel Gluten der Körper verträgt. Übrigens: Für Gesunde empfiehlt sich eine glutenfreie Ernährung nicht. Denn wer Gluten meidet, verzichtet beispielsweise auch auf Vollkorn – und damit auf wichtige Ballaststoffe, die für einen gesunden Darm wichtig sind.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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Vielen Kindern fehlt Vitamin D

Mangel gefährdet Entwicklung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFast zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben zu niedrige Werte an Vitamin D. Eine der Hauptursachen: Statt sich im Freien bei Sport oder Spiel zu bewegen und Sonne zu tanken, wird zu viel Zeit in geschlossenen Räumen vor Bildschirmmedien verbracht.

Kein Wunder, dass in der aktuellen KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern bei den größten Stubenhockern auch der gravierendste Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde. Weil dieses Vitamin wichtig für den Aufbau der Knochen sowie für die Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems ist, gefährdet das bewegungslose Sitzen im Haus die Entwicklung und das Wachstum. Eltern sollten ihre Sprösslinge deshalb täglich zu mindestens einer Stunde körperlicher Aktivität motivieren. Anregungen dazu finden sie auf Internetportalen wie z. B. www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
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 Naehrstoffe_Spirulina

Gewichtsverlust bis zur Pubertät

Typ-2-Diabetes-Risiko sinkt für übergewichtige Kinder

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenÜbergewichtige Kinder leiden im späteren Leben häufiger an einem Typ-2-Diabetes. Nach einer dänischen Langzeitstudie ist das Risiko nicht mehr erhöht, wenn sie bis zur Pubertät abnehmen und ihr Gewicht auch als junger Erwachsener im normalen Bereich halten können. Die Wissenschaftler hatten über 62.000 Männer von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter begleitet.

Bei den 7- und 13-jährigen Jungen sowie im frühen Erwachsenenalter (17 bis 26 Jahre) wurde der Körpermassenindex, kurz BMI bestimmt. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als Orientierung für ein optimales Gewicht.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Beim Typ-2-Diabetes spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an, das die Aufnahme des Zuckers Glukose aus dem Blut in die Zelle steuert. Im Alter von 30 bis 60 Jahren wurde die Stoffwechselerkrankung bei 6.710 Männern diagnostiziert. Wenn die Probanden bereits bei der Einschulung übergewichtig waren und es bis in die Pubertät und als junger Erwachsener blieben, war das Risiko für einen Typ-2-Diabetes viermal so hoch wie bei lebenslang Normalgewichtigen. Jungen, die im Alter von 7 bis 13 Jahren übergewichtig waren und dann an Gewicht verlieren konnten, waren mit einer um 47 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit betroffen. Für Kinder, die im Alter von 13 Jahren bereits wieder normalgewichtig waren, konnten die Wissenschaftler kein erhöhtes Risiko mehr ermitteln. Offenbar ist die „Gefahr“ überwunden, wenn die jungen Menschen ihre Gewichtsprobleme bis zur Pubertät in den Griff bekommen und als Erwachsener normalgewichtig sind.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Allerdings geben die Mediziner im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ zu bedenken, dass reine Beobachtungsstudien einen Zusammenhang nicht zweifelsfrei beweisen können. Vielen Heranwachsenden fällt es schwer, ein bestehendes Übergewicht abzubauen. Daher ist es besonders wichtig, dass Eltern von Anfang an auf die Ernährung ihrer Kinder achten.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1713231

DynaHealth Projekt des EU-Förderprogramms Horizont 2020: www.dynahealth.eu

https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html

BMI-Rechner – bin ich übergewichtig?

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
Bestell-Nr. 1447, Preis: 2,50 Euro

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Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Brennnessel in der Küche

Vitamin C aus der Natur

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFür viele Gärtner ist die Brennnessel ein lästiges Unkraut, das sich mit unangenehmen Waffen verteidigt. Dabei ist die Wildpflanze äußerst schmackhaft und hat ungeahnte kulinarische Qualitäten. Ihr feinsäuerlich bis nussiges Aroma bereichert Brotaufstriche, Pesto, Pfannkuchen und Risotto. In Salaten und Wildkräuter-Smoothies kombiniert man die Brennnessel gerne mit Löwenzahn, Bärlauch oder Sauerampfer.

Für eine Gemüsebeilage werden die zarten Blätter kurz blanchiert, mit Zwiebeln gedünstet und einem Schuss Sahne verfeinert. Das Gericht passt hervorragend zu Kartoffeln, Fisch oder Fleisch. Wer das intensive Aroma noch nie gekostet hat, sollte die Brennnessel allerdings sparsam dosieren.

Die Brennnessel (Urtica dioica) ist in Mitteleuropa heimisch und wächst in Gruppen auf nährstoffreichem Boden. Sie wird bis zu einem Meter hoch und ist sehr gut an den gesägten Blättern zu erkennen, die zum Schutz vor Fraßfeinden mit kleinen Brennhaaren besetzt sind. Bei Berührung brechen sie ab und entleeren ihr Brennnesselgift, das vor allem aus Ameisensäure besteht. Um das unangenehme Brennen zu vermeiden, werden die gewaschenen Blätter vor der Zubereitung in ein Tuch eingeschlagen und mit einer Teigrolle gewalzt.

 Naehrstoffe_Spirulina

Die Brennnessel ist eine Heilpflanze, die unter anderem zur Entschlackung, bei Harnwegsinfektionen, Rheuma und Gicht eingesetzt wird. Für einen heilsamen Tee wird ein Esslöffel frische Blätter mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und fünf bis zehn Minuten ziehen gelassen. Die Wildpflanze ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, Eisen, Kalium und Kalzium, löslicher Kieselsäure und Vitaminen. Die Brennnessel enthält dreimal so viel Vitamin C wie Brokkoli und kann insbesondere für Vegetarier eine wertvolle Eiweißquelle sein.

Sammeln Sie die Blätter am besten an geschützten Standorten wie im eigenen Garten oder am Waldrand. Feste Handschuhe schützen die Haut vor der Brennwirkung. Die jungen, etwa 20 cm hohen Pflanzen sind besonders zart und aromatisch, aber auch die Triebspitzen älterer Pflanzen lassen sich gut in der Küche verwenden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/kraeuter-650.html

Heft „Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten“
Bestell-Nr. 1192, Preis: 3,00 Euro

Broschüre „Küchenkräuter und Gewürze“
Bestell-Nr. 1372, Preis: 4,00 Euro

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Essen gegen das Vergessen

Mit gesunder Ernährung Demenz vorbeugen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDemenz lässt sich nicht verhindern und ist nicht heilbar. Englische, amerikanische und skandinavische Studien zeigen jedoch, dass eine „gehirn-gesunde“ Ernährung helfen kann, den Abbau der geistigen Fitness um bis zu sieben Jahre hinauszuzögern. „Essen gegen das Vergessen – Das Anti-Demenz-Kochbuch“ der Ökotrophologin Anne Iburg (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018) informiert über die Studienlage, erklärt, welche Nährstoffe das Gehirn schützen, und bietet passende Rezepte.

Welche Lebensmittel wirken sich besonders gut auf unsere Hirngesundheit aus? Wie stellt man sie am besten zusammen? Diesen Fragen gehen zahlreiche wissenschaftliche Studien nach. „Durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel können wir das Auftreten einer möglichen Demenz um mehrere Jahre hinauszögern“, erklärt die Autorin. Beispielsweise können Vitamin C, Vitamin E, Omega-3-Fettsäuren oder sekundäre Pflanzenstoffe den Alterungsprozess verlangsamen.

Um den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen zu versorgen, sollte man täglich fünf Hände voll Obst und Gemüse sowie ausreichend Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte zu sich nehmen. Fisch ist wichtig für die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. „Wenn Sie keinen Fisch mögen, sollten Sie Rapsöl und Walnüsse bevorzugen, die Sie ebenfalls mit Omega-3-Fettsäuren versorgen“, rät Iburg. Auch ein Glas Rotwein oder ein Stück Bitterschokolade täglich sind dank dem Stoff Polyphenolen gesund für das Gehirn.

„Essen Sie möglichst frische, gesunde und wenig verarbeitete Lebensmittel und versuchen Sie, für Abwechslung zu sorgen“, empfiehlt die Ökotrophologin. In ihrem Ratgeber finden sich neben vielen Rezepten auch eine Checkliste, mit der der Leser sein Essverhalten überprüfen kann, sowie einen Wochenplan, der dabei hilft, Nahrungsmittel auszuwählen, die das Gehirn schützen. „Auch wenn Sie sich ‚nur‘ bei 80 Prozent der Mahlzeiten in der Woche an die Checkliste gehalten haben, haben Sie Ihr Demenzrisiko gesenkt“, motiviert Iburg die Leser.

Anne Iburg

Essen gegen das Vergessen: Das Anti-Demenz-Kochbuch

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018
Buch EUR [D] 19,99 EUR [A] 20,60, EPUB EUR [D] 15,99 EUR [A] 15,99

ISBN Buch: 9783432106182, ISBN EPUB: 9783432106205

Die Autorin:

Anne Iburg ist Ökotrophologin und lebt in Kaiserslautern. Von ihr sind bei TRIAS mehrere Ratgeber zu Ernährungsthemen erschienen.

Wissenswertes: CAIDE-Studie

Die CAIDE-Studie wurde im Jahr 1998 initiiert und ist eine laufende Untersuchung von Wissenschaftlern aus Schweden und Finnland. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Lebensstil und kardiovaskulären Risikofaktoren sowie Kognition, Demenz und strukturellen Veränderungen im Gehirn zu untersuchen. Die Forscher bildeten eine zufällige Stichprobe von 2000 Menschen, die zuvor schon an zwei finnischen Studien über Herz-Kreislauf-Erkrankungen teilgenommen hatten. Ein Ergebnis lautet, dass die Lebensstil-Intervention die Demenz zwar nicht völlig verhindern, doch nach Schätzungen aus den Ergebnissen der Eintritt der Alzheimer-Krankheit um fünf Jahre hinauszögern kann.

Zum Buch: Essen gegen das Vergessen: Das Anti-Demenz-Kochbuch

Pressekontakt:

Carola Schindler | Bettina Ziegler

Thieme Kommunikation

TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG

Rüdigerstraße 14 | 70469 Stuttgart

Tel: +49 (0)711 8931-488 | -319

Fax: +49 (0)711/8931-167

carola.schindler@thieme.de

bettina.ziegler@thieme.de

www.thieme.de/presse | www.facebook.com/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

Das beste Essen für Kinder

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Essen Raucher ungesünder?

Viele Kalorien, wenig Obst und Gemüse

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenViele Raucher ernähren sich offenbar ungesünder als Nichtraucher. Statt reichlich Obst und Gemüse stehen häufiger kalorienreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan, lässt eine US-amerikanische Studie vermuten.

Wissenschaftler der Universität Fairfield hatten knapp 5.300 erwachsene Probanden begleitet. In Fragebögen machten die Teilnehmer unter anderem Angaben zu ihrem Tabakkonsum und den Lebensmitteln, die sie in den vergangenen 24 Stunden verzehrt hatten. Anhand dieser Angaben wurde die mittlere Energiedichte der Nahrung von Rauchern, ehemaligen Rauchern und Nichtrauchern berechnet.

Die Energiedichte (ED) ist ein Maß für den Energiegehalt bezogen auf die Menge der Nahrung und gibt an, wie viele Kalorien ein Gramm eines Lebensmittels enthält. Bei Obst, Gemüse, Salat oder Reis ist der Wert gering, während er bei salzigen Snacks, Gebäck, Weißbrot und Pommes frites deutlich höher ist.

 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Nach Auswertung der Daten essen Raucher zwar weniger, dafür aber kalorienreichere Lebensmittel als Nichtraucher. Die tägliche Energieaufnahme war um durchschnittlich 200 Kilokalorien erhöht. Raucher mit täglichem Tabakkonsum aßen mehr Lebensmittel mit höherer Energiedichte (ED = 2,02 kcal pro g) als gelegentlichen (1,89) sowie ehemalige Raucher (1,84) und Nichtraucher (1,79). Der Zusammenhang war laut Studie unabhängig von anderen Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität. Eine reine Beobachtungsstudie kann jedoch keine ursächlichen Beziehungen nachweisen, relativieren die Autoren im Fachjournal „BMC Public Health“.

Wer mit dem Rauchen aufhört, hat häufig mit einer Gewichtszunahme zu kämpfen. Das hat unterschiedliche Gründe: So senkt die Nikotinentwöhnung den Energieverbrauch auf das ursprüngliche Level und lässt den Appetit ansteigen. Nach Ansicht der Wissenschaftler wäre es für Betroffene hilfreich, mit der Abstinenz auch auf eine leichtere Kost mit viel Obst und Gemüse umzustellen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1186/s12889-018-5248-5

Heft „5 am Tag – Gesund mit Obst und Gemüse“
Bestell-Nr. 1542, Preis: 2,50 Euro
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