Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Kümmel und Kreuzkümmel

Für Appetit und gegen Völlegefühl

Kümmel und Kreuzkümmel werden in der Küche häufig verwechselt. Auch wenn sich die Früchte optisch sehr ähnlich sehen, gibt es geschmacklich große Unterschiede. Kümmel hat ein derb-würziges Aroma, ist aber deutlich milder als der Kreuzkümmel der orientalischen Küche.

Der Kümmel (Carum carvi) gilt als eines der ältesten Gewürze in Europa und gehört wie der Kreuzkümmel zur botanischen Familie der Doldenblütler. Das zweijährige Kraut bildet im ersten Jahr eine Rosette mit fein gefiederten Blättern. Erst im zweiten Jahr reifen aus den weißen Dolden die Früchte. Die „Kümmelsamen“ haben eine dunkelbraune Oberfläche mit gelblichen Rippen.

Kümmel wird gerne für typisch deutsche Gerichte wie Sauerkraut und Kohl verwendet. Er enthält das ätherische Öl Carvon, das wohltuend auf den Magen wirkt und schwere Speisen wie fettes Fleisch und Käsegerichte leichter verdaulich macht. Das Gewürz mit dem unverwechselbaren Geschmack verfeinert bayerischen „Obazda“, Harzer Käse und Roggenbrot, aber auch Eintöpfe und Ofenkartoffeln. Es lässt sich gut mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch kombinieren. Wem das Kümmelaroma zu aufdringlich ist, kann etwas geriebene Zitronenschale hinzufügen.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) wird auch Cumin genannt und ist in warmen Regionen wie Indien, Nordafrika und dem Nahen Osten verbreitet. Die Früchte sind etwas größer und heller als beim Kümmel. Für sein charakteristisches Aroma ist das ätherische Öl Cuminaldehyd verantwortlich, das süßlich-bittere und warm-erdige Noten mit einer gewissen Schärfe vereint. Kreuzkümmel wird für orientalische Gerichte wie Couscous, Hummus und Falafelbällchen verwendet. Er passt hervorragend zu Hülsenfrüchten wie Linsen und Bohnen und ist Bestandteil bekannter Gewürzmischungen wie Curry und Garam Masala. Auch der Kreuzkümmel ist eine Heilpflanze, die ähnlich wie der Kümmel einen positiven Effekt auf die Verdauung hat. Beide fördern den Appetit und helfen bei Völlegefühl und Blähungen.

Im Handel sind Kümmel und Kreuzkümmel gemahlen und als ganze Samen erhältlich. Da das Aroma schnell verfliegt, ist es sinnvoll, die Früchte kurz vor der Verwendung zu mahlen oder mit der flachen Messerseite anzudrücken. Das Aroma von Kreuzkümmel lässt sich noch intensivieren, indem man die Samen zuvor in einer Pfanne ohne Fett kurz anröstet.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.bzfe.de/inhalt/gewuerze-und-kraeuter-31670.html

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Möhrenallergie

Auch gekocht ist das Gemüse nicht unbedingt verträglich

Möhren können auch in gekochtem Zustand noch allergische Reaktionen hervorrufen. Das Allergen wird durch hohe Hitze zwar vorübergehend deaktiviert, nimmt bei Abkühlung aber meist wieder seine ursprüngliche Struktur an. Das ist das Resultat einer Untersuchung der Universität Bayreuth. Daher sollten Menschen mit einer Möhrenallergie generell auf den Verzehr von Karotten verzichten.

Einige Nahrungsmittelallergene lassen sich durch hohe Temperaturen zerstören. Die Eiweiße werden in ihrer Struktur verändert, sodass sie vom Immunsystem nicht mehr erkannt werden. Die Antikörper docken nicht mehr an, und eine allergische Reaktion bleibt aus. So sind Äpfel für Allergiker in der Regel verträglich, wenn sie vor dem Essen erhitzt werden.

Bei der Möhre ist das offenbar nicht der Fall. Das Karottenallergen „Dau c 1“ setzt sich aus mehreren Eiweißen zusammen, die eine ähnliche Struktur haben. Die Biochemiker haben das Proteingemisch auf 95 Grad Celsius erhitzt und wieder abgekühlt. Mit Hilfe verschiedener Verfahren wie Magnetresonanzspektroskopie (NMR) prüften sie, ob sich die Eiweißstruktur bei unterschiedlichen Temperaturen verändert. Das Fazit: Sowohl die Mischung als auch die meisten einzelnen allergieauslösenden Eiweiße können nach einer Abkühlung auf 25 Grad Celsius allergische Reaktionen hervorrufen – wenn auch zum Teil in etwas abgeschwächter Form.

Wie stabil die Struktur der Allergene ist, hängt auch vom Säuregrad ab. Im Magen liegt der pH-Wert im sauren Bereich (pH 3). Die Wissenschaftler analysierten die Struktur der Eiweiße bei pH 3 und den Temperaturen 25 und 95 Grad Celsius. Bei Raumtemperatur waren alle Eiweiße stabil, was darauf hinweist, dass der saure pH-Wert im Magen die allergene Wirkung nicht mindert. Bei erhitzten Karotten kann die Immunreaktion etwas abgeschwächt sein, da sich häufig mehrere Allergene zu Oligomeren verbinden und dadurch die allergieauslösenden Strukturen schlechter zugänglich sind.

Bei Möhren lässt sich die Fähigkeit, allergische Reaktionen hervorzurufen, durch eine Lebensmittelbearbeitung nicht einfach ausschalten, fassen die Autoren im Fachblatt „Molecular Nutrition & Food Research“ zusammen. Die relevanten Eiweißstrukturen werden nicht oder nicht vollständig zerstört. Sie raten Betroffenen, nicht nur frische Karotten, sondern auch verarbeitete karottenhaltige Lebensmittel und Produkte mit Möhrenextrakt zu meiden. Auch Birkenpollenallergiker sollten vorsichtig sein, da sie häufig aufgrund einer Kreuzallergie auf Möhre reagieren.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-bayreuth.de

doi.org/10.1002/mnfr.202000334

www.bzfe.de/inhalt/praevention-von-allergien-und-asthma

www.bzfe.de/inhalt/lebensmittelallergien

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Salbei steigert Hirnfunktion und hilft gegen Angstzustände

Ihre Vorlieben beinhalten mehr als den Geschmack der Zutat.

Jedes Kraut hat einen einzigartigen Geschmack, der eine Mahlzeit leicht verbessert und Salbei sticht heraus. Es ist ein Grundnahrungsmittel in den medizinischen und kulinarischen Praktiken verschiedener Kulturen und verdient einen genaueren Blick.

Salbei ( Salvia Officinalis ) wurde im alten Sumeria verwendet, das auf 5000 v. Chr. Datiert ist. Auf dem Höhepunkt der erfolgreichen Landwirtschaftstechnologie von Sumeria wurde Salbei regelmäßig angebaut und gehandelt, um es den nahe gelegenen Stämmen zum Teilen und Genießen zur Verfügung zu stellen. Bald fanden sie herraus, welche Vorteile dieses Kraut hatte! Diese Pflanze wurde in Afrika, Rom / Griechenland, Italien, Frankreich, China und Nordamerika bekannt.

Als Salbei zum ersten Mal entdeckt wurde, wurde er gekaut, gekocht oder in heißes Wasser getaucht, um Symptome von Halsschmerzen und Magenverstimmung zu lindern. Es half, Sonnenbrand zu lindern! Um 800 n. Chr. Beobachteten und behaupteten Kräuterkenner, dass Salbei das Gedächtnis und das kognitive Denken verbesserte.

Was macht Salbei für den Körper?

Können Sie sich vorstellen, wie aufmerksam Menschen gewesen waren, um nach der Verwendung von Salbei signifikante Unterschiede zu bemerken? Der Geschmack war genug, um Platz in traditionellen Gerichten auf der ganzen Welt zu schaffen. Unerwartet hatten die Menschen ein gespür entwickelt, Muster zu bemerken und bald warf ein Vorrat an Wissen Salbei ins medizinische Rampenlicht.

Vor kurzem hatten gezielte Untersuchungen ergeben, dass es dem Geist über eine Stimmungsänderung hinaus konsequent zugute kam. Es wurde bald nachgewiesen: Salbei enthält eine hohe Menge an Antioxidantien und das Altern und den Abbau von Zellen bekämpft es scheinbar zusätzlich. Es schien des Weiteren einen direkten Zusammenhang mit schweren Wechseljahrsbeschwerden zu geben, die nach Einnahme des Kraut reduziert wurden.

Salbei wurde unter Anderem als Frauenkraut angesehen, was bedeutet, dass es beiträgt, frauenspezifische körperliche Probleme anzugehen. Die am häufigsten festgestellte Entdeckung der Verwendung von Salbei behauptete, dass Schwitzen und Hitzewallungen in den Wechseljahren reduziert oder gestoppt wurden. Jetzt wurde den Kräuterkennern bewusster, was es für die Wärmeregulierung und die Drüsen des Körpers tut.

Salbei und Serotonin

Ein weiterer Durchbruch zeigte, dass frischer Salbei einen spürbaren Einfluss darauf hatte, wie das Zentralnervensystem (ZNS) Serotonin durch das Gehirn transportierte. Serotonin kontrolliert Ihre Stimmung und spielt eine große Rolle, wie glücklich Sie im Allgemeinen sind. Nicht wenige von uns wissen nicht, welche Arten von Lebensmitteln dies beeinflussen und mit jedem Tag wird noch deutlicher, dass wir auf das zu achten haben, was wir essen! Wer wusste, dass eine Mahlzeit hilft, wie Ihr Gehirn Informationen verarbeitet und mit Stress umgeht.

Manchmal fällt es den Menschen schwer, die richtige Menge an Serotonin zu bekommen, und mit Hormonen, die Fleisch und Milchprodukten zugesetzt werden, sind Ungleichgewichte häufiger als je zuvor! Es ist eine großartige Ergänzung zur Regulierung und Moderation von Serotonin sein und es verändert die Art und Weise, wie wir mit Depressionen, Angstzuständen und sogar degenerativen Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer umgehen. Wenn Sie sich Salbei als einen gesunden, nützlichen Freund für die Aktivität Ihres Gehirns vorstellen, gibt er den Entscheidungen Ihres Gehirns Parameter und hilft, es von Ungleichgewicht und Stress fernzuhalten.

Zusätzliche Vorteile von Salbei

Serotonin und Salbei scheinen eine ganze Reihe unglaublicher Verbindungen im Körper zu haben und wir haben bislang nur die Spitze des Eisbergs erforscht! Was wir jetzt wissen ist, dass Serotonin Schlaf, Stuhlgang, Übelkeit, Stimmung und Knochengesundheit reguliert. Während es dem Zentralnervensystem hilft, Serotonin im gesamten Gehirn zu bewegen (insbesondere wenn das Kraut frisch gegessen wird). Es verhindert Zellschäden, Abbau und reguliert die Mundgesundheit. Unter den richtigen Umständen fördert es die Hormonkommunikation im Gehirn und eine bringt große Erleichterung, die einige geistige Ungleichgewichte wie Stress mit sich bringt. Als Bonus verhindert es einen massiven Zellabbau.

Mehr Informationen und Quellen auf https://dein-heilpraktiker.com/wissenswert/salbei-gehirnfunktion-alzheimer/

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Gesundheitsapotheke aus dem Supermarkt

Der neue Gesundheitsratgeber von Prof. Bankhofer

Das Corona-Virus hat die Welt verändert. In der schlimmsten Phase, als viele privat und beruflich zuhause bleiben mussten, haben unsere Supermärkte Großartiges geleistet. Es ist ihnen gelungen, die Bevölkerung lückenlos mit Lebensmitteln und lebensnotwendigem Hausrat zu versorgen. Optimal durchdacht und organisiert, bis hin zur Lieferung nach Hause. Diese Leistung hat viele begeistert und beeindruckt.

So auch den Bestsellerautor und Fernsehprofessor Hademar Bankhofer, der erkannte: Täglich frische Ware mit reichlich Obst, Gemüse, mit einer riesigen Palette an Milchprodukten und vieles andere mehr: Das ist Gesundheit pur.

Im Supermarkt finden sich zudem jede Menge Naturprodukte, die für so manches Gesundheitsrezept benötigt wird, das Großmütter und Mütter verwendet haben. Rezepte, die fast nie Nebenwirkungen haben und sehr oft auch gut schmecken. Bankhofer befasste sich mit vielen dieser Waren. Dabei entstand der Buchtitel  „Prof. Hademar Bankhofers Supermarkt-Apotheke“, die auch eine neue Gesundheits-Pyramide enthält: mit dem Arzt/der Ärztin an der Spitze, dem Krankenhaus, dem/r Apotheker/in und schließlich dem Supermarkt als breite Basis für ein gesundes Leben. In diesem handlichen Buch zeigt Professor Bankhofer, wie man seine Gesundheit mit alltäglichen Produkten aus dem Supermarkt unterstützen kann. Ganz egal, ob es sich dabei um eine belebende Gesichtsmaske oder ein natürliches Hausmittel gegen Ihre Beschwerden handelt.

Aus dem Inhalt:

1.Bluthochdruck kontrollieren

Sie haben gehört, dass man mit Knoblauchessen den erhöhten Blutdruck senken kann. Sie mögen aber keinen Knoblauch. Die Supermarkt-Apotheke hat die Alternative: Trinken sie jeden Tag ein großes Glas Rote Bete Saft (Rote-Rüben-Saft). Und kontrollieren Sie den Blutdruck. Wenn er von erhöht zu Bluthochdruck geht, sofort zur Ärztin oder zum Arzt.

2.Besser schlafen

Erwärmen Sie einen Viertelliter Milch bis zum Sieden. Die Milch darf nicht kochen. Schälen Sie eine Zwiebel und scheiden Sie diese in Scheiben. Legen Sie die Scheiben in die Milch und lassen Sie das Ganze zugedeckt wieder nur sieden, nicht kochen. Sonst gehen die Wirkstoffe kaputt. Gießen Sie die Milch in eine Tasse. 30 Minuten vor dem Zubettgehen, lauwarm trinken.

3.Kopfschmerzen

Sie leiden ganz plötzlich an Kopfweh. Und wieder einmal keine Schmerztablette im Haus. Da ist die Ware aus der Supermarkt-Apotheke zur Stelle. Mit zwei Produkten: Bereiten Sie sich eine Tasse starken schwarzen Kaffee zu. Gießen Sie den Saft einer frisch gepressten Zitrone dazu. Gut Umrühren. In kleinen Schlucken trinken.

Der Autor:

Prof. Hademar Bankhofer, bekannter Medizinjournalist und erfolgreicher Gesundheitsexperte auf dem Gebiet Naturheilkunde, versteht es, schwierige medizinische Probleme verständlich zu erklären und einem breiten Publikum nahe zu bringen.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Prof. Bankhofers Supermarkt-Apotheke. Gesund und schön mit günstigen Lebensmitteln. Der Einkaufsberater für bewusste Verbraucher. Gesundheits- und … Volkskrankheiten und chronische Leiden

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Franziska Schleicher, Presseabteilung, Südwest | Bassermann | Irisiana | Ansata | Lotos | Integral

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Schlaganfall-Risiko durch Ernährung senken

Neue Studien bestätigen die Bedeutung der Ernährung in der Schlaganfall-Prävention.

Menschen mit dem Risiko für einen Schlaganfall können mit einer gesunden Ernährung entgegenwirken. Worauf es sonst noch ankommt, erläutert die Bioresonanz-Redaktion.

Wissenschaft bestätigt den Ernährungsansatz

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. berichtete von einer groß angelegten Studie mit fast 420.000 Menschen in neun europäischen Ländern zur Frage, welche Auswirkungen die Ernährungsgewohnheiten auf das Schlaganfall-Risiko haben. Dabei bestätigte sich, dass das persönliche Erkrankungsrisiko durch Obst, Gemüse, einer vollkornreichen Kost und einiges mehr gesenkt werden kann. Die vom Schlaganfall betroffenen Teilnehmer hatten mehr rotes und verarbeitetes Fleisch konsumiert, als die aufgezählten gesünderen Nahrungsmittel. Interessant: der negative Effekt von Fleischkonsum kann durch eine vollkornreiche Ernährung ausgeglichen werden (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Der ganzheitliche Blick auf das Schlaganfall-Risiko

Die Bioresonanz-Redaktion berichtete schon früher über Studien, wonach bei Vegetariern das Risiko für den Schlaganfall um immerhin 22 Prozent reduziert sei. Allerdings wiesen dort die Wissenschaftler anlässlich des Welt-Schlaganfall-Tag im Oktober 2019 darauf hin, dass es oft mehrere Risikofaktoren sind, die zum Schlaganfall führen. Dazu gehören Bewegungsmangel, Stress, der Konsum von Alkohol und Nikotin, und in diesem Zusammenhang der Bluthochdruck. Darüber hinaus berichtete die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag über zahlreiche weitere Risikofaktoren aus ganzheitlicher Sicht, die beim Schlaganfall von großer Bedeutung sind und unbedingt beachtet werden sollten (zum Beitrag: Schlaganfall – mehr Prävention gefordert).

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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So bekommen Kinder Appetit auf Gemüse

Gesundes kreativ anrichten

Wenn Gemüse auf den Tisch kommt, machen viele Kinder lange Gesichter. Da werden die Nudeln fein säuberlich aus der Soße gefischt, während die Gemüsestückchen auf dem Teller liegen bleiben. Wählerische Esser können für Eltern eine (große) Herausforderung sein. Dabei lassen sich viele Gemüsemuffel spielerisch für Gesundes begeistern.

Häufig hilft es schon, Obst und Gemüse für Frühstück und Pausenbrot fantasievoll anzurichten. Die wichtigsten Helfer sind dabei ein scharfes Küchenmesser zum Schnitzen oder verschiedene Ausstechformen. Zum Beispiel orange, violett und gelb gefärbte Möhren zu bunten Blättern und Rettiche zu Pilzen werden. Das geht nicht nur mit Gemüse und Obst, sondern auch mit Käse, Wurst und Pumpernickel. Mit einem Glas lässt sich eine Brotscheibe kreisförmig ausstanzen und auf dem Teller originell gestalten. Mit Augen aus Radieschenscheiben, einer Datteltomaten-Nase und einem Mund aus Paprikastreifen entsteht ein lustiges Gesicht. Für eine Eule braucht man Rosinen-Augen, einen dreieckigen Möhren-Schnabel und Flügel aus Gurkenscheiben. Wenn die Kleinen bei der Zubereitung helfen dürfen, macht es noch mehr Spaß. Je nach Alter können sie Gemüse und Obst zurechtschneiden oder die einzelnen Elemente zusammenlegen.

Auch beim Mittagessen wird Gemüse häufig besser angenommen, wenn es mit Lieblingsspeisen kombiniert wird. So können sich in der Spaghettisoße fein gehobelte Zucchini und in Frikadellen geraspelte Möhren „verstecken“. Wer den Kartoffelbrei mit pürierten Erbsen oder Roter Bete mischt, sorgt für bunte Farbtupfer auf dem Teller. Dann probieren Kinder gerne etwas Neues aus.

„Auch beim Essen sind Eltern die wichtigsten Vorbilder“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Wenn Sie selbst mit Genuss und abwechslungsreich essen, lernt Ihr Kind mit der Zeit alles, was es für ein gutes Essverhalten braucht“. Bleiben Sie geduldig, denn ein gewisses Maß an Ablehnung im Kleinkindalter ist normal. Bieten Sie wählerischen Essern immer wieder neue Speisen an. „Studien haben ergeben, dass Kinder bis zu sieben Kontakte brauchen, um sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen“, so Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/essen-lernen-29441.html

www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

Heft „Das beste Essen für Kleinkinder – Empfehlungen für die Ernährung von 1- bis 3-Jährigen“
www.ble-medienservice.de/1566/das-beste-essen-fuer-kleinkinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-1-bis-3-jaehrigen

Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
www.ble-medienservice.de/1447/das-beste-essen-fuer-kinder-empfehlungen-fuer-die-ernaehrung-von-kindern

Unterrichtsmaterial „So macht Essen Spaß – Entdeckerheft für Grundschulkinder“
www.ble-medienservice.de/1318/so-macht-essen-spass-entdeckerheft-fuer-grundschulkinder

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Vitamin B2

Das ABC der Vitamine

Vitamine erfüllen wichtige Funktionen im Stoffwechsel und müssen über die Nahrung in unterschiedlichen Mengen zugeführt werden. Vitamine werden nach ihrer Löslichkeit unterschieden: fettlöslich oder wasserlöslich.

Zu den fettlöslichen Vitaminen aus dem B-Komplex gehört neben Vitamin B1 (Thiamin) und einigen anderen auch Vitamin B2 (Riboflavin). Riboflavin ist am Eiweiß- und Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt das Wachstum und die Entwicklung des ungeborenen Kindes und den Aufbau der Nerven.

Für Schwangere und Stillende lautet die Empfehlung bis zu 1,3 mg Vitamin B2 pro Tag, für erwachsene Männer je nach Alter 1,3 bis 1,4 mg und für erwachsene Frauen 1,0 bis 1,1 mg pro Tag. Diese Empfehlungen können erreicht werden zum Beispiel mit 150 g Seelachs, 1 Portion Grünkohl (140 g), einem Viertel Liter fettarmer Milch und 30 g Camembert. Gute Vitamin B2-Lieferanten sind auch Makrele, Brokkoli und Rinderfilet.

Gegen Hitze ist Riboflavin relativ unempfindlich. Vitamin B2 verändert sich aber unter Lichteinfluss; Riboflavinhaltige Lebensmittel sollten also dunkel gelagert werden, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/riboflavin/

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Omega-3-Fettsäuren gegen Feinstaub

Schützt Fischverzehr das Gehirn im Alter?

Wenn ältere Frauen mindestens ein- bis zweimal in der Woche Fisch essen, nehmen sie offenbar ausreichend Omega-3-Fettsäuren auf, um das Gehirn vor den Auswirkungen der Luftverschmutzung zu schützen. Das lässt eine Studie der Columbia University in New York vermuten, an der mehr als 1.300 Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren teilnahmen.

Die Probandinnen machten in Fragebögen Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Aus den Daten wurde die durchschnittlich pro Woche verzehrte Menge an Fisch berechnet. Zudem nahmen die Wissenschaftler Blutproben und bestimmten die Menge der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen. Anhand der Wohnadresse wurde die durchschnittliche Feinstaubbelastung in den vergangenen drei Jahren ermittelt. Mit Magnetresonanztomographie ließ sich das Gehirn abbilden und verschiedene Bereiche wie die weiße Substanz und der Hippocampus untersuchen. Die weiße Substanz umfasst den Teil des Gehirns, der sich vor allem aus den Fortsätzen der Nervenzellen zusammensetzt. Der Hippocampus ist eine Region, die am Erinnerungsvermögen und an Lernprozessen beteiligt ist.

Seit langem ist bekannt, dass Feinstaub in der Luft der Gesundheit schadet. In den vergangenen Jahren gibt es immer mehr Hinweise, dass die winzigen Partikel auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen und Alterserkrankungen wie Demenz begünstigen können. Omega-3-Fettsäuren wirken Entzündungen entgegen, bekämpfen Giftstoffe und können die Struktur von alternden Gehirnen bewahren. Tatsächlich war bei Frauen aus Gebieten mit hoher Feinstaubbelastung das Gehirnvolumen am geringsten, wenn sie wenig Omega-3-Fettsäuren im Blut hatten. Wer besonders gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgt war, hatte mehr weiße Substanz als Frauen mit dem niedrigsten Gehalt (410 zu 403 cm3) – unabhängig von Alter, Bildung und Rauchen. Außerdem war bei diesen Probandinnen auch der Hippocampus größer.

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren im Blut durch Fischkonsum das Hirnvolumen bei Frauen im Alter erhalten und möglicherweise vor den Auswirkungen von Luftverschmutzung schützen können“, erklären die Wissenschaftler im Fachblatt „Neurology“. Allerdings handelt es sich um eine reine Beobachtungsstudie, die keine ursächlichen Beziehung nachweisen kann. Effektiver gegen Feinstaubbelastung könnte natürlich auch die Ursachenbekämpfung sein. Außerdem ist es wichtig, welcher Fisch verzehrt wird. Einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben fettere Fische wie Lachs, Sardellen, Sardinen, Hering, Makrele und Forelle. Bei frittiertem Fisch werden die Omega-3-Fettsäuren durch die hohen Temperaturen zerstört. Weitere Studien sollen folgen, an denen auch andere Altersgruppen und Männer teilnehmen und die Feinstaubbelastung über die gesamte Lebensspanne berücksichtigt wird.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000010074

https://www.bzfe.de/inhalt/fisch-1808.html

Broschüre „Fisch und Fischerzeugnisse“
Bestell-Nr. 1001, Preis: 2,50 Euro
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Was Diabetes und Alzheimer gemeinsam haben

Die Bioresonanz-Redaktion sieht ganzheitlichen Zusammenhang bestätigt

Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse haben Details zu Gemeinsamkeiten zwischen Alzheimer, Parkinson und Typ-2-Diabetes nachgewiesen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge aus ganzheitlicher Sicht.

Wissenschaftler finden Gemeinsamkeiten

Für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson sind krankhaft verklumpte Eiweiße charakteristisch. Solche verklumpten Eiweiße lassen sich auch als Ablagerungen in der Bauchspeicheldrüse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes finden. Mit Hilfe modernster Technologien konnten die Wissenschaftler des Forschungszentrum Jülich die typischen Eiweißfäden, die Fibrillen, rekonstruieren. Sie entdeckten einen S-förmigen Querschnitt, der den S-förmigen Faltungen der für Alzheimer typischen Fibrillen ähnelt. Für die Forscher sind diese Ähnlichkeiten von großer Bedeutung. Sie verweisen auf den epidemiologischen Zusammenhang, wonach Alzheimer-Patienten ein erhöhtes Diabetes-Risiko haben und umgekehrt (Quelle: Forschungszentrum Jülich, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Schlussfolgerung aus ganzheitlicher Sicht

Diese Erkenntnisse bestätigen indirekt die langjährige Erfahrung von Ganzheitsmedizinern. Sie beobachten bei solchen Erkrankungen nahezu regelmäßig Störungen im Regulationssystem des Stoffwechsels, wie die Bioresonanz-Redaktion im einem Fachbeitrag erläutert (zum Beitrag: Bioresonanz bei Alzheimer). Dort werden auch die Ergebnisse einer Anwendungsstudie besprochen. Außerdem wird der wissenschaftliche Zusammenhang im Eiweißstoffwechsel noch zu einem anderen Aspekt, den Mitochondrien, beschrieben. Und in den Testprotokollen der Bioresonanz nach Paul Schmidt zu Diabetes mellitus und Alzheimer finden sich hinsichtlich des Stoffwechsels entsprechende Parallelen zu den Ursachenzusammenhängen. Damit wird deutlich, wie wichtig es ist, solche chronischen Erkrankungen ganzheitlich anzugehen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Kaffee mal gelobt, mal verteufelt

Ein Faktencheck

Um unser Lieblingsgetränk Kaffee ranken sich eine ganze Reihe von Mythen. Mal soll das Getränk positive Effekte haben, mal negative. Was stimmt nun? In einem im „New England Journal of Medicine“ erschienenen Review haben Wissenschaftler die gesundheitlichen Effekte des Genussmittels genauer beleuchtet. Dabei ist es immer wichtig klar zu differenzieren: Was auf Koffein zutrifft, muss nicht für Kaffee gelten und umgekehrt.

Koffein hält zwar kurzzeitig wach und wirkt sich kurzzeitig auch durchaus positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Aber, „Koffein kann den Leistungsabfall nach länger andauerndem Schlafdefizit nicht kompensieren“, machen die Wissenschaftler in ihrem Beitrag deutlich. Wenn Kaffee später am Tag getrunken wird, könne sich das auf die Schlafqualität negativ auswirken, warnen die Wissenschaftler.

Koffein ist nicht per se ungefährlich. Wie so oft macht die Dosis das Gift. In einer sehr hohen Dosis könne Koffein Angst, Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit und Erregung erzeugen, erinnern die Review-Autoren. Mit derartigen Nebenwirkungen ist ab Dosen von 1,2 Gramm oder höher zu rechnen. Zum Vergleich: Eine Tasse Espresso enthält 63 Milligramm Koffein, ein Energy Drink für gewöhnlich 80 Milligramm (je nach Marke). Tödlich kann Koffein ab einer Dosis von 10 bis 14 Gramm sein. Eine Vergiftung durch klassische Koffeingetränke wie Kaffee oder Tee ist nach Ansicht der Wissenschaftler deshalb sehr unwahrscheinlich. Hierzu müsste man 75 bis 100 Tassen Kaffee in kurzer Zeit trinken.

Gefährlicher sind Energy Drinks, vor allem wenn diese mit Alkohol gemischt werden. In Fallberichten wird über kardiovaskuläre, psychische und neurologische Komplikationen berichtet, bis hin zu Todesfällen. Ausgerechnet Kinder und Jugendliche – bei denen diese Getränke sehr beliebt sind – scheinen besonders anfällig für Koffein-bezogene Nebenwirkungen zu sein.

In Studien hat sich die Befürchtung, dass Koffein den Blutdruck in die Höhe treibt nicht bewahrheitet: Selbst bei Menschen mit einer Hypertonie war Kaffee-Trinken mit keinem Blutdruckanstieg assoziiert. Eine solche Entwarnung können die Autoren aber nicht für andere koffeinhaltige Getränke geben. Koffein in Reinform scheint nämlich tatsächlich einen moderaten Blutdruckanstieg zu verursachen. Die Wissenschaftler vermuten, dass andere im Kaffee enthaltene Substanzen wie Chlorogensäure der blutdrucksteigenden Wirkung von Koffein entgegenwirken.

Wie Kaffee sich auf den Cholesterinspiegel auswirkt, kommt offenbar auf die Zubereitung an.  Das im Kaffee enthaltene Cafestol erhöht zwar die LDL-Werte. Die Konzentration des Stoffes ist allerdings nur im ungefilterten Kaffee so hoch, dass es sich auf den Lipidstoffwechsel im relevanten Ausmaße auswirkt. Aus kardiovaskulärer Sicht könnte deshalb das Trinken von Kaffee, zubereitet mit der French Press, Türkischer oder Skandinavischer Art, problematisch sein, falls in hohem Maße konsumiert.

Die Bedenken, dass Kaffee nicht gut fürs Herz sei, sind unbegründet. Das Trinken von sechs Standardtassen Filterkaffee pro Tag hat sich aus kardiovaskulärer Sicht als unbedenklich herausgestellt, selbst für Patienten, die herzkrank sind. Ein moderater Konsum von drei bis fünf Tassen scheint sich sogar positiv auf das kardiovaskuläre Risiko auszuwirken.

Es gibt Hinweise, dass Koffein die Insulinsensitivität zumindest kurzfristig reduziert. Der Konsum von Kaffee hat dagegen keinen Einfluss auf die Insulinresistenz. In Studien war regelmäßiges Kaffee-Trinken sogar mit einem geringen Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes assoziiert, der Zusammenhang war dosisabhängig.

Ein hoher Koffein-Konsum könne zwar die Urinausscheidung stimulieren. Es hätten sich aber selbst bei längerer Einnahme moderater Dosen keine negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt feststellen lassen, entkräften die Wissenschaftler die weit verbreitete Befürchtung. Erkenntnisse zum Zusammenhang von Kaffeekonsum und Krebs fassen die Autoren so zusammen: „Die Ergebnisse vieler prospektiver Kohortenstudien lieferten starke Evidenz, dass der Konsum von Kaffee mit keinem Anstieg der Krebs-Inzidenz oder einer erhöhten Todesrate durch Krebs assoziiert ist.“

Menschen, die auf Kaffee verzichten um länger zu leben, sind nach der aktuellen Datenlage eher auf dem Holzweg. In Studien ging der Konsum von zwei bis fünf Standardtassen täglich mit einer geringeren Mortalität einher. Doch Vorsicht: Die gesundheitsfördernden Effekte des Getränks sind nicht unbedingt auf das Koffein zurückzuführen, treffen also nicht auf andere koffeinhaltige Getränke zu. Zu hohe Koffeindosen können – wie oben beschrieben – schädlich sein.

Als Fazit lassen sich die Erkenntnisse der Autoren des Reviews so zusammenfassen: Sie empfehlen Erwachsenen, ihre Koffeinzufuhr auf maximal 400 Milligramm pro Tag zu begrenzen; das entspricht etwa sechs Tassen Espresso oder vier Tassen Filterkaffee. Die Wissenschaftler weisen jedoch auch darauf hin, dass die Reaktionen auf Koffein von Person zu Person stark variieren und von unterschiedlichen Faktoren abhängen. Rauchen etwa beschleunigt den Koffeinmetabolismus, während orale Kontrazeptiva die Halbwertszeit verdoppeln. In der Schwangerschaft verlangsamt sich der Koffeinmetabolismus, weshalb die Koffein-Spiegel stark steigen können. Schwangere und stillende Mütter sollten deshalb maximal 200 Milligramm Koffein pro Tag zu sich nehmen.

Bei Energy Drinks sollte auf den Koffeingehalt geachtet werden, von Sorten mit hohem Anteil (über 200 Milligramm) und der Kombination mit Alkohol raten die Wissenschaftler ab.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

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www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMra1816604

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