Archiv der Kategorie: Allgemein

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mehr Mut für die Ernährungsbildung der Zukunft

BZfE-Ernährungstalk liefert wertvolle Impulse

Im zweiten Ernährungstalk „Tischgespräche“ des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) am 25. April 2022 ging es um die Kraft von Visionen bei der Ernährungsbildung. „Vielleicht werden wir eines Tages auf die Erkenntnisse dieser Talkrunde heute zurückblicken und uns freuen, dass alles, was wir heute besprochen haben, Wirklichkeit geworden ist“, sagte Moderator Philipp Pägler zu Beginn der Gesprächsrunde.

Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE), und Dr. Simone Frey, Gründerin von Nutrition Hub, erläuterten das Menü der Zukunft, den zweiten Teil des Trendreports Ernährung 2022. Darin geht es um Antworten auf die Frage, wie eine ideale Welt der Ernährung aussieht.

Jedes Kind lernt kochen und jede Schule hat einen Schulgarten, sind zum Beispiel zwei der positiven Zukunftsbilder, die die für den Report befragten Ernährungsprofis im Rahmen der Zukunftsvision zeichneten. Solche Bilder sind wichtig, da sie die Perspektive verändern und Bremsen im Kopf ausschalten. „Wenn man den Rucksack dessen, was alles da ist, einfach mal weglässt, frei in die Zukunft geht und sagt „So stelle ich mir das vor“, dann hat man eine andere Haltung“, betonte Büning-Fesel.

Und wie sieht nun die Ernährungsbildung der Zukunft aus? Schule soll ein lebendiger Lernort sein, an dem es Spaß macht sich aufzuhalten. „Das ist eigentlich die Vision, die man haben sollte.“, sagte Dr. Margareta Büning-Fesel. „Schule muss die Zukunft unserer Kinder ernst nehmen. Und wenn sie das tut, dann nimmt sie auch ernst, dass die Schule ein Ort ist, wo Alltagskompetenzen, wo Kultur und Technik der Nahrungszubereitung vermittelt werden.“ Um ein Thema wie Ernährung zu einer Priorität und Schulen zu Orten der gesellschaftlichen Transformation zu machen, braucht es Mut und neue Formate. Schülerinnen und Schüler müssen wesentlich mehr Chancen haben, sich aktiv zu beteiligen, was für Lehrende eine Herausforderung ist. Unterstützung könnten Schul-Ökotrophologinnen und -Ökotrophologen bieten oder Stellen, die neue Themen erst einmal aufnehmen und überlegen, wie und mit wem man sie umsetzen könnte.

Silke Ramelow, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von BildungsCent e. V., plädiert dafür, von der eigenen Fachlichkeit wegzukommen und zu überlegen, welche die Transformationsthemen sind, die – am besten in Form innovativer Projekte – in die Schulen müssen. Für Prof. Dr. Ines Heindl ist es besonders wichtig, dass Schule zum geschützten Raum wird, bei dem die Rahmenbedingungen durch Ernährungs- und Bildungspolitik so gesetzt sind, dass Schülerinnen und Schüler eine ideale Ernährungsumgebung vorfinden. Wie wichtig Mut ist, unterstreicht Dr. Simone Frey: „In meiner Welt sind alle mutig“, antwortete sie auf die Frage nach ihrer persönlichen Vision für die Ernährungsbildung der Zukunft. „Ernährungsexpertinnen und -experten sind mutig, Kinder sind mutig zu sagen „Ich will hier mehr wissen“, die, die Ideen haben, sind mutig.“

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Einen detaillierteren Nachbericht sowie die Aufzeichnung des 2. BZfE-Ernährungstalks finden Sie hier: https://bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungskommunikation/ernaehrungstalk-tischgespraeche/2-bzfe-ernaehrungstalk/

Die Zukunftsvision „Das Menü der Zukunft“ finden Sie hier: www.nutrition-hub.de/post/menue-der-zukunft
Informationen des BZfE zu Ernährungsbildung finden Sie hier: https://bzfe.de/bildung/

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Schmerzen - Wegweiser zu Lösungen

Schmerzen – Wegweiser zu Lösungen

Zwei Beispiele: Ein Aktionstag der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. will informieren. Ein Buch zeigt Lösungswege auf.

Es sind nicht nur unglaublich viele Menschen, die von Schmerzen betroffen sind. Sie suchen auch verzweifelt nach einer Lösung, die sie oft schwer finden. Doch es gibt Initiativen als Wegweiser. Zwei Beispiele machen es deutlich.

Beispiel 1: Aktionstag gegen Schmerzen

Um Betroffene besser zu informieren, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. zusammen mit ihren Partnerorganisationen am 07. Juni 2022 zum elften Mal einen „Aktionstag gegen Schmerzen“, der diesmal unter dem Motto „Handeln, bevor Schmerzen chronisch werden“ steht.

Ziel ist es, mit Aktionen, Vorträgen und Infotagen über Versorgungsmöglichkeiten zu informieren. Rund 130 medizinische Einrichtungen, wie Kliniken und Praxen, Pflegeeinrichtungen und Apotheken, nehmen bundesweit daran teil. Damit wollen die Akteure dem Problem begegnen, dass betroffene Menschen oft jahrelang durch das Gesundheitswesen irren, bis sie endlich die für Sie passende Hilfe bekommen. Mehr Infos zur Aktion: www.aktionstag-gegen-den-schmerz.de

Beispiel 2: Bei Schmerzen in allen Richtungen offen sein

Die Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, unvoreingenommen offen in alle Richtungen zu sein. Es gilt, die für den einzelnen Betroffenen passende Lösung zu suchen.

Diese kann auch in der Komplementärmedizin zu finden sein, darauf weist der Gesundheitsexperte der Redaktion mediportal-online und Autor des Buches “ Schluss mit den Schmerzen„, Michael Petersen, hin.

Das ist in weiten Kreisen der Medizin umstritten. Allerdings: der ewige Streit unter den Medizinern der verschiedenen Richtungen zu alternativen Therapieverfahren bringt uns nicht weiter und ist an dieser Stelle fehl am Platze. Was zählt, ist den Betroffenen eine Hilfe zu bieten, welche die Chancen zur Linderung zumindest erhöht.

Beispiel: Energiemedizin. Eine Studie hat gezeigt, was mit der Energiemedizin bei Schmerzen möglich ist. Am Beispiel des HWS-Syndroms konnten bei den Studienteilnehmenden die damit verbundenen Schmerzen in allen maßgeblichen Parametern gelindert werde, und zwar bei Schmerzen sowohl im Nacken, wie auch im Kopf, Rücken und Schultern. Die Studie wird in dem Buch ausführlich erläutert.

Zwei Quellen, die für Betroffene als Wegweiser hilfreich sein können.

Das Spezialportal gesundheit-ratgeber-buecher.de bietet regelmäßig Besprechungen zu Gesundheits-, Persönlichkeits- und Ernährungs-Ratgebern, zu Neuerscheinungen und Neuauflagen. Rezensiert werden Bücher, E-Books und Portale.

Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
mediportal-online, M+V Medien-und Verlagsservice Germany Unternehmergesellschaft(haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ich bin mal kurz weg: Kurz-Auszeiten im täglichen Leben

Wie Sie Kurz-Auszeiten in Ihren geschäftigen Alltag einbinden, dadurch Stressprävention betreiben und zu neuer Kraft kommen können

Viele Krankenkassen empfehlen es: jede Stunde eine Pause von fünf Minuten einzulegen. Dadurch arbeitet man effektiver und geht zusätzlich gegen Müdigkeit an. Außerdem erhält auch Stress keine Chance. Ganz einfach dadurch, dass Sie regelmäßig kurz durchatmen, Ihren Blick vom Computer weg und schweifen lassen und sich dehnen und strecken.

Wichtig dabei ist, dass Sie diese Kurz-Auszeiten auch wirklich nehmen. Am besten Sie stellen sich einen Timer – im Computer oder am Handy. Und unterbrechen dann Ihre Arbeit auch wirklich, um das zu tun, wonach Ihnen gerade ist. Im Folgenden habe ich fünf Tipps für Sie, was Sie alles in einer Kurz-Auszeit machen können.

5 Ideen für Kurz-Auszeiten von wenigen Minuten

Auch wenn Sie nur für wenige Minuten Ihre Arbeit für eine Kurz-Auszeit unterbrechen, ist das bereits ungemein effektiv. Und es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie diese Zeit so gut wie möglich nutzen können, um Ihren Kopf wieder frei zu bekommen und Stress abzubauen:

1. Atemmeditation
Vor allem, wenn Sie Ihren Ausatem bewusst verlängern, hilft dieser Ihnen zu entspannen. Verschiedene Möglichkeiten dazu habe ich Ihnen in einem meiner Blogartikel beschrieben: Mit einer bewussten Atmung zu mehr Energie und Kraft.

2. Kurz-Meditation
Auch eine geführte Kurz-Meditation eignet sich hervorragend, um den Kopf freizubekommen, Stress abzubauen und neue Kraft zu schöpfen. Ich habe Ihnen dazu eigens eine Meditation zusammengesellt auf YouTube hochgeladen: 3-Minuten-Kurzentspannung.

3. Zähl-Meditation
Um eine Kurz-Auszeit zu nehmen und vor allem um Ihre Konzentration zurückzugewinnen und zu stärken, können Sie folgende Meditation durchführen. Die Dauer der Meditation bestimmen Sie selber. Jedoch sollten Sie sich mindestens fünf Minuten Zeit nehmen, damit die Meditation tatsächlich einen Effekt hat.
Schließen Sie die Augen und atmen Sie einmal tief durch. Dann atmen Sie ein und zählen „eins“. Beim Ausatmen zählen Sie „zwei“. Und dann „drei“ beim Einatmen und „vier“ beim Ausatmen. Und so weiter, bis Sie bei zehn angekommen sind. Dann geht es von vorne los.

4. Kurz-Auszeit mit Bewegungseinheiten
Sie können Ihre Kurz-Auszeit auch dazu nutzen, aufzustehen und sich zu bewegen. Das muss nichts Großes sein. Einfach ein paar Schritte auf dem Flur hin und her gehen, beispielsweise zur Kaffeeküche um sich einen Kaffee oder Tee zu kochen. Oder Sie probieren eine Gehmeditation aus: Gehmeditation: Durch Bewegung zur inneren Ruhe finden. Diese ist auch durchaus auf der Arbeit möglich.

5. In der Kurs-Auszeit einen Body-Scan durchführen
Der Body-Scan ist eine achtsamkeitsbasierte Technik, die Ihnen hilft, Ihre Aufmerksamkeit in Ihren Körper zu lenken. Dadurch können Sie Ihren eigenen Körper und dessen Reaktion auf bestimmte Situationen besser kennen lernen. In diesem Blogartikel finden Sie eine Beschreibung, wie Sie dabei vorgehen können: Checken Sie alles mit einem Bodyscan.

Das Bergsträßer Institut für ganzheitliche Entspannung und Kommunikation (B.I.E.K.) ist ein zertifiziertes Ausbildungsinstitut im Bereich der Entspannungstechniken, Stress Prophylaxe und des Betrieblichen Gesundheitswesens. Leiterin ist Silvia Duske (Dipl. soz.Arb., Management Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie). Das Institut ist bekannt geworden durch die sehr praxisnahen Ausbildungsgänge für Entspannungstherapeuten. Es bietet ein umfangreiches Programm von Ausbildungen für Selbständige im Bereich der Prävention sowie für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Verwaltungen im Bereich der Stressprävention. Das Unternehmen wurde im Juli 2015 nach ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
B.I.E.K.
Martin Duske
Promenadenstrasse 10-12
64625 Bensheim
06251780686
martin.duske@biek-ausbildung.de
https://www.biek-ausbildung.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Philipp Lahm „Gesund kann jede*er“

Mein Weg für einen aktiven Lebensstil

Eine gute Gesundheit war für den Profifußballer und Weltmeister Philipp Lahm in seiner aktiven Karriere stets das wichtigste Kapital. Das gilt auch heute noch. Denn als Familienvater und Unternehmer weiß er, dass die vielen großen und kleinen Aufgaben im Alltag sich nur dann dauerhaft gut erledigen lassen, wenn man sich wohlfühlt. Die Basis hierfür ist ein ausgeglichenes Leben mit ausgewogener Ernährung, geistiger Anregung, ausreichend Bewegung und Entspannung.

Seine Erfahrung und Motivation teilt Philipp Lahm nun in seinem Ratgeber Gesund kann jede*r und zeigt zusammen mit seinem Netzwerk aus Expert*innen, dass ein aktiver und gesunder Lebensstil für ALLE umsetzbar ist.

Dabei folgt das ganzheitlich ausgerichtete Programm dem Zusammenspiel von Motivation, Aktion und Reflexion. Es soll Menschen mit den Vorteilen einer gesunden, aktiven Lebensführung vertraut machen und sie zu einer gesunden Lebensweise motivieren. Dazu werden körperliche und geistige Bewegung, gesunde Ernährung, mentale Strategien und Entspannung miteinander verknüpft.

Philipp Lahm möchte entlang seines Werdegangs und seiner persönlichen Erfahrungen möglichst viele Menschen motivieren, im Rahmen ihrer individuellen Lebensumstände selbst aktiv zu werden, ohne sich dabei an strenge Regeln halten zu müssen. Das Buch zeigt auf, wie man sich trotz hektischem Alltag, beruflichen und familiären Herausforderungen oder Zeitmangel gut um sich selbst kümmern kann. Praxisnahe Übungen und Tipps für Beweglichkeit und Ausdauer, Anleitungen für Mental- und Gehirntraining sowie zahlreiche Rezepte machen Lust, sich dem Thema Gesundheit auf vielfältige Weise zu nähern.

Zu dem Expertenteam rund um Philipp Lahm gehören die Ernährungswissenschaftlerin Stefanie Nann, Prof. Dr. Yurdagül Zopf (Hector Center Erlangen und Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg), Dr. Manfred Wagner (Klinikum Fürth), Mentalcoach Wolfgang Sommerfeld (u.a. Deutscher Handballbund).

Aus dem Inhalt:

  • Gesundheit beginnt in der Küche: Genussvolle und gesunde Rezepte
  • Ausgewählte Übungen für Mobilität, Koordination und Kraft
  • Aktivität und Bewegung: Wie trainiert man effektiv?
  • Bewegung ist kein Selbstzweck: Warum körperlichen Bewegung so wichtig ist für unsere Gesundheit
  • In der Ruhe liegt die Kraft: Balance zwischen Anspannung und Regeneration
  • Abläufe hinterfragen, Prioritäten setzen
  • Persönlichkeit entwickeln, Selbstbewusst, sozial, gesund: Resilienz hat auch eine soziale Komponente
  • Grundeinstellung: Die Leistung folgt immer der inneren Einstellung

Special-Interviews u.a.:

Anton Schmaus: Kochen für die Nationalmannschaft

Prof. Dr. Renate Oberhoffer-Fritz: Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche!

Prof. Dr. Yurdagül Zopf: Das Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport

Prof. Dr. Niko Kohls: Resilienz hat auch eine soziale Komponente

Stefanie Blockus: Sport bei Einschränkungen wie z. B. Diabetes

Der Autor:

Philipp Lahm ist einer der erfolgreichsten deutschen Fußballspieler, der weit jenseits des Fußballs hohes Ansehen genießt. Der Weltmeister von Rio ist heute Unternehmer und Familienvater und setzt sich vor allem für einen gesunden Lebensstil ein. In der Philipp-Lahm-Stiftung engagiert er sich besonders für Jugendliche in den Bereichen Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung. Philipp Lahm ist außerdem Partner von GESUNDES BAYERN und vertritt zusammen mit seinem Team ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, das er hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorstellt.

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, resseabteilung/ Teamleitung Heyne Verlage – Ratgeber
Südwest | Bassermann | Irisiana | Anaconda | Ariston| Integral | Ansata | Lotos | Heyne

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Straße 28 | 81673 München
Phone +49 (0) 89 / 4136-3934| Fax +49 (0) 89 / 4136-3507
christiane.kochseder@penguinrandomhouse.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes

Lipide geben Hinweis auf Erkrankungsrisiko

Am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke wurden neue Biomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes entdeckt. Es handelt sich um bestimmte Lipide, die komplexe Moleküle des Fettstoffwechsels sind.

Der Fettstoffwechsel wird bereits seit längerem mit der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht. Fettsäuren sind im menschlichen Körper meist Teil von sogenannten Lipiden. Die Forschenden untersuchten mithilfe der modernen analytischen Methode „Lipidomik“ mehr als 2.400 Blutproben auf ihr Fettsäureprofil im Blutplasma. Die Proben stammten von Teilnehmenden der Potsdamer „European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition“ (EPIC)-Studie, von denen einige später eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einen Typ-2-Diabetes entwickelt hatten.

Von insgesamt 282 identifizierten Lipiden ließen sich 69 statistisch mit mindestens einer der beiden Krankheiten in Verbindung bringen. 49 Lipide (vor allem Cholesterinester und Sphingolipide) kamen tendenziell bei Probanden mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 12 Lipide (vor allem Glycerin- und Phospholipide) bei Typ-2-Diabetikern häufiger vor. Bei acht Lipiden gab es einen Zusammenhang mit beiden Erkrankungen. Lipide mit höherem Risiko enthielten hauptsächlich gesättigte Fettsäuren.

Um die Auswirkungen der Ernährung und speziell der Fettzufuhr auf das Lipidprofil zu untersuchen, wurde an der University of Reading in England eine 16-wöchige Interventionsstudie mit 113 gesunden Teilnehmenden im Alter von 21 bis 60 Jahren durchgeführt. Die Forschenden teilten die Probanden in drei Gruppen mit unterschiedlicher Diät ein – mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, einfach ungesättigten Fettsäuren sowie einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Gesamtenergieaufnahme war gleich. Vor und nach der Intervention wurden Blutproben genommen und das Fettsäureprofil untersucht. Ein höherer Anteil ungesättigter Fettsäuren in der Nahrung verringerte mehrere bedenkliche Lipide und steigerte gleichzeitig die risikoarmen Lipide, heißt es im Journal „Circulation“.

Die Studienergebnisse untermauern die Empfehlung, dass eine Kost mit wenig gesättigten Fettsäuren (z. B. aus fettreichem Fleisch und Milchprodukten) und reichlich ungesättigten Fettsäuren (z. B. aus Pflanzenölen, Nüssen und Fisch) Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes entgegenwirken kann. Die identifizierten Lipide könnten zukünftig neben anderen klinischen Parametern als Biomarker für ein erhöhtes Krankheitsrisiko dienen, um frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Heike Kreutz,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dife.de

https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.056805

Ernährungsempfehlungen bei Typ-2-Diabetes: www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/januar/neue-ernaehrungsempfehlungen-bei-typ-2-diabetes/

www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/essen-und-trinken-bei-diabetes-typ-2/


www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-typ-2/

Beratungsmaterial „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus – Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2“, Bestell-Nr. 1631, Ringordner für 79,00 €, www.ble-medienservice.de/1631/ernaehrungstherapie-bei-diabetes-mellitus-beratung-bei-nicht-insulinpflichtigem-diabetes-mellitus-typ-2

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Achtsamkeitspraxis rund ums Jahr: Frühlingsspaziergänge

Wie Sie Spaziergänge in lauer Frühlingsluft mit Achtsamkeit verbinden können

Mind full nach der Arbeit? Dann nichts wie raus in die Natur! Denn der Frühling ist da und lädt uns zu einem Achtsamkeitsspaziergang ein. Und in der Natur lässt sich prima Arbeitsstress reduzieren, entspannen und wieder zu Ruhe und Klarheit gelangen. Sie brauchen auch keine weiteren Hilfsmittel dazu, sondern ausschließlich sich selbst und die Natur. Hier einige Ideen, die ich selber bei einem achtsamen Spaziergang gerne einsetze:

Achtsamkeitspraxis im Frühling: Achtsames Gehen

Anstelle flotten Schrittes den Waldweg entlang zu spazieren, schalten Sie einfach mal einen Gang zurück. Genießen Sie das Gefühl, draußen in der Natur zu sein. Setzen Sie Ihre Füße behutsam auf. Spüren Sie jede Bewegung, die Sie machen. Spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen.

Sie möchten die Augen schließen? Dann tun Sie das gerne. Und natürlich können Sie auch Ihre Schuhe ausziehen und das junge Gras Ihre Fußsohlen kitzeln lassen. Jetzt im Frühling ist dazu die rechte Zeit! Spüren Sie in sich hinein, was Ihnen gerade gut tut und gehen Sie in dieser Manier eine Strecke ganz achtsam und genießen Sie den Moment. Und natürlich können Sie beim Achtsamkeitsspaziergang auch eine Gehmeditation einbauen. Tipps dazu finden Sie in meinem Blogartikel Gehmeditation: Durch Bewegung zur inneren Ruhe finden.

Achtsam sein: Immer der Nase nach

Nase voll vom Büro? Dann kommt ein Achtsamkeitsspaziergang zur rechten Zeit! Atmen Sie beim Gehen tief ein und aus. Achten Sie dabei auf die Gerüche, die Ihre Nase wahrnimmt. Verändern sich diese auf dem Streckenabschnitt, den Sie entlangspazieren? Und wonach riecht es genau? Moosig, frisch-würzig oder blumig? Nehmen Sie einfach nur wahr ohne zu werten.

Ganz viel Grün auf dem Achtsamkeitsspaziergang

Grün ist Grün? Da möchte ich widersprechen! Betrachten Sie doch einmal ganz achtsam die Blätter eines Baumes. Erkennen Sie die verschiedenen Nuancen an Grün und die Unterschiede zu einem anderen Baum? Wie sieht das bei einer Wiese aus? Erkennen Sie auch hier die unterschiedlichen Nuancen an Grün bei den Grashalmen? Wie viele verschiedene Grüntöne können Sie wahrnehmen?

Der Frühling hat jedoch noch mehr zu bieten außer Grün: Kecke gelbe Blüten strahlen mit der Sonne um die Wette. Auf der Wiese schimmert es zart rosa. Und am Wegesrand leuchtet es violett.

Sie kennen die Pflanzen nicht, die Sie auf Ihrem achtsamen Spaziergang sehen? Das macht nichts! Nehmen Sie sie einfach nur wahr. Wie viele verschiedene Pflanzen entdecken Sie? Und wie viele Farben?

Schauen Sie außerdem auch mal nach oben in den Himmel. Nehmen Sie das Blau wahr. Wie würden Sie es für sich beschreiben? Ist das Blau außerdem überall gleich oder gibt es auch hier wieder verschiedene Nuancen dieser Farbe?

Beim Achtsamkeitsspaziergang die Ohren spitzen

Sie sind im Wald fernab der Straßen unterwegs? Dann spitzen Sie bei Ihrem achtsamen Spaziergang die Ohren. Was hören Sie alles? Plätschert da ein Bach? Rauschen die Blätter im Wind? Geben die Vögel ein Konzert für Sie? Summen Insekten geschäftig an Ihnen vorbei? Und ist da nur ein Geräusch oder sind es gar mehrere, die Sie hören können?
Nehmen Sie achtsam alles wahr, was Sie hören!

Das Bergsträßer Institut für ganzheitliche Entspannung und Kommunikation (B.I.E.K.) ist ein zertifiziertes Ausbildungsinstitut im Bereich der Entspannungstechniken, Stress Prophylaxe und des Betrieblichen Gesundheitswesens. Leiterin ist Silvia Duske (Dipl. soz.Arb., Management Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie). Das Institut ist bekannt geworden durch die sehr praxisnahen Ausbildungsgänge für Entspannungstherapeuten. Es bietet ein umfangreiches Programm von Ausbildungen für Selbständige im Bereich der Prävention sowie für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Verwaltungen im Bereich der Stressprävention. Das Unternehmen wurde im Juli 2015 nach ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
B.I.E.K.
Martin Duske
Promenadenstrasse 10-12
64625 Bensheim
06251780686
martin.duske@biek-ausbildung.de
https://www.biek-ausbildung.de

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Alltagsbeschwerden mit einer Kombi aus Yin Yoga & Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) begegnen

Stress und Schlafstörungen, Schmerzen, Verdauungs- und Kreislaufprobleme – wie es gelingt, diese und weitere Alltagsbeschwerden mit einer Kombination aus Yin Yoga und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) in den Griff zu bekommen, erklärt Friederike Reumann in ihrem Ratgeber „Heilendes Yin Yoga“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022). In zahlreichen praktischen Übungen leitet die Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Osteopathin dazu an, Blockaden zu lösen und Selbstheilungskräfte zu wecken.

Friederike Reumann, Heilendes Yin Yoga, Asanas & Akupressur wirksam kombiniert: Mit fernöstlicher Heilkunst die Yoga-Praxis vertiefen, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022, Buch EUR [D] 22,99 EUR [A] 23,70, EPUB EUR [D] 22,99 EUR [A] 22,99, ISBN Buch: 9783432115139, ISBN EPUB: 9783432115146

Selbsthilfe ist bei einer Vielzahl von Beschwerden wie etwa Kopf- und Rückenschmerzen möglich, davon ist die Autorin überzeugt. Ihre Übungsanleitungen beziehen Erkenntnisse der chinesischen Heilkunde mit ein. Akupressur aktiviert etwa die Energie in den Meridianen, mit Yin Yoga wird der Körper gedehnt, gezielte Massagetechniken helfen, das Immunsystem zu stärken. Die im Ratgeber vorgestellten einfachen Sequenzen aus Asanas und gezielten TCM-Methoden können die Selbstheilungskräfte nachhaltig und effektiv fördern. Der positive Effekt ist die Balance zwischen Körper, Geist und Seele.

Über die Autorin:

Die Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Osteopathin Friederike Reumann hat eine eigene Fachpraxis für Osteopathie und Manualtherapie. Ihr Team setzt sich aus Expert*innen aus den Bereichen Physiotherapie, Osteopathie und Sportwissenschaften sowie aus Yogalehrer*innen und Heilpraktiker*innen zusammen. Reumann hat Ausbildungen in Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) und Yoga absolviert und ist Autorin mehrerer Bücher über Selbstbehandlungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zu ihr und ihrer Arbeit sowie einen Gesundheitsblog finden Interessierte auf http://www.yoga-am-steinhuder-meer.de und unter http://www.physioplus-neustadt.de.

Pressekontakt:

Corinna Spirgat, M.A., Thieme Communications TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Tel.: +49 711 8931-293, Fax: +49 711 8931-167, corinna.spirgat@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.com | www.twitter.com | www.xing.com | www.linkedin.com

 

Wie Stress krank macht

Wie Stress krank macht

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, wie die hormonelle Stress-Regulation die Alterung und die Allergie fördert

Wer unter dauerhaftem Stress steht, riskiert krank zu werden und vorzeitig zu altern. Auch eine Allergie wird dadurch begünstigt. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, welche Rolle das Hormonsystem dabei spielt.

Das Leibniz-Institut für Altersforschung hat herausgefunden, dass dauerhafter Stress zu vorzeitigem Altern führt. Ursächlich dafür sind die Glucocorticoide, auch Stress-Hormone genannt. Bei einem langanhaltenden Überschuss an Glucocorticoiden erhöht sich die Anfälligkeit für Erkrankungen und führt zu einem vorzeitigen Alterungsprozess (Schnelleres Altern durch Stress, Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e. V. (FLI), Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Bedeutung der Hormone bei Stress

Wie groß die Bedeutung der Stress-Hormone ist, zeigt sich darin, dass sie wichtige Regulationssysteme unseres Organismus beeinflussen. Dazu gehören neben dem Stoffwechsel auch der Wasser- und Elektrolythaushalt, das Nervensystem und das Herz-Kreislaufsystem. Außerdem wirken sie auf das Immunsystem ein.

Einfluss der Stress-Hormone auf die Allergie

So überrascht es nicht, dass die hormonelle Stress-Regulation auch bei der Allergie eine große Rolle spielt. Die Bioresonanz-Redaktion berichtete von einer wissenschaftlichen Studie, die herausgefunden hat, dass bei Allergikern das Stresshormon Cortisol stärker angestiegen war, als bei Menschen ohne Allergie. Außerdem brauchten sie länger, um sich davon zu erholen (Bioresonanz online Magazin: Die Allergie unter dem Einfluss der Hormone).

Diese Erkenntnisse zeigen, welche Bedeutung das Hormonsystem auf den gesamten Organismus hat. Die Bioresonanz-Experten empfehlen deshalb, stets das Hormonsystem in die Regulation einzubeziehen, um Krankheiten und vorzeitigen Alterungsprozessen entgegenzuwirken.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
Ried 1e
88161 Lindenberg
01714752083
kontakt@mediportal-online.eu
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wirkt scharfes Essen antibakteriell?

Frage der Woche

Wer scharf isst, hat es schon erlebt – es brennt im Gaumen und Hals und man fängt an zu schwitzen. Wie kommt das? Und wirkt die Schärfe gegen Krankheitserreger?

Für die Schärfe im Essen ist vor allem der Wirkstoff Capsaicin verantwortlich. Er reizt die Nerven, die für die Schmerz- und Wärmewahrnehmung verantwortlich sind. Das nehmen wir als Schärfe und als Brennen wahr. Der Körper reagiert auf diesen Reiz mit stärkerer Durchblutung (Wärmegefühl) und mit Schwitzen. Studien zeigen, dass das Capsaicin positive Eigenschaften für den Körper hat. Es sorgt beispielsweise für die Ausschüttung von Endorphinen („Glückshormonen“).

Capsaicin hilft auch bei Verdauungsstörungen, denn es regt den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an. Allerdings wirkt das Capsaicin nicht so keimhemmend, wie oft behauptet, haben weitere Studien ergeben. Bei normalem Chili-Konsum reicht die Wirkstoff-Konzentration zum Abtöten von Bakterien in der Regel nicht aus, einfach mehr davon essen sollte man aber auch nicht: Dann drohen Magenprobleme und Durchfall. Ein alleiniger „Gesundmacher“ ist scharfes Essen also nicht, so Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler im Bundeszentrum für Ernährung.

www.bzfe.de

Pressekontakt:

Herausgeberin: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Existiert ein Zucker-Grenzwert?

EFSA gibt Entwarnung

Dürfen Kinder Schokolade essen? Können Erdbeeren mit Zucker bestreut werden? Führt eine Limo zu Übergewicht? Macht ein Fitness-Müsli noch fit, wenn darin Zucker enthalten ist? Es gibt keinen Grund darauf zu verzichten. In einer ausgewogenen Ernährung, die schließlich nicht nur aus Schokolade besteht, hat auch die wohlschmeckende Süße ihren Platz. Es gibt nach dem Stand der Wissenschaft keinen Grenzwert für den Verzehr von Zucker.

Einige Ernährungs-Ideologen wollen den Menschen einreden, dass Zucker nur mit fünf Prozent an den täglich zugeführten Kalorien beteiligt sein darf. Dieser mantraartig wiederholte Zucker-Grenzwert von fünf Prozent ist 2015 von Prof. Philip James definiert worden. 1990 startete er in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine strategische Initiative gegen das angebliche Übergewicht durch Zucker. Viele Länder haben das kritisiert, weil sie die Aufgabe der Organisation eigentlich in der Bekämpfung des weltweiten Hungers sahen. Für seine Arbeit wurde James allerdings, wie mehrere wissenschaftliche Fachmedien recherchierten, von der Pharmaindustrie mit Millionen bezahlt, um den attraktiven Markt für Übergewicht zu gestalten. James hat dies nie bestritten.

Wissenschaftliche Grundlagen hatte er für seine Zucker-Empfehlung keine. Die werden bei der WHO auch nicht benötigt. Eine Studie des „Journal of Clinical Epidemiology“ kommt zu dem vernichtenden Ergebnis, dass WHO-Richtlinien seit Jahren mehrheitlich auf Studien basieren, deren Niveau sie eher für den Papierkorb qualifiziert.

Aber es gibt auch wissenschaftlich arbeitende Institutionen. Was von dem Zucker-Grenzwert von fünf Prozent wissenschaftlich zu halten ist, hat jetzt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dokumentiert. Nichts. Ende 2021 hat die EFSA in einem Gutachten festgestellt, dass die wissenschaftliche Literatur bis heute keine Erkenntnisse für einen Zuckergrenzwert liefert. Die EFSA kommt zu der klaren Aussage, dass kein Schwellenwert für Zucker zu bestimmen ist. Es gibt also keinen Grund, auf die wohlschmeckende Zutat zu verzichten.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de.

Kontakt
Supress
Detlef Brendel
Graf-Adolf-Straße 41
40210 Düsseldorf
0211/555545
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de